Viel zu tun hatte die Kölner Defensive im Hinspiel
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Schwächen in der Offensive, rustikale Spielweise – Das erwartet den 1. FC Köln gegen den 1. FSV Mainz

Drei Tage nach der Niederlage gegen den FC Bayern München steht für den 1. FC Köln das erste Spiel der Rückrunde auf dem Programm. Am Samstagnachmittag empfängt das Team von Trainer Lukas Kwasniok Mainz 05 im heimischen Stadion. Das erwartet den 1. FC Köln gegen den 1. FSV Mainz.

Nach dem 1:3 gegen den FC Bayern München geht es für den FC bereits am Samstag gegen Mainz weiter. Zum Start der Rückrunde würden die Kölner das Ergebnis aus dem Hinspiel unterschreiben. Am ersten Spieltag gewann der FC durch einen späten Treffer von Marius Bülter bei den 05ern. Das erwartet den 1. FC Köln gegen den 1. FSV Mainz.

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Form: Die Rheinhessen blicken auf eine sehr enttäuschende Hinrunde zurück. Aufgrund dieser trennten sich die Mainzer Anfang Dezember von Trainer Bo Henriksen. Im ersten Spiel nach dem Aus des Dänen, mussten sich die 05er Borussia Mönchengladbach mit 0:1 geschlagen geben. Nur wenige Tage nach der Pleite gegen die Fohlenelf präsentierte Mainz Urs Fischer als neuen Cheftrainer. Und unter dem Schweizer sind die Mainzer noch ungeschlagen. In der Liga holten die Rot-Weißen unter Fischer in den ersten drei Spielen gegen Bayern, Pauli und Union drei Unentschieden und konnten unter dem ehemaligen Union-Trainer in der Conference League einen Zähler in Posen sowie einen Sieg gegen Samsunspor einfahren. Unter der Woche gelang Mainz im Heimspiel mit einem umkämpften 2:1 der erst zweite Liga-Sieg. Aktuell stehen die 05er mit zwölf Punkten auf dem Relegationsplatz.

Offensive, Defensive

Schwächen in der Offensive: Mit erst 17 eigenen Toren stellt Mainz mit dem Hamburger SV die drittschlechteste Offensive der Liga. Nur Heidenheim mit 16 und Pauli mit 14 Toren zeigen sich noch harmloser vor dem gegnerischen Kasten.

Stark in der Luft: Mainz ist die beste Mannschaft in Kopfballduellen. In den bisherigen 17 Ligaspielen gewannen die Jungs von Trainer Urs Fischer bereits 432 Duelle in der Luft. Der FC steht in dieser Statistik mit 366 gewonnenen Duellen auf dem dritten Platz.

Viele Flanken: Die 05er schlugen in dieser Saison hinter dem VfB Stuttgart die zweitmeisten Flanken der Liga. Insgesamt probierten es die Rot-Weißen 192-mal mit einer Hereingabe.

Viele Karten: Das Team von Trainer Urs Fischer sah in dieser Saison 41 Karten und damit hinter Augsburg die zweitmeisten aller Bundesligisten. Davon waren es 36 Verwarnungen, eine Gelb-Rote Karte und ganze vier glatt Rote Karten.

Im Fokus

Nadiem Amiri geht bei den Mainzern als Führungsspieler voran. Der ehemalige Leverkusener hatte in der vergangenen Spielzeit einen enormen Anteil an der Qualifikation für die Conference League. In dieser Saison kam der 29-Jährige zu Saisonbeginn nicht an sein Leistungsniveau heran. Im neuen Jahr scheint der Mittelfeldspieler wieder an seine Qualität anknüpfen zu können. Sowohl beim Spiel bei Union Berlin als auch im Heimspiel erzielte Amiri jeweils einen Treffer und hatte somit seinen Anteil daran, dass Mainz aus diesen beiden Partien vier Zähler einfuhr. Die Stärken des unangefochtenen Stammspielers liegen vor allem im Spiel mit dem Ball sowie bei den Standards.


3-3-2-2-System

Formation: Trainer Urs Fischer hat seine Mannschaft in den ersten beiden Spielen des neuen Jahres in einem 3-3-2-2-System auflaufen lassen. Zwischen den Pfosten ist aktuell Daniel Batz gesetzt. Vor dem Schlussmann haben sich Dominik Kohr, Stefan Bell und Danny da Costa festgespielt. Auf den beiden Schienenpositionen haben zurzeit Nikolas Veratschnig und Silvan Widmer die Nase vorn. Im Zentrum stellt Kaishu Sano die alleinige Sechs. Vor dem Japaner bilden Jae-Sung Lee und Nadiem Amiri eine Doppelzehn. In der Spitze hat Winterneuzugang Phillip Tietz seinen Platz sicher. Neben dem ehemaligen Augsburger wechselten sich in den ersten beiden Spielen Benedict Hollerbach und Armindo Sieb ab. Mainz setzt unter Fischer zunächst auf eine kompakte Defensive. Dabei machen die Mainzer das Zentrum dicht und versuchen, den Gegner auf den Außen zu halten.

Das sagen die Trainer

Lukas Kwasniok: „In Bezug auf das Ergebnis ist es das schwierigste Spiel, in Bezug auf die Motivation und einen Überraschungseffekt das einfachste. Die Aufgabe ist unheimlich schwierig, weil die Bayern samt Trainer aktuell mit einem wahnsinnigen Mindset an jedes Spiel herangehen. 16 Mannschaften haben es bislang versucht, die Bayern zu schlagen und keiner hat es geschafft. Es gab einige Teams, die sie über einige Zeit ärgern konnten, dazu zählen auch wir im Pokalspiel. Wir wissen, dass es eine Challenge wird.“

Urs Fischer: „Seit dem Urs Fischer übernommen hat, ist die Handschrift klar. Viel über Körperlichkeit, stabile Defensive, gutes Umschaltspiel – das werden sie auch gegen uns beibehalten. Sie haben eine gute Stabilität gefunden. Sie sind schwer zu schlagen.“

Mögliche Aufstellung Mainz: Batz – Kohr, Bell, Potulski – da Costa, Sano, Widmer – Amiri, Lee – Tietz, Nordin


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