Zweite Runde des DFB-Pokals ausgelost: Der 1. FC Köln trifft zu Hause auf Union Berlin

Das Objekt der Begierde: DFB-Pokal
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Zweite Runde des DFB-Pokals ausgelost: Der 1. FC Köln trifft zu Hause auf Union Berlin

Am Tag nach der bitteren 1:4-Pleite in Stuttgart richtet sich der Blick der Geißböcke wieder ein wenig nach vorne. Zumindest wurde die zweite Runde ausgelost im DFB-Pokal: Der 1. FC Köln trifft auf Union Berlin und damit den Ex-Verein von René Wagner. Der FC hat Heimrecht.

Die Niederlage von Stuttgart ist kaum verdaut, da richtet sich die Aufmerksamkeit der Kölner zumindest zwischenzeitlich auf Ende Oktober. Denn dann findet die 2. Runde des Pokals statt. Und seit Samstag steht der Gegner der Geißböcke fest. Der FC trifft auf Union Berlin – und das im eigenen Stadion.

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Mit dem glücklichen 2:1-Erfolg bei den Würzburger Kickers haben die Geißböcke die zweite Runde des Pokals erreicht. Dort geht es also nun gegen .Union Berlin. Und nicht nur das, die Kölner zogen auch ein Heimspiel. Das ergab die Auslosung am Samstagabend im Rahmen der ARD-Sportschau. Der Weltmeister von 2014, Bastian Schweinsteiger, fungierte als „Losfee“. Insgesamt trafen die Teams in Pflichtspielen schon 20 Mal aufeinander. Dabei sieht die Bilanz als Bundesligisten nicht wirklich gut aus. Von den zwölf Begegnungen gewann der FC gerade einmal eine. Insgesamt setzten sich die Kölner sechs Mal gegen die Eisernen durch. Den letzten Sieg gab es im Mai 2024 (3:2). Im Pokal gab es die Begegnung noch nicht. Der FC ist damit einer der Clubs, die ein Bundesliga-Duell gezogen haben. Der BVB empfängt Bremen, Hamburg spielt gegen Frankfurt und Paderborn empfängt den VfB Stuttgart.

Die 2. Runde des Pokals wird am 27. und 28. Oktober ausgetragen. In der Vorsaison war bekanntlich in der 2. Runde gegen den FC Bayern München Schluss. Nun soll es einen Schritt weitergehen. Das sicher auch aus finanziellen Gründen. Denn beim Erreichen der 3. Runde winken den Kölnern mehr als 900.000 Euro. Das Achtelfinale wird auch noch in diesem Jahr ausgetragen. Mit so richtig viel Ruhm bekleckerte sich bekanntlich keine Mannschaft in der 1. Runde.

Die Prämien im DFB-Pokal 2026/27 auf einen Blick:

1. Runde: 228.189
2. Runde: 456.377 Euro
Achtelfinale: 912.755 Euro
Viertelfinale: 1,83 Millionen Euro
Halbfinale: 3,65 Millionen Euro
Finale: 4,02 Millionen Euro
DFB-Pokal-Sieger: 6,04 Millionen Euro

Wie oft hat der FC den DFB-Pokal schon gewonnen?

Die Geißböcke haben den Cup schon vier Mal gewonnen. In den Spielzeiten 1967/1968, 1976/1977, 1977/1978, 1982/1983 gingen die Cups in die Domstadt.

Wie weit kam der FC in der Saison 2025/26?

Für den FC wurde der FC Bayern München zum Stolperstein. Trotz guter Leistung unterlagen die Kölner dem Rekordmeister.

Wie viel Ablöse hat der FC für Skhiri bezahlt?

Laut verschiedener Quellen hat der FC eine Ablöse in Höhe von ungefähr 1,5 Millionen Euro an Eintracht Frankfurt bezahlt. Sein Marktwert liegt jedoch bei rund 5 Millionen Euro.

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Überraschungs-Einsatz von Imad Rondic: Mehr Zeichen als Comeback-Geschichte, aber ein seltsames – für die Mitspieler

Imad Rondic bleibt das Sorgenkind des 1. FC Köln
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Überraschungs-Einsatz von Imad Rondic: Mehr Zeichen als Comeback-Geschichte, aber ein seltsames – für die Mitspieler

Mit einer Einwechslung von Imad Rondic für den FC am zweiten Spieltag hatte vor einigen Tagen wohl noch niemand gerechnet. FC-Trainer René Wagner brachte den Stürmer jedoch in den Schlussminuten der Partie gegen den VfB Stuttgart und wollte damit ein Zeichen setzen. Es ist zwar ein Zeichen, jedoch nicht unbedingt das beste für die Mitspieler, die auf der Bank blieben beim 1. FC Köln. Imad Rondics Einwechslung wirft Fragen auf.

Sicherlich war der Bundesliga-Auftritt von Imad Rondic auch den Ausfällen im Kader der Geißböcke geschuldet. Für den Bosnier sicherlich ein positives Zeichen, aber wie sieht es beim Rest der Mannschaft aus? Welche Wirkung erzeugt die Entscheidung von René Wagner und welche Botschaft sendet er damit?

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Der Fußball schreibt bekanntlich kuriose Geschichten. Nicht oft, aber ab und an. Von daher lassen sie sich auch eher selten herausbeschwören. Nach den Worten von René Wagner haben die Geißböcke eine solche Geschichte zu schreiben versucht. „Nach dem 3:1 war die Marschroute, auf das 3:2 zu gehen. Im Fußball sind schon die verrücktesten Dinge passiert, deshalb haben wir uns für Imad entschieden“, sagte der Kölner Coach am späten Freitagabend in den Katakomben der Stuttgarter Arena. Dass Imad Rondic das 3:2 an diesem Abend erzielen würde, war für die Fans vor nicht einmal einer Woche undenkbar und bei seiner Einwechslung in der 90. Minute (!) ebenfalls äußerst unwahrscheinlich. Zum einen, weil nur noch wenige Sekunden zu spielen waren (die aber offensichtlich für ein weiteres Tor reichten), weil der FC eigentlich seit der 60. Minute nicht mehr zurück ins Spiel gefunden hatte (und trotzdem noch traf), vor allem aber, weil der Spieler in den vergangenen anderthalb Jahren ziemlich viel Torgefahr vermissen ließ.

Eine Überraschung

Doch Wagner wurde noch präziser bei seiner Erklärung, sagte, man habe seine Geschichte belohnen wollen. „Imad hat sich acht Wochen den Arsch aufgerissen. Spieler, die ihr Herz auf dem Platz lassen, im Individualtraining sind und nie aufgeben, immer versuchen, jeden Tag das Beste herauszuholen, die haben es verdient, bei uns im Bundesligakader stattzufinden“, sagte der Coach weiter. So weit so gut, doch darf man sich schon fragen, was denn die Geschichte von Rondic ist. Der Stürmer wurde bekanntlich noch vor der Saisonvorbereitung ausgemustert. Nicht nur das, dem Spieler wurde mitgeteilt, er könne sich einen neuen Verein suchen. Die „Geschichte“ war also schon ein wenig vom Verein vorgeschrieben. Das war allerdings auch kein Wunder. Schließlich glänzte Rondic weder beim FC noch bei seinen Leihvereinen Preußen Münster und zuvor Raków Częstochowa. Der Stürmer glänzte seit seinem Wechsel nach Köln im Februar 2025 grundsätzlich eher nicht. Dem Vernehmen nach hat es auch in diesem Sommer kein passendes Angebot gegeben.

Dass sich der Angreifer über sein Individualtraining – das vor allem dem Umstand geschuldet war, keinen Abnehmer gefunden zu haben – empfohlen hat, sollte im Leistungssport keine ganz große Überraschung sein. Im Fall von Rondic ist es das aus genannten Gründen dann schon. Natürlich ist es auch ehrenwert, dass der Spieler alles gibt. Nur ist davon auszugehen, dass sich auch die anderen Spieler, auch jene, die eben dann nicht zum Einsatz kamen, den „Arsch“ aufgerissen haben. Zumindest sollte das in einem Job, in dem das Leistungsprinzip so bedeutend ist, eine Voraussetzung sein. Das vermeintlich gut gemeinte Zeichen, könnte also von dem ein oder anderen Bankdrücker dann auch anders ausgelegt werden. Es wäre schon spannend zu wissen, ob Rondic auch im Kader gestanden hätte, wenn mit Said El Mala und Thijs Dallinga nicht zwei potenzielle Startkandidaten ausgefallen wären. Denn zur Wahrheit gehört auch, dass Wagner aufgrund von Verletzungen und Erkrankungen keinen Spieler zu Hause ließ.

„Wer sich bei uns den Arsch aufreißt, wird Fußball spielen“

Rondic setzte in seinen Minuten dann wiederum eher kein Zeichen. Der Stürmer klärte vor dem 1:4 den Ball Richtung Josha Vagnoman, der aus 18 Metern volley in den Winkel traf. „Ob es für weitere Einsätze reichen wird, weiß ich nicht. Aber für heute war es mir wichtig, auch der Mannschaft das Zeichen zu geben: Wer sich bei uns den Arsch aufreißt, wird Fußball spielen.“ Ob das auch weiterhin für Rondic gilt, ist mehr als fraglich. Schon kommende Woche dürfte sich die Kadersituation weiter entspannt haben, Luca Waldschmidt, Said El Mala, Thijs Dallinga, aber auch Defensivspieler Sebastian Sebulonsen eine Option werden. Rondic dürfte dann wieder außen vor sein. Das wird er wissen, das wird Wagner und das wird erst recht Thomas Kessler wissen. Dem Vernehmen nach wird auch weiterhin nach einer Lösung gesucht. Denn Fakt ist, Rondic gehört beim FC zu den Besserverdienern, der Vertrag läuft noch bis 2029. Also möglicherweise wollte der FC auch ein Zeichen an mögliche Interessenten schicken. Ob das aufgeht, ist die nächste Frage.

Wann hat Ellyes Skhiri beim 1. FC Köln gespielt?

Skhiri spielte von 2019 bis 2023 für den FC und bestritt in dieser Zeit 118 Spiele für den Club. Zudem erzielte er 17 Tore unter anderem in der UEFA Conference League.

Trägt Skhiri die gleiche Rückennummer wie in seiner ersten Kölner Zeit?

Nein. Während seiner ersten Zeit in Köln trug Skhiri die Rückennummer 28. Diese ist seit der Saison 2025/26 jedoch an Sebastian Sebulonsen vergeben. Deswegen trägt Skhiri nun, passend zu seiner Position, die Nummer 6 auf dem Rücken.

Wie viel Ablöse hat der FC für Skhiri bezahlt?

Laut verschiedener Quellen hat der FC eine Ablöse in Höhe von ungefähr 1,5 Millionen Euro an Eintracht Frankfurt bezahlt. Sein Marktwert liegt jedoch bei rund 5 Millionen Euro.

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Verdienter Erfolg in Mainz: Frauen des 1. FC Köln trotzen Verletzungspech und setzen ein Ausrufezeichen

Vanessa Leimenstoll erzielte das 3:0 für den FC
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Verdienter Erfolg in Mainz: Frauen des 1. FC Köln trotzen Verletzungspech und setzen ein Ausrufezeichen

Die Fußballerinnen des FC sind ihrer Favoritenrolle am 3. Spieltag der Frauen-Bundesliga gerecht geworden und feierten den zweiten Saisonsieg. Die Frauen des 1. FC Köln bezwingen Mainz 4:0. Für die Mannschaft von Britta Carlson geht es damit ein Stück weit in der Tabelle nach oben.

Trotz der dünnen Personaldecke aufgrund zahlreicher Verletzungen haben die Frauen des FC den zweiten Saisonsieg in der Bundesliga eingefahren und springen damit vorerst auf den dritten Tabellenplatz.

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Wie berichtet musste FC-Trainerin Britta Carlson auf zahlreiche Spielerinnen beim Auswärtsspiel in Mainz verzichten. Und dennoch ließen die Kölner Frauen keinen Zweifel daran, wer der Favorit dieser Begegnung sein würde. Von Beginn an spielten nur die Kölnerinnen und erspielten sich dementsprechend auch ihre Chancen. Laura Feiersinger und Lydia Andrade hatten in den ersten Minuten bereits die Chance auf die Führung, vergaben aber noch. Auf der anderen Seite suchte Chiara Bouziane den Abschluss, scheiterte aber an Lisa Schmitz im Kölner Kasten. Taylor Ziemer machte es schließlich besser. Im klassischen Stile einer Mittelstürmerin traf die 28-Jährige mit einer starken Drehung in den Giebel. Der FC blieb weiter am Drücker, legte aber zunächst nicht nach. Erst wenige Minuten vor dem Seitenwechsel drehten die Kölner noch einmal auf. Nach einem Foulspiel an Andrade traf Sophie Nachtigall per Strafstoß zum 2:0 und nur wenige Minuten später erhöhte Vanessa Leimenstoll nach einem Eckball sogar auf den 3:0-Pausenstand.

Zawistowska trifft kurz vor Spielende

Nach dem Wechsel tat Mainz mehr fürs Spiel. Wohl auch, weil die Kölnerinnen die Rheinhessen nun nicht mehr so früh attackierten, nicht mehr so viel Risiko gehen mussten. Wirklich viel bekam die Kölner Keeperin aber auch weiterhin nicht zu tun. Aber auch die Geißböcke taten nicht mehr als nötig. Erst in der Schlussphase wurde der FC noch einmal zwingend. Die erst kurz zuvor eingewechselte Weronika Zawistowska wurde von Bremer geschickt und erhöhte auf 4:0. In den letzten Minuten passierte nichts mehr. Die Kölner Frauen setzten sich verdient durch und belegen aktuell den dritten Tabellenplatz. Allerdings stehen noch einige Spiele aus. Am kommenden Wochenende ist Union Berlin zu Gast in Köln.

1. FC Köln: Schmitz – Bohnen, Vogt, Gerhardt – Sterner (82. Zawistowska), Feiersinger, Elsen, Leimenstoll (62. Zeller) – Andrade (62. Jessen), Nachtigall (78. Bremer), Ziemer (78. Donhauser); Tore: 1:0 Ziemer (16.), 2:0 Nachtigall (41./FE), 3:0 Leimenstoll (45.), 4:0 Zawistowska (88.)


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    Sechs Gegentore in zwei Ligaspielen – die Abwehr des 1. FC Köln ist weiterhin eine Baustelle

    Gideon Mensah war noch der beste Abwehrspieler
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    Sechs Gegentore in zwei Ligaspielen – die Abwehr des 1. FC Köln ist weiterhin eine Baustelle

    Die sieben Gegentreffer in den Generalprobe-Spielen gegen den SC Paderborn im August sollten eigentlich eine Warnung sein. Doch nun folgte die nächste dicke Packung. Eine, die noch höher hätte ausfallen müssen für den 1. FC Köln: Wird die Abwehr zum Problem?

    Sechs Tore kassierten die Kölner schon in den bisherigen beiden Liga-Spielen. Das gegen Top-Teams der Liga, die andere Ambitionen haben. Doch schon in der Vorbereitung fielen Schwierigkeiten im Defensivverbund auf. Und das könnte zum Problem werden.

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    Wirklich laut schienen die Alarmglocken bei den FC-Verantwortlichen nach der 1:4-Niederlage beim VfB Stuttgart am Freitagabend nicht zu schrillen. Trotz des teils desolaten Auftritts der Kölner Hintermannschaft, verfielen weder René Wagner noch Thomas Kessler in blanke Hysterie. Im Gegenteil: Die Kölner Verantwortlichen benannten da auch gute Aspekte. So gab Kessler zwar zu, dass es viele Dinge gäbe, die man dann auch mal analysieren und ansprechen müsse, der Geschäftsführer sagte aber auch, dass er viel Positives gesehen habe. „Ich finde, wir hätten drei, vier Tore schießen können. Wir können jetzt natürlich nicht immer davon ausgehen, dass jeder Schuss in der Bundesliga auch ein Treffer ist“, so der Geschäftsführer.

    Stimmt. Und aus Kölner Sicht war das auch gut so. Denn wenn es so wäre, hätte der FC vielleicht drei Treffer auf dem Konto gehabt, aber Stuttgart gefühlt zweistellig dagestanden. Gerade die Kölner Hintermannschaft dürfte froh gewesen sein, als es ohne die große Nachspielzeit in die Kabine ging.


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    Thomas Kessler will nichts „in Frage stellen“

    Die Stuttgarter Offensive hatte leichtes Spiel, kam gleich zu mehreren Großchancen und scheiterte wahlweise am Aluminium, den eigenen Nerven oder eben dem Kölner Keeper. Unter anderem prüften Josha Vagnoman und Dzenan Pejcinovic innerhalb von wenigen Minuten gleich doppelt die Stabilität der Latte. Deniz Undav und Grische Prömel fanden im FC-Torhüter ihren Meister. Die Stuttgarter Offensivspieler brannten ein größeres Feuerwerk ab, als die FC-Fans vor dem Spiel mit Pyros aus dem Block.

    Und das eben auch, weil die Gäste-Abwehr viel zu löchrig, unorganisiert, chaotisch war. Trotz der Verpflichtung der beiden Defensiv-Routiniers Luka Lochoshvili und Gideon Mensah, immerhin beide Nationalspieler und mit dreistelligen Pflichtspielen in den Beinen, fehlt es der Kölner Abwehr an Stabilität. „Das ist eine Champions-League-Mannschaft. Da kann man auch mal mit drei Toren im Unterschied ein Fußballspiel verlieren“, sagte Kessler. „Es gibt für mich keinen Anlass, irgendwas jetzt in Frage zu stellen“, so Thomas Kessler.

    Tatsächlich ist die Saison noch jung und die Kölner spielten in der Liga zum Auftakt gegen den Tabellenvierten und den Tabellenfünften der Vorsaison. Kessler betonte zu recht, dass Stuttgart eine „andere Kragenweite“ sei. Der Champions-League-Teilnehmer hat andere Ambitionen, kann von der Bank anders nachlegen, mit Akteuren wie Jamie Leweling oder Ermedin Demirovic. „Ich glaube, die spielen nicht ohne Grund in der Champions League und haben dann auch nicht ohne Grund andere Saisonziele“, erklärte Kessler. Nur sind die Probleme in der Defensive nun keine Neuheit. Auch gegen den Drittligisten aus Würzburg sah die Kölner Defensive nicht immer gut aus.

    Vor allem aber schimmern da dann noch die sieben Gegentreffer aus den beiden Testspielen gegen den SC Paderborn vor knapp drei Wochen durch – immerhin ein Liga-Konkurrent, den man gerne hinter sich lassen würde und eben die Generalprobe vor dem Pflichtspielstart und damit ein Spiel eher zum Ende der Vorbereitung. Für René Wagner geht es nun darum, möglichst schnell Stabilität in der Hintermannschaft zu finden. Denn geht die Tendenz weiter in diese Richtung, werden die Alarmglocken doch schnell schrillen.

    Hat sich der 1. FC Köln in der Defensive verstärkt?

    Mit Gideon Mensah, Borna Sosa und Luka Lochoshvili haben die Geißböcke in der Hintermannschaft viel Erfahrung dazu verpflichtet.

    Wie viele Spieler hat der FC im Sommer verpflichtet?

    Ohne die nachverpflichteten Leihen haben die Kölner zehn neue Spieler geholt. Allerdings sind darunter mit Gil Neves und Martin James auch Akteure, die für die U21 vorgesehen sind.

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    „Kinderfußball“ und die fehlende „richtige Einstellung für den Beruf“: Trainer Hartmann findet nach U21-Pleite des 1. FC Köln sehr deutliche Worte

    Manuel Hartmann von der U21 des 1. FC Köln
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    „Kinderfußball“ und die fehlende „richtige Einstellung für den Beruf“: Trainer Hartmann findet nach U21-Pleite des 1. FC Köln sehr deutliche Worte

    Es war eine gute Gelegenheit, um sich im Spitzenfeld der Regionalliga West festzusetzen. Doch die U21 des 1. FC Köln schafft es weiterhin nicht, konstant gute Leistungen abzurufen. Trainer Manuel Hartmann war entsprechend bedient nach dem 1:2 in Bonn und fand sehr deutliche Worte im Gespräch mit come-on-fc.com.

    Am Freitag hat die Kölner Reserve gegen den Bonner SC eine Niederlage hinnehmen müssen. Nach dem Duell fand Trainer Manuel deutliche Worte.

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    Die U21 hätte – zumindest für eine Nacht – auf den zweiten Platz der Regionalliga West springen und sich im vorderen Bereich der Tabelle festsetzen können. Doch die FC-Talente schaffen es in dieser Saison weiterhin nicht, zwei Siege in Folge einzufahren. Drei Tage nach dem souveränen 4:0 bei der U21 des VfL Bochum setzte es eine knappe, aber hochverdiente 1:2-Niederlage beim Bonner SC. Für die Bundesstädter, die zuletzt dreimal in Folge unentschieden spielten, war es der erste Saisonsieg. Bemerkenswert: Obwohl der Trainer Manuel Hartmann in Bonn bis auf den Torwart – Martin James kam für Mikolaj Marutzki – derselben Startelf vertraute, die drei Tage zuvor Bochums U21 beim 4:0 dominierte, wirkte die Kölner Mannschaft wie ausgewechselt. Nichts war mehr zu sehen von der Leichtigkeit im vergangenen Spiel.

    “Das ist ein Kopfthema“

    „Das ist ein Kopfthema“, erklärte Hartmann kurz nach dem Abpfiff gegenüber come-on-fc.com, „das ist ganz klar. Auch letzte Saison schon. Immer wenn die Mannschaft sich in die vorderen Bereiche schieben kann, sind solche Aussetzer-Spiele. Das ist dieser Reife-Prozess, von dem ich spreche. Das sind die Spiele, in denen man sich die Punkte in der Regionalliga holt, um sich die Plätze vorne auch zu verdienen.“ Genau davon ist die U21 aber in diesen Wochen noch weit entfernt. Ein Platz in der Spitzengruppe war zwar formal auch nie das erklärte Saisonziel, dennoch ist der FC vom Potenzial her zweifellos weit oben in der Regionalliga anzusiedeln. Entsprechend ärgerte sich der Trainer: „Wenn man dann so agiert wie wir heute, ist das Kinderfußball, wenn man nicht um die zweiten Bälle kämpft.“

    Hartmann wurde noch drastischer mit Blick auf die Bundesliga-Bühne: „Wenn man es manchmal sieht in der Alten Försterei, da wird gekämpft um die zweiten Bälle und dafür wollen wir sie vorbereiten. Das müssen die Jungs aber auch annehmen. Wenn ich aber den einen oder anderen Akteur sehe, dann weiß ich nicht, ob er die richtige Einstellung für seinen Beruf mitbringt.“ Echte Leidenschaft zeigten einige FC-Talente erst nach dem Schlusspfiff, als sie sich auf die Pöbeleien Bonner Zuschauer auf dem Weg in die Kabine einließen – zum Missfallen des Trainers: „Das Verhalten nach dem Spiel gefällt mir nicht, dass man sich mit dem Gegner ständig anlegen muss. Das ist peinlich für mich. Wir haben genug mit uns zu tun, da müssen wir besser werden.“

    “Dann erwarte ich einfach…“

    Hartmann deutete an, dass seine Schützlinge vom Kopf her nicht richtig auf das Spiel eingestellt gewesen seien: „Wir wussten, dass es regnen wird. Wir wussten, dass es auch ein sehr direktes Spiel wird von unserem Gegner. Dann erwarte ich einfach, dass man sich da als Spieler mental darauf vorbereitet.“ Nicht einmal die Führung, die den Spielverlauf bis dahin auf den Kopf stellte, sorgte für Sicherheit: „Mir hat es als Trainer eine gewisse Sicherheit gegeben, meinem Trainer-Staff auch. Dann ist es halt ein schwieriges Spiel und da zeigt sich, wer an dem Tag eine breite Brust hat.“ Hier wiederum kam noch Gil Neves ins Spiel, der zweimal körperlich ein Zeichen setzte, beide Male verwarnt wurde und in der Summe vorzeitig vom Platz musste: „Das tut mir für Gil sehr leid, der für mich diese breite Brust heute gezeigt hat, der dann die Zweikämpfe annimmt. Solche Spielertypen finde ich super, die dann versuchen voranzugehen. Es waren heute einige, die sich versteckt haben und damit bin ich nicht einverstanden.“

    Unterm Strich stehen für die U21 nach der englischen Woche nur vier von neun möglichen Punkten: „Es ist sehr ärgerlich, weil du einfach gut was hättest erreichen können und das haben wir nicht getan.“ Das Gesetz der Serie macht immerhin Mut: Genauso, wie auf ein gutes in dieser Saison stets ein schlechtes Spiel folgte, folgte andersherum auch stets ein gutes. Demzufolge dürfte die U21 am Sonntag gegen Bergisch Gladbach wieder punkten: „Es wird wieder ein ähnliches Spiel, in dem wir einen anderen Reifeprozess brauchen“, mahnte Hartmann abschließend.

    Trotz 1:4-Pleite des 1. FC Köln: Nur Mikey Moore lässt sein Können aufblitzen

    Mikey Moore vom 1. FC Köln im Duell gegen den VfB Stuttgart
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    Trotz 1:4-Pleite des 1. FC Köln: Nur Mikey Moore lässt sein Können aufblitzen

    Mit einer verdienten 1:4-Niederlage kehrt der 1. FC Köln vom Auswärtsspiel gegen den VfB Stuttgart zurück. Auch in der Höhe ging die Niederlage vollkommen in Ordnung, wenn überhaupt gab es unter den Feldspielern nur einen Lichtblick beim 1. FC Köln: Mikey Moore lässt seine Qualität aufblitzen.

    Viele FC-Fans hatten sich bereits auf die junge Offensiv-Flügelzange Said El Mala und Mikey Moore gefreut. Doch El Mala fiel krankheitsbedingt aus und Moore stand etwas überraschend nicht in der Anfangsformation. Und dennoch war der Engländer von den Feldspielern wohl der einzige Lichtblick.

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    So wirklich laut soll es in der Kabine nicht geworden sein – glaubt man zumindest den Worten von FC-Trainer René Wagner. „Wir haben in der Halbzeit versucht, den Jungs die richtigen Dinge mit auf dem Weg zu geben“, so der Coach. Veränderungen waren auch dringend nötig. Denn die Kölner erwischten im Duell gegen den VfB wahrlich nicht ihren besten Tag. Einzig Marvin Schwäbe war es zu verdanken, dass die Geißböcke nicht schon zur Halbzeit deutlich höher zurückgelegen haben. Der Kölner Keeper parierte gleich mehrfach in höchster Not. Zwar betonten die FC-Verantwortlichen nach dem Spiel mehrfach, dass auch Köln zu guten Möglichkeiten gekommen war, alleine der xGoal-Wert verriet aber die Wahrheit. Der VfB hätte das Spiel schon zur Halbzeit entscheiden können, wenn nicht müssen. So reagierte René Wagner zur Pause, stellte das Team um und gab auch seinen neuen Spielern ein paar Worte mit auf den Weg. Und dies Maßnahmen zeigten Wirkung.


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    „Wir wissen alle, dass er eine brutale Qualität hat“

    Vor allem Mikey Moore drehte direkt auf, war unter den Feldspielern wohl der einzige Lichtblick bei den Geißböcken. „Wir wissen alle, dass er eine brutale Qualität hat. Er ist in der zweiten Halbzeit reingekommen, hat das Spiel auch verändert“, so Wagner. „Er will immer den Ball haben, ist immer aktiv, hat Lösungen nach vorne. Wenn er sich da heute schon belohnt hätte, dann hätten wir nach einem 1:1 anders da gestanden.“ Doch Moore belohnte sich nicht und stellte somit auch das Spiel nicht auf den Kopf. Der FC kassierte in der Drangphase, die Moore sicherlich mit entfacht hatte, das 0:2 und kurz darauf sogar das 0:3. Der Stecker war gezogen, der Deckel drauf. Daran änderte auch das 1:3-Eigentor der Stuttgarter nichts mehr. Das Traumtor zum 1:4 markierte dann auch den Spielstand, der den Leistungen beider Team gerecht wurde.

    Auch der Zauber des Neuzugangs Moore verflog im Laufe der zweiten Halbzeit zunehmend – kein Wunder, bei dem Spielstand. Und doch war es der erst 19-jährige Engländer, der dem Spiel einen anderen Verlauf hätte geben können. „Für uns ist es wenig überraschend, dass er gut ist“, sagte Thomas Kessler. Immerhin hatten die Kölner sich wochenlang um den Spieler bemüht. Wie von come-on-fc.com berichtet, war es eine Hängepartie. Der FC hatte sich schon lange mit dem Spieler geeinigt, auch Tottenham war zunächst einverstanden. Es folgte ein Hin und Her und erst Anfang der Woche die endgültige Einigung. Dass die Kölner für den Spieler keine Kauoption vereinbaren konnten, ist nicht als Schwäche im Verhandlungsgeschicks eines Thomas Kesslers zu werten. Vielmehr umschreibt dieser Umstand die Qualität, die man auch in England in dem Spieler sieht. Tottenham hat noch viel mit Moore vor, nur eben jetzt noch nicht. Das sieht man in Köln ganz anders.

    „Heute hat man gesehen, was er für Qualitäten hat. Wenn wir die bei ihm immer auf dem Platz kriegen und er sich gut eingewöhnt und das abrufen kann, dann ist das ein Spieler für uns, der eine enorme Klasse hat und den wir absolut brauchen werden“, so Marvin Schwäbe. Dementsprechend dürfen sich die Kölner auf weitere gelungene Auftritte des 19-Jährigen freuen, dann sicherlich auch von Beginn an und im Doppelpack mit Said El Mala.

    Wann hat Ellyes Skhiri beim 1. FC Köln gespielt?

    Skhiri spielte von 2019 bis 2023 für den FC und bestritt in dieser Zeit 118 Spiele für den Club. Zudem erzielte er 17 Tore unter anderem in der UEFA Conference League.

    Trägt Skhiri die gleiche Rückennummer wie in seiner ersten Kölner Zeit?

    Nein. Während seiner ersten Zeit in Köln trug Skhiri die Rückennummer 28. Diese ist seit der Saison 2025/26 jedoch an Sebastian Sebulonsen vergeben. Deswegen trägt Skhiri nun, passend zu seiner Position, die Nummer 6 auf dem Rücken.

    Wie viel Ablöse hat der FC für Skhiri bezahlt?

    Laut verschiedener Quellen hat der FC eine Ablöse in Höhe von ungefähr 1,5 Millionen Euro an Eintracht Frankfurt bezahlt. Sein Marktwert liegt jedoch bei rund 5 Millionen Euro.

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    Schwacher Auftritt: Es regnet Fünfen – Die Einzelkritik zum Spiel des 1. FC Köln gegen Stuttgart

    Paul OKON-Engstler im Duell mit dem VfB Stuttgart (Foto: Alex Grimm/Getty Images)
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    Schwacher Auftritt: Es regnet Fünfen – Die Einzelkritik zum Spiel des 1. FC Köln gegen Stuttgart

    Am Freitagabend musste der FC mit der 1:4-Pleite eine bittere Niederlage gegen den VfB hinnehmen. Beim Duell bei den Schwaben gab es nicht allzu viele Lichtblicke. So bewerten wir den 1. FC Köln gegen Stuttgart.

    Nach dem Sieg zum Bundesliga-Auftakt gegen die TSG Hoffenheim am vergangenen Wochenende, konnte der FC am zweiten Spieltag keine Punkte mit nach Hause nehmen, hätten sich sogar nicht über ein noch deutlicheres Ergebnis wundern dürfen. Die Leistungen der FC-Profis fallen dementsprechend aus.

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    Marvin Schwäbe
    3-
    Marvin Schwäbe

    Bitterer Abend für den Schlussmann. Bei allen Gegentreffern machtlos. Zeigte gegen Undav, Prömel, Chabot und Jeltsch starke Paraden. Machte auch seinen einzigen Fehler gegen Pejcinovic unmittelbar wieder gut.

    Alessio Castro-Montes
    3-
    A. Castro-Montes

    War mit Chris Führich völlig überfordert. Beide Lattentreffer entstanden über seine Seite. Ermöglichte durch ein Luftloch Undavs Chance auf das 1:0. Nach vorn ohne Impulse und ließ seinen Vordermann zu oft allein.

    Jahmai Simpson-Pusey
    4+
    J. Simpson-Pusey

    War der bessere der beiden Innenverteidiger. Klärte einige gefährliche Hereingaben und schaltete sich trotz einiger Fehler auch offensiv mit ein. Reihte sich aber in die gesamte Defensivleistung ein.

    Luca Lochoshvili
    5
    Luca Lochoshvili

    Kam erstmals komplett an seine Grenzen. Beim Lattentreffer von Pejcinovic zu passiv. Ließ sich beim 0:1 von El Khannouss zu leicht tunneln. Leistete sich zahlreiche leichte Abspielfehler und ermöglichte dem VfB dadurch gefährliche Situationen.

    Gideon Mensah
    3-
    Gideon Mensah

    Noch der beste Abwehrspieler. Zeigte gegen Vagnoman phasenweise eine ordentliche Leistung und hatte zwischenzeitlich eine Zweikampfquote von 100 Prozent. War aber mit der Abwehr auf verlorenem Posten.

    Paul Okon-Engstler
    5
    P. Okon-Engstler

    Ganz schwacher Auftritt des Australiers. Ließ sich in den Zweikämpfen zu leicht abkochen und offenbarte im Spiel mit dem Ball zahlreiche technische Fehler. Wurde zur Halbzeit zu Recht von René Wagner ausgewechselt.


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    Nur ein kleiner Lichtblick – ein sehr kleiner

    Tom Krauß
    4
    Tom Krauß

    In der ersten Halbzeit fast ausschließlich mit Defensivarbeit beschäftigt. Spekulierte beim 1:0 auf die falsche Seite und ermöglichte El Khannouss dadurch viel Freiraum. Hätte den Ausgleich erzielen können, setzte den Ball jedoch ans Außennetz.

    Jan Thielmann
    5
    Jan Thielmann

    Beim 0:1 gegen El Khannouss im Zweikampf zu passiv. Verlor in der gegnerischen Hälfte zudem zu leicht die Bälle. Probierte es kurz vor der Pause nach einer Ecke aus der Distanz, setzte den Versuch aber knapp vorbei. Blieb zur Halbzeit in der Kabine.

    Isak Johannesson
    4+
    Isak Johannesson

    Der Isländer war in der ersten Halbzeit überhaupt nicht zu sehen. Nach dem Seitenwechsel mit der Chance auf den Ausgleich, setzte den Ball jedoch knapp vorbei. Leitete das 1:3 mit einem guten Pass auf Reigan Heskey ein.


    Linton Maina
    4-
    Linton Maina

    Zeigte sich im Spiel nach vorn sehr bemüht. Sein klasse Zuspiel auf Thielmann in der ersten Hälfte konnte gerade noch geklärt werden. Arbeitete zudem viel nach hinten und unterstützte Castro-Montes und Mensah in der Defensive.

    Ragnar Ache
    5
    Ragnar Ache

    Wurde in der ersten Halbzeit von Jeff Chabot komplett abgemeldet. Konnte kaum Bälle festmachen und leistete sich immer wieder technische Unsauberkeiten. Bereitete immerhin Moores Chance auf den Ausgleich vor. Blieb mit seinen Abschlüssen stets am Gegner hängen.

    Mikey Moore
    2
    Mikey Moore

    Zeigte nach seiner Einwechslung zur Pause, was in ihm steckt. Hatte gleich zweimal die Chance auf seinen ersten Treffer im FC-Trikot, scheiterte aber jeweils an Bredlow. Ließ sich davon nicht unterkriegen und bereitete Bülters Tor bereits vor.

    Ein Hauch Impact von den späten Jokern

    Marius Bülter
    3-
    Marius Bülter

    Kam für den glücklosen Ache in die Partie. Setzte seine erste gute Möglichkeit im Duell mit Chabot noch weit neben den Kasten. Stand beim Anschlusstreffer dann genau dort, wo ein Stürmer stehen muss, und brachte den FC damit auf die Anzeigetafel. Auch wenn das Tor später zum Eigentor wurde.

    Ellyes Skhiri
    3-
    Ellyes Skhiri

    Kam zur Pause für Okon-Engstler und hatte wenige Minuten später direkt die Chance auf den Ausgleich. Scheiterte mit seinem Kopfball jedoch am stark parierenden Bredlow. Blieb anschließend weitgehend unauffällig.

    Reigan Heskey
    3-
    Reigan Heskey

    Probierte es mit einem Distanzschuss, setzte diesen jedoch deutlich am VfB-Kasten vorbei. Leitete den Kölner Treffer durch Bülter mit einem starken Antritt und dem anschließenden Zuspiel auf Moore ein.

    „…ansprechen, dass wir heute die deutlich schlechtere Mannschaft waren“- Die Stimmen zum Bundesliga-Duell des 1. FC Köln gegen den VfB Stuttgart

    Thomas Kessler beim Vorbereitungsauftakt am Montag
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    „…ansprechen, dass wir heute die deutlich schlechtere Mannschaft waren“- Die Stimmen zum Bundesliga-Duell des 1. FC Köln gegen den VfB Stuttgart

    Mit einer 4:1-Niederlage gegen den VfB Stuttgart fährt der FC am Freitagabend nach Hause. Nach dem Duell äußerten sich unter anderem René Wagner und Tom Krauß: Die Stimmen zum Bundesliga-Spiel des 1. FC Köln gegen Stuttgart.

    Die Enttäuschung nach dem verlorenen Duell bei den Schwaben war den Kölner anzusehen. Dabei können sich die Geißböcke bei Keeper Marvin Schwäbe bedanken, dass die Partie nicht noch mit einem höheren Ergebnis für die Gastgeber endete. Dementsprechend unzufrieden und kritisch äußerten sich auch die Akteure.


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    „Am Ende ist das ein Lernprozess“

    Für FC-Coach René Wagner und seine Mannschaft stehen die Testspiele gegen Paderborn an

    René Wagner

    „Die ersten 20 Minuten haben wir Glück mit den zwei Lattentreffern. Dann kommen wir ein bisschen besser ins Spiel. Aus der zweiten Halbzeit sind wir mit einer guten Phase rausgekommen. 15, 20 Minuten, wenn da das 1:1 fällt, da stehen wir vielleicht jetzt anders da. Da sind die Stuttgarter, mit der ersten Chance in der zweiten Halbzeit das 2:0 zu machen, einfach brutal. Dann wir es natürlich schwer, hier noch zurück zu kommen. Ich bin froh, dass wir das 3:1 gemacht haben. Wir haben versucht, uns Chancen zu spielen. Die Mannschaft hat nicht aufgegeben, sie ist mutig geblieben und war dabei. Am Ende ist das ein Lernprozess. Wir sind zu einer Mannschaft gefahren, die um die und in der Champions League spielt. Wir haben es in Phasen auf jeden Fall geschafft, mitzuhalten. Dann gab es aber viele kleine Details, wo wir dann aber besser werden müssen. Wenn wir die abstellen, haben wir eine gute Chance, in der Saison unsere Ziele zu erreichen.“


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    Zu Mikey Moore: „Ich freue mich, dass er da ist. Wir wissen alle, dass er eine brutale Qualität hat. Er ist in der zweiten Halbzeit reingekommen, hat das Spiel auch verändert. Er will immer den Ball haben, ist immer aktiv, hat Lösungen nach vorne. Wenn er sich da heute schon belohnt hätte, dann hätten wir nach einem 1:1 anders da gestanden. Es sollte nicht sein. Da heißt es weitermachen.“

    „Wir haben zwei Veränderungen vorgenommen, das gehört zur Wahrheit dazu. Wir haben es strukturell angepasst. Wir haben in der Halbzeit versucht, den Jungs die richtigen Dinge mit auf dem Weg zu geben.“

    „Die Jungs haben sich reingehauen, haben Gas gegeben. Wir haben es letzte Woche auch schon gezeigt, dass wir zurück kommen können. Heute haben die Tore gefehlt, um am Ende erfolgreich zu sein.“


    „Vielleicht darf ich da nicht spekulieren“

    Tom Krauß vom 1. FC Köln

    Tom Krauß

    „Heute ärgert am meisten, dass wir in der zweiten Halbzeit nicht das 1:1 machen. In der ersten Halbzeit haben wir Glück, dass wir nur mit 0:1 in Rückstand gehen, da hätten wir zwei, drei Gegentore bekommen müssen. Wir haben dann in der Halbzeit umgestellt. Gegen solche Topteams musst du dann das 1:1 machen, im Gegenkonter kriegst du dann aber das 2:0. Dann wird es schwierig, zurück zu kommen. Das müssen wir uns am meisten ankreiden.“

    „Ich habe bei dem Angriff darauf spekuliert, dass er auf meine Seite geht. Vielleicht darf ich da nicht spekulieren. Es sind einfach drei, vier Spieler, bei denen wir nicht zupacken und wir dann den Tunnel bekommen. Es ist nicht gut verteidigt.“

    „Mit der ersten Halbzeit können wir nicht zufrieden sein, weil wir zu schnell die Bälle verloren haben. In der zweiten Halbzeit, als wir umgestellt haben und dann auch aggressiver in den Zweikämpfen waren – in der ersten Halbzeit war Stuttgart ein bisschen griffiger, später waren wir es dann -, da musst du das 1:1 machen. Das tun wir nicht und so ist es am Ende eine verdiente Niederlage.“


    „Am heutigen Tag war der VfB nicht unsere Kragenweite

    Thomas Kessler beim Vorbereitungsauftakt am Montag

    Thomas Kessler

    “Wir hatten in der ersten Halbzeit sicherlich den einen oder anderen Moment, wo wir einfach nicht gut verteidigt haben. Vor allem, wo wir mit Ball auch echt unsauber waren. Ich glaube, wir hatten trotzdem gute Umschaltmöglichkeiten gehabt, die wir dann einfach nicht gut ausgespielt haben. Der Ball ist vielleicht zu weit weggesprungen, dann kannst du dir keine Torchancen mehr arbeiten.“

    „Wir kriegen dann, ich sage mal, mit relativ wenig Gegenwehr, das 1 zu 0. Das darfst du dir auf dem Niveau einfach nicht erlauben, weil Stuttgart einfach eine gute Mannschaft hat. Ich glaube, die spielen nicht ohne Grund in der Champions League und haben dann auch nicht ohne Grund andere Saisonziele. Dann kommst du aber aus der Halbzeit und ich finde wir machen das dann sehr ordentlich. Dann musst du natürlich aus dieser Phase was mitnehmen, da musst du irgendwie ein Tor machen, den Ausgleich machen. Dann kann so ein Spiel auch schon mal die andere Seite kippen. Auf der anderen Seite muss man sagen, dass der VfB dann einfach auch die Qualität hat, die Sachen sehr seriös und ordentlich durchzuspielen. Wir haben am Ende auch noch ein paar Jungs reingebracht, die auch alle zum obersten Regal gehören. Deswegen muss man sagen, am heutigen Tag war der VfB nicht unsere Kragenweite. Wir müssen jetzt das Gute, was wir gerade in der zweiten Halbzeit gesehen haben, mitnehmen und die Dinge, die wir in der ersten Halbzeit nicht gut gemacht haben, analysieren. Und dann haben wir nächste Woche wieder ein sehr interessantes Heimspiel, auf das ich mich freue.“

    “Letzte Woche hat der VfB das so ein bisschen erlebt, hat in München auch phasenweise sehr gut mitgespielt und am Ende 5-1 verloren. Heute haben wir phasenweise gut mitgespielt, aber man sieht einfach, dass da ein extremer Qualitätsunterschied ist. Das war letzte Woche bei den Bayern gegen VfB so, das war aber heute auch andersrum genauso bei uns. Also von daher haben wir verdient, dieses Spiel verloren.“

    “Ich glaube nicht, dass jeder heute an sein Leistungsmaximum gekommen ist, was dann gegen so einen starken Gegner nicht immer ganz so einfach ist.“

    Zu Mikey Moore : „Es ist jetzt wenig überraschend für uns, dass er gut ist. Wir freuen uns sehr, dass er unser Spieler ist. Ich glaube, das hat man heute gesehen. Er hat er auch zwei Torchancen, von denen er vielleicht sogar einen machen kann.“

    “Da geht es dann noch um Kleinigkeiten, da geht es um Timing. Mikey ist auch nicht lange mit der Mannschaft zusammen. Wie wir schon besprochen haben, haben wir jetzt sehr lange auf ihn warten müssen. Wir sind aber froh, dass er da ist. Und wir sind auch sehr froh, dass er heute dann auch mal schon 45 Minuten zumindest andeuten konnte, was wir uns für ihn versprechen. Es ist eben auch noch für eine sehr lange Saison.“

    „Ich habe heute Abend viele Dinge gesehen, die mich sehr zuversichtlich auf nächste Woche schauen lassen. Ich habe auch Dinge gesehen, die müssen wir klar ansprechen, die müssen wir auch besser machen.“

    „Ich finde, wir hätten drei, vier Tore schießen können. Wir können jetzt natürlich nicht immer davon ausgehen, dass jeder Schuss in der Bundesliga ein Treffer ist. Also ich finde, wir sollten nach diesem Abend das klar ansprechen, dass wir heute deutlich die schlechtere Mannschaft waren . Der VfB ist aber auch in einem deutlich anderen Regal unterwegs . Das ist eine Champions-League-Mannschaft. Da kann man auch mal mit drei Toren im Unterschied ein Fußballspiel verlieren. Aber es gibt für mich keinen Anlass, irgendwas jetzt in Frage zu stellen.“

    „René hat in der Halbzeit die Dinge klar angesprochen. Das ist jetzt dann auch kein Hexenwerk, sondern das ist bei uns jede Woche so.“


    „Wir müssen trotzdem den Kopf nicht in den Sand stecken“

    Wieder ein sicherer Rückhalt: Marvin Schwäbe

    Marvin Schwäbe

    “Die erste Hälfte haben wir sehr leichtfertig abgegeben. Wir haben einfache Fehler gemacht, hatten Ballverluste ohne Ende in der eigenen Hälfte. Wir haben sie eingeladen. Die Flanken haben sie zum Glück nur an die Latte gesetzt, deswegen können wir glücklich sein, dass wir nur mit einem 0:1 in die Pause gegangen sind. In den 15 Minuten nach der Hälfte müssen wir den Ausgleich machen. Wir sind komplett am Drücker, bekommen das 2:0 in einem komplett unglücklichen Zeitpunkt. Extrem ärgerlich. Und vier sind am Ende dann einfach zu viel.“

    “Wir müssen trotzdem den Kopf nicht in den Sand stecken und das Ganze komplett negativ reden. Wir wissen, wie spielen gegen einen Champions-Ligisten, gegen die Top drei der Bundesliga. Da muss man sich auch realistisch einschätzen und wissen, dass es an einem Tag wie heute extrem schwer wird. Natürlich haben sie uns in dem Moment die Grenzen aufgezeigt. Aber die Viertelstunde nach der Halbzeit macht Mut für mehr. Wir hatten auch den ein oder anderen, der heute zum Zug kam, der Lust auf mehr macht.“

    Zu Neuzugang Mikey Moore: „Heute hat man gesehen, was er für Qualitäten hat. Wenn wir die bei ihm immer auf dem Platz kriegen und er sich gut eingewöhnt und das abrufen kann, dann ist das ein Spieler für uns, der eine enorme Klasse hat und den wir absolut brauchen werden.“


    Schwäbe verhindert Schlimmeres: Zehn gute Minuten zu wenig für schwache Kölner beim starken VfB

    Enttäuschte Kölner, jubelnde Schwaben
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    Schwäbe verhindert Schlimmeres: Zehn gute Minuten zu wenig für schwache Kölner beim starken VfB

    Im dritten Pflichtspiel gab es für den FC die ersten Niederlage der Saison – und dazu eine hoch verdiente. Am Ende konnten sich die Geißböcke bei Keeper Marvin Schwäbe bedanken, dass es nicht höher ausfiel. Der 1. FC Köln unterliegt dem VfB Stuttgart 1:4.

    Ganze zehn Minuten sah es so aus, als könnten die Kölner doch noch mal etwas ausrichten. Dem war nicht so. Der FC verliert gegen Stuttgart verdient 1:4. Für den FC traf Marius Bülter zum zwischenzeitlichen 1:3. Trotz der vier Gegentore war Marvin Schwäbe bester Kölner Mann.

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    Mit bitteren Vorzeichen trat der 1. FC Köln die Reise ins Schwabenland an. Sowohl Said El Mala als auch Doppelpacker Thijs Dallinga blieben krankheitsbedingt in Köln. Nach dem traumhaften Saison-Auftakt des Duos dämpfte der Ausfall der beiden die aufgekeimte Euphorie bereits vor der Partie gegen den VfB Stuttgart. Dahingegen sorgte der lang ersehnte Transfer von Mikey Moore für eine Welle der Begeisterung. In die Startelf schaffte es der Brite in seinem Debüt allerdings ebenso wenig wie Borna Sosa, der in Stuttgart direkt an seine alte Wirkungsstätte zurückkehrte.

    Stattdessen vertraute René Wagner dem Altbewerten und brachte eine Flügelzange bestehend aus Jan Thielmann und Linton Maina auf den Rasen. Gerade Letzterer überzeugte sowohl gegen Würzburg als auch gegen Hoffenheim als belebendes Element von der Bank und verdiente sich so seinen Platz in der ersten Elf. Ansonsten vertraute der Coach derselben Mannschaft wie noch gegen die TSG.

    Stuttgarter Sturmlauf trifft auf Kölner Überforderung

    Von der selbstbewussten Leistung der vergangenen Woche war vom Start weg jedoch überhaupt nichts zu sehen. Der VfB Stuttgart ergriff prompt das Heft des Handelns und presste von Beginn an hoch. Die Dominanz der Hoeneß-Elf zeigte Wirkung auf die Kölner, die in der Anfangsphase ein Chancenfeuerwerk ertragen mussten und bereits in der achten Spielminute gehörig Dusel hatten. Nachdem Gideon Mensah einen Ball nicht wirklich klären konnte, kam Bilal El Khannous am linken Sechzehnereck in Ballbesitz.

    Am zweiten Pfosten winkte der sträflich allein gelassene Vagnoman, der auch prompt mit der Flanke bedient wurde. Drei Meter vor dem leeren Tor setzte der 25-Jährige die Kugel allerdings nur an die Unterkante der Latte, der Ball prallte vor der Linie auf. Nur wenige Minuten später erzitterte das Aluminium erneut, wiederum nach einer Flanke vom linken Flügel. Dzenan Pejcinovic zielte aus fünf Metern Torentfernung aber zu ungenau und köpfte das Leder an den Querbalken. In der 19. Minute hatte dann Führich über links enorm viel Rasen vor sich, steuerte die Grundlinie an und legte den Ball clever in den Rückraum zu Undav. Der Deutsche Nationalspieler traf die Kugel aber nur unsauber, Schwäbe konnte das Spielgerät aus dem rechten Eck fischen.

    Der brilliante Bilal El Khannous

    In der Folge beruhigte sich die Cannstatter Drangphase ein wenig. Es sollte jedoch nur die Ruhe vor dem Sturm sein. Dieser Sturm manifestierte sich in der 39. Spielminute in Form von Bilal El Khannous. Aus einer statischen Situation rund um den Kölner Sechzehner kam der Marokkaner an den Ball, vor sich zahlreiche Gegenspieler. Unbeeindruckt davon stapfte der Edeltechniker los, degradierte Thielmann und Krauß zu Slalom-Stangen, verpasste Lochoshvili filigran einen Beinschuss und ließ auch Schwäbe im Kasten keine Chance mehr. Trocken vollendete El Khannouss diesen Geniestreich mit einem strammen Abschluss in die linke Torecke zur 1:0 Führung für die Gastgeber.

    Damit ging es anschließend in die Pause. Der 1. FC Köln konnte sich glücklich schätzen, dass der Rückstand nur ein Tor betrug.

    Wirkungswechsel zur Pause beleben das Spiel

    So konnte es nicht weitergehen, erkannte auch René Wagner. Folgerichtig tauschte der 38-Jährige zur Pause gleich doppelt, brachte Moore und Skhiri – und der FC wirkte wie ausgewechselt. Beide machten unmittelbar auf sich aufmerksam. Der Flügelflitzer setzte zu einem ersten Dribbling an und holte einen Eckball raus, in dessen Folge Skhiri per Kopf am blitzschnell reagierenden Fabian Bredlow scheiterte. In der 53. und der 56. Minute durfte sich Moore dann ebenfalls mit dem Stuttgarter Schlussmann messen, der aber beide Male der Sieger blieb.

    Eine bekannte Fußball-Weisheit besagt jedoch: Wenn du sie vorne nicht machst, bekommst du sie hinten rein. Genau das passierte dem 1. FC Köln inmitten des euphorischen Sturmlaufs. Einen langen Stuttgarter Ball pflückte El Khannous in Perfektion aus der Luft und spielte einen wohl temperierten Steckpass in den Sechzehner auf den einlaufenden Mittelstädt. Von der Grundlinie aus legte der Linksverteidiger zurück auf den Elfmeterpunkt zu Prömel, der in der 60. Spielminute routiniert zum 2:0 vollendete. Der Treffer zeigte Wirkung und bremste die Drangphase des FC unmittelbar aus. Stattdessen machte der VfB nach einem fahrlässigen Schwäbe-Fehlpass beinahe den Deckel auf die Partie. Der Kapitän bügelte seinen Fehler aber selbst aus, indem er den Abschluss von Pejcinovic mit starker Fußabwehr entschärfte.

    Traumtor von Vagnoman

    Die endgültige Entscheidung besorgte dann Ermedin Demirovic in der 75. Spielminute Der Bosnier ließ Lochosvhili im Laufduell extrem alt aussehen und wuchtete das Leder staubtrocken zum 3:0 in die Maschen. Für den FC sollte es in Minute 81 dennoch zum Ehrentreffer reichen. Reigan Heskey schickte im Zuge eines Konters Mikey Moore, der im Strafraum auf Bülter querlegte. Schlussendlich drückte aber nicht der Kölner Angreifer den Ball über die Linie, sondern der klärungswillige Ramon Hendriks. Spannung kam deshalb allerdings keine mehr auf, wofür auch Vagnoman sorgte. In der 91. Minute packte der Rechtsverteidiger den Volley aus und setzte der Partie so furios die Krone auf.

    In der Endbilanz musste sich der 1. FC Köln dem VfB Stuttgart verdient mit 4:1 geschlagen geben. Über weite Teile der Partie agierte die Wagner-Elf viel zu passiv. In der besten Phase nach dem Seitenwechsel vergaben Skhiri und Moore die Chancen auf den Ausgleich, woraufhin die Cannstatter gnadenlos zuschlugen. Auch der Anschlusstreffer konnte nicht mehr für Spannung sorgen, wofür auch das Traumtor von Vagnoman sorgte.

    1. FC Köln: Schwäbe – Mensah, Lochoshvili, Simpson-Pusey, Castro-Montes – Krauß (90. Rondic), Okon-Engstler (46. Skhiri) – Johannesson – Maina (75. Heskey), Ache (75. Bülter), Thielmann (46. Moore); Tore: 1:0 El Khannouss (39.), 2:0 Prömel (60.), 3:0 Demirovic (75.), 3:1 Bülter (81.), 4:1 Vagnoman

    Wann hat Ellyes Skhiri beim 1. FC Köln gespielt?

    Skhiri spielte von 2019 bis 2023 für den FC und bestritt in dieser Zeit 118 Spiele für den Club. Zudem erzielte er 17 Tore unter anderem in der UEFA Conference League.

    Trägt Skhiri die gleiche Rückennummer wie in seiner ersten Kölner Zeit?

    Nein. Während seiner ersten Zeit in Köln trug Skhiri die Rückennummer 28. Diese ist seit der Saison 2025/26 jedoch an Sebastian Sebulonsen vergeben. Deswegen trägt Skhiri nun, passend zu seiner Position, die Nummer 6 auf dem Rücken.

    Wie viel Ablöse hat der FC für Skhiri bezahlt?

    Laut verschiedener Quellen hat der FC eine Ablöse in Höhe von ungefähr 1,5 Millionen Euro an Eintracht Frankfurt bezahlt. Sein Marktwert liegt jedoch bei rund 5 Millionen Euro.

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    Martin James patzt und Gil Neves sieht Gelb-Rot: U21 des 1. FC Köln verliert beim Bonner SC nach Führung

    Die U21 des 1. FC Köln will beim BVB den nächsten Schritt machen
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    Martin James patzt und Gil Neves sieht Gelb-Rot: U21 des 1. FC Köln verliert beim Bonner SC nach Führung

    Die Achterbahnfahrt der U21 geht weiter: Die FC-Reserve zeigte drei Tage nach dem glanzvollen 4:0-Sieg gegen die Bochumer Zweitvertretung eine erschreckend schwache Leistung. Die U21 des 1. FC Köln verliert in Bonn mit 1:2 (1:1). Martin James patzte dabei einmal und in der Schlussphase flog Gil Neves vom Platz. Das Siegtor erzielte ausgerechnet ein Ex-Kölner vor 1399 Zuschauern im Bonner Sportpark Nord.

    Kölns Trainer Manuel Hartmann änderte seine Startelf im Vergleich zum deutlichen 4:0-Auswärtserfolg am Dienstagnachmittag bei der U21 des VfL Bochum nur auf einer Position. Martin James stand für Mikolaj Marutzki zwischen den Pfosten und absolvierte seinen zweiten Einsatz in der Regionalliga West.

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    Die Kölner taten sich bei kräftigem Regen im Sportpark Nord zunächst schwer und fanden kaum den Weg nach vorne. Erst als der Regen abflaute, kamen die Gäste erstmals gefährlich in den Strafraum. Der Ex-Kölner Marcel Damaschek grätschte dabei Luiz Labenz um. Nilas Yacobi nutzte die Chance und verwandelte den fälligen Foulelfmeter zum 1:0 aus FC-Sicht (17.). Der Stürmer hatte dabei jedoch Glück mit dem flach geschossenen Strafstoß rechts unten ins Eck, denn Bonns Torwart Elias Bördner hätte ihn beinahe noch erwischt.

    Am Spielgeschehen änderte sich danach jedoch nichts, die Partie spielte sich fast ausschließlich in der Kölner Hälfte ab. Die Bonner investierten deutlich mehr als die viel zu passiv agierenden FC-Talente, Martin James wurde im Tor dennoch nicht geprüft.

    Unnötiges Dribbling des Kölner Keepers

    Dafür stand der Keeper allerdings beim Ausgleich im Fokus: James ging nach einem Rückpass innerhalb des Sechzehners von Luis Stapelmann im Fünfer unnötig ins Dribbling, verlor dabei den Ball gegen den Bonner Kapitän Maximilian Pommer, der das Spielgerät eroberte und zurücklegte zu Luca de Meester. Der Angreifer hatte keine Mühe, den Ball zum 1:1 ins leere Tor zu schießen (39.).

    Hartmann schien in der Halbzeit die passenden Worte gefunden zu haben, denn seine Mannschaft präsentierte sich nach dem Seitenwechsel deutlich engagierter und drückte das Spiel in die Bonner Hälfte. Luiz Labenz traf aus spitzem Winkel nur den Bonner Pfosten und wenige Sekunden später parierte Börnder stark den scharfen Distanzschuss von David Fürst (55.).

    In der Folgezeit entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, bei dem die Gastgeber die gefährlicheren Torabschlüsse besaß. Das Tor gelang jedoch den Gastgebern: Die FC-Abwehr ließ sich mit einem Heber über die Abwehr aushebeln. Ausgerechnet der Ex-Kölner Simon Breuer ließ Luis Stapelmann im Sechzehner noch aussteigen und vollstreckte zum 2:1 für die Bonner (76.).

    Neves holt sich die Ampelkarte

    Kurz danach kam es noch bitterer: Der bereits verwarnte Gil Neves grätschte im Mittelkreis einen Bonner um und sah dafür die Gelb-Rote Karte (78.). Die Niederlage war über die gesamte Spielzeit betrachtet absolut verdient. Die Young Goats verpassten damit den Sprung zumindest über Nacht auf den zweiten Platz in der Tabelle. Für die U21 geht es am kommenden Sonntag (14 Uhr) mit dem Heimspiel gegen den SV Bergisch Gladbach weiter.

    1. FC Köln U21: James – Fürst, Stapelmann, Hoffmann, Friemel – Neves – Elyazidi (90. Okpodu), Yacobi – Labenz (81. Irmiev), Arweiler (61. M. El Mala), Ajani (61. Akumu). Tore: 0:1 Yacobi (17., Foulelfmeter), 1:1 de Meester (39.), 2:1 Breuer (76.). Zuschauer: 1399. Besonderes Vorkommnis: Gelb-rote Karte gegen Neves (78.).