Das erwartet den 1. FC Köln: Starke Defensive, variabler Angriff

Denis Huseinbasic im Hiunspiel des 1. FC Köln gegen den SSV Ulm
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Das erwartet den 1. FC Köln: Starke Defensive, variabler Angriff

Nach der Niederlage in Karlsruhe und dem damit verbundenen Abrutschen auf Platz fünf in der Tabelle steht für den FC das nächste Duell an. Am Samstagmittag gastiert das Team von Gerhard Struber in Ulm. Wir haben die Spatzen genauer unter die Lupe genommen. Das erwartet den 1. FC Köln beim SSV Ulm.

Am Samstag ist der FC zu Gast beim SSV Ulm. Keine leichte Aufgabe für die Geißböcke. Auch, wenn Ulm zu den Keller-Kindern gehört, verfügt der Gegner über viel Qualität. Das erwartet den 1. FC Köln beim SSV Ulm.

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Aktuelle Form: Das Team von Trainer Thomas Wörle gewann von seinen letzten 17 Ligaspielen lediglich eine Partie, ging neunmal mit einem Unentschieden und siebenmal als Verlierer vom Feld. Nach dem letzten Sieg gegen den Tabellenletzten Jahn Regensburg (5:1) am 19. Spieltag setzte es bei Fortuna Düsseldorf (2:3), zu Hause gegen den SC Paderborn (0:2) und beim 1. FC Nürnberg drei Niederlagen am Stück. In den jüngsten beiden Partien spielten die Ulmer zweimal unentschieden. Sowohl gegen die SV Elversberg, als auch gegen Eintracht Braunschweig holte das Team von Wörle einen Punkt. Mit fünf Punkten in der Rückrunde stehen die Spatzen in der Rückrundentabelle auf dem 15. Platz – nur Hertha BSC (4 Punkte), Darmstadt 98 (4 Punkte) und der SSV Jahn Regensburg (4 Punkte) waren schwächer. Kurios: Die Spatzen spielten in dieser Saison am häufigsten Remis. In zehn Spielen teilten sie sich mit ihrem Gegner die Zähler.

Wie bewertet ihr die FC-Profis?

Stärken und Schwächen

Sicher vom Punkt: Mit fünf Elfmetern bekamen die Spatzen in der laufenden Saison hinter Fortuna Düsseldorf und zusammen mit fünf weiteren Teams die zweitmeisten Strafstöße der Liga zugesprochen. Von diesen verwandelten die Ulmer alle fünf. Damit liegen sie neben Hertha BSC und der SpVgg Greuther Fürth nach Düsseldorf, die sieben Tore per Strafstoß erzielten, auf dem zweiten Rang.

Laufstarkes Spiel: Die Ulmer gehören in dieser Saison zu den laufstärksten Teams der ganzen Liga. So legten die Spieler in den bisherigen 24 Ligaspielen 2810,5 Kilometer zurück und liegen damit nur hinter dem SC Paderborn (2879,5 km) und Fortuna Düsseldorf (2822,8 km) auf dem dritten Platz.

Karten freudig: Mit insgesamt 68 Karten liegen die Schwarz-Weißen zusammen mit Preussen Münster hinter Eintracht Braunschweig (70 Karten) auf dem geteilten zweiten Platz. Auch bei den Gelben Karten gehört das Team von Wörle zu den Top drei. Hier liegen die Ulmer mit 64 hinter Eintracht Braunschweig und Preußen Münster auf dem dritten Rang.

Gute Defensive: Die Ulmer stehen auf dem vorletzten Platz in der Tabelle. Damit stellt der SSV mit 31 Gegentoren zusammen mit Tabellenführer Hamburg die fünftbeste Defensive der Zweiten Bundesliga. Nur der 1. FC Köln (30), die SV Elversberg (30), der SC Paderborn (29) und Hannover 96 (24) mussten weniger Gegentreffer hinnehmen.

Offensiv schwach: Mit nur 25 eigenen Toren stellen die Ulmer hinter Eintracht Braunschweig und Tabellenschlusslicht Jahn Regensburg die drittschlechteste Offensive der Zweiten Bundesliga.

Stürmer mit Bundesliga-Erfahrung

Im Fokus: Mit Stürmer Semir Telalovic hat der SSV Ulm 1948 einen Spieler in seinen Reihen, der in den vergangenen Jahren schon Erfahrung in der Bundesliga gesammelt hat. Der 25-Jährige wechselte Anfang 2022, nachdem er in der Regionalliga Bayern 14 Treffer in 23 Spielen erzielt hatte, zu Borussia Mönchengladbach II. Bei den „kleinen“ Fohlen war Telalovic in 50 Partien 22 Mal selbst erfolgreich und legte seinen Mitspielern 16 weitere Tore auf. Dadurch wurde der Offensivspieler in die erste Mannschaft der Borussia hochgezogen und absolvierte drei Kurzeinsätze im deutschen Oberhaus. Im Sommer 2023 schloss sich der Stürmer dann dem englischen Zweitligisten Blackburn Rovers an, bevor er nach einem Jahr in England nach Deutschland zurückkehrte und seitdem für die Spatzen auf Torejagd geht. In bisher 19 Ligaspielen traf Telalovic neun Mal und erzielte somit 36 Prozent der Ulmer Tore.

Formation/Taktik: Trainer Thomas Wörle lässt seine Mannschaft überwiegend im 3-4-3 System auflaufen. Die drei in der Offensive tauschen dabei immer wieder die Positionen. Dadurch sind die Ulmer im Spiel nach vorn sehr flexibel. Dabei setzt der SSV im Angriff auf viel Spielerisches und versucht, den Gegner auszukombinieren. Die Außenverteidiger schieben bei Offensivaktionen immer nach vorne, um weitere Anspielstationen zu ermöglichen. Dabei lässt sich Hyryläinen immer wieder fallen, womit die Badener stets mit vier Spielern hinten absichern. Beim Spielaufbau setzen die Ulmer überwiegend auf einen spielerischen Ansatz. Dabei sind sie sich aber auch nicht zu schade, mit langen Bällen zu agieren und dabei auf den zweiten Ball zu gehen oder diesen durch einen Stürmer absichern zu lassen, damit weitere Spieler nachrücken können und man so Überzahl in der Situation schafft.

Das sagt der Coach

Gerhard Struber über Ulm: „Wir spielen gegen eine Mannschaft, die es versteht, gut zu verteidigen. Das ist eine Mannschaft, die das gemeinsam mit einem richtig großen Schulterschluss immer wieder beweist. Sie geben einfach wenig Räume her und machen es dem Gegner schwer, Tore zu schießen. Sie sind im Infight auch eine Mannschaft, die alles in die Waagschale wirft und gleichzeitig über Standards eine Torgefahr ausstrahlt. Also ein Gegner, der einiges mitbringt, was die Defensive angeht, und gleichzeitig aber auch ein Gegner, wo wir klar den Anspruch haben, zu gewinnen. Wir müssen sehr konzentriert und fokussiert sein.“

Personal: Die Ulmer müssen im Heimspiel gegen den 1. FC Köln lediglich auf Innenverteidiger Tom Gaal (Gelbsperre) verzichten. Alle anderen Profis stehen Coach Wörle zur Verfügung.

Mögliche Startelf: Ortag – Reichert, Strompf, N. Kolbe – Rösch, Brandt, Dressel, Keller – Krattenmacher, Röser, Batista Meier



Das erwartet den 1. FC Köln: Viele Tore, flexibel im Spiel nach vorne und mit Systemumstellung

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Das erwartet den 1. FC Köln: Viele Tore, flexibel im Spiel nach vorne und mit Systemumstellung

Nach dem bitteren 1:1-Unentschieden im Derby gegen Fortuna Düsseldorf steht für den 1. FC Köln am Wochenende das nächste wichtige Spiel in der Liga vor der Tür. Am Samstagabend gastiert das Team von Gerhard Struber zum Topspiel beim Karlsruher SC. Das erwartet den 1. FC Köln gegen Karlsruhe.

Am Samstagabend ist der FC zum Topspiel zu Gast beim Karlsruher SC. Keine leichte Aufgabe für die Geißböcke. Auch, wenn der KSC in der Rückrunde nur ein von sechs Spielen gewann, verfügt der Gegner über viel Qualität. Das erwartet den 1. FC Köln gegen Karlsruhe.

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Aktuelle Form: Das Team von Trainer Christian Eichner gewann in diesem Jahr erst eines von sechs Spielen. In die Rückrunde starteten die Karlsruher mit einer 1:2-Niederlage beim 1. FC Nürnberg, bevor sie das erste Heimspiel gegen Fortuna Düsseldorf verloren (2:3) und bei der SV Elversberg den ersten Punkt seit der Winterpause holten (2:2). Nach zwei weiteren Niederlagen im Heimspiel gegen Eintracht Braunschweig (0:2) und auf Schalke (1:2) setzten sich die Badener am vergangenen Wochenende vor heimischem Publikum nach einem 0:1-Rückstand mit 3:1 gegen den 1. FC Magdeburg durch und holten somit den ersten Sieg seit dem 17. Spieltag. In der Rückrundentabelle belegt das Team von Trainer Eichner mit vier Punkten den 15. Platz – nur Hertha BSC (4. Punkte), Darmstadt 98 (4. Punkte) und der SSV Jahn Regensburg (4. Punkte) stehen hier mit einem schlechteren Torverhältnis hinter den Blau-Weißen.

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Viele Gegentore, oft Aluminium

Offensivpower: In bislang 23 Ligaspielen erzielte das Team aus Baden 43 Tore, also knapp 1,9 Treffer pro Partie. Einzig der Hamburger SV mit 51 Treffern und 2,2 Toren pro Spiel sowie der 1. FC Magdeburg mit 48 Treffern und circa zwei Toren pro Spiel überbieten die Karlsruher in dieser Statistik.

Schwache Defensive: Torwart Max Weiß hielt in dieser Saison bereits 83 Torschüsse und liegt damit hinter Florian Kastenmeier und Julian Krahl, die jeweils 93 Torschüsse gehalten haben, auf dem dritten Platz. Dennoch haben die Karlsruher eine der schlechtesten Defensiven der Liga. Mit 43 Gegentreffern kassierten die Karlsruher gemeinsam mit Schalke 04 und der SpVgg Greuther Fürth die zweitmeisten Gegentore. Einzig Tabellenschlusslicht der SSV Jahn Regensburg kassierte mit 50 Treffern mehr Tore.

Aluminiumpech: In den bisherigen 23 Pflichtspielen scheiterte das Team von Ex-FC-Profi Christian Eichner bereits 15-mal am Pfosten oder an der Latte. Damit steht der KSC mit deutlichem Abstand auf dem ersten Platz. Kapitän Marvin Wanitzek setzte den Ball insgesamt sechsmal ans Aluminium und ist damit der Profi der zweiten Bundesliga, der am häufigsten daran scheiterte.

Schmerzhafter Winterabgang: Zum Abschluss der Hinrunde lag der KSC auf dem zweiten Platz der Tabelle. Ein Grund dafür. Der ehemalige Top-Torjäger Budu Zivzivadze. In siebzehn Liga-Spielen erzielte der georgische Nationalspieler zwölf Tore und legte seinen Kollegen weitere drei Treffer auf. Damit sammelte er insgesamt 15 Scorerpunkte, womit er die absolute Lebensversicherung der Karlsruher war. Im Winter verließ Zivzivadze den KSC zum 1. FC Heidenheim in die Bundesliga. Der Abgang des 30-Jährigen war nicht nur aus sportlichen Gründen sehr schmerzhaft, sondern auch aus Fansicht. Der Stürmer galt bei den Fans als Publikumsliebling und bekam sogar seinen eigenen Ruf. Seit dem Wechsel ist der KSC auf Platz zehn abgerutscht und konnte den Abgang bislang nicht auffangen.

Das erwartet den 1. FC Köln gegen Karlsruhe

Im Fokus: Mit Kapitän Marvin Wanitzek hat der Karlsruher SC einen Spieler in seinen Reihen, der sich in den vergangenen Jahren zu einem der Topspieler der Liga entwickelte. Der Mittelfeldspieler wechselte im Sommer 2017 vom VFB Stuttgart II an den Wildpark und wurde in dieser Saison von Trainer Christian Eichner zum Kapitän ernannt. In seinen sechs Zweitligasaisons sammelte der Rechtsfuß immer mindestens zwölf Scorepunkte. Diese stiegen in den vergangenen Jahren kontinuierlich an. In der Saison 22/23 erzielte Wanitzek zehn Tore und legte seinen Kollegen zwölf weitere Treffer auf. Auch in dieser Saison ist der 31-Jährige nach dem Abgang von Zivzivadze Top-Scorer am Wildpark. Mit neun Toren und zehn Vorlagen ist er jedoch nicht nur in seinem Team herausragend, sondern auch in der Liga. Einzig der Magdeburger Martijn Kaars sammelte mit 21 Scorerpunkten einen mehr als der KSC-Kapitän.

Welche Qualität Wanitzek hat, merkten die Kölner im Hinspiel. Beim 4:4 in Köln erzielte der Kapitän drei Tore selbst und bereitete den vierten Treffer durch Leon Jensen per Ecke vor. Angesprochen auf die Frage, warum Vereine aus der Bundesliga den 31-Jährigen nicht verpflichten, sagte Eichner in der Hinrunde, dass er fußballerisch einer, wenn nicht sogar der beste der Liga ist, ihm aus Sicht der Vereine jedoch etwas Tempo fehlen würde.

Im Spiel nach vorne flexibel

Formation/Taktik: Christian Eichner lässt seine Mannschaft überwiegend im 4-4-2 auflaufen, wobei er bei den Außen auf die klassischen Flügelspieler verzichtet und offensive Mittelfeldspieler aufstellt. Dabei tauschen die Spieler im Mittelfeld immer wieder die Positionen. Dadurch sind die Karlsruher im Spiel nach vorn sehr flexibel. Dabei setzt der KSC im Angriff auf viel Spielerisches und versucht, den Gegner auszukombinieren. Die Außenverteidiger schieben bei Offensivaktionen immer mit nach vorn, um weitere Anspielstationen zu ermöglichen. Dabei lässt sich ein defensiver Mittelfeldspieler fallen, womit die Badener immer mit drei Spielern hinten absichern.

Beim Spielaufbau setzen die Karlsruher auch auf einen spielerischen Ansatz und verzichten überwiegend auf lange Bälle. Spielen die Verteidiger einen langen Ball, versuchen die Stürmer diesen festzumachen, damit viele Spieler nachrücken können und der KSC so eine Überzahl in der gegnerischen Hälfte schafft. Im letzten Spiel gegen Magdeburg setzte Eichner erstmals auf eine Dreierkette und nur einen Sechser. Gegen den FCM war dieses System erfolgreich. Bleibt abzuwarten, ob der Trainer dieses System beibehält oder zur Viererkette zurückkehrt.

Gerhard Struber über den KSC: „Ich denke schon, dass der Abgang von Zivzivadze was verändert hat, weil er ein Spieler ist, der sehr viel mitgebracht hat. Gleichzeitig gibt es Wanitzek und viele andere Jungs, die sehr viel Qualität haben. Der KSC ist eine Mannschaft, die aus meiner Sicht klare Abläufe und eine klare Systematik hat und immer wieder sehr erfolgreich Fußball gespielt hat. Jetzt, aufgrund der Ergebniskrise, haben sie auf eine Dreierkette umgestellt und daher gibt es neue Abläufe. Man merkt die individuelle Qualität, die in der Mannschaft steckt und wie sie gemeinsam verdichten und verteidigen. Das wird natürlich auswärts eine richtige Hürde“.

Personal: Die Karlsruher müssen im Heimspiel gegen den 1. FC Köln auf Andrin Hunziker (Teilruptur einer Sehne im Hüftgelenk) und Efe-Kaan Sihlaroglu (Reha nach Kreuzbandriss) verzichten. Alle anderen Profis stehen Coach Eichner zur Verfügung.

Mögliche Startelf: Weiß – Kobald, Franke, Bormuth – Jung, Günther, Heußer, Rapp, Wanitzek – Kaufmann, Schleusener



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Spieler des 1. FC Köln freuen sich.

Zukünftig mit Doppelspitze?

Gerhard Struber vom 1. FC Köln

Das sagt Struber zu den Personalien

Pacarada fällt aus – Kommt Max Finkgräfe nun zu seiner Chance?

Max Finkgräfe und Leart Pacarada vom 1. FC Köln.
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Pacarada fällt aus – Kommt Max Finkgräfe nun zu seiner Chance?

Erneut kommt es bei den Geißböcken zum Ausfall eines Stammspielers. Leart Pacarada ist Gelb gesperrt und wird gegen den Karlsruher SC nicht auflaufen. Das Fehlen des Linksverteidigers wird Trainer Gerhard Struber wohl mit seinem Konkurrenten ausgleichen beim 1. FC Köln: Bekommt Max Finkgräfe erneut die Chance, sich zu beweisen?

In dieser Saison will es für den Youngster noch nicht rund laufen bei den Geißböcken. Auf gerade einmal sieben Ligaeinsätze kommt der Verteidiger beim 1. FC Köln: Bekommt Max Finkgräfe erneut die Chance, sich zu beweisen?

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Vor dem Spiel gegen Fortuna Düsseldorf war lange unklar, ob Linksverteidiger Leart Pacarada rechtzeitig fit für das Derby wird. Beim Auswärtsspiel in Magdeburg die Woche zuvor musste der Kosovare nach einer knappen halben Stunde angeschlagen ausgewechselt werden. Wie sich nach der Partie gegen die Blau-Weißen und medizinischen Untersuchungen herausstellte, zog sich der 30-Jährige eine Zerrung im Oberschenkel zu. Aufgrund dieser Verletzung war Pacarada gezwungen, in der Trainingswoche kürzer zu treten. Erst kurz vor der Partie gegen die Düsseldorfer meldete sich der Linksfuß bei Trainer Gerhard Struber wieder fit zurück. Im nächsten Ligaspiel gegen den Karlsruher SC fällt der Linksverteidiger definitiv aus. Dies bietet die Chance für Max Finkgräfe.

Struber muss umbauen

Es lief die 79. Spielminute, als sich Fortunas Angreifer Jona Niemiec den Ball im Mittelfeld schnappte und auf den Weg in Richtung des Kölner Tors machte. Pacarada stoppte den Düsseldorfer mit einem taktischen Foul kurz hinter der Mittellinie und sah dafür von Schiedsrichter Michael Bacher die Gelbe Karte. Bitter für den FC, aber auch für den 30-Jährigen selbst, denn diese war seine Fünfte in dieser Saison. Damit fehlt der Linksverteidiger am kommenden Wochenende beim Auswärtsspiel in Karlsruhe. Struber muss seine Mannschaft erneut umbauen. Pacarada gehörte im Derby, aber auch schon in allen Spielen der bisherigen Saison, zu einem der Aktivposten und Stammspieler.

Der Ausfall des Kosovaren ist nun erneut die Chance für Finkgräfe, der in diesem Jahr bislang nicht über die Ersatzfunktion für Pacarada hinauskam, sich zu beweisen. Im Konkurrenzkampf hatte bislang der 30-Jährige die Nase vor dem Youngster vorne – bei seinen Einsätzen konnte Finkgräfe in dieser Saison noch nicht wirklich überzeugen.

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Veränderte Situation zum letzten Jahr

Der deutsche U-Nationalspieler kam in dieser Saison Im Ligabetrieb erst siebenmal zum Einsatz, gehörte nur in zwei Spielen zur Startformation und war noch an keinem Treffer der Kölner beteiligt. Pacarada hingegen absolvierte bislang jede Partie in der Saison von Beginn an und legte sieben Tore vor. Somit ist er nach Linton Maina, der bereits 10 Assists sammelte, der zweitbeste Vorlagengeber im Kader der Kölner. In der vergangenen Saison sah die Situation auf der Linksverteidigerposition noch ganz anders aus.  Pacarada war nach seinem ablösefreien Wechsel zu Beginn der Saison gesetzt und gehörte in den ersten neun Spielen immer zur Startelf. Zum Ende der Hinrunde änderte sich die Situation.

Aufgrund von Verletzungen des Kosovaren bekam Finkgräfe immer mehr Spielanteile. Nachdem er zu Beginn der Saison eher sporadisch zum Einsatz kam, gehörte der 21-Jährige ab dem 15. Spieltag zum Stammpersonal. Bis zum Saisonende stand Finkgräfe in allen Partien in der Startelf und spielte in dieser Zeit 14. Partien über die kompletten 90 Minuten. Lediglich im Saisonfinale in Heidenheim musste der gebürtige Mönchengladbacher verletzungsbedingt passen. Damit war Finkgräfe eine, wenn nicht sogar die Entdeckung der Saison am Geißbockheim. Nicht umsonst waren im darauffolgenden Sommer auch einige Vereine an den Diensten des Linksverteidigers interessiert.

Rückschlag durch Verletzung

In der Sommervorbereitung wurden die Karten durch den Trainerwechsel neu gemischt. Lange Zeit galt Finkgräfe als wahrscheinlichste Option zum Ligastart, doch dann verletzte sich der 21-Jährige. Mit einem Innenbandriss und einem dadurch vorhandenen Trainingsrückstand verpasste er die ersten sechs Pflichtspiele. Konkurrent Pacarada wurde zunächst die erste Option auf der linken Seite, machte seine Sache sehr ordentlich und blieb daher auch nach der Rückkehr von Finkgräfe gesetzt. Zwar kam der deutsche U-Nationalspieler zu ein paar Einsätzen, konnte in diesen jedoch nicht an seine Form aus der vergangenen Saison anknüpfen.

Durch die Gelbsperre von Pacarada bietet sich für Finkgräfe nun die Möglichkeit, sich zu zeigen und für weitere Einsätze zu empfehlen. Die Kölner dürften hoffen, dass der Linksverteidiger wieder zur alten Stärke zurückfindet. Sollte es dem Youngster gelingen, hätte Struber im Aufstiegskampf eine weitere Option. Gezeigt, welche Qualitäten er besitzt und welches Potenzial in ihm schlummert, hat Finkgräfe bereits.



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Ticker zum Nachlesen

Gerhard Struber vom 1. FC Köln

Stimmen zum Düsseldorf-Spiel

Viele Tore, wenige Karten, Überläufer und Pokalsieger – im Derby steckt viel Historie

Jubel bei Spielern des 1. FC Köln biem letzten Sieg 2013
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Viele Tore, wenige Karten, Überläufer und Pokalsieger – im Derby steckt viel Historie

Am Sonntag kommt es zum Derby zwischen dem 1. FC Köln und Fortuna Düsseldorf. Trotz der lokalen Nähe gab es die Begegnung in den vergangenen Jahren eher selten. Demnach liegt der letzte Heimsieg auch schon sehr lange zurück für den 1. FC Köln: So viel Historie steckt im Derby.

Trotz der Rivalität der beiden Teams ist ein unfaires Spiel auf dem Platz in den bisherigen Begegnungen der Mannschaften eher selten. In 57 Partien gab es nur zwei Platzverweise. Doch es verbirgt sich noch viel mehr hinter dem Traditionsduell des 1. FC Köln: So viel Historie steckt im Derby.

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Hitzig, aber fair? Auch wenn die Rivalität zwischen dem 1. FC Köln und Fortuna Düsseldorf viele Jahre andauert und die Duelle stets auch auf dem Rasen hitzig geführt werden, gab es in 57 Partien nur zwei Platzverweise. Dabei flog sogar noch nie ein Kölner gegen die Fortuna vom Platz, alle zwei Roten Karten gingen an Düsseldorfer Spieler. Zuletzt ging das Derby 1999 nicht mit allen Spielern zu Ende.

Tore garantiert? Fans, die am Sonntag in Müngersdorf sind, können sich also nicht nur auf die volle Anzahl an Spielern einstellen, wahrscheinlich werden sie auch viele Tore sehen. Von 57 bisherigen Duellen endeten nur drei torlos. In den letzten neun Partien fielen durchschnittlich knapp drei Tore pro Spiel. Innerhalb der vergangenen 30 Duelle gab es sogar nur ein Spiel ohne Treffer, am 19. Spieltag der Saison 1995/96 trennten sich der FC und die Fortuna in Köln 0:0.

Für beide Clubs im Einsatz: Spielerwechsel im Profibereich zwischen den beiden rivalisierenden Clubs sind eine Seltenheit. Der letzte Profi, der direkt die Seiten wechselte, war Adam Matuszczyk, der in der Saison 2011/12 vom FC an die Fortuna ausgeliehen wurde. Einer, wenn nicht sogar der prominenteste Abgang ist der vom aktuellen Fortuna-Geschäftsführer Klaus Allofs. Der ehemalige Offensivspieler wechselte zur Saison 1981/82 für 1,15 Millionen D-Mark von Düsseldorf in die Domstadt. Weitere bekannte Spieler, die für beide Vereine aktiv waren, sind Simon Terodde, Marcel Ndjeng oder Adil Chihi.

Doppelter Kampf um den Pokalsieg

Geschichte: Das Derby gegen die Düsseldorfer lieferte schon einige historische Ereignisse. Am Ende der Saison 77/78 sollte der 1. FC Köln sowohl die deutsche Meisterschaft als auch den DFB-Pokal gewinnen. Darauf deutete am ersten Bundesliga-Spieltag im Düsseldorfer Rheinstadion rein gar nichts hin. Zwar ging der FC in Führung, doch die Fortuna ging am Ende mit 5:1 als Sieger vom Platz. Am Ende der Spielzeit standen jedoch die Geißböcke ganz oben, die Fortuna wurde Fünfter. Im April 78 trafen sich die Fortuna und die Kölner in Gelsenkirchen zum Pokalfinale wieder. Die Düsseldorfer waren über weite Strecken die bessere Mannschaft, vergaßen aber das Toreschießen. Das erledigte dafür der von Hennes Weisweiler trainierte FC. Nationalspieler Bernd Cullmann und der belgische Stürmer Roger van Gool sorgten mit ihren Treffern für den 2:0-Erfolg des Effzeh, der damit seinen dritten Pokalsieg nach 1968 und 1977 feierte.

Letzter Heimsieg liegt mehr als 25 Jahre zurück

An derselben Stätte wie zwei Jahre zuvor bestritten 1980 erneut Düsseldorf und Köln das DFB-Pokalfinale – und es war das Duell der Cupsieger der vergangenen beiden Jahre. 1979 gewannen die Düsseldorfer in Hannover 1:0 nach Verlängerung gegen Hertha BSC und an jenem Mittwochabend im Parkstadion verteidigten sie ihren Titel. Wieder war es Cullmann, der das von Karl-Heinz Heddergott trainierte Köln in Führung brachte, doch diesmal schlugen die Düsseldorfer zurück. Rüdiger Wenzel glich nach einer Stunde aus, fünf Minuten später drückte Thomas Allofs den Ball zum 2:1 für die Truppe von Otto Rehagel über die Linie.

Blick auf die Statistik: Istgesamt trafen die beiden Clubs in Pflichtspielen 57 Mal aufeinander. Der FC gewann 27 dieser Begegnungen, verlor 14, demnach endeten 16 Remis. Die Bialnz spricht also eigentlich für die Geißböcke. Eigentlich, weil der FC zuletzt 1998 ein Heimspiel gegen die Fortuna für sich entscheiden konnte. Auch der letzte Sieg gegen die Fortuna überhaupt liegt schon mehr als zehn Jahre zurück Auch, weil die Teams in den vergangenen Jahren nicht wirklich oft gegeneinander gespielt haben. Düsseldorf gewann zuletzt 2019 gegen den FC.



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Stärkste oder schwächste Liga?

Gerhard Struber vom 1. FC Köln

So will der FC gegen Düsseldorf punkten

Das erwartet den 1. FC Köln: Top-Sturm, flexibel im System und rechtzeitig in Form

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Das erwartet den 1. FC Köln: Top-Sturm, flexibel im System und rechtzeitig in Form

Nach der deutlichen 0:3-Pleite gegen den 1. FC Magdeburg steht dem FC ein weiteres schweres Spiel bevor. Im Derby empfängt Köln den Nachbarn. Das erwartet den 1. FC Köln gegen Fortuna Düsseldorf.

Am Sonntagnachmittag erwartet der FC den Nachbarn aus Düsseldorf im eigenen Stadion. Keine leichte Aufgabe, denn der Gegner ist wieder rechtzeitig in Form und verfügt über viel Qualität. Das erwartet den 1. FC Köln gegen Fortuna Düsseldorf.

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Aktuelle Form: Das Team von Trainer Daniel Thioune ist in diesem Jahr als eine von drei Mannschaften bislang ungeschlagen. In die Rückrunde startete die Fortuna zuhause mit einem Unentschieden gegen Darmstadt 98 (2:2), bevor Düsseldorf die beiden anschließenden Partien in Karlsruhe und im Heimspiel gegen Ulm jeweils mit 3:2 gewann. Nach einem weiteren Remis in Hannover (1:1) setzten sich die Düsseldorfer am vergangenen Wochenende vor heimischem Publikum nach einem 0:1 Rückstand mit 2:1 gegen Hertha BSC durch. In der Rückrundentabelle belegt das Team von Trainer Thioune mit elf Punkten den dritten Platz – nur der 1. FC Kaiserslautern (13 Punkte) und der 1. FC Nürnberg (12) holten in diesem Zeitraum mehr Punkte.

Die meisten Elfmeter, oft Aluminium

Laufintensives Spiel: Die Düsseldorfer gehören in dieser Saison zu den laufstärksten Teams der ganzen Liga. So legten die Spieler in den bisherigen 22 Ligaspielen 2589,5 Kilometer zurück und liegen damit nur knapp hinter dem SC Paderborn (2627,8 km) auf dem zweiten Platz.

Stark vom Punkt: Mit sieben Elfmetern bekam die Fortuna in der laufenden Saison die meisten Strafstöße aller Mannschaften zugesprochen. Von diesen verwandelten die Düsseldorfer sechs, womit sie auch bei den Treffern vom Punkt das beste Team der Liga sind.

Aluminiumpech: In den bisherigen 22 Pflichtspielen scheiterte das Team von Trainer Daniel Thioune bereits siebenmal am Pfosten oder an der Latte. Damit steht die Fortuna mit Eintracht Braunschweig auf dem geteilten dritten Platz. Einzig der Karlsruher SC mit 15 – und der Hamburger SV mit acht Aluminiumtreffern liegen dort vor den Rot-Weißen.

Goldenes Händchen: Fortuna Düsseldorf erzielte in dieser Saison bereits elf Jokertore. Neben den Treffern haben Thiounes Joker weitere sieben Tore vorbereitet. Mit insgesamt 18 Scorern nach Einwechslungen ist die Fortuna die beste Mannschaft in dieser Kategorie. Im Vergleich dazu: Die Einwechslungen des FC waren bislang erst an fünf Toren beteiligt.

Top-Stürmer und flexibel im System

Im Fokus: Mit dem Polen Dawid Kownacki und dem deutschen U-20 Nationalspieler Dzenan Pejcinovic hat Fortuna Düsseldorf zwei echte Top-Stürmer. Kownacki kehrte nach seinem Abgang im Sommer 2023 vor der Saison per Leihe vom SV Werder Bremen zurück nach Düsseldorf. Mit neun Treffern und sechs Vorlagen in bislang 18 Ligaspielen ist der 27-Jährige der Top-Scorer im Team von Daniel Thioune. Während der Pole meist in der Starelf steht, kommt sein Teamkollege Pejcinovic regelmäßig von der Bank. Dabei weiß der 20-Jährige jedoch zu überzeugen. In zwölf Einwechslungen kommt der vom VfL Wolfsburg ausgeliehene Stürmer auf fünf Treffer. Damit ist er der Top-Joker der gesamten Liga. Seine Qualität von der Bank stellte der Angreifer am vergangenen Wochenende im Heimspiel gegen Hertha BSC unter Beweis. Gegen die Berliner drehte er die Partie für die Fortuna mit zwei Toren innerhalb von drei Minuten.

Formation/Taktik: Trainer Daniel Thioune stimmt seine Mannschaft immer auf den Gegner ab und hat dem Team in seiner Amtszeit eine taktische Flexibilität beigebracht. So spielten die Düsseldorfer in dieser Saison schon mit einer Vierer- und Dreierkette, mit einem oder zwei Stürmern oder mit einem oder zwei Sechsern. Innerhalb der Partien kann sich die Fortuna taktisch zügig auf Veränderungen des Teams gegenüber einstellen. Dabei setzt der ehemalige HSV-Coach auf Ballbesitz, aber auch schnelles und geradliniges Spiel zum gegnerischen Tor. Die Abwehrreihe der Düsseldorfer steht im Angriff häufig sehr hoch und versucht, Gegenstöße schnell zu unterbinden. Das Spiel der Düsseldorfer findet jedoch nicht nur im Zentrum statt. Auch versuchen die Spieler häufig über die Außenbahn Chancen zu kreieren und setzen dabei auch häufig auf Flanken.

Personal: Die Düsseldorfer müssen in Köln auf Emmanuel Iyoha (muskuläre Probleme), Dennis Jastrzembski (Reha), Robert Kwasigroch (Meniskusverletzung) und Tim Rossmann (muskuläre Probleme) verzichten.

Mögliche Startelf:  Kastenmeier – Lunddal, Oberdorf, Siebert, Heyer – Haag, Johannesson, Kwarteng, van Brederode – Kownacki, Pejcinovic

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Stärkste oder schwächste Liga?

Gerhard Struber vom 1. FC Köln

Gib es für Rondic die Startelf?

FC-Leihspieler im Einsatz – So lief das Wochenende für Dietz und Co

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FC-Leihspieler im Einsatz – So lief das Wochenende für Dietz und Co

Ein direktes Duell, eine Niederlage gegen den Verfolger, ein Premierentreffer, ein Debüt, eine Niederlage gegen den Tabellenführer und ein Brüder-Doppelpack. Der Spieltag hätte für die Akteure nicht unterschiedlicher laufen können. So lief das Wochenende für die Leihspieler des 1. FC Köln.

Ausgerechnet Sargis Adamyan schoss mit Jahn Regensburg das Tor zum 1:1 und sorgte damit dafür, dass der HSV nur einen Punkt aus dem Duell mitnahm. Die Auswirkung seines Tores war die weitere Tabellenführung für den FC. Doch nicht bei allen verliehenen Akteuren verlief der Spieltag erfolgreich. So lief das Wochenende für die Leihspieler des 1. FC Köln.

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Mit der Niederlage beim 1. FC Magdeburg (0:3) musste der FC seine zweite Niederlage der Rückrunde einstecken. Da jedoch auch die direkten Verfolger, der Hamburger SV und der 1. FC Kaiserslautern patzten, bleibt das Team von Trainer Gerhard Struber auch nach diesem Spieltag Tabellenführer. Ausgerechnet Leihspieler Sargis Adamyan hatte mit seinem Treffer gegen den HSV einen großen Anteil daran. Der Armenier war an diesem Wochenende genauso treffsicher wie die beiden El Mala-Brüder, die beide ebenfalls einen Treffer erzielten und Viktoria Köln so zum Sieg über Alemannia Aachen führten. Bei den anderen vier Leihspielern war von Niederlagen bis zum ersten Sieg alles mit dabei. 

Wie bewertet ihr die FC-Profis?

Direktes Duell zwischen Dietz und Bakatukanda

Beim Spiel von Blau Weiß Linz gegen den SCR Altach trafen gleich zwei vom FC ausgeliehene Profis aufeinander. Dabei feierten beide eine Premiere. Während Stürmer Dietz in der Startelf der Altacher stand, musste Verteidiger Elias Bakatukanda bei Linz zunächst auf der Bank Platz nehmen. Nach einer eher uninteressanten ersten Halbzeit nahm das Spiel im zweiten Durchgang richtig Fahrt auf. Kurz nach der Pause erzielte Dietz mit seinem Premierentreffer in Österreich das 1:0 für den Tabellenletzten Altach. Für den Angreifer selbst war es das erste Tor seit September 2022. „Der Treffer war für mich sehr wichtig. Als Stürmer willst du immer Tore schießen. Wenn dann das Erste fällt, ist es auch für mich eine wichtige Sache“, so der 26-Jährige nach der Partie bei Sky Austria.

In der 68. Minute konnte Dietz dann einen weiteren Scorerpunkt auf seinem Konto verbuchen. Nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich der Linzer legte der Stürmer den Ball im Strafraum zu seinem Kollegen Pascal Estrada rüber, der die Kugel zur erneuten Führung im Tor versenkte. Eine Viertelstunde vor dem Ende und kurz nach dem dritten Treffer der Altacher wurde dann Bakatukanda eingewechselt. Für den jungen Innenverteidiger war es der erste Einsatz für seinen neuen Verein Linz, doch auch er konnte an der Niederlage nichts mehr verändern.

Niederlage für Carstensen und Onuoha

Rasmus Carstensen war am Wochenende mit Tabellenführer Lech Posen im Heimspiel gegen den dritten Rakow Tschenstochau gefordert. Nachdem der Rechtsverteidiger im vorherigen Ligaspiel zunächst auf der Bank Platz nehmen musste, stand der Däne nun über die gesamte Spieldauer auf dem Rasen. In einem spannenden Spiel musste sich der 24-Jährige mit seiner Mannschaft am Ende knapp mit 1:0 geschlagen geben, was für ihn die zweite Pleite im dritten Einsatz für die Polen bedeutete. Ebenfalls eine Niederlage musste Chilohem Onuoha mit dem SC Verl in der dritten Liga hinnehmen. Gegen den Tabellenführer Energie Cottbus hielten die Ostwestfalen lange gut mit, kassierten jedoch in der zweiten Hälfte den entscheidenden Gegentreffer. Onuoha saß zu Beginn der Partie zunächst auf der Bank und kam erst in der 83. Minute auf das Feld. In den wenigen Minuten blieb der Offensivspieler blass und konnte nicht dabei helfen, noch einen Punkt mit nach Hause zu nehmen. 



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Gerhard Struber vom 1. FC Köln

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