Abgänge beim 1. FC Köln: Verletzungen, Bankdrücker, Enttäuschungen – nur ein Ex-FC-Profis ist wirklich Stamm und der überrascht

Eric Martel im Kreise der Kölner Spieler
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Abgänge beim 1. FC Köln: Verletzungen, Bankdrücker, Enttäuschungen – nur ein Ex-FC-Profis ist wirklich Stamm und der überrascht

Beim 1. FC Köln hat sich im Sommer einiges im Kader verändert. Mehrere Spieler haben den Verein verlassen und bei neuen Klubs eine neue Herausforderung angenommen. Für einige ging es dabei ins Ausland, andere blieben in Deutschland. Während manche Abgänge bereits früh feststanden, ergaben sich andere Wechsel erst im Laufe der Transferperiode. Entsprechend unterschiedlich sind auch die Voraussetzungen bei den neuen Vereinen. So schlagen sich die Sommerabgänge des 1. FC Köln.

Nur wenige ehemalige FC-Spieler haben bei ihren neuen Klubs bereits wichtige Rollen übernommen und regelmäßig Einsatzzeiten gesammelt. Deutlich mehr mussten sich zunächst hinten anstellen, hatten mit Verletzungen zu kämpfen oder warten noch auf den Durchbruch. So schlagen sich die Sommerabgänge des 1. FC Köln.

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Jakub Kaminski: Kaum ein anderer Sommerabgang hinterließ beim FC wohl eine größere Lücke. Der Pole gehörte in der vergangenen Saison zu den Leistungsträgern, steuerte sieben Tore sowie fünf Vorlagen zum Klassenerhalt bei. Rund 17 Millionen Euro soll der Wechsel zu Benfica Lissabon dem FC eingebracht haben. In Portugal läuft es für Kaminski allerdings noch nicht wie erhofft. Nach zwei Startelfeinsätzen in der Europa-League-Qualifikation musste der Offensivspieler sechs Spiele auf einen weiteren Einsatz von Beginn an warten. In den ersten drei Ligaspielen saß er sogar über die komplette Spielzeit auf der Bank. Beim Europa-League-Auftakt gegen die AC Mailand hatte er mit einem Tor und einer Vorlage großen Anteil am 2:0-Auswärtssieg. Gegen den FC Porto setzte Benfica-Trainer Ruben Amorim anschließend erneut auf eine andere Lösung und ließ Kaminski die komplette Partie auf der Bank. Benfica verlor mit 1:3. Der Start in Lissabon ist für den ehemaligen Kölner damit bislang nicht zufriedenstellend.

Gelungenes Comeback von Eric Martel

Denis Huseinbasic: Nach vier Jahren beim 1. FC Köln sollte für den Mittelfeldspieler in Portugal ein neues Kapitel beginnen. Huseinbasic wechselte zum SC Braga, nachdem seine Einsatzzeiten beim FC zuletzt zurückgegangen waren. Der Start bei seinem neuen Klub verlief allerdings schwieriger als erhofft. In der Liga kam Huseinbasic bislang lediglich zweimal zum Einsatz und sammelte dabei 68 Minuten. In den verbliebenen Ligaspielen stand der 25-Jährige aufgrund einer Verletzung nicht im Kader. Auch beim letzten Spiel der Conference-League-Qualifikation bei Austria Wien fehlte Huseinbasic im Aufgebot. Am vergangenen Sonntag gab der 25-Jährige sein Comeback.

Dominique Heintz: Für den Routinier ging es im Sommer innerhalb Deutschlands weiter. Der erfahrene Innenverteidiger wechselte zu Fortuna Düsseldorf und sollte dort vor allem mit seiner Erfahrung helfen. In den ersten beiden Drittliga-Spielen kam der Linksfuß jeweils zum Einsatz: Einmal stand Heintz in der Startelf, einmal wurde er bereits nach 30 Minuten eingewechselt. Auch im DFB-Pokal gegen den SC Freiburg spielte der 33-Jährige über die komplette Spielzeit. Fortuna verlor die Partie mit 1:5. Seitdem fehlt Heintz allerdings im Kader. Der Innenverteidiger fällt aktuell mit Oberschenkelproblemen aus und wartet deshalb auf sein Comeback.

Eric Martel: Lange musste der Sechser auf seinen ersten Einsatz für den 1. FSV Mainz 05 warten. Nachdem sich der Mittelfeldspieler mit dem 1. FC Köln nicht auf ein neues Arbeitspapier einigen konnte, wechselte er zu den Rheinhessen. In der Vorbereitung zog sich der Sechser allerdings eine Innenbandverletzung zu und verpasste dadurch große Teile der Sommervorbereitung sowie die ersten Pflichtspiele. Auch die Partie gegen Eintracht Frankfurt am dritten Spieltag kam für den 24-Jährigen noch zu früh. Ausgerechnet beim Kölner Rivalen Borussia Mönchengladbach feierte Martel schließlich sein Comeback und gleichzeitig sein Debüt für Mainz. Rund 25 Minuten vor dem Ende wurde er eingewechselt. Nicht einmal 15 Minuten später erzielte Martel die zwischenzeitliche 3:2-Führung für Mainz. Am Ende setzte sich der FSV mit 4:3 durch. Für Martel war es damit trotz der langen Verletzungspause ein gelungener Einstand bei seinem neuen Verein.

Auf Anhieb einen Stammplatz

Rasmus Carstensen: Zurück in die Heimat ging es für den Dänen. Nach seiner Leihe zum FC wechselte der Rechtsverteidiger fest zu Aarhus GF. Dort bekommt der Rechtsverteidiger regelmäßig seine Chancen, pendelt allerdings zwischen Startelf und Bank. In der dänischen Liga kam Carstensen bislang mehrfach zum Einsatz, ohne sich dauerhaft einen Platz in der ersten Elf zu sichern.. Insgesamt hat sich Carstensen damit bei Aarhus etabliert, muss sich seinen festen Platz in der Mannschaft aber weiterhin erarbeiten.

Emin Kujovic: Einen guten Start erwischte Emin Kujovic bei seinem neuen Verein. Nach seiner Leihe zum Wolfsberger AC in der Rückrunde kehrte der Mittelfeldspieler zunächst nach Köln zurück, ehe Anfang September der Wechsel zum ungarischen Erstligisten Zalaegerszegi TE folgte. Dort setzte man von Beginn an auf den 21-Jährigen. Kujovic stand in allen drei bisherigen Spielen für ZTE in der Startelf und absolvierte jeweils die komplette Spielzeit. Bei seinem Debüt gegen Puskas Akademia feierte er zudem einen 1:0-Sieg mit seinem neuen Team. Auch gegen Ujpest und im darauffolgenden Spiel blieb er über 90 Minuten auf dem Platz. Kujovic hat sich damit direkt eine wichtige Rolle bei seinem neuen Klub erarbeitet.

Auch die nächsten Leihen zahlen sich nicht aus

Cenk Özkacar: Für den Abwehrspieler ging es nach seiner Zeit in Köln zurück nach Valencia und anschließend in die Türkei. Der FC hatte auf eine feste Verpflichtung des Innenverteidigers verzichtet, sodass Özkacar im Sommer zu Trabzonspor wechselte. Dort kam er in der Europa-League-Qualifikation zunächst regelmäßig zum Einsatz und absolvierte gegen Ferencváros beide Spiele über die volle Distanz. In der Süper Lig ist seine Rolle dagegen deutlich kleiner. Bislang kam der 25-Jährige lediglich zu zwei kurzen Einsätzen, ansonsten musste er von der Bank zuschauen.

Kristoffer Lund: Geduld war auch bei dem US-Amerikaner nach seinem Wechsel zu Birmingham City gefragt. Der FC hatte nach seiner Leihe auf eine Festverpflichtung verzichtet, sodass der Linksverteidiger zunächst nach Palermo zurückkehrte und anschließend fest nach England wechselte. In sieben der ersten zehn Pflichtspiele blieb Lund bei Birmingham ohne Einsatz. Seine Chancen bekam er anschließend vor allem im Pokal und einmal in der Liga. Beim Ligaspiel in Norwich City sowie im EFL Cup gegen Brentford stand der 24-Jährige jeweils in der Startelf. In beiden Partien wurde Lund nach rund 60 Minuten ausgewechselt. Dazu kam ein kurzer Einsatz in einer weiteren Ligapartie. Ein Stammplatz ist für den ehemaligen Kölner damit bislang noch nicht in Sicht.

Felipe Chavez: Für den Peruaner ging es nach seiner Leihe beim 1. FC Köln zunächst zurück zum FC Bayern München. Der Rekordmeister verlieh den 19-Jährigen anschließend für die Saison an den 1. FC Magdeburg. Der Zweitligist besitzt dabei eine Kaufoption. Chavez wartet bei seinem neuen Klub bislang allerdings noch auf seinen ersten Startelfeinsatz. In der laufenden Spielzeit kam der Offensivspieler bereits in drei Partien auf den Platz, wurde dabei aber jeweils eingewechselt. Ein Tor oder eine Vorlage stehen bislang ebenfalls noch nicht zu Buche.

Florian Kainz: Der läuft…

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Schwächen, Baustellen, Überraschungen – fünf Erkenntnisse aus dem Saisonstart des 1. FC Köln

René Wagner ließ eine Handvoll Nachwuchsspieler bei den Profis mittrainieren
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Schwächen, Baustellen, Überraschungen – fünf Erkenntnisse aus dem Saisonstart des 1. FC Köln

Fünf Pflichtspiele hat der 1. FC Köln seit dem Saisonstart absolviert. Nun bleiben zwei Wochenenden ohne Begegnung um Punkte, ehe es im Derby gegen Borussia Mönchengladbach weitergeht. Zeit für Rene Wagner und seine Mannschaft, um die ersten Wochen aufzuarbeiten. Denn der Saisonstart hat einige Erkenntnisse geliefert, an denen der FC in den kommenden Wochen arbeiten sollte.

Trotz des noch frühen Saisonzeitpunkts lassen sich bereits einige Entwicklungen erkennen. Dabei geht es nicht nur um die Ergebnisse, sondern auch um die Auftritte der Mannschaft und die Veränderungen innerhalb des Kaders.

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1. Defensive und Standards bleiben beim FC eine Baustelle

Die letzte Kette bleibt beim 1. FC Köln auch in dieser Spielzeit ein Thema. Vor allem ein Schwachpunkt zieht sich wie ein roter Faden auch über die Sommerpause hinaus. Denn bereits in der vergangenen Saison hatten die Geißböcke immer wieder Probleme bei Standardsituationen. Und daran hat sich bislang wenig geändert. Bereits fünf Gegentore kassierte der FC nach Standards. Heißt: Im Schnitt gibt es einen Gegentreffer nach einem ruhenden Ball. Der Wert ist noch schwächer als in der Vorsaison als es 0,6 Gegentore gab, Insgesamt fehlt es der Defensive noch an der nötigen Stabilität und Konsequenz. Immer wieder leisten sich die Kölner kleinere Fehler und Aussetzer, die von den Gegnern bestraft werden.


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2. Es fehlt die nötige Konstanz

Das Spiel gegen Hamburg war kein schlechtes und doch scheint auch diese Begegnung ein Muster zu offenbaren: Der FC schafft es bislang nicht, seine Leistung über die komplette Spielzeit konstant auf den Platz zu bringen. Stattdessen wechseln sich gute und schwächere Phasen regelmäßig ab. Gegen Hoffenheim war die erste Halbzeit noch schwächer, nach der Pause steigerten sich die Kölner deutlich und drehten die Partie. Auch beim VfB Stuttgart war die erste Hälfte schwach, ehe der FC nach dem Seitenwechsel besser wurde. Gegen Werder Bremen zeigte sich das Bild umgekehrt: Einer guten ersten Halbzeit folgte eine deutlich schwächere zweite Hälfte. Beim Hamburger SV spielte der FC erstmals über beide Halbzeiten ordentlich. Trotzdem gab es auch hier einige Schwächephasen.

3. Die Neuzugänge spielen bereits eine große Rolle

Die Sommer-Neuzugänge haben beim FC deutlich weniger Eingewöhnungszeit benötigt als vielleicht erwartet. Luka Lochoshvili und Gideon Mensah standen bislang in jedem Spiel in der Startelf. Dazu kamen gegen Werder Bremen und den Hamburger SV mit Mikey Moore, Ellyes Skhiri und Thijs Dallinga gleich drei weitere Neuzugänge beziehungsweise Rückkehrer zum Einsatz. In den vergangenen beiden Spielen bestand die Anfangsformation damit zu fast der Hälfte aus neuen Spielern. Trotz der kurzen gemeinsamen Zeit konnten die Neuzugänge bereits zeigen, was sie dem FC geben können. Mensah hat sich auf der linken Seite festgespielt, Dallinga sorgte gegen Hoffenheim mit seinem Doppelpack direkt für ein Ausrufezeichen. Auch Moore und Skhiri haben in ihren ersten Einsätzen bereits angedeutet, welche Qualitäten sie einbringen können.

4. Die Konkurrenz im Kader ist groß

Die Konkurrenz innerhalb des Kaders ist deutlich größer geworden und sorgt gleichzeitig für neue Möglichkeiten. Ein gutes Beispiel dafür ist Linton Maina. Der Offensivspieler schien nach der vergangenen Saison bereits weitgehend abgeschrieben, kämpfte sich nach einer guten Vorbereitung aber zurück und stand zuletzt in drei Ligaspielen in Folge in der Startelf. Gegen Hoffenheim bereitete Maina die Wende mit seiner Vorlage vor, gegen Werder Bremen erzielte er zwischenzeitlich die Führung. Die Konkurrenz führt gleichzeitig dazu, dass Wagner harte Entscheidungen treffen muss. Nicht jeder Spieler schafft es derzeit in den Kader. Rav van den Berg und Paul Okon-Engstler sind Beispiele dafür. Für den Trainer bedeutet die große Auswahl mehr Möglichkeiten, für die Spieler aber auch einen deutlich härteren Kampf um Einsatzzeiten.

5. Kein einfacher Weg

Mit den Begegnungen gegen Werder Bremen und den Hamburger SV haben die Geißböcke früh in der Saison bereits zwei Konkurrenten gespielt. Die Punkteausbeute ist mit einem Zähler aber ernüchternd. Zwar ist die Spielzeit noch jung, doch schon jetzt zeichnet sich ab, dass der Weg zum Saisonziel Klassenerhalt kein Selbstläufer wird. Immerhin gab es gegen die TSG einen Erfolg, den vielleicht nicht jeder vorab auf dem Zettel hatte. Vier Punkte aus vier Spielen ist unterm Strich okay, doch es wäre sicherlich mehr möglich gewesen.

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Das sind unsere Verlierer und Pechvögel des Saisonstarts beim 1. FC Köln

Rav van den Berg sitzt auf der Bank
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Das sind unsere Verlierer und Pechvögel des Saisonstarts beim 1. FC Köln

Nicht bei allen FC-Akteuren ist der Saisonstart nach Wunsch verlaufen. Einige Spieler wurden durch Verletzungen ausgebremst, andere konnten ihre Chancen bislang nicht nutzen oder sind in der Hierarchie zurückgefallen. Vor allem für einige etablierte Kräfte hat sich die Situation in den ersten Wochen verschärft. Das sind unsere Verlierer des Saisonauftakts beim 1 FC Köln.

Während sich einige Spieler unter Rene Wagner bereits festspielen konnten, müssen andere aktuell um ihre Einsatzzeiten kämpfen. Die Konkurrenz auf mehreren Positionen ist groß, zudem haben sich einige Akteure mit ihren Leistungen in den Vordergrund gespielt. Für die folgenden FC-Spieler verlief der Saisonstart deshalb bislang nicht wie erhofft.

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Rav van den Berg: Der Abwehrspieler kam im Sommer 2025 für rund acht Millionen Euro von Middlesbrough zum 1. FC Köln und galt als Top-Transfer. Unter dem ehemaligen FC-Trainer Lukas Kwasniok kam der Niederländer auch zum Einsatz, wurde allerdings immer wieder durch Verletzungen oder Sperren ausgebremst. Nach dem Trainerwechsel zu Rene Wagner stand van den Berg im ersten Spiel unter dem neuen Coach bei Eintracht Frankfurt in der Startelf und spielte die 90 Minuten durch. Seitdem wartet der Innenverteidiger allerdings auf die nächste Einsatzminute. Meist saß der 22-Jährige auf der Bank, gegen Werder Bremen und den Hamburger SV rutschte er in den vergangenen Wochen sogar aus dem Kader. Aktuell ist van den Berg in der Innenverteidiger-Hierarchie nur noch die Nummer vier hinter Joel Schmied, Luka Lochoshvili und Jahmai Simpson-Pusey. Seine Situation hat sich damit unter Wagner deutlich verschlechtert und dürfte weder für den FC noch für den Spieler zufriedenstellend sein.

Der Kampf um Einsatzzeit

Sebastian Sebulonsen: Der 26-Jährige war in der vergangenen Saison gesetzt und galt auch in der Vorbereitung als Nummer eins auf der Rechtsverteidigerposition. Kurz vor dem Saisonstart verletzte sich der Norweger allerdings am Oberschenkel und verpasste dadurch das Pokalspiel in Würzburg sowie die ersten beiden Bundesliga-Partien gegen Hoffenheim und Stuttgart. Gegen Werder Bremen feierte Sebulonsen als Joker sein Comeback. Beim Hamburger SV saß der Norweger dann allerdings 90 Minuten auf der Bank. Aktuell hat Alessio Castro-Montes auf der rechten Seite die Nase vorn. Für Sebulonsen geht es nun darum, wieder an ihm vorbeizukommen und sich seinen Platz zurückzuerobern. Das könnte bald der Fall sein, denn „Monty“ fällt vorerst verletzt aus.

Luca Waldschmidt: Auch der gebürtige Siegener wurde zu Beginn der Saison durch muskuläre Probleme ausgebremst. Der Offensivspieler verpasste dadurch das Pokalspiel in Würzburg und die ersten beiden Ligapartien. Auch für das Spiel gegen Werder Bremen kam ein Einsatz noch zu früh. Beim Hamburger SV feierte Waldschmidt schließlich als Einwechselspieler seine ersten Saisonminuten. Gleichzeitig ist die Konkurrenz in der Offensive größer geworden. Mit Mikey Moore hat der FC eine weitere Option bekommen, die um Einsatzzeiten kämpft. Für den 30-Jährigen wird es darum gehen, sich nach seinem verspäteten Saisonstart wieder stärker in den Vordergrund zu spielen.

Große Konkurrenz

Jan Thielmann: Der Offensivspieler erwischte zunächst eine ordentliche Vorbereitung und stand in den ersten drei Pflichtspielen gegen Würzburg, Hoffenheim und Stuttgart jeweils in der Startelf. Überzeugen konnte Thielmann dabei allerdings nicht wirklich. In den vergangenen beiden Partien gegen Werder Bremen und den Hamburger SV blieb der 24-Jährige komplett ohne Einsatzminuten. Aktuell ist die Konkurrenz auf den offensiven Positionen groß und einige seiner Mitspieler konnten ihre Chancen nutzen. Für Thielmann bedeutet das, dass er derzeit hinter anderen Offensivspielern zurückliegt und um den Anschluss kämpfen muss.

Paul Okon-Engstler: Der Australier stand in den ersten beiden Bundesliga-Spielen jeweils in der Startelf. Gegen Werder Bremen verlor der Youngster seinen Platz im Zentrum allerdings an Ellyes Skhiri. Okon-Engstler kam erst in der Nachspielzeit noch zu einem Kurzeinsatz. Beim Hamburger SV gehörte der 21-Jährige anschließend gar nicht mehr zum Kader. Im zentralen Mittelfeld ist die Konkurrenz für den Linksfuß derzeit groß. Hinter Skhiri, Krauß und Johannesson ist Okon-Engstler aktuell nur die vierte Option.

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Wiedererlangte Stärke, neue Stammkräfte, junge Talente – Unsere fünf Gewinner des Saisonauftakts

Jubel bei den Spielern des 1. FC Köln
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Wiedererlangte Stärke, neue Stammkräfte, junge Talente – Unsere fünf Gewinner des Saisonauftakts

Einige Neuzugänge haben sich beim FC bereits festgespielt, andere Akteure blühen unter Rene Wagner aktuell auf. Trotz des durchwachsenen Saisonauftakts gibt es einige Spieler, die sich in den ersten Wochen in den Vordergrund gespielt haben beim 1. FC Köln: Fünf Gewinner des Saisonstarts.

Der FC ist mit gemischten Gefühlen in die neue Saison gestartet. Nach dem Weiterkommen im DFB-Pokal folgten in der Bundesliga ein Sieg, ein Remis und zwei Niederlagen. Rund läuft es bei den Geißböcken deshalb längst nicht überall. Einige Spieler konnten aber bereits auf sich aufmerksam machen – und sich damit zu Gewinnern des Saisonstarts entwickeln.

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Linton Maina: Der Außenbahnspieler erwischte nach einer ordentlichen Vorbereitung zunächst einen Platz auf der Bank. Sowohl in Würzburg als auch gegen Hoffenheim kam Maina als Joker. Gegen die TSG leitete der Berliner mit seiner Vorlage die Wende ein. Der FC drehte die Partie und holte am Ende die ersten drei Punkte der Saison. Seitdem stand der schnelle Offensivspieler jeweils in der Startelf. Gegen Werder Bremen erzielte er zwischenzeitlich die Führung für die Kölner. Mit seinem Tempo und seiner Dynamik sorgt der 27-Jährige immer wieder dafür, dass der FC über die Außenbahn gefährlich werden kann.

Von Skepsis begleitet

Gideon Mensah: Der Linksverteidiger stieg erst später in die Vorbereitung ein und konnte in den Testspielen sowie im DFB-Pokal zunächst nicht wirklich überzeugen. Das änderte sich mit dem Start in die Bundesliga. Seitdem macht der Ghanaer seine Sache auf der linken Seite ordentlich. Vor allem defensiv präsentiert sich Mensah bislang sehr solide und lässt über seine Seite nur wenig zu. Mit Borna Sosa bekam der FC am Deadline Day noch einen weiteren Konkurrenten für die Position. Aktuell führt jedoch kein Weg am 28-Jährigen vorbei.

Ellyes Skhiri: Der Tunesier musste sich nach seiner Rückkehr in die Domstadt zunächst mit Kurzeinsätzen begnügen. Gegen Werder Bremen und zuletzt beim Hamburger SV bekam der Mittelfeldspieler dann erstmals von Beginn an das Vertrauen. Dabei konnte der Tunesier zeigen, was er dem FC geben kann. Vor allem im Zentrum bringt Skhiri Ruhe und Präsenz ins Kölner Spiel. Er kann gegen den Ball wichtige Räume schließen und gibt der Mannschaft gleichzeitig eine zusätzliche Option im Mittelfeld. Nach seinen ersten Einsätzen als Starter deutet sich an, dass Skhiri für den FC noch eine wichtige Rolle spielen kann. Seine Rückkehr entwickelt sich damit zunehmend zu einem Gewinn für die Geißböcke.

Mikey Moore: Der Engländer hat in seinen ersten Einsätzen direkt angedeutet, welche Qualitäten er in das Kölner Offensivspiel einbringen kann. Beim VfB Stuttgart wurde der 19-Jährige eingewechselt und sorgte sofort für einen Impuls. In seinem ersten Einsatz bereitete Moore zudem einen Treffer vor und setzte damit ein Ausrufezeichen. Gegen Werder Bremen blieb der Offensivspieler anschließend eher unauffällig. Beim Hamburger SV zeigte er sich dagegen wieder deutlich aktiver und brachte mit seinem Tempo und seiner Dynamik Bewegung in die Offensive. Gerade im Eins-gegen-eins kann Moore für den FC eine zusätzliche Waffe sein. Im eigenen Abschluss fehlt ihm aktuell noch die nötige Genauigkeit. Insgesamt hat der Londoner aber bereits gezeigt, dass er das Kölner Offensivspiel bereichern kann.

Alessio Castro-Montes: Der 29-Jährige profitierte zunächst von der Verletzung von Sebastian Sebulonsen. Dadurch bekam der Belgier die Chance, sich auf der rechten Seite festzuspielen – und nutzte diese bislang. Castro-Montes stand in jedem Spiel von Beginn an auf dem Platz und sammelte damit früh viel Spielpraxis. Auch nachdem Sebulonsen wieder fit war, bekam der Belgier zuletzt den Vorzug vor dem Norweger. Damit hat er sich in der Hierarchie zunächst behauptet. Ganz fehlerfrei sind seine Auftritte aber wahrlich nicht, immer wieder gibt es kleinere und auch größere Wackler. Dass er dennoch den Stammplatz hält macht ihn zu einem Gewinner.

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Es läuft nicht für die Leihspieler des 1. FC Köln: Sperre, Tribünenplatz, Auswechslungen – das Warten auf die neue Chance

Youssoupha Niang spielt mittlerweile für St. Pauli
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Es läuft nicht für die Leihspieler des 1. FC Köln: Sperre, Tribünenplatz, Auswechslungen – das Warten auf die neue Chance

Beim 1. FC Köln sitzt der Frust nach dem 1:2 beim Hamburger SV tief. Auch bei einigen Leihspielern des FC lief das Wochenende nicht nach Wunsch. Während sich einige Akteure über Einsatzzeit freuen durften, mussten andere erneut zuschauen. Keine gute Woche für die Leihspieler des 1. FC Köln.

Aktuell sind acht Spieler des 1. FC Köln an andere Vereine verliehen. Während einige von ihnen am Wochenende auf dem Platz standen, mussten andere erneut auf ihre Chance warten.

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Für Jusuf Gazibegovic bleibt die Situation bei Widzew Lodz derweil schwierig. Der Rechtsverteidiger war auch am Wochenende gegen Wieczysta Krakau noch nicht einsatzbereit und verpasste somit auch die zweite Partie unter seinem neuen Trainer Mateusz Stolarski. Nach seiner Oberschenkelverletzung befindet sich Gazibegovic zwar wieder im Mannschaftstraining, für eine Rückkehr in den Kader reichte es aber noch nicht. Widzew musste sich gegen Wieczysta mit einem 2:2 begnügen. Auch Elias Bakatukanda blieb am Wochenende wieder nur die Rolle des Tribünengastes. Der Innenverteidiger stand beim VfL Osnabrück erneut nicht im Kader. Die Niedersachsen kamen bei Holstein Kiel zu einem 1:1. Für Bakatukanda gab es damit erneut keine Einsatzminuten.

Taktische Wechsel

Anders sah es bei Youssoupha Niang aus. Der Angreifer stand beim Spiel des FC St. Pauli bei Energie Cottbus erneut in der Startelf. Allerdings war für den Kölner bereits nach rund einer halben Stunde Schluss. Kurz zuvor hatte St. Paulis Verteidiger Tomoya Ando die Gelb-Rote Karte gesehen. Trainer Marcel Rapp reagierte und brachte mit Lars Ritzka einen weiteren Verteidiger. Niang musste dafür weichen. Am Ende holten die Hamburger in Unterzahl noch einen Zähler. Ebenfalls von Beginn an dabei war Julian Pauli bei Odense BK. Der Abwehrspieler traf mit seinem Team auf Midtjylland und wurde beim Stand von 0:1 nach rund einer Stunde ausgewechselt. Odense spielte zu diesem Zeitpunkt in Überzahl. Aus taktischen Gründen musste Pauli dennoch vom Feld. Für ihn kam der ehemalige Hamburger Fiete Arp in die Partie. Die Maßnahme zahlte sich aus: Odense gelang noch der Ausgleich und damit der Punktgewinn.

Eingewechselt wurde dagegen Jaka Čuber Potočnik beim 1:1 von Rot-Weiss Essen gegen Hansa Rostock. Der Stürmer saß zunächst auf der Bank, kam in der 74. Minute aber noch in die Partie. Potočnik erlebte damit die Aufholjagd seiner Mannschaft auf dem Platz mit. In der 89. Minute erzielte Semir Telalovic den späten Ausgleich zum 1:1. Auch Fynn Schenten durfte am Wochenende von Beginn an ran. Nach vier Joker-Einsätzen feierte der Angreifer bei Roda Kerkrade sein Startelfdebüt. Gegner war die zweite Mannschaft von Ajax Amsterdam. Für Schenten war allerdings bereits zur Halbzeit wieder Schluss. Tore fielen anschließend keine mehr – Kerkrade und Ajax II trennten sich 0:0. Yannick Mausehund sammelte dagegen am Wochenende keine neuen Spielminuten. Der Abwehrspieler, der unter der Woche in Duisburg mit Gelb-Rot vom Platz flog, war für ein Spiel gesperrt. Zudem wurde die Partie des TSV Havelse gegen Fortuna Köln auf den 25. September verschoben.

Für Patrik Kristal gab es beim FC Thun ebenfalls keine Einsatzzeit. Der Mittelfeldspieler stand beim 2:1-Sieg beim FC Vaduz immerhin im Kader, blieb aber über die gesamte Spielzeit auf der Bank. Unter der Woche hatte Kristal noch sein Debüt für Thun gefeiert. Beim 2:4 gegen Servette FC wurde der 21-Jährige als Joker eingewechselt.

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Katastrophaler Saisonstart, viele neue Spieler und schwach vor beiden Toren – Das erwartet den 1. FC Köln gegen den Hamburger SV

Nicolas Capaldo im Zweikampf
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Katastrophaler Saisonstart, viele neue Spieler und schwach vor beiden Toren – Das erwartet den 1. FC Köln gegen den Hamburger SV

Eine Woche nach dem 1:1 gegen den SV Werder Bremen steht für den 1. FC Köln das letzte Bundesligaspiel vor der rund dreiwöchigen Länderspielpause an. Am Samstag gastiert das Team von Trainer René Wagner beim Hamburger SV. Die Rothosen blicken auf einen Fehlstart zurück und wollen nun vor heimischem Publikum die ersten Punkte holen. Trotz der aktuellen Tabellensituation wird die Aufgabe für den FC alles andere als einfach. Das erwartet den 1. FC Köln beim Hamburger SV.

Beim Hamburger SV könnte die Stimmung deutlich besser sein. Nach dem vermeintlich positiven Transfersommer waren die Hoffnungen auf eine zweite sorgenfreie Saison nach dem Aufstieg groß. Doch durch die gezeigten Leistungen an den ersten drei Spieltagen sind diese ganz schnell verflogen. Dennoch besitzt der HSV genügend Qualität, um den Turnaround zu schaffen. Dementsprechend groß ist die Herausforderung für die Geißböcke.

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Form: In der ersten Runde des DFB-Pokals zeigte sich der Hamburger SV noch souverän. Beim Drittligisten SC Verl setzte sich die Mannschaft von Trainer Merlin Polzin mit 3:0-Toren durch und zog ohne größere Probleme in die nächste Runde ein. Zum Bundesliga-Auftakt folgte dann allerdings der erste Dämpfer. Bei Borussia Dortmund unterlag der HSV trotz ordentlicher Leistung 0:2. Am zweiten Spieltag setzte es anschließend die erste deutliche Niederlage. Vor heimischem Publikum verlor Hamburg gegen den 1. FSV Mainz 05 0:5 und war über die komplette Spielzeit die unterlegene Mannschaft. Auch am vergangenen Sonntag mussten die Rothosen eine Klatsche einstecken. Beim Champions-League-Teilnehmer RB Leipzig kamen die Hamburger erneut mit 0:5 unter die Räder. Damit steht Hamburg nach drei Bundesliga-Spielen mit 0 Punkten und einem Torverhältnis von 0:12 auf dem letzten Tabellenplatz.

Techniker mit Torgefahr: Fabio Vieira

Im Fokus: Fabio Vieira. Der Portugiese kehrte nach seiner erfolgreichen Leihe in der vergangenen Saison am letzten Tag des Sommertransferfensters dauerhaft in den Norden zurück. In seiner ersten Spielzeit in Hamburg überzeugte der offensive Mittelfeldspieler mit seiner technischen Qualität und erzielte sieben Tore sowie fünf Assists. Dadurch hatte der 26-Jährige einen großen Anteil am letztlich doch souveränen Klassenerhalt. Nun soll Vieira auch in dieser Saison wieder für Kreativität und Ideen im letzten Drittel sorgen. Der ehemalige Arsenal-Profi ist vor allem zwischen den Linien gefährlich und kann mit seinem linken Fuß immer wieder Situationen auf engem Raum lösen. Für den HSV ist er deshalb ein wichtiger Baustein im Offensivspiel. In den ersten Wochen war der Portugiese noch nicht fit genug für die Anfangsformation. Gegen Köln soll Vieira nun aber bereit sein und dürfte daher mit hoher Wahrscheinlichkeit starten.

FC-Umfrage

Wer gewinnt?

Hamburger SV vs. 1. FC Köln
Hamburg
0 %
Remis
0 %
Köln
0 %
0 Stimmen

Harmlose Offensive: Neben dem SC Paderborn sind die Hamburger die einzige Mannschaft ohne eigenen Treffer in den ersten drei Spielen. Zudem gaben die Rothosen mit lediglich 26 Versuchen die wenigsten Torschüsse aller Bundesligisten ab. Der xGoals-Wert liegt knapp über zwei, damit wäre also zwei Treffer erwartbar gewesen.

Schwache Defensive: Das Team von Merlin Polzin ist aktuell gemeinsam mit Borussia Mönchengladbach die Schießbude der Liga. So kassierte der HSV bereits zwölf Gegentreffer und damit im Schnitt vier pro Partie. Würde Hamburg diesen Schnitt über die Saison halten, würden die Jungs aus dem Norden am Ende bei 136 kassierten Toren stehen. Allerdings liegen die Gegentore deutlich über dem gegnerischen xGoals-Wert. Hier wären gerade einmal sieben Gegentreffer erwartbar gewesen.

Zahlreiche Veränderungen

Harte Spielweise: Die Hamburger gehen in dieser Saison besonders robust zur Sache. So foulten die Rothosen bereits 46 Mal und damit am zweithäufigsten in der Liga. Nur Borussia Mönchengladbach weist mit 47 mehr Vergehen auf.

Viele neue Spieler: Im Sommer hat der HSV seinen Kader auf zahlreichen Positionen verändert. Mit Kofi Amoako, Albert Grønbæk, Martin Adeline, Patson Daka, Bilal Nadir, Sebastiaan Bornauw und Terem Moffi hatte Merlin Polzin schon früh einen Großteil seiner Mannschaft zusammen. Dennoch wurde Hamburg, wie bereits im vergangenen Jahr, auch am letzten Tag der Transferperiode noch einmal richtig aktiv. Mit Fábio Vieira und Zakaria El Ouahdi verpflichtete der HSV gleich zwei Spieler fest. Vieira kam vom FC Arsenal, El Ouahdi vom belgischen Erstligisten KRC Genk. Zusätzlich wurde David Möller Wolfe von den Wolverhampton Wanderers ausgeliehen. Damit kamen insgesamt zehn neue Profis an den Volkspark. Bislang konnte allerdings noch keiner der Neuzugänge wirklich weiterhelfen.

Formation: Merlin Polzin ließ seine Mannschaft in den ersten drei Bundesliga-Spielen jeweils in einem 3-4-2-1-System auflaufen. Im Tor ist Daniel Heuer Fernandes als Nummer eins gesetzt. In der Dreierkette gehören Jordan Torunarigha und Nicolas Capaldo zum Stammpersonal. In den ersten beiden Ligaspielen besetzte der ehemalige Kölner Sebastiaan Bornauw den dritten Platz. Beim Spiel in Leipzig fiel Bornauw aus, weshalb Shafiq Nandja in die Startelf rückte. Da Bornauw weiterhin angeschlagen ist und möglicherweise auch gegen Köln ausfällt, dürfte Nandja erneut beginnen. Auf der linken Außenbahn hat David Möller Wolfe derzeit die Nase vorn. Mit dem erst 16-jährigen Louis Lemke steht ihm allerdings ein talentierter Konkurrent gegenüber. Auf der rechten Seite hat sich Zakaria El Ouahdi gegen Bakary Jatta durchgesetzt und dürfte ebenfalls erneut starten. Im zentralen Mittelfeld ist Nicolai Remberg gesetzt. Neben ihm liefern sich Sambi Lokonga und Bilal Nadir aktuell ein Duell auf Augenhöhe.

Hinter der Spitze hat Albert Gronbæk auf der linken Halbposition derzeit das Vertrauen von Polzin. Auf der rechten Seite hat der HSV dagegen mehrere Möglichkeiten. Neben Fabio Vieira kommen auch Martin Adeline, Patson Daka, Immanuel Pherai und Otto Stange für diese Position infrage. Vieira dürfte sich dort in den kommenden Wochen jedoch festspielen. Im Angriff stehen mit Yussuf Poulsen und Terem Moffi zwei echte Kanten zur Verfügung. Auch Daka und Stange können die Position bekleiden. Polzin setzt grundsätzlich gerne auf bullige Stürmer, weshalb Moffi und Poulsen abhängig vom jeweiligen Gegner aktuell die ersten Optionen sind.

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René Wagner mit der Qual der Wahl: So könnte der 1. FC Köln gegen den Hamburger SV starten

Linton Maina gegen den Hamburger SV
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René Wagner mit der Qual der Wahl: So könnte der 1. FC Köln gegen den Hamburger SV starten

Am Samstagnachmittag sind die Geißböcke beim Hamburger SV gefordert. Dabei hat FC-Trainer René Wagner zahlreiche Möglichkeiten bei der Aufstellung, weil ihm nahezu der komplette Kader zur Verfügung steht: So könnte der 1. FC Köln gegen den HSV starten.

Gegen den Hamburger SV stehen René Wagner fast alle Spieler zur Verfügung. Damit hat der FC-Trainer nicht nur bei der ersten Elf die Qual der Wahl, sondern muss auch bei der Kaderbesetzung einige schwierige Entscheidungen treffen.

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Die Kölner müssen beim Auswärtsspiel an der Elbe weiter auf den Langzeitverletzten Timo Hübers verzichten. Wie erst in dieser Woche bekannt wurde, hatte der Innenverteidiger nach dem Trainingslager in Kitzbühel einen Rückschlag erlitten und musste sich einer zweiten Operation unterziehen. Die Rückkehr des 30-Jährigen ist daher weiter nicht abzusehen. Ansonsten stehen alle anderen Profis dem FC jedoch zur Verfügung, sodass Trainer René Wagner erneut harte Entscheidungen treffen muss.

FC-Umfrage

Wer gewinnt?

Hamburger SV vs. 1. FC Köln
Hamburg
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Remis
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So könnte der FC auflaufen

Im Tor bleibt Marvin Schwäbe als Kapitän und unangefochtene Nummer eins in der Mannschaft. Auf der Rechtsverteidigerposition begann gegen Werder Bremen trotz der Rückkehr von Sebastian Sebulonsen zunächst Alessio Castro-Montes. Der Belgier machte seine Sache in der ersten Halbzeit sehr ordentlich, baute nach der Pause allerdings etwas ab. Sebulonsen dagegen hinterließ nach seiner Einwechslung einen guten Eindruck. Da er nun nach seiner Verletzung eine weitere Woche im Training ist, könnte der Norweger gegen den HSV das Vertrauen von Beginn an erhalten.

So könnte der FC gegen Hamburg auflaufen

In der Innenverteidigung dürften Jahmai Simpson-Pusey und Luka Lochoshvili beginnen. Trotz des einen oder anderen Wacklers spricht aktuell vieles dafür, dass Wagner an dem Duo festhält. Auch auf der linken Defensivseite gibt es momentan keinen Grund für einen Wechsel. Gideon Mensah überzeugte über weite Strecken. Für Neuzugang Borna Sosa ist es deshalb aktuell schwierig, an ihm vorbeizukommen.

El Mala vor Startelf-Rückkehr

Im Zentrum zeigte Ellyes Skhiri gegen Werder Bremen, warum der FC ihn zurückgeholt hat. Der Tunesier dürfte deshalb auch in Hamburg von Beginn an spielen. Tom Krauß machte seine Sache neben dem Routinier ebenfalls ordentlich, allerdings könnte Wagner versuchen, mehr spielerische Elemente einzubauen. Dann wäre auch ein Einsatz von Isak Johannesson eine Möglichkeit. In der offensiven Dreierreihe dürfte Linton Maina nach zuletzt starken Leistungen auf der rechten Seite beginnen, während Mikey Moore erneut auf der Position hinter den Spitzen starten könnte. Auf der linken Seite dürfte es aber wohl zu einer Änderung kommen. Da Said El Mala laut Trainer Wagner nach seiner Erkrankung wieder bei 100 Prozent ist und die gesamte Woche trainiert hat, dürfte der Youngster für Marius Bülter in die Startelf rücken. Durch seine Nominierung für den DFB am Donnerstag hat der 20-Jährige zudem noch einmal einen zusätzlichen Ansporn bekommen.

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Zwei Rückkehrer, schmerzhafte Abgänge, aber viel Laufstärke: Das erwartet den 1. FC Köln gegen Werder Bremen

Sebastian Sebulonsen im Zweikampf im Duell gegen Bremen
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Zwei Rückkehrer, schmerzhafte Abgänge, aber viel Laufstärke: Das erwartet den 1. FC Köln gegen Werder Bremen

Acht Tage nach der deutlichen 1:4-Niederlage beim VfB Stuttgart wartet auf den 1. FC Köln bereits die nächste schwere Aufgabe. Am Samstagabend empfängt das Team von Trainer René Wagner im Topspiel Werder Bremen. Die Norddeutschen wollen nach dem erfolgreichen vergangenen Wochenende ihren Aufwärtstrend fortsetzen. Darauf muss sich der 1. FC Köln gegen Werder Bremen einstellen.

Bei Werder Bremen war die Stimmung zu Saisonbeginn nicht wirklich positiv. Viele Anhänger, aber auch Experten sahen die Werderaner als klaren Abstiegskandidaten. Diese Gedanken wurden nach dem ersten Bundesligaspiel in Freiburg noch größer. Am zweiten Spieltag zeigte die Mannschaft von Trainer Daniel Thioune jedoch, was in ihr steckt. Dadurch dürften die Gäste mit neuem Selbstvertrauen nach Köln reisen.

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Form: In der ersten Runde des DFB-Pokals waren die Bremer beim Oberligisten Lüneburger SK Hansa gefordert. Am Millerntor zeigte Werder von Beginn an eine konzentrierte, jedoch glanzlose Leistung und zog am Ende mit 3:0 in die nächste Runde ein. Zum Bundesliga-Auftakt folgte eine Woche später allerdings ein deutlicher Dämpfer. Beim SC Freiburg kam Bremen mit 1:4 unter die Räder und hatte Glück, dass das Ergebnis nicht noch deutlicher ausfiel. Am vergangenen Spieltag zeigten die Grün-Weißen dann vor heimischem Publikum gegen RB Leipzig wieder ein anderes Gesicht. Gegen die Roten Bullen wirkte Werder wie ausgewechselt und lag zwischenzeitlich mit 3:0 vorne. Trotz des Ehrentreffers von RB gewann Bremen am Ende völlig verdient und holte damit den ersten Dreier der Saison.

Im Fokus

Im Fokus: Mit Niclas Füllkrug und Eren Dinkçi sind zwei alte Bekannte per Leihe zu Werder Bremen zurückgekehrt. Füllkrug wechselte bereits 2006 in die Bremer Jugend, schaffte den Sprung zu den Profis und kehrte 2019 nach seiner Zeit bei Hannover 96 zurück. Bis 2023 entwickelte er sich zum Leistungsträger und erzielte in 127 Pflichtspielen 51 Tore. Dinkçi kam 2019 in die U19 und schaffte Anfang 2021 den Sprung zu den Profis. 2023 ging er auf Leihbasis nach Heidenheim, ehe 2024 der endgültige Wechsel zum SC Freiburg folgte. Nun ist der 24-Jährige zurück und soll auf der rechten Seite für Tempo sorgen. Gegen RB Leipzig zeigten beide bereits, was sie Werder geben können: Füllkrug und Dinkçi trafen jeweils und überzeugten auch darüber hinaus mit starken Leistungen. Die Fans hoffen nun, dass beide daran anknüpfen und ihren Teil zum Klassenerhalt beitragen. Ein Problem bleibt jedoch: Werder besitzt für keinen der beiden eine Kaufoption. Überzeugen die Rückkehrer nachhaltig, könnte ihre Zukunft in Bremen im kommenden Sommer erneut zum Thema werden.

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Hamburger SV vs. 1. FC Köln
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Schmerzhafte Abgänge: Werder musste im Sommer einige schmerzhafte Abgänge verkraften. Romano Schmid, Mio Backhaus und Karim Coulibaly stehen nicht mehr im Bremer Kader und hinterlassen jeweils ihre eigene Lücke. Besonders der Abgang von Schmid wiegt dabei schwer, da der Österreicher mit seiner Kreativität und spielerischen Qualität eine wichtige Rolle bei Werder einnahm. Auch Torhüter Mio Backhaus und Karim Coulibaly gehören zu den Spielern, deren Abgänge Bremen kompensieren muss. Hinzu kommt, dass sich mit Jens Stage und Justin Njinmah bereits zu Saisonbeginn zwei wichtige Spieler verletzt haben und Werder damit einige Zeit fehlen werden. Trotz der Rückkehrer muss Bremen damit aktuell einige personelle Rückschläge verkraften.

Laufstärke: Werder ist aktuell die drittlaufstärkste Mannschaft der Bundesliga. Nur Eintracht Frankfurt mit 247,2 Kilometern und der FC Bayern München mit 243,5 Kilometern kommen in den ersten beiden Ligaspielen auf eine noch höhere Laufleistung.

Harte Spielweise: Neben der Laufbereitschaft zeichnet Bremen auch eine körperlich intensive Spielweise aus. Mit bislang 27 Fouls am Gegner liegt Werder in dieser Statistik auf Platz drei. Nur der Hamburger SV mit 32 und Borussia Mönchengladbach mit 29 haben bislang häufiger Fouls am Gegner begangen.

Bremen meist im 4-3-3-System

Formation: Daniel Thioune setzte in den ersten beiden Bundesliga-Spielen jeweils auf ein 4-3-System. Im Tor ist Karl Hein die klare Nummer eins, in der Viererkette sind Amos Pieper und Marco Friedl gesetzt. Rechts dürfte Neuzugang Arthur nach seinem ordentlichen Auftritt gegen RB Leipzig zunächst den Vorzug erhalten, links hat Olivier Deman aktuell die Nase vorn. Mit Moussa Ndiaye, der am Deadline Day nach Bremen wechselte, bekommt er jedoch neue Konkurrenz. Auf der Sechs kämpfen Senne Lynen und Neuzugang Youri Reeger um den Platz. Nach einem schwachen Auftakt von Lynen überzeugte Reeger gegen Leipzig, weshalb der Neuzugang derzeit die besseren Karten hat. Auf den Achterpositionen sind Chuki und Ludovit Reis gesetzt. Offensiv bilden Marco Grüll links, Niclas Füllkrug im Zentrum und Eren Dinkçi rechts aktuell die erste Wahl.

Ausfälle VfB: Werder muss beim Spiel in Köln auf Keke Topp (Kreuzbandriss), Jens Stage (Sehnenriss) und Justin Njinmah (Oberschenkelverletzung) verzichten. Zudem sind Mitchell Weiser (Trainingsrückstand), Felix Agu (muskuläre Probleme) und Senne Lynen (Magenprobleme) fraglich.

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René Wagner und die „harten Entscheidungen“: So könnte der 1. FC Köln gegen Bremen starten

Said El Mala im Zweikampf gegen Werder Bremen
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René Wagner und die „harten Entscheidungen“: So könnte der 1. FC Köln gegen Bremen starten

Nach der 1:4-Pleite beim VfB Stuttgart am vergangenen Freitag geht es für den 1. FC Köln nun im eigenen Stadion weiter. Am Samstagabend empfängt das Team von Trainer René Wagner Werder Bremen zum „Topspiel“. Gegen die Norddeutschen kann der FC-Trainer wieder auf mehrere zuletzt fehlende Spieler zurückgreifen und das stellt ihn vor die harte Wahl: So könnte der 1. FC Köln gegen Bremen auflaufen.

Die Personalsituation beim 1. FC Köln entspannt sich. Gegen Werder Bremen können die Kölner wieder auf vier Profis bauen, die in der vergangenen Woche passen mussten. René Wagner hat dadurch die Qual der Wahl und kann fast aus dem kompletten Kader auswählen. Ob es Änderungen an der ersten Elf geben wird und wie viele es eventuell werden, wird sich spätestens am Samstag zeigen.

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Voraussichtliche Aufstellung FC gegen Bremen

Der 1. FC Köln muss beim Heimspiel gegen Werder Bremen lediglich auf den Langzeitverletzten Timo Hübers verzichten. Der Innenverteidiger befindet sich nach seiner schweren Knieverletzung weiter im Rehatraining und wird erst gegen Ende des Jahres wieder eine Option für den Kader sein. Im Vergleich zum Spiel gegen Stuttgart kann FC-Trainer René Wagner wieder auf vier Spieler zurückgreifen, die den Kölnern zuletzt nicht zur Verfügung standen. Neben Sebastian Sebulonsen und Luca Waldschmidt, die nach ihren Verletzungen in der Woche vor dem Stuttgart-Spiel wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen waren, sind auch Thijs Dallinga und Said El Mala nach überstandener Krankheit wieder fit. Während Dallinga bereits seit Wochenbeginn wieder mit der Mannschaft trainiert, arbeitete El Mala zu Wochenbeginn noch individuell. Dementsprechend deutete Wagner auch an, dass El Mala wohl nicht beginnen wird. Bei Dallinga sind die Chancen da gröer.

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So könnte der FC auflaufen

Im Tor wird wie gewohnt Marvin Schwäbe stehen. In der Innenverteidigung dürfte Luka Lochoshvili trotz seines schwachen Auftritts in Stuttgart erneut das Vertrauen des Trainers erhalten und gemeinsam mit Jahmai Simpson-Pusey beginnen. Auf der rechten Seite hängt vieles von Sebastian Sebulonsen ab. Kann der Norweger von Beginn an spielen, dürfte er den Vorzug vor Alessio Castro-Montes erhalten. Wagner erklärte aber, dass Sebulonsen eine Option sei. Auf der linken Seite hat Borna Sosa inzwischen seine erste komplette Trainingswoche in Köln absolviert und dürfte damit näher an die Startelf herangerückt sein. Allerdings machte Gideon Mensah sowohl gegen Hoffenheim als auch gegen Stuttgart seine Sache ordentlich. Deshalb gibt es derzeit nur wenige Gründe für Wagner, an dieser Position einen Wechsel vorzunehmen.

Reicht es bei El Mala und Dallinga?

Im zentralen Mittelfeld zeigten Isak Johannesson, Tom Krauß und Paul Okon-Engstler in Stuttgart vor allem in der ersten Halbzeit einen schwachen Auftritt. Nach der Pause musste Okon-Engstler seinen Platz räumen, dafür kam Ellyes Skhiri in die Partie. Der Tunesier lieferte eine ordentliche Leistung ab. Auch Krauß und Johannesson steigerten sich nach dem Seitenwechsel und präsentierten sich deutlich verbessert. Deshalb wird Skhiri gegen Bremen für Okon-Engstler ins Mittelfeld rutschen. In der Offensive blieb Jan Thielmann in Stuttgart blass und wurde zur Halbzeit durch Mikey Moore ersetzt. Der junge Engländer zeigte nach seiner Einwechslung direkt seine Qualitäten, scheiterte zweimal am starken Stuttgarter Torhüter Fabian Bredlow und bereitete zudem den Anschlusstreffer der Kölner vor.

Deshalb wird Wagner im Heimspiel gegen Bremen von Beginn an auf Moore setzen. Da es für den Flügelspieler El Mala wohl noch nicht für 90 Minuten reichen wird, könnten Linton Maina oder Reigan Heskey seinen Platz auf der linken Seite einnehmen. Im Sturmzentrum deutet sich ein Duell auf Augenhöhe an. Ragnar Ache zeigte gegen Stuttgart keine gute Leistung. Ist Dallinga nach seiner Rückkehr ins Mannschaftstraining bereits bereit für einen Einsatz von Beginn an, könnte der Niederländer seine Chance erhalten. Andernfalls dürfte Ache erneut starten und Dallinga im Laufe der Partie von der Bank kommen.

Wer fällt gegen Werder Bremen aus?

Im Hinspiel der Saison 2026/27 muss der 1. FC Köln lediglich auf den Langzeitverletzten Timo Hübers verzichten. Somit hat René Wagner die Qual der Wahl.

Ist Said El Mala schon fit?

Der Offensivspieler kann zwar wieder ran, wird aber wohl nicht beginnen.

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Sorgenkind, schwere Vorwürfe und Bankplatz: Von Edson Álvarez bis Chibo Obi – Was wurde aus den Transfergerüchten des 1. FC Köln?

Chido Obi soll das Kölner Interesse geweckt haben
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Sorgenkind, schwere Vorwürfe und Bankplatz: Von Edson Álvarez bis Chibo Obi – Was wurde aus den Transfergerüchten des 1. FC Köln?

Der 1. FC Köln hat im Sommer einige Kaderbaustellen auf dem Transfermarkt geschlossen und neue Spieler verpflichtet. Doch rund um das Geißbockheim wurden noch zahlreiche weitere Namen gehandelt. Manche Gerüchte waren heiß, andere kühlten schnell wieder ab. Einige der Kandidaten sind inzwischen bei anderen Vereinen gelandet und haben dort bereits erste Spuren hinterlassen. Wir haben uns die heißesten Namen noch einmal angeschaut und zeigen, wo sie heute stehen. Was wurde aus den Transfergerüchten des 1. FC Köln?

Zehn neue Spieler haben die Geißböcke im Sommer verpflichtet und damit den Wunsch des Trainers entsprochen – auch wenn nicht alle Spieler für die Profis vorgesehen sind. Doch was wurde eigentlich aus den weiteren gehandelten Kandidaten?

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Edson Álvarez

Als der Name des Mexikaners rund um das Geißbockheim aufkam, war die Euphorie bei den meisten FC-Fans groß. Álvarez galt als möglicher Nachfolger von Eric Martel und damit als Wunschlösung für die Sechserposition. Zum Wechsel nach Köln kam es bekanntlich nicht – der Mittelfeldspieler blieb bei West Ham United. Dort ist seine Situation allerdings alles andere als optimal. In der Championship stand Álvarez in dieser Saison bislang noch kein einziges Mal im Kader. Sein einziger Pflichtspieleinsatz erfolgte im EFL Cup. Beim 3:0 gegen Portsmouth, dem ersten Pflichtspiel der Hammers in dieser Saison, stand der Mexikaner in der Startelf und spielte 75 Minuten. In der zweiten Runde gegen Southampton stand er erneut nicht im Kader. Zuletzt wehrte sich der 28-Jährige gegen Vorwürfe im Zusammenhang mit einem Entführungsfall via Instagram.

Rani Khedira

Auch Rani Khedira wurde beim FC als mögliche Lösung für das defensive Mittelfeld betrachtet. Der 32-Jährige bringt reichlich Bundesliga-Erfahrung mit und hätte dem Kölner Zentrum mindestens Führungsqualität geben können. Khedira blieb allerdings bei Union Berlin – und ist dort weiterhin eine wichtige Figur. Der Mittelfeldspieler führte die Eisernen sowohl in der ersten Runde des DFB-Pokals als auch in den ersten beiden Bundesliga-Spielen als Kapitän aufs Feld. Dabei absolvierte er alle drei Partien über die kompletten 90 Minuten.

David Martínez

David Martínez war vor allem aufgrund seines Potenzials interessant. Der Venezolaner spielte bei Los Angeles FC und wurde als offensiver Kandidat für die Kölner Außenbahn gehandelt. Bereits früh im Sommer hieß es in südamerikanischen Medien, dass ein Wechsel kurz bevorstünde. Anfang September machte Martínez tatsächlich aber einen anderen Schritt – eben nicht nach Köln. Der 20-Jährige wechselte für rund 8,5 Millionen Dollar von LAFC zum dänischen Club FC Midtjylland. Für seinen neuen Verein hat Martínez bislang noch kein Spiel bestritten.

Chido Obi

Chido Obi galt als eines der spannendsten Nachwuchstalente auf dem Kölner Radar. Der 18-jährige Stürmer steht bei Manchester United unter Vertrag und wurde im Sommer als mögliche Leihoption für den FC gehandelt. Letztlich wurde daraus nichts. Obi entschied sich nach dem Ende des englischen Transferfensters für eine Leihe zu Willem II in die Niederlande. Sein Debüt in der Eredivisie ließ anschließend nicht lange auf sich warten: Bei der 0:3-Niederlage von Willem II gegen Excelsior Rotterdam wurde der Angreifer eingewechselt und kam damit zu seinen ersten Minuten für den neuen Klub.

FC-Umfrage

Wer gewinnt?

Hamburger SV vs. 1. FC Köln
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Eric-Junior Bocat

Eric-Junior Bocat wurde als mögliche Verstärkung für die linke Abwehrseite ins Spiel gebracht. Der Franzose stand bei Stoke City unter Vertrag und hätte beim FC die offene Position auf der linken Defensivseite neben Gideon Mensah schließen können. Am Ende blieb der Wechsel aus, Bocat ist bei Stoke aber weiterhin eine feste Größe. In den ersten Wochen der neuen Championship-Saison stand der 27-Jährige jeweils in der Startelf und gehört damit weiter zum gesetzten Personal der Engländer.

Sedi Kinteh

Bei Sedi Kinteh spielte eine andere Personalie offensichtlich eine entscheidende Rolle. Der FC beschäftigte sich mit dem jungen Innenverteidiger von Tromsø IL, soll sogar Gespräche geführt haben, gleichzeitig entwickelte sich der Transfer von Jahmai Simpson-Pusey in eine andere Richtung. Köln holte Simpson-Pusey fest – damit wurde die Spur zu Kinteh zunehmend kälter. Kinteh wechselte schließlich für rund 6,5 Millionen Euro zu Al-Ahli nach Saudi-Arabien. Für seinen neuen Verein kam der 19-Jährige bislang allerdings noch nicht zum Einsatz.

Otto Rosengren

Otto Rosengren war eine interessante Alternative für das zentrale Mittelfeld. Der Schwede von Malmö FF wurde vom FC beobachtet und passte mit seinem Profil durchaus ins gesuchte Beuteschema. Zu einem Wechsel kam es jedoch nicht. Rosengren gehört bei Malmö weiterhin zum Stammpersonal und ist aus der Mannschaft kaum wegzudenken. Der Mittelfeldspieler sammelt regelmäßig Spielpraxis und bleibt damit eine feste Größe in seinem Team.

Martin Adeline

Martin Adeline besaß ein Profil, an dem der FC interessiert gewesen sein soll. Der Mittelfeldspieler hatte bei Troyes auf sich aufmerksam gemacht und fand letztlich tatsächlich den Weg in die Bundesliga – allerdings nicht nach Köln. Adeline schloss sich dem Hamburger SV an und gehört unter Trainer Merlin Polzin in allen drei Pflichtspielen zur Startelf.

Marcel Regula steht angeblich auf dem Zettel der Geißböcke
Marcel Regula stand angeblich auf dem Zettel der Geißböcke

Giovani Versini

Auch Giovani Versini wurde in Köln gehandelt. Der Offensivspieler kam vom französischen Zweitligisten Pau FC und galt als interessantes Talent für die Offensive. Anfang September machte Versini den nächsten Schritt und wechselte für rund zwei Millionen Euro zu Stade Brest in die Ligue 1. Der 22-Jährige feierte dort am vergangenen Wochenende nach seiner Einwechslung direkt sein Debüt und sammelte damit seine ersten Minuten in der französischen Beletage.

Ethan Nwaneri

Der Name Ethan Nwaneri sorgte ähnlich wie Edson Álvarez für viel positive Stimmung rund um den FC. Aus den Gerüchten um einen Wechsel nach Köln wurde jedoch schnell die Luft herausgenommen. Dennoch fand der junge Engländer den Weg nach Deutschland: Am Deadline Day holte ihn Borussia Dortmund als Ersatz für den verletzten Giannis Konstantelias in die Bundesliga. Dort feierte der 19-Jährige am vergangenen Wochenende direkt sein Debüt. Nach der Verletzung von Filippo Mané wurde Nwaneri bereits in der ersten Halbzeit eingewechselt und zeigte einen guten Auftritt. Besonders auffällig war seine Beteiligung am späten Dortmunder Sieg: Seine Hereingabe führte zum 3:2-Siegtreffer.

Marcel Regula

Marcel Regula war im Sommer ein sehr heißes Thema am Geißbockheim. Der 19-jährige Offensivspieler von Zagłębie Lubin galt beim 1. FC Köln als möglicher Ersatz, sollte Said El Mala den Verein verlassen. Der Transfer kam letztlich nicht zustande. Später wurde Regula auch beim BVB zum Thema, nachdem sich Neuzugang Giannis Konstantelias am ersten Bundesliga-Spieltag einen Kreuzbandriss zugezogen hatte. Dortmund suchte kurzfristig Ersatz und beschäftigte sich neben Regula auch mit Ethan Nwaneri. Am Ende entschieden sich die Dortmunder für den Engländer, womit Regula in Lubin blieb.

Amario Cozier-Duberry

Amario Cozier-Duberry hatte eine starke Saison bei Bolton Wanderers hinter sich und feierte dort den Aufstieg in die Championship. Anschließend kehrte der Flügelspieler zunächst zu Brighton & Hove Albion zurück. Beim Team von Trainer Fabian Hürzeler kam Cozier-Duberry noch zu einem Kurzeinsatz in der Conference-League-Qualifikation gegen Tromsø IL. Anfang September folgte dann der nächste Schritt: Brighton verlieh den 21-Jährigen für die Saison an Middlesbrough in die zweite englische Liga. Dort stand Cozier-Duberry am vergangenen Spieltag erstmals im Kader, wartet aber noch auf sein Debüt.

Was wurde aus Chido Obi?

Obi entschied sich nach dem Ende des englischen Transferfensters für eine Leihe zu Willem II in die Niederlande. Sein Debüt in der Eredivisie ließ anschließend nicht lange auf sich warten

Warum scheiterte der Transfer von Edson Álvarez?

Álvarez galt als möglicher Nachfolger von Eric Martel und damit als Wunschlösung für die Sechserposition. Zum Wechsel nach Köln kam es bekanntlich nicht – der Mittelfeldspieler blieb bei West Ham United.

Was wurde aus Martin Adeline?

Adeline schloss sich dem Hamburger SV an und gehört unter Trainer Merlin Polzin in allen drei Pflichtspielen zur Startelf.

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