Überzeugender Saisonstart: Darum wird Jan Thielmann immer wichtiger für den 1. FC Köln

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Überzeugender Saisonstart: Darum wird Jan Thielmann immer wichtiger für den 1. FC Köln

Vier Spieltage nach Saisonstart läuft bei den Geißbocken vieles richtig. Eine zentrale Rolle spielt dabei Jan Thielmann. Das Eigengewächs hat den besten Saisonstart seiner Karriere hingelegt. Und das nicht ohne Grund: Darum ist Jan Thielmann inzwischen unersetzbar beim 1. FC Köln.

Trotz der Niederlage gegen RB Leipzig am vergangenen Samstag grüßen die Kölner von Rang vier der Bundesliga Tabelle. Und ein Eigengewächs hat da seinen Anteil dran. Darum ist Jan Thielmann inzwischen unersetzbar beim 1. FC Köln.

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Jan Thielmann scheint in diesem Herbst auf dem besten Weg zu sein, die vor Saisonstart an in ihn gesetzten Erwartungen zu erfüllen: „Wir wünschen uns, dass er mit seinem Charakter und seiner Mentalität in den kommenden Jahren mehr und mehr Verantwortung übernimmt und eine Führungsrolle in unserer Mannschaft einnimmt. Wir freuen uns sehr, dass Jan diesen Weg mit uns gehen möchte und aktiv dazu beitragen will, den FC in der Bundesliga zu stabilisieren“, hatte Kölns Sportdirektor Thomas Kessler Anfang August erklärt anlässlich der Vertragsverlängerung des FC-Eigengewächses bis 2028. Die Entwicklungen seitdem erwecken den Eindruck, dass der Spieler die für ihn vorgesehene Rolle ausfüllen kann.

Thielmann setzt erneut Ausrufezeichen

Denn die jüngsten sportlichen Entwicklungen bestätigen Kesslers Plan mit dem Eigengewächs. Mit drei Scorerpunkten nach vier Spieltagen zählt Thielmann aktuell zu den gefährlichsten Offensivspielern im Team, direkt hinter Neuzugang Marius Bülter, der bereits vier Torbeteiligungen auf dem Konto verbucht hat. Auch die jüngste Niederlage gegen Champions-League-Anwärter RB Leipzig änderte daran nichts. Für die Geißböcke war die Partie zwar eine bittere, zugleich lehrreiche Erfahrung. Thielmann setzte dennoch erneut ein starkes Ausrufezeichen. Nachdem er beim 4:1-Spektakel gegen den SC Freiburg mit Tor und Vorlage glänzte, traf er nun auch in Leipzig.

Ein mustergültig eingeleiteter Angriff über Johannesson und Martel landete beim sprintenden Thielmann, der mit seinem schwächeren linken Fuß wuchtig an RB-Keeper Peter Gulacsi vorbei ins Netz traf. „Ich weiß nur, dass ich ihn gut mit links getroffen habe. Im Endeffekt bringt mir das aber nichts, wenn wir heute null Punkte mitnehmen. Erstaunlicherweise treffe ich den Ball trotzdem mit links. Ich habe offenbar zwei Füße, der andere kann auch ein bisschen was“, kommentierte der Torschütze mit einem Schmunzeln.

Vertrauen zahlt sich aus

Sein Standing innerhalb der Mannschaft zeigt sich aber nicht allein in sportlichen Zahlen. Ein wichtiger Beleg für seine wachsende Rolle ist auch die Wahl in den Mannschaftsrat. Neben Kapitän Marvin Schwäbe und Vizekapitän Ron-Robert Zieler gehören mit Marius Bülter und Jan Thielmann zwei Offensivspieler dem Gremium an. Für den 23-Jährigen ist das ein klares Signal des Vertrauens. Dieses Vertrauen wird ihm nicht nur von Sportchef Kessler und Trainer Lukas Kwasniok ausgesprochen, sondern offensichtlich auch vonseiten der Kabine. Thielmann wird damit längst nicht mehr ausschließlich als talentierter Flügelspieler wahrgenommen, sondern zunehmend auch als Stimme und Vertreter innerhalb des Teams. Und das Vertrauen zahlt er nun mit den besten Leistungen zurück, die er je zu einem so frühen Zeitpunkt im FC Trikot auf den Platz bringen konnte.

Hinzu kommt ein wachsendes Selbstvertrauen, das in Verbindung mit spürbarer Selbstwirksamkeit gerade in der Underdog-Rolle des FC zu einem entscheidenden Mittel werden kann.

Thielmann: „Müssen realistisch bleiben“

Ergebnisse wie das aus Leipzig, das bei anderen Teamkonstellationen möglicherweise lähmend wirken würde, lassen sich gut wegstecken, davon ist Thielmann überzeugt: „Wir ziehen trotzdem positive Schlüsse. Wir haben meiner Meinung nach ein ordentliches Spiel gemacht hier in Leipzig. Jetzt schauen wir, dass wir in den nächsten Wochen die positiven Dinge mitnehmen und wieder in den Punktekorridor kommen.“ Der Reality-Check durch die Roten Bullen habe dem FC auch gutgetan, um den ersten unrealistischen, wenngleich in der Regel auch scherzhaft gemeinten Hirngespinsten vom europäischen Geschäft frühzeitig etwas Vernunft einzuhauchen. „Wir haben ja nicht gegen niemanden gespielt, sondern gegen Leipzig, die normalerweise Champions-League-Anwärter sind. Deswegen müssen wir realistisch bleiben.”


Liga-Marktwert-Vergleich – der FC liegt (aktuell) auf den meisten Positionen auf Rang eins

Max Finkgräfe, Jonas Urbig, Eric Martel und und Jan Thielmann vor dem Stadion des 1. FC Köln.
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Liga-Marktwert-Vergleich – der FC liegt (aktuell) auf den meisten Positionen auf Rang eins

Statt dem befürchteten Ausverkauf geht der 1. FC Köln mit einem der wertvollsten Kader in die neue Saison. Und das nicht nur im Kadervergleich. Der FC ist auf den meisten Positionen top besetzt.

Im Vergleich der Marktwerte der 2. Bundesliga sind die Geißböcke momentan stark aufgestellt. Auf der Torwartposition, in der Abwehr und im Mittelfeld befindet sich jeweils der wertvollste Spieler der Liga in den Kölner Reihen. Marktwerte: So schneidet der 1. FC Köln im Ligavergleich ab.

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Mit dem so gut wie sicheren Verbleib von Linton Maina beim 1. FC Köln scheint sich das Puzzle des Kaders für die kommende Spielzeit zu vervollständigen. Christian Keller hat den Großteil des Kaders zusammengehalten, den befürchteten Ausverkauf beeindruckend abgewendet. Wirklich schmerzhaft erscheint auf den ersten Blick nur der Weggang von Jeff Chabot, mit Abstrichen der wahrscheinliche Abschied von Davie Selke. Wie der Sportdirektor angekündigt hat, gehen die Kölner mit einem wettbewerbsfähigen Kader ins Unterhaus des deutschen Fußballs. Nicht nur das. Laut transfermarkt.de starten die Kölner mit dem wertvollsten Kader in die neue Spielzeit. So schätzt das Online-Portal den Wert der Geißböcke auf 69,5 Millionen Euro ein, es folgen Hertha BSC mit 54 und Fortuna Düsseldorf mit 44 Millionen Euro. Spannend: Der FC Schalke 04 belegt „nur“ den achten Platz (21,6 Mio).

Kaderwerte werden sich noch verändern

Der Aussagewert über das Abschneiden in der Liga ist natürlich relativ. Zum einen werden die Werte bei transfermarkt.de geschätzt, zum anderen gehörte der FC in der vergangenen Saison nicht zu den drei schlechtesten Teams der Bundesliga und stieg bekanntlich trotzdem als Vorletzter ab. Doch der Abstand zu Berlin und Düsseldorf ist dennoch beeindruckend und durchaus ein Fingerzeig. Allerdings wird dieser wohl noch deutlich schrumpfen. Sollten Dejan Ljubicic und Marvin Schwäbe den Verein wie erwartet verlassen, dazu noch der ein oder andere Wackelkandidat abgegeben oder verliehen werden, würde der Kaderwert auf knapp 60 Millionen Euro schrumpfen. Zumal es bei der Konkurrenz sicher noch Transfers geben wird, die das Tableau noch einmal verschieben werden. Der Transfersommer hat gerade erst begonnen.

Jonas Urbig schon jetzt an der Spitze

Spannend wird der Blick wiederum auf die einzelnen Mannschaftsteile. So verfügt der FC aktuell über die beiden wertvollsten Keeper der 2. Liga. Marvin Schwäbe und Jonas Urbig erreichen beide einen Wert von vier Millionen Euro und liegen damit deutlich vor dem auf Rang drei liegenden Tjark Ernst von Hertha BSC. Allerdings wird Schwäbe die Kölner wohl verlassen. Der 29-Jährige würde gerne weiterhin erstklassig spielen. Anfragen gibt es bislang wohl noch nicht.

  1. Jonas Urbig, 1. FC Köln, 4 Mio
  2. Marvin Schwäbe, 1. FC Köln, 4 Mio
  3. Tjark Ernst, Hertha BSC, 2,5 Mio
  4. Florian Kastenmeier, Fortuna Düsseldorf, 1,5 Mio
  5. Ron-Thorben Hoffmann, FC Schalke 04, 1 Mio

Finkgräfe führt die Abwehr an

Auch in der Abwehr ist der FC überdurchschnittlich gut besetzt. Die Liste der Abwehrspieler führen ebenfalls zwei FC-Profis an, insgesamt befinden sich vier Geißböcke in der Top-15 – und wenn man so will eine gesamte Viererkette. Max Finkgräfe ist der wertvollste Abwehrspieler, den transfermarkt.de für die 2. Bundesliga angibt. Der 20-Jährige wird auf einen Marktwert von sechs Millionen Euro geschätzt. Auf immerhin 5,5 Millionen Euro kommt Timo Hübers. Dann folgt mit Finn Jeltsch der Innenverteidiger des 1. FC Nürnberg. Jeltsch wurde im vergangenen Jahr U17-Weltmeister gemeinsam mit Fayssal Harchaoui und Justin von der Hitz. Der Abwehrspieler gilt als eins der größten Abwehrtalente des Landes. Der Marktwert liegt bei fünf Millionen Euro.

Auf Rang 13 und 14 folgen mit Luca Kilian und Rasmus Carstensen zwei weitere FC-Spieler. Kein anderes Team stellt vier Abwehrspieler in der Top-15. Zudem stellen die Kölner den wertvollsten Links- und Innenverteidiger sowie den zweitwertvollsten Rechtsverteidiger.

  1. Max Finkgräfe, 1. FC Köln, 6 Mio
  2. Timo Hübers, 1. FC Köln, 5,5 Mio
  3. Finn Jeltsch, 1. FC Nürnberg, 5 Mio
  4. Christoph Klarer, SV Darmstadt 98, 3 Mio
  5. Jamil Siebert, Fortuna Düsseldorf, 3 Mio

Martel im Mittelfeld auf der Pole-Position

Zwar stellen die Kölner nicht das Top-Duo im Mittelfeld, allerdings sind zwei der drei wertvollsten Mittelfeldspieler der 2. Bundesliga Geißböcke. Auf Rang eins liegt Eric Martel, dessen Marktwert auf 7,5 Millionen Euro geschätzt wird. Hinter Pascal Klemens von Berlin (5 Mio) belegt Dejan Ljubicic den dritten Rang (ebenfalls 5 Mio). Auf Rang sechs folgt Dejan Huseinbasic (4 Mio), der gerade erst seinen Kontrakt beim FC verlängert hat. Tatsächlich befinden sich vier FC-Profis in der Top-15. Auch Florian Kainz schafft es in die Wertung. Fortuna Düsseldorf stellt sogar fünf Spieler, die in die Top-15 geschätzt werden. Auffallend: Die wertvollsten Kölner Spieler sind allesamt eher im defensiven Mittelfeld angesiedelt. In der Offensive wird es für den FC mau. Allerdings auch, weil Jan Thielmann nach dem Portal in die Kategorie „Stürmer“ gerechnet wird.

  1. Eric Martel, 1. FC Köln, 7,5 Mio
  2. Pascal Klemens, Hertha BSC, 5 Mio
  3. Dejan Ljubicic, 1. FC Köln, 5 Mio
  4. Ibrahim Maza, Hertha BSC, 5 Mio
  5. Ludovit Reis, Hamburger SV, 4,5 Mio.

Thielmann wird noch aufrücken, Tzolis vor Abschied

Nur im Angriff liegen Spieler des 1. FC Köln nicht auf dem ersten Platz. Noch nicht. Stand jetzt führt Christos Tzolis die Liste mit einem Marktwert von zehn Millionen Euro an. Allerdings steht der Angreifer von Fortuna Düsseldorf vor dem Wechsel zum FC Brügge. Damit würde Jan Thielmann aufrücken. Der 22-Jährige liegt gemeinsam mit Nicolo Trisoldi von Hannover 96 und Fabian Reese von Hertha BSC auf Rang zwei. Auch Linton Maina, Luca Waldschmidt und Tim Lemperle befinden sich in der Top-Ten.

  1. Christos Tzolis, Fortuna Düsseldorf, 10 Mio
  2. Jan Thielmann, 1. FC Köln, 5 Mio
  3. Fabian Reese, Hertha BSC, 5 Mio
  4. Nicolo Trisoldi, Hannover 96, 5 Mio
  5. Wilfried Kanga, Hertha BSC, 4 Mio

Top-Elf stark besetzt

Tatsächlich finden sich in der Top-15 der gesamten Liga acht FC-Profis. Tzolis ist der wertvollste Spieler der Liga, gefolgt von Martel, Fingräfe, Hübers und Ljubicic. Nach dem so gut wie sicheren Abgang des Griechen führen also gleich vier FC-Spieler die Gesamttabelle an. Würde man nun nach einer 4-2-3-1-Formation wie in der Vorsaison aufstellen, würde der FC eine erstaunlich wertvolle Elf aufstellen. Kein Spieler belegt in der Liste der jeweiligen Position einen Rang schlechter als Platz zehn.

  1. Jonas Urbig (TW/Platz 1 der Liga auf seiner Position)
  2. Max Finkgräfe (LV/1)
  3. Timo Hübers (IV/1)
  4. Luca Kilian (IV/10)
  5. Rasmus Carstensen (RV/2)
  6. Eric Martel (ZM/1)
  7. Dejan Ljubicic (ZM/3)
  8. Linton Maina (LM/4)
  9. Jan Thielmann (RM/2)
  10. Luca Waldschmidt (ST/5)
  11. Tim Lemperle (ST/6)


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Transfergerüchte

Wer geht, wer bleibt?

Jan Thielmann: Zwischen Pechvogel und prognostizierter Weltklasse

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Jan Thielmann: Zwischen Pechvogel und prognostizierter Weltklasse

Wieder einmal wirft eine Verletzung Jan Thielmann zurück. Dabei gilt der Youngster als großer Hoffnungsträger beim FC. Die Kölner Verantwortlichen sehen in ihm die künftige Identifikationsfigur, Datenexperten einen künftigen Weltklasse-Spieler.

Der Schock einer weiteren schweren Verletzung sitzt bei Jan Thielmann und den Kölner Verantwortlichen tief. Der 21-Jährige soll endlich den Durchbruch beim FC schaffen. Kein Wunder, man traut dem Offensivspieler beim FC viel zu. Jan Thielmann: Zwischen Pechvogel und prognostizierter Weltklasse.

Bild: Herbert Bucco

Auch wenn es sich nur um Werbe-Aufnahmen handelt, das Strahlen von Jan Thielmann scheint groß. In hellblauem Jersey grinst der Kölner Youngster in die Kamera, schlägt sich offensichtlich die Hand auf die Brust. Wann die Fotos für die neuen Ausweichtrikots gemacht worden sind, ist nicht bekannt, sie werden vor Juni gemacht worden sein, denn zuletzt hatte Jan Thielmann eher wenig Grund zu strahlen. Der Kölner Offensivspieler zog sich im Juni eine Verletzung zu, mal wieder. Noch vor einem Jahr erklärte der 21-Jährige im Trainingslager in Donaueschingen, dass die kommende Saison mit dem FC und die anschließende U21-EM das große Ziel für das FC-Eigengewächs seien. Ein Jahr später blickt Thielmann auf eine durchwachsene Saison zurück, auf den geplatzten Traum der Europameisterschaft und auf Reha statt Saisonvorbereitung.

Thielmann verpasste nicht nur das Trainingslager in Maria Alm und die weitere Vorbereitung – der 21-Jährige wird den Kölnern frühestens im Herbst wieder zur Verfügung stehen. In Köln spricht man von einer Muskelverletzung, auf jüngsten Aufnahmen befindet sich das Knie aber in einer Orthese, wie nach einer Bänderverletzung. So oder so fällt Thielmann Monate aus. „Das stimmt uns traurig. Jans großes Ziel war die EM-Teilnahme. Und wenn du dich am Tag vor dem Start dann wieder so verletzt, dann kam man sich vorstellen, was in ihm los ist“, sagte FC-Trainer Steffen Baumgart. Wenn man so will war es der negative Höhepunkt eines Seuchenjahres. Seit Mai 2022 fehlten Thielmann mehr als 150 Tage. Immer wieder kam der Youngster zurück, doch es folgte direkt der nächste Rückschlag. „Es ist brutal schwer, die richtigen Worte zu finden“, schrieb Thielmann unmittelbar nach der jüngsten Verletzung auf Instagram.

Thielmann steht vor einer großen Zukunft

„Wir wissen, dass Jan vom Kopf her ein Typ ist, der sich zusammen mit uns da wieder herausarbeiten wird“, sagte Baumgart vor einigen Wochen und tatsächlich zeigen Instagram-Videos die harte Arbeit des Youngsters. Nicht nur für Thielmann persönlich ist die Verletzung ein weiterer Rückschlag. Denn die Kölner Verantwortlichen setzen große Hoffnungen in den Offensivspieler. Und das kommt nicht von ungefähr. Trotz seiner Verletzungen hat der 21-Jährige bereits die 100-Pflichtspiel-Marke beim FC geknackt, er durchlief sämtliche U-Nationalmannschaften, war im vergangenen Jahr für den Golden-Boy-Award nominiert. Der U17-Meister von 2019 soll mittelfristig ein Gesicht, eine Identifikationsfigur des 1. FC Köln werden. Das Potenzial des gebürtigen Föhreners scheint riesig, mittelfristig wird Thielmann – sollten ihn nicht weitere Verletzungen zurückwerfen – eine große Rolle im Kader der Kölner spielen.

So berechnet Gool.ai den Marktwert des Offensivspielers aktuell auf 4,23 Millionen Euro. Das Online-Portal lässt mehr als 300 objektive Leistungsparameter in die Berechnung mit einfließen. Im Gegensatz zu transfermarkt.de spielen die subjektiven Einschätzungen der User keine Rolle. Nach jedem Spiel wird der Wert neu berechnet, Thielmann ist demnach nicht nur einer der wertvollsten Spieler im Kader des FC, der Wert des Youngsters liegt damit um ein Dreifaches höher als der Durchschnittswert von mehr als 1200 nach Position und Alter vergleichbaren Akteuren. Von den deutschen Spielern dieser Altersgruppe erreichen nur Karim Adeyemi und Kevin Schade aktuell einen höheren Wert. Das Portal prognostiziert Thielmann für den kommenden Sommer sogar einen Marktwert von rund zehn Millionen Euro.

Thielmann fällt in die Kategorie „Weltklasse“

Auch die Datenexperten von Global Soccer Network (GSN) weisen auf das große Potenzial des Spielers hin. Anhand von 15.000 Daten und Algorithmen berechnet das Unternehmen den sogenannten GSN-Index eines Profis. Dieser gibt Vereinen wie PSG und Chelsea eine Hilfestellung bei der Suche auf dem Transfermarkt. Der GSN-Index von Thielmann liegt bei 76.96. Der 21-Jährige gehört damit schon jetzt der Kategorie „internationale Klasse“ an und sein Index-Wert ist der höchste im gesamten FC-Kader. Und nicht nur das: GSN berechnet auch das Potenzial eines Spielers. Das liegt bei Thielmann sogar bei 87.5 – er würde damit in die Kategorie „Weltklasse“ fallen.

Auch deswegen sind die Kölner natürlich an einer Vertragsverlängerung mit dem Eigengewächs interessiert. Thielmanns Kontrakt läuft im kommenden Sommer aus, beide Seiten sollen sich dem Vernehmen nach annähern.

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