Gelbsperre und die große Qual der Wahl – So könnte der 1. FC Köln gegen Heidenheim starten

René Wagner beim Spiel gegen Union Berlin
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Gelbsperre und die große Qual der Wahl – So könnte der 1. FC Köln gegen Heidenheim starten

Acht Tage nach dem Unentschieden bei Union Berlin steht für den 1. FC Köln das letzte Heimspiel in dieser Spielzeit auf dem Programm. Am Sonntagabend empfängt das Team von René Wagner den Tabellenletzten. So könnte der 1. FC Köln gegen Heidenheim beginnen.

Gegen den FCH müssen die Kölner im Vergleich zum Spiel in Berlin einen Ausfall hinnehmen. Ansonsten hat René Wagner die Qual der Wahl.

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Holt der 1. FC Köln gegen Heidenheim mindestens einen Zähler, ist der Klassenerhalt auch rechnerisch fix, wenn der VfL Wolfsburg und St. Pauli ihre Spiele am Samstag gewinnen. Gewinnen die beiden Clubs jedoch nicht, stünde der Verbleib in der Liga bereits vor dem Anpfiff fest. Egal wie der VfL und die Hanseaten spielen, wollen die Kölner ihr Duell gewinnen und einen positiven Abschluss vor den eigenen Fans feiern. René Wagner kann dabei fast aus dem Vollen schöpfen. Im Vergleich zum Spiel bei Union muss Köln einen Ausfall hinnehmen und eine Änderung an der Startelf vornehmen.

Gelbsperre für Martel

Denn Wagner wird neben den Langzeitverletzten Luca Kilian, Timo Hübers und Ragnar Ache auch auf Eric Martel verzichten. Der Mittelfeldspieler hatte in Berlin seine zehnte Gelbe Karte gesehen und ist dadurch für die Partie gegen Heidenheim gesperrt. Ansonsten stehen dem Coach alle Profis zur Verfügung. Zwischen den Pfosten wird Kapitän Marvin Schwäbe starten. Vor dem Schlussmann stellt sich die Viererkette eigentlich von selbst auf. So dürften Sebastian Sebulonsen rechts, Jahmai Simpson-Pusey und Cenk Özkacar in der Mitte sowie Kristoffer Lund links die Viererkette bilden. Eine weitere Alternative für die Linksverteidigerposition wäre Alessio Castro-Montes, der sich seit der Übernahme des Interimscoaches mit Lund ein Duell auf Augenhöhe liefert und sich somit auch berechtigte Hoffnungen auf einen Platz in der Startelf machen kann.

Johannessons Rückkehr nach Gelbsperre

Im zentralen Mittelfeld wird erneut Tom Krauß den Vorzug vor Felipe Chávez erhalten. Neben dem Mittelfeldspieler könnte Isak Johannesson den Platz von Eric Martel einnehmen. Der Isländer verpasste die Partie bei Union aufgrund einer Gelbsperre, ist nun aber wieder spielberechtigt. In der Offensive haben Said El Mala und Jakub Kaminski ihren Platz sicher. Bei den anderen beiden offenen Positionen kann Wagner aus Luca Waldschmidt, Marius Bülter, Linton Maina und Jan Thielmann wählen. In Köpenick erhielten Waldschmidt und Bülter das Vertrauen des FC-Trainers und zeigten eine ordentliche Leistung. Daher könnte der Coach den beiden auch gegen den FCH das Startelfmandat aussprechen.

So könnte der FC gegen Heidenheim beginnen

Marvin Schwäbe im Spiel des 1. FC Köln gegen den BVB

Marvin Schwäbe

Kristoffer Lund beim Spiel des 1. FC Köln

Kristoffer Lund

Cenk Özkacar beim Spiel des 1. FC Köln gegen den BVB

Cenk Özkacar

Jahmai Simpson-Pusey vom 1. FC Köln

Jahmai Simpson-Pusey

Sebastian Sebulonsen zum Innenverteidiger umfunktioniert

Sebastian Sebulonsen

Tom Krauß glaubt an den Klassenerhalt mit dem 1. FC Köln

Tom Krauß

Isak Johannesson kommt beim 1. FC Köln nicht in Form?
Isak Johannesson

Said El Mala vom 1. FC Köln bejubelt sein Tor

Said El Mala

Jakub Kaminski ist einer der großen Gewinn der Saison
Jakub Kaminski

Luca Waldschmidt nach seinem Treffer zum 1:2
Luca Waldschmidt

Marius Bülter wirkt ratlos bei einem Spiel des 1. FC Köln

Marius Bülter



Es ist perfekt! Der 1. FC Köln hat den Klassenerhalt sicher – Wolfsburg verliert

Die Kölner Spieler können jubeln, der Klassenerhalt ist perfekt!
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Es ist perfekt! Der 1. FC Köln hat den Klassenerhalt sicher – Wolfsburg verliert

Viel hatte ohnehin nicht mehr gefehlt, die Ansetzungen des 33. Spieltags sprachen auch für den Effzeh. Nun ist es auch amtlich: Der 1. FC Köln hält ganz sicher die Klasse. Und das, ohne am Samstag ins Spiel einzugreifen.

Zweifel gab es eigentlich schon keine mehr. Und doch betonte René Wagner am Freitag relativ deutlich, dass man den Klassenerhalt mit einem Sieg dann auch rechnerisch fix machen wollte. Nun startet der FC am Sonntag in das Heimspiel gegen Heidenheim (Liveticker bei come-on-fc.com ab 16.15 Uhr) mit der Gewissheit in der kommenden Saison erstklassig zu spielen.

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Daran hatten die Geißböcke am Samstag wenig Anteil. Die Konkurrenz tat dem Kölnern die nötigen Gefallen. Zunächst unterlag der FC St. Pauli RB Leipzig 1:2. Die Mannschaft von Alexander Blessin hätte bei den Sachsen drei Punkte einfahren müssen, um den sicheren Klassenerhalt noch erreichen zu können. Die Nordlichter schlugen sich bei RB zwar wacker, kassierten aber dennoch eine absolut verdiente Niederlage. Xaver Schlager und Willi Orban erzielten die beiden Tore für Leipzig rund um die Pause. Kurz vor Spielende verkürzte Abdoulie Cessay noch auf 1:2. Doch die Aufholjagd kam zu spät. Jackson Irvine hatte in der Nachspielzeit noch die Chance auf den Ausgleich, doch der Australier brachte die Kugel zu zentral aufs Tor. Für Pauli war es bereits das neunte sieglose Spiel in Folge. In diesem Zeitraum gab es sogar sechs Pleiten, nun zittert St. Pauli noch, den Relegationsplatz zu erreichen.

Die Augen sind auf Wolfsburg gerichtet

Am Abend verlor der VfL Wolfsburg dann sein Heimspiel gegen den FC Bayern München. Vincent Kompany rotierte ordentlich durch und doch setzten sich die Bayern am Ende verdient durch. Dabei hatte Wolfsburg in der ersten Halbzeit gleich mehrere gute Möglichkeiten. Die beste vergab aber Harry Kane, der einen Elfmeter verschoss. Nach dem Wechsel übernahm der FCB zunehmend die Kontrolle. Ein Traumtor von Michael Olise brachte die Bayern in Front. Trotz großer Chancen auf beiden Seiten fiel kein weiterer Treffer. Wolfsburg gab nicht auf. Unter anderem traf in den Schlussminuten Matthias Svanberg den Pfosten.

Vor dem Heimspiel der Kölner ergibt sich damit eine besonders spannende Konstellation. St. Pauli und Wolfsburg belegen die Plätze 16 und 17 mit 26 Punkten. Der Kölner Gegner aus Heidenheim liegt auf dem letzten Tabellenplatz mit 23 Zählern. Da St. Pauli aber am letzten Spieltag die Wölfe erwartet braucht Heidenheim mindestens vier Punkte, um noch die Chance auf den Relegationsplatz zu haben. Dabei müsste das Team von der Ostalb aber auch etwas für die Torbilanz tun. Insofern dürfte Wagner damit recht gehabt haben, dass Heidenheim „volles Brett draufgehen wird“. Am Ende könnten die Kölner nun aber auch mit einer Niederlage leben. Denn der FC ist mit 32 Zählern bei dann nur noch einem ausstehenden Spiel nicht mehr einzuholen. Damit hat auch Lukas Kwasniok recht gehabt, der frühzeitig in der Saison betonte, dass er fest davon überzeugt ist, vor dem Duell bei den Bayern am letzten Spieltag durch zu sein.

Bekanntlich ist Kwasniok nicht mehr Trainer. Die Kölner schauen nach einem beeindruckenden und euphorisierenden Saisonauftakt auf eine insgesamt durchwachsene Spielzeit zurück. Wirklich zufrieden können die Geißböcke mit vielen Leistungen und auch mit den 32 Punkten nicht sein. Es kam schließlich nicht oft vor, dass eine Mannschaft mit dieser Punktzahl schon frühzeitig die Klasse gehalten hat.

Ein weiterer Kandidat ist raus: St. Pauli kann den 1. FC Köln nicht mehr einholen

Leipzig gewinnt gegen St. Pauli
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Ein weiterer Kandidat ist raus: St. Pauli kann den 1. FC Köln nicht mehr einholen

Der FC ist dem auch rechnerischen Klassenerhalt wieder ein Stückchen näher gekommen. Und das ohne selbst aktiv zu werden. Denn RB Leipzig ließ den Kiezkickern am 33. Spieltag keine Chance. Der FC St. Pauli kann den 1. FC Köln nicht mehr einholen.

Der Klassenerhalt ist für den FC ohnehin schon nahezu sicher. Jetzt gibt es eine Variable, die den unwahrscheinlichen Fall noch einmal verringert. Denn für den FC St. Pauli sind die Geißböcke nicht mehr erreichbar. Der Blick richtet sich jetzt am Abend auf den VfL Wolfsburg. Und die Niedersachsen empfangen den FC Bayern München.

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So wirklich viel Zweifel gibt es nicht mehr am sicheren Klassenerhalt. Der FC St. Pauli hat einige weitere zerstreut. Denn die Kiezkicker haben den wichtigen Sieg gegen RB Leipzig verpasst. Die Mannschaft von Alexander Blessin hätte bei den Sachsen drei Punkte einfahren müssen, um den sicheren Klassenerhalt noch zu erreichen. Der Rückstand zu Rang 15 betrug vor dem Spieltag sechs Zähler. Heißt: Nur mit zwei Siegen hätte überhaupt noch die Chance bestanden, jenes rettende Ufer und auch die Geißböcke zu erreichen. Das ist seit Samstagnachmittag ganz sicher vom Tisch. Die Nordlichter schlugen sich bei RB zwar achtbar, unterlagen am Ende aber verdient 1:2. Xaver Schlager und Willi Orban trafen für Leipzig. Kurz vor Spielende verkürzte Abdoulie Cessay. Doch die Aufholjagd kam zu spät. Jackson Irvine hatte in der Nachspielzeit die Chance auf den Ausgleich, vergab aber.

Die Augen sind auf Wolfsburg gerichtet

Während Leipzig den dritten Platz damit sicher hat, ist für St. Pauli nur noch der Relegationsplatz möglich. Und somit wird der Blick am Abend Richtung Wolfsburg gehen. Dort kämpft die direkte Konkurrenz um wichtige Punkte. Aktuell liegen St. Pauli und die Niedersachsen punktgleich auf den Rängen 16 und 17. Die Situation will das Team von Dieter Hecking verändern. Allerdings trifft der VfL auf Bayern München und hat seit mehr als zehn Jahren nicht mehr gegen den Rekordmeister gewonnen. Das Hinspiel ging sogar mit einem 8:1 an die Bayern. Sollte der VfL ebenfalls nicht gewinnen, ist Köln ganz sicher durch. Sollten die Wölfe wiederum verlieren, ist für den 1. FC Heidenheim noch alles offen – zumindest der Relegationsplatz. Gewinnt der FCH am Sonntag in Köln, hätten alle drei Schlusslichter 26 Punkte auf dem Konto. Trainer Frank Schmidt gab sich kämpferisch, erklärte das Licht sei an der Ostalb noch an.

Ein Jahr vorm Vertragsende beim 1. FC Köln: Quo vadis, Luca Waldschmidt?

Luca Waldschmidt im Kölner Stadion
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Ein Jahr vorm Vertragsende beim 1. FC Köln: Quo vadis, Luca Waldschmidt?

Luca Waldschmidt kommt beim 1. FC Köln auch in der laufenden Bundesligasaison nicht über die Rolle des Ergänzungsspielers hinaus. Trotz eines laufenden Vertrages bis Sommer 2027 könnten sich die Wege nun ein Jahr vor Vertragsende trennen, sollten Spieler und Club eine Lösung finden, die für beide Parteien passt. Argumente gibt es sowohl für als auch gegen einen Verbleib beim 1. FC Köln: Wohin geht die Reise für Luca Waldschmidt?

Zuletzt präsentierte sich Luca Waldschmidt beim FC in starker Verfassung. Zwei Tore, ein Assists in drei Spielen sind zumindest eine gute Ausbeute. Doch es bleibt Skepsis, ob der 29-Jährige die Leistung weiterbringt. Zu oft fehlte dem ehemaligen Nationalspieler die nötige Konstanz. Und so stellt sich durchaus die Frage, wohin die Reise von Luca Waldschmidt im Sommer geht.

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Luca Waldschmidt ist auch zwei Jahre nach seinem fixen Wechsel vom VfL Wolfsburg zum 1. FC Köln weiterhin kein unumstrittener Stammspieler, sondern muss sich zu großen Teilen mit der Rolle des Einwechselspielers zufrieden geben. Umso beachtlicher lesen sich die Zahlen des offensiv-Allrounders: mit fünf Toren und vier Vorlagen in 23 Ligaspielen ist der bald 30-Jährige nach den Stammspielern Said El Mala, Jakob Kaminski und Ragnar Ache der viertbeste Scorer im Team von René Wagner. Im Vergleich zu den genannten FC-Profis stand Waldschmidt allerdings nur sieben Mal in der Anfangsformation, eine doch sehr effiziente Quote für den Angreifer. Nach dem so gut wie sicheren Klassenerhalt des Aufsteigers aus Köln stellt sich nun dennoch die Frage nach der Zukunft des Spielers, der vertraglich noch bis zum Ende der kommenden Saison an den FC gebunden ist.

Vertrag bis 2027

„Luca hat einen Vertrag bis 2027, daher stellt sich die Frage für mich nicht“, sagte FC-Sportdirektor Thomas Kessler am Donnerstag. Grundsätzlich betonte der Geschäftsführer aber auch, dass der ein oder andere Spieler vielleicht nicht die Einsatzzeiten erhält, die er sich vorstelle. Und dann wiederum könne es auch Wechselabsichten geben. Auch Waldschmidt, der laut Kumpel und Ex-FC-Profi Christian Clemens hart arbeite, aber mit seiner Situation nicht komplett zufrieden sei. Der Spieler, der sich in Köln sichtlich wohl fühlt, hält sich bezüglich seiner Zukunft aktuell noch bedeckt, Argumente gibt es sowohl für einen Verkauf als auch für einen Verbleib am Rhein.

Neben seiner guten Quote ist Waldschmidt auf vielen offensiven Position einsetzbar, kann sowohl auf beiden Flügeln als auch hinter der Spitze oder in
vorderster Front auflaufen. Dazu ist er ein wichtiger Bestandteil der Kabine, kennt den Verein und das Umfeld mittlerweile sehr gut. Auch wenn er mit seinen Einsatzzeiten nicht zufrieden ist und eine Änderung dieser wohl nicht in Sicht ist, hat er sich stets in den Dienst der Mannschaft gestellt und zuletzt auch wichtige Tore erzielt wie beispielsweise den Ausgleichstreffer per Elfmeter gegen Konkurrent FC St. Pauli.

Marktgerechte Ablöse nur noch diesen Sommer

Dem gegenüber steht die Tatsache, dass man nur noch in diesem Sommer möglicherweise eine adäquate Ablöse für ihn generieren könnte. Sollte sich eine interessante Option für ihn und den 1. FC Köln ergeben, wird man sich sicher zusammensetzen. Denn unter dem Strich hat Waldschmidt es in
drei Jahren nicht geschafft, sich unter oder gerade trotz mehrerer Trainer in Köln durchzusetzen und als fester Stammspieler zu etablieren. Sollte der Spieler selbst seinen Vertrag erfüllen wollen und sich auch weiterhin unabhängig von seinen Einsatzzeiten zu 100 Prozent in den Dienst der Mannschaft stellen, so hat der FC mit ihm auch in der kommenden Spielzeit einen ungemein flexiblen und effizienten Allrounder für die Offensive in seinen Reihen. Zudem kann Waldschmidt auch in engen Spielen aufgrund seiner Erfahrung und seiner Qualität als sicherer Elfmeterschütze sehr wertvoll sein.

Entscheidung am Samstag? So hält der 1. FC Köln heute die Klasse

Jubel des 1. FC Köln nach dem Duell gegen St. Pauli
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Entscheidung am Samstag? So hält der 1. FC Köln heute die Klasse

Zwar greifen die Geißböcke erst am Sonntag in den 33. Spieltag ein, doch die Entscheidung über die kommende Saison könnte bereits vorher fallen. So hält der 1. FC Köln bereits am Samstag die Klasse.

Der Klassenerhalt der Geißböcke ist so gut wie sicher. Nur noch in einer sehr weit entfernten Theorie könnte es noch einmal eng werden. Bereits am Samstag könnte die Entscheidung gefallen sein.

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Auf große Rechenspiele hatten am Freitag weder René Wagner noch Frank Schmidt große Lust. Die beiden Trainer treffen am Sonntag bekanntlich mit ihren Mannschaften im direkten Duell aufeinander. Während die Kölner nur noch in einer ganz fernen Theorie absteigen können, geht es für das Tabellenschlusslicht ums nackte Überleben. Dabei ist es sehr wahrscheinlich, dass sich für eine der beiden Mannschaften am Samstagabend das Fragezeichen in ein Ausrufezeichen verwandelt hat. Sollten St. Pauli und Wolfsburg punkten, steht Heidenheim als Absteiger so gut wie fest. Der Grund: Aktuell hat Heidenheim drei Punkte Rückstand auf die beiden Kontrahenten. Spielen die direkten Gegner in ihren Begegnungen unentschieden, kann der FCH mit einem Sieg bis auf einen Zähler an die Mannschaften heranrücken. Da sich die Kiezkicker und die Wölfe aber am letzten Spieltag direkt gegenüber stehen, könnte Heidenheim in dem Fall nur noch ein Remis der beiden Teams retten.

Schwere Aufgaben für St. Pauli und Wolfsburg

Beim FC verhält es sich im Grunde genau anders herum. Gewinnen Wolfsburg und St. Pauli nicht, ist der Klassenerhalt schon vor der Partie gegen Heidenheim auch rechnerisch sicher. Dabei ist die zweite Variante zumindest auf dem Papier die deutlich wahrscheinlichere. Denn St. Pauli ist zu Gast bei RB Leipzig. Gegen die Sachsen haben die Nordlichter erstaunlich oft gut ausgesehen. Allerdings haben die Hamburger die letzten acht Spiele nicht mehr gewonnen. Die Form zeigt ganz klar Richtung 2. Bundesliga, dabei schlitterte das Team von Alexander Blessin oft an einem Sieg vorbei, wie im Duell gegen die Geißböcke. Ein Sieg gegen RB wäre dennoch überraschend. Zumal Leipzig den Champions-League-Platz nach unten absichern will. Die Sachsen sind im eigenen Stadion zudem seit Januar ungeschlagen. Der VfL Wolfsburg spielt zu Hause gegen den FC Bayern München. Die Erinnerung an die 1:8-Pleite aus dem Hinspiel wird noch tief sitzen.

Überhaupt liegt der letzte Sieg der Wölfe gegen die Bayern mehr als zehn Jahre zurück. Und der Rekordmeister wird wohl eine Reaktion nach dem bitteren Aus in der Champions League zeigen wollen. Für den FC ist die Rechnung ganz einfach. St. Pauli und Wolfsburg haben nur dann überhaupt die Chance, den FC noch zu erreichen, wenn sie ihre Partien gewinnen. Erst dann müsste der FC am Sonntag einen Punkt einfahren, um den Klassenerhalt auch zu 100 Prozent einzutüten. „Wir wollen das Spiel gewinnen und dann ist es fix“, sagte René Wagner am Freitag. Spätestens dann braucht es ohnehin keine großen Rechenspiele mehr.

Erst „dagegenhalten“, dann die Feierlichkeiten: So will der 1. FC Köln gegen Heidenheim punkten

Tom Krauß im Hinspiel der Kölner gegen Heidenheim
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Erst „dagegenhalten“, dann die Feierlichkeiten: So will der 1. FC Köln gegen Heidenheim punkten

Zum letzten Mal wird das Kölner Stadion am Sonntag in dieser Saison Schauplatz für ein Duell der Geißböcke. Zwar ist der Klassenerhalt so gut wie sicher, doch viel Zeit für Experimente oder Sentimentalitäten gibt es für den Trainer nicht. So will der 1. FC Köln gegen Heidenheim punkten.

Am Sonntagnachmittag trägt der FC sein letztes Heimspiel der Saison aus. Gegen den 1. FC Heidenheim soll auch der letzte kleine Zweifel im Kampf um den Klassenerhalt beseitigt werden. René Wagner erwartet eine schwere Aufgabe.

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Wie hoch die sportliche Relevanz im Duell gegen den 1. FC Heidenheim für die Geißböcke am Sonntagnachmittag sein wird, entscheidet sich im Laufe des Samstags. Sollten St. Pauli und der VfL Wolfsburg ihre Begegnungen nicht gewinnen, steht der FC als Bundesligist fest, bevor der Ball gegen den FCH überhaupt rollt. Ohnehin ist die Wahrscheinlichkeit auf den Abstieg nach dem 32. Spieltag wohl auf eine kaum messbare Variabel gefallen. Köln wird auch in der kommenden Spielzeit Bundesliga spielen, daran führt nur noch ein sehr sehr enger Weg vorbei. „Wir wollen das Spiel gewinnen und dann ist es fix“, sagte René Wagner am Freitag, wohlwissend, dass natürlich auch ein Zähler ganz sicher reichen würde. „Es kann auch vorher schon vorbei sein. Und dann gilt es, gerade, wenn es vorher schon rechnerisch durch sein sollte, den gleichen Fokus an den Tag zu legen, wie wenn es nicht so wäre.“

„Wir rechnen nicht“

Wagner habe daher auch unter der Woche versucht, dass es bei seinem Team nicht zu einem „Spannungsabfall“ komme. „Wir haben eine Aufgabe zu erledigen gegen Heidenheim und nur darauf konzentrieren wir uns.“ Die Anspannung ist dagegen in Heidenheim doch deutlich höher. Denn für das Tabellenschlusslicht geht es noch um reichlich. Das Team von der Ostalb hat zwei Zähler Rückstand auf den Relegationsplatz. Mit einem Sieg wären die Gegner plötzlich wieder mitten in der Verlosung. Allerdings wohl nur mit einem Sieg. Sollte der Tabellenletzte Unentschieden spielen und im Heidenheimer Idealfall Pauli und Wolfsburg verlieren, betrüge der Rückstand zwar nur noch zwei Zähler auf die beiden Kontrahenten. Doch die treffen wiederum am letzten Spieltag aufeinander. Nur bei einem Unentschieden käme es zu einer Pattsituation, bei der der FCH stand jetzt die schlechtesten Karten hätte.

Viel Konjunktiv, den der FCH unbedingt umgehen will. „Wir rechnen nicht und rechnen uns auch nichts schön. Wir haben einen Auftrag. Wir müssen ein Spiel gewinnen, das ist das einzige, was wir beeinflussen können“, sagte FCH-Coach Frank Schmidt. „Wenn es am Ende des Tages die Geschichte ist, dass wir es schaffen, dieses Spiel zu gewinnen und eine Konstellation am letzten Spieltag haben, wo alles möglich ist – da hätten wir richtig Bock drauf.“ Die Stimmung wollen die Kölner möglichst früh im Keim ersticken, doch Wagner warnt vor dem Gegner. „Es wird ein brutal schweres Spiel. Man muss sich ja nur mal die Leistungen und Ergebnisse der letzten Spiele anschauen“, erklärte der Kölner Coach. „Da kommt eine Mannschaft auf uns zu, für die es um alles geht. Da müssen wir gegenhalten.“

Eine Niederlage in sechs Spielen

Tatsächlich ist die Bilanz der jüngeren Vergangenheit in Heidenheim eine spannende. Von den vergangenen sechs Begegnungen verlor das Team von der Ostalb eins – und das nicht etwa gegen Gegner wie Leverkusen oder die Bayern. Gerade gegen den Rekordmeister deutete zuletzt viel auf die ganz große Überraschung. Erst in der Nachspielzeit kassierte das Tabellenschlusslicht den ganz bitteren und unglücklichen Ausgleich. Es wäre der erste Sieg eines Tabellenschlusslichts gegen einen Tabellenführer seit mehr als 60 Jahren gewesen. Wäre, denn der FCB glich spät aus. Dennoch ein Punkt für das Selbstvertrauen. „Die werden volles Brett draufgehen.“ Personell hat sich die Situation verbessert. Rav van den Berg ist nach seinen muskulären Problemen wieder dabei. Ansonsten fallen nur Ragnar Ache, die beiden Langzeitverletzten Timo Hübers und Luca Kilian sowie der gesperrte Eric Martel aus.

Eine Startelfgarantie sprach Wagner „nur“ Tom Krauß aus, der für Martel starten wird. Doch es wird auch Kaderplätze für die zuletzt nicht mehr berücksichtigten Florian Kainz und Dominique Heintz geben. Beide haben somit die Chance, noch ein letztes Mal den Geißbock im Kölner Stadion zu tragen. Beide werden – genauso wie Luca Kilian – nach dem Spiel verabschiedet. Allerdings stellte Wagner auch klar, dass es nur zu einem Einsatz kommen würde, wenn es der Spielverlauf zulässt. Für Sentimentalitäten wird also nicht zwingend Platz sein. Das dürfte auch daran liegen, dass die Beförderung von René Wagner wahrscheinlich, aber noch nicht hundert Prozent sicher ist. Thomas Kessler will den 37-Jährigen befördern, doch der Wunsch muss durch die Gremien. Ein schwacher Auftritt gegen Heidenheim und die Bayern könnte die Tendenz zumindest abschwächen. Dementsprechend will Wagner, dass auch der FC volles Brett draufgeht.


Transfergerücht: Der 1. FC Köln soll an Ihlas Bebou interessiert sein – war da nicht was?

Ihlas Bebou soll auf dem Zettel der Geißböcke stehen
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Transfergerücht: Der 1. FC Köln soll an Ihlas Bebou interessiert sein – war da nicht was?

Der Klassenerhalt ist so gut wie sicher und die Planungen für die kommende Spielzeit werden intensiviert. Dem Vernehmen nach sollen die Kölner auch einen Zielstürmer auf dem Zettel haben. Und laut „Sky“ gibt es auch ein erstes Interesse an einem. Ist der 1. FC Köln an Ihlas Bebou interessiert?

Thomas Kessler erklärte am Donnerstag, dass man auch ohne den Verkauf von Said El Mala durchaus handlungsfähig bei der Zusammenstellung des Kaders für die kommende Saison sei. Allerdings werden die Geißböcke in dem Fall sicher nicht die ganz großen Sprünge machen können. Ein Mittelstürmer wäre ablösefrei zu haben. Und der soll laut „Sky“ in den Fokus der Kölner gerückt sein.

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Als sich Christian Keller und Steffen Baumgart vor knapp drei Jahren zu einer gemeinsamen Pressekonferenz rund um den Deadline Day ankündigten, war die Hoffnung groß. Die Kölner Fans waren der Meinung, der FC würde noch einen Stoßstürmer brauchen und das könnten die beiden Verantwortlichen doch gerne verkünden. Und die Hoffnung wurde am Morgen geschürt, als das Gerücht die Runde machte, Ihlas Bebou sei an der MediaPark Klinik zwecks Medizincheck gesehen worden. Das stellte sich später als Falschmeldung heraus. Zudem verkündeten die Verantwortlichen, dass es keinen weiteren Stürmer geben werde, man dem aktuellen Kader vertraue. Nun aber wird das Thema wohl zumindest ein wenig heißer. Glaubt man einem Bericht von Sky. Demnach haben die Kölner ihr Interesse an dem Stürmer der TSG Hoffenheim signalisiert. Doch Köln ist nicht alleine, auch Union Berlin und der FC Thun werden als Interessenten genannt.

Im Sommer ablösefrei

Der 32-Jährige spielt mittlerweile seit sieben Jahren in Sinsheim, doch die Wege werden sich zum Ende der Saison trennen. Dann läuft der Vertrag des Angreifers aus, eine Verlängerung in Hoffenheim wird es nicht geben. Bebou lief insgesamt 176 Mal für die TSG auf, erzielte dabei 37 Tore und bereitete 25 vor. Zuvor spielte der Stürmer schon für Hannover 96 und Fortuna Düsseldorf. Nun sucht Bebou einen neuen Verein. Und das auch, weil der ehemalige Nationalspieler Togos nicht mehr über die Rolle des Jokers hinauskommt. Bebou kommt auf 16 Einsätze, allerdings stand der Angreifer in dieser Saison bislang noch nicht in der Anfangsformation. Zuletzt blieb er vier Mal in Folge ohne Einsatz, insgesamt stehen in dieser Spielzeit in der Liga 176 Einsatzminuten auf dem Konto.

Gemeinsam mit Grischa Prömel und Kevin Akpoguma wird Bebou am Samstag beim Duell gegen Werder Bremen verabschiedet. „Sie haben es sich mehr als verdient, würdig verabschiedet zu werden. Alle drei sind top professionell, wie sie noch immer an die Sache herangehen“, sagte Trainer Christian Ilzer. Wie groß das Interesse der Geißböcke tatsächlich ist, wird sich noch zeigen müssen. Fakt ist, dass Bebou in dieser Spielzeit auf keine Torbeteiligung kommt und mit seinen 32 Jahren auch nicht mehr der jüngste Angreifer der Liga ist.


Generalprobe für kommende Saison? So will René Wagner auf die Martel-Sperre reagieren

Wie geht es weiter mit Eric Martel?
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Generalprobe für kommende Saison? So will René Wagner auf die Martel-Sperre reagieren

Ausgerechnet im letzten Heimspiel der Saison bleibt Eric Martel nur die Rolle des Zuschauers. Der Sechser sah die zehnte Gelbe Karte und fehlt nun dem 1. FC Köln: So reagiert René Wagner auf die Martel-Sperre.

Bereits zum dritten Mal bleibt Eric Martel in dieser Spielzeit nur die Rolle des Zuschauers. Besonders bitter: Möglicherweise verpasst der Sechser damit die letzte Chance auf ein Heimspiel im Geißbocktrikot. Für René Wagner geht es um adäquaten Ersatz.

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Ehre wem Ehre gebührt könnte am Sonntagnachmittag beim Auftritt der Kölner gegen Heidenheim ein Motto lauten. Sollte es der Spielverlauf gegen Heidenheim zulassen, werden Florian Kainz und Dominique Heintz ihre Abschiedsspiele bekommen (come-on-fc.com berichtete). Ein möglicher Abschied im eigenen Stadion könnte allerdings einem anderen Spieler verwehrt bleiben, der in den vergangenen Jahre ebenfalls eine Konstante war. Und möglicherweise auch weiterhin bleibt, doch das ist eben noch nicht geklärt. Eric Martel könnte genauso gut den Club im Sommer verlassen. Die Kölner würden gerne mit dem Spieler verlängern, allerdings nicht mehr zu den Konditionen, die einst aufgerufen wurden. Martel wiederum hatte die Geißböcke lange hingehalten, befindet sich dem Vernehmen nach auch im Kontakt mit den FC-Bossen, aber möglicherweise auch mit anderen Interessenten. Der ehemalige U21-Nationalspieler ist zumindest ablösefrei zu haben.

Krauß rückt für Martel auf die defensive Sechs

Dass Martel aber kein Abschiedsspiel in Köln erhalten wird, liegt eben nicht nur an der offenen Zukunft, sondern vor allem an der Gelbsperre, die der 24-Jährige nach seiner zehnten Verwarnung im Spiel gegen Union Berlin nun absitzen muss. Und damit verbunden ist die Frage nach einem potenziellen Ersatz. Martel hat in dieser Spielzeit auf der Sechs konstant ordentliche Leistungen abgeliefert, ist unumstrittener Stammspieler, hält das Zentrum kompakt. Ein Eins-zu-eins-Ersatz zu finden, ist nicht leicht. Vielleicht aber die Generalprobe für die kommende Saison. Während die Zukunft von Martel offen ist, hat sich die von Tom Krauß so gut wie geklärt. Der Mittelfeldspieler wird auch in der kommenden Spielzeit für den FC spielen. Erst am Donnerstag hatte Thomas Kessler in einer Medienrunde bekräftigt, dass mit dem Klassenerhalt die Kaufpflicht bei dem gebürtigen Leipziger greifen würde.

Dieser wird voraussichtlich am Sonntag erreicht und Tom Krauß damit auch in der kommenden Spielzeit Akteur der Geißböcke sein. Genauso fix ist aber auch der Einsatz gegen Heidenheim. Denn die Antwort auf die Frage nach dem Martel-Ersatz lautet eben Krauß. „Er hat es in Berlin ja schon gut gemacht“, erklärte René Wagner am Donnerstag. „Ich glaube, er wird die Rolle von Eric dann gut übernehmen können. „Wir müssen schauen, wer daneben spielen wird. Da haben wir mehrere Optionen.“ Diese Optionen heißen wohl Isak Johannesson, Denis Huseinbasic oder sogar Felipe Chávez. Die Chancen für einen Einsatz von Beginn an sind aber vermutlich nicht gleich verteilt. Denn gerade Huseinbasic ist einer der Verlierer des Trainerwechsels, vielleicht sogar einer der größten. Zwar kehrte der 24-Jährige nach zwei Ausbootungen zuletzt wieder in den Kader zurück, allerdings schaute der Mittelfeldspieler 90 Minuten zu.

Chance für Chávez?

Insgesamt blieb Huseinbasic nun vier Mal in Folge ohne Einsatz. Es würde also nicht überraschen, wenn es der 24-Jährige nicht in die Anfangself schafft. Johannesson ist wohl die wahrscheinlichste Variante. Der Isländer profitierte zunächst von dem Trainerwechsel, die Form stieg wieder an, doch zuletzt waren die Leistungen wieder eher durchwachsen. Und was ist mit Chávez? Der Peruaner hat bislang eher wenig Einsatzzeit erhalten, spielte am vergangenen Wochenende erstmals länger als eine halbe Stunde. Die Ansätze sind vielversprechend, mehr aber noch nicht. Zudem ist das Talent des FC Bayern München deutlich offensiver ausgerichtet als die Konkurrenz. Möglicherweise ist aber das Tabellenschlusslicht genau der Gegner, um sich einen Eindruck von Chávez in der Anfangsformation zu verschaffen. Die einzige Startelf-Garantie erhielt so oder so nur Krauß.


Emotionaler Abschied beim 1. FC Köln? René Wagner gibt Florian Kainz und Dominique Heintz die Kader-Garantie

Florian Kainz und Dominique Heintz vom 1. FC Köln
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Emotionaler Abschied beim 1. FC Köln? René Wagner gibt Florian Kainz und Dominique Heintz die Kader-Garantie

Mit dem Duell gegen den 1. FC Heidenheim findet am Sonntagnachmittag das letzte Heimspiel der Saison statt. Und dann könnte es tatsächlich noch einmal einen sportlichen Abschied geben für künftige Ex-Spieler des 1. FC Köln: Florian Kainz und Dominique Heintz stehen im Kader.

Die Entscheidung über den Klassenerhalt scheint gefallen zu sein. In der sportlichen Situation könnte es durchaus zum Einsatz von Florian Kainz und Dominique Heintz kommen – wenn es das Spiel denn zulässt.

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Wenn die Geißböcke am Sonntagnachmittag das Team von der Ostalb in Köln erwarten, dann kann eigentlich nicht mehr viel anbrennen. Zwar hat der FC sechs Punkte Vorsprung auf die Abstiegszone und es sind noch sechs Punkte zu holen, doch alleine die erfreulich gute Tordifferenz lässt wohl wenig Zweifel daran, dass der FC auch in der kommenden Spielzeit Bundesliga spielen wird. „Für uns geht es nun erst einmal darum, das Spiel zu gewinnen, dann ist es fix und das ist unsere Aufgabe“, sagte René Wagner. „Natürlich haben wir uns gefreut, dass die Ergebnisse so reingekommen sind, wie sie reingekommen sind. Das hat uns die Woche auch ein bisschen erleichtert. Wir können auf den Sieg gehen, ohne zu gucken, was die anderen machen.“

Und die anderen haben so schwere Aufgaben vor sich, dass es bereits vor dem Anpfiff am Sonntag entschieden sein könnte. St. Pauli ist zu Gast bei RB Leipzig, Wolfsburg spielt zu Hause gegen die Bayern. Gewinnen beide Teams nicht, ist der Klassenerhalt auch rechnerisch ganz sicher. „Dann gilt es für uns, genau den gleichen Fokus an den Tag zu legen“, sagte Wagner. „Wir wollen die Jungs auf Spannung halten. Und darauf konzentrieren wir uns.“

„Ich hoffe, dass beide mit ihrer Zeit zufrieden sind“

Heißt, dass es auch beim sicheren Klassenerhalt wohl eher kein Startelf-Comeback für die Routiniers gibt. „Es ist für uns erst einmal ein wichtiges Bundesliga-Spiel. Florian Kainz und Dominique Heintz werden aller Voraussicht nach im Kader stehen“, sagte der Kölner Coach. „Dann müssen wir schauen, wie sich das Spiel entwickelt und was sich daraus entwickelt.“ Die beiden Routiniers stehen nach ihrer langen Zeit beim FC zwar ganz sicher im Kader und wenn es der Spielstand zulässt, werden auch beide Akteure ihren sportlichen Abschied bekommen. Ein Einsatz von Beginn an, wird es demnach wohl nicht geben. Dabei weiß der Trainer um die Verdienste. „Ich kenne Kainzi seitdem ich hier anfangen durfte. Er ist ein unfassbarer Fußballspieler“, erklärte Wagner. „Er hat sich die letzten Wochen immer reingehauen und auch die Mannschaft geführt.“

Der Ex-Kapitän habe für das Team alles gegeben. Ähnlich verhalte es sich bei dem Immenverteidiger. „Heintzi wird ja auch weiterspielen. Ich kann jedem Verein, der den Heintzi zu sich holt, nur gratulieren, zu einem supertollen Menschen“, erklärte Wagner. „Ich hoffe, dass beide mit ihrer Zeit hier beim FC zufrieden sind.“ Der Trainer erklärte auch, dass es noch keine Gespräche um seine Person gegeben habe. Die würden dann folgen, wenn der Klassenerhalt in trockenen Tüchern ist. Für das Spiel am Sonntag wird Tom Krauß wieder zu einer Option. Der Mittelfeldspieler soll Eric Martel auf der defensiven Sechs ersetzen, gesucht wird noch eine offensivere Variante fürs Zentrum. Auch Rav van den Berg könnte nach überstandenen muskulären Problemen wieder in den Kader rotieren.


Ein Stammspieler ohne Zukunft beim 1. FC Köln? Wie geht es weiter mit Kristoffer Lund?

Kristoffer Lund vom 1. FC Köln
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Ein Stammspieler ohne Zukunft beim 1. FC Köln? Wie geht es weiter mit Kristoffer Lund?

Statistisch gehört er zu den Dauerbrennern bei den Geißböcken, doch seine Zukunft ist alles andere als geklärt. Nun heißt es sogar, der FC würde die Kaufoption nicht ziehen. Möglicherweise hat er keine Zukunft mehr beim 1. FC Köln: Verlässt Kristoffer Lund den FC im Sommer?

Auch Kristoffer Lund gehörte zu Saisonbeginn zu den Transfers, für die Thomas Kessler damals von allen Seiten gelobt wurde. Mittlerweile ist man beim FC aber nicht mehr restlos von dem Wahl-US-Amerikaner überzeugt.

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Die Bilanz ist wahrlich keine schlechte. In 33 von 34 möglichen Pflichtspielen kam er zum Einsatz, davon 25 von Beginn an. Es ist die Bilanz eines Stammspielers, dabei ist Kristoffer Lund beim FC sicherlich nicht unumstritten. Der im dänischen Kerteminde geborene US-Amerikaner kam im vergangenen Sommer aus Palermo, hatte dort in der Serie B gespielt. Wie bei allen Leihspielern hatte Thomas Kessler auch für Lund eine Kaufoption vereinbart. Rund zwei Millionen Euro muss der FC überweisen, will er den Spieler fest unter Vertrag nehmen. Unter Lukas Kwasniok sollte der 23-Jährige auf der linken Seite den Stamm-Wingback bilden, mit seinen Flanken und Tempoläufen für Torgefahr sorgen. Erst am vergangenen Samstag zeigte der nominelle Linksverteidiger diese Qualität, als er Said El Mala die 2:0-Führung gegen Union Berlin auflegte. Genauso hatte es sich Kwasniok vorgestellt.

Zieht Thomas Kessler die Kaufoption?

Nur ist der 44-Jährige eben nicht mehr Trainer der Geißböcke und Lund kommt in dieser Spielzeit eben erst auf zwei Scorer. Torgefahr sieht bekanntlich anders aus. Vor allem aber unterlaufen Lund immer wieder Patzer und Wackler, die in dieser Spielzeit auch nicht immer folgenlos blieben, wie etwa bei der 1:3-Pleite im Hinspiel gegen Borussia Mönchengladbach als der Verteidiger gleich zwei Elfmeter verursachte. Es gab aber auch noch einige weitere Patzer. Wie vom come-on-fc.com berichtet ist daher ein Verbleib des Abwehrspielers alles andere als sicher. „Sky“ berichtet auch, dass der FC die Kaufoption nicht ziehen wird. Dann würde Lund im Sommer zurück nach Italien gehen. Thomas Kessler ließ sich am Donnerstag diesbezüglich nicht in die Karten schauen, als er über die Leihen sprach, erklärte aber, man habe ganz bewusst in den Leih-Verträgen Kauf-Optionen verankert. Dass der FC ohnehin einen Backup benötigen würde, steht außer Frage.

Nur werden sich die Kölner in diesem Zuge vielleicht auch direkt nach einer Alternative umschauen. Mit Alessio Castro-Montes haben die Kölner einen Wingback, der auf beiden Seiten spielen kann. Der Belgier deutete zwar immer wieder an, dass er ein guter Fußballer ist und dem FC durchaus weiterhelfen kann, die Konstanz fehlt „Monti“ aber zweifelsohne auch. Allerdings warfen den Schienenspieler auch Verletzungen zurück. Gerade die Vorbereitung im Winter brachte Castro-Montes in Form. Möglicherweise tut dem Belgier die Vorbereitung im Sommer ähnlich gut. Die wird Lund möglicherweise nicht mehr beim FC erleben.