Patrick Ittrich im Spiel des 1. FC Köln 2017 gegen den BVB
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Schiedsrichter Patrick Ittrich pfeift den 1. FC Köln: Bittere Erinnerung, VAR-Ärger und (k)ein Protest

Am Abend trifft der FC im Heimspiel auf den FC Bayern München. Der Schiedsrichter ist für den FC kein Unbekannter, die Erinnerungen vor allem an eine Begegnung vielleicht nicht die besten. Patrick Ittrich pfeift den 1. FC Köln gegen den FC Bayern München.

Für den FC steht am Abend das erste Heimspiel des Jahres an. Die Geißböcke empfangen den FC Bayern München. An den Schiedsrichter haben die Kölner nicht nur gute Erinnerungen. Patrick Ittrich pfeift den 1. FC Köln gegen den FC Bayern München.

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Daran dass der FC das Pokalspiel gegen den FC Bayern München im Oktober am Ende durchaus verdient verloren hat, besteht natürlich kein Zweifel. Das 4:1 ging trotz starker erster Halbzeit wohl auch in der Höhe in Ordnung. Und doch gab es den ein oder anderen Misston bei den Kölnern. Denn den Ausgleich durch Luis Diaz hätte es so gar nicht geben dürfen. Der Spieler stand weit im Abseits, wie auch FC-Trainer Lukas Kwasniok später monierte. „Das war ein halber Meter. Ich finde, dass er das sehen kann, wenn nicht gar sehen muss.“ Doch der Schiedsrichter Tobias Welz hatte es eben nicht gesehen und ein Videoassistent wurde in der 2. Runde des Pokals bekanntlich nicht eingesetzt. Am Abend gibt es diesen, doch der FC ist nicht immer besonders gut mit der technischen Unterstützung gut gefahren.

Ärger über den VAR

So war der FC von einer der ersten Fehlentscheidungen mit dem VAR betroffen. Der FC unterlag im September 2017 dem BVB 0:5. Eine klare Angelegenheit, wie auch die Kölner Verantwortlichen problemlos anerkannten. Allerdings waren die Geißböcke alles andere als mit der Wertung des Spiels zufrieden, denn dagegen wollte der Verein vorgehen. Hintergrund war eine Fehlentscheidung von Patrick Ittrich, der am Abend die Begegnung der Kölner gegen den FC Bayern München pfeift. Der Unparteiische hatte nach einem Abschluss Sokratis die Begegnung abgepfiffen, da er ein Foul des Abwehrspielers am Kölner Keeper Timo Horn gesehen hatte. Erst nach dem Pfiff rollte der Ball über die Linie. Der VAR griff ein und informierte Ittrich, dass aus seiner Sicht kein Vergehen von Sokratis vorgelegen habe – Ittrich gab den Treffer. Das der Pfiff aber erfolgte, bevor der Ball die Linie passierte, war das Tor so oder so ungültig. Es hätte nicht anerkannt werden dürfen.

Die Kölner kündigten einen Protest gegen die Wertung des Spiels an, wollten das Ergebnis so nicht stehen lassen, nahmen schließlich aber davon Abstand. „Grund dafür ist vor allem, dass die Erfolgsaussichten für einen solchen Protest gering sind“, hieß es in einer Meldung. „Der FC hält es von der Frage des Protests unabhängig allerdings für dringend geboten, dass im Sinne der gesamten Liga Rechtssicherheit an den strittigen Punkten geschaffen wird.“ Insgesamt hat Ittrich den FC zehn Mal gepfiffen. Fünf Niederlagen stehen vier Siegen gegenüber. Zuletzt gab es im Februar 24 ein 1:1-Unentschieden gegen den VfB Stuttgart. Es ist bereits das zweite Mal, dass der Polizeibeamte die Begegnung des Rekordmeisters gegen den FC leitet. Im September 2019 war Ittrich Schiedsrichter beim 4:0-Sieg der Münchner.

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