Déjà-vu im Buhlen um Salih Özcan: Der 1. FC Köln ist nicht Favorit und ein Detail lässt Aufhorchen

Salih Özcan weckt mal wieder Interesse
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Déjà-vu im Buhlen um Salih Özcan: Der 1. FC Köln ist nicht Favorit und ein Detail lässt Aufhorchen

Im vergangenen Sommer war er ein Thema, im Winter auch und nun anscheinend schon wieder. Doch der gebürtige Kölner soll auch im Fokus anderer Clubs neben dem FC stehen. Salih Özcan ist offenbar sehr umworben: Der 1. FC Köln bekommt Konkurrenz von Besiktas Istanbul.

Natürlich wird sich Salih Özcan dieser Tage seine Gedanken um die Zukunft machen. Immerhin ist der Spieler ab dem 30. Juni offiziell vertrags- und vereinslos. Doch der Blick ist aktuell eher auf die WM gerichtet. Zum ersten Mal nimmt der mittlerweile 28-Jährige in diesem Sommer an einer Weltmeisterschaft teil. Vor zwei Jahren gab es den Vorgeschmack bei der EM, U21-Europameister ist Özcan mit Deutschland auch geworden.

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Doch im Hinterkopf schwebt bestimmt auch die Frage, wo er nach dem Endturnier seine Zelte aufschlagen wird. Erst vor wenigen Wochen hatte der „Kölner Stadt-Anzeiger“ von Gesprächen zwischen dem 1. FC Köln und der Spielerseite berichtet. Der „Express“ legte nun nach. Grundsätzlich könnten sich wohl beide Seite eine weitere Zusammenarbeit vorstellen. Özcan hat nie einen Hehl daraus gemacht, dass seine gefühlte Heimat die Domstadt ist. Der FC sucht wiederum einen Martel-Ersatz, einen Sechser, der sofort das Zeug hat, den Kölnern weiterzuhelfen. Doch es gibt Hürden, die zu überwinden sind. Zumal nicht wirklich hinterlegt ist, wie groß das Interesse der FC-Verantwortlichen denn wirklich ist. Immerhin hielt sich die Spielzeit in den vergangenen Jahren dann doch in Grenzen. Ganze 75 Minuten lief der Mittelfeldspieler in der vergangenen Saison in der Liga für den BVB auf. In der Spielzeit zuvor waren es für Dortmund und Wolfsburg rund 700. Zum Vergleich: Ein Stammspieler kommt auf rund 3000 Minuten.

Besiktas wieder im Rennen?

Und doch gibt es natürlich einen Markt für den Sechser. Niko Kovac hatte keine Verwendung für den 28-Jährigen. Dennoch ist der Sechser ein grundsolider Bundesliga-Spieler. Vor allem in der Türkei wird der fleißige Arbeiter geschätzt. Auch in der Nationalmannschaft ist Özcan kein Stammspieler, kommt aber auf seine Einsatzzeit. Und seit mehr als einem Jahr ranken sich die Transfergerüchte sämtlicher Istanbuler Mannschaft. So auch in diesem Sommer. Zu den Interessenten sollen aktuell Trabzonspor und Besiktas Istanbul zählen. Gerade die Schwarzweißen sollen laut türkischen Medien aktuell ein Angebot vorbereiten, das sie der Spielerseite vorlegen wollen. Bereits im Winter soll es Gespräche gegeben haben. Damals kam es nicht zu einem Deal. Medienberichten, Özcan habe zu viel Gehalt verlangt, wies der Spieler, der daraufhin einige Hass-Nachrichten erhielt, via Instagram vehement zurück.

In der Türkei heißt es, die Vereine konnten sich damals nicht einigen. Nun aber ist Özcan ablösefrei und der Club soll eben angeblich ein neues Angebot vorbereiten. Doch das Gehalt spielt durchaus eine Rolle, unabhängig angeblicher Forderungen. Denn der Mittelfeldspieler hat beim BVB dem Vernehmen nach rund vier Millionen Euro verdient. Ein Club wie Trabzonspor dürfte damit aus dem Rennen sein. Doch nicht nur der türkische Verein. Sollten Özcan zwischen drei und vier Millionen Euro pro Jahr vorschweben, wäre auch der FC mit großer Wahrscheinlichkeit kein Abnehmer mehr. Möglicherweise springen aber noch ganz andere Clubs auf – vor allem, wenn der 28-Jährige eine gute WM spielen sollte.


Wird Salih Özcan beim 1. FC Köln wieder zum Thema?

OF Salih Özcan von Borussia Dortmund (Foto: Pedro Salado/Getty Images)
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Wird Salih Özcan beim 1. FC Köln wieder zum Thema?

Nach dem Abgang von Eric Martel wird sich bei der Kaderplanung auch viel um die Frage des Sechsers drehen. Und da kommt ein alter Bekannter ins Spiel beim 1. FC Köln: Salih Özcan wird wohl wieder ein Thema in Köln.

Und täglich grüßt das Murmeltier. Öffenbar wird Salih Özcan wieder zum Thema bei den Geißböcken. Das berichtet der „Kölner Stadt-Anzeiger“ am Abend. Und das nicht zum ersten Mal. Auch im vergangenen Sommer gab es Gerüchte.

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Als der FC im vergangenen Sommer seine Saisonabschlussfeier anging, wurde Thomas Kessler über eine besondere Personalie befragt. Salih Özcan sollte damals wieder im Gespräch beim FC sein. Kessler betonte damals, dass er schon im Austausch mit Özcan gewesen sei, allerdings rein privat. Mehr Gesprächsstoff habe es nicht gegeben, so zumindest der Tenor. Da damals der BVB eine Ablöse von fünf Millionen Euro forderte und Eric Martel sich dann doch für einen Verbleib entschied, wurde die Personalie nicht heißer, als sie möglicherweise ohnehin nicht war. Am Montagabend wollte sich Kessler nicht äußern. Nicht zum Trainer, nicht zur Mannschaft und auch nicht zu Özcan. Dabei ploppte ein Jahr nach den Gerüchten 2025 der Name Özcan am Abend dann doch wieder auf. Denn laut „Kölner Stadt-Anzeiger“ habe es nun schon einen Austausch zwischen Spielerseite und Verein gegeben.

FC sucht Martel-Ersatz

Die Vorzeichen haben sich durchaus verändert. Özcan wurde beim BVB verabschiedet, kann den Verein ablösefrei verlassen. Der FC müsste also nichts für den türkischen Nationalspieler bezahlen. Zudem suchen die Geißböcke einen Sechser. Eigentlich sogar zwei. Denn der Abschied von Denis Huseinbasic deutet sich wie berichtet auch an. Eric Martel hatte erst am Sonntag seinen Weggang vom Geißbockheim bekannt gegeben. Zu einem Zeitpunkt, zudem es wohl nur noch geringe Zweifel am FC-Aus gab. Und Özcan würde ins Profil der Kölner als Martel-Ersatz passen. Zumindest ist der gebürtige Kölner ein klassischer defensiver Sechser, der bei den Geißböcken in der Saison vor dem Wechsel zur Borussia endlich seinen Durchbruch schaffte. Dass Özcan sich eine Rückkehr zu seinem Heimatverein vorstellen kann, steht wohl außer Frage. Doch es gibt da noch das „Aber“. Özcan würde bei den Kölnern sämtliche Gehaltsgefüge sprengen.

Der Spieler müsste schon auf große Teile des Gehalts verzichten, die er in Dortmund eingestrichen hat. Auch daran könnte eine Rückkehr in der jüngeren Vergangenheit gescheitert sein. Zudem soll es gleich mehrere weitere Interessenten geben. Fast schon obligatorisch wird Özcan mit nahezu jedem Istanbuler Club in Verbindung gebracht. Auch das hat was von „Täglich grüßt das Murmeltier“.