Nicht die Innenverteidigung: Das ist das wichtigste Transferziel des 1. FC Köln

Thomas Kessler könnte den Kader weiter verstärken
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Nicht die Innenverteidigung: Das ist das wichtigste Transferziel des 1. FC Köln

Bislang ist die Transfer-Gerüchteküche in Köln noch weitestgehend kalt. Das könnte sich schon bald ändern. Denn in wenigen Wochen öffnet das Transferfenster. Ob der FC dann nachlegt, scheint aktuell offen. Dabei scheint es schon ein Interesse an einer Position zu geben. Das ist das wichtigste Transferziel des 1. FC Köln.

Bislang war über eine Verstärkung in der Innenverteidigung in Köln spekuliert worden. Dabei gibt es möglicherweise eine Position, die dringender besetzt werden soll. Das ist das wichtigste Transferziel des 1. FC Köln.

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So ein wenig dürfte der ein oder andere FC-Anhänger bereits am vergangenen Montag mit der Beförderung von Thomas Kessler gerechnet haben. Dem Sportdirektor des 1. FC Köln winkt der Posten des Geschäftsführers Sport. Als am Montag das neue Präsidium erstmals auf einer Pressekonferenz über die ersten Arbeitsschritte in Köln informierte, kam das Thema natürlich auf. Doch sowohl die Fans als auch Thomas Kessler müssen sich wohl noch etwas gedulden. In den kommenden Wochen könnte die Ernennung aber erfolgen. Dass der ehemalige Keeper der Geißböcke der geeignete Mann für die sportlichen Entscheidungen beim FC ist, steht nach dem starken Transfersommer wohl außer Frage. Kessler veränderte den Kader nicht nur, er gab dem FC ein neues Gesicht.

Der Kader ist eng gestrickt

Und nicht wenige Fans erhoffen sich nun im Winter weitere Neuverpflichtungen, weitere Verstärkungen, die den Kader noch breiter machen, noch mehr Qualität auf dem Platz ermöglichen. Doch, ob Kessler wirklich auf dem Transfermarkt in diesem Winter noch einmal aktiv wird, erscheint zurzeit offen. Den größten Bedarf scheinen die Kölner aktuell in der Innenverteidigung zu haben. Auf den ersten Blick. Aktuell stehen dem FC mit Cenk Özkacar und Rav van den Berg nur zwei gesunde nominelle Innenverteidiger zur Verfügung. Gerade ersterer hat bislang noch nicht so richtig überzeugt. Vier weitere Abwehrspieler fehlen aktuell verletzt, davon mit Timo Hübers und Luca Kilian zwei langfristig. Joel Schmied und Dominique Heintz sollten aber noch in diesem Jahr wieder auf den Platz zurückkehren.

Somit stünden dem FC vier Innenverteidiger zur Verfügung. Allerdings haben nicht alle überzeugt und das Verletzungspech zeigt, wie eng der Kader gestrickt ist. Zudem konnte man vor der Saison nicht damit rechnen, dass Schmied und Heintz eine so wichtige Rolle würden spielen können. Gerade aufgrund der Verletzungsmisere erscheint eine Stabilisation der Defensive sehr sinnvoll. Zumal dann Eric Martel, Sebastian Sebulonsen oder Tom Krauß auf ihren angestammten Positionen zum Einsatz kommen würden. Ohnehin scheinen die Kölner Kaderplaner um Thomas Kessler und Lukas Kwasniok ein ganz anderes Transferziel ins Auge gefasst zu haben. Ein alt bekanntes. Schon seit Jahren ist die rechte Abwehrseite die Achillesferse beim FC.

„Das wird in den nächsten Transferfenstern ein Thema bleiben“

Und auch aktuell gibt es Handlungsbedarf. Gerade weil Jusuf Gazibegovic unter Kwasniok keine Rolle spielt. Der Bosnier wird den Verein wohl im Winter verlassen. Zumindest wird man dem Rechtsverteidiger keine Steine in den Weg legen. Angedacht ist wohl eine Leihe. Dann wäre ein Kaderplatz frei und der soll dem Vernehmen nach ebenfalls mit einem Außenverteidiger aufgefangen werden. Zumal Neuzugang Alessio Castro-Montes bislang hinter den Erwartungen zurückgeblieben ist. „In der Vergangenheit hat meine Mannschaften ausgezeichnet, dass wir torgefährliche Außenverteidiger haben. Auf dem Flügel hast du den meisten Raum – da haben wir definitiv Luft nach oben“, sagte der Kölner Coach unlängst dem „Kicker„. „Das wird in den nächsten Transferfenstern ein Thema bleiben.“

Wie berichtet fehlt tatsächlich von den Schienen die Torgefahr. Und das nicht nur als Torschütze. Bis zum vergangenen Wochenende hatten weder Kristoffer Lund noch Sebastian Sebulonsen ein Tor vorbereitet. Und das, obwohl gerade der Norweger zu den Spielern mit den meisten Flanken aus dem Spiel heraus gehört. Die xAssists-Gefahr hält sich aber in Grenzen. Lund kommt über die gesamte Saison auf 0,4, Sebulonsen auf 1,5. Immerhin bereitete der US-Amerikaner am Samstag das 1:1 von El Mala vor. Doch über die Außen soll noch mehr gehen. Aktuell scheint es sehr wahrscheinlich, dass der FC daher einen Rechtsverteidiger sucht, der auch in der Innenverteidigung ran kann oder eben andersherum. Spieler wie Leipzigs Lukas Klostermann zum Beispiel. Die Sachsen wollen den ehemaligen Nationalspieler von der Gehaltsliste bekommen.

In knapp vier Wochen öffnet das Transferfenster wieder. Bis dahin werden sicherlich einige Namen gehandelt werden. Und dann dürfte Thomas Kessler vielleicht schon als Geschäftsführer Sport die neuen Verträge unterzeichnen.

Der nächste Treffer, der nächste Scorer – Wo nützt Marius Bülter dem 1. FC Köln am meisten?

Einer der Lichtblicke gegen Frankfurt: Marius Bülter
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Der nächste Treffer, der nächste Scorer – Wo nützt Marius Bülter dem 1. FC Köln am meisten?

Der FC hat sich mit Marius Bülter vor Saisonbeginn durchaus namhaft verstärkt und mit dem Ex-Schalker und Hoffenheimer einen bundesligaerfahrenen Mann für die eigenen Reihen gewonnen. Eine echte Verstärkung beim 1. FC Köln: Auf welcher Position spielt Marius Bülter die größte Rolle?

Einer der Lichtblicke bei der 3:4-Pleite gegen Frankfurt am Samstagabend war Marius Bülter. Der 32-Jährige ist in der Offensive variabel einsetzbar und konnte das Vertrauen und die Erwartungen mit drei Toren und drei Vorlagen bereits zurückzahlen. Dennoch darf man sich mit Blick auf seine Vielseitigkeit durchaus die Frage stellen, auf welcher Position er denn sportlich am wertvollsten ist für den 1. FC Köln: Auf welcher Position spielt Marius Bülter die größte Rolle?

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Seine Qualitäten zeigte er am Samstagabend einmal mehr mit einem Jokertor. Mit der Verpflichtung von Marius Bülter ist dem 1. FC Köln offenbar ein starker Transfer geglückt. Durch den Neuzugang aus Hoffenheim hat Köln nicht nur einen bundesligaerfahrenen, sondern noch dazu einen vielseitig einsetzbaren Offensivmann für die eigenen Reihen gewonnen. Mit seiner Routine soll der 32-Jährige nun mithelfen, mindestens das oberste Ziel Klassenerhalt möglichst frühzeitig unter Dach und Fach zu bringen. Nach elf Spieltagen der laufenden Bundesligasaison lässt sich bereits sagen: Mit drei Toren und drei Vorlagen hat der Neuzugang kaum Anlaufschwierigkeiten gehabt, traf sogar jeweils ein Mal in den ersten beiden Partien. Mit seinen insgesamt bislang sechs Scorerpunkten ist er damit zweibester Scorer im Team von Trainer Lukas Kwasniok, einzig Senkrechtstarter und Offensiv-Juwel Said El Mala hat mit vier Toren und drei Vorlagen noch einen Scorer mehr zu bieten.

Bülter ist die Allzweckwaffe in der Offensive

Blickt man auf die bisher gespielten Partien, so kam Bülter bislang meist in vorderster Front als Sturmspitze zum Einsatz. Unter anderem bei der späten und höchst bitteren 0:1-Niederlage gegen Borussia Dortmund agierte er neben El Mala als hängende Spitze im Schatten von Jakub Kaminski. Dabei ist die Position alles andere als festgeschrieben. Vom Fußballportal transfermarkt.de wird Bülter mit der Position des Linksaußen beschrieben, dabei hat er diese Rolle in der laufenden Saison de facto noch nie zu Spielbeginn bekleidet. Schaut man sich aber die gesamte Profilaufbahn des Deutschen an, bestätigen zahlreiche Einsätze auf dieser Position diese Angabe.

Als Mittelstürmer hingegen hat er laut transfermarkt.de vergleichsweise „erst“ 79 Spiele vorzuweisen, als hängende Spitze gar nur 47. Doch was macht Bülter und sein Spiel eigentlich aus und warum ist er überhaupt so flexibel einsetzbar? Beginnend mit seiner aktuellen Rolle beim 1. FC Köln als Mittelstürmer fällt eins sofort auf: Mit seinen knapp 1,90 Meter ist er ein physisch starker Stürmer, der sowohl im Kopfballspiel als auch mit dem Rücken zum Tor über Stärken verfügt. Trotz seiner Größe ist er zudem nicht langsam und kann durchaus auch mal mit einem Pass in die Tiefe hinter die gegnerische Abwehrkette geschickt werden. Als Anspielstation im Angriffsdrittel kann man ihn auch unter Bedrängnis anspielen, um sich im Anschluss selbst wieder anzubieten. Bülter kann den Ball halten, Räume für seine Mitspieler schaffen und ihn dann im richtigen Moment weiterspielen.

Schienenspieler in beide Richtungen

Auch wenn er in der Formation nominell der vorderste Angreifer ist, ist er nicht gleich zwingend der letzte Zielspieler auf dem Weg zum Torabschluss. Mit dem aus Kaiserlautern verpflichteten Ragnar Ache haben die Kölner zwar auch einen echten Mittelstürmer im Kader. Der gebürtige Frankfurter hatte (anders als Bülter) zu Saisonbeginn allerdings sowohl mit kleineren Blessuren als auch mit Anpassungsschwierigkeiten zu kämpfen und besritt daher erst zwei Bundesligaspiele von Beginn an, was sich im weiteren Saisonverlauf aber sicher ändern dürfte.

Neben der Rolle als Neuner im Sturmzentrum kann Bülter wie gegen den BVB gesehen in zweiter Reihe als hängende Spitze auflaufen. Auch hier kommt ihm seine Physis zugute und kann in wichtigen Zweikämpfen gegen den Ball und in der Luft für einen Vorteil sorgen. Wie drei Vorlagen belegen, hat der Offensivmann auch ein Auge für den Mitspieler und kann den letzten, den tödlichen Pass spielen. Durch den größeren Abstand zum gegnerischen Tor kann er zudem aus dem offensiven Mittelfeld heraus Läufe starten. So will er gegnerische Abwehrreihen aufreißen und überraschen – vor allem dann, wenn er sich von seinen/m Gegenspieler(n) im gegnerischen defensiven Mittelfeld löst und die Innenverteidiger attackiert.

Variabler Stürmer für alle Fälle

Aus seiner Zeit bei der TSG 1899 Hoffenheim und beim FC Schalke 04 ist der 32-Jährige aber auch noch als Schienenspieler aufgefallen. Dort agierte er in der Vergangenheit vor allem auf der linken Seite, wo er entweder in einem 3-5-2- oder einem 3-4-3-System den Flügel bearbeitete und den Gegner mit durchaus guten Flanken in Richtung Strafraum vor Probleme stellte. In dieser Position ist seine Physis jedoch nicht nur offensiv gefragt, sondern kann auch defensiv eine wichtige Rolle gegen die meist kleineren gegnerischen Flügelspieler einnehmen. Durch seine Erfahrung von mehr als 150 Bundesligaspielen verfügt er über ein taktisches Verständnis vor allem im Defensivverhalten. Insgesamt ist er allerdings weder ein klassischer Flügelflitzer noch ein klassischer Außenverteidiger, was vor allem gegen bewegliche und flinke schnelle Gegenspieler auf der Außenbahn für Defizite sorgen könnte.

Marius Bülter ist als Neuzugang beim 1. FC Köln ohne große Startschwierigkeiten eingeschlagen. Auch wenn er kein ausgeprägter Vollblutstürmer mit hoher Torquote ist (und wahrscheinlich auch nicht mehr werden wird), erfüllt er die in ihn gesetzten Erwartungen absolut und ist ein echter Gewinn für die Kölner. Mit seiner Flexibilität kann Trainer Kwasniok ihn je nach Gegner auf mehreren Positionen aufstellen, ohne dabei große Qualitätsverluste hinnehmen zu müssen. Mit Blick auf seine Stärken und Schwächen erscheint die Rolle als hängende Spitze vielleicht am sinnvollsten. Hier kommen sowohl seine Physis als auch seine Torgefahr am besten zur Geltung. Mit Überraschungsläufen ins letzte Drittel kann Bülter immer wieder aus der zweiten Reihe nach vorne stoßen, um so womöglich einen in Zukunft hundertprozentig fitten Ragnar Ache mit Toren und Vorlagen auf dem Weg zum obersten Ziel – dem Klassenerhalt – zu unterstützen.

Mögliche Winter-Transfers: Braucht der 1. FC Köln Alternativen auf den Schienen?

FC-Sportdirektor Thomas Kessler
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Mögliche Winter-Transfers: Braucht der 1. FC Köln Alternativen auf den Schienen?

Zu Beginn der Spielzeit gehörten sie zu den absoluten Gewinnern des Transfersommers. Zuletzt waren die Leistungen schwankend. Dennoch sind Sebastian Sebulonsen und Kristoffer Lund eigentlich gesetzt, es fehlen aber Alternativen beim 1. FC Köln: Muss der FC auf den Außenpositionen nachbessern?

Zum zweiten Mal in Folge war Kristoffer Lund nicht ganz unschuldig an Gegentoren und auch Sebastian Sebulonsen überzeugte zuletzt nicht immer. Die beiden sind dennoch zu recht unangefochten und dennoch fehlen die Alternativen bei 1. FC Köln: Muss der FC auf den Außenpositionen nachbessern?

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So wirklich viel gemein hatten die Begegnungen der Geißböcke gegen Borussia Mönchengladbach und Eintracht Frankfurt nicht. Mal abgesehen von einem Doppelschlag, der das jeweilige Spiel in eine aus Kölner Sicht schwierige Richtung lenkte. Der FC hatte gegen Frankfurt wieder deutlich weniger Ballbesitz, dafür aber die deutlich besseren Möglichkeiten als noch gegen die Fohlen, war gerade im Schlussdrittel gefährlicher und kam so auch auf drei Tore. Zu den Parallelen gehörte aber, dass Kristoffer Lund einmal mehr der Pechvogel des Abends war. Schon beim 1:1 machte er mit seinem Pass auf Jakub Kaminski nicht alles richtig, beim 1:3 hatte Ritsu Doan viel zu leichtes Spiel und beim 1:4 ließ sich der Wahl-US-Amerikaner ebenfalls zu leicht düpieren und rutschte zudem auch noch weg.

Zuletzt zwei Mal unglücklich

Damit knüpfte der 23-Jährige an die Leistung gegen Gladbach an. Auch bei den Fohlen startete Lund gewohnt solide. Doch mit zwei unglücklichen Situationen verursachte der gebürtige Däne gleich zwei Elfmeter und brachte die Borussia so ins Spiel und auf Erfolgskurs. Während Lukas Kwasniok den Linksverteidiger gegen Gladbach nach einer guten Stunde erlöste, musste Lund gegen Frankfurt durch die gesamte Spielzeit. Noch zu Saisonbeginn gehörte der Schienenspieler zu den Gewinnern unter dem neuen Trainer, die beiden vergangenen Partien fallen in die Kategorie „unglücklich“. Doch die ganz großen Alternativen hat der Kölner Trainer aktuell nicht. Mit Max Finkgräfe und Leart Pacarada wurden die beiden etatmäßigen Linksverteidiger der Vorsaison abgegeben. Auch, weil sich das Kölner System unter Kwasniok verschoben hat.

Mit Alessio Castro-Montes haben die Geißböcke einen Spieler verpflichtet, der zwar nominell auf der rechten Schiene zu Hause ist, aber auch links spielen kann. Nur will der Neuzugang bislang auch nicht so recht funktionieren. Zumindest ist der Belgier sehr weit von der von Lukas Kwasniok ausgemachten Mischung aus Neymar und Lionel Messi entfernt – sehr weit. Am Samstagabend sammelte der 28-Jährige neun weitere Minuten Einsatzzeit, kommt jetzt auf 45. Eine wirkliche Alternative scheint Castro-Montes bislang nicht zu sein. In der Vorbereitung half Linton Maina auf der linken Schiene aus, doch auch der gebürtige Berliner ist sicher keine mittelfristige Option auf der defensiven Position, dann schon eher Jakub Kaminski, der wiederum in der Offensive gebraucht wird.

Ballverlust vor dem Ausgleich

Es könnte also durchaus sein, dass sich die Kölner Verantwortlichen auch für die Außenbahn nach Winter-Neuzugängen umschauen – zumindest für die Kaderbreite. Und das vielleicht nicht nur auf der linken Seite. Sebastian Sebulonsen war zu Beginn der Spielzeit auf der rechten Bahn unumstritten. Der Norweger spielte sich so auch in den erweiterten Kreis der norwegischen Nationalmannschaft, feierte sein Debüt und darf sich sogar leise Hoffnungen auf eine WM-Teilnahme machen. Gegen Frankfurt erwischte auch Sebulonsen nicht seinen besten Abend, verursachte durch seinen haarsträubenden Ballverlust den Eckball, der zum Ausgleich führte. „Ich will die Außenverteidiger da nicht flach angespielt haben und auch nicht, dass sie sich freilaufen, weil der Spielvortrag dann nicht mehr gut ist“, erklärte Lukas Kwasniok.

Sebulonsen hatte zuletzt gegen Gladbach und den Hamburger SV etwas überraschend nicht mehr in der Anfangsformation gestanden. Das, weil Kwasnioks „bester Spieler“ Jakub Kaminski den Vorzug erhielt und das wiederum, weil der Kölner Trainer bei dem Überangebot in der Offensive einen Platz für seinen Musterschüler suchte und gefunden hatte. Sowohl Lund als auch Sebulonsen haben den überwiegenden Teil der Saison aber gute Leistungen gebracht, sich festgespielt, wurden zurecht als starke Transfers von Thomas Kessler gefeiert. Doch auch auf der rechten Seite fehlt die zweite Option, wenn Sebulonsen mal eine Pause erhalten soll. Eben, weil Castro-Montes auch auf der rechten Seite noch nicht die erhoffte Alternative ist.

Bis zur Winterpause sind es nun noch vier Spiele. Castro-Montes hat also in den kommenden Wochen die Zeit, Pluspunkte zu sammeln. Es ist aber durchaus davon auszugehen, dass die Kölner Verantwortlichen die Augen für mögliche Alternativen jetzt schon offen halten.

Nun offiziell: Keeper Anthony Racioppi wechselt zum 1. FC Köln

Ist Anthony Racioppi die neue Nummer zwei beim 1. FC Köln?
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Nun offiziell: Keeper Anthony Racioppi wechselt zum 1. FC Köln

Es hatte sich bereits am Dienstagabend angedeutet, am Donnerstag verdichteten sich die Hinweise und nun ist es offiziell: Anthony Racioppi wechselt von Hull City zum 1. FC Köln. Das gab der Verein am Vormittag bekannt.

Nach dem offiziell bestätigten Wechsel von Jonas Urbig zum FC Bayern München am Montagabend gab es nur einen Tag später schon die Gerüchte um einen neuen Keeper. Die Nachfolge des Kronprinzen ist nun offiziell: Anthony Racioppi wechselt von Hull City zum 1. FC Köln.

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Nun ging doch alles ganz schnell beim 1. FC Köln. Viel Zeit hatten die Verantwortlichen auch nicht mehr, die offenbar dann doch entstandene Lücke, die der Transfer von Kölner Nummer zwei Jonas Urbig zu den Bayern gerissen hatte, zu stopfen. Das Transferfenster schließt bekanntlich am 3. Februar. Die Frage, ob ein Neuzugang auf der Keeper-Position überhaupt nötig sei, stand im Raum. Doch nur wenige Stunden nachdem Urbig sein erstes Training an der Säbener Straße absolvierte, wurden die Gerüchte über das Interesse der FC-Verantwortlichen an Hull Citys Anthony Racioppi bekannt. Dabei hatten viele Experten mit einer internen Lösung gerechnet. Etwa, dass erneut Phillip Pentke den Platz hinter Marvin Schwäbe einnehmen würde, der FC vielleicht sogar U21-Torhüter Alessandro Blazic hochziehen könnte.

Keeper mit internationaler Erfahrung

Nun kommt der Schweizer Keeper, der zwei Meistertitel vorweisen kann. „Anthony stand bereits während seiner Zeit in Bern auf unserer Liste und war ein Torwart, den wir intensiv verfolgt haben. Seine Leistungen sowohl auf nationaler als auch auf internationaler Ebene führten ihn bereits in den Kreis der Schweizer Nationalmannschaft. Aufgrund seiner unbefriedigenden Situation bei Hull City sowie dem Abgang von Jonas Urbig ergab sich für uns die Gelegenheit, ihn zu verpflichten. Wir freuen uns darauf, gemeinsam mit Anthony weiterhin unsere ambitionierten Ziele zu verfolgen“, sagt Thomas Kessler, Bereichsleiter der Lizenzspielerabteilung. Racioppi ist ein Spieler mit internationaler Erfahrung. Bevor der 26-Jährige im Sommer zu Hull City wechselte, spielte der gebürtige Schweizer für die Young Boys Bern auch in der Champions League, stand unter anderem auch gegen RB Leipzig im Tor.

Doch Raphael Wicky, Trainer in Bern, bevorzugte David von Ballmoos, den Racioppi im Kasten abgelöst hatte. Aus der Unzufriedenheit entstand der Wechselwunsch. Auch bei Hull City kam der Keeper nur in einem Pokalspiel zum Einsatz. „Ich freue mich auf die neue Aufgabe beim FC, nachdem das letzte halbe Jahr nicht so einfach war. Dabei ist mir meine Rolle natürlich bewusst, aber ich bin Sportler – am wichtigsten ist, dass wir als Team Erfolg haben, dafür werde ich hart arbeiten, alles geben und möchte mich im Torhüter-Team bei einem großen Club noch einmal weiterentwickeln“, sagt Anthony Racioppi. Beim FC erhält der Keeper einen Vertrag bis zum kommenden Sommer. Die Kölner haben eine Kaufoption vereinbart.

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Spieler des 1. FC Köln freuen sich.

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Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

Der 1. FC Köln und die Stürmersuche – Seit Modeste-Abschied eine unendliche Geschichte

Christian Keller, Thomas Kessler, Gerhard Struber und Peter Greiber vom 1. FC Köln.
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Der 1. FC Köln und die Stürmersuche – Seit Modeste-Abschied eine unendliche Geschichte

Das Stürmerproblem der Geißböcke ist nicht erst seit der Abstiegssaison im vergangenen Jahr ein viel diskutiertes. Viel mehr begann die Suche nach einem torgefährlichen Angereifer bereits im Sommer 2022 mit dem Abgang von Anthony Modeste. Der FC fand bis heute keinen Eins-zu-Eins Ersatz für den Offensivspieler. Das Sturmproblem ist beim 1. FC Köln kein neues.

Zugegebenermaßen performte Anthony Modeste in seinem letzten Jahr für die Geißböcke über. Doch sein Weggang riss dennoch ein Loch in die Kölner Offensive. Bereits damals versuchten die FC-Bosse, adäquaten Ersatz zu finden. Dies gelang bekanntermaßen nicht und man besann sich auf den bestehenden Kader. Das Sturmproblem ist beim 1. FC Köln kein neues.

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Es waren schon ungewöhnliche Störgeräusche, die im Sommer 2022 den FC im Trainingslager in Donaueschingen heimsuchten. Überraschend offen kokettierte Anthony Modeste damals mit einem Weggang aus Köln. „Jetzt muss ich aber vielleicht an mich denken. Ich habe nur eine Karriere, um Titel zu holen, aber auch um Geld zu verdienen“, sagte der Franzose nach einer Trainingseinheit. „Das wird aber kein Problem sein, denn der Top-Verdiener muss ja weg“, schob der Stürmer mit einer gehörigen Portion Sarkasmus hinterher. Modeste hatte auf einen längeren Vertrag zu aus seiner Sicht guten Konditionen gehofft. Mit seinen Worten öffnete der Angreifer letztendlich die Tür zu seinem Wechsel nach Dortmund. Die Kölner Verantwortlichen sahen sich auf einen Abgang mit den Angreifern Sargis Adamyan, Steffen Tigges und Florian Dietz gut gerüstet.

Modeste-Abgang bis heute nicht kompensiert

Und dennoch hielten sich in den folgenden Wochen die Gerüchte um mögliche neue Stürmer. Von Branimir Hrgota bis hin zu Alexander Sörloth waren viele Namen dabei, der FC hüllte sich in Schweigen, zumindest wollten sich die Kölner nicht in die Karten schauen lassen. Erst wenige Tage vor dem Deadline Day kommunizierten die FC-Verantwortlichen ihre Entscheidung. „Wir haben die Entscheidung getroffen, dass wir unserem Kader vertrauen“, erklärte Sport-Geschäftsführer Christian Keller der „Bild“. „Wir sind der Meinung, mit Steffen Tigges, Sargis Adamyan und Florian Dietz auf etwaige Abgänge bereits vorgebaut zu haben. Wir sehen uns da ordentlich aufgestellt.“ Zwar ließ der Sportdirektor noch ein Hintertürchen offen, es schlüpfte aber kein Angreifer mehr durch.

Der FC startete in die Spielzeit ohne weitere Verstärkung im Angriff und musste wohl schnell feststellen, dass die Einschätzung keine richtig gute war. Und wäre das Kölner Mittelfeld um Spieler wie Ellyes Skhiri (7 Tore in der Liga), Dejan Ljubicic (5) oder Florian Kainz (6) nicht in die Bresche gesprungen, die Flaute im Angriff wäre schon damals zu einem größeren Problem geworden. In der Hinserie erzielte der etatmäßige Sturm ganze fünf Tore. Gerade dem flankenlastigen Spiel von Baumgart fehlte ein torgefährlicher Zielstürmer. Der wurde im Winter dann in Davie Selke gefunden. Der Angreifer erzielte auch fünf Tore, an die starke Ausbeute von Modeste kam Selke aber nicht ran. Und da Selke zudem eine gewisse Verletzungsanfälligkeit mit sich brachte, brachte wiederum Baumgart im Sommer 23 die Möglichkeit eines weiteren Stoßstürmers ins Spiel. Zumal er Innenverteidiger Luca Kilian zwischenzeitlich in der Sturmspitze aufbot.

Mittelstürmer im Anflug

„Ich hätte es gerne anders gelöst“, sagte Baumgart zum Kilian-Ausflug. „Das zeigt halt, dass uns da zwei Mittelstürmer fehlen.“ Und so haben die Kölner Verantwortlichen hinter den Kulissen offenbar erneut die „Augen und Ohren“ offengehalten und gleichzeitig die Gerüchte ungewollt angeheizt. Unter anderem wurde Ihlas Bebou in Köln fälschlicherweise gesehen, war er nicht. Überhaupt gab es keinen Wechsel mehr. Bevor der Deadline Day überhaupt Fahrt aufgenommen hat, war er für den FC aber schon wieder beendet. Christian Keller betonte, man habe keinen Spieler gefunden, der der Mannschaft umgehend hätte weiterhelfen können. Anfragen gab es dem Vernehmen nach genug, aber anscheinend auch Körbe. Zudem sollte der Kader nicht künstlich aufgebläht werden, hieß es.

Unterm Strich gab es wohl kein Agreement und damit auch keine Neuverpflichtung. Und so schleppte sich der FC auch in der vergangenen Spielzeit, dann auch noch getragen von der Transfersperre, mit der schwachen Offensive durch die Abstiegs-Saison. Auch, wenn Tim Lemperle und Damion Downs in dieser Saison ihren Durchbruch geschafft haben, ein klassischer Mittelstürmer fehlt weiterhin. Ein Problem, dass sich nun schon seit 2022 beim FC verfestigt hat. Und ein Problem, dem die Kölner auch in diesem Winter mit einem „Wär gut, aber kein Muss“ entgegnen. Nun aber bahnt sich ein Wechsel an. Der Deal mit Imad Rondic soll bereits weit fortgeschritten sein, könnte zum Abschluss kommen. Auch Ivan Prtajin könnte sich weiterhin in der Verlosung befinden. So oder so, scheint es in diesem Winter wieder einen Mittelstürmer zu geben. Ob das Schlusskapitel der Geschichte damit wirklich geschrieben ist, wird sich erst während der Rückrunde zeigen.

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Joel Schmied nach seinem Debüt

Schmied über sein Debüt

Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

Die Reaktionen auf den Wechsel von Jonas Urbig fallen bei Experten und Fans skeptisch aus

Jonas Urbig im Tor des 1. FC Köln
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Die Reaktionen auf den Wechsel von Jonas Urbig fallen bei Experten und Fans skeptisch aus

Am Montagabend hatte dann die Torwartdiskussion beim FC ein Ende. Eins der größten Torwarttalente des Landes spielt nun für den FC Bayern München. Und obwohl das Talent unbestritten ist, wird der Wechsel kritisch gesehen. So fallen die Reaktionen zum Wechsel von Jonas Urbig aus.

Der Abschied des U21-Nationaltorhüters war längst klar, es ging nur noch um die Ablöse und doch äußern viele Fans im Netz ihr Unverständnis. Der Transfer des Keepers wird nicht nur von einigen Fans skeptisch gesehen, auch zahlreiche Experten melden sich zu Wort und wundern sich über die Verpflichtung. So fallen die Reaktionen zum Wechsel von Jonas Urbig aus.

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Während die FC-Profis am Dienstagmorgen bei Sonnenschein in die Vorbereitung auf die Begegnung gegen Eintracht Braunschweig am kommenden Samstag gestartet sind, stand Jonas Urbig im Regen, im Münchner Schneeregen. Der 21-Jährige absolvierte am Dienstagmorgen seine erste Einheit an der Säbener Straße und die zunächst ausschließlich mit Torwarttrainer Michael Rechner und seinem Assistenten. Am Nachmittag folgte die nächste Einheit mit der Mannschaft, das Abschlusstraining auf die Champions-League-Begegnung gegen Bratislava. Für die Bayern geht es am Mittwoch um die direkte Qualifikation für das Achtelfinale. Urbig wird dann noch nicht auf der Bank sitzen, der Youngster ist noch nicht für die Königsklasse gemeldet. Das kann aber für die Playoffs oder das Achtelfinale passieren.

Hamann: „Die Chance geht gegen null“

Ob der Keeper dann aber auf der Bank sitzt, ist wahrscheinlich, aber längst nicht gesagt. Denn die Bayern haben sich mit der Verpflichtung in ein Luxusproblem begeben, von dem selbst der FC in der Hinrunde nur hätte träumen können. Manuel Neuer ist und bleibt die unumstrittene Nummer eins, dahinter liefern sich nun also Daniel Peretz, immerhin in dieser Spielzeit schon einige Male überzeugendes Backup des Weltmeisters von 2014, Sven Ulreich, in den vergangenen Jahren starke Nummer zwei, und eben Urbig den Kampf um den Bankplatz. Dem Vernehmen nach streben die Münchner eine Art Rotationssystem an. Ob Urbig damit die nächsten Schritte seiner Entwicklung ermöglicht werden, darf zumindest hinterfragt werden. Hinterfragt wird der Transfer ohnehin von mehreren Seiten. Und so gab es unterschiedliche Reaktionen auf den Wechsel von Jonas Urbig.

Unter anderem von zahlreichen Experten. „Wenn die Bayern rufen, ist es schwer, nein zu sagen“, sagte Didi Hamann im „Doppelpass“. Selbst wenn Neuer im Sommer gehen sollte, sieht der ehemalige Nationalspieler den Keeper nicht als Nummer eins zwischen den Pfosten. „Die Chance geht gegen null, dass sie ihn als ersten Torwart aufstellen“, so Hamann weiter. „Er muss natürlich spielen. Wenn er jetzt mindestens 18 Monate nicht spielt, dann ist es natürlich schwer. Du kannst auch mal sechs Monate auf der Bank sitzen, aber dann sollte er schon wieder spielen.“ Hamann wisse nicht, was die Bayern mit dem 21-Jährigen vor hätten. Schon zuvor hatte Lothar Matthäus sehr ähnlich geklungen. „Er kann natürlich noch anderthalb Jahre lernen bei Manuel Neuer. Er hat es aber beim 1. FC Köln in der 2. Liga nicht geschafft, sich durchzusetzen. Köln stand mit ihm auch nicht in der Tabelle dort, wo sie jetzt stehen“, sagte der TV-Experte bei „Sky90“.

Kahn: „Vielleicht holt Bayern noch eine richtige Rakete“

Am Dienstag meldeten sich dann auch Oliver Kahn und Patrick Helmes zu Wort. Zwar mache die Verpflichtung durchaus Sinn, erklärte der „Titan“ gegenüber der „Bild“, doch Kahn könne sich auch vorstellen, dass Nübel künftig die Nummer eins beim Rekordmeister sein wird. „Wir haben sein Potential gesehen. Alexander wollte Nr. 1 sein und war zu ehrgeizig, sich auf die Bank zu setzen. Um Unruhe zu vermeiden, war es sinnvoller, dass er den Verein wechselt. Wir hätten ihn auch verkaufen können. Es war jedoch perspektivisch besser, sich die Option zu erhalten“, sagte Kahn. Und für den Fall, dass Neuer aufhören wird: „Sind für jeden Nachfolger die Fußstapfen gewaltig. Vielleicht holt Bayern noch eine richtige Rakete. Ich sehe jedoch derzeit keine.“

Patrick Helmes und Thomas Müllers Reaktionen zum Wechsel von Jonas Urbig

Und auch der EX-FC-Spieler Helmes glaubt nicht, dass sich Urbig schnell durchsetzen wird. „Jetzt wird man erst einmal ein halbes Jahr lang sehen, wie er das hinter Neuer macht. Im Sommer würde ich dazu tendieren, dass es in Richtung einer Leihe geht“, sagte der ehemalige Stürmer. Auch zahlreiche Fans sind skeptisch. In vielen Kommentaren in den Sozialen Medien gibt es erhebliche Bedenken, dass der Weg für den Keeper der richtige sei. Zumindest kurzfristig würde Urbig demnach keine Rolle beim Rekordmeister spielen. Der ehrgeizige Urbig wird die Meinungen der Experten sicherlich als Ansporn nehmen, sich zu beweisen.

Deutlich positiver äußerte sich Bayerns Thomas Müller zum ersten Training mit Urbig. „Ich habe ihn schon gesehen, den Jonas und er hat einen guten Eindruck gemacht. Ich habe ihm auch schon einen eingeschweißt. Aber ich musste in den Winkel schießen“, so Müller. „Er ist sehr spritzig, macht sich klein und wie eine Katze kommt er dann in die Ecken. Aber er war ein bisschen zu flach in seinem Hechtsprung. Jonas kann von vielen noch was lernen.“ Gerade die gefährlichen Abschlüsse aufs Tor seinen bei den Bayern eine Herausforderung. „Er wird jede Sekunde im Training gefordert sein. Er hat einen top Torhüter-Trainer und auch Kollegen mit Sven Ulreich und Manuel Neuer, die enorm viel Erfahrung haben.“ An Neuer werde aber kein Weg vorbei führen.

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Spieler des 1. FC Köln freuen sich.

Liveticker FC – Elversberg zum Nachlesen

Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

Stürmer-Gerücht: Macht ein Transfer von Steve Mounié zum 1. FC Köln Sinn?

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Stürmer-Gerücht: Macht ein Transfer von Steve Mounié zum 1. FC Köln Sinn?

Der Angreifer des FC Augsburg würde wohl ins Anforderungsprofil der Kölner passen. Nun haben die Fuggerstädter Mërgim Berisha aus Hoffenheim zurückgeholt und für Steve Mounié wird es zukünftig beim FCA wohl noch enger mit der Einsatzzeit. Die Chancen auf einen Transfer könnten sich für den FC also verbessern: Könnte Steve Mounié wirklich zum 1. FC Köln passen?

So wirklich rund wollte es in dieser Saison für Steve Mounié nicht laufen beim FCA. Der 30-Jährige kommt auf elf Einsätze, davon einen in der Startelf. Einen Treffer konnte der Angreifer allerdings noch nicht landen, lediglich einen auflegen. Und so wird Augsburg wohl auch nicht zwingend an dem Offensivmann festhalten wollen. Hier könnte sich eine Chance für die Geißböcke eröffnen: Könnte Steve Mounié wirklich zum 1. FC Köln passen?

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Als Christian Keller im Vorfeld des Spiels gegen den Hamburger SV mal wieder auf einen möglichen neuen Stürmer angesprochen wurde, da gab sich der Sportdirektor gelassen. Der Tenor geht beim FC ja ohnehin in die Richtung, wenn ja, dann gerne, wenn nein, dann kommen wir auch schon klar. Doch der Sportdirektor gab sich noch recht optimistisch. „Meistens passiert ja hinten raus etwas, mit dem man davor vielleicht nicht gerechnet hat und der ein oder andere wird doch noch entscheidungsfreudiger“, sagte Keller. Tatsächlich könnte es gerade in der finalen Woche der Transferphase noch einmal Bewegung geben. Immerhin birgt jede Neuverpflichtung auch immer wieder die Gefahr eines Domino-Effekts, der sich durch die neue Konkurrenz-Situation oder eine neue Hierarchie ergeben kann.

Wechselgedanken sind mehr als verständlich

So wie beispielsweise in Augsburg. Die Fuggerstädter haben am Dienstag Mërgim Berisha aus Hoffenheim zurückgeholt. Der Stürmer soll den Angriff des FCA ankurbeln, kurbelt nun aber eher die Gerüchteküche an. Denn durch die Verpflichtung des 26-Jährigen scheint Steve Mounié keine Zukunft mehr beim FCA zu haben. Der 30-jährige Nationalspieler Benins ist in Bayern bislang nicht wirklich glücklich geworden. Mounié wechselte im Sommer ablösefrei aus Brest Richtung Augsburg. Der Marktwert des Stürmers wurde zu diesem Zeitpunkt vom Online-Portal transfermarkt.de auf sechs Millionen Euro geschätzt. „Steve verfügt über Erfahrung auf höchstem europäischen Niveau und er soll auch als Persönlichkeit eine wichtige Stütze für unser Team sein“, sagte damals FCA-Sportdirektor Marinko Jurendic.

Sportlich wurde der Angreifer diese Stütze in Augsburg nicht. In dieser Spielzeit lief der 30-Jährige elf Mal für die Fuggerstädter auf, stand nur einmal in der Startelf, legte einen Treffer auf. So wirklich rund läuft es also wahrlich nicht. „Es geht auch um die Frage, wer am besten zu wem passt und zum jeweiligen Gegner. Andere haben derzeit das Momentum mehr auf ihrer Seite“, sagte FCA-Coach Jess Thorup im November. In diesem Jahr kam der Angreifer noch gar nicht zum Einsatz. Wechselgedanken sind daher mehr als nur verständlich. Und da der FC bekanntlich einen Stürmer sucht, liegt der Verdacht nahe, dass die Kölner die Fühler nach dem Angreifer ausgestreckt haben. Das berichtet auch am Montagabend das Online-Portal „Ligainsider“. Demnach sollen die Kölner an dem Stürmer interessiert sein.

Die Bilanz ist keine überwältigende

Doch die Bilanz des Angreifers ist alles andere als beeindruckend. Und doch würde Mounié wohl ins Anforderungsprofil der Geißböcke passen. Der Angreifer ist körperlich robust, ist ein Wandspieler und gilt als extrem kopfballstark. Zwischenzeitlich trug er in Frankreich den Spitznamen „Air Mounié“. Bei Brest erzielte Mounié in 135 Spielen 33 Tore. Im vergangenen Sommer hätte man gerne mit dem damals 29-Jährigen verlängert, doch die Seiten konnten sich trotz monatelangen Verhandlungen nicht einigen. In französischen Medien wurden die Verhandlungen als Seifenoper betitelt. Vielleicht auch, weil der damals 29-Jährige dem Vernehmen nach nicht mit einem Zwei-Jahres-Vertrag einverstanden gewesen sein soll. Der Stürmer wechselte nach Deutschland, erklärte aber, er wäre auch gerne in Brest geblieben.

Mounié sollen auch Angebote aus dem Golfstaat, aber auch aus Europa, unter anderem aus Italien vorgelegen haben, doch der Stürmer entschied sich für den FC Augsburg. Seine zweite europäische Station außerhalb von Frankreich. Von 2017 bis 2020 spielte der heutige Kapitän der Nationalmannschaft des Benin für den FC Huddersfiel in der Championship. Auch dort ist die Bilanz mit 19 Toren in 95 Spielen keine überwältigende. Zumindest als Leihe kommt der Angreifer ohnehin nicht infrage. Wie „fussballransfers“ am Nachmittag berichtet, hat der FCA bereits acht Spieler verliehen. Ein weiterer darf laut FIFA-Statuten nicht dazukommen.

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Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

Neue Nummer zwei gefunden? Der 1. FC Köln will offenbar Anthony Racioppi verpflichten

Ist Anthony Racioppi die neue Nummer zwei beim 1. FC Köln?
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Neue Nummer zwei gefunden? Der 1. FC Köln will offenbar Anthony Racioppi verpflichten

Haben die Geißböcke bereits ihre neue Nummer zwei gefunden? Der 1. FC Köln ist offenbar an Anthony Racioppi interessiert. Der Keeper spielt aktuell bei Hull City und soll anscheinend der neue Herausforderer von Marvin Schwäbe werden.

Am Dienstag trainierte Jonas Urbig erstmals bei den Bayern, am Sonntag hatte sich der Keeper noch am Geißbockheim verabschiedet und damit die Spekulationen über eine neue Nummer zwei eröffnet. Doch anscheinend sind die Kölner schon fündig geworden. Der 1. FC Köln ist offenbar an Anthony Racioppi interessiert. Das berichtet ein Schweizer Magazin.

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Nur wenige Tage nach dem Abschied von Jonas Urbig scheinen sich die Kölner mit einem Torwart als neue Nummer zwei einig zu sein. Wie das Schweizer Magazin „Corner Magazine“ berichtet, stehen die Kölner vor der Verpflichtung von Anthony Racioppi vom englischen Zweitligisten Hull City. Demnach soll es eine Leihe geben. Zwischen den beiden Vereinen bestehe bereits eine Einigung, heißt es. Darin sei auch eine Kaufoption der Kölner verankert. Racioppi soll mit Marvin Schwäbe in den Konkurrenz-Kampf treten. Für Donnerstag ist der Medizincheck anberaumt. Der gebürtige Genfer absolvierte seine Juniorenzeit bei Olympique Lyon, wechselte 2020 zu Dijon und 2022 zu den Young Boys Bern. Für das Schweizer Team absolvierte der Keeper 53 Spiele, wurde zwei Mal Schweizer Meister (2023 und 2024) und gewann einmal den Pokal (2023). Nicht umsonst wurde er von Murat Yakin 2023 in den Nationalkader berufen, spielte aber nicht.

Keeper mit internationaler Erfahrung

Racioppi stand auch in der Champions League für Bern im Tor, spielte unter anderem gegen RB Leipzig. Allerdings verlor der Torhüter seinen Posten als Nummer eins an David von Ballmoos. Der ehemalige Bundesliga-Profi und Trainer von Bern Raphael Wicky nahm den Keeper überraschend aus dem Kasten. Eine umstrittene Entscheidung – auch, wenn Racioppi zunehmend einige Fehler unterliefen und von Ballmoos zuvor der Stammkeeper der Berner war. Der gebürtige Genfer hatte zuvor eine Verletzung des eigentlichen Stammtorhüters genutzt und war nach starken Leistungen zur neuen Nummer eins ernannt worden. Anfang 2024 folgte aber die Ausbootung. Im Sommer wechselte der ehemalige Junioren-Nationaltorhüter der Schweiz daher zu Hull City.

Doch so richtig rund will es in der Championship für den Torhüter auch nicht laufen. Racioppi spielte in dieser Saison genau einmal im Pokal, hatte an der 1:2-Niederlage gegen Sheffield Wednesday Dank eines Patzers eine Teilschuld. Zuletzt wurde er aus dem Kader gestrichen. Laut französischen Medien wurde Racioppi ein Tapetenwechsel empfohlen. Der Keeper soll laut „Corner Magazine“ beim FC die Rolle des Herausforderers annehmen. Marvin Schwäbe hat bekanntlich noch Vertrag bis 2027. In einem Interview mit der „Kölnischen Rundschau“ verriet Schwäbe, dass er diesen auch gerne in Köln erfüllen würde. Zu Saisonbeginn hatte der Torhüter noch über einen Wechsel nachgedacht. Schwäbe war nach einer persönlich ordentlichen Saison ausgebootet worden. Jonas Urbig wurde zur Nummer eins erklärt, war dann aber wiederum im Oktober zur Nummer zwei ernannt worden.

Aktuell glänzt Schwäbe mit hervorragenden Leistungen. Auch deswegen dürfte es ein Keeper wie Racioppi schwer haben. Zuletzt gab es auch Gerüchte um eine mögliche Verpflichtung von Marcel Lotka von Borussia Dortmund. Auch Philipp Pentke galt weiterhin als potenzielle Lösung als Nummer zwei. „Corner Magazine“ hatte bereits den Transfer von Joel Schmied als erstes Medium veröffentlicht.

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Passt Mounié zum FC?

Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

Lotka, Pentke, Blazic oder ein ganz anderer Name? Wer folgt auf Jonas Urbig beim 1. FC Köln?

Marcel Lotka, Philipp Pentke oder Alessandro Blazic? Wer wird die Nummer zwei?
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Lotka, Pentke, Blazic oder ein ganz anderer Name? Wer folgt auf Jonas Urbig beim 1. FC Köln?

Seit Sonntagvormittag stand es bereits fest, am Montag folgte der Vollzug. Jonas Urbig hat den FC verlassen, ist nun Spieler des FC Bayern München. Nun stellt sich aber notgedrungen eine Frage rund um den 1. FC Köln: Wer folgt nun auf Jonas Urbig?

Nach intensiven Verhandlungen ist die Einigung erzielt. Das vermeintlich größte Torhüter-Talent des Landes wechselt zum Rekordmeister. Doch unweigerlich stellt sich die nächste Frage beim 1. FC Köln: Wer folgt nun auf Jonas Urbig?

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Am Sonntag gab es für den ein oder anderen noch ein besonderes Selfie – ein Abschiedsfoto von Jonas Urbig. Der Keeper wird nun aber nicht mehr am Geißbockheim aufschlagen. Der Besuch am Sonntag war der letzte. Urbig hat am Montag den Medizincheck bei den Bayern absolviert und anschließend den Vertrag unterschrieben. Urbig war sich mit dem Rekordmeister bereits seit einigen Wochen einig, nun gibt es nach offenbar intensiven Verhandlungen auch zwischen den Clubs die erhoffte Einigung. Die Ablöse soll zwischen rund sieben und acht Millionen Euro plus Boni liegen. Der FC wird am Ende des Tages wohl einen zweistelligen Betrag erhalten und war damit dann doch einverstanden.

Ist Marcel Lotka für den 1. FC Köln wirklich eine Option?

Allerdings eröffnet sich dadurch natürlich die Frage nach der neuen Nummer zwei. Die Kölner Verantwortlichen hatten zuletzt betont, wie glücklich sie seien, gleich zwei hervorragende Torhüter im Kader zu haben. Einen Eins-zu-eins-Ersatz wird es für Urbig in der Rückrunde definitiv nicht geben. Wie auch, Urbig gilt als eins der größten Keeper-Talente des Landes. Ein Torhüter in ähnlichem Format wird wohl kaum den Gang auf die Bank eines Zweitligsiten suchen. Tatsächlich hält sich nach wie vor der Name Marcel Lotka rund ums Geißbockheim. Der dritte Keeper von Borussia Dortmund hat noch bis zum Ende der Saison Vertrag, gilt als sicherer Abschiedskandidat beim BVB. Lotka stand für Hertha BSC schon im Kasten, gilt als einer der Leistungsträger bei der Dortmunder Reserve.

Der Keeper wäre sicherlich eine starke Option für den FC. Zumal sich die Kölner im vergangenen Jahr nach Lotka erkundet haben, Keller sich selbst – wie berichtet – einen Eindruck vom 23-Jährigen beim Spiel gegen Aue machte. Gegen einen möglichen Transfer spricht aber, dass sich Lotka gegen eine Verpflichtung beim 1. FC Heidenheim ausgesprochen hat und das dem Vernehmen nach, weil ihm als potenzielle Nummer zwei die Perspektive fehle. Sollte das wirklich der Grund für die Absage gewesen sein, wird sich auch der FC auf erschwerte Verhandlungen einstellen müssen. Denn die Perspektive ist beim FC keine viel bessere. Schwäbe glänzt aktuell durch starke Leistungen, hat sich längst wieder zwischen den Pfosten beim FC festgespielt und will seinen Vertrag beim FC bis 2027 erfüllen – Stand jetzt.

Wie geht es weiter mit Blazic?

Keller und Co. wird es nach dem ganzen Torhüter-Theater in der Hinrunde zumindest schwerfallen, Lotka eine vielversprechende Perspektive zu bieten. Es stellt sich ohnehin die Frage, ob die Geißböcke zwingend etwas unternehmen wollen oder müssen. Schon im Sommer 2023, nach dem Abgang von Timo Horn, suchten die Kölner bekanntlich nach einer Nummer zwei. Als sie nicht fündig wurden, sprang Philipp Pentke ein, der sich eigentlich nur fit halten wollte – so zumindest die Erzählweise. Der Routinier wäre sicherlich auch für den Rest der Rückrunde eine Option beim FC. Pentke hat ein großes Standing in der Mannschaft, zeigt sich im Training in guter Verfassung, kommt allerdings auf noch keinen Pflichtspiel-Einsatz beim FC. Dennoch scheint die Lösung bis zum kommenden Sommer sehr wahrscheinlich.

Und im Schatten der Profis reift mit Alessandro Blazic das nächste große Torhüter-Talent heran. „Er bringt handwerklich schon einiges mit, was interessant ist. Er ist ein Talent, bei dem ich das Gefühl habe, dass man auf mehr hoffen kann“, sagte Gerhard Struber erst vor wenigen Tagen über den Youngster. Blazic ist aktuell Stammkeeper der Kölner U21. Und das, obwohl er erst im vergangenen Sommer in die U21 aufrückte und eigentlich Jonas Nickisch vor seiner Nase hatte. Gut möglich, dass die Kölner Verantwortlichen auch Blazic nach und nach mehr Zeit bei den Profis ermöglichen. Allerdings läuft der Vertrag des 19-Jährigen – genauo wie der von Jonas Nickisch – im Sommer aus. Der FC würde gerne verlängern und auch Blazic erklärte im Oktober, er könne sich einen Verbleib vorstellen. Doch noch ist nichts in trockenen Tüchern mit dem slowenischen Nachwuchsnationalspieler. Unter anderem soll der HSV an dem Keeper interessiert sein.

Am Dienstagabend ploppte ein weiterer Name auf. Demnach seien die Kölner an Anthony Racioppi interessiert.

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Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

Nun offiziell: Jonas Urbig wechselt vom 1. FC Köln zum FC Bayern München

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Nun offiziell: Jonas Urbig wechselt vom 1. FC Köln zum FC Bayern München

Es hatte sich am Wochenende angekündigt, nun ist es offiziell: Jonas Urbig wechselt vom 1. FC Köln zum FC Bayern München. Das gab der Verein am Abend bekannt.

Nach langen Verhandlungen wurde nun eine Einigung erzielt und der Medizincheck erwartungsgemäß bestanden. Der Keeper reiste bereits am Sonntag nach München, nun ist es auch offiziell: Jonas Urbig wechselt vom 1. FC Köln zum FC Bayern München.

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Die Verhandlungen werden hart gewesen sein, unterm Strich steht aber ein durchaus lukrativer Abgang. Jonas Urbig ist nicht länger der Kölner Kronprinz. Der 21-Jährige wechselt mit sofortiger Wirkung zum FC Bayern München. Der Torhüter soll sich bereits seit längerem mit den Bayern einig gewesen sein, einzig die Aushandlung der Ablösesumme verzögerte den Vollzug. Dem Vernehmen nach soll FC-Sportdirektor Christian Keller für das Kölner Eigengewächs inklusive Boni über zehn Millionen Euro errungen haben. „Der FC ist mein Heimatverein. Ich bin am Geißbockheim groß geworden, deshalb ist das kein einfacher Abschied“, sagt Urbig. „Auf der anderen Seite war die Situation für mich zuletzt nicht zufriedenstellend. Dass sich für mich jetzt diese Möglichkeit ergeben hat, ist eine großartige Chance, mich auf höchstem Niveau zu entwickeln.“

Keller: „Diesen Schritt wollen wir ihm ermöglichen“

Der U21-Nationaltorhüter war schon vor der Saison zur Nummer eins ernannt worden. Zu Beginn der Saison rutschten die Kölner in eine kleine Krise, die Trainer Gerhard Struber mit Personalentscheidungen konterte. Unter anderem kehrte Marvin Schwäbe zurück ins Kölner Gehäuse. Urbig, eins der größten Torwarttalente des Landes, saß fortan nur noch auf der Bank, bekam keine Chance mehr. Insofern war der Wechselwunsch nur logisch. Zwar wird der Keeper auch bei den Bayern nicht viel Aussicht auf Spielzeit haben, der Ruf an die Säbener Straße ist natürlich dennoch nachvollziehbar. „Jonas ist eines der größten Torwart-Talente Deutschlands. Nunmehr hat sich für ihn die großartige Chance ergeben, zum erfolgreichsten Fußballclub Deutschlands zu wechseln und dort die nächsten Schritte in seiner Karriere zu gehen“, sagte Christian Keller.

Und der führt den Keeper möglicherweise schon in der kommenden Woche auf die Bank in der Bundesliga. In der Champions League darf der junge Torhüter noch nicht ran. Erst ab dem 6. Februar kann Urbig nachgemeldet werden. Statt Zweitliga steht also Champions League im Raum. „Diesen Schritt wollten wir ihm ermöglichen, sind dabei einerseits natürlich traurig, ein Eigengewächs zu verlieren, andererseits aber auch sehr stolz, dass ein echter ‚Kölsche Jung‘ aus unserer FC-Akademie den Sprung zum FC Bayern schafft“, sagte Keller. „Für seine Zukunft wünschen wir Jonas nur das Allerbeste.“ Urbig spielte seit seiner Jugend beim FC, hatte den Verein für zwei Leihen nach Regensburg und Fürth verlassen. „Ich bin dem FC nicht nur für die Zustimmung dankbar, sondern auch für all die Jahre im Club, in dem ich immer die größtmögliche Unterstützung erfahren habe“, sagte Urbig.

Urbig wünscht dem FC den Aufstieg

Beim FC Bayern München baut man in der Zukunft auf den Keeper. Angeblich planen die Bayern eine Art Rotationssystem. Denn neben Urbig stehen dem Rekordmeister auch Daniel Peretz und Sven Ulreich zur Verfügung.  „Wir freuen uns sehr, dass wir mit Jonas Urbig einen weiteren Transfer mit Blick auf die Zukunft umsetzen konnten. Er ist einer der vielversprechendsten jungen Torhüter im deutschen Fußball, sehr ehrgeizig und hat riesiges Potenzial“, sagt Christoph Freund, Sportdirektor der Bayern. „Jonas ist ein moderner Torwart, der von seiner Art und Weise, wie er das Torwartspiel interpretiert, sehr gut zum Spielstil des FC Bayern passt.“ Und Urbig wird auch weiterhin ein Auge auf seinen Jematclub haben: „Mein Wunsch ist, dass der FC und die Jungs am Ende der Saison in die Bundesliga zurückkehren. Dafür drücke ich dem gesamten FC und den Fans die Daumen“, sagt der U21-Nationaltorhüter.

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