1. FC Köln im Endspurt: Ungewohnter Trainingsauftakt vor dem Bayern-Spiel

René Wagner beim Training mit der Mannschaft
,
Startseite » Trainingsauftakt

1. FC Köln im Endspurt: Ungewohnter Trainingsauftakt vor dem Bayern-Spiel

Zum Auftakt in die letzte Woche der Saison gab es ein ungewohntes Bild beim 1. FC Köln: Das Team absolviert aktuell ihre Leistungsdiagnostik. Derweil rollten bereits die Bagger an, die den Rasen auf dem Trainingsplatz 1 wieder auf Vordermann bringen sollen.

Für den FC geht es nun in die letzte Woche vor dem Saisonende. Am Samstag wartet das Spiel gegen den FC Bayern zum Abschluss. Und wie Lukas Kwasniok schon vor Monaten prophezeite, haben die Kölner den Klassenerhalt vor dem Duell gegen den Rekordmeister geschafft. Wenn auch gerade so.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.

Die Geißböcke sind am Dienstag in die Vorbereitung auf das letzte Spiel der Saison gestartet. Am Samstagnachmittag sind die Kölner zu Gast beim FC Bayern München. Ausgerechnet gegen den Rekordmeister heißt es nun, Wiedergutmachung zu betreiben. Der Auftritt gegen den 1. FC Heidenheim am vergangenen Sonntag hatte Fragezeichen und eine gewisse Ratlosigkeit hinterlassen. Die Leistung der Kölner entsprach jedenfalls nicht der von Trainer René Wagner geforderten Spannung. Im Gegenteil, die Kölner wirkten mindestens ideen-, vielleicht sogar lustlos. In der Offensive fiel dem FC so gut wie nichts ein, in der Defensive häuften sich die Fehler. Fragezeichen dürfte vielleicht auch der ein oder andere Fan am Dienstag am Geißbockheim hinter der Stirn gehabt haben. Denn die Kölner trainierten hinter verschlossenen Türen, während auf dem Trainingsplatz eins die Bagger anrollten.

Nur eine öffentliche Einheit

Der Rasen wird erneuert, dazu zunächst abgetragen. Doch im Franz-Kremer-Stadion trainierte auch nur eine kleine Gruppe. Denn für Dienstag und Mittwoch ist Leistungsdiagnostik angesagt. Wie in jedem Jahr wird diese erhoben, um den Spielern einen zugeschnittenen Trainingsplan für die Sommerferien mit an die Hand zu geben – und das ungeachtet der jeweiligen Zukunft. Die Vorbereitung beginnt dann im Sommer mit einer ähnlichen Diagnostik. Daran wird das Trainerteam sehen können, wie im Sommer gearbeitet wurde. Die Einheiten am Dienstag und Mittwoch werden daher auch hinter verschlossenen Türen stattfinden. Genauso wie das dann wieder „normale“ Training am Donnerstag. Die einzige öffentliche Einheit findet am Freitag statt. Anschließend macht sich die Mannschaft auf nach München, um dort am Samstag das letzte Saisonspiel zu bestreiten.

Einen besonderen sportlichen Wert hat die Begegnung eigentlich nicht mehr. Der FC hat die Klasse ganz sicher gehalten, der FCB steht schon lange als Titelverteidiger fest. Für die Bayern geht es noch darum die 89 Punkte zu erreichen – das wäre das viertbeste Bundesliga-Abschneiden der Historie. Allerdings wird René Wagner wohl sehr daran gelegen sein, dass sich die Mannschaft anders präsentiert als noch am 33. Spieltag. Denn so sicher wie kolportiert ist die Beförderung des Interims-Coachs dann möglicherweise doch nicht.

Trainingsauftakt beim 1. FC Köln: Diese Kaderlücken und Fragezeichen bleiben

,
Startseite » Trainingsauftakt

Trainingsauftakt beim 1. FC Köln: Diese Kaderlücken und Fragezeichen bleiben

Mit der Leistungsdiagnostik ab Freitag startet der 1. FC Köln in die neue Spielzeit. Dabei gibt es noch einige Baustellen im Kader und zahlreiche Fragezeichen.

Mit einer gehörigen Portion Vorfreude dürfte Steffen Baumgart am Freitagvormittag zum Geißbockheim fahren. Nach gut sechs Wochen Sommerpause und wenige Tage vor dem offiziellen Trainingsauftakt am Montag (11 Uhr) stehen ab Freitag die medizinischen und athletischen Leistungstests seiner Mannschaft auf dem Programm. Nicht ganz so glücklich wird der Trainer dagegen über die Fülle seines Kaders sein. Es wird ein Trainingsauftakt mit Kaderlücken und Fragezeichen.

Während Köln in den vergangenen Jahren mit XXL-Kadern in die Saison startete, ist dieser aktuell sehr ausgedünnt. So umfasst die Mannschaft aktuell drei Torhüter und rund 25 Feldspieler. Darunter Spieler, die als Wackelkandidaten gelten wie Nikola Soldo oder Sargis Adamyan sowie Profis, die erst später in das Training einsteigen werden.

Denn wie schon in den vergangenen Jahren hat Baumgart seinen Nationalspielern noch ein paar Tage Extra-Urlaub gegeben. Florian Kainz, Dejan Ljubicic, Mathias Olesen und Dimitrios Limnios stoßen erst am kommenden Donnerstag im Trainingslager in Maria Alm zur Mannschaft. Die U21-Nationalspieler Denis Huseinbasic und Eric Martel sowie Nikola Soldo haben nach ihren enttäuschenden Auftritten bei der U21-EM sogar noch bis zum Sonntag, den 16. Juli frei. Zudem fehlen noch einige Spieler verletzungsbedingt. Immerhin werden die vier Neuzugänge Leart Paqarada, Luca Waldschmidt, Jonas Nickisch und Jacob Christensen erstmals im FC-Dress in Aktion sein.

FC mit einigen Baustellen

Doch die Kadersituation ist zum Trainingsauftakt alles andere als zufriedenstellend. Nachdem der FC einen Schnellstart auf dem Transfermarkt hingelegt hatte, ist es bei den Neuzugängen ruhig geworden. Überraschend ruhig. Noch im Juni hatte Keller betont, man würde auch Geld für Neuverpflichtungen in die Hand nehmen. Offensichtlich gestaltet sich der Markt aber schwierig. Auch wenn der Sportdirektor in der vergangenen Woche andeutete, dass sich die Kölner Fans noch über zwei, drei Neuzugänge freuen dürften, passiert im Moment recht wenig.

Der Deal mit Benedict Hollerbach ist geplatzt, die Suche nach einem Ersatz für Timo Horn könnte zu einem Problem werden. Denn aktuell hat der FC keinen zweiten Torhüter, Jonas Nickisch wird aktuell hinter Marvin Schwäbe geführt. Genauso fehlt ein Backup für Benno Schmitz. Zuletzt wurde Meiko Wäschenbach ins Gespräch gebracht. Der Kapitän der U19 ist eigentlich im defensiven Mittelfeld zu Hause, soll aber wohl auf der Außenposition getestet werden. Ob der 19-Jährige jetzt schon das Format eines Bundesliga-Profis hat, ist fraglich. Neben Wäschenbach werden sich auch Elias Bakatukanda, Max Finkgräfe und Damion Downs bei den Profis beweisen dürfen.

Am kommenden Donnerstag reist der FC ins Trainingslager. Dann werden einige Spieler zurückkehren. Die Kölner Fans hoffen, dass sich der Kader bereits zuvor füllt.

 

Rekord-Transfers

Rekord-Torjäger