Torwartfrage geklärt: René Wagner verzichtet auf Pokal-Torwart und setzt auf die „klare Nummer eins“

Ron-Robert Zieler und Marvin Schwäbe
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Torwartfrage geklärt: René Wagner verzichtet auf Pokal-Torwart und setzt auf die „klare Nummer eins“

In der vergangenen Saison stand der Weltmeister im Cup im Tor und die Nummer 1 in der Liga, das soll sich nun ändern beim 1. FC Köln: René Wagner setzt auch im DFB-Pokal auf Stammkeeper Marvin Schwäbe. Der Trainer will mit der bestmöglichen Elf auflaufen.

Auch für Marvin Schwäbe steht am Montag das erste Pflichtspiel an. Obwohl der Keeper die Nummer eins und Kapitän ist, war das nicht selbstverständlich. Schließlich stand in der Vorsaison Ron-Robert Zieler im Cup zwischen den Pfosten.

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Dass René Wagner im Pokal mit den Geißböcken möglichst weitkommen will, steht wohl außer Frage. Dennoch betonte der Keeper am Freitagnachmittag genau das noch einmal explizit. „Die Chance wollen wir von Tag eins auch einfach wahrnehmen“, sagte der Trainer. Und deswegen sei es für ihn auch eine grundsätzliche Sache, die vermeintlich beste Elf auf den Platz zu schicken. Und jene Elf beinhaltet nun mal auch den Keeper. Wagner beantwortete in der Pressekonferenz vor dem Pokalspiel die Frage nach dem Keeper entschieden. „Marvin Schwäbe steht im Tor“, sagte der Coach. „Ich habe mir selber mal die klare Prämisse auferlegt, dass ich in diesem Wettbewerb mit der bestmöglichen Mannschaft ins Feld gehe. Dazu gehört für mich die Nummer eins im Tor. Weil wir einfach die Chance haben, auch jede Runde weiterzukommen.“

„Er ist ein paar Jahre im Geschäft“

Damit wählte der Trainer einen anderen Weg als noch sein Vorgänger Lukas Kwasniok. Der vertraute in der vergangenen Spielzeit im Pokal dem Weltmeister von 2014. Das hat sich unter René Wagner also in Sachen Aufstellung grundlegend verändert. Zieler droht also eine komplette Saison auf der Bank. „Ron-Robert ist da aber Profi genug. Er ist ja jetzt auch schon ein paar Jahre im Geschäft. Natürlich ist ein Wettkampfsportler nicht zufrieden, wenn er auf der Bank sitzen muss“, erklärte der Kölner Cheftrainer weiter. „Aber Ron-Robert macht das ja schon in der Bundesliga. Und der wird das jetzt auch im Pokalsuper machen. Und wenn dann mal sein Mann gefragt ist, dann wird er da sein.“ In der Vergangenheit nutzten bekanntlich viele Trainer im Pokal die Chance, ihren Ersatzkeepern Einsatzminuten zu verschaffen. Das wird unter René Wagner nun ganz offensichtlich nicht der Fall sein.


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Warum hat der 1. FC Köln so viele Fans?

Der Verein verbindet Tradition, Emotionen und eine starke regionale Identität. Besonders im Rheinland ist der 1. FC Köln tief verwurzelt und begeistert Fans aller Generationen.

Wird der 1. FC Köln noch auf dem Transfermarkt zuschlagen?

Der FC sucht vor allem auf den Positionen des Sechsers und des Linksverteidigers nach weiteren Spielern. Aber auch weitere Offensivspieler sollen nach Köln wechseln.

Was ist mit Mikey Moore?

Der FC ist weiterhin an einer Verpflichtung des Youngsters interessiert. Allerdings lässt Trainer Roberto de Zerbi den Spieler nur ziehen, wenn er einen Nachfolger gefunden hat. Auf dem Wunschzettel steht Savinho sehr weit oben. Eine Einigung mit ManCity steht noch aus.

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Wechsel steht kurz bevor: Bringt Savinho den Transfer von Wunschspieler Mikey Moore nun ins Rollen?

Savinho läuft wohl nicht mehr für Manchester City auf
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Wechsel steht kurz bevor: Bringt Savinho den Transfer von Wunschspieler Mikey Moore nun ins Rollen?

Gibt es für die Geißböcke nun auch noch den nächsten Wunschspieler? Zumindest scheint sich eine Blockade im Transferstau um das englische Talent zu lösen beim 1. FC Köln: Tottenham findet seinen Nachfolger für Mikey Moore. Savinho steht vor einem Wechsel zu den Lilywhites.

Nun könnte es unter Umständen ganz schnell gehen. Mikey Moore könnte tatsächlich schon bald grünes Licht und die Freigabe bekommen. Denn es scheint sich zumindest ein Knoten im Tauziehen um den Youngster zu lösen.

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Schon am Donnerstagvormittag kristallisierte sich heraus, dass Thomas Kessler Wort gehalten hatte. Der Geschäftsführer der Geißböcke hatte am Sonntag gesagt, dass es diese Woche Transfers geben könne. Die „Bild“ enthüllte schon früh den bevorstehenden Medizincheck von Ellyes Skhiri. Fällt der Tunesier nicht durch, wird am Freitag die zweite Neuverpflichtung der Woche bekannt gegeben. Thijs Dallinga trainierte bereits mit der Mannschaft als der Mittelfeldspieler noch untersucht wurde. Die Chancen, dass es schon bald einen weiteren Wechsel nach Köln geben wird, sind seit Donnerstag ebenfalls gestiegen. Denn in der Causa Mikey Moore könnte es vielleicht schon bald eine Lösung geben. Wie von come-on-fc.com schon vor Wochen berichtet, hatte Roberto de Zerbi sein Veto bei dem Deal eingelegt, weil der Wechsel von Wunschspieler Savinho nicht in trockenen Tüchern war. Dem Italiener fehlte ein möglicher Nachfolger für Moore – eben Savinho.

Tottenham will auch Omar Marmoush

Der Brasilianer hatte wiederum seinen Wunsch bei ManCity hinterlegt, in den Norden Londons wechseln zu dürfen. Auch das war Teil des Domino-Spiels. Denn auch bei den Skyblues hat man sich nach einem Linksaußen umgesehen. Nun aber scheint es eine Einigung zwischen Tottenham und Manchester zu geben. Die Lilywhites sollen laut Reporter Cahe Mota von „Globo“ bereit sein, knapp 100 Millionen Euro (inklusive Boni) für den Brasilianer zu bezahlen. Ein Angebot, das Manchester wohl annehmen wird. Laut „Globo“ liege eine Einigung vor. Und Tottenham soll mit Omar Marmoush auch noch einen zweiten Offensivspieler mit unter Vertrag nehmen wollen. Und damit einen weiteren Offensivspieler, der bekanntlich ebenfalls auf der linken Außenbahn auflaufen kann. Damit dürften die Chancen auf Einsatzzeiten für Mikey Moore in Tottenham wieder sinken. Wie berichtet, will der Youngster den Sprung in die Premier League schaffen. 

Der 19-Jährige ist aber durchaus bereit, den Umweg Bundesliga zu nehmen. Denn zwischen den Kölnern und dem Spieler soll es bereits seit Wochen eine Einigung geben. Nur Trainer de Zerbi unterband den Wechsel. Dem Vernehmen nach stand für Moore bereits ein Privatjet bereit, der den Spieler nach Köln bringen sollte. Nun deutet sich an, dass die Leihe durchaus wahrscheinlich ist. Der junge Engländer soll ein Jahr ausgeliehen werden. Im Vertrag ist keine Kaufoption verankert. Denn Tottenham setzt mittelfristig auf das Talent. Sollte Savinho allerdings nicht bis Freitag 12 Uhr für Tottenham registriert sein, könnte Moore noch einmal für Tottenham zum Einsatz kommen. Denn dann dürfte der Brasilianer am Samstag gegen Brentford nicht auflaufen. Die Alternative wäre wohl der junge Engländer.

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Player to watch: Wäre Esmir Bajraktarević ein interessanter Spieler für den 1. FC Köln?

Esmir Bajraktarević jubelt nach dem Spiel von Bosnien-Herzegowina gegen Italien
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Player to watch: Wäre Esmir Bajraktarević ein interessanter Spieler für den 1. FC Köln?

In zwei Wochen endet die Transferphase in Deutschland mit dem Deadline Day. Und der FC sucht noch nach weiteren Spielern. Neben einem zentralen Mittelfeldspieler und einem Linksverteidiger könnte es noch Offensivkräfte geben. Wir haben mal einen Blick auf einen Spieler geworfen, der gut zum 1. FC Köln passen würde: Esmir Bajraktarević ist ein Player to watch.

Die Erleichterung war bei vielen FC-Fans groß, als das Thema Said El Mala in der vergangenen Woche vermeintlich ein Ende gefunden hatte. Doch mit dem Interesse von RB Leipzig geht der Poker offenbar in die nächste Runde und die Frage stellt sich durchaus, ob der Youngster bleiben wird. Ungeachtet dessen gibt es durchaus die Idee, dass der FC auch weiterhin in der Offensive nachbessern muss. Ein interessanter Name wäre sicherlich Esmir Bajraktarević. Der Rechtsaußen steht bei Eindhoven vor dem Abflug, gilt als ein großes Talent und ist dementsprechend nicht billig. Doch von seinem Profil würde er sehr gut zum FC und den Planungen von Thomas Kessler passen. Es handelt sich nicht um ein Transfergerücht.

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Der gebürtige Amerikaner gilt in Bosnien als eins der größten Talente des Landes, dem Spieler wird dort sogar eine Zukunft als „Weltspitze“-Spieler vorausgesagt. Nicht umsonst kommt der 21-Jährige schon auf 20 Einsätze in der Nationalmannschaft von Bosnien-Herzegowina, nahm gerade erst an der WM teil und stand dort bei vier Einsätzen drei Mal in der Anfangsformation. Der Rechtsaußen von PSV Eindhoven kann auch hinter den Spitzen spielen, wurde sogar schon als Stürmer eingesetzt und in seiner Zeit in Amerika auf der linken Außenbahn. Aktuell wird der Marktwert auf acht Millionen Euro geschätzt, bei dem nachgesagten Entwicklungspotenzial, geht man in den Niederlanden davon aus, dass dieser schnell steigen könnte. Eindhoven soll daher auch mehr als die kolportierten acht Millionen für den Spieler, der Vertrag bis 2029 hat, verlangen. Und doch könnte sich eine Verpflichtung durchaus lohnen.

El-Mala-Vibes in den Niederlanden

Der 21-Jährige ist ein dynamischer, offensiver Flügelspieler, der immer wieder das Eins-gegen-Eins sucht und mit seinen Dribblings meist erfolgreich ist. Dabei profitiert der Bosnier von seiner Geschwindigkeit, einer engen Ballführung und starken Ballkontrolle. Bajraktarević zieht gerne von der Außenposition ins Zentrum und sucht dann den Abschluss. Überhaupt fackelt der Spieler nicht lange, auch nicht aus der zweiten Reihe. In den Niederlanden wird ihm ein aktives, aggressives Anlaufen gegen den Ball nachgesagt. Allerdings heißt es dort auch, dass der 21-Jährige mitunter schon mal zu risikofreudig und fehleranfällig sei. Felder, an denen zu arbeiten sei. Schaut man sich den bosnischen Nationalspieler in Spielszenen im Dribbling und in Offensivaktionen an, sind gewisse Said-El-Mala-Vibes nicht von der Hand zu weisen.

Mit großen Erwartungen war der Offensivspieler im Sommer 2024 aus der MLS in die Niederlande gewechselt, erfüllte diese vor allem in der vergangenen Saison. Doch nach der WM hat der Spieler Schwierigkeiten, sich wieder in die Mannschaft zu integrieren. In Eindhoven geht man offenbar von einem Abschied des Spielers aus. Denn wie unter anderem Eindhovens Dagblad berichtet, sind gleich mehrere Clubs aus Europa an dem Spieler interessiert. Und – so heißt es in niederländischen und bosnischen Medien übereinstimmend – ein konkretes Interesse kommt wohl aus der Bundesliga. Nicht nur das, es soll sogar schon Gespräche gegeben haben. Um welchen Bundesligisten es sich handelt, ist nicht bekannt. In Foren wird über Bremen und Köln spekuliert. Allerdings ist die Ablöse für beide Bundesligisten doch sehr hoch. PSV ist auch bereit, den 21-Jährigen abzugeben, wenn denn das passende Angebot auf dem Tisch liegt.

Ob der FC bereit oder in der Lage ist, für Bajraktarević einen kolportierten zweistelligen Millionenbetrag auf den Tisch zu legen, hängt wohl in erster Linie mit der Zukunft von Said El Mala zusammen. Spannend wäre der Spieler für den FC allemal.

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Gibt es aktuell realistische Transfergerüchte beim 1. FC Köln?

Vor allem ein Wechsel von Mikey Moore erscheint aktuell sehr wahrscheinlich. Spieler und Verein sollen sich einig sein. Allerdings hält man in Tottenham große Stücke auf den Spieler. Trainer Roberto di Zerbi trifft offenbar die finale Entscheidung. Zudem werden nach wie vor Ellyes Skhiri und Rani Khedira für die Position auf der Sechs genannt. Und auch Marcel Regula könnte eine Option werden,

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Generalprobe gegen den Aufsteiger: Der 1. FC Köln trifft am Sonntag in zwei Spielen auf den SC Paderborn

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Generalprobe gegen den Aufsteiger: Der 1. FC Köln trifft am Sonntag in zwei Spielen auf den SC Paderborn

Eine Woche bevor der 1. FC Köln mit dem Pokalspiel in Würzburg offiziell in die Saison startet, steht für das Team von René Wagner noch ein letzter Test auf dem Programm. 1. FC Köln: Die Geißböcke testen gegen den SC Paderborn.

Das Warten hat bald ein Ende. Die Saisonvorbereitung läuft auf Hochtouren und die Tage bis zum Pokalspiel in Würzburg werden weniger. Bevor es endlich wieder losgeht, kommt es für den 1. FC Köln noch zu einem letzten Härtetest. Am kommenden Sonntag fährt der FC für einen Doppel-Test unter Ausschluss der Öffentlichkeit zum frischgebackenen Bundesliga-Aufsteiger SC Paderborn.

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Auf dem Plan stehen zweimal 90 Minuten, die womöglich sehr aufschlussreich sein können. Wer sind die Gewinner der Vorbereitung? Und wie schlagen sich die Neuzugänge? Alles Fragen, die in diesem letzten Test beantwortet werden könnten. Gespielt werden in Paderborn ab 12:30 Uhr die ersten und ab 14:30 die zweiten 90 Minuten. Auch wenn beide Partien unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden, gibt es trotzdem einen Liveticker.

In den bisherigen Testspielen sind die Kölner ordentlich aufgetreten, jedoch ohne zu glänzen. Auf einen 5:0-Sieg gegen den Bezirksligisten Rheinsüd Köln, folgte ein 8:0-Erfolg gegen Bergisch Gladbach und ein 2:2 zum Abschluss des Trainingslagers in Kitzbühel gegen Hertha BSC. Am vergangenen Freitag und Samstag gab es dann noch jeweils ein Testspiel gegen Real Sociedad, die die Kölner mit 2:0 beziehungsweise 2:1 für sich entscheiden konnten. Mit der Partie gegen den SC Paderborn kommt es für den FC im letzten Test erstmalig in dieser Saison zum Aufeinandertreffen mit einem anderen Team aus der Bundesliga. Die Spiele gegen den Aufsteiger können also bereits ein erster Fingerzeig sein, wie die Vorbereitung unter René Wagner verlaufen ist und wie weit der FC im Vergleich zur Ligakonkurrenz schon ist.

Junge Paderborner Mannschaft mit Ex-Kölner Kultstürmer

Nach sechs Jahren in der 2. Bundesliga ist der SC Paderborn zurück in der Bundesliga. In einer dramatischen Relegation gegen den VfL Wolfsburg konnte sich der SCP nach Verlängerung durchsetzen und damit nach 2014 und 2019 zum dritten Mal ins deutsche Fußballoberhaus aufsteigen. Der Klassenerhalt in Liga 1 ist den Ostwestfalen bisher jedoch noch nie gelungen. Um das zu ändern, setzen Cheftrainer Ralf Kettemann und sein Trainerteam um Ex-Kapitän Uwe Hünemaier auf eine eher unerfahrene Truppe, die im Schnitt gerade einmal 24,6 Jahre alt ist. Erstmalig gegen seinen alten Verein auflaufen wird Steffen Tigges, der von 2022 bis 2025 das FC-Trikot getragen hat und für die Kölner in 71 Spielen neun Tore erzielte, bevor er den Club im letzten Sommer in Richtung Paderborn verlassen hat.

Weitere Namen, die dem einen oder anderen FC-Fan bekannt vorkommen könnten, sind Raphael Obermair und Laurin Curda. Obermair war damals einer der Wunschspieler von Lukas Kwasniok, als er vom SC nach Köln wechselte. Paderborn wollte jedoch nicht verkaufen, weshalb kein Deal zustande kam. Curda, der mit seinem Tor in der Verlängerung die Paderborner erst in die Bundesliga geschossen hatte, wurde in diesem Sommer mit einigen Bundesligisten, unter anderem wohl auch dem FC, in Verbindung gebracht. Diese Gerüchte kühlte jedoch alle wieder ab, sodass der Rechtsaußen nach aktuellem Stand in der kommenden Saison für den SC Paderborn in der Bundesliga aufläuft. Das Testspiel gegen Köln ist auch für den SCP der letzte Härtetest, bevor sie eine Woche später mit dem Pokalspiel beim 1. FC Phoenix Lübeck in die Saison starten.


Top-Talent als Ablenkung: Wie die Gerüchte um Mikey Moore das eigentliche Problem des 1. FC Köln überschatten

Thomas Kessler am Telefon
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Top-Talent als Ablenkung: Wie die Gerüchte um Mikey Moore das eigentliche Problem des 1. FC Köln überschatten

Während sich auf der Zugangsseite alles um Mikey Moore dreht, bleiben auf einer anderen Kaderbaustelle Fragezeichen. Zwei Wochen vor Saisonstart fehlt weiterhin ein Sechser auf Bundesliganiveau beim 1. FC Köln: Lenkt der Talente-Hype von Problemen ab?

Alle reden über Mikey Moore, dabei tickt beim FC eine ganz andere Uhr: Auf der Sechs herrscht weiterhin Fehlanzeige – und die Zeit bis zum Saisonstart schwindet.

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Seit Tagen dominiert im Hinblick auf Neuverpflichtungen ein Thema rund um den 1. FC Köln: Die mögliche Ausleihe von Mikey Moore von Tottenham Hotspur. Der 18-Jährige gilt als vielversprechendes Talent und soll für den FC in der kommenden Saison eine wichtige Rolle spielen. Laut Transfer-Journalist Florian Plettenberg fehle für den Transfer nur noch die endgültige Freigabe von Spurs-Coach Roberto De Zerbi. Ansonsten seien sich die Vereine und der Spieler einig. Was dabei in den Hintergrund rückt, ist eine ganz andere Problematik: Zwei Wochen vor Saisonstart fehlt den Kölnern immer noch ein Sechser auf Bundesliganiveau.

Schon seit längerem ist öffentlich bekannt, dass der 1. FC Köln in diesem Sommer nach einem defensiven Mittelfeldspieler sucht. Mit Eric Martel und Denis Huseinbasic haben zwei Optionen für diese Position den Verein im Sommer verlassen. Und auch Florian Kainz, der nach der letzten Saison seine Karriere beendet hat, kam gelegentlich in dieser Rolle zum Einsatz. Als erster Neuzugang wurde schon vor einigen Wochen Paul Okon-Engstler präsentiert. Neben Tom Krauß und Isak Johannesson gehört er allerdings zu den einzigen Kandidaten für diese zentrale Position. An anderen Spielern wie Ellyes Skhiri oder Edson Alvarez war der FC interessiert, am Ende gab es aber keine Einigung. Dennoch scheint es, als würde ein bisschen darüber hinweg gesehen werden, obwohl das erste Pflichtspiel immer näher rückt. Der Grund dafür ist die bevorstehende Verpflichtung des jungen Engländers Mikey Moore auf Leihbasis.

Offensivtalent statt Schlüsselspieler

Auch wenn Mikey Moore ein hochtalentierter Spieler ist, dem eine große Karriere bevorstehen könnte, lenkt sein anstehender Wechsel doch von einem zentralen Problem am Geißbockheim ab. Aktuell stehen im FC-Kader nur drei Kandidaten für die beiden Positionen im Zentrum. Mit Neuzugang Gil Neves sowie den Nachwuchsspielern Kristiyan Irmiev und Patrik Kristal stehen zwar drei Alternativen bereit. Ob sie allerdings sofort Optionen für den Bundesligakader sind, ist eher unwahrscheinlich. Auch Profifußballer benötigen Eingewöhnungszeit. Für Spielertransfers im Sommer gilt als Faustregel: Je früher der Spieler mit seiner neuen Mannschaft trainieren kann, desto besser. Besonders die Wichtigkeit der Teilnahme am Trainingslager wird immer wieder hervorgehoben. So früh wie möglich soll der Kader beisammen sein, um Abläufe einzustudieren und sich aneinander zu gewöhnen.

Bahnt sich ein Paniktransfer an?

All das sind Dinge, die mit dem neuen Sechser, den der Verein noch immer sucht, nun während der Saison stattfinden müssen. Dabei handelt es sich um eine der wichtigsten Positionen im Fußball und auch im Spielsystem der Geißböcke. Gesucht wird ein erfahrener Mittelfeldspieler, der dem Kölner Team Stabilität verleiht. Bisher konnte mit einem solchen Kandidaten keine Einigung erzielt werden. Möchte der FC das Risiko eines Paniktransfers kurz vor Ende der Transferphase vermeiden, müssen die Verantwortlichen wohl Kompromisse eingehen. Das könnte beispielsweise bedeuten, dass ein weniger erfahrener Spieler das bereits ohnehin junge Trio im zentralen Mittelfeld ergänzt. Eine andere Option wäre die Verpflichtung eines Spielers von außerhalb der Bundesliga. Ob sich ein erfahrener Spieler aus dem Ausland oder der 2. Bundesliga sofort im deutschen Oberhaus zurechtfindet, ist jedoch ebenfalls unklar.

Gerade solche Kompromisse möchte Trainer René Wagner auf jeden Fall vermeiden. „Weil die Personalie so wichtig sein kann, lassen wir uns Zeit – und wenn die richtige Personalie nicht dabei ist, dann können wir es halt nicht machen“ so der Coach nach dem Spiel gegen Real Sociedad. „Wenn wir uns nicht sicher sind oder wenn der Spieler sich nicht sicher ist, dann machen wir nichts, was uns auf der Position nicht gefällt. Dann müssen wir Geduld haben, bis der Spieler sich für uns zeigt – und dann schlagen wir zu.“ Außerdem betonte der Coach, dass gerade die jungen Talente im Verein auf der Position sich reinhängen und anbieten.

Ob sich der FC mit dieser Personalie womöglich verzockt, wird sich im Laufe der Saison zeigen. Sollte zeitnah kein Spieler für die Sechs verpflichtet werden, bleibt nur noch zu hoffen, dass eines der Talente überrascht – oder Mikey Moore das vielleicht auch kann.


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Medienberichte: BVB geht „all-in“ im Poker um Said El Mala

Said El Mala wird nicht nach Brentford wechseln
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Medienberichte: BVB geht „all-in“ im Poker um Said El Mala

Bis zu 55 Millionen Euro: Der BVB soll sein Angebot für El Mala noch einmal kräftig aufstocken. Das Berichten Medien am Samstagmittag. Geht der Wechsel-Poker nun in die entscheidende Runde? 1. FC Köln: Dortmund bereitet verbessertes Angebot für El Mala vor

Nachdem Dortmund gestern mit einem Angebot unterhalb der vom 1. FC Köln geforderten Schwelle abgeblitzt war, sollen die Schwarz-Gelben nun an einem Angebot für El Mala arbeiten, das der FC und Thomas Kessler nicht ausschlagen können.

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Borussia Dortmund bereitet laut Informationen des „Express“ ein All-in-Angebot für den Kölner Superstar El Mala vor. Nachdem sich die Schwarz-Gelben mit ihren bisherigen Offerten beim FC bislang keine Freunde gemacht hätten, solle nun ein deutlich verbessertes Angebot vorgelegt werden. Der Express will zudem wissen, dass Dortmund inzwischen 48 Millionen Euro an fixer Ablöse biete. Hinzu kämen zwei Millionen Euro an leicht erreichbaren Boni. Darüber hinaus enthalte das Angebot weitere fünf Millionen Euro an schwerer erreichbaren Bonuszahlungen, etwa bei Länderspieleinsätzen für die deutsche Nationalmannschaft. Im besten Fall könnten dem FC demnach also 55 Millionen Euro winken.

Ein Knackpunkt bleibe laut Express die von Köln geforderte Weiterverkaufsklausel: Der FC wolle sich zehn Prozent ab dem ersten Euro sichern lassen, während Dortmund lediglich zehn Prozent vom Weiterverkaufswert abzüglich der eigenen Ausgaben zugestehen wolle. El Mala soll den Informationen der Zeitung nach einen Fünfjahresvertrag erhalten und mit einem Bruttogehalt von gut fünf Millionen Euro beim BVB einsteigen. Zudem sei ihm in Dortmund die prestigeträchtige Rückennummer 10 in Aussicht gestellt worden. Ziel sei es, den Deal spätestens bis zum Supercup gegen die Bayern am 22. August abzuschließen.

El Mala mit klarer Präferenz

Auch die Transferexperten von Sky berichten von einem verbesserten Angebot der Dortmunder. Aus internen Kreisen sei zu hören, dass ein weiteres Angebot bevorstehe. Das bislang letzte Angebot habe laut Sky Sport bei einer Fixsumme von knapp unter 40 Millionen Euro gelegen, mit Boni habe das Gesamtpaket rund 45 Millionen Euro betragen. Auf Spielerseite gebe es demnach eine klare Präferenz: El Mala und seine Familie wollen zum BVB und hätten diesen Wunsch auch intern beim 1. FC Köln hinterlegt. Köln habe dem Spieler allerdings klar kommuniziert, ihn nur bei Erreichen der Wunschablöse ziehen zu lassen.


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Nächstes Angebot- Dortmund legt im Poker um El Mala nach

Said El Mala soll auf der Liste der TSG Hoffenheim stehen
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Nächstes Angebot- Dortmund legt im Poker um El Mala nach

Der Transfer-Wahnsinn um El Mala geht in die nächste Runde. Medienberichten zufolge bereitet Borussia Dortmund offenbar drittes Angebot vor für den Starspieler des FC Köln: Transfer-Wahnsinn um El Mala nimmt wieder Fahrt auf

Wie Sky Experte Patrick Berger am Donnerstagmittag auf der Plattform X berichtete, bereite der BVB ein drittes Angebot vor.

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Im Poker um Said El Mala zeichnet sich die nächste Offerte aus Dortmund ab. Wie Sky Experte Patrick Berger am Donnerstagmittag auf der Plattform X berichtete, bereite der BVB ein drittes Angebot vor. Dieses solle eine Fixsumme von rund 40 Millionen Euro umfassen, hinzu kämen weitere Bonuszahlungen. Dortmund setze darauf, den 1. FC Köln mit einer „attraktiven und fair gestalteten Bonusstruktur“ doch noch zu überzeugen. Zum Vergleich: Das bisher letzte Angebot der Borussia belief sich auf 34 Millionen Euro fix plus zehn Millionen Euro an möglichen Boni. Der FC halte jedoch weiterhin an seiner Forderung von 50 Millionen Euro fest, zumal von Brentford bereits ein Paket über 55 Millionen Euro vorgelegen habe.

Weiterhin keine Einigung in Aussicht

El Mala selbst habe laut Berger klargemacht, dass er den Wechsel grundsätzlich anstrebe, und dies auch intern beim FC entsprechend platziert. Zwischen den beiden Vereinen habe es zuletzt erneut Gespräche gegeben, bei denen sich die Vorstellungen leicht angenähert haben sollen. Eine Einigung sei damit aber noch nicht in Sicht, die Differenz zwischen den Preisvorstellungen bleibe weiterhin deutlich. Am Mittwoch äußerte BVB-Sportdirektor Nils-Ole Book zudem, dass man beim BVB nach dem Abgang von Karim Adeyemi auf weiterhin auf der Suche nach einem geeigneten Ersatz wäre: „[…] ein bisschen Schnelligkeit und ein bisschen 1-gegen-1-Dribbling ist für uns mit Sicherheit noch ein Element, nach dem wir uns umschauen“, teilte der 40-Jährige mit. Ob sich die Kölner Verantwortlichen von dem verbesserten Angebot weichkochen lassen, bleibt abzuwarten.


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1. FC Köln: Welche Strategie steckt hinter den Verpflichtungen der 18-jährigen Talente?

Thomas Kessler im Trainingslager des 1. FC Köln
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1. FC Köln: Welche Strategie steckt hinter den Verpflichtungen der 18-jährigen Talente?

Mit Gil Neves soll nach Reigan Heskey und Martin James schon der dritte 18-Jährige Spieler zum FC wechseln. Alle drei stammen aus den Nachwuchsabteilungen der größten Clubs Europas, alle drei bringen aber auch keine nennenswerte Profierfahrung mit. Und dennoch deutet viel auf eine Strategie beim 1. FC Köln: Welche Idee steckt hinter der Talente-Verpflichtung?

Die Transferstrategie der Domstädter scheint darauf ausgelegt zu sein, entwicklungsfähige Nachwuchsakteure von internationalen Topklubs ins Visier zu nehmen. Welche Idee steckt hinter der Verpflichtung dieser Toptalente?

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Der 1. FC Köln scheint seine Transferstrategie im Vergleich zu den letzten Jahren verändert zu haben. Im Fokus stehen auch junge Talente, wobei die Abwehrspieler Luka Lochoshvili und Gideon Mensah die Ausnahmen bilden. Zusätzlich haben in dieser Sommervorbereitung einige Spieler aus dem eigenen Nachwuchs die Chance erhalten, sich bei den Profis zu zeigen. Der FC verfolgt offenbar das Ziel, eine Art „Schattenkader“ aufzubauen. Die Idee dahinter scheint klar zu sein: Junge, talentierte Spieler früh verpflichten, bevor sie sportlich oder finanziell außer Reichweite sind. Ein solches Modell funktionierte bereits im vergangenen Winter beim Transfer von Jahmai Simpson-Pusey. Der bei Manchester City ausgebildete junge Innenverteidiger hat direkt eine wichtige Rolle in der Kölner Abwehrkette übernommen und ist sofort zum Stammspieler avanciert. Wie schnell die Sommerneuzugänge bei den Profis Fuß fassen und welche Younggoats womöglich auch in die Profimannschaft drängen, wird spannend zu beobachten sein.

Bundesligabühne oder Regionalligastadion?

Klar ist, dass nicht alle Talente sofort den Sprung in den Spieltagskader der Profis schaffen werden. In Köln weiß man, dass das Wichtigste für einen jungen Spieler Spielzeit und das Sammeln von Erfahrung im Herrenbereich ist. Dafür soll auch in Zukunft eng mit der Regionalligamannschaft und Trainer Manuel Hartmann zusammengearbeitet werden. Auch wenn speziell die internationalen Neuverpflichtungen grundsätzlich für den Profikader vorgesehen sind, können auch Einsätze in der U21 Teil des Entwicklungsprozesses sein. Insbesondere Keeper Martin James, der in diesem Sommer ablösefrei von PSG an den Rhein gewechselt ist, dürfte hier seine Spielzeit sammeln.

Dass der Weg über die Zweitvertretung irgendwann auch zu den Profis führen kann, scheint Patrik Kristal aktuell zu zeigen. Der mittlerweile 18-jährige Mittelfeldspieler, der schon 14 Mal für die Nationalmannschaft Estlands aufgelaufen ist, wurde im Januar 2025 aus der estnischen Liga verpflichtet. Die Perspektive war eindeutig: Gute Leistungen in der Regionalliga und dann zu den Profis. Im Trainingslager in Kitzbühel konnte Kristal durch starke Auftritte auf sich aufmerksam machen und womöglich für höhere Aufgaben empfehlen.

Ein spannender Mix

Der FC plant offenbar nicht nur mit Soforthilfen, sondern auch mit mittelfristigen Verstärkungen. Hinter dem Profikader wird auf einige junge Spieler gesetzt, die langsam an das Bundesliga-Team herangeführt werden sollen. Diese „Schattenelf“ setzt sich aus unterschiedlichen Bestandteilen zusammen. Auf der einen Seite stehen die Talente aus der eigenen Jugend, die aktuell ihre ersten Schritte im Herrenbereich gehen wie Jonathan Friemel, David Fürst oder Maik Akumu. Dazu kommen Eigengewächse, die schon erste Erfahrungen gesammelt haben und sich nun endgültig in der Bundesliga etablieren wollen. Die Kombination aus Spielern aus den eigenen Reihen und talentierten, vielversprechenden jungen Kickern aus aller Welt, stellt einen spannenden Mix dar, der den Fans des 1. FC Köln in Zukunft viel Freude bereiten könnte.


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Transfer-Coup Mikey Moore: So sinnvoll ist die Leihe ohne Kaufoption

Mikey Moore soll auf der Liste der Kölner stehen
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Transfer-Coup Mikey Moore: So sinnvoll ist die Leihe ohne Kaufoption

Per Leihgeschäft soll Mikey Moore aus Tottenham nach Köln wechseln. Allerdings ohne Kaufoption. Doch macht ein Deal dieser Art Sinn für die Geißböcke? 1. FC Köln: Für und Wider des Moore-Transfers.

Der 1. FC Köln steht Medienberichten zufolge kurz vor der Ausleihe von Mikey Moore. Eine Kaufoption für den jungen Offensivspieler von Tottenham soll es nicht geben. Dennoch scheinen die Verantwortlichen von dem Schritt überzeugt. Was sind die positiven Aussichten bei dieser Leihe und welche Risiken bringt sie auch mit sich?

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Nach Reigan Heskey steht der 1. FC Köln offenbar kurz vor der Verpflichtung eines weiteren englischen Top-Talents. Der Verein arbeitet an einer Ausleihe von Mikey Moore von den Tottenham Hotspur. Der 18-Jährige ist in der vergangenen Saison für die Glasgow Rangers aufgelaufen und soll in dieser Saison Spielpraxis in einer Top-5-Liga sammeln. Eine Kaufoption soll der FC nicht haben, sodass Moore den Verein nach Saisonende wieder verlassen würde. Trotzdem hätte ein solches Leihgeschäft viele positive Aspekte für den FC. Laut Transfermarkt.de beträgt Moores Marktwert 18 Millionen Euro. Damit wäre er auf Anhieb der zweitwertvollste Spieler im Kölner Profikader. Lediglich Said El Mala wird von dem Portal höher geführt (45 Millionen). Genau diesen El Mala könnte Moore beim FC beerben. Sollte der FC-Shootingstar den Verein in diesem Sommer noch verlassen, hätte man in Köln direkt Ersatz parat.

Moore bevorzugt den linken Flügel, kann aber auch im offensiven Mittelfeld spielen. Auch wenn es nur für eine begrenzte Zeit ist, hat der 1. FC Köln die Chance, seinen Wunschspieler zu verpflichten und damit auch aufzuzeigen, wie attraktiv der Verein für junge Spieler von Top-Vereinen plötzlich ist. Nach einer starken Saison in Schottland gab es auch andere Interessenten für den Spieler. Unter anderem sollen Tottenham Angebote von bis zu 30 Millionen Euro vorgelegen haben. Am Ende, so verdichten sich die Indizien, wird es wohl der FC. Der Verein kann sich damit den Ruf erarbeiten, für junge Talente aus aller Welt ein attraktiver Standort zu sein. Sollte Moore an seine bisherige Entwicklung anknüpfen, haben die Kölner Verantwortlichen einen außergewöhnlichen Spieler verpflichtet, der den FC im Kampf um den Klassenerhalt deutlich verstärken kann – wenn auch nur für ein Jahr. Die Geißböcke würden diesen Deal aber wohl nicht eingehen, wenn sie nicht von einer Soforthilfe überzeugt wären.

Arbeit ohne Lohn?

Ein Leihkonstrukt ohne Kaufoption bietet auf der anderen Seite immer potenzielle Risiken. Moore, der am kommenden Dienstag seinen 19. Geburtstag feiert, würde mit der Empfehlung einer guten Saison in Schottland nach Köln kommen. Ob er in der Bundesliga jedoch auf Anhieb einschlägt, ist ungewiss. Auch wenn eine europäische Topliga der nächste logische Schritt in seiner Entwicklung ist, bleibt dennoch fraglich, wie schnell er sich an die neue Liga und das Niveau anpassen kann. Gerade bei einer kurzen Leihe bleibt in der Regel nur wenig Eingewöhnungszeit, da sich der aufnehmende Verein eine Soforthilfe verspricht. Auch wenn Moore schon vieles mitbringt, so ist er immer noch ein junger Spieler, der sich in Köln entwickeln soll. Dabei könnte er gleichzeitig eigenen Jugendspielern, die auf ähnlichen Positionen spielen, die Einsatzzeiten wegnehmen. Anstatt auf Spieler wie Youssoupha Niang, Maik Akumu oder Nilas Yacobi zu setzen, würde Moore wohlmöglich den Talenten aus dem eigenen Nachwuchs die Spielzeit wegnehmen.

Die Vuskovic-Problematik

Während Moore zum Saisonende nach London zurückkehrt, könnte die Entwicklung der vereinsinternen Talente womöglich aufgrund mangelnder Spielzeit stagnieren. Selbst wenn Moore eine herausragende Saison spielen würde, bleibt die Frage, inwieweit der FC davon nachhaltig profitiert. Ein vergleichbares Modell gab es bei den Spurs in der vergangenen Saison mit Innenverteidiger Luka Vuskovic. Der Kroate hat die Saison beim Hamburger SV verbracht und ist dort zeitnah zum Abwehrchef, Leistungsträger und Publikumsliebling avanciert. Schnell war klar, dass der HSV nicht in der Lage sein würde, die geforderte Ablösesumme zu bezahlen. Die Konsequenz: Vuskovic wechselte im Sommer für viel Geld nach Brighton und die Hamburger hatten das Nachsehen. Ein Schicksal, das auch dem 1. FC Köln blühen kann.


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1. FC Köln: Mensah will die 14 – Hector bleibt entspannt

Jonas Hector beim Spiel des 1. FC Köln gegen Hoffenheim
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1. FC Köln: Mensah will die 14 – Hector bleibt entspannt

Der FC-Neuzugang Gideon Mensah hat bereits von einem Treffen mit dem ehemaligen Kapitän berichtet. Wie er heute mitteilte, sieht er die Angelegenheit beim 1. FC Köln gelassen: Entspannte Nummer für Jonas Hector

Die Rückennummer 14 gilt seit Jonas Hector beim 1. FC Köln als ikonisch. Ab dieser Saison trägt sie Neuzugang Gideon Mensah. Hector berichtet im Podcast „Schlag & Fertig“, wie es dazu kam.

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Bereits bei einem ersten Interview im Trainingslager machte Gideon Mensah klar, dass ihm die Bedeutung der Rückennummer in Köln bewusst ist. „Ich weiß, dass es eine historische Nummer für den Verein ist. Als ich danach gefragt habe, wurde gesagt, man müsse noch mit einem Spieler sprechen“, sagte Mensah in Kitzbühel. Er ergänzte aber auch: „Wenn du als neuer Spieler kommst und die 14 trägst, dann hast du eine große Verpflichtung. Ich bin bereit dafür.“ Nun äußerte sich Hector selbst in seinem Podcast „Schlag und Fertig“, den er gemeinsam mit Fabian Köster führt, zur Neuvergabe seiner Nummer. Auf Nachfrage von Köster, ob es für ihn etwas Besonderes sei, antwortete der Ex-Kapitän: „Für mich ist das gar kein Ding“. Während andere Spieler extremen Wert auf ihre Rückennummer legen, zeigt Hector dabei wenig Eitelkeit. „Das ist ja auch nicht meine private Nummer. Die habe ich jetzt auch nicht aus dem Saarland mitgebracht“, fügte der 43-malige deutsche Nationalspieler hinzu.

Heute noch mit der 14 im Einsatz

Für Hector war die Zahl auf seinem Rücken nie von großer Bedeutung. In der neuesten Folge seines Podcasts berichtete er, wie er zu seiner legendären 14 gekommen ist. Als er als junger Spieler nach Köln kam, war er zunächst sehr zurückhaltend. „Da wurde eben die Liste aufgemacht […] und da habe ich natürlich unter den ersten Elf mal gar nichts gewählt“, erinnerte er sich. So kam er zu seiner Nummer und hat sie auch nie wieder abgegeben. Auch heute steht Jonas Hector noch regelmäßig mit „seiner“ Rückennummer auf dem Platz. Bei den alten Herren des SV Auersmacher, seinem Heimat- und Jugendverein, ist er noch aktiv. Auch wenn seine Nummer für ihn nicht wichtig ist, findet sie doch immer wieder den Weg auf sein Trikot. „Das ist mir völlig egal welche Nummer ich anhabe, aber ein Kumpel von mir gibt mir immer die 14“, erzählte er lachend. Ein Trikotsammler war er sowieso nie. Das einzige Trikot, das er noch zu Hause hat, ist das von seinem letzten Spiel, natürlich mit der 14 auf dem Rücken.


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