Jakub Kaminski und der 1. FC Köln: Diese Varianten ergeben sich durch die Frist bei der Ausstiegsklausel

Jakub Kaminski soll ein Angebot aus England vorliegen
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Jakub Kaminski und der 1. FC Köln: Diese Varianten ergeben sich durch die Frist bei der Ausstiegsklausel

Acht Abgänge, kein einziger richtiger neuer Spieler, aber schon ordentliche Ausgaben — der FC steckt im Transferstau, weil das Geld fehlt. Eine Ausstiegsklausel, die eigentlich wie ein Risiko aussieht, könnte daran ausgerechnet jetzt etwas ändern. Warum die Mitte-Juli-Frist bei Jakub Kaminski nicht den FC, sondern seine möglichen Käufer unter Druck setzt.

Acht Abgänge, drei gezogene Kaufoptionen, kein „richtiger“ Neuzugang – der FC steckt ganz offensichtlich im Transferstau. Und das, obwohl die Verantwortlichen nicht müde werden, zu betonen, dass sie handlungsfähig seien. Der Grund scheint recht simpel: Es fehlt das nötige Geld! Und genau das kann sich bald ändern. Allerdings mit einer Personalie, deren Abgang schmerzen würde.

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Während die Konkurrenz schon ordentlich aufrüstet, ist es beim FC dieser Tage noch recht entspannt. Neue Spieler haben die Geißböcke noch nicht unter Vertrag genommen. Die FC-Verantwortlichen betonen zwar, dass sie auch ohne den Verkauf der Geldbringer Said El Mala und Jakub Kaminski handlungsfähig seien, doch bedeutet das ganz offensichtlich nicht, dass nun auch umgehend gehandelt wird. Die Kölner stecken im Transferstau, weil die Interessenten für Said El Mala und Jakub Kaminski das Portemonnaie noch nicht geöffnet haben. Die bisherige Lesart ist, dass es möglicherweise erst gegen Ende des Transferfensters Entscheidungen gibt, die den Kölner frisches Transfergeld in die Kassen spülen. Der englische Markt ist gemächlich. Die großen Deals passieren oft erst im Juli oder August, gerne auch erst kurz vor dem Deadline Day. Bei Said El Mala könnte genau das passieren. Dabei gibt es nun einen Aspekt, der eher die Konkurrenz zum schnellen Handeln zwingt. Wie die „Sport Bild“ berichtet, gibt es im Vertrag von Jakub Kaminski eine Frist. Und diese verkehrt ein wenig das bisherige Prozedere.

Welche Variante ist die beste

Der FC hat dadurch das Heft des Handelns wieder in der Hand. Wurde die Ausstiegsklausel bisher durchaus auch mal als Schwachpunkt des Vertrags gelesen, ist die Verhandlungsposition eigentlich keine schlechte. Verstreicht die Klausel wie die „Sport Bild“ schreibt im Juli, wäre die Ablöse danach frei verhandelbar — und würde ganz bestimmt nicht sinken. Für den FC heißt das im „schlechtesten“ Fall: Kaminski bleibt eine Saison länger und liefert weiter ab. Die Chancen stehen nicht schlecht, dass sich der Pole dann noch einmal verbessern würde und vielleicht sogar eine höhere Ablöse im kommenden Sommer möglich wäre. Immerhin war Kaminski in dieser Saison einer der besten, vielleicht sogar der beste Akteur. Im besten Fall gäbe es ab Mitte Juli ein Wettbieten um den 24-Jährigen, der Marktwert könnte so deutlich übertrumpft werden. Die englischen Clubs sind wie berichtet gerne bereit, auch ein wenig mehr Geld in die Hand zu nehmen, wenn ein Spieler die Aufmerksamkeit erst einmal geweckt hat. Die Kölner könnten also vielleicht sogar mit einer noch höheren Summe in die Transferplanungen gehen.

Wahrscheinlich aber werden nun die englischen Clubs, die bereits an Kaminski interessiert sind, Nägel mit Köpfen machen wollen. Wer die 20 Millionen der Ausstiegsklausel aktiviert, hat gute Karten, den Spieler unter Vertrag zu nehmen. Vielleicht wäre das für den FC sogar die beste Variante. Denn in diesem Moment wäre der Transferstau wohl erst einmal aufgehoben. Die Kölner hätten 20 Millionen Euro zur Verfügung, die in die neuen Spieler fließen können. Die FC-Bosse haben bereits betont, dass auch einige Transfers Leihkonstrukte sein können. Mit einem höheren Budget steigt aber auch das mögliche Regalfach, in dem die Kölner nach neuen Spielern stöbern. Überweist also ein Club rechtzeitig die 20 Millionen, hat der FC einen für 5,5 Millionen verpflichteten Spieler mit einem Plus von 14,5 Millionen weiterverkauft — und endlich das Geld, das die Hängepartie auf dem Transfermarkt auflösen könnte. Einer der besseren Transfers der jüngeren Vereinsgeschichte, auch wenn der sportliche Verlust schmerzen würde.


Wildes Gerücht um Said El Mala und den BVB: Wie realistisch ist das Szenario?

(Photo by Lars Baron/Getty Images)
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Wildes Gerücht um Said El Mala und den BVB: Wie realistisch ist das Szenario?

England gilt weiter als wahrscheinlichstes Ziel für Said El Mala. Ein kursierendes Gerücht über ein BVB-Angebot mit Leihspieler-Beteiligung ist nach Informationen von come-on-fc.com dagegen zurzeit kein realistisches Szenario für den FC.

Nach wie vor ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass Said El Mala den FC im Sommer verlassen wird. Und weiterhin stehen englische Clubs hoch im Kurs. Ein Gerücht um den BVB scheint da aktuell eher unwahrscheinlich.

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Ein paar Tage war es zuletzt ruhig, nun nimmt das Transfer-Karussell um Said El Mala wieder ordentlich Fahrt auf. Der Offensivspieler der Geißböcke ist nach wie vor heiß umworben. Kein Wunder, El Mala ist neben Lennart Karl der Shootingstar der vergangenen Bundesliga-Saison. Und als solcher hat er das Interesse von zahlreichen Clubs auf sich gezogen. Zuletzt lag im Grunde eine Einigung zwischen dem FC und Brentford vor, die Spielerseite entschied sich gegen den Wechsel. Dennoch scheint England nach wie vor ein angestrebtes Ziel zu sein. Immerhin war der Spieler vor einigen Wochen bei den FC-Verantwortlichen vorstellig geworden, eben mit dem Wunsch, auf die Insel weiterzuziehen. Immer wieder taucht der Name Chelsea auf, nun brachte die „Sport Bild“ wie berichtet Tottenham Hotspur ins Spiel. Angesichts eines geplanten personellen Umbruchs eine denkbare Lösung. Die Spurs wollen sich nach einer desaströsen Saison wohl anders aufstellen. Ein Wechsel nach England gilt auch deswegen als wahrscheinlichste Variante, weil Thomas Kessler nicht von seiner Wunschvorstellung von 50 Millionen Euro abrücken will.

Spezielles Paket aus Dortmund?

Somit dürften eigentlich die deutschen Clubs aus der Verlosung sein. Es ist kaum vorstellbar, dass ein deutscher Verein so viel Geld für El Mala in die Hand nimmt. In der vergangenen Woche brachte der „Express“ die TSG Hoffenheim ins Spiel. Der Club aus dem Kraichgau bezeichnete die Meldung aber als Ente. Tatsächlich wäre eine Finanzierung des Spielers schwer denkbar. Hoffenheim hat bereits mehr als 40 Millionen Euro für neue Spieler investiert, für weitere 50 müsste der Club erst einmal kräftig Einnahmen durch Transfers generieren. Nun soll auch der BVB über einen Vorstoß nachdenken. Der „Express“ hat Gerüchte aus dem „BVB-Umfeld vernommen“, nachdem die Dortmunder ein spezielles Paket schnüren „könnten“. Demnach würde der BVB den Spieler für 30 Millionen plus fünf Millionen Euro Boni kaufen und Dortmund den Kölnern zwei Leihspieler übergeben. Nach Informationen von come-on-fc.com ist das aber kein Konstrukt, dass so für den FC vorstellbar ist. Zumal die Lücke zwischen 30 und den gewünschten 50 Millionen Euro deutlich größer als zwei Leihspieler sein würde.

Als potenzieller Leihspieler wird in dem Artikel Almugera Kabar genannt. Tatsächlich suchen die Kölner nach dem Abgang von Kristoffer Lund nach einem linken Verteidiger, von der Position würde der Spieler passen. Der 20-Jährige kam in der vergangenen Spielzeit einmal bei den Profis in Dortmund zum Einsatz. 14 Minuten spielte der 20-Jährige, dessen Marktwert mittlerweile auf drei Millionen Euro geschätzt wird. Ob er also eine Soforthilfe wäre, ist eher fraglich. Die Kölner würden dann vielleicht einen weiteren Spieler unter Vertrag nehmen müssen. Im Winter wollte der HSV den Akteur ausleihen. Zu dem Deal kam es nicht. Im Sommer wird ein Transfer zu den Rothosen aber wohl kein Thema mehr. Wie die Hamburger Morgenpost berichtet, habe Hamburg Abstand genommen, weil ein fixer Vertrag nicht in Frage käme. Der BVB will den Spieler demnach fest verkaufen. Das dürfte eine Leihe aus Kölner Sicht erschweren. Fakt ist aber, dass Said El Mala bereits auf der Liste der Dortmunder gestanden hat. Immerhin hatte der BVB 2024 versucht, den Offensivspieler nach Dortmund zu holen.

Wie berichtet, sind Leihkonstrukte generell ein Thema in Köln und werden auch in diesem Sommer wieder genutzt werden.


Sommer-Fahrplan der Frauen des 1. FC Köln steht

Britta Carlson beim Training des 1. FC Köln
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Sommer-Fahrplan der Frauen des 1. FC Köln steht

Während es bei den Profis mit den bereits veröffentlichten Rahmenbedingungen für den Sommer noch ein wenig mau ist, nimmt der Kalender bei den FC-Fußballerinnen an Fahrt auf: So sieht der Fahrplan der Frauen des 1. FC Köln aus.

Fünf Neuverpflichtungen, zahlreiche Vertragsverlängerungen – bei den Frauen des 1. FC Köln wird die Kaderstruktur bereits festgezurrt. Nun stehen auch die Daten der Sommer-Vorbereitung.


Mit einem siebten Platz schlossen die FC-Frauen bekanntlich die vergangene Saison ab. Eine gute, bisher die beste Platzierung, zwischenzeitlich wird bei dem ein oder anderen Fan der Traum von Europa gereift sein. Dazu kam es am Ende nicht. Dennoch gehen die Kölnerinnen mit viel Optimismus und Euphorie in die neue Saison. Die Vorbereitung startet für die FC-Fußballerinnen in gut zwei Wochen. Für den 3. und 4. Juli sind die Leistungstests angesagt, am 5. startet dann das offizielle Training. Für den 13. und 20.7. sind die ersten Testspiele anberaumt. Zunächst reist die Mannschaft von Britta Carlson nach Bochum, dann steht eine weitere Begegnung in Andernach an. Vom 25. bis 31.7. reisen die FC-Frauen dann erst einmal in ein einwöchiges Trainingslager in den Schwarzwald und dort in die Nähe von Offenburg. Dort wird dann auch das Testspiel gegen GC Zürich ausgetragen.

„Wir haben noch keinen Tabellenplazu ausgegeben“

Nach der Rückkehr stehen noch zwei weitere Testspiele auf dem Programm. Am 8. August findet in Köln das Testspiel gegen Twente Enschede statt, eine Woche später testen die Kölnerinnen gegen OH Leuven. Die Saison beginnt für die Mannschaft von Britta Carlson zwischen dem 21. und 24. August. Ein festes Saisonziel ist bislang noch nicht vorgegeben. „Wir haben aber noch keinen Tabellenplatz für die kommende Saison ausgegeben. Wir sammeln jetzt erstmal unsere Kräfte. Wenn der Kader komplett steht, werden wir schauen, welche Ziele wir uns stecken“, sagte Nicole Bender-Rummler jetzt in einem Interview dem „Kölner Stadt-Anzeiger“.

Hier der Sommerfahrplan der FC-Frauen:

3./4.7.2026: Leistungstests
5.7.: Trainingsstart auf dem Platz
13.7.: Testspiel VfL Bochum
20.7., 18 Uhr: Testspiel SG Andernach (in Andernach)
25.7. bis 31.7.: Trainingslager im Schwarzwald (Nähe Offenburg)
31.7., 12 Uhr: Testspiel GC Zürich (in Oberkirch)
8.8.: Testspiel Twente Enschede (in Köln)
15.8.: Testspiel OH Leuven (Ort und Uhrzeit tbd.)
21.8-24.8.: 1. Spieltag Google Pixel Frauen-Bundesliga Saison 2026/27

Rückenwind aus der Politik: 1. FC Köln begrüßt Vorstoß der SPD zu möglichen Satellitenplätzen

Das Geißbockheim des 1. FC Köln mit Trainingsplatz
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Rückenwind aus der Politik: 1. FC Köln begrüßt Vorstoß der SPD zu möglichen Satellitenplätzen

Die jahrelange Hängepartie um neue Trainingsflächen am Geißbockheim könnte eine politische Wendung nehmen. Die Kölner SPD bringt einen Antrag in den Stadtrat ein, der dem 1. FC Köln zu drei zusätzlichen Plätzen verhelfen kann.

Erst vergangene Woche hatte das OVG Münster einen Verhandlungstermin kurzfristig von der Tagesordnung gestrichen. Eine herbe Enttäuschung für die Geißböcke und ein Dämpfer im Prozess um den Ausbau des Trainingsgeländes. Am 2. Juli steht das Thema nun aber auf der Agenda des Stadtrats.

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Die SPD hat einen entsprechenden Antrag am Dienstagabend an die Fraktionen weitergegeben und sucht nun nach einer Mehrheit. Die Gespräche laufen zwischen den Fraktionsspitzen auf Hochtouren. Konkret sieht das Modell drei Bausteine vor, die allesamt in der Nähe des Geißbockheims liegen und vor allem in den Wintermonaten verlässliche Trainingsbedingungen für die Nachwuchsteams schaffen sollen: Der bestehende Tennisplatz am Fort Deckstein soll einem modernen Kunstrasenplatz mit zeitgemäßen Umkleiden weichen. Der zweite Trainingsplatz direkt am Geißbockheim soll gebaut werden. Und die Kampfbahn bekäme mit einem Hybridrasen samt Flutlicht ein Upgrade. Philipp Türoff hatte in der vergangenen Woche noch einmal auf die Dringlichkeit hingewiesen, dass die angestrebten Plätze wirklich nur in der Nähe des Geißbockheims Sinn machen würden. Nun bekommt der FC Rückenwind aus der Politik.

„Gleichzeitig würde davon auch der Kölner Breitensport profitieren“

„Wir begrüßen den Vorstoß der SPD ausdrücklich. Er ist ein pragmatischer Kompromiss und schafft eine echte Win-win-Situation: Wir nehmen als 1. FC Köln eigenes Geld in die Hand, um veraltete städtische Sportanlagen zu ertüchtigen. Für uns bietet dieses Konzept nach jahrelangen Hängepartien endlich eine Perspektive, um unsere drängende Platznot spürbar zu lindern“, erklärt FC-Geschäftsführer Philipp Türoff. „Gleichzeitig würde davon auch der Kölner Breitensport profitieren. Wir hoffen sehr, dass sich die anderen Fraktionen im Stadtrat diesem Weg anschließen und wir dann endlich in die Umsetzung gehen können.“ Präsident Jörn Stobbe hatte in der vergangenen Woche erklärt, man werde mit dem Ausbau des Leistungszentrums ohnehin zu Beginn des kommenden Jahres starten. Im Frühling könnten die ersten Arbeiten beginnen. Seit Jahren zieht sich der geplante Ausbau des Trainingsgeländes. Rechtliche Auseinandersetzungen, Verzögerungen – der FC plant aktuell mit Hochdruck, das Thema weiter zu forcieren.


1. FC Köln – die Transfergerüchte des Sommers 2026: Abgänge, Zugänge – El-Mala-Deal kein Szenario für Köln

Thomas Kessler vom 1. FC Köln
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1. FC Köln – die Transfergerüchte des Sommers 2026: Abgänge, Zugänge – El-Mala-Deal kein Szenario für Köln

Der Transferticker zum 1. FC Köln: Sieben Spieler haben den FC bereits verlassen. Neuzugänge gibt es noch nicht. Aber Spekulationen über mögliche Zugänge. Das sind die Transfergerüchte beim 1. FC Köln 2026. Wir halten euch über die aktuellen Gerüchte auf dem Laufenden. Zuletzt aktualisiert am 17. Juni 2026.

Auch in diesem Sommer wird es wieder zahlreiche Transferbewegungen bei den Geißböcken geben. Die ersten Spieler haben den Club bereits verlassen. Im Transferticker zum 1. FC Köln erfahrt ihr alle neuen Spekulationen und Gerüchte rund um die Geißböcke. Zudem gibt come-on-fc.com eine Einschätzung der Gerüchte und bewertet die aktuelle Relevanz und den Stand der (möglichen) Wechsel.

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Zuletzt aktualisiert am 17. Juni 2026; 15:00 Uhr

Zugänge

SpielerPosAlterVonStatus
Vasilios ZagarititsLV25SC Heerenveen🔴 kühl
Laurin CurdaRM/RV24SC Paderborn🔴 kühl
Abubacarr Sedi KintehIV19Tromsø IL🔵kalt
David MartínezRA20LAFC🟡 warm
Amario Cozier-DuberryRA19Brighton🟡 warm
Sebastiaan BornauwIV27Leeds🟡 warm
Steven van der SlootR23Den Haag🟡 warm
Hennes BehrensLV21Heidenheim🟡 warm
Martin AdelineOM22Troyes🔴 kühl
Arda ÜnyayIV19Galatasaray🔴 kühl
Salih ÖzcanZM28BVB🔴 kühl
Ihlas BebouST32Hoffenheim🔴 kühl
Jahmai Simpson-PuseyIV20Manchester City✔ Bestätigt
Tom KraussZM24Mainz✔ Bestätigt
Jakub KaminskiLA24Wolfsburg✔ Bestätigt

Diese möglichen Zugänge werden aktuell gehandelt


Abubacarr Sedi Kinteh soll sich mit den Kölnern bereits einig sein
Abubacarr Sedi Kinteh wechselt wohl nach Saudi Arabien

Abubacarr Sedi Kinteh, Tromsø IL, IV

Wie geht es weiter mit dem Innenverteidiger von Tromsø? Offenbar nicht in Köln. Der Innenverteidiger steht laut norwegischen Berichten unmittelbar vor einem Wechsel nach Saudi Arabien. Schon kommende Woche soll der Medizincheck folgen. Kinteh galt als absoluter Wunschtransfer. Mit dem Abwehrspieler soll schon einige Einigung erzielt worden sein. Nur mit dem abgebenden Club gab es noch keine Übereinkunft. Zuletzt könnte ein Wechsel auch aufgrund der El-Mala-Causa oder der Verpflichtung von Jahmai Simpson-Pusey ins Stocken geraten sein.

COFC-Einschätzung: 🔵 kalt

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Vasilios Zagaritis im Einsatz für den SC Heerenveen
Vasilios Zagaritis im Einsatz für den SC Heerenveen

Vasilios Zagiritis, Heerenveen, LV

Der Linksverteidiger wurde zuletzt einige Male im Netz als möglicher Neuzugang genannt. Allerdings ist die Quelle bislang sehr schwach. Der Name wird einzig in einem Panathinaikos-Fan-Blog genannt, ohne journalistische Grundlage. In griechischen Medien gibt es Hinweise, dass ein Bundesligist an dem Spieler dran sei und bereit sei, 3 Millionen Euro auf den Tisch zu legen. Eine Verbindung zum FC gibt es dort nicht. Fakt ist, der 25-Jährige hat mehrfach betont, er habe vor den nächsten Schritt zu gehen. Am liebsten würde er zurück zu Panathinaikos, allerdings war die Ablöse den Griechen bislang zu hoch. Ein weiterer Fakt, die Kölner suchen einen Linksverteidiger. Das heißt: Den Spieler kann man auf dem Radar haben, eine belastbare Quelle gibt es für einen möglichen Transfer bislang aber ganz sicher nicht.

COFC-Einschätzung: 🔴 kühl


Laurin Curda jubelt nach seinem Treffer für den SC Paderborn
Laurin Curda jubelt nach seinem Treffer für den SC Paderborn (Foto: Christof Koepsel / Getty Images)

Laurin Curda, Paderborn, RM

Am Dienstagabend vermeldete die „Bild“ ein Interesse der Geißböcke an Laurin Curda. Der 24-Jährige hatte in der Relegation gegen den VfL Wolfsburg den entscheidenden Treffer in der Verlängerung für den SC Paderborn erzielt. Curdas Marktwert wird auf drei Millionen Euro geschätzt. Tatsächlich ist es nicht ausgeschlossen, dass sich die Kölner auch auf der rechten Seite verstärken, da Linton Maina und Jan Thielmann Wackelkandidaten sein könnten. Ob Curda aber wirklich in Frage kommt, ist offen. Der Mittelfeldspieler hat immerhin keine Bundesliga-Erfahrung. Allerdings ist Curda polyvalent, kann auch als Innen- und Außenverteidiger eingesetzt werden. Dennoch zum jetzigen Zeitpunkt noch:

COFC-Einschätzung: 🔴 kühl

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Jahmai Simpson-Pusey bleibt offenbar für die Saison 2026/27 beim 1. FC Köln.
Jahmai Simpson-Pusey bleibt offenbar beim 1. FC Köln

Jahmai Simpson-Pusey, ManCity, IV

Gute Nachricht für die Geißböcke. Der FC hat den Engländer fest unter Vertrag genommen. Der Verein hat die Verpflichtung bereits bestätigt. Simpson-Pusey hat einen Kontrakt bis 2030 unterschrieben.

COFC-Einschätzung: ✔ Bestätigt

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Wechselt David Martínez zum 1. FC Köln?
Wechselt David Martínez zum 1. FC Köln?

David Martinez, LAFC, RA

Wie unter anderem der renommierte Journalist Fernando Petrocelli vor zwei Wochen berichtete, ist der FC an einer Verpflichtung von David Martinez interessiert. Nicht nur das, der Journalist schreibt bei „X“, dass der Rechtsaußen nun sein letztes Spiel für Los Angeles FC bestreitet, da der Wechsel zum FC unmittelbar bevorstehe. Dem ist nicht so. Das Interesse soll grundsätzlich bestehen, allerdings ist die Spur sicher nicht so heiß, wie beschrieben. Wenn die Chance besteht, wäre Martinez sicher eine interessante Lösung.

COFC-Einschätzung: 🟡 warm


Amario Cozier-Duberry soll auf der Liste der Geißböcke stehen
Amario Cozier-Duberry soll auf der Liste der Geißböcke stehen

Amario Cozier-Duberry, Brighton, RA

Das Gerücht ploppte Ende Mai auf. Der englische Journalist Andy Naylor brachte den FC mit dem Außenbahnspieler in Verbindung. Cozier-Duberry gilt in England als riesengroßes Talent. Der Spieler war in der vergangenen Saison bei den Bolton Wanderers unterwegs, allerdings ausgeliehen. Nun bringen sich gleich mehrere Spieler in Stellung. Denn Cozier-Duberry wurde zum besten Nachwuchsspieler der Liga gewählt. Auch deswegen ist Brighton ebenfalls daran interessiert, den Spieler zu halten. Demnach sollen die Seagulls schon signalisiert haben, dass die Rückkehr wahrscheinlich sei. Cozier-Duberry lässt seine Zukunft noch offen. Das Talent will unbedingt spielen.

COFC-Einschätzung: 🟡 (lau)warm


Sebastiaan Bornauw wieder in Köln im Gespräch?
Sebastiaan Bornauw wieder in Köln im Gespräch?

Sebastiaan Bornauw, Leeds, IV

Die Basis hört sich also eigentlich gut an. Köln sucht einen erfahrenen Innenverteidiger, Bornauw eine Möglichkeit, wieder Spielpraxis zu sammeln und Leeds einen Abnehmer. Und doch scheint ein Transfer nicht unmittelbar bevor zu stehen. Dem Vernehmen nach steht der Belgier nicht ganz oben auf der Kölner Liste. Vielleicht auch, weil Leeds keinen Druck verspürt, den Spieler unbedingt loszuwerden. Denn der hat noch bis 2029 Vertrag in England, der Marktwert wird auf acht Millionen Euro eingeschätzt. Auch eine Leihe scheint eine Option, nur müsste dann wohl auch über das Gehalt gesprochen werden, das laut englischen Medien doch sehr hoch sein soll. Eine Rückkehr schein möglich, aber eben nicht die erste Wahl.

COFC-Einschätzung: 🟡 warm

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Martin Adeline soll auf dem Zettel des FC stehen
Martin Adeline soll auf dem Zettel des FC stehen

Martin Adeline, Troyes, ZOM

Gleich drei französische Mittelfeldspieler wurden im Mai als mögliche Transferkandidaten genannt. Der wohl interessanteste dürfte Martin Adeline sein, der für Troyes die 2. Liga aufgeräumt hat. Der Franzose erzielte in 32 Ligaspielen zehn Tore, bereitete elf vor. Der offensive Mittelfeldspieler gilt als eins der größten französischen Talente, ist die Entdeckung der Ligue 2. Der Marktwert wird mittlerweile auf zehn Millionen Euro eingeschätzt. Der Spieler ist super interessant. Allerdings eben nicht nur für den FC. Vor allem französische Clubs sollen besonders interessiert sein. Durch den Aufstieg hat sich der Vertrag des Spielers bis 2028 verlängert. Das dürfte einen Transfer schwer machen.

COFC-Einschätzung: 🔴 kühl

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Abgänge

SpielerPoszuStatus
Denis HuseinbasicZMSC Braga✔ Bestätigt
Said El MalaLABorussia Dortmund🔵 kalt
Said El MalaLATottenham Hotspur🔴 kühl
Jakub KaminskiLAPremier League (Brighton?)🟢 heiß
Marvin SchwäbeTW?🔴 kühl
Felipe ChavezZMBayern✔ Bestätigt
Kristoffer LundLVPalermo✔ Bestätigt
Cenk ÖzkacarIVValencia✔ Bestätigt
Eric MartelZMMainz✔ Bestätigt
Florian KainzOMKarriereende✔ Bestätigt
Dominiqe HeintzIV?✔ Bestätigt
Luca KilianIV?✔ Bestätigt

Diese möglichen Abgänge werden aktuell gehandelt


Said El Mala vom 1. FC Köln
Said El Mala vom 1. FC Köln (Foto: Christof Koepsel / Getty Images)

Said El Mala, Dortmund, LA

Angeblich soll Borussia Dortmund ein Paket vorbereiten. Dieses soll 30 Millionen Euro und Boni sowie zwei Leihspieler beinhalten. Nach Informationen von come-on-fc.com ist das aber kein Konstrukt, dass für den FC so denkbar ist.

COFC-Einschätzung: 🔵 kalt

Mehr

Said El Mala vom 1. FC Köln
Said El Mala vom 1. FC Köln (Foto: Christof Koepsel / Getty Images)

Said El Mala, Tottenham, LA

Einige Tage war es ruhig um einen möglichen Transfer von Said El Mala. Jetzt ploppt ein neuer Name auf. Laut der „Sport Bild“ bringt sich Tottenham Hotspur bei dem Kölner Shootingstar in Stellung. Ein konkretes Interesse ist nicht hinterlegt. Doch die Spurs planen einen personellen Umbruch. Gerade auf der Außenbahn sollen Alternativen her. El Mala könnte passen.

COFC-Einschätzung: 🔴 kühl

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Jakub Kaminski ist noch Spieler des 1. FC Köln. Aber es gibt wohl Interessenten
Jakub Kaminski ist noch Spieler des 1. FC Köln. Aber es gibt wohl Interessenten

Jakub Kaminski, ?, LA

Der Pole wird die Geißböcke wohl verlassen. Der 24-Jährige hat bereits mehrfach betont, dass die Premier League sein großes Ziel sei. Weiterhin steht Brighton & Hove Albion hoch im Kurs. Konkret ist noch nichts. Doch es könnte schnell gehen. Denn die „Sport Bild“ berichtet, dass eine Frist im Vertrag des Polen verankert ist. Diese laufe Mitte Juli aus, heißt es. Spätestens dann könnten die Kölner neu verhandeln.

COFC-Einschätzung: 🟢 heiß

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Denis Huseinbasic wechselt nach Braga
Denis Huseinbasic wechselt nach Braga

Denis Huseinbasic, Braga, ZM

Die Entscheidung ist gefallen: Der Mittelfeldspieler wird den FC verlassen. Huseinbasic hat den Medizincheck in Portugal bereits bestanden, die Papiere unterschrieben. Der 24-Jährige war 2022 zum FC gewechselt. Damals bezahlten die Kölner 50.000 Euro an die Kickers Offenbach. In dieser Saison lief es für den Spieler alles andere als gut. Vor allem im neuen Jahr kam Huseinbasic auf zwei Einsätze. Nun soll bei Braga ein neuer Weg eingeschlagen werden.

COFC-Einschätzung: ✔ Bestätigt

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Marvin Schwäbe spielt aktuell für den 1. FC Köln
Wie geht es weiter mit Marvin Schwäbe und dem 1. FC Köln? (Photo by Lars Baron/Getty Images)

Marvin Schwäbe, ?, TW

Gibt es für Marvin Schwäbe wirklich Gedanken, den Verein zu verlassen? So wirklich heiß sind die Gerüchte bislang nicht. Schwäbe soll aktiv angeboten worden sein. Möglicherweise geht es aber eher um ein Ausloten. Denn eigentlich fühlt sich der Torhüter beim FC wohl.

COFC-Einschätzung: 🔴 kühl

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Hängepartie bei Said El Mala – jetzt bringt sich wohl der nächste Club in Stellung

Hat Tottenham ein Auge auf Said El Mala geworfen?
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Hängepartie bei Said El Mala – jetzt bringt sich wohl der nächste Club in Stellung

Said El Mala ist einer der beiden Schlüssel des aktuellen Transferfensters bei den Geißböcken. Nach der Absage an Brentford wächst unter den Kölnern die Hoffnung auf einen Verbleib in Köln. Doch damit sollte man nicht rechnen beim 1. FC Köln: Tottenham Hotspur bringt sich bei Said El Mala in Stellung.

In vier Wochen startet beim FC schon wieder die Vorbereitung auf die neue Saison. Und Köln fragt sich, ob Said El Mala dann mit von der Partie sein wird. Die Entscheidung steht noch aus. Interessenten gibt es nach wie vor.

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In den vergangenen Tagen ist es stiller geworden um Said El Mala und einen möglichen Abschied. Die Absage an Brentford kam nicht nur für die Fans überraschend, auch die Kölner Verantwortlichen dürften zunächst ihren Ohren nicht getraut haben. Immerhin hatten sich Thomas Kessler und Co. mächtig für einen möglichen Deal ins Zeug gelegt. Wie berichtet hatte der Verein die Familie bei einer Lösung mit einem Weg in die Premier League unterstützt. Den Wunsch zu einem Wechsel auf die Insel hatte der Spieler selbst hinterlegt. Da El Mala aber nicht mehr von einem professionellen Berater unterstützt wird, erklärten sich die Kölner bereit, ihr Netzwerk ins Spiel zu bringen. Nach der Absage wuchs bei so manchem Fan die Hoffnung, El Mala könne dann doch beim FC bleiben. Tatsächlich ist das eine Option, die man auch vereinsintern sicher nicht beiseite schiebt. Zwar würden die Geißböcke El Mala nach wie vor verkaufen, allerdings nur, wenn es auf der anderen Seite rund 50 Millionen für den Spieler gibt. Dann wäre der Transfersommer ein ganz anderer.

Wird Tottenham zum Thema für Said El Mala?

Die FC-Bosse werden aber auch nicht müde zu betonen, dass sie ohne einen Verkauf ebenfalls handlungsfähig seien und den Shootingstar gerne auch weiter in Köln sehen würden. Wahrscheinlicher erscheint aber nach wie vor ein Verkauf des Akteurs. Und das auch weiterhin am ehesten nach England. Zwar haben die El Malas Brentford abgesagt, aber nicht dem Wechsel nach England. Dort bringen sich weitere Clubs in Stellung. Wie die „SportBild“ berichtet, deute einiges darauf hin, „dass Tottenham bald angreift“. Der Londoner Club blickt auf eine miserable Saison zurück, entging nur hauchdünn dem Abstieg. Es soll einige Kaderveränderungen geben, so ist es aus England zu hören. Der Kader gehört zu den wertvollsten Clubs der Insel. transfermarkt.de gibt den aktuellen Wert des Teams mit 700 Millionen Euro an, ein Platz in der Top-sechs der Premier League. Möglicherweise entsprechen die Spurs dann eher den Vorstellungen der Familie – selbst wenn es in der kommenden Spielzeit keine europäischen Nächte geben wird.

Tatsächlich ist der Kader der Lilywhites aktuell breit aufgestellt und mit einigen Topspielern wie Xavi Simons oder Christian Romero gespickt. Wertvollster Spieler des Kaders ist aber Mohammed Kudus. Ein Akteur, der in dieser Saison auch auf der linken Außenbahn und somit auf der El Mala Position eingesetzt wurde. Mit dem 21-jährigen Wilson Odobert verfügt Tottenham über einen weiteren starken Linksaußen. Allerdings erholt sich der Franzose noch von einem Kreuzbandriss, wird erst im Winter zurückerwartet. In London sucht man jedenfalls einen schnellen, dribbelstarken Außenspieler. Möglicherweise werden die Spurs bei El Mala zum ernsthaften Interessenten.


Jakub Kaminski kurz vor dem Abschied? Diese Frist könnte beim 1. FC Köln alles verändern

Wie geht es weiter mit Jakub Kaminski?
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Jakub Kaminski kurz vor dem Abschied? Diese Frist könnte beim 1. FC Köln alles verändern

„Die Premier League ist mein nächster Traum“ – Jakub Kaminski hat seine Zukunft längst klargemacht. Eine angebliche Frist in seiner Ausstiegsklausel könnte den Wechsel nun beschleunigen. Dann gäbe es frisches Transfergeld für Jakub Kaminski: Was bedeutet eine mögliche Frist für den 1. FC Köln?

Dass Vereine von der Insel ein Auge auf Jakub Kaminski geworfen haben, ist kein Geheimnis mehr. Auch nicht, dass der Pole gerne in die Premier League wechseln würde. Mit der Ausstiegsklausel in der Höhe von 20 Millionen Euro dürfte ein Transfer auch durchaus wahrscheinlich sein. Doch allzu lange sollten die Interessenten wohl nicht mehr warten.

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Acht Abgänge, drei gezogene Kaufoptionen, aber keine Neuverpflichtungen – es wirkt so, als befänden sich die Kölner in einer Art Transferstau. Und der ist geknüpft an zwei Personalien. Zum einen natürlich Said El Mala, zum anderen Jakub Kaminski. Beide sind in der Premier League heiß umworben. Wie berichtet, sagten die El Malas einen vorbereiteten Deal mit Brentford ab, doch weitere englische Clubs bringen sich in Stellung. Kaminski will in die Premier League, die Premier League will Kaminski und eine Ausstiegsklausel scheint das möglich zu machen. Bis die beiden oder einer der beiden aber über die Bühne gegangen sind, scheinen die Kölner noch kleine Brötchen auf dem Transfermarkt zu backen. Denn durch die möglichen Transfererlöse würden die FC-Verantwortlichen auf einmal in ein ganz anderes Regalfach greifen können. Doch das Warten auf den großen Deal ist mit einem großen Risiko verbunden – in der Theorie können die Deals recht spät stattfinden, die Geißböcke könnten mitunter nur noch schwer reagieren.

Was bedeutet eine mögliche Frist?

Tatsächlich kommt der englische Transfermarkt in der Regel erst spät in Bewegung. Deals kurz vor Toresschluss sind keine Seltenheit. Bei El Mala könnte es sehr gut genauso laufen. Bei Kaminski geht es möglicherweise deutlich schneller. Darauf lässt zumindest ein Vertragsdetail schließen, von dem die „Sportbild“ berichtet. Demnach habe der Pole nicht nur eine Ausstiegsklausel im Vertrag verankert, diese ist offenbar mit einer Frist versehen. Diese soll laut Bericht Mitte Juli auslaufen und verändert damit zumindest die Dynamik eines möglichen Transfers. Sollte bis dahin kein Verein die Ausstiegsklausel aktiviert haben, wäre eine Ablöse frei verhandelbar. Nicht nur das, in der Theorie könnte Kaminski auch bei den Geißböcken bleiben. Das erscheint angesichts seiner deutlichen Worte aber mehr als unwahrscheinlich. „In der Bundesliga zu spielen, war immer mein Traum. Aber nach 104 Spielen und vier Saisons ist die Premier League der nächste Traum. Sie ist die beste Liga der Welt. Ich würde mich dort gerne beweisen“, sagte Kaminski vor einer guten Woche in einem Interview.

Im Endeffekt hätte der FC wieder die Hand auf dem Deal, doch bei der passenden Ablöse würden die Kölner dem Spieler aber wohl keine Steine in den Weg legen. Wahrscheinlich wird das ohnehin keine Rolle spielen. Wenn es die Frist denn wirklich gibt, wissen Spieler und Spielerberater natürlich auch davon und werden vermutlich in Gesprächen mit möglichen Interessenten keinen Hehl daraus machen. Der Marktwert des Polen liegt laut dem Online-Portal transfermarkt.de aktuell bei 17 Millionen Euro, die Klausel bei 20. Dass ein englischer Club diese Summe für den jungen Spieler mit Entwicklungspotenzial aufbringt, scheint sehr wahrscheinlich. Dem Vernehmen nach ist Brighton & Hove Albion nach wie vor der heißeste Anwärter. Aber auch Newcastle soll die Fühler nach Kaminski ausgestreckt haben.


Abgänge, Profi-Debüts und Enttäuschungen – Ein Jahr nach dem Titel: Was ist aus den U19-Meistern geworden?

Jubel bei den U19-Spielern des 1. FC Köln
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Abgänge, Profi-Debüts und Enttäuschungen – Ein Jahr nach dem Titel: Was ist aus den U19-Meistern geworden?

Ein Jahr nach dem deutschen Meistertitel der U19: Während Youssoupha Niang und Fynn Schenten den Sprung in die Bundesliga geschafft haben, zieht es andere Talente in die dritte und vierte Liga. Der Vergleich mit Finalgegner Bayer Leverkusen zeigt deutliche Unterschiede in der Durchlässigkeit zum Profikader. Doch was ist aus den U19-Meistern des 1. FC Köln geworden?

Der 18. Mai 2025 wird den FC-Fans in bester Erinnerung bleiben. Mit einem furiosen 4:0-Heimsieg gegen den 1. FC Kaiserslautern sicherten sich die Geißböcke den direkten Wiederaufstieg und das Stadion wurde noch während der Partie zur Partymeile. Mittendrin: die U19 des 1. FC Köln. Mit der Meisterschale im Gepäck tauchte die Mannschaft von Stefan Ruthenbeck in der zweiten Halbzeit plötzlich in der Südkurve auf. Gemeinsam mit den Fans feierten sie ihren Sieg der deutschen Meisterschaft gegen Bayer Leverkusen. Doch was ist aus den U19-Meistern des 1. FC Köln geworden?

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Von Erik Stalleicken

Wer seinen Weg zum Finale in der BayArena gefunden hat, wurde nicht enttäuscht. In einem spektakulären Endspiel setzten sich die Jungböcke mit 5:4 durch. Etwas über ein Jahr nach der Meisterschaft zeigen sich bereits erste Tendenzen wie die Karrieren der Protagonisten verlaufen könnten.

Zwischenschritt U21?

Während die Talente Tyron Fernandes, Arian Römers und Alessandro Puzzo den Verein verlassen werden, bleibt Assad Kotya-Fofana der U19 erhalten. Auch für San-Luca Spitali endet nach acht Einsätzen in der Regionalliga West seine Zeit am Geißbockheim. Dafür rücken einige U19-Spieler in den Kader der zweiten Mannschaft auf. Dazu zählen Kristiyan Irmiev, Timo Schmitz, Siegtorschütze Luis Stapelmann und Kapitän Jonathan Friemel. Dort treffen sie mit Mikolaj Marutzki, Fayssal Harchaoui und Leih-Rückkehrer Kian Hekmat auf ehemalige Mitspieler.

Zwei Spieler der Siegermannschaft durften aber bereits ihr Bundesligadebüt feiern. Youssoupha Niang kam in dieser Saison insgesamt zehn mal zum Einsatz und konnte seinen Marktwert auf zwei Millionen Euro steigern. Sein Debüt gab der Doppelpacker des Finals am 16. Spieltag beim 1. FC Heidenheim. Genauso Fynn Schenten. Der 18-Jährige durfte beim FCH sogar von Beginn an ran und verlängerte seinen auslaufenden Vertrag bis 2030. Zuletzt wurde bei dem Angreifer über eine geplante Leihe spekuliert.

Neuer Anlauf an anderer Stelle

Drei Talente entschieden sich für einen Wechsel weg vom FC. Chinedu Chukwukelu schloss sich der zweiten Mannschaft des 1. FC Kaiserslautern und konnte in der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar in 33 Spielen 20 Torbeteiligungen beisteuern. Der Wechsel von Justin von der Hitz zum 1. FC Nürnberg stand bereits vor dem Spiel gegen Bayer fest. Obwohl er gegen Leverkusen noch zwei schöne Tore von außerhalb des Strafraums erzielte, durfte der 19-Jährige zunächst nur in der Regionalliga Bayern ran. Dort kommt er auf sieben Tore und drei Assists in 20 Spielen. Sechs mal spielte er schließlich in der 2. Bundesliga. Dabei gelang ihm gegen Hertha BSC seine erste Torvorlage. Einen ähnlichen Weg möchte nun auch Jason Ponente-Ramirez gehen und wird sich im Sommer dem Karlsruher SC anschließen. In 35 Partien gelangen dem Youngster in Köln 26 Torbeteiligungen. Die Perspektive in Karlsruhe scheint demnach vielversprechender als die, die ihm der FC bieten konnte.

Höhere Durchlässigkeit beim Rivalen

In den vergangenen Jahren kritisierten viele Fans den Umgang mit den eigenen Talenten. Zu viele seien verschenkt worden und schafften woanders den Durchbruch. Und auch wenn jeder Spieler für seinen Abgang unterschiedliche Gründe hatte, zeigt ein Blick auf die beiden Finalaufstellungen, dass die Durchlässigkeit in den Profifußball beim Nachbarn erkennbar höher ist als beim FC. Mit Ken Izekor (Eintracht Braunschweig) und Francis Onyeka (VfL Bochum) durften sich Spieler leihweise in Liga zwei beweisen. Onyeka wird künftig in der Bundesliga für Elversberg auflaufen. Die Leihe von Artem Stepanov zum 1. FCN wurde vorzeitig abgebrochen und der Ukrainer überzeugte anschließend bei seiner Leihe nach Utrecht. Jeremiah Mensah soll in der kommenden Saison dem Profikader angehören und durfte bereits sein Debüt feiern. Montrell Cullbreath gelang diese Saison bereits der Sprung in die Bundesliga, sodass er gegen Ende der Saison zum Stammspieler auf Rechtsaußen avancierte.

Der wertvollste Leverkusener dieser Liste ist aber mal wieder ein Ex-Kölner. Kerim Alajbegovic wechselte zur Saison 2021/22 die Rheinseite und schloss sich der Werkself an. Letzten Sommer sicherte sich RB Salzburg für rund zwei Millionen Euro die Dienste des Bosniers. Bayer 04 wird die Rückkaufoption in Höhe von rund acht Millionen Euro ziehen. Alajbegovic wurde von Nationaltrainer Sergej Barbarez für die laufende Weltmeisterschaft nominiert. Sein Marktwert liegt bei 22 Millionen Euro. Während die damalige Startelf der Kölner auf einen Wert von circa vier Millionen Euro kommt, beträgt dieser bei Bayer über 50 Millionen Euro.

Endgültiges Fazit käme zu früh

Ein Blick auf die U17-Meister von 2019 zeigt aber, wie schnell sich Karrieren in diesem Alter verschieben können. Beim 3:2 Finalsieg gegen die U17 von Borussia Dortmund traf Jacob Jansen noch doppelt. Mittlerweile spielt der 23-Jährige in der Landesliga Mittelrhein Süd für GW Brauweiler. Jens Castrop, mittlerweile bei Borussia Mönchengladbach unter Vertrag, saß damals nur auf der Bank. Insgesamt schafften es aus diesem Finalkader sieben Spieler in den Profibereich. Meiko Sponsel und Marvin Obuz durften in der Saison 24/25 ihr Debüt für den FC geben. Aktuell spielen beide in Liga drei. Maxi Schmid feierte sogar Debüt in der Conference League. Der Durchbruch blieb aber aus und er stieg diese Saison mit Aue in die Regionalliga ab. Lediglich drei Spielern gelang der Sprung in die Bundesliga. Neben dem bereits erwähnten Jens Castrop, schaffte Jan Thielmann als einziger der Finalmannschaft den Durchbruch beim FC und gehört auch heute noch dem Kader an. Florian Wirtz entwickelte sich am stärksten. Ein halbes Jahr nach der Meisterschaft folgte der Wechsel zu Bayer Leverkusen. Dort wurde er kurz nach dem Wechsel bereits hochgezogen und war mit 17 Jahren fester Bestandteil der ersten Mannschaft.

Aber auch beim BVB ist die Ausbeute ähnlich gering. Nur Ansgar Knauff und Youssoupha Moukoko schafften den Sprung in die Bundesliga. Diese Bilanz zeigt, dass die Domstädter nicht allein mit dieser Problematik sind. Der Sprung in den Herrenfußball ist nun mal extrem schwer und die Plätze im deutschen Profifußball begrenzt. Viele Talente gehen perspektivisch ihren Weg in unterklassigen Ligen. Nur wenige schaffen den Durchbruch. Der Verlust von Florian Wirtz hat bei einigen Fans tiefe Narben hinterlassen, sodass verstärkt bei Abgängen von Talenten genau hingeschaut wird. Der FC selbst wird auch ein Interesse daran haben, einen solchen Fall zu vermeiden. Das bedeutet im Umkehrschluss aber nicht, dass man jeden Spieler unbedingt halten muss. Manchmal können Vereine aus der zweiten oder dritten Liga einem jungen Spieler eben deutlich realistischere Aussichten auf Spielzeit in der ersten Mannschaft geben. Welchen Weg die neuen U19-Vizemeister einschlagen, wird sich zeigen.


U23-Nationalspielerin nach Köln: Der 1. FC Köln verpflichtet Sophie Nachtigall

Sophie Nachtigall spielt künftig für den FC
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U23-Nationalspielerin nach Köln: Der 1. FC Köln verpflichtet Sophie Nachtigall

Weiterer Neuzugang bei den Fußballerinnen des FC. Die Frauen des 1. FC Köln verpflichten Sophie Nachtigall. Die U23-Nationalspielerin wechselt vom SC Freiburg an den Rhein.

Die FC-Frauen verzeichnen den nächsten Neuzugang. Die Geißböcke haben Sophie Nachtigall vom SC Freiburg unter Vertrag genommen. Die 22-Jährige hat einen Vertrag bis 2029 unterschrieben und wird die Kölnerinnen sofort verstärken.


Die Mittelfelfspielerin hat beim FC einen Vertrag bis 2029 unterschrieben. „Wir freuen uns sehr, dass sich Sophie Nachtigall für uns entschieden hat. Sophie ist eine Spielerin mit großem Potenzial“, sagt Nicole Bender-Rummler, Direktorin Frauen- und Mädchenfußball. „Sie überzeugt durch ihre technische Qualität, ihre hohe Spielintelligenz und ihre mannschaftsdienliche Spielweise.“ Somit könnte die Spielerin den Kölner Frauen umgehend helfen. „Der FC ist ein sehr bekannter und toller Club, das Frauen-Team hat gerade das historisch beste Jahr hingelegt und die Gespräche mit den Verantwortlichen waren sehr gut. Deswegen wollte ich unbedingt nach Köln. Ich möchte mich hier durchsetzen, weiter dazulernen und meine Stärken einbringen“, sagt Nachtigall. „Ich freue mich sehr auf den intensiven Fußball, den der FC spielt. Beim Highlightspiel vor so vielen Fans und bei den Heimspielen im Franz-Kremer-Stadion aufzulaufen, wird etwas ganz Besonderes.

„Ich freue mich sehr auf den intensiven Fußball“

Geboren wurde Sophie Nachtigall am 12. Februar 2004 in Hamburg. Ihre Karriere begann sie beim TuS Germania Schnelsen, bevor sie 2018 zum Hamburger SV und 2022 weiter zu Eintracht Frankfurt wechselte. 2025 verpflichtete sie schließlich der SC Freiburg, wo sie sich zur Stammspielerin und Leistungsträgerin entwickelte. Bislang bestritt Nachtigall 27 Bundesligaspiele (ein Tor) und sechs DFB-Pokalpartien (drei Treffer). Die Juniorinnen-Nationalteams des DFB durchlief Nachtigall von der U16 bis zur aktuellen U23. Mit der U19 wurde sie 2023 in Belgien Vize-Europameisterin. Während es bei den Profis bislang noch nicht den großen Transfer-Wurf gab, sind die Frauen bereits gut aufgestellt. Zahlreiche Verträge wurden verlängert, viele Spielerinnen unter Vertrag genommen. Auch die Trainerinnen haben im Frühling ihre Arbeitspapiere ausgeweitet.

Der Fokus auf die Frauen-Abteilung zahlt sich zunehmend aus. Aktuell spielt die U21 der Frauen um den Aufstieg in die 2. Bundesliga.

Fynn Schenten arbeitet an seiner Zukunft – Leihe, U21 oder doch die Chance bei den Profis?

Fynn Schenten für die U19 des 1. FC Köln gegen Inter Mailand
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Fynn Schenten arbeitet an seiner Zukunft – Leihe, U21 oder doch die Chance bei den Profis?

Fynn Schenten möchte sich einen Kaderplatz für die Bundesliga erarbeiten und schiebt dafür während des Urlaubs in Spanien Extraschichten auf dem Trainingsplatz. Im Trainingslager in Spanien machte er vor einem halben Jahr seine ersten Erfahrungen mit dem Profikader. Nun stellt sich die Frage, wo sich der 18-Jährige in der kommenden Saison am besten entwickeln kann. Wie geht es weiter mit Fynn Schenten beim 1. FC Köln?

Unter René Wagner erhielt der Youngster keine Chance mehr, unter Lukas Kwasniok gab er sein Profidebüt. Nun stellt sich die Frage, wie es mit dem Stürmer weitergeht.

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Auch Fynn Schenten kommt dieser Tage nicht umher, Bilder aus dem Süden Europas via Social-Media in die Welt zu schicken. Doch unter die Urlaubsbilder mischen sich auch Aufnahmen von hartem Training. Der Schweiß fließt jedenfalls nicht nur aufgrund der Sonne. Schenten will es offenbar noch einmal wissen, will sich eine weitere Chance bei den Profis erarbeiten. Die erste bekam er ebenfalls in Spanien. Wenn auch auf dem Festland, im Winter in La Nucia. Hat er diese genutzt? Seit seinem Bundesligadebüt im Januar in Heidenheim kam Fynn Schenten nur noch sechs weitere Male zu Kurzeinsätzen für die Profis. Die Konkurrenz auf der Stürmerposition war für mehr einfach zu groß, sodass nach seiner Vertragsverlängerung keine weitere Bundesligaminute folgte. Zuletzt wurde daher auch über eine angedachte Leihe des jungen Angreifers spekuliert. Ein Modell, das durchaus Sinn ergeben könnte.

Lemperle und Urbig als Vorbilder

Schon in der jüngeren Vergangenheit setzte der FC auf Leihgeschäfte mit den eigenen Toptalenten, um ihnen Spielpraxis auf dem höchsten Niveau zu bescheren. So wechselte Torwarttalent Jonas Urbig leihweise in die 2. Bundesliga und konnte bei seinen Stationen in Regensburg und Fürth überzeugen und seine ersten Schritte im Profifußball gehen. Der Keeper bekam schließlich die Chance als Nummer Eins und wechselte schließlich zum deutschen Rekordmeister und brachte dem Domstädtern eine Millionensumme. Ähnliches gilt für Tim Lemperle. Dessen Entwicklung schien zu stagnieren, sodass auch er leihweise nach Fürth wechselte. Dort ging er den nächsten Entwicklungsschritt und wirkte nach seiner Rückkehr wie ausgetauscht. In seiner letzten Saison in Köln trug er einen maßgeblichen Anteil zum direkten Wiederaufstieg bei.  

Leihen können eine Karriere also durchaus ankurbeln. Denn gerade im jungen, entwicklungsfähigen Alter ist Spielpraxis essenziell. Und ob Schenten diese beim FC bekommen würde, darf zumindest in Frage gestellt werden. Denn neben Ragnar Ache und Marius Bülter schauen sich die Geißböcke wohl nach einem weiteren Stürmer um. Das dürfte die Chance auf Einsatzzeiten für den 18-Jährigen definitiv verschlechtern. Schenten kam bis jetzt unter Wagner ohnehin auf keine einzige Kadernominierung. Daher liegt die Idee nahe, zumindest temporär das Weite zu suchen, um Spielpraxis auf dem höchstmöglichen Niveau zu sammeln. Bisher werden aber keine potenziellen Leihklubs gehandelt.

Umweg über die U21?

Sollte sich für den Spieler und den Verein keine interessante Option bieten, würde Schenten vermutlich in der U21 unterkommen, um sich in der Regionalliga West für höhere Aufgaben zu empfehlen. Dort kam er in der abgelaufenen Spielzeit bereits sechs Mal zum Einsatz wobei ihm ein Tor und eine Vorlage gelangen. In der Mannschaft von Evangelos Sbonias würde er auf einige Mitspieler aus der U19 treffen. In der wusste der Deutsch-Franzose besonders zu überzeugen. In 25 Spielen kam er auf 19 Tore und traf in fünf UEFA Youth League-Spielen gleich sechs mal. So auch beim Highlightspiel in Müngersdorf vor 50.000 Zuschauern gegen Inter Mailand.

Dass man Schenten perspektivisch zutraut häufiger in diesem Stadion aufzulaufen, haben die Verantwortlichen in der abgelaufenen Saison untermauert. Nicht umsonst wird man den 18-Jährigen mit ins Trainingslager nach La Nucía genommen haben. Dort hinterließ er einen guten Eindruck. Denn direkt im ersten Spiel nach der Winterpause stand Schenten in der Startelf gegen Heidenheim und durfte sein Bundesligadebüt feiern. Sein zu diesem Zeitpunkt auslaufender Vertrag wird dabei sicherlich auch eine Rolle gespielt haben. Mit Kurzeinsätzen in den Folgewochen gab man dem Talent die Chance sich zu beweisen, sodass sich Spieler und Verein auf einen Vertrag bis 2030 einigen konnten.

Wie es für den jungen Stürmer weitergeht, wird die Sommervorbereitung zeigen. Die Extraschichten im Urlaub werden in Köln aber sicherlich nicht schlecht ankommen und einen guten Eindruck beim neuen Cheftrainer René Wagner hinterlassen. Denkbar also auch, dass sich Wagner zu Beginn der Vorbereitung den Spieler genau anschaut und ihm die Chance gibt, sich zu beweisen ehe die Entscheidung über seine Rolle in der kommenden Saison getroffen wird.