Medienbericht zur Lemperle-Schlägerei: Tatverdächtiger will sich offenbar stellen

Tim Lemperle 1. FC Köln
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Medienbericht zur Lemperle-Schlägerei: Tatverdächtiger will sich offenbar stellen

Der Fall um Tim Lemperle hat den FC und seine Fans erschüttert. Der Kölner Stürmer zog Verletzungen davon, wird gegen den FCK wohl nicht spielen. Die Polizei fahndete zuletzt nach dem Verdächtigen. Nun gibt es eine neue Entwicklung im Eklat um Tim Lemperle: Der Verdächtige will sich offenbar stellen.

Die Nachricht kam zur Unzeit, denn der FC schwimmt eigentlich nach dem 2:1-Erfolg über Nürnberg auf einer Euphoriewelle. Die Schlägerei um den FC-Stürmer ist ein unnötiges Störgeräusch vor dem großen Endspiel gegen Lautern. Nun gibt es eine neue Wende im Eklat um Tim Lemperle: Der Verdächtige will sich stellen.

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Das berichtet die „Bild“ am Dienstagabend. Demnach habe sich der Anwalt des Verdächtigen bei der Polizei gemeldet und erklärt, dass sich sein Mandant stellen werde. Zuvor hatte die Polizei nach dem Täter gefahndet. Demnach sollte der Mann etwa 1,70 Meter groß und muskulös gewesen sein und dunkle kurze Haare gehabt haben. Zur Tatzeit soll er eine kurze Jeans sowie ein orangenes T-Shirt getragen haben. Am Sonntagnachmittag hatte sich der Stürmer der Geißböcke mit Freunden auf einem Partyschiff zum „Daydrinking“ befunden. Also einer Party am Nachmittag. Dabei soll Lemperle alkoholisiert an einen anderen Feiernden geraten sein. Es kam zu Pöbeleien. Eigentlich soll sich die Lage wieder ein wenig beruhigt haben. Doch nachdem Lemperle das Schiff gegen 21 Uhr verlassen hat, kam es am Rheinufer zu einem tätlichen Angriff.

Tim Lemperle wird wohl ausfallen

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Dabei erlitt der Kölner Stürmer einen Nasenbeinbruch sowie eine Platzwunde. Auch der Verdacht einer Gehirnerschütterung habe nach dem Angriff vorgelegen. Lemperle blieb wohl über Nacht in der Uniklinik. Die Polizei traf gegen 21:45 Uhr ein. Lemperle soll nach Informationen von come-on-fc.com nicht vernehmungsfähig gewesen sein. Ein Einsatz am Sonntag gilt als unwahrscheinlich. Möglicherweise wäre der Angreifer aufgrund anhaltender Knieprobleme ohnehin nicht zum Einsatz gekommen. Dennoch hätte Lemperle wohl auf eine Party eine Woche vor dem großen Aufstiegsfinale in Köln verzichten können, wenn nicht müssen. Zu gerne hätten die Kölner die von Friedhelm Funkel entfachte Euphorie geräuschlos mit in das alles andere als einfache Endspiel gegen den 1. FC Kaiserslautern mittransportiert.

Die Polizei ermittelt wegen Körperverletzung. Für die Kölner kommt der Vorfall zur Unzeit. Denn der FC wollte eigentlich den vollen Fokus auf das Spiel am Sonntag und den Aufstieg in die Bundesliga richten. Ob Lemperle eine Strafe von Vereinsseiten kassiert, ist bislang unklar. Der Stürmer war an seinem freien Tag unterwegs, professionell scheint er sich dennoch nicht verhalten zu haben. In Sachen Körperverletzung scheint jedenfalls Bewegung in die Sache zu kommen.


Tim Lemperles Sonntagsausflug: Ein unnötiger Eklat zur Unzeit – ein Eklat, der Fragen aufwirft

Tim Lemperle stürmt für den 1. FC Köln
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Tim Lemperles Sonntagsausflug: Ein unnötiger Eklat zur Unzeit – ein Eklat, der Fragen aufwirft

Die Eurphorie hat in Köln durch den Sieg gegen den 1. FC Nürnberg Einzug erhalten. Doch genauso schnell, wie sie aufgekommen ist, hat sie auch wieder einen Dämpfer erlitten. Und das zum wohl unglücklichsten Zeitpunkt der gesamten Saison – kurz vor dem Endspiel um den Aufstieg in die erste Liga des 1. FC Köln: Tim Lemperles Ausrutscher kommt zur Unzeit.

Spaß am Spiel, Leidenschaft und eine positive Grundstimmung sind die Zutaten, mit denen FC-Caoch Friedhelm Funkel dieser Tage arbeiten kann. Nun wird die Stimmung jedoch von außen ins Wanken gebracht beim 1. FC Köln: Tim Lemperles Ausrutscher kommt zur Unzeit.

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Nein, alles wollte Tim Lemperle am vergangenen Freitag in Nürnberg sicherlich nicht gelingen. Und dennoch war der Stürmer einer der Matchwinner, sogar einer der besseren Spieler. In der Liga gibt es sicherlich nicht viel Stürmer, die auch nach 90 Minuten noch so aggressiv und hoch anlaufen, dass der gegnerische Torhüter offenbar vor Schreck den Ball herschenkt. Lemperle hatte also maßgeblichen Anteil an der „Friedhelm, Freude, Eierkuchen“-Stimmung, die der neue Trainer in wenigen Tagen in den Köpfen der Geißböcke implementiert und der FC mit dem 2:1-Erfolg über gefühlt ganz Köln ausgebreitet hat. Der Kölner Coach hat der Mannschaft Spaß, Optimismus und Selbstvertrauen vermittelt und damit eine ähnliche Euphorie ausgelöst, wie zuletzt vielleicht Steffen Baumgart, als der Harakiri-Fußball noch erfolgreich war.

Tim Lemperle wird wohl ausfallen

Zu gerne hätten die Kölner diese Euphorie geräuschlos mit in das alles andere als einfache Endspiel gegen den 1. FC Kaiserslautern mittransportiert. Die einhellige Meinung ist schließlich, dass dem FC mit großer Wahrscheinlichkeit eine Zitterpartie bevorsteht. Die Vorstellung einer geräuschlosen Woche hat Tim Lemperle mit einer überraschenden Härte eingerissen. Es ist ein unglücklicher, ein unrühmlicher Abgang, den der Angreifer da mit voller Wucht hingelegt hat. Eben nicht heimlich, still und leise durch die Hintertür. Vielmehr mit vollem Tempo gegen und dann durch die Wand. Und es ist ein fatales Signal, ein Eklat zum denkbar schlechtesten Zeitpunkt. Eine Woche vor dem wichtigsten Spiel der gesamten Saison.

Die Geschichte liest sich bislang so: Lemperle hat den Sonntag mit einigen Freunden auf einem Partyschiff in Rodenkirchen verbracht. Dort wurde der Kölner Stürmer offenbar zunächst provoziert, die Lage schien sich wieder entspannt zu haben, bis der 23-Jährige das Schiff gegen 21 Uhr verließ, dort wartete der Provokateur mittlerweile mit Verstärkung. Es kam zu einem körperlichen Angriff und zu den doch erheblichen Verletzungen. Nach Informationen von come-on-fc.com soll sich der Stürmer einen Nasenbeinbruch, eine Platzwunde und zumindest den Verdacht einer Gehirnerschütterung zugezogen haben. Die Nacht verbrachte der Angreifer jedenfalls im Krankenhaus. Natürlich hat es nicht lange gedauert, bis der Eklat in den Sozialen Medien mehr als nur thematisiert wurde. Nicht wenige User fühlen sich an einen FC vergangener Tage erinnert.

Vorgezogene Aufstiegsparty?

Zur richtigen Einordnung gehört, dass Lemperle am Sonntag wie der Rest der Mannschaft frei hatte, sich also die Nachmittagsgestaltung komplett selbst überlegen und auch ausüben durfte und konnte. Und dennoch wirft der Sonntag zahlreiche unschöne Fragen auf, mit denen sich auch der Verein nun rumschlagen muss. Eben wenige Tage vor dem packenden Finale. Schon am Samstag hatten die FC-Spieler bei Bier und Pizza zusammengesessen und die Zweitliga-Konferenz verfolgt. Ein gemeinsamens Beisammensein, das nach Ansicht einiger Fans aber nicht unbedingt Bier benötigt hätte. Zumal die Party ohne den Wirt, also in dem Fall Elversberg und Paderborn gemacht wurde, die dann ja auch anders als vielleicht erwartet, mindestens aber erhofft, ihre Begegnungen gewannen.

Auch, wenn die Spieler am Sonntag ebenfalls frei gehabt haben, muss die Frage durchaus erlaubt sein, ob ein Fußballprofi diese Zeit dem Vernehmen nach stark alkoholisiert auf einer Party-Location verbringen muss. Wohl gemerkt genau eine Woche vor dem Endspiel, das wiederum die wohl größte Sause der Saison mit sich bringen kann. Einem Fußballprofi sollte durchaus bewusst sein, dass der Konsum von zu viel Alkohol in der Öffentlichkeit nun vielleicht nicht als die beste Idee wahrgenommen wird – gerade, wenn man in der Generation von Smartphones aufgewachsen ist. Dass beim „Daydrinking“ Alkohol mitspielt, wird der 23-Jährige gewusst haben. Das Risiko, sich den ein oder anderen Spruch zu fangen, ist ebenfalls kein kleines. Das rechtfertigt weder die Pöbeleien noch den Übergriff, doch das Risiko sollte dem Sportler bewusst gewesen sein. Und ob ein Spieler am Tag nach einem „Daydrinking“ 100 Prozent Leistung bringen kann, ist auch nicht geklärt.

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Störgeräusche zur Unzeit

Der FC muss sich wiederum fragen, warum bereits zum zweiten Mal in dieser Spielzeit ein Spieler ganz offensichtlich über die Strenge schlägt. So hatte Linton Maina bekanntlich an Weiberfastnacht gegen die selbst auferlegte Partybremse verstoßen. Dem Vernehmen nach eben mit Tim Lemperle, der aber zu der Zeit verletzt ausfiel. Eine saftige Strafe soll die Folge gewesen sein. Ob es die auch für Lemperle gibt, ist unklar. Denn für den körperlichen Angriff kann er nun mal nichts. Ohnehin gibt es eben auch Fans, die anmerken, dass derjenige den ersten Stein werfen soll, der nicht schon mal vor einer wichtigen Prüfung über die Strenge geschlagen ist. Ein durchaus nachvollziehbarer Einwand. Nur geht es bei der Prüfung am Samstag eben um einen mittleren zweistelligen Millionenbetrag.

Sollte der FC am Sonntag den Aufstieg trotz der guten Ausgangsposition verpassen, ist das ganz sicher nicht die Schuld von Tim Lemperle. Der 23-Jährige hat aber eine Unwägbarkeit mehr ins Spiel gebracht, die sich Köln gerne gespart hätte. Und damit ist nicht nur der sportliche Verlust durch den Ausfall des Toptorjägers gemeint. Lemperle bringt mitten in die Euphorie, den Optimismus, die positive Grundstimmung ein vollkommen unnötiges Störgeräusch. Und genau das ist die einzige Stellschraube, an der Friedhelm Funkel in den vergangenen Tagen drehen konnte, der einzige Einfluss, den der neue Trainer nehmen konnte. Geräuschlos wird die entscheidende Woche sicher nicht mehr ablaufen.


Tim Lemperle fällt wohl am Sonntag aus – Stürmer wurde tätlich angegriffen

Tim Lemperle beim 1. FC Köln
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Tim Lemperle fällt wohl am Sonntag aus – Stürmer wurde tätlich angegriffen

Der FC muss wohl auf seinen Top-Torjäger im großen Endspiel gegen den FCK verzichten. Eine Hiobsbotschaft für den 1. FC Köln: Tim Lemperle fällt wohl gegen Kaiserslautern aus. Der Angreifer wurde am Sonntag tätlich angegriffen und erlitt offenbar einen Nasenbeinbruch.

Hat der Stürmer sein letztes Spiel für den FC am vergangenen Wochenende schon bestritten? Zumindest gibt es eine Hiobsbotschaft beim 1. FC Köln: Tim Lemperle fällt wohl gegen Kaiserslautern aus, kann wahrscheinlich nicht mehr in das Finale eingreifen.

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Tim Lemperle wird möglicherweise den Geißbock nicht mehr auf der Brust tragen. Der Stürmer der Geißböcke fällt gegen den 1. FC Kaiserslautern mit großer Wahrscheinlichkeit aus. Nach Informationen von come-on-fc.com war der Stürmer mit einigen Freunden am frühen Sonntagabend in Rodenkirchen unterwegs. Dort soll der Kölner Profi provoziert und körperlich angegangen worden sein. Dabei erlitt Lemperle einen Nasenbeinbruch sowie eine Platzwunde am Kopf. Laut Informationen von come-on-fc.com kam es zu einer Auseinandersetzung, die von der gegnerischen Seite begonnen wurde. Diese endete in einem Angriff auf dem Kölner Stürmer. Dabei schlugen die Angreifer Lemperle unter anderem ins Gesicht. Die Polizei war nach dem Angriff vor Ort und wird die Ermittlungen aufnehmen. Ob die Geschädigten Strafanzeige stellen, ist noch offen.

„Wir sind über den Vorfall informiert“

Wie bewertet ihr die FC-Profis?

„Wir sind über den Vorfall informiert. Tim wurde am frühen Sonntagabend tätlich angegangen und hat dabei Gesichtsverletzungen erlitten“, bestätigte Thomas Kessler auf Anfrage. „Nach aktuellem Stand ist es unwahrscheinlich, dass er am kommenden Sonntag einsatzfähig sein wird.“ Der Zeitpunkt könnte wohl kaum bitterer sein für die Geißböcke. Wenige Tage vor dem 34. Spieltag der Saison, in der der FC um den Aufstieg in die 1. Bundesliga kämpft, wäre der Ausfall des Top-Scorers der absolute Supergau. Lemperle schoss für den FC in der Liga zehn Tore und bereitete sechs vor. Zuletzt im Duell gegen den 1. FC Nürnberg am vergangenen Wochenende, als er zweimal auf Florian Kainz ablegte.

Ob Lemperle mit einer Spezialmaske spielen kann, wie einst Kylian Mbappé oder Ellyes Skhiri, scheint bislang unwahrscheinlich.


Nach Kader-Aus: Wird Dejan Ljubicic noch einmal für den 1. FC Köln spielen?

Spielt Dejan Ljubicic noch einmal für den 1. FC Köln
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Nach Kader-Aus: Wird Dejan Ljubicic noch einmal für den 1. FC Köln spielen?

Gegen den 1. FC Nürnberg stand Dejan Ljubicic nicht im Kader. Eine erste harte Entscheidung unter dem neuen Trainer Friedhelm Funkel beim 1. FC Köln: Deswegen wurde Dejan Ljubicic aus dem Kader gestrichen.

Die Zeichen stehen beim FC auf Abschied. Am Wochenende kam er nicht zum Einsatz für den 1. FC Köln: Deswegen wurde Dejan Ljubicic aus dem Kader gestrichen.

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Die Nachricht kam am Donnerstag schon ein wenig überraschend: Dejan Ljubicic wurde beim FC aus dem Kader gestrichen, reiste nicht mit nach Nürnberg. Eine erste harte Entscheidung von Friedhelm Funkel, der bekanntlich alle Entscheidungen nur zum Wohl des Kaders oder der Mannschaft trifft. Und eine erste Amtshandlung war nun mal eine vorläufige Ausbootung des Österreicheres. Ljubicic wird den FC im Sommer nach vier Jahren verlassen – und das ablösefrei. Lange hieß es, Ljubicic könne sich einen Verbleib beim FC vorstellen. Wenn denn die Kölner dann auch Bundesliga spielen würden. Das ist bekanntlich noch nicht klar, der Abschied des Mittelfeldspielers aber schon. Es wird wohl – wie berichtet – Dinamo Zagreb werden. Dem Verehmen nach sind nur noch Details zu klären.

„Wir haben andere Jungs“

Ein Grund für die Ausbootung? Ausgeschlossen schien das in der vergangenen Woche nicht. Immerhin wurden Spieler in der jüngeren Vergangenheit auch schon mal nicht mehr berücksichtigt, wenn sie sich nicht zu 100 Prozent mit dem Verein „committen“ konnten – wie im Beispiel von Justin Diehl. Ljubicic wirkte in den vergangenen Wochen nicht so recht bei der Sache, lief seiner Form schon lange hinterher. „Friedhelm hatte das Gespür und sagte: ,Ich würde ihn gerne zuhause lassen, weil ich glaube, dass es in dieser Situation nichts bringt, wenn er sich durchquälen muss““, sagte Thomas Kessler am Freitagabend nach dem Duell gegen Nürnberg in der Mixed-Zone. „Wir haben viele andere Jungs, die das Vertrauen auch verdient haben. Deswegen ist die Entscheidung so gefallen.“

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Funkel habe intensive Gespräche mit Ljubicic geführt und Eindrücke im Training gesammelt. Tatsächlich leidet der Mittelfeldspieler seit einigen Wochen unter einer schmerzhaften Fußverletzung, ließ immer wieder Teile der Trainingseinheiten aus. Er habe sich durchgebissen, war der Tenor rund um das Geißbockheim. Nun wurde der 27-Jährige aus dem Kader genommen. „Aus rein sportlichen Gründen“, wie Kessler betonte. Dennoch stellt sich die Frage, ob Ljubicic überhaupt nochmal für den FC auflaufen wird. Schließlich konnte der Österreicher zuletzt nicht überzeugen, mit Denis Huseinbasic hat der FC einen Mittelfeldspieler in der Hinterhand, der in dieser Spielzeit immerhin auch auf 30 Liga-Einsätze kommt, aber eben auch nicht immer vollends Leistung brachte. Stand jetzt gibt es nur noch eine Chance für Ljubicic, im FC-Trikot aufzulaufen. Es sei denn, die Kölner müssen in die Relegation.


Tim Lemperle beweist einmal mehr, warum er für den 1. FC Köln so wichtig ist

Tim Lemperle beim 1. FC Köln
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Tim Lemperle beweist einmal mehr, warum er für den 1. FC Köln so wichtig ist

Der große Gewinner des Abends in Nürnberg hieß zweifelsohne Florian Kainz. Doch es gab noch mehr entscheidende Faktoren und wichtige Spieler. Denn auch der 23-jährige Stürmer des FC hat am Freitagabend erneut gezeigt, welchen Stellenwert er für die Mannschaft besitzt. Darum ist Tim Lemperle für den 1. FC Köln so wichtig.

Nicht nur durch sein spielerisches Engagement, sondern auch durch den Blick für seine Mitspieler, der am Ende zum zweiten Tor und damit zum Sieg für die Geißböcke führte hat der Kölner Offensivspieler überzeugt. Darum ist Tim Lemperle für den 1. FC Köln so wichtig.

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Eine gute Stunde war im Nürnberger Max-Morlock-Stadion gespielt, da nahm sich Tim Lemperle ein Herz, versuchte es aus etwa 20 Metern, wählte aber die falsche Etage. Der Frust war dem Offensivspieler deutlich anzusehen. Und er war durchaus verständlich. Denn viel sprach für einen insgesamt unglücklichen Auftritt des 23-Jährigen. Lemperle war von der ersten Minute im Spiel, bekam seine Szenen. Das Spiel war gerade angepfiffen, da entschied Robert Hartmann bereits auf Elfmeter nach einem vermeintlichen Foulspiel von Robin Knoche ging der Stürmer zu Boden. Der Strafstoß wurde wieder kassiert. Nur zwei Minuten später stand der Stürmer mit der Kugel in der Nähe des Tors, vergab aber aus spitzem Winkel – ein Treffer wäre durchaus drin gewesen, der Ball war es jedenfalls nicht.

33 Sprints, 30 Ballkontakte von Tim Lemperle

Lemperle ackerte fortan, kam auf 33 Sprints, immerhin 30 Ballkontakte, blieb aber in vielen Situationen glücklos. Und nach 60 Minuten wäre die Bewertung des Stürmers sicherlich nicht gerade die beste geworden. Doch dann legte Luca Waldschmidt einen Ball ab auf den 23-Jährige und der spielte quer zu Florian Kainz: 1:1. In der Schlussminute setzte dann der Angreifer selbst energisch nach, gewann den entscheidenden Zweikampf gegen Nürnberg-Keeper Michal Kukucka, bediente erneut Kainz, der erneut einfaches Spiel hatte. „Ich hätte nicht gedacht, dass er rüber spielt. Ich hätte immer gedacht, dass er den selber macht. Da sieht man einfach, dass er ein ziemlich guter Stürmer ist, der Druck macht, den Tormann nicht in Ruhe lässt und dann ja, die Übersicht doch noch hat“, sagte Florian Kainz.

Im Torabschluss fehlte dem Kölner Eigengewächs am Freitagabend die Power, der Instinkt. Das in dieser Spielzeit nicht zum ersten Mal. Fast schon unscheinbar stresst Lempeler die gegnerische Abwehrkette, läuft immer wieder extrem hoch an und setzt den Gegner so massiv unter Druck. Kaum ein Spieler der 2. Liga hat ein ähnliches Anlaufverhalten. „Tim hat dann in der Schlussphase richtig gut den Fehler provoziert, ist ruhig geblieben, hat den Ball quer gespielt.“, sagte Funkel. So fiel die Entscheidung nach einem haarsträubenden Fehler von Torhüter Kukucka. „Beim 2:1 war Lemperle hellwach und das nach 90 intensiven Minuten.“ Mit seinen zwei Vorlagen ebnete der Stürmer seinem Team den Weg Richtung Bundesliga. Eine Liga, in der der Stürmer in der kommenden Saison sicherlich auflaufen wird. Der Wechsel zur TSG Hoffenheim ist bekanntlich längst fix, der FC verliert Lemperle ablösefrei.

Mit Ruhm haben sich die Kölner bei diesen Vertragsverhandlungen nicht bekleckert, müssen nun aber mit den Folgen leben. Und die sind schon groß. Denn dem FC fehlen die Alternativen im Sturm. Imad Rondic läuft der erhofften Form meilenweit hinterher, Damion Downs sorgte zuletzt selten für Gefahr und Steffen Tigges spielte überhaupt keine Rolle mehr. Auch deswegen wollen die Kölner im Sommer im Sturm nachlegen.

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Lemperle und Downs: Schießt sich das Sturmduo für den Aufstieg des 1. FC Köln ein?

Tim Lemperle und Damion Downs freuen sich nach einem Tor
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Lemperle und Downs: Schießt sich das Sturmduo für den Aufstieg des 1. FC Köln ein?

Über Monate wurde der FC für seine mangelnde Offensivpower kritisiert, gegen Münster überzeugte der Angriff der Geißböcke endlich wieder. Das lag sicher auch am Gegner, aber eben nicht nur. Hat der 1. FC Köln sein Sturmduo für das Saisonfinale gefunden?

Erstmals seit einem halben Jahr standen Tim Lemperle und Damion Downs wieder gemeinsam in der Startelf der Geißböcke. Und beide Angreifer funktionierten gegen Münster. Das macht Mut. Hat der 1. FC Köln sein Sturmduo für das Saisonfinale gefunden?

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Ein verdienter Sieg, drei wichtige Punkte, die Tabellenführung und den Vorsprung auf Teile der Konkurrenz ausgebaut – der 30. Spieltag hätte für den FC nicht so wirklich viel besser laufen können. Und doch trat Christian Keller auf die Kölner Euphoriebremse. „Das war natürlich ein ganz wichtiger Sieg und aus meiner Sicht auch ein total verdienter Sieg, der gerne noch etwas höher hätte ausfällen können“, sagte der Sportdirektor. „Aber ich möchte an Ostern nicht motzen, wir sind zufrieden.“ Tatsächlich hätte der Sieg höher ausfallen können, wenn nicht müssen. Alleine Damion Downs hätte sein Torkonto noch ein wenig in die Höhe schrauben müssen. Doch der Stürmer scheiterte einmal an einer guten Parade von Münster-Keeper Johannes Schenk und einmal an der Latte.

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Starke Werte in der Offensive des 1. FC Köln

Und doch wäre ein Hadern nach dem 3:1-Erfolg über Münster ein falsches Zeichen gewesen. Denn nach Monaten des Minimalisten-Fußballs hat der FC in der Offensive mal wieder gut funktioniert. Drei Tore in einem Pflichtspiel gab es für den FC zuletzt im Dezember beim 3:1-Triumph über den 1. FC Nürnberg und in der Liga in dieser Saison zum vierten Mal. Im Jahr 2025 hatten die Geißböcke ganze elf Tore erzielt, im Schnitt noch nicht einmal eins pro Spiel. Nur Regensburg war seltener erfolgreich. Nun aber erinnerte das Offensivspiel an die ersten Begegnungen der Hinrunde, als der FC zum Teil im Angriff sogar ein Feuerwerk abbrannte. Das wäre für die Begegnung gegen Münster ein wenig hochgegrifen, dennoch erarbeiteten sich die Geißböcke auch weitere Hochkaräter.

Noch in der Vorwoche hatte Marvin Schwäbe nach dem 1:1 gegen Greuther Fürth erklärt, dass es immerhin schon ein Fortschritt sei, sich wieder Chancen herauszuspielen. Dieser Trend setzte sich gegen die Preußen fort. Auch, weil das Sturmduo Tim Lemperle und Downs von Beginn an funktionierte. Seit einem halben Jahr hatten die beiden nicht mehr gemeinsam in der Startelf gestanden. „Beide haben eine gute Tiefe, haben Dynamik, haben Speed. Beide können auch Bälle gut sichern“, sagte FC-Trainer Gerhard Struber. „Sie sind in mehrerlei Hinsicht für den Gegner einfach schwer zu handeln. Beide sind torgefährlich, das tut uns gut und macht uns in unserer gesamten Ausrichtung noch einmal unberechnbarer.“

Auch Downs fand positive Worte. „Das Zusammenspiel mit Tim hat sich total gut angefühlt. Wir verstehen uns richtig gut auf dem Platz. Das hat man in mehreren Phasen wohl auch gesehen. Wie viele Chancen wir kreiert haben, es macht einfach richtig Spaß“, so der Stürmer. „Wir sind ein ähnlicher Spielertyp, wir können uns dann gut abwechseln und dementsprechend auch Ergebnisse bringen.“ Tatsächlich sah die Offensive gut aus. Der FC erspielte sich einen xGoals-Wert von mehr als 4.

„Es ist immer gut, wenn beide Stürmer treffen“

Dieser lag in der Rückrunde bislang im Schnitt bei 1,5 – die Qualität der Kölner Torchancen ließ also nur anderthalb Treffer pro Spiel erwarten. Die geringe Wahrscheinlichkeit gepaart mit einer mangelnden Effizienz brachten den Geißböcken den Ruf des Minimalisten-Fußballs erst ein. So brauchten die Kölner in dieser Phase 15 Torschüsse für ein Tor, schossen aber auch deutlich seltener auf die Kiste, als noch in der Hinrunde. Gerade einmal 13 waren es pro Begegnung. Gegen Münster kamen die Geißböcke nun auf 20 Abschlüsse, nahezu jeder sechste landete im Tor. Und dennoch fand Keller auch kritische Worte. „Es hat mir gut gefallen. Trotzdem, das wissen beide Jungs, das können sie besser“, sagte der Sportdirektor. „In Sachen Effizienz, in Sachen Positionierung, in Sachen Anlaufen und in ein paar anderen Sachen.“

Nach einem verdienten 3:1-Erfolg wohl Kritik auf hohem Niveau. Das fand dann auch Keller. „Wir wollen aber nicht die Sachen rausheben, die man besser machen soll. Sie haben beide ihr Tor gemacht und beide waren sehr engagiert gegen den Ball, beide haben viele Bälle gesichert“, so der Sportdirektor, dessen Resumé insgesamt aber gut ausfiel. „Es ist natürlich immer gut, wenn die Stürmer treffen. Wenn der zentrale Zehner dann auch noch trifft, dann haben die das heute gut gemacht“, sagte Keller. Immerhin so gut, dass Winter-Neuzugang Imad Rondic 90 Minuten auf der Bank saß. Der FC scheint aktuell sein schlagkräftiges Offensiv-Duo wiedergefunden zu haben. Allerdings war Münster auch erstaunlich schwach, der FC dominant. Gegen Hannover wird die Geißböcke ein anderes Kaliber erwarten. Wie gut Lemperle und Downs dann funkionieren, wird sich zeigen müssen.


Eigentlich spricht beim 1. FC Köln viel für das Duo Tim Lemperle und Damion Downs – eigentlich…

Der FC trifft am Sonntag auf eine der unangenehmsten Defensiven der Liga. Gegen Preußen Münster muss FC-Trainer Gerhard Struber daher den passenden Offensiv-Schlüssel finden. Keine leichte Aufgabe, denn gerade Imad Rondic blieb vergangene Woche bemerkenswert blass beim 1. FC Köln: Setzt der FC im Sturm auf Tim Lemperle und Damion Downs? Oder wird es doch Imad Rondic?

Rondic und Lemperle: Hat der 1. FC Köln den Schlüssel zu mehr Offensivpower gefunden?

Tim Lemperle und Imad Rondic vom 1. FC Köln
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Rondic und Lemperle: Hat der 1. FC Köln den Schlüssel zu mehr Offensivpower gefunden?

FC-Trainer Gerhard Struber setzte im richtungsweisenden Spiel gegen die Ostwestfalen auf eine neue Sturmkombination – und das Experiment scheint bislang aufzugehen. Das neu formierte Duo Imad Rondić und Tim Lemperle brachte die lange vermisste Offensivpower zurück. Hat der 1. FC Köln den Schlüssel zu mehr Offensivpower gefunden?

Der 2:1-Auswärtssieg gegen den SC Paderborn war eine Offenbarung für die verletzungsgeschwächte Offensive des 1. FC Köln. Hat der 1. FC Köln den Schlüssel zu mehr Offensivpower gefunden?

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Der Start beim 1. FC Köln verlief für Neuzugang Imad Rondić nicht nach Wunsch. Nach seinem Wechsel von Widzew Łódź wirkte der Angreifer zunächst wie ein Fremdkörper im FC-Spiel und blieb vor dem gegnerischen Tor glücklos. Doch der Bosnier zeigt Moral, arbeitet hart. Gegen Paderborn war er der laufstärkste Spieler auf dem Platz, spulte über 90 Minuten 12,16 Kilometer ab und gab mit sieben Torschüssen die mit Abstand meisten Torschüsse aller FC-Spieler ab. Ein Lattentreffer, mehrere knapp vergebene Chancen und schließlich sein erstes Tor waren der verdiente Lohn für seinen unermüdlichen Einsatz. Sein abgefälschter Schuss prallte vom Pfosten zu Paderborns Felix Götze und von dort ins Tor – ein erzwungenes Erfolgserlebnis, das ihm weiteren Auftrieb geben könnte.  

Paderborn-Trainer Kwasniok: “Dieses Duo hat uns wehgetan”

Die Rückkehr von Tim Lemperle, der gegen Paderborn erstmals seit dem 15. Spieltag wieder von Beginn an auf dem Platz stand, schien für den Bosnier das Zünglein an der Waage gewesen zu sein. Im Vergleich zu früheren Auftritten, bei denen er oft neben der Spur wirkte, war Rondić diesmal voll im Spiel und wurde von Sturmpartner Lemperle immer wieder klug eingesetzt. Als Doppelspitze aufgeboten, war die Marschroute klar: Lemperle und Rondić immer wieder ins Spiel bringen, um die Paderborner Abwehrkette unter Druck zu setzen. Das Sturmduo wurde nach dem Spiel auch von Paderborns Trainer Lukas Kwasniok gelobt:

“Die Kombination aus Lemperle und Rondic hat uns dauerhaft wehgetan. Unser Prunkstück ist normalerweise die Dreierkette- jeder lange Ball hinter die Kette und wo Bälle bewusst abgelegt wurden, da waren Sie einfach besser. Der 1:2 Siegtreffer war zwar leicht abgefälscht und damit glücklich, aber es war kein Zufall, das es zu diesem Tor gekommen ist. “ 

Das Gesamtpaket stimmt 

Tim Lemperle war ständige Anspielstation und klarer Zielspieler im Angriff des FC. Im Gegensatz zum Spiel gegen Darmstadt, als die langen Bälle oft verpufften, waren sie gegen Paderborn eine effektive Waffe. Beim Siegtreffer von Denis Huseinbašić bewies Lemperle seine Wichtigkeit: Er schirmte einen weiten Ball von Leart Paqarada gegen mehrere Gegenspieler ab, behielt die Übersicht und leitete den Ball klug auf Luca Waldschmidt weiter, der Huseinbašić mustergültig in Szene setzte.  FC-Trainer Gerhard Struber hob nach dem Spiel die besonderen Qualitäten seines Stürmers hervor: 

„Bei Tim hat man gesehen, wie wichtig er für uns hinter der letzten Linie ist, wie gut sein Timing ist und wie robust er in seinen Offensivaktionen agiert. Dadurch bringt er auch einen Imad Rondić immer wieder ins Spiel.”

Die Kombination aus Rondićs unermüdlichem Arbeitsethos und Lemperles technischer Finesse bildet ein Gesamtpaket, das für die kommenden Gegner entscheidend sein dürfte – zumal mit Linton Maina der beste Vorbereiter des FC aufgrund einer Sprunggelenksverletzung vorerst ausfällt. Gleiches gilt für Damion Downs, dessen Einsatz am kommenden Spieltag gegen Hertha BSC noch fraglich ist. Nach einem Bruch des Handgelenks verzögert sich das geplante Comeback des jungen Stürmers. Sicher ist: Sobald er wieder fit ist, wird seine Rückkehr in die Startelf ein Thema sein.

Was wird aus Downs?

Downs gilt als ähnlicher Stürmertyp wie Lemperle, der die Fähigkeit besitzt, Bälle festzuhalten und für nachrückende Mitspieler aufzulegen. Derzeit scheint jedoch Tim Lemperle nach seinem Comeback gesetzt, während Imad Rondić an seiner Seite immer mehr Gefahr ausstrahlt. Experimente wird sich Struber auf den letzten Metern der Saison wohl nicht mehr erlauben. Was nicht heißt, dass Downs, wenn er fit ist, zum Bankdrücker degradiert wird. Im Restprogramm trifft der FC noch auf drei direkte Konkurrenten. Für die schweren Duelle gegen Hertha, Nürnberg, Hannover und Kaiserslautern wird Struber jeden verfügbaren Mann brauchen.


2:1-Erfolg zeigt, warum die Rückkehr von Tim Lemperle für den 1. FC Köln so wichtig ist

Tim Lemperle beim 1. FC Köln
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2:1-Erfolg zeigt, warum die Rückkehr von Tim Lemperle für den 1. FC Köln so wichtig ist

Zum ersten Mal seit vier Monaten stand der Angreifer gegen den SC Paderborn nun wieder in der Startelf der Geißböcke. Und obwohl der Stürmer keinen weiteren Scorer sammelte, war der Impact auf die Begegnung deutlich zu sehen beim 1. FC Köln: Darum ist die Rückkehr von Tim Lemperle so wichtig.

Auch wenn auf dem Statistikbogen andere Spieler hervorstachen, war sein Einsatz von großer Bedeutung für den 1. FC Köln: Darum ist die Rückkehr von Tim Lemperle für die Geißböcke so wichtig.

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Es war ein kurzer Moment der Unzufriedenheit, der Tim Lemperle aus dem Tritt brachte. Der kurz zuvor eingewechselte Florian Kainz hatte im Mittelfeld den Ball erobert, Paderborn befand sich mental noch im Vorwärtsgang und Lemperle nutzte die Gunst der Stunde und startete in die verwaiste gegnerische Hälfte. Der Ball des Österreichers war zu lang, zu ungenau und Lemperle ganz offensichtlich nicht so amused. Der 23-Jährige blieb stehen, schüttelte den Kopf und zeigte dann an, wo er den Ball lieber hingespielt bekommen hätte. Die reine Statistik sprach am Samstagmittag auch nicht so richtig für den Angreifer. Lemperle kam auf die wenigsten Ballkontakte der Kölner Startelf, der Stürmer schloss nicht halb so oft ab wie sein Mitspieler Imad Rondic ab und Lemperle lief auch knapp drei Kilometer weniger – wurde aber auch nach 80 Minuten ausgewechselt.

„Die Kombination aus Lemperle und Rondic hat uns dauerhaft wehgetan“

Und doch war der Impact des Angreifers auf die Kölner Angriffsbemühungen immens. Tim Lemperle verändert das Spiel des FC und das – zumindest so der Eindruck nach dem Paderborn-Spiel – tut den Geißböcken gut. „Genauso, wie wir die Kölner stressen wollten, haben sie es mit uns getan. Die Kombination aus Lemperle und Rondic hat uns dauerhaft wehgetan“, sagte Paderborns Trainer Lukas Kwasniok nach der Begegnung. Tatsächlich sorgten die beiden Angreifer immer wieder für Stress in der Paderborner Hintermannschaft. Lemperle hatte schon in der ersten Halbzeit nach einem tiefen Ball von Jan Thielmann das Tor auf dem Fuß, setzte den Lupfer gegen Manuel Riemann aber nicht präzise genug an. Nach dem Wechsel schickte Marvin Schwäbe Lemperle mit einem langen Abschlag und Riemann war außerhalb des Sechzehners nur einen Bruchteil vor dem Kölner Stürmer am Ball.

„Beim Tim hat man einfach gesehen, wie wichtig er für uns ist. Vor allem was das Timing speziell hinter die letzte Linie angeht und wie robust er in seinen offensiven Abläufen und Bewegungen auch ist“, sagte Gerhard Struber. „Und er bringt dann auch einen Imad Rondic immer gut ins Spiel.“ So legte der Stürmer schon nach wenigen Minuten Rondic die Kugel perfekt auf die Füße, doch der Bosnier schaltete nicht schnell genug. Gerade in der ersten Halbzeit fiel Lemperle zudem in der Rückwärtsbewegung immer wieder besonders positiv auf. Der 23-Jährige holte sich die Bälle in der eigenen Hälfte, leitete somit auch Torraumszenen ein. So auch nach dem Wechsel das 2:1, als Lemperle Waldschmidt überlegt bediente, der dann wiederum auf Torschütze Denis Huseinbasic durchsteckte.

Lemperle verändert das Kölner Spiel

Vor allem aber hatte man bei Lemperle am Samstag das Gefühl, dass er einfach Fußball spielen wollte. Der Angreifer strahlte mit dem Ball eine beeindruckende Präsenz aus, hatte immer eine Lösung parat, setzte seine Mitspieler immer wieder ein. Der Auftritt gegen Paderborn machte einmal mehr deutlich, wie sehr Lemperle dem FC in den vergangenen Wochen gefehlt hat. Auch, wenn der Stürmer weder sein Torkonto von neun, noch seine Scorer von 13 weiter in die Höhe schrauben konnte. Lemperle ist für Köln ganz offensichtlich mehr als „nur“ der Topscorer. Zur Wahrheit gehört natürlich auch, dass der Stürmer eben nicht nur gute Begegnungen in dieser Saison abgerissen hat, einige Male blass blieb. Dennoch ist die Rückkehr immens wichtig. Auch, wenn sie nicht von langer Dauer ist. Sieben Begegnungen, mit einer möglichen Relegation maximal neun, wird Lemperle für die Kölner bestreiten – dann könnte der Stürmer für Hoffenheim wichtig werden.

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