Rückholaktion: Der 1. FC Köln verpflichtet Pauline Nelles

, ,
Startseite » Transfers

Rückholaktion: Der 1. FC Köln verpflichtet Pauline Nelles

Heimkehr ans Geißbockheim: Pauline Nelles kehrt nach vier Jahren in den USA zum 1. FC Köln zurück. Die 24-jährige Torhüterin und frühere U17-Europameisterin unterschreibt bis 2028 bei ihrem Ausbildungsverein. Rückholaktion: Der 1. FC Köln verpflichtet Pauline Nelles

Pauline Nelles kehrt nach vier Jahren an der Arizona State University zum 1. FC Köln zurück. Die 24-jährige Torhüterin, die ihre gesamte fußballerische Ausbildung am Geißbockheim absolvierte, wurde als Neuzugang für die Frauen des 1. FC Köln vorgestellt.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.

Der 1. FC Köln hat Pauline Nelles von den Arizona State Sun Devils unter Vertrag genommen. Die 24-jährige Torhüterin hat ihre Ausbildung bei der FC-Akademie absolviert und kehrt nach vier Jahren in den USA zu ihrem Ausbildungsverein zurück. Sie erhält einen Vertrag bis zum 30. Juni 2028. FC-Funktionärin Nicole Bender-Rummler freut sich über die Rückkehr des Eigengewächses: „Pauline Nelles ist ein echtes Eigengewächs unseres Vereins. Ihr Weg hat sie vor vier Jahren in die USA geführt, umso schöner ist es, dass sie nun den Weg zurück zu uns gefunden hat. Wir freuen uns auf die erneute Zusammenarbeit und sind überzeugt, dass Pauline mit ihrer Qualität eine Bereicherung für unser Team sein wird“, teilte die Direktorin Frauen- und Mädchenfußball in einem Statement des Vereins mit.

Nelles: „Ich habe Köln und den FC vermisst“

Die Torhüterin selbst zieht ein positives Fazit ihrer Zeit in Amerika, blickt aber vor allem nach vorne: „Ich freue mich sehr, wieder zurück in der Heimat und beim 1. FC Köln zu sein. Es sind noch einige bekannte Gesichter hier, aber auch viele neue. Ich war vier Jahre weg, da hat sich am Geißbockheim natürlich einiges entwickelt und ich kann es nicht erwarten, nun wieder ein Teil davon zu sein. Ich hatte eine tolle und lehrreiche Zeit in den USA, aber ich habe Köln und den FC vermisst.“ Die gebürtige Bonnerin durchlief alle Juniorinnen-Mannschaften des 1. FC Köln. Mit der U17 wurde sie 2017 und 2018 Meisterin der B-Juniorinnen-Bundesliga West/Südwest. 2019 wurde sie mit der deutschen U17-Nationalmannschaft Europameisterin. 2022 verließ sie den Verein und wechselte von der Kölner U20 an die Arizona State University, wo sie vier Jahre verbrachte. Bislang stehen für Nelles acht Bundesligaspiele und sechs Partien in der 2. Bundesliga zu Buche.


Einige Neuverpflichtungen auf der Zielgeraden: So hat sich die Konkurrenz des 1. FC Köln verstärkt

Neuverpflichtung beim FC Augsburg: Michael Gregoritsch
,
Startseite » Transfers

Einige Neuverpflichtungen auf der Zielgeraden: So hat sich die Konkurrenz des 1. FC Köln verstärkt

Das Wintertransferfenster der Bundesliga ist geschlossen. Auch der FC war aktiv, verpflichtete Innenverteidiger Jahmai Simpson-Pusey per Leihe von Manchester City sowie Mittelfeldspieler Felipe Chavez vom FC Bayern München. Für beide Youngster besitzt der FC im Sommer zudem eine Kaufoption. Andere Clubs haben deutlich mehr zugeschlagen: So hat sich die Konkurrenz des 1. FC Köln verstärkt.

Am ganz großen Transferrad haben die Kölner in diesem Winter mit den Leihen von Jahmai Simpson-Pusey und Felipe Chavez sicher nicht gedreht. Ganz im Gegensatz zur Konkurrenz.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den ersten 5000 Instagram Followern verlost come-on-fc.com einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier


Generell haben auch in diesem Winter eher die Teams nachgerüstet, die hinter den eigenen Erwartungen zurückgeblieben sind oder sich eher im Tabellenkeller befinden. Dortmund, Freiburg und Union Berlin haben keine Spieler unter Vertrag genommen, die Bayern haben Perspektivspieler Bara Sapoko Ndiaye von den Gambinos Stars Africa geliehen. Einer der überraschenden Transfers gelang wohl RB Leipzig mit der Leihe von Brajan Gruda. Doch was ist bei der direkten Konkurrenz passiert?

Augsburg kommt auf sechs Neuverpflichtungen

FC Augsburg:
Mit Arthur Chaves, Yannik Keitel und Michael Gregoritsch verpflichtete der FCA drei Spieler, die bereits gezeigt haben, dass sie die Mannschaft auf ein höheres Niveau heben und einen wichtigen Beitrag dazu leisten können, die Fuggerstädter über dem Strich zu halten. Zudem kamen mit Rodrigo Ribeiro, Thomas Kastanaras und Uchenna Ogundu drei weitere Stürmer hinzu, die die Auswahl und Tiefe in der Offensive weiter erhöhen.

Borussia Mönchengladbach:
Die Elf vom Niederrhein begrüßt im Winter vier Neuzugänge im Borussia-Park. Neben Jan Olschowsky als Ersatz für den zu Leverkusen gewechselten Jonas Omlin wechselten auch Kota Takai, Alejo Sarco und Hugo Bolin nach Gladbach. Während Takai bereits zeigte, dass er dem Team von Trainer Eugen Polanski weiterhelfen kann, stellen Sarco und Bolin spannende offensive Optionen dar, die ihr Bundesliga-Niveau jedoch erst noch unter Beweis stellen müssen.

Hamburger SV:
Der HSV legte im Winter den Fokus auf die Offensive und verpflichtete mit Damion Downs, Albert Grönbaek und Philip Otele gleich drei Spieler, die das Angriffsspiel beleben sollen. Überdies kehrte Otto Stange vorzeitig von seiner Leihe beim SV Elversberg an die Elbe zurück. Mit Sander Tangvik holte Hamburg nach dem Abgang von Daniel Peretz zudem einen neuen Ersatzkeeper.

Sheraldo Becker ist zurück

VfL Wolfsburg:
Während der Fokus beim HSV auf der Offensive lag, verstärkte sich der VfL vor allem in der Defensive. Mit Cleiton, Jeanuel Belocian und Jonas Adjetey kamen drei neue Innenverteidiger hinzu. In der Offensive legten die Wölfe mit Stürmer Kento Shiogai nach.

SV Werder Bremen:
Die Bremer reagierten im Winter auf die Verletzung von Victor Boniface und holten mit Jovan Milosevic vom VfB Stuttgart einen Ersatz für den Stürmer. Gerne hätten die Werderaner auch noch in der Abwehr nachgelegt, konnten sich jedoch mit keinem Kandidaten einigen.

Mainz 05:
Mainz verpflichtete mit Phillip Tietz, Silas und Stefan Posch drei Sofortverstärkungen für den Abstiegskampf. Alle drei zeigten bereits in ihren ersten Partien, dass sie dem Team von Trainer Urs Fischer weiterhelfen können, und hatten großen Anteil an den Siegen gegen Wolfsburg und Leipzig. Am letzten Tag des Transferfensters wechselte zudem Sheraldo Becker zu den Rheinhessen und erhöhte die Qualität in der Offensive weiter.

FC St. Pauli:
Die Braun-Weißen legten im Winter auf nahezu allen Positionen nach. Mit Mathias Rasmussen, den beiden Japanern Tomayo Ando und Taichi Hara sowie Torhüter Emil Gazdov verstärkten sich die Kiezkicker sowohl in der Breite als auch qualitativ. Welchen Einfluss die Neuzugänge haben werden, zeigen die kommenden Wochen.

1. FC Heidenheim:
Bereits vor der Winterpause kündigten die Verantwortlichen an, sich verstärken zu wollen – und setzten dies in der Transferperiode um. Mit Eren Dinkci und Leonidas Stergiou holte Heidenheim zwei Profis, die ihre Bundesliga-Qualität bereits unter Beweis gestellt haben und dem Team von Trainer Frank Schmidt sofort helfen können. Zudem wechselten mit Hennes Behrens und Christian Conteh zwei weitere spannende Profile an die Brenz. Behrens zeigte gegen Dortmund, dass er die linke Schienenposition bekleiden und den verletzten Leart Pacarada ersetzen kann. Conteh fehlt dem FCH derzeit verletzungsbedingt und konnte bislang noch keinen Input leisten.

Fünf Tage bis Deadline Day: Passiert beim 1. FC Köln nun nichts mehr auf dem Transfermarkt?

Thomas Kessler sucht nach einem neuen Trainer für den 1. FC Köln
, ,
Startseite » Transfers

Fünf Tage bis Deadline Day: Passiert beim 1. FC Köln nun nichts mehr auf dem Transfermarkt?

Noch fünf Tage, dann endet die Winter-Transferphase. Und im Vergleich zur direkten Konkurrenz ist der FC bislang eher zurückhaltend unterwegs. Aktuell erscheint es eher unwahrscheinlich, dass es noch Neuverpflichtungen geben wird. Schlägt der 1. FC Köln auf dem Transfermarkt noch einmal zu?

Jahmai Simpson-Pusey ist bislang die einzige Neuverpflichtung dieses Winters. Und die Töne von Geschäftsführer Thomas Kessler deuten daraufhin, dass es nicht unbedingt weitere geben wird. Ausgeschlossen ist das aber auch nicht.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den ersten 5000 Instagram Followern verlost come-on-fc.com einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen und come-on-fc.com.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.

Während die Transfer-Reporter des Landes angesichts der Gerüchte, Spekulationen und Transfers fast schon in eine Euphorie verfallen, ist es in Köln zuletzt seltsam ruhig geworden – zumindest für einen Club wie den FC. In den vergangenen Tagen zerschlugen sich die erstaunlich wenigen zumindest warmen Gerüchte nacheinander. Zunächst wechselte Stefan Posch nach Mainz, dann zeichnete sich der Wechsel von Mittelfeldspieler Dan Neil innerhalb Großbritanniens ab und nun deutet viel darauf hin, dass Sebastiaan Bornauw, mit dem sich die FC-Bosse Anfang Januar eigentlich einig waren, wohl doch bei Leeds United bleibt. Die Kölner wiederum haben bislang Jahmai Simpson-Pusey verpflichtet. Einen doch erfreulich guten Abwehrspieler, der allerdings momentan auch vom Fluch der Kölner Innenverteidiger heimgesucht wurde.

Wenn neue Verpflichtung, dann eine sichere Verstärkung

Während die direkte Konkurrenz aktuell doch nach und nach zumindest quantitativ stark aufrüstet, könnte es bei den Geißböcken bei der einen Neuverpflichtung bleiben. Die Gründe sind wohl vielschichtig. Tatsächlich sind es im Winter eher die Abstiegskandidaten, die noch einmal nachjustieren. Mit den 20 Zählern aus den bisherigen 19 Spielen dürften die Kölner dazugehören, auch, wenn sich der zehnte Tabellenplatz dann doch anders anfühlt. Alleine die Variablen Abstiegskampf und Verletzungsmisere haben in der jüngeren Vergangenheit schon zu Noteinkäufen geführt, die nicht immer zum erhofften Erfolg geführt haben. Thomas Kessler sprach zuletzt wiederholt davon, dass der FC sich nach Qualität umschaue. Blinder Aktionismus soll die Transferphase jedenfalls nicht regieren.

Der neue Geschäftsführer Sport wird aber auch nicht müde zu betonen, dass der Winter-Transfermarkt ein schwieriger ist. Das liegt vor allem daran, dass Vereine eher selten ihre Leistungsträger im Winter abgeben, wenn sie gerade funktionieren – womit die Kriterien „Qualität“ und „Soforthilfe“ natürlich schon herbe Dämpfer erfahren. Zum anderen sitzen meist drei Parteien am Tisch, die verhandeln. So wie im Fall Bornauw. Spieler und FC waren sich einig, Leeds wollte den Spieler wohl nicht abgeben. Vielmehr wollen unzufriedene Spieler ihre Clubs verlassen, die nicht auf die erhoffte Spielzeit kommen, außer Form sind oder eine zu große Konkurrenz vor der Nase haben. Ob diese dann mit einer verkürzten Vorbereitungszeit aber die erhoffte Verstärkung sind, ist nach der Bilanz eben fragwürdig.

Winter-Transfers nicht immer einfach

Und dass Winter-Transfers nicht immer funktionieren, hat der FC bekanntlich im vergangenen Winter leidvoll erfahren. Von den vier Neuzugängen spielt aktuell nur noch Joel Schmied bei den Geißböcken. Jusuf Gazibegovic (Sturm Graz) und Imad Rondic (SC Preußen Münster) sind verliehen, weil sie unter Lukas Kwasniok keine Chance bekommen hätten. Anthony Racioppi verließ den Verein im Sommer komplett. Ähnliche Fehler will man in Köln sicherlich nicht noch einmal begehen. Gerade der Rondic-Vertrag bis 2029 hat doch mehr Fragen hinterlassen, als der Angreifer als Antwort auf die Sturmmisere im vergangenen Jahr hätte überhaupt geben können. Das Tenor ist daher, wenn eine weitere Neuverpflichtung, dann eine, die den Kader auch wirklich verbessert.

Und wenn man den Worten des Geschäftsführers Glauben schenken will, dann ist genau das schon eine relativ hohe Hürde. „Es war für mich erkenntnisreich, was in den ersten Spielen des Jahres passiert ist“, sagte Kessler am Sonntag nach der Begegnung gegen Freiburg und erklärte zudem, dass er „mit der Qualität des Kaders“ zufrieden sei. Tatsächlich hat sich die Personalsituation deutlich entspannt. Durch die Rückkehr von Joel Schmied steht Kwasniok auch am kommenden Wochenende vor der Qual der Wahl in der Abwehr. Zumal Sebastian Sebulonsen auf der Innenverteidiger-Position ebenfalls funktioniert. Simpson-Pusey und Heintz werden ebenfalls bald zurück sein, Köln hat spätestens dann keine Lücke in der Abwehr mehr.

Noch fünf Tage bis zum Deadline Day

Durch die Leistungssteigerung von Alessio Castro-Montes gibt es auch eine Alternative mehr auf den Schienenpositionen. Und doch gibt es sicherlich Stellschrauben, an denen die Kölner drehen könnten. So gibt es mit eben jenem Belgier eigentlich nur einen Backup für die nominellen Wingbacks von Kwasniok, eben Sebulonsen und Kristoffer Lund. Gerade Zweiterer befindet sich allerdings in einer Formkrise. Auch Rechtsaußen fehlt möglicherweise eine weitere Alternative. Zudem gab es gerade in den Spielen vor der Winterpause das ein oder andere fehlende spielerische Element. Verbesserungen sind natürlich immer möglich. Doch aktuell können die Kölner mit ihrem Kader auf Rang zehn wohl zufrieden sein.

Und dass Spieler nur geholt werden, um dann eine Rückrunde auf der Bank zu sitzen, würde wohl auch nur wenige Fans zufrieden machen. Bis zum Deadline Day sind es noch fünf Tage. Aktuell deutet nicht viel auf einen Blitztransfer – ausgeschlossen ist der aber sicherlich auch nicht.


Ein Neuzugang beim 1. FC Köln: Die Konkurrenz rüstet derweil munter auf

Linton Maina im Duell gegen Silas
,
Startseite » Transfers

Ein Neuzugang beim 1. FC Köln: Die Konkurrenz rüstet derweil munter auf

Nach der Verpflichtung von Jahmai Simpson-Pusey steht nicht fest, ob die Kölner in diesem Transferfenster noch einmal aktiv werden. Das sieht bei den meisten anderen Clubs anders aus. Diese haben mehr Spieler verpflichtet als der 1. FC Köln: So hat die Konkurrenz im Winter bislang aufgerüstet.

In zehn Tagen schließt das Transferfenster wieder und bislang gab es mit Jahmai Simpson Pusey erst einen Spieler für den 1. FC Köln: So hat die Konkurrenz im Winter bislang aufgerüstet.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den ersten 5000 Instagram Followern verlost come-on-fc.com einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier


Thomas Kessler hatte diese Woche gleich mehrfach Grund zu feiern. Zunächst der Geburtstag, dann die Beförderung zum Geschäftsführer Sport und am vergangenen Samstag eine weitere gelungene Vorstellung von Jahmai Simpson-Pusey. Der Innenverteidiger erweist sich bislang als ein weiterer Glücksgriff des bisherigen Sportdirektors – auch, wenn er nun ebenfalls von der schon grotesken Innenverteidiger-Misere heimgesucht wurde und verletzt ausfällt. Dennoch ist Simpson-Pusey wohl ein größerer Treffer als es viele Fans erwartet haben. Und alleine deswegen stellt sich die Frage, ob die Geißböcke noch ein weiteres Mal auf dem Transfermarkt aktiv wird. Der FC weist bislang also einen Neuzugang auf, die Konkurrenz hat da schon eher zugeschlagen.

Augsburg bereits mit vier Neuverpflichtungen

Vor allem die Teams, die sich in der unteren Tabellenhälfte, vielleicht sogar im Keller wiederfinden, rüsten heftig nach. Das Tabellenschlusslicht St Pauli ist dabei eher eine Ausnahme. Die Kiezkicker haben mit Tomoya Ando und Emil Gazdovaus zwei eher unbekannte Spieler ans Millerntor gelockt. Am Samstag verstärkte sich Pauli noch mit Mathias Rasmussen. Mainz kann bislang drei offizielle Neuverpflichtungen verbuchen. So haben die Rheinhessen zuletzt Stefan Posch unter Vertrag genommen, an dem angeblich auch der FC interessiert gewesen sein soll. Zudem wurden für die Offensive Silas und Philipp Tietz aus Stuttgart und Augsburg geholt. Und Mainz will noch weiter investieren. Gerüchte gibt es unter anderem um Linksverteidiger Stefan Bukinac sowie Mittelstürmer Lion Lauerbach.

Auch Heidenheim hat drei Spieler unter Vertrag genommen. Neben der festen Verpflichtung von Christian Conteh (Braunschweig) setzt die Mannschaft von der Brenz künftig auf die Leihspieler Hennes Behrens (Hoffenheim) und Leonidas Stergiou (Stuttgart). Gerne würde man dem Vernehmen nach auch Eren Dinkci unter Vertrag nehmen, der will aber wohl zurück nach Bremen. Der FC Augsburg hat sogar vier Mal zugeschlagen, um sich für den Abstiegskampf zu rüsten. Mit Michael Gregoritsch (Bröndby) und Yannik Keitel (Stuttgart) wurden zwei prominente Namen geholt. Rodrigo Ribeiro (Sporting) und Arthur Chaves (Hoffenheim) wurden zudem ausgeliehen. Ribeiro hat angeblich eine Ausstiegsklausel von 60 Millionen Euro in seinem Vertrag in Lissabon verankert.

Beim Hamburger SV ist wie berichtet ein alter Bekannter untergekommen. Damion Downs (Southampton) spielt nun für die Rothosen. Dazu hat der HSV auch Keeper Sander Tangvik (Rosenborg BK) verpflichtet. Und es sollen noch weitere Spieler folgen. Angeblich sollen beispielsweise die Gespräche mit Dortmunds Almugera Kabar weit fortgeschritten sein. Auch Werder Bremen war zwei Mal tätig. Jovan Milosevic wurde vom VfB Stuttgart geliehen, Mick Schmetgens aus der zweiten Mannschaft hochgezogen. Dinkci würde zudem gerne zurückkehren.

Bislang waren nur wenige Mannschaften weniger aktiv als der FC – auf eine treffen die Kölner am Sonntag. Freiburg hat bislang noch nicht nachgebessert.


Hat sich die Personalsituation so verändert? – das sagt Thomas Kessler zu Transfers beim 1. FC Köln

Thomas Kessler beim Spiel des 1. FC Köln
,
Startseite » Transfers

Hat sich die Personalsituation so verändert? – das sagt Thomas Kessler zu Transfers beim 1. FC Köln

Jahmai Simpson-Pusey überzeugt bislang, gleich mehrere Spieler kehren in den kommenden Wochen zurück oder stehen jetzt wieder zur Verfügung. Die Personalsituation hat sich deutlich verbessert beim 1. FC Köln: Thomas Kessler spricht über mögliche Transfers.

Noch vor einigen Wochen schien es so, als müsste der FC gerade in der Defensive noch einmal dringend nachlegen. Die Situation hat sich aber grundlegend verändert beim 1. FC Köln: Thomas Kessler spricht nach dem 2:1-Erfolg gegen Mainz über mögliche Transfers.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 5000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.


Merklich zufrieden gab sich Thomas Kessler in den Katakomben des Kölner Stadions, kurz nach dem 2:1-Erfolg gegen Mainz, als er über seinen letzten Neuzugang sprach. Kein Wunder, Jahmai Simpson-Pusey stand gegen die Rheinhessen zum dritten Mal in Serie in der Startelf und brachte zum dritten Mal in Serie eine gute Leistung. Der 20-Jährige hat längst die Antwort gegeben, ob er eine Soforthilfe für die Geißböcke sein kann. Er ist sie. Und auch deswegen stellt sich die Frage, ob der FC tatsächlich noch einmal auf dem Transfermarkt tätig werden will. Lukas Kwasniok hatte unter der Woche schon angedeutet, dass aus seiner Sicht nun keine Not mehr am Mann sei. Auch, weil mit Dominique Heintz und Joel Schmied gleich zwei Abwehrspieler in den kommenden Wochen wieder zurückkehren.

„Wir haben ein paar Sachen angestoßen“

Nun äußerte sich auch der Sportdirektor, der unmittelbar vor seiner Beförderung steht, zu möglichen Transfers. „Ich habe ja schon gesagt, dass es im Winter nicht so einfach ist, etwas zu finden, bei dem du direkt eine Qualitätserhöhung siehst“, sagte Kessler. „Wir werden nicht irgendwas machen, nur damit jemand sagt: ,oh toll, der hat drei neue Spieler geholt‘. Wir haben Jahmai verpflichtet, der sicherlich eher ein Talent ist als ein gestandener Spieler, aber einfach Qualitäten hat, die jetzt in den letzten drei Spielen gezeigt hat.“ Und weiter: „Wir schauen uns auf dem Markt einfach um, aber das bedeutet nicht, dass wir was machen müssen oder machen werden, sondern das heißt wir haben jetzt noch ja knapp zwei Wochen Zeit.“

Dennoch gab es in den vergangenen Wochen zahlreiche Spekulationen. Mit Sebastiaan Bornauw wurden Gespräche geführt, man war sich im Grunde schon einig. „Wir haben schon ein paar Sachen angestoßen. Aber wie gesagt, da hängt natürlich immer ein Club mit drin, der sagt, ich möchte den Spieler vielleicht doch nicht gehen lassen“, sagte Kessler. „Auch da gibt es in den ersten Wochen im neuen Jahr eine Entwicklung, wo der ein oder andere vielleicht dann doch wieder auf dem Spielzeit kommt. Deswegen haben wir unsere Hausaufgaben gemacht, trotzdem schauen wir sehr genau hin und dann gucken wir, was in den nächsten zwei Wochen passiert.“


Schlägt der 1. FC Köln auf dem Winter-Transfermarkt zu? Das sagt der Vorstand

Das Präsidium des 1. FC Köln bei einer Pressekonferenz
,
Startseite » Transfers

Schlägt der 1. FC Köln auf dem Winter-Transfermarkt zu? Das sagt der Vorstand

Gerade durch die Verletzungen in der Kölner Innenverteidigung scheint es im Winter noch einmal Handlungsbedarf im Kader zu geben. Auch an anderer Stelle könnten die Bosse noch an Stellschrauben drehen beim 1. FC Köln: Das sagt der Vorstand zu möglichen Transfers.

Die ursprüngliche Kaderplanung wird beim FC durch die erlittenen Ausfälle aktuell schwer durcheinandergeworfen. Denn Spieler müssen derzeit auf anderen Positionen, als denen ihnen zugedachten, aushelfen beim 1. FC Köln: Das sagt der Vorstand zu möglichen Transfers.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 5000 Instagram und 5000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen und come-on-fc.com.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.


Falls es noch nicht anschaulich genug war, die Verletzung von Dominique Heintz hat am Samstagabend noch einmal ganz deutlich gemacht, wie eng die Personaldecke in der letzten Kette ist. Aktuell umfasst der Kader mit Rav van den Berg und Cenk Özkacar gerade einmal zwei fitte Innenverteidiger. Und zweiterer ist noch nicht so richtig bei den Geißböcken angekommen, bringt zumindest noch nicht die erhofft konstante Leistung. Zwar lobte Lukas Kwasniok zuletzt die gute Leistung von Aushilfs-Innenverteidiger Sebastian Sebulonsen, doch zu 100 Prozent hat der rechte Schienenspieler nicht überzeugt. Mit Eric Martel und Tom Krauß befinden sich weitere Spieler, die in der letzten Reihe aushelfen können und es auch erfolgreich getan haben. Doch bei der ursprünglichen Kaderplanung dürften andere Aufgaben für die beiden Akteure angedacht gewesen sein.

„Dann könnten wir das Notwendige tun“

Und da es zuletzt auch auf den Schienenpositionen das ein oder andere Problemchen gegeben hat, steht zwangsläufig die Frage nach potenziellen Winterverstärkungen im Raum. Im Sommer hatte Thomas Kessler bekanntlich ordentlich zugelangt, mit dem vermeintlichen Rückkehrer Said El Mala (der zwar an die Viktoria verliehen, de facto bis dahin aber noch nie für den FC im Einsatz war) zwölf Spieler verpflichtet. Von diesen gehören auch neun mindestens zum erweiterten Kreis des Stammpersonals. Eine ordentliche Ausbeute, nur bleiben eben die kleineren Baustellen. Und die Hoffnung ist bei dem ein oder anderen FC-Anhänger groß, dass es im Winter dann am Geißbockheim noch weitere Kader-Veränderungen geben wird. Am Montag äußerte sich das neue Präsidium zur personellen Situation.

„Wir können uns natürlich erst einmal über die aktuelle Punktesituation freuen. Wir sind gut in die Saison gestartet. Das zeigt ja, dass wir einen ausgewogenen Kader haben, den Thomas sehr gut zusammengestellt hat“, sagte Vizepräsident Ulf Sobek. „Vor einer Woche hätte ich noch gesagt, dass wir ganz gut dastehen. Wenn jetzt der Heintzi auch länger ausfällt, dann haben wir tatsächlich eine Herausforderung im Kader.“ Der Trainer habe ja schon gesagt, dass er versuche, mit dem vorhandenen Personal das Bestmögliche herauszuholen. „Das ist natürlich schon die Aufgabe des Sportdirektors gemeinsam mit den Trainern zu schauen, ob wir uns da im Winter noch punktuell und wenn auch auf welchen Positionen wir uns verstärken“, so Sobek, der auch IV-Optionen wie Martel ansprach. Der FC sei dadurch handlungsfähig.

„Grundsätzlich ist es durch die gute Geschäftsführung und das gute Wirtschaften schon so, dass wir im Winter-Transfer in einem gewissen Umfang noch tätig werden können“, sagte Sobek. „Das mit einem entsprechenden Augenmaß. Falls es dann notwendig werden sollte, könnten wir das Notwendige tun.“ Auf welchen Positionen ein Transfer „notwendig“ wird, werden also Thomas Kessler und Lukas Kwasniok ausmachen.

Mögliche Winter-Transfers: Braucht der 1. FC Köln Alternativen auf den Schienen?

FC-Sportdirektor Thomas Kessler
,
Startseite » Transfers

Mögliche Winter-Transfers: Braucht der 1. FC Köln Alternativen auf den Schienen?

Zu Beginn der Spielzeit gehörten sie zu den absoluten Gewinnern des Transfersommers. Zuletzt waren die Leistungen schwankend. Dennoch sind Sebastian Sebulonsen und Kristoffer Lund eigentlich gesetzt, es fehlen aber Alternativen beim 1. FC Köln: Muss der FC auf den Außenpositionen nachbessern?

Zum zweiten Mal in Folge war Kristoffer Lund nicht ganz unschuldig an Gegentoren und auch Sebastian Sebulonsen überzeugte zuletzt nicht immer. Die beiden sind dennoch zu recht unangefochten und dennoch fehlen die Alternativen bei 1. FC Köln: Muss der FC auf den Außenpositionen nachbessern?

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 5000 Instagram und 5000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.

Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.


So wirklich viel gemein hatten die Begegnungen der Geißböcke gegen Borussia Mönchengladbach und Eintracht Frankfurt nicht. Mal abgesehen von einem Doppelschlag, der das jeweilige Spiel in eine aus Kölner Sicht schwierige Richtung lenkte. Der FC hatte gegen Frankfurt wieder deutlich weniger Ballbesitz, dafür aber die deutlich besseren Möglichkeiten als noch gegen die Fohlen, war gerade im Schlussdrittel gefährlicher und kam so auch auf drei Tore. Zu den Parallelen gehörte aber, dass Kristoffer Lund einmal mehr der Pechvogel des Abends war. Schon beim 1:1 machte er mit seinem Pass auf Jakub Kaminski nicht alles richtig, beim 1:3 hatte Ritsu Doan viel zu leichtes Spiel und beim 1:4 ließ sich der Wahl-US-Amerikaner ebenfalls zu leicht düpieren und rutschte zudem auch noch weg.

Zuletzt zwei Mal unglücklich

Damit knüpfte der 23-Jährige an die Leistung gegen Gladbach an. Auch bei den Fohlen startete Lund gewohnt solide. Doch mit zwei unglücklichen Situationen verursachte der gebürtige Däne gleich zwei Elfmeter und brachte die Borussia so ins Spiel und auf Erfolgskurs. Während Lukas Kwasniok den Linksverteidiger gegen Gladbach nach einer guten Stunde erlöste, musste Lund gegen Frankfurt durch die gesamte Spielzeit. Noch zu Saisonbeginn gehörte der Schienenspieler zu den Gewinnern unter dem neuen Trainer, die beiden vergangenen Partien fallen in die Kategorie „unglücklich“. Doch die ganz großen Alternativen hat der Kölner Trainer aktuell nicht. Mit Max Finkgräfe und Leart Pacarada wurden die beiden etatmäßigen Linksverteidiger der Vorsaison abgegeben. Auch, weil sich das Kölner System unter Kwasniok verschoben hat.

Mit Alessio Castro-Montes haben die Geißböcke einen Spieler verpflichtet, der zwar nominell auf der rechten Schiene zu Hause ist, aber auch links spielen kann. Nur will der Neuzugang bislang auch nicht so recht funktionieren. Zumindest ist der Belgier sehr weit von der von Lukas Kwasniok ausgemachten Mischung aus Neymar und Lionel Messi entfernt – sehr weit. Am Samstagabend sammelte der 28-Jährige neun weitere Minuten Einsatzzeit, kommt jetzt auf 45. Eine wirkliche Alternative scheint Castro-Montes bislang nicht zu sein. In der Vorbereitung half Linton Maina auf der linken Schiene aus, doch auch der gebürtige Berliner ist sicher keine mittelfristige Option auf der defensiven Position, dann schon eher Jakub Kaminski, der wiederum in der Offensive gebraucht wird.

Ballverlust vor dem Ausgleich

Es könnte also durchaus sein, dass sich die Kölner Verantwortlichen auch für die Außenbahn nach Winter-Neuzugängen umschauen – zumindest für die Kaderbreite. Und das vielleicht nicht nur auf der linken Seite. Sebastian Sebulonsen war zu Beginn der Spielzeit auf der rechten Bahn unumstritten. Der Norweger spielte sich so auch in den erweiterten Kreis der norwegischen Nationalmannschaft, feierte sein Debüt und darf sich sogar leise Hoffnungen auf eine WM-Teilnahme machen. Gegen Frankfurt erwischte auch Sebulonsen nicht seinen besten Abend, verursachte durch seinen haarsträubenden Ballverlust den Eckball, der zum Ausgleich führte. „Ich will die Außenverteidiger da nicht flach angespielt haben und auch nicht, dass sie sich freilaufen, weil der Spielvortrag dann nicht mehr gut ist“, erklärte Lukas Kwasniok.

Sebulonsen hatte zuletzt gegen Gladbach und den Hamburger SV etwas überraschend nicht mehr in der Anfangsformation gestanden. Das, weil Kwasnioks „bester Spieler“ Jakub Kaminski den Vorzug erhielt und das wiederum, weil der Kölner Trainer bei dem Überangebot in der Offensive einen Platz für seinen Musterschüler suchte und gefunden hatte. Sowohl Lund als auch Sebulonsen haben den überwiegenden Teil der Saison aber gute Leistungen gebracht, sich festgespielt, wurden zurecht als starke Transfers von Thomas Kessler gefeiert. Doch auch auf der rechten Seite fehlt die zweite Option, wenn Sebulonsen mal eine Pause erhalten soll. Eben, weil Castro-Montes auch auf der rechten Seite noch nicht die erhoffte Alternative ist.

Bis zur Winterpause sind es nun noch vier Spiele. Castro-Montes hat also in den kommenden Wochen die Zeit, Pluspunkte zu sammeln. Es ist aber durchaus davon auszugehen, dass die Kölner Verantwortlichen die Augen für mögliche Alternativen jetzt schon offen halten.

1. FC Köln mit bisher zehn Neuverpflichtungen: So sieht es bei der Konkurrenz aus – Teil 1

Thomas Kessler vom 1. FC Köln
, ,
Startseite » Transfers

1. FC Köln mit bisher zehn Neuverpflichtungen: So sieht es bei der Konkurrenz aus – Teil 1

Am kommenden Montag schließt das Transferfenster für die deutschen Profivereine. Bis dahin haben viele Verantwortliche jedoch noch einiges zu tun. So hat sich die Konkurrenz des 1. FC Köln verstärkt.

Beim FC ist bereits viel passiert in der aktuellen Transferphase. Wirklich rund läuft es dagegen nicht bei allen Vereinen in diesem Sommer. So hat sich die Konkurrenz des 1. FC Köln verstärkt.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 5000 Instagram und 5000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.

Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier


FC Bayern München: Beim deutschen Rekordmeister geisterte ununterbrochen ein Name durch die Medien: Nick Woltemade. Der deutsche Nationalspieler galt als das Top-Transferziel der Münchner und sollte als Verstärkung für die Offensive an die Säbener Straße wechseln. Die Bayern waren bereit, rund 60 Millionen Euro für die Dienste von Woltemade zu bezahlen. Allerdings stellte sich der VfB Stuttgart quer und verlangte rund 70 Millionen Euro. Vor dem Supercup, bei dem die beiden Vereine gegeneinander antraten, schob Alexander Wehrle endgültig einen Riegel vor den Wechsel. Da der Woltemade-Deal scheiterte, machte sich der FCB auf die Suche nach einer Alternative und ist dabei aller Voraussicht nach in England fündig geworden.

Passiert noch was bei den Bayern?

Wie Sky-Transferexperte Florian Plettenberg berichtet, stehen die Rot-Weißen kurz vor der Leihe von Nicolas Jackson vom FC Chelsea. Mit dem Spieler selbst, besteht bereits eine vollständige Einigung. Lediglich mit den Londonern müssen noch ein paar letzte Details geklärt werden. Geht das Leihgeschäft über die Bühne, dürfte es nach den Verpflichtungen von Tom Bischof, Jonathan Tah, Luis Díaz und eben dann Nicolas Jackson keine weiteren Neuzugänge geben. 

Tendenz: Der Deal mit Jackson klappt. Die Bayern gehen vorerst mit vier Neuverpflichtungen in die Saison.

SC Freiburg: Der SCF scheint mit seinen Planungen für die kommende Spielzeit fertig zu sein. Mit Ritsu Doan, der für 21 Millionen Euro zu Eintracht Frankfurt wechselte, und Killian Sidilla, der sich für rund sechs Millionen Euro der PSV Eindhoven anschloss, mussten die Breisgauer zwei schmerzhafte Abgänge hinnehmen. Darüber hinaus verließen Michael Gregoritsch, Kenneth Schmidt, Robert Wagner und Florent Muslija das Team von Trainer Julian Schuster. Um für die Dreifachbelastung durch die Teilnahme an der Europa League gerüstet zu sein, waren die Freiburger aber auch auf der Zugangsseite sehr aktiv. Mit Igor Matanovic, Phillip Treu, Anthony Jung, Derry Scherhant, Yuito Suzuki und Cyriaque Irire hat Freiburg gleich sechs Profis, die den Kader sowohl qualitativ als auch quantitativ verstärken. 

Tendenz: Bis zum Deadline Day sind bei den Freiburgern nicht mehr die großen Transfers zu erwarten. Möglich ist jedoch, dass eventuell noch ein Spieler verliehen wird, um die nötige Spielpraxis zu sammeln.

Bewegung bei den Borussen

Borussia Mönchengladbach: Bereits zu Beginn des Jahres präsentierten die Gladbacher mit Kevin Diks und Jens Castrop zwei Neuzugänge. Im Anschluss tat sich bei der Elf vom Niederrhein relativ wenig, was insbesondere mit der finanziellen Situation zu tun hatte. Doch im Laufe der Vorbereitung fielen die sogenannten Dominosteine. Durch die Abgänge von Stefan Lainer, Tomas Cvancara, Alassane Plea und Ko Itakura konnte Manager Roland Virkus auf der Zugangsseite aktiv werden. Um den Kader sowohl in der Breite als auch in der Qualität zu steigern, verpflichteten die Fohlen neben Haris Tabakovic Shuto Machino sowie Giovannie Reyna. Doch damit ist es noch nicht genug. So könnten unter anderem Julia Weigl und Jonas Omlin den Verein noch verlassen. Verlassen die beiden Profis den VFL noch, wird sich auch noch etwas auf der Zugangsseite tun.

Tendenz: Weigl und Omlin werden wohl wechseln. Dafür verpflichtet Mönchengladbach einen neuen zweiten Torwart sowie einen defensiven Sechser.

Borussia Dortmund: Viele Fans der Schwarz-Gelben machten sich nach der Verpflichtung von Jobe Bellingham Sorgen, dass der junge Engländer der einzige Neuzugang sein würde. Immer wieder kursierte in der Gerüchteküche der Name Jadon Sancho, der bereits zweimal in Dortmund aktiv war. Allerdings wurde es zwischen Manchester United und Dortmund nie wirklich heiß. In den vergangenen Tagen kam aber wieder Schwung in die Transferbewegungen. So verpflichteten die Dortmunder neben Carney Chukwuemeka auch Aaron Anselmino. Darüber hinaus soll sich Dortmund in den finalen Verhandlungen mit Fabio Silva von den Wolverhampton Wanderers befinden. Bei den Abgängen könnte es nach dem Wechsel von Jamie Gittens zum FC Chelsea nun zum nächsten Verlust eines Offensivspielers kommen. Wie die Bild berichtet, soll der FC Brentford bereit sein, bis zu 70 Millionen Euro für Maximilian Beier zu bezahlen.

Tendenz: Die Verpflichtung von Silva klappt. Sollte der Transfer von Beier über die Bühne gehen, könnte noch ein Ersatz verpflichtet sowie eine weitere Lücke im Kader geschlossen werden.

Was passiert bei den Aufsteigern?

1. FC Köln: Die Kölner haben in der Sommervorbereitung einen wirklichen Kaderumbruch durchgeführt. Den Abgängen von Damion Downs, Max Finkgräfe, Steffen Tigges, Florian Dietz, Mathias Olesen, Tim Lemperle, Marvin Obuz, Leart Pacarada und Dejan Ljubicic stehen ganze zehn Neuzugänge gegenüber. Und damit soll weiterhin nicht Schluss sein. Seit Wochen befindet sich der FC in Verhandlungen über einen Transfer von Raphael Obermeier vom SC Paderborn. Der Spieler und die Kölner haben bereits eine Einigung erzielt. Allerdings liegen die beiden Vereine bei der Ablöse noch weit auseinander. Auch auf der Abgangsseite konnte noch etwas passieren. So sollen Julian Pauli und Neo Telle im Optimalfall noch verliehen sowie Imad Rondic und Sargis Adamyan verkauft werden. Auch ein Abgang von Denis Huseinbasic, an dem bereits Sporting Braga interessiert gewesen sein soll, kann nicht vollständig ausgeschlossen werden.

Tendenz: Der Transfer von Obermeier wird gelingen. Pauli und Telle werden die Kölner noch per Leihe verlassen. Rondic und Adamyan bleiben in der Domstadt, haben allerdings keine Aussicht auf Spielzeit. Geht Huseinbasic, könnte noch ein weiterer, bislang jedoch noch nicht bekannter Spieler in den Fokus des FC rücken.

Hamburger SV: Genau wie der FC war auch der andere Aufsteiger aus Hamburg sehr aktiv auf dem Transfermarkt. Mit Giorgi Gocholeishvili, Warmed Omari, Daniel Peretz, Yussuf Poulsen, Nicolas Copaldo, Rayan Phillipe, Jordan Torunarigha und Nicolai Remberg verpflichteten die Rothosen ganze acht Neuzugänge. Allerdings verließen auch 13 Profis die Hamburger und suchten sich eine neue Herausforderung. Darunter waren auch die Abgänge von Davie Selke und Ludovit Reis, die in der vergangenen Spielzeit einen großen Anteil am Aufstieg des HSV hatten. Möglich ist, dass die Hamburger trotz ihrer bereits munteren Transferaktivitäten noch einmal zuschlagen. Besonders auf der Zehner- und der Rechtsverteidigerposition sollen die Verantwortlichen noch Verbesserungspotenzial sehen. 

Tendenz: Die Hamburger werden bis zum Transferschluss noch mindestens einen weiteren Spieler verpflichten. Ob es sich dann um eine Leihe oder einen festen Transfer handelt, lässt sich aktuell bislang nicht sagen.

Viel zu tun in Heidenheim

1. FC Heidenheim: Die Heidenheimer präsentierten bislang am wenigsten Neuzugänge. Lediglich Diant Ramaj von Borussia Dortmund, Arjon Ibrahimović vom FC Bayern München und Leart Pacarada vom 1. FC Köln konnten als Verstärkungen verpflichtet werden. Mit Frans Krätzig und Paul Wanner, die beide vom FC Bayern ausgeliehen waren, sowie dem Karriereende von Norman Theuerkauf mussten die Jungs von Frank Schmidt einige herbe Verluste hinnehmen. Während der Kader von der Breite her gut aufgestellt ist, sieht dies qualitativ möglicherweise anders aus. Daher sind die Verantwortlichen weiterhin auf der Suche nach Spielern, die den Kader, egal auf welcher Position, sofort verstärken. 

Tendenz: Der letztjährige Relegationsteilnehmer wird auf den letzten Metern noch zuschlagen und seine Mannschaft verstärken.

FC St. Pauli: Durch die Abgänge von Carlo Boukhalfa, Johannes Eggestein, Phillip Treu, Morgan Guilavogui, Robert Wagner, Noah Weißhaupt und Siebe Van der Heyden waren die Verantwortlichen zum Handeln gezwungen. Die Bosse der Hanseathen ließen sich jedoch nicht aus der Ruhe bringen und verpflichteten mit Louis Oppie, Andrès Hountondji, Joel Chima Fuijta, Mathias Pereira Lage, Simon Spari, Ricky-Jade Jones, Jannik Robatsch und Arkadiusz Pyrka sehr spannende Spieler, die dem Kader zum einen sofort weiterhelfen können und zum anderen noch einiges an Verbesserungspotenzial besitzen. Allerdings sind die Aktivitäten noch nicht abgeschlossen. So soll bis zum Deadline Day noch ein weiterer Stürmer verpflichtet werden. Bei der Suche sind die Hamburger nun auch fündig geworden. Wie die Hamburger Morgenpost berichtet, soll Martijn Kaars vom 1. FC Magdeburg kurz vor einem Wechsel zu den Brau-Weißen stehen.

Tendenz: Geht der Transfer von Kaars über die Bühne, hat St.Pauli seine Hausaufgaben erledigt und kann die letzten Tage des Transferfensters entspannt betrachten.


Christian Keller sieht seine Aufgabe beim 1. FC Köln erfüllt an, aber unvollendet

Christian Keller vom 1. FC Köln
,
Startseite » Transfers

Christian Keller sieht seine Aufgabe beim 1. FC Köln erfüllt an, aber unvollendet

Seit knapp zwei Monaten ist Christian Keller nicht mehr Sportdirektor beim Effzeh. Nun hat sich der 46-Jährige erstmals in einem Interview geäußert. Unter anderem zu den Aufgaben beim 1. FC Köln: Christian Keller sieht seinen Auftrag als erfüllt an.

Ein wenig Wehmut schwingt bei den Äußerungen des ehemaligen Kölner Sportdirektors schon mit. Insgesamt blickt er allerdings positiv zurück auf eine Zeit beim 1. FC Köln: Christian Keller sieht seinen Auftrag als erfüllt an.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 2500 Instagram und 2500 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier


Dass Christian Keller nicht an seinen Prinzipien festhalten würde, kann man dem ehemaligen Sportdirektor des 1. FC Köln nun wirklich nicht vorwerfen. Trainerentscheidung, finanzielle Sparmaßnahmen und Vertragsgespräche – der 46-Jährige hat stets zu seiner Meinung gestanden und sich von seinem Weg nicht abbringen lassen. Das ist Keller in gewisser Weise zum eigenen Verhängnis geworden. Dennoch hadert der ehemalige Verantwortliche nicht mit seiner Entscheidung, den FC zu verlassen. Im Vordergrund steht für ihn die eigene Glaubwürdigkeit. Auch wenn Keller mit dem Zeitpunkt seines Abgangs beim FC hadert. „Wir waren so kurz vor der Ziellinie, nicht nur die finanzwirtschaftliche Sanierung abzuschließen und wieder in der Bundesliga zu sein, sondern auch einen Kulturwandel hinzukriegen“, sagt Keller im Interview mit der „Kölnischen Rundschau“. „Wir waren kurz davor, uns eine Standhaftigkeit erarbeitet zu haben, wenn ein Sturm aufzieht – und der zieht in Köln öfter mal auf.“

„Das Haus ist saniert und die Zimmer neu“

Der Zeitpunkt und die Entscheidung, den Verein zu verlassen schmerzt den 46-Jährigen, denn die Aufgabe, die Keller übertragen bekommen hat, war sicherlich keine leichte. „Bis dato war es bereinigen, aufräumen und ab jetzt ist es gestalten. Das Haus ist saniert und die Zimmer neu. Jetzt fängt es an, richtig Spaß zu machen“, beschreibt Keller die Situation. „Das hätte ich gerne gemacht, aber nicht auf Kosten meiner eigenen Glaubwürdigkeit.“ Wehmut schwingt in den Aussagen merklich mit. Es klingt ein wenig, als fühle sich der ehemalige Sportdirektor um den Lohn gebracht. Auch wenn Keller die Hintergründe des Handelns der Verantwortlichen des Vereins nachvollziehen kann. „Ich kann verstehen, dass die Angst nicht aufzusteigen, einen in diese Richtung treibt. Aber es passt nicht zu dem, was wir drei Jahre gemacht haben“, erklärt der 46-Jährige.

„Ich wurde geholt, damit Solidität und Konstanz einzieht. Dafür haben wir viele unangenehme Entscheidungen getroffen, für die wir teilweise richtig auf die Mütze bekommen haben. Es waren falsche dabei, das ist auch Teil der Wahrheit“, so Keller weiter, der sich auch konkret Fehler eingesteht. „Ein großer Fehler war es, in der Sommertransferperiode 2023 nach den Abgängen von Skhiri und Hector keine leistungskonstante Achse auf den Platz zu bringen. Unsere Einschätzung, dass wir fünf Spieler haben, die leistungskonstant agieren und diese Achse bilden könnten, war falsch. Und natürlich haben auch einzelne Transfer-Personalien nicht funktioniert“, sagt der 46-Jährige. Ein Thema, das den Sportdirektor über die gesamte Amtszeit begleitete. Angefangen bei Spielern wie Sargis Adamyan bis hin zu den Winter-Neuverpflichtungen um Imad Rondic.

Keller empfindet Dankbarkeit

Unter gehen da schon mal die positiven Transferentwicklungen um Spieler wie Eric Martel, Denis Huseinbasic oder nun offenbar Said El Mala. Vielleicht hat Keller den FC dann auch deswegen mit einem insgesamt guten Gefühl verlassen. So empfinde er vor allem „Dankbarkeit, dass ich drei Jahre bei einem coolen Klub mit coolen Fans und einer Wucht, die ich so zuvor noch nie erlebt habe, arbeiten durfte. Ich weiß dieses Privileg, Teil der Vereinsgeschichte sein zu dürfen, sehr zu schätzen“, sagt Keller. „Und ich gehe mit dem Gefühl, die an mich gestellte Aufgabe erfüllt zu haben, wenn auch mit kleiner Delle. Der Abstieg war zwar nicht geplant, es war aber allen von vorneherein klar, dass das passieren kann.“ 





Ex-Sportchef Christian Keller gibt Damion-Downs-Tendenz und erklärt Umgang mit den Eigengewächsen des 1. FC Köln

Christian Keller bei einem Spiel des 1. FC Köln
,
Startseite » Transfers

Ex-Sportchef Christian Keller gibt Damion-Downs-Tendenz und erklärt Umgang mit den Eigengewächsen des 1. FC Köln

Zum ersten Mal seit seinem Aus bei den Geißböcken hat sich Christian Keller nun in einem Interview geäußert. Bemerkenswert sind unter anderem seine Ansichten zu den Kölner Eigengewächsen beim 1. FC Köln: Das sagt Christian Keller zu Damion Downs.

Knapp zwei Monate nach seinem Aus beim FC hat sich nun Christian Keller erstmals in einem Interview mit der „Kölnischen Rundschau“ und dem „Express“ geäußert zum Abgang beim 1. FC Köln: Das sagt Christian Keller zu Damion Downs.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 2500 Instagram und 2500 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier


Christian Keller weilt dieser Tage auf Mallorca. Das erklärte der ehemalige Geschäftsführer Sport des 1. FC Köln in einem Interview, das er der „Kölnischen Rundschau“ und dem „Express“ gegeben hat. Der 46-Jährige fühlt sich nach der Trennung vom FC im Reinen, wirkt aber dennoch ein wenig enttäuscht, fühlt sich wohl auch ein wenig um den Lohn des Aufstiegs gebracht. „Das Haus ist saniert und die Zimmer neu. Jetzt fängt es an, richtig Spaß zu machen. Das hätte ich gerne gemacht, aber nicht auf Kosten meiner eigenen Glaubwürdigkeit“, sagt Keller. Der 46-Jährige war und ist ein Mann der Prinzipien und vielleicht auch daran bei den Geißböcken gescheitert. Dennoch verfolgt er das Geschehen beim FC auch weiterhin, habe sich über den Aufstieg dementsprechend natürlich auch gefreut.

„Am Schluss hat jeder Spieler seinen eigenen Kopf“

Keller gibt auch zu, Fehler gemacht zu haben. Etwa als im Sommer 2023 einige Leistungsträger wie Ellyes Skhiri oder Jonas Hector den Verein verlassen haben und der FC nicht adäquat nachbesetzte. Doch nicht alle Kritikpunkte, die Keller in den vergangenen Jahren zu hören bekommen hat, lässt der ehemalige Sportdirektor auf sich sitzen. Ein zentraler Punkt, der in den Sozialen Medien immer wieder aufgegriffen wird, ist die fehlende Bindung des eigenen Nachwuchses, der Begriff „Talenteflucht“ macht nach wie vor rund ums Geißbockheim immer wieder die Runde. Natürlich auch durch den Abgang von Florian Wirtz in Köln ein sensibles Thema. Justin Diehl, Jens Castrop, Tim Lemperle oder zuletzt Justin von der Hitz – die Liste der Abschiede beim FC ist lang, ablösefreie Abgänge noch einmal besonders ärgerlich.

„Ich finde, da macht man es sich in Köln teilweise zu leicht. Es gibt ab und an den Irrglauben, dass man die Spieler einfach mit Geld zuschütten kann, und dann wird alles gut“, sagt Keller. Tatsächlich war das Thema Gehalt ein viel diskutiertes. „Aber am Schluss hat jeder Spieler seinen eigenen Kopf und entscheidet mit“, sagt Keller. Soll heißen: Es geht bei den Talenten durchaus auch um andere Dinge, zum Beispiel das Thema Einsatzzeit oder Perspektive. Und die haben wohl nicht alle junge Spieler als vielversprechend bei den Geißböcken angesehen.

„Nehmen wir das Beispiel Justin von der Hitz. Der Junge hat eine brutale Entwicklung hingelegt, die so nicht absehbar war und die erst dadurch zustande gekommen ist, dass wir ihn von rechts hinten nach vorne auf die offensive Außenbahn gestellt haben“, so Keller. „Wenn sich Justin unseren Kader anschaut, sieht er da Linton Maina und Jan Thielmann, also zwei gestandene FC-Spieler. Dann weiß er, dass Said El Mala kommt, der nochmal eine andere Talentkategorie und auch nochmal ein Jahr jünger ist. Und dann weiß er – und diese Antwort kriegt er dann sehr offen und ehrlich – dass auf der Position nochmal ein Spieler geholt werden soll, der bestenfalls Bundesliga-Format hat. Da liegt es nahe, dass er zum Ergebnis kommt, dass es für ihn herausfordernd sein könnte, Spielzeit zu kriegen.“

„Da würden alle mit den Ohren schlackern“

Dennoch drohen weitere Abgänge. Denn auch in dieser Transferphase gibt es talentierte Eigengewächse, deren Verträge im Sommer 2026 auslaufen. So zum Beispiel bei Damion Downs. Der Stürmer hat sich offenbar noch nicht entschieden. Und Keller würde den Angreifer nicht um jeden Preis halten. „Es muss doch aber auch der Weg sein, Spieler zum richtigen Zeitpunkt abzugeben“, sagt Keller. „Damion Downs hat ein Verlängerungsangebot vorliegen, da würden alle mit den Ohren schlackern. Die Entscheidung liegt nun beim Spieler. Die FC-Gespräche mit seiner Agentur und ihm laufen bereits seit Spätherbst. Damion hatte damals schon den Anspruch, Bundesliga zu spielen und nur für den Erstligafall zu verlängern.“ Der ist zwar eingetreten, die Entscheidung steht dennoch aus. Möglicherweise weil weitere Angebote vorliegen sollen.

Zu lange würde Keller offenbar nicht mehr warten wollen, wenn er denn noch im Amt wäre. „Dann müssen gewünschte Rahmendaten wie beispielsweise Ausstiegsklauseln aber auch für den FC lohnenswert sein, ansonsten kann es unter Umständen attraktiver sein, einen Transfer zu realisieren und mit dem Transfererlös einen neuen Spieler mit ähnlichem oder bestenfalls besserem Leistungsniveau zu verpflichten“, sagt der ehemalige Sportdirektor. Tatsächlich schauen sich die Kölner aktuell nach weiteren Stürmern um. Ob als Ergänzung zu oder Ersatz für Downs, ist nicht bekannt.