Wegen des Downs-Abgangs: Diese Stürmer könnten für den 1. FC Köln als Ersatz interessant sein

Damion Downs wird den 1. FC Köln wohl verlassen
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Wegen des Downs-Abgangs: Diese Stürmer könnten für den 1. FC Köln als Ersatz interessant sein

Am Mittwoch wurde der Transfer verkündet: Damion Downs wechselt zum FC Southampton. Der Abgang bringt dem 1. FC Köln dem Vernehmen nach eine hohe einstellige Millionensumme. Mit diesem Geld müssen die Kölner jetzt nach einem Ersatz für den Nationalspieler der USA suchen: Das sind mögliche Sturm-Kandidaten für den 1. FC Köln.

Es könnte ein verspätetes Geburtstagsgeschenk sein: Am Sonntag wurde Damion Downs 21 Jahre alt, nun folgt der Wechsel zum FC Southampton. Damit nimmt der 1. FC Köln eine Millionensumme ein, verliert nach Tim Lemperle aber auch seinen zweiten Stamm-Stürmer aus der abgelaufenen Saison. Jetzt muss sich der Verein nach einem Ersatz umschauen: Das sind mögliche Sturm-Kandidaten für den 1. FC Köln. Es handelt sich dabei nicht um Gerüchte!

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Janis Antiste: In der vergangenen Rückrunde hat Janis Antiste schon in Deutschland gespielt. Bei seiner halbjährigen Leihe von US Sassuolo zum 1. FC Nürnberg gelangen ihm in zwölf Einsätzen immerhin fünf Tore und zwei Vorlagen. Zuvor war der 22-Jährige in der zweiten italienischen Liga kaum zum Zug gekommen. Dabei hat der Franzose durchaus Qualität: Er verfügt über eine starke Dynamik, ein trotz „nur“ 1,83 Meter Körpergröße gutes Kopfballspiel und zeigt auch Einsatz gegen den Ball. Dabei muss Antiste jedoch noch sein Timing und Anlaufverhalten verbessern und auch sein vertikales Passpiel ist ausbaufähig. Auch ist er kein klassischer Stürmer, sondern kommt meistens eher über den rechten Halbraum. Nürnberg würde den Spieler gerne halten, was aber wegen einer Kaufoption von vier Millionen Euro und einem kolportierten Jahresgehalt von 1,2 Millionen Euro schwierig wird. Für den 1. FC Köln wäre das eher stemmbar. Auch liegt der geschätzte Marktwert bei nur zwei Millionen Euro. Unklar ist aber die Vertragslänge. Eigentlich wurde in den Medien über einen Kontrakt bis 2026 berichtet. Die Bild brachte nun aber ins Spiel, dass Antiste seinen Vertrag vor der Leihe nach Nürnberg bis 2028 verlängert habe. In dem Fall hätte Sassuolo eine bessere Verhandlungsposition.

Verstärkung mit Bundesliga-Erfahrung?

Myron Boadu: Vor vier Jahren war Myron Boadu der AS Monaco ganze 17 Millionen Euro wert. Nach einer starken Zeit bei der AZ Alkmaar wollten ihn die Monegassen unbedingt. Im Fürstentum konnte er sich jedoch nie durchsetzten. So war er 2024/25 zum VfL Bochum verliehen und sammelte dort Erfahrungen im Abstiegskampf. In 19 Bundesliga-Einsätzen erzielte er starke neun Tore und lieferte eine Vorlage. Das sowie sein mit 24 Jahren immer noch vorhandenes großes Potential könnten ihn für den 1. FC Köln interessant machen. Bei Boadu gibt es jedoch mehrere große Abers. So hat er immer wieder mit Verletzungen zu kämpfen, verpasste alleine in der abgelaufenen Saison zwölf Spiele. Und der Niederländer zeigt immer wieder eine schlechte Einstellung im Training, wurde von VfL-Trainer Dieter Hecking deswegen sogar für ein Spiel suspendiert. Das könnte gerade im unruhigen Umfeld beim FC zum Problem werden. Boadus Marktwert liegt bei geschätzten sieben Millionen Euro. Er könnte aber vielleicht auch für weniger zu haben sein, da er nur noch ein Jahr Vertrag hat.



Milos Pantovic: Mit erst 22 Jahren hat Milos Pantovic bereits Europa und Conference League-Erfahrungen gesammelt. So erzielte der Stürmer vom FK TSC Backa Topola vergangene Saison in acht Spielen in der Conference League fünf Tore. Insgesamt kam er in der Spielzeit auf 16 Tore und acht Vorlagen in 47 Pflichtspielen. Dabei sticht der Serbe in einigen Statistiken heraus. Im Vergleich zu Stürmern in den 14 größten Wettbewerben nach den Top fünf Ligen gehörte er zu den Besten bei Tore und Vorlagen pro 90 Minuten. Er arbeitet sich viele Chancen, dient selber als Anspielstation und kann auch entscheidende Pässe spielen. Pantovic Marktwert liegt laut transfermarkt.de bei 3,5 Millionen Euro und er hat nur noch ein Jahr Vertrag. Jetzt könnte für ihn der richtige Zeitpunkt für den Sprung in die Bundesliga sein. Für den 1. FC Köln wäre es ein Transfer mit viel Potential, aber auch dem Risiko, ob Pantovic sich in der Bundesliga durchsetzen kann. Auch müsste er sich in einem neuen Land zurechtfinden, da er bis jetzt nur in Serbien gespielt hat.

Junge Kandidaten mit viel Potential

Nikola Stulic: Ein weiterer talentierter serbischer Stürmer ist Nikola Stulic. Der 23-Jährige spielt seit zwei Jahren in Belgien bei Royal Charleroi SC und ist in der abgelaufenen Saison nach einem schwierigen erstem Jahr inzwischen voll angekommen. 17 Tore und 2 Vorlagen in 34 Spielen sprechen eine deutliche Sprache. Der Serbe ist ein klassischer Abschlussspieler, besitzt aber auch Qualitäten gegen den Ball. Bei nur noch einem Jahr Vertrag und einem geschätzten Marktwert von vier Millionen Euro ist er definitiv für den 1. FC Köln spannend. Die Frage wäre nur, wie schnell Stulic in der Bundesliga klarkommen würde, da er schon für den Durchbruch in Belgien ein Jahr Anlaufzeit benötigt hat.

Dor Turgeman: Der Schritt nach Deutschland wäre sicher auch für Dor Turgeman ein großer Sprung. Der Israeli von Maccabi Tel Aviv ist ein fleißiger, beweglicher Stürmer, der gut darin ist, den Ball unter Druck im letzten Drittel zu halten. Mit diesen Qualitäten schaffte er es letzte Saison, in 44 Pflichtspielen 20 Tore und 6 Vorlagen zu erzielen, einen der Treffer sogar in der Europa League. So machte er Klubs aus ganz Europa auf sich aufmerksam, unter anderem auch Weder Bremen. Die besten Chancen auf einen Transfer sollen aber die Glasgow Rangers haben. Die Schotten sollen bis zu 5 Millionen Pfund, umgerechnet ungefähr 5,8 Millionen Euro, bieten. Das wäre für den 1. FC Köln eine Menge Geld, könnte sich beim erst 21-Jährigen Stürmer aber in Zukunft rentieren.

Spannende Optionen aus Frankreich

Sambou Soumano: 2024/25 war Sambou Soumano einer der Schlüsselspieler für den Aufstieg des FC Lorient in die Ligue 1. Mit 14 Toren und drei Vorlagen in 32 Spielen war der Senegalese in Topform. Bei einem geschätzten Marktwert von 2,5 Millionen Euro und einem in einem Jahr auslaufenden Vertrag könnte der 24-Jährige auch für den 1. FC Köln eine Option sein. Dabei würden die Geißböcke allerdings Konkurrenz aus der Premier League bekommen. Der FC Brentford, der FC Burnley und AFC Sunderland haben Soumano auf dem Zettel.

Lassine Sinayoko: Einen offensiv variabel einsetzbaren Spieler würde der 1. FC Köln mit Lassine Sinayoko bekommen. Der 25-Jährige Mittelstürmer kann auch als Links- oder Rechtsaußen eingesetzt werden. So lieferte er in seinen 34 Ligue 1-Einsätzen für AJ Auxerre in der abgelaufenen Saison auch mehr Vorlagen als Tore. Neun Stück waren es, aber nur fünf Treffer. Sinayoko ist kein klassischer Abschlussspieler, er kreiert eher Chancen für seine Mitspieler. Der Nationalspieler Malis ist stark darin, den Ball mit Pässen und Dribblings nach vorne zu tragen. Auch hat der 25-Jährige große Qualitäten gegen den Ball. Bei nur noch einem Jahr und einem Marktwert von geschätzten vier Millionen Euro wäre er für die Kölner wohl finanzierbar. Allerdings gibt es in Frankreich laut Medienberichten viele Interessenten wie unter anderem Olympique Marseille oder OSC Lille.

Schwedisches Talent als Downs-Ersatz?

Jusef Erabi: Der Schwede Jusef Erabi, aktuell bei Hammarby IF unter Vertrag, wäre ein weiterer möglicher Downs-Nachfolger. Erabi hat nur noch bis Ende 2026 Vertrag, sein Marktwert wird auf sechs Millionen Euro geschätzt. Er dürfte daher nicht günstig, aber bezahlbar sein für die Kölner. In der aktuellen Saison erzielte Erabi bisher in 16 Pflichtspielen vier Tore und eine Vorlage. Das er noch mehr drauf hat, zeigte er in der Saison davor. Da gelangen dem 22-Jährigen elf Tore und zwei Vorlagen in 28 Pflichtspielen. Deswegen hat er auch das Interesse vom italienischen Erstligisten Hellas Verona auf sich gezogen. Der FC hätte daher eine starken Konkurrenten, wenn er sich um Erabi bemühen wollen. Und auch bei ihm wäre unklar, wie schnell er sich an das Niveau in der Bundesliga anpassen kann.

Der fünfte Sommer-Transfer ist offiziell: Ron-Robert Zieler kehrt zum 1. FC Köln zurück

Ron-Robert Zieler kehrt zum FC zurück
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Der fünfte Sommer-Transfer ist offiziell: Ron-Robert Zieler kehrt zum 1. FC Köln zurück

Nach einigen Wochen Stillstand nehmen die Transferaktivitäten beim 1. FC Köln richtig Fahrt auf. Nach dem Doppelschlag vergangene Woche mit den Verpflichtung von Jakub Kaminski und Tom Krauß steht nämlich direkt der nächste Neuzugang fest: Ron-Robert Zieler kehrt zum 1. FC Köln zurück.

Wochenlang hatte es wenn überhaupt nur halbgare Transferspekulationen in Bezug auf Torhüter beim 1. FC Köln gegeben. Doch dann ging auf einmal alles ganz schnell. Nur kurze Zeit nach den ersten Gerüchten ist es offiziell: Ron-Robert Zieler kehrt zum 1. FC Köln zurück.

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Der fünfte Sommerneuzugang in Köln steht fest und es ist ein Weltmeister: Ron-Robert Zieler wechselt von Hannover 96 zum 1. FC Köln. Bei dem Deal handelt es sich um einen Zweijahresvertrag für die kommende Saison. Damit hat der FC die nächste Planstelle im Kader geschlossen. Zieler wird die neue Nummer zwei hinter Stammtorhüter Marvin Schwäbe. Damit bekommen die Geißböcke den erhofften Back-up mit großer Bundesliga-Erfahrung. Laut Trainer Lukas Kwasniok habe der FC damit die „beiden besten beiden Torhüter der vergangenen Zweitliga-Saison auf einem Fleck“. Zustande gekommen ist der Transfer überhaupt erst durch einen Neuzugang bei Hannover 96: Die Hannoveraner haben U21-Nationalspieler Nahuell Noll verpflichtet und dieser wird sich wohl nicht mit der Position zwei zufrieden geben.

Erneute Rückkehr zu seinem Ex-Verein

„Ich freue mich sehr, dass wir Ron für den FC gewinnen konnten. Die Gespräche mit ihm waren von Beginn an sehr offen und positiv. Für uns war schnell spürbar, dass er diese sportliche Herausforderung annehmen möchte und zugleich bereit ist, seine Qualitäten und seine große Erfahrung in die Mannschaft einzubringen. Gerade seine Führungsstärke auf und neben dem Platz sowie seine Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen, waren für uns entscheidende Faktoren“, sagt Thomas Kessler. „Ron war ein absoluter Wunschspieler in unserer Kaderplanung und wird als wichtiges Puzzlestück einen wertvollen Beitrag für eine erfolgreiche Saison leisten.“

Für Zieler ist es die Rückkehr zu seinen fußballerischen Wurzeln. Bis zur U17 wurde der Keeper beim 1. FC Köln ausgebildet, bevor es für ihn dann auf die ganz große Fußballbühne zu Manchester United ging. Dort konnte er sich aber nicht durchsetzen. Über Northampton ging es für den gebürtigen Kölner zurück nach Deutschland zu Hannover 96. Dort wurde er zum Stammspieler und zur Identifikationsfigur. Wegen seiner Leistungen fuhr er auch 2014 als Ersatz-Torwart mit zur WM nach Brasilien und wurde Weltmeister.

„Das ist meine Heimat“

2016 versuchte er es dann nochmal in England, ging aber nach einem erfolglosen Jahr bei Leicester City direkt wieder nach Deutschland zum VfB Stuttgart. 2019 heuerte er dann erneut bei Hannover an, wo er in den letzten Jahren dann wieder Stammkeeper war. Nur 2020/21 war er bereits an den 1. FC Köln verliehen. Bei einer ersten Rückkehr in die Heimat absolvierte er als Nummer zwei hinter Timo Horn sein bis jetzt einziges Pflichtspiel für die Kölner. Ob es bei der Verpflichtung nun zu mehr Spielzeit reicht, wird sich zeigen müssen. Zieler hat einen Vertrag bis 2027 beim FC unterschrieben.

„Beim FC bin ich groß geworden, hier habe ich sechs Jahre im Nachwuchs gespielt und den Grundstein für meine Karriere gelegt. Das ist meine Heimat. Trotzdem habe ich bis zu Thomas Kesslers Anruf tatsächlich nicht über einen Wechsel nachgedacht. Denn auch Hannover ist in all den Jahren Zuhause geworden. Mit beiden Seiten habe ich offene Gespräche geführt“, sagt Zieler. „Dabei habe ich vom FC von Anfang an eine sehr große Wertschätzung gespürt und für die Zeit nach meiner aktiven Karriere eine klare Perspektive aufgezeigt bekommen, was mir extrem wichtig war. Deshalb ist die Entscheidung für meinen Heimatverein gefallen, wo ich noch mindestens zwei Jahre alles dafür geben werde, um mit der Mannschaft erfolgreich zu sein.“


Zahlreiche Fans beim Saisonauftakt des 1. FC Köln: Start in die Ära Lukas Kwasniok

Trainingsauftakt 1. FC Köln 2025
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Zahlreiche Fans beim Saisonauftakt des 1. FC Köln: Start in die Ära Lukas Kwasniok

Nach einigen freien Wochen geht es endlich wieder los: Trainer Lukas Kwasniok versammelte heute seine Mannschaft zum ersten Training auf dem Platz. Mit dabei waren natürlich die Neuzugänge und viele Fans: Der 1. FC Köln ist in die Vorbereitung gestartet.

So ganz richtig wollte das Wetter nicht mitspielen, abhalten wollte es die FC-Fans aber auch nicht. Denn nach einigen Woche Pause war es endlich soweit: Der 1. FC Köln ist in die Vorbereitung gestartet.

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Heute um 14:30 Uhr begann in Köln eine neue Zeitrechnung: FC-Coach Lukas Kwasniok bat seine Mannschaft das erste Mal auf den Rasen. Mit dem Kölner Trainingsauftakt startet er jetzt auch auf dem Platz in seine Zeit als Trainer beim 1. FC Köln. Und rund um die Einheit herrschte schon eine gewisse Euphorie. Denn Kwasniok versprühte direkt eine Menge Elan und Energie. Das gefiel den Fans auf Anhieb. Insgesamt 300 waren an das Geißbockheim gepilgert, um den Neustart aus nächster Nähe zu verfolgen. Auch das leicht regnerische Wetter hatte sie nicht davon abhalten können. Und dafür wurden sie natürlich belohnt: Nach dem Training nahmen sich die Profis reichlich Zeit für Fotos und Autogramme.

Auch die Neuzugänge präsentieren sich das erste Mal

Mit dabei beim ersten Training waren natürlich die Kölner Neuzugänge. Ragnar Ache und Isak Johannesson verpflichtete der FC ja bereits vor einigen Wochen. Sie hatten daher länger Zeit, sich auf das neue Umfeld vorzubereiten und zeigten sich direkt hochmotiviert. Ebenso war es bei den Neuzugängen Jakub Kaminski und Tom Krauß. Ihre Transfers waren erst am Freitag bzw. Samstag verkündet worden und so gerade rechtzeitig durch, damit beide beim Trainingsauftakt dabei sein konnten. Komplettiert wurden die Neuzugänge auf dem Platz durch Malek el Mala. Bruder Said el Mala fehlte dagegen, weil er noch Urlaub hat, nachdem er für Deutschland die U19-EM gespielt hatte.

Ebenso nicht dabei war Damion Downs, der nach dem verlorenen Gold Cup-Finale mit den USA vor einem Wechsel zum FC Southampton stehen soll. Außerdem hatten Eric Martel, Jan Thielmann und Jaka Potocnik noch frei nach ihren Länderspielreisen. Aber auch wegen Verletzungen konnten einige Spieler nicht teilnehmen: Florian Dietz zog sich bei seiner Leihe nach Altach eine Schulterverletzung zu und trainiert noch individuell. Das tut auch Luca Kilian nach seinem Kreuzbandriss in der vergangenen Saison. Er soll voraussichtlich im Trainingslager wieder Teile des Mannschaftstraining mitmachen.

Auch Nachwuchstalente können sich zeigen

Neben den Akteuren aus dem Profikader des 1. FC Köln haben auch einige Talente die Chance bekommen, sich zu empfehlen. Zu diesen gehörten Neo Telle, Etienne Borie, Fayssal Harchaoui und Youssoupha Niang. Auch Emin Kujovic, der am Freitag seinen ersten Profivertrag unterschrieben hatte, war mit dabei.

Mit diesen großen Kader-Baustellen startet der 1. FC Köln in die Vorbereitung

Thomas Kessler soll Sportdirektor beim 1. FC Köln bleiben
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Mit diesen großen Kader-Baustellen startet der 1. FC Köln in die Vorbereitung

Mit Jakub Kaminski und Tom Krauß hat der 1. FC Köln die Neuzugänge drei und vier perfekt gemacht. Trotzdem wartet noch Arbeit auf Sportdirektor Thomas Kessler. Denn es gibt noch einige Fragezeichen beim 1. FC Köln: Das sind die größten Kader-Baustellen.

Vor wenigen Tagen ploppte die Meldung auf, dass der neue Kölner Trainer Lukas Kwasniok bereits ziemlich zufrieden mit den ihm zur Verfügung stehenden Spielern ist. Auch wenn das der Fall sein mag, ist trotzdem davon auszugehen, dass der FC noch ein paar Mal auf dem Transfermarkt zuschlagen wird. Denn es gibt noch einige Fragezeichen beim 1. FC Köln: Das sind die größten Kader-Baustellen.

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Seit vergangenem Dienstag hat das Transferfenster offiziell geöffnet. Bis zum 1. September haben die Bundesliga-Vereine nun Zeit, Spieler für die kommende Saison zu verpflichten. Und das hat der 1. FC Köln in vier Fällen getan. Ragnar Ache, Isak Johannesson, Jakub Kaminski und Tom Krauß sind neu im Verein. Gleichzeitig haben aber auch schon mehrere Akteure den FC verlassen, zuletzt Eigengewächs Max Finkgräfe zu RB Leipzig. Nicht nur deswegen gibt es im Kölner Kader noch einige Baustellen. Und die fangen im Tor an. Denn hinter Stammkeeper Marvin Schwäbe haben die Geißböcke aktuell nur Matthias Köbbing, der aber nicht als Nummer zwei eingeplant ist. Daher muss der Verein auf dieser Position definitiv noch nachbessern.

Mehr Qualität für die Innenverteidigung

Auch eine Position weiter vorne hat der 1. FC Köln Bedarf. Denn in der Innenverteidigung ist der Verein auf den ersten Blick rein zahlenmäßig zwar gut aufgestellt. Trotzdem braucht es hier noch einen Spieler mit Bundesligaformat. Aktuell scheint es unklar, wer die Stelle neben Timo Hubers adäquat ausfüllen kann. Dominique Heintz hat das in der vergangenen Saison meistens gemacht. Der Routinier hat jedoch deutliche Tempodefizite, die in der Bundesliga noch mehr zur Geltung kommen werden. Winterneuzugang Joël Schmied hat bisher auch nicht nachhaltig überzeugen können und noch kein Bundesliga-Niveau nachgewiesen. Luca Kilian wiederum kehrt nach seinem zweiten Kreuzbandriss zwar relativ bald wieder zurück, hat aber seit weit über einem Jahr quasi kein Fußball gespielt. Auf ihn kann der FC also nicht setzen.

Mit Neo Telle und Julian Pauli haben die Kölner dann noch zwei Talente, die vielleicht den Durchbruch schaffen könnten. Gerade Letzterer hat zu Beginn der abgelaufenen Zweitligasaison gute Leistungen gezeigt. Darauf zu setzen, dass einer von beiden den nächsten Schritt macht, wäre aber ein großes Risiko. Und bei Telle ist auch eher eine Leihe angedacht, sollte er seinen nur noch ein Jahr laufenden Vertrag verlängern. Thomas Kessler muss sich daher auf dem Markt nach noch einem starken Innenverteidiger umsehen. Eventuell muss er sogar noch Zweien schauen, falls der bei den Fans auch nicht unumstrittene Hübers seinen 2026 auslaufenden Vertrag nicht verlängert und möglicherweise verkauft wird.

Dünne Besetzung bei den Außenverteidigern

Nachholbedarf gibt es außerdem auf beiden Seiten bei den Außenverteidigern. Auf rechts hat der FC nur Jusuf Gazibegovic. Rasmus Carstensen kommt nach seiner erfolgreichen Leihe zu Lech Posen zwar wieder zurück, soll aber wohl abgegeben werden. Es wird über eine Rückkehr in seine dänische Heimat spekuliert. Der Wechsel nach Aarhus steht wohl bevor. Da Jan Thielmann bewiesen hat, dass er eher in die Offensive gehört, ist ein weiterer Rechtsverteidiger dringend nötig.

Zumindest etwas weniger dringend ist der Bedarf links hinten. Denn hier haben die Kölner mit Neuzugang Jakub Kaminski eine weitere Option nach dem Abgang von Max Finkgräfe. Der Pole hat schon häufiger als Linksverteidiger gespielt, auch wenn er ähnlich wie Thielmann eher in der Offensive seine Qualitäten hat. Auch wäre der 23-Jährige wohl noch offensiver als Leart Paqarada. Daher wäre es wichtig, sich auch auf dieser Position umzuschauen. Gerade ein Spieler, der noch etwas mehr defensive Stabilität mitbringt, könnte eine gute Ergänzung sein.

Zentrale Probleme?

Auf der Sechs ist der FC erstmal gut aufgestellt, gerade durch den Transfer von Tom Krauß. Aber auch hier könnte sich noch etwas tun. Denn Eric Martel hat nur noch ein Jahr Vertrag. Die Kölner wollen gerne mit ihm verlängern. Wenn es aber nicht dazu kommt, ist ein Verkauf eine Option. Dann bräuchten die Geißböcke einen Ersatz, da Martel nicht alleine durch Krauß ersetzt werden könnte. Der FC bräuchte einen neuen Anker im Mittelfeld. Ebenfalls etwas tun könnte sich noch auf der Zehner-Position. Denn gerade in der Reihe hinter dem Sturm fehlten in der vergangenen Spielzeit schon mal die passenden Ideen. Diese Planstelle dürfte aber nicht die größte Priorität sein.

Die liegt eher im Sturm. Da Damion Downs vor einem Wechsel zum FC Southampton steht und das Trio Sargis Adamyan, Steffen Tigges und Florian Dietz ebenfalls abgegeben werden soll, hätte man hier nur zwei Spieler als klassische Mittelstürmer zur Auswahl: Neuzugang Ragnar Ache und Imad Rondic. Auf Ache ruhen dabei viele Hoffnungen. Trotzdem sind die Geißböcke hier zu dünn besetzt. Ein weiterer Stürmer ist eine Pflichtaufgabe für Sportdirektor Thomas Kessler. Eventuell braucht es sogar zwei, da Rondic bis jetzt enttäuschende Leistungen im FC-Trikot gezeigt hat. Bis zum Ende des Transferfensters steht also noch einiges an Arbeit für Kessler an.


Wann kommt der Back-up für Marvin Schwäbe? Die schwierige Suche nach einer Nummer zwei beim 1. FC Köln

Marvin Schwäbe beim Training des 1. FC Köln
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Wann kommt der Back-up für Marvin Schwäbe? Die schwierige Suche nach einer Nummer zwei beim 1. FC Köln

In den vergangenen Wochen hat es beim 1. FC Köln auf jeder Position Gerüchte gegeben – fast jeder: die des Torhüters hatten wenig Substanz. Dabei muss der Verein einen neuen Back-up für Marvin Schwäbe finden. Die Suche nach einer Nummer zwei beim 1. FC Köln ist schwierig.

Eine Sache haben die bisherigen Neuzugänge des 1. FC Köln gemeinsam: Sie sind alle Feldspieler. Auf der Torwartposition gab es bis jetzt wenn überhaupt halbgare Transfergerüchte. Dabei bräuchten die Kölner unbedingt Verstärkung für die Position hinter Stammkeeper Marvin Schwäbe. Das stellt sich aber kompliziert dar: Die Suche nach einer Nummer zwei beim 1. FC Köln ist schwierig.

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Ganze vier Torhüter haben den 1. FC Köln am Ende der vergangenen Saison verlassen. Wenn man den Winterabgang von Jonas Urbig dazu nimmt, sind es sogar fünf. Bei Anthony Racioppi endete die Leihe. Der als Ersatz für Urbig geholte Schweizer hatte den Erwartungen in seiner Zeit beim FC nicht entsprochen und war sogar nach gewisser Zeit in der Torwarthierarchie hinter Philipp Pentke zurückgefallen. Dessen Vertrag war am Saisonende aber auch nicht verlängert worden, obwohl er gerne in der Domstadt geblieben wäre. „Ich hätte gerne weiter gemacht hier mit euch und den Jungs, aber so ist Fußball“, schrieb der 40-Jährige. Auch Jonas Nickisch hat den Verein nach Vertragsende verlassen, nachdem er in der letzten Saison seinen Stammplatz in der U21 an Alessandro Blazic verloren hatte. Dieser lehnte wiederum eine Verlängerung seines auslaufenden Vertrages ab, obwohl der Verein gerne mit ihm verlängert hätte, um ihn dann zu verleihen.

Nur zwei Keeper im Profi-Kader

Und so bleiben nur noch zwei Torhüter im Kader der ersten Mannschaft. Zum einen Marvin Schwäbe, der als unumstrittener Stammspieler in die neue Saison geht. Mit seinen Leistungen in der abgelaufenen Spielzeit war er ein großer Rückhalt und Stabilisator in der Defensive. Und zum anderen gibt es noch Matthias Köbbing, der aber als Nummer vier angesehen wird. Somit sind zwei Stellen im Kölner Tor vakant. Gerade einen direkten Back-up zu Schwäbe zu finden, ist besonders wichtig. Denn der FC hat keinen weiteren Keeper mit ansatzweise Bundesliga-Niveau im Kader. Eine Verletzung Schwäbes wäre aktuell eine mittelschwere Katastrophe. Am Montag geht der FC also mit eigentlich einem Keeper in die Vorbereitung.

Es bleibt schwierig, einen Torhüter mit dem gesuchten Fähigkeiten zu finden, der sich ohne Beschweren auf die Bank setzt. Sportdirektor Thomas Kessler wird eine Situation wie vor der vergangenen Saison vermeiden wollen, als die Kölner Schwäbe mit der Ernennung von Jonas Urbig zur Nummer eins vor dem Kopf gestoßen haben. Der Back-up sollte Schwäbe fordern, ist aber kein direkter Herausforderer. Wenn ein jüngerer Keeper kommt, müsste dieser sich damit abfinden, wenig Einsatzzeiten zu bekommen – logischerweise schlecht für die Entwicklung. Der Anreiz dürfte also eher gering ausfallen. Ein älterer Torwart, der sich freiwillig auf die Bank setzt, ist dagegen aber meistens schon über seinen Zenit hinaus und die FC-Verantwortlichen müssten genau abwägen, ob die Leistungsfähigkeit noch ausreicht. Kurz: Es gibt nur wenige Keeper, die in das Anforderungsprofil passen.

Ein Déjà-vu?

So erinnert die Situation doch sehr an den Sommer 2023. Damals hatte Timo Horn den Verein verlassen, um bei einem anderen Verein die Nummer eins zu werden, nachdem er seinen Stammplatz an Schwäbe verloren hatte. Es musste also ein Nachfolger her. Letztendlich fanden die Kölner aber keinen passenden Kandidaten. Die Lösung: Philipp Pentke. Der war vor zwei Jahren nach Kölner Angaben als Trainingsgast beim FC und überzeugte genug, dass die Geißböcke ihn in ihrer schwierigen Lage zur Nummer zwei ernannten. Die Frage darf zumindest erlaubt sein, ob eine kurzfristige Vertragsverlängerung nicht eine Option gewesen wäre, um zumindest eine Sicherheit zu haben. Ob Pentke damit einverstanden gewesen wäre, ist aber eine ganz andere Frage.

Angeblich wollen die Kölner in der kommenden Woche einen weiteren Spieler verpflichten. Ob es sich dabei um den erhofften Keeper handelt, ist nicht bekannt. Die bisherigen Gerüchte umfassten Manuel Riemann, Alexander Schwolow, Jonathan Fischer und Marcel Lotka. Die genannten Namen sind alle durchaus möglich, aber deswegen nicht zwingend wahrscheinlich. Das Gerücht um Riemann fußt bislang einzig auf dem Engagement beim SCP in die Vorsaison. Schwolow hat Union und Lotka den BVB verlassen, weil sie eine neue Herausforderung mit mehr Spielzeit suchen. Ob sie diese beim FC als Nummer zwei finden werden, ist fraglich. Lotka wurde zudem mit 1860 in Verbindung gebracht, die Spur scheint aber erkaltet. Und Fischer wird von vielen Clubs in Europa gejagt, der Youngster hätte somit durchaus die Chance, einen Verein zu finden, bei dem er auf Einsatzzeit kommt.

Welche Lösung die Verantwortlichen dieses Mal finden, bleibt weiterhin abzuwarten. Vielleicht geht es schneller als gedacht.


Neuzugang Jakub Kaminski: Lukas Podolski und ein Ex-Kölner rieten ihm zum Transfer zum 1. FC Köln

Lukas Podolski zu Gast beim 1. FC Köln
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Neuzugang Jakub Kaminski: Lukas Podolski und ein Ex-Kölner rieten ihm zum Transfer zum 1. FC Köln

Mit Jakub Kaminski hat der 1. FC Köln seinen dritten Neuzugang perfekt gemacht. Dass der variable Außenspieler zum FC geht, liegt auch am Rat eines Ex-Spielers des 1. FC Köln. Und auch Lukas Podolski half bei der Kaminski-Verpflichtung.

Der dritte Neuzugang steht fest: Jakub Kaminski wechselt zum FC. Bevor der 23-Jährige jedoch seine Wechselentscheidung traf, holte er sich unter anderem Rat bei einem Ex-Kölner. Und auch eine FC-Legende hatte Anteil am Wechsel des Außenspielers zum 1. FC Köln: Lukas Podolski half bei der Kaminski-Verpflichtung.

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Der Transfer von Jakub Kaminski zum 1. FC Köln hat das Gütesiegel einer FC-Legende bekommen. Denn Lukas Podolski begrüßt den Transfer des polnischen Nationalspielers. Das hört man in einem Video mit Podolski und Sportdirektor Thomas Kessler. „Hi Kess, ich habe gehört, ihr holt den Jakub Kaminski. Sehr geiler Deal, da werden sich sehr, sehr viele Fans in Polen freuen. Und er kann sich auf einen geilen Verein, geile Fans und eine geile Stadt freuen. Viele Grüße, Poldi“, sagte Podolski in einer Videonachricht an Kessler. Aber neben der Nachricht hat er auch noch eine andere Rolle beim Transfer gespielt.

Rat von Ex-Kölner

Denn wie Kaminski in einer Fragerunde auf den Social Media Kanälen der Kölner verriet, hat er vor seinem Transfer mit der FC-Legende gesprochen. Und Podolski war nicht der Einzige, mit dem er sich vor seinem Wechsel in die Domstadt ausgetauscht hat. Denn auch ein FC-Eigengewächs hat ihm zum Transfer geraten. „Mit Yannick Gerhardt habe ich gesprochen“, sagte Kaminski. Gerhardt steht seit mittlerweile neun Jahren beim VfL Wolfsburg unter Vertrag, scheint aber noch sehr gute Erinnerungen an seine Kölner Zeit zu haben. „Gute Entscheidung, geh zum 1. FC Köln“, solle er ihm laut Kaminski geraten haben.

Nicht gesprochen habe der neue FC-Spieler aber mit Sebastiaan Bournauw, einem weiterem früheren Spieler des 1. FC Köln im Kader der Wolfsburger. Dessen Rat hat er anscheinend nach den Gesprächen mit Podolski und Gerhardt und natürlich den Verantwortlichen der Geißböcke nicht mehr gebraucht.


Trainingsauftakt mit ungewissem Kader beim 1. FC Köln

Lukas Kwasniok und Thomas Kessler vom 1. FC Köln
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Trainingsauftakt mit ungewissem Kader beim 1. FC Köln

Am Montag versammelt der neue Kölner Trainer seine Mannschaft das erste Mal auf dem Platz. Mit wem er aber in der Saison wirklich rechnen kann, steht noch nicht fest. Dabei wäre Klarheit sehr wichtig für den 1. FC Köln: Lukas Kwasniok startet mit ungewissem Kader.

Am Wochenende stand und steht die Leistungsdiagnostik an, am Montag geht es dann auch auf dem Platz los. Das Gesicht der Mannschaft könnte sich aber im Laufe der nächsten Wochen noch stark verändern. Sehr wahrscheinlich wird es noch zahlreiche Zu- und Abgänge geben. Dabei wäre Klarheit über die Zusammenstellung der Mannschaft sehr wichtig für den 1. FC Köln: Lukas Kwasniok startet mit ungewissem Kader.

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In den vergangenen Monaten hat sich einiges beim 1. FC Köln verändert. Mit Thomas Kessler gibt es einen neuen Sportdirektor, mit Lukas Kwasniok einen neuen Trainer. Einige Spieler wie Max Finkgräfe, Tim Lemperle oder Dejan Ljubicic haben den Verein verlassen. Aber es gibt auch mit Ragnar Ache, Isak Johannesson und Jakub Kaminski drei Neuzugänge und es bahnt sich mit Tom Krauß ein weiterer Transfer an. Aber bei diesen Neuverpflichtungen soll es sicher nicht bleiben. Es sind noch weitere Zugänge geplant und auch auf der Abgangsseite wird sich noch einiges tun. Ein halbes Dutzend Spieler könnte noch verpflichtet werden, ähnlich viele Akteure den Verein verlassen. Das erschwert allerdings die Saisonvorbereitung für Kwasniok. Denn der Trainer braucht den Kader eigentlich so früh wie möglich beisammen. Und der Kader von Montag wird ganz sicher nicht der gleiche sein, wie der, der in die Pflichtspiele startet.

Neue Spielphilosophie braucht Zeit

Und das ist alles andere als glücklich. Bei seinem Amtsantritt kündigte Kwasniok an, flexibel spielen zu wollen, da der 1. FC Köln als Aufsteiger nicht jeden Gegner in der Bundesliga dominieren könne. Trotzdem möchte der Trainer einen intensiven Fußball mit Mut und Einsatz sehen. Das funktioniert aber nur, wenn die Kölner die Abläufe beherrschen, damit am Ende jeder Spieler seine Aufgabe genau kennt. Dazu gehören dann auch Basics wie unter anderem die Laufwege, der richtige Zeitpunkt des Pressings oder wie die Abwehrkette verschieben soll. Damit das schon an den ersten Spieltagen gut funktioniert, braucht es eigentlich möglichst viel Vorbereitung. Zumal der Coach keinen der aktuellen Spieler bereits trainiert hat.

Je nachdem, welche Art von Fußballer ihm zur Verfügung steht, muss Kwasniok das System eventuell auch anpassen. Wenn etwa Eric Martel, der nur noch ein Jahr Vertrag hat, den Verein verlassen würde, müsste der Coach bereits umdisponieren. Einen adäquaten Ersatz im Kader zu finden, ist Stand jetzt aber alles andere als einfach, besonders da Martel einer der besten Akteure bei den Geißböcken ist. Wenn der Sechser als Anker wegfallen würde, beeinflusst das den ganzen Aufbau des Kölner Spiels.

Die Mannschaft muss zusammenfinden

Der Kader muss sich nach den Veränderungen zusammenfinden. Auf der fußballerischen, aber auch auf einer menschlichen Ebene. Es muss sich teilweise eine neue Hierarchie herausbilden und die Kölner müssen als Mannschaft zusammenwachsen. Ein schweres Unterfangen. Denn auch Kwasniok wird den finalen Kader noch nicht kennen. Beim FC laufen einige Verträge nur noch bis 2026. Bei einigen lautet die Devise daher entweder verlängern oder zwangsläufig verkaufen. Der zuvor erwähnte Martel ist so ein Fall, aber auch Kapitän Timo Hübers oder Jan Thielmann haben nur noch ein Jahr Vertrag. Für den FC wären frühe Entscheidungen wichtig.

Kessler ist gefordert

Es wartet daher noch einige Arbeit auf Sportdirektor Kessler. Er muss Kwasniok so schnell wie möglich einen bundesligatauglichen Kader bauen, wobei er aber nicht immer die Zügel in der Hand hat. Denn zusätzlich zu den bald auslaufenden Verträgen kann auch die Situation auf dem Transfermarkt kompliziert sein. Einige Zugänge können sich die Kölner erst durch Abgänge wie den von Max Finkgräfe oder den wohl bevorstehenden von Damion Downs leisten. Gleichzeitig sind die Wunschspieler nicht immer direkt verfügbar. Manchmal müssen erst andere Transfers abgeschlossen werden, bis ein Verein jemanden freigibt oder jemand wechseln möchte. Kessler hat daher einen komplizierten Job vor sich, der aber entscheidend dafür ist, wie gut Kwasniok seine Mannschaft auf die neue Saison vorbereiten kann.


Der nächste Neuzugang: Der 1. FC Köln holt Jakub Kaminski

Jakub Kaminski soll zum 1. FC Köln wechseln
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Der nächste Neuzugang: Der 1. FC Köln holt Jakub Kaminski

Der Transfermotor des 1. FC Köln geriet nach den frühen Verpflichtungen von Ragnar Ache und Isak Johannesson etwas ins Stottern. Wochenlang gab es viele Gerüchte, aber keinen weiteren Neuzugang. Jetzt ist jedoch der nächste Transfer perfekt: Der 1. FC Köln holt Jakub Kaminski.

Lange war spekuliert worden: Wer wird der dritte Neuzugang des 1. FC Köln nach Ragnar Ache und Isak Johannesson? Denn der FC muss seinen Kader für die kommende Bundesliga-Saison weiter verstärken. Jetzt hat der Verein nach einigen Wochen aber einen Durchbruch erzielt und der nächste Transfer ist perfekt: Der 1. FC Köln holt Jakub Kaminski.

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Schon seit Wochen hatte es Gerüchte um einen Wechsel von Kaminski zum 1. FC Köln gegeben. Beim VfL Wolfsburg hatte er in der abgelaufenen Saison einen schweren Stand, war nach mehreren Einsätzen über 90 Minuten zum Saisonstart im Verlauf der Spielzeit nur noch Ergänzungsspieler, ein Wechsel stand im Raum. Jetzt schlägt er in Köln ein neues Kapitel auf und versucht seiner Karriere und Entwicklung wieder mehr Schwung zu verleihen. Wie der FC bekannt gab, kommt Kaminski für ein Jahr per Leihe und ist damit der dritte Neuzugang in diesem Transferfenster. „Der FC ist ein Club mit einer großen Geschichte. Umso so schöner ist es, dass der Verein jetzt wieder in der Bundesliga spielt. Mein Ziel ist es, hier den nächsten Schritt zu machen und gemeinsam mit meinen neuen Teamkollegen erfolgreich zu sein“, sagt Kaminski.

Flexibel einsetzbar auf den Außen

Mit seiner Verpflichtung bekommen die Kölner einen sehr variablen Spieler mit viel Offensivdrang. Kaminski kann auf den Außen so ziemlich jede Position bekleiden. Stark ist der 23-Jährige auf dem linken offensiven Flügel, von dem aus er mit seinem guten rechten Fuß nach innen ziehen kann. Aber er ist auch schon als Linksverteidiger, Rechtsverteidiger und Rechtsaußen aufgelaufen. Damit dürfte er gut ins System vom neuen Köln-Trainer Lukas Kwasniok passen, der vergangene Saison in Paderborn häufig auf eine Dreierkette und auf den Außen auf offensive Schienenspieler gesetzt hat.Trotz seiner erst 23 Jahre bringt Kaminski auch schon ordentlich Bundesligaerfahrung mit, was ein wichtiger Faktor für den FC nach dem Aufstieg ist. Für Wolfsburg hat er in drei Jahren 70 Liga-Spiele absolviert. In diesen erzielte er vier Tore und gab insgesamt acht Vorlagen. Außerdem hat der Kölner Neuzugang bereits 22 Länderspiele inklusive einem Tor und zwei Vorlagen für Polen absolviert.

Diese Erfahrungen hebt auch FC-Sportdirektor Thomas Kessler hervor: „Mit Jakub gewinnen wir einen Spieler dazu, der trotz seines jungen Alters bereits über wertvolle Bundesliga-Erfahrung verfügt und dort seine Qualitäten unter Beweis gestellt hat. Er bringt Tempo, gute fußballerische Fähigkeiten und eine hohe Durchsetzungsfähigkeit mit, besonders im letzten Drittel. Mit seiner Dynamik und Zielstrebigkeit verleiht er unserem Offensivspiel neue Impulse und passt mit seiner ehrgeizigen Art sehr gut zu unserem Weg. Wir sind überzeugt, dass er sich bei uns sportlich weiterentwickeln und zugleich der Mannschaft sofort helfen kann.“

Großer Konkurrenzkampf auf den Außen

Durch die Kaminski-Verpflichtung hat Kwasniok jetzt sehr viele Optionen auf den Außenbahnen. Linton Maina war letzte Saison einer der besten Kölner-Spieler und dürfte damit gute Chancen auf einen Startelfplatz haben. Auch Said El Mala wird sich Hoffnungen auf Einsätze machen. Das Talent überzeugte in der abgelaufenen Saison in der dritten Liga mit Tempo-Dribblings und seiner Abschlussstärke. Auch bei der U19-EM war er einer der besten deutschen Spieler, wurde sogar Topscorer des Turniers. Daneben wird sich Kaminski als Neuzugang bestimmt nicht mit einem Bankplatz zufrieden geben. Vor allem, da er ja gerade für mehr Spielzeit zum FC gekommen ist. Und dann sind da ja auch noch Jan Thielmann und Florian Kainz, die auch beide Startelf-Ambitionen haben. Es wird also spannend zu sehen sein, wer sich durchsetzen kann und wie Kwasniok den Konkurrenzkampf moderieren wird.


Es geht wieder los: Der 1. FC Köln beginnt mit der Leistungsdiagnostik

Marvin Schwäbe auf dem Weg zur Leistungsdiagnostik
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Es geht wieder los: Der 1. FC Köln beginnt mit der Leistungsdiagnostik

Am Montag ist der offizielle Trainingsauftakt, aber bereits am Freitag gibt es das Wiedersehen am Geißbockheim. Denn schon jetzt geht es wieder los beim 1. FC Köln: Die Vorbereitung startet mit der Leistungsdiagnostik.

Einige Wochen hatten die Profis des 1. FC Köln Zeit, sich von der vergangenen Saison zu erholen. Am Montag ist dann der offizielle Trainingsauftakt und der FC startet in die Vorbereitung. Für die Spieler steht aber schon jetzt der erste Termin an. Denn bereits jetzt geht es wieder los beim 1. FC Köln: Die Vorbereitung startet mit der Leistungsdiagnostik.

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Es war eine sehr anstrengende abgelaufene Saison für den 1. FC Köln. Ein enger Aufstiegskampf mit vielen Aufs und Abs inklusive einem Trainerwechsel zwei Spieltage vor Schluss hat von den Kölner Spieler viel Kraft verlangt. Umso erleichterter waren sie wahrscheinlich, als sie sich mit Aufstieg und Meisterschale in den Urlaub verabschieden können. Nach einigen Wochen Pause kann die Mannschaft nun die neue Saison mit frischer Energie angehen. Und da haben die Kölner bereits am Freitag, ein paar Tage vor dem öffentlichen Trainingsauftakt einen Termin: Hinter geschlossenen Türen leiten die Leistungsdiagnostik und ärztlichen Untersuchungen die Vorbereitung ein.

Ein paar Spieler mit Sonderurlaub

Mit den Untersuchungen können sich die Kölner Verantwortlichen einen Überblick von der Fitness ihrer Spieler nach der Sommerpause verschaffen. Darauf aufbauend könnte dann die Intensität in der Saisonvorbereitung angepasst werden. In der Regel ist der Termin aber reine Routine, da meistens auch für den Urlaub Trainingspläne mitgeben werden, damit alle bereits zum Start der Vorbereitung auf einem gewissen körperlichen Niveau sind. Zahlreiche Spieler ließen die Fans an ihren Sommeraktivitäten via Instagram teilhaben. Am Montag geht es dann auch mit dem Fußballerischen los und Neu-Trainer Lukas Kwasniok kann mit den Spielern seine Philosophie einstudieren.


Ein paar Kölner werden aber bei den Tests heute und auch am Montag fehlen. Damion Downs nimmt mit den USA aktuell noch am Gold Cup teil und wird danach erstmal Urlaub erhalten. Ob er aber überhaupt nochmal zum Geißbockheim zurückkehrt, ist fraglich, da er kurz vor einem Transfer zum FC Southampton stehen soll. Ebenfalls noch im Sonderurlaub sind Eric Martel und Jan Thielmann, die für deutsche U21 bei der EM gespielt haben. Auch Said El Mala darf sich nach seinen Einsätzen bei der U19-EM noch etwas länger erholen. Derweil postete Bruder Malek El Mala bereits erste Eindrücke von der Leistungsdiagnostik


Abgänge der Eigengewächse: ein nötiges Übel eines Entwicklungsclubs?

Damion Downs jubelt über ein Tor für den 1. FC Köln
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Abgänge der Eigengewächse: ein nötiges Übel eines Entwicklungsclubs?

Beim einem ist es bereits offiziell, beim anderen vielleicht bald: Mit Max Finkgräfe und Damion Downs verlassen eventuell gleich zwei Eigengewächse den 1. FC Köln. Finkgräfe wechselt zu RB Leipzig, Downs soll vor einem Abgang zum FC Southampton stehen. Für die Fans frustrierend, aber wirtschaftlich wichtig für den 1. FC Köln: Diese Abgänge sind Teil des Wegs Entwicklungsclub.

Wieder verlassen mit Max Finkgräfe zu RB Leipzig und eventuell Damion Downs zum FC Southampton zwei Spieler aus dem eigenen Nachwuchs den 1. FC Köln. Für die FC-Fans ein nur allzu bekanntes Gefühl. So haben in den letzten Jahren einige aufstrebende Talente den Verein verlassen. Neben dem verständlichen Fan-Frust ist aber auch die wirtschaftliche Seite wichtig für den 1. FC Köln: Diese Abgänge sind Teil des Wegs Entwicklungsclub.

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Es ist einer der Grundpfeiler des 1. FC Köln: „Die Förderung von jungen Spielerinnen und Spielern in der FC-Akademie ist der zentrale Baustein und eines der wichtigsten strategischen Ziele des 1. FC Köln in der Zukunft.“ So steht es im Leitbild der FC-Akademie. Und weiter: „Talente aus der Region zu sichten, auszubilden und aus dem eigenen Nachwuchs in den Profifußball zu überführen hat Tradition und erfüllt uns mit Stolz.“ Stolz konnte der Verein in den letzten Jahren zurecht sein auf seine Nachwuchsarbeit. Denn die Kölner haben einige Talente hervorgebracht, die sich im Profi-Bereich durchsetzen konnten. Spieler wie Max Finkgräfe und Damion Downs. Beide schafften aus der Akademie den Durchbruch bei der ersten Mannschaft. Damit stehen sie sinnbildlich für den Erfolg des FC in der Nachwuchsausbildung.

Fans enttäuscht über Abgänge

Für viele Kölner Fans stehen sie aber auch sinnbildlich für etwas anderes: dass der FC seine Eigengewächse zu früh verliere. Finkgräfe wechselt für ungefähr vier Millionen Euro plus Boni zu RB Leipzig und lehnte eine Vertragsverlängerung der Kölner ab. Ähnlich könnte es bei Downs aussehen: Auch ihm liegt ein neuer Vertrag vor, die Tendenz geht aber eher zu einem Abgang zum FC Southampton für acht bis zehn Millionen Euro. Für zahlreiche FC-Fans eine enttäuschende Situation. Wie schon so oft in den letzten Jahren verlassen beide Talente (im Fall von Downs vermutlich) den Verein relativ früh und sehen ihre Zukunft woanders. Gerade einmal 40 beziehungsweise 42 Spiele haben die beiden Youngster für die Profis der Kölner absolviert. Damit geht dem Verein Qualität, aber vor allem auch viel Potenzial verloren, denn beide hätten sich mit mehr Spielen beim Verein noch deutlich verbessern, den Marktwert erhöhen können.



Was aber ebenfalls schwer wiegt: Mit beiden würden potenzielle Identifikationsfiguren den Verein verlassen. Als Spieler aus dem eigenen Nachwuchs hätten sie bei einer Verlängerung direkt ein viel besseres Standing gehabt. Die Eigengewächse wissen, auf was es in dem Verein ankommt, wie die Fans ticken und es würde eine ganz andere Verbundenheit bestehen – sowohl mit dem Club, als auch mit den Anhängern.

Trotzdem auf dem richtigen Weg?

Es gibt aber auch noch einen anderen Teil der Wahrheit, den man bei den Transfers beachten sollte. Der 1. FC Köln hatte in den vergangenen Jahren immer wieder das Ziel betont, den Schritt Richtung Entwicklungsclub machen zu wollen. Die Idee ist simpel und ein wenig aus der Not geboren. So betonte Thomas Kessler vor wenigen Wochen noch, dass der FC eben nicht im ganz großen Teich mitschwimmen könne. Heißt: Im Vergleich zu den Topclubs der Liga muss der FC kleine Brötchen backen, zum Teil sehr kleine. Der Fokus liegt nun mal auf dem eigenen Nachwuchs. Auch, um sportliches oder wirtschaftliches Kapital zu schlagen. Die Idee: möglichst günstig junge Spieler langfristig binden, sie entwickeln, um entweder selbst sportlichen Erfolg mit ihnen zu feiern oder sie für eine ordentliche Summe abgeben.

Ein Prozedere, das andere Clubs bereits auf gesunde Beine gestellt hat. Kriterien für einen erfolgreichen Entwicklungsclub sind unter anderem die Anzahl der ausgebildeten Talente und eben die Durchlässigkeit dieser – also wie viele von ihnen bei den Profis ankommen. Der SC Freiburg gilt als Vorreiter, aber auch Borussia Dortmund. Allerdings ist der BVB eher mit jungen Talenten erfolgreich, die als Jungprofi zur Borussia stoßen und für sehr viel Geld den Verein wieder verlassen. Mit insgesamt sieben Profi-Debüts in der vergangenen Spielzeit scheint der FC die beiden genannten Kriterien jedenfalls zu erfüllen. Wenn auch durch die Transfersperre begünstigt. Dennoch sind Spieler wie Julian Pauli bei den Profis angekommen, um zu bleiben. Die Ausbildung an sich scheint zu funktionieren.

Eine Entwicklung ist zu erkennen

Doch für einen erfolgreichen Entwicklungsclub gibt es eben noch das dritte Kriterium: Die wirtschaftliche Entwicklung. Erzielt ein Club mit den Nachwuchsspielern Erlöse? Und da bröckelte das positive Bild in der jüngeren Vergangenheit. Der FC hat in den Vergangenheit viele junge Talente auf den Weg ins Profi-Dasein gebracht. Nur für wessen wirtschaftlichen Erfolg. Tim Lemperle, Justin Diehl, Justin von der Hitz – zahlreiche junge Spieler sind sogar in der jüngsten Vergangenheit ablösefrei gegangen. Das soll in Zukunft unbedingt vermieden werden. Und so gesehen, ist eine gewisse Entwicklung zu erkennen. Jonas Urbig hat dem FC im Winter acht Millionen fest, mit Boni rund zehn Millionen Euro eingebracht. Von einer ähnlichen Summe wird auch bei Damion Downs gesprochen – beide Eigengewächse würden es damit in die Top-5 der Rekord-Eigengewächs-Abgänge schaffen, in eine illustre Runde mit Lukas Podolski und Yannick Gerhardt.

Für Max Finkgräfe sind noch einmal vier Millionen möglich. Macht 20 bis 24 Millionen Euro für drei Eigengewächse (wenn Downs den Verein verlässt), die einst zum Nulltarif nach Köln gekommen sind. Gut möglich, dass die Spieler in wenigen Jahren ein Vielfaches wert sind. Gut möglich, dass es aber nicht alle drei nachhaltig schaffen. Und die Vertragskonstellation, ein Überbleibsel vergangener Fehler, lässt nun mal keinen anderen Spielraum zu. Wenn man so will hat der FC das beste aus einer unglücklichen Lage gemacht. Eine unglückliche Lage, die dafür nun aber mehr ermöglicht. Der FC erntet vielleicht nicht die dicksten Früchte, er erntet aber Früchte. Und das war in der Vergangenheit eher selten der Fall.