Qualität vorn und hinten, gute Standards, Intensität und Gefahr in der Luft – Das erwartet den 1. FC Köln gegen Borussia Dortmund

Kristoffer Lund vom 1. FC Köln im Duell mit dem BVB
, ,
Startseite » News

Qualität vorn und hinten, gute Standards, Intensität und Gefahr in der Luft – Das erwartet den 1. FC Köln gegen Borussia Dortmund

Nach der 0:2-Niederlage beim FC Augsburg am vergangenen Freitag steht für den 1. FC Köln das nächste Top-Spiel auf dem Programm. Am Samstagabend empfängt das Team von Trainer Lukas Kwasniok den BVB. Das erwartet den 1. FC Köln gegen Borussia Dortmund.

Der 1. FC Köln ist am 25. Spieltag gegen Dortmund gefordert. Nach vier Spielen ohne Sieg wollen die Kölner endlich wieder einen Dreier einfahren und erstmals gegen ein Team in einem Samstagabendspiel punkten.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.

Form: Borussia Dortmund hat in den vergangenen Wochen gleich zwei bittere Niederlagen hingenommen. Nach sechs Siegen und zwei Unentschieden aus den ersten acht Ligaspielen im Jahr 2026 kassierte der BVB am vergangenen Wochenende die überhaupt erst zweite Pleite in der kompletten Saison. Gegen den FC Bayern München zeigten die Schwarzgelben eine gute Leistung, gaben sich am Ende dann jedoch knapp mit 2:3 geschlagen. Dennoch steht Dortmund aktuell mit 52 Punkten auf dem zweiten Tabellenplatz.

Stark in der Luft und bei Standards

Gute Offensive: Borussia Dortmund erzielte in dieser Saison bereits 51 Tore und damit die zweitmeisten der ganzen Liga. Nur der FC Bayern München ist mit 88 Treffern noch effektiver vor dem gegnerischen Kasten. Im Durchschnitt trifft der BVB ca. 2,1 Mal pro Partie.

Stabile Defensive: Mit lediglich 25 Gegentreffern kassierten die Schwarzgelben in dieser Saison hinter Bayern die zweitwenigsten Tore aller Bundesligisten. Gregor Kobel behielt dabei insgesamt elf Mal eine Weiße Weste und blieb damit als Torwart am häufigsten ohne Gegentor.

Stark in der Luft: Der BVB erzielte in dieser Spielzeit bereits zwölf Treffer per Kopf und damit so viele wie keine andere Mannschaft. Eine besondere Gefahr strahlen dabei Serhou Guirassy und Nico Schlotterbeck aus.

Gute Flanken und Standards: Das Team von Trainer Niko Kovač ist die beste Mannschaft nach Flanken und Ecken. Überdies erzielte Dortmund mit 17 Toren die zweitmeisten Treffer nach Standards. Insgesamt ein Drittel der BVB-Erfolgserlebnisse resultierten aus ruhenden Bällen.

Intensität: Dortmund absolvierte hinter der TSG Hoffenheim und Bayern München die drittmeisten intensiven Läufe. Insgesamt spulten die Schwarzgelben 17161 Läufe mit hoher Intensität ab.

Im Fokus

Julian Ryerson hat sich in diesem Jahr zum Stammspieler beim BVB entwickelt. Der Norweger, der im Januar 2023 für fünf Millionen Euro von Union Berlin nach Dortmund gewechselt war, sammelte in seinen ersten zweieinhalb Jahren für die Westfalen 13 Scorerpunkte. Diese Zahl übertrumpft Ryerson in der bisherigen Saison. In wettbewerbsübergreifend 32 Pflichtspielen gelangen dem 28-Jährigen ganze 14 Vorlagen. Davon stammen neun aus dem Jahr 2026. Neben der Qualität als Vorbereiter gibt Ryerson dem Dortmunder Spiel Intensität, Dynamik und Robustheit. Gegen den FC steht der ehemalige Unioner dem BVB nach abgesessener Gelbsperre wieder zur Verfügung.

3-4-2-1-System

Formation: Niko Kovač lässt seine Mannschaft in einem 3-4-2-1-System auflaufen. Im Tor ist Gregor Kobel die klare Nummer eins. Vor dem Schweizer sind Waldemar Anton und Nico Schlotterbeck gesetzt. Den dritten Platz in der Dreierkette machen Ramy Bensebaini, Luca Reggiani, Emre Can, Niklas Süle und Filippo Mane unter sich aus. Da Can, Süle und Mane aktuell jedoch verletzt sind, wird entweder Reggiani oder Bensebaini in der Abwehr beginnen. Auf der rechten Schiene hat Julian Ryerson im Duell mit Yan Couto die Nase vorn, während Daniel Svensson links ohne wirkliche Konkurrenz ist. Im Zentrum hat Felix Nmecha seinen Platz sicher.

Neben dem deutschen Nationalspieler wechseln sich meist Marcel Sabitzer und Jobe Bellingham ab. Hinter der Spitze, die vorwiegend Serhou Guirassy heißt, hat Kovač mit Julian Brandt, Karim Adeyemi, Carney Chukwuemeka und Maximilian Beier einige Optionen.

Mögliche Aufstellung Dortmund:
Kobel – Bensebaini, Anton, Schlotterbeck – Ryerson, Sabitzer, Nmecha, Svensson – Brandt, Adeyemi – Guirassy

Ausfälle Dortmund: Niko Kovač muss in Köln auf Emre Can (Kreuzbandriss), Filippo Mane (Muskelverletzung) und Niklas Süle (Oberschenkel-Verletzung) verzichten.


Lukas Kwasniok kündigt den nächsten Wechsel an: So könnte der 1. FC Köln gegen Dortmund starten

Lukas Kwansiok vor dem Spiel gegen den FC Augsburg
, ,
Startseite » News

Lukas Kwasniok kündigt den nächsten Wechsel an: So könnte der 1. FC Köln gegen Dortmund starten

Nach vier Spielen ohne Sieg steht für die Mannschaft von Trainer Lukas Kwasniok mit dem Duell gegen Borussia Dortmund die nächste Partie gegen eine Topmannschaft vor der Tür. Die Aufstellung ist natürlich noch offen, doch es wird sicher weitere Wechsel geben. So könnte der 1. FC Köln gegen Dortmund beginnen.

Im Vergleich zum Spiel beim FC Augsburg muss Lukas Kwasniok keinen weiteren Ausfall hinnehmen und kann sogar wieder auf zwei Profis zurückgreifen, die zuletzt verletzt waren. Dass es mindestens zwei Veränderungen in der Startelf gibt, ließ Lukas Kwasniok bereits auf der Pressekonferenz durchblicken.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.


Der 1. FC Köln muss gegen den BVB weiterhin auf die Langzeitverletzten Luca Kilian und Timo Hübers sowie Denis Huseinbasic, Jan Thielmann, Sebastian Sebulonsen und Joel Schmied verzichten. Allerdings verkündete FC-Trainer Lukas Kwasniok auf der Pressekonferenz auch erfreuliche Nachrichten. Sowohl Alessio Castro-Montes als auch Linton Maina sind nach ihren Verletzungen wieder einsatzfähig und gehören gegen den BVB zum Kader der Kölner. Während Maina, der nach seinem Rippenbruch auch noch mit einem Infekt zu kämpfen hatte, zunächst auf der Bank sitzen wird, erhielt Castro-Montes von Kwasniok eine Startelfgarantie.

Rückkehr zum starken Offensiv-Trio?

Durch die Rückkehr des Belgiers kann der FC-Coach die Baustelle auf der rechten Schienenposition schließen und Spieler, die einspringen mussten, wieder auf ihre etatmäßigen Position zurückholen. Im Tor bleibt Marvin Schwäbe weiterhin die unangefochtene Nummer eins. Vor dem Schlussmann werden voraussichtlich erneut Cenk Özkacar links, Jahmai Simpson-Pusey in der Mitte und Rav van den Berg rechts die Dreierkette bilden. Auf den beiden Schienenpositionen starten wohl Kristoffer Lund links und eben Castro-Montes rechts. Im zentralen Mittelfeld dürften erneut Tom Krauß und Eric Martel den Vorzug erhalten.

In der offensiven Dreierreihe wird Said El Mala wieder die Position des linken Außenbahnspielers einnehmen. „Ich kann nur sagen, dass Said diese Woche marschiert ist, einfach weil er auch von Beginn an spielen will, und das ist das Entscheidende für mich. Ich halte jetzt auch die Wahrscheinlichkeit für sehr hoch, dass er Samstagabend gegen Dortmund beginnt“, so Kwasniok. Der 19-Jährige kam gegen Augsburg aufgrund von muskulären Problemen auf lediglich einen Kurzeinsatz, konnte in dieser Woche jedoch wieder ohne Probleme alle Einheiten absolvieren. Im Sturmzentrum dürfte erneut Ragnar Ache den Vorzug vor Marius Bülter erhalten. Die dritte Position in der Offensive wird Jakub Kaminski einnehmen und damit im Vergleich zum Spiel am vergangenen Wochenende wieder deutlich offensiver agieren können.

So könnte der FC gegen Dortmund starten

Marvin Schwäbe im Spiel des 1. FC Köln gegen den BVB

Marvin Schwäbe

Kristoffer Lund beim Spiel des 1. FC Köln

Kristoffer Lund

Cenk Özkacar beim Spiel des 1. FC Köln gegen den BVB

Cenk Özkacar

Jahmai Simpson-Pusey vom 1. FC Köln

Jahmai Simpson-Pusey

Lukas Kwasniok gibt Rav van den Berg Anweisungen

Rav van den Berg

Alessio Castro-Montes vom 1. FC Köln

Alessio Castro-Montes

Tom Krauß glaubt an den Klassenerhalt mit dem 1. FC Köln

Tom Krauß

Marvin Schwäbe und Eric Martel nach dem Spiel gegen Wolfsburg

Eric Martel

Jakub Kaminski im Spiel des 1. FC Köln gegen den FC St. Pauli

Jakub Kaminski

Said El Mala vom 1. FC Köln bejubelt sein Tor

Said El Mala

Ragnar Ache vom 1. FC Köln im Duell gegen Union Berlin

Ragnar Ache



Erste Tendenzen im Martel-Poker, Interessent von der Insel?

Eric Martel vom 1. FC Köln
,
Startseite » News

Erste Tendenzen im Martel-Poker, Interessent von der Insel?

Es geht um die Zukunft beim 1. FC Köln: Gibt es eine erste Tendenz bei Eric Martel? Der Mittelfeldspieler hatte sich eigentlich Bedenkzeit bis zur Rückrunde erbeten. Eine Entscheidung ist noch nicht gefallen.

Zuletzt zeigte die Formkurve wieder etwas nach oben. Eric Martel hätte mit ein wenig Glück, dem Spiel gegen den FC Augsburg sogar eine andere Wendung geben können.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.

Am Ende fehlten nur Zentimeter und Eric Martel hätte beinahe sein zweites Saisontor in dieser Spielzeit erzielt. Der Sechser hatte aus kurzer Distanz den Ball gegen den FCA an den Querbalken geköpft. Dennoch lief es in den vergangenen Spielen wieder deutlich besser für und bei Martel. Zuvor war darüber spekuliert worden, ob das kleine Formtief mit der ungeklärten Zukunft des ehemaligen Kapitäns der U21-Nationalmannschaft zusammenhänge. Die Frage nach dieser ist noch immer nicht beantwortet. Martels Vertrag läuft im Sommer aus. Sollte der Spieler den FC verlassen, dann ablösefrei. Doch möglicherweise gibt es eine erste kleine Tendenz. Wie die „Ruhr Nachrichten“ berichten, darf sich der FC berechtigte Hoffnungen auf eine Fortführung des Kontrakts machen. Die Kölner seien demnach „der erste Ansprechpartner“ im Vertrags-Poker.

„Der Verein sucht Verstärkungen“

Vielleicht auch, weil möglicherweise die Interessenten nicht gerade Schlange stehen. Martel spielt eine durchwachsene Saison mit vielen Aufs, aber eben auch einigen Abs. Gerüchte um den Sechser gibt es dieser Tage eher wenige. Der FC hatte sich wiederum im Winter ganz gezielt auch nach Alternativen für Martel umgeschaut. Unter anderem gerieten Dan Neil und Silas Andersen in den Fokus. Zu einem Deal kam es bekanntlich nicht. Nun macht aber ein Gerücht von der Insel aktuell die Runde. So berichten gleich mehrere britische Online-Portale, dass Celtic Glasgow die Fühler nach dem Kölner Mittelfeldspieler ausgestreckt habe. „Der Verein sucht Verstärkung für sein Mittelfeld, da einige Leistungsträger mit einem Wechsel in Verbindung gebracht werden“, heißt es auf der Homepage von „transferfeed“.

„Teamtalk“ schreibt, dass der Kölner Mittelfeldspieler Kapitän Callum McGregor entlasten solle. Wirklich heiß ist die Spur bislang aber noch nicht. In der jüngeren Vergangenheit war Martel schon mit Vereinen aus Italien wie dem FC Florenz und Teams aus England in Verbindung gebracht worden. So richtig konkret wurde es aber nicht. Im kommenden Sommer wäre Martel dann ablösefrei zu haben, damit dürfte das Interesse auch aus der Bundesliga deutlich ansteigen.


Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den ersten 5000 Instagram Followern verlost come-on-fc.com einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen und come-on-fc.com.

Der Faktor Zufall: Warum der 1. FC Köln gegen Dortmund nicht chancenlos ist

, ,
Startseite » News

Der Faktor Zufall: Warum der 1. FC Köln gegen Dortmund nicht chancenlos ist

Köln gegen Dortmund, Abstiegskampf gegen Champions-League-Ambitionen. Trotz Ergebniskrise glaubt FC-Trainer Lukas Kwasniok an seine Mannschaft. Denn im Fußball kann ein Faktor Spiele kippen, der den Geißböcken sogar in die Karten spielen könnte im Duell zwischen Dortmund und dem 1. FC Köln: Darum spielt der Zufall den Geißböcken in die Karten

„50 bis 60 Prozent“ – so hoch beziffert FC-Coach Lukas Kwasniok den Anteil, den er bei der Vorbereitung seiner Spieler für Spieltage hat. Welche Rolle spielt der Zufall für den 1. FC Köln und wie können die Kölner ihn sich zunutze machen?

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.

Der 1. FC Köln hat eine schwere Aufgabe vor der Brust. Am Samstag empfangen die Kölner den Tabellenzweiten Borussia Dortmund im RheinEnergieStadion. Und das inmitten einer Ergebniskrise der Domstädter, die im Rennen gegen den Abstieg auf jeden Punkt angewiesen sind. FC-Trainer Lukas Kwasniok teilte am Donnerstag auf der Pressekonferenz vorab mit, weshalb er trotz der brenzligen Ausgangssituation einen kühlen Kopf bewahrt: „Wir versuchen, den Jungs einen ordentlichen Plan mit auf den Weg zu geben. Die Nächte rund um das Spiel sind grundsätzlich relativ kurz. Aber ich habe eins gelernt: Du bist für alles verantwortlich und kannst nur etwa 50 bis 60 Prozent beeinflussen. Das ist einfach so.“ Überlässt Kwasniok das Schicksal seiner Mannschaft demnach einfach ohne weiteres dem Zufall? Keineswegs. Denn letzterer spielt im Fußball nachweislich eine schwerwiegende Rolle und in mancher Hinsicht könnte er dem 1. FC Köln sogar in die Karten spielen.

Underdog 1. FC Köln: So können Sie sich den Zufall zunutze machen

Ein wesentlicher Grund für die große Rolle des Zufalls im Fußball ist, dass es sich um eine sogenannte Low-Scoring-Sportart, also eine Sportart mit vergleichsweise wenigen Treffern, handelt. Da in der Bundesliga im Durchschnitt nur etwa drei Tore pro Spiel fallen, haben Außenseiter deutlich bessere Chancen als in vielen anderen Sportarten, ein Spiel offen zu gestalten oder sogar Punkte zu holen – trotz eigentlich schlechterer Voraussetzungen. Wie eng die Spiele häufig sind, zeigen die Ergebnisse einer Untersuchung der Deutschen Sporthochschule Köln zur englischen Premier League im Zeitraum von 2012 bis 2019: Von insgesamt 2 451 ausgewerteten Partien endeten mehr als 60 Prozent unentschieden oder mit nur einem Tor Unterschied. Bei nahezu jedem zweiten Tor (46 %) spielten Zufallseinflüsse eine Rolle.

Besonders ausgeprägt war dieser Effekt bei schwächeren Mannschaften sowie bei einem unentschiedenen Zwischenstand, also in Spielsituationen, in denen einzelne Ereignisse stärker ins Gewicht fallen. Gleichzeitig zeigte die Analyse, dass der Zufall seltener eine große Rolle spielte, wenn Tore aus dem offenen Spiel oder durch Elfmeter erzielt wurden. Treffer nach Standardsituationen wie Freistößen oder Ecken waren dagegen stärker von unvorhersehbaren Faktoren geprägt. Eine Möglichkeit für Mannschaften, die auf dem Papier unterlegen sind, den Zufall auf ihre Seite zu ziehen, sind ruhende Bälle, also Standardsituationen. Während es den Geißböcken bislang beeindruckend konsequent gelingt, Gegentreffer nach Standards zu verhindern, tun sie sich weiterhin schwer, daraus offensiv Kapital zu schlagen.

Mit nur einem Treffer nach einem ruhenden Ball gehören sie zu den harmlosesten Teams der Liga. Auch nach Ecken warten die Kölner bislang noch auf ein Tor. Mit durchschnittlich nur vier Ecken pro Spiel erhält die Mannschaft von Lukas Kwasniok allerdings auch vergleichsweise wenige Gelegenheiten. Gleichzeitig muss sie im Schnitt etwa sechs gegnerische Ecken pro Partie verteidigen, und das gelingt den Domstädtern nach dem Jahreswechsel so gut wie keiner anderen Mannschaft in der Liga.

Warum Köln gegen Dortmund an seine Chance glaubt

Am Samstagabend gilt es für die Kölner, das Schicksal herauszufordern und den deutlichen Vorzeichen der Partie ein Schnippchen zu schlagen. Wer weiß, vielleicht gelingt den Geißböcken gegen die Schwarzgelben ja der Coup (Samstag, 18:30 Uhr, Liveticker auf come-on-fc.com). Sicher ist: Trainer Lukas Kwasniok glaubt an seine Mannschaft.

„Wir fokussieren uns auf uns und wissen, dass das möglich ist“, so der 44-Jährige. „Wir sind in der Lage, zwei, drei, vier Spiele am Stück nicht zu verlieren. Das ist nicht einfach so dahergebabbelt, sondern ich sehe, wie die Jungs arbeiten. Und wenn ich dieses Gefühl irgendwann nicht mehr habe, glaubt mir, ich weiß, wo die Büros der Verantwortlichen sind. Ich werde euch nicht damit plagen, dass die Mannschaft Grütze kickt und ich euch damit nerve. Solange ich diese Überzeugung habe, muss man sich keine Gedanken machen, denn die Mannschaft ist zu gut, um das Ziel am Ende nicht zu erreichen“, so Kwasniok weiter.

Am Samstagabend wird sich zeigen, ob seine Überzeugung auch gegen Niko Kovačs Dortmunder Bestand hat – und vor allem, ob die Geißböcke diesmal das Glück auf ihrer Seite haben.


Lukas Podolski über eine Rückkehr zum FC und Said El Mala – „Das haben einige Leute blockiert“

Lukas Kwasniok im Gespräch mit Lukas Podolski
,
Startseite » News

Lukas Podolski über eine Rückkehr zum FC und Said El Mala – „Das haben einige Leute blockiert“

Möglicherweise wird das Kölner Idol am Samstagabend beim FC sein, wenn die Kölner auf Dortmund treffen. Denn der Weltmeister von 2014 ist zurzeit in Köln. Das sagt Lukas Podolski zu einer Rückkehr zum 1. FC Köln.

Kurz vor Weihnachten stattete Lukas Podolski dem FC einen Besuch ab. Immer wieder wird der Weltmeister von 2014 mit dem FC in Verbindung gebracht. Jetzt sprach „Prinz Poldi“ über diese Zeit.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.

Es ist gut möglich, dass die Begegnung der Geißböcke am Samstagabend von einem ihrer größten Idole live im Stadion verfolgt wird. Zumindest weil Lukas Podolski aktuell in Köln. Am Freitagabend war der Weltmeister von 2014 zu Gast in der Talkrunde „Kölner Treff“. Gemeinsam mit Eventmanager Markus Krampe war der weiterhin aktive Spieler in der Sendung, um über das Festival „Glücksgefühle“ zu sprechen. Doch natürlich geriet der Fokus schnell auf „Prinz Poldi“ und eine mögliche Rückkehr zu den Geißböcken. „Es gab ja vor ein paar Jahren die Möglichkeit, auf den Platz zurückzukehren. Da haben das leider ein paar Leute nicht verstanden oder blockiert“, so Podolski vielsagend. „Ich bin auch glücklich in einer Rolle, in der ich jetzt bin. Schauen wir mal, wie sich die Dinge entwickeln. Ich kann noch etwas in fünf oder zehn Jahren beim FC machen.“

„Et kütt wie et kütt“

Aktuell spielt der 40-Jährige in Polen bei Gornik Zabrze. Wie es aber nach der Karriere weitergeht, ist absolut offen. „Ich habe keinen Plan, was in einem Jahr passiert. Ich lebe im Hier und Jetzt. Ich bin glücklich, ich habe Spaß – mit meinen Kindern, mit meiner Familie. Ich gehe raus, ein bisschen Fußball spielen“. Et kütt wie et kütt“, sagt Podolski weiter. Vor knapp anderthalb Jahren spielte der Offensivspieler mal wieder im eigenen Wohnzimmer vor. Poldi bekam in Köln sein Abschiedsspiel. Nach dem Duell feierte der Angreifer gemeinsam mit einigen Ultras. „Diese Jungs haben mich von Tag eins an unterstützt. Die haben immer meinen Namen gerufen, mich gepusht. Darum bin ich den Leuten in der Kurve bis heute dankbar. Ich fühle mich wie einer von den Jungs“, erklärte Podolski.

Und als einer von den Jungs wird der ehemalige Nationalspieler natürlich auch auf Said El Mala blicken. Der 19-Jährige wird indes immer wieder mit dem 40-Jährigen verglichen. „Ich bin keiner der den Leuten sagt, mach das so, wie ich es früher gemacht habe. Jeder muss seinen Weg finden“, sagte Podolski. „Ich habe keinen Rat an ihn. Er soll einfach Spaß haben, Gas geben. Alles andere wird sich zeigen. Ich hoffe, dass der FC ihn für viel Geld verkauft, weil Geld ist immer nötig.“ Tatsächlich buhlen gleich mehrere Clubs um die Dienste des Youngsters. Zuletzt gab es wieder diverse Gerüchte. Unter anderem soll sich ausgerechnet der kommende Gegner intensiv mit El Mala auseinandergesetzt haben.

Doch Podolski plauderte auch ein wenig aus dem Nähkästchen, erzählte, dass er als Nachwuchsspieler bei den Geißböcken, Profi-Tickets der Mitspieler verkauft habe oder warum er auf den Rat von Franz Beckenbauer viel gebe. Nur über eine mögliche Zukunft beim FC wollte der Spieler nicht so richtig sprechen. Auch da hält es Podolski mit dem Kaiser: „Schauen wir mal“.


Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den ersten 5000 Instagram Followern verlost come-on-fc.com einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen und come-on-fc.com.

Tore im Duell beim 1. FC Köln garantiert? Zwei besonders starke Offensivreihen treffen aufeinander

Die Offensiv-Trios des 1. FC Köln und des BVB treffen aufeinander
, ,
Startseite » News

Tore im Duell beim 1. FC Köln garantiert? Zwei besonders starke Offensivreihen treffen aufeinander

Nach dem 0:2 gegen Augsburg rutschen die Kölner weiter Richtung Abstiegsplätze. An der Torgefahr liegt das aber nicht. Immerhin kommen die Geißböcke auf für einen Abstiegskandidaten starke 33 Tore. Doch auch der kommende Gegner weiß bekanntlich wo das Tor steht. Beim 1. FC Köln treffen zwei starke Offensivreihen aufeinander.

Mit 33 Treffern aus 24 Spielen sind die Kölner in Sachen Torgefahr alles andere als ein Abstiegskandidat. Doch auch die Offensive des BVB muss sich bekanntlich nicht verstecken.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.

Lukas Kwasniok brachte es am Donnerstag auf der Pressekonferenz auf den Punkt. Der Trainer der Geißböcke erklärte, dass gegen den FC Augsburg die komplette Überzeugung gefehlt habe. Tatsächlich war der Auftritt der Geißböcke beim FCA fast schon trostlos. Gerade in der Offensive fiel denn Geißböcken im Auswärtsspiel so gut wie gar nichts ein. Der xGoals-Wert von 0,6 sprach Bände. Viel mehr als der Lattentreffer von Eric Martel sowie der Kopfball von Cenk Özkacar passierte nicht. Fairerweise entsprach der Auftritt aber nicht den Offensiv-Leistungen der Kölner in dieser Spielzeit. Die Kölner kommen bereits auf 33 Treffer, einzig der VfL Wolfsburg hat von den Teams der unteren Tabellenhälfte genauso oft getroffen. Mit 1,4 Toren pro Spiel ist der Kölner Angriff also recht erfolgreich.

18 Tore in 24 Spielen

Großen Anteil daran hat vor allem die Dreierkette in der Offensive, die wohl auch gegen die Borussia beginnen wird. Nach der Rückkehr von Alessio Castro-Montes und der von Lukas Kwasniok ausgesprochenen Startelf-Granatie, wird Jakub Kaminski wohl wieder in die vorderste Reihe rücken. Der Pole kommt in der Liga mittlerweile auf sieben Torbeteiligungen, fünf davon sammelte Kaminski, wenn er in einer offensiven Rolle agierte. Auf der linken Seite ist Said El Mala wohl ebenfalls gesetzt. Zumindest betonte der Kölner Trainer die starke Trainingsleistung des Shootingstars und berechnete die Wahrscheinlichkeit für einen Startelf-Einsatz als sehr hoch. Der 19-Jährige ist beim FC der absolute Top-Scorer, erzielte bereits acht Treffer und bereitete vier weitere vor.

Und dennoch gibt es weiterhin Diskussionen um die perfekte Rolle. Zumindest setzte FC-Trainer Kwasniok den Offensivspieler immer wieder als Joker ein, sprach davon, dass man den Gegner erst abarbeiten würde. Unter der Woche sei El Mala aber so marschiert und habe gezeigt, dass er unbedingt in die Startelf wolle. Gegen Dortmund wird das wohl der Fall sein, zumal El Mala schon im Hinspiel zeigte, dass ihm die Kölner Spielweise gegen den BVB liegt. Zwar sprach Kwasniok Ragnar Ache keine Startelf-Garantie aus, dass der Angreifer gegen den BVB beginnen wird, steht aber wohl außer Frage. Der 27-Jährige befindet sich in absoluter Top-Form, war zwar gegen Augsburg nicht erfolgreich, aber immer anspielbar, machte einige Bälle fest und arbeitete beeindruckend mit zurück. Zusammen kommt das Trio auf 28 Torbeteiligungen. Nicht nur das, die drei erzielten mit 18 Treffern deutlich mehr als die Hälfte aller FC-Tore.

Guirassy in der Top-4 der Torschützen

Prozentual ist der Kölner Sturm sogar einer der besten der Liga. Allerdings wird es auch auf die Kölner Defensive ankommen. Denn die Dortmunder Offensive ist in dieser Saison eine absolute Waffe. 51 Tore erzielte der BVB in dieser Spielzeit – nur die Bayern waren öfter erfolgreich. Und das, obwohl die Westfalen nur die siebtmeisten Torschüsse abgegeben haben. Während der FC also zehn Schüsse für ein Tor braucht, wind es bei den Schwarzgelben sechs Versuche. Ein Dortmunder Offensiv-Trio aus Serhou Guirassy, Maximilian Beier und Julian Brandt erzielte derweil 24 Treffer. Alleine der Ex-Kölner Guirassy war elf Mal erfolgreich. Einzig Harry Kane, Deniz Undav und Luis Diaz trafen in der Bundesliga in dieser Spielzeit häufiger. Vor allem aber zeigt sich der BVB extrem kaltschnäuzig. Die Dortmunder erzielten sieben Tore mehr als es der xGoals-Wert hätte erwarten lassen.

Die Fans können sich sicherlich auf einige Tore freuen. In den vergangenen zehn Partien fielen im Schnitt fast vier Tore pro Spiel.


Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den ersten 5000 Instagram Followern verlost come-on-fc.com einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen und come-on-fc.com.

Schwache Ausbeute gegen Top-Teams: Immerhin steht der 1. FC Köln im Vergleich gar nicht so schlecht da

Said El Mala im Duell des 1. FC Köln gegen den BVB
, ,
Startseite » News

Schwache Ausbeute gegen Top-Teams: Immerhin steht der 1. FC Köln im Vergleich gar nicht so schlecht da

Zuletzt feierten der FC St. Pauli und Union Berlin überraschend Siege gegen Champions-League-Anwärter, der FC offenbart dagegen Probleme. Vier Zähler holten die Geißböcke gegen Mannschaften aus der Top-6. Der 1. FC Köln hat Schwierigkeiten gegen die Top-Teams. Doch das Problem haben andere Abstiegskandidaten auch.

Im Podcast von Radio Köln sprach Tom Krauß die schwache Leistung gegen Augsburg an und verwies darauf, dass die Konkurrenz eben nicht schlafe und nun punkte. Und das zuletzt sogar gegen die Favoriten. Das fällt dem FC bislang schwer. Die Bilanz ist nicht gut, sie ist aber im Vergleich zur direkten Konkurrenz dann vielleicht doch nicht so schlimm wie befürchtet.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.

Als der 1. FC Köln vor seinem letzten Topspiel an einem Samstagabend stand, da hatte Lukas Kwasniok überraschende Worte parat. Der Kölner Trainer gratulierte dem damals kommenden Gegner bereits zum Erfolg, da war die Kugel noch nicht einmal auf den Platz gelegt. Zu vernichtend ist die Samstagabend-Bilanz in dieser Spielzeit für die Geißböcke. Sechs Topspiele, sechs Niederlagen, dazu noch eine Partie am ungeliebten Karnevalssamstag und gegen eine Mannschaft aus der Top-6. Es brauchte keine besonders hellseherischen Fähigkeiten, um zu erahnen, dass die Glückwünsche – dem Galgenhumor zum Trotz – durchaus ihre Berechtigung hatten. Tatsächlich setzte sich der VfB Stuttgart dann bekanntlich auch nicht unverdient gegen die Kölner durch.

Einige Teams erst mit einem Punkt

Nun steht mit dem BVB das nächste Topspiel gegen eine Mannschaft aus der Top-6 an und Kwasniok könnte zumindest aufgrund der genannten Bilanzen die nächsten Glückwünsche verfassen. Die Bilanz gegen die Mannschaften, die sich Hoffnungen auf die Königsklasse machen, ist in der Tat mau. Vier Punkte gab es bislang in neun Begegnung – diese Zähler alle gegen Hoffenheim. Und da zuletzt der ein oder andere direkte Konkurrent eben die vermeintlichen Großen überraschte, wurden die Forderungen nach einem Erfolg gegen die Favoriten lauter. Dabei ist der FC im Kampf gegen die Topteams wahrlich nicht die schlechteste Mannschaft aus der unteren Tabellenhälfte. Die Kellerkinder Bremen, Heidenheim und Wolfsburg holten in ihren Begegnungen gegen die ersten Sechs der Liga jeweils nur einen Punkt.

Auch die Borussia liegt mit drei Zählern aus acht Spielen hinter dem FC. Allerdings hört es dann auch schon wieder auf. Der Hamburger SV hat nach dem Nachholspiel gegen Bayer Leverkusen fünf Zähler in geholt, die Mannschaft der Stunde aus Augsburg sechs. Am besten kommt Union Berlin mit den Teams aus dem oberen Tabellendrittel zurecht. Die Mannschaft von Ex-FC-Trainer Steffen Baumgart sammelte schon elf Punkte gegen die Teams von oben ein. Der FC hat am Samstagabend gegen Dortmund also die Chance, diese Bilanz ein wenig aufzupolieren. Allerdings wird das bekanntlich nicht leicht. Selbst, wenn Lukas Kwasniok die Vision hat, den Negativtrend der Samstagabendspiele ausgerechnet gegen den BVB zu brechen.

Vielmehr geht es für die Kölner in der näheren Zukunft dann darum, die Duelle gegen die direkte Konkurrenz zu gewinnen. Und da ist die Bilanz auch nicht die beste. Gegen Bremen, Union Berlin, St. Pauli, Heidenheim und Gladbach gab es jedenfalls keinen Sieg.


Zum Jahresbeginn die Leistungsträger: Die Hoffnung ruht beim 1. FC Köln auf den Rückkehrern

Jubel des 1. FC Köln nach dem Treffer von Linton Maina
, ,
Startseite » News

Zum Jahresbeginn die Leistungsträger: Die Hoffnung ruht beim 1. FC Köln auf den Rückkehrern

Gegen den BVB will der FC für die große Überraschung des Spieltags sorgen. Viel spricht aber nicht für den 1. FC Köln: Die Hoffnung ruht auf den Rückkehrern Alessio Castro-Montes und Linton Maina.

Zum Jahresauftakt waren sie die großen Gewinner, glänzten als Torschützen und Vorbereitet. Doch dann fielen Alessio Castro-Montes und Linton Maina verletzt aus. Am Samstag kehren sie gegen den BVB zurück.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.

Vor dem Duell gegen den BVB verbreitete FC-Coach Lukas Kwasniok ungewohnt deutlich seinen puren Optimismus. Der Trainer der Geißböcke hatte schon am vergangenen Freitag erklärt, er wolle den Negativtrend der Topspiele nun brechen. Sechs Spiele am Samstagabend, sechs Niederlagen lautet die bittere Bilanz. Am Donnerstag folgte dann eine „Vision“, die seine Spieler verfolgen würden. Der FC solle die erste Mannschaft der Liga sein, die – mal abgesehen von den Bayern – dem BVB eine Niederlage zufügen würde. Eine mutige Aussage. Denn die Dortmunder kassierten erst jüngst zwei bittere Pleiten, die sie um die Chance auf zwei Titel brachten. Die Mannschaft von Niko Kovac wird mit großer Wahrscheinlichkeit sehr viel Wiedergutmachung betreiben wollen. Ein kriselndes Team wie der FC könnte dann wiederum genau der richtige Gegner sein.

„Den nächsten Step machen“

Tatsächlich spricht dieser Tage nicht viel für den FC. Dortmund spielt beispielsweise eine starke Saison, während sich die Kölner mit doch hohem Tempo auf die Abstiegsplätze zu bewegen. Die Samstagabende waren zuletzt ebenfalls nicht die Punktelieferanten der Kölner. Und alleine die individuelle Qualität im Kader der Westfalen spricht schon Bände. Immerhin feierten die Kölner in den jüngsten Heimspielen gegen den BVB auch die ein oder andere Überraschung. Deutlich mehr Hoffnung machen den Kölnern aber zwei Personalien. Denn mit Alessio Castro-Montes und Linton Maina kehren gleich zwei Spieler wieder in den Kader zurück, die zuletzt schmerzlich vermisst wurden. Beide Akteure erlebten einen besonders starken Jahresauftakt, nachdem sie noch in der Hinrunde weit hinter den Erwartungen zurückgeblieben waren.

Jetzt, mit der Rückkehr der beiden Akteure, könne man in Sachen Stabilität „den nächsten Step“ machen, erklärte der Kölner Coach. Dabei wird zunächst nur Castro-Montes von Beginn an auflaufen. Der Schienenspieler bekam eine Startelf-Garantie, die nicht so wirklich überraschend kam. Denn gerade auf der rechten Seite hat der FC zuletzt personell seine Probleme. Jan Thielmann und Sebastian Sebulonsen fehlen bekanntlich. Da zuletzt „Monti“ eben auch noch nicht fit war, musste Lukas Kwasniok wieder puzzeln. Und das für den Trainer passende Teilchen hieß Jakub Kaminski. Nun aber gab der Coach zu, dass er den Polen lieber auf einer anderen Position sehen würde – eine Kette weiter vorne. Durch die Rückkehr von Castro-Montes kommen wenn man so will eigentlich zwei personelle Verstärkungen zurück.

Kaminski nicht immer im Flow

„Wir wollen mit Monti die Position auf der rechten Schiene geschlossen haben“, sagte der Coach. Kaminski wird dementsprechend wieder in der Offensivreihe agieren. „Bei uns ist es so, dass wir überlegen, wie er der Mannschaft am meisten helfen kann. Das führt dazu, dass er nicht immer im Flow ist“, erklärte Kwasniok. „Aber an seiner Einstellung und Qualität hat sich nichts geändert. Der Flow ist gerade nicht da, aber er stellt sich mit einem Torerfolg ein. Und das ist ja am Samstag schon wieder möglich.“ Mit sieben Torbeteiligungen ist der 22-Jährige noch immer einer der Topscorer der Geißböcke. Da würde auch Linton Maina gerne wieder hin. Und der Jahresauftakt war vielversprechend. In den vier Spielen vor seinem Rippenbruch erzielte der gebürtige Berliner zwei Tore und bereitete einen weiteren Treffer vor.


Erst Enttäuschung, dann Stolz: U21 reist nach Wiedenbrück-Achterbahn zum Derby

Evangelos Sbonias bei der U21
, ,
Startseite » News

Erst Enttäuschung, dann Stolz: U21 reist nach Wiedenbrück-Achterbahn zum Derby

Die Enttäuschung aufgrund des Last-Minute-Ausgleichs wich spätestens in der Busfahrt nach Hause dem Stolz: Die U21 des 1. FC Köln lieferte beim SC Wiedenbrück trotz mehr als einer Stunde in Unterzahl einen bemerkenswerten Kampf und ging zwischenzeitlich sogar in Führung.

Trotz des Remis gegen Wiedenbrück fand Trainer Evangelos Sbonias nach der Achterbahnfahrt der Gefühle Worte der Anerkennung für sein Team.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den ersten 5000 Instagram Followern verlost come-on-fc.com einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen und come-on-fc.com.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.


Die Ereignisse ähnelten sich – und trotzdem war die Erkenntnis hinterher eine gänzlich andere: Die U21 kassierte – wie schon in Wuppertal – weit in der Nachspielzeit noch ein Gegentor. Und während der spielentscheidende Gegentreffer zur 0:1-Niederlage in Überzahl beim WSV für enttäuschte Mienen bei den FC-Spielern sorgte, war die Stimmung schon kurz nach dem Abpfiff in Wiedenbrück anders.

“Da kann man stolz auf die Jungs sein“

Zwar sanken die FC-Talente abermals beim Schlusspfiff enttäuscht zu Boden, doch nach dem 2:2-Ausgleich des SC Wiedenbrück bei mehr als einer Stunde in Überzahl wich der Frust schon auf dem Heimweg im Bus einer anderen Gefühlslage: „Am Ende fühlt es sich im ersten Moment nicht so gut an“, gab Trainer Evangelos Sbonias zu, „aber mit so einer langen Unterzahl und so einer jungen Mannschaft mit vier Spielern in der Startelf, die U19 spielen können, so einen Kampf abzuliefern und in der zweiten Halbzeit auch so stabil zu verteidigen, da kann man stolz auf die Jungs sein. Das habe ich ihnen auch gesagt. Es ist ein gewonnener Punkt und den haben sich die Jungs auch redlich verdient.“

Luis Stapelmann feierte dabei im Zentrum der Dreier-Abwehrkette sein Debüt in der Regionalliga West. Der 19-jährige Innenverteidiger rückte aus der U19 auf und spielte direkt über die vollen 90 Minuten. Sbonias bilanzierte auf Nachfrage von come-on-fc.com: „Er hat in Unterzahl seine Defensiv-Qualitäten voll reinwerfen können, hat viele Infights gehabt, viele Luftduelle, die er gut gemacht hat.“ Der Einstand sei jedoch nicht spurlos am Abwehrspieler vorbeigegangen: „Er wurde am Ende am ganzen Körper von Krämpfen geschüttelt, weil er sich so verausgabt hat.“

“Das wird eine komplett andere Nummer“

Insofern dürfte Stapelmann mutmaßlich eher nicht zur Startelf zählen, wenn die U21 schon am Samstag (16 Uhr) ihr nächstes Auswärtsspiel bei der U23 von Borussia Mönchengladbach bestreitet. Die Fohlen liegen aktuell mit 38 Punkten auf dem fünften Platz der Tabelle, vier Zähler und drei Plätze vor der U21. „Das wird eine komplett andere Nummer“, ahnte Sbonias im Vergleich zum Wiedenbrück-Spiel, „das ist auch eine junge Mannschaft, die einen anderen Ansatz hat.“

Offen bleibt, ob Sargis Adamyan dem FC in Rheydt wieder zur Verfügung stehen kann. Der armenische Leistungsträger fehlte am Mittwochabend aufgrund muskulärer Probleme, wie Sbonias berichtete: „Da müssen wir schauen, wie es bis Samstag aussieht.“ Fehlen wird auf jeden Fall Ilias Elyazidi nach seiner roten Karte.

Die Vision des Gewinnens beim 1. FC Köln – So will Lukas Kwasniok den BVB knacken

Said El Mala im Hinspiel gegen Dortmund
, ,
Startseite » News

Die Vision des Gewinnens beim 1. FC Köln – So will Lukas Kwasniok den BVB knacken

Der FC befindet sich nach vier sieglosen Spielen in Serie im Krisenmodus. Ausgerechnet jetzt kommt eine der besten Mannschaften der Liga. Doch Lukas Kwasniok sieht durchaus seine Chance. So will der 1. FC Köln gegen den BVB punkten.

Im Hinspiel im Oktober vergangenen Jahres haben die Geißböcke bewiesen, dass sie gegen den BVB durchaus nicht chancenlos sind. Gereicht hat es am Ende nicht. Das soll sich im Rückspiel nun ändern.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.

Nach dem 0:2 gegen den FC Augsburg am vergangenen Freitag gab Lukas Kwasniok eine fast schon wild erscheinende Prognose ab. Der Trainer kündigte an, die Negativserie der verlorenen Topspiele ausgerechnet gegen Borussia Dortmund durchbrechen zu wollen. Ausgerechnet, weil der BVB trotz der jüngsten beiden Niederlagen gegen Atalanta Bergamo und Bayern München eine durchweg hervorragende Saison spielt. In der Liga kassierten die Westfalen genau zwei Niederlagen – beide gegen den FCB, belegen einen sehr guten zweiten Tabellenplatz und das auch mit sechs Zählern Vorsprung. Zwar kam das Aus in der Champions League früher als erwartet, doch die Mannschaft von Niko Kovac befindet sich immerhin auf direktem Weg in die Königsklasse der kommenden Saison.

„Wir können das“

Die Aufgabe wird also nicht leicht. Und doch scheint der Kölner Trainer seine doch mutige Aussage nicht nur aufgrund der Emotionalität nach dem 0:2 bei den Fuggerstädtern getroffen zu haben. „Es ist immer ein erstes Mal. Irgendwann sprichst du dein erstes Wort, fährst das erste Mal mit dem Rad in die Schule. Wir haben in dieser Saison noch kein Spiel am Samstagabend gewonnen“, sagte Kwasniok. „Und dann wird es irgendwann auch einfach Zeit. Es ist ja nicht so, dass wir uns aufs Fahrrad setzen, obwohl wir es gar nicht können. Wir können das.“ Der 44-Jährige betonte, dass man sich nicht nur von Ergebnissen würde leiten lassen. Das Füreinander in der Mannschaft geben dem Coach das Gefühl, das nächste Spiel gewinnen zu können.

Davon war nur beim letzten Auftritt recht wenig zu sehen. Und so sind die Zweifel des ein oder anderen Fans durchaus verständlich. Kwasniok erklärte, dass gegen den FCA die Überzeugung gefehlt habe, für einen Sieg viel zu machen. Das soll gegen die Borussia anders aussehen. Als Beispiel wie es klappen kann, dient das Hinspiel. Der FC spielte wie so oft gegen ein Topteam der Liga munter mit, hatte sogar selbst die Chance in Führung zu gehen und musste durch ein sehr spätes Gegentor dann doch die Pleite hinnehmen. Viel schlimmer war aber die schwere Verletzung von Timo Hübers. „In diesem Spiel haben wir unseren wichtigsten Spieler in der Abwehr verloren“, erklärte Kwasniok. „Wir haben dort 20 Minuten mit zehn gegen elf leidenschaftlich verteidigt, aber die Ecke in der 97. Minute konnten wir dann nicht mehr verteidigen.“

Jungs haben eine „Vision“

Gerade durch den Ausfall sei das Konstrukt in der Defensive ein wenig anfälliger gewesen. „Ich glaube, dass wir mit der Rückkehr von einigen Spielern nach und nach genau diese Stabilität auch wieder reinbekommen, ohne an offensiver Gefährlichkeit zu verlieren“, so Kwasniok. Für das Spiel am Samstagabend kehren Alessio Castro-Montes und Linton Maina wieder in den Kader zurück. Ersterer wird auch beginnen, erhielt eine Startelf-Garantie. Ansonsten fehlen die Langzeitverletzten, dazu Joel Schmied, Jan Thielmann, Sebastian Sebulonsen und Denis Huseinbasic. Kwasniok glaubt, „dass die Dortmunder nach wie vor ähnlich oder gleich spielen in der gleichen Herangehensweise, mit der gleichen Überzeugung, es sind die gleichen Abläufe, nur, dass sich halt jetzt noch mal perfektioniert haben in der Zwischenzeit.“

Der 44-Jährige weiß um die Qualität der Schwarzgelben. „Ja, die Dortmunder sind sehr sehr schwer zu bespielen. Weil sie unglaublich diszipliniert sind. Sie haben eine große körperliche Wucht und sind einfach bereit, Spiele dann 1:0 zu gewinnen“, erklärte der Trainer. Das aber nicht, ohne nicht auf die eigene Chance hinzuweisen. Der Trainer spürte diese „Woche wieder im Training zu 100 Prozent, dass die Jungs daran glauben, dass sie diese Vision haben tatsächlich nicht nur diese Samstagabend Fluch zu brechen, sondern auch eine große Mannschaft zu schlagen und den BVB sozusagen bis auf die Bayern die erste Niederlage zuzuführen.“ Dafür muss aber eine fast 180-Grad-Wende zum Spiel gegen den FCA gelingen.  


Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den ersten 5000 Instagram Followern verlost come-on-fc.com einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen und come-on-fc.com.