Klassentreffen gegen den Aufsteiger: U21 des 1. FC Köln will die Serie gegen Bonn ausbauen

Evangelos Sbonias im Spiel gegen den FC Gütersloh
, ,
Startseite » U21 1. FC Köln Düsseldorf

Klassentreffen gegen den Aufsteiger: U21 des 1. FC Köln will die Serie gegen Bonn ausbauen

Die U21 des 1. FC Köln will ihre Serie gegen den Bonner SC fortsetzen: Die FC-Reserve ist in der Regionalliga West seit sechs Spielen ungeschlagen. Am Samstagnachmittag soll im Franz-Kremer-Stadion gegen den Aufsteiger die 20-Punkte-Marke geknackt werden. Dabei könnte ein Sturm-Talent sein Comeback feiern.

Auch der Kölner Nachwuchs muss am Samstag im Heimspiel ran. Und die U21 des 1. FC Köln will ihre Serie gegen den Bonner SC fortsetzen. Doch Trainer Evangelos Sbonias warnt vor dem Gegner.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 5000 Instagram und 5000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.


Am Samstagnachmittag werden sich die Augen der FC-Fans Richtung Müngersdorf richten, wenn der 1. FC Köln ab 15:30 Uhr den FC Augsburg in der Bundesliga zu Gast hat. Abseits des Rampenlichts kämpft jedoch zeitgleich auch die U21 der Geißböcke um Punkte in der Regionalliga West. Das Team von Trainer Evangelos Sbonias möchte dort weitermachen, wo es vor der Länderspiel-Pause aufgehört hat: Die U21 ist seit nunmehr sechs Spielen ungeschlagen, erkämpfte sich vor zwei Wochen nach 0:3-Rückstand und in Unterzahl noch ein 3:3 in Düsseldorf.

Bonn „hat eine klare Handschrift“

Nach zuletzt zwei Remis in Serie soll am Samstag endlich mal wieder ein Sieg her – und die U21 geht als Favorit in das Duell mit dem Bonner SC. Der Gegner aus der Bundesstadt steht aktuell mit neun Punkten auf dem viertletzten Platz in der Tabelle und befindet sich damit in der Abstiegszone. Der BSC hat bereits einen Trainerwechsel hinter sich. Der Aufstiegscoach Sascha Glatzel musste nach vier Niederlagen in den ersten fünf Spielen und lediglich drei Punkten gehen. Für ihn übernahm Björn Mehnert. „Es ist eine Aufgabe, die nicht ganz so einfach ist“, ahnt Sbonias, „weil Bonn schon eine klare Handschrift mit dem neuen Trainer hat.“ Der FC-Trainer erwartet „dass Bonn versuchen wird, es kompakt zu verteidigen und dann über Umschalt-Momente zu kommen, um uns da wehzutun.“

Mit Bilal Ksiouar, Marcel Damaschek, Leon Augusto, Jonas Berg und Lucas Cueto stehen übrigens gleich fünf Spieler im Bonner Kader, die das Nachwuchsleistungszentrum des 1. FC Köln durchlaufen haben. Das Rhein-Duell ist entsprechend auch ein großes Klassentreffen. Sbonias hofft derweil, dass er Malek El Mala schon am Wochenende wieder einsetzen kann – wenn auch vermutlich zunächst als Joker nach der jüngsten Verletzungspause. Der Stürmer befindet sich seit dieser Woche wieder im Mannschaftstraining. „Da müssen wir einfach gucken, wie er die Belastungen verträgt und ob er dann eine Option für das Wochenende ist“, tappte der Coach noch im Dunkeln, ob es für El Mala im Kader reichen könnte.

Einige Rückkehrer wieder dabei

Definitiv fehlen wird neben den beiden Langzeit-Verletzten Gabriel Miocevic und Youssoupha Niang auch Mikolaj Marutzki. Der 18-jährige Torwart sah in Düsseldorf bei seiner Regionalliga-Premiere die Rote Karte und ist noch bis zum 27. Oktober gesperrt.

Sbonias musste in der jüngsten Länderspiel-Pause auf einige Spieler verzichten. Patrik Kristal war mit Estlands A-Nationalmannschaft unterwegs und kam noch am Dienstagabend rund eine Stunde in Tallinn gegen Moldau (1:1) zum Einsatz. Zudem durften sich die beiden Innenverteidiger Yannick Mausehund und Luc Dabrowski sowie das Offensiv-Talent Etienne Borie im Bundesliga-Kader präsentieren. Während Borie in dieser Woche bereits zur U21 zurückkehrte, verblieben die beiden Abwehr-Spieler zunächst noch beim Team von Trainer Lukas Kwasniok, dürften aber am Samstag wieder zum Regionalliga-Aufgebot zählen.


Adamyan ragt bei U21-Willensleistung raus: 3:3 nach 0:3 bei 82-minütiger Unterzahl

Sargis Adamyan und Safyan Toure von der U21 des 1. FC Köln
, ,
Startseite » U21 1. FC Köln Düsseldorf

Adamyan ragt bei U21-Willensleistung raus: 3:3 nach 0:3 bei 82-minütiger Unterzahl

Die U21 des 1. FC Köln hat ihre Serie in letzter Sekunde gerettet: Das 3:3 bei Fortuna Düsseldorfs U23 war das sechste Regionalliga-Spiel in Folge ohne Niederlage. Dabei holten die Kölner einen 0:3-Rückstand auf, Sargis Adamyan sicherte den Punkt in der Nachspielzeit. Die U21 des 1. FC Köln spielt Remis gegen Fortuna Düsseldorf.

Nach dem frühen Platzverweis gegen Mikolaj Marutzki spielte die Kölner Reserve 82 Minuten in Unterzahl. Die U21 des 1. FC Köln spielt Remis gegen Fortuna Düsseldorf.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 5000 Instagram und 5000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.


Kölns Trainer Evangelos Sbonias änderte seine Startelf im Vergleich zum 0:0 gegen Gütersloh nur auf einer Positionen: Mikolaj Marutzki ersetzte Luis Hauer zwischen den Pfosten. Das Regionalliga-Debüt des 18-jährigen Keepers misslang jedoch gründlich. Marutzki stand schnell im Fokus. Der Schlussmann nahm einen eigentlich harmlosen Rückpass von Yannick Mausehund technisch unsauber an, geriet gegen den heranstürmenden Mechak Quiala Tito in Bedrängnis und riss diesen letztlich verzweifelt von hinten um (8.).

Düsseldorf erhöht in Überzahl

Es folgten nicht nur der zwangsläufige Elfmeterpfiff, sondern auch die Rote Karte für Marutzki. Tobias Trautner kam so zu einem Kaltstart als Einwechselspieler für Etienne Borie, war gegen den platzierten Strafstoß von Deniz Bindemann zum 1:0 jedoch machtlos (10.). Und die Gastgeber erhöhten in Überzahl: Lennart Garlipp flankte den Ball ins Zentrum. Mausehund und Luc Dabrowski stiegen nicht hoch genug und Bindemann köpfte zum 2:0 für die Gastgeber ein (30.).

Kurz vor dem Pausenpfiff wurde es noch bitterer: Garlipp legte eine Flanke per Kopf ab zu Mechak Quiala Tito, für den sich keiner aus der Kölner Hintermannschaft richtig verantwortlich zu fühlen schien. Der Stürmer verwandelte aus spitzem Winkel ins lange Eck zum 3:0 (45.). Doch die Kölner gaben sich trotz der klaren Pausenführung und der Unterzahl keineswegs auf – im Gegenteil. Das Team verdiente sich den ersten Treffer mit einer engagierten Vorstellung nach dem Pausenpfiff.

Dramatisches Finale in der Nachspielzeit

Fayssal Harchaoui passte zu Sargis Adamyan, der aus der Drehung aufs Tor schoss. Düsseldorfs Torwart Tobias Pawelczyk wehrte den Ball zur Seite ab und Safyan Toure staubte zum 3:1 ab (61.). Adamyan stand beim Anschlusstreffer im Fokus. Er leitete den Spielzug mit seinem Pass raus auf die rechte Seite zu Marvin Ajani ein. Der aufgerückte Rechtsverteidiger flankte zurück ins Zentrum und Adamyan köpfte völlig blank stehend mühelos zum 3:2 ein (75.).

In der Nachspielzeit dann das dramatische Finale: Luiz Labenz, zuvor eingewechselt, zog das Foul an der linken Sechzehner-Grenze. Freistoß-Spezialist Adamyan ließ sich diese Chance nicht entgehen und verwandelte den ruhenden Ball zum verdienten 3:3, wobei der Schuss noch von einem Düsseldorfer abgefälscht wurde (90.+4). Die U21 absolviert in der Länderspielpause am Donnerstagabend (19:15 Uhr) ein Testspiel beim SV Bergisch Gladbach.

In der Regionalliga geht es am 18. Oktober (15:30 Uhr) mit dem Heimspiel gegen den Aufsteiger Bonner SC weiter.

1. FC Köln U21: Marutzki – Ajani, Dabrowski, Mausehund (46. Telle), Özkan – Kujovic, Harchaoui (78. Elyazidi) – Yacobi (63. Labenz), Borie (9. Trautner), Toure (78. Lennemann) – Adamyan. Tore: 1:0/2:0 Bindemann (10., Foulelfmeter/30.), 3:0 Quiala Tito (45.), 3:1 Toure (61.), 3:2/3:3 Adamyan (75./90.+4). Besonderes Vorkommnis: Rote Karte gegen Marutzki (FC/8.).


„Wird heißer Tanz“: U21 will den Aufwärtstrend in die Länderspielpause mitnehmen

Evangelos Sbonias beim Training des 1. FC Köln
, ,
Startseite » U21 1. FC Köln Düsseldorf

„Wird heißer Tanz“: U21 will den Aufwärtstrend in die Länderspielpause mitnehmen

Die U21 des 1. FC Köln ist bereits am Freitagabend wieder in der Regionalliga West im Einsatz. Das Team will seine jüngste niederlagenlose Serie im Derby bei der U23 von Fortuna Düsseldorf aufrechterhalten und so mit einem positiven Gefühl in die Länderspielpause gehen. Die U21 des 1. FC Köln trifft auf Fortuna Düsseldorf.

Bereits am Freitagabend geht es für die Kölner Reserve weiter. Die Rückkehr von Malek El Mala ist jedoch fraglich. Die U21 des 1. FC Köln trifft auf Fortuna Düsseldorf.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 5000 Instagram und 5000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.


Die rheinischen Rivalen starten mit gegensätzlichen Gefühlen in das Derby am Flinger Broich. Die Fortuna-Reserve verlor zuletzt dreimal in Folge, insgesamt vier ihrer jüngsten fünf Spiele. Die 95er dürften daher nicht zwingend mit breiter Brust in das Duell gehen. Das wiederum können die Kölner aber zweifellos. Die Geißböcke blieben zuletzt fünf Mal ungeschlagen. Das Team von Trainer Evangelos Sbonias möchte diesen steilen Aufwärtstrend nach dem missglückten Saisonstart mit in die Länderspiel-Pause nehmen. Die jüngsten Negativ-Ergebnisse des Gegners spielt Sbonias jedoch herunter: „Wenn ich mich an die Spiele gegen Düsseldorf zurück erinnere, waren immer relativ ausgeglichen und offen. Es gab auch Phasen, in denen wir nicht so gut aussahen. Deshalb weiß ich nicht, ob die Phase, die Düsseldorf hat, da so groß reinspielt. Sie werden viel Gegenwehr versuchen, um diesen Negativlauf zu stoppen. Ich glaube schon, dass es ein heißer Tanz wird.“

Sbonias will an Stellschrauben drehen

Sbonias legt den Fokus aber ohnehin lieber auf sein eigenes Team und möchte Verbesserungen gegenüber dem jüngsten 0:0 gegen Gütersloh sehen. So gelte es, „an zwei, drei Stellschrauben, die wir gegen Gütersloh erkannt haben, drehen, um es besser zu machen gegen Düsseldorf. Dann wäre es natürlich schön, wenn wir es schaffen würden, die gute Phase, die wir hatten, auszudehnen und im besten Fall mit einem Sieg in die Länderspielpause zu gehen.“

Angesprochen, an welchen Stellschrauben genau der Trainer drehen möchte, antwortete dieser: „Wir haben am Wochenende gegen eine Top-Mannschaft der Regionalliga gespielt, die sich dann irgendwann dazu entschieden hat, im tiefen Block gegen uns zu verteidigen. Da ist die Balance gefragt zwischen Geduld im Ballbesitz, Dinge vorbereiten, Positionsspiel und dann im richtigen Moment zuzustechen. Es ist natürlich etwas paradox, wenn ich solche Sachen von einer Mannschaft fordere, in der Spieler sind, die zehn Regionalliga-Einsätze haben und im ersten Senioren-Jahr aktiv sind. Aber wenn wir auf so einen tiefen Block treffen, müssen wir gewisse Dinge besser lösen und den Gegner auch nicht mit einfachen Ballverlusten zurück ins Spiel bringen. Es waren auch viele Situationen drin, in denen wir das Spiel hätten ziehen können. Das sind Dinge, die wir im Hinblick auf Düsseldorf besser machen müssen.“

Rückkehr von Malek El Mala ist eher unwahrscheinlich

Personell ändert sich im Vergleich zum vergangenen Wochenende vermutlich wenig. Fest stehen die Ausfälle der Langzeitverletzten Gabriel Miocevic und Youssoupha  Niang. Die Rückkehr von Malek El Mala ist allerdings eher unwahrscheinlich. Der Stürmer absolvierte zu Wochenbeginn noch sein Reha-Training. El Mala dürfte allenfalls als Joker auf der Bank Platz nehmen, wahrscheinlich aber abermals gar nicht zum Aufgebot zählen. Kurz vor der Pause dürften die Verantwortlichen kaum Risiko eingehen wollen. „Wir müssen von Tag zu Tag schauen“, sagte Sbonias.