Zwei Samstagabend-Heimspiele – die DFL terminiert weitere Spieltage

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Zwei Samstagabend-Heimspiele – die DFL terminiert weitere Spieltage

Der Rahmenkalender der 2. Bundesliga nimmt weiter Konturen an für den 1. FC Köln: Die DFL hat weitere Spieltage terminiert. Die Kölner spielen gleich zwei Heimspiele samstags um 20.30 Uhr.

Nach dem Hammer-Auftakt gegen den Hamburger SV und dem Auswärtsspiel bei Elversberg gibt es nun weitere genaue Termine für den 1. FC Köln: Die DFL terminiert weitere Spieltage.

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Die DFL hat am Mittag weitere Spieltage der 2. Bundesliga genau terminiert. Nachdem die Kölner zum Auftakt den Hamburger SV im eigenen Stadion erwarten, steht am 2. Spieltag das Auswärtsspiel bei der SV Elversberg auf dem Programm. Das Spiel im Saarland wird am 10. August, also samstags um 13 Uhr gespielt. Am dritten Spieltag kommt es dann zum Topspiel für die Kölner – zumindest nominell. Der FC spielt am Samstagabend gegen Eintracht Braunschweig. Das sicherlich besonders emotionale Auswärtsspiel beim FC Schalke 04 wird dann am Sonntag (1. September) um 13.30 Uhr angepfiffen.

Vier Samstag-Spiele für den FC

Es folgt Anfang September die erste Länderspielpause der neuen Saison. Die DFB-Elf spielt in Düsseldorf gegen Ungarn sowie in der Niederlande in der Nations League. Für den FC geht es ab dem 14. September in den folgenden Spielen spannend weiter. Auch das Heimspiel gegen den 1. FC Magdeburg findet am Samstagabend statt. Eine Woche später steht das rheinische Duell gegen Fortuna Düsseldorf auf dem Spielplan. Lange war über diese Begegnung als Auftaktmatch der Saison spekuliert worden. Das Auswärtsspiel am 6. Spieltag wird ebenfalls samstags ausgetragen, allerdings bereits am Mittag. Das folgende Heimspiel gegen den Karlsruher SC wird sonntags gespielt.

Die weiteren Spieltage sind noch nicht terminiert. Am 9. Spieltag sind die Kölner zu Gast in Darmstadt, am 11. steht das Auswärtsspiel bei Hertha BSC an. Am letzten Spieltag der Hinrunde kurz vor Weihnachten spielt Köln wie beim Aus im DFB-Pokal gegen Kaiserslautern. Somit findet auch der letzte Spieltag am 18. Mai gegen die Pfälzer und das zudem im Kölner Stadion statt.

Spielplan der Hinrunde im Überblick:
  1. 1. FC Köln – Hamburger SV 02.08.24, 20.30
  2. SV 07 Elversberg – 1. FC Köln 10.08.24, 13.30
  3. 1. FC Köln – Eintracht Braunschweig 224.08.24, 20.30
  4. FC Schalke 04 – 1. FC Köln 01.09.24, 13.30
  5. 1. FC Köln – 1. FC Magdeburg 14.09.24, 20.30
  6. Fortuna Düsseldorf – 1. FC Köln 21.09.24, 13.30
  7. 1. FC Köln – Karlsruher SC 29.09.24, 13.30
  8. 1. FC Köln – SSV Ulm 04.-06.10.24
  9. SV Darmstadt 98 – 1. FC Köln 18.-20.10.24
  10. 1. FC Köln – SC Paderborn 25.-27.10.24
  11. Hertha BSC – 1. FC Köln 01.-03.11.24
  12. 1. FC Köln – SpVgg Greuther Fürth 08.-10.11.24
  13. SC Preußen Münster – 1. FC Köln 22.-24.11.24
  14. 1. FC Köln – Hannover 96 29.11.-01.12.24
  15. SSV Jahn Regensburg – 1. FC Köln 06.-08.12.24
  16. 1. FC Köln – 1. FC Nürnberg 13.-15.12.24
  17. 1. FC Kaiserslautern – 1. FC Köln 20.-22.12.24

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Sicherheitsbedenken – Das Testspiel gegen Nettetal ist abgesagt

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Sicherheitsbedenken – Das Testspiel gegen Nettetal ist abgesagt

Das Testspiel zwischen dem 1. FC Köln und Union Nettetal an diesem Mittwoch ist nach Absprache mit dem Gastgeber sowie den Sicherheitsbehörden aufgrund von Sicherheitsbedenken abgesagt worden. Das teilte der FC am Nachmittag mit.

Es sollte der dritte Test der Vorbereitung werden, doch das Freundschaftsspiel gegen Nettetal findet nicht statt. Es gibt mehrere Planänderungen beim 1. FC Köln: Das Testspiel gegen Nettetal wurde abgesagt

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Für den Oberligisten sollte das Freundschaftspiel am heutigen Mittwoch ein Highlight der Saison sein, bevor diese überhaupt angefangen hat. Über eine Aktion von Kölns Sponsor Rewe war Nettetal für diese Begegnung auserwählt worden. Das Spiel findet aber nicht statt. Der „Test beim SC Union Nettetal ist nach Rücksprache mit dem gastgebenden Verein und den Sicherheitsbehörden kurzfristig abgesagt worden“, heißt es in der Meldung des 1. FC Köln am vergangenen Donnerstagnachmittag. Wie die „Rheinische Post“ bereits am Mittag berichtet, habe es große Sicherheitsbedenken von Seiten der Kölner, aber auch der Gladbacher Polizei gegeben. Demnach sei Nettetal von einer Durchführung des Spiels „dringend abgeraten“ worden. Nettetal liegt rund 20 Kilometer von Gladbach entfernt.

„Das ist nicht zumutbar“

Offenbar war die Sorge vor gewaltätigen Fans groß. „Die Region wird wohl als Territorium von Borussia angesehen. Das ist sehr bitter für uns. Wir haben das Spiel als Familienfest angepriesen. Da ist es nicht zumutbar, wenn ein Sicherheitsrisiko aufgrund von zwei verfeindeten Fanlagern besteht“, sagte Riether der RP. Demnach habe die Polizei ausreichend Hinweise gehabt, dass es zu „Gewaltexzessen“ kommen könne. „Bei einem Freundschaftsspiel möchte ich bei 1000 Zuschauern keine 200 Polizisten haben“, so Riether weiter. Ein Großeinsatz der Polizei wäre aufgrund des parallen stattfindenen EM-Halbfinale in Dortmund ohnehin nicht möglich gewesen.

Ein Duell in Köln war ebenfalls aufgrund der EM im eigenen Stadion nicht durchführbar. Im Franz-Kremer-Stadion ist der Rasen aktuell nicht bespielbar. Für Nettetal wäre es der erste Test in der Vorbereitung gewesen. Ebenfalls verlegt wurde das letzte Testspiel der Kölner. Das findet nun nich am letzten Tag des Trainingslagers statt, sondern bereits am 27. Juli. Das Freundschaftsspiel gegen die Kickers Offenbach am 13. Juli wird im Kölner Südstadion ausgetragen.


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DFL terminiert die ersten beiden Spieltage

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DFL terminiert die ersten beiden Spieltage

Der Rahmenkalender des 1. FC Köln nimmt weitere Konturen an. Die DFL hat auch den zweiten Spieltag für den FC und das Auswärtsspiel in Elversberg terminiert.

Nach dem Hammer-Auftakt gegen den Hamburger SV reist der FC nach Elversberg. Nun gibt es auch den Termin für den 1. FC Köln: Die DFL terminiert die ersten beiden Spieltage.

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Die DFL hat am Mittag einen weiteren Spieltag der 2. Bundesliga terminiert. Nachdem die Kölner zum Auftakt den Hamburger SV im eigenen Stadion erwarten, steht am 2. Spieltag das Auswärtsspiel beim sV Elversberg auf dem Programm. Das Spiel im Saarland wird am 10. August, also samstags um 13 Uhr gespielt. Am Samstagabend kommt es dann zum Topspiel zweier Aufstiegskandidaten zwischen dem Hamburger SV und Hertha BSC. Die Begegnung in Elversberg dürfte ebenfalls kein Selbstläufer für die Kölner werden. Der 07er waren das Überraschungsteam der abgelaufenen Spielzeit.

Auswärtsspiele auf Schalke und in Düsseldorf

Für den FC geht es in den folgenden Spielen aber auch spannend weiter. Und nicht minder emotional. So steht am vierten Spieltag das Auswärtsspiel beim FC Schalke 04 auf dem Spielplan. Die Begegnung Ende August wird wiederum eine Rückkehr für Mark Uth, der 59 Mal für Königsblau unter anderem in der Champions League auflief. Auch S04 hat sich für die kommende Spielzeit viel vorgenommen, will im Aufstiegsrennen ein Wörtchen mitreden. Es ist das zweite Spiel der Kölner mit viel Tradition. In 106 Pflichtspielen standen sich die Teams bereits gegenüber. Zuletzt beim 0:0 im Januar 2023.

Zwei Spieltage später steht bereits das nächste Highlight-Spiel auf dem Plan. Dann sind die Kölner zu Gast bei Fortuna Düsseldorf. In den vergangenen Wochen war über diese Begegnung als Auftaktmatch der Saison spekuliert worden. Das Spiel in Düsseldorf findet am 6. Spieltag statt. Am 9. Spieltag sind die Kölner zu Gast in Darmstadt, am 11. steht das Auswärtsspiel bei Hertha BSC an. Am letzten Spieltag der Hinrunde kurz vor Weihnachten spielt Köln wie beim Aus im DFB-Pokal gegen Kaiserslautern. Somit findet auch der letzte Spieltag am 18. Mai gegen die Pfälzer und das zudem im Kölner Stadion statt.

Spielplan der Hinrunde im Überblick:
  1. 1. FC Köln – Hamburger SV 02.08.24
  2. SV 07 Elversberg – 1. FC Köln 10.08.24
  3. 1. FC Köln – Eintracht Braunschweig 23.-25.08.24
  4. FC Schalke 04 – 1. FC Köln 30.08.-01.09.24
  5. 1. FC Köln – 1. FC Magdeburg 13.-15.09.24
  6. Fortuna Düsseldorf – 1. FC Köln 20.-22.09.24
  7. 1. FC Köln – Karlsruher SC 27.-29.09.24
  8. 1. FC Köln – SSV Ulm 04.-06.10.24
  9. SV Darmstadt 98 – 1. FC Köln 18.-20.10.24
  10. 1. FC Köln – SC Paderborn 25.-27.10.24
  11. Hertha BSC – 1. FC Köln 01.-03.11.24
  12. 1. FC Köln – SpVgg Greuther Fürth 08.-10.11.24
  13. SC Preußen Münster – 1. FC Köln 22.-24.11.24
  14. 1. FC Köln – Hannover 96 29.11.-01.12.24
  15. SSV Jahn Regensburg – 1. FC Köln 06.-08.12.24
  16. 1. FC Köln – 1. FC Nürnberg 13.-15.12.24
  17. 1. FC Kaiserslautern – 1. FC Köln 20.-22.12.24

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Hammer-Auftakt für den FC – Drei Topspiele an den ersten sechs Spieltagen

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Hammer-Auftakt für den FC – Drei Topspiele an den ersten sechs Spieltagen

Der 1. FC Köln bekommt es zum Auftakt der Zweitliga-Saison direkt mit drei Top-Spielen zu tun. In den ersten sechs Begegnungen gibt es viel Tradition und ein rheinisches Derby.

Die Geißböcke bekommen es bereits im ersten Drittel der Hinrunde mit einigen Hochkarätern zu tun. Die ersten Spiele werden somit zu einer Herausforderung für den 1. FC Köln: So sieht der Spielplan 24/25 aus.

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Die DFL hat am Donnerstagmittag wie angekündigt den Spielplan für die 2. Bundesliga bekannt gegeben. Bereits zuvor war bekannt geworden, dass der 1. FC Köln und der Hamburger SV das Eröffnungsspiel am 2. August bestreiten. Die Begegnung der beiden Traditionsverein findet in Köln statt, wird um 20.30 Uhr angepfiffen und von Sat1 frei übertragen. Ich freu mich richtig drauf. Ein Heimspiel, was soll ich da sagen, das RheinEnergieSTADION das erste Mal als Trainer zu erleben, ist richtig cool. Und für uns wird das eine super Standortbestimmung, zum Auftakt direkt gegen so einen großen Gegner zu spielen“, sagt FC-Cheftrainer Gerhard Struber. Für sein Gegenüber Steffen Baumgart wird es unterdessen eine emotionale Rückkehr zum FC, den er zweieinhalb Jahre trainierte und sogar nach der Trennung noch als Heimat bezeichnete.

Auswärtsspiele auf Schalke und in Düsseldorf

Für den FC geht es in den folgenden Spielen aber auch spannend weiter. Und nicht minder emotional. So steht am vierten Spieltag das Auswärtsspiel beim FC Schalke 04 auf dem Spielplan. Die Begegnung Ende August wird wiederum eine Rückkehr für Mark Uth, der 59 Mal für Königsblau unter anderem in der Champions League auflief. Auch S04 hat sich für die kommende Spielzeit viel vorgenommen, will im Aufstiegsrennen ein Wörtchen mitreden. Es ist das zweite Spiel der Kölner mit viel Tradition. In 106 Pflichtspielen standen sich die Teams bereits gegenüber. Zuletzt beim 0:0 im Januar 2023.

Zwei Spieltage später steht bereits das nächste Highlight-Spiel auf dem Plan. Dann sind die Kölner zu Gast bei Fortuna Düsseldorf. In den vergangenen Wochen war über diese Begegnung als Auftaktmatch der Saison spekuliert worden. Das Spiel in Düsseldorf findet am 6. Spieltag statt. Am 9. Spieltag sind die Kölner zu Gast in Darmstadt, am 11. steht das Auswärtsspiel bei Hertha BSC an. Am letzten Spieltag der Hinrunde kurz vor Weihnachten spielt Köln wie beim Aus im DFB-Pokal gegen Kaiserslautern. Somit findet auch der letzte Spieltag am 18. Mai gegen die Pfälzer und das zudem im Kölner Stadion statt.

Spielplan der Hinrunde im Überblick:
  1. 1. FC Köln – Hamburger SV 02.08.24
  2. SV 07 Elversberg – 1. FC Köln 09.-11.08.24
  3. 1. FC Köln – Eintracht Braunschweig 23.-25.08.24
  4. FC Schalke 04 – 1. FC Köln 30.08.-01.09.24
  5. 1. FC Köln – 1. FC Magdeburg 13.-15.09.24
  6. Fortuna Düsseldorf – 1. FC Köln 20.-22.09.24
  7. 1. FC Köln – Karlsruher SC 27.-29.09.24
  8. 1. FC Köln – SSV Ulm 04.-06.10.24
  9. SV Darmstadt 98 – 1. FC Köln 18.-20.10.24
  10. 1. FC Köln – SC Paderborn 25.-27.10.24
  11. Hertha BSC – 1. FC Köln 01.-03.11.24
  12. 1. FC Köln – SpVgg Greuther Fürth 08.-10.11.24
  13. SC Preußen Münster – 1. FC Köln 22.-24.11.24
  14. 1. FC Köln – Hannover 96 29.11.-01.12.24
  15. SSV Jahn Regensburg – 1. FC Köln 06.-08.12.24
  16. 1. FC Köln – 1. FC Nürnberg 13.-15.12.24
  17. 1. FC Kaiserslautern – 1. FC Köln 20.-22.12.24

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Zunächst gegen den HSV zum Auftaktkracher für den 1. FC Köln: Wiedersehen mit dem Ex

Steffen Baumgart kehrt zum 1. FC Köln zurück.
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Zunächst gegen den HSV zum Auftaktkracher für den 1. FC Köln: Wiedersehen mit dem Ex

Der 1. FC Köln eröffnet die Saison der 2. Bundesliga. Der FC trifft zunächst im eigenen Stadion auf dem Hamburger SV.

Hammerauftakt für den 1. FC Köln in die 2. Bundesliga. Die Geißböcke treffen aber nicht wie kolportiert auf Fortuna Düsseldorf, der 1. FC Köln spielt zum Auftakt gegen den Hamburger SV. Und das vor eigenem Publikum.

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Der offizielle Spielplan ist von der DFL noch nicht bekannt gegeben, die erste Partie steht aber bereits fest. Zum Auftakt der neuen Zweiliga-Saison empfängt der 1. FC Köln den Hamburger SV im Kölner Stadion. Um 20.30 Uhr wird die Begegnung am 2. August angepfiffen. Das hat der FC sowie die DFL am Vormittag bekannt gegeben. Die Begegnung wird von Sat1 frei übertragen. „Ich freu mich richtig drauf. Ein Heimspiel, was soll ich da sagen, das RheinEnergieSTADION das erste Mal als Trainer zu erleben, ist richtig cool. Und für uns wird das eine super Standortbestimmung, zum Auftakt direkt gegen so einen großen Gegner zu spielen“, sagt FC-Cheftrainer Gerhard Struber. Bislang war nur der Auftakt im DFB-Pokal am 18. August bekannt. Dort spielt der FC gegen den SV Sandhausen.

Wiedersehen mit dem Ex

So kommt es auch zu einem Wiedersehen mit dem Ex-Trainer der Kölner Steffen Baumgart. Der gebürtige Rostocker hatte den FC im Sommer 2021 übernommen und Köln in die Conference League geführt, war aber im vergangenen Dezember nach einer desolaten Hinrunde entlassen worden. Anfang des Jahres heuerte Baumgart dann beim Hamburger SV an. Der Coach sollte die Rothosen in die Bundesliga führen, verpasste den Aufstieg aber doch deutlich. Auch in der kommenden Saison dürfte der HSV ein direkter Konkurrent im Kampf um den Aufstieg für die Kölner werden. 2018 waren die Teams gemeinsam abgestiegen, während der FC zurück in das Liga-Oberhaus kehrte, blieb der HSV bis dato Zweitligist. Zuletzt hatten diverse Medien über ein rheinisches Duell zwischen dem FC und Fortuna Düsseldorf zum Auftakt spekuliert. Dazu kommt es nun nicht.

Köln kommt erst wenige Tage vor dem Auftakt aus dem Trainingslager aus der Steiermark zurück. Der FC reist vom 21. bis 28. Juli nach Österreich, um sich final auf die Saison vorzubereiten. Zuvor stehen noch einige Testspiele an. Unter anderem das Vorbereitungsspiel gegen Siegen am Freitag. Insgesamt trafen die beiden Traditions-Teams schon 108 Mal aufeinander. Zuletzt im Januar 2022 im DFB-Pokal. Damals avancierte Florian Kainz zum Unglücksraben, als er sich bei einem Elfmeter selbst anschoss. Köln scheiterte mit Steffen Baumgart an der Seitenlinie am Zweitligisten.

Den weiteren Spielplan gibt die DFL um 12 Uhr bekannt. Der Auftaktknaller ist nun bekannt. „Das nenne ich mal einen erstklassigen Start in die Saison“, sagt auch Sat.1-Moderator Matthias Opdenhövel. „Zwei Bundesliga-Dinos im Auftaktduell. Dazu kehrt Steffen Baumgart mit dem HSV zurück nach Köln. Viel mehr Tradition und Emotion geht nicht.“ In der Bundesliga kommt es derweil zum Auftaktspiel zwischen Borussia Mönchengladbach und Meister Bayer 04 Leverkusen.


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Die wilde Achterbahnfahrt des Rasmus Carstensen

Rasmus Carstensen ist beim 1. FC Köln angekommen.
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Die wilde Achterbahnfahrt des Rasmus Carstensen

Er kam als Backup für Benno Schmitz, wurde Stammspieler, um dann wieder außen vor zu sein. Dennoch hat der FC die Kaufoption für Rasmus Carstensen gezogen und der hat nun gute Chancen auf einen Stammplatz in der kommenden Saison.

Vom Backup zum Stammspieler und wieder zurück auf die Bank. Dennoch hat der FC die Kaufoption für Rasmus Carstensen gezogen. Und die Chancen stehen nicht schlecht, dass der Däne nun wieder zum Stammspieler avanciert beim 1. FC Köln: Deshalb hat Rasmus Carstensen Chancen auf einen Stammplatz.

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Die Bilanz kann sich eigentlich sehen lassen. Mit seinen doch jungen 23 Jahren kommt Rasmus Carstensen schon jetzt auf mehr als 100 Pflichtspiel-Einsätze bei den Profis. Die Karriere des dänischen Rechtsverteidigers hat zumindest verheißungsvoll begonnen. Bei Silkeborg, in Dänemark. Carstensen gilt als großes Talent, gehört früh zu den Stammspielern, schafft den Sprung in die Nachwuchsmannschaft des dänischen Verbandes. Der schnelle Abwehrspieler spielt U20-Nationalmannschaft, später auch bei der U21. Unter anderem die U21-EM 2021, bei der das dänische Team am späteren Sieger Deutschland (mit den beiden FC-Spielern Salih Özcan und Ismail Jacobs) im Elfmeterschießen scheiterte. Drei Jahre später scheitert Dänemark bei der Europameisterschaft der Profis ebenfalls an Deutschland. Doch während seine ehemaligen Teammitglieder wie Rasmus Höjlund oder Jacob Brunn Larsen erneut auf dem Platz stehen, sitzt Carstensen auf der Tribüne des Dortmunder Stadions.

Carstensen spielte bei der U21-EM gegen Özcan und Jakobs

„Das Spiel war schon sehr aufregend und intensiv“, sagt Carstensen im FC-Interview, der wohl nur zu gerne mit seinen ehemaligen Wegbegleitern aufgelaufen wäre. Doch für die A-Nationalmannschaft hat es bei dem Dänen noch nicht gereicht. Wohl auch, weil der Rechtsverteidiger auf eine wahre Achterbahnfahrt seiner Karriere zurückblicken kann oder muss. Stammspieler in Silkeborg, der Ruf des westeuropäischen Fußballs. Carstensen wechselt nach Genk, hofft auf den nächsten Schritt, erlebt aber einen Rückschritt. Der junge Spieler kommt nicht über vier Einsätze in der ersten belgischen Liga hinaus. Auch, weil seine Position zu gut besetzt ist. Es steht eine Leihe nach Deutschland an. Die Rolle ist klar definiert, Carstensen soll der Backup sein. Doch der Abwehrspieler will mehr. Er will sich empfehlen. „Es war mein Ziel mit der Leihe, dass die Kaufoption gezogen wird“, sagt der Däne nun glücklich, nachdem sie gezogen ist.

Carstensen: „Man kann sagen, dass wir eine Art Familie sind“

Tatsächlich ist der Beginn beim FC vielversprechend. Carstensen wird unter Steffen Baumgart schnell Stammspieler. Auch, weil er viel von dem mitbringt, für das Baumgart brennt. Intensität, Laufbereitschaft, Tempo. Doch die Leistungen sind nicht konstant, vor allem erzeugt der Außenbahnspieler aber eben über die Außen nicht die erhoffte Gefahr. Carstensen verliert den Stammplatz, bekommt sogar Jan Thielmann, einen etatmäßigen Offensivspieler vor die Nase gesetzt. Das spricht nicht für eine hundertprozentige Überzeugung der Kölner Verantwortlichen. Vermutlich wird auch die Transfersperre zu Carstensens Glücksfall. Christian Keller zieht die Kaufoption. „Ich bin sehr glücklich“, sagt der 23-Jährige. Denn Carstensen fühlt sich in Köln, vor allem aber beim FC sehr wohl. „Ich hatte von Anfang an das Gefühl, dass ich willkommen war.“ Und: „Man kann sagen, dass wir eine Art Familie sind. Man hat das Gefühl, dass jeder das Beste für den anderen will.“

Das Beste wäre für den FC wohl der schnellstmögliche Aufstieg. Der soll möglichst im kommenden Sommer gelingen. Carstensen freut sich auf die bevorstehende Saison. „Wir brauchen eine gute Intensität. Wir wollen Tore schießen. Jeder wird jeden schlagen können. Wir müssen von Anfang an da sein“, prognostiziert der Däne. „Ich freue mich auf die Saison.“ Das kann er wohl auch. Denn durch den Weggang von Benno Schmitz verfügen die Kölner nur über einen etatmäßigen Rechtsverteidiger. Nach der Talfahrt der vergangenen Saison könnte es also wieder aufwärts gehen.


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Wer geht, wer bleibt?

Der eine Bankdrücker, der andere Stammspieler

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Der eine Bankdrücker, der andere Stammspieler

Mit Jacob Christensen und Rasmus Carstensen hat der FC im Sommer zwei vielversprechende dänische Spieler an den Rhein gelotst. Die Wege der beiden 22-Jährigen könnten aber nicht unterschiedlicher sein.

Gleich zwei dänische Spieler hat der FC im Sommer verpflichtet. Jacob Christensen sollte das Mittelfeld verstärken, Rasmus Carstensen wurde als Backup für Benno Schmitz verpflichtet. Die Wege der beiden könnten nicht unterschiedlicher sein: Der eine Bankdrücker, der andere Stammspieler

Als die mögliche Verpflichtung von Rasmus Carstensen als gesuchter Rechtsverteidiger so langsam durchsickerte, war die Verwunderung bei so manchem Kölner Fan groß. Zwar waren bereits dänische Spieler als mögliche Neuzugänge von vermeintlichen Experten genannt worden, allerdings allesamt Spieler, die eigentlich schon längst bei anderen Klubs unterschrieben hatten. Carstensen war da ein unbeschriebenes Blatt, er würde aber mit Sicherheit der vierte Däne im Kader der Kölner werden. Denn erst wenige Wochen zuvor hatten die Kölner Verantwortlichen mit Jacob Christensen bereits einen dänischen Mittelfeldspieler verpflichtet. Mit dem in Kopenhagen geborenen Mathias Olesen und dem damals noch unter FC-Vertrag stehenden Kristian Pedersen waren es also vier Spieler aus dem Nachbarland. Der Vergleich zu Danish Dynamite natürlich mehr als naheliegend.

Unterschiedliche Spielertypen, unterschiedliche Erwartungshaltung

Doch die Vorzeichen konnten bei den beiden Neuverpflichtungen nicht anders sein. Christensen kam ablösefrei vom FC Nordsjælland zum FC. Auch wenn die Kölner Verantwortlichen an gleich mehreren Stellen betonten, dass der junge Däne ein Entwicklungsspieler, eben nicht ein Eins-zu-eins-Ersatz für den abgewanderten Ellyes Skhiri sei, war und ist die Erwartungshaltung an den 22-Jährigen erstaunlich groß. Zwar kam Christensen mit der Empfehlung von mehr als 150 Pflichtspielen für den Entwicklungsklubs aus der Nähe von Kopenhagen, aber eben aus der dänischen Liga, die nicht unbedingt als eine der ersten Adressen Europas gilt. Dennoch bescheinigen die Experten dem Mittelfeldmann ein enorm hohes Potenzial, rechnen sogar mit einem höheren fußballerischen Endvermögen, als es bei Skhiri zu erwarten sei. Christensen könne mittelfristig in die Rolle des Kölner Leistungsträgers der vergangenen Saison hineinwachsen, sich etablieren. Für einen ablösefreien Spieler sowohl sportlich als auch wirtschaftlich eine gute Neuverpflichtung.

Nur spielt Christensen unter Steffen Baumgart bislang überhaupt keine Rolle. Einzig im Pokal kam der Mittelfeldspieler bislang auf ein paar Minuten Einsatzzeit. Christensen stand noch nicht einmal auf dem Platz, als Baumgart händeringend nach einem Sechser suchte. Von Danish Dynamite keine Spur. Im Gegensatz dazu steht die Erwartungshaltung und Entwicklung von Rasmus Carstensen. Der Rechtsverteidiger wurde als Benno-Schmitz-Backup verpflichtet, scheint dem „kölschen Cafu“ aber zunehmend den Rang abzulaufen. Vielleicht wäre die Situation eine andere, hätte Baumgart andere schnelle Außenbahnspieler für die rechte offensive Seite. Denn dort hat Carstensen recht schnell seinen Platz gefunden. Schnell, weil die Erwartungshaltung an den 22-Jährigen eben keine besonders große war. Denn der Abwehrspieler hat eine schwere Saison bei Genk hinter sich, kam ganze vier Mal in der Liga zum Einsatz. Dass Carstensen starke Konkurrenz in Belgien auf seiner Position hatte, floss in die Bewertung mancher Fans nicht ein.

Stammspieler versus Bankdrücker

Nach dem sechsten Liga-Spieltag ist Carstensen aber bereits mehr als nur eine Alternative, mehr als ein Backup. In den bisherigen Ligaspielen stand der Däne vier Mal von Beginn an auf dem Feld, einmal wurde er eingewechselt. Gegen Bremen war er Gelb-Rot gesperrt. Laut Definition ist ein Stammspieler ein Spieler, der nur aus triftigem Grund nicht auf dem Feld steht. Diesen Umstand dürfte die Sperre wohl abdecken. Auch wenn es Carstensen bislang noch nicht auf die Scorerliste geschafft hat, gehört er zu den absoluten Lichtblicken der bisherigen eher düsteren Saison. Am vergangenen Wochenende lief der Däne das erste Mal für Benno Schmitz auf der Verteidigerposition auf. Der Kölner Routinier war kurzfristig ausgefallen. Carstensen hatte in der Defensive mit Christ Führich seine Probleme, dafür sorgte er in der Offensive für die ein oder andere Aktion. „Wir haben schon vor Stuttgart gesehen, dass er es gut kann, es war schon viel zu sehen. Er arbeitet und macht, gewöhnt sich an unser Tempo“, sagte FC-Trainer Steffen Baumgart am Dienstag.

Der Abwehrspieler ist noch bis zum Ende der Saison von Genk ausgeliehen und offenbar mit einer Kaufoption in Höhe von 1.5 Millionen Euro ausgestattet. Laut den neuen Marktwerten von gool.ai hat Carstensen seinen Marktwert von 1.3 Millionen Euro im August auf mehr als 4 Millionen in die Höhe getrieben. Für den Sommer prognostiziert das Online-Portal dem 22-Jährigen eine weitere Marktwertsteigerung – schon jetzt deutet sich ein wahres Schnäppchen an. Womöglich hat Benno Schmitz nach seiner Genesung noch die Nase vorne. Doch Carstensen wird am Sonntag gegen Leverkusen die Chance erhalten, den Abstand weiter zu verkürzen. Ganz anders als Jacob Christensen. Der Mittelfeldspieler wird, wenn überhaupt, von der Bank kommen.

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Rasmus Carstensen: Mehr als nur ein Konkurrent?

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Rasmus Carstensen: Mehr als nur ein Konkurrent?

Seit gut vier Wochen steht Rasmus Carstensen beim FC unter Vertrag. Und schon jetzt ist klar, dass der Däne deutlich schneller der ernstzunehmende Konkurrent für Benno Schmitz geworden ist, als viele Fans nach der Verpflichtung gedacht haben.

Vor allem im ersten Abschnitt tat sich der FC im Testspiel gegen Bergisch Gladbach doch schwer. Überzeugen konnte unter anderem Rasmus Carstensen. Der Däne bereitete die ersten beiden Tore vor, sorgte selbst für Gefahr und war in der Defensive ein wichtiger Faktor. Er ist auf einem guten Weg ein wichtiger Faktor zu werden. Rasmus Carstensen: Mehr als nur ein Konkurrent?

Nein, so richtig zufrieden war Steffen Baumgart mit seiner Mannschaft nach dem 6:0-Erfolg über den SV Bergisch Gladbach nicht. „In der ersten Halbzeit waren keine Abläufe da. Es kann nicht sein, dass wir eine Halbzeitpause brauchen, um in die Strukturen zu kommen, die wir uns vorstellen“, wurde der Trainer deutlich. „Das muss schneller klappen. Die Jungs kennen die Abläufe – und dann haben sie die vergessen oder konnten sie nicht umsetzen. Das ist nicht gut.“ Im Vorfeld an die Partie gegen den wohlgemerkt Fünftligisten hatte der Trainer betont, dass es auch darum ginge, Spieler wieder näher an die erste Mannschaft heranzuführen. Das ist wahrlich nicht allen Akteuren einer vermeintlichen zweiten Reihe gelungen. Eine durchaus ansprechende Leistung zeigte ausgerechnet ein Akteur, der sich eigentlich schon recht nah an der ersten Elf befindet: Rasmus Carstensen.

Rasmus Carstensen als Vorlagengeber

Der 22-Jährige hat in seinen ersten Wochen beim FC einen sehr positiven, einen verheißungsvollen Eindruck hinterlassen. Der Däne kommt in den bisherigen drei Ligaspielen auf drei Einsätze, davon zwei in der Startelf. Und die noch nicht mal auf seiner Stammposition als Rechtsverteidiger, Carstensen spielte im rechten Mittelfeld. Auch das kommt nicht überraschend. Schon in Silkeborg glänzte der Däne als sehr offensiver Rechtsverteidiger und als Vorlagengeber. Er bereitete 24 Tore vor und nahm sich ähnliches auch für seine Zeit beim FC vor. „Hoffentlich kann ich ein paar Vorlagen geben“, sagte Carstensen vor dem ersten Ligaspiel. Das wollte ihm in der Liga zwar noch nicht gelingen, diese Qualität zeigte er aber im Testspiel gegen Bergisch Gladbach am Mittwoch. Mit zwei gut getimten Flanken auf Steffen Tigges und Faride Alidou brachte Carstensen den FC früh auf Kurs. Auch anschließend war der Rechtsverteidiger einer der Lichtblicke einer eher mäßigen ersten Halbzeit. Carstensen suchte in der Offensive selbst den Abschluss und zeigte sich in der Defensive zweikampfstark.

Positive Marktwert-Entwicklung

Schon jetzt scheint „Ralle“ beim FC angekommen zu sein. Und das, obwohl einige Fans dem Rechtsverteidiger diesen Sprung nicht ohne Weiteres zugetraut hatten. Verständlich, beim KRC Genk konnte sich Carstensen wie berichtet nicht gegen den kolumbianischen Nationalspieler Daniel Munoz durchsetzen, kam gerade einmal auf vier Einsätze. Beim FC verkörpert der Däne schon jetzt, was sich Christian Keller unter einem Entwicklungsklub vorstellt – zumindest in welche Richtung es mit dem FC gehen könnte, gehen soll. Der Däne wurde für ein Jahr ausgeliehen, der FC besitzt eine Kaufoption, dem Vernehmen nach liegt eine Ablöse bei rund 1.5 Millionen Euro. Als Carstensen bei den Kölnern unterschrieb, berechnete das Online-Portal Gool.ai den Marktwert des Rechtsverteidigers auf 1.25 Millionen Euro, in den vergangenen Wochen hat sich dieser kontinuierlich gesteigert. Mittlerweile berechnet das Portal den Wert auf 1.95 Millionen Euro. Damit liegt der 22-Jährige schon jetzt deutlich über der vermeintlichen Ablöse der Kaufoption.

Carstensen entschied sich auch für den FC, weil er in Köln die Chance sieht, sich weiterzuentwickeln. Ein Ziel, das also Verein und Spieler verfolgen. Allerdings benötigt der Däne dazu auch Spielzeit, der Konkurrenzkampf ist gerade im rechten Mittelfeld groß. Seine Chancen in der Viererkette sind nicht schlecht. „Wir gehen davon aus, dass er schnell Anschluss finden und die Konkurrenz wird, die wir uns vorstellen“, hatte Baumgart unmittelbar nach der Verpflichtung des Dänen gesagt. Den Anschluss hat er gefunden, der Konkurrenzkampf ist längst eröffnet. Die Verpflichtung schon jetzt ein Gewinn.

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Offiziell: FC bestätigt Carstensen-Deal

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Offiziell: FC bestätigt Carstensen-Deal

Der FC ist auf der Suche nach einem neuen Rechtsverteidiger fündig geworden und hat Rasmus Carstensen verpflichtet.

„We are red, we are white, we are danish dynamite“, lautete der Schlachtruf der dänischen Fans beim Sensationserfolg der Dänen bei der Europameisterschaft 1992 – und so langsam passt der Ausruf auch immer besser zum 1. FC Köln – zumindest was die Farben, den Ausrüster und „danish“ angeht. Denn nun ist es offiziell: der FC bestätigt den Carstensen-Deal und damit die Verpflichtung eines weiteren, des vierten Dänen und schließt damit die große Baustelle „Rechtsverteidiger“.

Offiziell: FC bestätigt Carstensen-Deal
Bild: picture alliance / PRO SHOTS | –

Rasmus Carstensen wird vom belgischen Erstligisten KRC Genk ausgeliehen und soll als Backup für Benno Schmitz gelten. FC-Trainer Steffen Baumgart betonte zuletzt, dass er einen Spieler suche, der Schmitz herausfordere, sich aber noch entwickeln werde. Der dänische U21-Nationalspieler wurde bei Silkeborg IF in Dänemark ausgebildet. 2019 gelang dem Rechtsverteidiger der Sprung in den Profikader. Sowohl in der zweiten als auch in der ersten Liga war er anschließend Stammspieler bei seinem Heimatklub. Im vergangenen Sommer wechselte der hochveranlagte Carstensen für rund drei Millionen Euro zum KRC Genk. Nun hat ihn der FC für ein Jahr geliehen und das mit Kaufoption. „Wir freuen uns sehr, dass wir die Verpflichtung von Rasmus realisieren konnten. Er bringt in seinem Profil sehr vieles von dem mit, was für einen Rechtsverteidiger in unserer Spielidee wichtig ist. Deshalb sind wir überzeugt, dass er nach vergleichsweise überschaubarer Eingewöhnungszeit für ordentlich Konkurrenzkampf sorgen wird“, sagte Christian Keller.

Der Blick auf die Bilanz in Belgien sorgte bei vielen FC-Fans jedoch bereits für Sorgenfalten. Carstensen kommt für Genk auf gerade einmal vier Einsätze, erhielt ganze 51 Minuten Spielzeit. Neun Mal stand der Abwehrspieler bei der zweiten Mannschaft in der 2. belgischen Liga auf dem Platz. Doch die Wahrheit ist ein wenig verzerrt. In Belgien sollte der 22-Jährige eigentlich als Ersatz für die abwanderungswilligen Daniel Munoz und Angelo Preciado gelten. Beide Rechtsverteidiger blieben letztlich aber doch beim belgischen Erstligisten. Carstensen war hinter den beiden Nationalspielern Munoz (Kolumbien), dessen Marktwert auf neun Millionen Euro geschätzt wird und Preciado (Ecuador, vier Millionen Euro Marktwert) nur die Nummer drei auf der rechten Außenseite. Dieser Umstand ermöglichte dem FC und dem 22-jährigen Abwehrspieler den Wechsel nach Köln.

Carstensen ist dänischer U21-Nationalspieler

Das Potenzial des Dänen ist dennoch unbestritten: 17 Mal lief Carstensen für die U21 der Dänen auf. In der U20 spielte er sogar gemeinsam mit FC-Neuzugang Jacob Christensen. Für Silkeborg IF stand er 89 Mal in zwei Jahren auf dem Platz, bereitete 24 Tore vor. Seine offensive Spielweise passt zum Spielsystem Baumgart. Aktuell wird der Marktwert von dem Online-Portal transfermarkt.de auf 1,5 Millionen Euro eingeschätzt. Und so hoch soll dem Vernehmen nach auf die Kaufoption der Kölner liegen. Mit Jacob Christensen hatten die Kölner schon zu Beginn der Transferperiode einen Dänen vom FC Nordsjaelland an den Rhein geholt. Mit dem gebürtigen Kopenhagener Mathias Olesen und Kristian Pedersen befinden sich zwei weitere Dänen im Kader des FC.

Leart Paqarada

Der Linksverteidiger kommt vom FC St. Pauli und wechselt ablösefrei zum 1. FC Köln. Paqarada wurde bei den Junioren von Bayer Leverkusen und gilt als offensiv spielender Linksverteidiger.

picture alliance / ZB | motivio

Jonas Nickisch

Der Torwart hat zuletzt in der U19 von RB Leipzig gespielt. Nickisch ist beim FC erst einmal die Nummer drei und soll bei der U21 Erfahrung sammeln.

Luca Waldschmidt

Der Angreifer wurde für ein Jahr vom VfL Wolfsburg ausgeliehen. Dem Vernehmen nach soll es aber eine Kaufoption geben. Waldschmidt wird wohl als hängende Spitze agieren.

Jacob Christensen

Der Sechser hat einen Vertrag bis 2026 beim FC unterschrieben und kommt ablösefrei.

Philipp Pentke

Mit Philipp Pentke hat der FC seinen zweiten Torhüter gefunden. Der Keeper hat für ein Jahr unterschrieben.

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Rasmus Carstensen

Rasmus Carstensen kommt aus Genk. Der Rechtsverteidiger gilt als Backup hinter Benno Schmitz.

„Ich habe mich für Köln entschieden, weil ich es als große Chance sehe, für solch einen großen Traditionsclub zu spielen. Dafür bin ich dankbar. Jetzt möchte ich mich als erstes gut in die Mannschaft integrieren und auf dem Platz zeigen, was ich kann. Und dann natürlich auch Spiele machen, um den Fans hier zu zeigen, dass ich eine Verstärkung für den FC bin“, so Carstensen. Damit hat der FC seine beiden offenen Baustellen geschlossen. Ob der Klub noch einmal nachbessert, ließen die Kölner Verantwortlichen offen und machten es von der Situation abhängig.

 

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