Ein weiteres Kölner Talent verlässt den FC: Neo Telle verlässt den 1. FC Köln und schließt sich mit sofortiger Wirkung Fortuna Köln an. Das gab der Verein am Dienstag bekannt.
Es hatte sich wohl schon angedeutet, nun ist es auch offiziell: Neo Telle verlässt den 1. FC Köln. Der Youngster feierte in der vergangenen Spielzeit sein Profi-Debüt, war aber in dieser Spielzeit nur für die reserve vorgesehen.
Neo Telle wird nicht mehr für den 1. FC Köln auflaufen (Foto: come-on-fc.com)
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come-on-fc.com berichtet täglich aus dem Trainingslager in Spanien
Gegen den FC Schalke 04 feierte Neo Telle in der vergangenen Spielzeit noch sein Profidebüt, nun wechselt das vielversprechende Talent zum Stadtrivalen Fortuna Köln. „Bereits im letzten Sommer haben wir mit Neo intensiv über seine nächsten Entwicklungsschritte und seine Perspektive beim FC gesprochen. Da eine von allen Seiten angestrebte Leihe als nächster Entwicklungsschritt nicht realisiert werden konnte, haben wir die Situation nun gemeinsam nochmal neu bewertet“, sagt nun der Technische Direktor Lukas Berg. „Dass sich Neo jetzt für eine Veränderung entschieden hat, um in einem neuen Umfeld die nächsten Schritte zu gehen, ist für uns nachvollziehbar. Wir wünschen Neo in der Südstadt alles Gute und viel Erfolg für seinen weiteren Karriereweg.“
Nur acht Einsätze für die U21
Der FC hatte im Sommer eine Lösung für Telle gesucht. Wie andere Youngster sollte auch der Innenverteidiger eine Leihe eingehen, um Spielpraxis zu sammeln. Dafür hätte Telle aber auch seinen auslaufenden Vertrag verlängern müssen. Dazu kam es nun nicht. In dieser Saison war der Abwehrspieler trotz des Verletzungspechs bei den Profis keine Option. Im Gegenteil, Spieler wie Yannick Mausehund oder Luc Dabrowski durften im Gegensatz zu Telle regelmäßig bei den Profis vorspielen. Mausehund reiste mit dem FC nun auch ins Trainingslager nach Spanien. Doch auch in der U21 spielte der Innenverteidiger nicht die erhoffte Rolle, kam nur acht Mal für die Mannschaft von Evangelos Sbonias zum Einsatz.
„Die Fortuna ist für mich ein sehr interessanter und attraktiver Verein mit klaren sportlichen Zielen und Plänen. Ein Teil dieses Projekts zu sein und aktiv meinen Beitrag zu leisten, ist für mich äußerst spannend und motivierend. Gleichzeitig entschied ich mich für diesen Weg, da mir die Perspektive gefällt. Ich kann mich hier sportlich weiterentwickeln“, wird Telle auf der Homepage von Fortuna Köln zitiert. „Ich will meine Qualitäten auf den Platz bringen und damit der Mannschaft weiterhelfen und freue mich sehr auf diese neue Herausforderung.“
Droht dem 1. FC Köln der Abschied des nächsten Talents?
Simon Bartsch
In der vergangenen Saison gab er sein Profi-Debüt, nun kämpft er um den Anschluss in der Regionalliga. Die Zeichen stehen auf Abschied bei einem weiteren Youngster des 1. FC Köln: Wie geht es weiter mit Neo Telle?
Anfang des Jahres feierte Neo Telle sein Profidebüt bei den Geißböcken. Nun droht es einen weiteren ablösefreien Abgang zu geben beim 1. FC Köln: Wie geht es weiter mit Neo Telle?
Wie geht es weiter mit Neo Telle?
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Gut zehn Minuten durfte Lukas Kwasniok erste Eindrücke sammeln – im März als Trainer des SC Paderborn. Damals lief Neo Telle bereits zum dritten Mal in der 2. Bundesliga für die Geißböcke auf, einen guten Monat zuvor hatte der Innenverteidiger unter Gerhard Struber gegen den FC Schalke 04 sein Profi-Debüt gefeiert. Der Österreicher feierte den Youngster als „ganz cooles Talent“. Zur Wahrheit gehört allerdings auch, dass Telle seine Chance auch aufgrund einer dünnen Personaldecke in der Innenverteidigung erhielt. Den ganz großen Eindruck scheint Telle bei Kwasniok aber nicht hinterlassen zu haben. Denn in den Planungen des Kölner Coachs spielt der 20-Jährige ganz offensichtlich keine Rolle und damit stehen die Zeichen wohl auf Abschied. Noch im Sommer war der Plan, den 2026 auslaufenden Vertrag des Youngsters zu verlängern, ihn zu verleihen.
Mausehund und Dabrowski haben Nase vorne
Doch das Vorhaben scheiterte. Einen neuen Kontrakt unterzeichnete das Talent jedenfalls nicht. Und damit war auch eine Leihe nicht möglich. Ein großes Vorspielen bei den Profis gab es für den Youngster seitdem aber auch nicht mehr. Das gibt es für andere Abwehrtalente wie Yannick Mausehund oder Luc Dabrowski, beide 19 und beides Spieler, die zuletzt beim Cologne Cup für die Kölner aufliefen und aktuell die Nase deutlich vorne haben. Und das offenbar nicht nur im Kampf um das Vorspielen bei den Profis. Denn auch in der U21 spielt Telle nicht Stamm. Zwei Mal stand der 20-Jährige gar nicht im Kader, sechs Mal kam er nicht zum Einsatz, nur vier Mal lief er von Beginn an auf, drei Mal wurde er eingewechselt. Das große Vertrauen scheint also auch Evangelos Sbonias nicht mehr in der Spieler zu haben, der in der Vorsaison noch 2. Bundesliga kickte.
Die Zeichen stehen auf Abschied. Auch, weil es Telle wohl in der kommenden Zeit bei den Profis auch enorm schwer haben würde. Mit Julian Pauli und Elias Bakatukanda werden im kommenden Sommer wohl zwei Talente von ihren Leihen zurückkehren. Mausehund und Dabrowski scharren schon mit den Hufen und mit Spielern wie Rav van den Berg und Joel Schmied, vielleicht auch Timo Hübers wird weiterhin geplant. Telle wird es so schnell sicherlich nicht in den Profikader schaffen. Unabhängig davon, ob die Kölner mit dem Youngster überhaupt noch verlängern wollen.
Keine Leihe und auch noch keine Verlängerung: Die Lage von Neo Telle ist kompliziert
Simon Hense
Eigentlich hatte der FC den Vertrag von Neo Telle verlängern wollen, um ihn dann zu verleihen. Beides ist bis zum Ablauf der Transferperiode nicht passiert. Die Lage von Neo Telle beim 1. FC Köln ist kompliziert.
Während Sportdirektor Thomas Kessler für einige Talente wie Julian Pauli Leihvereine finden konnte, gelang ihm das bei Neo Telle nicht. Auch läuft der Vertrag des 20-Jährigen in knapp einem Jahr aus. Die Lage von Neo Telle beim 1. FC Köln ist kompliziert.
Neo Telle sollte eigentlich verliehen werden
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Eigentlich verfolgt der FC bei Talenten einen klaren Weg: Über Leihen sollen die Youngster Spielpraxis sammeln und sich so weiterentwickeln. Und das möglichst höher als in der Regionalliga, in der die Kölner U21 antritt. Das Modell haben die Geißböcke wie in den Jahren zuvor im Sommer erneut bei einigen Talenten angewendet. So ging etwa Julian Pauli in die zweite Liga zu Dynamo Dresden oder Jaka Potocnik in die dritte Spielklasse zu Rot-Weiss Essen. Das war auch der Plan bei der Neo Telle. Der Innenverteidiger sollte seinen in knapp einem Jahr auslaufenden Vertrag verlängern, um dann verliehen zu werden. Aber beides gelang bis zum Ende der Transferperiode nicht. Die Lage beim 20-Jährigen ist daher kompliziert.
„Das ist ein bisschen eine Achterbahn der Gefühle“
Dabei hatte Telle erst vergangene Saison gegen Schalke 04 sein Profidebüt für den FC gefeiert und schien auf einem sehr guten Weg. So kamen noch zwei Kurzeinsätze als Joker in der zweiten Liga dazu. Am Anfang der Vorbereitung durfte sich der 20-Jährige dann unter dem neuen Trainer Lukas Kwasniok bei den Profis beweisen. Dort schaffte der Innenverteidiger es aber nicht, den Coach von sich zu überzeugen und musste zurück zur U21. Dort kam das Eigengewächs immerhin in den vergangenen drei Partien zum Einsatz, wenn auch zuletzt gegen den Wuppertaler SV nur als Joker.
Denn unumstritten scheint der Youngster in der zweiten Mannschaft ebenfalls nicht. So bekamen an den ersten Spieltagen Konkurrenten wie Yannick Mausehund, Luc Dabrowski oder Mikail Özkan teilweise den Vorzug. Anstatt also bei den Profis eine Rolle zu spielen oder über eine Leihe Erfahrungen auf einem höheren Niveau als die vierte Liga zu sammeln, muss sich Telle erstmal wieder bei der U21 beweisen. Wenn das Talent sich dort nicht durchsetzt, droht der 20-Jährige in seiner Entwicklung zu stagnieren. Die komplizierte Lage ist auch seinem Trainer in der zweiten Mannschaft bewusst. „Das ist natürlich keine einfache Situation, aber er ist auch noch ein junger Mensch“, so Evangelos Sbonias. „Das ist ein bisschen eine Achterbahn der Gefühle. Ich bin mit Neo klar im Austausch, auch heute vor dem Spiel. Er geht vorbildlich damit um. Jetzt geht es einfach darum, sich im Training wieder anzubieten und dann schaut man sich an, was in 14 Tagen los ist.“
Nur noch bis Sommer 2026 Vertrag
Seine Vertragskonstellation beschäftigt den Innenverteidiger bestimmt auch. Denn sein Kontrakt läuft im Sommer 2026 aus. Für den FC eine gefährliche Situation, droht er doch das nächste Talent ablösefrei zu verlieren wie in diesem Sommer Tim Lemperle oder Justin von der Hitz. Dass eine Einigung nicht schon im jetzt gelang, ist sehr unglücklich, da erst durch eine Verlängerung eine Leihe möglich gewesen wäre. Ob beide Parteien noch zusammenfinden, bleibt abzuwarten. Dabei könnte es sein, dass beide Seiten erstmal die Entwicklung von Telle in der U21 abwarten. Das wäre aus Telles Sicht sinnvoll, um seine Perspektive beim FC besser einschätzen zu können. Und aus Vereinsperspektive ergibt es Sinn, um zu schauen, ob der Abwehrspieler den nächsten Schritt macht oder stagniert. Zumindest die Fans dürften sich aber wohl eine Verlängerung wünschen, um nicht das nächste talentierte Eigengewächs zu verlieren.
Guter Auftritt der Eigengewächse des 1. FC Köln: doch die Transfers erschweren die Situation
Simon Bartsch
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Ragnar Ache vom 1. FC Köln
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Viel hätte nicht gefehlt und Youssoupha Niang hätte sich mit einem sehenswerten Treffer fast schon akrobatisch in das Testspiel gegen Bergisch Gladbach eingefügt. Doch der 19-Jährige ließ die Vorarbeit von Linton Maina trotz vollem Einsatz ungenutzt. Dabei scheint der Mittelrheinligist ein gutes Pflaster für den Kölner Nachwuchs zu sein. Schon vor zwei Jahren drehten gerade die Eigengewächse im Testspiel gegen Bergisch Gladbach auf. Damals im September 23 überzeugten Youngster wie Damion Downs, Meiko Wäschenbach oder Julian Pauli. Dieses Mal zeigten sich eben Niang, Neo Telle, Fayssal Harchoui, und Etienne Borie. Die letzteren beiden trugen sich sogar in die Torschützenliste ein. Borie erzielte das 6:1, Harchaoui erhöhte auf 7:1.
Youngster fordern Spielzeit ein
Ganz offensichtlich brauchen sich die Kölner keine großen Sorgen um die Zukunft zu machen. Das Potenzial für den nächsten Schritt scheint der Nachwuchs der Geißböcke zu haben. Ob es für die Kölner Eigengewächse aber viel Einsatzzeit bei den Profis geben wird, darf zumindest hinterfragt werden. Sieben Profi-Debüts gab es in der vergangenen Spielzeit unter Gerhard Struber. Ausgerechnet Struber, ist man geneigt zu sagen. Denn der Österreicher wurde wie auch schon seine Vorgänger für eine mangelnde Jugendarbeit kritisiert. Gemessen an den Debüts war die Kritik überzogen. Dass diese aber an der ein oder anderen Stelle doch ihre Berechtigung hatte, könnte der Fall Max Finkgräfe sein, der sicherlich auch aufgrund der mangelnden Spielzeit sich dazu entschied, nun bei RB Leipzig die Aufgabe des Herausforderers zu suchen.
Und genau da könnte auch in dieser Spielzeit eine gewisse Gefahr lauern. Denn der FC nimmt wieder Geld in die Hand, um den Kader zu verstärken. Thomas Kessler hat bislang Spieler verpflichtet, die den Kölnern direkt weiterhelfen können, vermutlich werden. In der Innenverteidigung, auf den Außen im Sturm – es sollen auf weiteren Positionen Akteure mit Bundesliga-Erfahrung folgen. Selbst für einen Spieler wie Julian Pauli, der am Samstag tatsächlich ein richtig gutes Spiel machte, wird es wohl wieder eng werden, wenn die FC-Bosse einen Innenverteidiger aus dem Hut zaubern. So viele Debüts wie in der Vorsaison wird es mit großer Wahrscheinlichkeit also nicht mehr geben. Zumal die Talente mit dem – aus Kölner Sicht – größten Potenzial eigentlich verliehen werden sollen, um dann doch Spielpraxis zu generieren.
In Bezug auf Youngster Elias Bakatukanda sagte Thomas Kessler vor wenigen Wochen, dass es ihm lieber sei, der Innenverteidiger solle „nicht 13 Mal zehn Minuten spielen, sondern 30 Mal 90 Minuten.“ Für Niang, Borie und Harchaoui wird es die Spielzeit wohl in der U21 geben. Dabei sind Profidebüts aber alles andere als ausgeschlossen.
1. FC Köln: Eric Martel und das lange Warten auf eine folgenschwere Entscheidung…
Simon Bartsch
Die Vorbereitung hat begonnen und nach wie vor steht der Kader für die kommende Saison bei den Geißböcken noch nicht. Eine zentrale Position nimmt der Leader ein des 1. FC Köln: Wie geht es weiter mit Eric Martel?
Fünf Sommer-Transfers hat der FC bislang verwirklicht. Es soll gerade in der Defensive noch Verstärkungen geben. Möglicherweise auch im Angriff. Und noch eine zentrale Rolle könnte noch einmal wichtig werden beim 1. FC Köln: Wie geht es weiter mit Eric Martel?
Wie lange spielt Eric Martel noch für den 1. FC Köln?
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Zuletzt ist es ein wenig stiller geworden um die Personalie Eric Martel. Das hat Gründe. Der nun ehemalige Kapitän der U21-Nationalmannschaft weilt nach dem verlorenen EM-Finale noch im Sonderurlaub. Die Erinnerungen dürften noch frisch sein. Der Blick zurück ist aber auch der auf eine lange Saison. Und genau deswegen betont Thomas Kessler auch, dass sich Martel nun aber auch „den Urlaub wirklich verdient“ hat. „Er hat für uns eine sehr gute Saison gespielt“, sagt der Wportdirektor. Insofern ist kurzfristig auch nicht mit einer Zukunftsentscheidung zu rechnen. Die hatte Martel für die Zeit nach der Europameisterschaft in der Slowakei angekündigt. Denn der Fokus lag auf dem Endturnier. Dass der 23-Jährige nun nicht umgehend nach dem Schlusspfiff des Endspiels an die kommende Saison gedacht hat, liegt wohl auf der Hand.
Eine Entscheidung ist noch nicht gefallen
Insofern ist das Verständnis des Kölner Sportchefs Thomas Kessler ebenfalls absolut nachvollziehbar. Und doch wäre eine zeitnahe Entscheidung für die Geißböcke nicht ganz unwesentlich. Denn im Falle eines durchaus möglichen Abschieds würden die FC-Bosse wohl auch auf dieser Position noch einmal nachrüsten müssen. Denn ein Eins-zu-eins-Ersatz ist der neu verpflichtete Tom Krauß wohl nicht. Bekanntlich hat der Kölner Sechser noch ein Jahr Vertrag. Wollen die Geißböcke noch eine marktegerechte Ablöse kassieren, ist dieser Sommer wohl die letzte Möglichkeit. Bei Damion Downs und Max Finkgräfe machte Thomas Kessler diese Vertragskonstellation in den vergangenen Wochen zu Geld und auch bei Martel wäre durchaus eine ordentliche Ablöse möglich.
Ob die Kölner diesen Weg aber auch gehen würden, ist fraglich. Durchaus vorstellbar wäre auch die Variante, noch eine Spielzeit von der Qualität des Mittelfeldspielers zu profitieren. Dazu wollte sich Kessler am Mittwoch nicht so wirklich äußern, eine Entscheidung sei jedenfalls noch nicht gefallen. Stand jetzt wird der 23-Jährige zum Trainingslager zurückerwartet und Kessler kündigte an, dann mit Eric „einen Kaffee trinken“ zu wollen. Tatsächlich dürfte die Ungewissheit aber weitere Transferaktionen im Zentrum zumindest ausbremsen. Spieler wie der gehandelte Salih Özcan würden durchaus ins Muster passen, wollen aber sicherlich ebenfalls zeitnah Nägel mit Köpfen machen. Umworben werden sie allemal. Der türkische Nationalspieler war mit einigen türkischen Clubs in Verbindung gebracht worden. Zuletzt war es allerdings still um den Ex-Kölner.
Insofern drängt wohl auch beim FC die Zeit. Die kommenden Wochen könnten durchaus die erhoffte Entscheidung bringen.
Wird Neo Telle zur nächsten Bewährungsprobe für Thomas Kessler beim 1. FC Köln?
Simon Bartsch
Die bisherigen fünf Sommer-Transfers können sich sehen lassen. Doch es gibt noch andere Kaderbaustellen. Darunter auch die Zukunftsplanung einiger Eigengewächse des 1. FC Köln: Neo Telle wird zur nächsten Bewährungsprobe für Thomas Kessler.
Für ein paar Tage schien die Transferstimmung ein wenig kippen zu wollen. Nach der anfänglichen Euphorie um die Verpflichtungen von Ragnar Ache und Isak Johannesson war der Motor bei den Geißböcken ein wenig ins Stocken geraten. Die vergangene Woche hat die Situation aber wieder geändert. In den Sozialen Medien erfährt der neue Kölner Sportchef viel Zuspruch. Nun steht aber eine weitere Hürde an beim 1. FC Köln: Neo Telle wird zur nächsten Bewährungsprobe für Thomas Kessler.
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Die Diskussion um den Umgang mit jungen Talenten beim 1. FC Köln ist sicherlich keine neue. Zuletzt war durch den Abgang von Justin von der Hitz die Kritik an den Verantwortlichen des FC gegen Ende der Spielzeit wieder laut geworden. Besonders an einem Verantwortlichen, der seit einigen Wochen keine Rolle mehr spielt beim FC. Sportdirektor Christian Keller war es damals nicht gelungen, den talentierten Youngster bei den Geißböcken zu halten, obwohl es durchaus Gespräche gegeben haben soll. Seit Ende der vergangenen Spielzeit leitet bekanntlich Thomas Kessler nun die Geschicke am Geißbockheim. Mit den bisher getätigten Transfers ist man auch durchaus zufrieden rund um den Verein. Doch wie schlägt sich der neue Sportdirektor bei den Talenten?
FC hat zwei Eigengewächse verkauft
Zwei junge Spieler sind unter Kessler bereits zu anderen Vereinen gewechselt. Denn mit Max Finkgräfe und Damion Downs haben zwei 21-Jährige die Geißböcke in der Sommer-Transferphase verlassen. Die beiden allerdings in das Regal der Nachwuchsspieler einzuordnen und von Talenteflucht zu sprechen, ist sicherlich nicht korrekt. Denn beide Akteure waren fester Bestandteil des Profi-Kaders. Finkgräfe lief in der 2. Bundesliga 14 Mal mit dem Geißbock auf dem Trikot auf, stand sieben Mal in der Startelf und kam auf 809 Minuten Einsatzzeit unter Gerhard Struber. Ex-Teamkollege Damion Downs spielte zuletzt mit der US-Nationalmannschaft im Gold Cup im Finale gegen Mexiko und gehörte beim FC zum Stammpersonal, war einer der Top-Scorer. Insofern hinkt der Vergleich zu den bisher „verlorenen Talenten“ wie von der Hitz und Co.
Zudem bescherten die beiden Transfers, die kürzlich unter der Feder von Kessler abgewickelt wurden, dem Verein Einnahmen im achtstelligen Bereich. Einnahmen, die der FC gut für die Weiterentwicklung des Kaders gebrauchen kann und Angebote, die Kessler – gerade vor dem Hintergrund, sich auch wirtschaftlich als Entwicklungsclub zu sehen – nicht ausschlagen konnte. Wie der Umgang mit dem Nachwuchs zukünftig aussehen wird, könnte indes die Causa Neo Telle zeigen. Denn der Verein möchte den Youngster eigentlich gerne behalten. „Wir sind im Austausch. Neo hat letztes Jahr die ersten Einsatzzeiten bei uns bekommen. Er trainiert völlig zurecht hier mit. Er ist ein sehr talentierter Junge, der aber auch noch einen Weg zu gehen hat, um nachhaltig in der Bundesliga auf regelmäßige Einsatzzeiten zu kommen“, lobte Kessler am Mittwoch den 20-Jährigen. „Der Ausgang ist offen, aber das, was wir anstreben, ist sicherlich eine Vertragsverlängerung mit einer Leihe.“
Vertragsverlängerung mit Leihe angestrebt
Den Innenverteidiger zu halten, ist also klar kommuniziertes Ziel der Kölner. Das Eigengewächs hat noch Vertrag bis Sommer 2026. Diesen würde Kessler nun allerdings gerne verlängern, um den Spieler nicht im kommenden Jahr ablösefrei ziehen lassen zu müssen. Bereits in der vergangenen Saison gab Telle sein Debüt bei den FC-Profis, machte seine Sache ordentlich. Seit der Saisoneröffnung am Montag trainiert der Youngster unter Lukas Kwasniok mit den Profis. Wunschvorstellung von Kessler wäre eine Leihe, um dem Innenverteidiger Spielpraxis zu ermöglichen und die Entwicklung des Eigengewächses voranzutreiben. Dazu soll allerdings die Vertragssituation geklärt sein.
Und so wird der Ausgang der Verhandlungen für den frisch gebackenen Sportdirektor des 1. FC Köln zu so etwas wie einer Bewährungsprobe im Umgang mit jungen Talenten. Denn einen ähnlichen Plan hatten die FC-Bosse bekanntlich auch mit von der Hitz und Co. Sollte Kessler es schaffen, Telle zu halten, wäre man wohl rund um das Geißbockheim auch mit diesem Teil seiner Arbeit durchaus zufrieden. Zur Wahrheit gehört aber auch, dass auch trotz des größten Verhandlungsgeschicks, guten Argumenten und gebotenen Perspektiven der Spieler selbst immer das letzte Wort hat. Fällt die persönliche Entscheidung – aus welchen Gründen auch immer – gegen den Verbleib beim 1. FC Köln aus, sind auch Kessler die Hände gebunden.
Bereits fünf Profi-Debüts beim FC – ein starker Wert, es bleibt das „Aber“
Simon Bartsch
Mit Neo Telle gab am vergangenen Sonntag bereits das fünfte Eigengewächs sein Debüt bei den FC-Profis – in dieser Saison. Ein ordentlicher Wert, ein starkes Zeichen für die Entwicklung eigener Talente. Doch es bleibt ein kleiner Beigeschmack. Darum sind die fünf Debütanten erst der Anfang beim 1. FC Köln.
Seit einiger Zeit definiert sich der FC als Entwicklungsclub. Und die Statistik mit fünf FC-Profi-Debüts und 12 Eigengewächsen im Team gibt den Kölnern auch Recht. Doch es bleibt ein dickes „Aber“ bei der Rechnung. Darum sind die fünf Debütanten erst der Anfang beim 1. FC Köln.
Neo Telle freut sich über sein Debüt beim 1. FC Köln
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Das breite Grinsen sprach Bände, Neo Telle konnte sein Glück am vergangenen Sonntag wohl wirklich kaum fassen. „Es ist verrückt für mich, eine Riesenehre. Ich kann es noch gar nicht so richtig wahrnehmen, es sind zu viele Gefühle“, zitierte der FC später seinen Schützling. „Das so zu erleben, mit einem Sieg und ohne Gegentor, ist unfassbar. Man hat am ganzen Körper Gänsehaut und kriegt das Grinsen nicht mehr aus dem Gesicht.“ Eine gewisse Freude war auch den Kölner Verantwortlichen nicht abzusprechen. „Ich finde es cool, wenn wir aus unserem eigenen Club Jungs nachentwickeln, die reinspringen können“, sagte Gerhard Struber, der das nächste Debüt als „Zeichen, wie gut wir im Nachwuchs arbeiten“, verstanden wissen wollte. „Ich glaube, das ist auch eine schöne Story, dass wir mit Neo Telle dem nächsten Spieler bei uns aus der Akademie die Möglichkeit gegeben haben, im Profibereich seine ersten Minuten zu machen“, sagte auch Thomas Kessler.
Wie bewertet ihr die FC-Profis?
Fünf Debütanten beim 1. FC Köln
Tatsächlich ist die Entwicklung eine gute und Telle machte seine Sache auch sehr gut. Der 19-Jährige hat zumindest die Hoffnung geweckt, dass die Kölner bereits ihr nächstes Abwehr-Talent in den Startlöchern haben, nachdem Julian Pauli den Sprung ganz offensichtlich schon geschafft hat. Auch, wenn der Youngster nach wie vor an den Folgen seiner Gehirnerschütterung laboriert. Zur Wahrheit gehört natürlich auch die personelle Situation. Ob Pauli ohne die Transfersperre sein Debüt bereits im Sommer gefeiert hätte, ist zumindest fraglich. Und genauso ist nun Telle der große Profiteur der Personalsituation. Timo Hübers war gesperrt, Eric Martel verletzt – und keine weitere Alternative für die Position des Innenverteidigers auf der Bank. Bekanntlich wird Luca Kilian noch lange ausfallen.
Beim FC, der sich seit 2022 bekanntlich als Entwicklungsclub definiert, wird das Debüt als weiterer wichtiger Schritt in die richtige Richtung gewertet. Tatsächlich lesen sich die Zahlen dieser Spielzeit gut. Aktuell kommen die Geißböcke auf zwölf Eigengewächse im Kader der Profis. Mit den verliehenen oder abgewanderten Elias Bakatukanda, Maxi Schmid und Meiko Wäschenbach wären es noch einige mehr. Nur Hertha BSC führt aktuell mehr auf (15). Allerdings gehören zu der Liste auch Spieler wie Mark Uth, bei dem sich das Wort Eigengewächs im zarten Alter von 33 Jahren irgendwie fremd anhört und Fayssal Harchaoui, der (noch) keine Rolle bei den Profis spielt. Darüber hinaus zählen die Geißböcke durch Telle nun fünf Debütanten, wobei zumindest Oliver Schmidt nicht wirklich sein Profi-Debüt gegen Braunschweig feierte. Der Stürmer absolvierte seinen ersten Profi-Einsatz beim SC Verl in Liga drei, nun aber den ersten für den FC.
Top-Entwickler verfolgen andere Ziele
Unterm Strich gehört der FC mit seinen fünf Debütanten aber auch nicht zu den Top-Clubs der Liga. Beispielsweise setzte Ulm in dieser Spielzeit 13 Spieler ein, die erstmals im Profibereich spielten, bei Regensburgs sind es laut transfermarkt.de bislang elf. Natürlich verfolgen diese Clubs aber auch andere Ziele als ein großer Aufstiegskandidat, die Bedingungen im Club sind komplett andere, die Vereine noch mehr auf Eigengewächse angewiesen. Die Teams mit Aufstiegsambitionen wählen einen anderen Kadermix, setzen andere Schwerpunkte. So kommen beispielsweise der Hamburger SV und der SC Paderborn auf drei Profi-Debütanten, Hannover noch auf keinen. Der große Vorreiter ist der FC nun aber eben auch nicht. Zumal zur Entwicklung eines Spielers dann auch ein gewisser sportlicher oder wirtschaftlicher Profit gehört.
Durch den Transfer von Jonas Urbig ist dieser nun aber erheblich aufgewertet worden. Mit Boni werden die Kölner rund zehn Millionen Euro einnehmen. Auf der anderen Seite steht dann aber ein Tim Lemperle, der den Verein ablösefrei verlässt, gleiches könnte mit Marvin Obuz passieren. Und auch Vertragsverlängerungen vom Kölner Top-Torjäger Damion Downs oder dem Shootingstar der Vorsaison Max Finkgräfe werden keine leichten für Christian Keller und Co. Immerhin befinden sich die Kölner Verantwortlichen offensichtlich in Gesprächen mit Downs. Zwar wollte Thomas Kessler am Mittwoch nicht auf mögliche Vertragsgespräche eingehen, erklärte aber die Bedeutung des Stürmers. „Wir sind sehr zufrieden mit der Entwicklung“, sagte Kessler.
Kein Wunder, Downs ist aktuell der Mann für die ganz wichtigen Tore. „Das hat jetzt nicht unbedingt was damit zu tun, dass er in den letzten Wochen jetzt auch trifft und so wie wir eben gesagt haben auch an vielen Toren beteiligt war, zusammen auch mit Linton, sondern dass es ein Spieler ist, der bei uns aus der eigenen Akademie kommt, der sich stetig weiterentwickelt hat über erste Einsatzzeiten in der Bundesliga und jetzt auch eine tragende Rolle in der zweiten Liga übernimmt. Er ist ein schönes Beispiel dafür, wie eine Entwicklung gehen kann über unsere Akademie.“
Ein Anfang, mehr aber noch nicht
Wie es mit der Ausbildung auch gehen kann, zeigt der 1. FC Nürnberg. Beim Club gab es in dieser Spielzeit bereits neun Debütanten. Interessanter sind aber die Erlöse, die Nürnberg durch den Verkauf von jungen Spielern erzielt. Stefanos Tzimas wechselt für 25 Millionen Euro nach England (allerdings hat der Club den Angreifer zunächst für 18 gekauft), Finn Jeltsch für knapp zehn Millionen zum VfB Stuttgart, Can Uzun im vergangenen Sommer für elf Millionen Euro nach Frankfurt und Jens Castrop wird für knapp fünf Millionen zu Borussia Mönchengladbach wechseln. Jener Castrop, den der FC nicht vom Club zurückholen wollte. Nun kommen die Kölner immerhin auf fünf Debütanten. Ob es die ohne die Transfersperre gegeben hätte, ist reine Spekulation und dazu eine müßige. Denn die Sperre hat es nun mal gegeben, die Folgen sind eklatant.
Immerhin betreiben die Geißböcke offenbar sehr gute Nachwuchsarbeit, fördern auch weiterhin Talente, die auf dem Sprung in den Profi-Kader sind. Dementsprechend ist der Durchbruch der Eigengewächse schon sehr erfreulich, ein Anfang. Mehr aber noch nicht.
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Joel Schmied: Drei Liga-Spiele, neun Punkte, ein Gegentreffer und nun auch der Besuch bei Hennes
Simon Bartsch
Nach seiner Verpflichtung beim FC ist der Verteidiger bereits zu einer festen Größe der Kölner Defensive geworden – natürlich auch aufgrund der durchaus angespannten Personalsituation. Doch der Neuzugang meistert seine Aufgabe bisher sehr solide. So schlägt sich Joel Schmied beim 1. FC Köln.
Mit vier absolvierten Spielen als Defensivmann der Geißböcke scheint der 26-Jährige beim FC angekommen zu sein. Und er macht seine Sache gut. Denn die starke Zweikampf- sowie Passquote belegen, dass sein erworbener Platz in der struberschen Elf durchaus berechtigt ist. So schlägt sich Joel Schmied beim 1. FC Köln.
Joel Schmied von 1. FC Köln.
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Die Qualität einer funktionierenden Defensive lässt sich am deutlichsten wohl an der Gegentor-Statistik ablesen – zumindest über einen längeren Zeitraum, in dem Glück und Pech nivelliert sein sollten. Demnach dürfte die Hintermannschaft der Kölner zurzeit eine sehr gute sein. Seit der Umstellung auf Dreierkette haben die Geißböcke ganze fünf Tore kassiert, in elf Spielen. Am Sonntag bekam der FC ziemlich viel gegen den FC Schalke zu verteidigen und fing sich einmal mehr kein Gegentor – zum siebten Mal seit November endete eine Begegnung in der Liga für den FC 1:0. „Zu Null zu spielen ist gerade für uns Verteidiger immer sehr wichtig – da ist die Freude manchmal größer als 4:3 zu gewinnen“, sagte Joel Schmied am Sonntag. Und rein nach dieser Rechnung läuft für den Innenverteidiger aktuell viel nach Plan.
Starke Zweikampfwerte
Nachdem Schmied gegen den Hamburger SV noch 90 Minuten auf der Bank gesessen hatte, ist der Schweizer mittlerweile Stammspieler – natürlich auch der aktuellen Personalsituation geschuldet. In den folgenden vier Pflichtspielen stand der 26-Jährige immer über die volle Distanz auf dem Platz. In der Liga gab es in drei Ligaspielen neun Punkte, bei nur einem Gegentreffer. Und Schmied hat ganz offensichtlich auch einen gehörigen Anteil daran. Immerhin kommt der 26-Jährige in der Liga bislang auf eine Zweikampfquote von mehr als 64 Prozent – der Top-Durchschnittswert aller FC-Profis und auch die bisherige Passquote von 85 Prozent kann sich durchaus sehen lassen. Die Begegnung gegen den FC Schalke 04 dürfte wohl unter die Kategorie „durchwachsen“ fallen. Schmied lieferte sich einige kleinere Fehler – einmal musste der starke Marvin Schwäbe in höchster Not eingreifen.
Dennoch scheint sich der Abwehrspieler immer besser zurechtzufinden. Sowohl beim FC als auch auf dem Platz. Am Sonntag holte sich Schmied dann auch seine erste Verwarnung im deutschen Fußball ab. Vor wenigen Wochen hatte der Abwehrspieler erklärt, welche Bedeutung der Wechsel nach Deutschland für ihn, aber vor allem für seinen Vater, ehemaliger Fußballer, gehabt hat. „Er musste weinen. Wir haben uns innig umarmt, zehn Sekunden lang. Und beide realisiert, dass mein Traum wahr geworden ist.“ Diesen Traum lebt der 26-Jährige nun in neuer Stadt. Allerdings einer, in der er sich sehr wohl fühlt, wie er vor zwei Wochen sagte. Nur den Hennes habe er noch nicht im Zoo besucht, obwohl er und seine Freundin ihn „übertrieben abfeiern“. „Wir wollen ihn ganz bald im Zoo besuchen. Ich habe nur gehört, er stinkt extrem. Aber das nehmen wir dann gern in Kauf“, sagte er damals lachend.
Das hat Schmied nun nachgeholt. Am Montag postete der Abwehrspieler Bilder vom Besuch im Kölner Zoo bei Instagram – eine weitere neue Erfahrung.
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Muskuläre Verletzung – Der 1. FC Köln muss vorerst auf Eric Martel verzichten
Simon Bartsch
Es hatte sich bereits angedeutet, nun hat es der Club auch offiziell gemacht: Der 1. FC Köln muss vorerst auf Eric Martel verzichten. Der Kapitän der U21-Nationalmannschaft hat sich eine muskuläre Verletzung zugezogen.
Gerhard Struber muss seine Startformation am kommenden Wochenende erneut umbauen, ein Leistungsträger fällt aus. Der 1. FC Köln muss vorerst auf Eric Martel verzichten. Das gab der Club am Montagabend bekannt.
Eric Martel fällt vorerst aus
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Am kommenden Freitag, im Auswärtsspiel gegen den 1. FC Magdeburg wird dem FC Timo Hübers wohl wieder zur Verfügung stehen, dafür aber ein anderer Leistungsträger ausfallen. Schon im Duell gegen den FC Schalke 04 musste Eric Martel zur Halbzeit vom Platz. Der Ausfall verhalf zwar Neo Telle zu seinem Debüt, doch der Preis ist auf der anderen Seite ein hoher. Denn Eric Martel wird dem FC vorerst nicht zur Verfügung stehen. Wie der Verein am Montagabend mitteilte, fällt Martel zunächst aus. „Eric Martel musste am Sonntag beim Heimspiel des 1. FC Köln gegen den FC Schalke 04 zur Halbzeit ausgewechselt werden. Die MRT-Untersuchung hat am Montag eine Muskelstrukturverletzung beim Defensivspieler ergeben, der dadurch vorerst ausfallen wird“, heißt es in der kurzen Nachricht der Kölner.
Struber muss weiteren Ausfall kompensieren
Martel ist in dieser Spielzeit einer der absoluten Leistungsträger bei den Geißböcken. Auch gegen Schalke fiel der Kapitän der U21-Nationalmannschaft wieder mit einem hervorragenden Stellungsspiel, Leidenschaft und purem Willen besonders auf. Und das bekanntlich auf fremder Position. Der nominelle Sechser spielte einmal mehr in der Innenverteidigung für den gesperrten Hübers. Nun folgt die Verletzung und Gerhard Struber muss erneut den Ausfall eines Leistungsträgers kompensieren. Am Sonntag spielte Mathias Olesen etwas überraschend auf der Sechs. Der Luxemburger hatte ebenfalls längere Zeit verletzt gefehlt und kam dann gegen Schalke von Beginn an. „Er hatte nach dem Leverkusen-Spiel wahrscheinlich über die Belastung hinweg etwas gespürt“, sagte Thomas Kessler am Sonntag und deutete auf die rund 16,5 Kilometer hin, die Martel absolviert hatte.
Auch Gerhard Struber hatte bereits die Sorge, dass eine muskuläre Verletzung vorläge. Diese Sorge hat sich nun bewahrheitet. Die genaue Ausfallzeit ließ der Club offen.
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Das nächste Debüt – „Vor der Süd zu stehen, ist für jeden unfassbar schön“
Simon Bartsch
Zwar hat der FC das Heimspiel gegen Schalke gewonnen, wirklich überzeugt haben die Geißböcke nicht. Für einen Spieler wird die Begegnung so oder so in besondere Erinnerung bleiben: Neo Telle feiert sein Debüt für den 1. FC Köln.
Bereits vier Mal saß der Youngster auf der Bank der Profis. Gegen Schalke war es nun endlich soweit für den 19-Jährigen. Neo Telle feiert sein Debüt für den 1. FC Köln. Und dabei machte er seine Sache durchaus gut.
Neo Telle bei seinem Profidebüt für den 1. FC Köln
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Eigentlich stand Neo Telle schon ein paar Minuten früher bereit. Doch nachdem Damion Downs die Kölner in Führung gebracht hatte, hieß es noch einmal warm machen für den 19-Jährigen. Zu Beginn der zweiten Halbzeit feierte in ihm dann das nächste Kölner Talent sein Debüt bei den Profis des 1. FC Köln – in dieser Spielzeit bereits der fünfte Youngster, der erstmals den Geißbock auch in einem Pflichtspiel der ersten Mannschaft auf der Brust getragen hat. „Es ist verrückt für mich, eine Riesenehre. Ich kann es noch gar nicht so richtig wahrnehmen, es sind zu viele Gefühle“, sagte Telle, der seine Premiere offenbar nicht so richtig fassen konnte. Dabei hat sich das Debüt bereits angekündigt. Schon im Trainingslager in Spanien wusste der Youngster zu überzeugen. Ich möchte gerne ein fester Bestandteil des Profi-Kaders sein und schon meine Einsatzminuten gesammelt haben“, hatte der Youngster im Herbst noch gesagt.
„Es ist ein Moment, den er sehr genießt“
Mit der Reise nach Spanien kam Telle seinem Karriereplan bereits ein großes Stück näher. „Es war kein Zufall, dass er dabei war, sondern Vertrauen, weil dieser Spieler Dinge in sich trägt, die einfach spannend sind“, sagte Gerhard Struber Mitte Januar. Empfohlen hatte sich Telle mit starken Leistungen in der U21, war dort Stammspieler. Und spätestens nach dem Abschied von Elias Bakatukanda sowie der Verletzung von Luca Kilian hatte sich zumindest die Kaderberufung des Youngsters angedeutet. Und seit diesem Jahr ist sie die Norm. Vier Mal stand Telle im Kader und kam nicht zum Einsatz, gegen Schalke war es nun so weit. „Seit ich ein kleines Kind bin, arbeite ich darauf hin. In so einem Spiel das Debüt zu geben, das berührt mich, es ist unbeschreiblich“, so Telle.
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Und es war alles andere als ein schlechtes Debüt. Der Youngster war direkt da, suchte die Zweikämpfe, ließ sich zwar auch von Ilyes Hamache vernaschen, davon aber wiederum nicht aus der Ruhe bringen. „Es war eine gute Entscheidung, ihn ins Spiel zu bringen. Er hat in der Drucksituation gezeigt, dass er ein spannender Spieler für uns sein kann“, sagte Struber und ergänzte mit einer gehörigen Portion Stolz. „Es ist cool, wenn man immer wieder Jungs aus unserem Club entwickeln kann. Das zeigt einmal mehr, wie gut wir im Nachwuchs arbeiten. Es ist ein Moment, den er sehr genießt.“ Zur Wahrheit gehört natürlich auch, dass Struber die Alternativen in der Innenverteidigung ausgehen. Timo Hübers fiel gegen S04 gesperrt aus, Martel – ohnehin schon Aushilf-Innenverteidiger – musste angeschlagen vom Platz.
„Es gibt keine geilere Fankurve“
Und dennoch deutete der Youngster an, dass er auch in Zukunft eine Rolle beim FC spielen kann. „Ich glaube, das ist auch eine schöne Story, dass wir mit Neo Telle den nächsten Spieler bei uns aus der Akademie die Möglichkeit gegeben haben, im Profibereich seinen ersten Minuten zu machen“, sagte Thomas Kessler. „Ich finde, er hat heute auch einen großen Anteil daran, dass das am Ende zu null ausgegangen ist.“ Und so war es nicht nur für Telle persönlich ein erfolgreiches Debüt sondern auch für das Team. Mit dem 1:0 behauptete der FC die Tabellenführung, hat nun sogar ein kleines Polster auf Rang vier. So fiel auch das Feiern vor der Südkurve etwas länger aus. „Vor der Süd zu stehen, ist für jeden unfassbar schön. Es gibt keine geilere Fankurve. Ich kenne sie, seit ich vier Jahre alt war, da war ich das erste Mal im Stadion“, sagte Telle. „Es war immer mein Ziel, einmal davor zu stehen. Das so zu erleben, mit einem Sieg und ohne Gegentor, ist unfassbar.“
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