Ausweg für Rav van den Berg? West Ham soll am Innenverteidiger des 1. FC Köln interessiert sein – das ist dran

Rav van den Berg spielt unter René Wagner keine Rolle
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Ausweg für Rav van den Berg? West Ham soll am Innenverteidiger des 1. FC Köln interessiert sein – das ist dran

Sportlich will es bei Rav van den Berg weiterhin nicht rund laufen. Der Innenverteidiger der Kölner ist in dieser Spielzeit außen vor. Den nächsten Rückschlag erlebte er erst jüngst bei der U21 der Niederlande. Nun aber könnte sich ein Ausweg bieten für den Spieler des 1. FC Köln: Was ist dran am Gerücht um Rav van den Berg?

Eigentlich hatte der Abwehrspieler der Geißböcke gehofft, bei dem Nachwuchs der Elftal Einsatzzeit zu bekommen und dadurch wieder in die Spur zu finden. Doch auch bei der U21 wurde van den Berg aus dem Kader gestrichen. Möglicherweise gibt es aber schon bald einen Ausweg.

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Denn wie gleich mehrere Portale berichten, soll van den Berg auf der Wunschliste von Westham United befinden. Die Hammers wollten den Niederländer schon im Sommer unter Vertrag nehmen, doch zu einem Transfer ist es bekanntlich nicht gekommen. Nun wagt der englische Club offensichtlich einen zweiten Anlauf. Das berichten unter anderem die Onlinportale transferfeed.com sowie 4-4-2.com. Tatsächlich spielt der Abwehrspieler bei den Geißböcken in dieser Saison keine Rolle. Unter René Wagner kam van den Berg in der vergangenen Saison nur im Duell gegen Eintracht Frankfurt zum Einsatz, spielte danach keine minute mehr. Und auch in dieser Saison ist der 22-Jährige außen vor, schaffte es zuletzt sogar nicht mal mehr in den Kader.  „Es geht um Trainingsleistungen und Dinge, die wir jeden Tag beobachten. Rav weiß, an welchen Themen er arbeiten muss.“ Zuletzt sagte Wagner zudem: „Es wird immer wieder Situationen geben, in denen er nicht im Kader sein wird.“

Wie wahrscheinlich ist ein Transfer?

Das klingt nicht gerade danach, als würde man in Köln noch das große Vertrauen in einen Gamechanger bei van den Berg haben. Im Sommer 25 war van den Berg für mehr als acht Millionen Euro an den Rhein gewechselt. Der Innenverteidiger wurde damit zum teuersten Abwehrspieler der Vereinsgeschichte. Der Plan mit dem Niederländer war aber nicht nur eine sportliche Soforthilfe, Thomas Kessler erhoffte sich euch einen wirtschaftlichen Benefit. Sowohl Spieler als auch Verein planten wohl mittelfristig mit der Premier League. Van den Berg machte zumindest keinen Hehl daraus, dass die Bundesliga für ihn nur eine Zwischenstation in die erste englische Spielklasse sei. In Köln plant man mittelfristig damit, den Abwehrspieler zu einem höheren Preis abzugeben. Den Berichten zufolge, soll eine zweistellige Millionensumme im Raum stehen. Allerdings erscheint es fraglich, ob der englische Club wirklich bereit ist, für den Niederländer, der zuletzt gar nicht mehr zum Einsatz kam, so tief in die Tasche zu greifen. Zumal die Hammers dem Vernehmen nach an einer Soforthilfe interessiert seien. Denkbar wäre natürlich auch eine Leihe, denn das Potenzial des Abwehrspielers liegt unstrittig vor und van den Berg hat noch lange Vertrag.

In englischen Medien ist bislang noch nicht viel über das Interesse der Hammers bekannt.

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Negativserie gestoppt: Nilas Yacobi erzielt den Doppelpack und verhilft der U21 des 1. FC Köln zum Sieg

Nilas Yacobi von der U21 des 1. FC Köln
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Negativserie gestoppt: Nilas Yacobi erzielt den Doppelpack und verhilft der U21 des 1. FC Köln zum Sieg

Der Nachwuchs des FC kann doch noch gewinnen. Nach drei Niederlagen in Folge hat die Reserve der Geißböcke drei wichtige Zähler eingefahren. Die U21 des 1. FC Köln gewinnt gegen Hilden 4:3. Dabei waren weite Phasen der Begegnung aber recht vogelwild.

Die U21 der Geißböcke kassierte zuletzt drei Niederlagen in Serie und bewegte sich in der Tabelle nach unten. Der Negativtrend ist nicht nur gestoppt, die Kölner U21 feierte am Samstag einen wichtigen Heimsieg. Sorge bereitet unterdessen die Verletzung von Len Wörsdörfer, der mit einer Trage vom Platz musste.

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Kölns Trainer Manuel Hartmann musste seine Startelf ändern. Unter anderem, weil mit Maik Afri Akumi und Gil Neves gleich zwei Spieler mit U-Nationalmannschaften unterwegs waren. Dennoch übernahmen die Kölner Spieler von Beginn an die Initiative. Sowohl Jonas Arweiler als auch Niklas Yacobi kamen zu zwei frühen Abschlüssen. Doch der erste Treffer fiel auf der anderen Seite. Nach einem Foulspiel von Keeper Mikolaj Marutzki in der Box trat Phil Zimmermann an und verwandelte sicher. Der Gegentreffer zeigte zunächst Wirkung. Die Kölner Reserve tat sich in den folgenden Minuten schwer, hinterließ mit Sockfehlern und Fehlpässen einen wackligen Eindruck in der Defensive. Allerdings spielte die Hartmann-Elf auch weiter nach vorne und belohnte sich schließlich. Kristiyan Irmiev spielte auf Luiz Labenz, der in bester Stürmer-Manier zum Ausgleich traf. Doch die Freude währte nicht lange. Nur sieben Minuten nach dem 1:1 war Etienne Feese in der Box zur Stelle und brachte den Gast wieder in Front.

Yacobi trifft doppelt

Ein weiterer Strafstoß gab dem Spiel die nächste Wende. Dieses Mal aber zeigte der Unparteiische auf den anderen Punkt. Nach einem Handspiel von Nick Sangl, verwandelte Nilas Yacobi. Und das Kölner Talent hätte den FC schon vor der Halbzeit komplett auf die Erfolgsspur bringen können. In den Folgeminuten kam der Offensivspieler zu drei guten Möglichkeiten. Den dritten Versuch verwertete er zum 3:2 (41.). Hilden kam mit Schwung aus der Kabine und brauchte auch nicht lange, das auf die Anzeige zu bringen. Armin Deljkovic blieb aus zwölf Metern eiskalt, erzielte den erneuten Ausgleich. Es ging auch weiterhin hin und her. Mit den besseren Möglichkeiten für den FC. Arweiler, Ajani und Yacobi blieben Aktivposten. Die beste Chance vergab in dieser Phase Assad Kotya-Fofana nach einem Eckball. Hartmann brachte für die Schlussphase noch einmal frische Kräfte und das zahlte wsich recht schnell aus.

So legte Harchaoui schon ab auf den eingewechselten Etienne Borie, der überlegt ins gegnerische Tor einschob (73.). Die Gäste erhöhten noch einmal den Druck, wollten den Ausgleich, doch der FC verteidigte leidenschaftlich. Der zuvor eingewechselte Len Wörsdörfer musste derweil nach einem Zusammenstoß mit einer Trage vom Platz gebracht werden. Für den FC reichte es auch in Unterzahl zum erhofften Sieg. Bereits am kommenden Freitag steht das Auswärtsspiel bei der zweiten Mannschaft des FC Schalke 04 an.

1. FC Köln U21: Marutzki – Fürst, Kotya-Fofana (71. Stapelmann), Hoffmann, Friemel – Harchaoui, Irmiev (80. Voufack) – Ajani (71. Wörsdörfer), Yacobi, Labenz (80. Ekweribe) – Arweiler (65. Borie). Tore: 0:1 Zimmermann (7./FE), 1:1 Labenz (21.), 1:2 Feese (28.), 2:2, 3:2 Yacobi (33./HE, 40.), 3:3 Deljkovic (48.), 4:3 Borie (73.)

„Er hat Lust, ich habe Lust“ – Said El Mala spricht über Mikey Moore – und seinen Anruf bei Jürgen Klopp

Said El Mala im Deutschlandtrikot
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„Er hat Lust, ich habe Lust“ – Said El Mala spricht über Mikey Moore – und seinen Anruf bei Jürgen Klopp

Gegen den HSV stand das Duo Said El Mala und Mikey Moore das erste Mal gemeinsam auf den Platz. Der Kölner Shootingstar glaubt an die weitere Entwicklung, die gemeinsamen Stärken. Im Podcast von Radio Köln sprach der Shootingstar auch über den Auftakt des 1. FC Köln und den kommenden Gegner. Vor allem aber über seine DFB-Nominierung.

Said El Mala wurde erneut in den Kader der A-Nationalmannschaft berufen. Dieses Mal soll es aber das Debüt geben. Über den Anruf vom Bundestrainer, sein Zusammenspiel mit Mikey Moore und das bevorstehende Derby sprach der Youngster im FC-Podcast bei Radio Köln.

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Sieben Abschlüsse, vier davon aufs Tor – kein anderer Akteur versuchte es im Volksparkstadion am vergangenen Samstag so oft. Insofern war Said El Mala auch gegen den Hamburger SV ein Aktivposten der Kölner. Der Treffer wollte nicht gelingen und es gab am Ende bekanntlich auch keinen Punkt. „Irgendwann muss man das abhaken, aber es hat natürlich schon weh getan“, sagt Said El Mala im aktuell FC-Podcast von „Radio Köln“. „Wenn du so kurz vor der Halbzeit und nach der Halbzeit die Tore kassierst, dann musst du das auch erst einmal verarbeiten.“ Dennoch drückten die Kölner bekanntlich weiter, versuchten es, mehr als der Anschlusstreffer von Ragnar Ache war nicht mehr drin. „Wir müssen uns einfach ankreiden, dass wir die Tore nicht gemacht haben. Es fehlte die Effizienz. Daran arbeiten wir und werden es besser machen.“ Und so verließen die Geißböcke ohne Punkte, dafür aber begleitet von Pfiffen den Platz. Für El Mala verständlich. „Die Fans fahren so einen weiten Weg, reisen für uns viele Kilometer und supporten uns. Deswegen kann ich das voll und ganz nachvollziehen“, so der Offensivspieler.

„Wir wissen beide, was der andere macht“

Eine konkrete Antwort auf die wieder aufkeimenden Probleme bei den Standards hat der 20-Jährige nicht, glaubt aber, dass sich das Team doch bald verbessern werde. „Das ist einfach ein Thema, das nicht von heute auf morgen weg zu trainieren ist“, sagt El Mala. Doch für den Offensivspieler hatte das Duell beim HSV auch einen sehr positiven Aspekt. Das erste Mal spielte der 20-Jährige gemeinsam mit Mikey Moore. Auf das Duo warten die Kölner Fans schon eine gefühlte Ewigkeit. Zunächst war El Mala krank, dann wurde der Kölner Shootingstar ein- und der Engländer wiederum ausgewechselt. Gegen die Rothosen standen die beiden erstmals auf dem Feld. Und tatsächlich war bereits eine gewisse Harmonie zu sehen. René Wagner sprach später davon, dass sich das Duo nun mehr und mehr einspielen werde. „Es war natürlich das erste Spiel, da kann man nicht direkt erwarten, dass alles klappt“, sagt der 20-Jährige. „Aber ich glaube schon, dass wir uns sehr, sehr gut auf dem Platz verstehen.“ Auch abseits des Platzes scheint es eine gewisse Harmonie zu geben. Die beiden unterhalten sich auch im Training auffallend oft.

„Es ist mir klar, dass sich die Gegner auf mich einstellen“

„Wir wissen beide, was der andere macht und was die Stärken des anderen sind“, so El Mala. Eine weitere Kostprobe wird es aber erst in gut zweieinhalb Wochen geben. Dann steht das Derby an. El Mala freut sich bereits auf das Duell gegen den Rivalen, das „das geilste Spiel in der Saison“ sei. „Es ist immer Druck auf diesem Duell und klar, es wird brisant, es gibt die Rivalität – darüber braucht man nicht reden. Verlieren verboten heißt es für beide Mannschaften“, sagt der 20-Jährige. Dass er seine Jugend in Gladbach verbracht hat, bevor er bei den Fohlen ausgebootet wurde, ist für ihn kein Thema mehr. „Ich spiele jetzt für den 1. FC Köln und bin sehr zufrieden.“

Kein Wunder, El Mala hat sich durch gute Leistungen in den Fokus und die Herzen der Kölner Anhänger gespielt. Ohne Frage ist der Youngster der Publikumsliebling. Das bringt aber auch mehr Druck im Spiel mit sich. „Es ist mir klar, dass sich die Gegner auf mich einstellen und zu zweit manchmal zu dritt kommen. Dann heißt es für mich einfach, Lösungen zu finden“, so der Spieler weiter. „Aber das ist ja dann auch irgendwo eine Bestätigung, dass man irgendwas richtig gemacht hat.“

„Und dann liegt es nur an mir“

Die größte Bestätigung, dass El Mala einiges richtig gemacht hat, gab es in der vergangenen Woche. Der Kölner Youngster ist für die A-Nationalmannschaft nominiert worden. Im Podcast erzählt El Mala, dass er zunächst nicht ans Telefon gehen konnte, als Jürgen Klopp anrief. Der Youngster saß im Flugzeug und rief später erst zurück. Das Gespräch sei sehr kurz gewesen. „Er hat sich gefreut, ich habe mich auch gefreut, dass ich wieder dabei sein und mich zeigen darf. Jürgen freut sich darauf, dass ich komme. Er hat Lust, ich habe Lust“, so die Kölner Nummer zehn. Der Bundestrainer habe ihm mit seiner Art auch die Nervosität genommen. Dieses Mal soll es mit dem Debüt klappen. Denn El Mala war im November vergangenen Jahres bereits nominiert, saß zunächst auf der Bank und wurde dann zur U21 geschickt. Dieses Mal ist die Marschroute für ihn klar: „Wer gut trainiert, der wird auch spielen – denke ich. Das liegt am Training. Ich hoffe, dass ich die Chance kriege, mich zu zeigen. Und dann liegt es nur an mir.“

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Aussortiert, zurückgekämpft und wieder aussortiert? Imad Rondics kurzes Comeback beim 1. FC Köln

Imad Rondic im Testspiel gegen Bergisch Gladbach
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Aussortiert, zurückgekämpft und wieder aussortiert? Imad Rondics kurzes Comeback beim 1. FC Köln

Vom Verzicht ins Bundesliga-Aufgebot: Imad Rondic hat sich beim 1. FC Köln mit harter Arbeit zurückgekämpft. Ob daraus mehr wird als eine kurze Episode, ist offen. Wie geht es weiter mit Imad Rondic beim 1. FC Köln?

Ob dieser überraschende Auftritt tatsächlich der Beginn von mehr war oder am Ende doch nur eine Momentaufnahme bleibt, zeigt sich erst im Rückblick auf die Geschichte, die zu diesem Comeback geführt hat.

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Die Ansage zu Beginn der Vorbereitung war eigentlich eindeutig. Imad Rondic sollte nicht mehr am Training der Profis teilnehmen. Der Grund lag in seiner sportlichen Bilanz seit seinem Wechsel: Rondic war im Februar 2025 am letzten Tag der Wintertransferperiode nach Köln gekommen, ausgestattet mit einem langfristigen Arbeitspapier. Der erhoffte Durchbruch blieb jedoch aus. In neun Einsätzen gelang dem Bosnier lediglich ein Treffer, ein Billardtor gegen den SC Paderborn. Es folgten Leihstationen in die Extraklasa und in die zweite Bundesliga. Doch auch dort fehlte es dem Angreifer an Konstanz und Torgefahr.

Als sich im Sommer kein neuer Abnehmer fand, blieb Rondic zunächst ohne Perspektive in Köln, während der FC auf der Suche nach einer Alternative für den Kader war. Die wurde bekanntlich nicht gefunden. Und am Tag nach dem Deadline Day warteten die Geißböcke mit der Überraschung auf: Imad Rondic sollte wieder eine Chance bei den Profis bekommen. „Imad hat uns in den vergangenen Wochen in einer für ihn nicht einfachen Situation jeden Tag gezeigt, mit welcher Haltung und welchem Engagement er seine Aufgaben angeht. Im individuellen Training mit Kevin McKenna hat er sehr professionell gearbeitet und mit seinen Leistungen deutlich gemacht, dass er es verdient hat, wieder vollständig in den Trainingsbetrieb unserer Lizenzmannschaft zurückzukehren“, sagte Thomas Kessler unlängst. Eine nicht abzusehende Entwicklung, denn Rondic hatte bei keiner seiner letzten Stationen überzeugen können. Nun durfte er sich bei den Profis wieder beweisen.

Verletzungssorgen öffneten die Tür für Stuttgart

Was folgte, beschrieb Wagner kürzlich als bemerkenswerte Trainingsleistung. Rondic habe sich in dieser Zeit „den Arsch aufgerissen“, so der Trainer. Diese Einstellung zahlte sich überraschend aus: Beim 1:4 in Stuttgart vor rund zwei Wochen stand der 27-Jährige plötzlich wieder im Kader und wurde in der Schlussphase für Tom Krauß eingewechselt. Viel Zeit, sich zu beweisen, blieb ihm nicht. So verfing bei dem Kurzeinsatz gegen die Schwaben lediglich ein unglücklicher Eindruck. Bei einem Kopfballversuch nach einem Einwurf verschätzte sich Rondic, der Ball landete bei Josha Vagnoman, der aus 18 Metern zum Endstand traf.

Dass Rondic überhaupt zum Zuge kam, hing eng mit der angespannten Personallage im Kölner Angriff zusammen. Mit Said El Mala, Thijs Dallinga und Luca Waldschmidt fehlten dem FC gleich drei Offensivkräfte. Gegen Werder Bremen reichte es für Rondic dann bereits nicht mehr für einen Platz im Spieltagskader, zu stark war die Konkurrenz durch Dallinga und Ragnar Ache. Doch Wagner machte deutlich, es könnte nicht der letzte Auftritt des Bosniers in dieser Saison gewesen sein: „Er ist der Spieler, bei dem wir uns alle gefreut haben, dass er letzte Woche sein Bundesliga-Debüt feiern sollte. Aber er hat den klaren Anspruch, dass er bei uns im Training stattfinden sollte, um da Gas zu geben. Und wenn es mal passt, ist er dabei“, sagte Wagner noch vor einer Woche.

Emotionales Signal statt sportlicher Trendwende

Die Sterne müssten demnach mehr als günstg stehe für den Bosnier, um auf für ihn zufriedenstellende Einsatzminuten in der Bundesliga zu kommen. Rondics Auftritt in Stuttgart war somit vielleicht nicht mehr als eine emotionale Nebelkerze, keine sportliche Trendwende. Ob aus dem kurzen Comeback mehr wird, hängt nicht nur von seinem Einsatz im Training ab, sondern vor allem davon, ob er auf dem Platz endlich die Torgefahr zeigt, die ihm in den vergangenen anderthalb Jahren gefehlt hat. Sicher ist, dass er angesichts der Konkurrenz aus Ragnar Ache und Neuzugang Thijs Dallinga auf der Mittelstürmerposition aller Voraussicht nach noch häufiger in dieser Spielzeit auf ein Sspielfreies Wochenende freuen darf. Ausgestattet mit einem attraktiven Arbeitspapier bis 2029 mit einem kolportierten Salär von knapp 700.000 Euro pro Jahr sollte nicht die schlechteste Gesamtkonstellation für den Offensivspieler sein.

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1948 – Der COME-ON-FC Podcast – Folge #19 – Kölner Leader-Suche, ein richtungsweisendes Spiel beim HSV und Rav van den Berg im Abseits

Der Podcast zum 1. FC Köln
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1948 – Der COME-ON-FC Podcast – Folge #19 – Kölner Leader-Suche, ein richtungsweisendes Spiel beim HSV und Rav van den Berg im Abseits

Der 1. FC Köln bietet viel Raum für Diskussionen, Meinungen und Kommentare. Grund genug, come-on-fc auch hörbar zu machen. 1948 – Der COME-ON-FC Podcast – Folge #19 – Kölner Leader-Suche, ein richtungsweisendes Spiel beim HSV und Rav van den Berg im Abseits.

Im Podcast sprechen heute Simon Hense, Tim Schmermbeck und Matthias Wilhelm von „come-on-fc“ über die aktuellen Fragen zum FC. 1948 – Der COME-ON-FC Podcast -Folge #19 – Kölner Leader-Suche, ein richtungsweisendes Spiel beim HSV und Rav van den Berg im Abseits.


Alle zwei Wochen gibt es die geballte Ladung come-on-fc als Podcast. Denn bekanntlich lässt sich rund um den FC, das Geißbockheim und die Stadt viel diskutieren. Und genau da setzen wir an. 1948 – Der Podcast von come-on-fc bespricht die Themen rund um den FC möglichst aus verschiedenen Sichtweisen. Das wird nicht immer gelingen. Aber doch hoffentlich möglichst oft.


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Folge #19:

In Folge 19 gibt es natürlich wieder neue Themen rund um den FC: In keinem Spiel der bisherigen Saison hat der FC über 90 eine konstante Leistung abrufen können. Immer wieder wechselten sich bessere mit schlechteren Phasen ab. Mögliche Gründe für dieses Auf und Ab sucht die come-on-fc-Dreierkette aus Matthias Wilhelm, Tim Schmermbeck und Simon Hense. Dabei schauen sie, welcher Spieler in einer schlechten Phase denn überhaupt als Leader vorangehen und die Mannschaft anführen kann. Auch diskutieren die drei über die schwierige Lage von Rav van den Berg, der gegen Werder Bremen nicht zum Spieltagskader gehörte sowie die DFB-Nominierung von Said El Mala. Zum Schluss werfen sie noch einen Blick auf das anstehende Spiel gegen den HSV, das laut ihnen richtungsweisend sein kann. Und weil es immer und immer wieder Neuigkeiten und Diskussionspunkte gibt und man ohnehin niemals genug über den „Effzeh“ reden kann, hört einfach rein in „1948 – Der COME-ON-FC Podcast.“ Wir freuen uns, auf spannende und auch kontroverse Diskussionen und den Meinungsaustausch.

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Said El Mala und Thijs Dallinga nicht dabei, dafür aber Rondic und Moore: Mit diesem Kader reist der FC nach Stuttgart

Die Spieler des 1. FC Köln reisen ab nach Stuttgart
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Said El Mala und Thijs Dallinga nicht dabei, dafür aber Rondic und Moore: Mit diesem Kader reist der FC nach Stuttgart

Mit der Begegnung gegen Stuttgart steht für den FC das erste Auswärtsspiel der Bundesliga an. Nach dem Erfolg über Hoffenheim sollen die nächste Punkte her für die Geißböcke. Mit diesem Kader reist der 1. FC Köln zum VfB Stuttgart.

Wenige Tage nach dem Deadline Day wollte der FC gerne sein komplettes Gesicht präsentieren. Allerdings bremsen gleich mehrere Krankheiten die Geißböcke aus. Denn wie erwartet werden Said El Mala und Thijs Dallinga nicht mit nach Stuttgart reisen. Beide Spieler hatten sich am Mittwoch krank gemeldet und haben sich bis Donnerstag nicht erholt, nahmen auch am Abschlusstraining nicht teil.

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Mit der Begegnung gegen den VfB Stuttgart steht für die Kölner das erste Auswärtsspiel der Bundesliga-Saison 2026/27. Nach dem 3:2-Erfolg über Hoffenheim geht es um einen möglichst perfekten Saisonstart. Allerdings werden einige Topspieler nicht dabei sein. So der Doppeltorschütze des vergangenen Wochenendes Thijs Dallinga. Auch Said El Mala wird nicht mit nach Stuttgart reisen. Die beiden Offensivspieler fehlten auch beim Abschlusstraining am Donnerstag krankheitsbedingt. Somit könnte sich für die Neuzugänge des 1. FC Köln direkt die Chance ergeben, auf Einsatzzeit zu kommen.


Alter Bekannter mit dabei

Neben den beiden angeschlagenen Spielern fehlen René Wagner auch weiterhin noch Sebastian Sebulonsen und Luca Waldschmidt sowie Timo Hübers. Dafür steigt überraschend ein alter Bekannter mit in den Bus nach Stuttgart. Am gestrigen Mittwoch hatte der Verein bekannt gegeben, dass Imad Rondic aufgrund guter Leistungen im individuellen Training wieder an den Einheiten der Profis teilnehmen darf. Rondic reiste heute auch mit dem Kader zur Partie am zweiten Spieltag.

Diese Spieler sind am Freitag in Stuttgart mit von der Partie

Tor: Marvin Schwäbe, Ron-Robert Zieler – Matthias Köbbing

Abwehr: Alessio Castro-Montes – Luka Lochoshvili, Jahmai Simpson-Pusey, Joel Schmied, Rav van den Berg – Gideon Mensah, Borna Sosa

Mittelfeld: Isak Johannesson, Tom Krauß, Paul Okon-Engstler, Ellyes Skhiri – Reigan Heskey, Linton Maina, Mikey Moore, Jan Thielmann

Sturm: Ragnar Ache, Marius Bülter, Imad Rondic

Verletzt, gesperrt oder nicht berücksichtigt: Thijs Dallinga, Said El Mala, Timo Hübers, Sebastian Sebulonsen, Luca Waldschmidt

Wo finde ich aktuelle Nachrichten zum 1. FC Köln?

Aktuelle News, Spielberichte, Transfermeldungen und Analysen zum 1. FC Köln findest du auf come-on-fc.com.

Warum hat der 1. FC Köln so viele Fans?

Der Verein verbindet Tradition, Emotionen und eine starke regionale Identität. Besonders im Rheinland ist der 1. FC Köln tief verwurzelt und begeistert Fans aller Generationen.

Wann spielt der 1. FC Köln gegen die Würzburger Kickers?

Die Begegnung wird am Montag um 18 Uhr angepfiffen. Die erste Runde des Pokals schließt an diesem Wochenende der FC Schalke 04 mit dem Auswärtsspiel beim Hallescher FC. Allerdings stehen noch die beiden Pokalspiele von den Bayern und Dortmund an, die sich am Samstag im Supercup gegenüber standen.

Hat der FC schon mal gegen Würzburg gespeilt?

Bislang gab es das direkte Duell in einem Pflichtspiel noch nicht.

1948 – Der COME-ON-FC Podcast – Folge #18 – Fazit zu den ersten Pflichtspielen, dem Transferfenster und Mo(o)re

Der Podcast zum 1. FC Köln
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1948 – Der COME-ON-FC Podcast – Folge #18 – Fazit zu den ersten Pflichtspielen, dem Transferfenster und Mo(o)re

Der 1. FC Köln bietet viel Raum für Diskussionen, Meinungen und Kommentare. Grund genug, come-on-fc auch hörbar zu machen. 1948 – Der COME-ON-FC Podcast – Folge #18 – Fazit zu den ersten Pflichtspielen, dem Transferfenster und Mo(o)re

Im Podcast sprechen heute Simon Hense, Simon Bartsch Cedrik Kaiser und Podcast-Debütant Matthias Wilhelm von „come-on-fc“ über die aktuellen Fragen zum FC. 1948 – Der COME-ON-FC Podcast – Folge #18 – Fazit zu den ersten Pflichtspielen, dem Transferfenster und Mo(o)re


Alle zwei Wochen gibt es die geballte Ladung come-on-fc als Podcast. Denn bekanntlich lässt sich rund um den FC, das Geißbockheim und die Stadt viel diskutieren. Und genau da setzen wir an. 1948 – Der Podcast von come-on-fc bespricht die Themen rund um den FC möglichst aus verschiedenen Sichtweisen. Das wird nicht immer gelingen. Aber doch hoffentlich möglichst oft.


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Folge #17:

In Folge 17 gibt es natürlich wieder neue Themen rund um den FC: Ganz zum Ende des Transferfensters hat der 1. FC Köln dann doch nochmal gleich doppelt zugeschlagen: Mit Mikey Moore und Borna Sosa leiht der FC zwei Spieler aus, um die letzten Kaderlücken zu schließen. Wie gut das mit den Transfers klappt, darüber diskutieren Cedrik Kaiser, Simon Bartsch, Simon Hense und Podcast-Debütant Matthias Wilhelm. Sie ziehen außerdem ein generelles Fazit zum Kölner Transferfenster inklusive eines genaueren Blicks auf einige der Last-Minute-Leihen von FC-Talenten. Zusätzlich schauen die vier, was sie aus den ersten beiden Pflichtspielen gegen Würzburg und Hoffenheim für positive und negative Aspekte mitnehmen. Und weil es immer und immer wieder Neuigkeiten und Diskussionspunkte gibt und man ohnehin niemals genug über den „Effzeh“ reden kann, hört einfach rein in „1948 – Der COME-ON-FC Podcast.“ Wir freuen uns, auf spannende und auch kontroverse Diskussionen und den Meinungsaustausch.

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Ein Thema, zwei Meinungen: Kessler hat stark gekocht vs. Gekocht? Die Bewertung gibt es zum Schluss – Was meint ihr?

Thomas Kessler blickt einmal zufrieden und einmal skeptisch
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Ein Thema, zwei Meinungen: Kessler hat stark gekocht vs. Gekocht? Die Bewertung gibt es zum Schluss – Was meint ihr?

Thomas Kessler hat auch in seinem zweiten Transfersommer als Verantwortlicher auf dem Markt zugeschlagen. Nicht alles ist aufgegangen, hier und da hat er überrascht. War es denn nun ein guter Transfersommer oder muss der mahnende Finger gehoben werden? Zwei Autoren, zwei Meinungen, aber nur ein Thema: Wie ist der Transfersommer beim 1. FC Köln zu bewerten?

Mit Linksverteidiger Borna Sosa wurde am Deadline Day auch die letzte Kaderbaustelle geschlossen. Der FC hat ein neues Gesicht bekommen, sich neu aufgestellt und scheint in allen Teilen verbessert worden zu sein – oder? Die Situation in der vergangenen Spielzeit war ähnlich. Nach vielversprechenden Transfers im Sommer und einem sehr guten Saisonstart wurde der FC schon nach Europa geredet. Die Realität war am Ende aber doch eine andere. Nach einer langen Saison konnte der Kölner Klassenerhalt erst am vorletzten Spieltag endgültig gesichert werden. Dieses Schicksal soll sich nicht noch einmal wiederholen.

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Simon Bartsch meint: Thomas Kessler hat stark gekocht…

Mit einem erneuten Paukenschlag und mächtig Zeitdruck ist für den FC der Deadline Day zu Ende gegangen. Der zwingende Druck, etwas unternehmen zu müssen, war jedoch eigentlich bereits vor dem Transferschluss vom Kessel. Thomas Kessler hat den Geißböcken auch in diesem Sommer wieder ein neues Gesicht verpasst. In der vergangenen Spielzeit war es etwas mehr als ein Dutzend neuer Spieler, nun sind es minimal weniger. Wenn man so will, wurde der Kader im vergangenen Jahr bis auf erstaunlich wenige Spieler komplett umgekrempelt. Natürlich sind nicht alle Deals aufgegangen – welchem Verantwortlichen sollte so etwas schon gänzlich gelingen.

Das wird auch in dieser Spielerzeit nicht anders sein. Es kann nicht anders sein. Wie gut die Neuverpflichtungen am Ende einschlagen, wird sich im Saisonverlauf zeigen und geht manchmal auch auf äußeren Umstände zurück. Wer weiß schon, wie Rav van den Berg performt hätte, wenn er sich nicht direkt verletzt hätte. Wer weiß, wie es mit Jakub Kaminski verlaufen wäre, wenn der Pole nicht direkt in den ersten drei Ligaspielen zwei Mal getroffen hätte.

FC scheint in allen Teilen verbessert worden zu sein

Hätte, wenn und aber – so oder so, die vorab gesteckten Ziele scheinen von Außen zumindest erfüllt. Kessler wollte einen torgefährlichen Backup oder Konkurrenten für Ragnar Ache. Thijs Dallinga trifft – Haken dran. Der Geschäftsführer suchte einen routinierten Sechser. Der ist da, wenn es am Ende auch nicht der von vielen Fans gewünschte Edson Álvarez geworden ist. Es sollte mehr Erfahrung in die Defensive fließen, es sind zwei routinierte Nationalspieler geworden. Von denen einer zudem möglicherweise eine große Hilfe bei einem Kernproblem der Vorsaison ist. „Locho“ köpft sich durch die Box, verteidigt einigermaßen erfolgreich bei gegnerischen Standards, sorgt auf der anderen Seite für Gefahr.

Zudem wurde mit Mikey Moore ein – zumindest offensiv – adäquater Ersatz für Jakub Kaminski gefunden und die Leihe von Borna Sosa tütete Kessler kurz vor Toresschluss ebenfalls noch ein. Auf vielen Positionen haben die Kölner eine qualitative Verbesserung vollzogen – zumindest so der bisherige Eindruck.

Nicht zu vergessen wesentliche weitere Punkte. Kessler hat zum zweiten Mal den Vertrag von Said El Mala verlängert, als den Kölnern ein horrendes Angebot für den Offensivspieler vorgelegen hat. El Mala bleibt beim FC, um ihn wird die Mannschaft gebaut und mit ihm ordentlich Geld gescheffelt. Denn die Nummer 10 wird die kostspielige Vertragsverlängerung in Teilen refinanzieren. Kessler hat gegenüber internationalen Spitzenclubs Härte und Größe bewiesen. Das scheint zu imponieren. Denn dem Sportchef ist es überdies auch gelungen, internationale Toptalente eben wie Mikey Moore von Tottenham oder Reigan Heskey von Manchester City nach Köln zu lotsen.

Gerade Spieler wie Heskey sind wirtschaftliche Zukunftsversprechen. Ein Weg, den der FC auch weiterhin kontinuierlich gehen will, eine neue, eine bessere Auslegung der Marke Entwicklungsclub. Natürlich liegt die Wahrheit erst am Ende der Saison. Doch die Vorfreude der Kölner Fans ist nach diesem Transfersommer nicht nur verständlich, sie wirkt selbstverständlich. Dieser Transfersommer könnte Thomas Kesslers Masterpiece sein. Man will es dem Kölner gönnen.


René Wagner und Thomas Kessler tauschen sich während einer Einheit aus
René Wagner und Thomas Kessler tauschen sich während einer Einheit aus



… aber abgerechnet wird zum Schluss, denkt Matthias Wilhelm

Auf den ersten Blick läuft beim 1. FC Köln zurzeit alles perfekt. Der Saisonstart ist gelungen und alle Kaderplätze sind besetzt. Die Abgänge konnten mindestens gleichwertig ersetzt werden, wenn nicht sogar teilweise durch Spieler mit höherer Qualität. Zudem haben mit Reigan Heskey, Mikey Moore und Co. einige vielversprechende Talente den Weg an den Rhein gefunden, die beim FC den nächsten Schritt in ihrer Entwicklung gehen sollen. Dass die Euphorie in Köln jedoch oft nur von kurzer Dauer ist, war schon häufig zu sehen und diese geht beim FC auch immer mit einem gewissen Risiko einher.

Déjà vu zum Vorjahr

Zum zweiten Mal in Folge startet der 1. FC Köln mit einem Sieg in die neue Bundesligasaison. In einem emotionalen Umfeld wie in Köln lassen sich die Fans davon schnell begeistern, besonders, wenn die Neuverpflichtungen sofort einschlagen. Im vergangenen Sommer waren Spieler wie Marius Bülter, Jakub Kaminski und Isak Johannesson mit entscheidenden Toren am erfolgreichen Start beteiligt. Dieses Jahr glänzten Gideon Mensah, Luka Lochoshvili und Thijs Dallinga bei ihrem Bundesligadebüt. Zwar sind frühe Punktgewinne sehr hilfreich, in der Saison 2025/26 haben sie rückblickend aber nicht nur Gutes bewirkt.


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FC-Umfrage
Hat Thomas Kessler einen guten Job gemacht?
Don Kess hat vorzüglich gekocht
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Im vergangenen Sommer war die Euphorie auch groß
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Durch die starken Auftritte in den ersten Wochen ist bei vielen eine Erwartungshaltung für den weiteren Saisonverlauf entstanden, die absolut unrealistisch war. Der FC präsentierte sich zunächst stärker, als die Mannschaft tatsächlich war und musste sich lange daran messen lassen. Während sich die Geißböcke in den folgenden Monaten immer stärker der Tabellenregion annäherten, in die sie tatsächlich gehörten, trauerten die Fans den Erfolgen der ersten Wochen hinterher. Umfeld und Fans waren unzufrieden mit Leistungen, die verhältnismäßig ordentlich waren. Auch Formschwankungen der Mannschaft oder einzelner Spieler, die für einen Aufsteiger normal sind, wurden häufig überbewertet. Aufsteiger ist der FC jetzt nicht mehr, dennoch sollte das Abrutschen in eine solche Situation vermieden werden.

Nicht jeder Transfer funktioniert

Auf dem Papier ist der 1. FC Köln für die anstehende Spielzeit auf jeder Position gut aufgestellt: Dallinga bietet eine zusätzliche Option für das Sturmzentrum, Ellyes Skhiri kann der Mannschaft aus dem Mittelfeld Struktur geben und Lochoshvili soll die Standardschwäche vergessen machen. Dazu kommen junge Talente, die mittelfristig zu Startelfoptionen werden sollen und später hohe Transfererlöse erzielen können. Das ist zumindest die Wunschvorstellung eines jeden Fans. Die Vergangenheit zeigt, dass es nicht immer so funktioniert.

Die teuerste Kölner Neuverpflichtung im Sommer 2025 war Rav van den Berg. Rund acht Millionen Euro flossen für den Niederländer aus der Domstadt nach Middlesbrough. Der 1,91 Meter große Innenverteidiger kam mit hohen Erwartungen und sollte beim FC zum neuen Abwehrchef avancieren. Die Rechtfertigung der Ablöse und des Vertrauens blieb er jedoch über weite Teile der Saison schuldig. Der mittlerweile 22-Jährige hatte immer wieder mit kleineren Verletzungen und Formschwankungen zu kämpfen. Die erhoffte Kopfballpräsenz ließ er trotz seiner Größe ebenfalls vermissen. Mittlerweile gilt van den Berg nur noch als Innenverteidiger Nummer vier im Kölner Kader und wurde zwischenzeitlich in diesem Sommer sogar mit einem Abgang in Verbindung gebracht. Sein Beispiel zeigt, dass nicht jeder Plan auch aufgeht.

Späte Neuzugänge

Ähnlich war es bei Alessio Castro-Montes. Der Belgier wurde erst kurz vor Ende der Transferphase verpflichtet und brauchte daraufhin einige Zeit, um in die Mannschaft zu finden. Nach einem sehr wackligen Start, dauerte es bis zur Rückrunde, bis der Außenverteidiger seine Leistung abrufen konnte. In diesem Sommer wurden ebenfalls späte Transfers getätigt. Dallinga, Sosa und Moore sind erst auf den letzten Metern, wenn nicht Zentimetern zum Team gestoßen. Ob sie sofort konstante Leistungen abrufen können oder zunächst Eingewöhnungszeit brauchen, ist unklar.

Der 1. FC Köln hat einen interessanten Kader für die Saison 2026/27, muss aber aufpassen, dass ihm die überzogene Erwartungshaltung nicht auf die Füße fällt. Ein guter Start sorgt noch lange nicht für eine erfolgreiche Saison und das sollte gerade in Köln bekannt sein. Das große Ziel muss der Klassenerhalt sein und alles darüber hinaus ist ein Bonus. Trotz spannender Neuverpflichtungen ist der FC nicht über Nacht zum Spitzenteam geworden.

Wie viele neue Spieler hat der 1. FC Köln in diesem Sommer verpflichtet?

Der FC hat insgesamt neun neue Spieler verpflichtet. Dazu kommen die festen Wechsel von Tom Krauss und Jahmai Simpson-Pusey, die in der letzten Saison nur ausgeliehen waren.

Wie hat der 1. FC Köln in der letzten Saison abgeschnitten?

Der FC hat die Saison 25/26 auf Platz 14 beendet. Insgesamt holte die Mannschaft 32 Punkte und konnte damit die Klasse halten. Im Pokal war in der zweiten Runde gegen den FC Bayern Schluss.

Wer sind die nächsten Gegner vom FC?

Das Team von René Wagner muss am zweiten Spieltag auswärts in Stuttgart ran. Darauf folgen ein Heimspiel gegen Bremen und ein Gastspiel beim HSV. Danach steht die erste Länderspielpause der Saison an, bevor Borussia Mönchengladbach zum Derby nach Müngersdorf kommt.

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Nun ist es auch offiziell: Der 1. FC Köln verpflichtet Mikey Moore und „eine bemerkenswerte Reife“

Mikey Moore spielt jetzt für den 1. FC Köln
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Nun ist es auch offiziell: Der 1. FC Köln verpflichtet Mikey Moore und „eine bemerkenswerte Reife“

Anfang Juli ploppte der Name das erste Mal im Zusammenhang mit den Geißböcken auf, acht Wochen später machen die Kölner den Transfer des englischen Talents nun auch offiziell: Mikey Moore wechselt auf Leihbasis zum 1. FC Köln. Vorausgegangen war ein langes Tauziehen.

Ein Wechsel des Engländers schien zwischenzeitlich bereits vom Tisch, zumindest schwer zu sein. Doch seit heute steht fest: Mikey Moore wird in der laufenden Spielzeit das Trikot des 1. FC Köln tragen.

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Die Chancen für eine Verpflichtung des Offensivspielers schienen in den vergangenen Wochen und Monaten nicht immer gut zu stehen. Nach den ersten Gerüchten hatte unter anderem Tottenham ein Leihangebot von Ipswich Town abgelehnt und Mikey Moore hatte selbst erklärt, dass er seine Zukunft in der Premier League sehe und sich am liebsten bei den Spurs durchsetzen würde. Doch die Verantwortlichen in London teilten dem Spieler mit, dass er die Lilywhites verlassen könne, um Spielpraxis zu sammeln. Der Deal wurde wieder heißer. Angeblich stand ein Charterflug nach Köln schon bereit. Roberto de Zerbi unterband den frühzeitigen Wechsel, weil er erst einen Nachfolger für die Position in seinen Reihen wissen wollte.

„Wir freuen uns sehr, dass Mikey jetzt beim FC ist“

Der ist längst gefunden und somit gab es dann doch noch grünes Licht. „Wir freuen uns sehr, dass Mikey jetzt beim FC ist. Wir stehen bereits seit längerer Zeit im engen Austausch mit ihm, seinen Interessenvertretern sowie Tottenham und haben sehr gute Gespräche über seine sportliche Perspektive geführt“, sagte Thomas Kessler. „Dabei konnten wir ihn von einem Wechsel zum FC und unserem gemeinsamen Weg überzeugen. In all den Wochen haben wir immer wieder gespürt, dass er es kaum erwarten kann, endlich bei uns zu starten.“ Moore kommt von einer erfolgreichen Leihe aus Glasgow. Der 19-Jährige sammelte bereits Spielpraxis und Erfahrung auf hohem Niveau. „Trotz seines jungen Alters hat Mikey bereits eine bemerkenswerte Reife. Er verfügt über eine hohe technische Qualität, ist kreativ und mutig im Eins-gegen-eins und sorgt mit seiner Dynamik und Unbekümmertheit immer wieder für Gefahr in der Offensive“, sagt der FC-Geschäftsführer. 

London, Glasgow, Köln

In London hält man große Stücke auf den Offensivspieler. Ein Verkauf ist daher kein Thema. Allerdings will man Moore Spielpraxis ermöglichen. Dem Vernehmen nach war Borussia Dortmund ebenfalls an dem Spieler interessiert und das nicht zum ersten Mal. Doch der BVB wollte den Spieler offenbar nur fest verpflichten. Der FC wäre mit einer Leihe absolut einverstanden. Selbst ohne Kaufoption. Allerdings legte Thomas Kessler eigentlich viel wert auf genau diesen Punkt. Doch die Kölner waren nicht alleine. „Der FC hat von Anfang an großes Interesse gezeigt. Die Gespräche mit den Verantwortlichen waren top, die Perspektive, hier Bundesliga zu spielen und wie der FC spielen möchte, haben mir die Entscheidung leicht gemacht“, so Moore. „Das Team ist super gestartet. Die beiden Spiele im Pokal und gegen Hoffenheim habe ich mir angeschaut. Es freut mich, dass ich jetzt hier bin – und möchte der Mannschaft mit möglichst vielen Toren und Vorlagen helfen, damit es so weitergeht und wir eine gute Saison spielen.“



Moore ist eigentlich als Linksaußen unterwegs. Allerdings kann der 19-Jährige auch hinter den Spitzen auflaufen sowie auf der rechten Seite, wo er zuletzt für Tottenham noch in drei Pflichtspielen aufgelaufen war. Vom Spielertyp wäre Moore vielleicht ein potenzieller Ersatz für Jakub Kaminski.