Fit für Dortmund: Said El Mala nach Nagelsmann-Worten wieder in der Startelf

Said El Mala jubelt nach dem Ausgleich gegen den FC Augsburg
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Fit für Dortmund: Said El Mala nach Nagelsmann-Worten wieder in der Startelf

Am vergangenen Wochenende sprach Julian Nagelsmann über Said El Mala und die aktuellen Chancen für eine WM-Teilnahme. Die hängen auch zusammen mit der Rolle beim 1. FC Köln: Said El Mala drängt wieder zurück in die Startelf.

Joker oder Startelf-Spieler – nach wie vor wird über die richtige Rolle von Said El Mala diskutiert. Zuletzt äußerte sich auch Bundestrainer Julian Nagelsmann zu dem Thema.

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Nach einem eher unruhigen Wochenbeginn mit einigen Nebenschauplätzen hatte Lukas Kwasniok am Donnerstag gute Nachrichten im Gepäck als er vor die Presse trat. Gleich zwei Spieler zuletzt verletzte Spieler befinden sich wieder voll im Training und werden am Samstagabend im Duell gegen Borussia Dortmund zur Option. Während Alessio Castro-Montes auch eine Startelf-Garantie erhielt, wird Linton Maina aber erst einmal auf der Bank sitzen. Der Trainer machte aber auch keinen Hehl daraus, dass ein anderer Spieler wieder eine große Chance auf Minuten von Beginn an hat. Said „musste jetzt auch in dieser Woche in keiner Form gesteuert werden und wird uns natürlich zur Verfügung stehen und auch Einsatzbereit sein“, erklärte Kwasniok. Bekanntlich gibt es eigentlich seit Saisonbeginn die Diskussionen, ob der Youngster eher von Beginn an auflaufen oder von der Bank kommen soll.

„Mir steht es nicht zu, das zu bewerten“

Eine Diskussion, die auch von einem Nebenschauplatz befeuert wird. Schließlich hatte Bundestrainer Julian Nagelsmann den Kölner Shootingstar im November in den A-Kader berufen. El Mala kam nicht zum Einsatz, bekam dann aber die Hausaufgabe, doch Stammspieler zu werden. Unverrichteter Dinge wurde der 19-Jährige zur U21 geschickt, bei der der Offensivspieler dann sicherlich auch wieder Ende März weilen wird. Denn Nagelsmann legte am vergangenen Wochenende im „Kicker“ noch einmal nach, erklärte El Mala sei eben noch kein Stammspieler und 50 Prozent Einsatzzeit sei dann doch zu wenig. Aus Sicht des Youngsters vielleicht harte Worte. Denn auch El Mala hätte natürlich gerne mehr gespielt. Doch sowohl Nagelsmann als auch Kwasniok sehen vor allem in der Arbeit gegen den Ball noch deutliches Verbesserungspotenzial.

Der Bundestrainer ließ zwischen den Zeilen durchscheinen, dass El Mala auf seiner Kader-Liste daher für die kommenden Länderspiele nicht ganz oben stehe, betonte aber im gleichen Interview, dass der kommende Kader schon viel von dem für die WM habe. Wie der Youngster die Worte aufgenommen hat, ist nicht bekannt. „Grundsätzlich ist es so, dass Said sehr viele Informationen von sehr sehr vielen Menschen bekommt. Sozialen Medien, vom Trainer, dem Trainer-Team, Verein, Beraterseite, also aus seinem Umfeld – Er ist 19 Jahre alt und all diese Informationen zu verarbeiten, das ist nicht ganz so einfach“, sagte der Trainer. „Jetzt hat sich Julian auch noch zu ihm geäußert. Mir steht es aber nicht zu, das in irgendeiner Form zu bewerten. Ich schätze Julian sehr und ich muss jetzt aber auch keinen täglichen Austausch mit ihm haben.“

El Mala wird wohl beginnen

Am Samstagabend wird der Youngster durchaus die Chance bekommen, sich zu beweisen. „Ich kann nur sagen, dass Said diese Woche marschiert ist, einfach weil er auch von Beginn an spielen will und das ist das entscheidende für mich“, erklärte der Trainer. „Ich halte jetzt auch die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass er Samstagabend gegen Dortmund beginnt.“ Das dürfte einige Fans erfreuen. Denn von jenen kommt die Kritik, der Coach würde das Kölner Juwel nicht genug spielen lassen. „In Bezug auf Said wissen die Fans ganz genau, dass der junge Mann 19 Jahre alt ist und dass es nicht die ganze Zeit nur geradeaus nach oben geht, sondern dass er eben auch an der einen oder anderen Stelle Verschnaufpausen braucht“, sagte Kwasniok.


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So erlebt Jahmai Simpson-Pusey den 1. FC Köln: „Sie wollen sehen, ob du Schwimmen kannst“

Jahmai Simpson-Pusey feierte sein Debüt für die Geißböcke
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So erlebt Jahmai Simpson-Pusey den 1. FC Köln: „Sie wollen sehen, ob du Schwimmen kannst“

Jahmai Simpson-Pusey ist zwar erst im Winter zum FC gestoßen, aber einer der Top-Transfers dieser Saison. In der neuen Folge der FC-Doku äußert sich der Innenverteidiger. So erlebte Jahmai Simpson-Pusey den Start beim 1. FC Köln.

Nach seiner Muskelverletzung stand der Innenverteidiger am vergangenen Wochenende wieder von Beginn an auf dem Platz. Und der Engländer lieferte. Nun äußerte sich Simpson-Pusey über seine Anfangszeit beim FC.

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Vor auf den Tag genau zwei Monaten betrat der englische Innenverteidiger spät abends das Team-Hotel im spanischen La Nucia. Jahmai Simpson-Pusey wirkte zurückhaltend und das war sicherlich kein Wunder. Denn der Kölner Neuzugang hatte möglicherweise nicht mit so einer medialen Aufmerksamkeit um seine Person gerechnet. Der aus der U21 von Manchester City nach Glasgow ausgeliehene Innenverteidiger stand in Schottland bisher nicht im Fokus der ganz großen Berichterstattung, kam bei Celtic auf nur einen Einsatz. Der Wechsel zum 1. FC Köln war für den gebürtigen Engländer eine große Umgewöhnung, aber auch eine Chance. „Nach Deutschland zu kommen bedeutet eine Menge mehr Druck, weil ich aus einer langen Periode kam, in der ich nicht gespielt hatte“, so Simpson-Pusey in einem Video der Reihe „Geliebter Fußballclub“ bei fc.de. „Ich habe nun die Möglichkeit, zeigen zu können, was ich kann. Die hatte ich vorher nicht.“

„Sie wollen sehen, ob du Schwimmen kannst“

Und bereits bei der ersten Trainingseinheit in Spanien zeigte der Neuzugang seine Qualitäten und fügte sich in die Mannschaft ein. „Ab dem ersten Tag habe ich mich sehr willkommen gefühlt. Von da an ist alles sehr rund gelaufen“, berichtet der 20-Jährige. „Ich hatte mein erstes Gespräch mit dem Sportdirektor. Ich habe ihn gefragt, ob ich die Möglichkeit bekommen werde, mich zu beweisen und zu zeigen, zu was ich fähig bin. Er sagte mir, als Manager könne er natürlich keine Versprechen machen“, denn letzten Endes entscheidet der Trainer bekanntlich über die Einsatzzeit. Einen Rat bekam der Abwehrspieler jedoch: „Sie schmeißen dich in das kalte Wasser und wollen sehen, ob du schwimmen kannst“, verriet Simpson-Pusey. Und so sollte es kommen. Denn bereits fünf Tage nach seiner Ankunft beim 1. FC Köln berief Lukas Kwasniok den Innenverteidiger auch auf Grund von mangelndem Personal in die Startelf. Und das „an einem kalten Tag in Heidenheim“, erinnert sich der Abwehrspieler.

Sein erstes Spiel Anfang Januar ist bei dem Innenverteidiger noch gut in Erinnerung. „Vor dem Duell in Heidenheim wurde mir gesagt, dass es ein hartes Spiel werden würde. Es war das erste Mal, dass ich im Schnee spielte. Ich war schockiert, aber gleichzeitig war ich glücklich“, berichtet Simpson-Pusey. Die Leistung des Neuzugangs nach nur wenigen Tagen bei der Mannschaft gegen Heidenheim überraschten wohl auch die Zuschauer. Denn der zuletzt mit wenig Spielpraxis ausgestattete Youngster überzeugte mit Ruhe und Übersicht. Kein Wunder also, dass Kwasniok den 20-Jährigen auch im folgenden Heimspiel gegen die Bayern auf den Rasen schickte.

„Da gibt es einen Non-Stop-Support“

Für Simpson-Pusey war die Atmosphäre im Kölner Stadion eine völlig neue Erfahrung. „Es war verrückt. Ich habe es erwartet auf Basis dessen, was ich im Internet gesehen hatte. Zu sehen, wie die Fans sind, ist unfassbar. Da gibt es einen Non-Stop-Support, das ganze Spiel lang“, erinner sich der Engländer. „Meine Familie war da und ich habe nach dem Spiel mit ihnen gesprochen. Und auch sie sagten, das Stadion ist verrückt. Am liebsten würden sie jede Woche zu den Duellen kommen.“ Trotz der Niederlage gegen den Rekordmeister ist der Kölner Innenverteidiger zufrieden mit dem Duell. „Gegen die Bayern haben wir eine gute Performance geliefert und uns gut verkauft“, fasst der 20-Jährige zusammen. Auf die beiden Begegnungen gegen Heidenheim und den FCB folgte für Simpson-Pusey die Partie gegen Mainz – das dritte Spiel in Folge, das der Abwehrspieler in der Bundesliga bestreiten durfte. Es lief rund für den Engländer – eigentlich.

Denn die Serie der Einsätze wurde jäh unterbrochen. „Zwei Tage nach dem Mainz-Spiel in der Trainingseinheit habe ich mich dann verletzt. Das hat mich sehr genervt. Wenn du spielst und du beginnst, dich wieder gut zu fühlen, ist es hart, so einen Rückschlag zu erleben“, erinnert sich der Kölner. „Jetzt bin ich zurück und fühle mich gut.“ Nach seiner Muskelverletzung stand der Engländer gegen die TSG Hoffenheim zunächst als Auswechselspieler auf dem Platz, bekam eine Woche später von Kwasniok gegen den FC Augsburg erneut einen Startelfplatz. „Ich fühle mich jetzt viel wohler. Im ersten Spiel war alles neu, neue Teamkollegen, jetzt kenne ich jeden, bin zurück und kann meine Qualitäten zeigen und auch zeigen, warum ich im Team sein sollte“, so der Defensivspieler. Gegen den BVB wird er wieder zeigen wollen, wie gut er schwimmen kann.


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DFL beschließt neue U21-Liga – der 1. FC Köln hält sich die Teilnahme offen

Das DFL Logo
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DFL beschließt neue U21-Liga – der 1. FC Köln hält sich die Teilnahme offen

Die DFL hat eine neue Liga für Nachwuchsmannschaften beschlossen. Diese soll zur kommenden Saison bereits eingeführt werden. Ob der Geißböcke daran teilnehmen werden, ist allerdings noch offen. Der 1. FC Köln hat Vorbehalte gegenüber der U21-Liga.

Die Haltung des 1. FC Köln gegenüber der neuen Liga ist noch nicht abschließend geklärt. Der Verein will prüfen, wie sich die Idee in den Kölner Abläufe passt.

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Es hatte sich bereits angedeutet, nun wurde es auf der DFL-Mitgliederversammlung beschlossen: Zur Saison 2026/27 wird ein zusätzlicher U21-Wettbewerb für die Clubs der Bundesliga und 2. Bundesliga einzuführen. Das Angebot soll allerdings ein freiwilliges Zusatzangebot darstellen. Der neue Wettbewerb soll das bestehende Lizenzsystem ergänzen, ohne dass zweite Mannschaften ausgegliedert werden. Dabei richtet sich die Teilnahme an bereits vorhandene Spieler im Übergang der U17 bis U21. Pro Mannschaft dürfen zudem bis zu vier ältere Akteure eingesetzt werden, um sowohl junge Talente gezielt zu fördern als auch beispielsweise Rekonvaleszenten nach längeren Pausen die Rückkehr in den Spielbetrieb zu erleichtern. In anderen Ländern ist ein ähnliches Format längst Usus. In England wird beispielsweise seit 2022 die Premier League 2 mit Nachwuchsmannschaften der Profi-Teams ausgetragen.

„Regionalliga bietet gute Voraussetzungen“

Ob der FC an der Liga teilnehmen wird, ist allerdings offen. „Wir müssen natürlich schauen, wie der Vorschlag in unsere Welt beim FC passt. Wir haben etwa vor knapp drei Jahren das Konzept der U21 komplett verändert. Wir haben uns damals Gedanken gemacht, wie wir den Übergang aus dem Nachwuchsbereich zu unseren Profis durchlässiger gestalten können“, sagte Lukas Berg jüngst im Interview mit come-on-fc.com. „Wir sind, anders als andere Vereine, wirklich darauf angewiesen, dass wir hervorragende Jugendarbeit machen und diese auch Früchte trägt. Titel im NLZ-Bereich sind relativ wenig wert, wenn wir keinen der Jungs in der Profimannschaft sehen.“ Grundsätzlich sei man beim FC glücklich darüber, dass sich Gedanken um die Nachwuchsförderung gemacht wird.

Aber: „Aktuell sind in der Regionalliga West sieben Zweitvertretungen vertreten. Damit haben wir schon einmal zwölf Spiele nur unter U-Mannschaften über die gesamte Saison auf sehr hohem Niveau. Dazu kommen die Spiele gegen gestandene Seniorenteams“, sagt Berg. „Die Regionalliga West bietet für uns aktuell in dieser Konstellation sehr gute Voraussetzungen, um unsere jungen Spieler frühzeitig an den Seniorenbereich heranzuführen. Wir haben für uns also schon viele Probleme gelöst, die an anderer Stelle jetzt unter anderem mit der U21-Liga angegangen werden.“ Das Format sieht zwei eigenständige Serien im Liga-Modus vor, deren jeweils beste Mannschaften sich für ein Finalturnier qualifizieren. Durch flexible Kaderbenennung und variable Terminierung der Spiele im jeweiligen Zeitraum wird den Clubs ein hohes Maß an Flexibilität geboten.

„Wir sind dabei, eine interne Haltung zu entwickeln“

Für die Kölner würden zehn zusätzliche Begegnungen anstehen, die den ohnehin schon vollen Kalender noch einmal anreichern würden. „Was nicht passieren darf, ist, dass wir auf einmal zu viele Spiele haben und dann die Vereine in der neuen Spielrunde vermehrt Ergänzungsspieler einsetzen. Wir wägen daher aktuell noch ab, wie dieser Vorschlag zu unserer Ausrichtung passt, weil wir eben in dieser Stoßrichtung bereits einiges unternommen haben“, so Berg. „Wir sind dabei, eine interne Haltung zu entwickeln. Wir schließen noch gar nichts aus oder ein, weil wir es aus verschiedenen Perspektiven betrachten müssen.“ Zudem stellen sich einige logistische Fragen. „Wie kriegen wir das überhaupt mit unseren Platzkapazitäten am Geißbockheim hin? Da kommt wieder die altbekannte Problematik ins Spiel.“

So können die Spiele auf neutralen Plätzen ausgetragen werden, um finanzielle und zeitliche Belastungen möglichst gering zu halten. Die Vereine verpflichten sich dazu, Platz zu bieten. „Das ist für uns faktisch nicht möglich.“ Die Partien finden unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt, um den organisatorischen Aufwand zu minimieren. Für das Finalturnier im Sommer 2027 wird eine Austragung mit Zuschauern und medialer Vermarktung geprüft.


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Zwei Rückkehrer beim 1. FC Köln

Linton Maina kehrt wieder ins Training zurück
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Zwei Rückkehrer beim 1. FC Köln

Am Montagnachmittag startet der FC in die Vorbereitung auf die Begegnung gegen Borussia Dortmund am Samstagabend. Personell gibt es eine leichte Entwarnung beim 1. FC Köln: Zwei Spieler kehren wieder ins Training zurück.

Bei frühlingshaften Temperaturen nimmt der FC die Vorbereitung für die Begegnung gegen Borussia Dortmund auf. Die Westfalen sind am Samstagabend zu Gast in Köln. Nach den Hiobsbotschaften in der Vorwoche gibt es dieses Mal eine leichte Entwarnung.

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Denn gleich zwei Spieler kehren wieder ins Training der Kölner zurück. Linton Maina hatte sich vor einigen Wochen eine Rippe gebrochen und musste daraufhin pausieren. Der Offensivspieler wollte eigentlich schon in der vergangenen Woche wieder ins Training eingreifen, doch ein Infekt legte den gebürtigen Berliner flach. Nun kann Maina wieder eingreifen – zumindest gesteuert, wie es von Vereinsseiten heißt. Neben Maina greift auch Alessio Castro-Montes wieder an. Der Schienenspieler hatte sich eine muskuläre Verletzung zugezogen und musste ebenfalls zuletzt passen. Besonders bitter: Beide Spieler hatten zum Jahresbeginn endlich zur Form gefunden. In der Hinrunde blieben die beiden Kölner weit hinter den Erwartungen zurück.

Weiterhin sechs Ausfälle

Trotz der Rückkehr der beiden Spieler bleibt der FC weiterhin vom Verletzungspech verfolgt. Zahlreiche Spieler fehlen den Kölnern weiterhin. Joel Schmied, Jan Thielmann und Sebastian Sebulonsen laborieren an muskulären Verletzungen. Denis Huseinbasic fällt weiterhin mit Problemen mit der Hüfte aus. Luca Kilian und Timo Hübers werden nach ihren Knieverletzungen in dieser Spielzeit eher nicht mehr zur Verfügung stehen. Für diese Woche sind nach dem Montagstraining noch drei weitere Einheiten anberaumt. Am Dienstag werden die Kölner vormittags öffentlich trainieren, Mittwoch hat die Mannschaft noch einmal trainingsfrei. Die beiden Einheiten am Donnerstag und Freitag finden wieder unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Der FC trifft am Samstagabend auf Borussia Dortmund.

Für die Kölner geht es darum, schnell in die Spur zu finden. Verliert der FC am Samstag, drohen die Geißböcke auf einen Abstiegsplatz abzurutschen. Natürlich nur, wenn die Konkurrenz punktet. Der BVB verlor zuletzt in der Champions League gegen Atalanta Bergamo sowie in der Liga gegen den FC Bayern München. Das Team von Niko Kovac wird also auf Wiedergutmachung aus sein.


Doppelpacker, Matchwinner, Leistungsträger – und doch keine Zukunft beim 1. FC Köln

Rasmus Carstensen wurde beim FC nicht so richtig glücklich
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Doppelpacker, Matchwinner, Leistungsträger – und doch keine Zukunft beim 1. FC Köln

Beim FC wollte der Durchbruch nicht so recht gelingen, bei Aarhus wird er immer wichtiger und wichtiger. Nun erzielte der Däne sogar einen Doppelpack. Dennoch: Rasmus Carstensen wird wohl nicht zum 1. FC Köln zurückkehren.

Mit einem Doppelpack unterstrich Rasmus Carstensen am Wochenende einmal mehr seine Qualitäten bei Aarhus. Beim FC wollte der Durchbruch bekanntlich nicht gelingen, in seiner Heimat blüht der Rechtsverteidiger geradezu auf.

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Lange war es die große Baustelle der Kölner, zuletzt schien Sebastian Sebulonsen sie geschlossen zu haben, nun ist es wieder ein Thema. Nach den Verletzungen von Jan Thielmann, Alessio Castro-Montes und eben Sebulonsen ist der FC auf der rechten Schiene zumindest defensiv nicht besonders gut aufgestellt. Fast schon paradox klingt es da, dass ein verliehener rechter Wingback der Geißböcke aktuell bei seinem Leihverein zum absoluten Leistungsträger avanciert. Am Wochenende schlug der 25-Jährige sogar mal wieder als Torschütze zu und das doppelt. Im Auswärtsspiel bei Vejle Boldklub brachte Carstensen Spitzenreiter Aarhus in Front, nach dem Ausgleich war der 25-Jährige erneut zur Stelle und sorgte für den 2:1-Endstand. Es waren die Treffer vier und fünf in dieser Saison.

Win-Win-Win-Situation?

Carstensen befindet sich damit zum zweiten Mal in Folge mit seinem Leihclub auf Titelkurs. In der vergangenen Spielzeit holte der Rechtsverteidiger mit Lech Posen die polnische Meisterschaft. Nun ist er in seiner Heimat Dänemark erneut auf Kurs. Aarhus führt die Tabelle an. Doch trotz seiner starken Leistungen im Nachbarland wird der Däne wohl nicht zurück zum FC kehren. Aarhus hat bereits den Wunsch einer festen Verpflichtung angedeutet, in Köln ist man durchaus gesprächsbereit. Wohl auch, weil Carstensen beim FC nie so recht funktioniert hat. Christian Keller hatte den Außenspieler unter Vertrag genommen. In einem Podcast hatte der Ex-Sportchef der Kölner erzählt, dass er bei Carstensen auf sein Bauchgefühl gehört hätte. Intern seien aber nicht alle von dem Können des Dänen überzeugt gewesen.

Das galt offenbar auch für eine Reihe von Trainern bei den Geißböcken. Denn zum unumstrittenen Stammspieler hat es der heute 25-Jährige beim FC bekanntlich nicht geschafft. Der feste Wechsel zum Spitzenreiter scheint für alle drei Parteien die aktuell beste Lösung zu sein. Auch einige weitere Kölner Leihspieler sammelten am Wochenende wieder ihre Einsatzzeit. So standen Julian Pauli und Imad Rondic für Dynamo Dresden und Preußen Münster in der 2. Bundesliga jeweils in der Startelf, mussten aber nach rund 70 Minuten vom Platz. Dresden bezwang Darmstadt 3:1, Münster drehte einen Rückstand gegen Braunschweig zum 2:1-Erfolg. Jaka Potocnik sammelte bei RWE weiter Einsatzzeit. Der Angreifer kam in der Schlussphase beim 2:3 gegen Hansa Rostock.

Mansour Ouro-Tagba wurde bei der Zweitvertretung des VfB Stuttgart für den erneut verletzten Justin Diehl eingewechselt. Das 0:2 gegen Viktoria Köln konnte der Angreifer nicht verhindern. Elias Bakatukanda und Jusuf Gazibegovic spielten am Wochenende nicht. „Gazi“ ist aktuell verletzt. Somit kam es auch nicht zum Wiedersehen mit Emin Kujovic. Der Mittelfeldspieler stand beim 2:2 gegen Sturm Graz erstmals von Beginn an auf dem Feld.


Auch tabellarisch die große Krise oder hat der FC am Samstag noch Glück im Unglück?

Cenk Özkacar und Isak Johannesson vom 1. FC Köln
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Auch tabellarisch die große Krise oder hat der FC am Samstag noch Glück im Unglück?

Mit der Niederlage gegen den FC Augsburg ist der FC tiefer in die Abstiegsnot geschlittert. Denn schon am Samstag könnte das Polster weiter zusammenschrumpfen. Allerdings ist das kein Muss. Der 1. FC Köln könnte Glück im Unglück haben.

Mit viel Selbstvertrauen ist der FC nach Augsburg gereist, ohne Punkte ist die Mannschaft von Lukas Kwasniok zurückgekommen. Am Samstag hat die Konkurrenz die Chance, nachzuziehen. Einfach wird das nicht. Und doch droht die große Gefahr, dass das Polster schon nach dem 24. Spieltag im Grunde aufgebraucht ist.

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Nach dem fulminanten Spiel gegen die TSG Hoffenheim war die Partie gegen den FC Augsburg ganz schön magere Kost. Die Kölner taten sich gegen destruktive Fuggerstädter schwer. In der Offensive fiel dem FC so gut wie gar nichts ein. „Gefühlt haben wir uns vor allem im zweiten Drittel schwer getan. Wir haben den Ball viel bei den Innenverteidigern gehabt und sind von da nicht so richtig ins Spiel gekommen“, sagte Luca Waldschmidt. „Wir sind nicht in den Flow gekommen, um den Ball laufen zu lassen.“ Und dadurch steht am Ende des Tages eine 0:2-Pleite. Aus den vergangenen vier Spielen holte der FC nur einen von zwölf möglichen Punkten. Zum ersten Mal unter Lukas Kwasniok mussten die Geißböcke damit drei Auswärtsniederlagen in Folge hinnehmen.

Punktepolster im Kampf um den Klassenerhalt

Vor allem aber ist der FC mit dem 0:2 endgültig im Abstiegskampf angekommen. Denn mit ein wenig Pech könnte das bisherige Punktepolster nahezu aufgebraucht sein. Vor dem Spiel beim FCA hatten die Kölner noch vier Zählern Vorsprung auf den Relegationsplatz. Sollte es schlecht für die Geißböcke laufen, könnten Mainz und Gladbach am FC vorbeiziehen und der Vorsprung auf Platz 16 bis auf einen, der auf den direkten Abstiegsplatz auf zwei Zähler zusammenschrumpfen. „Jetzt ist klar, dass der Druck etwas größer wird. Das ist ganz logisch. Wir versuchen, unser Bestes zu geben“, sagte Lukas Kwasniok. Dabei haben die Kölner möglicherweise noch ein wenig Glück im Unglück. Denn die Konkurrenz steht zum Großteil vor schweren Aufgaben.

Einzig Werder Bremen und der 1. FC Heidenheim tragen ein direktes Duell aus. Ungleich schwerer sind zumindest auf dem Papier die Aufgaben für Mainz, St. Pauli und Wolfsburg. Die Rheinhessen sind zu Gast bei Bayer Leverkusen, der VfL beim VfB Stuttgart und die Kiezkicker spielen bei der TSG Hoffenheim. Siege bei den Champions-League-Anwärtern wären wohl Überraschungen. Gladbach empfängt am Nachmittag den 1. FC Union Berlin, Hamburg am Sonntag RB Leipzig. Zwar würden die Kölner auch bei Überraschungen einen Platz über der Linie belegen, doch mit dem Heimspiel gegen Dortmund wartet das nächste große Kaliber.


Lukas Kwasniok reagiert emotional auf die jüngsten Diskussionen: „Ich bitte um Entschuldigung“

Lukas Kwansiok auf der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen Bayern
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Lukas Kwasniok reagiert emotional auf die jüngsten Diskussionen: „Ich bitte um Entschuldigung“

Die Begegnung gegen die TSG Hoffenheim hatte vor allem zwei große Themen im Nachgang: Das Traumtor von Ragnar Ache und der medizinische Notfall im Stadion, der eine unglückliche PK nach sich zog rund um den 1. FC Köln: Lukas Kwasniok bittet um Entschuldigung.

Der Fußball geriet am Samstag zur Nebensache. Ein FC-Fan war im Zuge des Spiels der Geißböcke eine Treppe herabgestürzt. Der Anhänger musste vor Ort reanimiert werden. Später stellte sich heraus, dass der Zuschauer verstorben war. Die Fans hatten während der Partie den Support weitgehend eingestellt. Nach dem Spiel hatte sich auch Lukas Kwasniok zu den Vorgängen geäußert. Und damit eine Diskussion ausgelöst.

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Denn der Kölner Coach hatte bedauert, dass der Support der Fans gefehlt hätte, sein Mitleid bekundete der Trainer nicht. Die Pressekonferenz im Vorfeld der Begegnung gegen den FC Augsburg nutzte der Coach dann aber, um „einige Dinge klarzustellen“. „Es ist natürlich so, dass wenn eine gewisse Stille im Stadion ist, dann ist klar, dass etwas vorgefallen ist. Die Kommunikationslage für uns war relativ unübersichtlich“, sagte der Trainer. „Mittlerweile haben wir aus den Medien entnommen, dass ein FC-Fan verstorben ist und es ist logischerweise das Selbstverständlichste dieser Welt, den Angehörigen im richtigen Moment – und ich hoffe, dass das jetzt der Fall ist – mein Beileid auszusprechen und ihnen viel Kraft zu wünschen. Denn es gibt im Leben nichts Schlimmeres als einem geliebten Menschen zu verlieren.“ Das sei ihm extrem wichtig, betonte der Trainer.

„Es gibt zwei Dinge, die wichtiger sind als der Fußball: Die Geburt und der Tod eines Menschen“

„Darüber hinaus ist es so, dass ich aufgrund der damals unklaren Situation auf den Support unserer Süd angesprochen worden bin, der über 90 Minuten nicht stattgefunden hat“, so Kwasniok weiter. Der Trainer betonte noch einmal, wie wichtig ihm die Unterstützung der Fans und der FC als Aufsteiger auf diese eben angewiesen sei. „Wir hatten bislang in drei Heimspielen aus unterschiedlichen Gründen diesen Support nicht, dazu fehlten sie in Teilen bei drei Auswärtsspielen. Unsere Ausbeute liegt da bei einem Punkt. Ohne sie sind wir schwächer als mit ihr. Wir brauchen unsere Fans, um den Klassenerhalt zu schaffen“, so der Trainer weiter.

Für Kritik hatte am Samstag auch ein Vergleich gesorgt. Kwasniok hatte auf der PK den Monolog von Bayern-Trainer Vincent Kompany angesprochen, der erst wenige Tage zuvor eindrucksvoll nach einem Rassismus-Eklat gesprochen hatte. „Die Dauer meines Monologs war einzig und allein der Bezugspunkt zum Monolog von Vincent Kompany. Erstens ist er ein viel besserer Trainer, zweitens hat er über ein Thema gesprochen, bei dem es keine andere Meinung gibt. Wer da einer anderen Meinung ist, der hat Lack gesoffen. Deswegen diese Themenfelder vermischen zu wollen, das ist dann ein bisschen zu viel des Guten“, sagte Kwasniok. „Ich habe hier angefangen, um nach Möglichkeit über Jahre hinweg etwas aufzubauen. Gemeinsam mit den Fans. Deswegen dieser Apell, dass das, was die Fans in Hoffenheim veranstaltet haben, das ist, was wir brauchen – jetzt auch am Freitag gegen Augsburg.“

Und mit einer Entschuldigung beendete der Coach seinen Monolog: „Ich hoffe, dass Missverständnisse ausgeräumt sind. Ich bitte um Entschuldigung, wenn ich irgendjemanden auf den Schlips getreten bin, etwas missachtet habe. Das war in keinster Form meine Absicht. Es gibt zwei Dinge, die wichtiger sind als der Fußball: Das sind die Geburt und der Tod eines Menschen.“

„Live habe ich noch kein schöneres Tor gesehen“ – Das sagt Jonas Hector zum Traumtor von Ragnar Ache

Jonas Hector beim Spiel des 1. FC Köln gegen Hoffenheim
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„Live habe ich noch kein schöneres Tor gesehen“ – Das sagt Jonas Hector zum Traumtor von Ragnar Ache

In der aktuellen Folge des Podcasts „Schlag und fertig“ spricht der ehemalige Kapitän der Geißböcke über das Traumtor im Duell des 1. FC Köln gegen die TSG Hoffenheim: Jonas Hector schwärmt vom Ragnar-Ache-Tor.

Es war ein ganz besonderer Moment, als Ragnar Ache am vergangenen Samstag das Tor gegen die TSG Hoffenheim erzielte. Und ein Moment, den Jonas Hector live auf Höhe des Torschützen mitverfolgte.

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Jonas Hector hält sich bekanntlich mit Kritik nicht wirklich zurück. Der ehemalige Kapitän der Geißböcke legt den Finger auch schon mal in die Wunde. In der aktuellen Folge seines Podcasts „Schlag & fertig“ kommt der ehemalige Nationalspieler aus dem Schwärmen aber gar nicht mehr heraus. Hector hatte sich die Begegnung der Geißböcke gegen die TSG Hoffenheim am Samstag live im Stadion angeschaut. Und dann auch noch auf Höhe des Torschützen zur Kölner Führung, als dieser spektakulär mit einem Fallrückzieher traf. „Du hast es auf der Tribüne gemerkt. Alle neben uns konnten es nicht fassen, dass das Tor gefallen ist, wie es gefallen ist. Es war so ein schönes Tor. Live habe ich noch kein schöneres Tor gesehen“, sagt Hector: „Es war das beste Tor, das ich live gesehen habe.“

„Da gibt es kein richtig oder falsch“

Ragnar Ache hatte die Kölner so früh in Führung gebracht. So spektakulär, dass selbst die Mitspieler staunten und sich den ein oder anderen Kommentar nicht verkneifen konnten. „Die Flanke von El Mala geht ja weg vom Tor und du denkst, schade, da kommt er mit dem Kopf nicht hin“, so Hector. „Auf einmal legt der sich in die Luft. Du hättest den gar nicht anders rein machen können. Er hat aktuell offenbar dieses Selbstvertrauen.“ Für den ehemaligen Kölner Defensivspieler war es „ein sehr sehr tolles Tor“. Ein weiteres Thema des Spiels war der Umgang der Fans mit dem medizinischen Notfall. Ein Zuschauer war gestürzt, musste reanimiert werden. Die aktive Fanszene hatte den Support wie üblich in so einem Fall eingestellt. Für Diskussionen sorgte anschließend Lukas Kwasniok mit einer viel diskutierten Aussage auf der Pressekonferenz.

Auch Hector griff das Thema im Podcast auf. „Es wird diskutiert, wie sensibel man mit diesem Thema umzugehen ist. Da gibt es kein richtig oder falsch. Da hat jeder seine Meinung und die gibt es einfach. Ich würde die Diskussion nicht aufmachen wollen“, sagte der ehemalige Spieler.

Der 1. FC Köln und die muskulären Verletzungen – eine unglaubliche und offenbar unendliche Geschichte

Jan Thielmann blieb nur die Rolle des Zuschauers
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Der 1. FC Köln und die muskulären Verletzungen – eine unglaubliche und offenbar unendliche Geschichte

Wie ein roter Faden zieht sich die Verletzungsmisere bei den Geißböcken durch die Saison. Das 2:2 gegen die TSG Hoffenheim erscheint in diesem Zusammenhang besonders teuer erkauft. Der 1. FC Köln und die muskulären Verletzungen.

Jan Thielmann, Joel Schmied, Dominique Heintz, Jahmai Simpson-Pusey, Alessio Castro-Montes und Sebastian Sebulonsen – die Spieler, die beim FC mit muskulären Problemen ausfallen, sind nicht mehr an einer Hand abzuzählen.

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Das 2:2-Unentschieden gegen die TSG Hoffenheim sorgte am Samstagnachmittag für rundum gute Stimmung beim FC und nun im Nachgang dann doch für Katerstimmung. Denn der Punkt gegen ein Top-Team war offenbar ein besonders teuer erkaufter. Schon vor der Begegnung hatte Jan Thielmann das Aufwärmen aufgrund von muskulären Beschwerden abbrechen müssen, sie stellten sich als eine Verletzung der Muskulatur heraus. Nach 70 Minuten war die Partie gegen die Sinsheimer dann für Sebastian Sebulonsen beendet, ebenfalls aufgrund einer muskulären Verletzung. Und zu Beginn der Woche gesellte sich dann auch noch Joel Schmied dazu, die Diagnose die gleiche. Was sich wie ein Treppenwitz anhört, könnte noch in einer weiteren Verletzung münden, denn auch Said El Mala brach die Einheit am Dienstag ab.

30 Spiele verpasst

Sollte es sich auch bei ihm um eine Verletzung aufgrund der Begegnung gegen die TSG handeln, würden unterm Strich zwar ein Punkt, aber eben auch vier verletzte Spieler stehen. Und eben jene Verletzungen ziehen sich wie ein roter Faden durch die Spielzeit. Im Oktober machte Thielmann den leidlichen Anfang. Das Eigengewächs musste eine Trainingseinheit abbrechen, verpasste daraufhin drei Liga-Spiele sowie den Pokal-Fight gegen die Bayern. Der gebürtige Föhrener war gerade zurück, da erwischte es Joel Schmied. Und das härter als erwartet. Der Innenverteidiger fiel mit seiner muskulären Verletzung bis ins neue Jahr aus. Insgesamt verpasste der Schweizer neun Partien. Zur gleichen Zeit fiel auch Dominique Heintz aus – und das doppelt. Der Routinier verletzte sich im November, kehrte für eine Begegnung wieder auf die Bank zurück, bevor er wieder ausfiel. Heintz verpasste gleich zehn Partien.

Mit der Verpflichtung von Jahmai Simpson-Pusey reagierten die Kölner auf die Verletzungsmisere in der Defensive. Doch der Engländer musste nach drei Einsätzen für die Geißböcke ebenfalls verletzt aussetzen. Nach vier Spielen Pause, kehrte Simpson-Pusey jetzt wieder zurück. Doch die Personalsituation hat sich nicht wie erhofft entspannt. Mit Alessio Castro-Montes fehlt ein FC-Profi nun seit drei Wochen. Der Belgier hat bislang drei Spiele verpasst. Nun werden mindestens drei weitere Spieler ausfallen. Insgesamt haben FC-Profis nur aufgrund von muskulären Verletzungen vor der Begegnung gegen Augsburg 30 Spiele verpasst. Bis auf den 11. Spieltag war seit dem 8. Spieltag immer mindestens ein Kölner Spieler aufgrund eben jener Blessur außen vor.

Auch, wenn Lukas Kwasniok zuletzt betonte, dass jene Art der Verletzung auch häufiger vorkommt, weil sich die Diagnoseverfahren verändert haben, ist der FC besonders hart betroffen. Auffallend auch, dass es mit Heintz, Thielmann und Schmied Spieler in dieser Saison bereits zum zweiten Mal erwischt hat.


Sorge um Said El Mala: Droht der nächste Ausfall beim 1. FC Köln?

Said El Mala erwischte beim 1. FC Köln nicht seinen besten Tag
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Sorge um Said El Mala: Droht der nächste Ausfall beim 1. FC Köln?

Die Hiobsbotschaften reißen nicht ab beim 1. FC Köln: Nun droht auch Said El Mala auszufallen. Der Kölner Shootingstar musste die Einheit am Dienstag frühzeitig beenden. Voraussichtlich wird auch bei El Mala nun eine genauere Diagnostik anstehen.

Der Griff an den Oberschenkel lässt dieser Tage in Köln nichts Gutes vermuten. Tatsächlich musste Said El Mala am Dienstag die Trainingseinheit frühzeitig abbrechen. Für den Offensivspieler könnte es damit für Freitag eng werden.

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Die Verletzungsmisere bei den Geißböcken will einfach nicht abreißen. Gerade kamen mit Jahmai Simpson-Pusey und Dominique Heintz zwei Abwehrspieler frisch zurück, nun fallen die nächsten Spieler sicher aus und hinter einem steht ein ganz dickes Fragezeichen. Und das ausgerechnet hinter Said El Mala, der im Duell gegen die TSG Hoffenheim wieder einmal so etwas wie der Punktegarant war. Der 19-Jährige bereitete einen Treffer vor, erzielte einen weiteren, glich damit zum 2:2-Endstand aus. Für El Mala war es bereits Treffer Nummer acht sowie Vorlage Nummer vier. Der Shootingstar ist einer der Topscorer der Liga und der Topscorer der Geißböcke. Nun aber droht das nächste Aus. Der Offensivspieler musste die Einheit am Dienstag nach etwas mehr als einer halben Stunde abbrechen.

Aktuell vier Spieler mit muskulären Verletzungen raus

El Mala fasste sich an die Rückseite des Oberschenkels. Nach kurzer Beratung mit dem medizinischen Staff beendete der 19-Jährige die Einheit. Nun dürfte erst einmal eine ausführliche Diagnostik anstehen. Und die wird man beim FC aktuell wohl mit einer gewissen Sorge angehen. Denn gerade die letzten MRT-Untersuchungen waren allesamt nicht gerade positiv. Erst am Nachmittag hatte der FC die Verletzung von Joel Schmied bekannt gegeben (wie come-on-fc.com berichtete). Der Schweizer hatte sich gerade erst von einer muskulären Verletzung erholt, nun fällt er mit der gleichen Diagnose erneut aus. Genauso wie Jan Thielmann, Sebastian Sebulonsen und Alessio Castro-Montes, die ebenfalls nicht zur Verfügung stehen.

Möglicherweise will man bei dem Torjäger aber auch kein Risiko eingehen. Dem FC bleiben noch drei Tage und zwei Trainingseinheiten bis zum Auswärtsspiel in Augsburg (Freitag, 20.30 Uhr, im Liveticker bei come-on-fc.com). El Mala hatte nach längerer Durststrecke gegen die TSG Hoffenheim die passende Antwort parat. Für den Kölner Youngster geht es aktuell auch um Bewerbungspunkte für die A-Nationalmannschaft. Im März stehen die nächsten Spiele an, ein Ausfall käme für alle Beteiligten zur absoluten Unzeit.