Gut eine Stunde vor Spielbeginn gegen den 1. FC Heidenheim gab es eine überraschende Personalie beim 1. FC Köln: René Wagner streicht Jahmai Simpson-Pusey aus dem Kader. Der Engländer war zu spät zum Anschwitzen gekommen.
René Wagner knallharrt: Der Trainer der Geißböcke zeigt sich vor dem letzten Saisonspiel besonders konsequent. Wagner strich Jahmai Simpson-Pusey aus dem Kader. Der Innenverteidiger war zu spät zum Aufwärmen erschienen.

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Eigentlich war viel für einen würdigen Abschied von den Kölner Fans angerichtet. Doch die Stimmung vor der Begegnung der Geißböcke gegen Heidenheim wurde ein wenig getrübt. Denn eine gute Stunde vor der Begegnung sickerte durch, dass Jahmai Simpson-Pusey nicht im Kader stehen würde. Überraschend: Der Engländer ist einer der Leistungsträger bei den Kölnern und René Wagner hatte noch am Freitag auf der Pressekonferenz vor dem Köln-Spiel betont, bis auf Rückkehrer Rav van den Berg gäbe es (neben der Gelbsperre von Eric Martel) keine weiteren Veränderungen. Nun aber spielte der Top-Innenverteidiger nicht. Die Info von Seiten des Clubs ließ dann nicht lange auf sich warten. „Jahmai Simpson-Pusey kam heute zu spät zum Anschwitzen und ist deshalb nicht im Kader“, hieß es in der knappen Meldung des FC.
„Muss Konsequenzen geben“
René Wagner wurde später bei DAZN dann deutlicher. „Wir haben die ganze Woche darüber gesprochen, dass das Spiel für uns wichtig ist. Dann müssen wir Haltung zeigen. Wenn ein Spieler zu spät ist, muss es Konsequenzen geben und die Mannschaft es zu spüren bekommen“, sagte der Trainer. Für den Innenverteidiger rotierte Joel Schmied in die Startelf. Der Schweizer hatte seit seiner Verletzung nicht mehr begonnen, stand zuletzt im Februar in der Anfangsformation. Ob die disziplinarische Maßnahme auch Folgen für das letzte Saisonspiel bei den Bayern hat, ist genauso unklar, wie die Frage nach der Zukunft. Simpson-Pusey ist bekanntlich von Manchester City ausgeliehen. Die Kölner würden den Spieler gerne fest verpflichten, allerdings haben die Sky Blues das letzte Wort. Simpson-Pusey würde den FC rund acht Millionen Euro kosten. Die Zukunft scheint aktuell offen.
