Schlägt der 1. FC Köln auf dem Winter-Transfermarkt zu? Das sagt der Vorstand

Das Präsidium des 1. FC Köln bei einer Pressekonferenz
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Schlägt der 1. FC Köln auf dem Winter-Transfermarkt zu? Das sagt der Vorstand

Gerade durch die Verletzungen in der Kölner Innenverteidigung scheint es im Winter noch einmal Handlungsbedarf im Kader zu geben. Auch an anderer Stelle könnten die Bosse noch an Stellschrauben drehen beim 1. FC Köln: Das sagt der Vorstand zu möglichen Transfers.

Die ursprüngliche Kaderplanung wird beim FC durch die erlittenen Ausfälle aktuell schwer durcheinandergeworfen. Denn Spieler müssen derzeit auf anderen Positionen, als denen ihnen zugedachten, aushelfen beim 1. FC Köln: Das sagt der Vorstand zu möglichen Transfers.

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Falls es noch nicht anschaulich genug war, die Verletzung von Dominique Heintz hat am Samstagabend noch einmal ganz deutlich gemacht, wie eng die Personaldecke in der letzten Kette ist. Aktuell umfasst der Kader mit Rav van den Berg und Cenk Özkacar gerade einmal zwei fitte Innenverteidiger. Und zweiterer ist noch nicht so richtig bei den Geißböcken angekommen, bringt zumindest noch nicht die erhofft konstante Leistung. Zwar lobte Lukas Kwasniok zuletzt die gute Leistung von Aushilfs-Innenverteidiger Sebastian Sebulonsen, doch zu 100 Prozent hat der rechte Schienenspieler nicht überzeugt. Mit Eric Martel und Tom Krauß befinden sich weitere Spieler, die in der letzten Reihe aushelfen können und es auch erfolgreich getan haben. Doch bei der ursprünglichen Kaderplanung dürften andere Aufgaben für die beiden Akteure angedacht gewesen sein.

„Dann könnten wir das Notwendige tun“

Und da es zuletzt auch auf den Schienenpositionen das ein oder andere Problemchen gegeben hat, steht zwangsläufig die Frage nach potenziellen Winterverstärkungen im Raum. Im Sommer hatte Thomas Kessler bekanntlich ordentlich zugelangt, mit dem vermeintlichen Rückkehrer Said El Mala (der zwar an die Viktoria verliehen, de facto bis dahin aber noch nie für den FC im Einsatz war) zwölf Spieler verpflichtet. Von diesen gehören auch neun mindestens zum erweiterten Kreis des Stammpersonals. Eine ordentliche Ausbeute, nur bleiben eben die kleineren Baustellen. Und die Hoffnung ist bei dem ein oder anderen FC-Anhänger groß, dass es im Winter dann am Geißbockheim noch weitere Kader-Veränderungen geben wird. Am Montag äußerte sich das neue Präsidium zur personellen Situation.

„Wir können uns natürlich erst einmal über die aktuelle Punktesituation freuen. Wir sind gut in die Saison gestartet. Das zeigt ja, dass wir einen ausgewogenen Kader haben, den Thomas sehr gut zusammengestellt hat“, sagte Vizepräsident Ulf Sobek. „Vor einer Woche hätte ich noch gesagt, dass wir ganz gut dastehen. Wenn jetzt der Heintzi auch länger ausfällt, dann haben wir tatsächlich eine Herausforderung im Kader.“ Der Trainer habe ja schon gesagt, dass er versuche, mit dem vorhandenen Personal das Bestmögliche herauszuholen. „Das ist natürlich schon die Aufgabe des Sportdirektors gemeinsam mit den Trainern zu schauen, ob wir uns da im Winter noch punktuell und wenn auch auf welchen Positionen wir uns verstärken“, so Sobek, der auch IV-Optionen wie Martel ansprach. Der FC sei dadurch handlungsfähig.

„Grundsätzlich ist es durch die gute Geschäftsführung und das gute Wirtschaften schon so, dass wir im Winter-Transfer in einem gewissen Umfang noch tätig werden können“, sagte Sobek. „Das mit einem entsprechenden Augenmaß. Falls es dann notwendig werden sollte, könnten wir das Notwendige tun.“ Auf welchen Positionen ein Transfer „notwendig“ wird, werden also Thomas Kessler und Lukas Kwasniok ausmachen.

Mögliche Winter-Transfers: Braucht der 1. FC Köln Alternativen auf den Schienen?

FC-Sportdirektor Thomas Kessler
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Mögliche Winter-Transfers: Braucht der 1. FC Köln Alternativen auf den Schienen?

Zu Beginn der Spielzeit gehörten sie zu den absoluten Gewinnern des Transfersommers. Zuletzt waren die Leistungen schwankend. Dennoch sind Sebastian Sebulonsen und Kristoffer Lund eigentlich gesetzt, es fehlen aber Alternativen beim 1. FC Köln: Muss der FC auf den Außenpositionen nachbessern?

Zum zweiten Mal in Folge war Kristoffer Lund nicht ganz unschuldig an Gegentoren und auch Sebastian Sebulonsen überzeugte zuletzt nicht immer. Die beiden sind dennoch zu recht unangefochten und dennoch fehlen die Alternativen bei 1. FC Köln: Muss der FC auf den Außenpositionen nachbessern?

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So wirklich viel gemein hatten die Begegnungen der Geißböcke gegen Borussia Mönchengladbach und Eintracht Frankfurt nicht. Mal abgesehen von einem Doppelschlag, der das jeweilige Spiel in eine aus Kölner Sicht schwierige Richtung lenkte. Der FC hatte gegen Frankfurt wieder deutlich weniger Ballbesitz, dafür aber die deutlich besseren Möglichkeiten als noch gegen die Fohlen, war gerade im Schlussdrittel gefährlicher und kam so auch auf drei Tore. Zu den Parallelen gehörte aber, dass Kristoffer Lund einmal mehr der Pechvogel des Abends war. Schon beim 1:1 machte er mit seinem Pass auf Jakub Kaminski nicht alles richtig, beim 1:3 hatte Ritsu Doan viel zu leichtes Spiel und beim 1:4 ließ sich der Wahl-US-Amerikaner ebenfalls zu leicht düpieren und rutschte zudem auch noch weg.

Zuletzt zwei Mal unglücklich

Damit knüpfte der 23-Jährige an die Leistung gegen Gladbach an. Auch bei den Fohlen startete Lund gewohnt solide. Doch mit zwei unglücklichen Situationen verursachte der gebürtige Däne gleich zwei Elfmeter und brachte die Borussia so ins Spiel und auf Erfolgskurs. Während Lukas Kwasniok den Linksverteidiger gegen Gladbach nach einer guten Stunde erlöste, musste Lund gegen Frankfurt durch die gesamte Spielzeit. Noch zu Saisonbeginn gehörte der Schienenspieler zu den Gewinnern unter dem neuen Trainer, die beiden vergangenen Partien fallen in die Kategorie „unglücklich“. Doch die ganz großen Alternativen hat der Kölner Trainer aktuell nicht. Mit Max Finkgräfe und Leart Pacarada wurden die beiden etatmäßigen Linksverteidiger der Vorsaison abgegeben. Auch, weil sich das Kölner System unter Kwasniok verschoben hat.

Mit Alessio Castro-Montes haben die Geißböcke einen Spieler verpflichtet, der zwar nominell auf der rechten Schiene zu Hause ist, aber auch links spielen kann. Nur will der Neuzugang bislang auch nicht so recht funktionieren. Zumindest ist der Belgier sehr weit von der von Lukas Kwasniok ausgemachten Mischung aus Neymar und Lionel Messi entfernt – sehr weit. Am Samstagabend sammelte der 28-Jährige neun weitere Minuten Einsatzzeit, kommt jetzt auf 45. Eine wirkliche Alternative scheint Castro-Montes bislang nicht zu sein. In der Vorbereitung half Linton Maina auf der linken Schiene aus, doch auch der gebürtige Berliner ist sicher keine mittelfristige Option auf der defensiven Position, dann schon eher Jakub Kaminski, der wiederum in der Offensive gebraucht wird.

Ballverlust vor dem Ausgleich

Es könnte also durchaus sein, dass sich die Kölner Verantwortlichen auch für die Außenbahn nach Winter-Neuzugängen umschauen – zumindest für die Kaderbreite. Und das vielleicht nicht nur auf der linken Seite. Sebastian Sebulonsen war zu Beginn der Spielzeit auf der rechten Bahn unumstritten. Der Norweger spielte sich so auch in den erweiterten Kreis der norwegischen Nationalmannschaft, feierte sein Debüt und darf sich sogar leise Hoffnungen auf eine WM-Teilnahme machen. Gegen Frankfurt erwischte auch Sebulonsen nicht seinen besten Abend, verursachte durch seinen haarsträubenden Ballverlust den Eckball, der zum Ausgleich führte. „Ich will die Außenverteidiger da nicht flach angespielt haben und auch nicht, dass sie sich freilaufen, weil der Spielvortrag dann nicht mehr gut ist“, erklärte Lukas Kwasniok.

Sebulonsen hatte zuletzt gegen Gladbach und den Hamburger SV etwas überraschend nicht mehr in der Anfangsformation gestanden. Das, weil Kwasnioks „bester Spieler“ Jakub Kaminski den Vorzug erhielt und das wiederum, weil der Kölner Trainer bei dem Überangebot in der Offensive einen Platz für seinen Musterschüler suchte und gefunden hatte. Sowohl Lund als auch Sebulonsen haben den überwiegenden Teil der Saison aber gute Leistungen gebracht, sich festgespielt, wurden zurecht als starke Transfers von Thomas Kessler gefeiert. Doch auch auf der rechten Seite fehlt die zweite Option, wenn Sebulonsen mal eine Pause erhalten soll. Eben, weil Castro-Montes auch auf der rechten Seite noch nicht die erhoffte Alternative ist.

Bis zur Winterpause sind es nun noch vier Spiele. Castro-Montes hat also in den kommenden Wochen die Zeit, Pluspunkte zu sammeln. Es ist aber durchaus davon auszugehen, dass die Kölner Verantwortlichen die Augen für mögliche Alternativen jetzt schon offen halten.

1. FC Köln mit bisher zehn Neuverpflichtungen: So sieht es bei der Konkurrenz aus – Teil 1

Thomas Kessler vom 1. FC Köln
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1. FC Köln mit bisher zehn Neuverpflichtungen: So sieht es bei der Konkurrenz aus – Teil 1

Am kommenden Montag schließt das Transferfenster für die deutschen Profivereine. Bis dahin haben viele Verantwortliche jedoch noch einiges zu tun. So hat sich die Konkurrenz des 1. FC Köln verstärkt.

Beim FC ist bereits viel passiert in der aktuellen Transferphase. Wirklich rund läuft es dagegen nicht bei allen Vereinen in diesem Sommer. So hat sich die Konkurrenz des 1. FC Köln verstärkt.

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FC Bayern München: Beim deutschen Rekordmeister geisterte ununterbrochen ein Name durch die Medien: Nick Woltemade. Der deutsche Nationalspieler galt als das Top-Transferziel der Münchner und sollte als Verstärkung für die Offensive an die Säbener Straße wechseln. Die Bayern waren bereit, rund 60 Millionen Euro für die Dienste von Woltemade zu bezahlen. Allerdings stellte sich der VfB Stuttgart quer und verlangte rund 70 Millionen Euro. Vor dem Supercup, bei dem die beiden Vereine gegeneinander antraten, schob Alexander Wehrle endgültig einen Riegel vor den Wechsel. Da der Woltemade-Deal scheiterte, machte sich der FCB auf die Suche nach einer Alternative und ist dabei aller Voraussicht nach in England fündig geworden.

Passiert noch was bei den Bayern?

Wie Sky-Transferexperte Florian Plettenberg berichtet, stehen die Rot-Weißen kurz vor der Leihe von Nicolas Jackson vom FC Chelsea. Mit dem Spieler selbst, besteht bereits eine vollständige Einigung. Lediglich mit den Londonern müssen noch ein paar letzte Details geklärt werden. Geht das Leihgeschäft über die Bühne, dürfte es nach den Verpflichtungen von Tom Bischof, Jonathan Tah, Luis Díaz und eben dann Nicolas Jackson keine weiteren Neuzugänge geben. 

Tendenz: Der Deal mit Jackson klappt. Die Bayern gehen vorerst mit vier Neuverpflichtungen in die Saison.

SC Freiburg: Der SCF scheint mit seinen Planungen für die kommende Spielzeit fertig zu sein. Mit Ritsu Doan, der für 21 Millionen Euro zu Eintracht Frankfurt wechselte, und Killian Sidilla, der sich für rund sechs Millionen Euro der PSV Eindhoven anschloss, mussten die Breisgauer zwei schmerzhafte Abgänge hinnehmen. Darüber hinaus verließen Michael Gregoritsch, Kenneth Schmidt, Robert Wagner und Florent Muslija das Team von Trainer Julian Schuster. Um für die Dreifachbelastung durch die Teilnahme an der Europa League gerüstet zu sein, waren die Freiburger aber auch auf der Zugangsseite sehr aktiv. Mit Igor Matanovic, Phillip Treu, Anthony Jung, Derry Scherhant, Yuito Suzuki und Cyriaque Irire hat Freiburg gleich sechs Profis, die den Kader sowohl qualitativ als auch quantitativ verstärken. 

Tendenz: Bis zum Deadline Day sind bei den Freiburgern nicht mehr die großen Transfers zu erwarten. Möglich ist jedoch, dass eventuell noch ein Spieler verliehen wird, um die nötige Spielpraxis zu sammeln.

Bewegung bei den Borussen

Borussia Mönchengladbach: Bereits zu Beginn des Jahres präsentierten die Gladbacher mit Kevin Diks und Jens Castrop zwei Neuzugänge. Im Anschluss tat sich bei der Elf vom Niederrhein relativ wenig, was insbesondere mit der finanziellen Situation zu tun hatte. Doch im Laufe der Vorbereitung fielen die sogenannten Dominosteine. Durch die Abgänge von Stefan Lainer, Tomas Cvancara, Alassane Plea und Ko Itakura konnte Manager Roland Virkus auf der Zugangsseite aktiv werden. Um den Kader sowohl in der Breite als auch in der Qualität zu steigern, verpflichteten die Fohlen neben Haris Tabakovic Shuto Machino sowie Giovannie Reyna. Doch damit ist es noch nicht genug. So könnten unter anderem Julia Weigl und Jonas Omlin den Verein noch verlassen. Verlassen die beiden Profis den VFL noch, wird sich auch noch etwas auf der Zugangsseite tun.

Tendenz: Weigl und Omlin werden wohl wechseln. Dafür verpflichtet Mönchengladbach einen neuen zweiten Torwart sowie einen defensiven Sechser.

Borussia Dortmund: Viele Fans der Schwarz-Gelben machten sich nach der Verpflichtung von Jobe Bellingham Sorgen, dass der junge Engländer der einzige Neuzugang sein würde. Immer wieder kursierte in der Gerüchteküche der Name Jadon Sancho, der bereits zweimal in Dortmund aktiv war. Allerdings wurde es zwischen Manchester United und Dortmund nie wirklich heiß. In den vergangenen Tagen kam aber wieder Schwung in die Transferbewegungen. So verpflichteten die Dortmunder neben Carney Chukwuemeka auch Aaron Anselmino. Darüber hinaus soll sich Dortmund in den finalen Verhandlungen mit Fabio Silva von den Wolverhampton Wanderers befinden. Bei den Abgängen könnte es nach dem Wechsel von Jamie Gittens zum FC Chelsea nun zum nächsten Verlust eines Offensivspielers kommen. Wie die Bild berichtet, soll der FC Brentford bereit sein, bis zu 70 Millionen Euro für Maximilian Beier zu bezahlen.

Tendenz: Die Verpflichtung von Silva klappt. Sollte der Transfer von Beier über die Bühne gehen, könnte noch ein Ersatz verpflichtet sowie eine weitere Lücke im Kader geschlossen werden.

Was passiert bei den Aufsteigern?

1. FC Köln: Die Kölner haben in der Sommervorbereitung einen wirklichen Kaderumbruch durchgeführt. Den Abgängen von Damion Downs, Max Finkgräfe, Steffen Tigges, Florian Dietz, Mathias Olesen, Tim Lemperle, Marvin Obuz, Leart Pacarada und Dejan Ljubicic stehen ganze zehn Neuzugänge gegenüber. Und damit soll weiterhin nicht Schluss sein. Seit Wochen befindet sich der FC in Verhandlungen über einen Transfer von Raphael Obermeier vom SC Paderborn. Der Spieler und die Kölner haben bereits eine Einigung erzielt. Allerdings liegen die beiden Vereine bei der Ablöse noch weit auseinander. Auch auf der Abgangsseite konnte noch etwas passieren. So sollen Julian Pauli und Neo Telle im Optimalfall noch verliehen sowie Imad Rondic und Sargis Adamyan verkauft werden. Auch ein Abgang von Denis Huseinbasic, an dem bereits Sporting Braga interessiert gewesen sein soll, kann nicht vollständig ausgeschlossen werden.

Tendenz: Der Transfer von Obermeier wird gelingen. Pauli und Telle werden die Kölner noch per Leihe verlassen. Rondic und Adamyan bleiben in der Domstadt, haben allerdings keine Aussicht auf Spielzeit. Geht Huseinbasic, könnte noch ein weiterer, bislang jedoch noch nicht bekannter Spieler in den Fokus des FC rücken.

Hamburger SV: Genau wie der FC war auch der andere Aufsteiger aus Hamburg sehr aktiv auf dem Transfermarkt. Mit Giorgi Gocholeishvili, Warmed Omari, Daniel Peretz, Yussuf Poulsen, Nicolas Copaldo, Rayan Phillipe, Jordan Torunarigha und Nicolai Remberg verpflichteten die Rothosen ganze acht Neuzugänge. Allerdings verließen auch 13 Profis die Hamburger und suchten sich eine neue Herausforderung. Darunter waren auch die Abgänge von Davie Selke und Ludovit Reis, die in der vergangenen Spielzeit einen großen Anteil am Aufstieg des HSV hatten. Möglich ist, dass die Hamburger trotz ihrer bereits munteren Transferaktivitäten noch einmal zuschlagen. Besonders auf der Zehner- und der Rechtsverteidigerposition sollen die Verantwortlichen noch Verbesserungspotenzial sehen. 

Tendenz: Die Hamburger werden bis zum Transferschluss noch mindestens einen weiteren Spieler verpflichten. Ob es sich dann um eine Leihe oder einen festen Transfer handelt, lässt sich aktuell bislang nicht sagen.

Viel zu tun in Heidenheim

1. FC Heidenheim: Die Heidenheimer präsentierten bislang am wenigsten Neuzugänge. Lediglich Diant Ramaj von Borussia Dortmund, Arjon Ibrahimović vom FC Bayern München und Leart Pacarada vom 1. FC Köln konnten als Verstärkungen verpflichtet werden. Mit Frans Krätzig und Paul Wanner, die beide vom FC Bayern ausgeliehen waren, sowie dem Karriereende von Norman Theuerkauf mussten die Jungs von Frank Schmidt einige herbe Verluste hinnehmen. Während der Kader von der Breite her gut aufgestellt ist, sieht dies qualitativ möglicherweise anders aus. Daher sind die Verantwortlichen weiterhin auf der Suche nach Spielern, die den Kader, egal auf welcher Position, sofort verstärken. 

Tendenz: Der letztjährige Relegationsteilnehmer wird auf den letzten Metern noch zuschlagen und seine Mannschaft verstärken.

FC St. Pauli: Durch die Abgänge von Carlo Boukhalfa, Johannes Eggestein, Phillip Treu, Morgan Guilavogui, Robert Wagner, Noah Weißhaupt und Siebe Van der Heyden waren die Verantwortlichen zum Handeln gezwungen. Die Bosse der Hanseathen ließen sich jedoch nicht aus der Ruhe bringen und verpflichteten mit Louis Oppie, Andrès Hountondji, Joel Chima Fuijta, Mathias Pereira Lage, Simon Spari, Ricky-Jade Jones, Jannik Robatsch und Arkadiusz Pyrka sehr spannende Spieler, die dem Kader zum einen sofort weiterhelfen können und zum anderen noch einiges an Verbesserungspotenzial besitzen. Allerdings sind die Aktivitäten noch nicht abgeschlossen. So soll bis zum Deadline Day noch ein weiterer Stürmer verpflichtet werden. Bei der Suche sind die Hamburger nun auch fündig geworden. Wie die Hamburger Morgenpost berichtet, soll Martijn Kaars vom 1. FC Magdeburg kurz vor einem Wechsel zu den Brau-Weißen stehen.

Tendenz: Geht der Transfer von Kaars über die Bühne, hat St.Pauli seine Hausaufgaben erledigt und kann die letzten Tage des Transferfensters entspannt betrachten.


Christian Keller sieht seine Aufgabe beim 1. FC Köln erfüllt an, aber unvollendet

Christian Keller vom 1. FC Köln
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Christian Keller sieht seine Aufgabe beim 1. FC Köln erfüllt an, aber unvollendet

Seit knapp zwei Monaten ist Christian Keller nicht mehr Sportdirektor beim Effzeh. Nun hat sich der 46-Jährige erstmals in einem Interview geäußert. Unter anderem zu den Aufgaben beim 1. FC Köln: Christian Keller sieht seinen Auftrag als erfüllt an.

Ein wenig Wehmut schwingt bei den Äußerungen des ehemaligen Kölner Sportdirektors schon mit. Insgesamt blickt er allerdings positiv zurück auf eine Zeit beim 1. FC Köln: Christian Keller sieht seinen Auftrag als erfüllt an.

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Dass Christian Keller nicht an seinen Prinzipien festhalten würde, kann man dem ehemaligen Sportdirektor des 1. FC Köln nun wirklich nicht vorwerfen. Trainerentscheidung, finanzielle Sparmaßnahmen und Vertragsgespräche – der 46-Jährige hat stets zu seiner Meinung gestanden und sich von seinem Weg nicht abbringen lassen. Das ist Keller in gewisser Weise zum eigenen Verhängnis geworden. Dennoch hadert der ehemalige Verantwortliche nicht mit seiner Entscheidung, den FC zu verlassen. Im Vordergrund steht für ihn die eigene Glaubwürdigkeit. Auch wenn Keller mit dem Zeitpunkt seines Abgangs beim FC hadert. „Wir waren so kurz vor der Ziellinie, nicht nur die finanzwirtschaftliche Sanierung abzuschließen und wieder in der Bundesliga zu sein, sondern auch einen Kulturwandel hinzukriegen“, sagt Keller im Interview mit der „Kölnischen Rundschau“. „Wir waren kurz davor, uns eine Standhaftigkeit erarbeitet zu haben, wenn ein Sturm aufzieht – und der zieht in Köln öfter mal auf.“

„Das Haus ist saniert und die Zimmer neu“

Der Zeitpunkt und die Entscheidung, den Verein zu verlassen schmerzt den 46-Jährigen, denn die Aufgabe, die Keller übertragen bekommen hat, war sicherlich keine leichte. „Bis dato war es bereinigen, aufräumen und ab jetzt ist es gestalten. Das Haus ist saniert und die Zimmer neu. Jetzt fängt es an, richtig Spaß zu machen“, beschreibt Keller die Situation. „Das hätte ich gerne gemacht, aber nicht auf Kosten meiner eigenen Glaubwürdigkeit.“ Wehmut schwingt in den Aussagen merklich mit. Es klingt ein wenig, als fühle sich der ehemalige Sportdirektor um den Lohn gebracht. Auch wenn Keller die Hintergründe des Handelns der Verantwortlichen des Vereins nachvollziehen kann. „Ich kann verstehen, dass die Angst nicht aufzusteigen, einen in diese Richtung treibt. Aber es passt nicht zu dem, was wir drei Jahre gemacht haben“, erklärt der 46-Jährige.

„Ich wurde geholt, damit Solidität und Konstanz einzieht. Dafür haben wir viele unangenehme Entscheidungen getroffen, für die wir teilweise richtig auf die Mütze bekommen haben. Es waren falsche dabei, das ist auch Teil der Wahrheit“, so Keller weiter, der sich auch konkret Fehler eingesteht. „Ein großer Fehler war es, in der Sommertransferperiode 2023 nach den Abgängen von Skhiri und Hector keine leistungskonstante Achse auf den Platz zu bringen. Unsere Einschätzung, dass wir fünf Spieler haben, die leistungskonstant agieren und diese Achse bilden könnten, war falsch. Und natürlich haben auch einzelne Transfer-Personalien nicht funktioniert“, sagt der 46-Jährige. Ein Thema, das den Sportdirektor über die gesamte Amtszeit begleitete. Angefangen bei Spielern wie Sargis Adamyan bis hin zu den Winter-Neuverpflichtungen um Imad Rondic.

Keller empfindet Dankbarkeit

Unter gehen da schon mal die positiven Transferentwicklungen um Spieler wie Eric Martel, Denis Huseinbasic oder nun offenbar Said El Mala. Vielleicht hat Keller den FC dann auch deswegen mit einem insgesamt guten Gefühl verlassen. So empfinde er vor allem „Dankbarkeit, dass ich drei Jahre bei einem coolen Klub mit coolen Fans und einer Wucht, die ich so zuvor noch nie erlebt habe, arbeiten durfte. Ich weiß dieses Privileg, Teil der Vereinsgeschichte sein zu dürfen, sehr zu schätzen“, sagt Keller. „Und ich gehe mit dem Gefühl, die an mich gestellte Aufgabe erfüllt zu haben, wenn auch mit kleiner Delle. Der Abstieg war zwar nicht geplant, es war aber allen von vorneherein klar, dass das passieren kann.“ 





Ex-Sportchef Christian Keller gibt Damion-Downs-Tendenz und erklärt Umgang mit den Eigengewächsen des 1. FC Köln

Christian Keller bei einem Spiel des 1. FC Köln
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Ex-Sportchef Christian Keller gibt Damion-Downs-Tendenz und erklärt Umgang mit den Eigengewächsen des 1. FC Köln

Zum ersten Mal seit seinem Aus bei den Geißböcken hat sich Christian Keller nun in einem Interview geäußert. Bemerkenswert sind unter anderem seine Ansichten zu den Kölner Eigengewächsen beim 1. FC Köln: Das sagt Christian Keller zu Damion Downs.

Knapp zwei Monate nach seinem Aus beim FC hat sich nun Christian Keller erstmals in einem Interview mit der „Kölnischen Rundschau“ und dem „Express“ geäußert zum Abgang beim 1. FC Köln: Das sagt Christian Keller zu Damion Downs.

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Christian Keller weilt dieser Tage auf Mallorca. Das erklärte der ehemalige Geschäftsführer Sport des 1. FC Köln in einem Interview, das er der „Kölnischen Rundschau“ und dem „Express“ gegeben hat. Der 46-Jährige fühlt sich nach der Trennung vom FC im Reinen, wirkt aber dennoch ein wenig enttäuscht, fühlt sich wohl auch ein wenig um den Lohn des Aufstiegs gebracht. „Das Haus ist saniert und die Zimmer neu. Jetzt fängt es an, richtig Spaß zu machen. Das hätte ich gerne gemacht, aber nicht auf Kosten meiner eigenen Glaubwürdigkeit“, sagt Keller. Der 46-Jährige war und ist ein Mann der Prinzipien und vielleicht auch daran bei den Geißböcken gescheitert. Dennoch verfolgt er das Geschehen beim FC auch weiterhin, habe sich über den Aufstieg dementsprechend natürlich auch gefreut.

„Am Schluss hat jeder Spieler seinen eigenen Kopf“

Keller gibt auch zu, Fehler gemacht zu haben. Etwa als im Sommer 2023 einige Leistungsträger wie Ellyes Skhiri oder Jonas Hector den Verein verlassen haben und der FC nicht adäquat nachbesetzte. Doch nicht alle Kritikpunkte, die Keller in den vergangenen Jahren zu hören bekommen hat, lässt der ehemalige Sportdirektor auf sich sitzen. Ein zentraler Punkt, der in den Sozialen Medien immer wieder aufgegriffen wird, ist die fehlende Bindung des eigenen Nachwuchses, der Begriff „Talenteflucht“ macht nach wie vor rund ums Geißbockheim immer wieder die Runde. Natürlich auch durch den Abgang von Florian Wirtz in Köln ein sensibles Thema. Justin Diehl, Jens Castrop, Tim Lemperle oder zuletzt Justin von der Hitz – die Liste der Abschiede beim FC ist lang, ablösefreie Abgänge noch einmal besonders ärgerlich.

„Ich finde, da macht man es sich in Köln teilweise zu leicht. Es gibt ab und an den Irrglauben, dass man die Spieler einfach mit Geld zuschütten kann, und dann wird alles gut“, sagt Keller. Tatsächlich war das Thema Gehalt ein viel diskutiertes. „Aber am Schluss hat jeder Spieler seinen eigenen Kopf und entscheidet mit“, sagt Keller. Soll heißen: Es geht bei den Talenten durchaus auch um andere Dinge, zum Beispiel das Thema Einsatzzeit oder Perspektive. Und die haben wohl nicht alle junge Spieler als vielversprechend bei den Geißböcken angesehen.

„Nehmen wir das Beispiel Justin von der Hitz. Der Junge hat eine brutale Entwicklung hingelegt, die so nicht absehbar war und die erst dadurch zustande gekommen ist, dass wir ihn von rechts hinten nach vorne auf die offensive Außenbahn gestellt haben“, so Keller. „Wenn sich Justin unseren Kader anschaut, sieht er da Linton Maina und Jan Thielmann, also zwei gestandene FC-Spieler. Dann weiß er, dass Said El Mala kommt, der nochmal eine andere Talentkategorie und auch nochmal ein Jahr jünger ist. Und dann weiß er – und diese Antwort kriegt er dann sehr offen und ehrlich – dass auf der Position nochmal ein Spieler geholt werden soll, der bestenfalls Bundesliga-Format hat. Da liegt es nahe, dass er zum Ergebnis kommt, dass es für ihn herausfordernd sein könnte, Spielzeit zu kriegen.“

„Da würden alle mit den Ohren schlackern“

Dennoch drohen weitere Abgänge. Denn auch in dieser Transferphase gibt es talentierte Eigengewächse, deren Verträge im Sommer 2026 auslaufen. So zum Beispiel bei Damion Downs. Der Stürmer hat sich offenbar noch nicht entschieden. Und Keller würde den Angreifer nicht um jeden Preis halten. „Es muss doch aber auch der Weg sein, Spieler zum richtigen Zeitpunkt abzugeben“, sagt Keller. „Damion Downs hat ein Verlängerungsangebot vorliegen, da würden alle mit den Ohren schlackern. Die Entscheidung liegt nun beim Spieler. Die FC-Gespräche mit seiner Agentur und ihm laufen bereits seit Spätherbst. Damion hatte damals schon den Anspruch, Bundesliga zu spielen und nur für den Erstligafall zu verlängern.“ Der ist zwar eingetreten, die Entscheidung steht dennoch aus. Möglicherweise weil weitere Angebote vorliegen sollen.

Zu lange würde Keller offenbar nicht mehr warten wollen, wenn er denn noch im Amt wäre. „Dann müssen gewünschte Rahmendaten wie beispielsweise Ausstiegsklauseln aber auch für den FC lohnenswert sein, ansonsten kann es unter Umständen attraktiver sein, einen Transfer zu realisieren und mit dem Transfererlös einen neuen Spieler mit ähnlichem oder bestenfalls besserem Leistungsniveau zu verpflichten“, sagt der ehemalige Sportdirektor. Tatsächlich schauen sich die Kölner aktuell nach weiteren Stürmern um. Ob als Ergänzung zu oder Ersatz für Downs, ist nicht bekannt.





EM-Topscorer und „teuerster Abgang“ des 1. FC Köln Said El Mala kann es „kaum abwarten zu starten“

Said El Mala macht schon ordentlich Dampf
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EM-Topscorer und „teuerster Abgang“ des 1. FC Köln Said El Mala kann es „kaum abwarten zu starten“

Bei der U19-EM sorgte er für Furore, in der 3. Liga war er einer der großen Überraschungen. Nun liegt der Fokus aber schon auf der nächsten großen Aufgabe: Said El Mala will jetzt beim 1. FC Köln durchstarten.

Spätestens seit der vergangenen Saison steht das Talent im Fokus. Erst Newcomer der 3. Liga, dann Topscorer der U19-EM: Said El Mala will nun auch beim 1. FC Köln so richtig durchstarten.

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Eine gewisse Enttäuschung konnte man aus dem Interview von Christian Keller in der „Kölnischen Rundschau“ dann doch herauslesen. Aber dann doch auch ein wenig Stolz. Gerade auf die Verpflichtung von Said El Mala blickt der ehemalige Geschäftsführer Sport mit ein wenig Genugtuung. „Da lege ich mich fest, dass er der teuerste Abgang der FC-Historie werden wird. Er ist ein Ausnahmespieler, den wir verpflichtet haben, als ihn kaum jemand gesehen hat“, sagt Keller. Gesehen haben den 18-Jährigen zuletzt deutlich mehr. Schon in der 3. Liga sorgte der Offensivspieler für Furore, ist dort nun der jüngste Spieler, der zweistellig getroffen hate und wurde vollkommen zu recht zum Newcomer des Jahres gewählt. Bei der U19-EM zeigte El Mala dann auch international, dass Christian Keller mit seiner Aussage recht haben könnte.

„Wir können zu 100 Prozent stolz sein“

Der Offensivspieler erzielte vier Tore, bereitete drei vor, wurde damit zum besten Scorer des Turniers. „Meine eigene Performance war sehr gut, wenn man auf die Scorer schaut. Ich habe da weitergemacht, wo ich in der Liga aufgehört habe“, sagt El Mala im Interview bei „fc.de„. „Es hat mir extrem Spaß gemacht, es war mein erstes internationales Turnier. Ich habe alles gegeben und mich gut bewiesen.“ Die Mannschaft von Ex-Profi Hanno Balitsch scheiterte im Halbfinale an Spanien, nach einem denkwürdigen Spiel, mit 5:6 nach Verlängerung. „Ich hatte noch nie so ein Spiel. Es war intensiv und sehr nervenaufreibend – für die Zuschauer und für uns Spieler. Auf dem Platz hat es Spaß gemacht, so ein Spiel zu erleben“, so El Mala. „Wir haben alles dagelassen und auf dem Platz gegeben. Deshalb können wir zu 100 Prozent stolz sein. Es ist schade, dass es nicht mit dem Finale geklappt hat.“

„Ich freue mich jetzt sehr auf den FC“

Trotz der Niederlage strotzt El Mala vor Motivation und Selbstbewusstsein. Denn der nächste Schritt seiner Karriere steht kurz bevor. Der Offensivspieler steht vor seiner ersten Bundesliga-Saison und das beim 1. FC Köln. „Nach so einer Saison und EM kann man schon stolz auf sich sein. Ich freue mich jetzt sehr auf den FC, auf die Fans, den Verein, die Mannschaft. Ich kann es kaum abwarten zu starten“, sagt El Mala. Und auch die Kölner Fans können es wohl kaum erwarten, den Youngster zu sehen. Es gibt wohl wenig Zweifel daran, dass El Mala das Zeug zu einem Publikumsliebling hat. Wenn er denn spielen sollte. FC-Trainer Lukas Kwasniok hält viel von dem 18-Jährigen, hat ihn in einem Testspiel mit Paderborn live gesehen. „Ich hatte ihn zu dem Zeitpunkt noch nicht gekannt und dachte ‚wow, was ein Talent‘“, sagte der Coach auf der PK am Mittwoch.

Kwasniok wollte den Angreifer nach Paderborn holen, erfuhr dann aber, dass er schon beim FC unterschrieben habe. „Logischerweise müssen wir die Kirche im Dorf lassen – oder den Dom in der Stadt. Es ist ein junger Spieler, der gerade eine tolle Entwicklung genommen hat“, sagte Kwasniok, der sich aber mit der ersten gemeinsamen Einheit noch ein wenig gedulden muss. Denn El Mala wird erst noch ein wenig Sonderurlaub erhalten. „Die Akkus müssen auf jeden Fall aufgeladen werden. Ich werde wahrscheinlich erst ab dem Trainingslager dabei sein“, sagt der Youngster, der sich dann aber voll auf die neue Aufgabe fokussieren will: Das Durchstarten beim FC.  





Die Konkurrenz schläft nicht: Was haben die Gegner des 1. FC Köln schon auf dem Transfermarkt gemacht?

Denis Huseinbasic vom 1. FC Köln im Zweikampf
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Die Konkurrenz schläft nicht: Was haben die Gegner des 1. FC Köln schon auf dem Transfermarkt gemacht?

Der Klassenerhalt ist erstmal das wichtigste Ziel des 1. FC Köln in der neuen Saison. Dafür haben die Kölner schon zwei Spieler und mit Lukas Kwasniok einen neuen Trainer geholt. Aber auch die Konkurrenz um den Klassenerhalt schläft nicht: Das sind die Transfers der größten Gegner des 1. FC Köln.

In den zurückliegenden vier Bundesliga-Saisons ist immer ein Aufsteiger direkt wieder abgestiegen. Das möchte der 1. FC Köln bei seiner Rückkehr in der Bundesliga natürlich verhindern und hat dafür mit Ragnar Ache und Isak Johannesson auch schon gute Transfers getätigt. Aber auch die Konkurrenz um den Klassenerhalt schläft nicht: Das sind die Transfers der größten Gegner des 1. FC Köln.

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35, 33, 34, 33 und zuletzt sogar nur 32 – so viele Punkte hatten in den vergangenen fünf Bundesliga-Spielzeiten jeweils die Mannschaften auf dem 15. Platz, also dem ersten Nichtabstiegsplatz. Um diese Anzahl an Zählern herum wird auch der 1. FC Köln in der nächsten Saison mindestens kommen müssen, um nicht direkt wieder den Gang in Liga zwei antreten zu müssen. Wie viele Punkte es genau sein müssen, hängt auch von der Konkurrenz ab. Diese versucht aktuell genau wie die Kölner, sich einen starken Kader zu bauen, um möglichst nichts mit dem Abstieg zu tun zu haben. Aber was haben die anderen Vereine bis jetzt konkret auf dem Transfermarkt gemacht? Das sind die Transfers der größten Gegner des 1. FC Köln.

Wie bewertet ihr die FC-Profis in dieser Saison?

HSV: Gewonnene Transferduelle gegen Köln

In der abgelaufenen Saison hat der Hamburger SV noch gegen dem 1. FC Köln um den Aufstieg gespielt, in dieser Transferphase haben sich beide Vereine den Gerüchten nach schon einige Transferduelle geliefert. So hat der HSV mit Jordan Torunarigha ablösefrei einen erfahrenen Innenverteidiger im besten Fußballeralter verpflichtet, der auch schon einige Jahre in der Bundesliga gespielt hat. Zusätzlich stehen sie dem Vernehmen nach kurz vor der Verpflichtung von Rayan Philippe von Eintracht Braunschweig. Der hatte mit 19 Scorerpunkten entscheidenden Anteil am Klassenerhalt der Eintracht. Sowohl an Torunarigha als auch an Philippe sollen auch die Kölner Interesse (gehabt) haben. Außerdem haben die Hamburger mit Nicolai Remberg einen zentralen Mittelfeldspieler geholt, der letzte Saison Stammspieler in der Bundesliga bei Holstein Kiel war.

In der Mittelfeldzentrale hat der HSV aber auch einen langjährigen Spieler ziehen lassen. Ludovit Reis wechselt für sieben Millionen Euro zu Club Brügge. Auch Innenverteidiger Dennis Hadzikadunic und der offensive Mittelfeldspieler Adam Karabec haben den Verein zum Saisonende mit dem Ablauf ihrer Leihen verlassen. Einen weiteren schmerzhaften Abgang scheinen die Hamburger auch im Sturm verkraften zu müssen. Denn wie die Sport Bild berichtete, soll der HSV sein Vertragsangebot an Zweitliga-Torschützenkönig Davie Selke zurückgezogen haben. Der Vertrag des Ex-Kölners läuft damit Ende Juni aus. Mit dem zuvor erwähnten Rayan Philippe hätten die Hamburger aber direkt einen Nachfolger parat und auch weitere Optionen im Kader wie Robert Glatzel, Ransford Königsdörffer oder Nachwuchstalent Otto Stange.

Noch wenig Aktivität in Heidenheim

Gerade so hat sich der FC Heidenheim in der vergangenen Saison über die Relegation in der Liga gehalten. Zumindest auf dem Transfermarkt ist aber noch nicht so viel passiert, um das in der kommenden Saison anders zu gestalten. Paul Wanner und Frans Krätzig kehren beide nach ihren erfolgreichen Leihen zurück zum FC Bayern München. Zumindest für Wanner hat der FCH auch schon einen Ersatz verpflichtet – natürlich auf Leihbasis von den Bayern. Mit Arijon Ibrahimovic haben die Heidenheimer direkt das nächste Talent im offensiven Mittelfeld vom FCB für die neue Saison ausgeliehen.

St. Pauli: Viele junge Verpflichtungen und ein erfahrener Spieler

Etwas mehr los war dagegen bereits beim FC St. Pauli. Der Verein feierte vor ein paar Wochen den Klassenerhalt in der ersten Liga und möchte jetzt den angeblichen Fluch vom verflixten zweiten Jahr überstehen. Was diese Aufgabe erschwert, ist, dass vier Leihspieler St. Pauli verlassen haben: Noah Weißhaupt, Robert Wagner, Morgan Guilavogui und Siebe Van der Heyden. Bis auf Wagner waren alle Stammspieler. Zumindest für Guilavogui haben sie noch eine Ablöse von 1,5 Millionen Euro bekommen. Das klappte, indem sie eine Kaufoption gezogen haben, worauf RC Lens eine Rückkaufoption nutzte. Der bekannteste Neuzugang ist bisher der ablösefreie Transfer von Mathias Pereira Lage.

Der variable offensive Außenspieler kommt mit der Erfahrung von 160 Ligue 1-Spielen von Stade Brest. Für die Franzosen spielte er in der letzten Saison auch Champions League. Ansonsten verpflichtete St. Pauli bis jetzt vor allem mehrere talentierte junge Spieler. Der 22-Jährige Rechtsverteidiger Arkadiusz Pyrka kommt aus der ersten polnischen Liga, Innenverteidiger Jannik Robatsch (20) und Torhüter Simon Spari (23) aus Österreich von Austria Klagenfurt. Der 23-jährige Joel Chima Fujita ist zentraler Mittelfeldspieler und kommt vom belgischen Erstligisten VV St. Truiden ans Millerntor. Der Rechtsfuß kann sowohl auf der Acht als auch auf der Sechs eingesetzt werden. Außerdem wechselt Stürmer Ricky-Jade Jones (22) von Peterborough mit der Empfehlung von zehn Toren und drei Vorlagen in 46 Spielen in der vergangenen Saison aus der dritten englischen Liga in die Bundesliga. Welche Rolle sie spielen können, bleibt abzuwarten.

Hoffenheim: Mit Transfers raus aus dem Abstiegskampf?

Etwas überraschend war auch die TSG 1899 Hoffenheim 2024/25 im Kampf gegen den Abstieg zu finden. Und das, obwohl die Hoffenheimer vor der Saison ungefähr 76 Millionen Euro für Neuzugänge ausgegeben hatte. Für die kommende Spielzeit sollten die Transfers daher besser einschlagen. Einer von ihnen: Stürmer Tim Lemperle, der ablösefrei vom 1. FC Köln kommt. Mit Bernado vom VfL Bochum sichert sich die TSG außerdem einen guten Innenverteidiger zum Nulltarif. Bei Bernado gab es auch Gerüchte um ein Interesse der Kölner. Der bisher teuerste Transfer ist das Schweizer Top-Talent Leon Avdullahu. Kolportierte acht Millionen Euro überweisen die Kraichgauer für den 21-Jährigen an den FC Basel.

Außerdem kehren zum Beispiel mit Muhammed Damar und Fisnik Asllani zwei Spieler von ihrer Leihe zurück, die letztes Jahr in der zweiten Bundesliga bei der SV Elversberg groß aufspielten. Einen wichtigen Spieler verlieren die Hoffenheimer aber auch nach Ablauf einer Leihe: Leo Østigård geht wieder nach Stade Rennes. In der Rückrunde war der Innenverteidiger aus der Startelf nicht wegzudenken. Und auch der ablösefreie Abgang von Noah Bischoff dürfte den Kraichgauern schmerzen. Den 19-Jährigen zieht es zum FC Bayern. Darüber hinaus hat sich die TSG entschieden, unter anderem den Vertrag mit Pavel Kaderabek nicht zu verlängern. Dieser war ein Jahrzehnt lang Stammspieler auf der Rechtsverteidiger-Position in Hoffenheim. Die Gerüchte um eine Verpflichtung von Max Finkgräfe halten sich weiter hartnäckig.





Thomas Kessler gelingt mit dem Johannesson-Deal ein vielversprechender Einstand beim 1. FC Köln

Thomas Kessler soll Sportdirektor beim 1. FC Köln bleiben
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Thomas Kessler gelingt mit dem Johannesson-Deal ein vielversprechender Einstand beim 1. FC Köln

Mit der Verpflichtung von Isak Johannesson ist dem FC ein vielversprechender Transfer gelungen. Die Kölner setzten sich beim Buhlen um den Isländer auch gegen andere Clubs durch. Angeleiert und eingetütet wurde der Deal von Thomas Kessler. Der neue Sportdirektor feiert damit einen guten Einstand beim 1. FC Köln: So viel Thomas Kessler steckt im Johannesson-Deal.

Erstaunlich früh hat der FC schon ordentlich auf dem Transfermarkt zugeschlagen. Die Neuverpflichtungen klingen vielversprechend. Und sie machen Lust auf mehr. Während Christian Keller bei Ragnar Ache noch die Vorarbeit geleistet hat, wurde der Deal mit Isak Johannesson von dem neuen Sportdirektor geplant beim 1. FC Köln: So viel Thomas Kessler steckt im Johannesson-Deal.

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Die Bilanz der vergangenen Woche kann sich beim 1. FC Köln durchaus sehen lassen – die Transferbilanz. Innerhalb von fünf Tagen haben die Geißböcke gleich zwei Spieler für die kommende Bundesliga-Saison verpflichtet. Vielversprechende Neuverpflichtungen, die den FC rund zehn Millionen Euro gekostet haben dürften, die aber den Kaderwert laut transfermarkt.de um 14 Millionen Euro anheben. Sowohl Isak Johannesson als auch Ragnar Ache werden jeweils mit sieben Millionen eingeschätzt. Und die Tendenz ist steigend, denn beide Akteure kommen aus der 2. Bundesliga, beim kommenden Werte-Update des Online-Portals dürfte es also eine Korrektur nach oben geben. Viel wichtiger aber: Beide Spieler haben in der vergangenen Saison – wenn auch in der zweiten Liga – bewiesen, dass sie durchaus die Qualität des Kölner Kaders anheben können.

Kessler schlägt bei Johannesson zu

Und das sehen die Fans offensichtlich auch so. Thomas Kessler, vor einigen Wochen in neuer Funktion hier und da noch von einer gehörigen Portion Sekpsis begleitet, wird in den Sozialen Medien jedenfalls für die beiden Transfers gefeiert. Nicht selten mit einem Verweis Richtung Christian Keller oder einer Erinnerung an die unterm Strich nicht ganz so erfolgreichen Wintertransfers. Dabei hat der ehemalige Geschäftsführer Sport der Geißböcke mit seinem Sparkurs zu den aktuellen Möglichkeiten der Kölner natürlich kräftig beigetragen. „Wir sind durch bewegende Phasen gegangen, da hat sich ein Vertrauensverhältnis entwickelt. Christian Keller hat hier dazu beigetragen, in einer wesentlichen Phase für den 1. FC Köln Dinge umzusetzen, teils gegen große Widerstände. Das ist ihm hoch anzurechnen“, sagte Philipp Türoff nun auch gegenüber come-on-fc.com. Denn so hat der FC nun einen größeren Handlungsspielraum in der Kaderplanung

Wie bewertet ihr die FC-Profis in dieser Saison?

Die Kölner hätten wohl auch unter Christian Keller auf dem Transfermarkt in diesem Sommer zugeschlagen. Den Deal mit Ragnar Ache hat der 46-Jährige auch geplant, die Umsetzung erfolgte dann durch Kessler. Nachdem die letzten Details geklärt waren, wurde der Stürmer am vergangenen Dienstag dann offiziell vorgestellt. Ache verstärkt den FC im Angriff. Schon seit Monaten hielten sich die Gerüchte um diesen Transfer hartnäckig. Die Verpflichtung von Isak Johannesson geht nach Informationen von come-on-fc.com dann aber – in Planung und Umsetzung – komplett auf die Kappe von Thomas Kessler. Die Chance auf den Isländer hat sich für den FC erst kurzfristig ergeben, der neue Sportchef dann umgehend zugeschlagen. Wie berichtet, musste der Mittelfeldspieler bis zum 31. Mai seine Ausstiegsklausel ziehen und Köln damit eine feste Ablöse bezahlen.

Nach der Entlassung von Christian Keller hatte Kessler die Funktion des Sportdirektors zunächst interimistisch und dann dauerhaft übernommen. Damals war von einer Bewährungschance für den ehemaligen Keeper des FC geschrieben worden. Mit der Verpflichtung von Johannesson hat Kessler den ersten Schritt jedenfalls gemacht und sich dabei auch gegen die direkte Konkurrenz aus der Bundesliga durchgesetzt. Denn an Johannesson waren gleich mehrere Konkurrenten interessiert. Nun gilt es, beim Trainer nachzulegen.


Der Tritt auf die Euphoriebremse ist verständlich, nur stopft der die Kaderlücken nicht – ein Kommentar

Christian Keller vom 1. FC Köln
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Der Tritt auf die Euphoriebremse ist verständlich, nur stopft der die Kaderlücken nicht – ein Kommentar

Die ersten Wunschtransfers sind geplatzt. Von den drei gehandelten Namen ist nur einer verpflichtet. Christian Keller trat schon vor einigen Tagen auf die Euphoriebremse, erklärte, woran es hapern könnte und redete den aktuellen Kader stark. Nur wird das die Kaderlücken nicht schließen. Ein Kommentar zur aktuellen Transferphase des 1. FC Köln.

Lange haben die Fans, aber auch die Verantwortlichen auf das Ende der Transfersperre gewartet. Und die Kölner haben sich wohl auch viel vorgenommen, die ersten beiden Deals sind nun geplatzt. Das muss nichts heißen, das Transferfenster ist noch lange geöffnet. Ein Fingerzeig kann es aber schon sein. Ein Kommentar zur aktuellen Transferphase des 1. FC Köln.

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Am Montagmittag vermeldete der 1. FC Union Berlin die schon erwartete, vor einer guten Woche noch nicht absehbare Entscheidung: Steffen Baumgart ist nun also Trainer bei den Eisernen, bei seinem Heimatclub, bei dem der gebürtige Rostocker einst spielte und auch noch Vereinsmitglied ist. Die neue Aufgabe des 52-Jährigen wird vermutlich nur bei sehr wenigen FC-Fans noch eine Träne des Wehmuts hinterlassen. Das Bild des einstigen Publikumsliebling ist verblasst, Baumgarts Pfeifcode genauso wenig ein Thema wie Schiebermütze, Motivationstiraden und Diskussionen mit den Unparteiischen. Und doch hat die Personalie dann doch möglicherweise Auswirkungen auf den FC. Schließlich wird Baumgart als Fan des vom FC umworbenen Stürmer Ivan Prtajin dargestellt. Ein Transfer des Kölner Wunschkandidaten gilt mittlerweile als sehr unwahrscheinlich.

Geplatzte Deals treffen den 1. FC Köln hart

Christian Keller ist lange genug in dem Business unterwegs, dass die Entwicklung bei den Eisernen für den Sportdirektor nicht überraschend gekommen sein mag. Ob Keller aber schon bei dem auf fc.de veröffentlichten Interview eine Vorahnung gehabt hat, was da passieren würde, ist eher unwahrscheinlich. Dennoch trat der 46-Jährige in Sachen Transfermarkt einmal mehr auf die Euphoriebremse, erklärte, wie schwer der Wintertransfermarkt sei und dass man dem aktuellen Kader ja durchaus auch zutraue, ans Ziel zu kommen. So als wolle der Sportdirektor für den Worst Case schon einmal vorbauen und dem ist der FC ein Stück näher gekommen. Ein konkretes Ziel nannte Keller übrigens nicht, nur äußerte der Sportchef an anderer Stelle des Gesprächs den Wunsch, dass der direkte Wiederaufstieg dann doch gelänge. Und wohl nichts anderes erwarten die Fans der Geißböcke auch von ihrer Mannschaft.

Keller betonte, dass ein Innenverteidiger und ein Stürmer nach wie vor ein Ziel darstellen würden, nur klang der Sportdirektor so gar nicht mehr nach Überholspur. Und die Sorge der Fans wächst, dass mögliche weitere Transfers eben nicht der Marke Gazibegovic entsprechen. Und das wäre problematisch. Dass der FC nach dem 17. Spieltag auf Platz eins der 2. Bundesliga steht, untermauert die Sichtweise des 46-Jährigen. Und dennoch sind die Worte mit einer gewissen Portion Skepsis zu genießen. Köln verfügt unbestritten über viel individuelle Qualität. Nicht umsonst wird der Kader trotz Downgrade vom Online-Portal transfermarkt.de noch immer als der stärkste der Liga eingeschätzt. Das darf aber nicht über die fehlende Breite im Kader hinwegtäuschen. Und die ist mit der Verpflichtung von Jusuf Gazibegovic sicher nicht aufgehoben.

Dem FC fehlen auf einigen Positionen die Alternativen

Zwar hat Eric Martel die Kaderlücken in der Innenverteidigung in den vergangenen Wochen nahezu im Alleingang ausgemerzt, nur zeigt der Umstand, dass der wohl beste Sechser der Liga als Innenverteidiger herhalten muss, dass es mit dem Gleichgewicht im Kölner Verbund dann doch nicht so weit ist. Dem FC fehlen Alternativen, und das an mehreren Stellen. Denn auch wenn Köln aktuell den Platz an der Spitze hat, die Liga ist ausgeglichen wie nie zuvor, die Konkurrenz wird auf dem Transfermarkt sicherlich nicht tatenlos zuschauen und sich für die Aufholjagd aufstellen. Zur Wahrheit gehört auch, dass der FC in einigen der letzten Spiele des Jahres zwar erfolgreich, aber bestimmt nicht immer wirklich überzeugend aufgetreten ist. Keller mag vielleicht Recht haben, dass die Qualität eigentlich ausreichen müsste, nur betonte der Sportdirektor vor etwa einem Jahr, dass die Qualität des Kaders auch zum Klassenerhalt reichen würde.

Ähnlich überzeugt war der Sportchef auch von einigen Stürmern, die mittlerweile auf dem Abstellgleis stehen. Der Sportchef der Geißböcke, dessen Zukunft in der Vergangenheit von einigen Medien mit der aktuellen Transferphase in Verbindung gebracht wurde, wird auch wissen, dass das Setzen auf den aktuellen Kader ohne große Veränderungen mit einem gewissen Risiko verbunden ist. Und Risiko und Gefühl haben in den jüngeren Vergangenheit bekanntlich nicht immer gut zusammengepasst. Bis zum Schließen des Transferfensters ist noch viel Zeit, es kann noch viel passieren. Allerdings hat Keller durchaus Recht, wenn er betont, dass der Wintertransfermarkt kein leichter ist. Der Tritt auf die Euphoriebremse ist verständlich. Nur darf sich der FC nicht komplett ausbremsen lassen.



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Gerhard Struber vom 1. FC Köln

Zu Recht Herbstmeisterr?

Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

Der FC sucht einen erfahrenen Stürmer – Wie sind die Chancen bei Ivan Prtajin?

Ivan Prtajin im Fokus des 1. FC Köln?
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Der FC sucht einen erfahrenen Stürmer – Wie sind die Chancen bei Ivan Prtajin?

Der FC sucht nach wie vor einen erfahrenen Stürmer. Zuletzt wurde Ivan Prtajin von Union Berlin mit den Kölnern in Verbindung gebracht. Gespräche gibt es wohl zwischen den Parteien, doch ob die zum Erfolg führen, ist offen beim 1. FC Köln: Wie ist der Stand bei Ivan Prtajin?

In der neuen Folge der Doku „Geliebter Fußballclub“ bekräftigt Thomas Kessler noch einmal die Suche nach einem Stürmer beim 1. FC Köln: Wie ist der Stand bei Ivan Prtajin? Immerhin kam der Angreifer nun doch zu seinem Debüt beim Union Berlin und es soll einige Nebenbuhler geben.

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Gänzlich anfreunden konnte sich nicht jeder Fan des 1. FC Köln mit dem Namen, der da vor einigen Wochen erstmals aufploppte. Ivan Pratjin wurde mit dem FC in Verbindung gebracht. Und die Reaktionen waren mitunter durchaus skeptisch. Denn der Stürmer hatte zu diesem Zeitpunkt noch keine Minute für seinen aktuellen Arbeitgeber und vor allem in der Bundesliga auf dem Feld gestanden. Der Kroate wechselte im vergangenen Sommer von Wehen Wiesbaden zu Union Berlin. Und das sogar mit einer recht guten Torquote. „Mit Ivan bekommen wir einen sehr umworbenen, kopfballstarken, robusten und laufstarken Stürmer zu uns. Er will und wird sich in der Bundesliga beweisen und unserer Torgefährlichkeit und Flexibilität im Sturm guttun“, sagte der damalige Manager der Eisernen, Oliver Ruhnert, im vergangenen Sommer.

Wie bewertet ihr die FC-Profis?

Gute Quote für Wehen Wiesbaden

Nur lag der 53-Jährige ordentlich daneben. Denn der Stürmer hat sich in der Bundesliga nicht bewiesen, bekam im Grunde keine Chance dazu. Prtajin spielte unter Bo Svensson nun mal überhaupt keine Rolle. Und das, obwohl die Eisernen alles andere als der Inbegriff von Torgefahr sind. Ganze zwölf Tore hat Berlin in der bisherigen Saison erzielt. Einzig St. Pauli und Bochum sind noch ungefährlicher. Der nominelle Sturm, und da werden im Kader acht Spieler aufgeführt, kommt bislang auf drei Treffer. Und obwohl Svensson durchaus lobende Worte für den Angreifer findet, musste Prtajin nun ein halbes Jahr auf seinen ersten Einsatz warten. Kein Wunder also, dass der ein oder andere Fan durchaus Zweifel an einer Qualitätssteigerung des Kaders bei einer Verpflichtung hat.

Dabei gehört zum gesamten Bild, dass Prtajin seine Torgefahr durchaus schon unter Beweis gestellt hat. Aber immerhin für Wehen Wiesbaden und das dann aber in auffallender Form. 33 Tore in 65 Spielen, dazu zwölf Assists sind eine doch mehr als ordentliche Bilanz. Auch in der Zweitligasaison erzielte der Stürmer in 31 Spielen 13 Tore und das bei einem späteren Absteiger. Ob Prtajin dem FC wirklich weiterhelfen würde, ist rein spekulativ. Dass die Kölner aber nach einem Mittelstürmer der Art Prtajin suchen, ist Fakt. Der Kroate ist nicht nur ein Strafraumstürmer, der 28-Jährige verfügt auch noch über viel Routine und von der sprachen Thomas Kessler und Martin Schulz in der aktuellen Folge der FC-Doku „Geliebter Fußballclub“. „Wir hoffen, dass wir in der Rückrunde den ein oder anderen Kandidaten davon überzeugen können, dann im FC-Trikot aufzulaufen und der Mannschaft vor allen Dingen dann auch mal ein bisschen Erfahrung dazuzugeben“, sagte Kessler.

Plötzlich das Bundesliga-Debüt

Dass die Kölner an dem Stürmer interessiert sind, ist längst kein Geheimnis mehr. Über die Tiefe der Gespräche gibt es unterschiedliche Angaben. Zumal es gleich einige Mitbewerber gibt. Unter anderem Holstein Kiel und der FC St. Pauli. Wie man hört, haben die Bundesligisten allerdings nicht die besten Karten. Der Stürmer soll tatsächlich mit einem Wechsel in die 2. Bundesliga liebäugeln. Und dort sollen sich der 1. FC Kaiserslautern und eben der FC schon einmal gegen Hannover 96 durchgesetzt haben. Und pünktlich zu den Gerüchten um einen Weggang erhielt der Stürmer dann am vergangenen Wochenende doch seine erste Chance in der Bundesliga. Prtajin wurde im Duell gegen den VfB Stuttgart eingewechselt, sammelte seine ersten Pflichtspielminuten für die Eisernen.

Ob sich dadurch eine neue Perspektive in der Hauptstadt für den Stürmer auftut, ist allerdings eher unwahrscheinlich. Denn bislang hatte der Angreifer noch nicht einmal im Kader gestanden. Die fünf Minuten gegen Stuttgart haben seine Situation in Berlin wohl nicht wirklich verbessert. Beim FC wird man wohl in der kommenden Woche ernst machen. Denn Thomas Kessler kündigte an, gerne vor Weihnachten noch den ein oder anderen Deal verkünden zu wollen.


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Kaderlücken aufgedeckt

Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Lemperle Wechsel im Winter?