Das Restprogramm des 1. FC Köln hat es in sich

(Photo by Neil Baynes/Getty Images)
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Das Restprogramm des 1. FC Köln hat es in sich

Sechs Finalspiele rief Jakub Kaminski nach dem Unentschieden gegen Frankfurt aus. Es warten spannungsgeladene Wochen auf den 1. FC Köln: Das ist das Restprogramm der Geißböcke

Von Pflichtsiegen bis zu schwer lösbaren Aufgaben für den 1. FC Köln: Das ist das Restprogramm der Geißböcke

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Der 1. FC Köln steht vor einem intensiven Saisonendspurt im Kampf um den Klassenerhalt. Sechs Spiele bleiben den Kölnern rund um Neu-Trainer René Wagner, um die nötigen Punkte zu sammeln, um auch im kommenden Fußballjahr erstklassig zu spielen. Trotz der prekären Lage haben die Rheinländer den Ligaverbleib mehr denn je selbst in der Hand, mit Werder Bremen, dem FC St. Pauli und dem 1. FC Heidenheim warten noch drei direkte Mitkonkurrenten aus dem Tabellenkeller.

Gelingt die Vorentscheidung gegen Bremen und St. Pauli?

Als Fan des 1. FC Köln muss man wahrlich kein Prophet sein, um zu erkennen, dass in erster Linie die kommenden zwei Partien daheim gegen Werder Bremen und auswärts beim FC St. Pauli für mehr als nur eine Vorentscheidung sorgen und gerade stimmungstechnisch enorm wichtig für die darauf folgenden letzten vier Partien sein können. Gegen die beiden Konkurrenten im Abstiegskampf kamen die Kölner zweimal nicht über ein 1:1-Unentschieden hinaus – und das, obwohl in beiden Partien ein Dreier drin gewesen wäre.

Vor allem der späte Ausgleich gegen die St. Paulianer (fiel damals in Spielminute 94 und somit quasi mit dem Schlusspfiff) sorgte damals für große Frustration nach Abpfiff und dürfte daher nun im Rückspiel noch einmal zusätzliche Motivation bringen. Während der „Effzeh“ gegen St. Pauli auswärts antreten muss, sollte gegen die zuletzt sieglosen Bremer daheim im RheinEnergie-Stadion ein Sieg her. Rein nüchtern betrachtet erscheinen 6 Punkte aus beiden Partien eine realistische Zielvorgabe, 4 Punkte sollten für das Team von René Wagner unter dem Strich aber mindestens aus beiden Spielen herausspringen.

Nachbarschaftsduell mit Leverkusen und Wiedersehen mit Steffen Baumgart

Mit dem Spiel gegen Bayer Leverkusen steht dann nochmal ein echtes Nachbarschaftsduell mit einem Top-Team der Bundesliga an. Mit einem Sieg werden die Kölner hier sicher nicht planen, schon im Hinspiel agierten die Geißböcke offensiv ziemlich harmlos und verloren völlig zurecht mit 0:2. In erster Linie dürfte es daheim gegen die Werkself darum gehen, das eigene (im Vergleich zur direkten Konkurrenz deutlich bessere) Torverhältnis nicht zu sehr zu belasten. Aber wer weiß, vielleicht springt ja am Ende auch gegen den Champions-League-Anwärter ein Überraschungspunkt heraus.

Im Anschluss geht es für die Kölner auswärts zum 1. FC Union Berlin. Für Ex-Köln-Coach Steffen Baumgart und seine Köpenicker könnte die Saison zum Zeitpunkt des Spiels mehr oder weniger gelaufen sein. Derzeit befinden sich die Hauptstädter (noch) im gesicherten Mittelfeld der Bundesliga-Tabelle, brauchen aller Voraussicht nach aber wohl noch mindestens einen Sieg aus den verbleibenden Partien. Ähnlich wie gegen Bremen war auch die Niederlage gegen Union aus Kölner Sicht vermeidbar, fiel das späte Gegentor zum Berliner Sieg doch erst in Spielminute 91. Je nach Ausgang der vorherigen Partien könnte auch dieses Duell noch einmal spannend und auch für Berlin sportlich wichtig werden, die Kölner haben die späte Heimniederlage im Hinspiel jedenfalls sicher nicht vergessen.

Pflichtaufgabe gegen Heidenheim

Zum Saisonabschluss trifft der 1. FC Köln dann auf den 1. FC Heidenheim, ehe es am 34. Spieltag auswärts zum designierten Deutschen Meister FC Bayern nach München geht. Die Heidenheimer sind bereits jetzt klares Tabellenschlusslicht und werden aller Voraussicht nach bereits vor dem letzten Spieltag als Absteiger feststehen, sodass es mindestens mal für das Team von Trainer-Ikone Frank Schmidt sportlich um nichts mehr geht, außer sich anständig von den eigenen Fans aus der Saison zu verabschieden. Aus FC-Sicht sind drei Punkte im Heimspiel gegen den Tabellenletzten eine Pflichtaufgabe, nicht mehr und nicht weniger.

Auch wenn der Rekordmeister der Bundesliga im letzten Spiel wohl schon als Meister feststeht, werden die Münchner sich in der eigenen Allianz Arena sicher noch einmal von ihrer besten Seite zeigen wollen, ehe sie die Schale überreicht bekommen. Aus Kölner Sicht bestehen zumindest leise Hoffnungen, dass der FCB bis dahin noch in der Champions League und im DFB-Pokal vertreten ist und so vielleicht den ein- oder anderen Leistungsträger schont. Andernfalls ist gegen den Branchenprimus nicht wirklich mit Punkten zu rechnen.


FC bindet Talent langfristig

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FC bindet Talent langfristig

Gute Nachrichten für die Zukunft der Domstädter: Der 1. FC Köln bindet den nächsten Young Goat längerfristig. 1. FC Köln: Talent Jonathan Friemel bleibt am Geißbockheim

Trotz kolportierter Interessen anderer Vereine bleibt U19-Kapitän Jonathan Friemel den Domstädtern erhalten. Der talentierte Linksverteidiger gehört der FC-Akademie seit der U10 an und wurde vergangene Saison als Stammspieler des jüngeren U19-Jahrgangs Deutscher Meister.

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Jonathan Friemel bleibt dem 1. FC Köln erhalten. Das gab der Verein am Mittwochmittag bekannt. Der Vertrag des 18-Jährige Linksverteidiger wäre im Sommer ausgelaufen. Nun steht fest, dass Friemel den Domstädtern noch länger erhalten bleibt. Der Youngster führte die U19 des 1. FC Köln als Kapitän auf das Feld und debütierte im Februar im Spiel gegen den Wuppertaler SV bei der U21 der Geißböcke. „Ich bin stolz auf meinen bisherigen Weg und freue mich, die nächsten Schritte bei meinem Herzensverein zu machen. Ich danke allen Verantwortlichen und Wegbegleitern und bin überglücklich, weitere Aufgaben bei diesem besonderen Verein anzugehen”, lässt sich der Nachwuchskicker zitieren.

In der vergangenen Saison verpasste Friemel ab der Hauptrunde kein Spiel. Im Finale trug er mit seiner Ecke vor dem 5:4-Siegtreffer zum ersten Meistertitel im U19-Bereich seit 54 Jahren bei. In dieser Saison wurde er von Stefan Ruthenbeck zum Kapitän ernannt, führte sein Team in der UEFA Youth League auf den Platz und steuerte als Außenverteidiger in 30 Partien zehn Scorerpunkte bei. Ein Treffer gelang ihm für die U21 in der Regionalliga West, in der er bereits viermal zum Einsatz kam.

FC schiebt Buhlen um Friemel einen Riegel vor

Zuletzt wurde vermeintliches Interesse von mehreren Vereinen aus Deutschland und auch im europäischen Ausland kolportiert. Gerade deshalb sei das fortbestehen der Zusammenarbeit eine bemerkenswerte Entscheidung des U19-Kapitäns, meint Lukas Berg, technischer Direktor des 1. FC Kölns: „Wir freuen uns sehr, dass Jonny trotz vieler Interessenten seinen Vertrag bei uns verlängert hat. Als Kapitän geht er seit vielen Jahren in verschiedenen Altersklassen voran und ist auch jetzt in der U19 einer der Schlüsselspieler des Teams. Schon als Spieler des jüngeren Jahrgangs hat er letzte Saison wesentlichen Anteil an der Deutschen Meisterschaft gehabt und präsentiert sich auch jetzt in der U21 und im Profitraining sehr gut.“