„Darf uns nicht passieren“: Sbonias hadert nach U21-Pleite des 1. FC Köln – Ajani mit besonderem Jubiläum

Evangelos Sbonias von der U21 des 1. FC Köln.
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„Darf uns nicht passieren“: Sbonias hadert nach U21-Pleite des 1. FC Köln – Ajani mit besonderem Jubiläum

Die U21 droht in diesen Wochen die starke Ausgangslage aus der Vorweihnachtszeit zu verspielen. Die vierte Niederlage in Folge warf das Team in der Tabelle zurück.

In den kommenden Wochen droht ein weiteres Abrutschen – auch hinter die eigene Erwartungshaltung. Für Marvin Ajani war das Duell gegen Düsseldorf derweil ein ganz Besonderes.

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Das 0:2 gegen Fortuna Düsseldorfs U23 bedeutete ein Novum für Evangelos Sbonias als U21-Trainer. Noch nie häufte der Coach in seiner fast dreijährigen Amtszeit vier Niederlagen in Folge an wie zuletzt gegen Oberhausen, Gütersloh, Siegen und nun die Fortuna-Reserve. „Am Ende geht es immer darum, einen Strich drunter zu machen, sauber das Ding aufzuarbeiten, was gut gewesen, was schlecht gewesen ist. Jedes Spiel für sich alleine, so wie gegen Siegen, was sehr gut war. Heute waren wir im letzten Drittel nicht zwingend genug und haben uns auskontern lassen. Das darf uns nicht passieren. Auf die Statistik an sich schaue ich aber nicht, ebenso wenig wie in der Phase, in der wir vier Spiele in Folge gewonnen haben.“

„Da müssen wir jetzt schauen…“

Fakt ist: Die U21 kann bereits seit der Adventszeit als Lohn der starken Hinrunde befreit aufspielen. Nach oben war der Zug zwar bereits abgefahren, zur Abstiegszone war und ist der Vorsprung aber auch groß genug, sodass keine Gefahr drohte oder droht. Dennoch verspielt die U21 diese starke Ausgangsposition derzeit durch die fehlenden Ergebnisse Stück für Stück. Am Wochenende rutschte das Team in der Tabelle auf den neunten Platz ab. Am kommenden Sonntag könnte bei einer weiteren Niederlage sogar der Aufsteiger Bonner SC an den Geißböcken vorbeiziehen und auch der 1. FC Bocholt und Paderborns U21 tauchen im Rückspiegel auf. Ein zwölfter Platz würde aber weder dem Leistungsniveau noch dem eigenen Anspruch des 1. FC Köln gerecht. In der Rückrunden-Tabelle ist der FC mittlerweile sogar nur noch Viertletzter.

„Wir gewinnen gerne Spiele, denn wenn du eine gute individuelle Entwicklung hast, hast du auch Ergebnisse. Da müssen wir jetzt schauen, wo wir noch mal zwei, drei, vier Prozentpunkte rausholen müssen“, äußerte Sbonias darauf angesprochen. Gegen Düsseldorf verpassten es seine Schützlinge dabei weitgehend, die Bühne zu nutzen, immerhin saß mit René Wagner der Profi-Coach zumindest zeitweise auf der Tribüne des Franz-Kremer-Stadions: „Das habe ich den Jungs auch vor dem Spiel gesagt, dass das eine klare Wertschätzung ist und die Jungs sich dann zeigen können.“

100. Einsatz in der Regionalliga West

Für Marvin Ajani war das Derby hingegen ein ganz Besonderes: Der 32-Jährige absolvierte seinen insgesamt 100. Einsatz in der Regionalliga West. Die meisten Einsätze davon – 57 an der Zahl – absolvierte der Routinier dabei in den Jahren 2014 bis 2016 ausgerechnet für die U23 von Fortuna Düsseldorf. Aus der damaligen Zeit ist Ajani auch noch bestens bekannt mit Jens Langeneke, damaliger Mitspieler und heutiger Trainer der Düsseldorfer U23. Beide umarmten sich nach dem Schlusspfiff herzlich beim Wiedersehen. „Ich habe ihn damals kennengelernt, als ich bei der ersten Mannschaft reingeschnuppert habe“, verriet Ajani gegenüber come-on-fc.com. Das Duell gegen die Fortuna sei für ihn etwas Besonderes gewesen aufgrund der Konstellation. „Durch seine Ex-Vereine ist man ja auch dahin gekommen, wo man ist. Natürlich ist es zwischen Düsseldorf und Köln etwas angespannter, aber nichtsdestotrotz war es auf meinem Weg genauso wichtig wie jetzt auch der FC am Ende.“

Ajani war am Samstag auch als Leitwolf gefragt, insbesondere nach dem erneuten späten Rückschlag in der Nachspielzeit der ersten Hälfte: „Ich war ja auch damals in der zweiten Mannschaft, ich weiß, dass es ein Prozess ist und dass dann auch manchmal so eine Phase eintritt, in der das auch öfters vorkommt. Es ist wichtig für den Lernprozess. Aber mit der Zeit sollte es weniger vorkommen und wir schauen, dass wir es jetzt so schnell wie möglich wieder abstellen.“ Ajani ergänzte: „An sich können wir uns nichts vorwerfen, jeder wollte, aber es ist dann noch ein bisschen die Abgeklärtheit, die jeder noch sammelt.“

Vor den Augen von René Wagner: U21 des 1. FC Köln kassiert im Derby gegen Düsseldorf vierte Pleite in Folge

Fynn Schenten im Spiel des 1. FC Köln gegen die Bayern
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Vor den Augen von René Wagner: U21 des 1. FC Köln kassiert im Derby gegen Düsseldorf vierte Pleite in Folge

Die U21 des 1. FC Köln kommt in der Rückrunde der Regionalliga West weiter nicht ins Rollen: Die FC-Reserve hat das Derby gegen die U23 von Fortuna Düsseldorf mit 0:2 (0:1) verloren, ließ sich dabei zweimal nach eigenen Eckbällen auskontern.

Es war die vierte Niederlage in Folge für die Kölner und insgesamt die schon sechste Pleite in nunmehr zehn Auftritten nach der Winterpause.

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Kölns Trainer Evangelos Sbonias änderte seine Startelf im Vergleich zur 1:2-Niederlage in Siegen auf vier Positionen: Jonathan Friemel, Cenny Neumann, Patrik Kristal und Youssoupha Niang ersetzten Mikail Özkan, Luca Dürholtz, Nilas Yacobi und Bernie Lennemann. Die aktive Kölner Fanszene nutzte die Gelegenheit und feuerte die U21 einmal mehr lautstark von der Haupttribüne aus an. Auch der neue Profi-Cheftrainer René Wagner beobachtete die Partie vor der Abfahrt mit seiner Mannschaft nach Frankfurt.

Tor in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit

Den ersten gefährlichen Torschuss hatten die Gastgeber: Fayssal Harchaoui wurde zentral vor dem Sechzehner gefoult. Marvin Ajani setzte den fälligen Freistoß aber knapp neben das Düsseldorfer Tor (5.). Auf der anderen Seite musste sich Mikolaj Marutzki mächtig strecken, als Mechak Quiala Tito nach einer Ecke aus kurzer Distanz frei zu Kopfball kam. Der Kölner Keeper tauchte aber ab und lenkte die Kugel um den Pfosten (9.). Den nächsten Akzent setzte Fynn Schenten, der sich per Doppelpass mit Jonathan Friemel stark über den linken Flügel ins Zentrum spielte, allerdings verzog Schenten bei seinem Abschluss aus der Distanz deutlich (19.).

Danach verflachte das Derby deutlich und Strafraum-Aktionen waren auf beiden Seiten Mangelware. Erst bei Schentens Schuss aus spitzem Winkel knapp über das Tor nach Ablage von Etienne Borie wurde es zumindest wieder ein wenig aufregend im Franz-Kremer-Stadion (35.). Kurz vor der Halbzeit wurde es brenzlig für die U21: Mikolaj Marutzki trat bei einem Rückpass von Fayssal Harchaoui im Sechzehner über den Ball. Lennart Garlipp spitzelte zu Quiala Tito, der von der Strafraumgrenze Richtung leeres Tor schoss. Yannick Mausehund grätschte den Ball aber in letzter Sekunde von der Torlinie (43.). Wenig später klingelte es aber doch im Kölner Tor – und das nach einer eigenen Ecke. Etienne Borie verlor den Zweikampf im Mittelfeld gegen Deniz Bindemann, der wiederum mit einem hohen Ball die FC-Defensive aushebelte. Tom Barth startete zwischen Fayssal Harchaoui und Cenny Neumann durch und vollendete frei auf den aus dem Tor stürmenden Marutzki zulaufend mühelos zum 0:1 (45.+1).

Sbonias probierte in der Schlussphase noch mal alles

Den Kölnern war nach dem Seitenwechsel die Wut im Bauch anzumerken – doch zwingende Torgefahr konnte die FC-Reserve zunächst nicht entwickeln. Nach einer Stunde hatten die Kölner den Torschrei aber auf den Lippen: Marvin Ajani flankte von der rechten Seite und der Ball landete im Zentrum bei Youssoupha Niang, der freistehend am Fünfer aber genau auf Düsseldorfs Torwart Milan Czako zielte. Beim zweiten Versuch rutschte Fynn Schenten die Kugel über den Fuß und flog weit am Düsseldorfer Kasten vorbei (60.). Die Kölner hatten ihrerseits Glück, dass der Aussetzer von Yannick Mausehund nicht bestraft wurde. Der Innenverteidiger vertändelte den Ball am eigenen Sechzehner leichtfertig gegen Mechak Quiala Tito, der danach frei durch war, aber mit seinem Flachschuss am stark per Fuß parierenden Marutzki scheiterte (64.).

Sbonias probierte in der Schlussphase noch mal alles, brachte mit Safyan Toure und dem Rückkehrer Sargis Adamyan zwei frische Leute für die Offensive. Der Effekt verpuffte jedoch. Stattdessen ließen sich die Hausherren ein weiteres Mal nach einer eigenen Ecke auskontern. Marutzki brachte in letzter Instanz Düsseldorfs Deniz Bindemann im Strafraum zu Fall. Der Schiedsrichter Jan-Philipp Schöneseiffen zeigte sofort auf den Punkt, die Kölner Proteste hielten sich in Grenzen. Bindemann schnappte sich selbst die Kugel und verwandelte sicher zum 0:2 (84.).

Für die U21 geht es am nächsten Sonntag (14 Uhr) auswärts beim Bonner SC weiter.

1. FC Köln U21: Marutzki – Neumann (85. Fürst), Dabrowski (46. Özkan), Mausehund, Friemel – Harchaoui (72. Adamyan), Kristal – Ajani (72. Toure), Borie, Schenten (60. Lennemann) – Niang. Tore: 0:1 Barth (45.+1), 0:2 Bindemann (84., Foulelfmeter). Zuschauer: 1340.

„Wut im Bauch“: U21 will nach dem Siegen-Frust den Derby-Sieg

Die U21 des 1. FC Köln startet in die neue Saison
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„Wut im Bauch“: U21 will nach dem Siegen-Frust den Derby-Sieg

Die Regionalliga West biegt allmählich auf die Zielgerade der Saison – für die Reserve der Geißböcke wird es daher Zeit, die Rückrunden-Bilanz noch aufzupolieren. Die U21 des 1. FC Köln empfängt am Samstag die U23 von Fortuna Düsseldorf.

Die nächste Gelegenheit zu punkten bietet sich am Samstag (14 Uhr) im Heimspiel gegen die U23 von Fortuna Düsseldorf. An das Hinspiel hat Trainer Evangelos Sbonias noch Erinnerungen und gemischte Gefühle.

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Es war ein wilder Freitagabend am 3. Oktober des vergangenen Jahres: Die U21 sah zur Halbzeit am Flinger Broich wie der sichere Verlierer aus, lag bei der U23 Fortuna Düsseldorfs mit 0:3 zurück. Mikolaj Marutzki sah bei seiner Regionalliga-Premiere schon in der 8. Minute die rote Karte. Die FC-Talente zeigten jedoch Moral und erkämpften sich in der zweiten Hälfte in Unterzahl noch ein Unentschieden mit dem 3:3. „Es war wieder mal ein sehr wildes Spiel“, erinnerte sich Kölns Trainer Evangelos Sbonias und forderte vor dem Wiedersehen: „Wir wollen schauen, dass das in keine wilde Richtung am Samstag geht, sondern dass wir das Spiel kontrollieren und dann schon deutlich unsere Qualitäten auf den Platz bringen wollen.“

“Da werden wir dann schauen, wen wir am Wochenende dazunehmen“

Die Fortuna-Reserve hat sich als aktueller Vierzehnter der Tabelle noch nicht sämtlicher Abstiegssorgen entledigt und wird daher gerade im prestigeträchtigen Derby der Zweitvertretungen um jeden Zentimeter kämpfen: „Deshalb glaube ich schon, dass da auch wie in den letzten Spielen eine große Emotionalität drin sein wird“, erwartete Sbonias und skizzierte den Gegner: „Das ist ein Gegner, der übers Umschalten schon gute Waffen hat mit Geschwindigkeit vorne drin, auch sehr geradlinig nach vorne spielt.“ Die Personal-Situation bei der U21 entspannt sich derweil – auch dank des spielfreien Wochenendes bei der U19. Daher dürften diesmal wieder einige Spieler von den Junioren aufrücken. Jonathan Friemel, Luis Stapelmann, David Fürst, Jason Ponente-Ramirez und Kristiyan Irmiev trainierten im Wochenverlauf bereits mit der U21. „Da werden wir dann schauen, wen wir am Wochenende dazunehmen“, äußerte Sbonias.

Sargis Adamyan ist derweil in dieser Woche ins Mannschaftstraining zurückgekehrt. „Da müssen wir schauen, wie es der Körper nach der Krankheit mitmacht“, zeigte sich der Trainer vorsichtig optimistisch. Arda Süne und Ilias Elyazidi haben zumindest Teile des Trainings wieder mit dem Team absolvieren können. Für das Duo dürfte das Derby am Samstag aber vermutlich noch zu früh kommen. Nilas Yacobi wird hingegen neben dem Langzeitverletzten Malek El Mala definitiv fehlen.

„Ein bisschen Wut im Bauch“

Für die U21 geht es im letzten Viertel der Saison darum, die Rückrunden-Bilanz noch weiter aufzupolieren. Die Kölner haben in der zweiten Saison-Hälfte erst elf Zähler in zehn Spielern eingesammelt – nach starken 26 in der Hinrunde. Der Trainer konstatierte nach dem Last-Minute-K.O. in Siegen, dass „die Jungs schon ein bisschen Wut im Bauch haben, weil sie wieder ein sehr gutes Spiel gemacht haben und wir ohne Punkte dastehen. So sind wir auch die Woche angegangen, mit ein bisschen Wut im Bauch.“ Von den Rängen wird zudem wieder lautstarke Unterstützung erfolgen, weil die FC-Profis erst am Oster-Sonntag in Frankfurt im Einsatz sind und die Fans daher problemlos zur U21 pilgern können – und dürften.

„Sind auf einem guten Weg“: U21-Coach Sbonias betont das Positive nach Last-Minute-K.O. in Siegen

Evangelos Sbonias ist nicht glücklich
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„Sind auf einem guten Weg“: U21-Coach Sbonias betont das Positive nach Last-Minute-K.O. in Siegen

Es war ein frustrierender Abend für die U21 des 1. FC Köln im Leimbachstadion: Die FC-Reserve hätte sich für einen fußballerisch starken Auftritt auf schwerem Geläuf mindestens mit einem Punkt belohnen müssen, kassierte am Ende aber zum dritten Mal in 2026 einen Treffer in letzter Sekunde und stand so mit leeren Händen da.

Trainer Evangelos Sbonias legte den Fokus hinterher auf die positiven Aspekte des Abends. Denn auch diese gab es gegen die Siegener.

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Die U21 des 1. FC Köln kommt nach der Winterpause von den Ergebnissen her nicht richtig in Tritt. Die FC-Talente haben bereits neun Spiele absolviert – und davon gerade einmal zwei gewinnen können. Zwei weitere Spiele endeten unentschieden, gleich fünf gingen jedoch verloren. In der Rückrunden-Tabelle steht die U21 sogar nur knapp über der Abstiegszone. Trainer Evangelos Sbonias richtete den Fokus jedoch kurz nach dem Abpfiff im Leimbachstadion weg von den nackten Ergebnissen und hin zu den fußballerischen Leistungen seiner Mannschaft. Und damit hatte der Coach auf jeden Fall auch einen validen Punkt, denn seine Schützlinge zeigten auf dem schwer zu bespielenden Rasen in Siegen starke fußballerische Ansätze und hätten sich eigentlich mit dem Siegtreffer belohnen müssen.

“Vielleicht wollen die Jungs am Ende zu viel“

Stattdessen kam jedoch – wie schon in Wuppertal – der Gegner in der Nachspielzeit zum Siegtreffer. „Vielleicht wollen die Jungs am Ende zu viel, weil sie so viel investiert haben“, überlegte der Coach kurz nach dem Schlusspfiff, „dann müsste man so ein Ergebnis dann vielleicht auch einfach mitnehmen. Aber sie wollen das Spiel unbedingt ziehen. Und dann zieht es leider momentan der Gegner.“ Sbonias urteilte weiter: „Da fehlt so ein bisschen noch die Entwicklung, fehlt so ein bisschen noch der letzte Punch im letzten Drittel.“ Der Trainer betonte im gleichen Atemzug: „Man muss auch ganz ehrlich sagen, dass wir gerade auch brutal bestraft werden. Das Spielglück fehlt uns momentan auch.“

Mit Blick auf die Ergebnisse verwies der Trainer auch auf die erschwerte Kader-Situation seit der Winterpause: „Man muss sehen, dass wir jede Woche mit etwas anderem Personal spielen. Wenn man das so einordnet, dann glaube ich schon, dass wir auf einem guten Weg sind.“ Da die U21 in der Tabelle seit Wochen wie zementiert auf dem achten Platz liegt ohne Perspektive nach oben und Gefahr von unten, liegt der Fokus vermehrt in der Entwicklung der eigenen Talente. Mit David Fürst, Jonathan Friemel, Fynn Schenten, Luis Stapelmann und Maik Akumu feierten zuletzt zahlreiche Spieler aus der U19 bereits ihre Debüts in der Regionalliga West. Das bedeutet aber zugleich, dass der Trainer seine erste Elf ständig neu zusammensetzen muss. In Siegen etwa änderte Sbonias sogar seine Taktik, wechselte von der Dreier- zu einer Viererkette in der Abwehr. Hinzu kommen auch immer wieder Verletzungen und Sperren.

Für die U21 geht es am Oster-Samstag mit dem Heimspiel gegen die U23 von Fortuna Düsseldorf weiter.

Fynn Schentens Tor zu wenig: U21 des 1. FC Köln nutzt Überlegenheit nicht – Niederlage in der Nachspielzeit

Fynn Schenten im vollen Kölner Stadion
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Fynn Schentens Tor zu wenig: U21 des 1. FC Köln nutzt Überlegenheit nicht – Niederlage in der Nachspielzeit

Die U21 des 1. FC Köln hat das Regionalliga-Nachholspiel bei den Sportfreunden Siegen trotz einer deutlichen fußballerischen Überlegenheit und entsprechendem Chancenplus mit 1:2 (1:1) verloren.

Schon zum dritten Mal nach der Winterpause setzte es einen Nackenschlag in der Nachspielzeit. Die U21 konnte den Punktgewinn nicht über die Zeit bringen und fährt mit null Zählern zurück nach Köln.

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Kölns Trainer Evangelos Sbonias änderte seine Startelf im Vergleich zur 1:2-Niederlage in Gütersloh auf drei Positionen: Patrik Kristal ist auf Länderspielreise, Max Lippert und Nick Zimmermann rückten auf die Ersatzbank. Dafür starteten Yannick Mausehund, Luca Dürholtz und Fynn Schenten. Die Kölner starteten zwar mit mehr Zug zum Sechzehner in die Partie, fingen sich jedoch ein frühes Gegentor ein. Die Sportfreunde schalteten nach Schentens Fehlpass im Mittelfeld blitzschnell um. David Kammerbauer servierte den Ball schließlich von der rechten Kölner Abwehrseite hoch in die Mitte. Kevin Goden kam am Fünfmeterraum unbedrängt zum Kopfball zum 1:0 (10.).

Ausgleich kurz vor der Pause

Kurz danach schlug Sbonias an der Seitenlinie ungläubig die Hände über dem Kopf zusammen, als Etienne Borie sich über die linke Seite in den Sechzehner dribbelte, Siegens Georfios Mavroudis das Bein stehen ließ und der Kölner zu Boden ging. Der Schiedsrichter Yannick Sager entschied jedoch zum Entsetzen von Sbonias nicht auf Elfmeter – wahrscheinlich eine vertretbare Entscheidung, weil Borie in dieser Szene auch sehr einfach zu Boden ging (18.). Die Kölner drückten weiter aufs Tempo: Bernie Lennemann spielte in den Lauf zu Schenten, der im Sechzehner in aussichtsreicher Position jedoch das Tor verfehlte (22.).

Die Sportfreunde kamen erst nach einer halben Stunde wieder gefährlich nach vorne – und hätten beinahe den zweiten Treffer erzielt. Nach einer Hereingabe in den Sechzehner sprang der Ball von Mausehund unglücklich zu Dustin Willms, dessen Schuss innerhalb des Sechzehners am Pfosten des Kölner Tores landete (32.). Die U21 konnte sich in der Nachspielzeit aber noch mit dem verdienten Ausgleich belohnen. Ein Siegener Einwurf ging im FC-Strafraum verloren. Die Kölner schalteten blitzschnell um. Borie schlug die Kugel hoch nach vorne in den Lauf von Lennemann. Der legte im Sechzehner quer zu Schenten, der mühelos zum 1:1 einschob (45.+2).

Nackenschlag in der Nachspielzeit

Und auch nach dem Seitenwechsel waren es die in Schwarz gekleideten Gäste, die die ersten Akzente setzten. Schenten (46.) und Marvin Ajani (48.) verpassten allerdings mit ihren Schüssen vom Sechzehner das Siegener Tor. Ömer Tokac hätte dafür beinahe die Gastgeber erneut jubeln lassen, doch sein Flachschuss aus 16 Metern flog unten am FC-Gehäuse vorbei (53.). Der eingewechselte Safyan Toure verpasste die scharfe Hereingabe von Lennemann in der Mitte nur knapp, hätte sonst zur Kölner Führung einschieben können (66.). Die Gäste waren auf dem schwer zu bespielenden Rasen auch im zweiten Durchgang die fußballerisch bessere Mannschaft, konnten daraus aber zu wenig Kapital schlagen. Borie traf nach starkem Zuspiel von Fayssal Harchaoui nur das Außennetz (70.).

Im Gästeblock feuerten die mehreren Hundert FC-Fans ihre Mannschaft auf dem Rasen lautstark an und untermalten ihre Unterstützung mit einer Menge Pyrotechnik. Statt des verdienten Kölner Siegtreffers kassierte die U21 abermals den K.o. in der Nachspielzeit: Luiz Labenz grätsche die Kugel unglücklich genau vor die Füße von Malik Hodroj, der trocken und unhaltbar zum 1:2 einschoss (90.+3). Es war bereits der dritte Nackenschlag für die U21 in der Nachspielzeit nach der Winterpause.

Für die U21 geht es am kommenden Samstag (14 Uhr) mit dem Heimspiel gegen die U23 von Fortuna Düsseldorf weiter.

1. FC Köln U21: Marutzki – Ajani (79. Fürst), Dabrowski (86. Stapelmann), Mausehund, Özkan (86. Zimmermann) – Harchaoui, Dürholtz, Borie (86. Labenz) – Yacobi, Lennemann, Schenten (62. Toure). Tore: 1:0 Goden (10.), 1:1 Schenten (45.+2), 1:2 Hodroj (90.+3). Zuschauer: 3552.

Weiterhin große Personalsorgen: Dezimierte U21 des 1. FC Köln spielt gegen Ex-FC-Trainer

Kann Arda Süne spielen?
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Weiterhin große Personalsorgen: Dezimierte U21 des 1. FC Köln spielt gegen Ex-FC-Trainer

Die U21 des 1. FC Köln tritt am Freitagabend (18:30 Uhr) zum Nachholspiel bei den Sportfreunden Siegen an. Die FC-Reserve will nach zuletzt zwei Niederlagen in Folge endlich wieder gewinnen, der FC-Coach Evangelos Sbonias erinnert sich derweil mit gemischten Gefühlen an das Hinspiel gegen den Aufsteiger. Bei dem sitzt mittlerweile ein Ex-Kölner auf der Trainerbank.

Der Gedanke an das Hinspiel lässt Kölns Trainer Evangelos Sbonias noch heute mit dem Kopf schütteln: „Das war eines der dominantesten Spiele von uns mit Ball, aber am Ende kassieren wir vier Gegentreffer.“ Die U21 verlor Mitte August im Franz-Kremer-Stadion mit 2:4 gegen den Aufsteiger aus Siegen.

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Für das Wiedersehen am Freitagabend erwartet Sbonias jedoch andere Rahmenbedingungen: „Das Spiel wird ein bisschen anders gelagert sein aufgrund der Platzverhältnisse. Wir werden unser Ballbesitzspiel dort nicht so aufziehen können. Daher wird es ein offeneres Spiel. Ich hoffe, dass wir die Entwicklung auf den Platz bekommen in den Basics in der Verteidigung des eigenen Tores. Und dann muss man sehen, ob wir im letzten Drittel so effizient sind, um die ein, zwei, drei Chancen, die kommen werden, zu nutzen“, so der Trainer. Sbonias muss in Siegen womöglich auf Arda Süne verzichten, der in Gütersloh vorzeitig vom Feld musste. „Er hat seitdem nur im Reha-Setting trainiert. Er wird heute auf den Platz zurückkommen und dann werden wir mal sehen, inwieweit es irgendwie geht, dass er mit nach Siegen fährt“, erklärte Sbonias am Donnerstag gegenüber dieser Redaktion.

Zahlreiche Spieler fehlen

Definitiv fehlen werden Luca Lechner, Malek El Mala, Ilias Elyazidi, Sargis Adamyan und Artem Belousov. Patrik Kristal ist zudem in der aktuellen Länderspielpause mit der Auswahl Estlands unterwegs. „Das Problem mit den Personalsorgen der letzten zwei Wochen führt sich leider noch mal fort“, konstatierte Sbonias. Offen blieb, ob Spieler aus der U19 mit dabei sein werden. Die U19 absolvierte am vergangenen Sonntag einen intensiven Fight über 120 Minuten im Pokal-Halbfinale beim VfL Wolfsburg (2:3) und empfängt am Sonntag in der Nachwuchsliga den HSV. Einige Spieler aus der U19 trainierten jedoch am Mittwoch auch mit dem Bundesliga-Team des FC. „Da müssen wir schauen, ob es Sinn macht von der Belastungssteuerung her, dass die Jungs am Freitag bei mir sind und am Sonntag noch mal bei der U19“, verriet der Trainer.

„Es ist für mich immer etwas Besonderes“

Auf der Siegener Trainerbank sitzt inzwischen ein alter Bekannter. Boris Schommers, der bis 2017 am Geißbockheim tätig war, übernahm im Oktober die Sportfreunde. „Wir stehen nur drei Punkte auseinander. Daher wird es ein Duell auf Augenhöhe“, mutmaßte der 47-Jährige im Gespräch mit unserer Redaktion, „beide Mannschaften wollen auch Fußball spielen, dementsprechend wird es eine gute Regionalliga-Partie. Wir haben ein Flutlichtspiel zuhause vor unseren tollen Fans, ich freue mich sehr auf den Abend.“

Angesprochen auf seine Zeit beim FC und das Wiedersehen am Freitagabend äußerte Schommers: „Es ist für mich immer etwas Besonderes und sehr Schönes. Du triffst immer alte Weggefährten. Ich blicke auf eine sehr erfolgreiche und sehr schöne Zeit beim 1. FC Köln zurück mit über elf Jahren im Jugendbereich. Es waren wunderschöne Jahre beim FC und ich habe noch viele Freunde dort. Etwa Martin Bülles, mein damaliger Co-Trainer, der heute eine große Rolle als Nachwuchs-Chefscout des FC spielt. Oder auch zu Ulf Sobek, der damals mein Athletik-Trainer war und heute Vize-Präsident des FC ist. Und natürlich noch viele mehr.“

Am Freitagabend wird die alte Verbundenheit jedoch für 90 Minuten ruhen. Die U21 will dann die drei Zähler aus dem Leimbachstadion entführen. Damit könnten die FC-Talente nach Punkten mit dem Aufsteiger gleichziehen und die 40-Punkte-Marke knacken.

Joker Süne trifft und muss vom Feld: U21 des 1. FC Köln verliert gegen Gütersloh in Unterzahl knapp

Evangelias Sbonias, U21 des 1. FC Köln
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Joker Süne trifft und muss vom Feld: U21 des 1. FC Köln verliert gegen Gütersloh in Unterzahl knapp

Die U21 des 1. FC Köln hat am Samstag gegen Gütersloh verloren. Damit kassierte die Kölner Reserve die zweite Regionalliga-Niederlage in Folge. Das Team von Evangelos Sbonias spielte in der Endphase in Unterzahl.

Eine Woche nach dem 1:2 gegen Rot-Weiß Oberhausen ging das Spiel beim nächsten Spitzenteam FC Gütersloh ebenfalls mit 1:2 verloren. Kölns Trainer Evangelos Sbonias haderte hinterher mit dem Untergrund im Ohlendorf-Stadion im Heidewald.

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Die U21 des 1. FC Köln hat die nächste Chance verpasst, sich noch einmal näher ans obere Tabellendrittel zu schieben. Die FC-Reserve verharrt durch die zweite Pleite in Folge auf dem achten Tabellenplatz und verliert die ersten Sechs bei nunmehr sieben Zählern Rückstand aus den Augen. Die Niederlage in Ostwestfalen war dabei unterm Strich verdient, denn Gütersloh hätte die Partie schon frühzeitig für sich entscheiden können. Allein Patrik Twardzik hätte die U21 fast im Alleingang bezwingen können. Doch Kölns Torwart Mikolaj Marutzki parierte beispielsweise stark gegen Twardziks Kopfball aus fünf Metern (19.).

U21 in Unterzahl

Die U21 wurde nur selten gefährlich, zu nennen sei insbesondere der Distanzschuss von Mikail Özkan von der Sechzehner-Grenze an die Latte (28.). Gütersloh zeigte sich aber auch nach der Pause überlegen. Twardzik schoss kurz nach dem Seitenwechsel innerhalb des Fünfers am Kölner Tor vorbei (48.). Kurz danach belohnten sich die Gastgeber und insbesondere Twardzik. Der Gütersloher kam nach einer Flanke von Sandro Reyes Sison von der rechten Kölner Abwehrseite im Rücken von Mikail Özkan und Max Lippert frei zum Kopfball und verwandelte ins lange Eck zum 1:0 für die Gastgeber (58.). Und der Tscheche legte direkt einen weiteren Treffer nach: Der 33-Jährige verwandelte nach einer Ecke – diesmal von der linken FC-Abwehrseite – unbedrängt per Kopf zum 2:0 (64.).

Die U21 schlug immerhin direkt zurück. Marvin Ajani passte vom rechten Flügel vor den Strafraum zu Bernie Lennemann. Der legte ab zum erst kurz zuvor eingewechselten Arda Süne. Der Offensivspieler dribbelte sich durch die Gütersloher Abwehr und legte den Ball am Torwart Jarno Peters vorbei ins Netz zum 2:1 (65.). Die Schlussphase blieb somit offen, der Ausgleich gelang dem FC jedoch nicht mehr. Erschwerend kam hinzu, dass Süne in der Schlussphase angeschlagen vom Feld musste und der FC nicht mehr wechseln konnte.

„Hinten raus haben wir ein wenig Pech“

Kölns Trainer Evangelos Sbonias haderte nach dem Spiel mit den Platzverhältnissen in Gütersloh: „Momentan haben wir auswärts, das Spiel in Mönchengladbach ausgenommen, mit den Plätzen zu kämpfen, wo wir nur selten unser Spiel durchbringen können, wie wir es gern würden. Natürlich müssen wir die Dinge auch so annehmen, aber das ist schon ein großer Faktor in den letzten Wochen. So kam auch heute wieder ein Spiel zustande von beiden Mannschaften, das von vielen technischen Fehlern geprägt war. Hinten raus haben wir ein wenig Pech, weil wir unser Wechselkontingent aufgebraucht hatten und wir das Spiel die letzten zehn, zwölf Minuten In Unterzahl spielen mussten, als sich Arda Süne verletzt hat. Aber auch mit einem Mann weniger waren wir in der Schlussphase meiner Meinung nach die deutlich bessere und aktivere Mannschaft. Mit ein bisschen Glück können wir mindestens einen Punkt mitnehmen.“

Sbonias konstatierte: „Die Jungs haben alles auf dem Platz gelassen, haben sich zerrissen. Wir sind viel und intensiv gelaufen, haben wirklich alles versucht, bis zur letzten Sekunde noch einen Punkt mitzunehmen.“ Für die U21 geht es am kommenden Freitagabend (18:30 Uhr) mit dem Nachholspiel bei den Sportfreunden Siegen weiter.

1. FC Köln U21: Marutzki – Zimmermann (75. Fürst), Ajani, Dabrowski (75. Labenz), Özkan, Lippert (61. Spitali) – Harchaoui, Kristal (84. Dürholtz) – Yacobi, Lennemann, Borie (61. Süne). Tore: 1:0/2:0 Twardzik (58./64.), 2:1 Süne (65.). Zuschauer: 1331.

Sperren, Verletzungen, Junioren-Pokal: U21-Trainer Evangelos Sbonias muss für Gütersloh improvisieren

Sargis Adamyan und Safyan Toure von der U21 des 1. FC Köln
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Sperren, Verletzungen, Junioren-Pokal: U21-Trainer Evangelos Sbonias muss für Gütersloh improvisieren

Der U21 des 1. FC Köln gehen vor dem Regionalliga-Gastspiel am Samstag (14 Uhr) beim FC Gütersloh immer mehr Spieler aus. Verletzungen, Sperren und das U19-Pokalspiel zwingen den Trainer Evangelos Sbonias noch mehr zur Improvisation als zuletzt gegen Oberhausen.

Unterstützung aus der U19 ist für Evangelos Sbonias und sein Team an diesem Wochenende nicht in Sicht. Der Coach lässt die Personallage seiner U21 aber nicht als Ausrede gelten.

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Eigentlich hätte zumindest Ilias Elyazidi die angespannte Kader-Situation der U21 ein wenig verbessern können. Der Mittelfeld-Spieler wäre nach seiner abgesessenen Rotsperre wieder eine Option für den Kader in Gütersloh gewesen. Elyazidi muss sein Comeback aufgrund einer Knöchel-Verletzung jedoch verschieben. Mit Yannick Mausehund und Safyan Toure fehlen zwei weitere Spieler in Gütersloh zudem gelbgesperrt. Rettung aus der U19 ist jedoch nicht in Sicht. Die FC-Junioren bestreiten am Sonntagmorgen ihr DFB-Pokal-Halbfinale beim VfL Wolfsburg. „Das ist ein sehr wichtiges Spiel für uns als Verein und auch für die U19. Deshalb wird es Stand jetzt so sein, dass die Jungs dann auch da eingesetzt werden von der U19“, verriet der Trainer Evangelos Sbonias.

Sbonias muss basteln

Und so muss der Coach mit seinem verbliebenen Kader eine Aufstellung basteln, zumal angesichts der weiten Busanreise nach Gütersloh nicht von Verstärkungen aus dem Bundesliga-Kader auszugehen ist. Als Ausrede wollte Sbonias das aber auf keinen Fall gelten lassen: „Meine Erwartungshaltung ist immer die gleiche. Jungs, die hinten dran waren, müssen dann ihre Chance nutzen. Und Jungs, die bis jetzt noch nicht so liefern konnten, wie sie es sich vielleicht vorgestellt haben, müssen einfach da sein und ihre Gelegenheit nutzen. Da gibt es kein Lamentieren oder Ausreden. Das passt nicht zu uns, das wird es unter mir auch nicht geben.“

Dabei soll sich trotz des dünnen Aufgebots der Trend der letzten Wochen fortsetzen, in denen sich die U21 defensiv deutlich stabiler präsentierte. Setzte es bis Weihnachten desaströse 37 Gegentore in 18 Spielen (2,05 pro Spiel), waren es in den sieben Partien seither nur noch neun Treffer im FC-Kasten (1,28 pro Spiel). „Ich finde schon, dass wir da einen großen Schritt nach vorne gemacht haben“, konstatiert Sbonias, „wir haben deutlich bessere und stabilere defensive Abläufe.“ Das soll am Samstag mit dem FC Gütersloh auch eine Mannschaft zu spüren bekommen, die vor der Saison sogar zu den Geheimfavoriten auf die Meisterschaft zählte. Aktuell liegt der FCG mit 41 Zählern auf dem sechsten Platz der Tabelle, hat mit dem Aufstieg daher nichts mehr zu tun. Die U21 könnte derweil bei aktuell vier Punkten Rückstand mit einem Auswärtssieg den Anschluss an Gütersloh in der Tabelle schaffen.

“Das ist nicht Gegenstand unserer täglichen Arbeit“

Für den Trainer Evangelos Sbonias spielten solche Rechenspiele aber keine Rolle. Auch ein möglicher Sprung ins obere Tabellen-Drittel oder gar in die besten Fünf zum Saisonende sei nebensächlich: „Das ist nicht Gegenstand unserer täglichen Arbeit.“ Im Fokus stehe es, „dass wir unsere Jungs vorbereiten für unsere Lizenz-Mannschaft“. Gleichwohl betonte auch der Coach, dass es im letzten Schritt von der U21 zum Profi auch darum gehe, Ergebnisse zu liefern: „Individuelle Entwicklung gepaart mit Ergebnissen, das ist unsere Aufgabe, die wir täglich versuchen in Balance zu bringen.“ Am Samstag wird es spannend zu sehen, ob dem FC dies gelingen wird.

Trotz Lipperts Bogenlampen-Tor: Ersatzgeschwächte U21 des 1. FC Köln verliert knapp gegen RWO

Fayssal Harchaoui im Trikot des 1. FC Köln
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Trotz Lipperts Bogenlampen-Tor: Ersatzgeschwächte U21 des 1. FC Köln verliert knapp gegen RWO

Die U21 des 1. FC Köln hat ihr Heimspiel gegen Rot-Weiß Oberhausen knapp mit 1:2 (1:2) verloren. Der ersatzgeschwächten FC-Reserve fehlte es insbesondere im zweiten Durchgang an den Ideen, um dem Favoriten noch einen Punktgewinn abzutrotzen.

Max Lippert feierte ein persönliches Erfolgserlebnis beim Startelf-Comeback nach über einem halben Jahr. Vor 640 Zuschauern konnten die Youngster allerdings nicht punkten.

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Die Vorzeichen standen nicht gut für die FC-Reserve vor dem Duell gegen den Tabellen-Zweiten. Trainer Evangelos Sbonias musste sich mächtig strecken, um seinen Kader aufzufüllen. Mit Luis Hauer und Tobias Trautner standen daher sogar ausnahmsweise gleich zwei Ersatztorhüter im Aufgebot. Zudem saßen mit David Fürst und Luis Stapelmann diesmal zwei U19-Spieler für den Notfall auf der Bank. Das Duo kam jedoch nicht zum Einsatz und wurde daher offenbar für das U19-Duell am Sonntagmorgen beim VfL Bochum geschont. Mit Mikolaj Marutzki stand daher diesmal, anders als in den Vorwochen, nur ein Akteur aus dem aktuellen U19-Kader auf dem Rasen.

“Viele einfache technische Fehler“

Der Keeper zählt jedoch mittlerweile ohnehin zum festen Bestandteil der U21. „Wir haben heute schon gemerkt, dass wir personell ein wenig gebeutelt sind und dann einige Jungs auf einer Position spielen mussten, die sie nicht so gewohnt sind“, äußerte der Trainer Evangelos Sbonias hinterher. Der Trainer konstatierte, dass es im Spiel seiner Mannschaft „viele einfache technische Fehler“ gegeben habe: „Wir haben es eigentlich geschafft, immer wieder das Pressing von Oberhauen gut zu überspielen und sind auch gut ins Übergangsspiel reingekommen, aber immer wieder durch leichte Ballverluste, durch zu komplizierte Spiel-weise zu wenig bis gar keinen klaren Torchancen gekommen.“

Beispielhaft für die Fehler-Anfälligkeit war der erste Gegentreffer. Fayssal Harchaoui spielte den Ball aus dem eigenen Sechzehner zu kurz zu Nilas Yacobi. Der Ex-Kölner Luca Schlax sprintete zum Ball und vollendete per Schuss ins lange Eck zum 0:1 (23.). Die Kölner schlugen aber direkt zurück. Der Hinspiel-Held Sargis Adamyan, der seinerzeit doppelt traf, passte zurück vor den Sechzehner zu Max Lippert. Dessen Schuss wurde von Oberhausens Lucas Halangk noch unglücklich abgefälscht und senkte sich als Bogenlampe zum 1:1 ins Tor (25.). Für den bis zum Saisonende aus Bielefeld ausgeliehenen Lippert war es damit immerhin ein gelungenes Startelf-Comeback nach sieben Monaten. „Er hat es ordentlich gemacht, ein solides Spiel“, äußerte Sbonias hinterher.

„Das ärgert uns heute“

Seok-ju Hong scheiterte danach mit seinem Schuss am Kölner Pfosten (34.). Kurz vor der Pause klingelte es aber doch erneut im FC-Tor. Timur Kesim verwandelte nach einer Ecke freistehend per Kopf zum 1:2 (45.+1).

Die FC-Talente fanden nach dem Seitenwechsel keine Mittel mehr, um zumindest noch zum Ausgleich zu kommen. „So reicht es dann nicht, gegen eine Spitzenmannschaft der Regionalliga West zu punkten und eine gute Leistung zuletzt gegen Borussia Mönchengladbach zu bestätigen. Das ärgert uns heute, fühlt sich auch nicht gut an. Das werden wir spätestens am Dienstag alle zusammen aufarbeiten, uns wieder neu sortieren und einen weiteren Anlauf gegen Gütersloh nehmen.“

1. FC Köln U21: Marutzki – Ajani, Lippert (81. Labenz), Mausehund, Özkan – Harchaoui, Kristal (73. Toure), Zimmermann (81. Spitali) – Adamyan (64. Süne), Lennemann (73. Dürholtz), Yacobi. Tore: 0:1 Schlax (23.), 1:1 Lippert (25.), 1:2 Kesim (45.+1). Zuschauer: 640.

Trotz Rückkehr von Hinspiel-Held Adamyan: U21 mit Personal-Sorgen vor RWO-Duell

Sargis Adamyan bei der U21 des 1. FC Köln
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Trotz Rückkehr von Hinspiel-Held Adamyan: U21 mit Personal-Sorgen vor RWO-Duell

Die FC-Reserve steht am Samstag-Nachmittag (15 Uhr) vor einer großen Hürde: Mit dem SC Rot-Weiß Oberhausen ist der aktuelle Tabellen-Zweite zu Gast bei der U21 des 1. FC Köln im Franz-Kremer-Stadion. Oberhausen schielt noch mit einem Auge Richtung Aufstieg.

Immerhin: Bei den Kölnern ist der Sieggarant des Hinspiels nach zweiwöchiger Verletzungspause rechtzeitig wieder fit. Dennoch plagen den Trainer Personal-Sorgen vor dem Duell.

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Sargis Adamyan war der Mann des Tages beim Hinspiel: Der Armenier verwandelte kurz vor der Halbzeit innerhalb weniger Minuten zwei Freistöße zur 2:0-Pausenführung der U21 bei Rot-Weiß Oberhausen. Den Gastgebern gelang kurz vor Schluss damals nur noch der Anschlusstreffer. Zuletzt musste Adamyan zwei Spiele lang angeschlagen pausieren. Doch pünktlich zum Wiedersehen mit den Kleeblättern ist der Offensivspieler wieder fit, wie Trainer Evangelos Sbonias im Gespräch mit come-on-fc.com verriet: „Er trainiert wieder voll und ist am Wochenende wieder dabei.“ Einen kleinen Haken nannte der Coach aber doch: „Außer er verträgt die Belastung nicht, aber das sieht momentan ganz gut aus.“

„Es ist etwas Strukturelles“

Dafür wird Luca Lechner jedoch vermutlich für längere Zeit fehlen. Der Innenverteidiger musste am vergangenen Wochenende kurz nach seiner Einwechslung in Mönchengladbach angeschlagen wieder vom Feld. „Er hat eine Knieverletzung und wird damit auch ein bisschen länger ausfallen. Es ist etwas Strukturelles, das hat sich schon angedeutet“, sagte Sbonias. Selbst eine Rückkehr in der laufenden Spielzeit sei „schwierig“, so der Trainer, aber immerhin sei keine Operation erforderlich.

Was sich ebenso schon angedeutet hatte, ist zwischenzeitlich auch bei Malek El Mala Gewissheit. Der Stürmer sollte eigentlich schon zum Jahresauftakt Ende Januar wieder an Bord sein. Doch bis heute fehlte El Mala weiterhin. Der 20-Jährige befinde sich aktuell „im Reha-Setting“, sei noch nicht ins Mannschaftstraining teilintegriert und habe mit dem Team noch nicht trainiert. „Daher ist er am Wochenende auch kein Thema. Je länger er raus ist, desto länger ist die Reintegration“, äußerte der Coach gegenüber unserer Redaktion, „da müssen wir einfach schauen, wenn er so stabil ist, dass er auf den Platz zurückgehen kann, wie schnell dann die Schritte sind, dass er Richtung Kader geht. Aber da werden wir nicht seriös über Zeiten sprechen.“

Weitere personelle Sorgen

Darüber hinaus plagen den Trainer weitere personelle Sorgen: „Wir haben 15, 16 fitte Feldspieler momentan, die sicher sind, außer es passiert noch was bis zum Wochenende.“ Ilias Elyazidi muss dabei aber wegen seiner Rotsperre auch noch einmal pausieren. Dafür sind Luc Dabrowski und Etienne Borie wieder ins Training eingestiegen. Beide dürften aber gegen Oberhausen noch keine Rolle spielen, um keine neuen Verletzungen zu riskieren.

Gut möglich daher, dass die U21 abermals auf Spieler aus der U19 zurückgreifen wird, auch wenn das Team von Trainer Stefan Ruthenbeck am Sonntag das schwere Auswärtsspiel beim VfL Bochum in der Nachwuchsliga bestreiten muss. Zudem könnten Akteure aus dem Profi-Bereich dazustoßen, die nicht im Bundesliga-Kader für das Auswärtsspiel beim Hamburger SV stehen werden. „Das sind Themen, die Richtung Freitag entschieden werden“, sagte Sbonias.