Wildes Gerücht um Said El Mala und den BVB: Wie realistisch ist das Szenario?

(Photo by Lars Baron/Getty Images)
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Wildes Gerücht um Said El Mala und den BVB: Wie realistisch ist das Szenario?

England gilt weiter als wahrscheinlichstes Ziel für Said El Mala. Ein kursierendes Gerücht über ein BVB-Angebot mit Leihspieler-Beteiligung ist nach Informationen von come-on-fc.com dagegen zurzeit kein realistisches Szenario für den FC.

Nach wie vor ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass Said El Mala den FC im Sommer verlassen wird. Und weiterhin stehen englische Clubs hoch im Kurs. Ein Gerücht um den BVB scheint da aktuell eher unwahrscheinlich.

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Ein paar Tage war es zuletzt ruhig, nun nimmt das Transfer-Karussell um Said El Mala wieder ordentlich Fahrt auf. Der Offensivspieler der Geißböcke ist nach wie vor heiß umworben. Kein Wunder, El Mala ist neben Lennart Karl der Shootingstar der vergangenen Bundesliga-Saison. Und als solcher hat er das Interesse von zahlreichen Clubs auf sich gezogen. Zuletzt lag im Grunde eine Einigung zwischen dem FC und Brentford vor, die Spielerseite entschied sich gegen den Wechsel. Dennoch scheint England nach wie vor ein angestrebtes Ziel zu sein. Immerhin war der Spieler vor einigen Wochen bei den FC-Verantwortlichen vorstellig geworden, eben mit dem Wunsch, auf die Insel weiterzuziehen. Immer wieder taucht der Name Chelsea auf, nun brachte die „Sport Bild“ wie berichtet Tottenham Hotspur ins Spiel. Angesichts eines geplanten personellen Umbruchs eine denkbare Lösung. Die Spurs wollen sich nach einer desaströsen Saison wohl anders aufstellen. Ein Wechsel nach England gilt auch deswegen als wahrscheinlichste Variante, weil Thomas Kessler nicht von seiner Wunschvorstellung von 50 Millionen Euro abrücken will.

Spezielles Paket aus Dortmund?

Somit dürften eigentlich die deutschen Clubs aus der Verlosung sein. Es ist kaum vorstellbar, dass ein deutscher Verein so viel Geld für El Mala in die Hand nimmt. In der vergangenen Woche brachte der „Express“ die TSG Hoffenheim ins Spiel. Der Club aus dem Kraichgau bezeichnete die Meldung aber als Ente. Tatsächlich wäre eine Finanzierung des Spielers schwer denkbar. Hoffenheim hat bereits mehr als 40 Millionen Euro für neue Spieler investiert, für weitere 50 müsste der Club erst einmal kräftig Einnahmen durch Transfers generieren. Nun soll auch der BVB über einen Vorstoß nachdenken. Der „Express“ hat Gerüchte aus dem „BVB-Umfeld vernommen“, nachdem die Dortmunder ein spezielles Paket schnüren „könnten“. Demnach würde der BVB den Spieler für 30 Millionen plus fünf Millionen Euro Boni kaufen und Dortmund den Kölnern zwei Leihspieler übergeben. Nach Informationen von come-on-fc.com ist das aber kein Konstrukt, dass so für den FC vorstellbar ist. Zumal die Lücke zwischen 30 und den gewünschten 50 Millionen Euro deutlich größer als zwei Leihspieler sein würde.

Als potenzieller Leihspieler wird in dem Artikel Almugera Kabar genannt. Tatsächlich suchen die Kölner nach dem Abgang von Kristoffer Lund nach einem linken Verteidiger, von der Position würde der Spieler passen. Der 20-Jährige kam in der vergangenen Spielzeit einmal bei den Profis in Dortmund zum Einsatz. 14 Minuten spielte der 20-Jährige, dessen Marktwert mittlerweile auf drei Millionen Euro geschätzt wird. Ob er also eine Soforthilfe wäre, ist eher fraglich. Die Kölner würden dann vielleicht einen weiteren Spieler unter Vertrag nehmen müssen. Im Winter wollte der HSV den Akteur ausleihen. Zu dem Deal kam es nicht. Im Sommer wird ein Transfer zu den Rothosen aber wohl kein Thema mehr. Wie die Hamburger Morgenpost berichtet, habe Hamburg Abstand genommen, weil ein fixer Vertrag nicht in Frage käme. Der BVB will den Spieler demnach fest verkaufen. Das dürfte eine Leihe aus Kölner Sicht erschweren. Fakt ist aber, dass Said El Mala bereits auf der Liste der Dortmunder gestanden hat. Immerhin hatte der BVB 2024 versucht, den Offensivspieler nach Dortmund zu holen.

Wie berichtet, sind Leihkonstrukte generell ein Thema in Köln und werden auch in diesem Sommer wieder genutzt werden.


Said und Malek El Mala: Zwei Brüder, eine untrennbare Bindung — und warum das jeden Transfer des 1. FC Köln beeinflusst

Said und Malek El Mala vom 1. FC Köln
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Said und Malek El Mala: Zwei Brüder, eine untrennbare Bindung — und warum das jeden Transfer des 1. FC Köln beeinflusst

Said El Mala ist wohl das größte FC-Talent der vergangenen Jahre. Hinter ihm steht ein Bruder, ohne den es den Shootingstar der Geißböcke so nicht gegeben hätte. Die Geschichte von Said und Malek El Mala — über Absagen, Loyalität und eine Bindung, die jeden Transferpoker beeinflusst. Said El Mala: Die Geschichte hinter dem Bruder-Duo beim 1. FC Köln.

Die Saison ist bekanntlich vorbei und doch scheint der Hype um Said El Mala kein Ende zu nehmen. Weiterhin gehören dem Youngster die Schlagzeilen. Zuletzt, weil der Spieler Bentford eine Abfuhr erteilten.

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Es gibt diese Momente, die alles verändern. „Reicht nicht“, waren die Worte, die Said El Mala ins Grübeln brachten. In der U14 wurde der Spieler bei Borussia Mönchengladbach aussortiert. Nur wenige Tage später traf es Bruder Malek. Der gleiche Verein, die gleiche Botschaft – auch der ältere der Brüder wurde auf dem Weg zum Profifußballer jäh ausgebootet. Eben nur im höheren Jahrgang. Said sagte später im Interview mit den 11FReunden, er habe geweint, seine Mutter angerufen. Der Familienbund ist extrem ausgeprägt. Die Brüder wuchsen in Krefeld auf, Vater Mohammed spielte ebenfalls, aber beim Linner SV in der Landesliga. Der Rauswurf bei den Fohlen hatte zunächst Spuren hinterlassen. „Ganz ehrlich, ich hatte keinen Bock mehr. Wir hätten damals auch in andere NLZ gehen können. Aber ich habe mir gedacht: Wofür eigentlich?“, so Said El Mala im Interview. Der große Bruder überredete den heutigen Fast-Nationalspieler weiterzumachen.

„Ohne meinen Bruder hätte ich aufgehört“

Das taten sie, immer in der Hoffnung, noch den entscheidenden Schritt zu gehen. Doch beide kassierten Absage auf Absage – es sollen 13 gewesen sein. Angeblich wurden die Kicker auch noch mal Gladbach angeboten, doch das Interesse war nicht mehr vorhanden. Auch bei Said war es so eine Sache mit dem Interesse. Die Brüder wechselten nach Meerbusch, doch der jüngere der beiden war nicht so recht bei der Sache. Manchmal ging er einfach während des Trainings vom Platz, trat gegen Wasserflaschen oder weigerte sich, am Spiel teilzunehmen. „Vielleicht war ich ein bisschen zu cool zu der Zeit. Rückblickend muss ich aber sagen: Da habe ich den Spaß am Fußball wiederentdeckt“, sagte der Offensivspieler und schob einen nicht ganz unwichtigen Satz hinterher: „Ohne meinen Bruder hätte ich damals mit dem Fußballspielen aufgehört“, sagt Said El Mala. Möglicherweise ein Punkt, den der 19-Jährige seinem älteren Bruder bis heute nicht vergessen hat. Ohne Malek wäre die traumhafte, noch sehr junge, Karriere so wohl nicht möglich gewesen.

„Das mache ich nur, wenn Malek mitkommt“

Als einziger Club aus der Umgebung war 2023 Viktoria Köln noch bereit, die beiden Spieler genauer unter die Lupe zu nehmen. Der Rest ist gerade bei dem U21-Nationalspieler eine beeindruckende Geschichte. Das erste Tor im deutschen Profifußball, Newcomer der 3. Liga, Angebot vom FC, Bundesliga, Tore, Nationalmannschafts-Nominierung. Das alles innerhalb eines Jahres. Maleks Entwicklung stagnierte, obwohl Said heute noch sagt, dass sein Bruder die besseren Anlagen habe. Und plötzlich klingelten die Telefone und es waren die El Malas, die absagten. So im Sommer 2024 als der BVB anklopfte.

Dem Vernehmen nach war der Offensivspieler schon für einen Medizincheck eingeplant. Doch Said hatte eine Bedingung für eine Verpflichtung bei der Borussia. „Das mache ich nur, wenn Malek mitkommt“, sagte er im Interview und dem BVB. „Das wollten sie nicht. Damit war’s für mich vom Tisch.“ Keine Diskussion, keine Verhandlung. Ohne Malek eben kein BVB. Es folgte die Absage, das Interesse aus Köln und dort die Idee, den älteren Spieler mit zu verpflichten. „Uns war sofort klar: Das ist es“, sagt Said über den FC. „Die Stadt hat uns gefallen, die Fans, der Verein, das Stadion. Und das Beste: Wir mussten nicht mal umziehen.“

Wobei das Beste vielleicht die gemeinsame Zeit in der Domstadt ist. Beim FC wird man nicht müde, die Qualitäten von beiden Geschwistern hervorzuheben. Malek konnte diese auch aufgrund von Verletzungen in der Regionalliga bislang nicht auf höchstem Niveau nachweisen. Doch das Vertrauen auf den Durchbruch wird immer wieder kommuniziert. Dass internationale Clubs den Bruder nicht auf dem Schirm haben, reserviert reagieren, ist aber angesichts der blanken Zahlen verständlich. Während Said in seiner Premieren-Saison 18 Scorer in der Bundesliga in 34 Partien sammelte, waren es bei Malek 13 Spiele und fünf Treffer eben bei der U21. Kein Bewerbungsschreiben für einen Premier-League-Club. Ob El Mala dem FC Brentford wirklich abgesagt hat, weil der Club nur ihn unter Vertrag nehmen wollte, ist nicht bekannt. Aber eben auch nicht ausgeschlossen und auch nicht unwahrscheinlich. Immerhin gab es die Brüder immer nur im Double – so wie aktuell auch in einer WG in Köln.

„Da laufen jetzt Überlegungen“

Beim FC hätte man kein Problem damit, dass das El-Mala-Team zusammenbleibt. „Ich als Fan kann mir aber natürlich vorstellen, dass wir die Brüder noch ein Jahr bei uns behalten. Es sind aber auch die Fragen: Was will der Spieler? Was will die Familie? Wie wünschen sie sich weiterzuentwickeln? Da laufen jetzt die Überlegungen“, sagte Jörn Stobbe am Freitag. Doch der Präsident der Kölner sagte auch: „Dass wir als FC sagen, wir halten nicht alle Stammspieler, ist auch klar. Wir müssen ab und zu mal Spieler verkaufen. Das ist unser Konzept. Und wir wollen weiter einen ganz soliden Finanzweg beschreiten.“ El Mala würde sich bei einem Marktwert von 45 Millionen Euro für dieses Konzept anbieten. Ob es den Shootingstar aber nur im Duo mit seinem alten Bruder gibt, wird sich dann zeigen.

Die Botschaft scheint allerdings unmissverständlich. Wer Said El Mala will, braucht möglicherweise eine Lösung für Malek. Das war beim BVB sicher so. Das könnte bei Brentford ein Thema gewesen sein. Das könnte bei Chelsea oder jedem anderen Interessenten ein Thema werden. Said hat das selbst auf den Punkt gebracht — im GeißbockEcho, ganz ohne Transfer-Kontext: „Malek ist mein Anker. Wie zwei aneinander geklebte Teile, die sich nicht trennen lassen.“


Transferstau beim 1. FC Köln? Wie viel hängt von dem Abschied von Said El Mala ab?

Said El Mala und Abubacarr Sedi Kinteh
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Transferstau beim 1. FC Köln? Wie viel hängt von dem Abschied von Said El Mala ab?

Mit Jahmai Simpson-Pusey werden die Kölner die dritte Verpflichtung der Transferphase bekannt geben. Nur handelt es sich bei allen drei „Neuverpflichtungen“ um Transfers des vergangenen Sommers. Noch sind eben keine neuen Spieler unter Vertrag genommen worden. Keine Transfers beim 1. FC Köln: Wie viel hängt von Said El Mala ab?

Sieben Spieler haben den FC verlassen, ein weiterer wird am heutigen Mittwoch folgen. Drei Akteure wurden fest verpflichtet. Allerdings Spieler, die schon im vergangenen Sommer geholt wurden. In Köln ist bei den Neuzugängen noch nichts passiert – und das hat Gründe.

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Es wirkt wie ein außergewöhnlicher, es wäre aber ein aufschlussreicher Schritt, den der FC laut Rudy Galetti geht. Der italienische Transfer-Journalist berichtet via Instagram, dass der FC beim norwegischen Erstligisten Tromsø IL eine Bedingung für den Transfer von Abubacarr Sedi Kinteh hinterlegt habe. Demnach sei man in Köln bereit, eine Ablöse in Höhe von sechs Millionen Euro für den Abwehrspieler zu hinterlegen. Allerdings nur, wenn der FC sich von Said El Mala trenne. Heißt, die Kölner können das Innenverteidiger-Talent nur verpflichten, wenn ein El-Mala-Transfer das nötige Kleingeld einbringen würde. Nach Informationen von come-on-fc.com entspricht Galettis Post in diesem Fall aber nicht ganz der Wahrheit. Und doch zeigt die Nachricht, in welche Richtung sich der Transfermarkt bei den Kölnern entwickeln kann. Wenn die Tage die feste Verpflichtung von Jahmai Simpson-Pusey verkündet wird, haben die Kölner um die 15 Millionen Euro für drei Spieler ausgegeben, die vor oder während der vergangenen Saison an den Rhein wechselten. Stand jetzt bereits ein ordentlicher Batzen Geld.

Bislang kaum Einnahmen durch Abgänge

Nur zur Erinnerung: Thomas Kessler und Co. gaben im vergangenen Sommer rund 25 Millionen Euro für neue Spieler aus. Viel Geld. Allerdings war das so damals nur möglich, weil zuvor während der Transfersperre bekanntlich massiv gespart wurde und zudem mit Damion Downs und Max Finkräfe zwei Spieler verkauft wurden, die den Kölnern inklusive Boni mehr als zehn Millionen Euro eingebracht haben. Diese Einnahmen gibt es bislang nicht. Eric Martel, Florian Kainz, Dominique Heintz, Luca Kilian sowie die Leihrückkehrer Felipe Chavez, Kristoffer Lund und Cenk Özkacar bringen den Geißböcken durch die Abschiede jedenfalls kein frisches Geld. Das könnte sich bei Denis Huseinbasic nun anders gestalten, allerdings auch nur im mittleren sechsstelligen Bereich. Große wirtschaftliche Luftsprünge kann der FC aktuell nicht machen. Obwohl durch den Aufstieg natürlich auch mehr Einnahmen vorhanden sind.

Zuletzt sprachen die Kölner Verantwortlichen davon, auch ohne den Verkauf von Said El Mala handlungsfähig zu sein, allerdings auch, dass man nur „kleine Sachen“ machen könne, wie es Ulf Sobek formulierte. Mit „kleinen Sachen“ dürfte der Vizepräsident möglicherweise Leihkonstrukte meinen. Schon vor einigen Wochen hatte Thomas Kessler erklärt, dass man durchaus wieder zu dem altbewährten Mittel greift. Immerhin haben sich die Leihen von Tom Krauß, Jakub Kaminski und Simpson-Pusey als Erfolg herausgestellt. Doch in Köln strebt man eben nicht nur Leihen an, gerne würde die FC-Bosse auch Spieler direkt verpflichten. Dabei könnte es durchaus eine Kurskorrektur geben. Denn einige Spieler ohne oder mit wenig Bundesliga-Erfahrung eben wie Lund oder Chavez machten sich einfach nicht bezahlt. Im Gegenteil, gerade der Däne mit amerikanischen Pass sorgte für einige riskante Momente, möglicherweise aufgrund der fehlenden Routine.

Der FC würde gerne ein Regalfach höher einkaufen. Allerdings fehlen dem FC mindestens ein weiterer Innenverteidiger, zwei Linksverteidiger, ein Zielstürmer und ganz sicher ein bis zwei Akteure fürs Zentrum. Auch in der Offensive könnte es weitere Verstärkungen geben, genauso wie auf der rechten Schiene.

Anspruch und Realität bei den Transfers

Sieben bis zehn neue Spieler, möglichst mit Erfahrung und nicht alle als Leihspieler. Die Ansprüche sind hoch, das Budget wohl in der Kategorie „handlungsfähig“. Doch wie weit man Anspruch und Realismus in Köln übereinander legen kann, ist offen. Dass man beim FC nach Qualität sucht, steht außer Frage – es geht immerhin um den Verbleib in der Bundesliga, alles andere wäre sinnfrei. Dabei wird man aber auch ein Auge auf ein ordentliches Entwicklungspotenzial haben. Fakt ist, mit den Erlösen aus Transfers von Spielern wie Said El Mala oder Kaminski sähe die Welt am Geißbockheim anders aus. Wie berichtet, fordern die Kölner für El Mala rund 50 Millionen Euro. Nach Informationen von come-on-fc.com ist man in Köln auch nicht gewillt, deutlich unter diese Marke zu gehen. Und darauf wird auch die verhandelnde Spielerseite keinen Einfluss haben. Im Gegenteil, die Kölner wollen in den kommenden Wochen eine finale Entscheidung des Youngsters, in welche Richtung der Weg geht. Wird diese nicht schnell genug getroffen, bleibt El Mala in Köln.

Dann wird wohl der zweite potenzielle Geldbringer stechen müssen. Für Kaminski gibt es festgeschriebene 20 Millionen. Für weniger werden die Geißböcke den Polen nicht ziehen lassen, mehr muss ein aufnehmender Verein aufgrund der Ausstiegsklausel nicht auf den Tisch legen. Am Ende hängt dann doch viel mit den möglichen Verkäufen zusammen. Zu lange werden sich die Kölner aber nicht Zeit lassen können. Die Konkurrenz schläft nicht.


Said El Mala bleibt – vorerst beim 1. FC Köln: Neue Gerüchte und was wirklich auf ihn zukommt

Das Sommer-Thema 2026 bislang: Said El Mala steht weiterhin beim 1. FC Köln unter Vertrag
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Said El Mala bleibt – vorerst beim 1. FC Köln: Neue Gerüchte und was wirklich auf ihn zukommt

Der Brentford-Deal ist geplatzt, andere Teams warten noch und Köln atmet auf. Warum Said El Mala Stand jetzt in Köln bleibt, welche Rolle sein Bruder Malek spielt und was hinter den neuen Gerüchten und weiteren Vertragsverhandlungen steckt. Said El Mala bleibt beim 1. FC Köln – vorerst. Und dann?

Auch Tage nach der Absage an Brentford wird weiterhin über einen möglichen Abgang aus Köln diskutiert. Und es gibt neue Gerüchte. Doch so wirklich viel scheint da nicht dran zu sein. Und dennoch ist ein Verbleib nicht sicher.

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Die Urlaubs-Bilder sind Werbeaufnahmen des Ausrüsters gewichen. Wer Said El Mala ausschließlich auf Instagram und Co. folgen sollte, würde wohl den Wirbel der vergangenen Tage nicht so richtig erlebt haben. Aber das scheint eher unwahrscheinlich. Schon seit Wochen gibt es bekanntlich Transfergerüchte um den Spieler. Dann das vermeintliche finale Angebot aus Brentford am Donnerstagnachmittag, die Absage des Spielers am Abend und zahlreiche Reaktionen darauf. An der Causa El Mala kann man dieser Tage wohl nicht vorbei kommen. Die Hintergründe des geplatzten Deals werden nach wie vor vielschichtig sein. Es ist kaum vorstellbar, dass Malek El Mala oder eine Nicht-Verpflichtung des älteren Bruders der einzige Grund gewesen sei. Tatsächlich soll sich Brighton aber lange im Rennen befunden haben, eben weil der Club aus dem Süden Englands darüber nachgedacht habe, beide Brüder zu verpflichten. Dafür hätten die „Seagulls“ eine Hintertür öffnen müssen. De facto erreicht Malek El Mala mit seinen Einsätzen bei der Kölner U21 nicht die erforderliche Punktzahl, um eine Arbeitserlaubnis in UK zu erhalten.

FC würde Vertragskonditionen mit Said El Mala neu verhandeln

Das ausgeklügelte Punktesystem schaut eher auf Einsätze in den höchsten Spielklassen, auf Länderspiele. Es gibt Ausnahmen, aber es kommt eher selten vor, dass ein Viertligist einen der wenigen begehrten Plätze ergattert. Bei Brighton & Hove Albion wäre das anscheinend möglich geworden. Weitere englische Clubs, gerade die Spitzenvereine, dürften das aber anders sehen. Aus deren Sicht sind die zwei bis vier Plätze für die ganz vielversprechenden Talente reserviert. In England werden aber bereits die nächsten Namen gehandelt. Unter anderem sollen laut dem Portal „ontheminute“, das keine Primärquellen nennt, Nottingham Forrest und Newcastle United Kontakt aufgenommen haben. Allerdings offenbar nicht mit dem Verein. Denn nach Informationen von come-on-fc.com weiß man am Geißbockheim von den Vorstößen nichts. Und anders als bei Spielern mit Ausstiegsklausel würde die Kontaktaufnahme zum Spieler zunächst wenig Sinn machen, wäre mindestens unüblich. Zumal sich ja Said El Mala angeblich auch erst Gedanken über einen möglichen Transfer machen würde, wenn die Vereine miteinander gesprochen haben.

Das gleiche Portal berichtet auch, dass die FC-Bosse El Mala einen neuen Vertrag angeboten hätten. Auch da ist nach Informationen von come-on-fc.com nichts dran. Allerdings wird der FC mit El Mala ganz sicher die aktuellen Konditionen neu verhandeln, wenn der Spieler tatsächlich in Köln bleibt. Die Chancen dürften in der Tat gestiegen sein. Denn deutsche Vereine werden die gewünschten 50 Millionen wohl genauso wenig auf den Tisch legen, wie Clubs aus den anderen europäischen Top-Ligen. Darunter wird sich Kessler kaum zufrieden zeigen. Dem Vernehmen nach wartet die verhandelnde Mutter Sabrina El Mala dennoch auf die passenden Angebote und das wohl durchaus auf den ein oder anderen großen Namen. Umsonst haben die El Malas möglicherweise auf eine Nach-Nominierung des DFBs gewartet. Julian Nagelsmann entschied sich ziemlich rasch nach dem Ausfall von Lennart Karl für Assan Ouédraogo. El Mala kann sich also noch im Urlaub auf die kommende Spielzeit vorbereiten. Stand jetzt wird die in Köln stattfinden.


Brentford legt für Said El Mala wohl nach – Wieviel holt der 1. FC Köln im Poker um den Shootingstar?

Said El Mala gehört zu den besten Teenagern Europas
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Brentford legt für Said El Mala wohl nach – Wieviel holt der 1. FC Köln im Poker um den Shootingstar?

Die Gesprächsbereitschaft von FC-Geschäftsführer Sport Thomas Kessler scheint Früchte getragen zu haben. Zumindest berichtet die SportBild von einer neuen Entwicklung im Wettbieten um den Shootingstar des 1. FC Köln: Brentford soll im Poker um Said El Mala nachgelegt haben.

Nervös werden muss Thomas Kessler ob der zeitlichen Komponente des Transferfensters anscheinend noch nicht. Planungssicherheit würde der FC-Verantwortliche aber sicherlich dennoch gerne haben. Denn von einem Transfer von Said El Mala hängt viel ab beim 1. FC Köln. Nun soll der FC Brentford sein Angebot nachgebessert haben.

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Bereits seit Wochen hält sich das Gerücht um ein Interesse des FC Brentford an Kölns Shootingstar Said El Mala. In den englischen Medien wurde von einem Angebot von rund 45 Millionen Euro berichtet. Dabei sollte es sich um 40 Millionen fixe Ablösesumme sowie 5 Millionen Bonuszahlungen handeln. Auch weitere Clubs sind im Buhlen um den 19-Jährigen wohl noch im Rennen. Zuletzt wurde wie berichtet Leeds genannt. Zudem wird auch unter anderem Tottenham mit einem Interesse an El Mala in Verbindung gebracht. Vor rund zehn Tagen betonte FC-Geschäftsführer Sport Thomas Kessler, dass ein Angebot für den Offensivspieler auf dem Tisch läge, bei dem er durchaus „gesprächsbereit“ sei. Um welchen Verein es sich dabei gehandelt hat, wollte der 40-Jährige nicht verraten. Es könnte sich aber um Brentford handeln.

FC Brentford soll Angebot erhöht haben

Der Kölner Topscorer soll zunächst eine abwartende Haltung einnehmen. Er wolle erst schauen, was bei den Gesprächen der Vereine untereinander herauskomme, berichtete Sky-Reporter Florian Plettenberg vor einigen Tagen. Erst bei einer möglichen Einigung der Clubs wird der Spieler selber also in die Transfergespräche einsteigen. Nun berichtet die SportBild, dass der FC Brentford sein Angebot über 40 Millionen plus Boni wohl um fünf Millionen Euro erhöht haben soll. Inwieweit dies Kessler reichen wird, ist bisher noch nicht bekannt. Viel fehlt zu den kolportierten 50 Millionen Euro Wunschsumme der Kölner aber nicht mehr. Und für die Geißböcke würde eine Einigung im schwebenden Prozess um El Mala einiges an Planungssicherheit mit sich bringen. Denn von den aus dem Verkauf generierten Einnahmen hängt nicht nur das weitere Transferbudget des FC ab.

Auch könnten bei einem angeschlossenen Deal die Verhandlungen mit möglichen Nachfolgern für den Kölner Youngster Fahrt aufnehmen. Denn bei einem Abgang des Spielers muss der Verein einen Ersatz finden, der die entstandene Baustelle schließt und den Kölnern beim Saisonziel Klassenerhalt helfen kann. Gerade vor dem Hintergrund eines als sehr wahrscheinlich geltenden Abgangs von Jakub Kaminski muss der Verein handeln und dem Kader die verlorene Qualität wieder zuführen.


FC-Fans wählen Said El Mala zu ihrem Spieler der Saison beim 1. FC Köln

Said El Mala vom 1. FC Köln bejubelt sein Tor
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FC-Fans wählen Said El Mala zu ihrem Spieler der Saison beim 1. FC Köln

So wirklich überraschend ist das Ergebnis wohl nicht, eine Ehre dennoch für den Spieler des 1. FC Köln: Die Kölner Fans wählen Said El Mala zu ihrem Spieler der Saison. Und der bedankt sich mit einer Video-Botschaft.

13 Tore und fünf Assists sprechen eine deutliche Sprache. Said El Mala wurde in seiner ersten Bundesliga-Saison zum besten Scorer der Geißböcke. Und das, obwohl der Youngster noch vor einer Spielzeit in der 3. Liga kickte.

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Mit seinem Sololauf gegen den FC Bayern München hatte er noch einmal einen kleinen Hype ausgelöst und die Hoffnungen auf die WM-Teilnahme geweckt. Aus der eigenen Hälfte startend, schüttelte der 19-Jährige gestandene Abwehrspieler wie Dayot Upamecano oder Konrad Laimer einfach ab und vollendete souverän gegen Manuel Neuer zum Kölner Tor. Der Treffer machte am Ende bei der 1:5-Niederlage keinen großen Unterschied mehr, doch der Torschütze selbst zeigte einmal mehr, warum er in dieser Spielzeit für den FC so wichtig war und warum sich nicht wenige Ex-Spieler, TV-Experten und Fußball-Fans El Mala sehr gut bei der WM hätten vorstellen können.

“Spieler der Saison“

Der 19-Jährige legte in seiner Bundesliga-Premieren-Saison einen kometenhaften Aufstieg hin. Vergangenen Sommer wechselte der Youngster aus seiner Leihe beim Drittligisten Viktoria Köln zu den Geißböcke und zeigte bereits am zweiten Spieltag seine Trefferqualitäten gegen den SC Freiburg. Das Duell endete damals 4:1 für den FC. Auf den Bundesliga-Debüt-Treffer folgten bekanntlich zwölf weitere Tore und fünf Assists. Der gebürtige Krefelder war somit bester Torjäger und Topscorer des 1. FC Köln. Zu Beginn der Saison von Ex-Trainer Lukas Kwasniok noch als Joker eingesetzt, erspielte sich El Mala nach und nach den Platz in der Startelf, wurde von Bundestrainer Julian Nagelsmann im vergangenen Herbst zur DFB-Auswahl eingeladen. Für die Kadernominierung zur WM in den USA, Kanada und Mexiko reichte es bekanntlich nicht.

Dennoch darf sich der Kölner Shootingstar nun freuen. Denn Said El Mala wurde von den FC-Fans zum „Spieler der Saison“ gewählt. Mit 44 Prozent der abgegebenen Stimmen hat er 19-Jährige einen deutlichen Vorsprung auf die folgenden Plätze. So landete Marvin Schwäbe (29 Prozent) auf Platz zwei, dahinter folgen Jakub Kaminski (21 Prozent) und Ragnar Ache (5 Prozent). In einem Video wendete sich der Preisträger via Social Media an die Kölner Anhänger. „Das freut mich extrem und ich bin sehr happy. Danke an jeden FC-Fan, der für mich abgestimmt hat“, so El Mala.

45 Millionen-Angebot für El Mala! Ist Thomas Kessler hier „gesprächsbereit“? Der Poker beginnt

Thomas Kessler vom 1. FC Köln
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45 Millionen-Angebot für El Mala! Ist Thomas Kessler hier „gesprächsbereit“? Der Poker beginnt

Fast schon ungewohnt offen sprach Thomas Kessler am Dienstag über ein Angebot für Said El Mala. Ein Angebot, bei dem er sich durchaus „gesprächsbereit“ zeige. Und nur wenige Minuten später wurde wieder einmal ein möglicher Interessent für den Spieler des 1. FC Köln bekannt: Der Poker um Said El Mala beginnt.

Thomas Kessler ist wahrlich nicht bekannt dafür, Personalien früh bekannt zu geben, Spekulationen anzuheizen. Insofern überraschte der Kölner Geschäftsführer am Dienstag, als er zugab, dass es ein Angebot für Said El Mala gäbe, bei dem er „gesprächsbereit“ sei. Zuletzt war der Tenor eher, bislang läge nichts Interessantes auf dem Tisch.

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Das habe sich nun geändert, betonte der 40-Jährige, ohne natürlich konkret zu werden. Es gäbe nun eben nur ein Angebot, bei dem er „gesprächsbereit“ sei. Es liegt der Verdacht nahe, dass es ein Angebot aus England gibt. Aber eben nur der Verdacht. „Man muss das nicht auf ein Land reduzieren“, sagte Kessler. „Wenn man sich Said auf Datengrundlage anschaut, gibt es vermutlich nur wenige Clubs in Europa, die nicht über ihn stolpern. Ob sie dann in der Lage sind, die Preise zu bezahlen, die sich der 1. FC Köln vorstellt, ist eine andere Frage.“ Doch passend dazu meldete sich am Nachmittag Sky-Transfer-Experte Florian Plettenberg zu Wort. „Brentford hat ein Angebot in Höhe von 45 Millionen an den 1. FC Köln für Said El Mala abgegeben“, schreibt der Reporter auf „x“ und gibt an, dass es sich dabei um 40 Millionen fix sowie fünf Millionen Euro Boni handle. Die angegebenen 45 Millionen sind nicht mehr so weit entfernt von den 50 Millionen, die als Kölns Wunsch kolportiert wurden.

Englische Clubs an El Mala interessiert

Auch in englischen Medien wird die Summe genannt. Allerdings schreibt Plettenberg auch, dass der FC noch nicht reagiert habe. Auch El Mala hat sich demnach nach noch nicht mit Brentford unterhalten, will laut Bericht, dass die Verein zuerst miteinander sprechen. Unterdessen scheint nach Informationen von come-on-fc.com auch Tottenham mittlerweile interessiert zu sein. Die Spurs reihen sich in eine illustre Runde englischer Topclubs ein. Ob es sich bei dem Brentford-Angebot um das von Kessler angedeutete handle, ist nicht belegt, aber wahrscheinlich. So oder so dürfte dem Geschäftsführer das Wort „gesprächsbereit“ nicht aus Versehen über die Lippen gegangen sein. Denn damit dürfte der ehemalige Kölner Keeper das Wettbieten um den Spieler vielleicht sogar eröffnet haben. Zumindest suggeriert seine Aussage bei dem ein oder anderen Club, dass ein gewisser Zeitdruck entsteht.

Aber: Wie die „SportBild“ berichtet, ist das vorliegende Angebot von Brentford zeitlich begrenzt. Der FC wird seinerseits aber auch nicht zu lange warten wollen, da an der Personalie des Shootingstars auch die weitere Kaderplanung der Kölner entscheidend gebunden ist. So oder so kommt wieder ein wenig mehr Bewegung in den Poker um Said El Mala.


Es gibt ein offizielles Angebot für Said El Mala, Thomas Kessler ist „gesprächsbereit“

Said El Mala gehört zu den besten Teenagern Europas
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Es gibt ein offizielles Angebot für Said El Mala, Thomas Kessler ist „gesprächsbereit“

Wie geht es weiter mit Said El Mala und den Geißböcken? Der Spieler hat sich laut Geschäftsführer ins Schaufenster gestellt und ist heiß umworben. Nun wird es offenbar konkreter mit einem Abgang. Dem 1. FC Köln liegt ein konkretes Angebot für Said El Mala vor.

Bislang hatte sich Thomas Kessler noch nicht aus der Reserve locken lassen. Der Geschäftsführer der Kölner habe kein Angebot vorliegen, mit dem er sich groß auseinandersetzen werde, war der bisherige Tenor. Das hat sich nun geändert. Dem FC liegt ein Angebot für den Offensivspieler vor, bei dem sich der Ex-Keeper der Kölner doch gesprächsbereit zeigen würde.

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„Es gibt sicherlich Angebote für diesen Spieler und das nicht erst seit diesem Sommer“, erklärte Thomas Kessler am Dienstag in einer Medienrunde. „Der Trainer wünscht sich, dass er hier bleibt. Ich wünsche mir, dass er hier bleibt. Aber wir spielen eben nicht ,Wünsch dir was‘. Am Ende geht es darum, für den Club eine Entscheidung zu treffen.“ Und diese wird wohl mit einem Abgang im Sommer zusammenhängen. Denn El Mala bringt dem FC eine Rekord-Ablöse ein. Bislang waren 50 Millionen Euro kolportiert. Kessler wollte natürlich auf die konkrete Summe nicht eingehen, verriet aber, dass nun ein Angebot vorläge, in einer Region, „in der ich gesprächsbereit wäre.“ El Mala habe zwar „noch einen langen Vertrag“, sagte der Geschäftsführer. Aber man kenne „ja das Geschäft“. Tatsächlich läuft der Kontrakt noch bis 2030, eine Ausstiegsklausel gibt es nicht.

Brentford an El Mala interessiert

Unter anderem hatte sich Brighton & Hove Albion lange mit El Mala beschäftigt, nun aber nicht mehr das Haupt-Interesse. Mittlerweile gilt der FC Brentford als der Top-Favorit. Kessler nannte natürlich keine Namen. Doch es ist davon auszugehen, dass das Angebot aus der Premier League kommt. Doch das Interesse gibt es auch aus anderen Ländern. „Man muss das nicht auf ein Land reduzieren“, sagte Kessler. „Wenn man sich Said auf Datengrundlage anschaut, gibt es vermutlich nur wenige Clubs in Europa, die nicht über ihn stolpern. Ob sie dann in der Lage sind, die Preise zu bezahlen, die sich der 1. FC Köln vorstellen, ist eine andere Frage.“ Der Geschäftsführer wollte aber auch nicht ausschließen, dass El Mala am Ende doch noch in Köln bleibt. „Damit kann ich sehr gut leben“, sagte Kessler. Doch es geht bekanntlich nicht um seine Wünsche.


Nach El-Mala-Überraschung: Das sagt Julian Nagelsmann, das sagt der FC und so reagieren die Fans

Fährt Said El Mala noch zur WM?
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Nach El-Mala-Überraschung: Das sagt Julian Nagelsmann, das sagt der FC und so reagieren die Fans

Der Kölner Youngster wurde also doch nicht für die WM berücksichtigt. Der 19-Jährige ist nicht nominiert worden. Und das sorgt für Unmut in den Sozialen Medien. So fallen die Reaktionen auf das WM-Aus von Said El Mala aus.

Nun also doch nicht. Said El Mala wird nicht mit zur WM in die USA, nach Mexiko und Kanada fahren. Der Offensivspieler wurde nicht für den WM-Kader nominiert.

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Die Vorfreude auf einen Kölner WM-Teilnehmer bei der deutschen Nationalmannschaft war groß, genauso wie die Enttäuschung nach der Nicht-Nominierung. Noch am Dienstag hatte der „Kölner Stadt-Anzeiger“ berichtet, der Offensivspieler würde sicher mit zur Weltmeisterschaft fahren. Am Donnerstag fehlte der Name dann aber in der Kaderliste. El Mala ist nicht dabei. „Said hat sehr gut reagiert. Er hat eine tolle Rückrunde gespielt. Er passt aber natürlich auch zu der Spielidee von Köln sehr gut“, sagte Bundestrainer Julian Nagelsmann und erklärte dann die Gründe für die Nicht-Nominierung. „Die Frage war: Ist er schon so weit für unsere Spielidee in einer anderen Angriffshöhe? Wenn man seine Heatmap in Köln sieht, ist er sehr nah am eigenen Tor. Für Konter haben wir Maxi Beier dabei, der eine tolle Saison gespielt hat mit extremen Fleiß, mit einer unfassbaren Mentalität, in jeder Spielsekunde immer an die Grenzen gehen. Da musst du immer ein bisschen abwägen.“

„Deine Zeit wird kommen“

Die Abwägung fiel also gegen den Kölner Youngster aus. Und das sorgt zwangsläufig für Unmut bei den Fans. „Dieser Trainer hat seine Lieblinge und geht nicht nach dem Leistungsprinzip“, schreibt ein User bei Facebook. Andere drücken ihr Unverständnis deutlicher und nicht zitierbar aus. Vor allem die Nominierung von Leroy Sané sorgt für allgemeines Unverständnis. Der Offensivspieler galt eigentlich als angezählt, hatte dann aber auch bei Galatasaray nicht immer überzeugt. Auch die Wortwahl des Bundestrainers kam nicht bei allen Usern an. „Ich verstehe den Kader einfach nicht und auch nicht die Begründung: sind eingeladen, weiterhin gute Leistungen zu zeigen.. was denn das für ein nichtssagender, abwertender Satz?“, schreibt ein weiterer User bei Facebook. „Spanien nimmt beste Talente mit.. Deutschland nimmt Rentner mit“, heißt es bei einem Fan bei „x“.


Mittlerweile hat auch der FC reagiert: „Lieber Said, Deine Zeit im DFB-Team wird kommen. 18 Scorer-Punkte in Deiner ersten Bundesliga-Saison sprechen für sich. Darauf kannst Du sehr stolz sein und wir sind es auch!“, schreibt der Verein über seine Social-Media-Kanäle. FC-Geschäftsführer Sport Thomas Kessler fügte hinzu: „Wir als FC-Familie und natürlich auch ich persönlich finden es sehr schade, dass Said nicht mit zur WM fährt. Wenn man seine Entwicklung und seine Leistungen in dieser Saison betrachtet, hätte er es sich definitiv verdient. Gleichzeitig respektieren wir die Entscheidung des Bundestrainers“, so der 40-Jährige. „Wir sind sehr stolz darauf, dass Said seine ersten Schritte in der Bundesliga bei uns gemacht hat – und er kann sehr stolz darauf sein, was er erreicht hat. Wir sind überzeugt davon, dass er nach der WM ein ernsthafter Kandidat für den Kreis der Nationalmannschaft sein wird.“

Am Vormittag war der 19-Jährige vom Verein noch zum Spieler des Monats gekürt worden. Natürlich gab es auch dort Reaktionen, vor allem aufmunternde Worte. Immerhin gibt auch Nagelsmann eine positive Aussicht: „Saids Zukunft wird kommen. Aber klar ist so ein Gespräch immer kompliziert“, so der Bundestrainer.


Offiziell: Said El Mala steht nicht im WM-Kader

Said El Mala steht im Kader der DFB-Auswahl
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Offiziell: Said El Mala steht nicht im WM-Kader

Nun ist es also offiziell. Auch bei diesem Endturnier wird kein deutscher Spieler des 1. FC Köln dabei sein: Said El Mala steht nicht im WM-Kader der DFB-Elf. Auf der Kaderliste fehlte der Offensivspieler. Zuletzt hatte es Medienberichte über eine Nominierung des 19-Jährigen gegeben.

Der 1. FC Köln muss weiter auf seinen ersten WM-Fahrer seit Jonas Hector 2018 warten. Said El Mala wurde entgegen anderslautender Berichte von Bundestrainer Julian Nagelsmann nicht in den Kader berufen. Das gab der DFB am Donnerstag bekannt.

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Im November war der Offensivspieler das erste Mal in den A-Kader berufen worden, hatte ein Spiel auf der Bank verfolgt und musste dann – allerdings abgesprochen – zur U21 abreisen. Im März wurde der 19-Jährige nicht berücksichtigt, erhielt dafür aber einige kritische Worte des Bundestrainers sowie die Vorgabe, die Rolle eines Stammspielers einzunehmen. Das gelang El Mala, der Kölner verbesserte auch seine Defensivarbeit und sorgte mit seinen Treffern für wichtige Punkte beim FC. Insgesamt erzielte der Youngster in seiner Premierensaison 13 Tore. In der Liga ist von den deutschen Spielern einzig Deniz Undav erfolgreicher, der erwartungsgemäß nominiert wurde. Noch zu Beginn der Woche hatte der „Kölner Stadt-Anzeiger“ vermeldet, dass der Youngster bei der WM sicher dabei sein würde. Auch die „Bild“ bestätigte später die Nominierung. Das ist nicht der Fall. El Mala bleibt zu Hause.

Emotionale Videos zu den Nominierten

Nagelsmann erklärte, dass die Gespräche auch mit den Daheimgebliebenen positiv verlaufen seien. „Aus Trainer-Sicht sind das ganz fiese Gespräche. Nicht angenehm. Wenn man dann aber den Wink bekommt, dass sie uns trotzdem die Daumen drücken. Dann ist das ein super Gefühl“, so der Bundestrainer. „Sie sind ein großes Zukunftsversprechen für den DFB und sind sehr gute Spieler. Aus unterschiedlichen Gründen haben wir sie nicht nominiert. Ihre Zeit wird noch kommen“, erklärte Nagelsmann auf El Mala sowie die Youngster Tom Bischof und Assan Ouedraogo angesprochen, die ebenfalls nicht mit zum Endturnier fahren. Die jungen Spieler sind „herzlich eingeladen, sich mit weiteren guten Leistungen zu bewerben.“ 

Seit den Morgenstunden hatte der DFB halbstündig kleine Videos über die Social-Media-Kanäle gespielt und damit nach und nach Spieler des Kaders bekannt gegeben. In den Videos kommen Familienmitglieder wie Undavs Tochter oder Browns Mutter, genauso wie der Bundestrainer jeweils zu Wort. Untermalt sind die Worte von Bildern aus der Kindheit und frühen Karriere. Unter anderem wurden so Leon Goretzka, Joshua Kimmich oder David Raum vorgestellt. Mit den Torhütern Oliver Baumann und Manuel Neuer ließ sich der DFB dagegen Zeit. Neuer wird auch als Nummer eins fungieren. Die Entscheidung sei für ihn die richtige, sagte der Bundestrainer. Jonas Urbig reist ebenfalls mit zur WM, gehört aber aktuell nicht zum Kader.

Konkret sagte Nagelsmann zu El Mala: „Said hat sehr gut reagiert. Er hat eine tolle Rückrunde gespielt. Er passt aber natürlich auch zu der Spielidee von Köln sehr gut. Die Frage war: Ist er schon so weit für unsere Spielidee in einer anderen Angriffshöhe? Wenn man seine Heatmap in Köln sieht, ist er sehr nah am eigenen Tor. Für Konter haben wir Maxi Beier dabei, der eine tolle Saison gespielt hat mit extremen Fleiß, mit einer unfassbaren Mentalität, in jeder Spielsekunde immer an die Grenzen gehen. Da musst du immer ein bisschen abwägen. Saids Zukunft wird kommen. Aber klar ist so ein Gespräch immer kompliziert.“

Der Kader im Überblick

Tor: Manuel Neuer (FC Bayern), Oliver Baumann (TSG Hoffenheim), Alexander Nübel (VfB Stuttgart)

Abwehr: Joshua Kimmich (FC Bayern), Nico Schlotterbeck (Borussia Dortmund), Nathaniel Brown (Eintracht Frankfurt), David Raum (RB Leipzig), Waldemar Anton (Borussia Dortmund), Jonathan Tah (FC Bayern), Antonio Rüdiger (Real Madrid), Malick Thiaw (AC Mailand)

Mittelfeld: Jamal Musiala (FC Bayern), Jamie Leweling (VfB Stuttgart), Aleksandar Pavlovic (FC Bayern), Nadiem Amiri (FSV Mainz), Leon Goretzka (FC Bayern), Felix Nmecha (Borussia Dortmund), Angelo Stiller (VfB Stuttgart), Lennart Karl (beide FC Bayern), Florian Wirtz (FC Liverpool), Leroy Sané (Galatasaray Istanbul), Pascal Groß (Borussia Dortmund)

Sturm: Deniz Undav (VfB Stuttgart), Kai Havertz (FC Arsenal), Maximilian Beier (Borussia Dortmund), Nick Woltemade (Newcastle United)