Doch nicht die „fitteste Mannschaft der Liga“? Der 1. FC Köln und die muskulären Probleme

Luka Lochoshvili vom 1. FC Köln
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Doch nicht die „fitteste Mannschaft der Liga“? Der 1. FC Köln und die muskulären Probleme

Ausfälle mit muskulären Problemen sind beim 1. FC Köln nichts Neues. Schon in der Vorsaison kam es deshalb immer wieder zu ungeplanten Veränderungen im Kader. Sebastian Sebulonsen und Luca Waldschmidt fehlen derzeit sogar im Teamtraining wegen muskulärer Beschwerden.  Beim Pokalspiel am Montag hatten die beiden Neuzugänge Gideon Mensah und Luka Lochoshvili mit Krämpfen zu kämpfen und mussten anschließend ausgewechselt werden. Beim FC gibt es wenige Tage vor dem Bundesligastart noch Probleme mit der Fitness.

Von wegen lockerer Start. Der 1. FC Köln startet mit einem mühsamen Sieg bei Drittligist Würzburg in die Pflichtspielsaison. Dabei lief auf dem Platz vieles noch nicht rund. Ein bekanntes Problem der Geißböcke sind Muskelbeschwerden. Auch in dieser Partie mussten zwei Kölner nach Krämpfen ausgewechselt werden. Umso seltsamer, da Trainer René Wagner vor wenigen Tagen noch davon sprach, die „fitteste Mannschaft der Liga“ sein zu wollen.

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Am Samstag startet der FC mit einem Heimspiel gegen die TSG Hoffenheim in die Bundesligasaison 2026/27. Damit kehren Spieler und Trainer in ihren gewohnten Alltag zurück. Leider sind auch die muskulären Probleme im Kader wieder einmal ein Teil dieses Alltags. Beim Pokalspiel in Würzburg mussten die beiden Neuzugänge Gideon Mensah und Luka Lochoshvili nach Krämpfen den Platz verlassen und auch Said El Mala war bei seiner Auswechslung sichtlich angeschlagen. Luca Waldschmidt und Sebastian Seebulonsen sind jeweils schon während der Vorbereitung mit muskulären Beschwerden ausgefallen und standen gegen die Würzburger Kickers gar nicht erst im Kader.

Verletzungsplage beim 1. FC Köln?

Die bisherige Verletzungsbilanz dieser Saison ist erschreckend. Insbesondere die Tatsache, dass solche Probleme schon gegen einen Drittligisten auftreten, könnte die Fans beunruhigen. Die Kölner hatten viel Ballbesitz in Würzburg, auch wenn sie nicht wirklich Kontrolle über die Partie hatten. In der Bundesliga gehört der FC allerdings nach wie vor nicht zu den Spitzenteams. Gegen viele Gegner könnte die Grundausrichtung defensiver sein. Anstelle von eigenem Ballbesitz muss mehr gegen den Ball gearbeitet und gelaufen werden. Die Krampfgefahr steigt dadurch ebenfalls. Das Spiel in Würzburg sollte also als Warnschuss gesehen werden, dass man im Fitnessbereich noch nicht da ist, wo man gerne wäre. Ob die Geißböcke nach diesem Saisonstart noch zu der fittesten Mannschaft der Liga werden, ist derzeit sehr fraglich.


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Dabei hatte René Wagner erst bei der Pressekonferenz vor dem Pokalspiel angekündigt, gerade im Bereich Fitness zu den besten der Liga gehören zu wollen. „Es wäre gut, wenn wir das wären – aber dieses Ziel hat jede andere Mannschaft auch. Wir arbeiten so, wie es sich für uns richtig anfühlt“, sagte Wagner. „Dabei verfolgen wir einen klaren Plan und wollen die Jungs so ans Maximum bringen. Es gibt Einheiten, da sind wir zwei Stunden auf dem Platz, genauso wichtig ist es auch, zum richtigen Zeitpunkt runterzufahren.“ Aktuell scheint die Balance zumindest noch zu fehlen.

Alt bekanntes Problem

Muskuläre Probleme sind am Geißbockheim bei Weitem kein neues Problem. Schon in der vergangenen Spielzeit gab es zahlreiche kleinere Verletzungen und Muskelfaserrisse im Kader. Zwischenzeitlich stand der FC beinahe ohne Innenverteidiger da, sodass Sebastian Sebulonsen und Eric Martel regelmäßig aushelfen mussten. Wo genau der Fehler liegt oder ob es einfach nur Pech ist, ist unklar. Das Trainerteam, Thomas Kessler und die medizinische Abteilung der Geißböcke müssen aktiv werden, bevor neue Ausfälle dazukommen. Ein weiterer Transfer könnte zudem womöglich für mehr Breite im Kader sorgen. Dem 1. FC Köln steht eine lange Saison bevor, für die jeder Spieler gebraucht wird.

Welche Spieler fehlen dem 1. FC Köln aktuell verletzt?

Aktuell fehlen Sebastian Sebulonsen, Luca Waldschmidt und Timo Hübers verletzt. Während Sebulonsen und Waldschmidt bald zurückerwartet werden, braucht Hübers noch ein wenig.

Wird der 1. FC Köln noch auf dem Transfermarkt aktiv werden?

Der FC sucht insbesondere noch nach einem weiteren Linksverteidiger. Die Leihe von Tottenham-Talent Mikey Moore steht weiterhin im Raum und auch die Verpflichtung von einem zusätzlichen Offensivspieler ist nicht ausgeschlossen.

Wer sind die ersten Gegner vom 1. FC Köln?

Der FC startet mit einem Heimspiel gegen Hoffenheim in die Saison. Darauf folgt ein Auswärtsspiel in Stuttgart, bevor Werder Bremen zu Gast ist. In der folgenden Woche geht es für die Mannschaft von René Wagner nach Hamburg. Anschließend ist erst einmal Länderspielpause.

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Nicht zwei, gleich vier wichtige Rückkehrer in der Defensive: René Wagner hat direkt die Qual der Wahl

Sebastian Sebulonsen und Jahmai Simpson -Pusey vom 1 FC Köln
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Nicht zwei, gleich vier wichtige Rückkehrer in der Defensive: René Wagner hat direkt die Qual der Wahl

Mit Alessio Castro-Montes und Joel Schmied stehen dem FC zwei Rekonvaleszenten wieder zur Verfügung. Dazu kehren noch zwei zuletzt gesperrte Akteure wieder zurück beim 1. FC Köln: René Wagner hat direkt die Qual der Wahl.

Gleich vier Spieler kehren am Wochenende wieder zurück zum FC und die stellen den neuen Trainer René Wagner direkt vor ein ungewohntes Luxusproblem.

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Der Montagnachmittag hatte für den FC und seinen neuen Trainer eine besonders positive Nachricht parat: Joel Schmied und Alessio Castro-Montes kehrten wieder ins Mannschaftstraining zurück. Schmied hatte nach dem Duell gegen Hoffenheim über muskuläre Probleme geklagt, eine MRT-Untersuchung ergab eine strukturelle Verletzung. Für Schmied war es bereits der zweite längere Ausfall. Der Schweizer fehlte auch schon vom elften bis zum 21. Spieltag aufgrund einer muskulären Verletzung. Bis dahin war Schmied eine der positiven Überraschungen der Anfangsphase der Spielzeit. Auch Alessio Castro-Montes wusste vor seiner Verletzung zu überzeugen, war einer der Leistungsträger zu Beginn des Jahres. Die Verletzung traf den Belgier in absoluter Topform.

Simpson-Pusey ebenfalls wieder dabei

Nun kehren beide Spieler zurück und erweitern den Kader immens. Gerade auf der Rechtsverteidiger-Position hatten die Kölner bekanntlich zuletzt ihre Probleme. Tom Krauß hatte sich unmittelbar vor dem Spiel gegen Borussia Mönchengladbach beim Aufwärmen verletzt. Da auch Sebastian Sebulonsen und eben Castro-Montes ebenfalls nicht zur Verfügung standen, musste Cenny Neumman ran. Der 19-Jährige tat sich gegen Jens Castrop schwer, war an den drei Gegentoren durchaus beteiligt (come-on-fc berichtete). Nun hat Wagner aber nicht nur eine Option. Denn neben „Monti“ kehrt der zuletzt gesperrte Sebulonsen gegen die Eintracht wieder zurück. Und auch die Rückkehr von Tom Krauß ist nicht ausgeschlossen. Allerdings dürfte der gebürtige Leipziger bei einer rechtzeitigen Genesung ohnehin auf der Sechs auflaufen und nicht wie zuletzt unter Kwasniok als Rechtsverteidiger.

Die Situation in der Innenverteidigung ist eine ganz ähnliche. Zuletzt haben sich Rav van den Berg und Cenk Özkacar mit guten Leistungen für mehr empfohlen. Beide hatten ihre Chancen auch aufgrund der zahlreichen Verletzten erhalten, dann aber durchaus überzeugt. Nun kehrt eben aber auch nicht nur Schmied wieder zurück. Denn auch Jahmai Simpson-Pusey steht nach abgesessener Sperre wieder zur Verfügung. Der 20-Jährige hatte gegen Dortmund die Rote Karte gesehen und war mit zwei Spielen Zuschauen sanktioniert worden. Und auch der Engländer überzeugte in den Begegnungen, in denen er für den FC auf dem Platz stand. Simpson-Pusey war bekanntlich im Winter nach Köln gewechselt, ohne bei Celtic für Aufmerksamkeit gesorgt zu haben. Das sieht in Köln ganz anders aus.

Nur aufgrund der Sperre und ebenfalls einer muskulären Verletzung kommt der Abwehrspieler beim FC erst auf acht Einsätze. Für René Wagner bietet sich also die Qual der Wahl. Dass Schmied und Castro-Montes beginnen werden, scheint allerdings aufgrund der langen Verletzungspausen eher unwahrscheinlich. Sebulonsen und Simpson-Pusey haben dagegen durchaus die Chance, wieder in die Startelf zu rücken.