Der 1. FC Köln im Wartezustand: Wann kommt der Dominoeffekt bei der Kaderzusammenstellung?

Thomas Kessler auf Spielersuche
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Der 1. FC Köln im Wartezustand: Wann kommt der Dominoeffekt bei der Kaderzusammenstellung?

Nach mehreren ablösefreien Abgängen in den letzten Jahren gibt es beim 1. FC Köln einen anderen Ansatz: Die Geißböcke wollen mit keinem Spieler ins letzte Vertragsjahr gehen. Das Motto ist entweder verlängern oder zwangsläufig verkaufen. Das hat Auswirkungen auf die aktuelle Kaderplanung: Der 1. FC Köln ist im Wartestand.

Über 20 Tage ist es her, dass der 1. FC Köln mit Isak Johannesson seinen letzten Neuzugang offiziell verkündet hat. Seitdem gab es einige Gerüchte, aber noch keine weitere bestätigte Neuverpflichtung. Das liegt auch daran, dass es noch einige Fragezeichen bei Spielern aus dem Aufstiegskader gibt, die nur noch ein Jahr Vertrag haben. Der FC würde mit vielen gerne verlängern, hat aber nicht das Heft des Handelns in der Hand. Das hat Auswirkungen auf die Kaderplanung: Der 1. FC Köln ist im Wartestand.

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Es gab in den vergangenen Jahren einige von ihnen: die Tim Lemperles, Dejan Ljubicics oder Justin Diehls. Spieler, mit denen der 1. FC Köln gerne verlängert hätte, die den Verein am Ende ihres Vertrags aber verlassen haben. Für die der FC dadurch auch keine Ablösesumme bekommen hat. Geschätzte 11,5 Millionen Euro betrugen alleine die Marktwerte von Lemperle, Ljubicic und Diehl zusammengerechnet zum Zeitpunkt ihrer Wechsel. Eine Menge Geld, die den Geißböcken bei der Kaderplanung fehlt. Damit das in Zukunft nicht wieder passiert, möchte der FC möglichst nicht mehr ins letzte Vertragsjahr mit seinen Profis gehen. Entweder ein Spieler verlängert seinen nur noch ein Jahr laufenden Kontrakt oder die Kölner versuchen ihn zu verkaufen.

Viele Fragezeichen bei der Kaderplanung

Aus dem aktuellen Kader haben alleine zwölf Profis nur noch einen Vertrag bis zum Sommer 2026. Darunter sind wichtige Stammspieler wie Eric Martel, Timo Hübers oder Jan Thielmann sowie einige junge Fußballer mit noch viel Potenzial wie Damion Downs oder Neo Telle. Sie würde der 1. FC Köln gerne halten. Das Problem aus Kölner Sicht: Bei den Spielern, mit denen sie verlängern wollen, müssen sie darauf warten, dass diese sich entscheiden. Das kann jedoch noch dauern. Martel und Thielmann sind bei der U21-EM, während Downs noch beim Gold Cup weilt. Bei allen drei ist meiner Entscheidung frühestens nach dem jeweiligen Turnier zu rechnen. Und auch bei den anderen Akteuren ist es gut möglich, dass sie erstmal die ersten Wochen unter dem neuen Trainer Lukas Kwasniok abwarten wollen, ehe sie eine Entscheidung treffen.

Das erschwert FC-Sportdirektor Thomas Kessler allerdings die Kaderplanung für die kommende Saison. So lange die Spieler sich nicht entscheiden, steht nicht fest, was der 1. FC Köln noch auf dem Transfermarkt machen kann und muss. Wenn die Spieler verlängern würden, könnten die Geißböcke mit ihnen die neue Saison in Angriff nehmen. Gleichzeitig hätte der FC aber keine zusätzlichen Transfererlöse, mit denen er Neuzugänge für die anderen Baustellen im Kader (vor allem ein Rechtsverteidiger, ein zweiter Torwart und ein Innenverteidiger) tätigen könnte. Denn nach den Verpflichtungen von Ragnar Ache und Isak Johannesson für insgesamt zehn Millionen Euro ist nur noch wenig Transferbudget übrig.

Gibt es einen Dominoeffekt?

Erhöht werden könnte es, wenn einer oder mehrere Spieler sich dazu entscheiden, den Verein verlassen zu wollen. In dem Fall wäre wieder der FC am Zug und müsste einen geeigneten Abnehmer finden. Dabei ist die Kölner Verhandlungsposition durch die kurze restliche Vertragslaufzeit eher schwierig. Aber für Spieler wie Martel oder Downs wären trotzdem Ablösen in Höhe von um die fünf Millionen Euro realistisch. Dieses Geld könnte in Lösungen für die Problempositionen investiert werden. Allerdings bräuchte der Verein natürlich auch jeweils einen Ersatz für den abgegebenen Spieler. Das Problem würde sich also bis zu einem gewissen Grad nur verschieben. Die Geißböcke wären weiter darauf angewiesen, günstigere oder ablösefreie Spieler zu verpflichten oder mit Leihen zu arbeiten. Trotzdem wären die Kölner durch Verkäufe erstmal wieder handlungsfähiger auf dem Transfermarkt.

Bis die Entscheidungen gefallen sind, ist der Verein aber in einem Schwebezustand. Es ist unklar, was für finanzielle Mittel zur Verfügung stehen und auf welchen Positionen eventuell Ersatz gesucht werden muss. Dieser Zustand kann auch noch einige Zeit andauern. Wenn aber die erste Vertragsentscheidung gefallen ist, könnte das auch Auswirkungen auf die anderen Profis haben und einen Dominoeffekt bringen. Wenn auf der einen Seite zum Beispiel Martel seinen Vertrag verlängert, könnte das ein Signal an seine Kollegen senden. Sie würden vielleicht eher beim 1. FC Köln einen neuen Kontrakt unterschreiben, wenn ein starker Führungsspieler wie Martel bleibt und glaubt, mit dem FC etwas erreichen zu können. Auf der anderen Seite könnte der erste Abgang auch neue Verpflichtungen nach sich ziehen, für die die Kölner dann die Mittel hätten.

Was den Kölnern mehr helfen würde und was wahrscheinlicher ist, ist schwierig abzusehen. Aber für den Verein wäre es gut, wenn der erste Dominostein möglichst bald fällt. Immerhin sollen mit Jakub Kaminski und Tom Krauß gleich zwei Wechsel schon bald finalisiert werden.

Zwei Kölner im EM-Fieber: Was der Halbfinaleinzug der deutschen U21 für den 1. FC Köln bedeutet

Eric Martel im Duell gegen Italien (Foto: Christian Hofer/GettyImage)
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Zwei Kölner im EM-Fieber: Was der Halbfinaleinzug der deutschen U21 für den 1. FC Köln bedeutet

Der Traum vom Europameisterschaftstitel lebt bei den Kölner U21-Nationalspielern Eric Martel und Jan Thielmann. Nach dem Sieg im Viertelfinalkrimi gegen Italien steht die deutsche Mannschaft im Halbfinale. Für den FC bringt das Vor- und Nachteile: Das bedeutet der deutsche Viertelfinalsieg für den 1. FC Köln.

3:2 nach Verlängerung hieß es am Ende für die deutsche U21 im Viertelfinale gegen Italien bei der EM in der Slowakei. Damit bucht die Mannschaft um die Kölner Eric Martel und Jan Thielmann das Halbfinalticket gegen Frankreich. Für den FC bringt das Weiterkommen seiner beiden U-Nationalspieler Vor- und Nachteile mit sich: Das bedeutet der deutsche Viertelfinalsieg für den 1. FC Köln.

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Nach 120 spannenden und intensiven Minuten gegen Italien war es geschafft. Die deutsche U21 ist ins Halbfinale der Europameisterschaft eingezogen. „Ich bin mausetot und einfach überglücklich“, kommentierte Kapitän Eric Martel den Sieg nach einem engen Spiel, in dem die deutsche Mannschaft ab der 90. Minute in sogar zweifacher Überzahl agierte. Und nicht nur Martel dürfte über das Ergebnis glücklich sein: Auch der 1. FC Köln kann sich über den Halbfinaleinzug freuen. So ist es aus der Sicht des FC sicherlich auch ein Nachweis guter Arbeit, mit Martel und Jan Thielmann gleich zwei Spieler im Kader der U21 zu haben und mit Ersterem sogar den Kapitän zu stellen. Und den beiden Spielern dürfte die erfolgreiche EM Rückenwind für die kommende Bundesliga-Saison geben.

Martel verhilft Italien zur Verlängerung

Auch, wenn Thielmann bislang erst recht wenig Einsatzzeit erhielt. Allerdings hat das erfolgreiche Abschneiden seiner Spieler für den 1. FC Köln auch eine Kehrseite: Bei beiden Akteuren läuft der Vertrag nur noch bis 2026. Da die Geißböcke ablösefreie Abgänge im nächsten Jahr unbedingt vermeiden wollen, ist das Motto bei Martel und Thielmann in diesem Sommer verlängern oder zwangsläufig verkaufen. Durch das Einziehen ins Halbfinale wird die Situation auch noch länger eine ungewisse sein. Denn konkrete Verhandlungen über eine mögliche Verlängerung werden jeweils wohl erst nach dem Turnier geführt. Bis mindestens Mittwoch werden die Spieler also noch in der Slowakei sein. Da es kein Spiel um Platz drei gibt, würde eine Niederlage gegen Frankreich das EM-Aus bedeuten.

Komplizierte Vertragssituationen

Martel und Thielmann haben aktuell auf jeden Fall die Chance, sich bei dem Turnier noch mehr ins Rampenlicht und auf die Wunschzettel größerer Vereine spielen können. Gerade Martel, der bis jetzt in jedem Spiel zum Einsatz kam, dabei fast immer von Anfang an, zeigte im Turnier bis jetzt ansprechende Leistungen. Zuletzt gab es bereits Gerüchte über ein Interesse des SC Freiburg. Es ist aber davon auszugehen, dass er auch für einige andere Vereine eine Option ist. Und auch Jan Thielmann spielte bei seinem bis jetzt einzigen Startelf-Einsatz im dritten Gruppenspiel gegen England ordentlich. RB Leipzig soll an ihm dran sein.

Und auch wenn ein Titelgewinn mit der U21 und eventuellen starken Leistungen von Martel und Thielmann die Vertragsverhandlungen für den 1. FC Köln bestimmt nicht leichter machen, so hat es doch einen weiteren Vorteil für den FC: Die Verhandlungspositionen der Kölner um eine Ablösesumme, falls beide oder einer von beiden nicht verlängert, wird gestärkt, wenn Martel und Thielmann ihre Qualitäten auch auf europäischer Ebene bei der Europameisterschaft zeigen. Und so können die Geißböcke vielleicht eine höhere Summe erzielen, als es vor dem Turnier möglich gewesen wäre. Geld, dass dann dringend für einen Ersatz benötigt würde.

Der 1. FC Köln sucht einen Innenverteidiger: Was bedeutet das für Schmied, Heintz und Co?

Timo Hübers und Dominique Heintz vom 1. FC Köln
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Der 1. FC Köln sucht einen Innenverteidiger: Was bedeutet das für Schmied, Heintz und Co?

Ein Rechtsverteidiger, Torhüter und in der Innenverteidigung – an zahlreichen Stellen sieht FC-Sportdirektor Thomas Kessler momentan großen Bedarf für Neuzugänge. Aber gerade in der Innenverteidigung hat der FC schon einige Spieler im Kader. Wenn noch einer dazu kommt beim 1. FC Köln: Was heißt ein Transfer für Heintz, Schmied und Co.?

Bis jetzt hat der 1. FC Köln mit Ragnar Ache und Isak Johannesson zwei offensivere Spieler zur neuen Saison unter Vertrag genommen. In der Defensive gab es noch keine Transfers. Dabei ist gerade in dieser noch Bedarf. Unter anderem möchte der Verein noch in der letzten Kette aktiv werden. Wenn noch ein Innenverteidiger dazukommt beim 1. FC Köln: Was heißt ein Transfer für Heintz, Schmied und Co.?

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Vor ein paar Tagen hat FC-Sportdirektor Thomas Kessler beim Mitgliederstammtisch klar kommuniziert, auf welchen Positionen der 1. FC Köln auf jeden Fall noch nachlegen muss. Neben einem weiteren Rechtsverteidiger und einem zweiten Torwart sieht er vor allem auf einer Position noch Bedarf. „In der Innenverteidigung haben wir auch noch eine Vakanz“, so Kessler. Dabei haben die Geißböcke rein von der Anzahl her genug Optionen im Kader. Wenn also ein neuer Stamm-Innenverteidiger verpflichtet wird, würde das logischerweise Auswirkungen auf die weiteren Spieler auf der Position haben.

Was bedeutet ein weiterer Transfer für Heintz, Schmied und Co.?

Keine Sorgen machen müsste sich Kapitän Timo Hübers. Beim Kölner Abwehrchef wird auch in der nächsten Saison das Motto sein: Ist Hübers fit, ist er gesetzt. Anders könnte es bei Dominique Heintz aussehen, der in der vergangenen Saison häufig der Nebenmann von Hübers in der Vierer- oder Dreierkette war. Dabei machte er seine Sache meist sehr ordentlich. Eine große Schwäche von Heintz dürfte in der Bundesliga aber deutlicher zum Vorschein kommen: Es fehlt ihm an Tempo. Gerade mal auf eine Spitzengeschwindigkeit von 31,95 km/h kam der 31-Jährige in der vergangenen Saison. Das könnte in der Bundesliga, die bekanntlich nochmal schneller als die 2. Liga ist, zum Problem werden. Es ist fraglich, wie gut Heintz das mit seiner zweifellos vorhandenen Erfahrung ausgleichen kann. Dadurch könnte Heintz von einem neuen Innenverteidiger verdrängt werden.

Auch für Winterneuzugang Joël Schmied könnte die Luft dann eng werden. Seit seinem Wechsel zum 1. FC Köln im Januar konnte er bis jetzt noch nicht nachhaltig überzeugen. Gerade zum Schluss der vergangenen Spielzeit war er nur noch Rotationsspieler. Zur neuen Saison bräuchte der Schweizer nochmal einen Leistungsschub, um auch sportlich richtig in Köln anzukommen. Neben Schmied könnte auch Luca Kilian im Laufe der nächsten Saison wieder eine Option für die Kölner Innenverteidigung werden. Der Innenverteidiger hatte sich im Dezember erneut einen Kreuzbandriss zugezogen, nachdem er zuvor bereits monatelang wegen der gleichen Verletzung ausgefallen war. Bei einem normalen Heilungsverlauf könnte er im Herbst wieder ins Geschehen eingreifen. Für ihn würde ein neuer Innenverteidiger den Weg zurück in die Mannschaft zusätzlich erschweren.

Herausforderung für Pauli und Telle

Mit Julian Pauli und Neo Telle haben noch zwei junge Talente in der abgelaufenen Saison ihr Debüt für die erste Mannschaft gegeben. Während Telle nur dreimal eingewechselt wurde, stand Pauli gerade in der ersten Saisonhälfte meist in der Startelf. Nach einer längeren Pause aufgrund einer Gehirnerschütterung kam er jedoch einige Zeit nicht mehr zum Zug. Für beide wäre es eine noch größere Herausforderung, auf Einsatzzeiten zu kommen, wenn der FC auf dem Transfermarkt in der Innenverteidigung aktiv wird. Ein neuer Innenverteidiger hätte also für nahezu alle anderen Spieler auf der Position bei den Kölnern Konsequenzen. Es zeigt sich aber auch, warum Sportdirektor Kessler unbedingt noch eine weitere Option für die Innenverteidigung holen möchte: Bis auf bei Timo Hübers steht hinter allen Innenverteidigern im Kader ein Fragezeichen, ob es für die Bundesliga reicht.

Das sind die aktuellen Gerüchte um Transfers beim 1. FC Köln

Robin Fellhauer soll in den Fokus des 1. FC Köln geraten sein
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Das sind die aktuellen Gerüchte um Transfers beim 1. FC Köln

Nach den ersten beiden vielversprechenden Neuverpflichtungen liegt die Messlatte hoch. Viele Namen werden gehandelt, andere sind bereits wieder aus dem Rennen. Diese Transfergerüchte sind momentan aktuell beim 1. FC Köln.

Bereits früh hat der 1. FC Köln mit Ragnar Ache und Isak Johannesson die ersten Transfers fix gemacht. Seitdem gab es zwar viele Gerüchte, aber noch keine neue Verpflichtung. Wer wird der nächste Neuzugang beim FC? Und wer könnte den Verein noch verlassen? Diese Transfergerüchte sind momentan aktuell beim 1. FC Köln.

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Die Fans warten gespannt, aber seit den ersten Transfers vor ein paar Wochen hat der 1. FC Köln noch keine weiteren Verstärkungen geholt. Aber nicht nur auf der Zugangsseite, auch bei den möglichen Abgängen hat sich noch nicht viel getan. Wen stellt der Verein als nächstes vor und wer könnte die Geißböcke verlassen? Das sind die aktuellen Transfergerüchte beim 1. FC Köln.

Tom Krauß soll schon Gespräche mit dem 1. FC Köln geführt haben
Tom Krauß soll schon Gespräche mit dem 1. FC Köln geführt haben (Foto: Christof Koepsel/Getty Images)

Tom Krauß, FSV Mainz

Kurz vor einem Wechsel zum 1. FC Köln soll Tom Krauß stehen. Laut Sky-Transfer-Experte Florian Plettenberg ist eine Leihe mit Kaufoption angedacht. Der Wechsel steht wohl kurz bevor. Damit würden die Kölner einen lauf- und zweikampfstarken Mittelfeldspieler bekommen, der auch eine gute Spielübersicht hat. Außerdem kennt Krauß bereits Eric Martel und würde sich gut mit ihm ergänzen. In der abgelaufenen Rückrunde war Krauß von Mainz nach Bochum verliehen und überzeugte dort als Stammspieler.

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Jakub Kaminski soll auf der Liste der Geißböcke stehen
Jakub Kaminski soll auf der Liste der Geißböcke stehen

Jakub Kaminski, VfL Wolfsburg

Interesse soll der 1. FC Köln auch an Jakub Kaminski zeigen. Der Spieler des VfL Wolfsburg kann auf den Außenbahnen so ziemlich jede Position spielen und bringt mit einem Topspeed von 34,66 km/h in der Saison 2024/25 ein ordentliches Tempo mit. Beim VfL kam er gerade zum Ende der abgelaufenen Saison nur noch als Rotationsspieler zum Einsatz, könnte darum einem Wechsel für mehr Spielzeit offen gegenüberstehen. Eine Leihe steht im Raum und ist sehr wahrscheinlich.

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Willem Geubbels soll auf de rListe des 1. FC Köln stehen
Willem Geubbels soll auf der Liste des 1. FC Köln stehen

Willem Geubbels, FC St. Gallen

Einst war er der AS Monaco 20 Millionen Euro wert. Danach nahm Willem Geubbels aber nicht die erhoffte Entwicklung und spielt inzwischen beim FC St. Gallen. Dort ist er aber in der vergangenen Saison richtig aufgeblüht, erzielte in 31 Ligaspielen 14 Tore und gab zusätzlich drei Vorlagen. Mit seinen Leistungen weckte er nicht nur das Interesse des 1. FC Köln. Auch Borussia Mönchengladbach, Union Berlin und der Hamburger SV sollen interessiert sein. Das macht einen Transfer für die Kölner eher unrealistisch, vor allem auch weil der Marktwert von Geubbels auf zehn Millionen Euro geschätzt wird. So viel hat der FC bis jetzt zusammen für Ragnar Ache und Isak Johannesson ausgegeben.

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Robin Fellhauer soll in den Fokus des 1. FC Köln geraten sein
Robin Fellhauer soll in den Fokus des 1. FC Köln geraten sein

Robin Fellhauer, SV Elversberg

Laut Reviersport soll Robin Fellhauer ein „absoluter Wunschspieler von Neu-Köln-Coach Lukas Kwasniok“ sein. Darum solle FC-Sportdirektor Thomas Kessler auch bereits mit dem Sechser der SV Elversberg gesprochen haben. Fellhauer absolvierte in der vergangenen Saison 28 Einsätze und kam dabei auf sieben Tore und vier Vorlagen. Als Kapitän war er dabei einer der entscheidenden Faktoren, dass es Elversberg bis in die Relegation geschafft und da nur knapp den Aufstieg verpasst hat. Mit diesen Qualitäten könnte er beim 1. FC Köln mindesten eine Ergänzung zu Eric Martel sein. Fellhauers Marktwert wird auf 1,8 Millionen Euro geschätzt, dem Vernehmen nach besitzt der Spieler eine Ausstiegsklausel in seinem noch bis 2027 gültigen Vertrag. Diese müsste bis zum 30 Juni aktiviert werden.

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Ist der 1. FC Köln an Jacques Siwe interessiert?
Ist der 1. FC Köln an Jacques Siwe interessiert?

Jacques Siwe, EA Guingamp

Mit einem klassischen Mittelstürmer könnte sich der 1. FC Köln mit Jacques Siwe verstärken. Der 1,87 Meter große Franzose schoss in der abgelaufenen Saison in der Ligue 2 für EA Guingamp in 28 Ligaspielen 11 Tore und lieferte 2 Vorlagen. Der Marktwert des 23-Jährigen wird auf drei Millionen Euro geschätzt, sein Vertrag läuft noch bis 2027. Aber die Konkurrenz um die Dienste des Stürmers sind groß: Mit West Bromwich Albion und Watford sollen zwei Clubs aus der Championship offenbar ebenfalls interessiert sein, außerdem der portugiesische Club Vitoria Guimaraes. Und auch um ein Interesse von Lazio Rom gab es im Frühling bereits Gerüchte.

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Aaron Zehnter könnte beim 1. FC Köln spielen
Aaron Zehnter könnte beim 1. FC Köln spielen

Aaron Zehnter, SC Paderborn

Letztes Jahr blühte Zehnter unter Lukas Kwasniok in der zweiten Liga auf. Er schlug die meisten Flanken aller Spieler in der ersten und zweiten Liga und hat sehr starke Laufwerte. Mit 20 Jahren hat der Linksverteidiger außerdem noch Potenzial, sich weiter zu verbessern. Trainer Lukas Kwasniok könnte der Trumpf für den 1. FC Köln sein, um den Spieler zu verpflichten. Er soll dem Vernehmen nach ein gutes Verhältnis zu Zehnter haben. Das könnte ausschlaggebend sein gegen die finanzstärkere Konkurrenz wie zum Beispiel den VfL Wolfsburg.

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Calvin Brackelmann
Calvin Brackelmann im Trikot des SC Paderborn (Foto: Pau Barrena / Getty Images)

Calvin Brackelmann, SC Paderborn

Ein weiterer früherer Schützling von Kwasniok, der unter ihm zum Leistungsträger avancierte. Vor allem seine Physis ragt heraus: Trotz seiner 1,96 Meter Körpergröße war Brackelmann mit 35,83 km/h einer der schnellsten Spieler der zweiten Liga. Auch ist er Linksfuß, was gut in das Profil der Kölner passen würde. Bei nur noch einem Jahr Vertrag wäre auch die Ablöse von geschätzt einer Millionen Euro für den FC gut stemmbar.

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An Besfort Zeneli soll der 1. FC Köln interessiert sein. (Foto: Mark Thompson / Getty Images)
An Besfort Zeneli soll der 1. FC Köln interessiert sein. (Foto: Mark Thompson / Getty Images)

Besfort Zeneli, IF Elsborg

Mit 22 Jahren ist Besfort Zeneli bereits Nationalspieler Schwedens und gilt als eines der größten Talente seines Landes. Darum hat ihn der 1. FC Köln schon mehrfach bei Spielen beobachtet und soll an einer Verpflichtung des zentralen Mittelfeldspielers interessiert sein. Mit einem Marktwert von geschätzt vier Millionen Euro wäre Zeneli nicht günstig, aber bei möglichen Abgängen durchaus finanzierbar. Aber viele andere Vereine sind auch an dem Spieler dran. Zeneli selbst kann sich allerdings einen Verbleib bei Elfsborg gut vorstellen und hat geäußert, dass er mit seinem Verein unbedingt einmal die schwedische Meisterschaft gewinnen will.

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Lucas Monzon (links) soll auf der Liste des 1. FC Köln stehen
Lucas Monzon (links) soll auf der Liste des 1. FC Köln stehen

Lucas Monzón, Racing Club de Montevideo

Noch schneller als Brackelmann ist Lucas Monzón unterwegs. Er wurde schon mit über 37 km/h gemessen, ein überragender Wert. Momentan spielt der Linksfuß in der ersten Liga Uruguays bei Racing Club de Montevideo. Auch wenn der Marktwert des Innenverteidigers laut transfermarkt.de bei 800.000 Euro liegt, soll der Club aus Uruguay fünf Millionen Euro an Ablöse für Monzón fordern. Es darf bezweifelt werden, ob der 1. FC Köln momentan so viel Geld für den Spieler zur Verfügung hat.

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Clemens Riedel (Foto: Christian Kaspar-Bartke/Getty Images)
Clemens Riedel (Foto: Christian Kaspar-Bartke/Getty Images)

Clemens Riedel, SV Darmstadt 98

Mit gerade einmal 21 Jahren war Clemens Riedel in der abgelaufenen Saison Kapitän des SV Darmstadt 98 und ging als Abwehrchef voran. Dabei überzeugte er mit seiner Ruhe am Ball und seinen Qualitäten im Spielaufbau. Außerdem verfügt Riedel bereits über Erstliga-Erfahrung, könnte dem 1. FC Köln also auch in der Hinsicht helfen. Eine Ausstiegsklausel über zwei Millionen Euro soll allerdings Ende Mai ausgelaufen sein, die Summe ist daher frei verhandelbar. Auch wenn Riedels Marktwert auf vier Millionen Euro geschätzt wird, scheint ein Transfer nicht unmöglich, da er nur noch ein Jahr Vertrag in Darmstadt hat.

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Wie bewertet ihr die FC-Profis in dieser Saison?

Terry Yegbe
Terry Yegbe (Foto: Ahmad Mora / Getty Images)

Terry Yegbe, IF Elfsborg

Einen kompromisslosen, kopfballstarken Innenverteidiger, der als aggressiver Leader vorangeht, würden die Kölner mit Terry Yegbe holen. Bei seinem Verein IF Elfsborg ist er Stammspieler und hat schon internationale Erfahrungen in der Europa League gesammelt. Ein Transfer ist wegen der Ablöseforderungen der Schweden aber tendenziell eher unwahrscheinlich. Elfsborg fordere sieben Millionen Euro, während der Marktwert bei Transfermarkt.de auf 2.5 Millionen geschätzt wird.

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Mahamadou Diawara soll auf der Liste des 1. FC Köln stehen
Mahamadou Diawara soll auf der Liste des 1. FC Köln stehen

Mahamadou Diawara

Der zentrale Mittelfeldspieler kehrt diesen Sommer nach einer Leihe in der vergangenen Rückrunde an Le Havre zurück zu Olympique Lyon. Dort hat Mahamadou Diawara aber kaum Chancen auf Einsatzzeiten. Darum darf er den Verein wohl verlassen. Sein Marktwert wird auf zwei Millionen Euro geschätzt. Neben Köln sollen auch Borussia Mönchengladbach und Young Boys Bern interessiert sein.

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Joel Monteiro soll auf dem Zettel der Geißböcke stehen
Joel Monteiro soll auf dem Zettel der Geißböcke stehen

Joel Monteiro, Young Boys Bern

Ein weiterer interessanter Außenbahnspieler könnte Joel Monteiro sein. Er kam 2024/25 für die Young Boys Bern auf 41 Einsätze und erzielte dabei neun Tore, zwei davon in der Champions League, und bereitete zehn vor. Monteiro hat in Bern noch einen Vertrag bis 2026, sein Marktwert soll bei sechs Millionen Euro liegen. Fraglich, ob der 1. FC Köln so viel Geld für ihn ausgeben wird, da auch die offensiven Außen nicht die Positionen sind, auf denen der FC am dringendsten Verstärkung braucht.

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Juma Bah soll auf dem Zettel der Geißböcke stehen (Foto: Alexander Kaparros /GettyImages)

Juma Bah, Manchester City

Der 19-Jährige Innenverteidiger wechselte letzten Winter zu Manchester City und wurde direkt an den RC Lens weiterverliehen. Dort kam er zu zehn Einsätzen in der Ligue 1, acht davon in der Startelf. Jetzt soll der Spieler direkt wieder per Leihe Spielpraxis sammeln und sei dadurch für den 1. FC Köln interessant. Mittlerweile deutet aber alles auf einen Verbleib in Frankreich.

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Potenzielle Abgänge

Max Finkgräfe im Trikot des 1. FC Köln

Max Finkgräfe

Der 21-Jährige hat wegen einer Verletzung am Anfang der abgelaufenen Saison seinen Stammplatz an Leart Paqarada verloren und war dementsprechend unzufrieden mit seinen Einsatzzeiten. Seit Wochen wird darum über einen Abgang spekuliert. Vor allem mit der TSG Hoffenheim soll es bereits konkrete Verhandlungen gegeben haben. Allerdings sollen auch andere Vereine wie Mainz, Bremen und Stuttgart interessiert sein. Da Finkgräfe beim FC nur noch einen Vertrag bis 2026 hat, müssten die Kölner ihn diesen Sommer verkaufen, um eine Ablöse zu generieren und Geld einzuspielen, das in den Kader investiert werden kann.

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Damion Downs feiert A-Länferspieldebüt

Damion Downs

Quasi identisch ist die Ausgangslage bei Damion Downs. Sein Vertrag geht noch bis 2026, der FC würde ihn gerne halten und hat ihm ein neuen Kontrakt vorgelegt. Dem Vernehmen nach hat sich der Verein bei dem Angebot ordentlich gestreckt. Zuletzt wurde aber von einem Interesse des FC Southampton berichtet. Als Ablöse ist eine Summe von rund fünf Millionen Euro im Gespräch. Wenn der Spieler keinen neuen Vertrag beim FC unterschreibt, werden die Kölner versuchen, ihn zu verkaufen.

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Steffen Tigges beim Spiel des 1. FC Köln
Steffen Tigges beim Spiel des 1. FC Köln

Steffen Tigges

Kaum Einsatzzeiten in der vergangenen Saison, keine Perspektive in der Neuen: Der 1. FC Köln würde Steffen Tigges gerne abgeben. Dadurch würde der Verein auch sein Gehalt einsparen. Der FC St. Gallen soll Interesse am Stürmer haben. Dort könnte Tigges unter seinem Ex-Trainer Enrico Maaßen spielen, mit dem er bei Borussia Dortmund II die vielleicht beste Phase seiner Karriere hatte.

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Eric Martel und Linton Maina
Eric Martel und Linton Maina

Eric Martel

Auch Eric Martel steht nur noch ein Jahr beim 1. FC Köln unter Vertrag. Der Verein würde gerne mit ihm verlängern. Es ist jedoch unwahrscheinlich, dass Martel vor dem Ende der U21-EM, bei der er die deutsche Mannschaft als Kapitän auf den Platz führt, eine Entscheidung trifft. Denn bei dieser könnte er sich für andere Vereine noch interessanter machen. Wenn er nicht verlängert, würden die Kölner ihn gerne verkaufen, um einen ablösefreien Abgang vorzubeugen. Martels Marktwert liegt bei geschätzten sechs Millionen Euro, unter anderem der SC Freiburg soll an ihm interessiert sein.

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Marvin Schwäbe vom 1. FC Köln
Marvin Schwäbe vom 1. FC Köln (Foto: Lars Baron / Getty Images)

Marvin Schwäbe

Am Freitagabend tauchte die Meldung auf, dass Los Angeles FC an Marvin Schwäbe interessiert sein soll. Laut „Sky“ soll der ehemalige Keeper Oka Nikolov den Kontakt „zum Lager von Marvin Schwäbe“ hergestellt haben. Der Verein will mit Keeper Lloris noch ein Jahr weiterspielen, sich aber bereits frühzeitig um die Nachfolge kümmern. Bislang handelt es sich laut Sky um einen ersten Kontakt. Und so wirklich viel deutet aktuell nicht auf einen Wechsel hin.

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Nun ist es offiziell: Wunschspieler Jonjoe Kenny wechselt nicht zum 1. FC Köln

Jonjoe Kenny wechselt nach Griechenland
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Nun ist es offiziell: Wunschspieler Jonjoe Kenny wechselt nicht zum 1. FC Köln

Ablösefrei, Bundesliga-Erfahrung, die gesuchten fußballerischen Eigenschaften, es hätte viel gepasst für die Geißböcke, doch wie erwartet ist der Deal mit dem Wunschspieler geplatzt für den 1. FC Köln: Jonjoe Kenny unterschreibt bei PAOK Thessaloniki.

Eine weitere Enttäuschung auf dem Transfermarkt ist nun auch offiziell für den 1. FC Köln: Jonjoe Kenny unterschreibt bei PAOK Thessaloniki und wechselt somit nach Griechenland. Dem Vernehmen nach hatte sich der FC gute Chancen ausgerechnet.

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Nach den Transfers von Ragnar Ache und Isak Johannesson für zusammen insgesamt 10 Millionen Euro ist nicht mehr so viel Geld übrig beim 1. FC Köln für Neuzugänge. Eine wichtige Option sind daher vertragslose Spieler. Aber nach Jordan Torunarigha und Bernardo geht der FC auch beim nächsten gehandelten ablösefreien Spieler leer aus. Nach wochenlangen Gerüchten und kolportierten fortgeschrittenen Gesprächen steht nun fest: Jonjoe Kenny wird nicht zum 1. FC Köln wechseln. Der FC hat nun den Kürzeren gezogen und muss sich anderweitig umschauen..

Vertrag bis 2028

Der Außenverteidiger unterschreibt stattdessen beim griechischen Top-Klub PAOK Thessaloniki. Dort bekommt er einen Vertrag bis 2028 mit Option auf ein weiteres Jahr und hat die Chance auf den europäischen Wettbewerb. Damit hat sich der Verein gegen viele Konkurrenten durchsetzen. Neben den Kölnern sollen auch Werder Bremen und Sheffield United an Kenny interessiert gewesen sein. Sheffield galt schon im Winter als großer Favorit, als der Engländer ankündigte, aus familiären in seine Heimat zurückkehren zu wollen. Da spielten die BSC-Bosse aber nicht mit. Kennys Vertrag bei Hertha BSC Berlin ist nach der abgelaufenen Saison ausgelaufen. In Berlin war er absoluter Stammspieler und erreichte in der abgelaufenen Saison in 32 Spielen acht Vorlagen und ein Tor.

Durch diese Leistungen und seine Bundesligaerfahrung, die er schon früher bei unter anderem dem FC Schalke 04 gesammelt hatte, war Kenny auch für den 1. FC Köln interessant. Der FC ist gerade auch der Suche nach einem Back-up für Rechtsverteidiger Jusuf Gazibegovic. Nach dem Wechsel von Kenny werden sich die Kölner nun anderweitig umschauen müssen. Möglicherweise wird Leih-Rückkehrer Rasmus Carstensen doch noch mal zu einer Alternative.

Stürmersuche beim FC: Diese Stürmer könnten für den 1. FC Köln interessant sein

Andre Silva spielt für RB Leipzig
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Stürmersuche beim FC: Diese Stürmer könnten für den 1. FC Köln interessant sein

Noch gibt es viele Fragezeichen bei der Kaderplanung des 1. FC Köln: Welche Spieler kommen, welche Spieler gehen? Ein wichtiges Puzzleteil ist weiterhin der Sturm. Vor allem falls Damion Downs wechseln sollte: Diese Stürmer könnten für den 1. FC Köln interessant sein.

Seit einigen Wochen bastelt Sportdirektor Thomas Kessler am Kader für die neue Saison. „Wir können nicht im großen Teich mitschwimmen“, sagte er beim Mitgliederstammtisch am Dienstag. „Wir werden nicht darumkommen, weiterhin ein Entwicklungsclub zu bleiben. Vielleicht wird der eine oder andere dabei sein, der einen größeren Namen hat.“ So einen größeren Namen könnte der 1. FC Köln zum Beispiel im Sturm gebrauchen, wo sie bis jetzt trotz der Verpflichtung von Ragnar Ache kaum Bundesliga-Erfahrung haben. Spätestens, wenn sich Damion Downs für einen Abschied entscheiden sollte: Diese Stürmer könnten für den 1. FC Köln interessant sein. Es handelt sich nicht um Gerüchte!

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Michael Gregoritsch: Mit 1,93 Metern und 91 Kilogramm Gewicht würde Michael Gregoritsch dem Kölner Angriff noch mehr Wucht und Kopfballstärke verleihen. In der abgelaufenen Saison war er bei Freiburg nur noch Joker. Ob er in der kommenden Saison bei den Breisgauern eine wichtigere Rolle einnehmen kann, ist fraglich. Darum möchte der Österreicher wechseln, um sich für die WM 2026 zu empfehlen. Mit geschätzten drei Millionen Euro Marktwert und einem Vertrag bis nur noch 2026 wäre eine Verpflichtung für die Geißböcke durchaus möglich.

Bei Köln zurück zu alter Stärke?

Timo Werner: Zuletzt gab es Gerüchte, dass der 1. FC Köln einen Star-Stürmer verpflichten möchte. Ein solcher könnte Timo Werner sein. Bei seiner Leihe zu Tottenham vergangene Saison konnte Werner nicht überzeugen und spielte kaum. Sein Stammverein RB Leipzig, bei dem er noch ein Jahr Vertrag hat, würde ihn bestimmt gerne diesen Sommer schon loswerden. Daher könnten die Kölner den Stürmer bestimmt für weniger als seine laut transfermarkt.de sieben Millionen Euro Marktwert verpflichten. Und mit seiner Schnelligkeit könnte Werner den Geißböcken nochmal eine neue Facette in der Offensive geben. Das passt auch gut, da der FC als Aufsteiger öfter auf Umschaltfußball setzen könnte. Ein Transfer ist trotzdem unwahrscheinlich, schon alleine, weil die Kölner sich Werners Gehalt wahrscheinlich nicht leisten könnten. Dem Vernehmen nach ist ohnehin Werder Bremen nah an einer Verpflichtung.

Youssoufa Moukoko: Als einst eines der größten deutschen Sturmtalente hat Youssoufa Moukoko eine Saison zum Vergessen hinter sich. Bei seiner Leihe nach Nizza hat er kaum gespielt und getroffen, sein letzter Kurzeinsatz war im Februar. Folgerichtig wurde Moukoko auch nicht in den Kader der deutschen U21 für die EM berufen. Noch bis 2026 läuft sein Vertrag in Dortmund, der BVB würde ihn auch wegen seines hohen Gehalts gerne loswerden. Sportlich könnte der Angreifer aber einiges bieten, wenn er wieder in Form kommt. Mit seinen doch noch jungen Jahren kann bei Moukoko noch ein Entwicklungssprung kommen, wenn er richtig eingesetzt wird. Zum Beispiel vielleicht in Köln? Eher unwahrscheinlich, da er neben einem hohen Gehalt einen Marktwert von geschätzt zehn Millionen Euro hat.

Wie bewertet ihr die FC-Profis in dieser Saison?

Mergim Berisha: Zwei enttäuschende Jahre hat Mergim Berisha hinter sich. 2023 war der Stürmer für kolportierte 14 Millionen Euro mit der Empfehlung von neun Bundesligatoren in nur 23 Einsätzen in der vorherigen Saison von Augsburg nach Hoffenheim gewechselt. In den zwei Jahren danach sollte nur noch ein Tor dazukommen. Der Stürmer wurde von Verletzungen geplagt und hat auch im Moment mit Oberschenkelproblemen zu kämpfen. Dadurch könnte sich für den 1. FC Köln aber auch eine Chance ergeben. In Hoffenheim hat Berisha vermutlich keine Zukunft mehr. Trotz noch zwei Jahren Vertrag würde man ihm wohl keine Steine in den Weg legen – vielleicht auch als Leihe. Der Marktwert wird auf 3,5 Millionen geschätzt. Dass er Tore schießen kann, wenn er fit ist, hat er in Augsburg unter Beweis gestellt. Es wäre ein Risiko für den FC, einen so verletzungsanfälligen Spieler zu holen, aber eines, dass sich lohnen könnte.

André Silva: Eine schwierige Zeit hat auch André Silva in der vergangenen Saison hinter sich. In der Hinrunde bekam er kaum Einsatzzeiten bei RB Leipzig, darauf folgte eine insgesamt enttäuschende Leihe zu Werder Bremen. Ob er in Leipzig eine Zukunft hat, ist unklar. Das könnte eine Gelegenheit für den 1. FC Köln sein. Beim FC könnte sich Silva wieder in seine alte Form aus Frankfurter Zeiten schießen und den Geißböcken beim Klassenerhalt helfen. Silvas Marktwert liegt bei geschätzten vier Millionen Euro und er hat nur noch ein Jahr Vertrag in Leipzig. Der Stürmer müsste allerdings auf sehr viel Geld verzichten, da sein Jahresgehalt in Leipzig bei kolportierten sieben Millionen Euro liegt.

Alexander Bernhardsson: Der variabel einsetzbare Offensivspieler könnte dem 1. FC Köln mehr Tiefe im Angriff bieten. Er setzt viele Sprints hinter die Abwehrkette an und schafft Räume, indem er Gegenspieler bindet. So hat er in Kiel speziell am Ende der Saison seine Bundesliga-Tauglichkeit unter Beweis gestellt. An den letzten sieben Spieltagen schoss Bernhardsson fünf Tore und legte zwei weitere auf. Es ist nicht unwahrscheinlich, dass er nach dem Kieler Abstieg in der ersten Liga bleiben möchte. Sein Marktwert wird auf drei Millionen Euro geschätzt.

Dion Beljo: Zwölf direkte Torbeteiligungen in der Liga, acht in der Conference League: Die Leihe von Augsburgs Dion Beljo zu Rapid Wien war durchaus erfolgreich. Trotzdem haben die Wiener die Kaufoption, die acht Millionen Euro betragen haben soll, nicht gezogen. Die Zukunft des Stürmers ist daher ungewiss. Nimmt er einen neuen Anlauf in Augsburg unter dem neuen Trainer Sandro Wagner oder sucht er eine andere Herausforderung? Sein Marktwert wird auf vier Millionen geschätzt. Wenn Köln das Geld für Beljo zusammenbekommt, würden sie mit dem 23-Jährigen einen durch seine 1,93 Meter Körpergröße kopfballstarken Stürmer mit Entwicklungspotenzial bekommen, der in Wien aber auch noch die ein oder andere Chance liegen gelassen haben soll. Und der FC hätte namhafte Konkurrenz: Beljo wurde zuletzt unter anderem mit dem spanischen Erstligisten Real Sociedad San Sebastián in Verbindung gebracht.

Ali Sowe: Eine weniger bekannte Sturm-Alternative könnte Ali Sowe sein. Der Stürmer von FK Rostov war in der abgelaufenen Saison an Rizespor in der ersten türkischen Liga ausgeliehen. Dort konnte er mit 19 Ligatoren überzeugen. Mit 1,91 Meter stellt Sowe gerade bei Flanken eine Gefahr im gegnerischen Strafraum dar. Ein großer Pluspunkt: Sowes Vertrag bei Rostov läuft aus, Köln könnte ihn also ablösefrei verpflichten.


Mit Tempo in die neue Saison? Der 1. FC Köln sucht nach mehr Geschwindigkeit

Lucas Monzon (links) soll auf der Liste des 1. FC Köln stehen
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Mit Tempo in die neue Saison? Der 1. FC Köln sucht nach mehr Geschwindigkeit

Besonders schnell war der 1. FC Köln in der letzten Saison nicht unterwegs. Nicht im Aufstiegsrennen, aber auch nicht die Spieler. Nur ein Kölner konnte mit den schnellsten Spielern der 2. Bundesliga mithalten. In der Bundesliga könnte genau das zur Herausforderung werden: Wie löst der 1. FC Köln sein Tempoproblem?

Der Fußball wird immer athletischer und darum auch immer schneller. Genau da hat der 1. FC Köln aber Nachholbedarf. Im Vergleich zu der Konkurrenz waren die Geißböcke in der abgelaufenen Spielzeit eher langsam unterwegs. Gerade in der Bundesliga könnte das Probleme bedeuten: Wie löst der 1. FC Köln sein Tempoproblem?

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Gerade zu Beginn der abgelaufenen Zweitligasaison war es eins der ganz großen Themen. Vier Gegentore gegen den KSC, fünf gegen Darmstadt – meist nach Kontern und damit verbunden die Frage, ob der 1. FC Köln ein Geschwindigkeitsproblem hat. Der Blick in die Statistik der Höchstgeschwindigkeit verrät: Nur ein Kölner Spieler gehört zu den schnellsten Spielern der Liga. Linton Maina kam letzte Saison auf einen Bestwert von 35,87 km/h und lag damit auf Platz elf der schnellsten Spieler der 2. Bundesliga. Bis der nächste Akteur des FC in jener Bilanz auftaucht, muss man aber lange suchen. Erst auf Platz 70 befindet sich Winterneuzugang Joël Schmied mit 34,29 km/h. Insgesamt schaffen es nur vier Kölner Spieler in die Top-100. Zum Vergleich: Vom Mitaufsteiger Hamburger SV sind es gleich doppelt so viele.

Noch langsamer im Vergleich zur Bundesliga

Zwar ist der Topspeed am Ende des Tages nicht alles, aber vielleicht doch viel. Dass der 1. FC Köln in der Hinsicht nachbessern muss, zeigt sich auch, wenn man sich die Werte der Bundesliga aus der abgelaufenen Saison anschaut. In dieser gab es deutlich mehr schnellere Spieler als im Unterhaus: Nur Linton Maina wäre vom FC noch in den ersten 100 Plätzen vertreten, allerdings auf Platz 20. Um in der Bundesliga mithalten zu können, muss da vermutlich deutlich mehr kommen. Vor allem, wenn der Verein den vom neuen Trainer Lukas Kwasniok ausgerufenen Spielstil umsetzen möchte. Kwasniok hat schon angekündigt, auf „intensiven, vielleicht auch etwas wilden Fußball“ setzen zu wollen. Außerdem wird der FC in der Bundesliga sicherlich öfter als Außenseiter in Spiel gehen. Es kann sich also lohnen, auf schnelle Umschaltspieler zu setzen.

Wie bewertet ihr die FC-Profis in dieser Saison?

Dass der Verein die fehlende Geschwindigkeit als Problem erkannt hat, zeigt sich gerade besonders bei den Transfergerüchten. Gleich mehrere schnelle Spieler werden gehandelt. Zum Beispiel in der Defensive, in der vergangene Saison Dominique Heintz eine wichtige Rolle gespielt, der in Sachen Geschwindigkeit aber deutliche Defizite hat. Ein gehandelter Ersatz: Lucas Monzón, der bereits mit mehr als 37 km/h gemessen wurde, oder Calvin Brackelmann, vergangene Spielzeit 35,83 km/h schnell und damit auf Platz zwölf in der 2. Bundesliga. Letzteren kennt Trainer Kwasniok zusätzlich bereits aus Paderborn. Brackelmann war unter ihm in der abgelaufenen Saison Paderborner Abwehrchef, der Trainer weiß also um seine Stärken.

FC setzt auf Geschwindigkeit

Brackelmann ist damit auch nur minimal langsamer als der schnellste FC-Spieler Linton Maina. Mit dessen Vertragsverlängerung hatten die FC-Bosse bereits am Ende der abgelaufenen Saison den schnellsten Spieler des Kaders gehalten. Noch schneller wäre aber Stürmer Rayan Philippe von Eintracht Braunschweig, an dem der 1. FC Köln Interesse gehabt hat. Er knackte letzte Saison mit 36,39 km/h sogar die 36er-Marke. Ein Transfer wird wohl nicht zu Stande kommen, Philippe zieht es anscheinend zum Hamburger SV. Willem Geubbels von St. Gallen wurde ebenfalls mit einer Geschwindigkeit von mehr als 36 km/h genannt. Was sich also an den Gerüchten zeigt: Der 1. FC Köln hat erkannt, dass er mit mehr Tempo in die neue Bundesliga-Saison gehen muss und versucht das mit Transfers zu ändern.