Zwischen La Liga-Hoffnung und Bankfrust – Kontrastprogramm für Ex-Youngster des 1. FC Köln

Damion Downs und Max Finkgräfe spielen nicht mehr für den 1. FC Köln
,
Startseite » Tim Lemperle

Zwischen La Liga-Hoffnung und Bankfrust – Kontrastprogramm für Ex-Youngster des 1. FC Köln

Während der FC entspannt ins zweite Saisondrittel geht, erleben drei Ex-Kölner völlig unterschiedliche Fußballwelten nach ihrem Weggang vom 1. FC Köln: Max Finkgräfe, Tim Lemperle und Damion Downs – drei FC-Abgänge im Check.

Ihre Wechsel waren mit Wirbel verbunden, mittlerweile fällt der Abschied angesichts des guten Saisonstarts nicht mehr so schwer. FC-Abgänge im Check: Wie schlagen sich Max Finkgräfe, Tim Lemperle und Damion Downs bei ihren neuen Vereinen?

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 5000 Instagram und 5000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen und come-on-fc.com.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.


Das erste Saisondrittel eignet sich hervorragend für ein belastbares Zwischenfazit. Das zeigt sich dieser Tage nicht nur beim 1. FC Köln, sondern auch andernorts. Beim FC Augsburg und beim FSV Mainz 05 mussten die Cheftrainer Sandro Wagner und Bo Henriksen nach missratenen Saisonstarts bereits gehen. Beim 1. FC Köln herrscht unterdessen Zufriedenheit: Coach Lukas Kwasniok attestierte seiner Mannschaft im Interview mit der „Bild“ glatt Schulnote Zwei. Alles bestens also, mit ein wenig Optimierungspotenzial an der ein oder anderen Stellschraube. Während der Saisonstart des 1. FC Köln also bereits eingeordnet wurde, lohnt sich nun ein Blick über den Tellerrand auf jene Personalien, die den Verein im Sommer verlassen haben. Im Fokus stehen dabei drei Akteure aus dem Kölner Nachwuchs. Wie schlagen sich Max Finkgräfe, Tim Lemperle und Damion Downs bei ihren neuen Vereinen?

Max Finkgräfes schwieriger Start in Leipzig

Im Sommer wechselte Max Finkgräfe vom Geißbockheim zu RB Leipzig. Kurz nach seiner Ankunft folgte jedoch ein empfindlicher Dämpfer für seine Entwicklung. Eine Innenbandverletzung setzte ihn mehrere Wochen außer Gefecht und erst seit November gilt er wieder als vollständig einsatzbereit. Entsprechend lange musste der 21-Jährige warten, bis er erstmals für seinen neuen Arbeitgeber auf dem Rasen stehen durfte. Am elften Spieltag war es schließlich so weit: RB-Trainer Ole Werner wechselte ihn gegen Werder Bremen tief in der Nachspielzeit ein. Eine Minute später beendete Schiedsrichter Martin Petersen die Partie. Auch im DFB-Pokal zeigte sich ein ähnliches Bild. Im Ost-Duell mit dem 1. FC Magdeburg kam Finkgräfe in der 82. Minute für Antonio Nusa ins Spiel. In beiden Einsätzen durfte er nicht auf seiner angestammten Position links in der Viererkette spielen, sondern kam als offensiver Flügelspieler zum Einsatz.

An seiner geringen Einsatzzeit in Liga und Pokal dürfte sich in absehbarer Zeit wenig ändern. Nationalspieler David Raum präsentiert sich in herausragender Form, stand in dieser Saison jede mögliche Spielminute für die Roten Bullen auf dem Platz und führt den Tabellenzweiten zudem als Kapitän an. Für Finkgräfe ergibt sich damit kurzfristig kaum eine realistische Perspektive auf regelmäßige Einsätze. Ole Werner äußerte sich zur schwierigen Ausgangslage seines Youngsters zuletzt demonstrativ zuversichtlich und erklärte gegenüber der „Bild“: „Wir sind total überzeugt von ihm. Er entwickelt sich im Training Schritt für Schritt. Max ist einfach ein guter Junge und Fußballer bei dem wir ganz bewusst einen langfristigen Plan verfolgen. Deshalb ist es auch so, dass ich für den Moment sehr zufrieden bin“.

Tim Lemperle – Aus der Domstadt nach Madrid?

Der Wechsel zur TSG Hoffenheim hat sich für Tim Lemperle bislang als voller sportlicher Erfolg erwiesen. Unter Cheftrainer Christian Ilzer knüpft der Offensivspieler nahtlos an seine überzeugenden Leistungen aus der vergangenen Saison an. In elf Partien erzielte der 23-Jährige bisher vier Tore und bereitete einen weiteren Treffer vor. Damit hat sich Lemperle in kurzer Zeit zu einer festen Größe im Hoffenheimer Angriff entwickelt und zeigt eine beeindruckende Konstanz.

Damit der positiven Nachrichten noch nicht genug: Laut Informationen von „Sky“ soll seine Entwicklung Begehrlichkeiten in der spanischen La Liga geweckt haben. Demnach steht Lemperle bei Atlético Madrid auf der Beobachtungsliste. Der Verein von Trainer Diego Simeone soll besonders von einer Kombination aus Geschwindigkeit, Physis und Torgefahr angetan sein, die den gebürtigen Frankfurter auszeichnet.

England bleibt ein hartes Pflaster für Damion Downs

Der Neustart beim FC Southampton hatte für Damion Downs zunächst alle Zutaten einer Erfolgsgeschichte. Nach seinem Wechsel aus Köln präsentierte sich der junge Mittelstürmer in der Vorbereitung torgefährlich und hinterließ beim Testspielsieg gegen Espanyol Barcelona sofort einen guten Eindruck.

Doch bereits wenige Wochen später wich die anfängliche Aufbruchsstimmung der ernüchternden Realität. Downs gelang es nicht, sich dauerhaft in der Startelf festzusetzen, und der erhoffte Durchbruch in der körperlich intensiven zweiten englischen Liga blieb aus. In der bisherigen Spielzeit stand er in der Liga nur ein einziges Mal von Beginn an auf dem Platz. Obwohl er als zentraler Angreifer verpflichtet wurde, der dem Premier-League-Absteiger mehr Durchschlagskraft verleihen sollte, wartet er weiterhin auf seinen ersten Treffer im Trikot der „Saints“. Seine Aktionen wirken oft zu unauffällig und im Zusammenspiel mit seinen Mitspielern findet er derzeit nur selten die nötige Bindung. Auch seine körperlichen Vorteile kann der 1,92 Meter große Stürmer bislang nicht konsequent einbringen.

Die sportlich schwierige Phase Southamptons mündete Anfang November in einem Trainerwechsel. Der Verein trennte sich von Will Still und übergab die Verantwortung an Interrimstrainer Tonda Eckert. Für Downs hätte dieser Schritt eine Gelegenheit zum Neustart sein können, doch bislang blieb die erhoffte Wende aus. In vierzehn Pflichtspielen kam der 21-Jährige auf etwas mehr als 400 Einsatzminuten. Zuletzt saß er beim Duell mit dem FC Millwall über die volle Distanz auf der Bank.

Kein Anlass zur Panik

Die Wege von Tim Lemperle, Max Finkgräfe und Damion Downs könnten nicht unterschiedlicher sein. Während Lemperle in Hoffenheim voll einschlägt, kämpft Finkgräfe in Leipzig um Spielzeit und Downs sucht in Southampton noch seinen Rhythmus. Für letztere wird deutlich, wie anspruchsvoll der Sprung in ein neues, ungewohntes Umfeld sein kann. Fest steht: Es wäre zu kurz gedacht, ihre Wechsel so früh in der Saison schon als gescheitert zu verurteilen.

Ex-FC-Profi und Kölner Wunschspieler schocken Leverkusen

Tim Lemperle im Zweikampf
,
Startseite » Tim Lemperle

Ex-FC-Profi und Kölner Wunschspieler schocken Leverkusen

Die Werkself ist mit einem herben Dämpfer in die neue Bundesliga-Saison gestartet. Und daran hatte ein in Köln doch sehr bekannter Angreifer seinen Anteil: Ex-FC-Profi Tim Lemperle lässt Leverkusen leiden.

Sein Abschied war mit einigen Geräuschen verbunden, nun sorgte das Kölner Eigengewächs ausgerechnet bei der Werkself für Furore. Ex-FC-Profi Tim Lemperle lässt Leverkusen leiden

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 5000 Instagram und 5000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier


Nicht nur der FC startet mit einem neuen Gesicht in die Bundesliga, auch bei der TSG Hoffenheim gab es in diesem Sommer einige Neuverpflichtungen. Eine aus Kölner Sicht sehr bekannte hatte maßgeblichen Anteil am Erfolg der Sinsheimer ausgerechnet bei der Werkself. Tim Lemperle erzielte ausgerechnet in Leverkusen sein erstes Pflichtspieltor für die TSG. Das Kölner Eigengewächs traf nach einer guten Stunde zum 2:1. Lemperle hat die Kölner im Sommer bekanntlich ablösefrei verlassen. Angesichts der doch ordentlichen Personaldecke im Angriff war darüber spekuliert worden, ob es für den ehemaligen FC-Profi überhaupt zu viel Einsatzzeit reicht. Nun hat Lemperle eine Bewerbung abgegeben. Der Stürmer hatte im Winter seinen Wechselwunsch nach Hoffenheim kommuniziert.

Asllani erzielt den Ausgleich

Etwa zur gleichen Zeit geriet wohl ein anderer Akteur in den Fokus der Geißböcke. Damals soll Fisnik Asllani auf dem Wunschzettel der Kölner gestanden haben. Die SV Elversberg gab ihren geliehenen Akteur nicht frei, im Sommer wechselte der Offensivspieler zurück zur TSG und am Samstag machte sich das bereits bezahlbar. Asllani traf zum zwischenzeitlichen 1:1. Erwartungsgemäß hatte Jarell Quansah die Werkself in Führung gebracht. Nicht ganz so optimal verlief der Liga-Auftakt für Max Finkgräfe. Auch der Linksverteidiger soll angeblich bei Hoffenheim auf der Liste gestanden haben. Finkgräfe trägt nun das Trikot von RB Leipzig. Zum Einsatz kam der Abwehrspieler bei den Roten Bullen in einem Pflichtspiel noch nicht.

Tim Lemperle richtet sich mit einer emotionalen Nachricht an die Fans des 1. FC Köln

Tim Lemperle beim 1. FC Köln
,
Startseite » Tim Lemperle

Tim Lemperle richtet sich mit einer emotionalen Nachricht an die Fans des 1. FC Köln

Das Ziel des Aufstiegs ist geschafft, die Partie gegen Kaiserslautern gewonnen. Und das nach einer turbulenten Woche beim 1. FC Köln: Tim Lemperle meldet sich erstmals nach seinem Party-Eklat zu Wort und entschuldigt sich bei den Fans.

Mit einem enttäuschenden Kapitel geht die Zeit für den Stürmer zu Ende beim 1. FC Köln: Tim Lemperle meldet sich erstmals nach dem Party-Eklat von vor zehn Tagen zu Wort.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 2500 Instagram und 1000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier


Zwei Tage nach dem Aufstieg und damit dem wohl letzten Auftritt mit Geißbock auf der Brust, hat sich Tim Lemperle via Instagram an die FC-Fans gerichtet und sich zum ersten Mal seit seinem Party-Eklat geäußert. Wie berichtet war der 23-Jährige vor mittlerweile zehn Tagen in eine handfeste Auseinandersetzung geraten. Auf dem Party-Schiff Roxy soll Lemperle stark alkoholisiert gewesen sein und sich abfällig über den FC geäußert haben. „In erster Linie möchte ich mich für mein unprofessionelles Verhalten entschuldigen“, schreibt Lemperle. „Als Profifußballer und gläubiger Mensch habe ich nicht genug auf meine Vorbildfunktion geachtet. Mir war nicht bewusst, welche Unruhe vor einem so wichtigen Spiel wie gegen Lautern entstehen könnte.“ Der Vorfall hatte medial hohe Wellen geschlagen. Auch, weil Lemperle bei der Auseinandersetzung eine Platzwunde sowie einen Nasenbeinbruch davongetragen hatte.

„Ich möchte mich für mein unprofessionelles Verhalten entschuldigen“

Und das genau eine Woche vor dem entscheidenden Spiel um den Aufstieg gegen Kaiserslautern. Viele Fans kritisierten eine vermeintlich mangelnde Einstellung gegenüber dem FC, den Lemperle bekanntlich im Sommer verlassen wird. „Das tut mir unendlich leid und ich weiß, dass ich viele von Euch durch mein Verhalten enttäuscht habe“, so Lemperle weiter. „Ich möchte aber auch klarstellen, dass ich angegriffen wurde und viele mediale Aussagen der letzten Woche nicht der Wahrheit entsprechen.“ Genauer geht der Angreifer zwar nicht darauf ein, möglicherweise meint der Stürmer aber die Darstellung der Gegenseite in eine „Notwehr-Situation“ geraten zu sein. Lemperle musste sich nicht nur Kritik gefallen lassen, am Sonntag wurde der Stürmer von vielen Fans bei seiner Einwechslung ausgepfiffen. Demonstrativ hatten Linton Maina und Leart Pacarada am Rand gejubelt.

Auch der Rest der Mannschaft hatte sich demonstrativ hinter Lemperle gestellt. „Ein großes Dankeschön gilt meiner Mannschaft, die mir sehr viel Rückhalt gegeben und eine so starke Performance gegen Lautern gezeigt hat“, so Lemperle weiter.

Wie bewertet ihr die FC-Profis gegen Kaiserslautern?

Das Statement von Lemperle

„Liebe FC-Fans, nach dieser turbulenten Woche möchte auch ich mich einmal zu meiner Situation äußern. In erster Linie möchte ich mich für mein unprofessionelles Verhalten entschuldigen.
Als Profifußballer und gläubiger Mensch habe ich nicht genug auf meine Vorbildfunktion geachtet. Mir war nicht bewusst, welche Unruhe vor einem so wichtigen Spiel wie gegen Lautern entstehen könnte. Das tut mir unendlich leid und ich weiß, dass ich viele von Euch durch mein Verhalten enttäuscht habe. Ich möchte aber auch klarstellen, dass ich angegriffen wurde und viele mediale Aussagen der letzten Woche nicht der Wahrheit entsprechen. Ein großes Dankeschön gilt meiner Mannschaft, die mir sehr viel Rückhalt gegeben und eine so starke Performance gegen Lautern gezeigt hat. Euer Tim.“


Das Dilemma im Fall Tim Lemperle – Gefangen zwischen Moral und maximalem Erfolg

Tim Lemperle nach einem Tor 1. FC Köln
,
Startseite » Tim Lemperle

Das Dilemma im Fall Tim Lemperle – Gefangen zwischen Moral und maximalem Erfolg

Wenn das Knie mitmacht, wird Tim Lemperle am Sonntag zum Einsatz kommen. Der FC setzt ganz offensichtlich alle Karten auf maximalen sportlichen Erfolg, viele Fans haben mit einer Sanktion gerechnet beim 1. FC Köln: Moralische Konsequenzen oder sportlicher Erfolg? – ein Drahtseilakt für den FC.

Kurz vor dem Saisonfinale steht für den FC verständlicherweise der Aufstieg an erster Stelle. Zu einem anderen Zeitpunkt der Saison hätte der vereinsinterne Umgang mit Stürmer Tim Lemperle möglicherweise andere Konsequenzen hervorgebracht. Doch es ist (hoffentlich) nur noch ein Duell zu spielen – der Auftieg ist greifbar für den 1. FC Köln: Moralische Konsequenzen oder sportlicher Erfolg? – ein Drahtseilakt für den FC.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 2500 Instagram und 1000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier


Friedhelm Funkel wusste natürlich, dass das Thema Tim Lemperle die Pressekonferenz vor dem Duell gegen den 1. FC Kaiserslautern am Freitagmittag bestimmen würde. Kein Wunder, ein Fußballprofi, der stark alkoholisiert mit gebrochener Nase nach einer Schlägerei im Krankenhaus nächtigt – und das genau eine Woche vor dem wohl wichtigsten Spiel des Jahres – das ist wohl nicht die alltäglichste Geschichte, über die es sich zu berichten lohnt. Und so schlug der Vorfall bekanntlich recht hohe Wellen – auch international in Italien, Spanien oder England. Gefühlt jede zweite Frage drehte sich auf der PK um den Stürmer und die Vorkommnisse im Roxy. Anders als sein Kapitän unter der Woche, wich der Trainer dem Thema nicht aus, beantwortete stoisch auch das dritte und vierte Nachfragen.

Lemperle mit Spezialmaske

Die Diskussion, ob der 23-Jährige denn nach der Schlägerei überhaupt eine Option in Funkels Kader-Planungen spielen dürfe, beendete der Trainer mit einem ganz klaren Statement. „Er weiß, dass er einen Fehler gemacht hat und dass das nicht gut war. Er hat viel Reue gezeigt, das muss ich ganz klar sagen“, sagte Funkel. „Von daher ist das Thema für mich auch erledigt. Es geht jetzt darum, sich auf das Spiel zu konzentrieren.“ Das große Ziel sei nun mal der Aufstieg und nur darum würde es gehen, ließ der Coach anklingen. „Es ist jetzt die ganze Woche über den Fall gesprochen worden und irgendwann muss man dann mal einen Schlussstrich ziehen. Dann ist es vorbei und dann sollte man auch nur noch das eine Ziel haben, gemeinschaftlich aufzusteigen“, sagte Funkel. Dementsprechend trainierte der Stürmer am Freitag auch wieder mit der Mannschaft, mit Spezialmaske.

Zwar wollte Funkel sich nicht zu weit aus dem Fenster lehnen, immerhin laboriert der 23-Jährige auch weiterhin an eine Knieverletzung herum, doch die Zweifel an einem Lemperle-Einsatz sind nur sehr kleiner Natur. Der nächtliche Vorfall hat jedenfalls keinen Einfluss auf die Kader-Nominierung. Eine Entscheidung, die der 71-Jährige zwar mit der Mannschaft und dem Staff besprochen, offensichtlich dann aber doch eigenmächtig getroffen habe. „Für die sportlichen Entscheidungen bin ich zuständig“, sagte der Coach bestimmt. Und unter dem sportlichen Gesichtspunkt ist die Entscheidung, auf Lemperle zu setzen, eine absolut nachvollziehbare. Der FC will um jeden Preis, muss vielleicht sogar aufsteigen und das mit allen Mitteln. „Ich glaube, wir alle wollen aufsteigen. Auch ich war verärgert über den Vorfall, aber es gibt nur ein Ziel: Das Spiel zu gewinnen. Dem ordnen wir alles unter“, sagte Funkel.

Moralische Konsequenzen oder sportlicher Erfolg? – Es bleibt ein Beigeschmack

Offenbar auch eine Entscheidung über mögliche Konsequenzen des 23-Jährigen. Der Erfolg der Mannschaft, der Wiederaufstieg sind schon alleine aus wirtschaftlicher Sicht wichtiger. Tim Lemperle ist tatsächlich aktuell der gefährlichste Angreifer der Geißböcke, zudem ständiger Stressor der gegnerischen Hintermannschaft. Und genau das hatte noch in der vergangenen Woche zur Entscheidung beigetragen. Aus sportlichen Gründen führt also kein Weg an dem Kölner Topscorer vorbei. Und das, obwohl der FC durchaus Alternativen hätte. Mit Damion Downs sogar eine sehr konkrete, die schon mehrfach bewiesen hat, in wichtigen Spielen entscheidende Dinge zu tun. Doch in der Vorwoche kam jene Alternative genauso wenig zum Einsatz wie Winter-Neuzugang Imad Rondic.

Und doch bleibt da ein Beigeschmack. Nicht wenige Fans fordern eine Sanktion, sogar eine Suspendierung. Und auch diese Meinung ist absolut nachvollziehbar. Einen jugendlichen Leichtsinn, das Verlangen nach Spaß in jungen Jahren vorzuschieben, ist in diesem Fall wohl viel zu einfach. Lemperle ist 23 Jahre alt, Fußballprofi und eine Person der Öffentlichkeit. Die Folgen eines solchen Ausflugs, mögliche Provokationen, aber auch der mediale Rattenschwanz sollten durchaus bekannt sein. Das Störgeräusch kam für den FC zum absolut falschen Zeitpunkt. Zu einem Zeitpunkt, in dem der volle Fokus auf dem Aufstieg liegen sollte. Nicht wenige Fans sprechen in den Sozialen Medien davon, dass Lemperle der Mannschaft, dem Verein geschadet habe. Vermeintlich neutrale User wundern sich über die nicht ergriffenen Maßnahmen, ausbleibenden Folgen.

Wie bewertet ihr die FC-Profis?

„Wir wollen alle gemeinsam aufsteigen“

„Moralisch ist es für mich überhaupt kein Problem, Tim womöglich Spielzeit zu geben. Er hat in den letzten Tagen genügend berechtigte Kritik einstecken müssen. Irgendwann muss es auch mal gut sein“, sagte Funkel. Es ist sehr gut möglich, dass der Verein zu einem anderen Zeitpunkt in der Saison anders reagiert hätte. Es ist genauso gut möglich, dass es noch eine Sanktion geben wird, vielleicht sogar hinter den Kulissen schon gab. Funkel versuchte mit einem Appell selbst den gewünschten Schlussstrich unter die Angelegenheit zu setzen. „Auch ich habe das nicht gutgeheißen, auch ich war verärgert. Aber den Aufstieg des 1. FC Köln müssen wir uns jetzt alle als Ziel setzen, das ist mein Appell auch an alle im Stadion: Nehmt diese Situation an, wie sie ist, und dann wollen wir alle gemeinsam aufsteigen.“

Spielt Lemperle? Friedhelm Funkel richtet Appell an die Fans „Wir wollen gemeinschaftlich aufsteigen“

Friedhelm Funkel bei der Pressekonferenz beim 1. FC Köln
,
Startseite » Tim Lemperle

Spielt Lemperle? Friedhelm Funkel richtet Appell an die Fans „Wir wollen gemeinschaftlich aufsteigen“

Nur noch zwei Tage und Friedhelm Funkel steht das erste Mal seit seiner Rückkehr wieder an der Seitenlinie des Kölner Stadions. Dann steht das Duell gegen Kaiserslautern auf dem Plan für den 1. FC Köln: Friedhelm Funkel gibt das Personal-Update vor Kaiserslautern.

Ein Unentschieden würde dem FC für den direkten Wiederaufstieg in die 1. Bundesliga reichen. Doch gegen den FCK wird das keine leichte Aufgabe für den 1. FC Köln: Friedhelm Funkel gibt das Personal-Update vor Kaiserslautern.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 2500 Instagram und 1000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier


Für FC-Coach Friedhelm Funkel wird es eine emotionale Rückkehr. Der 71-Jährige steht zum ersten Mal seit 2021 wieder als Interimstrainer an der Seitenlinie im Kölner Stadion. Bei dem Duell am Sonntag (15:30 Uhr, Sky und im Liveticker auf come-on-fc.com) geht es für die Geißböcke bekannlich um die Möglichkeit, nach einem Jahr in der 2. Bundesliga den direkten Wiederaufstieg zu schaffen. Nach der ereignisreichen Woche der Vorbereitung muss Funkel entscheiden, welchen seiner Spieler er das Vertrauen schenkt, die Mission zu erfüllen. Dabei hat für den Coach das Punkten gegen den FCK die höchste Priorität, der alles andere untergeordnet wird. Das gilt auch für den Vorfall um Tim Lemperle. „Tim hat heute das erste Mal wieder mit der Mannschaft trainiert und ein paar kleinere Probleme am Knie“, sagte Friedhelm Funkel. „Da warten wir nun die Reaktion morgen ab und dann entscheiden wir, ob er dabei ist oder nicht.“

„Wir können es kaum erwarten, auf den Platz zu gehen“

Wie bewertet ihr die FC-Profis?

Funkel deutete an, dass er mit dem Stürmer bereits am Montag ein gutes Gespräch gehabt hätte. Am Donnerstag folgte dann das erste gemeinsame Beisammensein in der Kabine. „Er weiß, dass er ein Fehler gemacht hat und weiß, dass das nicht gut war. Er hat viel Reue gezeigt“, sagte Funkel. „Von daher ist das Thema für mich auch erledigt. Für uns geht es darum, sich auf das Sportliche zu konzentrieren. Wir haben die Möglichkeit, aufzusteigen und wir haben die meisten Spiele gewonnen und wir wollen nun das 18. Spiel gewinnen und nur das ist unser großes Ziel.“ Funkel erwartet keinen Selbstläufer gegen eine „sehr sehr gute Mannschaft. Wir können es kaum erwarten, auf den Platz zu gehen.“ Und dazu wird wohl auch Lemperle gehören. Eine Absprache mit den FC-Bossen hat es diesbezüglich offenbar nicht gegeben. „Die sportlichen Entscheidungen treffe ich“, sagte Funkel.

„Irgendwann muss man mal einen Schlussstrich ziehen“

Die Mannschaft habe unter dem Thema nicht gelitten, sagte Funkel. Einen Bruch habe es nicht gegeben. „Das hat auf das Spiel am Sonntag keinen Einfluss“, sagte Funkel. „Die Mannschaft hat mit einer Freude trainiert. Alle haben mitgezogen. Dieser nicht schöne Vorfall hat keinen Einfluss.“ Sollte Lemperle spielen, erwartet der 71-Jährige aber keine schlechte Reaktion der Fans. „Ich glaube, wir alle, das Publikum, die Fans wollen aufsteigen. Wir alle wollen, die Spieler auf dem Platz stehen unterstützen. Es ist die ganze Woche über den Fall gesprochen worden. Irgendwann muss man mal einen Schlussstrich ziehen“, sagte Funkel. „Dann sollte man das eine Ziel haben, gemeinschaftlich aufzusteigen. Jeder Spieler braucht die Unterstützung. Das ist der Appell, den ich an alle richte. Nehmt die Situation so an, wie sie ist. Und dann wollen wir gemeinschaftlich aufsteigen.“

Funkel betonte, dass eine mögliche Hereinnahme mit dem Mannschaftsrat und Staff abgesprochen sei. Neben Tim Lemperle könnte auch Dejo Ljubicic wieder in den Kader rücken. Der Mittelfeldspieler war in der vergangenen Woche nicht berücksichtigt worden. „Jeder ist in der Lage, zu spielen und einsatzbereit. Er im Grunde also auch“, sagte Funkel. Auch sonst kann der Coach wieder komplett aus dem Vollen schöpfen. „Es sind alle Spieler, die mir zur Verfügung stehen, sind soweit gesund, dass sie ohne Bedenken eingesetzt werden können. Das ist ein gutes Zeichen“, sagte Funkel.


Tim Lemperles Trainings-Comeback als Fingerzeig fürs Wochenende

,
Startseite » Tim Lemperle

Tim Lemperles Trainings-Comeback als Fingerzeig fürs Wochenende

Am Donnerstag trainierte er noch geheim, am Freitag wieder mit der Mannschaft und das deutet ganz klar hin auf ein Blitz-Comeback beim 1. FC Köln: Tim Lemperle kann gegen Kaiserslautern wohl spielen.

Die obligatorische Pressekonferenz steht noch aus und damit auch einer Einschätzung des Trainers, doch aktuell deutet viel auf ein Blitz-Comeback beim 1. FC Köln: Tim Lemperle kann gegen Kaiserslautern wohl spielen. Der Stürmer trainierte am Freitag mit der Mannschaft.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 2500 Instagram und 1000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier


Er wird wohl doch zum Einsatz kommen. Tim Lemperle kann allem Anschein nach gegen den FCK ins große Saisonfinale eingreifen. Der Stürmer trainierte am Freitag wieder mit der Mannschaft – und das mit Spezialmaske. Am Sonntag war der Angreifer in eine Schlägerei verwickelt worden, erlitt einen Nasenbeibruch, zog eine Platzwunde und offenbar auch eine Gehirnerschütterung davon. Ein Einsatz gegen den FCK schien mehr als unwahrscheinlich. Doch das Training am Freitag deutet zumindest daraufhin, dass der FC alles dafür tut, den Stürmer für das Finale fit zu kriegen. Der FC benötigt mindestens einen Punkt, um aufzusteigen und dabei nicht auf fremde Hilfe angewiesen zu sein. Lemperle soll den Kölner dabei ganz offensichtlich noch einmal helfen. In der kommenden Spielzeit wird der Angreifer für die TSG Hoffenheim auflaufen.

Lemperle wohl wieder im Kader

Wie bewertet ihr die FC-Profis?

Damit sind auch aktuelle disziplinarische Maßnahmen vorerst vom Tisch, zumindest wird der 23-Jährige ganz offensichtlich nicht suspendiert. Würde man nicht mit einer Rückkehr und einem Einsatz gegen Lautern liebäugeln, wäre Lemperle sicherlich zur Rekonvaleszenz aus dem Training rausgehalten worden. Friedhelm Funkel hatte bereits unter der Woche angedeutet, dass Lemperle im Kader stehen würde, wenn er denn fit sei. Der Trainer betonte aber auch, dass die bei dem Schlag erlittenen Verletzungen nicht ausschlaggebend für einen Einsatz seien. Vielmehr mache weiterhin das Knie der Stürmers Probleme. Lemperle ist bekanntlich einer der absoluten Leistungsträger und einer deer Topscorer in dieser Spielzeit. Ein Ausfall würde den FC schmerzlich treffen. Auch, wenn Funkel zuletzt Damion Downs als potenziellen Vertreter noch einmal besonders lobte.

Nicht alle Fans scheinen über einen möglichen Einsatz des Stürmers begeistert. Auch, weil es Gerüchte gibt, dass Lemperle sich am Sonntag vor der Auseinandersetzung abwertend über den FC geäußert haben soll. Andere User wollen den Vorfall schnellstmöglich abhaken, damit der Fokus auf dem Aufstiegskampf liegen kann. Ob der FC eine Strafe gegen den Spieler ausspricht, ist nicht bekannt. Strafrechtlich wird in den kommenden Wochen in dem Fall wohl ermittelt werden. Genauer Auskunft über einen möglichen Einsatz wird es wohl in den kommenden Stunden geben.


Lemperle-Anwalt meldet sich zu Wort: “Diese Darstellungen sind falsch und entsprechen nicht den Tatsachen“

Tim Lemperle beim 1. FC Köln
,
Startseite » Tim Lemperle

Lemperle-Anwalt meldet sich zu Wort: “Diese Darstellungen sind falsch und entsprechen nicht den Tatsachen“

Die Entwicklungen im Fall um den Kölner Stürmer nehmen eine weitere Wendung. Am Donnerstag meldete sich nun auch der Anwalt des Spielers zu Wort. Der Fokus sollte eigentlich jedoch ein anderer sein beim 1. FC Köln: Tim Lemperles Anwalt äußert sich nun zum Vorfall.

Eigentlich sollte kurz vor den Duell gegen Kaiserslautern der Fokus rein auf das Sportliche gerichtet sein. Doch die Nachrichten im Fall Tim Lemperle ebben nicht ab. Keine einfache Lage für den 1. FC Köln: Tim Lemperles Anwalt äußert sich nun zum Vorfall.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 2500 Instagram und 1000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier


So ein bisschen ist es wie die Ruhe vor dem Sturm. Für den Donnerstag haben die Spieler noch einmal Trainingsfrei bekommen, um sich dann ab Freitag den Feinschliff für das Saisonfinale am Sonntag zu holen. Der freie Donnerstag ist vielleicht auch mit der Hoffnung verbunden, dass die Wellen im Vorfall um Tim Lemperle nicht mehr allzu hoch schlagen. Doch der tätliche Angriff von Sonntagabend ist noch immer Gesprächsthema rund ums Geißbockheim. Kein Wunder: Der Casus kommt für den FC mitten in den Vorbereitungen auf den Aufstieg zur Unzeit. Denn nach dem 2:1-Erfolg über Nürnberg hatte sich gerade wieder eine Euphoriewelle in Köln breit gemacht. Eigentlich sollte der Fokus nun wieder komplett auf Kaiserslautern gerichtet werden.

Wie bewertet ihr die FC-Profis?

Lemperle-Anwalt meldet sich zu Wort

Doch am Donnerstag meldete sich dann auch das erste Mal der Anwalt von Tim Lemperle zu Wort. Gegenüber der DPA wies Anwalt Mathias Huse einige Vorwürfe zurück. Wie berichtet war der Stürmer am Sonntagabend nach einem „Daydrinking-Event“ tätlich angegriffen worden. Der 23-Jährige sei erheblich angetrunken gewesen und habe auf dem Partyschiff bereits verbale Auseinandersetzungen gehabt. „Es ist zutreffen, dass mein Mandant an dem Tag stark alkoholisiert war“, so Huse gegenüber der DPA. „Mein Mandant ist Opfer einer Straftat geworden und wurde nicht unerheblich verletzte.“ Lemperle trug einen Nasenbeinbruch, eine Platzwunde und möglicherweise auch eine Gehirnerschütterung davon. Ein Einsatz gegen den 1. FC Kaiserslautern ist damit fraglich.

Bereits am Dienstagabend hatte sich der Anwalt der Gegenseite zu Wort gemeldet. Gegenüber come-on-fc.com bestätigte Martin Bücher eine Stellungnahme im Express. Darin schilderte er den vermeintlichen Tathergang, sprach von einer „Notwehrsituation“ und, dass sich sein Mandant befreit habe. „Im Laufe der Veranstaltung soll sich Herr Lemperle mitunter auch gegenüber zwei weiblichen Gästen aus dem Lager meines Mandanten verbal und auch körperlich unangemessen verhalten haben, die entsprechenden Daten der Zeuginnen liegen hier vor. Dies hat meinen Mandanten veranlasst, Herrn Lemperle daraufhin aufzufordern, dies zu unterlassen. Mein Mandant, der selbst Fan des 1. FC Köln ist, hat ihm empfohlen, die Veranstaltung zu verlassen, da er sich mehrfach auffällig unangemessen verhalten habe. Er solle besser schlafen gehen und sich auf das Saisonfinale konzentrieren“, so Bücher weiter.

“Diese Darstellungen sind falsch“

Dem widerspricht Lemperles Anwalt. „Diese Darstellungen sind falsch und entsprechen nicht den Tatsachen“, sagte Huse und betonte, dass sein Mandant kein Beschuldigter des Verfahrens sei, sondern als Verletzter geführt werde. Angesichts des laufenden Verfahrens würde es keine weitere öffentliche Stellungnahme geben. Aus dem gleichen Grund wird es auch von Vereinsseite keine weitere Stellungnahme geben. Thomas Kessler hatte am Montag ein kurzes Statement abgegeben. Die Polizei Köln verwies auf Anfrage ebenfalls auf das laufende Verfahren.

Wie die „Bild“ berichtet, trainierte Lemperle bereits am Donnerstag wieder. Das allerdings hinter verschlossenen Türen.

Am liebsten mit Tim Lemperle – Beim 1. FC Köln liegt der Fokus nun wieder auf Kaiserslautern

Tim Lemperle vom 1. FC Köln (Foto: Christof Koepsel / Getty Images)
,
Startseite » Tim Lemperle

Am liebsten mit Tim Lemperle – Beim 1. FC Köln liegt der Fokus nun wieder auf Kaiserslautern

Der Vorfall um Tim Lemperle ist rund ums Geißbockheim noch immer Gesprächsthema. Beim FC ist man um Ruhe bemüht, der Fokus soll auf das große Finale gerichtet werden. Alles für den Aufstieg heißt es beim 1. FC Köln: Tim Lemperle könnte zur Option gegen den FCK werden.

Am Sonntag geht es für den FC im Kölner Stadion um den Aufstieg. Dabei ist der Fokus trotz des Eklats um den Kölner Stürmer bei Trainer und Mannschaft lediglich auf das Spiel gerichtet – mindestens ein Punkt muss her, egal wie. Ausschließen will man daher einen Einsatz des 23-Jährigen bei körperlicher Fitness nicht beim 1. FC Köln: Tim Lemperle könnte zur Option gegen den FCK werden.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 2500 Instagram und 1000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier


Die Euphorie war groß nach dem 2:1-Erfolg über den 1. FC Nürnberg. Der Wechsel von Gerhard Struber auf Friedhelm Funkel hat zumindest gefühlt für eine andere Stimmung rund um den FC gesorgt. Doch dann hat der Vorfall um Tim Lemperle einen gewaltigen Schatten über das Geißbockheim gelegt. Nach wie vor gibt es unterschiedliche Erzählweisen, Ungereimtheiten. Wie berichtet war Lemperle mit Freunden auf dem „Roxy“ zu einem „Daydrinking“, stark alkoholisiert kam es offenbar zu Provokationen, abfälligen Äußerungen und körperlichen Übergriffen. Am Ende steht ein Krankenhausaufenthalt, offenbar mit Nasenbeinbruch, Platzwunde und Gehirnerschütterung sowie einer Anzeige wegen Körperverletzung. Die Gegenseite widerspricht, spricht von Notwehr. Die ganze Wahrheit wird so schnell wohl nicht auf den Tisch kommen.

Wie bewertet ihr die FC-Profis?

„Das war nicht in Ordnung“

Vermutlich auch deswegen ist der FC aktuell um Ruhe bemüht. Der Fokus soll nun endlich wieder auf dem Endspiel am Wochenende liegen. „Ich sage heute nichts zu Tim Lemperle. Wir können aufsteigen am letzten Spieltag. Also tut mir den Gefallen und stellt mir Fragen zum Sport“, sagte Kapitän Timo Hübers am Mittwoch in der Mixed Zone, angesprochen auf den Vorfall. Vom FC gab es nach dem Statement von Interims-Sportdirektor Thomas Kessler am Montag auch keine weiteren Informationen. Und auch Friedhelm Funkel wollte dem Thema nicht zu viel Beachtung schenken. „Die Mannschaft beschäftigt das überhaupt nicht! Wir haben natürlich am Anfang darüber gesprochen, das ist ja völlig normal. Ansonsten wird da relativ wenig drüber gesprochen. Ich kann Ihnen versichern: Was mit Tim passiert ist, hat auf das Spiel am Sonntag Nullkommanull Einfluss. Das war nicht in Ordnung, aber er ist weder von der Mannschaft noch von mir verurteilt worden“, sagte der Coach der „Bild“.

Der Kölner Trainer ist bekannt für seine teils strikten Entscheidungen. So war Dejan Ljubicic am vergangenen Wochenende kein Kader-Thema. Es geht nur um den Aufstieg. Und auch die Causa Lemperle wird so zumindest vorerst dem Maximal-Ziel untergeordnet. „Es gibt Dinge, die kann man klären. Dann muss es auch gut sein. Ob er vom Verein bestraft wird? Das wissen wir noch nicht. Wir haben jetzt Ruhe, das ist das Allerwichtigste“, sagte Funkel. Und deswegen ist es auch alles andere als ausgeschlossen, dass Lemperle am Sonntagnachmittag dann noch einmal mit dem Geißbock auf der Brust auflaufen wird. Zumindest, wenn er rechtzeitig fit wird. „Von seinen davongetragenen Verletzungen sieht es ganz gut aus. Die sind nicht das Schwerwiegendste. Er hat aber immer noch Probleme mit seinem Knie.“

Tatsächlich hatte sich der Stürmer schon vor der Begegnung gegen Nürnberg eine Knieverletzung zugezogen und hätte ohnehin kürzer treten, individuell trainieren sollen. Ob es für Sonntag reicht, scheint komplett offen. In der Startelf wird der Angreifer sicherlich nicht stehen. Dafür dürfte Damion Downs beginnen. Ob Lemperle bei einem Kaderplatz dann auch wirklich noch einmal auf den Platz kommen wird, hängt wohl vom Spielverlauf ab.

Wende im Fall Tim Lemperle? Anwalt der Gegenseite stellt bisherige Darstellung anders dar

Tim Lemperle vom 1. FC Köln
,
Startseite » Tim Lemperle

Wende im Fall Tim Lemperle? Anwalt der Gegenseite stellt bisherige Darstellung anders dar

Die Schlägerei um Tim Lemperle erklimmt die nächste Stufe. Nachdem am Dienstagabend bekannt wurde, dass sich der vermeintliche Verdächtige stellen wolle, meldete sich am Abend dessen Anwalt zu Wort. Und plötzlich nimmt der Vorfall die nächste Wende. Der Anwalt der Gegenseite stellt Lemperle-Fall in anderem Licht dar.

Wer gehofft hat, der Eklat um Tim Lemperle würde nun ein schnelles Randthema werden, der dürfte sich getäuscht haben. Denn der Vorfall nimmt aus Vereinssicht immer ärgerlichere Züge an, es gibt bereits die nächste Wende. Denn der Anwalt der Gegenseite stellt den Lemperle-Fall in ganz anderem Licht dar. Rechtsanwalt Martin Bücher spricht sogar von einer „Notwehrsituation“. Der Anwalt der Gegenseite stellt Lemperle-Fall in anderem Licht dar.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 2500 Instagram und 1000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier


Am Dienstagabend veröffentlichte der „Express“ eine Stellungnahme von Martin Bücher, Fachanwalt für Strafrecht (Birkenstock Rechtsanwälte Köln). Sein Mandant habe sich mit Lemperle gestritten. Martin Bücher bestätigte die Stellungnahme auch gegenüber come-on-fc.com. Der Anwalt betont darin, dass sich Lemperle am Sonntag auf einer Veranstaltung im stark alkoholisierten Zustand befunden habe, der sich wiederum durch „aggressive Wortgefechte“ mit anderen Gästen geäußert habe. „Hintergrund soll seine erkennbar hohe Alkoholisierung, sein Verhalten und seine Einstellung gegenüber dem bevorstehenden Saisonfinale gewesen sein“, heißt es in der Stellungnahme, in der Bücher auch betont, dass sein Mandant zu diesem Zeitpunkt noch nicht in die Diskussionen involviert gewesen sei. Der FC trifft am Sonntag auf den 1. FC Kaiserslautern und kann mit einem Punkt den Aufstieg sichern.

Offenbar hoher Promillewert

Wie bewertet ihr die FC-Profis?

Lemperle soll sich dann „mitunter auch gegenüber zwei weiblichen Gästen aus dem Lager meines Mandanten verbal und auch körperlich unangemessen verhalten haben“, heißt es weiter, so dass der Mandant eingeschritten sei und aufgrund des bevorstehenden Spiels Lemperle gebeten habe, die Party zu verlassen. Der Kölner Stürmer sei aber geblieben und „sprach weiterhin dem Alkohol zu und provozierte“ den Mandanten. Später sei es dann außerhalb der Location zu einem „zufälligen Zusammentreffen“ beider Seiten gekommen. „Nachdem Herr Lemperle meinen Mandanten erblickt hat, hat Herr Lemperle nicht nur seine verbalen Provokationen von der Veranstaltung fortgesetzt, sondern sodann ein Verhalten an den Tag gelegt, das meinen Mandanten in eine Notwehrsituation versetzte, aus der er sich mit einem einzigen Schlag befreit hat. An dieser Situation war auch ein Begleiter von Herrn Lemperle beteiligt. Mein Mandant wurde ebenfalls verletzt und erlitt zudem Sachschaden“, heißt es in der Stellungnahme.

Laut Bücher gibt es für diese Darstellung auch Zeugen. „Der weitere Gang der Ermittlungen wird nun zeigen, wer sich in dieser Sache tatsächlich strafrechtlich zu verantworten hat“, heißt es abschließend. Tatsächlich passen die Aussagen nicht zu der bisherigen Berichterstattung. Bislang war die Erzählweise ein wenig anders. Fakt ist, dass der 23-Jährige einen Nasenbeinbruch, eine Platzwunde und möglicherweise eine Gehirnerschütterung davongetragen hat, Lemperle soll durch den Schlag zu Boden gegangen sein. Vernehmungsfähig war der FC-Angreifer am Montag wohl noch nicht. Wie der „Kölner Stadt-Anzeiger“ berichtet, soll der im Krankenhaus gemessene Promillewert bei 2,4 gelegen haben. Die Polizei nahm Ermittlungen wegen Körperverletzung – zunächst gegen Unbekannt – auf.

Den genauen Tathergang werden wohl erst die Ermittlungen offenlegen. So oder so hat Lemperle dem FC so kurz vor dem Saisonfinale einen Bärendienst erwiesen. Von Lemperles Seite gab es bislang keine Stellungnahme. Auch der FC hat bislang nur ein kurzes Statement von Thomas Kessler abgegeben. Allerdings war Lemperle als Privatperson unterwegs. Ob sich der Verein zu möglichen Sanktionen äußern wird, ist offen. Dem Vernehmen nach soll aber durchaus darüber nachgedacht werden, wie man beim FC mit dem Vorfall umgehe.


Medienbericht zur Lemperle-Schlägerei: Tatverdächtiger will sich offenbar stellen

Tim Lemperle 1. FC Köln
,
Startseite » Tim Lemperle

Medienbericht zur Lemperle-Schlägerei: Tatverdächtiger will sich offenbar stellen

Der Fall um Tim Lemperle hat den FC und seine Fans erschüttert. Der Kölner Stürmer zog Verletzungen davon, wird gegen den FCK wohl nicht spielen. Die Polizei fahndete zuletzt nach dem Verdächtigen. Nun gibt es eine neue Entwicklung im Eklat um Tim Lemperle: Der Verdächtige will sich offenbar stellen.

Die Nachricht kam zur Unzeit, denn der FC schwimmt eigentlich nach dem 2:1-Erfolg über Nürnberg auf einer Euphoriewelle. Die Schlägerei um den FC-Stürmer ist ein unnötiges Störgeräusch vor dem großen Endspiel gegen Lautern. Nun gibt es eine neue Wende im Eklat um Tim Lemperle: Der Verdächtige will sich stellen.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 2500 Instagram und 1000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier


Das berichtet die „Bild“ am Dienstagabend. Demnach habe sich der Anwalt des Verdächtigen bei der Polizei gemeldet und erklärt, dass sich sein Mandant stellen werde. Zuvor hatte die Polizei nach dem Täter gefahndet. Demnach sollte der Mann etwa 1,70 Meter groß und muskulös gewesen sein und dunkle kurze Haare gehabt haben. Zur Tatzeit soll er eine kurze Jeans sowie ein orangenes T-Shirt getragen haben. Am Sonntagnachmittag hatte sich der Stürmer der Geißböcke mit Freunden auf einem Partyschiff zum „Daydrinking“ befunden. Also einer Party am Nachmittag. Dabei soll Lemperle alkoholisiert an einen anderen Feiernden geraten sein. Es kam zu Pöbeleien. Eigentlich soll sich die Lage wieder ein wenig beruhigt haben. Doch nachdem Lemperle das Schiff gegen 21 Uhr verlassen hat, kam es am Rheinufer zu einem tätlichen Angriff.

Tim Lemperle wird wohl ausfallen

Wie bewertet ihr die FC-Profis?

Dabei erlitt der Kölner Stürmer einen Nasenbeinbruch sowie eine Platzwunde. Auch der Verdacht einer Gehirnerschütterung habe nach dem Angriff vorgelegen. Lemperle blieb wohl über Nacht in der Uniklinik. Die Polizei traf gegen 21:45 Uhr ein. Lemperle soll nach Informationen von come-on-fc.com nicht vernehmungsfähig gewesen sein. Ein Einsatz am Sonntag gilt als unwahrscheinlich. Möglicherweise wäre der Angreifer aufgrund anhaltender Knieprobleme ohnehin nicht zum Einsatz gekommen. Dennoch hätte Lemperle wohl auf eine Party eine Woche vor dem großen Aufstiegsfinale in Köln verzichten können, wenn nicht müssen. Zu gerne hätten die Kölner die von Friedhelm Funkel entfachte Euphorie geräuschlos mit in das alles andere als einfache Endspiel gegen den 1. FC Kaiserslautern mittransportiert.

Die Polizei ermittelt wegen Körperverletzung. Für die Kölner kommt der Vorfall zur Unzeit. Denn der FC wollte eigentlich den vollen Fokus auf das Spiel am Sonntag und den Aufstieg in die Bundesliga richten. Ob Lemperle eine Strafe von Vereinsseiten kassiert, ist bislang unklar. Der Stürmer war an seinem freien Tag unterwegs, professionell scheint er sich dennoch nicht verhalten zu haben. In Sachen Körperverletzung scheint jedenfalls Bewegung in die Sache zu kommen.