Waldschmidts Doppelpack reicht nicht: Tigges führt Paderborn zum Sieg im zweiten Spiel des Sonntags

Luca Waldschmidt erzielte auch gegen Paderborn wieder zwei Tore
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Waldschmidts Doppelpack reicht nicht: Tigges führt Paderborn zum Sieg im zweiten Spiel des Sonntags

In der späteren Partie der Geißböcke gegen den SC Paderborn am Sonntag setzte es erneut eine Niederlage: Der 1. FC Köln spielt im zweiten Test gegen den SC Paderborn 4:3.

Auch im zweiten Spiel am Sonntag unterlagen die Geißböcke in Paderborn. In einer Partie mit starken Offensiven und schwachen Defensiven verlor der FC mit 4:3.

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Um allen Spielern nochmal genug Einsatzzeit vor dem Pflichtspielstart zu geben, gab es nach der 2:3-Niederlage am Sonntagmittag am Nachmittag direkt noch eine Partie gegen den SC Paderborn. Bei dieser durfte sich eine vollständig neue Elf im Vergleich zum ersten Spiel beweisen. Diese sollte es besser machen – gegen einen allerdings ebenfalls veränderten Gegner. Beim FC gab es jedoch eine kurzfristige Änderung: Für Julian Pauli, der eigentlich vorgesehen war, startete der im ersten Spiel eingewechselte Jonathan Friemel.

Frühe Paderborner Führung

Nach knapp einer Minute wurde es schon das erste Mal gefährlich im FC Sechzehner. Nach einer langen Ecke köpfte Clemens Lippmann aufs Tor, Ron-Robert Zieler war aber auf dem Posten. Kurz darauf setzte Ruben Müller einen Freistoß vom linken Strafraumeck knapp vorbei. Nach etwas über 10 Minuten wäre dann auch der FC fast zum ersten Abschluss gekommen. Paderborns Keeper Markus Schubert war allerdings nach einem schöne Chipball von Patrik Kristal knapp vor Marius Bülter am Ball. In der 15. Minute sorgte dann ein Kölner Aussetzer für die Führung der Ostwestfalen. Reigan Heskey spielte einen katastrophalen Fehlpass, sodass ausgerechnet der Ex-Kölner Steffen Tigges frei durch war und das 1:0 besorgte.

Der FC ließ sich davon aber nicht unterkriegen. Nach einer Ecke hätte Rav van den Berg fast den direkten Ausgleich geschafft. Schubert musste sich strecken, um den Kopfball über die Latte zu lenken. Auch ein Schuss vom linken Strafraumrand von Heskey und ein Lupfer von Luca Waldschmidt brachten nicht den Kölner Treffer. Den besorgte dann direkt danach Isak Johannesson. Nach einem Querpass von Youssoupha Niang ließ Waldschmidt im Zentrum durch, sodass der Isländer mit einem präzisen Schuss den Ausgleich besorgte (21.). Und knapp zehn Minuten später legte der FC nach. Eine schöne Flanke von David Fürst verwandelte Waldschmidt in der Mitte sehenswert.

Traumtor von Waldschmidt

Zwei Minuten später zeigten sich die Ostwestfalen mal wieder gefährlich. Ruben Müller köpfte nach einer Ecke knapp vorbei. Kurz darauf konnte van den Berg gerade noch retten, weil Kennedy Okpala freistehend nach einer Flanke von links den Ball nicht richtig traf. Fast direkt im Anschluss musste Zieler einen Distanzschuss aus dem Winkel kratzen. Auf der anderen Seite scheiterte Niang an Schubert und Friemel verzog nach einem schönen Ballgewinn nur knapp von der Strafraumkante. Auch Waldschmidt traf völlig frei von der Sechzehnerkante nur die Latte. Die letzte Chance der ersten Hälfte gehörte dann wieder Paderborn: Laurin Ulrich schickte Deniz Zeitler, der aus spitzem Winkel jedoch nur das Außennetz traf. So gingen die Kölner wie schon bei der Partie am Sonntagmittag gegen den SCP mit einer Führung in die Pause.

Zur zweiten Hälfte kam im Kölner Tor dann der junge Neuzugang Martin James für Zieler und dürfte sich direkt mit einer überragenden Doppelparade auszeichnen. Erst hielt er nach einer flachen Hereingabe gegen Tigges und parierte dann auch noch den Nachschuss von Okpala. Dann sorgte auf Kölner Seite Waldschmidt für das Tor des Tages. Nach einem Doppelpass mit Johannesson schlenzte der Angreifer den Ball wunderschön von der rechten Strafraumkante ins lange Eck (50.). Und das Spiel gönnte sich keine Pause. Ungefähr zwei Minuten später versenkte auf der anderen Seite Steffen Tigges die Kugel im Tor, indem der Ex-Kölner eine scharfe Hereingabe ins Tor verlängerte (52.).

Dreierpack Tigges

Dabei blieb es nicht, denn die Paderborner glichen sogar durch Felix Götze, der sich im Strafraum durchsetzte und in die lange Ecke abschloss, aus. Die Kölner wiederum verpassten bei Abschlüssen von Waldschmidt und Bülter im Anschluss die erneute Führung. Auf der anderen Seite parierte James einen Distanzschuss von Götze. Besser machte es erneut Tigges: Nach einer Dreifachchance, bei der erst James hielt, dann der Pfosten und im Anschluss Fürst auf der Linie retteten, vollendete der Angreifer danach aus kurzer Distanz. So schnürte der Stürmer gegen seinen Ex-Verein einen Dreierpack.

Darauf wurden die Kölner wieder aktiver. In der 81. verpasste Bülter den Ausgleich, scheiterte aus spitzem Winkel an Schubert. Ein paar Minuten später hätte der SCP wiederum fast erhöht: James bügelte mit einer starken Parade für Pauli aus, der über einen langen Ball drüberschlug. So blieb es beim 4:3 für die Ostwestfalen, weil im Anschluss nichts mehr passierte. Die Kölner verpatzten damit beide Generalproben für den Pflichtspielauftakt.

Der steht für die Geißböcke nun in etwas über einer Woche auf dem Programm. Am Montag, 24. August (18 Uhr, im Liveticker auf come-on-fc.com), treffen die Domstädter im Pokal auf die Würzburger Kickers.

1. FC Köln: Zieler (46. James) – Friemel (46. Pauli), Schmied, van den Berg, Fürst – Kristal (81. Neves) , Johanneson – Niang, Waldschmidt (61.), Heskey (81. Ari Akumu) – Bülter

Gelbe Karten 1. FC Köln: /

Tore: 1:0, 3:2, 4:3 Tigges (15., 52., 68.); 1:1 Johannesson (21.); 1:2, 1:3 Waldschmidt (30.; 50.); 3:3 Götze (57.)


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Niederlage im ersten Test des Sonntags: Der 1. FC Köln unterliegt dem SC Paderborn 3:2

Für FC-Coach René Wagner und seine Mannschaft stehen die Testspiele gegen Paderborn an
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Niederlage im ersten Test des Sonntags: Der 1. FC Köln unterliegt dem SC Paderborn 3:2

Es war die erste von zwei Partien am Sonntag, die der FC gegen den SC Paderborn bestreitet. Und die endete mit der ersten Niederlage der Vorbereitung: Der 1. FC Köln spielt im ersten Test gegen den SC Paderborn 3:2.

Im ersten Test des Tages mussten sich die Kölner dem SC Paderborn geschlagen geben und die erste Niederlage des Sommers hinnehmen. Die Geißböcke unterliegen den Ostwestfalen mit 3:2.

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Simon Hense berichtet für come-on-fc aus Paderboren

Zwei Testspiele stehen für den FC am Sonntag gegen den SC Paderborn an. Für René Wagner nochmal ein Härtetest. „Ich glaube, dass das schon der härteste Test wird. Zwei Bundesligisten im direkten Duell fühlt sich nochmal anders an, da wird auch viel Ernsthaftigkeit mit dabei sein“, erklärte der Coach noch am Freitag über die Wichtigkeit des Spiels. Und der Trainer wollte mit seiner Aufstellung im ersten Test auch schon einen Fingerzeig auf die mögliche Startelf im Pokal geben.

Köln mit viel Ballbesitz, Paderborn mit den ersten Chancen

Entsprechend engagiert gingen die Geißböcke den Test auch an. Doch die erste Möglichkeit gehörte den Gastgebern. Nach einer Hereingabe von rechts konnte Jahmai Simpson-Pusey in höchster Not noch per Grätsche blocken (5.). Danach kam erstmal nicht viel auf beiden Seiten. Sowohl die Ostwestfalen als auch der FC gingen intensiv in die Duelle, aber trotz viel Ballkontrolle auf Seiten der Kölner kamen diese noch nicht gefährlich vors Tor. Immer wieder wurde der finale Pass geblockt oder Ragnar Ache wie nach einem schönen Pass in die Mitte von Linton Maina in der 17. Minute im Zweikampf abgekocht. Kurz darauf ging es auf der anderen Seite zur Sache: Luka Lochoshvili blockte erst einen Distanzschuss des SCP, dann köpfte Albert Millgramm nach einer Flanke von links knapp übers Tor.

Nun kam jedoch auch der FC das erste Mal zu einer Chance: Said El Mala legte aus dem Mittelfeld schön rechts raus auf Maina. Der trat ein paar Meter an, brachte den Ball flach in die Mitte auf El Mala zurück, dessen Abschluss aber im Fallen von Tjark Scheller knapp übers Tor abgefälscht wurde. Ache machte es nicht mal eine Minute später besser. Der auffällige Maina legte einen langen Kölner Ball auf ihn ab, sodass der Stürmer frei durch war und Torhüter Nahuel Noll keine Chance ließ – das 0:1. In der 28. konnte sich der Keeper der Ostwestfalen jedoch direkt zweimal auszeichnen. Erst hielt er stark gegen Maina, der im Zusammenspiel mit Thielmann von halbrechts zum Abschluss kam. Bei der anschließenden Ecke war Noll dann gegen Paul Okon-Engstlers Kopfball auf dem Posten.

Möglichkeiten auf beiden Seiten

Danach dauerte es wieder ein paar Minuten bis zur nächsten gefährlichen Situation in der 40. Minute. Da blockte Lochoshvili gerade noch eine Hereingabe von Raphael Obermair, der Ball fiel im Anschluss auf das Tor. Bei der anschließenden Ecke klärte der FC nicht entschieden genug. Luka Durics Schuss von der Strafraumkante fand jedoch nicht sein Ziel. Dann zeigten sich wieder die Geißböcke: Maina legte bei einem Konter und Kölner Überzahl auf El Mala, dessen Schuss wurde jedoch geblockt. Der rechts mitgelaufene Thielmann wäre wohl die bessere Option gewesen. Anschließend kam Paderborn zum Ende der ersten Hälfte noch zu zwei eher ungefährlichen Schüssen, aber auch einen gefährlichen Kopfball. Stefano Marino zielte allerdings etwas zu hoch. So gingen die Geißböcke mit der Führung in die Pause.

Die war danach jedoch schnell dahin. Einen Freistoß aus halbrechter Position aus knapp 18 Metern zirkelte Oliver Batista Meier flach an der Kölner Mauer vorbei ins Tor (53.). Paderborn ging im Anschluss früher auf die Kölner drauf und war druckvoller. Trotzdem konnten sich die Geißböcke behaupten, auch wenn sie weniger Ballbesitz hatten. Und kamen nach einem Freistoß von Alessio Castro-Montes zu einer Kopfballchance, die jedoch nichts einbrachte. Kurz darauf bekam Duric zu viel Platz vor dem Strafraum, konnte aber ähnlich wie El Mala eine Minute später aus ähnlicher Position auf der anderen Seite den Ball nicht gefährlich aufs Tor bringen.

Paderborn dreht die Partie

Kurz darauf musste Marvin Schwäbe jedoch zum zweiten Mal hinter sich greifen. Nach einer Flanke von rechts setzte sich Santiago Casteaneda im Strafraum durch und brachte die Ostwestfalen per Kopf in Führung (63.). Und es kam noch schlimmer für die Geißböcke, weil sie in der Defensive unaufmerksam blieben. Dadurch war Batista Meier nach einem schönen Pass frei durch und legte vor Schwäbe auf Laurin Curda quer. Der musste nur noch einschieben – das 3:1 für Paderborn. Den direkten Anschluss verpasste der FC, weil Noll bei Aches Hereingabe von der Grundlinie auf dem Posten war. Kurz darauf war Maina eigentlich frei durch, wurde dann im letzten Moment jedoch doch noch geblockt.

In der 79. Minute hatte Said El Mala dann per Elfmeter die große Chance zum Anschluss. Der 19-Jährige war zuvor von Curda im Strafraum zu Fall gebracht worden. Den Strafstoß verwandelte der Youngster sicher. Der FC war also wieder dran und hatte sich aus seiner Schwächephase rausgespeilt. Erneut El Mala versuchte es nach einem Paderborner Fehlpass schnell aus der Distanz, der Ball ging jedoch drüber. In der 86. tauchte dann nach einer flachen Kölner Flanke plötzlich Lochoshvili vorne auf und kam gefährlich zum Abschluss. Der Versuch ging aber knapp am Tor vorbei. Und so blieb es bei der Kölner Niederlage im ersten Test des Tages.

Um 14:30 Uhr an diesem Sonntag geht es dann direkt mit dem zweiten Test gegen die Paderborner weiter.

1. FC Köln: Schwäbe – Castro-Montes, Simpson-Pusey, Lochoshvili, Mensah (75. Friemel) – Okon-Engstler, Krauß – Maina, Thielmann (89. Afri Akumu), S. El Mala – Ache

Gelbe Karten 1. FC Köln: Ache (35.)

Tore: 0:1 Ache (25.); 1:1 Batista Meier (53.); 2:1 Castaneda (63.); 3:1 Curda (66.); 3:2 El Mala (79.)


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„Unser Härtetest“: So plant René Wagner für den Test gegen den SC Paderborn

Für FC-Coach René Wagner und seine Mannschaft stehen die Testspiele gegen Paderborn an
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„Unser Härtetest“: So plant René Wagner für den Test gegen den SC Paderborn

Die Vorbereitung ist fast geschafft: Am Sonntag stehen für den FC gegen den SC Paderborn die letzten beiden Testspiele des Sommers an. Für den Coach ist es der finale Härtetest für den 1. FC Köln: Das erwartet René Wagner von den Paderborn-Spielen.

In etwas über einer Woche startet der 1. FC Köln mit dem Pokalspiel gegen die Würzburger Kickers in die Saison. Davor steht am Sonntag aber erstmal noch ein letzter Doppel-Test über zweimal 90 Minuten gegen den Aufsteiger SC Paderborn an. An diese Partien hat Trainer René Wagner klare Erwartungen.

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Beinahe fünf volle Wochen Vorbereitung hat der FC bereits absolviert. Und auch in dieser späten Phase der Vorbereitung hat Trainer René Wagner seine Mannschaft nach den zwei freien Tagen im Anschluss an die Partie gegen Real Sociedad vergangenen Samstag nochmal ordentlich gefordert. „Eine anstrengende Woche, es war wieder mal sehr warm“, zog der Coach am Freitagmittag nach dem Training ein kurzes Fazit. Und ausruhen können sich seine Schützlinge noch nicht, denn am Sonntag steht in Paderborn der finale Doppel-Test an. Gegen den Aufsteiger spielen die Geißböcke zweimal 90 Minuten unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Somit werden nochmal alle Spieler im Kader die Chance bekommen, sich zu empfehlen.

Hinweise auf die Stammformation

Trotzdem möchte Wagner in einem der beiden Tests schon eine mögliche Startelf für den Pflichtspielstart auflaufen lassen. „Ich denke schon, dass wir dann auch eine Mannschaft auf dem Feld haben, wo wir schon die Fantasie haben, dass das eine Mannschaft sein kann, die dann in Würzburg genauso auflaufen wird“, so der Coach. Die Aufstellung wird daher schon einen deutlichen Hinweis darauf geben, wer momentan die Nase vorn hat. Trotzdem möchte der Trainer auch noch ein bisschen was ausprobieren: „Aber natürlich werden auch zwei, drei Positionen ein bisschen anders zusammengemischt, um da nochmal Kombinationen zu sehen, die wir einfach mal in einem Härtetest sehen wollen.“ Dabei würden zusätzlich natürlich trotzdem auch die Trainingswochen und Trainingstage entscheidend sein.

Einer, der sein Ticket für die potenzielle Würzburg-Startelf wohl sicher hat, ist Said El Mala. Nach dem Ausstieg von Borussia Dortmund aus dem Poker um den 19-Jährigen lobte Wagner erneut den Einsatz des Linksaußens: „Said ist einer, der vorangeht und alle anderen mitzieht.“ Neben dem Youngster hat Marvin Schwäbe natürlich einen Stammplatz. Auch Jahmai Simpson-Pusey wird wohl ein Teil dieser ersten Elf sein. Auf vielen anderen Positionen ist jedoch deutlich unklarer, wer am Ende den Vorzug bekommen wird. Daher wird es im Test gegen die Paderborner spannend zu sehen sein, wen Wagner anscheinend den Vorzug gibt.

„Unser Härtetest“

Da sowohl der FC als auch die Ostwestfalen am Sonntag noch weiter fortgeschritten sind in der Vorbereitung, schätzt Wagner die beiden Partien nochmal höher ein als die gegen Real Sociedad vor einer Woche. „Ich glaube, dass das schon der härteste Test wird. Zwei Bundesligisten im direkten Duell fühlt sich nochmal anders an, da wird auch viel Ernsthaftigkeit mit dabei sein. Deswegen ist das schon unser Härtetest“, meinte der Trainer. Aus diesem müsse man dann die richtigen Schlüsse ziehen, um acht Tage später gegen die Würzburger Kickers im Pokal gut zu starten.

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Ausbau des Geißbockheims: Oberverwaltungsgericht erklärt Kölner Bebauungsplan für rechtmäßig – Philipp Türoff: „Ein Meilenstein“

Das Geißbockheim des 1. FC Köln mit Trainingsplatz
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Ausbau des Geißbockheims: Oberverwaltungsgericht erklärt Kölner Bebauungsplan für rechtmäßig – Philipp Türoff: „Ein Meilenstein“

Seit Jahren möchte der FC das Geißbockheim ausbauen. Nach vielen Rückschlägen gibt es nun eine jedoch eine gute Nachricht für den Verein: Das OVG bestärkt die Ausbaupläne fürs Geißbockheim des 1. FC Köln.

Am heutigen Mittwoch tagte das Oberverwaltungsgericht in Münster über den 2020 aufgestellten Bebauungsplan für einen Ausbau des Geißbockheims und eine Nutzung der Gleueler Wiese. Dabei erklärte das Gericht – nicht so wie in der Vergangenheit – den Plan für rechtmäßig.

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Zum wiederholten Male verhandelte am Freitag das Oberverwaltungsgericht (OVG) in Münster über die Kölner Pläne zum Ausbau des Geißbockheims. Dafür war 2020 vom Rat der Stadt Köln ein Bebauungsplan erstellt worden, gegen den Naturschützer geklagt hatten. Nun gab das Gericht jedoch den Kölnern Recht und erklärte den Plan für rechtmäßig. Konkret geht es darum, dass der FC neben einem Leistungszentrum drei neue Fußballplätze und vier Kleinspielfelder für die Öffentlichkeit auf der Gleueler Wiese bauen möchte.

Langes Hin und Her

Gegen diese Pläne hatten die Naturschützer geklagt, weil sie die dadurch entstehende Vollversiegelung und den Verlust der unter Denkmal- und Landschaftsschutz gestellten Grünfläche für die Öffentlichkeit kritisierten. Dabei hatte das OVG 2022 den Bebauungsplan bereits einmal gekippt. Die Geißböcke gingen jedoch in Revision. Darauf hob das Bundesverwaltungsgericht im April 2024 das Urteil auf und verwies den Streit zurück an das OVG in Münster. Dieses hatte nun eigentlich schon im Juni darüber erneut entscheiden wollen. Ein kurzfristig eingereichtes Gutachten zu streng geschützten Arten wie Tagfaltern, Grashüpfern und Libellen sorgte allerdings für eine erneute Verschiebung bis zum heutigen Freitag. Dort wiesen die Richter nun die Klage ab und erklärten die Pläne somit für rechtmäßig. Eine Revision ist nicht möglich, wogegen die Umweltschützer eine Nichtzulassungsbeschwerde beim Bundesverwaltungsgericht einlegen können.

FC-Präsident Jörn Stobbe begrüßte das Urteil: „„Wir begreifen das heutige Urteil als Startschuss für eine große, gemeinsame Aufgabe. Wir wollen den Naturschutz, den Grüngürtel und den Sport einschließlich Breitensport stärken. Dazu unsere Einladung an die gesamte Stadtgesellschaft: Lasst uns jetzt gemeinsam unseren Kölner Grüngürtel, die grüne Lunge unserer Stadt, reparieren und ausbauen!“ Laut dem Präsidenten sei der Grüngürtel im Laufe der Zeit oft zu einem Flickteppich geworden. Daher gelte für ihn: „Wir als 1. FC Köln wollen Vorreiter sein und die Diskussion führen, wie wir durch gezielte Überkompensation den Grüngürtel am Ende sogar vergrößern und gesunden lassen können. Wenn wir das gemeinsam anpacken, stärken wir beides: Naturschutz und Sport. Köln kann das!“ Er betonte außerdem in einer Medienrunde, dass es wichtig sei, jetzt sofort in den Dialog zu treten.

Für Türoff ein „Meilenstein“

Philipp Türoff wiederum, Sprecher der Geschäftsführung der Geißböcke, sprach von einem Meilenstein: „Sie beendet die jahrelange juristische Blockade und bestätigt unseren Weg.“ Dabei verwies Türoff auch auf den Beschluss des Rates der Stadt Köln von Anfang Juli. Dort waren dem FC drei bestehende städtische Sportplätze in der Nähe des Geißbockheims zur Verfügung gestellt worden. Die soll der Verein zu Teilen auf eigene Kosten sanieren und nutzen. Die Initiative wird momentan von der Kölner Stadtverwaltung geprüft.

„Der Stadtratsbeschluss zu den Satellitenplätzen im Juli war ein wichtiges Signal, um unseren absoluten Notstand abzufedern – doch faktisch stehen wir noch immer ohne jeden neuen Platz da, weil auch diese Ausweichlösungen durch umweltliche Prüfungen und bürokratische Schleifen müssen. Neben diesem unsicheren Faktor bleiben ausgelagerte Plätze mit täglichen Shuttle-Fahrten ohnehin ein logistischer Notnagel. Die Gleueler Wiese ist und bleibt die bislang einzige vollumfängliche Lösung, die unserem Nachwuchs, den FC-Frauen und unserer Verantwortung wirklich gerecht wird. Die Kölner Politik hat nun die rechtsstaatliche Klarheit, diese Lösung für den Kölner Sport umzusetzen“, so Türoff.

„Urteil völlig unverständlich“

Wenig begeistert vom Urteil waren verständlicherweise die Kläger. „In Zeiten des Klimawandels mit anhaltender Hitze und Trockenheit oder Starkregenereignissen ist uns ein solches Urteil völlig unverständlich. Hier wird die Bedeutung von großen intakten Grünlandflächen im Stadtbereich für ein zukünftiges lebenswertes Stadtklima und eine zwingend notwendige Klimaanpassung weiterhin massiv ignoriert und unterschätzt», sagte Anna von Mikecz, stellvertretende Vorsitzende des Nabu-Landesverbandes NRW nach dem Urteil der dpa.


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Ein Kommentar zum Dortmunder Ausstieg aus dem El-Mala-Poker: Auf den ersten Blick zwei Gewinner und ein klarer Verlierer

Said El Mala bei der Saisoneröffnung des 1. FC Köln
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Ein Kommentar zum Dortmunder Ausstieg aus dem El-Mala-Poker: Auf den ersten Blick zwei Gewinner und ein klarer Verlierer

Wochenlang zog sich die Transfersaga um Said El Mala, den BVB und den FC. Nun steht fest, dass die Westfalen kein weiteres Angebot abgeben werden beim 1. FC Köln: Kommentar zum Ende von Dortmunds El-Mala-Poker.

Nach dem Ausstieg des BVBs aus dem Poker um Kölns Said El Mala gibt es zumindest auf den ersten Blick zwei klare Gewinner – und auch einen ebenso klaren Verlierer.

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Nach wochenlangem Hin und Her hat die größte Transfersaga des Sommer endlich ein Ende gefunden. Borussia Dortmund wird kein weiteres Angebot für Said El Mala abgeben, der Youngster damit nicht zum Vizemeister wechseln. Auch das letzte Angebot der Westfalen, das sich mit Bonuszahlungen auf bis zu 55 Millionen Euro belaufen haben soll, lehnte der FC ab. Damit gibt es unmittelbar nach dem Ende des Pokers zumindest momentan auf der einen Seite zwei klare Gewinner, auf der anderen einen ebenso deutlichen Verlierer.

Klare Niederlage für die Dortmunder

Beim Negativen angefangen hat die Dortmunder Führungsriege um Sportgeschäftsführer Lars Ricken und Sportdirektor Ole Book einen klaren Rückschlag hinzunehmen. Über Wochen gaben die Dortmunder Angebot und Angebot ab. In die Nähe der Kölner Forderungen sind sie jedoch erst ganz zum Schluss gekommen. Dabei war der grobe Rahmen, den sich der FC vorstellt, von Beginn an kommuniziert. Trotzdem versuchten die Dortmunder zuerst, mit viel zu niedrigen Offerten zum Ziel zu kommen. Das daraus nichts werden könnte, hätte eigentlich auch ihnen klar sein müssen.

Erst mit dem letzten Angebot sind die Westfalen in die Nähe der kolportierten Kölner Forderungen gekommen. Allerdings hatten sie zuvor durch die unpassenden Offerten eine Menge Zeit verloren. Und wahrscheinlich auch die Geduld der Kölner Verantwortlichen um Sportgeschäftsführer Thomas Kessler strapaziert. Dass diese möglicherweise zu einem späteren Zeitpunkt der Transferperiode mehr Geld verlangen und vielleicht auch deshalb das erneute Angebot ablehnten, ist nur allzu verständlich. Schließlich haben die Geißböcke weniger Zeit, etwas mit dem Geld auf dem Transfermarkt anzustellen. Vielleicht waren sich die Bosse der Borussia auch zu sicher, dass die Kölner trotzdem irgendwann ihre Forderungen senken würden, weil der BVB El Malas Wunschziel gewesen sein soll. Sicher zu sagen ist das nicht. Aber definitiv klar ist, dass die Dortmunder Verantwortlichen somit letztendlich eine herbe Niederlage einstecken müssen.

Kessler gewinnt weiter an Profil

Ganz anders ist die Lage auf der anderen Seite bei Thomas Kessler. Er ist der wohl klarste Gewinner dieser lange endlos scheinenden Transfersaga. Der Sportgeschäftsführer glänzte über den gesamten Verhandlungszeitraum durch eine klare Kommunikation. So ließ er sich nicht durch die Dortmunder Verhandlungstaktik aus der Ruhe bringen. Konsequent blieb Kessler bei seinen Forderungen und zeigte damit seine Verhandlungsstärke. Das dürfte sich auch auf zukünftige Poker positiv auswirken. Allen ist nun klar: Wenn Kessler eine Forderung hat, bleibt er bei dieser – egal wie groß die Summe. Denn dabei schätzte der Verantwortliche die Lage genau richtig ein. Wenn Kessler eines der früheren Angebot angenommen hätte, hätten die Geißböcke zwar dank des immer noch großen Geldsegens mehr finanzielle Möglichkeiten auf dem Transfermarkt gehabt. Aber je weiter die Transferperiode voranschreitet, desto schwieriger wird es wie bereits erwähnt auch für ihn, dieses Geld noch sinnvoll einzusetzen.

Außerdem ist natürlich auch Kessler klar, dass durch die sehr wahrscheinlich bevorstehende DFB-Nominierung El Malas dessen Marktwert in absehbarer Zeit erstmal steigen wird. Daher war es vollkommen richtig, bei den eigenen Forderungen zu bleiben und diese eventuell sogar eher etwas nach oben als nach unten anzupassen. Denn auch so können die Geißböcke noch Deals abschließen. Das zeigt sich am wohl bevorstehenden Wechsel von Thijs Dallinga. Außerdem haben die Kölner mit Said El Mala weiterhin einen Unterschiedsspieler im Kampf um den Klassenerhalt, der gezeigt hat, dass er die verlangte Summe wirklich wert ist. Dabei sind zwar Bedenken verständlich, dass der 19-Jährige vielleicht durch eine schwächere Spielzeit oder einen potenziellen Abstieg in einem Jahr weniger wert sein könnte. Allerdings ist das ein Gamble auf mehr, den der FC durchaus eingehen kann. Denn der Youngster hat bereits in der vergangenen Saison gezeigt, dass er an seinen Schwächen wie etwa dem Spiel gegen den Ball arbeitet. Somit ist es nicht unwahrscheinlich, dass der Linksaußen sich weiter positiv entwickelt.

El Malas vorbildliche Einstellung

Womit wir beim letzten, etwas weniger klaren Gewinner wären: El Mala selbst. Zwar platzt für den 19-Jährigen der Wechsel zu seinem Wunschverein. Trotzdem hat der Linksaußen durch sein, wie es Trainer René Wagner mal ausgedrückt hat, „tadelloses“ Verhalten eine Menge Sympathien gewonnen. Im Gegensatz zu vielen anderen Spielern in der heutigen Zeit, die durch einen Streik einen Wechsel erzwingen wollen, kam nicht einmal der Eindruck auf, der Youngster hätte mit dem FC bereits abgeschlossen. Stattdessen zeigte er immer wieder großen Einsatz. Denn egal ob in den Testspielen oder im Training, immer war der umworbene Profi voll dabei.

Noch ist zwar nicht sicher ist, ob nicht doch noch ein Verein um den Youngster buhlen wird. Aber nach den vergangenen Wochen ist klar, dass der Angreifer bis zum Schluss alles für die Geißböcke geben wird. Damit verdient er sich die Liebe der Fans und bestimmt auch eine Menge Anerkennung außerhalb der Domstadt. Und ist damit definitiv auch ein Gewinner.


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Jetzt auch offiziell: El Mala wechselt nicht nach Dortmund

Said El Mala und Thomas Kessler vom 1. FC Köln
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Jetzt auch offiziell: El Mala wechselt nicht nach Dortmund

Gleich mehrere Angebote hat Borussia Dortmund in den vergangenen Wochen für Said El Mala abgegeben. Der Spieler wollte wohl auch nach Dortmund wechseln. Jetzt könnte der Angreifer aber doch noch länger bleiben beim 1. FC Köln: Der BVB steigt aus dem El-Mala-Poker aus.

Wie „Sky“-Reporter Patrick Berger zuerst berichtete, steigt Borussia Dortmund wohl aus dem Poker um Said El Mala aus. Das bestätigte Dortmund Sportgeschäftsführer Lars Ricken kurz darauf auch gegenüber der Funke Mediengruppe.

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Viel war spekuliert worden, unzählige Gerüchte waren zirkuliert und am Ende scheint wohl doch nichts daraus zu werden: Seit Wochen wurde darüber berichtet, dass Borussia Dortmund Said El Mala vom 1. FC Köln verpflichten möchte. Gleich mehrere Angebote des BVB lehnten die Geißböcke jedoch ab. So anscheinend auch das letzte Angebot, dass die Borussia am Mittwochabend abgeschickt haben sollte. Dieses sollte das erste Mal an die Kölner Grenze von 50 Millionen Euro herangereicht haben. Doch nachdem die Kölner Bosse auch diese Offerte zurückwiesen, gab es einen Wandel bei der Borussia. Wie „Sky“-Reporter Patrick Berger berichtet, ist Borussia Dortmund aus dem Poker um Said El Mala ausgestiegen. Das bestätigte Dortmunds Geschäftsführer Lars Ricken nur kurz darauf gegenüber der Funke Mediengruppe.

Angebot mit Bonuszahlungen bei über 50 Millionen Euro

„Said El Mala ist kein Spieler von Borussia Dortmund und wird es in diesem Sommer auch nicht werden“, meinte Ricken gegenüber der Funke Mediengruppe. „Wir haben in den vergangenen Tagen offene Gespräche mit den Verantwortlichen des 1. FC Köln geführt, die unser letztes Angebot jedoch abgelehnt haben. Borussia Dortmund wird kein weiteres Angebot mehr unterbreiten und einen Transfer des Spielers nicht weiter verfolgen.“

Das anscheinend nun finale Angebot der Dortmunder soll bei knapp unter 50 Millionen Euro gelegen haben. Wie „Sky“ berichtete, hätte es aber über Bonuszahlungen bis zu 55 Millionen Euro für die Geißböcke geben könne. Damit haben sich die Westfalen den Wunsch der Kölner weiter angenähert. Doch Thomas Kessler hat – wie von come-on-fc.com berichtet – zuletzt immer wieder darauf hingewiesen, dass er die Grenze gar nicht kommuniziert habe und dass die erhoffte Summe je nach Interessent auch eine andere sein könne. Zumindest die Ablöse, die der BVB geboten hat, reichte den Kölner Verantwortlichen nicht. Damit hat nach dem Rückzug der Borussia die große Transfersaga um Said El Mala, den 1. FC Köln und Borussia Dortmund nun ein Ende gefunden.


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Mit Boni über 55 Millionen Euro? Nächstes Dortmunder Angebot soll in Köln eingegangen sein

Das nächste Angebot für Said El Mala ist wohl in Köln eingetroffen
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Mit Boni über 55 Millionen Euro? Nächstes Dortmunder Angebot soll in Köln eingegangen sein

Es ist der nächste Akt in der größten Transfersaga des Sommers beim 1. FC Köln: Das nächstes BVB-Angebot für El Mala soll eingetroffen sein. Laut „Sky“ bewegt sich die Offerte ungefähr im Rahmen der Vorstellungen, die die Kölner den gesamten Sommer über aufrecht erhalten haben.

Nachdem die Geißböcke schon mehrere Angebote aus Dortmund abgelehnt haben, unternimmt der BVB nun wohl den erwarteten neuen Anlauf.

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Schon seit ein paar Tagen war spekuliert worden, dass Borussia Dortmund dem 1. FC Köln ein neues Angebot für Said El Mala unterbreiten möchte. Doch nach den ersten Meldungen zog es sich, bis der BVB auch wirklich aktiv wurde. Das soll jedoch jetzt der Fall sein. Wie „Sky“ berichtet, sei die Borussia am Mittwochabend mit der neuen Offerte beim FC vorstellig geworden. Dabei soll es sich das erste Mal auch um ein Angebot handeln, das mit Bonuszahlungen über die Kölner Grenze von 55 Millionen Euro hinausgehe.

Noch keine Reaktion aus Köln

So biete Dortmund eine feste Ablösesumme von knapp unter 50 Millionen Euro. Mit Bonuszahlungen könnten es sogar mehr als 55 Millionen Euro werden, also sogar mehr als die geforderte Summe. Damit wäre El Mala nicht nur der Rekordverkauf der Geißböcke, sondern auch mit Abstand der Rekordeinkauf der Borussia. Bisher ist das noch Ousmane Dembélé für 35 Millionen. Laut „Sky“ habe der FC aber noch nicht auf das Angebot reagiert. Ob die Offerte den Kölnern genügt, dürfte jedoch auch stark davon abhängen, wie realistisch die Bonuszahlungen zu erreichen sind. Außerdem war von verschiedenen Medien darüber berichtet worden, dass Sportgeschäftsführer Thomas Kessler eigentlich gerne eine Weiterverkaufsbeteiligung in den Deal mit einbauen wolle.

Es wird daher spannend zu sehen sein, ob El Mala nochmal im Trikot der Kölner auflaufen wird. Florian Plettenberg legte sich in der Sendung bereits fest, er gehe fest davon aus, dass der Deal in diesem Sommer über die Bühne gehen werde. Bis jetzt ist El Mala zumindest voll für den letzten Test der Vorbereitung in Paderborn am Sonntag eingeplant. Und auch in den Trainingseinheiten machte der Youngster nach wie vor nicht den Eindruck, als wäre er mit dem Kopf schon in Dortmund. Somit haben die Geißböcke keinen Druck, das Talent für eine Summe zu verkaufen, die unter ihren Forderungen liegt. Und: Die längste Transfersaga des Sommers könnte sich damit auch noch ein bisschen weiter in die Länge ziehen.


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Nur noch ein Jahr Vertrag: Wechselt Luca Waldschmidt zu Hertha BSC Berlin?

Hertha BSC Berlin soll an Luca Waldschmidt interessiert sein
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Nur noch ein Jahr Vertrag: Wechselt Luca Waldschmidt zu Hertha BSC Berlin?

Neben dem möglichen Abgang von Said El Mala könnte auch ein weiterer Offensivspieler noch gehen beim 1. FC Köln: Hertha BSC Berlin soll an Waldschmidt interessiert sein. Der Stürmer hat in Köln nur noch ein Jahr Vertrag.

Seit 2023 ist Luca Waldschmidt mittlerweile beim 1. FC Köln. Völlig überzeugen konnte der Angreifer dabei jedoch nie. Jetzt gibt es vielleicht ein Jahr vor Vertragsende einen Abgang des 30-Jährigen. Hertha BSC Berlin soll laut der „Bild“ Interesse am Stürmer zeigen.

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Eigentlich hatte René Wagner noch vor dem Trainingslager gesagt, dass er nicht davon ausgehen, dass von den Profis, die mit nach Kitzbühel gefahren sind, jemand gehen würde. „Generell haben wir dafür gesorgt, dass auf dem Trainingsplatz nur Spieler stehen, die bei uns auch eine Rolle spielen sollen“, erklärte der Coach. Er ließ aber eine Hintertür offen. „Alles andere muss man während der Vorbereitung sehen.“ Das könnte nun relevant werden. Denn laut der „Bild“ soll Hertha BSC Berlin Luca Waldschmidt in die Hauptstadt lotsen wollen.

FC wäre wohl gesprächsbereit

Demnach würde der FC Waldschmidt wegen dessen hohen Gehalts (rund zwei Millionen Euro) auch unter seinem geschätzten Marktwert von zwei Millionen Euro ziehen lassen. Ohnehin hat der Angreifer nur noch ein Jahr Vertrag in Köln. Dabei ist der Konkurrenzkampf auf seinen Positionen sehr groß. Und er könnte unter anderem durch die möglichen Verpflichtungen von Mikey Moore oder Thijs Dallinga noch größer werden. Daher ist es trotz seiner guten Scorer-Quote aus der vergangenen Saison, in der ihm in gerade mal 666 Minuten Spielzeit in der Bundesliga fünf Tore und vier Vorlagen gelangen, nicht sicher, ob der 30-Jährige auf viel Einsatzzeit kommen würde.

In Berlin müsste der siebenmalige deutsche Nationalspieler zwar auf Gehalt verzichten. Dafür käme ihm eine deutlich wichtigere Rolle zuteil. Denn die Hertha hatte zwar diesen Sommer schon 13 Abgänge zu verkraften, aber mit Oluwaseun Adewumi erst einen einzigen Zugang per Leihe vorgestellt. Damit wäre Waldschmidt bei den Berlinern voraussichtlich als eine wichtige Säule eingeplant. Für die Geißböcke wäre es gleichzeitig die letzte Möglichkeit, für den Angreifer vielleicht ein bisschen Geld und ihn vor allem von der Gehaltsliste zu bekommen. Daher könnte ein Deal für alle Seiten Sinn ergeben. Nach Informationen von come-on-fc.com ist das Gerücht aber aktuell trotzdem noch nicht besonders heiß. Wenn dann müsste Waldschmidt jedoch abwägen, wie groß er seine Chancen bei den Kölnern einschätzt und auf wie viel Gehalt er bereit wäre, zu verzichten.


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„Ich versuche, ein Vorbild für jüngere Spieler zu sein“: Gideon Mensah möchte eine Führungsrolle übernehmen – und fühlt sich bereits angekommen

Gideon Mensah beim Training des 1. FC Köln
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„Ich versuche, ein Vorbild für jüngere Spieler zu sein“: Gideon Mensah möchte eine Führungsrolle übernehmen – und fühlt sich bereits angekommen

Erst seit ein paar Wochen ist der Linksverteidiger im Training bei den Geißböcken. Trotzdem fühlt er sich bereits im Verein angekommen und möchte direkt ein Anführer sein: Gideon Mensah meldet beim 1. FC Köln Führungsansprüche an.

Obwohl der 28-Jährige erst seit kurzer Zeit beim Verein ist, fühlt er sich in der Domstadt bereits sehr wohl. Nach seinem Debüt im Testspiel gegen Real Sociedad möchte Gideon Mensah nun mit dem 1. FC Köln durchstarten.

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Es dürfte ein Moment sein, den Gideon Mensah nicht so schnell vergessen wird. Im Testspiel gegen Real Sociedad am vergangenen Samstag durfte der Ghanaer erstmals für den FC auflaufen – und das direkt im RheinEnergieSTADION. 45 Minuten konnte er sich beweisen und bekam dabei auch einen ersten Eindruck von der Atmosphäre im FC-Stadion. „Es war ein schönes Gefühl. Ich habe auf den Moment gewartet, in Köln vor unseren Fans zu spielen. Das ist für die nächsten Jahre meine Heimat. Es war sehr schön, die vielen Menschen zu sehen. Ich freue mich jetzt schon auf die nächsten Spiele“, beschrieb der 28-Jährige den Moment im Interview mit fc.de und blickte damit gleich auf die anstehende Spielzeit voraus.

„Der FC ist wie eine Familie“

Denn in dieser soll der Linksverteidiger eine wichtige Rolle einnehmen. Mit seiner taktischen Disziplin und Defensivstärke soll der Neuzugang ein Upgrade zu Kristoffer Lund, bei dem die Kölner nach der vergangenen Saison nicht die Kaufoption zogen, werden. Mit diesen Qualitäten möchte der 28-Jährige den Geißböcken zu einer erfolgreichen Saison verhelfen. Das ist dem Ghanaer neben den sportlichen Aspekten noch aus einem anderen Grund sehr wichtig. „In Ghana wird sehr viel Bundesliga geschaut – auch in meiner Familie. Wenn ich mit einem Club wie dem FC erfolgreich bin, würde mir das sehr viel bedeuten“, erklärte der 44-malige Nationalspieler Ghanas in dem Interview.

Dabei ist ihm die menschliche Komponente sehr wichtig – und die scheint in Köln bereits sehr gut zu stimmen. „Der FC ist wie eine Familie. Von meinen Mitspielern über die Coaches bis hin zu den Mitarbeitern – alle haben mich sehr herzlich willkommen geheißen. In dieser Woche hatten wir einen Tag mit allen FC-Mitarbeitern, bei dem wir in gemischten Teams kleine Spiele bestritten haben und uns gegenseitig besser kennengelernt haben. Das kannte ich so noch nicht. Ich habe mich direkt wie zu Hause gefühlt. Auch innerhalb der Mannschaft wird es einem leicht gemacht, als Neuzugang anzukommen“, schwärmte Mensah von seinen ersten Wochen bei den Kölnern. Dabei würde besonders Kapitän Marvin Schwäbe darauf achten, dass alle gut integriert werden. Und auch Ragnar Ache sei sehr wichtig, „spricht eigentlich mit allen.“ Neben vielen weiteren Profis würden sich außerdem gerade auch die jungen Spieler gut einbringen.

Führungsrolle und DJ

Unter anderem diesen möchte der 28-Jährige als Anführer helfen. „Wenn Du älter wirst, rutschst Du automatisch in diese Rolle hinein“, so der Linksverteidiger. Und weiter: „Ich versuche, ein Vorbild für jüngere Spieler zu sein. Es ist mir wichtig, dass sich meine Mitspieler auf mich verlassen können.“ Gleichzeitig verbreitete Mensah in seinen früheren Teams als Kabinen DJ eine gewisse Lockerheit. Auch wenn er diese Rolle bis jetzt noch nicht ausfüllen durfte beim FC, wie er mit einem Lachen zugibt: „Es ist nicht so einfach, an die Box zu kommen – gerade als Neuzugang. Du musst den richtigen Mix finden. Ich sammle gerade noch Eindrücke davon, was die anderen Jungs gerne hören. Dann nutze ich meine Chance, wenn ich an der Box bin.“ So sollte die Musik zwischen ihm und seiner Mannschaft im Idealfall bald schon auf und auch neben dem Platz stimmen.


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Stagnation oder Führungsanspruch: Jan Thielmann muss sich beweisen

Jan Thielmann muss um einen Stammplatz beim FC kämpfen
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Stagnation oder Führungsanspruch: Jan Thielmann muss sich beweisen

Die Konkurrenz ist groß auf den Außen bei den Geißböcken. Das könnte auch Jan Thielmann zu spüren bekommen. War er vergangene Saison noch lange Stammspieler, könnte es jetzt eng werden für ihn beim 1. FC Köln: Jan Thielmann muss sich beweisen.

Mit gerade mal 24 Jahren ist Jan Thielmann hinter Ron-Robert Zieler, Luca Waldschmidt und Marius Bülter bereits der Spieler mit den viertmeisten Bundesligaspielen im FC-Kader. Damit einher geht, dass der Rechtsaußen eine Führungsrolle übernehmen könnte. Dafür muss er sich jedoch in der kommenden Saison erstmal sportlich beweisen.

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Die vergangene Saison war für Jan Thielmann eine mit zwei Seiten. Auf der einen war der Rechtsaußen unter Ex-Trainer Lukas Kwasniok lange unumstrittener Stammspieler, insgesamt 26 Ligaeinsätze stehen über die gesamte Spielzeit zu Buche. Dabei kam der Angreifer in fast jeder Partie, für die er verfügbar, zum Einsatz. Nur einmal stand der ehemalige deutsche U21-Nationalspieler im Kader, ohne eingesetzt zu werden. Das gibt jedoch schon einen Hinweis auf die andere Seite. Denn Thielmann verlor unter dem neuen Trainer René Wagner seinen Stammplatz, war in den letzten Partien 2025/26 nur noch Joker. Auch gelangen ihm über die gesamte Saison gerade mal drei Tore und eine Vorlage – für einen Offensivspieler doch ziemlich wenig.

Sonderlob des Trainers

Daher war schon zu Beginn der Vorbereitung klar, dass der 24-Jährige sich steigern muss, um wieder eine wichtige Rolle zu spielen. Und so hängte sich der Angreifer von Anfang an mit dem für ihn üblichen Elan rein und bekam dafür vom Trainer am Ende des Trainingslagers auch ein Sonderlob. „Jan Thielmann ist ein super Beispiel, um da mal einen herauszuheben, der von Tag eins an Gas gegeben hat, der auch mit mir gesprochen hat. Letztes Jahr war er nicht so zufrieden mit seiner Saison und jetzt ist er mit vollem Tatendrang dabei“, hob ihn sein Coach hervor. Diese Eindrücke seines Coaches unterstrich Thielmann im Test gegen Hertha BSC vor knapp zwei Wochen mit seiner Vorlage zum zwischenzeitlichen 1:0 für Ragnar Ache.

Dabei kann Thielmann für die Kölner auch mit seiner Erfahrung sehr wichtig sein. Denn obwohl er nur 24 Jahre alt ist, hat der Rechtsaußen schon die viertmeisten Bundesligaspiele im FC-Kader absolviert. Außerdem kennt der Offensivspieler den Verein als Eigengewächs, das den Sprung zu den Profis geschafft hat, wie vielleicht niemand anderes in der Mannschaft. Daher kommt es nicht überraschend, dass der Rechtsaußen mehr vorangehen möchte, wie sein Trainer verraten hat. „Jan versucht gerade alles dafür, dass er mehr Führung übernehmen kann. Und da stehen wir ihm nicht im Weg, ganz im Gegenteil. Wenn sich Spieler in Positionen reindrängen, dann sollen sie es tun“, so Wagner.

Wenig Ertrag, dafür viel Konkurrenz

Um diese Rolle voll ausfüllen zu können, wäre es jedoch wichtig, dass das Eigengewächs sportlich wieder mehr überzeugt und nicht, wie es in der vergangenen Saison den Eindruck machte, stagniert. Denn zur Wahrheit gehört auch, dass die Vorlage gegen Berlin bisher die einzige Torbeteiligung des Angreifers war. Viel Zählbares sprang für den 24-Jährigen damit noch nicht heraus. Anders sieht es bei der direkten Konkurrenz aus. Linton Maina zum Beispiel präsentierte sich am vergangenen Samstag gegen Real Sociedad gut, traf zum zwischenzeitlichen 1:0 und machte auch sonst einen besseren Eindruck als in der Vorsaison. Auch Youssoupha Niang betrieb mit unter anderem bereits drei Testspieltoren Eigenwerbung. Und beispielsweise ein Marius Bülter oder, wenn seine Leihe klappt, Mikey Moore können ebenfalls auf der rechten Seite auflaufen.

Zwar ist Thielmann gerade mit seiner großen Einsatzbereitschaft und seinem Willen ein Spieler, der dem FC-Spiel mit diesen Tugenden gut tun kann. Um sich gegen die große Konkurrenz durchzusetzen braucht es jedoch mehr – vor allem mehr Zählbares. Der Angreifer muss aus der Stagnation ausbrechen. Ansonsten wird ihm wohl wie zum Ende der vergangenen Saison unter Wagner nur die Jokerrolle bleiben.


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