Gegen Mainz erneut in der Dreierkette: Tom Krauß wird beim FC zum Defensiv-Allrounder

Tom Krauss vom 1. FC Köln (Foto: Alex Grimm/Getty Images))
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Gegen Mainz erneut in der Dreierkette: Tom Krauß wird beim FC zum Defensiv-Allrounder

Wie im Test gegen Atalanta Bergamo spielte Tom Krauß erneut als linker Teil der Dreierkette. Dabei ist der Neuzugang eigentlich im Mittelfeld zu Hause. Doch dabei bleibt es nicht beim 1. FC Köln: Tom Krauß in der Rolle des Defensiv-Allrounders.

Gegen Regensburg durfte noch Cenk Özkacar als linker Innenverteidiger ran, gegen Mainz aber wie auch schon in der Vorbereitung dann wieder Tom Krauß. Der gebürtige Leipziger ist mehr als „nur“ ein Mittelfeldspieler beim 1. FC Köln: Tom Krauß in der Rolle des Defensiv-Allrounders.

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So haben sie ihn in Mainz eher selten spielen sehen. Bei der Rückkehr zu seinem Stammverein spielte Tom Krauß in einer für ihn ungewohnten Rolle. So durfte sich der 24-Jährige an seiner alten Wirkungsstätte für den 1. FC Köln als linker Teil der Dreierkette beweisen. Eine Position, die der eigentliche Mittelfeldspieler bereits im letzten Test der Sommervorbereitung gegen Atalanta Bergamo bekleidet hatte. Auf neuer Position muss Krauß seinen Trainer so sehr überzeugt haben, dass Lukas Kwasniok den Neuzugang dort erneut aufbot. Und das anstelle von Cenk Özkacar, der als gelernter Innenverteidiger zur Verfügung gestanden hätte und auch im Pokal bei Jahn Regensburg gespielt hatte.

Kwasniok nicht komplett zufrieden

Aber Kwasniok hatte die gleich Aufstellung wie gegen Bergamo wählen wollen, was den Ausschlag für Krauß gab. „Ich wollte diese Vibes auf dem Feld haben“, so der Coach nach dem Spiel. Das gelang für ihn aber nicht wirklich: „Das haben wir nicht ganz so hinbekommen. Aber klar, Auswärtsspiel, Bundesliga, was völlig anderes. Der Vorteil ist einfach, als Rechtsfuß da in der Dreierkette, dass er normalerweise gegen eine Mann-Mann-Konstellation ganz gut nach innen auflösen kann. Deswegen haben wir Kristoffer Lund recht tief geholt, damit wir einen Linksfuß eher so in der Breite haben. Die Theorie war gut, die Praxis war nicht ganz optimal. Wie gesagt, weil wir ein bisschen schlampig waren und technisch unsauber.“

Vollends überzeugt war der Coach von der Leistung seiner Defensive nicht, gerade, was das Aufbau-Spiel anging. Immer wieder gestikulierte der Kölner Coach wild an der Seitenlinie, war sichtbar unzufrieden. Denn statt die Situation nach vorne aufzulösen, drehten seine Abwehrspieler häufig ab und spielten lieber sicher hintenrum. Insgesamt zog Kwasniok bei seinem umfunktionierten Abwehrspieler ein positives Fazit: „Was er einfach mitbringt, ist Energie, Bereitschaft, auch die Kette immer wieder rauszuschieben, und eine Einsatzbereitschaft. Und deswegen ist er als Defensiv-Allrounder für uns wertvoll.“

Ordentliche Leistung

Der Neuzugang machte dennoch eine sehr ordentliche Partie. So trug Krauß dazu bei, dass die FC-Abwehr über weite Phasen stabil stand und wenig zuließ. Es ist also möglich, dass der 24-Jährige noch weitere Chancen in der Innenverteidigung bekommen wird, auch trotz der großen Konkurrenz um die anderen Verpflichtungen Özkacar und Rav van den Berg, seine Nebenleute gegen Mainz Timo Hübers und Joel Schmied oder Talent Julian Pauli.

Krauß selber hat zumindest mit der Position kein Problem. „Das ist neu für mich. Aber ich habe die Position in der Innenverteidigung in der Vorbereitung bereits einige Male gespielt – mal links, mal zentral. Ich glaube, man hat in den ersten 10, 15 Minuten gesehen, dass man da schon reinkommen muss, aber umso länger das Spiel dann ging, umso sicherer wurde ich dann auch“, so der Kölner Spieler nach der Partie. „Mir ist es wichtig, dass mein Trainer sieht, wo meine Qualitäten liegen. Ob als Innenverteidiger oder auf der Sechs – es ist sicher nicht ganz schlecht, wenn man mehrere Positionen spielen kann.“ Man darf also gespannt sein, wo Tom Krauß bei seinem nächsten FC-Einsatz zu sehen ist – in der Innenverteidigung oder doch wieder auf seiner angestammten Position im Mittelfeld.


„Qual der Wahl“ zeigt das Dilemma – Tom Krauß trotz starker Vorbereitung nur Zuschauer

Tom Krauß vom 1. FC Köln
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„Qual der Wahl“ zeigt das Dilemma – Tom Krauß trotz starker Vorbereitung nur Zuschauer

Nach guten Leistungen in der Vorbereitung überraschte gegen Regensburg schon, dass der 24-Jährige so gar keine Minute Einsatzzeit von Trainer Lukas Kwasniok bekam. Aber: Tom Krauß wird seine Chance sicher noch bekommen beim 1. FC Köln.

Die Leistungen waren durchaus gut, die Konkurrenz ist allerdings groß für den Neuzugang der Kölner. Tom Krauß wird seine Chance sicher noch bekommen beim 1. FC Köln.

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Auch wenn Lukas Kwasniok vor dem Pokalfight gegen Regensburg nicht müde wurde zu betonen, dass er keine Stammelf habe, sondern innerhalb der Mannschaft rotieren wolle, überraschte die Startaufstellung an der ein oder anderen Stelle. So saß beispielsweise Tom Krauß die gesamte Spieldauer nur auf der Bank. Und das, obwohl der Neuzugang in der Vorbereitung durchaus überzeugt hatte, sogar eigentlich zu den Gewinnern der ersten Wochen unter Kwasniok gehörte. Gegen den Jahn reichte es dann nicht für ein paar Einsatzminuten. Zumindest im Pokal schien der Mittelfeldspieler der neu gewonnenen Breite im Kader zum Opfer zu fallen. In der Vorbereitung spielte Krauß im Dreierverbund der Innenverteidigung, überzeugte dort vor allem durch seinen Spielaufbau aus zentraler Position.

Starke Konkurrenz

Gegen Regensburg rotierte nun aber Neuzugang Cenk Özkacar in die Anfangsformation und machte seine Sache insgesamt recht ordentlich. Mit Rav van den Berg saß ein weiterer Innenverteidiger auf der Bank. Und zudem einer, dem wohl die Zukunft beim FC gehören dürfte. Nicht umsonst haben die Kölner Verantwortlichen für den Niederländer besonders tief in die Tasche gegriffen. Da auch Timo Hübers und Joel Schmied mit Sicherheit zum erweiterten Kreis der Stammspieler gehören und gleich mehrere weitere gelernte Innenverteidiger auf Einsatzzeit hoffen, dürfte die Position des Innenverteidigers für Krauß – zumindest in der ersten Elf – schwer zu erreichen sein. Auch, weil der gebürtige Leipziger bekanntlich eher im Mittelfeld zu Hause ist.


Fürs Zentrum vorgesehen

Und eigentlich auch für eine Position im Zentrum vorgesehen war. „Wir freuen uns, dass wir Tom für den FC gewinnen konnten. Mit ihm bekommen wir eine weitere wichtige Option für unser zentrales Mittelfeld, die unserem Spiel neue Impulse geben wird“, hatte FC-Sportdirektor Thomas Kessler unmittelbar nach der Verpflichtung gesagt. „Er bringt genau die Qualitäten mit, die wir für diese Position im Zentrum gesucht haben: eine ausgeprägte Mentalität, hohe Zweikampfstärke und Dynamik. Trotz seines jungen Alters verfügt Tom bereits über wertvolle Erfahrung auf hohem Niveau und wird sich mit seiner Art sehr schnell in unsere Mannschaft einfügen können.“ Nur kam der Neuzugang auch in der Vorbereitung – abgesehen von den Begegnungen gegen Bergisch Gladbach und Fortuna Köln – eben als Innenverteidiger zum Einsatz. 

Im Zentrum dürften sich zudem Eric Martel und Isak Johannesson aktuell festgespielt haben. Der ehemalige U21-Nationalspieler wurde vom DFB nach dem 2:1-Erfolg über Regensburg zum Man of the Match gekürt, der Isländer hätte die Auszeichnung mindestens genauso verdient. Die beiden Akteure gehören sicher zu den besseren Zentren der Bundesliga. Immerhin hat Kwasniok Rotation angekündigt – Krauß wird seine Chance sicher bekommen. Und wenn es nach dem 24-Jährigen geht wohl gerne schon am Sonntag. Denn dann geht es gegen den eigentlichen Heimatverein, den 1. FSV Mainz 05.


Unsere Gewinner der Vorbereitung des 1. FC Köln

Jakub Kaminski spielt für den 1. FC Köln
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Unsere Gewinner der Vorbereitung des 1. FC Köln

Mit dem Pokalspiel gegen Jahn Regensburg startet der FC am kommenden Sonntag in die Pflichtspiele. In den vergangenen Wochen gab es bei den Akteuren einige Lichtblicke für den 1. FC Köln: Das sind die Gewinner der Vorbereitung.

Fünf Siege in sechs Testspielen – rein ergebnistechnisch blickt der FC auf eine positive Vorbereitung zurück und einige Akteure nutzen die Zeit, sich in den Vordergrund zu spielen beim 1. FC Köln: Das sind die Gewinner der Vorbereitung.

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Jakub Kaminski: Der Pole wechselte im Sommer auf Leihbasis vom VfL Wolfsburg zum FC. Auch, um die Karriere noch einmal anzukurbeln. Gerade in der zweiten Halbzeit der vergangenen Saison kam der polnische Nationalspieler bei den Niedersachsen nur selten über die Rolles des Jokers hinaus. Beim FC brennt Kaminski nun ganz offensichtlich auf viel Einsatzzeit. Denn mit seinen starken Leistungen wird Trainer Lukas Kwasniok nur schwerlich an dem Schienenspieler vorbeikommen. Neben Spielfreude überzeugte der 23-Jährige mit einer beeindruckenden Torgefahr – sowohl als Schütze als auch als Vorlagengeber. Gut, dass der FC sich eine Kaufoption vertraglich gesichert hat.

Leidenschaft, Einsatz und Arbeitswille

Joel Schmied: Der Schweizer wurde im Winter als Verstärkung für die Innenverteidigung nachverpflichtet. Doch so richtig rund wollte es für Schmied in der Rückrunde nicht laufen. Der Abwehrspieler fiel immer wieder durch Unkonzentriertheiten auf, verursachte unter anderem Elfmeter, war nicht unschuldig an dem ein oder anderen Gegentor. Dementsprechend gab es durchaus Zweifel, ob Schmied ein Faktor in der Bundesliga sein werde. In der Vorbereitung zeigt der Schweizer allerdings ein ganz anders Gesicht. Von den Innenverteidigern ist Schmied nicht nur der souveränste, der 26-Jährige präsentierte sich stark in den Zweikämpfen und war wichtig im Aufbauspiel. Schmied könnte sich so einen Startelf-Platz für Regensburg verdient haben.

Jan Thielmann: Der mittlerweile Ex-U21-Nationalspieler startete aufgrund der Europameisterschaft erst verspätet in die Vorbereitung. Dennoch schaffte es Thielmann, Trainer Kwasniok von seine Qualitäten insbesondere in Sachen Leidenschaft, Einsatz und Arbeitswille zu überzeugen. Der Kölner Coach wird zumindest nicht müde, die Qualitäten des Kölner Eigengewächses hervorzuheben. Auch wenn bei Thielmann nicht alles rund laufen will, hat er mit Kwasniok einen starken Befürworter und rechtfertigte gegen Bergamo seine Startelf-Aufstellung.

Mehr als nur ein Backup

Tom Krauß: Der Mittelfeldspieler wurde wie unter anderem Kaminski ausgeliehen, allerdings gibt es im Gegensatz zum Polen bei Krauß eine Kaufpflicht. Bislang kam der gebürtige Leipziger allerdings nicht wie erwartet zum Einsatz, Krauß spielt in den Planungen von Trainer Kwasniok offenbar in der Innenverteidigung eine zentrale Rolle. Der 24-Jährige gestaltet fast schon Libero-like das Spiel. Eine Rolle, die in der vergangenen Saison unter Gerhard Struber gerne von Eric Martel übernommen wurde. Durch die Verpflichtung von Tom Krauß kann Martel nun auch offensivere Aufgaben übernehmen. Ob der etatmäßige Mittelfeldspieler in der Saison dann auf viel Einsatzzeit kommt, hängt sicherlich auch von weiteren möglichen Neuverpflichtungen ab, denn bekanntlich hat der FC mit Rav van den Berg noch einmal nachgelegt.

Sebastian Sebulonsen: Der Norweger ist erst seit wenigen Wochen bei den Geißböcken, hat sich aber zumindest sportlich bestens eingefügt. Der 25-Jährige ist ganz sicher mehr als der gesuchte Backup für Jusuf Gazibegovic. Vielmehr hat Sebulonsen das direkte Duell mit dem Bosnier bereits angenommen und könnte nach seinen bisherigen Auftritten durchaus die Nase vorne haben. Gerade in der Vorwärtsbewegung sorgte der Norweger für deutlich mehr Gefahr als Gazibegovic.


Einer der Vorbereitungsgewinner des 1. FC Köln: Warum die Vertragskonstellation bei Tom Krauß Schule machen sollte

Tom Krauß im Testspiel gegen Bergisch Gladbach
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Einer der Vorbereitungsgewinner des 1. FC Köln: Warum die Vertragskonstellation bei Tom Krauß Schule machen sollte

Der vierte Neuzugang war Krauß bei seiner Ankunft in Köln und ist aktuell einer der Gewinner der Vorbereitung – wenn auch auf ungewohnter Position. Erstmal wechselt er aber nur leihweise, unter bestimmten Voraussetzungen greift jedoch eine Kaufpflicht. Die Details zum Krauß-Deal zeigen: Darum sind die Modalitäten sinnvoll für den 1. FC Köln.

Für Tom Krauß ist es bereits das fünfte Mal: So oft ist der Kölner Neuzugang inklusive des FC-Wechsels bereits verliehen worden. Doch dieses Mal ist es etwas anders. Denn unter bestimmten Voraussetzungen greift eine Kaufpflicht, sodass der Mittelfeldspieler fest in die Domstadt wechseln würde. Für den FC zeigt sich beim Blick auf die Details zum Krauß-Deal: Darum sind die Modalitäten sinnvoll für den 1. FC Köln.

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Seit Anfang Juli ist Tom Krauß nun Spieler des 1. FC Köln. Und bisher kam er in jedem der vier Testspiele zum Einsatz. Wie lange der Mittelfeldspieler aber bei den Kölnern bleibt, hängt auch vom Abschneiden des Vereins ab. Denn erstmal ist Krauß nur vom FSV Mainz 05 geliehen. Laut dem „kicker“ greife aber bei Klassenerhalt und einer bestimmten Anzahl an Einsätzen für den 24-Jährigen eine Kaufpflicht. Diese solle bei 3,5 Millionen Euro liegen. Zuvor würden die Geißböcke bereits 500.000 Euro als Leihgebühr bezahlen. Der ehemalige U21-Nationalspieler selber würde auf jeden Fall gerne länger in der Domstadt bleiben. „Für mich ist jetzt ganz klar, dass ich mich hier länger etabliere und nicht wieder woanders hingehe. Das ist ja auch nicht mein Ziel. Deswegen bin ich jetzt auch hier, um längerfristig zu bleiben“, so Krauß.

Sinnvolle Modalitäten für Köln

Zumindest beim Klassenerhalt wäre der Verbleib auch garantiert. Ein solches Vertragskonstrukt ist in den vergangenen Jahren immer häufiger geworden. Für den 1. FC Köln ist es aber bisher eher die Ausnahme gewesen. Dabei haben die Modalitäten einige Vorteile für den FC. Dadurch, dass ein Großteil der Ablöse wenn überhaupt erst in einem Jahr gezahlt werden muss, sind die Geißböcke in der momentan laufenden Transferperiode weiterhin handlungsfähig. Es bleibt mehr Budget übrig, um die übrigen Kaderbaustellen zu schließen. Hätten die Kölner Krauß bereits jetzt für dann vier Millionen Euro fest verpflichtet, wäre dadurch etwa das Geld, dass der Verein durch den Transfer von Max Finkgräfe eingenommen hat, direkt wieder weg.

Wenn die Geißböcke den Klassenerhalt schaffen, ist die finanzielle Situation im nächsten Sommer außerdem wahrscheinlich etwas besser, da man weiter mit den größeren Einnahmen aus der Bundesliga wirtschaften kann. So ist es gut möglich, dass die Ablöse im nächsten Sommer besser stemmbar ist. Man würde trotz der 3,5 Millionen Euro noch Geld übrig haben, mit dem man den Kader weiter für das zweite Jahr Bundesliga verstärken kann. Und wenn der Club absteigen sollte, hat man nach dem Abstieg keine finanziellen Probleme wegen des Mittelfeldspielers, weil die Kaufverpflichtung ja nur bei Klassenerhalt greift.

Ein Jahr Zeit, sich zu beweisen

Auch minimieren die Kölner so ihr Risiko. Auch wenn sie von Krauß als lauf- und zweikampfstarken Mittelfeldspieler überzeugt sind, haben sie nun ein Jahr Zeit, um zu schauen, wie er sich schlägt. Bei einem Abstieg ist es wahrscheinlich, dass Krauß nicht die Erwartungen erfüllt hat. Das ergibt sich daraus, dass für einen Abstieg logischerweise viele Spieler schlechter performen müssen. Wenn der FC jedoch die Klasse hält und der 24-Jährige die erforderliche Anzahl an Einsätzen knackt, kann es gut sein, dass der Spieler seinen Anteil daran gehabt hat. So würden die Geißböcke potenziell einen Leistungsträger weiter an sich binden. Wenn es die Kaufpflicht nicht geben würde und es nur eine Leihe wäre, hätte Krauß dann wahrscheinlich auch seinen Marktwert erhöht. Um ihn dann zu halten, müssten die Kölner nochmal mit Mainz 05 über einen festen Transfer verhandeln. Dieses Mal hätten aber die Mainzer eine stärkere Verhandlungsposition und es wäre auch gut möglich, dass andere Vereine ebenfalls Interesse zeigen. Daher ist es sinnvoll von den Verantwortlichen gewesen, die Kaufpflicht mit aufzunehmen.


Gekommen um zu bleiben – Tom Krauß will beim FC durchstarten

Tom Krauß im Trainingslager des 1. FC Köln
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Gekommen um zu bleiben – Tom Krauß will beim FC durchstarten

Seit zwei Wochen trainiert Tom Krauß nun beim FC und unter Lukas Kwasniok. Die Einheiten sind Schweiß treibend und intensiv, doch der Mittelfeldspieler weiß auch, dass es darauf am Ende ankommen wird für den 1. FC Köln: Das sagt Tom Krauß zum Wechsel und der Zukunft.

Mittlerweile scheint er bereits angekommen und gibt richtig Gas für den 1. FC Köln: Das sagt Tom Krauß zum Wechsel an den Rhein und der Zukunft bei den Geißböcken.

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Auf dem Platz gibt er bereits ab und an den Ton an, dirigiert. Tom Krauß ist beim FC ganz offensichtlich angekommen. Gut zwei Wochen ist der Mittelfeldspieler nun bei den Kölnern im Training und scheint sich durchaus wohlzufühlen. „Die Mannschaft hat mich sehr gut aufgenommen“, sagt der Mittelfeldspieler, der gleich mehrere Stationen trotz seines jungen Alters auf dem Karriere-Konto stehen hat. Erst in der vergangenen Saison wurde Krauß vom FSV Mainz gleich zweimal verliehen. Erst nach Lutton, dann zum VfL Bochum. Der Karriereteil in England endete aufgrund privater Gründe, der beim VfL mit dem Abstieg. „Für mich ist jetzt ganz klar, dass ich mich hier länger etabliere und nicht wieder woanders hingehe. Das ist ja auch nicht mein Ziel. Deswegen bin ich jetzt auch hier, um längerfristig zu bleiben“, so Krauß.

Für Krauß könnte es passen

Beim FC ist der 24-Jährige zwar erneut geliehen, allerdings ist dieses Konstrukt mit einer Kaufpflicht verbunden. Hält der FC die Klasse, geht das Ziel zu bleiben klar. Nachdem der 24-Jährige in der vergangenen Saison mit dem VfL Bochum gegen den Abstieg spielte, geht es nun mit dem 1. FC Köln ebenfalls um den Klassenerhalt. Allerdings strebt der gebürtige Leipziger mit den Kölnern ein anderes Ende an. „Du wirst in der Saison negative Momente erleben, das gehört dazu. Die Frage ist, wie du als Verein, als Team und Staff damit umgehst. Dass du nicht zerbrichst, ist sehr sehr wichtig und, dass du die engen Spiele gewinnst. Die 0:0-Spiele oder 1:1-Spiele, die musst du dann auch ziehen, um in der Klasse zu bleiben und Punkte zu holen“, sagt der gebürtige Leipziger. Auch dafür wird aktuell hart gearbeitet.

Die Einheiten sind Schweiß treibend, Lukas Kwasniok als Trainer fordernd. „Die letzte Woche habe ich schon brutal gemerkt. Nach so einem Testspiel war ich noch nie so kaputt danach. Ich brauch das aber auch, um zu wissen, was ich noch verbessern kann, wo überhaupt meine Fitness liegt“, sagt Krauß. „Ich bin noch nicht am Ende meiner Vorbereitung. Du brauchst die Körner für die Liga.“ Man merkt dem Mittelfeldspieler an, dass er sich beim FC gut fühlt, ihm auch die Größe des Vereins nichts macht. „Der Club ist so riesig, man sieht auch, wie viele Fans jetzt hier sind. Ich glaube ich habe jetzt nach zwei Wochen schon ein bisschen das Gefühl, dass es passen könnte“, sagt Krauß. „Jetzt schon nach zwei Wochen sage ich, dass es der richtige Schritt war, ich habe mir das auch sehr lange überlegt, als die Anfrage kam. Dann habe ich gedacht, das könnte tatsächlich das sein, was ich suche für die nächste Zeit.“

„An mir kommst du nicht vorbei“

Jetzt geht es auch für Krauß darum, sich einen Platz in der Mannschaft zu erspielen, sich zu bewerben. Krauß weiß um seine Stärken. „Ich habe mir in Bochum eine andere Spielintelligenz weiterentwickelt, habe da viel mehr mit Ball gemacht und auch viel mehr Verantwortung bekommen. Aber natürlich liegen meine Stärken auch gegen den Ball“, sagt der Mittelfeldspieler. „Dieses „An mir kommst du nicht vorbei“. Bälle gewinnen, Bälle weitergeben an Spieler, die auch diese kreativen Momente haben, das bin ich einfach.“

Diese Fähigkeiten werden auch nötig sein. Denn Krauß hat starke Konkurrenz im zentralen Mittelfeld. Wenn die Konstellation so bleibt. Mit Denis Huseinbasic und Eric Martel gab es zuletzt zwei Spieler, die noch nicht ganz sicher für die kommende Spielzeit gesetzt scheinen. Krauß wird sich auf jeden Fall durchsetzen wollen. Auf dem Platz im Trainingslager macht er schon eine gute Figur.


Zwei Neue für den 1. FC Köln – Sind Jakub Kaminski und Tom Krauß die erhofften Verstärkungen?

Jakub Kaminski soll zum 1. FC Köln wechseln
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Zwei Neue für den 1. FC Köln – Sind Jakub Kaminski und Tom Krauß die erhofften Verstärkungen?

Mit Tom Krauß und Jakub Kaminski hat der 1. FC Köln am Wochenende zwei gestandene Bundesliga-Profis als Neuzugänge vorgestellt. Jetzt müssen sie sich beweisen beim 1. FC Köln: Sind Krauß und Kaminski echte Verstärkungen?

Mit den Bundesliga-erfahrenen Neuzugängen Tom Krauß und Jakub Kaminski startet der 1. FC Köln in die neue Saison. Ob die Transfers jedoch den erhofften Schub im Kampf um den Klassenerhalt bringen, bleibt abzuwarten. Die beiden Verpflichtungen müssen sich beweisen beim 1. FC Köln: Sind Krauß und Kaminski echte Verstärkungen?

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Der Kaderumbruch am Geißbockheim schreitet weiter voran: Während mit Max Finkgräfe, Tim Lemperle und dem kurz vor dem Abschluss stehenden Transfer von Damion Downs gleich mehrere Abgänge zu vermelden sind, richtet sich der Blick des 1. FC Köln bereits nach vorne. Die Verpflichtungen von Tom Krauß und Jakub Kaminski erscheinen dabei als folgerichtige Transfers, um dem Team neue Stabilität und Qualität zu verleihen. Beide Neuzugänge werden mit hohen Erwartungen in der Domstadt empfangen. Doch was spricht für eine erfolgreiche Zusammenarbeit (über die Saison hinaus) und welche Herausforderungen könnten dem entgegenstehen?

Krauß kommt mit viel Erfahrung und Führungsanspruch

Der Name Tom Krauß geisterte bereits seit Wochen durch die Kölner Gerüchteküche, nun ist der Wechsel des 24-Jährigen zum 1. FC Köln offiziell. Das Leihgeschäft mit einer Kaufpflicht bei Klassenerhalt ist in vieler Hinsicht ein guter Deal für die Geißböcke: Krauß, der in seiner noch jungen Karriere bereits an vier verschiedene Vereine ausgeliehen wurde, bringt nicht nur wertvolle Bundesliga-Erfahrung mit. Dank seiner Wechselhistorie dürfte er sich auch schnell an das neue Umfeld, seine Mitspieler und die Spielphilosophie von Trainer Lukas Kwasniok gewöhnen. So wurde er in der abgelaufenen Rückrunde bei seiner Leihe zum VfL Bochum auf Anhieb ein Schlüsselspieler. Ausgestattet mit einem ausgeprägten Selbstverständnis und entsprechendem Spielstil, könnte er die in der vergangenen Saison schmerzlich vermisste Rolle des „aggressive Leaders“ im Mittelfeld ausfüllen. Die konnte in der abgelaufenen Spielzeit nur Eric Martel phasenweise ausüben. Apropos Martel: Sollte es tatsächlich zu einem Abgang des Sechsers kommen, nimmt die Ankunft von Krauß etwas Druck von Thomas Kesslers Kessel, einen bundesligatauglichen Kader zu formen.

Allerdings trifft Krauß am Geißbockheim auf ein mitunter unruhiges Umfeld und ist sicher kein eins-zu-eins-Ersatz für Martel. Keine leichten Voraussetzungen, um sich langfristig zu etablieren. Dennoch soll der 1. FC Köln für den Mittelfeldspieler das Ende seiner fußballerischen Odyssee werden. Auch FSV-Vorstand Christian Heidel betont: „Wenn Tom geht, wollen wir ihn verkaufen. In Köln gibt es den Wunsch, es etwas anders zu machen.“ Für Krauß ist der Wechsel somit auch wegen der Kaufpflicht bei Klassenerhalt mehr als nur ein weiteres Kapitel: Es ist die große Chance, endlich sesshaft zu werden und beim FC längerfristig eine zentrale Rolle zu übernehmen.

Jakub Kaminski will beim FC zurück in die Erfolgsspur

Mit Jakub Kaminski sichert sich der 1. FC Köln einen vielversprechenden Neuzugang, der perfekt in das Profil des Bundesliga-Aufsteigers passt. Zumindest, wenn man Sportdirektor Kessler Glauben schenkt: “Er bringt Tempo, gute fußballerische Fähigkeiten und eine hohe Durchsetzungsfähigkeit mit, besonders im letzten Drittel. Mit seiner Dynamik und Zielstrebigkeit verleiht er unserem Offensivspiel neue Impulse und passt mit seiner ehrgeizigen Art sehr gut zu unserem Weg.” Auf Spielerseite kommt die Leihe gerade rechtzeitig, um der sportlichen Entwicklung des 23-jährigen wieder Schwung zu verleihen. Beim VfL Wolfsburg ist diese nämlich ins Stocken geraten. Der polnische Nationalspieler kam 2022 für zehn Millionen Euro von Lech Posen nach Wolfsburg, aufgrund eines aufgeblähten Kaders konnte er sich dort in der abgelaufenen Saison aber nicht dauerhaft durchsetzen.

Mit 70 Bundesligaeinsätzen, vier Toren und acht Vorlagen bringt Kaminski dennoch wertvolle Erfahrung mit. Vor allem auf der linken Außenbahn zuhause kann er aber auch als Außenverteidiger und auf der rechten Seite eingesetzt werden. Neben Jan Thielmann, Linton Maina und Toptalent Said El Mala soll er die Qualität und Breite des Kaders auf der Außenbahn stärken. Trotzdem birgt der Transfer auch Risiken. Seine mangelnde Einsatzzeit in Wolfsburg wirft die Frage auf, ob er dem FC sofort weiterhelfen kann. Unterm Strich ist Kaminski aber eine vielversprechende Verstärkung mit Perspektive, von der alle Beteiligten profitieren können. Zudem ist der Transfer bereits von höchster Ebene abgesegnet. Lukas Podolski meldete sich per Videobotschaft bei Kessler: „Ich habe gehört, ihr holt Jakub Kaminski. Sehr geiler Deal! Da werden sich sehr, sehr viele Fans in Polen freuen. Und er kann sich auf einen geilen Verein, geile Fans und eine geile Stadt freuen.“

Die Kader-Großbaustelle ist noch lange nicht abgeschlossen

Trotz der vielversprechenden Verpflichtungen ist die Kaderplanung beim 1. FC Köln noch lange nicht abgeschlossen. Vor allem in der Defensive will Sportdirektor Thomas Kessler mindestens drei weitere Verteidiger zu verpflichten, um die Abwehr stabiler und konkurrenzfähiger zu machen. Auch auf der Torhüterposition besteht noch Handlungsbedarf: Mit Marvin Schwäbe steht aktuell nur eine Optionen bereit. Die Abgänge von Max Finkgräfe zu RB Leipzig für rund vier Millionen Euro Ablöse und ein möglicher Transfer von Damion Downs nach England, der laut Medienberichten eine Ablöse um rund zehn Millionen einbringen dürfte, sorgen jedoch für eine gut gefüllte FC-Schatulle. Diese finanziellen Mittel geben dem Verein den nötigen Spielraum, um den Kader gezielt weiter zu verstärken und die Mannschaft für die Herausforderungen der Bundesliga-Saison weiter nach den Wünschen von Coach Kwasniok zu optimieren.


Der 1. FC Köln verpflichtet Tom Krauß

Tom Krauß, neuer Spieler des 1. FC Köln
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Der 1. FC Köln verpflichtet Tom Krauß

Es hatte sich angedeutet: In den letzten Wochen war bereits lange über einen Wechsel vom Mainzer Tom Krauß zum FC spekuliert worden. Nun ist es nach den vielen Gerüchten offiziell: Der 1. FC Köln verpflichtet Tom Krauß.

Eigentlich schien schon länger alles klar: Tom Krauß wollte zum 1. FC Köln, die Kölner wollten Krauß und Mainz 05 den Spieler abgeben. Dann haperte es aber doch nochmal bei den Ablösemodalitäten. Jetzt haben sich die Vereine geeinigt und es ist offiziell: Der 1. FC Köln verpflichtet Tom Krauß.

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Der 24-Jährige zentrale Mittelfeldspieler wechselt zuerst auf Leihbasis vom FSV Mainz 05 zum 1. FC Köln. Nach einer relativ geringen Anzahl an Einsätzen und wenn der FC den Klassenerhalt schafft, greift in einem Jahr dann eine Kaufpflicht. Damit schaffen die Vereine es, einen Kompromiss zu finden. Denn in den vergangenen Tagen hatten die Mainzer unmissverständlich klar gemacht, dass sie nur an einem Verkauf interessiert seien, nachdem sie Krauß zuvor schon zweimal verliehen hatten. Jetzt gab es also den Durchbruch und Krauß wird zum vierten Neuzugang der Kölner in diesem Sommer. Bereits gestern wurde der Wechsel von Jakub Kaminski offiziell verkündet.

Starke Rückrunde in Bochum

Mit Krauß verpflichten die Geißböcke einen laufstarken Spieler, der sowohl auf der Sechs als auch auf der Acht eingesetzt werden kann. In der Rückrunde war der 24-Jährige noch an den VfL Bochum ausgeliehen, absolvierte 14 Spiele. Dort überzeugte er mit seiner Zweikampfstärke und einer guten Spielübersicht. Krauß entspricht so genau den Anforderungen von Trainer Lukas Kwasniok, der von seinen Spielern immer maximalen Einsatz, Willen und Leidenschaft fordert. Außerdem sammelte der Mittelfeldspieler bei Bochum Erfahrung im Abstiegskampf. Die kann den Geißböcken als Aufsteiger besonders helfen.


„Ich habe brutal Lust auf die nächste Saison“

„Wir freuen uns, dass wir Tom für den FC gewinnen konnten. Mit ihm bekommen wir eine weitere wichtige Option für unser zentrales Mittelfeld, die unserem Spiel neue Impulse geben wird“, sagt FC-Sportdirektor Thomas Kessler. „Er bringt genau die Qualitäten mit, die wir für diese Position im Zentrum gesucht haben: eine ausgeprägte Mentalität, hohe Zweikampfstärke und Dynamik. Trotz seines jungen Alters verfügt Tom bereits über wertvolle Erfahrung auf hohem Niveau und wird sich mit seiner Art sehr schnell in unsere Mannschaft einfügen können“ Nach Isak Johannesson ist Krauß bereits der zweite Spieler, den der 1. FC Köln für das zentrale Mittelfeld verpflichtet hat.

Die beiden unterscheiden sich jedoch deutlich. Während sich Johannesson mehr in der Offensive einschaltet und auch torgefährlich ist, spielt Krauß im Vergleich eine defensivere Rolle, was auch mehr seinen Stärken entspricht. Er könnte daher Johannesson bei dessen Offensivaktionen gut absichern. „Mehrere Gründe haben für den FC gesprochen. Thomas Kessler und der Trainer haben mir von Beginn an ein gutes Gefühl gegeben. So etwas ist immer wichtig. Und natürlich der Club, die Stadt – und viele Freunde, die hier in der Umgebung leben. Deshalb habe ich für mich sehr schnell gewusst, darauf habe ich richtig Bock. Jetzt freue ich mich, dass ich am Montag mit der Mannschaft starten kann und habe brutal Lust auf die nächste Saison“, sagt Neuzugang Tom Krauß. 


Doppelter Medizincheck am Freitag? Der FC bringt seine Transfers auf den Weg

Jakub Kaminski und Tom Krauß sollen vor einem Wechsel zum 1. FC Köln stehen
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Doppelter Medizincheck am Freitag? Der FC bringt seine Transfers auf den Weg

Geht es jetzt doch ganz schnell? Der 1. FC Köln will offenbar zwei Transfers fix machen. Für Freitag sind anscheinend gleich zwei Medizinchecks anberaumt. Jakub Kaminski und Tom Krauß stehen offenbar unmittelbar vor dem Wechsel zum FC.

Aus Zwei mach Vier könnte das Motto für den FC am Freitag lauten. Denn ganz offensichtlich planen die Geißböcke die nächsten Schritte auf dem Transfermarkt. Der 1. FC Köln will am Freitag gleich zwei Transfers fix machen. Jakub Kaminski und Tom Krauß könnten noch vor dem Trainingsauftakt am Montag beim FC aufschlagen.

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Die Worte von Christian Heidel klangen am Donnerstag nicht so, als wäre Mainz dringend auf einen Abgang von Tom Krauß angewiesen. Zwar haben sich Spieler und der FC längst geeinigt, doch der FSV-Sportvorstand wirkte so, als wolle er noch einmal die Muskeln spielen lassen, als habe Mainz nun mal keine Eile und sitze am längeren Hebel. Die Gedanken von Heidel sind nachvollziehbar. Nachdem der Spieler gleich zwei Mal verliehen war, soll nun ein finaler Abgang anstehen. Während der FC gerne eine Kaufoption im Vertrag verankert gehabt hätte, wollte Heidel eine Kaufpflicht haben und scheint diese nun auch zu bekommen – sollten die Kölner die Klasse halten. Laut „Sky“ läge die Ablöse dann zwischen 3,5 und vier Millionen Euro. Der Deal steht unmittelbar bevor und für Freitag ist laut dem TV-Sender der Medizincheck anberaumt.

Kaminski im Anflug

Und möglicherweise wurde der Termin direkt im Doppelpack gebucht. Denn auch Jakub Kaminski wird am Freitag zum Check erwartet. Wie berichtet, steht der Deal bereits fest. Kaminski wechselt ebenfalls für ein Jahr per Leihe. Die Geißböcke sollen über eine Kaufoption verfügen, diese liege aber bei sieben Millionen Euro. Eine stolze Summe. Allerdings gilt der polnische Nationalspieler als Talent mit großem Potenzial. Das rief der Schienenspieler bei den Wölfen zuletzt viel zu selten ab. Auch deswegen war der VfL bereit, den Polen nun zur Leihe abzugeben. Und damit stehen die Kölner nun doch noch vor dem Trainingsauftakt unmittelbar davor, zwei weitere Transfers einzutüten und damit die Anzahl der Neuverpflichtungen auf vier zu erhöhen. Bekanntlich wurden mit Ragnar Ache und Isak Johannesson bereits zwei Spieler recht früh verpflichtet. Nach einigen Enttäuschungen geht es nun offensichtlich weiter.

Auf der anderen Seite bleiben weiterhin einige Kaderlücken und Baustellen. Vor allem in der Innenverteidigung und im Angriff wird wohl nochmal nachgebessert werden. Und auch auf der Torhüterposition gibt es weiteren Bedarf.


Transfer zum 1. FC Köln? Daran hapert es aktuell bei dem Transfer von Tom Krauß

Tom Krauß soll schon Gespräche mit dem 1. FC Köln geführt haben
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Transfer zum 1. FC Köln? Daran hapert es aktuell bei dem Transfer von Tom Krauß

Die Verpflichtung des Mittelfeldspielers schien so gut wie durch. Doch der Vollzug zieht sich in die Länge. Daran hapert der Transfer von Tom Krauß zum 1. FC Köln.

Bereits am Montag startet der FC mit dem neu verpflichteten Trainer Lukas Kwasniok in die Saisonvorbereitung. Ob der Mainzer Spieler dann schon am Geißbockheim auf dem Rasen steht, ist noch offen. Daran hapert der Transfer von Tom Krauß zum 1. FC Köln.

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Eigentlich war für diese Woche dann doch noch eine Entwicklung erwartet worden. Zwei Transfers hat der 1. FC Köln bislang getätigt. Mit Ragnar Ache und Isak Johannesson zwei Spieler verpflichtet, die durchaus den Kader stärken können, vermutlich auch werden. Zuletzt war dann aber ein wenig Sand ins Getriebe gekommen. Eine Handvoll von Spielern war vom FC bekanntlich sehr umworben worden und hatte sich dann doch für die Konkurrenz entschieden. Mit den Transfers von Jakub Kaminski und Tom Krauß könnte die Bilanz ein wenig ausgebessert werden. Ein Vollzug steht allerdings noch aus. Immerhin will die „Wolfsburger Allgemeine“ erfahren haben, dass der Deal mit Jakub Kaminski schon „durch“ sei. Die Vereine haben sich demnach geeinigt, es fehle nur die offizielle Bestätigung. Allerdings ist noch nichts über ein Medical bekannt.

Unterschiedliche Vorstellungen

Der Transfer scheint dennoch unmittelbar bevorzustehen. Der FC bekommt wohl seinen Schienenspieler, den Lukas Kwasniok gleichzeitig wohl als weiteren Wunschspieler ausgemacht hat. Womöglich kommt Kaminski noch vor dem Trainingsauftakt am kommenden Montag. Der zweite geplante Deal ist allerdings dann doch ins Stocken geraten. Die Verpflichtung von Tom Krauß zieht sich dann deutlich länger als erwartet. Und das hat offenbar auch treffliche Gründe. Mainz will Krauß zwar abgeben, der Mittelfeldspieler nach Köln wechseln und der FC den Spieler aufnehmen, doch ganz so einfach ist es dann doch nicht. Denn gerade die Ablöse-Modalitäten passen noch nicht so recht zusammen. Der FC und der FSV Mainz haben unterschiedliche Vorstellungen.

„Es ist ja bekannt, dass Tom mit Köln spricht. Wir hatten auch mal mit dem FC darüber gesprochen und jetzt ist man dort am Diskutieren, ob das eine Sache für sie wäre“, sagte Christian Heidel am Mittwoch beim Trainingsauftakt der Rheinhessen der Allgemeinen Zeitung. „Das ist eine Entscheidung, die der 1. FC Köln in seinen Gremien treffen muss.“ Und bei dieser Entscheidung geht es um ein wichtiges Detail. Denn Mainz hat nach den beiden vergangenen Leihen kein großes Interesse mehr daran, Krauß noch einmal auf Leihbasis abzugeben. „Wenn Tom geht, wollen wir ihn verkaufen. In Köln gibt es den Wunsch, es etwas anders zu machen“, sagt FSV-Vorstand Heidel. „Das heißt aber nicht, dass man nächsten Sommer noch einmal überlegen kann, Tom Krauß nach Mainz zu schicken oder ob man ihn nimmt.“

Kaufoption oder Kaufpflicht

Soll heißen, wenn es zu einer Leihe kommt, dann hätte Mainz gerne eine verankerte Kaufpflicht im Vertrag, während die Geißböcke eine Kaufoption bevorzugen würden. Nun muss offenbar geklärt werden, ob der FC das Risiko einer Kaufpflicht eingehen will. Da die Rheinhessen auch in der kommenden Spielzeit mit Nadiem Amiri und Kaishu Sano weiterplanen, wird es für Krauß jedenfalls nicht einfacher. Der Mittelfeldspieler wird also auch weiterhin wechseln wollen. Eine schnelle Einigung ist durchaus realistisch.


Steht Tom Krauß mit dem 1. FC Köln kurz vor der Einigung?

Tom Krauß soll auf der Liste des 1. FC Köln stehen.
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Steht Tom Krauß mit dem 1. FC Köln kurz vor der Einigung?

Bereits zeitnah könnte sich ein weiterer Zugang auf die Transfer-Liste der Kölner eintragen. Der 1. FC Köln steht offenbar vor der Verpflichtung von Tom Krauß. Es hapert wohl noch an den finalen Modalitäten. Auch der Deal mit Jakub Kaminski befindet sich wohl auf der Zielgeraden.

Aktuell stehen dem Vernehmen nach gleich zwei Transfers bei den Geißböcken vor dem Abschluss. Der 1. FC Köln steht dem Vernehmen nach vor der Verpflichtung von Tom Krauß. Auch Jakub Kaminski gilt als wahrscheinlicher Deal.

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Verpflichten die Kölner in den kommenden Tagen den Mittelfeldspieler? Abgeneigt sei der Mainzer gegenüber einem Wechsel ans Geißbockheim jedenfalls nicht, so heißt es zumindest. Und auch von Seiten der Rheinhessen ist zumindest eine Bereitschaft für einen Deal zu erkennen. Schon vor einiger Zeit hatte Mainz-Sportvorstand Christian Heidel angedeutet, dass es Gespräche mit dem FC geben würde. Bislang haperte es jedoch an den finalen Modalitäten. Mainz würde den Akteur gerne direkt abgeben, dem FC schwebt eine Leihe vor. Wie berichtet, ist der FSV aber auch bereit, den Spieler zu behalten. Auf wirklich viel Einsatzzeit darf Krauß in Mainz aber wohl nicht mehr hoffen und scheint auch deswegen an einem Abschied interessiert.

Leihe mit Kaufpflicht?

Die Kölner sollen zunächst wohl auf eine Leihe mit Kaufoption bestanden haben. Wie der Kölner Stadt-Anzeiger berichtet, soll es aber bereits eine andere konkrete Vorstellung der Finanzierung geben. So sollen die Geißböcke für die anstehende Saison zunächst ein Ausleihgebühr von circa 250.000 Euro bezahlen. Diese wäre allerdings gekoppelt an eine Kaufpflicht nach der Spielzeit 2025/26 für rund drei Millionen Euro. Laut des Kölner Stadt-Anzeigers würden die Mainzer diesem Deal zustimmen und auch die Gremien des 1. FC Köln könnten mit der Ausleihe mit Kaufpflicht leben.

Wie berichtet soll auch Jakub Kaminski per Leihe zum FC kommen. Der polnsiche Nationalspieler soll sich mit den Geißböcken einig sein. Auch der VfL ist mit einem Leihkonstrukt einverstanden. Polnische Medien berichten, dass die Gespräche sich in einer finalen Phase befänden. Kaminski wäre ein weiterer schneller Außenspieler.