1. FC Köln bestätigt: René Wagner bleibt Trainer – „Dafür werde ich alles geben“

René Wagner auf der PK vor dem Spiel gegen Union Berlin
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1. FC Köln bestätigt: René Wagner bleibt Trainer – „Dafür werde ich alles geben“

Nun ist es vom Verein auch offiziell bestätigt. Die Geißböcke haben ihren Coach gefunden. Der gebürtige Dresdner bleibt Trainer des 1. FC Köln: Das sagen René Wagner und Thomas Kessler. Der 37-Jährige hat einen Zweijahresvertrag unterschrieben.

Es hatte sich gegen Mittag angedeutet, eine Stunde später wurde es offiziell verkündet. Die Analyse der Vereinsführung ist beendet, der Trainer für die kommende Spielzeit gefunden. Und der heißt René Wagner. Die ganz große Überraschung ist das indes nicht mehr: Wagner galt bei der Vereinsführung als absoluter Favorit.

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Bereits am Montag hatten sich Präsident Jörn Stobbe, Vize-Präsident Ulf Sobek und Geschäftsführer Philipp Türoff sehr positiv zum Trainer geäußert. Eine Tendenz war da schon ablesbar. Nun ist es auch offiziell vom Verein verkündet. „Wir haben die Zeit nach der Saison intensiv genutzt, um nicht nur auf die Entwicklung der letzten Monate zu schauen, sondern um den Blick vor allem nach vorne zu richten“, sagt FC-Geschäftsführer Thomas Kessler.  „René hat uns in diesen Gesprächen auf mehreren Ebenen und gegenüber allen Anspruchsgruppen überzeugt. Er verfügt über eine hohe sportliche Kompetenz, eine klare und authentische Art der Führung und eine sehr konkrete Vorstellung davon, wie wir unsere Mannschaft in Zukunft weiterentwickeln möchten.“ Kessler galt ohnehin schon als großer Befürworter des Trainers. Eine frühzeitige Entscheidung für Wagner hatte es dennoch nicht während der Saison gegeben.

„Dafür werde ich alles geben“

Man wollte damals die Spiele noch abwarten und ohnehin musste der „Gemeinsame Ausschuss“ die finale Entscheidung über den Trainer treffen. Da der FC in jenen verbliebenen Begegnungen aber nicht überzeugte, gab es auch intern Skepsis. Nach den intensiven Gesprächen unter der Woche wurden die Bedenken offenbar zerstreut. „René passt sehr gut zu uns, weil er die Werte unseres Clubs nicht nur versteht, sondern auch lebt. Das gilt genauso für den Standort Köln mit all seinen Anforderungen und seiner Dynamik. Seitdem er die Verantwortung übernommen hat, hat er gezeigt, dass er in einer anspruchsvollen Situation Orientierung geben und Menschen hinter einem gemeinsamen Ziel vereinen kann“, so Kessler weiter. „Mit Blick auf die kommende Entwicklung unserer Mannschaft sehen wir jetzt die Chance, gemeinsam etwas aufzubauen und gezielt weiterzuentwickeln. Wir sind deshalb fest davon überzeugt, dass René mit seiner Art, seiner Klarheit und seiner fachlichen Qualität der richtige Cheftrainer für den weiteren Weg des 1. FC Köln ist.“

Wagner hatte indes wohl wenig Zweifel an seiner Beförderung. Auch, wenn der 37-Jährige zuletzt betonte, dass die Entscheidung ohnehin nicht in seiner Hand läge und er auf ein Zeichen des Vereins warte. Das gab es nun. „Ich freue mich sehr über die Entscheidung und das Vertrauen der FC-Verantwortlichen. Dass ich diese Aufgabe jetzt beim FC in der Bundesliga übernehmen darf, ist besonders für mich. Vor fünf Jahren haben wir hier in meiner ersten Saison die Conference League erreicht, nur zwei Jahre später musste ich aus der Ferne mit ansehen, wie der FC abgestiegen ist. Das tat weg“, so Wagner. „Diesmal haben wir den Klassenerhalt geschafft. Das stand in den letzten Wochen über allem – und ist die Basis dafür, um gemeinsam mit der Mannschaft, ja mit dem gesamten FC wieder einen Schritt in Richtung stabiler Bundesliga-Club zu gehen. Dafür werde ich alles geben.“


René Wagner bleibt Trainer des 1. FC Köln

Thomas Kessler und René Wagner
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René Wagner bleibt Trainer des 1. FC Köln

Es hatte sich schon in den vergangenen Wochen angedeutet, nun haben anscheinend auch die Gremien zugestimmt: René Wagner bleibt offenbar Trainer des 1. FC Köln. Der 37-Jährige wird die Geißböcke in der kommenden Saison betreuen. Bei den Fans sorgt das für Kritik.

Eine große Überraschung ist es wahrlich nicht mehr, René Wagner erhält offenbar von der Vereinsführung das Vertrauen und wird mit den Geißböcken auch in die kommende Bundesliga-Saison gehen. Sky berichtete zuerst. Die Informationen decken sich mit denen von come-on-fc.com.

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Die angekündigte Analyse hat offenbar die nötigen Erkenntnisse gebracht, alle Fragen sind anscheinend zur Zufriedenheit beantwortet. Der FC wird in die kommende Spielzeit mit René Wagner starten. Eine entsprechende Meldung kann come-on-fc bestätigen. Das hatte sich spätestens am Montag bei der Abschlussfeier der Geißböcke angedeutet, als der Reihe nach Vorstand und Geschäftsführung über die Qualitäten des Trainers gesprochen hatte. Präsident Jörn Stobbe erklärte Wagner befände sich in der Pole-Position und auch Vize-Präsident Ulf Sobek und Geschäftsführer Philipp Türoff lobten den Trainer in höchsten Tönen. Thomas Kessler gilt ohnehin als großer Befürworter, holte den Coach damals als Assistent zurück ans Geißbockheim. Allerdings schon mit dem Plan, den gebürtigen Dresdner irgendwann zum Cheftrainer zu machen. Das klappte am Ende schneller als gedacht. Nach der Entlassung von Lukas Kwasniok übernahm Wagner.

Auftritte führten intern zu Zweifeln

Als einen möglichen Beweggrund pro Wagner nannten die Kölner Verantwortlichen zuletzt immer, dass der 37-Trainer die Mission Klassenerhalt geschafft habe. Zur Wahrheit gehört aber auch, dass Lukas Kwasniok vor seiner Entlassung mächtig Vorarbeit geleistet hatte. Letztlich hätte auch der Ex-Coach in sieben Spielen nur noch drei Punkte holen müssen. Wagner gewann von seinen sieben Partien nur eine, holte sechs Punkte und damit einen schlechteren Schnitt als Kwasniok. Bedenklich stimmten die Fans vor allem die desolaten Auftritte gegen die direkten Konkurrenz bei St. Pauli (1:1) und im Heimspiel gegen Heidenheim am vorletzten Spieltag. Nach der 1:5-Pleite gegen die Bayern wuchs die Kritik in den Sozialen Medien. Und auch intern sollen die Leistungen für Skepsis gesorgt haben. Zumindest so sehr, dass heftig diskutiert wurde. Wagner erhielt die Chance, vor dem Ausschuss seine Ansichten und Ansätze zu erläutern. Es soll auch kritische Fragen zu den jüngeren Leistungen gegeben haben.

Dass die Kölner sich nun für Wagner entschieden haben, spricht dafür, dass man trotz der Ergebnisse von der internen Arbeit des Trainers überzeugt war. Allerdings startet der neue Chefcoach nicht unbelastet in die neue Saison. Die jüngsten Ergebnisse und Leistungen haben unter den Fans für mächtig Wirbel gesorgt. Viel Kredit hat der Trainer bei den Fans jedenfalls nicht. Nun werden Verantwortliche und der neue Trainer schnell gemeinsam in die Kaderplanung der Mannschaft gehen.