Die Zeit rennt, SCP mit Mega-Vorstellung: Sollte der FC um Raphael Obermair überhaupt pokern?

OF Raphael Obermair vom SC Paderborn (Foto: Pau Barrena/Getty Images)
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Die Zeit rennt, SCP mit Mega-Vorstellung: Sollte der FC um Raphael Obermair überhaupt pokern?

Der FC will Raphael Obermair verpflichten, der wiederum will zu den Kölnern. Aber der SC Paderborn möchte seinen Spieler nicht abgeben. Um eine Einigung zu erzielen, bleiben nur noch ein paar Tage für den 1. FC Köln: Wie lange wartet man auf Wunschspieler Obermair?

Noch ungefähr eine Woche ist das Transferfenster geöffnet. Solange hat der FC noch Zeit, um Raphael Obermair vom SC Paderborn loszueisen. Aber eine Einigung ist noch nicht in Sicht für den 1. FC Köln: Wie lange wartet man auf Wunschspieler Obermair?

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Eigentlich hat der 1. FC Köln keine Zeit mehr zu verlieren. Denn schon in etwa einer Woche schließt das Transferfenster. Dabei möchte der Verein sich mit Raphael Obermair nochmal auf der linken Schiene verstärken. Denn spätestens seit der Ausbootung von Leart Pacarada vor ein paar Tagen sind die Kölner auf dieser Position sehr dünn besetzt. Mit Kristoffer Lund steht nur ein gelernter Linksverteidiger im Kader. Auch Linton Maina hat unter Lukas Kwasniok schon in dieser Rolle gespielt, ist aber eine sehr offensive Besetzung. Darum ist es nur logisch, dass der FC-Coach seinen früheren Spieler gerne zu sich holen würde. So machte der Trainer schon vor zweieinhalb Wochen Druck: „Bei dieser Personalie ist es schon so, dass ein starkes Interesse unsererseits da ist. Der Spieler ist 29 und es wäre schön, wenn man ihm die Möglichkeit gibt, dass er auch in der Bundesliga noch mal zeigt, was er drauf hat.“

Angespannte Stimmung zwischen den Vereinen

Seitdem sollen die Geißböcke laut Sky gleich zwei Angebote abgegeben haben. Gleichzeitig solle Paderborn aus FC-Sicht utopische Forderungen stellen. Wie das „Westfalen-Blatt“ schreibt, verlangt der SCP 2,7 Millionen Euro. Und das, obwohl der Vertrag des Paderborner Kapitäns im kommenden Sommer ausläuft und der Marktwert auf rund 1,5Millionen Euro geschätzt wird. Dass die Atmosphäre zwischen den beiden Vereinen angespannt ist, zeigt sich an den öffentlichen Aussagen. Während Kwasniok dem SC Paderborn eine Lüge darüber unterstellte, dass Köln noch kein Angebot abgegeben habe, fand SCP-Coach Ralf Kettemann es sehr kritisch, dass Kwasniok mit seiner ersten Obermair-Aussage die Ostwestfalen „in die moralische Peitsche mit reinnimmt und sagt, dass es schön wäre, wenn der SC Paderborn dem Spieler das ermöglicht“.

Es bleibt daher unklar, ob bis zur Transfer-Deadline noch ein Übereinkommen für einen Wechsel erzielt werden kann. Obermair wirkt dabei wie die Wunschlösung von Kwasniok, der den Spieler sehr schätzt. Ob der 29-Jährige auch Thomas Kesslers Plan A ist oder von Beginn an war, darf bezweifelt werden. So sollen die Geißböcke schließlich in dieser Transferperiode schon sehr an Derrick Köhn, der stattdessen zu Union Berlin ging, und Aaron Zehnter, der sich für Wolfsburg entschied, interessiert gewesen sein. Nun möchte der Sportdirektor anscheinend stattdessen seinem Coach die Wunschlösung erfüllen. Der würde damit einen Profi bekommen, bei dem der Trainer genau weiß, wie er einzusetzen ist und was die Stärken und Schwächen sind.

Wie lange kann Kessler pokern?

Aber Kessler kann nicht nicht ewig darauf spekulieren, noch eine Einigung zu finden. Die Ostwestfalen wollen ihren Leistungsträger offensichtlich nur äußerst ungern verlieren. Darum könnte es für den FC sinnvoll sein, sich jetzt schon mehr mit Alternativen zu beschäftigen. Denn dass die Kölner auf der linken Schiene Bedarf haben, ist wie schon beschrieben eindeutig. Wenn die Geißböcke jetzt nur auf eine Einigung beim Obermair-Deal setzen, drohen sie am Ende leer auszugehen, denn die Zeit läuft ihnen so langsam davon. Sollte Kessler aber schon Alternativen vorbereiten, würde das gleichzeitig etwas den Druck aus den Verhandlungen mit dem SCP nehmen. Falls sich dann doch nochmal eine Gelegenheit in den Gesprächen mit Paderborn ergibt, kann der FC immer noch den Wechsel des 29-Jährigen forcieren. Und wenn nicht, hat man die alternative Lösung in der Hinterhand. Die Kölner dürfen sich nur nicht zu sehr auf Kwasnioks Wunschtransfer versteifen.

Transfergerücht beim 1. FC Köln: Der FC ist wohl doch wieder an Raphael Obermair interessiert

Raphael Obermair vom SC Paderborn
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Transfergerücht beim 1. FC Köln: Der FC ist wohl doch wieder an Raphael Obermair interessiert

Auch nach der bevorstehenden Verpflichtung von Cenk Özkacar sucht der FC weiter nach Kader-Verstärkungen. Und angeblich sollen die Geißböcke beim Ex-Club des Coaches ein Ziel ausgemacht haben. Der 1. FC Köln ist wohl wieder an Raphael Obermair vom SC Paderborn interessiert.

Der 1. FC Köln ist wohl wieder an Raphael Obermair vom SC Paderborn interessiert. Das berichtet Sky-Reporter Marlon Irlbacher. Der 29-Jährige wurde bereits in Köln gehandelt.

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Als Lukas Kwasniok eine seiner ersten Pressekonferenzen im Dienste des 1. FC Köln abhielt, da wurde der Kölner Trainer auch auf mögliche Verstärkungen vom SC Paderborn angesprochen. Der Kölner Coach betonte damals, dass es keinen Sinn machen würde, die halbe Mannschaft nach Köln zu holen. Dann „hätte ich ja auch da bleiben können“, sagte der Coach lächelnd. „Wir können nicht einfach sechs Spieler transferieren und sagen, dass wir es mal in der Bundesliga einfach versuchen.“ Sechs Spieler sicher nicht, aber vielleicht einen? Das Interesse an Aaron Zehnter war zumindest groß. Der Linksverteidiger spielt künftig beim VfL Wolfsburg. Auch Calvin Brackelmann und Raphael Obermair wurden oft genannt. Während Brackelmann wohl beim SCP bleiben wird, ist die Zukunft von Obermair ungewiss.

Ist Obermair ein FC-Kandidat?

Und wie Sky-Reporter Marlon Irlbacher berichtet, sind die Kölner dann doch an einer Verpflichtung des 29-Jährigen interessiert. Obermair ploppte wie berichtet ebenfalls als Transfergerücht auf, die Spur schien aber kalt. Nun wird sie wohl doch nochmal warm. Zumindest soll Thomas Kessler den Spieler „unbedingt wollen“, wie Irlbacher auf seinem X-Kanal schreibt. Demnach seien beide Vereine im Austausch, es gäbe aber noch keine Einigung. Tatsächlich schwärmte auch Kwasniok in der jüngeren Vergangenheit von Obermair. Auch, weil der Schienenspieler variabel einsetzbar ist. Eigentlich auf der rechten Seite zu Hause, spielte der 29-Jährige nur im Sturm und im Tor nicht. Selbst als Zehner kam er unter Kwasniok schon zum Einsatz.

Dabei strahlt der Paderborner dann doch eine gewisse Torgefahr aus, erzielte für die Ostwestfalen immerhin 13 Tore und bereitete 19 vor. Auch beim FC Magdeburg war er in 77 Spielen acht Mal selbst erfolgreich und gab später zu, dass er sich diese Abschlussstärke selbst gar nicht zugetraut hätte. Zwar wird der rechte Fuß als der starke des Mittelfeldspielers offiziell angegeben, tatsächlich ist Obermair aber beidfüßig unterwegs. Allerdings stellt sich die Frage, ob die Kölner einen weiteren Schienenspieler brauchen. Denn nach den Verpflichtungen von Jakub Kaminski, Said El Mala und auch Sebastian Sebulonsen ist der FC auf den Außen mehr als gut aufgestellt. Der Marktwert des SCP-Akteurs wird auf 1,5 Millionen Euro eingeschätzt.