Benno Schmitz wechselt zu Schweizer Erstligisten

Benno Schmitz verlässt den 1. FC Köln.
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Benno Schmitz wechselt zu Schweizer Erstligisten

Benno Schmitz hat einen neuen Vertrag gefunden. Der Rechtsverteidiger wechselt in die Schweiz. Benno Schmitz unterschreibt beim Grasshopper Club Zürich.

Sechs Jahre spielte der „Kölsche Cafú“ für den 1. FC Köln, in dieser Saison kamen Club und Spieler nicht mehr zusammen. Dafür hat der Rechtsverteidiger nun in der Schweiz angeheuert. Benno Schmitz unterschreibt beim Grasshopper Club Zürich.

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Sechs Jahre trug Benno Schmitz das Trikot des 1. FC Köln, erarbeitete sich unter Steffen Baumgart einen Stammplatz, verlor diesen aber auch wieder. Im Sommer folgte die Trennung, ein Angebot der Kölner nahm der Abwehrspieler nicht an. Nun zieht es Schmitz in die Schweiz. Der 29-Jährige hat einen Vertrag bis 2027 bei den Grasshoppers Zürich unterschrieben. „Wir freuen uns, mit Benno einen erfahrenen Spieler gewonnen zu haben, der neben der rechten Verteidigung auch auf anderen Defensivpositionen eingesetzt werden kann. Das macht ihn vielseitig und zu einer idealen Verstärkung“, heißt es von Sportchef Stephan Schwarz auf der Seite des Vereins.

144 Pflichtspiele für den FC

Für Schmitz beginnt also nun ein neues Kapitel. „Ich bin froh, hier in Zürich zu sein. Es ist eine tolle Gelegenheit, in einem ambitionierten Team zu spielen. Ich freue mich auf die Saison“, sagte Schmitz. Die Schweizer Super League ist am vergangenen Wochenende in die neue Saisongestartet. Die Mannschaft von Trainer Marco Schällibaum unterlag zum Auftakt Lugano 1:2. Schmitz wird wohl schnell die Chance auf Einsatzzeit bekommen. Zürich verfügt mit dem 27-jährigen Dirk Abels nur über einen etatmäßigen Rechtsverteidiger. In der vergangenen Spielzeit rettete sich GC über die Relegation und den FC Thun zum Klassenerhalt.

Erst vor wenigen Wochen hatten sich die Geißböcke mit einem emotionalen Video vom bis dahin dienstältesten FC-Profi verabschiedet. Von seiner Vorstellung 2018 über das Debüt bis zu Szenen aus diversen Spielen sind Höhepunkte seiner Karriere zu sehen. Unter anderem die beiden Traumtore gegen Bayer Leverkusen in der Liga sowie dem VfL Osnabrück im DFB-Pokal. Benno Schmitz kam im Sommer 2018 aus Leipzig an den Rhein. Nach drei insgesamt durchwachsenen Spielzeiten wurde der gebürtige Bayer Stammspieler unter Steffen Baumgart und avancierte aufgrund seiner Flanken und Torvorlagen zum „Kölschen Cafú“.

Mit der Krise in der abgelaufenen Spielzeit wollte es auch für Schmitz nicht mehr laufen. Der Rechtsverteidiger lieferte sich einen Zweikampf um den Stammplatz mit seinem eigentlichen Backup Rasmus Carstensen, ging nicht immer als Sieger hervor und bekam zwischenzeitlich sogar Jan Thielmann vor die Nase gesetzt. Nach sechs Jahren endet die Zusammenarbeit nun. Der FC hatte Schmitz wohl ein neues Angebot unterbreitet, doch das hatte der 29-Jährige nicht angenommen. Nun geht die Reise weiter. Schmitz lief 144 Mal für den FC auf. „Lieber Benno, wir wünschen Dir und Deiner Familie, viel Gesundheit, Zufriedenheit und alles Gute für die Zukunft!“, schrieben die Geißböcke.

1.FC Köln vs. Bayer Leverkusen, 14. Spieltag, 09.11.2022, 19.30 Uhr, 1:0 durch Benno Schmitz (1. FC Köln), Bild: Herbert Bucco

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Urbig zur neuen Rolle

Ljubicic zu Leeds?

Medienbericht: Leeds an Ljubicic interessiert?

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Medienbericht: Leeds an Ljubicic interessiert?

Dejan Ljubicic ist beim 1. FC Köln weiterhin einer der Wackelkandidaten. Im Traininsglage in Österreich vermied der Mittelfeldspieler ein FC-Bekenntnis. Nun sorgt ein Medienbericht für Spekualtionen: Dejan Ljubicic offenbar im Fokus von Leeds United.

Klar bekennen wollte sich der Mittelfeldspieler im Interview mit dem „Express“ nicht, der 26-Jährige vermied ein Treuebekenntnis gegenüber dem FC. Die Bild bringt nun einen möglichen Grund ins Spiel. Dejan Ljubicic offenbar im Fokus von Leeds United.

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Laut dem Artikel soll Leeds dem FC auch ein Angebot unterbreitet haben. Demnach wollte der englische Zweitligist rund vier Millionen Euro für den Mittelfeldspieler aufbringen. Doch der FC hat das Angebot abgelehnt. Kein Wunder, noch im vergangenen Sommer wurde der Marktwert des Österreichers vom Online-Portal transfermarkt.de auf rund zehn Millionen Euro geschätzt, nach der schwachen vergangenen Saison sind es noch immer fünf. Das Angebot von Leeds liegt also deutlich darunter. Auf der anderen Seite können die Kölner nur noch in diesem Sommer eine marktgerechte Ablöse verlangen. Denn der Vertrag des Mittelfeldspieler läuft 2025 aus, Ljubicic wäre dann ablösefrei.

Dejan Ljubicic vermeidet das Treuebekenntnis

Die Kölner streben dem Vernehmen nach eine Vertragsverlängerung an. Ob Ljubicic diese ebenfalls sieht, ist eher fraglich. Im vergangenen Sommer wollte der Österreicher wechseln, wurde mit dem VfL Wolfsburg in Verbindun gebracht. Damals schoben die Kölner einem Wechsel den Riegel vor. Nun wird dem Spieler erneut ein Abwanderungsgedanke nachgeasgt. Und den räumte der 26-Jährige nun in einem Interview mit dem „Express“ auch nicht wirklich aus. „Fußball ist ein schnelllebiges Geschäft. Ich bin mit den Verantwortlichen im Austausch und mein Vertrag beim FC läuft bis 2025 – ich bin hier und ich bin glücklich.“ Den Eindruck vermittelte der Mittelfeldspieler im Trainingslager auch.

Zudem macht der 26-Jährige auch sportlich wieder einen besseren Eindruck – wenn auch gegen unterklassige Gegner. Wie Ljubicic im Interview erklärte, hätten ihn immer wieder Krankheiten zurückgeworfen. Er sei gar nicht erst in den richtigen Rhythmus gekommen. In Gerhard Struber hat der Österreicher einen Befürworter gefunden. „Das Verhältnis zu einem Trainer spielt immer eine Rolle. Ich mag den neuen Trainer und sein Team“, sagt Ljubicic. „Bislang bin ich sehr angetan von ihrer Arbeit und der Fußball, den der Coach spielen lassen will, gefällt mir auch.“ Struber plant mit Ljubicic im halbrechten Mittelfeld. Der 26-Jährige würde wohl auch in die Stammelf kommen. Ljubicic wechselte im Sommer 2021 ablösefrei zu den Geißböcken. Für den FC absolvierte der Mittelfeldspieler bislang 83 Spiele, erzielte acht Tore und bereitete vier weitere vor.

Leeds erlebt im Mittelfeld gerade einen Umbruch. Mit dem Top-Talent Archie Gray, Glen Kamara und Marc Rosa haben die Whites drei zentrale Mittelfeldspieler abgegeben. Es besteht bei den „Peacocks“ also defenitiv Bedarf. Und der Club hat nach dem Einstieg von Red Bull wohl auch das nötige Kleingeld. Die Chancen, beim Angebot noch einmal naczubessern stehen also nicht schlecht. Der FC wäre über einen Verbleib von Ljubicic sicherlich ebenfalls glücklich, allerdings sind die Kölner im zentralen Mittelfeld quantitativ gut aufgestellt. Ein Abgang wäre in dieser Hinsicht nicht schmerzhaft.


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„Die Qualität ist brutal hoch“

Schwäbes ungeliebte Rolle

Leart Pacarada: „Jetzt geht es für mich darum, das mehr oder weniger auszunutzen“

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Leart Pacarada: „Jetzt geht es für mich darum, das mehr oder weniger auszunutzen“

Die vergangene Spielzeit lief alles andere als optimal für Leart Pacarada. Und auch in dieser Saison war der Vorbereitungsstart nicht gerade verheißungsvoll. Die Chancen auf einen Platz in der Startelf stehen dennoch nicht schlecht beim 1. FC Köln. Das sagt Leart Pacarada zu Max Finkgräfe und seinen Chancen.

In der vergangenen Saison lief es nicht rund beim 1. FC Köln, nun will er seine Chance nutzen. Das sagt Leart Pacarada zu Max Finkgräfe und seinen Chancen.

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Nach knapp 30 Minuten war am Mittwoch der Arbeitstags beendet – zumindest der auf dem Platz. Leart Pacarada wurde im Testspiel gegen Swansea nach einer halben Stunde ausgewechselt. Nicht etwa, weil der Linksverteidiger hinter den Erwartungen des Trainers zurückgeblieben war. Ganz sicher nicht. Denn zu diesem Zeitpunkt hatte der FC den britischen Zweitligisten absolut im Griff, in der Abwehr rein gar nichts zugelassen. Der frühe Wechsel war genauso abgesprochen und den Nachwirkungen des Infekts geschuldet, der Pacarada zu Beginn der Vorbereitung außer Gefecht gesetzt hatte. „Im ersten Spiel ist es mir noch sehr schwer gefallen. Gegen Swansea ging es schon deutlich besser“, sagte der Linksverteidiger nach der Trainingseinheit am Donnerstag.

Pacarada: „Man zieht da auch seine Stärke raus“

Besser soll auch die kommende Spielzeit für den Routinier laufen. Besser als die vergangene Spielzeit. Pacarada kam mit großen Erwartungen nach Köln, konnte diese aber aus Sicht der Kölner Verantwortlichen nicht ausreichend erfüllen. Der 29-Jährige war nach der 0:6-Pleite gegen Leipzig und dem Pokal-Aus gegen Lautern außen vor. „Ich fand meine Spiele gar nicht so schlecht, wie sie dastanden. Das kann jeder sehen, wie er möchte“, sagte der Abwehrspieler und betonte aber dennoch: „Das war eine erfolgslose Saison und der Abstieg hat mir wehgetan. Das sind Sachen, die man im Fußball so erlebt und dann muss man aufstehen und weitermachen, nach vorne schauen. Man zieht da auch seine Stärke heraus.“

Pacarada schaut nach vorne und auch ein wenig zurück. Denn der Nationalspieler des Kosovo erlebte seine beste Zeit in der 2. Bundesliga. „Es geht darum, an diese Leistung anzuknüpfen. Ich kenne die Liga so gut wie kein anderer aus der Mannschaft. Dass es eine qualitativ hochwertige Liga ist, ist uns allen bewusst. Für mich geht es darum, an die Leistung anzuknüpfen“, sagt Pacarada. Für den Routinier könnte es allerdings auch darum gehen, seine Erfahrung an die jungen Spieler weiterzugeben. Denn die Chancen stehen gar nicht schlecht, dass neben Pacarada mit Julian Pauli ein 19-Jähriger auflaufen wird. Man versuche schon zu helfen, sagt der Linksverteidiger. Ich weiß, wie es ist mit 20 im Profifußball zu sein. Da bist du schon mal nervös. Da hast du schon mal Puls. Julian bringt eine riesen Qualität mit – wie auch die anderen jungen Spieler, die bei uns mittrainieren.“

Pacarada will seine Chance nutzen

Ein junger Spieler fällt in den kommenden Wochen dagegen aus. Ausgerechnet Max Finkgräfe, jener Youngster, der die Gunst der Stunde nutzte und dem verletzten Pacarada den Stammplatz wegschnappte. „Es tut mir extrem Leid für ihn. Er ist ein echt guter Junge. Ich halte sehr viel von ihm“, sagt der Routinier, der Finkgräfe einige sehr gute Spiele bescheinigt. „Jetzt sieht es für die ersten Spieltage so aus, dass ich die Chance bekommen werde und diese dann auch nutzen muss. Ich wünsche ihm die schnellstmögliche Besserung. Jetzt geht es für mich darum, das mehr oder weniger auszunutzen und Gas zu geben.“

In der vergangenen Spielzeit lief Pacarada für 19 Mal für den FC auf. Insgesamt kommt der Abwehrspieler auf 247 Zweitliga-Begegnungen, ein Großteil für St. Pauli. Auch deswegen ist die Begegnung gegen den HSV etwas Besonderes. „Ich bin auch nach wie vor braun-weiß, was Hamburg angeht – das wird sich auch nie ändern. Ich spiele da auch im Namen meiner Ex-Kollegen“, so Pacarada.

Kainz fällt lange aus

Personalie Ljubicic

Christian Keller: „Da werden noch ein paar weitere Personalentscheidungen folgen“

Christian Keller im Trainingslager des 1. FC Köln
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Christian Keller: „Da werden noch ein paar weitere Personalentscheidungen folgen“

In der neuen Folge des FC-Podcasts „FC Inside“ äußern sich das Präsidium und der Sportchef des 1. FC Köln: Das sagt Christian Keller zu Struber, dem Kader und dem Trainingslager.

Es gibt eine neue Folge des Podcasts vom 1. FC Köln: Das sagt Christian Keller zu Trainer Gerhard Struber, dem aktuellen Kader und dem Trainingslager.

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Die Tage in der Steiermark haben an Fahrt verloren. Die Trainingseinheiten des 1. FC Köln sind bei weitem nicht mehr so intensiv, wie zu Beginn der FC-Amtszeit von Gerhard Struber – und das ausgerechnet in der mitunter wichtigsten Phase der Vorbereitung. Vermutlich auch in dem Glauben in der kommenden Saison Bundesliga zu spielen, haben die Kölner die Reise in die Steiermark recht spät anberaumt. Nun haben die Kölner den „Belastungspeak“ bereits hinter sich, sagt zumindest Christian Keller in der neuen Folge des FC-Podcast „FC Inside“. „Jetzt geht es eher so ins Runterfahren, in die Detailarbeit und allen voran auch in viel Kommunikation abseits des Platzes, um sich dann auf den in Bälde anstehenden Saisonstart richtig einzuschwören.“

Keller: „Das Trainerteam hat in den ersten Wochen viel richtig gemacht“

Der steht in der Tat schon in einer guten Woche an. Der FC trifft auf den Hamburger SV, auf Steffen Baumgart und Davie Selke und möglicherweise auch auf einen Konkurrenten im Aufstiegskampf. „Mir ist wichtig, dass wir im ersten Spiel sehen, was in der Vorbereitung in sechs Wochen erarbeitet wurde und dass die Mannschaft das auf den Platz bringt“, so Keller. Gerade eine hohe „Spielintensität und die aktive Bereitschaft, hoch und aggressiv gegen den Ball zu verteidigen“, wünscht sich der Sportdirektor, der aber auch die vergangene Spielzeit noch einmal hervorhebt. Keller hofft, „dass man mit Ball dann auch sieht, dass in dieser Mannschaft fußballerisch deutlich mehr drin steckt, als weite Teile der vergangenen Saison zu sehen war.“

Auch dazu wurde Gerhard Struber verpflichtet. Der neue Coach fordert jedenfalls eine hohe Intensität von seiner Mannschaft, frühes Pressing, aggressives Anlaufen, sucht aber auch die Kommunikation mit seinen Spielern. „Ich glaube, das Trainerteam hat in den ersten Wochen viel richtig gemacht“, sagt Keller, der vor allem die klaren und präzisen Ansprachen seines Trainers hervorhebt. „Aus meiner Perspektive muss ich sagen, dass ich die Zusammenarbeit mit dem neu zusammengestellten Trainerteam als sehr angenehm empfinde. Es gibt da einen sehr offenen und transparenten Austausch zu vielen Themen. Wir setzen uns auch sehr konstruktiv kritisch mit vielen Themen auseinander.“

Keller: „Wir haben ein paar Spieler bei uns im Kader, bei denen ich sehr froh bin, dass sie beim FC sind“

Ein Thema ist beim FC natürlich auch weiterhin der Kader. Die Kölner können bekanntlich nicht nachbessern, werden aber auch nicht mit dem XXL-Kader des Trainignslagers in die Saison starten. „Auf der Zugangssseite wird sich ja nichts mehr verändern, das ist ja nicht möglich. Insofern geht es darum, ihn noch etwas zu entschlacken“, sagt Keller. „Wir haben ja auch ein paar Personalentscheidungen schon getroffen, dem Nikola Soldo gesagt, dass wir ihm einen Vereinswechsel nahelegen würden. Wir hatten ja auch junge Spieler in der Vorbereitung dabei wie den Fayssal Harchaoui, wo klar war, der darf am Anfang reinschnuppern, dann geht es aber wieder Richtung U21. Und da werden noch ein paar weitere Personalentscheidungen folgen.“

Keller wurmt die Situation um die Transfersperre beim 1. FC Köln, vor allem aber der Abstieg. „Wenn eine Saison so in die Hose geht, gibt es vielfältige Gründe”, sagt Keller. „Ein klares Learning war: Ich lasse gar nichts mehr durchgehen. In dem Sinne, wenn etwas in die falsche Richtung läuft oder wir lassen ein bisschen nach oder wir sind ein bisschen zufrieden oder wenden uns ein bisschen vom Plan ab.” Auch deswegen habe man sich mit dem neuen Trainerteam abgesprochen, wie genau die Erwartungshaltung der FC-Bosse ist. „In diese Richtung wird sich bewegt. Das heißt nicht, dass man zwingend rumschreien muss, aber dass man direkt und konsequent den Finger in die Wunde legt.“

Keller zufrieden mit den Eigengewächsen

Keller hat sich aber auch mit der Situation arangiert. Auch, dass keine neuen Spieler verpflichtet werden konnten. „Wir haben tatsächlich ein paar Spieler bei uns im Kader, bei denen ich sehr froh bin, dass sie beim FC sind“, sagt Keller. Es ging auch darum diese Akteure „weiterzuentwickeln, um dann aus eigener Kraft heraus so einen ganz tollen Spieler zu haben, den wir uns vielleicht alle wünschen und backen würden. Und da sehe ich schon in dem ein oder anderen das Potenzial dazu, ohne jetzt einen Namen nennen zu wollen.“ Besonders gut haben ihm die Testspiele gegen St. Truiden und Viktoria Köln gefallen, da dort bis zu sechs Eigengewächse in der Startelf gestanden hätten. „Es ist ein schönes und wichtiges Zeichen, dass viele eigene Jungs auf dem Platz stehen und die es dann auch ordentlich gemacht haben“, so Keller.

Kainz fällt lange aus

Personalie Ljubicic

Starke Bewerbung: Alle Zeichen deuten auf Tim Lemperle

Tim Lemperle und Damion Downs vom 1. FC Köln.
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Starke Bewerbung: Alle Zeichen deuten auf Tim Lemperle

Beim 2:1-Erfolg über Swansea zeigte der FC zwei Gesichter. Nach einer starken ersten Hälfte, ließ Köln im zweiten Durchgang merklich nach. Dabei sollte der Test als Bewerbung dienen. Eins zeichnet sich ab beim 1. FC Köln: Tim Lemperle nutzt seine Chance.

Durch seine Leihe zu Greuther Fürth in der vergangenen Saison konnte Tim Lemperle ordentlich Spielzeit sammeln. Und das zahlt sich jetzt wohl aus für den Youngster. Gerhard Struber ist zufrieden mit dem Eigengewächs und es zeichnet sich ab beim 1. FC Köln: Tim Lemperle nutzt seine Chance.

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Ein innerliches Lächeln brodelte in Christian Keller sicherlich nach dem 2:1-Erfolg seines 1. FC Köln gegen Swansea City auf. Bestimmt nicht aufgrund des Erfolgs. Der war zwar sicherlich verdient. Ob der Leistung in der zweiten Halbzeit aber nicht immer überzeugend, sicher nicht zufriedenstellend. Der Sportdirektor der Geißböcke wird sich aber bestätigt gesehen haben. Angesichts der starken Leistung von Tim Lemperle. Vor einem guten Jahr traf Keller eine folgenschwere und offensichtlich folgenrichtige Entscheidung. Der Sportdirektor ernannte Tim Lemperle zu einem möglichen Leihkandidat. „Ich bin ein großer Fan von Tim“, erklärte der Sportchef damals. „Wir müssen ihn jetzt unbedingt zum Spielen bringen. Beim FC wird er das in der neuen Saison mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht. Wir haben bereits im Winter über eine Leihe gesprochen.“

Gerhard Struber: „Ich halte sehr viel von ihm“

Keller war um das Potenzial des Spielers in Sorge: „Jetzt kommt sein drittes Herrenjahr. Wenn er weiterhin nicht spielt, ist er irgendwann aus dem Top-Talente-Status raus und durchschnittliche Talente haben ihn überholt, weil sie mehr gespielt haben“, erklärte der Sportdirektor und es folgte die Leihe zur SpVgg Greuther Fürth. Und die erhoffte Spielzeit erhielt der Angreifer bei den Mittelfranken. 34 Mal lief Lemperle für Fürth auf, davon 31 Mal in der Startelf. Viel mehr Spielpraxis, viel mehr Stammspieler geht wohl nicht. Der Plan von Keller schien also aufzugehen. Die erhoffte Einsatzzeit bekam der Angreifer beim Kleeblatt – die Rückkehr zum FC auch ohne die Transfersperre also nur folgerichtig. Zumal der FC zurzeit bekanntlich nicht gerade für seine Torgefahr bekannt ist.

„Ich halte sehr viel von ihm“, lobte auch FC-Trainer Gerhard Struber den Stürmer nach dem 2:1 über Swansea. „Wir haben in der vordersten Reihe sehr interessante Burschen. Der Tim ist einer, der sehr viel unterwegs ist und sehr viel investiert.“ Klingt fast so, als sei Lemperle also die Antwort auf die Frage nach der Selke-Nachfolge. Doch da ist noch dieses kleine „Aber“: Tim Lemperle war in den vergangenen Jahren alles andere als ein Knipser – auch nicht bei Greuther Fürth. In den 34 Spielen erzielte der Stürmer sechs Tore, bereitete fünf vor. Für den FC waren es zuvor in 31 Spielen zwei Tore. Gegen Swansea belohnte sich der Stürmer für seine Mühen. „Es freut mich umso mehr, weil er einfach diesen Mannschaftsgeist hat. Jetzt kommt er ins Toreschießen“, sagte Struber.

Lemperle setzt mehr als nur eine Duftmarke

In der Tat hat Lemperle in der Vorbereitung mehr als nur eine Duftmarke gesetzt. Gerade in den ersten Begegnungen glänzte der Angreifer wahlweise als Vorbereiter oder Torschütze. Fünf Treffer steuerte Lemperle für die Torjägerliste bei. Und da Struber ganz offensichtlich ein Freund des Spiels durch das Zentrum, der Steckpässe, des Tempos ist, bringt Lemperle auch die spielerischen Apsekte mit, um sich einen Platz in der Stammelf zu erarbeiten oder erarbeitet zu haben. Denn Struber gab nach der Begegnung auch zu, dass die „Konturen“ einer möglichen Startelf immer „besser sichtbar“ wären. Das nach dem 2:1-Erfolg über Swansea, bei dem Lemperle mit seinen beiden Toren zum Matchwinner avancierte.

So ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass Struber den ersten seiner beiden Stürmer für das Duell gegen den Hamburger SV gefunden hat und da Lemperle immer mit Damion Downs im Duo agierte, scheinen sich die Youngster, die Kölner Eigengewächse gegen die Routiniers Sargis Adamyan, Steffen Tigges und Florian Dietz durchgesetzt zu haben. Am Samstag steht noch das letzte Testspiel der Sommervorbereitung an. Vermutlich für einige Spieler noch einmal die Chance, sich in Szene zu setzen. An Lemperle scheint aber aktuell kein Weg vorbeizuführen.

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Personalie Ljubicic

Kapitänsfrage und zweiter Verteidiger – „Die Konturen werden sichtbarer“

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Kapitänsfrage und zweiter Verteidiger – „Die Konturen werden sichtbarer“

Die erste Elf gegen Swansea hatte bis auf wenige Ausnahmen viel von einer möglichen Startelf gegen den Hamburger SV. Zwar wollte Gerhard Struber nicht zu viel verraten, doch es deuten sich Personalien an beim 1. FC Köln: Die letzten Startelf-Entscheidungen scheinen getroffen.

Sowohl die Frage nach dem zukünftigen Kapitän als auch im Bezug auf den zweiten Verteidiger scheint sich langsam zu klären. Gerhard Struber nähert sich seiner ersten Elf zunehmend an. Nur noch wenige Positionen der Anfangsformation sind offen beim 1. FC Köln: Die letzten Startelf-Entscheidungen scheinen getroffen.

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Sichtbar und vor allem hörbar zufrieden war Gerhard Struber mit dem Auftritt seiner Mannschaft im Duell gegen den britischen Zweitligisten Swansea City – zumindest mit der ersten Halbzeit. „Wir sind ins Spiel gestartet, wie wir uns das vorstellen. Wir haben den Gegner kaum ins Spiel kommen lassen“, sagte der Trainer und schwärmte vor allem von synchronen Pressing-Momenten, von dem Matchplan, den seine Mannschaft umgesetzt habe. Doch nach dem Wechsel ließ die Mannschaft nach, war nicht mehr zielstrebig, nicht mehr griffig. „In der zweiten Halbzeit war es nicht mehr so einfach, diese Dominanz aufzubringen“, sagte der Coach und merkte an, dass man sich dann auf einem anderen Level bewegt habe.

Neun Positionen offenbar schon vergeben

Das lag auch an den vielen Wechseln zur Pause. Denn Struber gönnte natürlich möglichst vielen Spielern möglichst viel Spielzeit. Auch im Duell gegen Swansea galt offenbar das Credo, dass jeder Spieler noch einmal die Chance bekommen solle, sich zu beweisen. Dabei war eigentlich schon vor der Begegnung klar, dass der erste Anzug im Testspiel auch viel mit einer ersten Elf gegen den Hamburger SV in einer guten Woche gemein haben würde – zumindest in Großteilen. Denn neben dem zuletzt angeschlagenen vermeintlichen Stammelf-Spieler Luca Waldschmidt, setzten auch Jonas Urbig und Jan Thielmann aus. Ersterer wurde wohl geschont, zweiterer saß die Sperre ab, die die Rote Karte aus dem jüngsten Testspiel mit sich gebracht hatte.

So kamen Marvin Schwäbe, Rasmus Carstensen und Sargis Adamyan zum Startelf-Einsatz – allesamt Spieler, die aktuell wohl eher zweite Wahl des Trainers sein dürften. Ansonsten war eine klare Achse bei den Kölnern zu erkennen. „Wir rücken näher und natürlich gibt es in absehbarer Zeit nicht mehr so viele Wechsel und Veränderungen“, erklärte der Trainer dann auch nach dem Spiel. Tatsächlich dürfte die Achse Jonas Urbig, Timo Hübers, Eric Martel und Luca Waldschmidt genauso gesetzt sein wie eben Thielmann, Dejan Ljubicic und Denis Husenbasic. Sieben von elf Plätzen scheinen vergeben – mindestens. Denn spätestens nach dem Doppelpack gegen die Waliser wird auch Tim Lemperle im Sturm die Nase vorne haben – vermutlich auch Damion Downs als spielerisch gut passender Partner.

Julian Pauli der Gewinner der Vorbereitung?

Blieben noch die beiden offenen Positionen in der Viererkette. Auf der linken Seite spielte zunächst der etatmäßge Backup von Max Finkgräfe der Zweitliga-Routinier Leart Pacarada. Für den Nationalspieler des Kosovo war allerdings nach einer guten halben Stunde wieder Schluss. Meiko Wäschenbach erhielt nahezu eine Stunde Spielzeit. Gut möglich, dass sich Struber auf der Position alles andere als sicher ist. Dafür zeichnet sich eine andere Personalie immer deutlicher ab. Julian Pauli war der einzige Spieler, der 90 Minuten durchspielte. „Weil er überzeugend auftritt“, sagte der Trainer kurz und knapp. Pauli stand auch zum vierten Mal in Serie in der Anfangsformation. Der 19-Jährige ist offenbar der große Gewinner der Vorbereitung, scheint das Duo mit Hübers zu bilden.

„Viele Jungs haben ihre Spielzeit heute gut nutzen können. Und von daher ist zwar noch nichts fix, aber es zeichnen sich schon ein paar Dinge besser ab. Die Konturen werden sichtbarer“, sagte der Trainer vielsagend. Der Abwehrchef wiederum führte die Mannschaft aufs Feld. Einmal mehr. Und könnte damit auf eine weitere Frage im Personal-Karussell die Antwort sein. Die Frage nach dem kommenden Kapitän. Die Frage, die Struber noch diese Woche beantworten will. „Natürlich ist der Hübi ein ganz interessanter Kandidat“, sagte der Coach. „Wir werden uns jetzt nochmal zusammensetzen und noch einmal alles reflektieren. Aber der Timo ist ein ganz interessanter Kandidat.“

Ein interessanter Kandidat und ein Favorit. Vermutlich aber nicht der einzige. Auch Eric Martel, Jan Thielmann, Mark Uth und Luca Waldschmidt sind mögliche Anwärter. Der bisherige Kapitän Florian Kainz dürfte schon aufgrund seiner Verletzung keine Rolle mehr im internen Ranking spielen. Ob Struber auch einen Torhüter in Erwägung zieht, ist angesichts der neuen Kapitäns-Regel fraglich. Schließlich darf in der Theorie nur noch der Kapitän beim Schiedsrichter meckern. Handelt es sich beim Keeper um den Spielführer, wird ein Spieler als „Ansprechpartner“ bestimmt – warum also nicht gleich ein Feldspieler.

Kainz fällt lange aus

Personalie Ljubicic

Doppelpack von Tim Lemperle entscheidet Test gegen Swansea

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Doppelpack von Tim Lemperle entscheidet Test gegen Swansea

Der FC hat im sechsten Testspiel den fünften Sieg eingefahren. Der 1. FC Köln gewinnt gegen Swansea City 2:1. Vor allem im ersten Durchgang zeigten die Geißböcke eine gute Leistung. Tim Lemperle traf doppelt.

Dank einer starken ersten Halbzeit und Doppelpacker Tim Lemperle gab es für die Geißböcke am Mittwoch den nächsten Testspiel-Erfolg. Der 1. FC Köln gewinnt gegen Swansea City 2:1 und feiert im sechsten Vorbereitungsspiel den fünften Sieg. Allerdings passte der zweite Anzug nicht so recht.

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Die Begegnung gegen den walisischen Zweitligisten sollte ein Fingerzeig für eine mögliche Startelf werden. Allerdings standen in der Mannschaft, die von Timo Hübers aufs Feld geführt wurde, nicht nur Kandidaten für die erste Elf. So stand Marvin Schwäbe im Kasten, auf der rechten Abwehrseite startete Rasmus Carstensen für den gesperrten Jan Thielmann, auf der linken Seite Leart Pacarada für den verletzten Max Finkgräfe. Hinter den Spitzen Tim Lemperle und Damion Downs agierte zudem Sargis Adamyan. Der FC startete furios. Bereits in den ersten vier Minuten kamen die Kölner zu vier Abschlüssen. Die beste Chance vergab Adamyan nach einer Flanke von Pacarada aus kurzer Distanz. Auch Youngster Julian Pauli, der bereits zum vierten Mal in der Startelf stand, probierte es, scheiterte aber (6.).

Tim Lemperle gibt starke Bewerbung ab

Tim Lemperle machte es deutlich besser. Downs spielte Denis Huseinbasic frei, der auf den Stürmer ablegte. Lemperle netzte ein (11.). Keine 120 Sekunden später war der Angreifer nach einem starken Paasas von Adamyan wieder zur Stelle und erhöhte. Der FC blieb die bessere, die dominante Mannschaft – setzte das von Struber geforderte Pressing perfekt um. Swansea fand in der Offensive so gut wie gar nicht statt. Nach einem Fehlpass in der gegnerischen Hintermannschaft versuchte es erneut Lemperle mit einem Lupfer, doch Swanseas Keeper Lawrence Vigouroux, der kurz zuvor eingewechselt wurde, war zur Stelle (27.). Bei einem Versuch von Downs wäre der Keeper wohl machtlos gewesen, doch der Kölner Angreifer verzog knapp (28.).

Erst nach einer guten halben Stunde näherten sich die Waliser erstmals dem Kölner Tor. Nach einer Flanke stieg Harry Darling am höchsten, aber Schwäbe war zur Stelle. Im Gegenzug ließ Lemperle den Hattrick liegen. Der Angreifer scheiterte nach schönem Steckpass am gegnerischen Keeper (39.). Kurz vor dem Seitenwechsel war der Gegner dann doch zur Stelle. Nach einer Ecke von Matt Grimes nickte Ben Cabango wie aus dem Nichts, aber recht frei stehend ein (43.). Bis zur Halbzeit passierte nicht mehr viel.

Der zweite Anzug will nicht so recht passen

Struber wechselte nahezu komplett durch. Einzig Pauli und Wäschenbach standen auch nach dem Wechsel noch auf dem Feld. Doch wieder wollte der zweite Anzug nicht mehr so recht passen. Eine gute Vorarbeit von Jaka Potocnik brachte Florian Dietz gar nicht erst aufs Tor (55.). Dafür wurde der Gegner stärker. Ein Freistoß von Eon landete im Tor-Aus, eine Ecke der Waliser entschärfte Philipp Pentke (62.). Swansea war nun besser in der Begegnung, kam aber wenn überhaupt durch Standards zu einem Ansatz von Gefahr. Eine Ecke con Jacob Christensen brachte auch Steffen Tigges erstmals ins Spiel. Doch der Stürmer köpfte deutlich über das Tor (73.). Ein Versuch von Florian Dietz landere dafür neben der Kiste (77.). Wirklich viel passierte aber nicht mehr. Der finale Höhepunkt war nur noch ein Gerangel zwischen Dominique Heintz und Azeem Abdulai.

Am Samstag steht der letzte Test vor dem Liga-Auftakt gegen den Hamburger SV an. Um 16 Uhr treffen die Kölner auf Udinese Calcio.

1. FC Köln: Schwäbe (46. Pentke) – Carstensen (46. Smajib), Hübers (46. Heintz (C)), Pauli, Pacarada (32. Wäschenbach) – Martel (46. Christensen) – Ljubicic (46. Olesen), Huseinbasic (46. Schmid), Adamyan (46. Potocnik) – Lemperle (46. Tigges), Downs (46. Dietz)

Tore: 1:0, 2:0 Lemperle (11., 13.), 2:1 Cabango (43.)

Kainz fällt lange aus

Personalie Ljubicic

Kainz und Finkgräfe: Christian Keller gibt Verletzungs-Update

Max Finkgräfe vom 1. FC Köln
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Kainz und Finkgräfe: Christian Keller gibt Verletzungs-Update

Nun gibt es Gewissheit beim 1. FC Köln: Florian Kainz und Max Finkgräfe fehlen dem FC bis mindestens in den September hinein. Das bestätigte FC-Sportdirektor Christian Keller gegenüber dem „Express“ in Bad Waltersdorf.

Es hatte sich angedeutet, nun herrscht auch Gewissheit beim 1. FC Köln: Florian Kainz und Max Finkgräfe fehlen dem FC bis in den September hinein. Die beiden möglichen Leistungsträger hatten sich in den jüngsten Testspielen verletzt.

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Die Verletzungen trafen den FC am vergangenen Wochenende hart. Max Finkgräfe bei einem Pressschlag, Florian Kainz ohne Gegnereinwirkung. Bei beiden Spielern deutete sich schnell an, dass es nicht mit einer kurzen Erholung getan wäre und das Trainingslager keine Option sei. Und die Befürchtung bewahrheitete sich. Florian Kainz wurde am Dienstag in Köln operiert. Der Spezialist Dr. Nunzio Ricciardo hatte dafür extra seinen Urlaub unterbrochen. „Es ist alles planmäßig verlaufen, sodass wir denken, dass er in sechs bis acht Wochen wieder zur Verfügung steht“, sagte Christian Keller am Rande des Trainingslagers dem „Express„. Es sei zwar auch eine konervative Behandlung möglich gewesen, aufgrund der Verletzung habe man sich aber für eine Op entschieden.

Bilder vom 2. Trainingstag in Bad Waltersdorf

Gerhard Struber: „Der Kader ist groß genug“

Dennoch wird Kainz dem FC bis mindestens September fehlen. Auch über Max Fingräfe sprach der Kölner Sportdirektor. „Max Finkgräfe ist am Montag operiert worden. Bei ihm wurde das Knie athroskopiert. Das Knie sah besser aus, als wir es befürchtet hatten“, sagte Keller. „Er hat eine Innenbandverletzung. Es wird auch um die acht Wochen dauern.“ Immerhin beschrieb der Sportdirektor die Situation als Glück im Unglück. Beide Spieler hätte es auch schlimmer treffen können. So stand bei Kainz offenbar sogar ein Syndesmosebandriss im Raum. Dennoch treffen beide Ausfälle den FC natürlich hart, Kainz und Finkgräfe waren als Leistungsträger fest eingeplant. „Der Kader ist groß genug, andere müssen dafür jetzt Verantwortung übernehmen“, hatte Struber am vergangenen Wochenende erklärt.

Somit dürfte Kainz wohl auch nicht mehr für das Amt des Kapitäns in Frage kommen. Der Mittelfeldspieler hatte im vergangenen Sommer die Binde von Jonas Hector übernommen, offenbar eine große Bürde. Für diesen Sommer hatte Gerhard Struber angekündigt, die Wahl selbst treffen zu wollen. Die Entscheidung soll noch in Österreich fallen. Einen Fingerzeig könnte es im Testspiel am Nachmittag geben. Dann treffen die Kölner auf Swansey City. In Frage kommen gleich mehrere Kandidaten wie Timo Hübers oder Eric Martel. Sicherlich wird die Begegnung auch weitere Aufschlüsse über eine mögliche Startelf geben.


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„Die Qualität ist brutal hoch“

Schwäbes ungeliebte Rolle

Spezialist unterbricht Urlaub: Florian Kainz erfolgreich operiert

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Spezialist unterbricht Urlaub: Florian Kainz erfolgreich operiert

Gute Nachricht beim 1. FC Köln: Florian Kainz ist am Dienstag erfolgreich in der MediaParkKlinik operiert worden. Das teilte der 1. FC Köln am Mittwoch mit. Kainz hatte sich im Duell gegen Viktoria Köln am Sprunggelenk verletzt.

Nach seiner Verletzung im Duell gegen Viktoria Köln befindet sich der Österreicher nun auf dem Weg der Besserung. Florian Kainz war am vergangenen Wochenende im Spiel des 1. FC Köln gegen den Stadtrivalen zu Boden gegangen, konnte nicht mehr weiterspielen.

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Schon unmittelbar nach dem Duell gegen die Viktoria hatte FC-Trainer Gerhard Struber schlimmes befürchtet. Die Schwellung am Knöchel sprach für eine strukturelle Verletzung. Diese hatte sich am Folgetag bestätigt. Besonders bitter: Für Kainz war damit die Heimreise in die Steiermark geplatzt. Statt Trainingslager nahe seines Geburtsorts stand für den Österreicher somit die Operation in Köln auf dem Plan. Die ist am Dienstag in der MediaPark Klinik in Köln erfolgt. Für den Eingriff unterbrach Dr. Nunzio Ricciardo, Spezialist für Fuß- und Sprunggelenkchirurgie, sogar seinen Urlaub und reiste nach Köln. Die Operation ist laut Vereinsangaben erfolgreich verlaufen. Nun beginnt in Köln bereits die Reha. Dennoch wird Kainz mehrere Wochen ausfallen, wohl erst im Herbst zurückkehren.

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Gerhard Struber: „Der Kader ist groß genug“

Über die genaue Verletzung von Max Finkgräfe gibt es bislang keine weitere Angaben von Seiten des Vereins. Der Abwehrspieler hatte sich bei einem Presschlag am Knie verletzt. Dem Vernehmen nach liegt eine Innenbandverletzung vor. Auch Finkgräfe wird den Kölnern mindestens einige Wochen, vermutlich auch länger fehlen. Beide Ausfälle treffen den FC natürlich hart, Kainz und Finkgräfe waren als Leistungsträger fest eingeplant. „Der Kader ist groß genug, andere müssen dafür jetzt Verantwortung übernehmen“, hatte Struber am vergangenen Wochenende erklärt.


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„Die Qualität ist brutal hoch“

Schwäbes ungeliebte Rolle

Die Personalie Dejan Ljubicic bleibt weiterhin offen

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Die Personalie Dejan Ljubicic bleibt weiterhin offen

Frühzeitig scheint der 1. FC Köln die Personalplanungen abschließen zu können. Es gibt zumindest nur noch wenige Baustellen. Neben Marvin Schwäbe steht auch ein Fragezeichen hinter dem Mittelfeldspieler des 1. FC Köln: Dejan Ljubicic vermeidet ein FC-Bekenntnis.

Eine gute Woche vor dem Saisonbeginn gibt es noch zwei Personalien beim 1. FC Köln: Dejan Ljubicic vermeidet in einem Interview ein FC-Bekenntnis, spricht aber durchaus positiv über den FC.

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In einer guten Woche steht der Auftakt in die 2. Bundesliga für den FC auf den Plan und im Gegensatz zur Konkurrenz scheinen die Personalplanungen bei den Geißböcken notgedrungen nahezu abgeschlossen. Zumindest sollte aus dem Kreis der potenziellen Stammspieler keine große Überraschung mehr anstehen. Zwei Fragezeichen gibt es aber noch: Marvin Schwäbe kann wohl bei einem passenden Angebot den Verein verlassen, würde das wohl auch annehmen. Denn beim FC droht der Platz als Nummer zwei im Kölner Tor. Der weitere Wackelkandidat ist nach wie vor Dejan Ljubicic. Der Österreicher wollte den Verein bekanntlich im vergangenen Sommer verlassen, der Deal kam nicht zu Stande. Ljubicic blieb und ist nun wieder ein möglicher Wechselnkandidat bei den Geißböcken.

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Dejan Ljubicic vermeidet das Treuebekenntnis

Zumindest wurde dem Mittelfeldspieler ein gewisser Abwanderungsgedanke nachgesagt. Und den räumte der 26-Jährige nun in einem Interview mit dem „Express“ auch nicht wirklich aus. „Ich bin hier und konzentriere mich auf das Wesentliche, nämlich dass ich wieder Leistung bringe. Ich habe keine gute letzte Saison gespielt. Im Vergleich zu dem, was ich kann, war das nicht zufriedenstellend, was ich gezeigt habe. Ich will jetzt einfach Gas geben im Training und mich dem neuen Trainer anbieten. Das ist das Einzige, was im Moment zählt“, sagte Ljubicic. Konkret nach einem Bekenntnis gefragt, wich der Mittelfeldspieler aus: „Fußball ist ein schnelllebiges Geschäft. Ich bin mit den Verantwortlichen im Austausch und mein Vertrag beim FC läuft bis 2025 – ich bin hier und ich bin glücklich.““

Immerhin wirkt der Österreicher in den Begegnungen der Vorbereitung wieder deutlich besser als noch in der vergangenen Spielzeit. Die Aussagekraft ist angesichts der Gegner sicherlich noch überschaubar. Fakt ist aber, dass Ljubicic in der vergangenen Spielzeit nur selten an seine gute Leistungen anknüpfen konnte, ebenfalls der Form hinterherlief. „Ich habe mir viele Gedanken gemacht, wieso es für mich nicht gelaufen ist. Ich war definitiv nicht zufrieden mit mir. Vor allem die Krankheiten haben mich immer wieder zurückgeworfen. Ich bin nie richtig in den Rhythmus gekommen“, sagte Ljubicic. „Immer wenn ich zwei, drei Spiele gemacht habe, kam der nächste Rückschlag. Dazu habe ich mir selbst Druck gemacht, weil ich den Leuten zeigen wollte, dass ich gut Fußball spielen kann.“

Ljubicic: „Es gibt keine Absprache“

Gerade unter Struber scheint es für den 26-Jährigen wieder deutlich besser zu laufen. Der neue Coach hatte seinen Landsmann schon mehrfach öffentlich gelobt, hob bereits die Qualitäten des Mittelfeldspielers hervor. „Das Verhältnis zu einem Trainer spielt immer eine Rolle. Ich mag den neuen Trainer und sein Team“, sagt Ljubicic. „Bislang bin ich sehr angetan von ihrer Arbeit und der Fußball, den der Coach spielen lassen will, gefällt mir auch.“ Dabei wird der Österreicher eine Rolle im halbrechten Mittelfeld übernehmen und dürfte auch als Stammspieler gesetzt sein. Wenn er denn bleibt.

Aktuell gibt es offenbar keine interessanten Angebote und Ljubicic offenbar glücklich bei den Geißböcken. Doch was passiert beim passenden Angebot? „Es gibt keine Absprache. Jeder weiß, dass ich gute Leistungen bringen und mein Maximum für den Verein geben werde, wenn ich hier bleibe. Für mich ist es aktuell nur wichtig, dass ich wieder in den Rhythmus komme, gesund bleibe und meine Form wiederfinde“, sagt Ljubicic. Gute Leistungen könnten wiederum Interessenten auf den Plan rufen und Sportdirektor Christian Keller in Handlungsnot bringen. Denn der Vertrag der Mittelfeldspielers läuft im kommenden Sommer aus. Wollen die Kölner Ljubicic für gutes Geld verkaufen, wäre ein Wechsel in diesem Sommer nötig. Will der FC den 26-Jährigen behalten, wird wohl eine Vertragsverlängerung das Ziel der Kölner sein.

Ljubicic wechselte im Sommer 2021 ablösefrei zu den Geißböcken. Für den FC absolvierte der Mittelfeldspieler bislang 83 Spiele, erzielte acht Tore und bereitete vier weitere vor.


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