„Ich hatte Bock!- Die Stimmen zum Spiel des 1. FC Köln gegen Werder Bremen

Said El Mala jubelt nach der Führung
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„Ich hatte Bock!- Die Stimmen zum Spiel des 1. FC Köln gegen Werder Bremen

Mit dem 3:1-Erfolg über Bremen hat der FC am Sonntagnachmittag drei Punkte wichtige eingefahren. Nach der Partie äußerten sich unter anderem Marvin Schwäbe und René Wagner: Die Stimmen zum Duell des 1. FC Köln gegen Werder Bremen.

Für René Wagner war es das erste Bundesliga-Duell als Chefcoach an der Seitenlinie im Kölner Stadion. Gegen die Bremer gelang den Geißböcken der erste Sieg nach acht Spielen ohne Dreier.


„Wir haben Bock zu kicken“

Said El Mala vom 1. FC Köln

Said El Mala

Zu seinem Elfmeter: „Ich hatte Kuba gefragt. Der wollte aber nicht schießen. Ich habe mich gut gefühlt, habe den Ball genommen, angelegt geschossen. Das war auch Druck und nicht leicht, aber ich hatte Bock. Ich wollte wieder ein Tor machen. Das ist tatsächlich mein erster Elfmeter. Auch bei Viktoria gab es immer andere. Das ist eine selbstbewusste Entscheidung, da brauche ich auch nicht zum Trainer gucken. Der vertraut mir da schon genug.“

Zu seinem elften Saisontor und dem Knacken des Podolski-Rekords: „Wenn man Rekorde knackt, die dann auch noch vom Poldi waren, ist das schon was Besonderes. Es ist die Bestätigung für die Leistung. Ich freue mich, dass ich das geknackt habe. Ich hoffe, es kann noch jemand toppen irgendwann. Es ist einfach eine schöne Auszeichnung jetzt heißt es einfach weitermachen.“

„Das Tor war auch ein bisschen eine Erleichterung. Ich habe es auch den Fans angesehen im Stadion, wie die sich gefreut haben und das ist einfach ein geiles Gefühl.“

„Der Sieg gibt extrem viel Energie für die nächsten Spiele. Wir sind noch mal mehr als Team zusammengewachsen in den letzten Tagen, Wochen und das spürt glaube ich auch das ganze Stadion draußen. Wir haben Bock zu kicken.“

Zu seinen Wadenkrämpfen: „Ich habe die ganze Woche nicht trainiert, das habe ich schon nach 15 Minuten gespürt.“


„Es hat einfach gut funktioniert“

Marvin Schwäbe ist ein starker Rückhalt des 1. FC Köln

Marvin Schwäbe

„Das war heute unfassbar wichtig. Ich glaube, wir haben einfach gesehen, was wir für einen großen Schritt machen können. Das war wahrscheinlich die Extra-Motivation, die wir so gebraucht haben. Ich muss sagen, wir haben einen sehr, sehr gutes Spiel gemacht. Natürlich hat uns die Rote Karte gut getan. Die Führung vorneweg hat gutgetan.“

Zum Elfmeter der Bremer: „Gebraucht hätte ich den nicht. Ich glaube, es ist natürlich, dass sie gerade am Ende noch ein bisschen aufmachen, dann kriegen sie noch den Elfmeter und machen den Anschlusstreffer. Ich glaube, wir hätten vorher einfach die Situation ein bisschen mehr und besser ausspielen können um das einfach nicht so zuzulassen.“  

„Wenn wir jetzt zu Hause gegen eine Mannschaft spielen, die jetzt vielleicht auch nicht vor Selbstbewusstsein strotzt, ist es klar, dass sie auch ein bisschen abwartender spielen und wir mehr Ballbesitz haben. Und dann versuchen wir einfach die Stärken auszuspielen und ihre Schwächen zu bespielen. Es hat einfach gut funktioniert.“


„Said hat sich gut gefüht“

René Wagner stellt das erste Mal seine Startelf auf

René Wagner

„Wir kommen gut ins Spiel mit dem Elfmeter. Die rote Karte half uns natürlich. Bremen war gefährlich nach Umschaltsituationen. Es war wichtig, dass wir das zweite Tor gemacht haben. Trotzdem ist es dann nicht einfach, auch bei elf gegen zehn nicht. Das dritte Tor hätte für uns schon früher fallen können. Aber großes Lob an meine Mannschaft. Ich bin überglücklich wegen meiner Spieler, die heute gute Leistungen gezeigt haben.“

„Auch mit einem Mann mehr hatten wir nicht immer die absolute Sicherheit mit Ball. Da geht es darum, den Jungs in diesen Phasen Selbstbewusstsein zu geben. Der Sieg sollte der Mannschaft Selbstvertrauen geben für die nächsten Aufgaben.“

„Said hat sich gut gefühlt vor dem Elfmeter und hat ihn deshalb geschossen. Ich freue mich, dass er sich mit dem Tor belohnt hat.“

„…dann habe ich keine Haare mehr“- Die Stimmen zum Spiel des 1. FC Köln gegen Eintracht Frankfurt

Jakub Kaminski für den 1. FC Köln im Duell gegen Eintracht Frankfurt
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„…dann habe ich keine Haare mehr“- Die Stimmen zum Spiel des 1. FC Köln gegen Eintracht Frankfurt

Am Sonntag war der FC zu Gast in Hessen und konnte nach einem 0:2 Rückstand noch einen Punkt mit nach Köln nehmen. Nach der Partie äußerten sich unter anderem Jakub Kaminski und René Wagner: Die Stimmen zum Duell des 1. FC Köln bei Eintracht Frankfurt.

Für René Wagner war es sein erstes Bundesliga-Duell als Chefcoach an der Seitenlinie. Gegen die Adler gelang den Geißböcken noch ein 2:2-Unentschieden.


„Chapeau für die Mannschaft“

Jakub Kaminski darf auf die WM hoffen

Jakub Kaminski

“Chapeau für die Mannschaft. Nach dem 0:2-Rückstand noch ein 2:2. Wir haben noch die Chance auf das 3:2 – ein tolles Spiel.
In der ersten Halbzeit hatten wir direkt zwei, drei gute Chancen. Wir schießen das Tor aber nicht. Aber das ist der Fußball. Wir müssen in unserer Situation diese Chancen dann auch nutzen. Wir müssen jetzt nach vorne gucken.“

“Wir kämpfen immer bis zum Ende. Die erste Situation war 100 Prozent. Am Ende ist das Wichtige, dass wir den Punkt geholt haben. Wir haben jetzt sechs Finale vor uns. Wir müssen alles geben, um in der Liga zu bleiben. Köln kann nicht in der 2. Liga spielen.“

„Schwierige Momente gehören dazu. das muss ich akzeptieren. Wenn ich jetzt an das Spiel gegen Schwede eine Woche lang denke, dann habe ich keine Haare mehr.“


Zu seinem Babyjubel: “Meine Frau ist schwanger. Es ist eine gute Zeit für uns.“


„Da profitieren wir von“

Marvin Schwäbe ist ein starker Rückhalt des 1. FC Köln

Marvin Schwäbe

“Auswärts den Punkt mitzunehmen, ist am Ende des Tages das, was wir uns minimal vorgestellt haben. Die zwei Gegentore müssen wir auf jeden Fall noch einmal analysieren. Das ging mir definitiv zu einfach. Zwei Mal Box-Verteidigung, wo wir nicht gut stehen. Es spricht für die Mannschaft, das wir weiterhin dran glauben, egal in welchen Rückstand wir sind. Wir kommen wieder zurück und das zählt am Ende.“


„Es ist natürlich nicht einfach. Aber, wir können uns darauf verlassen, dass immer dieses Quäntchen Power noch einmal von der Bank kommt. Man hat es heute wieder gesehen. Es war ein Zusammenspiel aus den Einwechselspielern. Da profitieren wir von.“


Zu René Wagners Coaching: „Er hat es natürlich sehr einfach gehalten, hat uns in den zwei Wochen sehr gut eingestellt. Er hat eine gute Kommunikation gefunden. Ich glaube, er ist sehr nah bei uns. Er hat die richtige Worte für diese Situation gefunden, die ja nicht einfach ist. Er hat die Fäden ganz gut in der Hand.“


„Wir haben einfach ganz viele Spieler, die ganz viel Herz haben…“

René Wagner stellt das erste Mal seine Startelf auf

René Wagner

“Es war ein Auf und Ab. In der ersten Halbzeit hatten wir zwei, drei Riesenchancen, wenn ich gerade an die beiden Umschalter denke. Da hat Kuba den ersten auf dem Schlappen liegen und dann gehen wir 0:2 in Rückstand und dann wird es in Frankfurt echt schwer. Die Jungs haben gezeigt, was für ein Charakter in der Mannschaft steckt. Das 2:2 war am Ende super für uns. Mit ein bisschen Glück kann man noch ein, zwei Chancen erspielen. Dann ging das Spiel auch ein bisschen auf. Beide Mannschaften haben versucht, noch Kontrolle zu bekommen.“


„Wir haben einfach ganz viele Spieler, die ganz viel Herz haben und dann auch die Power haben, 90 Minuten Vollgas-Fußball zu gehen. Dann liegst du 0:2 hinten und hast vielleicht nicht mehr die Angst in der eigenen Hälfte, da mal Risiko zu gehen. Dann sieht man auch die Qualität der Jungs, den Ball mal nach vorne zu spielen. Ich würde mir wünschen, dass wir dann auch in der ersten Halbzeit den Mut fassen. Vor allem in der gegnerischen Hälfte. Wir haben auch nach dem Wechsel, zwei, drei Situationen, wo wir ein bisschen cleverer sind. Ich wünsche mir, dass die Jungs dann die Leistung auch mal ohne Rückstand abrufen.“


„Wir haben schnell auf die Viererkette umgestellt. Jan hatte Probleme, weil die Struktur nicht gepasst hat. Wir hatten zwei, drei Spieler, die immer gekippt sind. Wir haben keinen Druck auf den Ball bekommen, dann wurde es schwer für die zentralen Mittelfeldspieler. Ich glaube, der Wechsel auf die Viererkette hat dann auch Jan geholfen, die Orientierung an Brown zu haben. Wir standen in der 2. Halbzeit dann echt gut. Dann sind es aus meiner Sicht zwei unfassbare Aktionen der Frankfurter, dann sind wir in der Box-Verteidigung nicht sauber, bekommen die Gegentore und kommen super zurück und müssen am Ende mit dem Punkt zufrieden sein.“


Zu seinem ersten Bundesliga-Spiel als Cheftrainer: „Ich hab ein, zwei Mal ins Stadion gekuckt und schon gedacht, da kommt jetzt etwas Neues, da zu stehen. Aber das hilft der Mannschaft ja nicht, wenn ich mich mit Sachen ablenke, die nicht zum Spiel gehören. Ich versuche, mit den Jungs hinter mir, die Lösungen zu finden, die wir dann auch auf dem Feld brauchen. Ich muss bei meiner Aufgabe bleiben.“

Kwasniok: „Ich gehe davon aus…“- Die Stimmen zum Spiel des 1. FC Köln gegen Gladbach

Lukas Kwasniok ärgerte sich an der Seitenlinie
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Kwasniok: „Ich gehe davon aus…“- Die Stimmen zum Spiel des 1. FC Köln gegen Gladbach

Am Samstagnachmittag empfing der FC die Fohlen zum 100. Rheinderby. Nach der Partie äußerten sich unter anderem Thomas Kessler und Lukas Kwasniok: Die Stimmen zum Duell des 1. FC Köln gegen Gladbach.

Der FC hat das vermeintliche Schicksalsspiel nicht gewonnen. Im Derby gab es ein 3:3-Unentschieden. Und die Trainerfrage wird sich damit auch weiterhin stellen.

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„Der Punkt ist zu wenig“

Thomas Kessler hat mit seinen Transfers bereits Euphorie ausgelöst
Thomas Kessler hat mit seinen Transfers bereits Euphorie ausgelöst

Thomas Kessler

„Es war ein Wechselbad der Gefühle. Wenn du in einem so wichtigen Spiel so schlecht reinkommst, dann ist es sehr schön, dass die Mannschaft die richtige Reaktion zeigt. Dann gehst du in Führung und musst dir schon vorwerfen lassen, dass du die 2:1-Führung nicht länger über die Zeit bringst. Es war insgesamt ein wildes Spiel. Dann machen wir am Ende noch glücklicherweise das 3:3. Unterm Strich muss man schon sagen, dass der Punkt dann zu wenig ist.“

„Am Ende muss man der Mannschaft erst mal ein Kompliment machen, so wie ich gerade gesagt habe, nach so einem Nackenschlag direkt zu Beginn zurückzukommen. Aber das begleitet uns ja auch schon die ganze Saison. Das ist jetzt keine neue Erkenntnis, dass diese Mannschaft immer wieder in der Lage ist, auch die Spiele eng zu gestalten. Ich glaube, wir hatten im Laufe der Saison nicht einmal ein Spiel, wo wir deutlich verloren haben, sondern hatten immer die Möglichkeit, die Spiele auch zu gewinnen. Aber man muss jetzt schon ehrlicherweise sagen, wir sind jetzt in einer Zeit angekommen, wo wir auch mal wieder ein Dreier holen müssen.“

„Dass die Qualität ausreicht“

„Also ich glaube, es gibt keinen beim 1. FC Köln, der nicht die Überzeugung hat, dass die Qualität dieser Mannschaft ausreicht, um die Klasse zu halten. Jetzt haben wir leider eine längere Durststrecke und wir können alle die Tabelle lesen. Und deswegen, so wie ich eben schon gesagt habe, ist der Punkt heute leider zu wenig.“

Zu den Diskussionen von Kwasniok mit dem Schiedsrichter: „Ja, also die Situation, die kann ich gerne einordnen. Das ist eher dann kurz nach dem Spiel die Emotion, dann auch dem Schiedsrichter gegenüber, weil den haben wir im Gespräch ja noch gar nicht thematisiert. Ich fand, dass wir heute viele Situationen hatten, wo ich mich wirklich gewundert habe, warum er entschieden hat, wie er entschieden hat. Und ich glaube, das steht dann dem Trainer auch zu, kurz nach dem Spiel da auch sehr emotional zu sein. Weil am Ende eigentlich in der Phase, wo du das 3:3 machst, winkt der Abseits und gibt dann noch eine Gelbe-Rote Karte. Viele Gelbe Karten auch im Laufe des Spiels, wo ich wirklich Fragezeichen hatte.“

„Wenn dieses Spiel heute eins hatte, dann war das Intensität auf den Rängen, auf dem Platz, wirklich Zweikämpfe. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Schiedsrichter dann international bei so einem Spiel so pfeifen. Und deswegen steht es dem Trainer dann auch zu, dass er nach dem Spiel dann emotional ist.“

Zu Kwasniok: „Ja, ich glaube, wir müssen das jetzt einfach sachlich und rational analysieren. Wir haben jetzt eine Länderspielpause vor der Brust. Wir haben heute eine große Enttäuschung, dass wir nur einen Punkt geholt haben. Wie ich eben gesagt habe, die Erwartungshaltung waren klar drei. Und wir werden uns jetzt Gedanken machen. Ich werde auch eine Nacht drüber schlafen.“


Ich finde das ein bisschen hart, muss ich sagen“

Eric Martel und Lukas Kwasniok nach dem Spiel

Eric Martel

Zur zweiten Karte: “Der Schiedsrichter kommt zu mir und sagt, das ist eine Abseitssituation und dann kann er für mich nicht das Foul danach bewerten, weil wenn es eine Abseitssituation ist, dann darf er mir danach nicht Gelbrot geben. Ich finde das ein bisschen hart, muss ich sagen.“

Zum Platzverweis kurz nach seinem Treffer zum Ausgleich: “Das ist natürlich dann wieder ein Momentum, das vielleicht auf uns rübergegangen wäre. Ich meine, wenn du hier kurz vor Schluss den Ausgleich schießt, hast noch noch wahrscheinlich zehn Minuten zu spielen. Mit den Fans im Rücken, glaube ich, hätten wir schon gute Chancen gehabt, das Spiel noch komplett zu drehen.“

Zum frühen ersten Treffer: “Wahnsinn, das war echt ein Hin und Her muss man sagen. Wie du schon sagst, direkt nach 30 Sekunden, aber ich muss trotzdem sagen, dass man der Mannschaft nie angemerkt hat, dass es uns irgendwie zurückgeworfen hat, ob es nach dem 1:0 war, ob es nach dem 3:2 war, wir sind immer wieder zurückgekommen und ich glaube, das zeigt echt den Charakter von dieser Mannschaft.“

Zur Trainerfrage: „Ich kann nur das bewerten, was ich sehe. Ich bin Spieler, ich sehe, wie wir trainieren, das ist echt gut. Da reißt sich echt jeder den Arsch auf. Ich sehe, wie wir spielen und das ist eigentlich auch echt gut von den Leistungen, muss man sagen. Was uns fehlt sind leider die Ergebnisse, die fahren wir nicht ein.“


„Wir wollten unbedingt drei Punkte holen“

Cenk Özkacar beim Spiel des 1. FC Köln gegen den BVB

Cenk Özkacar

„Wir wollten unbedingt drei Punkte holen. Wir haben früh den Gegentreffer bekommen, dann aber die richtige Reaktion gezeigt. Wir haben alles reingeschmissen, um zu gewinnen. Dementsprechend sind wir mit dem einen Punkt auch nicht zufrieden. Es war mein erstes Derby. Die Fans haben nach dem Aufwärmen noch mit uns gesprochen. Ich bin für die Unterstützung dankbar und es tut mir leid, dass nicht mehr drin war.“

Zu Kwasniok: „In dieser Situation kann ich mich nur auf das Spiel fokussieren und auf das, was der Trainer mir mitgibt. Es liegt ja nicht in meiner Hand. Ich hab nur über andere Dinge die Kontrolle.“


„Ich mache das mit Hingabe, mit Liebe für den Verein

Lukas Kwansiok vor dem Spiel gegen den FC Augsburg

Lukas Kwasniok

„Also alles wie immer, das machen wir immer so, wir lassen die Dinge sacken und dann besprechen wir die Inhalte. Also das ist normalste der Welt, aber klar, wenn du dann die Frage wofür gestellt bekommst und um den Klassenerhalt kämpfst, dann wird es immer anders gewertet.“

„Es geht nicht nur um heute, es sind einfach die letzten Wochen und ich weiß, dass in der Öffentlichkeit in allererster Linie Ergebnisse an so Argumenten zur Rate gezogen werden. Ich glaube aber, als Vereinsverantwortlicher schaut man in allererster Linie darauf, wie arbeiten die Jungs gemeinsam mit dem Trainer, was für eine Überzeugung ist vorhanden und sie können mir noch so viele Hindernisse in den Weg legen, egal ob es dann Unparteiische sind oder Verletzungen, wo wir heute einfach einen 19-Jährigen reingeworfen haben. Das ist alles Teil des Lebens, das ist alles Teil dieses Jobs hier beim 1. FC Köln und ich glaube eins spürt man sehr wohl, ich mache das mit Hingabe, mit Liebe für den Verein, für die Mannschaft und das werde ich bis zum Schluss tun. Und ich gehe davon aus, dass Mitte, Ende Mai Schluss sein wird. Für diese Saison.“

„Da kannst du dir nichts für kaufen“- Die Stimmen zum Spiel des 1. FC Köln gegen den Hamburger SV

Lukas Kwasniok von 1. FC Köln beim Auswärtsspiel in Hamburg
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„Da kannst du dir nichts für kaufen“- Die Stimmen zum Spiel des 1. FC Köln gegen den Hamburger SV

Am Samstagabend war der FC zu Gast im Hamburger Volksparkstadion. Nach der Partie äußerten sich unter anderem Said El Mala und Lukas Kwasniok: Die Stimmen zum Duell des 1. FC Köln gegen den Hamburger SV.

Der Top-Spiel-Fluch ist gebrochen. Denn der FC holte am Samstagabend gegen den HSV einen Punkt beim 1:1-Unentschieden.

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Wir haben das trainiert

Said El Mala ist nun wertvollster Kölner Spieler der Vereinsgeschichte

Said El Mala

“Der Punkt ist extrem wichtig. Auch, wenn man hier sicherlich drei Punkte mitnehmen kann. Auf den Punkt können wir auf jeden Fall aufbauen. Wir waren heute im letzten Drittel nicht so gefährlich. Wir waren vielleicht auch ein bisschen unsauber. Wir haben aber dennoch ein recht gutes Auswärtsspiel gemacht.


Zu Vieira: Er macht das überragend. Mit einem Ballkontakt das ist schon weltklasse. Der direkte Ausgleich vor der Halbzeit war extrem wichtig. Wie wir aus der Halbzeit gekommen sind, war auch gut. Wir haben ihnen eigentlich keine Chance gelassen. Dann ärgert man sich schon, dass man nicht drei Punkte mitnimmt.“


„Wir haben das trainiert, weil wir wussten, dass die Hamburger am zweiten Pfosten nicht so stark verteidigen. Ich hatte das Glück, dahin zu laufen. Dass der Ball dann auf den Kopf fällt, umso schöner – da musste ich nicht mehr viel machen. Ich war auch ein wenig überrascht, aber ich musste nicht viel machen.
Dass, was wir heute geleistet haben, können wir ins Derby mitnehmen. Wir wissen, was auf uns zukommt. Wir haben ein Heimspiel. Mit den Fans im Rücken wollen wir auch wieder alles geben und hoffentlich alle drei Punkte holen.“


„Ich kann nur ein großes Lob aussprechen

Marvin Schwäbe im Testspiel gegen Bergisch Gladbach

Marvin Schwäbe

„Ich glaube, es war sehr hart umkämpft. Wir haben den Kampf angenommen. Man sieht trotzdem, dass wir unsere Leistung abrufen, nach vorne marschieren, dass wir alles geben und dass wir nach einem Rückstand auch wieder zurückkommen.
Das überrascht in dem Moment, weil er es auch einfach gut macht. Diesen Heber macht er richtig gut mit seinem linken Fuß. Das muss man dann neidlos anerkennen.“


„Ich kann nur ein großes Lob aussprechen, was die heute wegverteidigt haben, war absolut sehenswert. Die Hamburger waren definitiv nicht ungefährlich und doch wir haben es einfach aussehen lassen, wie wir es verteidigt haben.
Jeder Punkt ist im Abstiegskampf wichtig. Wir haben jetzt gegen Hamburg vier Punkte eingefahren, das ist nicht verkehrt.“


Es freut mich, dass er wieder ein Tor gemacht hat

Thomas Kessler beim Spiel des 1. FC Köln

Thomas Kessler

Ich glaube wir hätten heute schon drei Punkte holen können. Wenn du natürlich mit der einzigen Chance, die der HSV hat, vielleicht mit Ausnahme jetzt kurz vor Schluss nochmal, ein Gegentor bekommst, dann ist es gut, dass wir in der ersten Halbzeit noch so reagiert haben. Das ist schon ein Nackenschlag für die Mannschaft. Ich finde, dass wir das in der ersten Halbzeit schon gut gemacht haben. In der zweiten Halbzeit waren wir dann zu wenig zwingend in den Situationen, wo wir dann auch mal Ballgewinne hatten. Dann musst du mit dem Punkt heute hier zufrieden sein.“

Zur Frage, ob die Position von Schwäbe beim Gegentor unglücklich war:Von der Tribüne aus würde ich jetzt klar nein sagen, ich habe es aber auch noch nicht im Fernsehen gesehen. Ich glaube, wir einigen uns darauf, nicht bei jeder Situation, die in der Bundesliga passiert immer einem die Schuld zu geben. Vielleicht sagen wir einfach, dass es ein schönes Tor war.“

Zu El Mala: Wenn man einen guten Fußballer in Köln hat, dann wird über den auch gesprochen. Es freut mich, dass er wieder ein Tor gemacht hat. Sehr untypisch für ihn, dass er es mit dem Kopf getan hat, aber ich glaube, das wird dem Jungen sicherlich gut tun, dass er in der Bundesliga auch mal wieder ein Tor gemacht hat.“

Zur Chance, dass El Mala von Nagelsmann für die Länderspiele eingeladen wird: Das wird jetzt nicht unser Thema sein. Er hat sich sehr klar dazu geäußert, ich habe mit ihm auch darüber gesprochen. Er arbeitet jeden Tag sehr hart dafür, sich zu verbessern. Wir haben gute Spieler in der deutschen Fußball-Nationalmannschaft. Wenn Julian Nagelsmann auf die Idee kommt, ihn einzuladen, dann wird er sich freuen und wenn nicht, dann wird er weiter Gas geben, arbeiten und für uns wichtige Tore schießen. Dann ist es nur eine Frage der Zeit, bis er mal wieder dabei ist.“

Zur Foul-Situation an Lund: Ich bin absolut kein Freund davon, Rote Karten zu fordern. Aber da liegt ein Spieler am Boden und bekommt den Fuß voll auf die Achillessehne. Ich bin mir sicher, dass es in diesem Jahr schon die ein oder andere Situation gegeben hat, wo der Schiedsrichter richtig hingeschaut hat, oder der VAR sich gemeldet hat. Am Ende ist es müßig darüber zu sprechen. Im Gesamten hat der Schiedsrichter heute eine vernünftige Leistung gezeigt. Aber in dieser Situation auf Eckball zu entschieden, war sicherlich die falsche Entscheidung.“


„Der Fluch ist besiegt“

Lukas Kwasniok vom 1. FC Köln

Lukas Kwasniok

“Es fühlt sich irgendwie komisch an. Wir haben in der ersten Halbzeit eine Aktion zugelassen. Das macht Fabio Vieira natürlich dann auch überragend mit dem Lupfer. Es ist kein Spektakel gewesen, das war aber auch nicht zu erwarten, wenn der HSV gegen den 1. FC Köln in der Bundesliga spielt. Zwei Aufsteiger, es geht um viel. Ich finde, dass wir die bessere Mannschaft gewesen sind. Da kannst du dir nichts für kaufen, das ist schon klar. Aber es ist immer so ein Gefühl, dass es immer weitergeht und der Groschen wird dann irgendwann auch komplett fallen. Heute war das noch nicht der Fall. Wir können mit dem Punkt leben. Der Fluch ist besiegt.“

Zu Gegentor: „Vieira mach das sensationell. XG-Wert ist bei 0,04 gewesen, also vier von hundert. So viele, die das können, findet man in der Bundesliga nicht. In dem Moment glaubst du, du bist im falschen Film. Woche für Woche das Gleiche. Machen wir uns nichts vor, das wäre typisch gewesen, wenn dann hier in der 95. das 2:1 aus dem Nichts heraus fällt. Da haben wir Glück gehabt.“

Zur letzten Torchance von Eric Martel:Als der Ball gekommen ist, haben wir schon gesehen, dass Eric da rankommt. Der Verteidiger arbeitet dann noch gut in den Mann rein und lässt ihn nicht komplett frei köpfen.“

„Ich will niemandem den Willen absprechen, aber…“- Die Stimmen zum Spiel des 1. FC Köln gegen Borussia Dortmund

Marvin Schwäbe im Kasten des 1. FC Köln
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„Ich will niemandem den Willen absprechen, aber…“- Die Stimmen zum Spiel des 1. FC Köln gegen Borussia Dortmund

Am Samstagabend empfing der FC den BVB im heimischen Stadion. Nach der 1:2-Niederlage in Unterzahl äußerten sich unter anderem Marvin Schwäbe und Lukas Kwasniok: Die Stimmen zum Duell des 1. FC Köln gegen Borussia Dortmund.

Die Partie in Müngersdorf startet stark für den FC. Dennoch kassieren die Geißböcke nach 16 Minuten das 0:1. Nach der Roten Karte für Jahmai Simpson-Pusey agierten die Kölner die komplette zweite Halbzeit in Unterzahl.

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Ich will niemandem den Willen absprechen, aber…“

Marvin Schwäbe im Kasten des 1. FC Köln

Marvin Schwäbe zur Unterzahl: „Das macht die Mannschaft aus, die versucht immer alles reinzuhauen. Natürlich funktioniert nicht immer alles so, wie wir uns das vorstellen, aber heute hat man – gerade in Unterzahl über diese lange Strecke – wieder gesehen, dass wir dem BVB so die Stirn bieten, dass ist top. Am Ende ist es natürlich schade, dass nichts dabei rumkommt.“

Zu den Toren durch Standards: Die letzten Wochen waren viel besser als noch die Hinrunde. Deswegen lassen wir uns von dem einen Gegentor nicht unterkriegen. Da müssen wir auf jeden Fall noch einmal drüber gucken und vielleicht enger am Mann sein. Der steht da komplett blank alleine vor mir. Das ist dann extrem schwer.“

Natürlich würden wir alle gerne ein bisschen weiter oben stehen und hätten gerne ein paar Punkte mehr. Am Ende muss sich jeder an die eigene Nase fassen und gucken, ob er immer 100 Prozent gegeben hat und ob er komplett da ist. Ich will niemandem den Willen absprechen, aber wir sind im Leistungssport, wir wollen immer alles reinhauen, wollen aber auch Punkte holen. Jetzt kommen die Mannschaften, mit denen wir auf Augenhöhe sind und wo wir die Punkte holen müssen und darauf kommt es dann an.“

Zur Trainerdiskussion: Für uns steht das jetzt gerade nicht zur Debatte.

Das war für mich ein ganz klares Handspiel

Tom Krauß überzeugt zunehmend

Tom Krauß:
Das war für mich ein ganz klares Handspiel. Und wenn das ein 50/50-Ding ist, muss man rausgehen und sich das wenigstens anschauen. Klar, der Schiedsrichter hat es vielleicht nicht gesehen, aber die im Keller. Und es bringt am Ende nichts, dass du sagst, wir haben wieder Pech. Jetzt kommen die entscheidenden Phasen. Dann musst du vielleicht auch mal ein bisschen Glück haben mit so einer Handsituation. Für mich ist das ganz klar Hand und deswegen ist es unfassbar bitter.“

„Am Ende musst du es leider hinnehmen, weil am Ende die entscheiden. Die stehen da auf dem Platz und sind die Schiedsrichter. Wir sind auch nur Menschen, wir geben auch alles jede Woche, um irgendwie hier die Punkte zu holen. Am Ende brauchen wir jetzt Punkte, ganz klar.“

Zur Roten Karte: Es ist natürlich unfassbar bitter. Du bist eigentlich gut im Spiel, musst vielleicht auch mit der ersten Chance das 1:0 machen, kriegst dann wieder ein scheiß Gegentor, das muss man ehrlicherweise sagen. Dann gehst du mit 1:0 in die Halbzeit und mit der Roten Karte natürlich, kriegst dann das 2:0. Aber am Ende siehst man trotzdem, dass wir uns irgendwie zurückkämpfen wollen, das 2:1 noch schießen wollten. Und das haben wir erreicht. Dann hat man gesehen, was dann in den letzten Minuten los war. Und eigentlich spielst du ja 2:2 mit der Entscheidung, wenn dann natürlich der Schütze den Elfmeter trifft. Aber ja, normalerweise hast du dann einen Elfmeter.“

Zum VAR im Fußball:Uns bringt das gerade wenig. Du weißt gar nicht mehr, was sie für eine Linie haben. Und das ist in der Phase, wo wir gerade sind, absolut bitter.“


„Das ist eine klare Vereitlung einer Torchance

Thomas Kessler beim Spiel des 1. FC Köln

Thomas Kessler: „Es ist natürlich eine sehr große Enttäuschung jetzt nach dem Spiel. Das ist sehr unglücklich gelaufen für uns. Wir sind sehr gut ins Spiel reingekommen, haben gerade in der ersten Viertelstunde ein paar gute Aktionen gehabt.“

Zum VAR: „Ich glaube, der VAR war ja heute sehr wachsam. Die Spiel entscheidende Szenen aus unserer Sicht ist natürlich die Rote Karte gegen Jahmai. Wenn man sich das im Video anschaut, Jahmai ist das ganze Spiel super fleißig gewesen und kommt einfach einen Schritt zu spät. Und wenn du jemanden dann so auf die Achillissehne triffst, dann brauchst du dich nicht beschweren, wenn der VAR kommt und sagt, dass das eine Rote Karte ist. Das ist natürlich bitter für uns, über eine Halbzeit in Unterzahl zu spielen.

Zum Handspiel: Ich muss ganz ehrlich sagen, ich verstehe es nicht. Ich weiß nicht, was Benjamin Cortus in diesem Moment im Keller gemacht hat. Der Ball ist lange unterwegs, er geht am Kopf vorbei, er berührt ihn mit der Hand und deswegen ist Linton Maina im Rücken, wo er sich verschätzt, nicht in der Lage, den Ball anzunehmen. Dann ist es eine hundertprozentige Torchance, wenn er den Ball am Fuß hat und frei vorm Tor steht. Dass da keiner von Außen eingreift… Ich will da auch ehrlicherweise keine Erklärung hören. Das ist eine klare Vereitlung einer Torchance. Dass man das nicht sieht, dafür habe ich absolut kein Verständnis.“


Dann kannst du das nicht mehr kontrollieren

Lukas Kwasniok vom 1. FC Köln

Lukas Kwasniok zum Handspiel: „Ich brauche mir die Situation nicht öfter anschauen, ich muss ja nur einmal hinschauen. Da gibt es für mich nicht so viele unterschiedliche Möglichkeiten, wie man die Szene bewerten kann. Ich habe da keine Erklärung für. Ich möchte, ich weiß gar nicht wer verantwortlich ist, dem DFB oder der DFL den Gefallen nicht tun, und losledern. Denn dann müsste ich dafür bezahlen. Das macht kein Sinn. Den Elfmeter bekommen wir nicht mehr gepfiffen.“

“Ich fand, dass wir die erste Halbzeit die bessere Mannschaft gewesen sind. Wir haben die ersten 15 Minuten auf ein Tor gespielt, hatten fünf, sechs Eckbälle. Dann schenken wir dem Gegner einen Eckball, den wir eigentlich auf den ersten Ball sehr sehr gut verteidigen, dann aber nicht schnell genug rausrücken. Guirassy ist dann knapp nicht im Abseits und auf einmal steht es 0:1 und keiner weiß in dem Moment so recht, warum. Die Mannschaft hat sich davon aber auch nicht unterkriegen lassen und hat dann zumindest bis zur 25 Minute den Gegner immer wieder gestresst. Wir hatten keine hochkarätigen Torchancen, aber es waren schon Einschussmöglichkeiten da.“

„Mit der Roten Karte war das dann ein völlig anderes Spiel. Wir haben in der Halbzeit darauf hingewiesen, dass die Wahrscheinlichkeit, das Spiel zu gewinnen oder einen Punkt zu holen, gering ist, aber sie da ist, wenn wir uns bis zum Schluss hier aufopfern. Leider kassieren wir dann das 2:0 – ein bisschen zu früh mit der ersten Aktion in der zweiten Halbzeit. Tom Krauß, der ein gutes Spiel auf der rechten Position als Notnagel gemacht hat, rutscht in dem Moment weg und ruckzuck waren es dann nicht nur einer weniger, sondern zwei. Dann kannst du das nicht mehr kontrollieren.“

“Ich hatte nicht das Gefühl, dass die Dortmunder uns an die Wand gespielt haben. Sie hatten den Ball, aber uns war schon klar, wenn eine Aktion mal im Netz landet, dass das Stadion dann nochmal explodiert. So war es dann. Am Ende meint es der gute Mann da oben nicht ganz so gut mit uns.“

Zum anstehenden Duell beim HSV und der Trainerfrage: „Aktuell bin ich erstmal mit dieser Niederlage sehr beschäftigt. Ich glaube, das aller Wichtigste im Leben ist, sich auf die Dinge zu fokussieren, die man beeinflussen kann. Wenn man die Mannschaft heute hier gesehen hat, dann glaube ich nicht, dass es zwei Meinungen gibt im Bezug auf Leistung und Aufopferungsbereitschaft. Das ist uns als Trainer ganz ganz wichtig. Grundsätzlich liegt dein Schicksal nie in deinen eigenen Händen.“

„Alles andere wäre verantwortungslos gewesen“- Stimmen zum Spiel des 1. FC Köln gegen Augsburg

Lukas Kwasniok wirkt nicht sonderlich glücklich
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„Alles andere wäre verantwortungslos gewesen“- Stimmen zum Spiel des 1. FC Köln gegen Augsburg

Am Freitagabend trafen die Geißböcke auf die Fuggerstädter. Der FC verlor 0:2 gegen die Mannschaft von Manuel Baum. Nach der Partie äußerte sich unter anderem Lukas Kwasniok: Stimmen zum Duell des 1. FC Köln beim FC Augsburg.

Mit einer schwachen Leistung und null Punkten müssen die Geißböcke die Rückreise nach Köln antreten. Nach dem Duell fand unter anderem Lukas Kwasniok deutliche Worte.

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Wir waren zu ungefährlich

Luca Waldschmidt fällt gegen den VfB Stuttgart aus

Luca Waldschmidt: „Generell wäre schon mehr drin gewesen, aber wenn man das Spiel sieht, dann eher nicht. Wir waren zu ungefährlich. Außer in den letzten fünf Minuten, wo hier und nochmal eine brenzliche Situation war, waren wir wenig zwingend.

„Gefühlt haben wir uns vor allem im zweiten Drittel schwer getan. Wir haben den Ball viel bei den Innenverteidigern gehabt und sind von da nicht so richtig ins Spiel gekommen. Wir sind nicht in den Flow gekommen, um den Ball laufen zu lassen. Augsburg stand tief, das ist dann auch nicht immer so einfach. Am Ende haben wir den Gegner zu wenig bedroht und zu wenige Lösungen gefunden. Wir hatten viele einfache Ballverluste.“

Zum ersten Gegentor: „Ich habe es nicht mehr genau im Kopf, aber ich glaube, der (Noahkai Banks, Anm. d. Red.) läuft in der eigenen Hälfte los. Da müssen wir ihn besser stören. Er darf nicht bis zur Grundlinie kommen und spätestens da müssen wir die Flanke blocken. Da sind viele Themen, die man vorher abarbeiten kann, bis es zum Tor kommt.“

“Wir wissen, dass wir nicht mit Fussball glänzen müssen, sondern mit anderen Tugenden. Da mache ich mir aber keine Sorgen bei uns. Es hapert nie am Einsatz oder der Mentalität. Wir müssen eng zusammenhalten und hart arbeiten, um da gemeinsam wieder Siege zu haben, ein gutes Gefühl zu bekommen und zu wissen, dass wir auch wieder gewinnen können.


Das war unmöglich

Lukas Kwasniok vom 1. FC Köln

Lukas Kwasniok: Wir haben da echt dran zu knabbern. Es ist ein sehr zerfahrenes Spiel gewesen. Es war nicht viel los. Wir haben den Gegner in der ersten Halbzeit ein, zwei Mal eingeladen. Ansonsten war es ein neutrales Spiel. Wir haben dann eine Kopfballchance nach dem Eckball von Martel. Da hatten wir auch ein bisschen Glück. Beim Eric war es schon eine Dunkelgelbe Karte, deswegen habe ich ihn dann auch runtergenommen. Als das Spiel dann tendenziell eher so in in unsere Richtung ging, ohne dass wir jetzt torgefährlich geworden sind, steht es dann 0:1. Das macht er gut (Rodrigo Ribeiro, Anm. d. Red.) und dann steht es 0:1, dann laufen wir hinterher, ohne die ganz klaren Chancen zu haben – bis dann zum Schluss das Quäntchen Glück eben auch fehlt. Das macht die Situation dann auch nicht einfach.

„Wir haben immer das Gefühl, ein Spiel gewinnen zu können. De facto ist es so, dass wir zu viele nicht gewinnen. Wir holen zu wenig Punkte. Aus den vergangenen vier Spielen haben wir einen Punkt geholt. Das ist einfach zu wenig, wenn du dich von unten absetzten willst. Ansonsten bleibst du bis zum Schluss dabei. Das ist jetzt für einen Aufsteiger auch nicht ganz so überraschend, aber wenn du das Gefühl hast, du hättest auch ein, zwei, drei Punkte mehr haben können, dann musst du halt da sein. Das waren wir nicht. Ein Sieg wäre völlig vermessen gewesen, ich glaube aber schon, dass du hier einen Punkt entführen kannst. Dann darf aber das 1:0 nicht fallen. Das sind diese Momente, denen wir einfach hinterher laufen.“

Zu einer früheren Einwechslung von Said El Mala: Das war unmöglich. Ich war happy, dass er uns heute zur Verfügung gestanden hat. Alles andere wäre verantwortungslos gewesen. Eine halbe Stunde war das Maximale der Gefühle. Er hat diese Woche einfach nicht trainiert. Er hat keinen Sprint gezogen. Unabhängig vom Ergebnis muss man sachlich-ruhig im Sinne des Spielers handeln. Das haben wir heute gemacht. Ich kann mir schon vorstellen, dass man – wenn man nicht in dieser Bubble ist und in der Verantwortung stehtdass man sich das wünscht. Aber diesen Wunsch konnte ich uns selber auch nicht erfüllen. Vergangene Woche hat er ein Tor und einen Assist gemacht und ich hätte ihn auch gerne von Beginn an auf dem Platz gehabt. Aber es geht nicht um meine Wünsche, sondern um die Medizin.“

“Jetzt ist klar, dass der Druck etwas größer wird. Das ist ganz logisch. Wir versuchen, unser Bestes zu geben. Die Jungs arbeiten, die maschieren, aber heute waren wir – so ehrlich muss man sein – zu torungefährlich. Wir haben zwar die Kopfball-Aktion von Martel gehabt, aber ansonsten waren wir zu ungefährlich, um ein Tor zu erzielen. Dann musst du eigentlich ein dreckiges Null zu Null mitnehmen. Das haben wir leider nicht geschafft. Nächste Woche kommt Dortmund, da hast du dann wieder nichts zu verlieren. Dann müssen wir irgendwann gegen einen der Großen punkten.“

„Mein Körper hat sich gefühlt selbst bewegt“- Die Stimmen zum Spiel des 1. FC Köln gegen die TSG Hoffenheim

Ragnar Ache nach seinem Traumtor
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„Mein Körper hat sich gefühlt selbst bewegt“- Die Stimmen zum Spiel des 1. FC Köln gegen die TSG Hoffenheim

Am Samstagnachmittag hatte der FC die Hoffenheimer zu Gast. Nach der Partie äußerten sich unter anderem Ragnar Ache und Lukas Kwasniok: Die Stimmen zum Duell des 1. FC Köln gegen Hoffenheim.

In einer packenden Begegnung erkämpfte sich der FC einen wichtigen Punkt gegen Hoffenheim. Dementsprechend zufrieden waren die FC-Protagonisten.

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“Das ist die beste Message“

Tom Krauß und Ragnar Ache jubeln

Tom Krauss: „Am Ende war es ein komisches Spiel, weil die Stimmung auch zurecht nicht da war. In der ersten Halbzeit haben wir natürlich das Tor des Jahres gesehen von Reggi. Keiner wusste so richtig, was er gerade gemacht hat. Erst haben wir kurz gedacht, seine Schulter ist wieder draußen. Aber dann bekommen wir das 1:1 – eigentlich aus dem Nichts. In der zweiten Halbzeit hatten wir in den ersten zehn Minuten gar keinen Plan. Da haben wir gar keinen Zugriff bekommen. Dann machen wir daraus zum Glück das 2:2. Dann ging das Spiel hoch und runter und es hätte in jede Richtung gehen können.“

„Wenn man sieht, was die Hoffenheimer leisten können, ist das schon brutal und deswegen müssen wir mit dem Punkt zufrieden sein. Aber ich muss ehrlicherweise sagen, das ist dann auch Nebensache, weil man dann auch sieht, dass es andere, wichtigere Sachen gibt als Fußball. Jeder weiß, dass es in Köln normalerweise ein Hexenkessel und nach 20, 25 Minuten fragst du dich schon, was hier los ist. Dann kriegst du es so langsam mit und für mich und unser Team ist dann auch ganz wichtig zu sagen, wir wollen für den Fan spielen, wir wollen für den Fan auch mindestens einen Punkt mitnehmen oder auch gewinnen. Das ist dann die beste Message heute, dass wir den Punkt heute für den Fan gewonnen haben.“

„Ich bin jetzt nicht der der drei, vier Übersteiger macht. Ich will mit der Mannschaft einfach unser Ziel erreichen und dafür kämpfe ich einfach jede Woche. Jetzt können wir uns über den Punkt ein bisschen auch freuen und dann Freitag ganz klar in Augsburg wieder Vollgas. Ich kämpfe jede Woche darum, um hier ein Fußballspiel zu gewinnen und wenn ich dann vielleicht mit ein, zwei Situationen nicht so zufrieden bin, dann ja, kann ich vielleicht auch manchmal Glück haben, dass es keine Gelbe Karte gibt.“


Ich glaube, den Punkt haben wir uns hart erarbeitet

Joel Schmied vom 1. FC Köln

Joel Schmied: „Ich glaube vor dem Spiel hätte jeder einen Punkt unterschrieben. Hoffenheim ist eines ja der besten Teams in der Bundesliga momentan. Sie spielen unglaublich guten Fußball. Ich glaube speziell in der ersten Halbzeit hatten wir einen richtig guten Gameplan. Sie haben und richtig vor Schwierigkeiten gestellt. Dann fällt gefühlt das Tor des Jahres. Unter der Woche kann er sich kaum bewegen und dann haut der so ein Ding raus. Das ist Wahnsinn.“

„Die zweite Halbzeit hat man dann schon gemerkt, dass bei uns ja die Kräfte ein bisschen nachgelassen haben. Ich glaube, den Punkt haben wir uns hart erarbeitet.

„Ich glaube, der Punkt ist unglaublich viel wert. Hamburg und Mainz haben auch gepunktet. Das heißt, jeder Zähler ist Gold wert momentan. Wir sind voll im Abstiegskampf. Hoffenheim haben wir auch in der Hinrunde geschlagen, aber da waren die noch nicht so gut wie jetzt. Ich glaube, das gibt auch was für die Moral.“


„Man hat so einen Tag oder nicht“

Ragnar Ache nach seinem Traumtor

Ragnar Ache: „Mein Körper hat sich gefühlt selbst bewegt. Geht der rein, sieht es top aus. Geht er daneben, dann lacht das ganze Stadion. Das ist immer so ein 50:50-Ding. Man hat so einen Tag oder man hat so einen Tag nicht. Mein Körper hat einfach reagiert. Ich habe es auch ein, zweimal jetzt gesehen, aber ich kann es selber noch nicht so glauben, also momentan nicht.“

Wir müssen realistisch sein gegen eine Mannschaft, die oben mitspielt und dann glaube ich schon, dass wir froh sein können, dass wir den Punkt mitgenommen haben. Also wir haben einen Punkt mitgenommen und das ist ein guter Start. Letzte Woche konnten wir keinen Punkt mitnehmen und jetzt haben wir den Punkt mitgenommen, also ich würde schon sagen, da ist eine steigende Linie.


„Ich finde, dass das Unentschieden gerecht war“

Lukas Kwasniok wirkt nicht sonderlich glücklich

Lukas Kwasniok: „Ich glaube, dass wir in vielen anderen Spielen eine ähnliche Leistung abgerufen haben, aber am Ende doch verloren haben. Und heute hatten wir einfach diese eine Aktion, die den Spielern dann nochmal egalisiert hat. Ich finde, dass das Unentschieden über 90 Minuten gesehen gerecht war.
Eins ist gewiss: Hoffenheim ist brutal stark. Vor allem zu Beginn der zweiten Halbzeit haben sie uns echt erdrückt. Aber ich glaube, das Geheimnis unseres Erfolgs ist einfach diese Unnachgiebigkeit.“

„Vielleicht fehlt uns…“- Die Stimmen zum Spiel des 1. FC Köln gegen den VfB Stuttgart

Ragnar Ache vom 1. FC Köln
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„Vielleicht fehlt uns…“- Die Stimmen zum Spiel des 1. FC Köln gegen den VfB Stuttgart

Am Samstagabend verlor der FC gegen die Mannschaft von Sebastian Hoeneß. Nach der Partie äußerten sich unter anderem Ragnar Ache und Lukas Kwasniok: Die Stimmen zum Duell des 1. FC Köln gegen den VfB Stuttgart.

Nach dem frühen Treffer von Ermedin Demirovic in der 15 Spielminute konnten die Kölner zwar noch einmal ausgleichen, den Punkt über die Zeit brachten sie allerdings erneut nicht. Der FC muss sich dem VfB mit 1:3 geschlagen geben.

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Wir waren nah dran, hier einen Punkt mitzunehmen

Marius Bülter wirkt ratlos bei einem Spiel des 1. FC Köln

Marius Bülter

Es ist bitter. Wir waren nah dran, hier einen Punkt mitzunehmen. Aufgrund der zweiten Halbzeit wäre es dann auch verdient gewesen. Deswegen ist es besonders bitter, so zu verlieren. Uns fehlt ein bisschen Glück. Ich glaube nicht, dass wir jetzt in einem Loch stecken. Wir haben gute Spiele. Wir müssen uns aber auch belohnen.

Zu den verlorenen 50/50-Spielen: Das ist nicht das zweite Mal die Saison, sondern es ist das fünfte oder sechste Mal, dass wir nach dem Spiel in der Kabine sitzen und man sich eigentlich nicht viel vorwerfen kann, aber trotzdem mit null Punkten dasteht. Das tut weh. Wir müssen weitermachen und irgendwann werden wir dafür auch belohnt.

Vielleicht fehlt uns das letzte bisschen Konzentration

Ragnar Ache im Testspiel gegen Atalanta Bergamo

Ragnar Ache

Man hofft natürlich immer, dass es reicht. Das hat es am Ende dann nicht. Wir waren in einer guten Phase, wir haben es gut gemacht und schießen das Tor. Dann denken wir natürlich, dass da noch mehr möglich ist. Am Ende des Tages kriegen wir aber noch zwei Gegentore und verlieren das Spiel.

Vielleicht fehlt uns das letzte bisschen Konzentration, wenn wir das 1:1 oder ein Tor machen, dann ist es wichtig, konzentriert zu bleiben. Und nicht nach drei, vier Minuten wieder ein Gegentor zu kriegen. Das müssen wir verbessern.

Wir müssen ehrlich zu uns selber sein. Wir sind Aufsteiger und wussten schon von Anfang an, dass es schwierig wird. Es ist die Bundesliga. Das ist was ganz anderes als die zweite Liga. Wir müssen weitermachen und aus den Fehlern, die wir gemacht haben, lernen und unsere Stärken nutzen.


Das passiert mir nicht so oft

Jeff Chabot, Ex Abwehrchef der Geißböcke

Jeff Chabot

Wir kommen nicht gut aus der zweiten Hälfte raus, haben zu wenig Energie gehabt. Bei dem 1:1 sehe ich nicht gut aus. Da kommt der Ball ein bisschen zu kurz. Da muss man dran arbeiten. Trotzdem sind wir glücklich, dass wir die drei Punkte haben. Das passiert mir nicht so oft, dass solche Bälle zu kurz kommen. Der Ball ist ein bisschen verhungert. Das nehme ich auf meine Kappe.

Die Kölner haben uns in den ersten fünf bis zehn Minuten der zweiten Hälfte ein bisschen den Schneid abgekauft. Da konnten wir wenig draus machen. Man hat auf dem Platz gespürt, dass die Energie in die andere Richtung geht. Schön, dass wir es trotzdem am Ende drehen konnten.


Das hat uns am Ende gekillt

Lukas Kwasniok vom 1. FC Köln

Lukas Kwasniok

Man hat die Qualität der Jungs vom VfB gesehen. Das hat uns am Ende gekillt und deshalb stehen wir jetzt zum wiederholten Mal da und müssen sagen: „Hey, es fehlt nicht viel. Aber es fehlt leider aktuell ein bisschen was, um gegen die Besten nicht nur gut auszusehen und ein offenes Spiel abzuliefern, sondern um auch Punkte mitzunehmen.

Zur Auswechslung der beiden Innenverteidiger: In erster Linie haben wir ein Tor erzielt. Du liegst 0:1 hinten, da denkst du nicht „Oh, vielleicht kriegen wir jetzt bald das zweite.“ Du musst ja erstmal eins erzielen. Ich fand, dass sowohl Sebulonsen als auch Lundi schon öfter in der halben Verteidiger-Position gespielt haben mit ihrem Tempo und das auch sehr sehr gut gemacht haben. Am Ende bin ich überzeugt davon, dass auch drei ganz klassisch gelernte Innenverteidiger diese Situation zum 2:1 nicht verteidigt bekommen. Hendriks spielt einen überragenden Flankenball und Demirovic erkennt die Situation super. Dann muss man das auch akzeptieren und sagen „Glückwunsch an den VfB, dass sie diese Jungs verpflichtet haben. Gute Arbeit.“ Für uns ist das natürlich bitter.

Zu einem vermeintlichen Foul an Ragnar Ache: Jeder weiß genau, wie sich das anfühlt. Ache steigt in die Luft und kriegt einen mit. Dadurch kommt er nicht an den Ball. Dadurch ist es ein Elfmeter – also live, ich habe es im TV noch nicht gesehen. Das war aber ganz klar mein Eindruck und ich hoffen, dass ich nicht ganz danebenliege, wenn ich die Bilder nachher sehe. All diese Momente bekommen wir einfach nicht gepfiffen. Das brauchst du aber auch, damit du mal in Führung gehst und eben auch mal ausbauen kannst. Wir wollen aber nicht jammern, das können wir nicht beeinflussen.

Am Ende geht es um Punkte und Punkte kannst du aus meiner Sicht nur dann sammeln, wenn du Leistung abrufst. Vor allem gegen Mannschaften, die mit uns auf Augenhöhe sind. Um diese Punkt wird es gehen. Gegen die oberen haben wir leider zu wenige Bonuspunkte geholt – eigentlich nur gegen Hoffenheim. Vielleicht ist das ein gutes Omen für die kommende Woche. Dann musst du gegen die Mannschaften ab Platz acht zupacken. Das haben wir in der Hinrunde gut geschafft und das gibt uns den Glauben daran, dass wir am Ende unser Ziel erreichen. Und das ist der Klassenerhalt.

„Ich mache ihm da keinen Vorwurf… eigentlich doch“- Die Stimmen zum Spiel des 1. FC Köln gegen RB Leipzig

Lukas Kwasniok im Spiel des 1. FC Köln gegen Mainz
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„Ich mache ihm da keinen Vorwurf… eigentlich doch“- Die Stimmen zum Spiel des 1. FC Köln gegen RB Leipzig

Am Sonntagnachmittag mussten sich die Geißböcke erneut gegen die Sachsen geschlagen geben. Nach der Partie äußerten sich unter anderem Lukas Kwasniok und Jan Thielmann: Die Stimmen zum Duell des 1. FC Köln gegen Leipzig.

Chancenlos waren die Kölner am Sonntagnachmittag gegen die Sachsen sicher nicht. Einzig die Chancenverwertung gelang dem Team von Trainer Lukas Kwasniok nicht konsequent genug. Und so steht am Ende eines aufopferungsvollen Duells eine 1:2-Niederlage für den FC.

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Das kannst du mir nicht erzählen, dass das Abseits ist

Eric Martel gibt beim 1. FC Köln den Ton an

Eric Martel

Vom Gefühl her, das wir auf dem Spielfeld hatten, wäre ein Punkt durchaus verdient gewesen. Aber so ist es, jetzt stehen wir mit null Punkten da.

Zum nicht gegebenen Elfmeter wegen Abseitsposition: Ich habe es gerade gesehen. Das kannst du mir nicht erzählen, dass da zwei oder drei Zentimeter entscheiden. Das kannst du mir nicht erzählen, dass das Abseits ist. Als sei die Linie da einfach hingezogen. Tut mir leid, dann muss es eine andere Regelung geben, aber das ist für mich kein Abseits. Für mich war es ein klarer Elfmeter. Die Freistoßsituation, die war schon davor. Es ist für mich eine neue Spielsituation, weil der Ball rausgespielt wird. Es ist unfassbar bitter.

Wir hatten heute gute Möglichkeiten, haben RB Leipzig gut im Griff gehabt. Aber dann waren wir in den entscheidenden Momenten nicht so konsequent. Dann verlierst du halt 2:1.

Ich sage, das ist ein klarer Elfmeter

Jan Thielmann ist erfolgreich in die Saison gestartet. (Foto: Herbert Bucco)

Jan Thielmann

Der Frust ist groß. Gerade weil wir knapp 2:1 verloren haben. Wir waren in einer guten Phase. Und dann den Elfmeter nicht zu bekommen, ist natürlich bitter. Da sollen andere sich sehr drüber aufregen. Ich sage, das ist ein klarer Elfmeter.

Zur Abseitsentscheidung: Ich verstehe nicht, dass du bei einer Abseitsentscheidung rausgehst. Eigentlich ziehen die die Linie und dann bekommst du aufs Ohr, ob es Abseits ist oder nicht. Dann muss der Schiedsrichter nicht rausgehen. So ist es jetzt Abseits, wir müssen damit leben und jetzt geht es für uns weiter.

Zu seinem Tor: Das freut mich natürlich. Den Ball treffe ich natürlich herausragend. Leider bringt es nichts.

Mein Vater hat gesagt, ich soll den Schwung jetzt einfach mitnehmen. Nächste Woche haben wir wieder ein schweres Auswärtsspiel in Stuttgart. Und dann müssen wir schauen, dass wir ins Punkten kommen, denn die Tabelle wird enger.


„Wir müssen punkten, das wissen wir

Tom Krauß überzeugt zunehmend

Tom Krauß

In solchen Spielen ist ein Punkt für uns unfassbar wichtig. Es ist nicht das erste Mal in den vergangenen Wochen, dass solche Entscheidungen getroffen werden. Heute verlierst du das dadurch (Elfmeter- und Abseitsentscheidung des Schiedsrichters, Anm. der Red.), vielleicht machst du das 2:2. Wenn man sowas siehst, ist das einfach nur bitter. Wir haben kein schlechtes Heimspiel gemacht. Wir kriegen nach dem 1:1 natürlich das 2:1, weil wir den Ball nicht richtig schlagen und Baumgartner es mit seiner Qualität auch sehr sehr gut macht.

Zum Wiedersehen mit seinem Heimatverein: Auf dem Platz hat man nicht mehr das Gefühl, dass ich aus der Stadt komme. Natürlich ist es immer schön, gegen meinen Heimatverein zu spielen. Ich weiß, wo ich herkomme und wem ich das zu verdanken habe. Im Spiel bist du aber voll auf Fokus.

Wir müssen punkten, das wissen wir, denn die unten, die schlafen nicht. Und ein Punkt gegen Leipzig heute wäre sehr wichtig gewesen.


Das war eine vermeidbare Niederlage heute

Thomas Kessler beim Spiel des 1. FC Köln

Thomas Kessler

Das war eine vermeidbare Niederlage heute. Wir müssen uns vorwerfen, dass wir wieder ein Tor durch die Standardsituation bekommen haben und darüber hinaus nach dem Ausgleich und der guten Energie, die wir hatten, gerade zu Beginn der zweiten Halbzeit, zu schnell das Gegentor bekommen haben. Das hängt natürlich auch mit der Qualität von RB zusammen. Am Ende ist es bitter, dass wir heute keinen Punkt mitgenommen haben.


“Das ist unfair“

Lukas Kwasniok vom 1. FC Köln

Lukas Kwasniok

Wir können das heute auf drei, vier Kernelemente runterbrechen. Zum einen hat RB Baumgartner in seinen Reihen, das ist unfair. Dann ist es so, dass wir einfach ein Problem mit den Standards haben. Das muss man einfach so sagen. Die dritte Geschichte ist eine famose Leistung meiner Mannschaft, die bis ans Äußerste gegangen ist. Und das ist natürlich das Entscheidende für mich als Trainer, weil Leistung und Performance natürlich im Vordergrund stehen. Ich bin überzeugt davon, dass Ergebnisse daraus resultieren. Der vierte Punkt ist dann die kuriose Szene rund um dieses Handspiel. So kann man es zusammenfassen. Natürlich bin ich schon enttäuscht.

Zum Handspiel: Grundsätzlich ist das alles natürlich nicht so einfach und ich will mal eine Lanze für die Schiedsrichter brechen. Im Bezug auf den VAR bin ich ja eh so Lala ein Freund davon. Aber es gibt natürlich auch klare Dinge wie das Abseits. In dem Fall geht es aber um eine kontrollierte oder unkontrollierte Abwehraktion von Raum. Und wenn man sich den Kopfball anschaut, dann muss man sagen, wenn das unkontrolliert ist, dann haben wir ein Thema. Nämlich, dass wir den Bundesligaspielern viel zu wenig zutrauen, dann machen wir aus Bundesligaspielern Kreisliga-Kicker. Das war ein freier Kopfball und er kann einfach nicht gut Köpfen in der Situation. Und wenn das kein kontrollierter Kopfball ist, dann haben wir einfach in der Wahrnehmung ein Thema. Ich mache ihm da keinen Vorwurf… eigentlich doch.

Zum Gegentreffer nach einer Standardsituation: Das war kein Fisch und kein Fleisch. Jetzt müssen wir in die Ursachenforschung gehen, warum das so etwas Halbschwangeres war. Der Raum zwischen dem Torhüter und der Kette ist genau so, dass ein Linksfuß wie Raum den Ball da genüsslich reinchippen kann. Wenn du am Elfer stehst, dann hast du eine gute Orientierung. So hast du nichts Halbes und nichts Ganzes. Ich saß auf der Bank und habe es kommen sehen – und dann war ich erst einmal acht Minuten böse.

„Der hat gesagt, ich habe keinen Linken“- Die Stimmen zum Spiel des 1. FC Köln gegen Wolfsburg

Linton Maina jubelt nach seinem Tor gegen den VfL Wolfsburg
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„Der hat gesagt, ich habe keinen Linken“- Die Stimmen zum Spiel des 1. FC Köln gegen Wolfsburg

Am Freitagabend gewinnt der FC nach einem packenden Duell 1:0 gegen den VfL. Nach der Partie äußerten sich unter anderem Linton Maina und Lukas Kwasniok: Die Stimmen zum Duell des 1. FC Köln gegen Wolfsburg.

Nach dem frühen Treffer von Linton Maina machten es die Geißöcke in Halbzeit zwei noch einmal spannend, konnten die Führung aber über die Zeit bringen: Die Stimmen zum Duell des 1. FC Köln gegen Wolfsburg.

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“Der hat gesagt, ich habe keinen Linken“

Linton Maina vom 1. FC Köln jubelt nach seinem Tor

Linton Maina

Zu seinem Tor: Ich habe mich sehr gefreut, dass es wieder geklappt hat. Aber gegen so eine Mannschaft, also gegen einen direkten Konkurrenten, freut mich das natürlich umso mehr, dass es dann für die drei Punkte reicht.

Zur zweiten Halbzeit: Die Wolfsburger sind nach der Pause ein bisschen in ihr Spiel gekommen, haben den Ball ganz gut laufen lassen. Das ist eine Mannschaft, wenn die Spaß haben, dann können die auf jeden Fall kicken. Wir haben die Umschalter auch nicht ganz so gut umgesetzt – die ein, zwei, die wir hatten – und hätten vielleicht doch schon ein bisschen griffiger und ekliger sein können, um den Sack früher zuzumachen.

Zur Bedeutung des Siegs: Gegen einen direkten Konkurrenten, wenn man sich die nächsten Wochen anguckt, die jetzt kommen, war der Sieg extrem wichtig für uns. Zum einen wichtig, um wieder ein bisschen Puffer zu schaffen nach unten und zum anderen auch für uns, um zu sehen, dass sich der ganze Aufwand, den wir betreiben, auch irgendwie lohnt. Das war in den letzten Wochen auch manchmal so, dass wir dann nicht belohnt wurden.

Zu seinem Tor mit dem linken Fuß: Dass ich mit dem linken Fuß getroffen habe, das könnt ihr gerne unserem Co-Trainer mal sagen. Der hat gesagt, ich habe keinen Linken. Ich ziehe in dem Moment einfach ab. Ich glaube, der (Keeper der Wolfsburger, Anm. d. Red.) hat den normalerweise, hält den fest, aber ein bisschen Glück gehört auch dazu.

Zu Marvin Schwäbe: Schwäbe ist jetzt nicht nur in diesem Spiel wichtig. Was der in den letzten Jahren hier macht, ist schon weltklasse und für die Bundesliga auf sehr sehr hohem Niveau. Der hält uns zusammen, nicht nur auf dem Platz mit seinen Paraden, sondern auch mit dem, was er neben dem Platz beiträgt. Wir sind alle sehr, sehr froh, dass er hier ist und dass er unsere Nummer eins ist.


„Die ganze zweite Hälfte war ein Fight

Sebastian Sebulonsen zum Innenverteidiger umfunktioniert

Sebastian Sebulonsen:

Die ganze zweite Hälfte war ein Fight. Wir haben aber nicht aufgegeben, haben am Ende die drei Punkte eingefahren. Das fühlt sich natürlich gut an. Wolfsburg war gegen Ende schwer zu verteidigen, wir müssen damit aber besser umgehen. Wir werden den Sieg heute genießen und dann in der kommenden Woche in die Video-Analyse gehen. Wir haben eine gute erste Hälfte gespielt, in der wir mehr Kontrolle hatten. Wir haben das Spiel diktiert. Das müssen wir uns anschauen und verbessern, aber für heute sind wir glücklich mit den drei Punkten.

Wir konzentrieren uns auf jedes einzelne Spiel, gucken nicht zu weit in die Zukunft und versuchen, uns stetig zu verbessern.

Zu Marvin Schwäbe: Marvin hat heute eine unglaubliche Performance abgeliefert.


„An einem Freitag vorzulegen, ist top“

Marvin Schwäbe im Testspiel gegen Bergisch Gladbach

Marvin Schwäbe

Das Ergebnis ist natürlich schön. Umso schöner ist, dass wir uns als Team belohnt haben nach einer langen Phase wieder zu Null spielen. Wir haben einfach verdient gewonnen und das nehmen wir heute mit. Man darf nicht unterschätzen, dass Wolfsburg trotzdem auch seine Qualitäten hat. Und dass wir uns dann irgendwo auch ein Stück weit auch mal hinten reindrücken lassen, glaube ich, ist ganz normal im Fußball. Dass wir am Ende das zu Null über die Linie gerettet haben, dass wir gewonnen haben, dass wir die drei Punkte hier gelassen haben, das spricht einfach für sich und das ist das, was wir heute mitnehmen, alles andere kommt.

Zur Druckphase der Wolfsburger gegen Ende: Am Ende ist es mein Job. Schön, wenn man der Mannschaft helfen kann, auch hinten raus. Schöner, als wenn es vielleicht einfach nur zu Null wäre und ich habe gar keinen Ball gehalten.

Auf die Frage nach seinen Reflexen: Das ist jahrelanges Training. Vielleicht hat man das irgendwann ein Stück weit bei dem Game, auf der anderen Seite muss man es trotzdem einfach täglich trainieren, muss da dranbleiben, um es auch abrufen zu können. Ich glaube, darum geht es einfach, dass man in dem entscheidenden Moment da ist.

Der Sieg heute war unfassbar wichtig. Ich glaube, wir haben heute gesehen, dass Wolfsburg eigentlich auf Augenhöhe ist. Dass wir das Spiel für uns entscheiden, das ist enorm wichtig, darüber brauchen wir nicht reden – und dass wir dann auch einfach dieses Polster auf die Ränge nach unten haben. An einem Freitag vorzulegen, ist top.


„Wir gucken jetzt mal, was die Konkurrenz macht“

Thomas Kessler beim Spiel des 1. FC Köln

Thomas Kessler:

Im Moment ist die Erleichterung groß. Wir haben einen sehr sehr gute erste Halbzeit gespielt, müssen uns aber vorwerfen, dass wir kein zweites Tor gemacht haben. Jetzt zum Schluss müssen wir uns ehrlicherweise bei unserem Torhüter Marvin Schwäbe bedanken. Eine fantastische Leistung. Man hat schon gemerkt, dass die Mannschaft was zu verlieren hatte in den letzten Minuten. Es war ein ganz ganz wichtiges Heimspiel heute. Jetzt am Ende steht ein wichtiger Dreier und das ist sehr schön.

Zur weißen Weste von Marvin Schwäbe: Das hat er sich verdient mit der täglichen Arbeit, im Training und in den Spielen. In den letzten Wochen war er schon sehr wichtig für uns. Er ist als unser Kapitän auch sehr wichtig in der Kabine und für mich ein super Ansprechpartner. Wir haben einen super Austausch. Heute zwei solche Dinger zu halten – er wird heute gut schlafen.

Zur Tabellensituation: Wir waren ja vorher schon an Wolfsburg vorbei. Es ist wichtig für uns, die drei Punkte heute zu Hause zu lassen. Das Spiel hat dafür gesorgt, dass wir jetzt ein entspannteres Wochenende haben. Wir gucken jetzt mal, was die Konkurrenz macht. Mit 23 Punkten sind wir gut unterwegs. Aber es ist noch ein weiter Weg zu gehen.


„Wir haben nach langer, langer Zeit mal wieder zu Null gespielt“

Lukas Kwasniok vom 1. FC Köln

Lukas Kwasniok:

Wir haben nach langer, langer Zeit mal wieder zu Null gespielt. Schwäbe hat wieder zwei, drei klasse Paraden gehabt in der zweiten Halbzeit. Und deswegen sind wir heute happy, dass wir gewonnen haben.

Wir haben in der zweiten Halbzeit leider das Fußballspielen eingestellt. Und es war schon zu Beginn der zweiten Halbzeit sehr fahrig. Wir wissen schon, wenn wir uns für diese Ausrichtung entscheiden, dass wir dann eher auf den zweiten Ball Fußball spielen müssen. Auch, weil da unsere Stärken liegen, hatten aber dann in der zweiten Halbzeit gar keine Entlastung mehr und waren nicht mehr so sauber in den Verteidigungsaktionen. Und dann brauchst du einen guten Torhüter, den hatten wir.