Rav van den Berg entwickelt sich zunehmend zur festen Größe

Rav van den Berg im Spiel gegen den BVB
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Rav van den Berg entwickelt sich zunehmend zur festen Größe

Der Beginn des Jahres verlief zunächst noch schleppend, doch die Formkurve zeigt zuletzt steil nach oben beim 1. FC Köln: Rav van den Berg wird bei den Geißböcken zunehmend zum Leistungsträger.

So richtig rund lief die Saison für Rav van den Berg nicht. Zu Beginn verletzt, zum Jahresauftakt gesperrt, zwischendurch im Formtief, nur Bankdrücker. Zuletzt stand der Niederländer aber drei Mal in Folge in der Startelf und wird wohl auch gegen Hamburg beginnen.

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Lukas Kwasniok war nach dem Duell gegen Borussia Dortmund zwar sichtbar angefressen, ob des nicht gegebenen Elfmeters, der Trainer fand aber dennoch lobende Worte. Unter anderem für Rav van den Berg. Dem Innenverteidiger bescheinigte der Kölner Coach die wohl beste Leistung bisher im Trikot der Geißböcke. Dem Niederländer unterliefen gegen die starke Dortmunder Offensive nicht die ganz großen Patzer, obwohl van den Berg beim ersten Gegentor vielleicht nicht hellwach war. Der 21-Jährige gewann etwas mehr als die Hälfte seiner Zweikämpfe, brachte aber im Spielaufbau mehr als 94 Prozent seiner Pässe zum Mitspieler – der Bestwert der Köln.

„Ich wollte abliefern und das Vertrauen rechtfertigen“

Ordentliche Werte, das Lob vom Trainer und auch der Spieler selbst war zufrieden. „Ich war das ganze Spiel lang hellwach. Das versucht man selbstverständlich, in jedem Spiel zu sein, aber es hat sich am Samstag einfach sehr gut angefühlt“, erklärte van den Berg nun im FC-Interview bei fc.de. „Dieses Gefühl kennt jeder Fußballer, wenn einfach jede Bewegung passt.“ Doch die Bewegung hat bei van den Berg in dieser Spielzeit bekanntlich nicht immer gepasst. Gerade der Anfang der Saison war schwer. Auch, aufgrund seiner Verletzung. Dabei war der Niederländer mit hohen Erwartungen aus England zum FC gewechselt. Immerhin hatten die Geißböcke noch nie zuvor mehr für einen Innenverteidiger ausgegeben.

Doch auch nach seiner Genesung stotterte der Motor noch, seit drei Spielen gehört der Niederländer nun zum Stamm. „Am Anfang der Saison habe ich mir darüber schon Gedanken gemacht. Ich wollte abliefern und das Vertrauen rechtfertigen. Lukas Kwasniok und Thomas Kessler konnten mir den Druck ein Stück weit nehmen, sodass ich in den letzten Wochen zeigen konnte, auf welchem Level ich spielen kann. Jetzt liegt es an mir, mich weiter zu verbessern“, sagt van den Berg. Aktuell profitiert der 21-Jährige natürlich auch von den Verletzungen seiner Mitspieler und der Sperre von Jahmai Simpson-Pusey. Und da Lukas Kwasniok am Donnerstag ankündigte, im Vergleich zum Dortmund-Spiel gar nicht so viel verändern zu wollen, wird der Niederländer wohl auch gegen den Hamburger SV auflaufen.

„Es wird ein anderes Spiel“

Erneut eine schwere Aufgabe, wenn auch eine ganz andere. „Es wird ein anderes Spiel als gegen den BVB. Beide Teams stehen unter Druck, deswegen wird wahrscheinlich weniger Fußball gespielt werden. Ich erwarte mehr lange Bälle und ein nervöseres Spiel“, sagt van den Berg. „Wir haben schon gezeigt, dass wir diese Art von Matches gewinnen können und wollen das auch am Samstag tun.“ Dabei liegt der letzte Sieg schon eine Zeit zurück. Aus den vergangenen fünf Spielen gab es gerade einmal einen Zähler. Das soll sich nun ändern. „In der Bundesliga wird jeder Fehler bestraft. Gerade bringen uns diese kleinen unkonzentrierten Momente um die Punkte“, sagt der 21-Jährige. „Wenn wir diese Fehler abstellen und weiter positiv bleiben, werden wir auch wieder mehr Siege feiern.“ Am liebsten schon gegen den HSV.


Rav van den Berg ist einer der Lichtblicke beim 1:1 des 1. FC Köln

Rav van den Berg im Duell gegen Werder Bremen
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Rav van den Berg ist einer der Lichtblicke beim 1:1 des 1. FC Köln

Durch die Verletzung von Dominique Heintz spielte Rav van den Berg früher und mehr als zunächst geplant. Doch der Abwehrspieler machte ein gutes Spiel für den 1. FC Köln: Rav van den Berg gibt ein starkes Comeback.

Nach gut zwei Monaten stand er wieder auf dem Platz für den 1. FC Köln: Rav van den Berg gibt gegen Werder Bremen ein starkes Comeback und macht nun Hoffnung auf mehr. Nach der Verletzung von Dominique Heintz kommt der Trainer wohl nicht mehr an dem Innenverteidiger vorbei.

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Lukas Kwasniok hatte dann doch seine Bedenken, Rav van den Berg von Beginn an zu bringen. Schon am Freitag hatte der Trainer angedeutet, dass er sich nicht sicher sei, ob der Niederländer in der Startelf stehen würde. Kwasniok erklärte, er habe ja auch eine gewisse Verantwortung für seine Spieler. Und das Risiko bei Rekonvaleszent van den Berg schien dem Trainer dann wohl zu groß. Fast schon paradox, dass nur zehn Minuten nach Beginn der Partie mit Dominique Heintz ein anderer Innenverteidiger ausfiel – der fünfte auf die gesamte Spielzeit bezogen – und van den Berg dann doch zu seinem Einsatz kam. Eine undankbarer Einstieg, denn die Geißböcke waren zu diese Zeitpunkt schon massiv in die Defensive gerückt, verteidigten die Bremer Offensivbemühungen und das an manchen Ecken (oder auf den Seiten) nicht besonders gut.

Viele Ballkontakte, sichere Pässe

Van den Berg war aber sofort da, verteidigte im Zentrum, blockte, was das Zeug hielt – unter anderem gegen Cameron Puertas wenige Minuten nach seiner Einwechslung. Vor allem störte der Innenverteidiger aber Romano Schmid bei seinem Run Richtung Kasten von Marvin Schwäbe. Möglicherweise so entscheidend, dass der Bremer dann auch am Kölner Keeper scheiterte. Van den Berg steigerte sich in der Viererkette im zweiten Abschnitt dann noch einmal mehr. Der Niederländer hatte am Ende des Spiel die meisten Ballkontakte aller Kölner aufzuweisen und eine überragende Passquote von 96 Prozent. Natürlich gelang auch van den Berg nicht alles. Der 21-Jährige verlor auch einige Zweikämpfe, war aber der stabilste Kölner Verteidiger.

Dass der Neuzugang am kommenden Wochenende gegen den FC St. Pauli zur Startelf gehört, ist wohl angesichts der neuerlichen Verletzung in der hintersten Kölner Reihe sehr wahrscheinlich. Neben dem Niederländer steht dem FC bei einem Ausfall von Heintz als nomineller Innenverteidiger nur noch Cenk Özkacar zur Verfügung. Eigentlich kommt der Kölner Trainer am kommenden Samstag also ab dem Abwehrspieler nicht mehr vorbei. Zumal auch Kwasniok einen guten Eindruck von seinem Innenverteidiger hatte hatte. „Die Kombination hinten raus mit van den Berg und Sebulonsen hat mir sehr sehr gut gefallen“, sagte der Coach nach der Begegnung.

Und van den Berg? „Ich kann noch deutlich besser spielen, aber das ist klar nach dem ersten Spiel nach einer so langen Zeit“, sagte der Verteidiger. Dass van den Berg bereit für die Startelf ist, hat der Spieler auf jeden Fall bewiesen.