„Das sah im ersten Moment nicht gut aus“

1. FC Köln: Stimmen zum Leverkusen-Spiel
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„Das sah im ersten Moment nicht gut aus“

Der 1. FC Köln verliert gegen Leverkusen 0:2. Nach dem Spiel äußerte sich unter anderem der Trainer. Die Stimmen zum Leverkusen-Spiel.

Am Sonntagnachmittag spielte der FC gegen Beyer Leverkusen 0:2 und steht aktuell mit 17 Punkten auf dem 16. Tabellenplatz. Der FC spielte durch eine Rote Karte für Jan Thielmann ab der 14. Minute in Unterzahl. Die Stimmen zum Leverkusen-Spiel.


 Ich hätte das Spiel über 90 Minuten gerne elf gegen elf gesehen. Nichtsdestotrotz hatten wir unsere Chancen, die müssen wir gegen Leverkusen nutzen, um was mitzunehmen. Man sieht schon, dass die eine extreme Qualität haben. Mit elf Mann war es schon schwer, gegen die anzulaufen. Mit zehn noch schwieriger. Da muss man sich kompakt hinstellen und probieren, keinen zu kriegen und auf die wenigen Chancen lauern. Es ist bitter, dass der Ball genau gegen den Pfosten und raus geht. Das beschäftigt einen noch ein, zwei Tage und dann muss es abgehackt werden, um gegen Gladbach alles rauszuhauen. Ich habe mich sehr gefreut, wieder in der Startelf zu stehen.

Sargis Adamyan

1. FC Köln: Stimmen zum Leverkusen-Spiel


 Wenn man die Woche durch Köln gegangen ist, das war komplett rot und weiß, das macht schon was mit einem. Echt super Support. Unseren großen Faustpfand konnten wir den Fans heute nicht zurückgeben, aber nächste Woche steht das Derby an und dann hoffen wir, dass wir da was zurückgeben können. Wenn einer runterfliegt, dann möchte man den schon lieber auf dem Platz haben. Dennoch hatten wir unsere Kontersituationen eigentlich ganz gut ausgespielt, aber die Jungs können dann schon ganz gut den Ball laufen lassen von Leverkusen. Sie haben es dann zweimal ausgenutzt. Ich muss aber vom Gefühl her sagen, dass es nicht das typische „an die Wand spielen“ war, trotz der Überzahl haben wir dem Spielverlauf entsprechend das Beste draus gemacht und gehen aber trotzdem mit einer Niederlage runter heute. Ich sehe Schick in meinem Rücken auftauchen, habe dann Angst, dass ich ihn treffe, da kann es dann mal schnell Elfmeter geben. Die Positionierung passt nicht 100 Prozent und dann klingelt es halt. In Sachen Engagement, Laufbereitschaft und Wille können wir uns nichts vorwerfen. Wir müssen schauen, dass wir nächste Woche elf Mann bleiben und dann sieht das Ganze auch schon wieder anders aus.

Timo Hübers

Das Spiel ist für uns heute maximal unglücklich gelaufen. Wir kommen eigentlich ganz gut rein, haben vor dem Platzverweis gleich eine riesen Chance durch Dejan Ljubicic, wo er am zweiten Pfosten vorbei köpft. Dann die unglückliche Szene, ich denke es war keine Absicht, er trifft ihn trotzdem deutlich über dem Knöchel und dann ist das heutzutage so, dass man dafür vom Platz fliegt. Die Mannschaft hat sich über die restlichen fast 90 Minuten mit Nachspielzeit bravourös gewehrt, hat immer wieder Nadelstiche setzen können. Wir haben drei riesige Chancen, die wir leider nicht nutzen können und dementsprechend verlierst du dann so ein Spiel 2:0. Was den Einsatz, die Bereitschaft die taktische Disziplin angeht, die Ordnung, die Kompaktheit, war es ein sehr sehr gutes Spiel von uns gegen einen Top-Gegner, der natürlich in Überzahl deutlich mehr Spielanteile hat. Jan ist selbst der Unglücklichste. Das war überhaupt keine Absicht. Xhaka kreuzt seinen Laufweg, trotzdem trifft er ihn oberhalb des Knöchels. Ich glaube der Schiri will erst gar nichts geben und gibt dann aufgrund eines Anrufs aus dem Kölner Keller doch noch Rot. So ist es heutzutage. Trotzdem, wir haben es auch mit zehn Mann gut gemacht. Bei Justin wird das was Muskuläres sein, ich hoffe nicht schlimmer, aber das sah im ersten Moment nicht gut aus.

Timo Schultz

Bilder zum Spiel 1. FC Köln gegen Bayer Leverkusen

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„Im Training knallt er den in die Maschen“

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„Im Training knallt er den in die Maschen“

Im Auswärtsspiel gegen den VfB Stuttgart holte der FC ein Unentschieden. Zum erkämpften Punkt äußerte sich unter anderem Torschütze Eric Martel. Die Stimmen zum Stuttgart-Spiel.

Am 23. Spieltag verdiente sich der 1. FC Köln mit dem 1:1 gegen den VfB einen Punkt und steht weiterhin auf dem Relegationsplatz. Eric Martel belohnte sich für eine konstant starke Spielzeit. Faride Alidou vergibt eine solche Chance eigentlich nicht. Das findet auch Jan Thielmann. Die Stimmen zum Stuttgart-Spiel.

Ich glaube, gerade in unserer Situation ist es nicht einfach, von Spiel zu Spiel zu denken. Wir haben ein gutes Spiel gemacht, einen Punkt verdient gehabt, hinten raus vielleicht sogar drei. Heute war in der Abwehr das Glück auf unserer Seite. Wir hatten einige Konter am Ende, die wir hätten besser ausspielen können, ich glaube, Farides gehört dazu. Im Training knallt er den in die Maschen.

Jan Thielmann

Foto: Christian Kaspar-Bartke/GettyImages

 Wenn man sich das ganze Spiel ansieht, muss man schon sagen, dass wir ein bisschen Glück gehabt haben, so viele Chancen wie Stuttgart hatte, aber wir nehmen den Punkt gerne mit. Ich habe gesehen, am zweiten Pfosten stand keiner, und dann habe ich gehofft, dass der Ball da hin kommt. Kam er auch und dann musste ich ihn eigentlich nur noch reinmachen. Man sieht, was Stuttgart für eine Saison spielt. Von großen Druck kann man nicht sprechen. Wir hauen uns rein, geben alles, jeder versucht einfach nur, Gas zu geben und ich denke, das sieht man auch auf dem Feld. Man sieht an ein paar Aktionen, dass wir noch zu unruhig sind und uns ein Stück weit die Erfahrung fehlt. Timo versucht im Spiel mit dem Ball, dass wir mutiger sind, das besser rausspielen, das haben wir heute leider nicht geschafft. Das ist auch dem Gegner geschuldet, weil sie es sehr gut machen mit dem Ball, aber wenn man die letzten Spiele anschaut, dann haben wir auch gute Spiel mit Ball gemacht. In Leverkusen ist bestimmt auch was möglich und Gladbach ist Derby, da brennt es immer.

Eric Martel

Das war ein hartes Stück Arbeit heute, wir wussten, was auf uns zukommt. Wenn uns vor dem Spiel jemand sagt, dass wir einen Punkt mitnehmen, unterschreibe ich das auf jeden Fall. Jeder Punkt ist viel wert und wir gucken einfach nächste Woche, dass wir dort auch etwas rausholen. Guirassy ist der, der am meisten auf mich trifft, weil er ganz vorne spielt. Es macht auf jeden Fall sehr viel Spaß. Es war körperbetont und die ganze Liga weiß, was er drauf hat. Heute ist es mir aber gut gelungen, dass er nicht getroffen hat.

Jeff Chabot

Spielbericht

Einzelkritik

„Vollkommen unverständlich, wie man sich das nicht anschaut“

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„Vollkommen unverständlich, wie man sich das nicht anschaut“

Im Heimspiel gegen den SV Werder Bremen konnte der FC keinen Punkt holen. Zum Gegentor und der umstrittenen Elfmeter-Entscheidung äußerte sich unter anderem Marvin Schwäbe. Die Stimmen zum Bremen-Spiel.

Am 22. Spieltag verlor der 1. FC Köln 0:1 gegen Werder Bremen und steht weiterhin auf dem Relegationsplatz. Und das, obwohl sich Bremen über einen Elfmeter nicht hätte beschweren dürfen. Das findet auch Marvin Schwäbe. Die Stimmen zum Bremen-Spiel.

Sehr bitter, sehr enttäuschend, das ist ein Rückschlag. Wir haben heute nicht unser bestes Spiel gezeigt. Wir haben viele Themen, die wir besprechen werden. Im Spiel mit dem Ball war es gerade in der ersten Halbzeit nicht so, wie wir uns das vorgestellt haben. Wir haben in der zweiten Halbzeit alles investiert und sind leider nicht belohnt worden. Wir haben ein zwei Chancen gehabt. Die müssen wir noch konsequenter nutzen. In der Situation, in der wir sind, müssen wir versuchen, da noch konsequenter, noch konzentrierter zu sein. Mit dem Hinblick auf die nächsten Spiele wollten wir heute Punkte holen, das war unser Ziel. Jetzt mit der Niederlage war das schon ein Rückschlag. 
Für mich war das ein ganz klarer Elfmeter. Vollkommen unverständlich, wie man sich das nicht anschaut.

Florian Kainz

Foto: Lars Baron / Getty Images

Aus Torwartsicht will er zum Ball, springt aber mit dem Knie voraus in den Rücken, berührt den Ball auch nicht. Für mich daher auch ein Elfmeter.
Ich wollte eigentlich zum Ball, sehe dann vor mir noch einen Bremer reinlaufen, dementsprechend wollte ich mehr in den Block, weil ich das Gefühl hatte, dass wenn er an den Ball kommt, dass ich dann keine Chance hab und dann im leeren Raum stehe. So stand ich auch im leeren Raum und sehe nicht ganz glücklich aus. Es ist ein extrem bitterer Zeitpunkt heute. Wie wir letzte Woche gesehen haben, machen wir einen gutes Spiel gegen Hoffenheim, holen dann den Punkt. Heute müssen wir uns vorwerfen lassen, dass die erste Halbzeit nicht so gut war, wie wir uns das vorgestellt haben, dass wir dann nach dem 1:0 einen Ticken aggressiver und mutiger nach vorne spielen. Das kommt dann leider einen Tick zu spät. Jetzt stehen starke Gegner vor der Brust, aber auch da müssen wir unsere Punkte holen. 

Marvin Schwäbe

Wir haben keine gute erste Halbzeit gespielt. Uns hat der Mut gefehlt, auch die Überzeugung ein paar Abläufe in der Offensive durchzuspielen. Wir starten natürlich auch schlecht ins Spiel mit zwei direkten Chancen für Bremen, die wir ihnen auf dem Silbertablett servieren. Die Mannschaft hat sich während des Spiels reingekämpft. Wir haben uns unsere Chancen erarbeitet, haben uns heute aber nicht belohnt. Die Bremer haben eins gemacht, wir nicht, dementsprechend stehen wir heute mit leeren Händen da.
Der Schiedsrichter hat nicht gepfiffen, also ist das kein Elfmeter.
Wir wussten genau, dass wir jetzt am Freitagabend, nachdem wir in den letzte Wochen Punkte gesammelt haben, vorlegen können und den Anschluss schaffen können. Das Ziel haben wir heute zu Recht nicht erreicht, da müssen wir uns an die eigene Nase fassen und trotzdem, nächste Woche geht es weiter. Es wird ein langer Weg für uns werden. Wir haben jetzt zwei schwierige Spiele vor der Brust. Für alle die, die heute damit gerechnet haben, dass wir drei Punkte holen, die werden dann überrascht sein, dass wir in den nächsten zwei Spielen dann doch noch punkten. Es ist okay, dass sie heute enttäuscht sind, das sind wir alle zu Recht, da haben wir uns mehr vorgestellt. Wir brauchen eine bessere Trainingswoche und eine bessere Spielleistung und das können wir beeinflussen.

Timo Schultz

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Spielbericht

„Und dann: Pure Emotion“

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„Und dann: Pure Emotion“

Der 1. FC Köln spielt gegen Hoffenheim 1:1 unentschieden und fährt einen Punkt ein. Nach dem Spiel äußerte sich unter anderem der Torschütze. Die Stimmen zum Hoffenheim-Spiel.

Am Sonntagabend spielte der FC gegen die TSG Hoffenheim 1:1 und steht aktuell mit 16 Punkten auf dem 16. Tabellenplatz. Jeder Punkt hilft, findet auch Max Finkgräfe. Die Stimmen zum Hoffenheim-Spiel.

In der ersten Halbzeit war wohl Hoffenheim ein Stück besser, in der zweiten Halbzeit habe ich das sehr ausgeglichen gesehen. In der 94. dann so ein Tor zu bekommen ist natürlich unendlich bitter. Unser Fokus ist im Moment, unsere Defensive zu stabilisieren. Ich glaube, wir haben das letzte Spiel zu Null gespielt, waren auch heute wieder ganz knapp dran. Vorne müssen wir dann wieder über Einzelaktionen kommen, aber da tun wir uns dann auch in den Heimspielen leichter, dass wir dann mehr Wucht, auch mit den Fans im Rücken mehr Selbstvertrauen entwickeln können. Es gilt, hinten die Basis und vorne einen Dosenöffner zu finden. Max macht es im Moment überragend, deswegen hat er sich das Tor auch redlich verdient. Er hat heute wieder ein super Spiel gemacht. Er ist ein bodenständiger Junge und mit ihm kann man gut arbeiten.
 

Benno Schmitz


 Ich freue mich trotzdem, versuche das positiv zu sehen, es fühlt sich aber eher wie eine Niederlage an. Ich trainiere schon jeden Tag, nehme mir nach dem Training so zehn Bälle und ich bin der einzige Linksfuss auf dem Platz, wenn ich das richtig im Kopf habe, außer Jeff. Und dann habe ich drum gebeten und habe den Freistoß bekommen. Ich habe mir gedacht, das ist er jetzt, dafür trainiere ich jeden Tag. Und dann: Pure Emotion. Jeder Punkt hilft, wir müssen das mitnehmen und es positiv sehen und nächste Woche geht es schon wieder weiter. 

Max Finkgräfe

„So ein spätes Gegentor ist immer extrem bitter. Vor allem, wenn man im Nachhinein das Gefühl hat, zwei Punkte liegen gelassen zu haben. Wir haben einen Punkt mitgenommen, was in unserer Situation sehr wichtig ist, und der Punkt war verdient. Darauf lässt sich aufbauen. Zudem müssen wir das Gefühl mitnehmen, dass wir lange zu Null spielen können. Wir können mit Selbstvertrauen aus dem Spiel gehen. Gerade in der zweiten Halbzeit waren wir dann auch mutiger nach vorne und haben uns in den Eins-gegen-Eins-Situationen mehr getraut.“

Marvin Schwäbe

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„Wir müssen auf der Welle weitersurfen“

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„Wir müssen auf der Welle weitersurfen“

Der 1. FC Köln gewinnt gegen Frankfurt verdient 2:0 und fährt drei Punkte ein. Nach dem Spiel äußerte sich unter anderem der Trainer. Die Stimmen zum Frankfurt-Spiel.

Am Samstagabend spielte der FC gegen Eintracht Frankfurt 2:0 und steht aktuell mit 15 Punkten auf dem 16. Tabellenplatz. Der FC belohnt sich endlich, findet auch Max Finkgräfe. Die Stimmen zum Frankfurt-Spiel.

Die Fans sind immer für uns da und unterstützen uns auch in schweren Zeiten. Heute konnten wir zum Glück etwas zurückgeben und das soll uns Aufschwung geben für die nächsten Wochen. Wir haben schwere Spiele über Karneval. Wir müssen fokussiert bleiben, können den heutigen Tag nutzen und uns freuen und uns ab übermogen wieder vorbereiten auf das nächste Spiel. Wir müssen weiter Druck ausüben, Punkte machen. Die Gelb-Roten Karten haben uns gutgetan und wir haben hintenraus auch verdient gewonnen. Wir waren gut im Spiel, es war nur eine Frage der Zeit, wann das erste Tor für uns fällt. Auch in Normalzahl hätten wir ein gutes, wenn nicht überragendes Spiel gemacht. Ich bin froh, dass Dejo mich gesehen hat. Im Training haben wir öfter Kontersituationen und dass wir sie heute so gut ausspielen konnten, da freuen wir uns drüber. Wenn man nur mit erfahrenen oder nur jungen Spielern spielt, ist es nicht gut, man braucht ein gewisses Gleichgewicht. Dass wir momentan viele junge Spieler haben, spricht für unsere Ausbildung und für die Qualität unserer jungen Spieler. Wir müssen Punkte machen, gewinnen und dann auf der Welle weitersurfen.
 

Jan Thielmann

Ich freue mich vor allem über das zu Null. Man kann daran schrauben, dass man mehr Tore schießt, oder du spielst zu Null. Das haben wir heute hervorragend gemacht. Die Mannschaft hat das sehr stabil verteidigt. Es ist eine lange Woche bis Hoffenheim, daher können die Jungs auch heute Abend mal ein Kölsch trinken. Es ist Karneval in Köln, es gibt einige Termine. Für mich entscheidend ist das Spiel am Sonntag und das haben die Jungs auch anhand des Trainingsplans gesehen. Es freut mich für Faride, dass er jetzt sogar im zweiten Spiel hintereinander treffen konnte. Seitdem ich hier bin, ist er sehr auffällig im Training. Er hat auch die Gelb-Rote Karte herausgeholt und hat einen großen Anteil daran, dass wir das Spiel gewonnen haben. Jan hat einen guten Abschluss und hat das auch unter Beweis gestellt. Es sind nur drei Punkte. Wir schauen schon auch auf die Tabelle und wissen, dass wir Ergebnisse brauchen. Wir wissen aber auch, dass wir die Fans hinter uns haben. 
 

Timo Schultz

Dafür spielen wir Fußball, das haben die Fans sich verdient. Ich fand mich in Ordnung und die ganze Mannschaft hat das klasse gemacht. Wir haben die letzten Spiele schon immer alles gegeben und heute haben wir uns endlich belohnt. Der Klub hat mich groß gemacht und mich aufgenommen in Zeiten, wo es mir persönlich und leistungstechnisch nicht so gut ging und hat mir die Möglichkeit gegeben, jetzt hier auf dem Platz stehen zu dürfen. Das versuche ich zurückzugeben. Man sollte immer schön den Ball flachhalten, es ist mein elftes Bundesligaspiel und mal gucken, was noch kommt. Aber der neue Jonas Hector, das bin ich ganz sicher nicht. Es ist ein extrem wichtiger Sieg und nächste Woche versuchen wir, es dann ganz genauso zu machen.

Max Finkgräfe

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„Wir können heute mit einem guten Gefühl nach Hause fahren“

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„Wir können heute mit einem guten Gefühl nach Hause fahren“

Vor dem Spiel gegen den VfL Wolfsburg hatte Timo Schultz einen klaren Plan. Die Defensive sollte stärker in den Fokus genommen werden und die Null stehen. Aufgegangen ist dieser nicht. Der 1. FC Köln musste sich mit einem 1:1 Remis zufrieden geben. Nach dem Spiel äußerte sich unter anderem der Trainer. Die Stimmen zum Wolfsburg-Spiel.

Am 19. Spieltag spielte der FC 1:1 gegen den VfL Wolfsburg und steht aktuell auf dem 16. Tabellenplatz. Das Ergebnis geht in Ordnung, findet auch Trainer Timo Schultz. Die Stimmen zum Wolfsburg-Spiel.

Es war hintenraus ein verdientes Unentschieden. Wir sind mit einem schönen Tor durch Faride in Führung gegangen. Leider konnten wir es nicht lange halten. Wir hatten dann Glück und am Ende Marvin Schwäbe, der uns im Spiel hält. Wir hatten drei, vier gute Kontersituationen, die wir gut ausgespielt haben und wo uns das Quäntchen Glück fehlte. Als Wolfsburg noch mal Druck aufbauen konnte, haben wir uns das 1:1 erarbeitet. Es ist ein guter Punkt für uns, wir sind in der Tabelle einen Platz geklettert. Wir machen ein Haken hinter das Spiel und bereiten uns ab Dienstag auf Frankfurt vor.

Timo Schultz

Credits: Lars Baron / Getty Images

Für diese Leistung war der Punkt zu wenig, würde ich sagen, weil wir uns heute sehr viel erarbeitet haben. Wir haben sehr gut gespielt, gerade mit dem Ball, aber auch gegen den Ball. Wir haben alles auf den Platz gebracht, an Leidenschaft, an Kampfgeist. Ich glaube, wir hätten den Dreier einfach verdient gehabt. Der schnelle Ausgleich war natürlich extrem bitter, wir müssen gucken, dass wir das analysieren und nach einem eigenen Tor einfach noch ein Stück weit schärfer sind.
Mit jeder Woche, mit jedem Training kriegen wir die Idee des Trainers ein bisschen mehr und besser auf die Platte. Jeder Punkt, jeder Sieg gibt uns mehr Selbstvertrauen und es ist einfach besser, damit zu arbeiten.

Marvin Schwäbe

Den Punkt nehmen wir sehr gerne mit, denn gerade in unserer Situation tut jeder Punkt gut. Wir haben es über weite Strecken echt gut gemacht. Wir haben mit dem Ball gut nach vorne gespielt, immer wieder in die Tiefe gespielt und gut verteidigt. Wir sind nur in den fünf Minuten nach der Führung und in den letzten fünf Minuten unter Druck geraten, sonst haben wir alles gut wegverteidigt. Wir können heute mit einem guten Gefühl nach Hause fahren.

Florian Kainz

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„Ich bin heute richtig sauer“

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„Ich bin heute richtig sauer“

Vor dem Spiel gegen Borussia Dortmund hatte Timo Schultz einen klaren Plan. Aufgegangen ist dieser nicht. Der 1. FC Köln musste sich mit einer 0:4 Niederlage abfinden. Nach dem Spiel äußerte sich unter anderem der Trainer. Die Stimmen zum Dortmund-Spiel.

Am 18. Spieltag spielte der FC 0:4 gegen den BVB und steht aktuell auf dem 17. Tabellenplatz. Obwohl der Plan des Trainers Timo Schultz nicht aufging, nimmt dieser dennoch etwas Positives aus dem Spiel mit. Die Stimmen zum Dortmund-Spiel.

Fußball ist ein Ergebnissport, Dortmund war uns in der Kernkompetenz Effizienz total überlegen. Dennoch kann ich sogar ein paar positive Aspekte aus dem Spiel mitnehmen. Gerade in der ersten Halbzeit haben wir viele gute Sachen gemacht. Wir haben uns in den entscheidenden Situationen zu naiv angestellt. Wir müssen lernen, noch brutaler das eigene Tor zu verteidigen. Das haben wir heute nicht geschafft, entsprechend steht ein 0:4 auf der Anzeigetafel.

Timo Schultz

Foto: Lars Baron/Getty Images

Es war ein zu deutliches Ergebnis, wenn man das Spiel sieht. Es war kein schlechtes Spiel, wir müssen so weitermachen. Wir sind drauf und dran, erarbeiten uns unsere Chancen. Nach der Pause haben wir zum Beispiel zwei Hochkaräter, dann kann es auch Unentschieden stehen. Wir setzen die Spielidee des neuen Trainers immer mehr um und kriegen mehr Chancen.

Marvin Schwäbe

Ich bin heute richtig sauer. Dass du mit 0:4 nach Hause gehst, ist einfach ärgerlich. Es gab einige Situationen, in denen wir uns nicht clever anstellen. Wir bekommen beim Stand von 0:2 und in der Nachspielzeit beispielsweise ein Kontergegentor. Das darf nicht passieren und daran werden wir arbeiten.
Wir waren gut im Ballbesitz, haben mutig gespielt, aber es gab auch viele Punkte, wo wir uns im Kampf um den Klassenerhalt cleverer anstellen müssen.

Florian Kainz

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Einzelkritik

Die Stimmen zum Heidenheim-Spiel

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Die Stimmen zum Heidenheim-Spiel

Im ersten Spiel unter Timo Schultz war der 1. FC Köln gegen den 1. FC Heidenheim lange die bessere Mannschaft. Dennoch musste der FC sich mit einem 1:1 Remis begnügen. Nach dem Spiel äußerte sich der neue Trainer. Die Stimmen zum Heidenheim-Spiel.

Am 17. Spieltag spielte der FC 1:1 gegen FCH und startet nun auf dem 17. Tabellenplatz ins neue Jahr. Und das, obwohl die Geißböcke durchaus Torchancen hatten. Nach einem Tor von Davie Selke und einer guten ersten Halbzeit, glich Adrian Beck dann doch noch zum 1:1 aus. Danach fiel den Kölnern nicht mehr viel ein.

Die für mich entscheidende Situation war direkt nach der Halbzeit, als wir das zweite Tor nicht machen. Da hatten wir in nur wenigen Minuten mehrere hohe Balleroberungen. Wenn wir da das 2:0 gemacht hätten, wäre der Spielverlauf noch mehr auf unserer Seite gewesen. Danach waren wir 20 Minuten nicht mehr gut, haben viele Standards zugelassen und das 1:1 kassiert. Wir hätten gerne drei Punkte geholt, aber Heidenheim steht zu Recht in der oberen Tabellenhälfte. Die spielen eine richtig starke Saison und sind eine der unangenehmsten Mannschaften. Mich ärgert beim Gegentor, dass wir den Rückraum eigentlich klar eingeteilt hatten. Trotzdem nehmen wir den Punkt mit.

Timo Schultz

Photo by Christof Koepsel/Getty Images

Wir haben eine gute erste Hälfte gespielt. Am Ende haben uns die ersten 15 Minuten der zweiten Halbzeit die Punkte gekostet. Aber es ist ein Punkt mehr als gestern, den nehmen wir mit. In der zweiten Halbzeit haben wir zu viele Standardsituationen zugelassen. Wir wussten, dass Heidenheim da seine Stärken hat. So ist auch das Gegentor gefallen, deswegen haben wir nur einen Punkt geholt. Nächste Woche kommt gegen Dortmund das nächste Heimspiel, da wollen wir wieder etwas packen. Wir werden das heutige Spiel analysieren. Wir arbeiten noch nicht so lange mit dem neuen Trainer, aber gewöhnen uns langsam aneinander. Ich bin guter Dinge, dass wir die nächsten Wochen gut weiterarbeiten werden.

Jeff Chabot

Es war eine gute erste Hälfte von uns. In der zweiten hat Heidenheim besser gespielt. Wir können trotzdem darauf aufbauen. Es ist ein neuer Trainer da mit eigenen Ideen. Es ist gut, dass wir schon einiges haben umsetzen können.

Davie Selke

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„Wir stehen voll und ganz hinter dem Trainer“

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„Wir stehen voll und ganz hinter dem Trainer“

Im Duell um die Abstiegsplätze war der 1. FC Köln gegen Union Berlin lange die bessere Mannschaft. Dennoch musste der FC sich mit 0:2 geschlagen geben. Nach dem Spiel stellten sich die Spieler hinter den Trainer Steffen Baumgart. Die Stimmen zum Berlin-Spiel.

Am 16. Spieltag verlor der FC 0:2 gegen die Eisernen und überwintert auf einem Abstiegsplatz. Und das, obwohl die Geißböcke durchaus Torchancen hatten. Ausgerechnet Benedict Hollerbach, den die Kölner im Sommer noch verpflichten wollten, traf zum 1.0. Die Diskussion um Trainer Steffen Baumgart dürfte mit der Niederlage wohl weitergehen.

Wenn wir sehen, was wir investiert haben, ist es extrem traurig, dass wir uns nicht belohnt haben. Es war eine der besten ersten Hälften der letzten Wochen, wir hatten das Spiel unter Kontrolle. Warum wir dann die Tiefe nicht mehr gefunden haben, weiß ich nicht. Wir hatten nicht mehr das Selbstverständnis. Ich denke nicht, dass es die Köpfe waren. Wir haben ja gezeigt, dass es funktioniert. Ich habe aktuell keine Worte dafür. Wir haben enorm viel Arbeit vor uns. Wir schaffen es nicht über 90 Minuten, so mutig zu sein. Dann wird man knallhart bestraft und selten belohnt. Wir stehen voll und ganz hinter dem Trainer und wissen, was wir an ihm haben. Wir wissen, dass wir immer einen guten Plan an die Hand bekommen. An ihm liegt es nicht. Wir werden jetzt das ein oder andere Wort sprechen, das ist auch nötig. Die nächsten zehn Tage sind aber gut, um mal abzuschalten.

Marvin Schwäbe bei SKY

Wir haben eine überragende erste Hälfte gespielt, aber das bringt uns nichts. Wir müssen die Dinger dann auch mal wegmachen. In der Situation so eine erste Hälfte zu spielen, ist nicht selbstverständlich. Wer den ersten Lucky Punch setzt, entscheidet das Spiel dann für sich. Das war leider Union. Ich würde jetzt gerne weitermachen, so in die Pause zu gehen ist schwierig. Ich kann meine Meinung sagen und ich kann sagen, dass Steffen Baumgart und sein Team uns überragend eingestellt haben. Am Ende sind wir es auf dem Platz, die die Dinger reinmachen müssen.

Davie Selke

Wir waren über weite Strecken des Spiels besser. Wir hatten zwei Mal die Chance auf das 1:0 und nutzen diese nicht. Mit dem Tor für Union wird es dann schwieriger. Am Ende interessiert es niemanden, ob ich glaube, dass es verdient oder unverdient ist. Es ist ein Ergebnissport und das Ergebnis fällt heute sehr hart aus. Wir müssen damit leben, das fällt schwer.

Steffen Baumgart bei SKY

Alles zum Spiel

Einzelkritik