Shootingstar des 1. FC Köln: So erklärt Lukas Kwasniok die Joker-Rolle von Said El Mala
Simon Bartsch
Erst am vergangenen Samstag zeigte Said El Mala einmal mehr, warum er als Joker so wichtig für den FC ist. Doch viele Fans fordern den wertvollsten Spieler der FC-Historie von Beginn an beim 1. FC Köln: So erklärt Lukas Kwasniok die Rolle von Said El Mala.
Er ist der wertvollste Spieler der FC-Historie und untermauerte am Samstag einmal mehr, warum er so wichtig für die Kölner ist. Dennoch kommt Said El Mala meist nicht über die Rolle des Jokers hinaus. Dazu äußerte sich am Dienstag Trainer Lukas Kwasniok.
Lukas Kwasniok, Said El Mala und Sebastian Sebulonsen bei der Einwechslung
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Keine 180 Sekunden benötigte Said El Mala am vergangenen Samstag, um ein Mal mehr eine besondere Qualität unter Beweis zu stellen. Der 19-Jährige zeigte beeindruckend, dass er sofort zündet, keine lange Anlaufzeit benötigt. El Mala wurde gegen den 1. FC Heidenheim zur Pause eingewechselt und traf prompt zum 2:2-Ausgleich – wieder einmal bescherte der Youngster dem FC damit einen wichtigen Zähler. Es war bereits das vierte Joker-Tor in dieser Spielzeit, zudem bereitete der Youngster drei weitere Treffer nach seinen Einwechslungen vor. Vor allem Dank El Mala ist Köln das zweiterfolgreichste Team bei den Jokern. Köln kommt auf 16 Torbeteiligungen der Einwechselspieler, die Bayern auf 18 – auf Rang drei folgt Borussia Dortmund mit elf.
„Das ist ein Unterschied“
Und obwohl El Mala der erfolgreichste Joker der Liga ist, wird über genau diese Position unter den Anhängern der Geißböcke fleißig diskutiert. Viele Kölner Fans fordern den Shootingstar von Beginn an. Kein Wunder, El Mala ist wohl das größte Talent, das der FC seit Jahren in seinen eigenen Reihen spielen hat. Der 19-Jährige darf sich sogar berechtigte Hoffnungen auf eine WM-Teilnahme machen. Und El Mala ist zunächst sportlich, später wirtschaftlich das große Zukunftsversprechen der Kölner. Noch nie wurde ein FC-Profi auf einen annähernden Marktwert geschätzt. Das Online-Portal transfermarkt.de gibt dieses mittlerweile mit unglaublichen 40 Millionen Euro an. Am vergangenen Samstag saß der Youngster aber zunächst auf der Bank, Fynn Schenten stand in der Anfangsformation.
Ebenfalls ein großes Talent. Aber eins, für den transfermarkt.de erst nach dessen Einsatz gegen Heidenheim einen Marktwert von 800.000 Euro angegeben hat. Zwar erzielte El Mala am Samstag den wichtigen Ausgleich, eine Startelf-Garantie bekam der 19-Jährige für die Bayern-Begegnung aber nicht. „Mir steht vielleicht der beste Einwechsler der ganzen Liga zur Verfügung, aber er ist – und da sind wir uns hoffentlich einig – definitiv nicht der beste Spieler der Bundesliga“, sagte Lukas Kwasniok am Dienstag. „Das ist ein großer Unterschied.“ Der Kölner Coach betonte, dass man es gemeinsam geschafft habe, den Marktwert des Youngsters in die Höhe zu treiben. „In allererster Linie der Junge mit seiner Qualität, aber auch der Verein, das Trainerteam und auch meine Wenigkeit – ein wenig, vielleicht fünf, vielleicht zehn Prozent“, so der Trainer weiter.
„Das ist das Entscheidende“
„Das bedeutet ja im Umkehrschluss, dass nicht alles so schlecht gelaufen ist. Und den Marktwert hat er durch seine Scorer generiert, nicht durch Startelf-Einsätze und die Scorer generiert er wiederum zu 95 Prozent in der zweiten Halbzeit“, erklärte der Kölner Coach. So gesehen ein richtiger Wert, nur wäre die Zahl möglicherweise eine andere, wenn der Spieler öfter der Startelf angehören würde. „Unser Ziel ist es ihn auch immer besser von Beginn an zu machen, dass er aber trotzdem am Ende des Spiels auf dem Feld sein kann“, sagte Kwasniok. In diesem Entwicklungsprozess befände sich der Spieler. „Den nimmt er auch total an. Der Junge ist so klar im Kopf für 19, für all das, was um ihn herum geschieht, dass er – und da bin ich mir relativ sicher – dem Trainerteam, dem Verein und mir mehr vertraut als dem ganzen Hype drumherum und das ist das Entscheidende.“
Überraschende Nominierung: Ein Profi des 1. FC Köln in der Kicker Elf des Spieltags
Simon Bartsch
Zwei Mal in Rückstand, zwei Mal wieder zurück gekämpft. Und am Ende sicherte einmal mehr Said El Mala einen Punkt. Nominiert wurde aber ein anderer Spieler des 1. FC Köln: Ein FC-Profi nach 2:2 in Heidenheim in der Kicker Elf des Spieltags.
Said El Mala rettete den Geißböcken wieder einmal einen Punkt, doch es gab noch einen anderen Gewinner beim 11. FC Köln: Ein FC-Profi nach 2:2 in Heidenheim in der Kicker Elf des Spieltags.
Alessio Castro-Montes im Zweikampf im Spiel gegen den 1. FC Heidenheim
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Nach einer insgesamt durchwachsenen ersten Hälfte, steigerte sich Köln gegen den 1. FC Heidenheim im zweiten Abschnitt und sicherte sich einen Zähler. Angesichts der zahlreichen Chancen gerade im in der Schlussphase hätten die Geißböcke durchaus auch drei Punkte von der Ostalb entführen können. Letztlich war es aber einmal mehr Einwechselspieler Said El Mala, der dem FC diesen wichtigen einen Zähler mit einem schicken Treffer bescherte. Der Kölner Youngster stand zu diesem Zeitpunkt noch keine drei Minuten auf dem Platz und erzielte seinen siebten Saisontreffer. Für viele Anhänger der Kölner dürfte der 19-Jährige somit einmal mehr der Kölner „Man of the Match“ gewesen sein. Doch noch ein weiterer Spieler machte auf sich aufmerksam.
Schon sechs Spieler in dieser Saison nominiert
Alessio Castro-Montes hatte Lukas Kwasniok schon im Trainingslager in La Nucia überzeugt. Und der Kölner Coach zahlte die Leistungssteigerung mit einem Startelf-Vertrauen zurück. Der Belgier offenbarte gerade in der Rückwärtsbewegung noch kleinere Probleme, hatte so seine Schwierigkeiten mit dem Tempo einiger Gegenspieler. In der Offensive war Castro-Montes aber dann doch eine positive Verstärkung. Der Schienenspieler bereitete beide Kölner Treffer vor. Vor allem die Flanke vor dem 1:1 durch Eric Martel konnte sich sehen lassen. Beim 2:2 durch El Mala spielte der 28-Jährige einen Flachpass. Casstro-Montes wurde für seine Leistung in die „Kicker Elf des Spieltags“ gewählt und ist damit der siebte FC-Profi, der es in dieser Saison in die Auswahl des Fachmagazins geschafft hat. Jakub Kaminski, Marvin Schwäbe und El Mala wurden jeweils schon zwei Mal nominiert.
Jeweils einmal schafften es Marius Bülter, Florian Kainz und Eric Martel in die Auswahl. Somit kommt der FC auf zehn Berufungen. Nur die Bayern, Hoffenheim, Leverkusen, Stuttgart und Leipzig stellten mehr Spieler. Im Abstiegsjahr kam der FC in der gesamten Saison auf 14 Nominierungen, Schwäbe erhielt vier, die meisten aller FC-Profis. In der vergangenen Spielzeit waren es in der 2. Bundesliga 31, davon bekam der Torhüter fünf, wieder der Bestwert. Erwartungsgemäß gehen in dieser Saison bislang die meisten Nominierungen an den FC Bayern München (29) und Harry Kane (6).
Said El Mala im Interview: „Ich habe auch noch Luft nach oben“
Simon Bartsch
Der Kölner Shootingstar blickt auf ein turbulentes Jahr zurück. Mit come-on-fc.com und weiteren Medien spricht der 19-Jährige über sein WG-Leben, seine Karriereträume und den Umgang mit dem Hype um ihn beim 1. FC Köln: Said El Mala im Interview.
Nationalmannschaft, Marktwert-Explosion und Top-Scorer. Seit Sommer hat sich viel verändert beim Kölner Shootingstar. Der 19-Jährige spricht über seine Familie, den Trubel und seine Rolle beim 1. FC Köln: Said El Mala im Interview.
Said El Mala im Interview mit come-on-fc.com (Foto: come-on-fc.com)
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Said El Mala im Gespräch mit come-on-fc.comund weiteren Medien
Herr El Mala, der Großteil des Trainingslagers ist rum. Wie hart war die Vorbereitung auf Heidenheim?
Said El Mala: Wenn man nach zehn Tagen Urlaub wieder einsteigt und direkt Gas gibt, ist das schon intensiv. Ich finde, dass wir sehr hart und konzentriert arbeiten. Das Testspiel war auch in Ordnung, jetzt gilt der volle Fokus Heidenheim. Da wollen wir wieder in die Spur finden.
Der Jahreswechsel ist traditionell die Zeit, wo man zurückblickt. Wie haben Sie die vergangenen sechs Monate erlebt?
Said El Mala: Es ist extrem viel passiert in meinem Leben. Im Urlaub hatte ich Zeit, mal alles zu reflektieren. Erst dort habe ich realisiert, was in den letzten Monaten bei mir los war. Ich muss sagen, das fühlt sich alles sehr gut an und ich genieße diese Zeit sehr.
„Es ist eine Auszeichnung für mich“
Müssen Sie sich angesichts Ihrer rasanten Entwicklung ab und zu kneifen?
El Mala: Ich würde nicht sagen, dass ich mich wie in einem Film fühle, aber ich weiß schon, dass das nicht alles normal ist für einen jungen Spieler, der aus der 3. Liga kam.
Vor allem vor dem Hintergrund, dass Sie vor nicht allzu langer Zeit beinah mit dem Fußball aufgehört hätten?
El Mala: Über dieses Thema lache ich sehr oft mit meinem Bruder – weil mittlerweile alles so anders gekommen ist. Dass alles doch noch diese Wendung genommen hat, ist einfach richtig cool. Nicht nur ich, wie beide genießen das sehr.
Inzwischen haben Sie Ihren Marktwert auf 40 Millionen Euro hochgeschraubt. Was macht die Zahl mit Ihnen?
El Mala: Es ist eine Auszeichnung für mich, dass ich so hoch bewertet werde. Ich muss aber dazu sagen, dass dies ohne meine Mitspieler nicht möglich gewesen wäre. Das ist aber nur eine Momentaufnahme. Ich bin ehrgeizig: Mein Ziel ist es weiterzumachen und noch besser zu werden.
Said El Mala mit Tom Krauß auf dem Trainingsgelände in La Nucia (Foto: come-on-fc.com)
Wie gehen Sie und Ihre Familie mit dem Trubel um Ihre Person um?
El Mala: Auch für meine Eltern ist alles neu. Sie sind immer noch nervös, wenn mich Leute auf der Straße ansprechen. Ich merke aber, dass sie sehr stolz auf mich sind. Sie haben mir früh mitgegeben, dass ich für meine Träume hart arbeiten muss, das war schon so in der Jugend bei Gladbach. Sie geben mir viel auf dem Weg mit. Zum Beispiel, dass ich ruhig und demütig bleiben und das Drumherum ausblenden soll. Gerade ist vieles extrem, vor allem im Vergleich zu früher, aber dafür habe ich meinen Bruder, meine Familie und die Mannschaft, die mir allesamt zur Seite stehen.
Wird Ihnen der Hype auch manchmal zu viel?
El Mala: Nein, mich nervt das ganz und gar nicht. Ich freue mich eher über die Aufmerksamkeit. Ich genieße es, wenn Leute zu mir kommen und ein Foto mit mir machen wollen. Ich bin der Letzte, der so etwas ablehnen würde. Das ist etwas Schönes und sicher nicht selbstverständlich.
„Ich war immer schon ein selbstbewusster Typ“
Welche Eigenschaften haben Sie von Ihrer Mutter und welche von Ihrem Vater?
El Mala: Von meiner Mama habe ich auf jeden Fall meine Hilfsbereitschaft. Von meinem Vater habe ich eher die Coolness und die trockene Art.
Und woher kommt Ihre selbstbewusste Art?
El Mala: Ich war immer schon ein selbstbewusster Typ, auch abseits des Platzes. Das hat sich dann mit der Zeit auf den Fußball übertragen. Wenn man gute Leistungen bringt, Tore schießt und Vorlagen gibt, kommt das von alleine. Und wenn man dann auch noch Leute in seinem Umfeld und in der Mannschaft hat, die einen pushen, dann zieht man da sehr viel für sich raus.
Wie sind mittlerweile Ihre Ansprüche nach so einem starken Halbjahr?
El Mala: Ich will einfach da weitermachen, wo ich aufgehört habe. Ich habe auch noch Luft nach oben, denn nicht all meine Spiele waren gut. Ich muss noch mehr Konstanz in meine Leistungen reinbringen, um der Mannschaft dauerhaft zu helfen. Ich möchte natürlich wie alle anderen auch am liebsten immer von Anfang an spielen, die Joker-Rolle ist aber auch okay. Denn ich habe den Eindruck, dass ich meinen Job von der Bank auch sehr gut mache.
Wann haben Sie nach Ihrem Wechsel aus der 3. Liga gespürt, dass Sie auch in der Bundesliga mithalten können?
El Mala: Es hat mir geholfen, dass ich nach einer starken Saison mit Viktoria mit einer gehörigen Portion Selbstbewusstsein zum FC kam. Ich wollte von Anfang an alles geben, um mir den Traum von der Bundesliga zu erfüllen. Mein Motto am Anfang war: kicken, Spaß haben und alles geben. Ich habe dann aber sehr schnell gemerkt, dass ich das kann und noch mehr geht.
Hatten Sie keinen Respekt vor den großen Namen?
El Mala: Respekt natürlich schon, aber ich habe einfach den Kopf ausgeschaltet und Spaß an dem gehabt, was ich seit meiner Kindheit liebe. Denn man muss als junger Spieler eine gewisse Frechheit und Unbekümmertheit haben, sonst überlebt man in der Bundesliga nicht. Die hatte ich auch schon in der 3. Liga, da hatte ich auch vor keinem Gegenspieler Angst.
Lukas Podolski hat kürzlich gesagt: „Er ist wie ich ein Straßenfußballer“. Stimmen Sie dem zu?
El Mala: Ich höre den Vergleich mit Poldi oft. Ich habe ehrlich gesagt nicht so viel von ihm gesehen, ganz einfach, weil ich damals noch zu klein war. Ich weiß aber, dass er hier eine absolute Legende ist. Ich habe ihn schon einmal getroffen, wir haben uns kurz ausgetauscht. Dass ich ein Straßenfußballer bin, der sich auf dem Platz auf seine Instinkte verlässt, würde ich auch sagen.
„Ich konnte es erstmal gar nicht glauben“
Im Oktober wurden sie erstmals zur Nationalmannschaft eingeladen. Was war das für ein Gefühl?
El Mala: Ich konnte es erstmal gar nicht glauben, als der Anruf von Julian Nagelsmann kam. Ich bin zunächst gar nicht dran gegangen, weil es eine unbekannte Nummer war. Als ich dann das Profilbild des Bundestrainers bei WhatsApp gesehen habe, habe ich zu meinem Bruder gesagt: ‚Malek, ich glaube, meine Vermutung wird wahr.‘ Es war ein krasses Gefühl, den Bundestrainer zurückzurufen, ich war total aufgeregt. Im Gegensatz zu meinem Bruder, der ist total ruhig geblieben. Als ich nach dem Telefonat aufgelegt habe, habe ich es dann sofort meinen Eltern erzählt.
Wie steht es um Ihren WM-Traum?
El Mala: An erster Stelle steht, mit dem FC wieder in die Spur zu finden und Spiele zu gewinnen. Darauf liegt aktuell mein Fokus. Wir wollen die Klasse halten und dafür werde ich alles geben. Von der WM bin ich noch weit entfernt. Ich wurde zwar eingeladen, bin aber noch nicht zum Einsatz gekommen. Ich muss erstmal konstant meine Leistungen bringen und wenn ich dann nochmal eingeladen werde, auch beim DFB-Team überzeugen. Dann wird man sehen, was passiert.
Wo sehen Sie noch Entwicklungspotenzial bei sich?
El Mala: Bei der Defensivarbeit muss ich definitiv noch zulegen und noch konstanter über 90 Minuten werden.
Ihr Bruder ist ein Orakel, er hat das Tor gegen Hoffenheim auf die Minute genau vorhergesagt. Wie sieht seine WM-Prognose für Sie aus?
El Mala: Es gibt keine, die WM ist zwischen uns beiden überhaupt kein Thema. Wir haben noch kein Wort darüber geredet.
Apropos Malek: Sie sind mittlerweile einen Schritt weiter als Ihr Bruder. Wirkt sich das auf Ihr Verhältnis aus?
El Mala: Nein, das spielt keine Rolle zwischen uns. Er gönnt mir alles von Herzen. Wenn er in meiner Situation wäre, würde ich das genauso tun. Wir leben in einer WG zusammen und sehen uns jeden Tag. Wir glauben gegenseitig an uns und unterstützen uns bedingungslos.
Was fehlt ihm noch für den großen Durchbruch?
El Mala: Ich kann versprechen, dass er eines Tages auch da hinkommt, wo ich gerade bin. Er hat Qualitäten, die es so nicht oft gibt. Er hatte leider zuletzt einige Rückschläge durch Verletzungen, die er jetzt erstmal verarbeiten muss. Er braucht noch ein bisschen Zeit, aber ich glaube, dass er beim FC bestens aufgehoben ist, um den nächsten Schritt zu gehen. Er hat in der Reha viel gearbeitet und ich bin mir sicher, dass er wieder Vollgas geben wird, wenn er bald wieder auf dem Platz steht.
Wie sieht die Aufgabenverteilung in der El-Mala-WG aus?
El Mala: Wir haben da einen guten Weg für uns gefunden. Wenn ich zum Beispiel die Waschmaschine anmache, räumt Malek sie aus. Wenn ich staubsauge, macht er es beim nächsten Mal. Es ist ein Geben und Nehmen.
„Ich habe eine starke Bindung zur Stadt und zum FC entwickelt“
Sie sind zwar kein gebürtiger Kölner, aber was bedeutet Ihnen der FC?
El Mala: Ich habe eine starke Bindung zur Stadt und zum FC entwickelt. Köln lebt vom Fußball. Die Menschen sind positiv verrückt, wenn es um den Verein geht. Es ist immer geil, vor den eigenen Fans zu spielen und 50.000 im Rücken zu haben. Ein Gefühl, das man nicht beschreiben kann. Ich spüre das Vertrauen des Vereins und den Fans. Das gibt mir ein sehr gutes Gefühl. Ich hoffe, dass es so weitergeht.
Welche Träume haben Sie in Ihrer Karriere?
El Mala: Ich will so viel erreichen, wie es nur geht. Ich will mir am Ende der Karriere nicht vorwerfen, dass ich nicht alles herausgeholt habe. Ich bin sicher: Wenn ich dranbleibe, dann werden sich meine Ziele und Wünsche erfüllen.
Said El Mala zwischen Stammspieler und Teilzeitjuwel beim 1. FC Köln – wieviel Konstanz braucht ein Talent?
Tim Vrastil
Said El Mala ist trotz der aktuellen Negativtendenz beim FC weiter ein heißes Thema am Rhein. Der Offensivspieler vereint Tempo, Technik und Unbekümmertheit – Eigenschaften, die im modernen Profifußball rar und dementsprechend begehrt sind. Auch beim 1. FC Köln: Wieviel Sicherheit braucht Said El Mala?
Während sein großes Potenzial unbestritten ist, wird der aktuelle Umgang des 1. FC Köln und von Trainer Lukas Kwasniok mit dem Top-Talent in den Sozialen Medien von den Fans zunehmend hinterfragt. Zwischen behutsamem Aufbau, dem Leistungsprinzip und (dadurch) begrenzter Spielzeit entsteht ein riskantes Spannungsfeld. Für einen jungen Spieler wie El Mala und auch den Verein birgt genau das Risiken beim 1. FC Köln: Wieviel Sicherheit braucht Said El Mala?
Lukas Kwasniok wechselt den entkräfteten Said El Mala aus
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Said El Mala gehört mit seinen gerade einmal 19 Jahren bereits jetzt zu den Leistungsträgern beim 1. FC Köln. Mit sechs Toren und drei Vorlagen ist der linke Flügelspieler der beste Scorer im Team der Geißböcke, obwohl er in der laufenden Bundesligasaison gerade einmal die Hälfte der möglichen Spielminuten auf dem Rasen stand. FC-Coach Lukas Kwasniok betonte in den vergangenen Wochen bereits mehrfach, seinen Schützling behutsam aufbauen und vor zunehmendem Druck abschotten zu wollen. Im Derby gegen Borussia Mönchengladbach beispielsweise stand El Mala zwar in der Startelf, wurde allerdings zur Halbzeit ausgewechselt, da er nach Ansicht seines Trainers keine gute Leistung im Defensivverhalten gegen den Ball zeigte.
Zwischen Stammspieler und Teilzeitjuwel
Um den Youngster hat sich längst ein großer Medienhype aufgebaut, sowohl im In- und Ausland haben internationale Topclubs das Kölner Juwel längst auf dem Zettel. Dennoch will der Trainer seinem mit 40 Millionen Euro laut transfermarkt.de mit Abstand wertvollstem Spieler keinen Sonder- bzw. Ausnahmestatus geben – was naturgemäß auch Risiken mit sich bringt. Mit dem aktuellen Umgang darf man sich als Köln-Anhänger und auch als Spieler selbst durchaus die Frage nach einer klaren Rolle stellen. Als junger Akteur braucht gerade El Mala regelmäßige Einsätze und strukturierte Einsatzzeiten, um sich sowohl taktisch als auch physisch und mental weiterzuentwickeln.
Ein Kritikpunkt in den Sozialen Medien: In seiner aktuellen Situation fehle es an Klar- und Sicherheit, um sich voll auf das jeweils kommende Spiel fokussieren zu können. Auch wenn die Auswechslung gegen Borussia Mönchengladbach berechtigt gewesen sein mag, El Mala hat bereits gezeigt, dass er auch in wichtigen Spielen von Beginn an liefern kann. Gegen die Fohlen war der Youngster zudem nicht der einzige schwache Akteur auf Seiten der Kölner. Ohne einen geregelten Spielrhythmus läuft man in Köln Gefahr, sein Top-Talent in seiner Entwicklung zu hemmen. Wie mehrfach betont, will Coach Kwasniok El Mala vor überzogenem Medieninteresse schützen. Mit pauschalen Appellen lässt sich ein gerade in Köln dynamisches Umfeld aber nicht wirklich kontrollieren.
Risiko durch unklare Erwartungshaltung
Durch wochenlange Transfergerüchte mit nahezu allen deutschen und englischen wie spanischen Topclubs kann ein Leistungsdruck entstehen, der nicht nur bei El Mala selbst, sondern im schlimmsten Fall auch beim ganzen Team zu Ablenkung und Fokusverlust führt. Ohne professionelle Begleitung sind an einem solchen Druck schon mehrfach hochgepriesene Top-Talente gescheitert auf dem Weg zu einem Weltklassespieler. In besagtem Derby gegen die Borussia vom Niederrhein dufte der U21-Nationalspieler von Beginn an auflaufen, weil er zuvor laut Coach Kwasniok „geliefert hat“. In anderen Spielen, wie beispielsweise gegen Eintracht Frankfurt oder zuletzt gegen den 1. FC Union Berlin hingegen, kam er nur von der Bank. Der Kölner Trainer entscheidet immer wieder situativ über Leistung und Aufstellung, was je nach Gegner auch sinnvoll sein kann.
Trotz des geltenden Leistungsprinzips wünscht man sich als FC-Fan für das wohl größtes Talent seit vielen Jahren eine klare und langfristige Perspektive. Was wird von El Mala gegen welchen Gegner erwartet? Welche Entwicklungsschritte wollen die Verantwortlichen bei ihm sehen? Diese Fragen zu beantworten und mögliche nächste Schritte zu definieren ist ein wichtiger Schritt auf der gerade erst bestiegenen Karriereleiter eines Spielers, der in der letzten Saison noch in der 3. Liga gespielt hat. Ein uneinheitliches Rollenbild kann im schlimmsten Fall nämlich für Verunsicherung und Selbstzweifel sorgen, anstatt gegenseitiges Vertrauen zu schaffen.
Klare Kommunikation der Rolle
Said El Mala ist für den 1. FC Köln in der aktuell schwierigen sportlichen Phase sowohl Leistungs- als auch Hoffnungsträger, das belegen allein die Zahlen. Die Balance zwischen Schutz und Herausforderung ist für die Verantwortlichen um Coach Kwasniok zwar sicher schwierig, dennoch aber essenziell für das neue Jahr. Spielzeit, Rolle und Erwartungen müssen klar und offen kommuniziert werden, ansonsten könnte bei Topscorer El Mala womöglich schon bald ein Leistungsabfall drohen. Auch den Rest des Teams könnte ein solcher Nebenschauplatz verunsichern und dafür sorgen, dass auch das neue Jahr erst einmal kein Ende für den derzeitigen Negativtrend bedeutet.
Für den 1. FC Köln geht es deshalb nicht nur darum, den Spieler El Mala zu bewahren, sondern ihn gezielt zu fordern und so zu fördern. Die kommenden Monate werden zeigen, ob es gelingt, die Balance zwischen Entwicklung und Verantwortung zu finden – oder ob aus einem außergewöhnlichen Talent in einer entscheidenden Phase seiner noch jungen Karriere nur ein weiteres Talent wird, das nie sein volles Potenzial ausschöpfen konnte.
Christian Keller spricht über den Transfer von Said El Mala: „Said wird noch besser werden“
Simon Bartsch
Ein wirklich glückliches Händchen bewies Christian Keller bei seinen Transfers eher selten. Die Verpflichtung von Said El Mala erweist sich aber als sportlicher und wirtschaftlicher Erfolg für den 1. FC Köln: Das sagt Christian Keller zum Deal von Said El Mala.
Schon vor wenigen Monaten prophezeite Christian Keller, dass der Youngster zu einem der teuersten Transfers der Kölner Vereinsgeschichte führen könnte. Die Worte scheinen sich nun zu bewahrheiten. Der 19-Jährige ist jetzt schon der wertvollste Spieler in er Geschichte des 1. FC Köln: Das sagt Christian Keller zum Deal von Said El Mala.
Christian Keller lotste Said El Mala zum 1. FC Köln
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Das Thema Transfers ist sicher keins, das bei vielen Kölner Fans positive Erinnerung an Christian Keller hervorruft. Acht Monate nach dem Aus des ehemaligen Sportchefs haben sich die Kölner von vielen dieser Fehleinkäufe getrennt. Als positive Beispiele für Kellers Transferpolitik dienten bislang Spieler wie Denis Huseinbasic und Eric Martel. Der eine wurde für gerade einmal 50.000 Euro ans Geißbockheim gelotst und ist mittlerweile laut transfermarkt.de drei Millionen Euro wert, der andere wird von anderen Bundesligisten umworben, ist beim FC absolute Stammkraft und denkt gerade über seine Zukunft nach. Doch mit der Verpflichtung von Said El Mala ist Keller 2024 dann doch ein großer Coup gelungen, der dem FC sportlich und wirtschaftlich enorm weiterhilft.
„Er wird noch etwas Zeit brauchen“
El Mala wurde damals unter Vertrag genommen, direkt an die Viktoria zurück verliehen, da der FC keine Spieler registrieren durfte. Schon vor einigen Monaten hatte Keller geahnt, dass der Kölner Shootingstar wohl einst eine gehörige Summe in die FC-Kassen spülen würde. Das scheint sich zu bewahrheiten. transfermarkt.de schätzt den Marktwert des 19-Jährigen mittlerweile auf 40 Millionen Euro ein. Für deutlich mehr könnte es im kommenden Sommer zum Abschied des Juwels kommen. El Mala ist aktuell der wertvollste FC-Spieler der Vereinshistorie. Keller hatte also den richtigen Riecher. „Im Februar 2024 hat mich ein guter Freund angerufen und darauf hingewiesen, dass bei der Viktoria gerade ein junger Spieler eingewechselt wurde, den ich mir unbedingt so schnell wie möglich selbst anschauen müsse“, sagte Keller nun im Interview dem „Express„.
Keller habe sich daraufhin ein Video des Youngsters von dem Spiel angesehen und umgehend alles für eine Verpflichtung in die Wege geleitet. „Das enorme Potenzial von Said und seine Straßenfußballer-Art hatten mich direkt begeistert“, sagt Keller. Und der Ex-Geschäftsführer erwartet von dem Youngster noch mehr. „Er kann sein Spiel in allen Bereichen noch verbessern, allen voran auch gegen den Ball. Die FC-Fans können sich also freuen: Said wird noch besser werden.“ Und damit auch noch wertvoller. Denn längst ist es mehr als wahrscheinlich, dass der 19-Jährige seinen bis 2030 datierten Vertrag nicht erfüllen wird. El Mala wird von halb Europa umworben, die Spitzenclubs geben sich mit ihrem Interesse im Grunde die Klinke in die Hand. Ein Wechsel im kommenden Sommer ist durchaus möglich.
Doch Keller baut nicht nur große Stücke auf Said El Mala. Bruder Malek solle man ebenfalls nicht außer Acht lassen. „Er wird noch etwas Zeit brauchen, um sich körperlich auf Profiniveau zu entwickeln. Doch auch er hat hochinteressante Anlagen“, so Keller, der offensichtlich bei den El Malas einen guten Riecher hat.
Ernüchterung zum Jahresende beim 1. FC Köln: Die Bilanz ist nicht bei allen Neuverpflichtungen gut
Simon Bartsch
Mit einer Niederlage haben sich die Geißböcke in die Winterpause verabschiedet. Von der Anfangseuphorie ist zuletzt nicht mehr viel geblieben. Und das liegt auch an den Neuverpflichtungen des 1. FC Köln: Nicht alle Transfers überzeugen.
Im Sommer wurde Thomas Kessler für seine zahlreichen Neuverpflichtungen gefeiert. Wohl zu recht, denn die Kölner spielten bekanntlich groß auf. In den vergangenen Wochen zeigte die Formkurve dann aber auch bei dem ein oder anderen Akteur ein wenig nach unten. So sehr, dass über weitere Neuverpflichtungen nachgedacht wird beim 1. FC Köln: Nicht alle Transfers überzeugen.
Sebastian Sebulonsen, Marius Bülter und Jakub Kaminski
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Ron-Robert Zieler: Die Rollenverteilung war schon bei der Verpflichtung ganz klar kommuniziert. Der Weltmeister von 2014 kam als neue Nummer zwei ans Geißbockheim. Eine Rolle, die dem Routinier sehr gut zu Gesicht steht. Zieler hat bislang auch schon bewiesen, dass er zu jeder Zeit einspringen könnte und würde. Mit mehr als 400 Bundesliga- und 2. Bundesliga-Spielen gehört Zieler zu den erfahrensten Spielern beim FC. Fazit: Gute Verstärkung (als Nummer zwei)
Starker Eindruck in der Defensive
Sebastian Sebulonsen: Zu Saisonbeginn einer der ganz großen Gewinner beim FC. Gehörte zum absoluten Stammpersonal als Lukas Kwasniok noch erklären musste, dass er gar keine Stammpositionen vergebe. Und das zahlt sich Stand jetzt auch beeindruckend aus. Der FC hat den Norweger für 2,5 Millionen Euro verpflichtet, Sebulonsen konnte seinen Marktwert laut transfermarkt.de aber auf fünf Millionen in die Höhe treiben. Und nicht nur das: Der 25-Jährige feierte sogar sein Debüt in der norwegischen Nationalmannschaft. Für Kwasniok extrem wichtig: Der Norweger kann auch als Innenverteidiger auflaufen. Fazit: Absolute Verstärkung
Kristoffer Lund: Das Pendant zu Sebulonsen auf der linken Seite. Auch der gebürtige Däne startete gut, auch der gebürtige Däne macht sich Hoffnungen auf die WM – allerdings für die USA. Doch gerade Lund hat in den vergangenen Wochen extrem nachgelassen, war gefühlt an nahezu jedem Gegentor seit dem Gladbach-Spiel beteiligt. Durch die vergangenen Wochen wird auch über einen möglichen Neuzugang auf der linken Seite spekuliert. Das haben sich Lund, aber auch die Kölner Kaderplaner sicherlich anders vorgestellt. Fazit: Durchwachsene Leistungen stellen Auftakt in Frage
Pech und schwerer Stand
Rav van den Berg: Der Königstransfer des Sommers konnte die Ablöse in Höhe von acht Millionen Euro noch nicht so richtig rechtfertigen. Das lag vor allem an seiner Verletzung, die er sich gegen Wolfsburg zugezogen hat. Van den Berg fiel wochenlang aus. Dass er das Potenzial zu einem ganz großen Defensivspieler hat, hat der 21-Jährige schon mehrfach aufblitzen lassen. Dass er noch Schwächen hat, ist aber auch nicht zu übersehen. Zuletzt an einer Roten Karte für ein absolut unnötiges Handspiel. Fazit: Absolute Verstärkung
Cenk Özkacar: Die Verpflichtung des Türken sorgte vor allem aufgrund seiner Vita für Fragezeichen. Immer wieder wurde der Innenverteidiger verliehen. Doch auch bei den Leihstationen gehörte Özkacar nur selten zum Stammpersonal. Und so ist es auch beim FC. Özkacar stand in 17 Begegnungen fünf Mal in der Startelf, saß aber auch sieben Mal 90 Minuten komplett auf der Bank. Bei keinem seiner insgesamt zehn Einsätze sammelte der Abwehrspieler Argumente für eine feste Verpflichtung. Fazit: Noch keine Verstärkung
18 Spieler bereits in der Startelf
Tom Krauß: Der 24-Jährige hat sich sicherlich mehr von dem aktuellen Saisonverlauf versprochen. Dabei gehört Krauß durchaus zu den Spielern, die den FC in der Breite auf ein anderes Niveau gehoben haben. Der Mittelfeldspieler ist laut Kwasniok ein Defensiv-Allrounder und daher auch auf verschiedensten Positionen bereits eingesetzt worden. Seine Einsatz-Bilanz gleicht einer Achterbahn. Mal in der Startelf, mal Joker, mal Bankdrücker. Fazit: Verstärkung in die Breite
Isak Johannesson: Der Isländer ist stark in die Saison beim FC gestartet und war unter Kwasniok lange unangefochtener Stammspieler. Das hat sich in den vergangenen Wochen aber ein wenig verschoben. Ausgerechnet seit dem schmerzhaften WM-Aus mit der Nationalmannschaft von Island findet der Mittelfeldspieler nicht mehr so recht in die Spur. Vor allem strahlt Johannesson in der Vorwärtsbewegung bislang zu wenig Gefahr aus. Dennoch scheinen sich die 5,5 Millionen Euro Investition im Sommer gelohnt zu haben. Nach dem letzten Marktwert-Update schätzt transfermarkt.de den Isländer auf zehn Millionen Euro ein. Fazit: Verstärkung
Alessio Castro-Montes: Der letzte Transfer der Geißböcke des vergangenen Sommers ist bislang die sportlich größte Enttäuschung. Castro-Montes ist noch nicht so richtig angekommen. Bislang kommt der erfahrene Belgier auf vier Einsätze. Der einzige von Beginn an war bislang der enttäuschendste. Die FC-Verantwortlichen haben den Schienenspieler für rund zwei Millionen Euro unter Vertrag genommen, als dieser laut transfermarkt.de noch fünf Millionen wert war. Durch den jüngsten Downgrade auf drei Millionen haben sich die beiden Werte angepasst. Bislang bleibt die Verpflichtung ein Rätsel. Fazit: Noch keine Verstärkung
Die Kölner Hoffnungsträger
Jakub Kaminski: Lukas Kwasniok bezeichnet den Offensivspieler als den besten Spieler des Kaders. Dass der 23-Jährige einer der besten Akteure ist, hat er bereits beeindruckend unter Beweis gestellt. Zu Saisonbeginn als Alleinunterhalter auf der linken Offensivseite. Zuletzt auch gerne mal eine Reihe dahinter als Laufwunder und Lückenstopfer. Das zahlt sich aus. Kaminski hat seinen Marktwert ebenfalls gesteigert. Dass der FC die Kaufoption zieht, scheint unausweichlich. Fazit: Absolute Verstärkung
Said El Mala: Der 19-Jährige ist der absolute Shootingstar der Geißböcke und neben Lennart Karl der Bundesliga. Kein Wunder, dass er sich berechtigte Hoffnungen auf eine WM-Teilnahme machen darf. Beim FC ist El Mala mit seinen Toren und Assists mittlerweile so etwas wie die Lebensversicherung. Allerdings hat der 19-Jährige noch einige Felder, an denen er arbeiten muss. Ob er das künftig in Köln tut, wird wohl der kommende Sommer zeigen, ist dann aber eher unwahrscheinlich. Fazit: Absolute Verstärkung
Ragnar Ache: Die Szenen nach dem Spiel gegen Union Berlin spiegelten möglicherweise die Gefühlswelt des Angreifers wider. Ache kam zum FC, um seine Bundesligatauglichkeit unter Beweis zu stellen. Bislang hat die Zeit in Köln viel von einer Achterbahnfahrt. Die Bilanz ist bislang eine solide. In 16 Begegnungen erzielte Ache zwei Tore, bereitete aber sechs weitere vor. Dennoch ist der Angreifer nicht gesetzt. Fazit: Verstärkung
Marius Bülter: Der Stürmer war zum Saisonauftakt wohl die größte Überraschung unter den Neuverpflichtungen. Vor allem gegen Mainz und Freiburg spielte der Angreifer mit zwei Toren und zwei Vorlagen groß auf. Gerade in den vergangenen Wochen wollte es für den Stürmer aber nicht mehr rundlaufen. Bülter wirkte zu oft wie ein Fremdkörper im Kölner Spiel. Fazit: Zuletzt schwächelnd
Winterwechsel für Said El Mala kein Thema – DFB gibt aber angeblich Empfehlung für Sommer ab
Simon Bartsch
Aktuell tankt Said El Mala Kräfte für ein möglicherweise spannendes Jahr 2026. Zahlreiche Spitzenclubs locken mit der Königsklasse, die WM ist ebenfalls eine Option. Nun soll es auch eine Zukunftsempfehlung von hoher Stelle geben für den Stürmer des 1. FC Köln: DFB gibt offenbar Empfehlung für Said El Mala ab.
Dass Said El Mala über viel Potenzial verfügt, hat sich bereits in der 3. Liga angekündigt. Dass der Offensivspieler aber so durchstarten würde, war wohl nicht abzusehen. Und im kommenden Jahr könnte es sogar noch rasanter werden für den Youngster des 1. FC Köln: DFB gibt angeblich Empfehlung für Said El Mala ab.
Said El Mala nach seinem Tor für den 1. FC Köln gegen den HSV
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Aktuell verbringt Said El Mala die Tage in Doha. Zuletzt postete der Offensivspieler bei Instagram ein Bild vom Strand der katarischen Hauptstadt. Kraft sammeln, dürfte das Motto lauten. Denn in wenigen Tagen geht es für den Youngster beim 1. FC Köln wieder los. El Mala startet in ein für ihn möglicherweise besonders aufregendes Jahr. War die Entwicklung seit seinem Wechsel zum FC schon exorbitant, sie könnte sich 2026 noch einmal überschlagen. Seit Herbst mehren sich die Spekulationen um die Spitzenclubs, die reihenweise Schlange stehen, um den Shootingstar zu verpflichten. Hier beobachtet Manchester City den Youngster, dort hat Tottenham bereits ein Angebot vorgelegt, da sind es die Bayern, die die Fühler nach dem 19-Jährigen ausstrecken.
Wunsch des DFB?
Einen Wechsel im Winter wird es laut Spieler und FC-Verantwortlichen nicht geben. Wie es im Sommer weitergeht, scheint derweil offen. Neben einem möglichen Vereinswechsel zu einem internationalen Schwergewicht hofft der Offensivspieler aber noch auf ein ganz anderes Highlight. El Mala würde wohl zu gerne mit der DFB-Elf Richtung Weltmeisterschaft in den USA, in Mexiko und in Kanada aufbrechen. Es könnte also ein wirklich spannendes Jahr für den gebürtigen Krefelder werden. Wenn die Entwicklung denn so weitergeht. Julian Nagelsmann hatte dem Kölner Youngster eine Bedingung für eine weitere Berufung bekanntlich mit auf den Weg gegeben. El Mala solle uneingeschränkter Stammspieler bei den Geißböcken sein. Eine Voraussetzung, die er eigentlich schaffen könnte.
Wie nun die „Sport Bild“ berichtet, hat man dem Youngster von Seiten des DFBs neben einer Bedingung auch einen Wunsch mit auf den Weg gegeben. Laut dem Fachmagazin würde „man es im Sinne seiner Karriere gerne sehen“, wenn El Mala im Sommer dann den nächsten Schritt ginge, den aber in Deutschland. Und da der Marktwert des Spielers bereits auf 40 Millionen Euro geschätzt wird, eine Schmerzgrenze der Geißböcke noch einmal deutlich höher liegen dürfte, kommen da wohl nur die Bayern in Frage. Doch das ist Zukunftsmusik. „Said fühlt sich total wohl in Köln. Im Moment geht es für ihn nur darum, den negativen Trend der vergangenen Wochen im neuen Jahr sofort zu beenden und sich mit der Mannschaft zu stabilisieren“, sagte Berater Martin Camona der „Sport Bild“. „Ein Wechsel ist für Said im Moment kein Thema.“
Wolfgang Overath glaubt an Kölner Shootingstar Said El Mala: „Zu jung gibt es nicht“
Simon Bartsch
Der eine ist eine der größten Legenden des Clubs, der andere könnte den höchsten Transfererlös erzielen in der Geschichte des 1. FC Köln: Wolfgang Overath schwärmt von Said El Mala.
Rein fußballerisch trennen die beiden Welten. Doch Said El Mala hat zurzeit ebenfalls die Chance, sich in die Kölner Geschichtsbücher zu schreiben. Wenn auch ganz anders als ein anderes Kölner Idol. Und das fand gerade lobende Worte für den Shootingstar des 1. FC Köln: Wolfgang Overath schwärmt von Said El Mala.
Said El Mala vom 1. FC Köln bejubelt sein Tor
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Vor der Saison noch als mögliches Talent gefeiert, mittlerweile auf dem Weg zur Kölner Lebensversicherung. Said El Mala ist beim FC dieser Tage das Maß aller Dinge. Der Offensivspieler hat die meisten Kölner Tore erzielt, gibt die meisten Torschüsse der Geißböcke ab, gehört zu den dribbelstärksten Spielern der Liga. Kein Wunder also, dass ein Hype um El Mala entstanden ist. Der Kölner Shootingstar wird von zahlreichen Clubs umworben. Darunter eben auch internationale Top-Vereine aus Spanien, England und natürlich auch Deutschland. Und so wird auch Julian Nagelsmann bei seinen WM-Überlegungen nicht ohne Weiteres an dem Offensivspieler vorbeikommen. Der Bundestrainer hatte den 19-Jährigen bekanntlich bereits in den Kader berufen, einen Einsatz gab es noch nicht.
„Zu jung gibt es nicht“
Im Gegenteil, Nagelsmann gab dem FC-Profi noch Hausaufgaben mit auf den Weg. El Mala müsse uneingeschränkter Stammspieler sein. Grundsätzlich gibt es unterschiedliche Ansichten, ob der Youngster nicht zu früh für die A-Mannschaft berufen wurde. Zur WM äußerte sich nun in der österreichischen „Kronen-Zeitung“ auch Wolfgang Overath. „Unsere Mannschaft muss sich nicht verstecken. Musiala und Wirtz – wenn die Beiden dabei sind, dann wird das Ganze noch mal um ein ganzes Stück vom Niveau angehoben. Dazu rücken noch ganz junge nach. Zum Beispiel unser Kölner El Mala“, sagte der ehemalige Nationalspieler. „Mit was für einer Dynamik der den Ball vor sich führt, der stolpert nicht, zieht nach innen noch einmal, holt aus und und haut die Dinger dann rein. Wenn er vernünftig im Kopf bleibt, hat er eine Chance, ein besonderer Spieler zu werden.“
Die Diskussion um das Alter der vermeintlich „zu jungen“ Nationalspieler teilt Overath indes nicht. „Zu jung gibt es nicht: Ich war auch mit 19 schon in der Nationalmannschaft. Wie Beckenbauer auch“, sagt die FC-Legende und hat dann doch kleinere Bedenken. „Hoffentlich übersteht er dann die ganze Euphorie, die zur Zeit um ihn herrscht.“ Daran hat der Kölner Youngster natürlich auch seinen Anteil. Immerhin ist er der beste Scorer der Geißböcke. Die Frage ist natürlich, wie lange noch. Ein Wechsel im Winter haben Verein und Spieler bislang ausgeschlossen. Doch es wird sicherlich das ein oder andere unmoralische Angebot geben.
Said El Mala als Joker? Zurück zur alten Marschroute, aber die Probleme bleiben die gleichen beim 1. FC Köln
Simon Bartsch
Etwas überraschend war die Aufstellung der Kölner gegen Union Berlin am Samstagnachmittag schon. Lukas Kwasniok entschied sich gegen seinen Topscorer in der Startelf, wollte zunächst wie schon zu Beginn der Saison Abarbeiten. Erst schien der Plan auch aufzugehen beim 1. FC Köln: Es gibt wieder Diskussionen um die Rolle von Said El Mala.
Die 0:1-Niederlage gegen Union Berlin dämpfte die vorweihnachtliche Stimmung im Stadion schon sehr. Gegen die Mannschaft von Ex-Trainer Steffen Baumgart wollte der FC wieder punkten und sich mit einem guten Gefühl in die Winterpause verabschieden. Coach Lukas Kwasniok versuchte, wie zu Beginn der Saison durch ein Abarbeiten und frische Einwechselspieler zu bestehen mit dem 1. FC Köln: Es gibt wieder Diskussionen um die Rolle von Said El Mala.
Lukas Kwasniok mit Denis Huseinbasic und Said El Mala
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Eine gute Viertelstunde schien der Plan von Lukas Kwasniok aufzugehen. Gegen Union Berlin startete der FC druckvoll, körperbetont und vor allem dominant. So kamen die Geißböcke in der Anfangsphase gegen die Eisernen auf einen Ballbesitz von 80 Prozent, hatten bereits zwei Mal den freien Torabschluss gesucht und 60 Prozent der Zweikämpfe für sich entschieden. Union wirkte dagegen fahrig, hatte zu diesem Zeitpunkt im Schnitt nur etwas mehr als jeden zweiten Pass zum Mitspieler gebracht. Der Beginn war also durchaus verheißungsvoll. Und dennoch war es durchaus überraschend, dass Said El Mala den Beginn des Spiels von der Bank aus beobachten sollte. Lukas Kwasniok hatte den Shootingstar zunächst nicht aufgestellt, dafür agierte Jakub Kaminski mal wieder in vorderster Front.
Zurück zur alten Marschroute
Eine durchaus überraschende Maßnahme. Denn El Mala war in den vergangenen Wochen eine Art Lebensversicherung der Kölner. Mit sechs Toren und drei Vorlagen hatte der 19-Jährige maßgeblichen Anteil an einigen Punkten, war mitunter Spiel entscheidend. Nicht umsonst bekam er bereits hier und da den Beinamen „Kölner Lebensversicherung“ verpasst. Und dennoch war die Rück-Beorderung von Kaminski in die Offensive offenbar eine sehr gute Maßnahme. Der Pole war sofort wieder Aktivposten und erinnerte an die starken Auftritte zu Saisonbeginn, die dem 23-Jährigen immerhin ebenfalls fünf Tore und einen Assist eingebracht hatten. Kwasniok hatte bereits auf der Pressekonferenz am Donnerstag angedeutet, dass er in Sachen Aufstellung wieder ein wenig „Back to the roots“ wolle. Eben zu den Formationen, die in der Anfangsphase Punkte beschert hatten.
Und so erklärte Kwasniok auch später die Maßnahme, El Mala erst einmal auf die Bank zu setzen. „Wir haben unsere beste Phase in dieser Saison gehabt, als wir uns einfach darauf fokussiert haben gegen Mannschaften so zu spielen, dass wir abarbeiten“, erklärte der Coach. „Dass wir Spieler aufs Feld bekommen, die in der Lage sind, in allererster Linie die – auf gut Deutsch gesagt – „Drecksarbeit“ zu verrichten, um dann hinten raus eben noch ein paar Künstler mehr auf dem Feld zu haben, die dann die Spiele für uns entscheiden.“ Eine Maßnahme, die gerade zu Saisonbeginn regelmäßig aufging. Immerhin kommen die Kölner auf 15 Torbeteiligungen durch eingewechselte Spieler in dieser Saison, sieben davon erzielten die Joker selbst.
Der FC erzeugt kaum Torgefahr
Wiederum sechs Torbeteiligungen erzielte Said El Mala als Joker. Es scheiden sich aber die Geister, ob der Kölner Youngster effektiver von der Bank oder von Beginn an ist. Kaminski belebte die Kölner Offensive sichtbar, war ein Aktivposten. Allerdings auch gegen eine erschreckend schwach aufspielende Berliner Mannschaft. Und die Kölner Offensivbemühungen nahmen nach dem vielversprechenden Beginn von Minute zu Minute ab, kamen in der zweiten Halbzeit nahezu komplett zum Erliegen. Auch Kaminski baute sichtbar ab, wurde in der Schlussphase zum ersten Mal in dieser Saison ausgewechselt. Dagegen witterte das Team von Steffen Baumgart im zweiten Abschnitt seine Chance und nutzte sie nach der berechtigten aber unnötigen Roten Karte und wieder einmal nach einer Standardsituation.
Zur Wahrheit gehört aber auch, dass die Kölner trotz einem gefühlten Chancenplus in Halbzeit eins auf einen xGoals-Wert von 0,5 kamen – die Qualität der Chancen insgesamt also noch nicht einmal einen Treffer hätte annähernd erwarten lassen, ganz anders als die 1,5 der Berliner. Wie gehabt zeigte sich einmal mehr, dass die Kölner große Probleme haben, ein Spiel selbst zu gestalten, sich Möglichkeiten zu erspielen.
Neue Marktwerte: Said El Mala nun wertvollster Spieler in der Historie des 1. FC Köln
Simon Bartsch
Trotz des jüngsten Negativtrends mit nur einem Sieg aus den vergangenen neun Pflichtspielen verzeichnet der FC erneut einen deutlichen Anstieg des Kaderwerts. Das liegt vor allem an einem Spieler des 1. FC Köln: Said El Mala ist nun wertvollster Profi der Historie.
Wie schon beim jüngsten Marktwert-Update von transfermarkt.de gibt es einen ganz großen Gewinner beim 1. FC Köln: Said El Mala ist nun wertvollster Profi der Historie. Insgesamt hat sich der Kaderwert deutlich verbessert.
Said El Mala ist nun wertvollster Kölner Spieler der Vereinsgeschichte (Foto: Lars Baron/GettyImages)
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Christian Keller hatte es nur wenige Wochen nach seinem Abschied aus Köln angekündigt. Mit Said El Mala sei dem FC ein Transfer gelungen, der den Kölnern den höchsten Transfererlös der Geschichte einbringen könnte. Und offenbar läuft sehr viel genau darauf hinaus. Denn El Mala ist einmal mehr der große Gewinner des Marktwert-Updates von transfermarkt.de. Nach der Einschätzung ist der 19-Jährige jetzt Millionen Euro wert. Bislang führten die Liste gleich drei Kölner Profis an: Anthony Modeste, Jonas Hector und Lukas Podolski, die während ihrer Zeit bei den Geißböcken auf jeweils 20 Millionen Euro geschätzt wurden. Modeste wechselte bekanntlich für rund 30 Millionen Euro nach China. Zuletzt sollen gleich zwei Premier-League-Clubs rund 35 bis 40 Millionen Euro für El Mala geboten haben. Beim FC macht man sich über einen Abgang im Winter aber keine Gedanken.
El Mala der Große Gewinner
Nur 16 Spieler der gesamten Liga werden wertvoller eingeschätzt. El Malas Entwicklung kommt dabei nicht von ungefähr. „Seine atemberaubenden Tempodribblings reißen die Zuschauer von den Sitzen. Sein toller Schuss und hervorragende Technik machen ihn zu einem Spieler mit einem ganz besonderen Gesamtpaket. Dies erkannte auch Nationaltrainer Julian Nagelsmann und nominierte ihn erstmals für den DFB. El Mala dürfte eine der heißesten Aktien der kommenden Transferphasen sein“, weiß Marktwert-Koordinator Tobias Kröger. Der 19-Jährige hat bekanntlich noch Vertrag bis 2030 bei den Geißböcken. Auch Jakub Kaminski erweist sich als Volltreffer. Der Pole kommt nun auf einen Marktwert von zwölf Millionen Euro, liegt deutlich über der möglichen Kaufoption, die zwischen fünf und sieben Millionen Euro liegen soll.
Weitere Verbesserungen erzielen Sebastian Sebulonsen (5,5 Mio.), Kristoffer Lund (4 Mio.), Denis Huseinbasic (3 Mio.) sowie Cenk Özkacar (2 Mio.). Wo Gewinner sind, gibt es auch Verlierer. Insgesamt haben acht Spieler an Wert verloren. Zu den Verlierern gehören Jusuf Gazibegovic, Alessio Castro-Montes, aber auch Marius Bülter und Linton Maina. Auch Timo Hübers muss einen Verlust hinnehmen, allerdings aufgrund seiner langwierigen Verletzung. Insgesamt haben die Kölner den Kaderwert noch einmal um 25 Prozent auf rund 135 Millionen Euro steigern können. Der Großteil fällt natürlich auf El Mala ab. Im Ligavergleich liegt der FC auf Rang 14, knapp hinter dem 1. FSV Mainz, aber nun deutlich vor Union Berlin.
Die Gewinner im Überblick:
Said El Mala (18 auf 40 Mio.) Jakub Kaminski (7 auf 12 Mio.) Sebastian Sebulonsen (4 auf 5,5 Mio.) Kristoffer Lund (2,7 auf 4 Mio.) Cenk Özkacar (1,2 auf 2 Mio.) Denis Huseinbasic (2,8 auf 3 Mio.)
Die Verlierer im Überblick:
Linton Maina (4 auf 3 Mio.) Tom Krauß (4 auf 3,5 Mio.) Alessio Castro-Montes (3,5 auf 3 Mio.) Timo Hübers (von 3 auf 2,5 Mio.) Jusuf Gazibgeovic (von 3 auf 2,5 Mio.) Marius Bülter (von 2,5 auf 2 Mio.) Florian Kainz (von 1,7 auf 1,5 Mio.) Dominique Heintz (0,8 auf 0,7 Mio.)