1. FC Köln: Aufmunternde Worte für den Unglücksraben Ragnar Ache

Ragnar Ache im Spiel gegen RB Leipzig
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1. FC Köln: Aufmunternde Worte für den Unglücksraben Ragnar Ache

Möglicherweise hätte ein weiterer Treffer die Dynamik des Spiels noch einmal verändert. Doch der Kölner Torjäger vergab die wohl größte Chance für den 1. FC Köln: Ragnar Ache erhält dennoch natürlich viel Zuspruch aus der Mannschaft.

Es war wohl die beste Chance der zweiten Halbzeit, die Ragnar Ache im Duell gegen Leipzig liegenließ. Dennoch gab es natürlich keine Kritik von den Spielern des 1. FC Köln: Ragnar Ache erhält vielmehr viel Zuspruch.

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Die beiden Gegentreffer unmittelbar vor dem Seitenwechsel waren in der Wahrnehmung der Kölner wohl Spiel entscheidend. Doch es gab noch ein weiterer Moment, der vielleicht noch einmal Spannung gebracht hätte. „Wenn wir dann das 3:2 machen durch Ragnar, dann wird es vielleicht auch noch mal ein anderes Fußballspiel“, sagte Tom Krauß nach dem 1:3 in Leipzig. Ob ein mögliches Tor von Ache zu einem anderen Ergebnis geführt, die Spieldynamik verändert hätte, ist natürlich spekulativ. Für mehr Spannung hätte ein Treffer kurz vor Spielende definitiv gesorgt. Ache kam nach einer perfekten Flanke von der rechten Seite ziemlich unbedrängt zum Abschluss, legte den Ball aus nächster Nähe aber neben das freie Tor. „Wenn Ragnar den über die Linie drücken kann, haben wir noch mal ein spannendes Fußballspiel“, sagte auch Thomas Kessler.

„Er wird die Schritte gehen“

Nur schießt der Konjunktiv bekanntlich keine Tore. Ache hatte die Chance nun mal liegen lassen. „Das passiert bei einem Stürmer nun mal. Er muss Im Bruchteil einer Sekunde eine Entscheidung treffen“, sagte der Sportdirektor. In diesem Fall war es offensichtlich die falsche. „Er hat den Ball nicht so erwischt, wie er das haben wollte. Das ist total unglücklich, aber wir werden in dieser Saison noch viel Freude an ihm haben“, so Kessler weiter. Und auch Jan Thielmann schlug in eine ähnliche Kerbe. „Ragnar ist Stürmer. Er weiß selbst, dass er den in vielen von zehn Fällen reinmacht“, sagte der Torschütze. Tatsächlich war Ache an diesem Abend sicher nicht der einzige Spieler, der die falsche Entscheidung getroffen hatte. Bei anderen waren die Folgen sogar schwerwiegender. Und Ache gab nach der vergebenen Chance weiter Gas.

Das fiel auch Lukas Kwasniok besonders positiv auf. „Ich bin mir relativ sicher, dass er in der Vergangenheit auch mal eine Großchance verkickt hat. Er hat weitergemacht und ist jetzt in der Bundesliga angekommen und darf jetzt hier beim 1. FC Köln spielen“, so Kwasniok. „Wir sind happy, ihn bei uns zu haben. Er wird sicherlich noch oft genug der entscheidende Mann auf dem Feld sein. Das gehört zum Stürmerleben nun mal dazu.“ Für den Kölner Trainer habe Ache sogar die absolut die richtige Reaktion nach seiner vergebenen Chance gezeigt. „Er wird die Schritte gehen. Er ist ein herausragender junger Mann“, sagte der Coach.


Marvin Schwäbe wird wohl neuer Kapitän beim 1. FC Köln

Marvin Schwäbe im Testspiel gegen Bergisch Gladbach
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Marvin Schwäbe wird wohl neuer Kapitän beim 1. FC Köln

Sehr oft wurde Lukas Kwasniok in seiner Zeit beim FC schon gefragt, wer denn der neue Kapitän werde. Mit einer Antwort hat sich der Trainer Zeit gelassen. Nun soll laut Sky eine Entscheidung feststehen: Marvin Schwäbe wird wohl neuer Kapitän des 1. FC Köln.

In der abgelaufenen Saison führte noch Timo Hübers die Kölner als Spielführer aufs Feld. Nun scheint es auf dieser Position einen Wechsel zu geben: Marvin Schwäbe wird wohl neuer Kapitän des 1. FC Köln. Das berichtet Sky-Reporter Marlon Irlbacher.

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Seit einigen Wochen schon trainiert Lukas Kwasniok seine Mannschaft beim 1. FC Köln. Eine Entscheidung hat der Trainer aber bis zum Pflichtspielstart immer weiter aufgeschoben: die Kapitänsfrage. „Es ist ein Zeichen nach Außen für die Menschen. Aber nach Innen brauchst du die Binde nicht, um ein Führungsspieler zu sein. Es ist halt Show nach Außen, wer die Münzwahl gewinnt“, sagte der Coach zum Beispiel vor dem letzten Testspiel des Sommers gegen Atalanta Bergamo. Nun scheint ein Profi aber die „Münzwahl“ des Trainers gewonnen zu haben: Laut Sky-Reporter Marlon Irlbacher wird Marvin Schwäbe der neue Spielführer beim 1. FC Köln. Dabei wird sein Ersatz im Tor, Ron-Robert Zieler, auch sein Stellvertreter beim Kapitänsamt. Das vermeldete Irlbacher auf „X“.

Nachfolger von Timo Hübers

Schwäbe übernimmt damit die Binde von Timo Hübers, der die Mannschaft in der abgelaufenen Saison angeführt hatte. Der Innenverteidiger hatte in der vergangenen Spielzeit sportlich aber nicht vollends überzeugt. Das dürfte auch ein Aspekt bei Kwasnioks Entscheidung gewesen sein. Da mit Schwäbe und Zieler aber nun zwei Torhüter die etatmäßigen Spielführer sein sollen, braucht es noch einen Feldspieler, der mit dem Schiedsrichter reden darf. Grund dafür ist die vor einem Jahr eingeführte Kapitänsregel. Laut Irlbacher soll diese Rolle aber auch nicht Hübers übernehmen, sondern Mittelfeldspieler Eric Martel. Der 23-Jährige war auch als einer der Kandidaten für die Binde gehandelt worden und scheint demnach zumindest der Feldspieler zu sein, den der Coach am ehesten für die Rolle geeignet sieht.

Nach zwei Jahren, in denen die Fans nicht zu hundert Prozent mit dem jeweiligen Kapitän, Florian Kainz beziehungsweise Hübers, zufrieden waren, soll nun wohl also Schwäbe die Mannschaft anführen. Der Keeper war in der abgelaufenen Spielzeit einer der Leistungsträger und gehörte auch so bereits zu den Führungsspielern. Jetzt wird er in seinem neuen Amt wohl auch nach außen noch mehr als solcher in Erscheinung treten.

Anführer für den Klassenerhalt: Wie könnte die Führungs-Achse beim 1. FC Köln aussehen?

Marvin Schwäbe im Testspiel gegen Bergisch Gladbach
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Anführer für den Klassenerhalt: Wie könnte die Führungs-Achse beim 1. FC Köln aussehen?

Der Kapitän für die neue Saison steht noch nicht fest beim FC. Aber egal, wer es wird, er wird es nicht alleine richten können. Es wird mehrere Spieler brauchen, die vorangehen beim 1. FC Köln: Wer kann auf dem Platz die Führungs-Achse sein?

Um in der Bundesliga zu bestehen, braucht der FC mehrere Spieler, an denen sich die anderen orientieren können. Gerade bei wichtigen Spielen im Kampf gegen den Abstieg braucht es Akteure, die vorangehen beim 1. FC Köln: Wer kann auf dem Platz die Führungs-Achse sein?

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Erst in ein paar Wochen will Trainer Lukas Kwasniok entscheiden, wer beim 1. FC Köln in der kommenden Spielzeit Kapitän ist. Das sagte er nach dem Testspiel gegen Bergisch Gladbach. Fest steht: Der FC braucht mehr als nur einen Anführer, um in der Bundesliga zu bestehen. Über alle Mannschaftsteile hinweg benötigt es eine Achse an Akteuren, die vorangehen und an denen sich die anderen orientieren können. Gerade nach dem Aufstieg ist das für die Kölner von besonderer Bedeutung, da es sehr wahrscheinlich ist, dass es in der Saison auch mal schwierigere Phasen geben wird und sie etwa vielleicht öfter mal einem Rückstand hinterherlaufen. Dann braucht es Spieler, die mit Leistungen überzeugen und ihren Mitspielern Sicherheit geben. Aber wer könnte diese Rolle in der kommenden Saison bei den Geißböcken übernehmen?

Schwäbe als Rückhalt

In der Defensive gibt es auf jeden Fall einen klaren Rückhalt, nämlich Torwart Marvin Schwäbe. Bereits in der vergangenen Saison war der Torhüter, nachdem er sich die Nummer eins von Jonas Urbig zurückerobert hatte, einer der Führungsspieler. Der Keeper überzeugte mit starken Leistungen und stabilisierte mit seiner Ruhe die gesamte Verteidigung. Nicht umsonst gilt der 30-Jährige als einer der möglichen Kandidaten für das Kapitänsamt. Aber egal ob mit oder ohne Binde wird Schwäbe in der kommenden Spielzeit ein wichtiger Teil der Kölner Führungs-Achse sein.

Neben ihm ist hinten ein weiterer Anker beziehungsweise ein Abwehrchef wichtig. Nominell könnte das Timo Hübers sein. Der Kapitän der abgelaufenen Saison verfügt über viel Erfahrung in der ersten und zweiten Liga und hat logischerweise auch in der abgelaufenen Saison schon eine Führungsrolle eingenommen. Mit seinen fast 29 Jahren kann er eine Abwehr organisieren und vorangehen. Allerdings läuft sein Vertrag nur noch bis 2026, seine Zukunft ist also noch nicht geklärt. Auch könnte es seine Position in der Mannschaft schwächen, wenn ihm das Kapitänsamt abgenommen werden sollte. Daher wäre es verständlich, wenn der FC noch den erfahrenen Innenverteidiger holen würde, nach dem er sich momentan wohl umschaut. Dieser könnte dann entweder gemeinsam mit Hübers die Defensive organisieren, diesen entlasten oder seine Rolle übernehmen.

Fragezeichen im Mittelfeld

Eine Position weiter vorne im Mittelfeld könnte Eric Martel die Führungs-Achse fortführen. Der nominelle Sechser ist trotz seiner erst 23 Jahre einer der wichtigsten Spieler im Kölner Kader. So geht er mit Leistungen voran. Auch zeigte er seine Führungsqualitäten bereits zuletzt in der deutschen U21, bei der er während der EM Kapitän war. An ihm können sich seine Mitspieler aufrichten. Aber auch Martels Vertrag läuft in einem Jahr aus. Noch ist unklar, wie der 23-Jährige sich entscheidet. Der Verein würde gerne mit ihm verlängern. Wenn er jedoch eine Verlängerung ablehnt, ist es sowohl denkbar, dass die Kölner Martel bei einem angemessenen Angebot noch verkaufen, als auch, dass beide zusammen in das letzte Vertragsjahr gehen. Es könnte sich daher aber noch eine Lücke in der Kölner Achse auftun.

Zumindest zum Teil füllen kann diese eventuell Neuzugang Tom Krauß. Wenn er Martel auch nicht spielerisch ersetzen kann, wäre es möglich, dass Krauß zu einem der Spieler wird, der mit seiner Einstellung die anderen mitzieht und so die Führungsqualitäten von Martel auf dem Platz teilweise ersetzt. Krauß ist sehr laufstark und zeigt großen Einsatz, was Coach Kwasniok von seinen Spielern fordert. Auch verfügt er über ein großes Selbstverständnis. Sein Ex-Trainer Dieter Hecking attestierte ihm in seiner Bochumer Zeit eine „positive Arroganz“. Diese braucht es, um im Kampf gegen den Abstieg zu bestehen. Wenn Krauß dieses Selbstbewusstsein auf seine Mitspieler übertragen kann, wird er möglicherweise einer der Anführer auf dem Platz.

Wer führt die Offensive an?

Im Kölner Angriff gibt es ein paar Kandidaten, die die Achse fortführen könnten, aber noch niemanden, der sich eindeutig dafür aufdrängt. Florian Kainz war 2023/24 bereits FC-Kapitän, konnte die Rolle aber nicht gut genug ausfüllen. Auch darum wurde er bereits nach einer Saison wieder abgesetzt. Er ist eher nicht der Typ Spieler, der in schwierigen Situationen vorangeht. Ähnlich ist es bei Luca Waldschmidt. Mit 29 Jahren und bereits einer Menge Erfahrung wäre er auf dem ersten Blick eine Option. Allerdings ist auch er weniger jemand, der die Mannschaft in harten Momenten nochmal pusht. Linton Maina könnte vielleicht in diese Rolle hineinwachsen. In der abgelaufenen Saison war er einer der besten Kölner und setzte mit seiner Vertragsverlängerung am Saisonende ein Zeichen. Wenn er es schafft, auch in der Bundesliga zu überzeugen, könnte er darum vielleicht immer mehr zu einem der Führungsspieler werden.

Zumindest durch seine Leistungen kann eventuell Ragnar Ache ein Teil der Achse sein. Wenn er in seinem zweiten Anlauf den Durchbruch in der Bundesliga schafft, könnte er mit guten Einsätzen seine Mitspieler mitziehen. Dafür müsste er aber auch in den schwierigeren Phasen performen. Als voraussichtlich gesetzter Stammspieler gibt es aber zumindest gute Voraussetzungen dafür, dass er Einfluss auf die Mannschaft nehmen kann. Ob er das letztendlich schafft, wird sich zeigen. Klar ist aber, dass sich die Führungs-Achse im Kölner Sturm erst noch finden muss.


Wann kommt der Back-up für Marvin Schwäbe? Die schwierige Suche nach einer Nummer zwei beim 1. FC Köln

Marvin Schwäbe beim Training des 1. FC Köln
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Wann kommt der Back-up für Marvin Schwäbe? Die schwierige Suche nach einer Nummer zwei beim 1. FC Köln

In den vergangenen Wochen hat es beim 1. FC Köln auf jeder Position Gerüchte gegeben – fast jeder: die des Torhüters hatten wenig Substanz. Dabei muss der Verein einen neuen Back-up für Marvin Schwäbe finden. Die Suche nach einer Nummer zwei beim 1. FC Köln ist schwierig.

Eine Sache haben die bisherigen Neuzugänge des 1. FC Köln gemeinsam: Sie sind alle Feldspieler. Auf der Torwartposition gab es bis jetzt wenn überhaupt halbgare Transfergerüchte. Dabei bräuchten die Kölner unbedingt Verstärkung für die Position hinter Stammkeeper Marvin Schwäbe. Das stellt sich aber kompliziert dar: Die Suche nach einer Nummer zwei beim 1. FC Köln ist schwierig.

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Ganze vier Torhüter haben den 1. FC Köln am Ende der vergangenen Saison verlassen. Wenn man den Winterabgang von Jonas Urbig dazu nimmt, sind es sogar fünf. Bei Anthony Racioppi endete die Leihe. Der als Ersatz für Urbig geholte Schweizer hatte den Erwartungen in seiner Zeit beim FC nicht entsprochen und war sogar nach gewisser Zeit in der Torwarthierarchie hinter Philipp Pentke zurückgefallen. Dessen Vertrag war am Saisonende aber auch nicht verlängert worden, obwohl er gerne in der Domstadt geblieben wäre. „Ich hätte gerne weiter gemacht hier mit euch und den Jungs, aber so ist Fußball“, schrieb der 40-Jährige. Auch Jonas Nickisch hat den Verein nach Vertragsende verlassen, nachdem er in der letzten Saison seinen Stammplatz in der U21 an Alessandro Blazic verloren hatte. Dieser lehnte wiederum eine Verlängerung seines auslaufenden Vertrages ab, obwohl der Verein gerne mit ihm verlängert hätte, um ihn dann zu verleihen.

Nur zwei Keeper im Profi-Kader

Und so bleiben nur noch zwei Torhüter im Kader der ersten Mannschaft. Zum einen Marvin Schwäbe, der als unumstrittener Stammspieler in die neue Saison geht. Mit seinen Leistungen in der abgelaufenen Spielzeit war er ein großer Rückhalt und Stabilisator in der Defensive. Und zum anderen gibt es noch Matthias Köbbing, der aber als Nummer vier angesehen wird. Somit sind zwei Stellen im Kölner Tor vakant. Gerade einen direkten Back-up zu Schwäbe zu finden, ist besonders wichtig. Denn der FC hat keinen weiteren Keeper mit ansatzweise Bundesliga-Niveau im Kader. Eine Verletzung Schwäbes wäre aktuell eine mittelschwere Katastrophe. Am Montag geht der FC also mit eigentlich einem Keeper in die Vorbereitung.

Es bleibt schwierig, einen Torhüter mit dem gesuchten Fähigkeiten zu finden, der sich ohne Beschweren auf die Bank setzt. Sportdirektor Thomas Kessler wird eine Situation wie vor der vergangenen Saison vermeiden wollen, als die Kölner Schwäbe mit der Ernennung von Jonas Urbig zur Nummer eins vor dem Kopf gestoßen haben. Der Back-up sollte Schwäbe fordern, ist aber kein direkter Herausforderer. Wenn ein jüngerer Keeper kommt, müsste dieser sich damit abfinden, wenig Einsatzzeiten zu bekommen – logischerweise schlecht für die Entwicklung. Der Anreiz dürfte also eher gering ausfallen. Ein älterer Torwart, der sich freiwillig auf die Bank setzt, ist dagegen aber meistens schon über seinen Zenit hinaus und die FC-Verantwortlichen müssten genau abwägen, ob die Leistungsfähigkeit noch ausreicht. Kurz: Es gibt nur wenige Keeper, die in das Anforderungsprofil passen.

Ein Déjà-vu?

So erinnert die Situation doch sehr an den Sommer 2023. Damals hatte Timo Horn den Verein verlassen, um bei einem anderen Verein die Nummer eins zu werden, nachdem er seinen Stammplatz an Schwäbe verloren hatte. Es musste also ein Nachfolger her. Letztendlich fanden die Kölner aber keinen passenden Kandidaten. Die Lösung: Philipp Pentke. Der war vor zwei Jahren nach Kölner Angaben als Trainingsgast beim FC und überzeugte genug, dass die Geißböcke ihn in ihrer schwierigen Lage zur Nummer zwei ernannten. Die Frage darf zumindest erlaubt sein, ob eine kurzfristige Vertragsverlängerung nicht eine Option gewesen wäre, um zumindest eine Sicherheit zu haben. Ob Pentke damit einverstanden gewesen wäre, ist aber eine ganz andere Frage.

Angeblich wollen die Kölner in der kommenden Woche einen weiteren Spieler verpflichten. Ob es sich dabei um den erhofften Keeper handelt, ist nicht bekannt. Die bisherigen Gerüchte umfassten Manuel Riemann, Alexander Schwolow, Jonathan Fischer und Marcel Lotka. Die genannten Namen sind alle durchaus möglich, aber deswegen nicht zwingend wahrscheinlich. Das Gerücht um Riemann fußt bislang einzig auf dem Engagement beim SCP in die Vorsaison. Schwolow hat Union und Lotka den BVB verlassen, weil sie eine neue Herausforderung mit mehr Spielzeit suchen. Ob sie diese beim FC als Nummer zwei finden werden, ist fraglich. Lotka wurde zudem mit 1860 in Verbindung gebracht, die Spur scheint aber erkaltet. Und Fischer wird von vielen Clubs in Europa gejagt, der Youngster hätte somit durchaus die Chance, einen Verein zu finden, bei dem er auf Einsatzzeit kommt.

Welche Lösung die Verantwortlichen dieses Mal finden, bleibt weiterhin abzuwarten. Vielleicht geht es schneller als gedacht.


Runderneuerung beim 1. FC Köln – Wird die Kapitänsfrage erneut gestellt?

Timo Hübers vom 1. FC Köln.
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Runderneuerung beim 1. FC Köln – Wird die Kapitänsfrage erneut gestellt?

Bei den Geißböcken wird in diesem Sommer vieles auf den Kopf gestellt. Mit dem neuen Trainer Lukas Kwasniok könnte sich auch innerhalb des Mannschaftsgefüges noch einiges ändern beim 1. FC Köln: Deswegen könnte es einen neuen Kapitän geben.

Als Sprachrohr der Mannschaft kommt dem Mann mit der Binde am Arm eine besondere Bedeutung zu – und er trägt eine besondere Verantwortung. Bisher bekleidete Abwehrchef Timo Hübers das Amt beim 1. FC Köln: Deswegen könnte es einen neuen Kapitän geben.

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Der 1. FC Köln erlebt(e) in diesem Sommer einen Umbruch. Wenn am kommenden Montag bei der Saisoneröffnung der neu verpflichtete Coach Lukas Kwasniok die Geschicke bei den Geißböcken übernimmt, hat sich nicht nur auf Seiten des Trainerteams einiges geändert. Mit Thomas Kessler ist ein neuer Sportdirektor im Amt, der mit Hochdruck an der Kaderplanung arbeitet. Zwei Neuverpflichtungen sind bereits getätigt, einige Abgänge besiegelt und sogar das Restaurant am Geißbockheim erstrahlt in neuem Licht. Viel scheint runderneuert beim 1. FC Köln. Und so darf wohl auch die Frage nach einer Umstrukturierung innerhalb der Mannschaft gestellt werden. Gerade die Kapitänsfrage war vor der abgelaufenen Saison ein heiß diskutiertes Thema.

Im Sinne des Neubeginns

Denn nach dem Abstieg in die zweite Bundesliga und den zum Teil nicht nachzuvollziehenden Leistungsabfällen von Ex-Kapitän Florian Kainz in der Saison 2023/24 wurde über einen neuen Bindenträger diskutiert beim 1. FC Köln. Bekanntlich entschied sich Gerhard Struber im vergangenen Sommer dann dafür, Abwehrchef Timo Hübers sein Vertrauen zu schenken. Der Innenverteidiger sollte die Mannschaft auf das Feld führen. Und er machte seine Sache zu Beginn auch recht gut. Zumindest schien die „Bürde der Binde“ nicht allzu schwer auf dem 28-Jährigen zu lasten. Die Mannschaft vertraute ihrem Kapitän, auch, wenn die Leistungen nicht immer passten. Vor einigen Wochen kündigte Hübers allerdings in einem Interview an, dass er sich durchaus vorstellen könne, im Ausland zu spielen.

Und so darf sich der neue Trainer die Frage stellen, ob er den aktuellen Kapitän, der in Zukunft Wechselambitionen hegt und nur noch bis 2026 Vertrag hat, das Amt erneut anvertraut, oder ob er eben – ganz im Sinne des Neubeginns – auch auf dieser Position einen neuen Weg einschlägt. Während der laufenden Saison bewies nämlich ein anderer Spieler durchaus Führungsqualitäten, die Mannschaft vertraute ihm, folgte ihm, erlangte neues Selbstvertrauen und gewann wieder. Dieser Spieler war kein anderer als Marvin Schwäbe. Zunächst zur Nummer zwei der Geißböcke degradiert und hinter Jonas Urbig einsortiert, gelang dem Keeper das Comeback – und dies nachhaltig.

Kapitänsanwärter beim 1. FC Köln

Schwäbe hat sicherlich einen großen Teil zum direkten Wiederaufstieg der Geißböcke beigetragen. Und das eben nicht nur durch seine Glanzparaden, sondern auch durch seine Haltung auf dem Spielfeld. Die Überlegung, diesen Fels in der Brandung zum Kapitän der Kölner zu machen, ist insofern sicherlich nicht weit hergeholt, auch wenn der Trend des Kapitäns durchaus bei den Feldspielern liegt. Die Ruhe und Souveränität, die der Kölner Keeper auf dem Platz ausstrahlt, sind dennoch gute Argumente. Doch nicht nur Schwäbe könnte neben dem amtierenden Kapitän ein Anwärter auf die Binde sein.

Auch der ehemalige U21-Nationalspieler Eric Martel, der beim deutschem Nachwuchs bereits das Amt des Kapitän inne hatte, wäre durchaus ein Anwärter – wenn er denn dem 1. FC Köln erhalten bleibt. Und so wird sich Kwasniok ab Montag ein eigenes Bild von seiner Mannschaft machen können. Dann starten die Geißböcke in die Saisonvorbereitung. Welche Runderneuerung der Trainer im Köcher haben wird, bleibt bis zum Saisonbeginn spannend.

Nach Gerüchten aus LA: Bleibt Marvin Schwäbe beim 1. FC Köln? „Ja, ich gehe davon aus“

Marvin Schwäbe vom 1. FC Köln
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Nach Gerüchten aus LA: Bleibt Marvin Schwäbe beim 1. FC Köln? „Ja, ich gehe davon aus“

Er war in der abgelaufenen Saison der große Rückhalt, obwohl er erst ab dem 11. Spieltag die Nummer eins war: Marvin Schwäbe war einer der Erfolgsgaranten für den Kölner Aufstieg. Mit seinen Paraden sicherte er dem FC viele Punkte. Jetzt blickt der Torwart im FC-Podcast auf die abgelaufene Saison zurück und auch auf die Zukunft: Marvin Schwäbe bleibt beim 1. FC Köln.

Mit dem Pokalspiel gegen Holstein Kiel Ende Oktober gab es im Tor des 1. FC Köln eine Wende: Jonas Urbig wurde von Marvin Schwäbe als Nummer eins abgelöst. Ein Wechsel, der sich auszahlen sollte. Denn mit seinen starken Leistungen war Schwäbe ein großer Faktor für den Aufstieg. Jetzt blickt der Torwart im Podcast des 1. FC Köln auf die Saison zurück und wagt auch einen ganz kurzen Ausblick auf die Zukunft: Marvin Schwäbe bleibt beim 1. FC Köln.

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Neun Spiele ohne Gegentor, insgesamt nur 18 Gegentreffer in 24 Einsätzen und einen Platz in der Elf-der-Saison des „Kickers“: Marvin Schwäbe spielte eine starke Saison. Auch wenn er gar nicht als Nummer eins in die Spielzeit gegangen ist. An den ersten zehn Spieltagen bekam Eigengewächs Jonas Urbig den Vorzug. Aus Vereinssicht habe er die Entscheidung sogar nachvollziehen können, sagt er im Podcast des 1. FC Köln: „Man muss das halt auch aus verschiedenen Perspektiven sehen. Wenn ich das aus Vereinssicht sehen würde, würde ich wahrscheinlich sogar sagen, vielleicht hätte ich das auch so gemacht.“ Für ihn sei das, vor allem nach einer guten Saison in der ersten Liga, aber ein Rückschritt gewesen: „Für mich persönlich ist es halt dann einfach sehr unglücklich und unzufrieden gewesen.“ Daran habe er an den ersten Spieltagen schon zu knabbern gehabt. Trotzdem habe er nicht weg gewollt.

Wende mit Pokalspiel

Im Pokalspiel gegen Holstein Kiel Ende Oktober bekam er dann seine Chance und überzeugte beim 3:0. Trainer Gerhard Streber ernannte ihn darauf auch für die Liga zum Stammtorwart. Es folgten gleich mehrere Siege ohne Gegentor und die erfolgreichste Phase der Saison. Dass der FC in der Zeit deutlich weniger Treffer kassierte als zuvor, lag ganz besonders auch an Schwäbe. So ließ Jonas Urbig an den ersten zehn Spieltagen fünf Tore mehr zu, als es nach dem Expected Goals Against-Wert, also den zu erwartenden Gegentoren, hätten sein soll. Bei Schwäbe dagegen waren in den restlichen Spielen 27,5 Tore zu erwarten, er bekam aber nur 18 eingeschenkt. Ein überragender Wert.

Trotzdem wurde es im Saisonendspurt für den 1. FC Köln nochmal richtig knapp. Nach dem Unentschieden gegen Jahn Regensburg am 32. Spieltag wurden Sportvorstand Christian Keller und Trainer Struber freigestellt. Für Schwäbe sei so eine Trainer-Entlassung immer hart: „Jeder Trainerwechsel, finde ich persönlich, ist trotzdem ein Stück weit, dass wir es einfach nicht geschafft haben, ihn zu stützen in dem Moment.“ So erzählt er im Podcast, dass er sich vor allem auch menschlich gut mit Struber verstanden habe, obwohl dieser ihn am Anfang der Saison zur Nummer zwei degradierte: „Er hat mich als Mensch einfach gesehen und mit mir Gespräche geführt, wo ich dachte, ey, ist richtig geil, wie du kommunizierst auch mit mir.“

Wie bewertet ihr die FC-Profis in dieser Saison?

Saisonendspurt und Ausblick auf die kommende Saison

Für die zwei letzten Spieltage der Saison übernahm dann Friedhelm Funkel und führte den Verein zum Aufstieg und zur Meisterschaft. „Er hat einfach eine unfassbare Lockerheit reingebracht“, beschreibt Schwäbe die Gründe für den Erfolg unter Funkel im FC-Podcast. „Der hat einfach mit seiner Positivität, mit seiner Ausstrahlung, mit seinen Gesprächen mit jedem Einzelnen, mit seinen Besprechungen, hat er es einfach geschafft, jeden zu erreichen und den Schalter im Hinterkopf doch nochmal umzulegen.“ So sei sich die Mannschaft nochmal bewusst geworden, dass sie zurecht kurz vor Saisonende da oben stehen und habe den Glauben an die eigene Stärke zurückgefunden.

Eine Stärke, an der Schwäbe entscheidenden Anteil hatte. Kein Wunder daher, dass vor ungefähr einer Woche auch Gerüchte über ein Interesse anderer Vereine auftauchte. Der Los Angeles FC solle den Kölner Torwart verpflichten wollen. Auf die Frage, ob er denn beim FC bleibe, antwortete Schwäbe eindeutig: „Ja, ich gehe davon aus.“ Danach gab der Keeper auch einen kleinen Ausblick auf seine Ziele, die er noch beim FC hat: „Sportlich natürlich den maximalen Erfolg mit dem 1. FC Köln, was jetzt vielleicht in der nächsten Saison erstmal der Klassenerhalt ist. Aber so ein DFB-Pokalfinale ist schon sehr, sehr reizvoll.“ In der vergangenen Saison scheiterten die Kölner schonmal nur sehr knapp im Viertelfinale an Bayer Leverkusen. Wer weiß, ob da mit unter anderem einen starken Rückhalt Schwäbe irgendwann vielleicht noch mehr drin ist.

Transfergerücht beim 1. FC Köln: Plötzlich ist Marvin Schwäbe im Gespräch

Marvin Schwäbe vom 1. FC Köln
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Transfergerücht beim 1. FC Köln: Plötzlich ist Marvin Schwäbe im Gespräch

Eigentlich suchen die Kölner einen Keeper Nummer zwei und drei, doch Sky bringt am Abend noch eine andere Variante auf den Tisch für den 1. FC Köln: Los Angeles FC soll an Marvin Schwäbe interessiert sein. Bislang handele es sich um lose Gespräche.

Möglicherweise muss die Keeper-Suche bald intensiviert werden beim 1. FC Köln: Los Angeles FC soll an Marvin Schwäbe interessiert sein. Das berichtet „Sky“ am Abend in „Transfer Update“.

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Demnach will der Club der MLS einen zweiten starken Mann hinter dem ehemaligen französischen Nationalkeeper Hugo Lloris aufbauen. Den Kontakt soll der ehemalige Keeper Oka Nikolov „zum Lager von Marvin Schwäbe“ hergestellt haben. Der Verein will mit Lloris noch ein Jahr weiterspielen, aber frühzeitig die Nachfolge regeln. Bislang handelt es sich laut Sky um einen ersten Kontakt. Und so wirklich viel deutet aktuell nicht auf einen Wechsel hin. Nach einem eher durchwachsenen Saisonstart inklusive Ausbootung ist Schwäbe die absolute Nummer eins bei den Geißböcken. Nicht nur das, der Keeper wurde vom Kicker zum besten Torhüter der 2. Bundesliga ernannt, in die Elf der Saison und von den Fans des FC zum Spieler der Saison gewählt. Auch, weil der 30-Jährige den Kölnern im Aufstiegskampf zahlreiche Punkte festhielt.

Wie geht es weiter im Tor der Geißböcke?

Schwäbe fühlt sich in Köln wohl. Der FC sucht ganz bewusst eine Nummer zwei, die sich hinter dem 30-Jährigen einordnet, gleichzeitig die Nummer eins aber auch herausfodern kann. Tatsächlich würden Abwanderungsgedanken den FC wohl in gewisse Nöte bringen. Denn die Kölner haben mit Philipp Penkte, Anthony Racioppi und Jonas Nickisch nahezu die gesamte Keeper-Riege abgegeben und noch nicht nachbesetzt. Auch eine Trennung von U21-Keeper Alessandro Blazic scheint ziemlich sicher. Einzig Matthias Köbbing ist dem FC aktuell geblieben, allerdings ist der Torhüter eher als Trainings-Keeper für den Kader vorgesehen. Schwäbes Marktwert wurde vom Online-Portal transfermarkt.de gerade noch einmal auf zwei Millionen Euro hochgestuft. Der 30-Jährige hat noch Vertrag bis 2027.

Der FC ist generell bereit, Spieler abzugeben, um frische Gelder zu generieren. Marvin Schwäbe gehört aber wohl nicht zu den Akteuren, die die Geißböcke gerne gehen lassen würden. Mit einigen ehemaligen Stars gespickt, ist LA FC eine interessante Adresse. Dennoch scheint ein Wechsel des Keepers aktuell eher kein Thema zu sein. Der Deal von Tom Krauß steht angeblich kurz bevor.

Marvin Schwäbe nach Trainer-Aus: „Wir waren schon überrascht“

Marvin Schwäbe beim Training des 1. FC Köln
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Marvin Schwäbe nach Trainer-Aus: „Wir waren schon überrascht“

Vor rund 500 Fans hat Friedhelm Funkel am Dienstag die erste Einheit nach seiner Rückkehr ans Geißbockheim geleitet. Nicht nur für die Fans bot sich ein anderes Bild beim 1. FC Köln: Das sagt Marvin Schwäber zum Trainer und Struber-Aus.

Nach der Einheit am Dienstag stellte sich der Kölner Keeper den Fragen der Journalisten. Das sagt Marvin Schwäber zum neuen Trainer Friedhelm Funkel und zum Struber-Aus.

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Die sportlichen Voraussetzungen waren sicher noch schwer zu beurteilen. Gerade einmal 75 Minuten dauerte die erste Einheit unter dem neuen Trainer Friedhelm Funkel am Dienstagvormittag. Der neue Coach fungierte lange als Beobachter, gab aber auch seine Eindrücke weiter, suchte immer wieder das Gespräch. „Es ging heute nicht darum, irgendwelche Inhalte reinzubringen“. sagte Marvin Schwäbe nach dem Auftakt. „Es ging darum, eine gute Einheit hinter sich zu bringen, einen guten Fokussierung zu haben.“ Und vermutlich auch, die vergangenen Tage abzuschütteln. Denn so wirklich absehbar war die Entwicklung mit dem Aus für Trainer und Sportdirektor für die Mannschaft wohl nicht. „Wir wurden natürlich auch informiert. Wir waren überrascht. Wir haben das aber nicht entschieden“, sagte Schwäbe. „Es geht schnell in dem Geschäft. Das merkt man immer wieder.“

„Es geht jetzt nur um die zwei Spiele“

Offenbar sogar sehr schnell. Gerhard Struber habe sich jedenfalls noch nicht von der Mannschaft verabschieden können. Der Fokus gilt nun ohnehin nur den kommenden Aufgaben. „Wir haben heute einen guten Tag gehabt in der ersten Einheit und das ist jetzt das, was zählt“, so Schwäbe, der offenbar nicht so wirklich über den Trainerwechsel und den personellen Schritt sprechen wollte. „Es steht nicht zur Debatte, ob das der richtige ist oder nicht. Das werden wir erst am Ende sehen. Wir sind grundsätzlich eine gute Einheit“, sagte Schwäbe. „Man braucht bei Friedhelm Funkel nicht darüber zu reden, welchen Namen und welche Historie er mit sich bringt. Was er in die Mannschaft reinbringen kann, hat er heute Morgen schon gezeigt.“ Das habe die Mannschaft auch direkt gemerkt.

„Man merkt das schon, wenn er den Raum betritt. Bei seiner Erfahrung hört jeder zu. Das ist ein gutes Gefühl“, sagt der Keeper, der in dieser Spielzeit bekanntlich einer der absoluten Leistungsträger und sicherlich einer der Garanten der guten Platzierung ist. Und die wollen die Kölner unbeidingt halten. „Es geht jetzt nur um die zwei Spiele. Allen voran jetzt das Spiel in Nürnberg. Es geht darum, dass wir da mit breiter Brust und Selbstvertrauen auf dem Platz stehen“, sagte der 30-Jährige. Die Aufgabe wird sicher ebenfalls keine leichte. Nürnberg hat zwar keine Chance mehr in den Aufstiegskampf mit einzugreifen, den ehemaligen Bundesliga-Konkurrenten würde der Club dennoch zu gerne ärgern. „Wir werden als Einheit zusammenstehen“, warnt Schwäbe dennoch schon mal.

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Diesmal nicht der Matchwinner für den 1. FC Köln – aber am Ende der Aufstiegsgarant?

Marvin Schwäbe, Torwart des 1. FC Köln
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Diesmal nicht der Matchwinner für den 1. FC Köln – aber am Ende der Aufstiegsgarant?

Auch wenn es am Ende nicht zu Punkten reichte, war Marvin Schwäbe einmal mehr der große Rückhalt der Geißböcke. Der Keeper verhinderte einmal mehr Schlimmeres für den 1. FC Köln: Wird Marvin Schwäbe der Aufstiegsgarant?

Wieder einmal war er der große Rückhalt, auch wenn es nicht zu Punkten reichte für den 1. FC Köln: Wird Marvin Schwäbe der Aufstiegsgarant?

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Die kalte Dusche kam wenige Sekunden nach dem Wiederanpfiff, sie kam besonders elegant. Fabian Reese wurde lang geschickt, auf seiner Seite nur halbherzig attackiert und im Grunde zum Torschuss eingeladen. Diese Einladung nahm der Berliner Topstar gerne an. Der Offensivspieler erzielte bereits sein sechstes Tor im vierten Spiel in Serie und untermauerte einmal mehr seine beeindruckende Form. Keeper Marvin Schwäbe blieb nichts, als dem Sonntagsschuss am Samstagabend nur staunend hinterherzugucken, wie er später auch erklärte. „Den trifft er überragend. Das ist kein Zufall bei ihm, das macht er schon ab und zu mal so“, sagte Christian Keller. Der Sportdirektor hatte bereits zuvor bestätigt, dass der FC ebenfalls mal ein Auge auf den gebürtigen Berliner geworfen hatte.

Reese mit Traumtor gegen den 1. FC Köln

Am Samstagabend machte der Treffer den Unterschied. Mit rund 100 km/h schlenzte Reese den Ball an den Innenpfosten. Die DFL gab die Torwahrscheinlichkeit mit drei Prozent an. Einen ähnlichen Wert dürfte auch die Wahrscheinlichkeit gehabt haben, diesen Strahl abzuwehren. Schwäbe war im Grunde chancenlos. Nachdem der Kölner Keeper in den beiden vergangenen Begegnungen mit seinen Paraden in den Schlussminuten noch zum Matchwinner avancierte, konnte der 29-Jährige am Samstag die Niederlage gegen Hertha BSC nicht verhindern. Das aber vor allem, weil die Kölner einmal mehr kaum Torgefahr entwickelten, sich im Schlussdrittel nicht wirklich in aussichtsreiche Positionen brachten und bei den wenigen Aktionen dann auch glücklos waren.

Schwäbe nutzte aber die Chance, sich gleich noch einige weitere Male auszuzeichnen. Sowohl gegen Derry Scherhant als auch gegen Marten Winkler war der Keeper mit starken Reflexen zur Stelle, verhinderte Schlimmeres und möglicherweise hätte auch Ibrahim Maza das Tor ohne Schwäbes Ballkontakt getroffen. Trotz der Niederlage war der Keeper einmal mehr der große Rückhalt der Geißböcke. Und so könnte der Hesse tatsächlich ein nicht ganz unwesentlicher Faktor im Aufstiegsrennen werden und Gerhard Struber sich einmal mehr in seiner Entscheidung für den 29-Jährigen bestätigt fühlen. Bekanntlich hatte der Trainer im Oktober die Torhüterposition umsortiert, setzte eben auf Schwäbe und nicht mehr auf den mittlerweile bei den Bayern spielenden Jonas Urbig.

Starke Werte des Kölner Keepers

Und auch wenn das Kölner Eigengewächs mal bis auf den Patzer im Auftaktspiel gegen Hamburg ohne große Fehler blieb, zahlt sich der Wechsel absolut aus. Schwäbe kassierte in seinen 18 Liga-Begegnungen gerade einmal 13 Tore und damit deutlich weniger als die Konkurrenz. Dabei ist bei Schwäbe aktuell nur jeder 14. zugelassene Schuss ein Treffer – Bestwert der Liga. Bei der SpVgg Greuther Fürth landet im Schnitt jeder sechste Schuss im Kasten. Dabei ließen die Chancen der Gegner in den Begegnungen gegen FC mit Schwäbe knapp 21 Tore erwarten. Besser ist im gleichen Zeitraum nur der HSV. Die Gegner der Rothosen hätten 28 Tore erzielen müssen, es waren 18. Mit knapp 80 Prozent hat der Kölner Keeper prozentual auch die meisten Torschüsse abgewehrt.



Marvin Schwäbe – Ruhepol, Matchwinner und „verlässlicher Partner“

Marvin Schwäbe überragte gegen Paderborn
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Marvin Schwäbe – Ruhepol, Matchwinner und „verlässlicher Partner“

Nicht nur beim gehaltenen Elfmeter gegen Paderborn bewies der Kölner Keeper seine Klasse. Denn der 29-Jährige verfügt durchaus noch über weitere Stärken. Darum ist Marvin Schwäbe für den 1. FC Köln aktuell so wichtig.

Am Samstagmittag zeigte die Kölner Nummer eins erneut, warum er zu den besten Keepern der Liga gehört. Darum ist Marvin Schwäbe für den 1. FC Köln aktuell so wichtig.

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Der Moment wirkte ein wenig kurios, auch, wenn er für Marvin Schwäbe möglicherweise gar nicht von großem Interesse gewesen ist. Doch als sich der Kölner Keeper nach dem 2:1-Erfolg über den SC Paderborn am Samstagnachmittag in den Katakomben der Home Deluxe Arena den Kölnern Medienvertreter zuwandte, da zeigte der Bildschirm über den Journalisten gerade das Einlaufen des FC Bayern München im Heimspiel gegen den FC St. Pauli an. Schwäbe stand, wenn man so will, seinem Vorgänger und Nachfolger Jonas Urbig Vis-à-vis gegenüber. Das Kölner Eigengewächs steht bekanntlich beim Rekordmeister im Tor, wird wohl auch gegen Inter Mailand in der Champions League zum Einsatz kommen, während Schwäbe wieder die Nummer eins beim Zweitligisten ist, nachdem er diesen Posten zu Beginn des Jahres an Urbig verloren hatte.

„Marvin ist für uns extrem gewinnbringend“

Warum der 29-Jährige aktuell nicht nur die Nummer eins, sondern dazu als diese auch noch absolut unumstritten ist, zeigte der Torhüter am Samstagmittag in beeindruckender Manier. „Der Marvin ist in allen Bereichen ein ganz verlässlicher Partner, der in seiner ganzen Entscheidungsfindung sehr reif wirkt“, sagte FC-Trainer Gerhard Struber zum eigentlichen Matchwinner der Begegnung. Und dass der Keeper die richtige Entscheidung treffen kann, bewies Schwäbe Mitte der ersten Halbzeit als Aaron Zehnter vom Elfmeterpunkt am Kölner Torhüter scheiterte. Auch, wenn der Strafstoß nicht wirklich gut geschossen war, die Parade war es allemal. Zuvor hatte Schwäbe schon eine Aktion von Filip Bilbija in der Box entschärft. Beim Gegentor von Marvin Mehlem war der Torhüter machtlos.

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Nach dem Wechsel war es lange mehr oder wenig ruhig im Sechzehner der Geißböcke, bis Paderborn in der Schlussphase noch einmal richtig aufdrehte und Schwäbe zum absoluten Matchwinner avancierte, als er gleich mehrfach in höchster Not rettete. „Es war ja nicht immer so, dass er uns Bälle aus schwierigen Momenten raussammelt“, sagte Struber. „Er macht uns auch im richtigen Moment das Spiel schnell.“ So zum Beispiel als der 29-Jährige mit einem langen Ball Tim Lemperle schickte, der aber einen Schritt langsamer war als SCP-Keeper Manuel Riemann. „Aus mehrerlei Hinsicht ist der Marvin schon seit längerer Zeit für uns extrem gewinnbringend“, sagte der Kölner Coach. „Er ist mitunter eine der großen Erfolgssäulen, warum wir aktuell genau dort stehen, wo wir gerade sind.“

Struber verfällt in Lobgesang

Das ist nach dem 27. Spieltag eben Tabellenplatz eins. Das auch, weil Struber vor einem knappen halben Jahr auf den Routinier setzte und das ganz offensichtlich zu recht. „Marvin hat heute einmal mehr eindrucksvoll unter Beweis gestellt, wie wichtig er für den FC ist in seinen Aktionen für die Mannschaft. Ich könnte heute für Marvin Schwäbe wirklich einen Lobgesang machen“, sagte Struber. In große Lobeshymnen oder Hoffnungsszenarien wollte der Kölner Keeper nicht verfallen, als er von den gewonnen Punkten und nicht von einem möglichen Aufstieg sprach. „Der Marvin ist kein großer Sprecher, aber wenn er was sagt, dann merkt man, dass alle zuhören“, so Struber. So auch nach dem Spiel vor den Kölner Medienvertretern. Was auf dem Fernseher im Hintergrund lief, spielte da überhaupt keine Rolle.