Der Traum vom EM-Titel platzt für Eric Martel und Jan Thielmann im Finale

Die DFB-Auswahl im EM-Finale gegen England
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Der Traum vom EM-Titel platzt für Eric Martel und Jan Thielmann im Finale

Der Traum vom EM-Titel platzt für die Profis des 1. FC Köln. In einem packenden Endspiel unterlag die DFB-Auswahl am Samstagabend England 2:3 nach Verlängerung.

Auf den Tag genau zwei Jahre nach dem Gruppen-Aus gegen England bei der Europameisterschaft 23 hat die U21 des DFB erneut gegen die Three Lions eine bittere Niederlage einstecken müssen. Der Traum vom EM-Titel platzt für die Profis des 1. FC Köln. Die DFB-Auswahl unterliegt England im Finale 2:3 nach Verlängerung. Gleich zwei Mal traf die deutsche Mannschaft in den Schlussminuten nur die Latte.

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Die Mannschaft von Antonio Di Salvo tat sich in der Anfangsphase schwer, England gehörte das Zentrum und zu Beginn auch die besseren Chancen. Liverpools Harvey Elliott leitete die erste dicke Chance selbst ein. Abgefälscht setzte er Omari Hutchinson ein, der aber an Noah Atubolu scheiterte. Die Kugel landete über Umwege wieder bei Elliott, die problemlos einschob. Die Führung der Young Lions zeigte Wirkung. England war dominant, erspielte sich Chancen und hätte direkt nachlegen können. Nach einem Traumpass von James McAtee verfehlte Jay Stansfield den Ball knapp. Hutchinson machte es besser, die DFB-Auswahl bekam die Kugel nicht geklärt und der Offensivspieler vollendete. Erst nach und nach wachte die deutsche Mannschaft auf und verkürzte unmittelbar vor dem Seitenwechsel. Nach einer Ecke landete der Ball bei Paul Nebel der Nelson Weiper mustergültig bediente: 1:2.  

Nebel krönt starke Leistung

Und Deutschland kam mit mehr Schwung aus der Kabine, suchte die Chancen und den Ausgleich. Zunächst scheiterte der stark aufspielende Nebel aus spitzem Winkel an Englands Keeper James Beadle. Beim nächsten Versuch war der Torhüter machtlos. Nach einer Ecke landete die Kugel erneut bei dem Mainzer, der dieses mal schlenzte und die Kugel abgefälscht in den Winkel schweißte. Doch mit dem Ausgleich kippten die Spielanteile erneut. England war nun wieder Spiel bestimmend und hätte gleich mehrfach die Entscheidung erzielen können, wenn nicht müssen. In der letzten Minute der regulären Spielzeit scheiterte Nebel mit einem weiteren Schlenzer an der Latte – Verlängerung.

Und die war kaum angepfiffen, da schockten die Three Lions das deutsche Team schon. Nach einer Flanke aus dem Halbraum ließ Nnamdi Collins den gerade erst eingewechselten Jonathan Rowe aus den Augen, der zur erneuten Führung einnickte. Die Di-Salvo-Truppe übernahm zwar wieder die Kontrolle, war aber in der letzten Kette zu ungefährlich. Zur zweiten Halbzeit der Verlängerung stellte der Bundestrainer auf komplette Offensive. Zwar zog die DFB-Auswahl phasenweise ein Powerplay auf, die ganz große Möglichkeit blieb aber lange aus. In der Schlussminute traf Merlin Röhl erneut die Latte. Der Traum des Titels ist geplatzt. Für Eric Martel war die Begegnung in der achten Minute der Nachspielzeit beendet. Jan Thielmann kam auch im Endspiel nicht zum Einsatz.

Die deutsche U21 um Eric Martel steht im Endspiel der Europameisterschaft

Nick Woltemade trifft für die Deutsche U21 gegen Frankreich (Foto: Christian Hofer/Getty Images)
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Die deutsche U21 um Eric Martel steht im Endspiel der Europameisterschaft

Zwei EM-Finalisten beim 1. FC Köln: Der DFB-Nachwuchs um Eric Martel erreicht das EM-Endspiel. Die Mannschaft von Antonio Di Salvo setzt sich gegen Frankreich mit 3:0 durch.

Großer Erfolg für zwei Spieler des 1. FC Köln: Der DFB-Nachwuchs um Eric Martel erreicht das EM-Endspiel. Am Samstag geht es dann im EM-Finale gegen England.

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Thomas Kessler und Lukas Kwasniok wollten sich auf der Pressekonferenz am Mittwochnachmittag nicht über die Vertragssituation von Eric Martel und Jan Thielmann äußern. Der Fokus läge nun voll und ganz auf der Europameisterschaft, aber – und das betonte Kessler einmal mehr – sei man natürlich sehr stolz auf die beiden FC-Profis im DFB-Dress. Und diese können sich am kommenden Samstag tatsächlich zum Europameister krönen. Denn am Abend setzte sich die Mannschaft von Antonio Di Salvo mit 3:0 Toren gegen Frankreich durch. Schon in der Anfangsphase stellte die deutsche Mannschaft die Weichen auf Endspiel. Nach einem Vertikalpass von Rocco Reitz ging Nick Woltemade über die linke Seite. Die Hereingabe setzte Pau Nebel abgefälscht an die Latte, den Nachschuss musste Nelson Weiper nur noch einschieben. Sechs Minuten später war es dann Woltemade selbst, der auf 2:0 stellte, das ebenfalls im Nachschuss, nachdem er zunächst am gegnerischen Keeper gescheitert war.

Thielmann bleibt nur die Rolle des Zuschauers

Die DFB-Auswahl konzentrierte sich zunehmend auf die Defensive, geriet aber mehr und mehr unter Druck und ging Dank einer gehörigen Portion Glück mit der 2:0-Führung in die Kabine. Auch nach dem Wechsel änderte sich das Bild nicht. Frankreich war spielerisch überlegen, die DFB-Auswahl stand aber kompakt und verteidigte sicher. Und wenn der Gegner dann doch mal durchstieß, war Freiburgs Keeper Noah Atubolu zur Stelle. Kurz vor Spielende verhinderte dann das Aluminium noch den Anschlusstreffer, ehe Brajan Gruda einen Konter zum 3:0-Endstand vollendete. Während Eric Martel wieder 90 Minuten durchspielte, blieb Jan Thielmann erneut nur die Rolle des Zuschauers. Mit dem Erreichen des Endspiels ist das deutsch Team bis zum Schluss bei der EM vertreten. Erst nach dem Turnier wollen sich die beiden FC-Profis Gedanken über ihre Zukunft machen.

Zwei Kölner im EM-Fieber: Was der Halbfinaleinzug der deutschen U21 für den 1. FC Köln bedeutet

Eric Martel im Duell gegen Italien (Foto: Christian Hofer/GettyImage)
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Zwei Kölner im EM-Fieber: Was der Halbfinaleinzug der deutschen U21 für den 1. FC Köln bedeutet

Der Traum vom Europameisterschaftstitel lebt bei den Kölner U21-Nationalspielern Eric Martel und Jan Thielmann. Nach dem Sieg im Viertelfinalkrimi gegen Italien steht die deutsche Mannschaft im Halbfinale. Für den FC bringt das Vor- und Nachteile: Das bedeutet der deutsche Viertelfinalsieg für den 1. FC Köln.

3:2 nach Verlängerung hieß es am Ende für die deutsche U21 im Viertelfinale gegen Italien bei der EM in der Slowakei. Damit bucht die Mannschaft um die Kölner Eric Martel und Jan Thielmann das Halbfinalticket gegen Frankreich. Für den FC bringt das Weiterkommen seiner beiden U-Nationalspieler Vor- und Nachteile mit sich: Das bedeutet der deutsche Viertelfinalsieg für den 1. FC Köln.

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Nach 120 spannenden und intensiven Minuten gegen Italien war es geschafft. Die deutsche U21 ist ins Halbfinale der Europameisterschaft eingezogen. „Ich bin mausetot und einfach überglücklich“, kommentierte Kapitän Eric Martel den Sieg nach einem engen Spiel, in dem die deutsche Mannschaft ab der 90. Minute in sogar zweifacher Überzahl agierte. Und nicht nur Martel dürfte über das Ergebnis glücklich sein: Auch der 1. FC Köln kann sich über den Halbfinaleinzug freuen. So ist es aus der Sicht des FC sicherlich auch ein Nachweis guter Arbeit, mit Martel und Jan Thielmann gleich zwei Spieler im Kader der U21 zu haben und mit Ersterem sogar den Kapitän zu stellen. Und den beiden Spielern dürfte die erfolgreiche EM Rückenwind für die kommende Bundesliga-Saison geben.

Martel verhilft Italien zur Verlängerung

Auch, wenn Thielmann bislang erst recht wenig Einsatzzeit erhielt. Allerdings hat das erfolgreiche Abschneiden seiner Spieler für den 1. FC Köln auch eine Kehrseite: Bei beiden Akteuren läuft der Vertrag nur noch bis 2026. Da die Geißböcke ablösefreie Abgänge im nächsten Jahr unbedingt vermeiden wollen, ist das Motto bei Martel und Thielmann in diesem Sommer verlängern oder zwangsläufig verkaufen. Durch das Einziehen ins Halbfinale wird die Situation auch noch länger eine ungewisse sein. Denn konkrete Verhandlungen über eine mögliche Verlängerung werden jeweils wohl erst nach dem Turnier geführt. Bis mindestens Mittwoch werden die Spieler also noch in der Slowakei sein. Da es kein Spiel um Platz drei gibt, würde eine Niederlage gegen Frankreich das EM-Aus bedeuten.

Komplizierte Vertragssituationen

Martel und Thielmann haben aktuell auf jeden Fall die Chance, sich bei dem Turnier noch mehr ins Rampenlicht und auf die Wunschzettel größerer Vereine spielen können. Gerade Martel, der bis jetzt in jedem Spiel zum Einsatz kam, dabei fast immer von Anfang an, zeigte im Turnier bis jetzt ansprechende Leistungen. Zuletzt gab es bereits Gerüchte über ein Interesse des SC Freiburg. Es ist aber davon auszugehen, dass er auch für einige andere Vereine eine Option ist. Und auch Jan Thielmann spielte bei seinem bis jetzt einzigen Startelf-Einsatz im dritten Gruppenspiel gegen England ordentlich. RB Leipzig soll an ihm dran sein.

Und auch wenn ein Titelgewinn mit der U21 und eventuellen starken Leistungen von Martel und Thielmann die Vertragsverhandlungen für den 1. FC Köln bestimmt nicht leichter machen, so hat es doch einen weiteren Vorteil für den FC: Die Verhandlungspositionen der Kölner um eine Ablösesumme, falls beide oder einer von beiden nicht verlängert, wird gestärkt, wenn Martel und Thielmann ihre Qualitäten auch auf europäischer Ebene bei der Europameisterschaft zeigen. Und so können die Geißböcke vielleicht eine höhere Summe erzielen, als es vor dem Turnier möglich gewesen wäre. Geld, dass dann dringend für einen Ersatz benötigt würde.

U21-EM: Jan Thielmann und Eric Martel vom 1. FC Köln dürfen weiter träumen

Eric Martel im Duell gegen Italien
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U21-EM: Jan Thielmann und Eric Martel vom 1. FC Köln dürfen weiter träumen

Auch weiterhin könnte es zwei Europameister geben beim 1. FC Köln: Eric Martel und Jan Thielmann dürfen auf den EM-Titel hoffen. Die DFB-Auswahl setzte sich im Viertelfinale gegen Italien 3:2 nach Verlängerung durch.

Der Traum lebt weiter für zwei Akteure des 1. FC Köln: Eric Martel und Jan Thielmann dürfen auf den EM-Titel hoffen. Gegen Italien setzte sich die DFB-Auswahl nach Verlängerung mit 3:2 durch. Die deutsche Auswahl spielte mehr als eine halbe Stunde im doppelter Überzahl, tat sich aber dennoch schwer. Eric Martel führte die Mannschaft wieder als Kapitän an, hatte aber auch seinen Anteil am späten Ausgleich.

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Die DFB-Auswahl startete souverän, gab zunächst den Ton an, hatte aber Probleme, sich Chancen zu erspielen. Nick Woltemade gab nach gut zehn Minuten einen ersten Versuch ab, der aber nicht wirklich bedrohlich wurde. Mitte der ersten Halbzeit wurde die Squadra Azzura immer besser, vor allem aber gefährlicher als die Auswahl von Antonio Di Salvo. Matteo Prati kam frei zum Abschluss, Noah Atubolu ließ die Kugel nach vorne abklatschen und Wilfried Gnonto legte den Ball im Grunde am leeren Tor vorbei. Und Prati gehörte auch die nächste dicke Chance, doch der Italiener vertändelte die Kugel. Auf der anderen Seite vergab Paul Nebel aus spitzem Winkel. Die DFB-Elf bewegte sich in dieser Phase zwar auf Augenhöhe mit dem Gegner, Italien war aber griffiger und der Führung näher.

Martel verhilft Italien zur Verlängerung

Und die Squadra Azzura kam mit mehr Schwung aus der Kabine und belohnte sich schließlich auch. Luca Koleosho zog von der linken Seite ins Zentrum, dann beherzt ab und traf ins lange Eck. Doch die Mannschaft von Antonio Di Salvo zeigte die richtige Antwort. Nach einer Ecke von Rocco Reitz stieg Woltemade am höchsten und nickte ein. Deutschland war nun wieder besser im Spiel. Auch begünstigt durch einen Platzverweis. Gnonto ließ sich wiederholt zum Foulspiel hinreißen und sah die Ampelkarte. Sieben Minuten später war der eingewechselte Nelson Weiper zur Stelle. Nach einer Flanke von Merlin Röhl verlängerte Woltemade und der Stürmer schob stark ein. Kurz vor Spielende sah Mattia Zanotti ebenfalls Gelb-Rot. Für Spannung sorgte Martel dann in der Nachspielzeit. Nach einem Foulspiel des Kölner Sechsers traf Giuseppe Ambrosino mit einem direkt verwandelten Freistoß.

In doppelter Überzahl gab die deutsche Auswahl in der Verlängerung weiterhin den Ton an, spielte den Gegner in der Box fest und hatte auch Chancen. Unter anderem scheiterte Reitz mit einem wunderbaren Schlenzer am italienischen Keeper. Wenige Minuten vor Ende der Verlängerung traf Merlin Röhl zum 3:2. Zu diesem Zeitpunkt stand Martel nicht mehr auf dem Platz. Der Kölner Sechser humpelte mit Problemen in der Leistengegend vom Platz, war beim Torjubel aber wieder sehr agil. Jan Thielmann kam unterdessen nicht zum Einsatz. „Ich bin einfach nur glücklich, dass wir im Halbfinale stehen“, sagte Martel. „Ich muss schauen, dass ich jetzt wieder fit werde, weil alles zugegangen ist.“

Jan Thielmann und Eric Martel vom 1. FC Köln feiern bei der U21-EM den dritten Sieg mit der DFB-Auswahl

Jan Thielmann im Trikot der U21
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Jan Thielmann und Eric Martel vom 1. FC Köln feiern bei der U21-EM den dritten Sieg mit der DFB-Auswahl

Nach den Siegen gegen Slowenien (3:0) und Tschechien (4:2) ist den deutschen Junioren der dritte Erfolg bei der U21-Europameisterschaft in der Slowakei gelungen. Trainer Antonio di Salvo stellte die komplette Startelf um. Die DFB-Auswahl gewinnt mit dem Duo vom 1. FC Köln gegen England 2:1.

Die Gruppenphase der U21-EM schließt die DFB-Auswahl als Gruppenerster ab. Das Team von Antonio di Salvo gewann mit der deutschen U21 2:1. Jan Thielmann vom 1. FC Köln stand gegen die Engländer von Beginn an auf dem Platz, Eric Martel fehlte in der Startelf und nahm auf der Bank platz, wurde in der Schlussphase jedoch noch eingewechselt. Die DFB-Auswahl gewinnt mit dem Duo vom 1. FC Köln gegen England 2:1.

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Mit den beiden ersten Duellen in der Gruppe B gegen Slowenien und Tschechien starteten Eric Martel und Jan Thielmann zum Auftakt der Europameisterschaft in der Slowakei bereits erfolgreich. Am Mittwochabend setzte sich die Auswahl von Bundestrainer Antonio di Salvo dann auch gegen England durch. Im Gegensatz zu den vergangenen beiden Spielen stand Eric Martel nicht von Beginn an auf dem Feld. Trainer di Salvo wechselte die komplette Startelf aus. Die deutschen Junioren erwischten einen perfekten Start in die Partie. Bereits in der 4. Minute eroberten Nelson Weiper und Caspar Jander den Ball gegen Elliot Anderson und leiteten den Konter ein. Lukas Ullrich flankte den Ball aus dem linken Halbfeld in den Sechszehner. Ansgar Knauff kontrollierte die Kugel perfekt und versenkte das Spielgerät gekonnt im langen Eck zum frühen 1:0. In den weiteren Spielminuten wirkte die deutsche U21 ebenfalls frisch.

Schreckmoment bei Jan Thielmann

Auch Thielmann fand gut in die Partie und überzeugte früh durch zwei starke Pässe auf Knauff. Dieser nahm die Pässe zwar gut an, konnte sich aber gegen die gegnerische Abwehr nicht durchsetzen. Ein Abschluss von Omari Hutchinson aus gut acht Metern verfehle das Tor von DFB-Keeper Tjark Ernst und ging links am Kasten vorbei. Für einen kurzen Schreckmoment sorgte Thielmann, der direkt vor der deutsche Bank gefoult wurde und behandelt werden musste. Für den Kölner ging es allerdings schnell weiter. Die deutsche Elf machte weiter Druck und belohnte sich in der 33. Minute mit dem 2:0 durch Nelson Weiper nach Vorarbeit von Knauff. Mit der komfortablen Führung ging es in die Halbzeit. Deutschland präsentierte sich in den ersten 45 Minuten sehr effizient. Fun Fakt: In der letzten Minute der Nachspielzeit fiel ein Flutlichtmast aus.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit wechselte Lee Carsley gleich dreimal das Personal, di Salvo blieb bei seiner Startelf. Die Partie verlor zunächst an Schnelligkeit, die Mannschaften begegneten sich auf Augenhöhe, kreierten allerdings keine großen Chancen. Auch wenn die Engländer über mehr Ballbesitz verfügten und bis ins letzte Drittel vorstoßen konnten, stand die deutsche Defensive lange stabil und verteidigte sicher. In der 76. Minute gelang den Engländern durch Alex Scott der Anschlusstreffer. Nach einem Flachpass von Omari Hutchinson musste Scott nur noch den Fuß hinhalten. Di Salvo wechselte Paul Nebel und Nicolo Tresoldi für Ansgar Knauff und Merlin Röhl ein. Das Spiel nahm an Fahrt auf und der deutsche Coach verstärkte in den letzten fünf Minuten die Abwehrreihe durch einen Wechsel von Weiper durch Bright Arrey-Mbi. Auch Eric Martel und Elias Baum bekamen noch Spielzeit und wurden in der 88. Minute eigewechselt, hatten aber keinen Zugriff mehr auf die Partie.

Den DFB-Junioren gelang der dritte Sieg in der Gruppe B. Als Tabellenführer trifft die DFB-Auswahl am Sonntag, den 22. Juni im Viertelfinale auf Italien, England trifft am Tag vorher auf Spanien.