Daniel Siebert, der 1. FC Köln und die Sache mit den Elfmetern

Daniel Siebert leitet die Begegnung zwischen Köln und Dortmund
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Daniel Siebert, der 1. FC Köln und die Sache mit den Elfmetern

Am Samstag empfängt der 1. FC Köln Borussia Dortmund in Köln. Mit dem Schiedsrichter haben die Geißböcke nicht nur gute Erfahrungen gemacht. Daniel Siebert pfeift den 1. FC Köln gegen Dortmund.

Für den FC steht am Samstagabend bereits das siebte Topspiel der Saison an. Die ersten sechs gingen allesamt verloren. Nun soll der Fluch ausgerechnet gegen den BVB gebrochen werden. Schiedsrichter der Begegnung ist Daniel Siebert. Kein Unbekannter für die Geißböcke.


Wirklich glücklich war der damalige FC-Trainer Steffen Baumgart mit der Leistung des Unparteiischen nicht, doch der Coach nahm die Entscheidungen dann doch irgendwie mit Humor. Hoffenheims Wout Weghorst war zuvor in einen Schussversuch von Florian Kainz gesprungen und hatte den Ball an den Stützarm bekommen. Einen Elfmeter gab es nicht. „Er hat die Hand hinterm Rücken und geht nicht mit Absicht dahin“, sagte Baumgart damals. „Es war trotzdem eine hervorragende Torwartparade, mit der er es sicherlich in die Elf des Tages gekommen wäre.“ Dennoch hätte der Coach nach eigener Auskunft gerne gehabt, dass sich Daniel Siebert die Szene noch einmal angeschaut hätte. Im weiteren Verlauf der Begegnung spielte dann der heutige FC-Profi Marius Bülter den Ball ebenfalls mit der Hand, zwar pfiff Siebert dieses Mal, allerdings ein vermeintliches Offensivfoul von Davie Selke.

Vier Strafstöße für den FC

Die Erinnerungen an den Unparteiischen sind also nicht die besten. Elfmeter, Köln und Siebert wollen irgendwie nicht so recht zusammenkommen. Auch vor etwas mehr als zwei Jahren hätten die Geißböcke gerne einen Strafstoß erhalten. Im Duell gegen Werder Bremen sprang Keeper Michael Zetterer Verteidiger Luca Kilian elfmeterreif in den Rücken. Doch Siebert gab den möglichen Strafstoß nicht. „Das ist ein ganz klarer Elfmeter und für mich vollkommen unverständlich, wie man sich das nicht anschauen kann. Aber die dürfen ja machen, was sie wollen“, sagte Florian Kainz sichtbar aufgebracht. „Ich verstehe das nicht. Da muss ich aufpassen, was ich sage.“ Allerdings hat Siebert durchaus auch schon Elfmeter für die Kölner gepfiffen. Vier Strafstöße bekam der FC vom heute 41-Jährigen zugesprochen.

So beispielsweise beim 2:2 gegen Borussia Dortmund vor ziemlich genau fünf Jahren. Jude Bellingham hatte den Ball mit der Hand gespielt, Ondrej Duda sicher verwandelt. Insgesamt leitete der Unparteiische die Begegnung zwischen den beiden Mannschaften schon drei Mal. Zwei Mal gab es keinen Sieger, das dritte Duell gewann der BVB 6:1. Auch die Gesamtbilanz unter Siebert spricht nicht für den FC. Von 20 Spielen verlor Köln neun, gewann aber nur sechs. Dagegen leitete der Sportwissenschaftler schon 35 Spiele mit Dortmunder-Beteiligung. Die Westfalen gewannen 24, verloren nur sechs.

Schiedsrichter Robert Schröder pfeift den 1. FC Köln: Gute Bilanz, aber nicht so gute Erfahrungen

Robert Schröder leitet die Begegnung des 1. FC Köln in Heidenheim
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Schiedsrichter Robert Schröder pfeift den 1. FC Köln: Gute Bilanz, aber nicht so gute Erfahrungen

Am Samstag empfängt der 1. FC Köln die TSG Hoffenheim in Köln. Der Schiedsrichter ist für den FC kein Unbekannter, die jüngsten Erinnerungen waren aber nicht nur gute. Robert Schröder pfeift den 1. FC Köln gegen Hoffenheim.

Für die Geißböcke steht am Samstag das Heimspiel gegen Hoffenheim auf dem Programm. Der FC dürfte in der Rolle des Underdogs stecken. Auch der Schiedsrichter der Begegnung steht natürlich schon fest: Robert Schröder pfeift die Partie.

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Geht es nach der Auswahl des Schiedsrichters wird es am Samstagnachmittag eine turbulente Partie geben – zumindest eine torreiche. Denn wenn Robert Schröder Begegnungen des 1. FC Köln pfeift, dann fallen im Schnitt mehr als vier Tore – auch, weil der Unparteiische die Partie der Geißböcke gegen Werder Bremen vor ziemlich genau drei Jahren leitete. Damals setzten sich die Kölner 7:1 durch. Doch auch in den anderen Begegnungen gab es zahlreiche Treffer. Rein von der Bilanz waren die Erfahrungen mit Schröder zuletzt recht gute. Von den bisherigen elf Liga-Begegnungen gewannen die Kölner fünf und die in den jüngsten acht Spielen. Seit fünf Jahren hat der FC nur eine Partie verloren, die Schröder gepfiffen hat. Zuletzt leitete der Unparteiische das 2:2 gegen den 1. FC Heidenheim im Januar.

Als VAR gegen den HSV im Einsatz

Und das sind nicht die besten Erinnerungen. Denn der Schiedsrichter hatte gegen die Mannschaft von der Ostalb ein Foul an Alessio Castro-Montes übersehen. Im Gegenzug kassierten die Geißböcke einen Gegentreffer. In Erinnerung ist sicher auch noch die Rote Karte, die Schröder 2022 Dominick Drexler zeigte, der damals im Trikot des FC Schalke 04 gegen Jonas Hector austeilte. Und in dieser Spielzeit war der Unparteiische auch in einer Kölner Begegnung als VAR im Einsatz. Gegen den Hamburger SV trat Schröder vor allem vor dem vermeintlichen Ausgleich der Rothosen in Erscheinung, als er bei einem Treffer von Fabio Vieira ein Foulspiel monierte. Rayan Philippe hatte damals Eric Martel getroffen, Schiedsrichter Daniel Schlager gab Schröder recht.

Die Entscheidung sorgte später für Kritik – natürlich beim HSV. Acht Mal leitete der Unparteiische Begegnungen der Sinsheimer. Auf den Tag genau seit fünf Jahren hat die TSG kein Spiel mehr gewonnen, das der 40-Jährige pfiff. Damals gewann Hoffenheim gegen Werder Bremen 4:0. Auch in den Spielen mit Hoffenheim-Beteiligung fallen im Schnitt mehr als drei Tore.

Keine gute Bilanz unter Bastian Dankert – und da war doch was…

Bastian Dankert mit Spielern des 1. FC Köln
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Keine gute Bilanz unter Bastian Dankert – und da war doch was…

Am Sonntagnachmittag tritt der FC beim SC Freiburg an. Der Schiedsrichter ist für den FC kein Unbekannter, die Erinnerungen sind nicht die besten. Bastian Dankert pfeift den 1. FC Köln gegen den SC Freiburg.

FC-Trainer Lukas Kwasniok wird am Sonntag gegen Freiburg den nächsten Sieg holen wollen. Bastian Dankert pfeift den 1. FC Köln gegen den SC Freiburg.

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Für den FC geht es am Sonntag in Freiburg darum, die nächsten Punkte einzufahren. Denn in den kommenden Wochen warten einige schwere Aufgaben. Immerhin war den Kölnern nach dem 2:1-Erfolg am vergangenen Wochenende wieder nach Lachen zu Mute. Vor gut zehn Jahren stand in Köln ein Österreicher an der Seitenlinie, der für seinen Humor bekannt war und diesen bei einem Protagonisten des Ligapspiels vom Sonntag auch einmal mehr unter Beweis stellte. Der damalige FC-Coach Peter Stöger richtete im Oktober 2015 im Duell der Geißböcke gegen Hannover 96 seine Brille und hielt sie anschließend in Richtung Schiedsrichter Bastian Dankert.

Dankert übersah klares Handspiel

Kein Wunder, der Unparteiische hatte eine Spiel entscheidende Szene ganz offensichtlich falsch eingeschätzt. Wenige Minuten vor dem Halbzeitpfiff hatte Leon Andreasen den Ball mit ausgestreckten Arm ins Tor befördert. Dankert übersah das Handspiel offenbar und entschied auf Tor. Die Szene wurde oft als eins der klarsten Handtore der Bundesliga-Geschichte aufgeführt. Auch dem Dänen war die Situation unangenehm. „Ich spüre, dass mich etwas am Arm trifft“, sagte der Spieler später. „Ich bin eigentlich ein fairer Spieler, die Situation ist für mich jetzt nicht so lustig.“ Nicht so lustig fanden es wohl auch die Kölner, denn die Begegnung ging 0:1 verloren. Seit dem Volleyballtor von 2015 hat Dankert den 1. FC Köln noch weitere sieben Mal gepfiffen.

In dieser Spielzeit schon zwei Mal. Zuletzt im November beim 1:1-Unentschieden gegen Werder Bremen. Damals hatte Köln Glück, dass der Schiedsrichter einen Treffer von Keke Topp aufgrund einer Abseitsstellung nicht gab. Zuvor pfiff der Schiedsrichter die Begegnung der Geißböcke in Wolfsburg. Auch damals waren die Kölner alles andere als zufrieden mit dem Unparteiischen. Dankert überprüfte sechs Minuten lang ein Tor von Marius Bülter und entschied dann auf Offensivfoul. Tatsächlich hatte Joel Schmied seinen Gegner umgeschubst. Erstaunlich: Zuvor hatte der VfL einen Treffer erzielt, bei dem Timo Hübers nach einem Schubser sehr ähnlich zu Boden ging.

Noch ärgerlicher war aber das Foul von Lovro Majer an Rav van den Berg. Der Abwehrspieler fiel lange aus, könnte ausgerechnet am Samstag zurückkehren. Dankert gab Majer nur die Gelbe Karte. Von den bisherigen zehn Spielen unter Dankert konnte der FC nur zwei gewinnen. Freiburg pfiff der Schiedsrichter schon 20 Mal, das Team aus dem Breisgau gewann neun, verlor nur drei.


Gute Bilanz unter, aber nicht die beste Erinnerung: Felix Zwayer pfeift den 1. FC Köln gegen Mainz

Felix Zwayer hat schon viele Spiele des 1. FC Köln gepfiffen
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Gute Bilanz unter, aber nicht die beste Erinnerung: Felix Zwayer pfeift den 1. FC Köln gegen Mainz

Am Samstag empfängt der FC den 1. FSV Mainz zum Rückrundenauftakt. Der Schiedsrichter ist für den FC kein Unbekannter. Im Gegenteil: 31 Mal leitete der Unparteiische eine Begegnung der Kölner. Felix Zwayer pfeift den 1. FC Köln gegen Mainz.

Bereits zum 32. Mal wird Dr. Felix Zwayer am Samstag eine Begegnung der Kölner leiten. Die Bilanz ist eigentlich gut, doch es gibt auch negative Erfahrungen. Felix Zwayer pfeift den 1. FC Köln gegen Mainz.

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Eigentlich war der FC hochfavorisiert – trotz einer mehr als durchwachsenen Spielzeit. Doch gerade durch die späte Trainerentlassung und den Wechsel auf Friedhelm Funkel erlebten die Geißböcke im Mai 2021 einen sportlichen Aufschwung. Gegen Holstein Kiel schien im Hinspiel der Relegation ein Erfolg also doch sehr realistisch. Doch der FC tat sich gegen den damaligen Zweitligisten schwer. Und erschwert wurde die Begegnung für die Geißböcke auch durch zwei zumindest streitbare Situationen, in denen Dr. Felix Zwayer nicht gerade zu Gunsten den Kölner entschied. So gab der Unparteiische ein Tor von Jonas Hector nicht. Der Linksverteidiger soll beim Sprung zum Kopfball gefoult haben. Zudem wurde Ondrej Duda brutal von den Beinen geholt. Einen möglichen Platzverweis gab es nicht. Dass der FC die Begegnung vor allem aufgrund eines schlechten Spiels 0:1 verlor, steht allerdings außer Frage.

Positive Bilanz

Grundsätzlich kommen die Kölner unter Zwayer auf eine extrem positive Bilanz. Von den 31 Begegnungen unter der Leitung des Schiedsrichters gewannen die Kölner 15, verloren nur fünf. Zwischenzeitlich blieb der FC aber drei Mal in Serie erfolglos, alle Begegnungen in der Spielzeit 23/24. Zuletzt gab es einen 1:0-Erfolg über die TSG Hoffenheim. Drei Mal schickte Zwayer einen Kölner Spieler mit der Ampelkarte vom Platz, erst einmal einen Gegner mit glatt Rot. Zudem sprach der Schiedsrichter den Kölner Gegnern drei Elfmeter zu. Fast schon legendär: Vor etwas mehr als zwei Jahren entschied Zwayer zwei Mal auf Strafstoß für Karlsruhe und das innerhalb von vier Minuten. Beide vergab Dirk Orlishausen. Der FC gewann 2:1.

Es ist die dritte Begegnung zwischen Köln und Mainz, die der Immobilienkaufmann leitet. Vor 14 Jahren in gab es in Köln ein 1:1, vor fünf Jahren gewann der FC bei den Rheinhessen 1:0. 27 Mal pfiff der 44-Jährige Partien der 05er und die Bilanz fällt negativ aus. 14 Begegnungen verloren die Mainzer, gewannen „nur“ sieben. Drei Mal schickte Zwayer einen Mainzer Spieler frühzeitig vom Platz. Im Mai vergangenen Jahres leitete der Schiedsrichter das Europa-League-Endspiel zwischen Tottenham und Manchester United.


Schiedsrichter Patrick Ittrich pfeift den 1. FC Köln: Bittere Erinnerung, VAR-Ärger und (k)ein Protest

Patrick Ittrich im Spiel des 1. FC Köln 2017 gegen den BVB
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Schiedsrichter Patrick Ittrich pfeift den 1. FC Köln: Bittere Erinnerung, VAR-Ärger und (k)ein Protest

Am Abend trifft der FC im Heimspiel auf den FC Bayern München. Der Schiedsrichter ist für den FC kein Unbekannter, die Erinnerungen vor allem an eine Begegnung vielleicht nicht die besten. Patrick Ittrich pfeift den 1. FC Köln gegen den FC Bayern München.

Für den FC steht am Abend das erste Heimspiel des Jahres an. Die Geißböcke empfangen den FC Bayern München. An den Schiedsrichter haben die Kölner nicht nur gute Erinnerungen. Patrick Ittrich pfeift den 1. FC Köln gegen den FC Bayern München.

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Daran dass der FC das Pokalspiel gegen den FC Bayern München im Oktober am Ende durchaus verdient verloren hat, besteht natürlich kein Zweifel. Das 4:1 ging trotz starker erster Halbzeit wohl auch in der Höhe in Ordnung. Und doch gab es den ein oder anderen Misston bei den Kölnern. Denn den Ausgleich durch Luis Diaz hätte es so gar nicht geben dürfen. Der Spieler stand weit im Abseits, wie auch FC-Trainer Lukas Kwasniok später monierte. „Das war ein halber Meter. Ich finde, dass er das sehen kann, wenn nicht gar sehen muss.“ Doch der Schiedsrichter Tobias Welz hatte es eben nicht gesehen und ein Videoassistent wurde in der 2. Runde des Pokals bekanntlich nicht eingesetzt. Am Abend gibt es diesen, doch der FC ist nicht immer besonders gut mit der technischen Unterstützung gut gefahren.

Ärger über den VAR

So war der FC von einer der ersten Fehlentscheidungen mit dem VAR betroffen. Der FC unterlag im September 2017 dem BVB 0:5. Eine klare Angelegenheit, wie auch die Kölner Verantwortlichen problemlos anerkannten. Allerdings waren die Geißböcke alles andere als mit der Wertung des Spiels zufrieden, denn dagegen wollte der Verein vorgehen. Hintergrund war eine Fehlentscheidung von Patrick Ittrich, der am Abend die Begegnung der Kölner gegen den FC Bayern München pfeift. Der Unparteiische hatte nach einem Abschluss Sokratis die Begegnung abgepfiffen, da er ein Foul des Abwehrspielers am Kölner Keeper Timo Horn gesehen hatte. Erst nach dem Pfiff rollte der Ball über die Linie. Der VAR griff ein und informierte Ittrich, dass aus seiner Sicht kein Vergehen von Sokratis vorgelegen habe – Ittrich gab den Treffer. Das der Pfiff aber erfolgte, bevor der Ball die Linie passierte, war das Tor so oder so ungültig. Es hätte nicht anerkannt werden dürfen.

Die Kölner kündigten einen Protest gegen die Wertung des Spiels an, wollten das Ergebnis so nicht stehen lassen, nahmen schließlich aber davon Abstand. „Grund dafür ist vor allem, dass die Erfolgsaussichten für einen solchen Protest gering sind“, hieß es in einer Meldung. „Der FC hält es von der Frage des Protests unabhängig allerdings für dringend geboten, dass im Sinne der gesamten Liga Rechtssicherheit an den strittigen Punkten geschaffen wird.“ Insgesamt hat Ittrich den FC zehn Mal gepfiffen. Fünf Niederlagen stehen vier Siegen gegenüber. Zuletzt gab es im Februar 24 ein 1:1-Unentschieden gegen den VfB Stuttgart. Es ist bereits das zweite Mal, dass der Polizeibeamte die Begegnung des Rekordmeisters gegen den FC leitet. Im September 2019 war Ittrich Schiedsrichter beim 4:0-Sieg der Münchner.

Schiedsrichter Harm Osmers pfeift den 1. FC Köln: Neun Spiele, vier Siege und einige Platzverweise

Harm Osmers in einem Spiel des 1. FC Köln
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Schiedsrichter Harm Osmers pfeift den 1. FC Köln: Neun Spiele, vier Siege und einige Platzverweise

Am Samstagabend ist der 1. FC Köln zu Gast bei Bayer Leverkusen. Es ist das 73. Nachbarschaftsduell. Der Schiedsrichter ist für den FC kein Unbekannter, die Erinnerungen auch nicht die besten. Harm Osmers pfeift Leverkusen gegen den 1. FC Köln.

Für die Geißböcke steht am Samstagabend die nächste große Bewährungsprobe auf dem Programm. Der FC ist zu Gast bei Bayer Leverkusen. Auch der Schiedsrichter der Begegnung steht natürlich schon fest: Harm Osmers pfeift Leverkusen gegen den 1. FC Köln.

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Gegen den Platzverweis hatte der damalige FC-Trainer nicht viel einzuwenden. Kein Wunder, der bereits verwarnte Florian Kainz leistete sich mit Lukas Kübler und Kevin Schade vom SC Freiburg eine kleine Rudelbildung sah zu Recht die zweite Verwarnung. „Man kann wieder sagen, er muss cleverer sein. Aber das sind Aktionen, die gehören im Fußball dazu. Kainzi lässt sich provozieren und dem Schiedsrichter bleibt keine andere Wahl, als diese Entscheidung zu treffen“, sagte Steffen Baumgart nach der Begegnung, die der FC gegen das Teams aus dem Breisgau 1:1 spielte. Auch, aber eben nicht nur aufgrund des Platzverweises. Wirklich glücklich war der damalige Kölner Coach aber nicht mit der Leistung von Harm Osmers. Denn Schade hatte Kainz umgeschubst und dafür „nur“ Gelb gesehen. „Das war eine klare Tätlichkeit. Da waren einige Sachen, mit deren Bewertung ich nicht einverstanden war“, so Baumgart weiter.

Zwei Mal Gelb-Rot, zwei Mal gegen Freiburg

Es sollte nicht der letzte Platzverweis gewesen sein, den Osmers gegen den FC aussprach. Erst im Dezember 2023 leitete der Unparteiische erneut eine Begegnung der Kölner, erneut in Freiburg und erneut schickte Osmers einen Kölner mit Gelb-Rot vom Platz. Dieses Mal Jeff Chabot. Die Kölner unterlagen dem Sport-Club 0:2, blieben weiter im Tabellenkeller. Es war der vorletzte Auftritt des Trainers an der Seitenlinie der Geißböcke. Insgesamt leitete Osmers neun Begegnungen der Kölner. Die Bilanz spricht mit vier Siegen und drei Niederlagen für den FC. Der Schiedsrichter zeigte auch zwei weitere Rote Karten in Begegnungen mit dem FC.

2018, beim 2:0-Erfolg im Nachbarschafts-Duell, flog Lucas Alario vom Platz und schwächte somit die Werkself. Im August 22 sah Luca Pfeiffer glatt Rot, der FC profitierte gegen den VfB Stuttgart nicht von der Überzahl, die Begegnung endete 0:0. Auch in den weiteren Begegnungen mit Leverkusen zückte der Unparteiische Karten. Ein weiteres Mal für Leverkusen, aber auch einmal für den Gegner. Besonders interessant: Das Duell zwischen Bayer Leverkusen und dem FC ist das mit den zweitmeisten Platzverweisen der Bundesliga-Historie. 21 Mal flog im Nachbarschaftsduell ein Spieler vom Platz. Gegen keinen Gegner mussten Kölner öfter vom Platz.

Viele Tore und eine ganz bittere Serie: Florian Badstübner pfeift Köln gegen Frankfurt

Mit Florian Badstübner hat der 1. FC Köln nicht nur gute Erfahrungen gemacht.
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Viele Tore und eine ganz bittere Serie: Florian Badstübner pfeift Köln gegen Frankfurt

Am Samstagabend empfängt der FC die Eintracht im eigenen Stadion. Der Schiedsrichter ist für den FC alles andere als ein gutes Omen. Denn für die Geißböcke gilt es auch eine Serie zu beenden Florian Badstübner pfeift den 1. FC Köln gegen Eintracht Frankfurt.

Zum zehnten Mal wird der Unparteiische am Samstagabend eine Begegnung der Kölner leiten. Auch gegen Frankfurt hat der Schiedsrichter den FC schon gepfiffen. Die Bilanz ist allerdings nicht besonders vielversprechend: Florian Badstübner pfeift den 1. FC Köln gegen Eintracht Frankfurt.

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Rund drei Minuten haben gefehlt und der FC hätte beinahe dann doch den ersten Saisonsieg eingefahren. In Frankfurt führten die Geißböcke im September 2023 mit 1:0, bevor kurz vor Spielende dann doch noch der Ausgleich fiel. Möglicherweise wäre die Abstiegssaison für den FC mit einem Erfolg am 3. Spieltag anders verlaufen. Damals wie am Samstag pfiff Schiedsrichter Florian Badstübner die Begegnung der Kölner. Und Trainer Steffen Baumgart hatte wohl wenig zu meckern. Immerhin erhielt der FC nach einem Foul an Eric Martel einen Elfmeter, den Florian Kainz sicher verwandelte. Es war die vorletzte Begegnung der Kölner, die der Unparteiische pfiff. Es folgte noch ein bitteres 1:5-Debakel im März 2024 gegen RB Leipzig. Ausgerechnet Sargis Adamyan hatte den zwischenzeitlichen Ausgleich erzielt.

Keine positive Bilanz

Am Samstagabend leitet der Unparteiische zum zehnten Mal eine Begegnung der Geißböcke. Und für den FC wird es auch ein Kampf gegen die Serie. Denn in den bisherigen neun Partien hat Köln nicht einmal in den regulären 90 Minuten einen Sieg einfahren können. Zwei Mal feierte der FC noch einen späten Erfolg im Pokal – nach der Verlängerung, beide Male in der 1. Runde und demnach mit dem VfL Osnabrück und Carl Zeiss Jena gegen unterklassige Teams. Fünf der neun Begegnungen gingen verloren, der FC kassierte insgesamt 21 Gegentore. Ganz anders liest sich die Bilanz der Frankfurter in Spielen mit Badstübner. Von den bisherigen zehn Duellen gewann die Eintracht sechs. Zuletzt sorgte Badstübner in der Bundesliga im Duell der Bayern gegen RB Leipzig für Aufsehen.

Damals hatte Antonio Nusa für Leipzig auf 1:4 verkürzt, dachte der Offensivspieler zumindest. Vier Minuten später wurde das Tor annulliert. Castello Lubeka hatte sich beim Freisoßt den Ball mehrfach vorgelegt, bevor er die Kugel auf Nusa brachte. Zwar hätte der Treffer nicht zählen dürfen, doch Badtübner hatte die Situation gar nicht gesehen. Der Eingriff des VAR gab es erst, nachdem der Schiedsrichter aufgrund der Proteste der Bayern in Köln nachhörte.


Eigentlich keine schlechte Erinnerung an Matthias Jöllenbeck – aber da war doch was…

Matthias Jöllenbeck im Spiel des 1. FC Köln gegen Darmstadt
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Eigentlich keine schlechte Erinnerung an Matthias Jöllenbeck – aber da war doch was…

Am Sonntagabend empfängt der FC den VfB Stuttgart in Köln. Der Schiedsrichter ist für den FC kein Unbekannter. In schlechter Erinnerung ist er aber aufgrund eines Spiels ohne FC-Beteiligung. Matthias Jöllenbeck pfeift den 1. FC Köln gegen Stuttgart.

FC-Trainer Lukas Kwasniok würde am Sonntag gegen den VfB Stuttgart nur zu gerne den dritten Sieg holen. Dann würden die Kölner ihren starken Start fortsetzen. Mittlerweile sind die Schiedsrichteransetzungen bekannt. Matthias Jöllenbeck pfeift den 1. FC Köln gegen Stuttgart.

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Einen Grund für eine Beschwerde hatten die Kölner nun wirklich nicht. Eher das Gegenteil. Matthias Jöllenbeck pfiff den FC vor einem guten Jahr im Heimspiel gegen Eintracht Braunschweig. Die Kölner setzten sich gegen desolate Niedersachsen auch in der Höhe verdient mit 5:0 durch. Dabei hätte der Führungstreffer möglicherweise gar nicht zählen dürfen. Leart Pacarada und Linton Maina standen damals beim Eckstoß. Der Kosovare tippte die Kugel an, führte den Eckball also eigentlich schon aus. Maina nahm das Spielgerät erneut in die Hand, legte es sich noch einmal zurecht und brachte die Hereingabe. In der Box verwertete schließlich Timo Hübers. Eigentlich ein klares Handspiel. „Es sieht schon so aus, als ob ich es bewusst mache. Ich kann sagen: Das war nicht so. Ich weiß auch nicht, was mich da geritten hat“, sagte Pacarada später.

Leicht positive Bilanz

Kein Wunder, dass die Braunschweiger Spieler ein Handspiel monierten. Schiedsrichter Jöllenbeck erklärte später, er habe die Begegnung zuvor nicht angepfiffen. Glück für Köln. Der FC hatte – wenn man so will – bei einer anderen Entscheidungen das Nachsehen. In einem Spiel, in dem die Kölner noch nicht einmal dabei waren. Aber eben Jöllenbeck. In der Abstiegssaison 23/24 pfiff der Unparteiische die Begegnung des FSV Mainz gegen den VfL Bochum. Damals ging Jae-Sung Lee nach einem Zweikampf mit Bernardo zu Boden. Der Innenverteidiger, der in diesem Sommer auch auf der Liste der FC-Bosse gestanden haben soll, traf zwar Lee, spielte aber zuvor den Ball. Jöllenbeck blieb bei seiner Meinung, schaute sich das vermeintliche Foulspiel aber auch nicht noch einmal an. Bochum verlor und schickte den FC auf Rang 17.

Generell ist die Bilanz der Kölner unter Jöllenbeck eher ausgeglichen. Elf Mal leitete der 38-Jährige Begegnungen des FC. Vier gewannen die Kölner, vier endeten remis, drei gingen verloren. In bitterer Erinnerung ist ein anderes 0:5. Der Mediziner pfiff die derbe Klatsche der Geißböcke gegen Mainz als Luca Kilian mit der Ampelkarte vom Platz musste. Partien des VfB Stuttgart leitete der Schiedsrichter acht Mal, die Schwaben gewannen fünf dieser Begegnungen.