Nach Profi-Debüt: Julian Pauli verdreifacht seinen Marktwert

Julian Pauli vom 1. FC Köln
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Nach Profi-Debüt: Julian Pauli verdreifacht seinen Marktwert

Im Duell gegen den Hamburger SV feierte Julian Pauli sein Profi-Debüt beim FC. Auch wenn nicht alles gelang, spielte der Youngster eine ordentliche Premiere. Und das hat Auswirkungen auch für den 1. FC Köln: Julian Pauli steigert durch das Profi-Debüt seinen Marktwert.

Mit gerade einmal 19 Jahren feierte er sein Startelf-Debüt für die Geißböcke. Gegen den Hamburger SV stand der Innenverteidiger in der Anfangsformation, lieferte eine ordentliche Begegnung ab. Und die Premiere hat natürlich auch Auswirkungen auf den Wert des Spielers beim 1. FC Köln: Julian Pauli steigert durch das Profi-Debüt seinen Marktwert.

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Es lief sicher nicht alles rund bei Julian Pauli. Der Abwehrspieler offenbarte gegen den HSV einige Probleme im Stellungsspiel, stand unter anderem beim 0:2 von Ransford Königsdörffer falsch, holte sich nahe an der Strafraumgrenze eine Gelbe Karte nach einem Foulspiel ab. Aber der 19-Jährige hatte auch zahlreiche gute Momente, gerade im Spielaufbau machte der Youngster eine sehr gute Figur und bewarb sich für mehr. „Ich habe mich für ihn gefreut, dass er gespielt hat. Er hat eine tolle Vorbereitung gespielt. Ich hoffe, es war nur der Anfang“, sagte FC-Kapitän Timo Hübers. „Für einen jungen Spieler ist so ein Spiel, das Erstliga-Charakter hat, ein ganz schönes Brett.“ Doch von einem ganz schönen Brett war bei Pauli nicht viel zu merken. Im Gegenteil, der Abwehrspieler wirkte bei der Aufgabe sehr souverän.

Pauli wird auf 500.000 Euro geschätzt

Das fällt offenbar auch bei transfermarkt.de ins Gewicht. Das Online-Portal schätzt den Marktwert des Abwehrspielers nach dem Profidebüt auf 500.000 Euro ein. Die Werte werden von dem Portal wohlgemerkt geschätzt, sind aber durchaus ein Fingerzeig. Pauli konnte seinen Wert somit mehr als verdreifachen. Der Innenverteidigung wurde vor dem Debüt noch auf 150.000 Euro eingeschätzt. Dass die Premiere auf den Marktwert hat, kommt natürlich nicht überraschend, allerdings ist der Sprung dennoch bemerkenswert. Pauli kommt mit den 500.000 Euro nahe an Spieler wie Sargis Adamyan, Florian Dietz, aber auch Marvin Obuz, der immerhin ein paar erste Minuten im Trikot der Geißböcke sammelte.

Neben Julian Pauli feierten am vergangenen Wochenende noch einige andere Spieler der 2. Bundesliga ihr Profidebüt. Unter anderem auch Fabio Baldé, eben beim HSV. Der 19-Jährige wurde von HSV-Coach Steffen Baumgart eingewechselt. Baldé wird von transfermarkt.de aber nur auf einen Marktwert von 300.000 Euro eingeschätzt. Nicht ganz so erfolgreich verlief das Debüt des Darmstädters Othmane El Idrissi. Der 17-Jährige wurde gegen Fortuna Düsseldorf eingewechselt und sah nach acht Minuten nach einer Notbremse die Rote Karte. Darmstadt verlor zudem 0:2. Der Marktwert des Mittelfeldspielers wird auf 200.000 Euro geschätzt.


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Marvin Obuz: Topscorer der 3. Liga könnte eine wichtige Rolle beim FC spielen

Marvin Obuz beim Training des 1. FC Köln.
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Marvin Obuz: Topscorer der 3. Liga könnte eine wichtige Rolle beim FC spielen

Gegen den Hamburger SV standen am vergangenen Freitag gleich sechs FC-Eigengewächse für Köln auf dem Platz. Obuz kam unmittelbar vor dem Schlusspfiff. Dennoch könnte der gebürtige Kölner schon bald eine wichtige Rolle spielen beim 1. FC Köln: Marvin Obuz will den Durchbruch beim FC schaffen.

Bei Holstein Kiel wollte es nicht klappen, bei Rot-Weiss Essen umso mehr. Nun auch beim 1. FC Köln: Marvin Obuz will endlich den Durchbruch beim FC schaffen.

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Am Ende waren es offiziell gerade einmal drei Minuten, mit Nachspielzeit dann aber doch ein wenig mehr. Nicht wirklich viel FC-Luft und doch wird es für Marvin Obuz ein gutes Gefühl gewesen sein: Die ersten Profi-Minuten im Trikot seines Heimatvereins, die ersten Profi-Minuten für den 1. FC Köln. Obuz war bei der 1:2-Niederlage gegen den Hamburger SV das sechste Eigengewächs der Kölner, das zum Einsatz kam, neben Jonas Urbig und Julian Pauli die dritte Nachwuchskraft, die erstmals für die Geißböcke im Kölner Stadion vor 50.000 Zuschauern spielte. Im zweiten Anlauf scheint es der 22-Jährige beim FC nun doch noch schaffen zu können – wenn man so will mit zweijähriger Verspätung.

Obuz zuletzt zwei Mal verliehen

Wirklich viel haben Steffen Baumgart und Gerhard Struber auf den ersten Blick nicht gemein. Auf den ersten Blick sind die fußballerischen Ideen vergleichbar. Allerdings nur auf den ersten Blick, denn erstens ließ Baumgart am Freitag gegen den FC einen erstaunlich defensiven Fußball spielen und zweitens gibt es dann doch gravierende taktische Unterschiede zwischen dem Flanken-Zielstürmer-Spiel auf der einen und dem Zentrum-tief-vertikal-Spiel auf der anderen Seite. In so mancher Wortwahl schlagen die Trainer dann doch einen sehr ähnlichen Tonfall an. „Wir werden darüber reden, den Trainingskader zu reduzieren. Es geht darum, mit dem einen oder anderen Spieler über seine Perspektive und Zukunft zu sprechen“, sagte beispielsweise Baumgart vor zwei Jahren im Trainingslager in Donaueschingen und als hätte Struber damals gelauscht, wiederholte der Österreicher ganz ähnliche Worte noch vor wenigen Wochen in der Steiermark.

Damals war einer der wahrscheinlichen Streichkandidaten ein Akteur, über den in diesem Sommer trotz einer Verletzung noch nicht einmal ansatzweise diskutiert wurde: Eben Marvin Obuz. Als Siebenjähriger wechselte der Offensivspieler vom BC Efferen zu den Junioren des FC, durchlief sämtliche Juniorenmannschaften. Obuz galt als großes Talent, vielleicht sogar eher eine große Nachwuchshoffnung, die schon bald bei den Profis spielen sollte. Doch danach sah es zunächst nicht aus. Zwar durfte der Juniorenmeister von 2019 die Vorbereitung bei den Profis absolvieren, ein ernsthafter Kandidat für das Baumgart-Team war er nicht. Spielpraxis lautete das Zauberwort und es war wohl allen Beteiligten klar, dass es die für den gebürtigen Kölner bei seinem Heimatclub nicht geben würde.

Bei RWE gelingt der Durchbruch

Der logische Schritt war die Leihe zu Holstein Kiel in die 2. Bundesliga. Doch der Plan ging nicht auf. Obuz tat sich schwer, kam nur zu zehn Kurzeinsätzen, spielte insgesamt keine 150 Minuten – Spielpraxis sieht anders aus. „Nach der enttäuschenden Zeit in Kiel wollte ich allen beweisen, was ich kann“, sagte der 22-Jährige unlängst dem „Express“. Doch wieder war der FC noch eine Hausnummer zu groß. Einfach nur abgeben wollte man den Offensivmann aber auch nicht. „Wir trauen Marvin zu, ein sehr, sehr guter Bundesligaspieler zu werden. Aber dafür musst du auch den einen oder anderen Stein beiseite räumen“, sagte der damalige Trainer. „Es ist nicht entscheidend, dass er im Kader unser ersten Mannschaft steht, sondern dass er Spielpraxis erhält.“  

Die erhielt er bekanntlich bei Rot-Weiss Essen. Und wie. Obuz spielte 34 von 38 Spielen, davon stand er 31 Mal in der Startelf. Die weiteren vier Spiele fehlte der Offensivspieler mit einer Muskelverletzung. Viel auffälliger aber: Mit sieben Toren und 14 Vorlagen wurde Obuz Top-Scorer des Traditionsclubs. Am liebsten hätte man den Offensivspieler bei RWE behalten. „Die Zeit in Essen war top. Ich habe viel gespielt, konnte eine Menge Selbstvertrauen tanken und irgendwann ging alles wie von selbst. Da war ich auf einmal richtig im Flow. Damit kam auch die Leichtigkeit zurück“, sagte der Angreifer. Und mit der entfachten Torgefahr könnte Obuz schon bald ein größeres Thema bei den Kölnern werden. Denn gegen den HSV am vergangenen Freitag setzten die Kölner in fast schon eindrucksvoller Manier ihre fehlende Torgefahr fort. 26 Torschüsse, davon zwei bis drei überhaupt gefährlich.

Obuz: „In erster Linie will ich mich durchsetzen“

Obuz könnte dem FC einen neuen, einen anderen Stempel in der Offensive aufdrücken – doch da liegt gleichzeitig auch ein wenig das Problem. Der 22-Jährige ist auf den Außenpositionen zu Hause. Und damit auf einer Position, die Struber für seine Idee vom Fußball eher zweitrangig sieht. Der Trainer ließ zuletzt immer eine flache Raute, mit offensiv ausgerichteten Außenverteidigern spielen. So kam Torschütze Linton Maina gegen den HSV beispielsweise erst nach dem Wechsel zu seinem Einsatz. Für Obuz kein Hindernis, vielmehr ein Anspon. „In erster Linie will ich mich durchsetzen und bei meinem Heimatverein Stammspieler werden. Ich freue mich über jedes Tor und jede Vorlage, mit denen ich der Mannschaft helfen kann“, sagte Obuz. Am Samstag wäre ein guter Moment, damit zu starten. Sollte sich Struber für eine Variante mit zwei Außenspielern in der Offensive entscheiden, kommt er an Obuz ohnehin nicht vorbei.


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Kapitänsfrage und zweiter Verteidiger – „Die Konturen werden sichtbarer“

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Kapitänsfrage und zweiter Verteidiger – „Die Konturen werden sichtbarer“

Die erste Elf gegen Swansea hatte bis auf wenige Ausnahmen viel von einer möglichen Startelf gegen den Hamburger SV. Zwar wollte Gerhard Struber nicht zu viel verraten, doch es deuten sich Personalien an beim 1. FC Köln: Die letzten Startelf-Entscheidungen scheinen getroffen.

Sowohl die Frage nach dem zukünftigen Kapitän als auch im Bezug auf den zweiten Verteidiger scheint sich langsam zu klären. Gerhard Struber nähert sich seiner ersten Elf zunehmend an. Nur noch wenige Positionen der Anfangsformation sind offen beim 1. FC Köln: Die letzten Startelf-Entscheidungen scheinen getroffen.

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Sichtbar und vor allem hörbar zufrieden war Gerhard Struber mit dem Auftritt seiner Mannschaft im Duell gegen den britischen Zweitligisten Swansea City – zumindest mit der ersten Halbzeit. „Wir sind ins Spiel gestartet, wie wir uns das vorstellen. Wir haben den Gegner kaum ins Spiel kommen lassen“, sagte der Trainer und schwärmte vor allem von synchronen Pressing-Momenten, von dem Matchplan, den seine Mannschaft umgesetzt habe. Doch nach dem Wechsel ließ die Mannschaft nach, war nicht mehr zielstrebig, nicht mehr griffig. „In der zweiten Halbzeit war es nicht mehr so einfach, diese Dominanz aufzubringen“, sagte der Coach und merkte an, dass man sich dann auf einem anderen Level bewegt habe.

Neun Positionen offenbar schon vergeben

Das lag auch an den vielen Wechseln zur Pause. Denn Struber gönnte natürlich möglichst vielen Spielern möglichst viel Spielzeit. Auch im Duell gegen Swansea galt offenbar das Credo, dass jeder Spieler noch einmal die Chance bekommen solle, sich zu beweisen. Dabei war eigentlich schon vor der Begegnung klar, dass der erste Anzug im Testspiel auch viel mit einer ersten Elf gegen den Hamburger SV in einer guten Woche gemein haben würde – zumindest in Großteilen. Denn neben dem zuletzt angeschlagenen vermeintlichen Stammelf-Spieler Luca Waldschmidt, setzten auch Jonas Urbig und Jan Thielmann aus. Ersterer wurde wohl geschont, zweiterer saß die Sperre ab, die die Rote Karte aus dem jüngsten Testspiel mit sich gebracht hatte.

So kamen Marvin Schwäbe, Rasmus Carstensen und Sargis Adamyan zum Startelf-Einsatz – allesamt Spieler, die aktuell wohl eher zweite Wahl des Trainers sein dürften. Ansonsten war eine klare Achse bei den Kölnern zu erkennen. „Wir rücken näher und natürlich gibt es in absehbarer Zeit nicht mehr so viele Wechsel und Veränderungen“, erklärte der Trainer dann auch nach dem Spiel. Tatsächlich dürfte die Achse Jonas Urbig, Timo Hübers, Eric Martel und Luca Waldschmidt genauso gesetzt sein wie eben Thielmann, Dejan Ljubicic und Denis Husenbasic. Sieben von elf Plätzen scheinen vergeben – mindestens. Denn spätestens nach dem Doppelpack gegen die Waliser wird auch Tim Lemperle im Sturm die Nase vorne haben – vermutlich auch Damion Downs als spielerisch gut passender Partner.

Julian Pauli der Gewinner der Vorbereitung?

Blieben noch die beiden offenen Positionen in der Viererkette. Auf der linken Seite spielte zunächst der etatmäßge Backup von Max Finkgräfe der Zweitliga-Routinier Leart Pacarada. Für den Nationalspieler des Kosovo war allerdings nach einer guten halben Stunde wieder Schluss. Meiko Wäschenbach erhielt nahezu eine Stunde Spielzeit. Gut möglich, dass sich Struber auf der Position alles andere als sicher ist. Dafür zeichnet sich eine andere Personalie immer deutlicher ab. Julian Pauli war der einzige Spieler, der 90 Minuten durchspielte. „Weil er überzeugend auftritt“, sagte der Trainer kurz und knapp. Pauli stand auch zum vierten Mal in Serie in der Anfangsformation. Der 19-Jährige ist offenbar der große Gewinner der Vorbereitung, scheint das Duo mit Hübers zu bilden.

„Viele Jungs haben ihre Spielzeit heute gut nutzen können. Und von daher ist zwar noch nichts fix, aber es zeichnen sich schon ein paar Dinge besser ab. Die Konturen werden sichtbarer“, sagte der Trainer vielsagend. Der Abwehrchef wiederum führte die Mannschaft aufs Feld. Einmal mehr. Und könnte damit auf eine weitere Frage im Personal-Karussell die Antwort sein. Die Frage nach dem kommenden Kapitän. Die Frage, die Struber noch diese Woche beantworten will. „Natürlich ist der Hübi ein ganz interessanter Kandidat“, sagte der Coach. „Wir werden uns jetzt nochmal zusammensetzen und noch einmal alles reflektieren. Aber der Timo ist ein ganz interessanter Kandidat.“

Ein interessanter Kandidat und ein Favorit. Vermutlich aber nicht der einzige. Auch Eric Martel, Jan Thielmann, Mark Uth und Luca Waldschmidt sind mögliche Anwärter. Der bisherige Kapitän Florian Kainz dürfte schon aufgrund seiner Verletzung keine Rolle mehr im internen Ranking spielen. Ob Struber auch einen Torhüter in Erwägung zieht, ist angesichts der neuen Kapitäns-Regel fraglich. Schließlich darf in der Theorie nur noch der Kapitän beim Schiedsrichter meckern. Handelt es sich beim Keeper um den Spielführer, wird ein Spieler als „Ansprechpartner“ bestimmt – warum also nicht gleich ein Feldspieler.

Kainz fällt lange aus

Personalie Ljubicic

So viel Startelf steckt schon jetzt im FC

Eric Martel. Dejan Ljubicic, Luca Waldschmidt und Tim Lemperle vom 1. FC Köln
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So viel Startelf steckt schon jetzt im FC

Der FC befindet sich in der Schlussphase der Vorbereitung. Und Gerhard Struber wird sicherlich schon Tendenzen Richtung erste Elf haben beim 1. FC Köln: So viel Startelf steckt schon jetzt im FC.

Durch ihre Bewerbungen in den Testspielen konnten einige Youngster wie Elias Bakatukanda, Tim Lemperle oder Julian Paulli sicherlich ihre Bewerbung für einen Platz in der Startelf abgeben. Auf anderen Positionen sind die Plätze wohl bereits vergeben beim 1. FC Köln: So viel Startelf steckt schon jetzt im FC.

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Trotz des verdienten 3:0-Erfolgs über den beglischen Erstligisten St. Truiden ist es schwer, Schlüsse über die Leistungsstärke der Kölner auszumachen. Der Gegner fand in der Offensive nicht statt, war in der Defensive extrem anfällig. Zu hoch wird das Kölner Trainerteam den Test somit nicht gehängt haben. Und doch hatte man durchaus das Gefühl, dass beim FC im Testspiel am Freitag schon eine Mannschaft aufgelaufen ist, die in einer ganz ähnliche Formation dann auch zum Liga-Auftakt gegen den Hamburger SV am Start ist. Zwar stehen noch zwei weitere Vorbereitungspartien aus, die die Karten natürlich noch einmal ordentlich durchmischen können, doch die ersten festen Plätze sind sicherlich gefunden.

Urbig, Thielmann und Hübers sicher gesetzt

Jonas Urbig hatte Marvin Schwäbe schon vor dem Vorbereitungsauftakt verdrängt, wird die neue Nummer eins und freut sich darauf, wie der Keeper am Montag erklärte. Und auch in der Abwehrreihe davor sind die ersten Plätze schon reserviert. An Timo Hübers führt aktuell kein Weg vorbei, Jan Thielmann hat auf der rechten Seite wohl auch die Nase vor Rasmus Carstensen vorne. Auf der linken Seite war Max Finkgräfe genauso gesetzt. Doch der Youngster wird mit einer Knieverletzung Wochen, vermutlich Monate ausfallen. Eigentlich wäre Leart Pacarada der logische Ersatz, doch der Linksverteidiger wies ganz offensichtlich noch körperliche Defizite auf. Sollte er fit sein, wird der Nationalspieler des Kosovo wohl ebenfalls eine Oprion werden. Eine Alternative wäre Dominique Heintz. Vielleicht auch Meiko Wäschenbach, der aber nicht restlos überzeugte.

Nicht ganz so einfach gestaltet sich noch die Suche nach dem zweiten Innenverteidiger. Vor der Vorbereitungsphase schien Routinier Heintz gesetzt, genauso scheint es aktuell aber auf ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Elias Bakatukanda und Julian Pauli hinauszulaufen. Heintz überzeugte nicht gänzlich, könnte auch eine Alternative auf der linken Seite werden. Die beiden Youngster erhielten dagegen (wenn sie denn fit und gesund waren), bereits ordentlich Einsatzzeit und machten ihre Sache auch sehr gut – wenn auch gegen sehr harmlose Gegner. Gut möglich, dass es zum Ligastart also nicht nur ein Profi-Debüt sondern auch ein Startelf-Debüt geben wird. Pauli stand zuletzt drei Mal in Serie in der Startelf.

An Eric Martel führt kein Weg vorbei

Die Sechs ist ebenfalls fest vergeben. Eric Martel spielte schon in der vergangenen Spielzeit eine ordentliche Bundesliga-Saison, der Kapitän der U21-Nationalmannschaft sollte vom Potenzial einer der Leistungsträger der 2. Bundesliga sein. Martel ist sicherlich auch ein Kandidat für das Kapitänsamt. Dejan Ljubicic und Luca Waldschmidt sind wohl ebenfallls gesetzt. Die beiden Mittelfeldspieler kann man sich bei ihrer individuellen Qualität nur schwerlich auf der Ersatzbank vorstellen. In Topfrom gehören beide Spieler zweifellos in eine Startelf der Bundesliga, im Liga-Unterhaus muss das also auch das persönliche Ziel der Akteure sein. Der vierte Platz im Mittelfeld scheint noch offen sein. Linton Maina und Denis Huseinbasic sind nach dem Ausfall von Florian Kainz die wahrscheinlichsten Optionen.

Im Angriff hat Gerhard Struber zumindest quantitativ die Qual der Wahl und der Trainer wird sich wohl die Frage stellen müssen, ob er auf routinierte Spieler wie Sargis Adamyan oder die jungen Wilden um Damion Downs und Tim Lemperle setzt. Zuletzt wirkten die beiden Eigengewächse gefährlicher, stehen eher für den temporeichen Offensivfußball, den Struber bevorzugt. Die Entscheidung dürfte also in Richtung Duo Lemperle/Downs gehen. In Stein gemeißelt ist die Aufstellung also noch lange nicht, erste Tendenzen sind aber deutlich zu erkennen. Taktisch wird Struber wohl bei einer 4-1-3-2-Variante entscheiden. Zumindes spielte der FC in den Testbegegnungen mit jener Ausrichtung.


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Jonas Urbig vom 1. FC Köln

„Die Qualität ist brutal hoch“

Elias Bakatukanda und Julian Pauli vom 1. FC Köln

Die nächsten Profi-Debütanten?

Knackt der FC gegen Hoffenheim den nächsten Startelf-Rekord?

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Knackt der FC gegen Hoffenheim den nächsten Startelf-Rekord?

Gegen Wolfsburg und Frankfurt stellte Timo Schultz bereits fünf Spieler auf, die nicht älter als 22 Jahre alt sind. Nun könnte beim FC sogar die jüngste Startelf der Saison und der gesamten Liga auflaufen.

Timo Hübers fällt am Sonntagabend bekanntermaßen krankheitsbedingt gegen Hoffenheim aus. So ist Timo Schultz gezwungen, Änderungen in der Startelf des 1. FC Köln vorzunehmen. Kommt es zum Startelf-Rekord beim 1. FC Köln?

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Faride Alidou und Denis Huseinbasic gehören bislang wohl auch zu den Gewinnern unter dem neuen Trainer Timo Schultz. Die beiden FC-Profis, die unter Steffen Baumgart keine große Rollen spielten, standen in den vergangenen Spielen in der Startelf und lieferten ab. Alidou erzielte zwei Treffer, Huseinbasic hat dem defensiven Mittelfeld gemeinsam mit Eric Martel mehr Stabilität verliehen. Die Hereinnahme der beiden Akteure hat dem FC sichtlich gut getan. Gleichzeitig ließ Schultz in den vergangenen beiden Partien damit in der Anfangsformation fünf Spieler auflaufen, die nicht älter als 22 Jahre sind. Mehr junge Spieler setzte bislang kein Bundesligist in der Startelf ein, fünf auch nur Frankfurt, Leverkusen und Freiburg. Zuletzt betrug das Durchschnittsalter der Kölner 25,2 Jahre. Der FC stellte damit die jüngste Mannschaft des vergangenen Spieltags.

Rekord hält Schalke

Am Sonntagabend wird der Schnitt mit großer Wahrscheinlichkeit noch einmal fallen und die Chancen stehen nicht schlecht, dass der FC sogar mit der jüngsten Startelf der gesamten Saison und vielleicht sogar der gesamten Liga aufläuft. Bislang stellte RB-Coach Marco Rose das jüngste Team bei der 2:3-Niederlage gegen Leverkusen auf. Der Altersdurchschnitt lag bei den Leipzigern damals bei 24,6 – gegen Borussia Dortmund vertraute Timo Schultz einer Startelf im Altersdurchschnitt von 24,9 Jahren – und das mit vier Spielern, die nicht älter als 22 Jahre waren. Fairde Alidou spielte damals noch keine Rolle in den Startelf-Überlegungen des Trainers.

Durch den Ausfall von Timo Hübers ist der Trainer nun gezwungen, seine Startelf im Vergleich zu den Begegnungen gegen Wolfsburg und Frankfurt umzubauen. Zwar stellte Schultz dem Kölner Youngster Elias Bakatukanda einen Einsatz in Aussicht, dass der Youngster aber bereits in der Anfangsformation stehen sollte, ist unwahrscheinlich. Eine 1A-Variante wäre laut Trainer Luca Kilian. Dadurch würden die Kölner den Schnitt bereits auf knapp 25 Jahre senken. Sollte sich Schultz dann für den etwas offensiver ausgerichteten Rasmus Carstensen entscheiden, würde der Altersdurchschnitt auf unter 24,5 Jahre und damit unter Leipzigs Schnitt gegen Leverkusen fallen. Sicherlich keine ausgeschlossene Personalie – schließlich kündigte Schultz an, dass es auf ein, zwei Positionen Änderungen geben könne. Die jüngste Startelf der gesamten Bundesliga-Geschichte stellte der FC Schalke 04 in der Spielzeit 72/73 gegen Hertha BSC auf.


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