Mehr Spieler für Hartmann? U21 des 1. FC Köln steht vor dem nächsten Härtetest in Oberhausen

Jonathan Friemel, Kristiyan Irmiev und Patrik Kristal trainieren mit den Profis in Kitzbühel
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Mehr Spieler für Hartmann? U21 des 1. FC Köln steht vor dem nächsten Härtetest in Oberhausen

Die FC-Reserve steht nach dem 0:3 gegen Gütersloh vor der nächsten Herausforderung: Die U21 des 1. FC Köln tritt am Samstag (14 Uhr) bei Rot-Weiß Oberhausen an, dem aktuellen Tabellen-Dritten und nächsten Aufstiegsanwärter.

Kölns Trainer Manuel Hartmann erwartet einen spielstarken Gegner, sieht seine Mannschaft nach drei Spieltagen weiter in einem Prozess – und erwartet eine größere Personalauswahl als in den Vorwochen.

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Die 0:3-Niederlage gegen den FC Gütersloh ist abgehakt, für Manuel Hartmann richtet sich der Blick nach vorne. Am Samstag wartet mit Rot-Weiß Oberhausen der nächste erfahrene Gegner auf die U21 des 1. FC Köln. Der Trainer sieht seine Mannschaft beim nächsten Aufstiegsanwärter vor allem mit einer Aufgabe konfrontiert: „Wir wollen uns in jeder Woche weiterentwickeln, in jeder Woche besser werden.“ Dabei gehe es nicht allein um Ergebnisse. Vielmehr müsse die Mannschaft lernen, auch in schwierigen Spielphasen bei ihrem Plan zu bleiben und Fehler möglichst schnell abzustellen.

“Das ist fußballerisch eine sehr gute Truppe“

Gerade für eine junge Mannschaft sei das ein wichtiger Entwicklungsschritt. Leistungsschwankungen seien nach wie vor normal: „Ich glaube, dass man das in jedem Spiel bisher gesehen hat, dass wir immer wieder auch Schwankungen im Spiel drin haben“, äußerte Hartmann im Gespräch mit unserer Redaktion. Gegen Gütersloh habe seine Mannschaft erlebt, wie eine erfahrene Mannschaft solche Schwächen konsequent ausnutzt. Nun wartet mit Rot-Weiß Oberhausen ein Gegner, den Hartmann bereits intensiv beobachtet habe. Zwei Spiele habe er sich angesehen: „Das ist fußballerisch eine sehr gute Truppe“, schilderte der Coach seine Eindrücke. Oberhausen verfüge über viel Bewegung im eigenen Ballbesitz. Besonders wichtig werde für seine Mannschaft daher die Arbeit gegen den Ball: „Da müssen wir defensiv hellwach sein.“

Für Hartmann wird es auch ein Wiedersehen mit alten Weggefährten: Luca Schlax und Arda Süne hatte er bereits in der FC-Akademie trainiert. Auf dem Platz werde die Freundschaft allerdings ruhen: „Wir wollen das Ding in Oberhausen gewinnen und da auch unsere bestmögliche Leistung an den Tag legen.“ Wie die Kölner Mannschaft am Samstag genau aussehen wird, steht derweil noch nicht endgültig fest. Mehrere Spieler waren zuletzt bei den Profis dabei und könnten nun wieder in der U21 zum Einsatz kommen. Dazu zählen unter anderem Patrick Kristal, David Fürst, Jonathan Friemel, Nilas Yacobi und Maik Akumu.

Spielpraxis für die Entwicklung

„Jetzt geht es bei unseren Profis auch los“, sagte Hartmann mit Blick auf das Erstrundenspiel im DFB-Pokal am Montagabend bei den Würzburger Kickers. Dadurch steige die Wahrscheinlichkeit, dass einige Spieler wieder bei der U21 Spielpraxis sammeln. Für den Trainer sei genau das der Sinn der zweiten Mannschaft: Talente sollen möglichst regelmäßig auf hohem Niveau spielen und gleichzeitig für Aufgaben bei den Profis vorbereitet werden. Auch bei Gil Neves deutet sich ein Einsatz in der U21 an. Angesichts der Konkurrenzsituation im Profikader sei es sinnvoll, dem jungen Spieler Spielpraxis zu ermöglichen. „Ich glaube, dass es auch für Gil eine gute Gelegenheit ist, da Spielpraxis zu sammeln und sich auch weiterzuentwickeln“, merkte Hartmann an.

Beim Kern der U21 gibt es personell noch einige Fragezeichen. Cenny Neumann ist nach seiner in der Vorwoche erlittenen Muskelverletzung noch nicht zurück im Training und wird daher höchstwahrscheinlich auch in Oberhausen aussetzen müssen. Etienne Borie und Len Wörsdörfer sollen idealerweise in der kommenden Woche zumindest teilweise wieder ins Mannschaftstraining einsteigen.


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Gegen wen spielt die U21 des 1. FC Köln als nächstes?

Die FC-Reserve steht nach dem 0:3 gegen Gütersloh vor der nächsten Herausforderung: Die U21 des 1. FC Köln tritt am Samstag (14 Uhr) bei Rot-Weiß Oberhausen an, dem aktuellen Tabellen-Dritten und nächsten Aufstiegsanwärter.

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Die ersten Entscheidungen sind gefallen: Mehrere Spieler zurück bei der U21

David Fürst trainiert wieder bei der U21
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Die ersten Entscheidungen sind gefallen: Mehrere Spieler zurück bei der U21

FC-Trainer René Wagner hatte schon vor einigen Tagen angekündigt, dass der Kader zum Trainingsstart am Donnerstag kleiner sein würde. Nun ließ er seinen Worten Taten folgen beim 1. FC Köln: Diese Spieler sind wieder zurück bei der U21.

Bevor die Profis am Nachmittag in die Vorbereitung auf das Pokal-Spiel gegen Würzburg starten, waren gleich mehrere Spieler zuvor im Einsatz. Gil Neves, Nilas Yacobi, Maik Akumu, Kristiyan Irmiev und David Fürst sind zurück in der Mannschaft von Manuel Hartmann und werden dementsprechend wohl vorerst keine Option für die Profis mehr sein. Jonathan Friemel und Patrik Kristal standen dagegen nicht mit der Zweitvertretung auf dem Rasen. Der Verdacht liegt nahe, dass die Nachwuchsspieler weiter bei den Profis auflaufen.

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Besonders bei David Fürst überrascht diese Entscheidung dann doch ein wenig. Der Rechtsverteidiger galt nach der Verletzung von Sebastian Sebulonsen als erster Ersatz für Alessio Castro-Montes. Sogar über einen möglichen Startelfeinsatz in Würzburg wurde zwischenzeitlich spekuliert. Diese Hoffnungen dürften sich nun vorerst erledigt haben. Stattdessen wird der U19-Vizemeister wohl am Samstag in der Regionalliga gegen RW Oberhausen auf dem Platz stehen. Sowohl Wagner als auch Thomas Kessler hatten Veränderungen für den Start in die Vorbereitung auf das Würzburg-Spiel angekündigt. Der Geschäftsführer der Geißböcke sprach sogar von „harten Entscheidungen“, die zu treffen seien. Damit meinte Kessler wohl auch Profis, denen man mitteilen würde, dass sie erst einmal hinten dran seien. Ulf Sobek sprach im Podcast der „Thekenphilophen“ davon, dass man keinen Spieler aktiv wegschicke, aber durchaus die Chancen aufzeige.

Kristal weiter bei den Profis?

Bei den Nachwuchsspielern war klar, dass es Veränderungen geben würde. Dort war von vornerein kommuniziert, dass jeder die Chance erhalte, der Kader aber auch aufgefüllt werde. Je nach Neuzugang würden die Spieler dann wieder in die U21 geschickt werden. Nun sind mit Thijs Dallinga und voraussichtlich Ellyes Skhiri zwei Neuzugänge gefunden. Zumindest der Niederländer wird am Nachmittag auf dem Platz stehen. Skhiri könnte je nach Veröffentlichung des Transfers auch am Freitag ins Geschehen eingreifen. Für Patrik Kristal und Jonathan Friemel ergibt sich weiterhin die Chance auf das Bundesliga-Debüt. Und das kommt nicht überraschend. Friemel gilt als Alternative zu Gideon Mensah. Denn ein weiterer Linksverteidiger fehlt im Kader. Kristal hat sich gerade im Trainingslager extrem in den Fokus des Trainers gespielt. Der Este galt zuvor noch als möglicher Leihkandidat. Nun scheint er recht nah an der Profimannschaft zu sein.


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Was ist mit Mikey Moore?

Der FC ist weiterhin an einer Verpflichtung des Youngsters interessiert. Allerdings lässt Trainer Roberto de Zerbi den Spieler nur ziehen, wenn er einen Nachfolger gefunden hat. Auf dem Wunschzettel steht Savinho sehr weit oben. Eine Einigung mit ManCity steht noch aus.

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Neo Telle verlässt den 1. FC Köln

Neo Telle
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Neo Telle verlässt den 1. FC Köln

Ein weiteres Kölner Talent verlässt den FC: Neo Telle verlässt den 1. FC Köln und schließt sich mit sofortiger Wirkung Fortuna Köln an. Das gab der Verein am Dienstag bekannt.

Es hatte sich wohl schon angedeutet, nun ist es auch offiziell: Neo Telle verlässt den 1. FC Köln. Der Youngster feierte in der vergangenen Spielzeit sein Profi-Debüt, war aber in dieser Spielzeit nur für die reserve vorgesehen.

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Gegen den FC Schalke 04 feierte Neo Telle in der vergangenen Spielzeit noch sein Profidebüt, nun wechselt das vielversprechende Talent zum Stadtrivalen Fortuna Köln. „Bereits im letzten Sommer haben wir mit Neo intensiv über seine nächsten Entwicklungsschritte und seine Perspektive beim FC gesprochen. Da eine von allen Seiten angestrebte Leihe als nächster Entwicklungsschritt nicht realisiert werden konnte, haben wir die Situation nun gemeinsam nochmal neu bewertet“, sagt nun der Technische Direktor Lukas Berg. „Dass sich Neo jetzt für eine Veränderung entschieden hat, um in einem neuen Umfeld die nächsten Schritte zu gehen, ist für uns nachvollziehbar. Wir wünschen Neo in der Südstadt alles Gute und viel Erfolg für seinen weiteren Karriereweg.“

Nur acht Einsätze für die U21

Der FC hatte im Sommer eine Lösung für Telle gesucht. Wie andere Youngster sollte auch der Innenverteidiger eine Leihe eingehen, um Spielpraxis zu sammeln. Dafür hätte Telle aber auch seinen auslaufenden Vertrag verlängern müssen. Dazu kam es nun nicht. In dieser Saison war der Abwehrspieler trotz des Verletzungspechs bei den Profis keine Option. Im Gegenteil, Spieler wie Yannick Mausehund oder Luc Dabrowski durften im Gegensatz zu Telle regelmäßig bei den Profis vorspielen. Mausehund reiste mit dem FC nun auch ins Trainingslager nach Spanien. Doch auch in der U21 spielte der Innenverteidiger nicht die erhoffte Rolle, kam nur acht Mal für die Mannschaft von Evangelos Sbonias zum Einsatz.

„Die Fortuna ist für mich ein sehr interessanter und attraktiver Verein mit klaren sportlichen Zielen und Plänen. Ein Teil dieses Projekts zu sein und aktiv meinen Beitrag zu leisten, ist für mich äußerst spannend und motivierend. Gleichzeitig entschied ich mich für diesen Weg, da mir die Perspektive gefällt. Ich kann mich hier sportlich weiterentwickeln“, wird Telle auf der Homepage von Fortuna Köln zitiert. „Ich will meine Qualitäten auf den Platz bringen und damit der Mannschaft weiterhelfen und freue mich sehr auf diese neue Herausforderung.“

Torwart-Talent überzeugt bei der U21: Blazic könnte beim 1. FC Köln in Urbigs Fußstapfen treten

Alessandro Blazic U21 1. FC Köln
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Torwart-Talent überzeugt bei der U21: Blazic könnte beim 1. FC Köln in Urbigs Fußstapfen treten

Jonas Urbig steht vor einem Wechsel zum FC Bayern München. Dahinter drängt sich mit Alessandro Blazic jedoch schon das nächste Torwart-Talent auf. Der Youngster startet bei der U21 durch – allerdings läuft der Vertrag des Deutsch-Slowenen im Sommer aus. Gerhard Struber sprach jüngst über die Perspektive des 19-Jährigen. Alessandro Blazic könnte beim 1. FC Köln in Urbigs Fußstapfen treten.

Bei einem Abgang der aktuellen Nummer zwei der Profis könnte der U21-Torwart zu einer interessanten Option werden. Alessandro Blazic könnte beim 1. FC Köln in Urbigs Fußstapfen treten.

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Er dürfte sich vorkommen wie in einem Fußball-Märchen: Alessandro Blazic rückte erst im vergangenen Sommer aus der U19 in die U21 auf und musste sich zunächst hinter dem Platzhirschen Jonas Nickisch einsortieren. Der verletzte sich jedoch kurz vor dem Saisonstart, sodass Blazics Stunde geschlagen hatte. Und der junge Keeper nutzte seine Chance eindrucksvoll – und stieg zur neuen Nummer eins des Regionalliga-Teams auf. Der ehemalige deutsche U-Nationaltorwart entschied sich zuletzt auch für einen Verbandswechsel, läuft fortan für die slowenische U19-Nationalmannschaft auf – und wird dort vom Ex-Kölner Miso Brecko trainiert. Möglich machte dies Blazics slowenischer Vater, sodass er auch die slowenische Staatsbürgerschaft beantragen konnte.

„Er bringt handwerklich schon einiges mit, was interessant ist. „

Am heimischen Geißbockheim registrierten auch die Verantwortlichen des Lizenz-Bereichs die starken Leistungen von Blazic in der Regionalliga West. Zuletzt durfte der Keeper sogar mit ins Trainingslager der Profis reisen. Doch kann der 19-Jährige – zumindest mittelfristig – tatsächlich in die Fußstapfen Jonas Urbigs treten? Der Trainer Gerhard Struber attestierte dem Torwart-Talent zuletzt: „Er bringt handwerklich schon einiges mit, was interessant ist. Er ist ein Talent, bei dem ich das Gefühl habe, dass man auf mehr hoffen kann.“ Zugleich mahnte der Profi-Coach aber auch: „Gleichzeitig wissen wir alle, wenn es dann in den Profi-Bereich geht, spielt auch die mentale Situation eine große Rolle. Was man ihm da auch zutrauen kann, das kann ich aus der heutigen Sicht noch nicht beschreiben.“ Struber könne „nicht richtig in die Kristallkugel schauen“.

Klar ist aber auch: Durch den sich abzeichnenden Abgang von Urbig könnte ein Verbleib beim 1. FC Köln für Blazic wieder etwas reizvoller werden. Denn Blazics Vertrag läuft im Sommer aus und mit seinen Leistungen im letzten halben Jahr dürfte er bereits höhere Ziele als die Regionalliga West mit der U21 haben. So soll ausgerechnet auch der Hamburger SV, erster Gegner des FC im neuen Jahr, seine Fühler nach Blazic ausgestreckt haben. Blazic selbst fände einen Verbleib in Köln aber grundsätzlich interessant, wie er bereits im Oktober verriet: „Ich würde natürlich sehr gerne hier den Sprung in den Profi-Bereich schaffen. Vor allem, weil ich jetzt seit acht Jahren hier spiele, da gäbe es kaum etwas Besseres, als hier den Durchbruch zu schaffen.“ Was die Zukunft aber bringe, werde sich zeigen, schob der Schlussmann hinterher.

Nach dem sich abzeichnenden Abgang Jonas Urbigs wäre ein Abgang von Blazic, der in der Regionalliga West mit einer bemerkenswerten Coolness auftritt, der nächste Verlust eines vielversprechenden Torwart-Talents.


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Personal-Update vor Elversberg

Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte