Lukas Podolski und der 1. FC Köln? „Nein, aktuell ist der FC kein Thema“

Lukas Podolski bei einem Spiel des 1. FC Köln.
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Lukas Podolski und der 1. FC Köln? „Nein, aktuell ist der FC kein Thema“

Zurzeit gibt Lukas Podolski in einer Doku Einblicke in sein Leben als Sportler, als Unternehmer und als Familienvater. Auch der FC kommt natürlich vor. Und doch gibt es auch weiterhin noch keine Annäherung zwischen Lukas und dem 1. FC Köln.

Er ist nun Ex-Fußballer, Unternehmer, Vereinsinhaber – Lukas Podolski ist sehr umtriebig. Zum Abschluss seiner sportlichen Karriere äußerte sich der 40-Jährige auch noch einmal zu seiner Beziehung zum FC.

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Es sind schon besondere Einblicke, die Lukas Podolski dieser Tage in der Netflix-Doku „Poldi“ offenbart. Das Bild eines emotionalen Weltmeisters, des Familienmenschen, des Unternehmers, der dabei immer unheimlich nahbar, aber auch extrem bestimmt wirkt. Natürlich sind auch Bilder vom FC zu sehen. Dort erlebte er seine Anfänge, emotionale Momente, die am Ende in seinem Abschiedsspiel vor zwei Jahren gipfelten. Doch der Beziehungsstatus zu seinem Heimatverein, dem Club, bei dem diese beeindruckende Karriere begann, ist maximal kompliziert. Podolski und der FC sind auf unterschiedlichen Wegen unterwegs. Ob diese irgendwann noch einmal zusammenführen, ist derzeit offen. Erst vor wenigen Wochen hatte FC-Vizepräsident Ulf Sobek erklärt: „Marketingseitig gibt es auch Ideen für mögliche Projekte. Der Austausch ist da so gut, wie lange nicht mehr.“ Konkret wollte sich Sobek über mögliche Projekte nicht äußern. Allerdings auch, weil diese nicht in seinen Aufgabenbereich fallen.

„Der Kontakt ist jetzt absolut da“

Konkret wurde Podolski zu dem Thema FC nun in einem Interview mit dem „Kölner Stadt-Anzeiger„. Darin wurde er nach einer Zusammenarbeit mit Köln gefragt: „Nein, aktuell ist der FC kein Thema. Es gab so viele Möglichkeiten, mich näher an den Verein zu binden. Aber durch die vielen Wechsel im Verein – im Management, im Umfeld – verschwimmt das immer irgendwo. Es kam nie wirklich etwas Konkretes, nichts Ernsthaftes“, sagt der Weltmeister von 2014. „Ich hatte nie das Gefühl, dass es ein echtes Wollen vom 1. FC Köln ist. Daher bin ich die letzten Jahre einen anderen Weg eingeschlagen. Und Stand heute bin ich für diesen Weg glücklich.“ Das kann der ehemalige Nationalspieler durchaus sein. Podolski hat mehrere Geschäftszweige für sich entdeckt, spielte bis zuletzt bei seinem Heimatverein Gornik Zabrze und ist nun Besitzer des Clubs. 86 Prozent der Anteile hat der Ex-Spieler für weniger als eine Millionen Euro gekauft. Eine beeindruckende Karriere, während der Fußball-Karriere. „Ich habe mir selbst bewiesen, dass ich auch als Unternehmer, als Klubbesitzer, etwas bewegen kann.“

Und dann folgen Worte, die vielleicht nicht allen FC-Fans gefallen dürften. „Dasselbe hätte ich auch beim FC machen können – mit genauso viel Herzblut, vielleicht sogar mehr. Aber die Leute und der Verein wollten es nicht wirklich. Das ist schade, aber es ist so“, so Podolski, der das Thema damit aber nicht abgeschlossen hat. „Die Tür zum FC mache ich jetzt allerdings nicht zu. Denn heute sind andere Leute am Geißbockheim am Werk und andere Voraussetzungen, der Kontakt ist jetzt absolut da.“ Sportlich ist der ehemalige Offensivspieler mit dem FC allerdings nicht so richtig zufrieden gewesen. Podolski hatte sich durchaus mehr versprochen. „Das war für mich als Fan am Ende ein bisschen enttäuschend, weil man wieder gezeigt hat, dass man trotz guter Voraussetzungen da unten reinrutscht“, so der 40-Jährige. Der schleichende Prozess des Geißbockheim-Ausbaus mache den Weltmeister von 2014 sogar richtig „wütend“ – weil zu wenig passiere. Dennoch: „Ich wünsche dem FC nur das Beste. Dass man das Potenzial, das in diesem Verein und dieser Stadt steckt, irgendwann mal so nutzt, dass es für mehr reicht, als immer gegen den Abstieg zu spielen.“


TSG Hoffenheim reagiert auf angebliches Interesse an Said El Mala

Said El Mala soll auf der Liste der TSG Hoffenheim stehen
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TSG Hoffenheim reagiert auf angebliches Interesse an Said El Mala

Das Transfergerücht kommt überraschend, es wäre aber ein finanzieller Segen für den 1. FC Köln: Said El Mala soll demnach im Fokus von Hoffenheim stehen? Angeblich locken die Sinsheimer mit einem ordentlichen Handgeld. Doch so wirklich viel ist an diesem Gerücht nicht dran.

Es war ein beherzter Antritt und ein guter Abschluss, die Said El Mala beim ersten Bundesliga-Spiel von Beginn an zum ersten Treffer auf fremden Boden nutzte. Der Offensivspieler erzielte den entscheidenden Treffer bei der TSG Hoffenheim. Möglicherweise hat unter anderem dieses Tor Eindruck hinterlassen. Zumindest berichtet der „Express„, dass die Sinsheimer einen Vorstoß bei dem Kölner Shootingstar wagen wollen.

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Das kommt überraschend – wenn es denn stimmt. Wie der „Express“ berichtet, soll die TSG Hoffenheim einen Vorstoß beim FC wagen und die El-Mala-Brüder unter Vertrag nehmen wollen. Demnach will die TSG Said El Mala ein hohes Handgeld und einen langen Vertrag anbieten. Auch Bruder Malek soll mit nach Sinsheim geholt werden. Wie berichtet, hatte sich der FC bereits mit dem FC Brentford auf einen Wechsel geeinigt. Die Seite des Spielers hat den Transfer aber abgelehnt. Dem Vernehmen nach, weil Malek nicht mit unter Vertrag genommen worden wäre. Eine andere Erzählung lautet, dass die Familie auf ein größeres Angebot aus England warte. Die Kölner sind nicht abgeneigt, den Spieler dennoch gehen zu lassen, wenn das nötige Geld auf den Tisch gelegt wird. Allerdings kann man sich in Köln auch durchaus einen Verbleib vorstellen. Die FC-Verantwortlichen betonten immer wieder, auch ohne einen El-Mala-Transfer handlungsfähig zu sein. Wie der Express erklärt, könnte Hoffenheim ein „gangbarer Weg“ für die Familie El Mala sein.

Kann Hoffenheim den Vorstoß wagen?

Das sieht Hoffenheim anders und reagierte via Instagram unterhaltsam. „Seit langer Zeit nicht mehr so eine Transfer-Ente gelesen 🦆“. Ob es für die TSG ein finanzierbarer Weg gewesen wäre, war ohnehin fraglich. Denn man darf durchaus die Frage stellen, ob die Sinsheimer das Gesamtpaket überhaupt schnüren können. Bislang hat die TSG bereits mehr als 40 Millionen Euro in den Kader für die kommende Spielzeit gesteckt. Mit einem weiteren Paket für El Mala wären es dann um die 100 Millionen Euro. Nicht mal ansatzweise haben die Sinsheimer in der Vereinshistorie so viel Geld in den Kader investiert. Zwar steht hinter Hoffenheim Mäzen Dietmar Hopp. Doch der Verein finanziert sich seit einigen Jahren weitestgehend aus eigenen Mitteln. Durch die verpasste Champions League sind auch die Einnahmen nicht so hoch, wie während der Saison erhofft. Die FC-Bosse machten bereits mehrfach deutlich, dass sie El Mala nicht unter den geplanten Wunschpreis gehen lassen. Der bewegt sich bei etwa 50 Millionen Euro. Es gilt als unwahrscheinlich, dass ein Bundesligist diese Summe für den Spieler auf den Tisch legt.

Auf der anderen Seite lassen die bisherigen Investitionen erahnen, dass es die TSG in der kommenden Spielzeit noch einmal wissen wollen. Dennoch: An dem Gerücht ist aktuell nicht viel dran.

Alle aktuellen Transfergerüchte zum EFFZEH finden ihr hier


Talent des 1. FC Köln: Mansour Ouro-Tagba – erst Rückkehr, dann Abschied?

Mansour Ouro-Tagba im Spiel für die U21 des 1. FC Köln
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Talent des 1. FC Köln: Mansour Ouro-Tagba – erst Rückkehr, dann Abschied?

Verlässt ein weiterer Spieler den FC endgültig? Mansour Ouro-Tagba kam im Sommer 2024 als hoffungsvolles Talent nach Köln, wurde aber aufgrund der Transfersperre direkt verliehen. Es folgten weitere Leihen, die jüngste nach Stuttgart könnte die letzte gewesen sein für den Stürmer des 1. FC Köln: Verlässt Mansour Ouro-Tagba die Geißböcke?

Der Sommer 2024 war ein komplizierter für die Geißböcke. Die Transfersperre lag über dem Geißbockheim. Der damalige Sportchef Christian Keller verpflichtete dennoch Spieler, die umgehend verliehen wurden. Eins dieser Talente könnte die Kölner nun endgültig verlassen.

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Denn wie Sky berichtet, will Mansour Ouro-Tagba dem Geißbockheim den Rücken kehren. Beim FC könnte es der Stürmer wohl auch in der kommenden Spielzeit schwer haben, den Durchbruch zu schaffen. Zuletzt spielte der Nationalspieler Togos beim VfB Stuttgart II. Der Angreifer kam 2024 nach Köln und wurde umgehend an Jahn Regensburg verliehen. Beim Jahn gelang dem Angreifer der erhoffte Karriereschritt nicht. Die Leihe wurde noch in der gleichen Saison abgebrochen und Ouro-Tagba spielte in der U21 der Geißböcke. Im vergangenen Sommer folgte dann die nächste Leihe. Dieses Mal zu den Schwaben in die U21. Dieses Leihkonstrukt lief deutlich besser. Der 21-Jährige kam in 32 Partien zum Einsatz, erzielte neun Tore und bereitete drei weitere vor. Schon vor einem guten halben Jahr ploppte die Nachricht auf, dass der Spieler eine Kaufoption in seinem Vertrag verankert habe (come-on-fc.com berichtete damals). Und die überraschte. Demnach soll die bei rund zwei Millionen Euro gelegen habe. Stuttgart verpflichtete den Stürmer am Ende des Tages nicht.

Interessenten aus der 2. Bundesliga

Nun kehrt der Angreifer erst einmal nach Köln zurück. Beim FC hat er Vertrag bis 2028. Wie „Sky“ berichtet, plant der Spieler aber aufgrund mangelnder Perspektive den Abschied aus Köln. Und es gibt demnach auch einige Interessenten aus der 2. Bundesliga sowie aus dem Ausland. Namentlich werden Rapid Wien und KAA Gent genannt. Zudem heißt es in der Meldung, dass der FC dem Akteur keine Steine in den Weg legen werde. Der Marktwert des Stürmers wird auf 600.000 Euro geschätzt. Nun könnte also der nächste Schritt der Karriere bei einem anderen Verein liegen. Mansour Ouro-Tagba wurde bei 1860 München ausgebildet. Für die Nationalmannschaft von Togo lief er vier Mal auf.


1. FC Köln – die Transfergerüchte des Sommers 2026: Abgänge, Zugänge – Will Hoffenheim El Mala?

Thomas Kessler vom 1. FC Köln
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1. FC Köln – die Transfergerüchte des Sommers 2026: Abgänge, Zugänge – Will Hoffenheim El Mala?

Der Transferticker zum 1. FC Köln: Sieben Spieler haben den FC bereits verlassen. Neuzugänge gibt es noch nicht. Aber Spekulationen über mögliche Zugänge. Das sind die Transfergerüchte beim 1. FC Köln 2026. Wir halten euch über die aktuellen Gerüchte auf dem Laufenden. Zuletzt aktualisiert am 13. Juni 2026.

Auch in diesem Sommer wird es wieder zahlreiche Transferbewegungen bei den Geißböcken geben. Die ersten Spieler haben den Club bereits verlassen. Im Transferticker zum 1. FC Köln erfahrt ihr alle neuen Spekulationen und Gerüchte rund um die Geißböcke. Zudem gibt come-on-fc.com eine Einschätzung der Gerüchte und bewertet die aktuelle Relevanz und den Stand der (möglichen) Wechsel.

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Zuletzt aktualisiert am 13. Juni 2026; 15:00 Uhr

Zugänge

SpielerPosAlterVonStatus
Vasilios ZagarititsLV25SC Heerenveen🔴 kühl
Laurin CurdaRM/RV24SC Paderborn🔴 kühl
Abubacarr Sedi KintehIV19Tromsø IL🔴 kühl
David MartínezRA20LAFC🟡 warm
Amario Cozier-DuberryRA19Brighton🟡 warm
Sebastiaan BornauwIV27Leeds🟡 warm
Steven van der SlootR23Den Haag🟡 warm
Hennes BehrensLV21Heidenheim🟡 warm
Martin AdelineOM22Troyes🔴 kühl
Arda ÜnyayIV19Galatasaray🔴 kühl
Salih ÖzcanZM28BVB🔴 kühl
Ihlas BebouST32Hoffenheim🔴 kühl
Jahmai Simpson-PuseyIV20Manchester City✔ Bestätigt
Tom KraussZM24Mainz✔ Bestätigt
Jakub KaminskiLA24Wolfsburg✔ Bestätigt

Diese möglichen Zugänge werden aktuell gehandelt


Abubacarr Sedi Kinteh soll sich mit den Kölnern bereits einig sein
Abubacarr Sedi Kinteh wechselt wohl nach Saudi Arabien

Abubacarr Sedi Kinteh, Tromsø IL, IV

Wie geht es weiter mit dem Innenverteidiger von Tromsø? Offenbar nicht in Köln. Der Innenverteidiger steht laut norwegischen Berichten unmittelbar vor einem Wechsel nach Saudi Arabien. Schon kommende Woche soll der Medizincheck folgen. Kinteh galt als absoluter Wunschtransfer. Mit dem Abwehrspieler soll schon einige Einigung erzielt worden sein. Nur mit dem abgebenden Club gab es noch keine Übereinkunft. Zuletzt könnte ein Wechsel auch aufgrund der El-Mala-Causa oder der Verpflichtung von Jahmai Simpson-Pusey ins Stocken geraten sein.

COFC-Einschätzung: 🔴 kühl

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Vasilios Zagaritis im Einsatz für den SC Heerenveen
Vasilios Zagaritis im Einsatz für den SC Heerenveen

Vasilios Zagiritis, Heerenveen, LV

Der Linksverteidiger wurde zuletzt einige Male im Netz als möglicher Neuzugang genannt. Allerdings ist die Quelle bislang sehr schwach. Der Name wird einzig in einem Panathinaikos-Fan-Blog genannt, ohne journalistische Grundlage. In griechischen Medien gibt es Hinweise, dass ein Bundesligist an dem Spieler dran sei und bereit sei, 3 Millionen Euro auf den Tisch zu legen. Eine Verbindung zum FC gibt es dort nicht. Fakt ist, der 25-Jährige hat mehrfach betont, er habe vor den nächsten Schritt zu gehen. Am liebsten würde er zurück zu Panathinaikos, allerdings war die Ablöse den Griechen bislang zu hoch. Ein weiterer Fakt, die Kölner suchen einen Linksverteidiger. Das heißt: Den Spieler kann man auf dem Radar haben, eine belastbare Quelle gibt es für einen möglichen Transfer bislang aber ganz sicher nicht.

COFC-Einschätzung: 🔴 kühl


Laurin Curda jubelt nach seinem Treffer für den SC Paderborn
Laurin Curda jubelt nach seinem Treffer für den SC Paderborn (Foto: Christof Koepsel / Getty Images)

Laurin Curda, Paderborn, RM

Am Dienstagabend vermeldete die „Bild“ ein Interesse der Geißböcke an Laurin Curda. Der 24-Jährige hatte in der Relegation gegen den VfL Wolfsburg den entscheidenden Treffer in der Verlängerung für den SC Paderborn erzielt. Curdas Marktwert wird auf drei Millionen Euro geschätzt. Tatsächlich ist es nicht ausgeschlossen, dass sich die Kölner auch auf der rechten Seite verstärken, da Linton Maina und Jan Thielmann Wackelkandidaten sein könnten. Ob Curda aber wirklich in Frage kommt, ist offen. Der Mittelfeldspieler hat immerhin keine Bundesliga-Erfahrung. Allerdings ist Curda polyvalent, kann auch als Innen- und Außenverteidiger eingesetzt werden. Dennoch zum jetzigen Zeitpunkt noch:

COFC-Einschätzung: 🔴 kühl

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Jahmai Simpson-Pusey bleibt offenbar für die Saison 2026/27 beim 1. FC Köln.
Jahmai Simpson-Pusey bleibt offenbar beim 1. FC Köln

Jahmai Simpson-Pusey, ManCity, IV

Gute Nachricht für die Geißböcke. Der FC hat den Engländer fest unter Vertrag genommen. Der Verein hat die Verpflichtung bereits bestätigt. Simpson-Pusey hat einen Kontrakt bis 2030 unterschrieben.

COFC-Einschätzung: ✔ Bestätigt

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Wechselt David Martínez zum 1. FC Köln?
Wechselt David Martínez zum 1. FC Köln?

David Martinez, LAFC, RA

Wie unter anderem der renommierte Journalist Fernando Petrocelli vor zwei Wochen berichtete, ist der FC an einer Verpflichtung von David Martinez interessiert. Nicht nur das, der Journalist schreibt bei „X“, dass der Rechtsaußen nun sein letztes Spiel für Los Angeles FC bestreitet, da der Wechsel zum FC unmittelbar bevorstehe. Dem ist nicht so. Das Interesse soll grundsätzlich bestehen, allerdings ist die Spur sicher nicht so heiß, wie beschrieben. Wenn die Chance besteht, wäre Martinez sicher eine interessante Lösung.

COFC-Einschätzung: 🟡 warm


Amario Cozier-Duberry soll auf der Liste der Geißböcke stehen
Amario Cozier-Duberry soll auf der Liste der Geißböcke stehen

Amario Cozier-Duberry, Brighton, RA

Das Gerücht ploppte Ende Mai auf. Der englische Journalist Andy Naylor brachte den FC mit dem Außenbahnspieler in Verbindung. Cozier-Duberry gilt in England als riesengroßes Talent. Der Spieler war in der vergangenen Saison bei den Bolton Wanderers unterwegs, allerdings ausgeliehen. Nun bringen sich gleich mehrere Spieler in Stellung. Denn Cozier-Duberry wurde zum besten Nachwuchsspieler der Liga gewählt. Auch deswegen ist Brighton ebenfalls daran interessiert, den Spieler zu halten. Demnach sollen die Seagulls schon signalisiert haben, dass die Rückkehr wahrscheinlich sei. Cozier-Duberry lässt seine Zukunft noch offen. Das Talent will unbedingt spielen.

COFC-Einschätzung: 🟡 (lau)warm


Sebastiaan Bornauw wieder in Köln im Gespräch?
Sebastiaan Bornauw wieder in Köln im Gespräch?

Sebastiaan Bornauw, Leeds, IV

Die Basis hört sich also eigentlich gut an. Köln sucht einen erfahrenen Innenverteidiger, Bornauw eine Möglichkeit, wieder Spielpraxis zu sammeln und Leeds einen Abnehmer. Und doch scheint ein Transfer nicht unmittelbar bevor zu stehen. Dem Vernehmen nach steht der Belgier nicht ganz oben auf der Kölner Liste. Vielleicht auch, weil Leeds keinen Druck verspürt, den Spieler unbedingt loszuwerden. Denn der hat noch bis 2029 Vertrag in England, der Marktwert wird auf acht Millionen Euro eingeschätzt. Auch eine Leihe scheint eine Option, nur müsste dann wohl auch über das Gehalt gesprochen werden, das laut englischen Medien doch sehr hoch sein soll. Eine Rückkehr schein möglich, aber eben nicht die erste Wahl.

COFC-Einschätzung: 🟡 warm

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Martin Adeline soll auf dem Zettel des FC stehen
Martin Adeline soll auf dem Zettel des FC stehen

Martin Adeline, Troyes, ZOM

Gleich drei französische Mittelfeldspieler wurden im Mai als mögliche Transferkandidaten genannt. Der wohl interessanteste dürfte Martin Adeline sein, der für Troyes die 2. Liga aufgeräumt hat. Der Franzose erzielte in 32 Ligaspielen zehn Tore, bereitete elf vor. Der offensive Mittelfeldspieler gilt als eins der größten französischen Talente, ist die Entdeckung der Ligue 2. Der Marktwert wird mittlerweile auf zehn Millionen Euro eingeschätzt. Der Spieler ist super interessant. Allerdings eben nicht nur für den FC. Vor allem französische Clubs sollen besonders interessiert sein. Durch den Aufstieg hat sich der Vertrag des Spielers bis 2028 verlängert. Das dürfte einen Transfer schwer machen.

COFC-Einschätzung: 🔴 kühl

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Abgänge

SpielerPoszuStatus
Denis HuseinbasicZMSC Braga✔ Bestätigt
Said El MalaLATSG Hoffenheim🔴 kühl
Jakub KaminskiLAPremier League (Brighton?)🟢 heiß
Marvin SchwäbeTW?🔴 kühl
Felipe ChavezZMBayern✔ Bestätigt
Kristoffer LundLVPalermo✔ Bestätigt
Cenk ÖzkacarIVValencia✔ Bestätigt
Eric MartelZMMainz✔ Bestätigt
Florian KainzOMKarriereende✔ Bestätigt
Dominiqe HeintzIV?✔ Bestätigt
Luca KilianIV?✔ Bestätigt

Diese möglichen Abgänge werden aktuell gehandelt


Said El Mala vom 1. FC Köln
Said El Mala vom 1. FC Köln (Foto: Christof Koepsel / Getty Images)

Said El Mala, TSG Hoffenheim, LA

Einige Tage war es ruhig um einen möglichen Transfer von Said El Mala. Jetzt ploppt ein neuer Name auf. Angeblich will die TSG Hoffenheim den Offensivspieler verzichten. Die Sinsheimer schnüren demnach ein Paket für den Spieler und wollen auch den Bruder unter Vertrag nehmen. Die Frage ist, wie will Hoffenheim dieses Paket überhaupt finanzieren. Auch wenn Dietmar Hopp weiterhin Anteile hält, finanziert sich der Verein weitestgehend selbst. Eine Investition von mehr als 50 Millionen Euro erscheint da schon hoch. Bislang gibt es keine Anzeichen, dass der FC den Spieler für weniger Geld ziehen lässt.

COFC-Einschätzung: 🔴 kühl

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Denis Huseinbasic wechselt nach Braga
Denis Huseinbasic wechselt nach Braga

Denis Huseinbasic, Braga, ZM

Die Entscheidung ist gefallen: Der Mittelfeldspieler wird den FC verlassen. Huseinbasic hat den Medizincheck in Portugal bereits bestanden, die Papiere unterschrieben. Der 24-Jährige war 2022 zum FC gewechselt. Damals bezahlten die Kölner 50.000 Euro an die Kickers Offenbach. In dieser Saison lief es für den Spieler alles andere als gut. Vor allem im neuen Jahr kam Huseinbasic auf zwei Einsätze. Nun soll bei Braga ein neuer Weg eingeschlagen werden.

COFC-Einschätzung: ✔ Bestätigt

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Jakub Kaminski ist noch Spieler des 1. FC Köln. Aber es gibt wohl Interessenten
Jakub Kaminski ist noch Spieler des 1. FC Köln. Aber es gibt wohl Interessenten

Jakub Kaminski, ?, LA

Der Pole wird die Geißböcke wohl verlassen. Der 24-Jährige hat bereits mehrfach betont, dass die Premier League sein großes Ziel sei. Zuletzt ploppten Gerüchte auf, dass Kaminski auch schon ein konkretes Angebot vorgelegt wurde. Den Kölnern fehlt die Handhabe, obwohl sie den Vertrag gerade erst verlängert haben. Denn es gibt eine Ausstiegsklausel, die bei 20 Millionen Euro liegen soll. Kaminskis Marktwert wird auf 17 Millionen geschätzt.

COFC-Einschätzung: 🟢 heiß

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Marvin Schwäbe spielt aktuell für den 1. FC Köln
Wie geht es weiter mit Marvin Schwäbe und dem 1. FC Köln? (Photo by Lars Baron/Getty Images)

Marvin Schwäbe, ?, TW

Gibt es für Marvin Schwäbe wirklich Gedanken, den Verein zu verlassen? So wirklich heiß sind die Gerüchte bislang nicht. Schwäbe soll aktiv angeboten worden sein. Möglicherweise geht es aber eher um ein Ausloten. Denn eigentlich fühlt sich der Torhüter beim FC wohl.

COFC-Einschätzung: 🔴 kühl

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Kurioser Transferstart des 1. FC Köln: Viele Abgänge, kaum Einnahmen vs. keine neuen Spieler, hohe Ausgaben

Thomas Kessler wirkt nachdenklich
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Kurioser Transferstart des 1. FC Köln: Viele Abgänge, kaum Einnahmen vs. keine neuen Spieler, hohe Ausgaben

Mit dem Abschied von Denis Huseinbasic stehen beim FC acht Spieler auf der Abgangs-Seite, die Einnahmen sind aber recht überschaubar. Dem gegenüber stehen bereits hohe Ausgaben und gefühlt eben kein Neuzugang beim 1. FC Köln 2026: Acht Abgänge, wenig Einnahmen – was nun?

Drei Spieler hat der FC fest unter Vertrag genommen, aber eben keine wirkliche Neuverpflichtung. Ganz neue Spieler lassen bislang auf sich warten, obwohl Thomas Kessler schon mächtig investiert hat.

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Der Umbruch der vergangenen Saison war schon ein radikaler. Zwölf neue Spieler nahmen die Geißböcke unter Vertrag, ähnlich viele Akteure verließen den Verein fest. Auch jetzt ist schon mächtig viel Fluktuation bei den Kölnern zu verzeichnen – aber irgendwie seltsam. Nach dem bestätigten Abgang von Denis Huseinbasic am Mittwoch sind es mit Florian Kainz, Dominique Heintz, Luca Kilian, Cenk Özkacar, Kristoffer Lund, Felipe Chávez und Eric Martel nun acht Spieler, die den Verein verlassen haben. Alleine der Marktwert dieser acht Akteure wird vom Online-Portal transfermarkt.de auf mehr als 23 Millionen Euro geschätzt. Der Haken: Zu Buche steht eine mittlere sechsstellige Summe, die die Kölner angeblich für den Verkauf von Huseinbasic aus Portugal kassieren. Zwar soll dem Vernehmen nach auch eine Weiterverkaufsgebühr im Vertrag verankert sein, doch haben die Geißböcke aktuell nicht viel davon. Leihrückkehrer, auslaufende Verträge, Karriereende – der FC beginnt den nächsten Kaderumbruch, ohne zur Kasse bitten zu können.

Kaum Einnahmen, hohe Ausgaben

Dabei waren die meisten dieser Abgänge unvermeidbar oder aus taktischen und wirtschaftlichen Gründen folgerichtig. Die Abschiede lassen sich plausibel erklären. Und dennoch wirkt der Ertrag dann doch besonders enttäuschend, wenn man gleichzeitig auf die andere Seite schaut. Nach der Verpflichtung von Jahmai Simpson-Pusey stehen dort knapp 15 Millionen Euro Ausgaben. 15 Millionen für drei Spieler, die im vergangenen Jahr nach Köln geholt wurden, den Kader jetzt also keine zusätzliche Breite verleihen. Tatsächlich bezahlt der FC nun die Rechnung für drei Spieler, die im vergangenen Sommer aufgemacht wurde. Dabei sind die Verpflichtungen durchaus als sportlicher Erfolg zu bewerten. Bei Jakub Kaminski und Jahmai Simpson-Pusey war nach zuletzt eher enttäuschenden Spielzeiten jedenfalls nicht mit einer Entwicklung in diesem Ausmaß zu rechnen. Beide wurden (oder im Fall von JSP werden) deutlich unter Marktwert verpflichtet.

Viel hängt an zwei Spielern

Für den Engländer bezahlen die Kölner fünf Millionen, obwohl er neun wert sein soll. Für Kaminski 5,5, der Pole kommt jetzt auf einen Marktwert von 17 Millionen und wird den Club mit relativ hoher Wahrscheinlichkeit für 20 Millionen verlassen. Dazu Tom Krauß, der sich ebenfalls zu einem Leistungsträger entwickelt hat, den die Kölner aber aufgrund der Kaufpflicht so oder so unter Vertrag nehmen mussten. Dennoch stehen da unterm Strich knapp 15 Millionen Euro Ausgaben und keine richtigen Neuverpflichtungen, so gut wie keinen Abnahmen und acht Abgängen gegenüber. Tatsächlich hängt der Transfersommer dann vor allem an zwei Namen: An Jakub Kaminski und Said El Mala. Und dann wird es so richtig kurios: Denn diese beiden Namen würden schon ausreichen, um die bisherige Transferbilanz mehr als nur auf den Kopf zu stellen. Der FC würde mit einem Verkauf beider Spieler den Rekord-Transfersommer einläuten.

In der Saison 2017/18 erlebten die Kölner mit rund 40 Millionen Euro Ausgaben und 30 Millionen Einnahmen die höchsten Transfer-Ergebnisse. Das könnte nun gebrochen werden. Es bahnt sich ein sehr verrückter Transfersommer an – und der hat gerade erst angefangen.


Said und Malek El Mala: Zwei Brüder, eine untrennbare Bindung — und warum das jeden Transfer des 1. FC Köln beeinflusst

Said und Malek El Mala vom 1. FC Köln
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Said und Malek El Mala: Zwei Brüder, eine untrennbare Bindung — und warum das jeden Transfer des 1. FC Köln beeinflusst

Said El Mala ist wohl das größte FC-Talent der vergangenen Jahre. Hinter ihm steht ein Bruder, ohne den es den Shootingstar der Geißböcke so nicht gegeben hätte. Die Geschichte von Said und Malek El Mala — über Absagen, Loyalität und eine Bindung, die jeden Transferpoker beeinflusst. Said El Mala: Die Geschichte hinter dem Bruder-Duo beim 1. FC Köln.

Die Saison ist bekanntlich vorbei und doch scheint der Hype um Said El Mala kein Ende zu nehmen. Weiterhin gehören dem Youngster die Schlagzeilen. Zuletzt, weil der Spieler Bentford eine Abfuhr erteilten.

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Es gibt diese Momente, die alles verändern. „Reicht nicht“, waren die Worte, die Said El Mala ins Grübeln brachten. In der U14 wurde der Spieler bei Borussia Mönchengladbach aussortiert. Nur wenige Tage später traf es Bruder Malek. Der gleiche Verein, die gleiche Botschaft – auch der ältere der Brüder wurde auf dem Weg zum Profifußballer jäh ausgebootet. Eben nur im höheren Jahrgang. Said sagte später im Interview mit den 11FReunden, er habe geweint, seine Mutter angerufen. Der Familienbund ist extrem ausgeprägt. Die Brüder wuchsen in Krefeld auf, Vater Mohammed spielte ebenfalls, aber beim Linner SV in der Landesliga. Der Rauswurf bei den Fohlen hatte zunächst Spuren hinterlassen. „Ganz ehrlich, ich hatte keinen Bock mehr. Wir hätten damals auch in andere NLZ gehen können. Aber ich habe mir gedacht: Wofür eigentlich?“, so Said El Mala im Interview. Der große Bruder überredete den heutigen Fast-Nationalspieler weiterzumachen.

„Ohne meinen Bruder hätte ich aufgehört“

Das taten sie, immer in der Hoffnung, noch den entscheidenden Schritt zu gehen. Doch beide kassierten Absage auf Absage – es sollen 13 gewesen sein. Angeblich wurden die Kicker auch noch mal Gladbach angeboten, doch das Interesse war nicht mehr vorhanden. Auch bei Said war es so eine Sache mit dem Interesse. Die Brüder wechselten nach Meerbusch, doch der jüngere der beiden war nicht so recht bei der Sache. Manchmal ging er einfach während des Trainings vom Platz, trat gegen Wasserflaschen oder weigerte sich, am Spiel teilzunehmen. „Vielleicht war ich ein bisschen zu cool zu der Zeit. Rückblickend muss ich aber sagen: Da habe ich den Spaß am Fußball wiederentdeckt“, sagte der Offensivspieler und schob einen nicht ganz unwichtigen Satz hinterher: „Ohne meinen Bruder hätte ich damals mit dem Fußballspielen aufgehört“, sagt Said El Mala. Möglicherweise ein Punkt, den der 19-Jährige seinem älteren Bruder bis heute nicht vergessen hat. Ohne Malek wäre die traumhafte, noch sehr junge, Karriere so wohl nicht möglich gewesen.

„Das mache ich nur, wenn Malek mitkommt“

Als einziger Club aus der Umgebung war 2023 Viktoria Köln noch bereit, die beiden Spieler genauer unter die Lupe zu nehmen. Der Rest ist gerade bei dem U21-Nationalspieler eine beeindruckende Geschichte. Das erste Tor im deutschen Profifußball, Newcomer der 3. Liga, Angebot vom FC, Bundesliga, Tore, Nationalmannschafts-Nominierung. Das alles innerhalb eines Jahres. Maleks Entwicklung stagnierte, obwohl Said heute noch sagt, dass sein Bruder die besseren Anlagen habe. Und plötzlich klingelten die Telefone und es waren die El Malas, die absagten. So im Sommer 2024 als der BVB anklopfte.

Dem Vernehmen nach war der Offensivspieler schon für einen Medizincheck eingeplant. Doch Said hatte eine Bedingung für eine Verpflichtung bei der Borussia. „Das mache ich nur, wenn Malek mitkommt“, sagte er im Interview und dem BVB. „Das wollten sie nicht. Damit war’s für mich vom Tisch.“ Keine Diskussion, keine Verhandlung. Ohne Malek eben kein BVB. Es folgte die Absage, das Interesse aus Köln und dort die Idee, den älteren Spieler mit zu verpflichten. „Uns war sofort klar: Das ist es“, sagt Said über den FC. „Die Stadt hat uns gefallen, die Fans, der Verein, das Stadion. Und das Beste: Wir mussten nicht mal umziehen.“

Wobei das Beste vielleicht die gemeinsame Zeit in der Domstadt ist. Beim FC wird man nicht müde, die Qualitäten von beiden Geschwistern hervorzuheben. Malek konnte diese auch aufgrund von Verletzungen in der Regionalliga bislang nicht auf höchstem Niveau nachweisen. Doch das Vertrauen auf den Durchbruch wird immer wieder kommuniziert. Dass internationale Clubs den Bruder nicht auf dem Schirm haben, reserviert reagieren, ist aber angesichts der blanken Zahlen verständlich. Während Said in seiner Premieren-Saison 18 Scorer in der Bundesliga in 34 Partien sammelte, waren es bei Malek 13 Spiele und fünf Treffer eben bei der U21. Kein Bewerbungsschreiben für einen Premier-League-Club. Ob El Mala dem FC Brentford wirklich abgesagt hat, weil der Club nur ihn unter Vertrag nehmen wollte, ist nicht bekannt. Aber eben auch nicht ausgeschlossen und auch nicht unwahrscheinlich. Immerhin gab es die Brüder immer nur im Double – so wie aktuell auch in einer WG in Köln.

„Da laufen jetzt Überlegungen“

Beim FC hätte man kein Problem damit, dass das El-Mala-Team zusammenbleibt. „Ich als Fan kann mir aber natürlich vorstellen, dass wir die Brüder noch ein Jahr bei uns behalten. Es sind aber auch die Fragen: Was will der Spieler? Was will die Familie? Wie wünschen sie sich weiterzuentwickeln? Da laufen jetzt die Überlegungen“, sagte Jörn Stobbe am Freitag. Doch der Präsident der Kölner sagte auch: „Dass wir als FC sagen, wir halten nicht alle Stammspieler, ist auch klar. Wir müssen ab und zu mal Spieler verkaufen. Das ist unser Konzept. Und wir wollen weiter einen ganz soliden Finanzweg beschreiten.“ El Mala würde sich bei einem Marktwert von 45 Millionen Euro für dieses Konzept anbieten. Ob es den Shootingstar aber nur im Duo mit seinem alten Bruder gibt, wird sich dann zeigen.

Die Botschaft scheint allerdings unmissverständlich. Wer Said El Mala will, braucht möglicherweise eine Lösung für Malek. Das war beim BVB sicher so. Das könnte bei Brentford ein Thema gewesen sein. Das könnte bei Chelsea oder jedem anderen Interessenten ein Thema werden. Said hat das selbst auf den Punkt gebracht — im GeißbockEcho, ganz ohne Transfer-Kontext: „Malek ist mein Anker. Wie zwei aneinander geklebte Teile, die sich nicht trennen lassen.“


Präsident Jörn Stobbe macht eine klare Ansage zum Ausbau des Geißbockheims „Wir stehen jetzt nicht wie das Kaninchen vor der Schlange“

Das Geißbockheim des 1. FC Köln mit Trainingsplatz
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Präsident Jörn Stobbe macht eine klare Ansage zum Ausbau des Geißbockheims „Wir stehen jetzt nicht wie das Kaninchen vor der Schlange“

Der abgesagte Verhandlungstermin im Rechtsstreit um den Bebauungsplan für das Geißbockheim sorgte eben an jenem am Mittwochabend für Unverständnis. Der erhoffte Ausbau wird zu einer unendlichen Geschichte für den 1. FC Köln: Das sagt Jörn Stobbe zum Rechtsstreit am Geißbockheim.

Es ist ein weiterer Rückschlag im Geißbockheim-Streit und es ist das nächste Kapitel der unendlichen Geschichte rund um den erhofften Ausbau. Bereits am Donnerstag hatte sich Geschäftsführer Philipp Türoff geäußert, nun sprach auch der Kölner Präsident Jörn Stobbe.

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Die Nachricht erwischte die FC-Verantwortlichen auf dem falschen Fuß. Kurz vor dem anberaumten Termin beim OVG Münster reichten Ausbaugegner ein neues Artenschutzgutachten ein — Tagfalter, Grashüpfer, Libellen. Das Gericht zog die Notbremse und setzte die Verhandlung kurzerhand ab. Geschäftsführer Philipp Türoff zeigte sich „fassungslos“. Beim FC dürfte man das Gutachten als taktische Verzögerung empfunden haben. Nach zwölf Jahren Streit um den Bebauungsplan ist das Thema nun einmal mehr vom Tisch – und das für Monate, vielleicht noch länger. FC-Präsident Jörn Stobbe machte in einer Medienrunde am Freitag unmissverständlich klar, dass der FC die Entscheidung aus Münster nicht mehr als Voraussetzung begreift. Das neue Nachwuchsleistungszentrum werde gebaut, der Spatenstich erfolge spätestens 2027. „Bisher war immer das Narrativ, dass wir erst die Plätze brauchen, um im Anschluss zu bauen. Das drehen wir jetzt um. Wir werden im Frühjahr 2027 mit dem Bau des Leistungszentrums beginnen. Und ich bin mir auch sicher, dass wir weitere Satellitenplätze in der Nähe des Geißbockheims bis dahin realisieren können“, so Stobbe.

„Wir stehen jetzt nicht wie das Kaninchen vor der Schlange, sondern werden aktiv. Wir bauen dieses wunderschöne Nachwuchsleistungs-Zentrum“, so der Präsident weiter. „Die Pläne dafür sind fertig die Baugenehmigung liegt vor. Und der Spatenstich erfolgt spätestens im Frühjahr 2027. Und ich traue mich auch zu sagen, dass wir dann auch auf jeden Fall zwei zusätzliche Trainingsplätze haben werden.“ starke Worte. Und nach zwölf Jahren vergeblicher Planung auch mutige. Der Plan sieht vor, das Leistungszentrum am Geißbockheim zu erbauen. Doch auch der Präsident machte klar, dass man keine Prozesse gewinnen wolle, man brauche Fußballplätze. Das hatte Geschäftsführer Philipp Türoff schon am Tag zuvor gesagt. Die Lösung sollen nach wie vor Satellitenplätze darstellen. Konkret im Gespräch sind unter anderem zwei Anlagen von Blau-Weiß Köln am Fort Deckstein.

„Der Wille, den FC zu unterstützen ist da“

Der FC würde sie umrüsten, modernisieren und für seine Nachwuchsteams nutzen. Das FC-Thema soll am 2. Juli auf die Tagesordnung der letzten Ratssitzung vor der Sommerpause kommen. Für Stobbe ist die Sache klar. Für den Stadtrat noch nicht. Zur Umsetzung braucht der FC Mehrheiten für mindestens drei zusätzliche Satellitenplätze — denn durch den NLZ-Bau verliert er zunächst einen eigenen. Die Unterstützung von Oberbürgermeister Torsten Burmester und der SPD scheint sicher, doch andere Mehrheiten sind fraglich.

Bei den Satellitenplätze sei es besonders wichtig, dass „sie nahe und greifbar“ seien. Die beiden FC-Verantwortlichen erklärten, dass wenige hundert Meter mehr Anfahrt bereit den entscheidenden Unterschied machen können. Um die 30 Minibusse würden die Kinder zum Training fahren – und das aus dem gesamten Rheinland. Ein Transport zu weiter entfernten Plätzen sei einfach nicht realisierbar. „Die Uhr tickt, wir platzen aus allen Nähten. Aber ich bin sehr zuversichtlich, dass wir die nötigen Plätze bekommen. Der Wille, den FC zu unterstützen, ist da — und wir werden alle damit überraschen, dass wir es hinkriegen“, sagte Stobbe. Wenn es nach dem FC geht, kommt in die Sache Ausbau des Geißbockheims nun endlich Bewegung – auch ohne Urteil aus Münster – vorerst.


Jahmai Simpson-Pusey bleibt beim 1. FC Köln – das sagen Thomas Kessler und „JSP“

Jahmai Simpson-Pusey und Tom Krauß werden beide 2026/27 für den 1. FC Köln auflaufen
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Jahmai Simpson-Pusey bleibt beim 1. FC Köln – das sagen Thomas Kessler und „JSP“

Bereits zu Beginn der Woche war es bekannt geworden, nun gibt es die Bestätigung vom Verein: Der 1. FC Köln verpflichtet Jahmai Simpson-Pusey fest. Der Engländer war zuletzt ausgeliehen und wird also auch in der kommenden Saison für die Geißböcke auflaufen. Der Vertrag läuft bis 2030.

Die feste Verpflichtung des Abwehrspielers kommt nicht mehr überraschend, sie ist aber eine nicht unwichtige. Jahmai Simpson-Pusey bleibt beim FC.

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Im Winter war er durchaus die Transfer-Überraschung. Den Innenverteidiger hatten offenbar nicht wirklich viele auf dem Schirm, der Name war nicht bekannt. Doch die Verpflichtung hat sich ausgezahlt. Der Engländer entpuppte sich beim FC zum absoluten Leistungsträger, Stammspieler und starken Rückhalt. Und das, nachdem der Abwehrspieler zuvor bei Celtic so gut wie gar nicht zum Einsatz gekommen war. „Jahmai hat sich seit seinem Wechsel im Winter sehr schnell bei uns eingefunden und die Herausforderung auf diesem Niveau direkt angenommen. Mit seinen Leistungen hat er gezeigt, welches Potenzial in ihm steckt“, sagte Thomas Kessler. „Umso mehr freuen wir uns, dass wir ihn nun langfristig an den FC binden konnten. Seine Entwicklung ist ein weiteres Beispiel dafür, dass der 1. FC Köln für junge, talentierte Spieler ein sehr gutes Umfeld bietet, um den nächsten Schritt in ihrer Karriere zu gehen.“

„Dafür bin ich dankbar“

„JSP“ wurde im Nachwuchsleistungszentrum von Manchester City ausgebildet, das zeigt sich auch auf dem Platz. Pep Guardiola lobte den Akteur damals in höchsten Tönen. Kein Wunder, der junge Kicker war im Nachwuchsbereich eins der größten englischen Talente, wurde mehrfach ausgezeichnet. Um Spielpraxis zu bekommen, ließen die SkyBlues den Spieler Richtung Schottland ziehen. Dort setzte sich der Akteur nicht durch. Beim FC sieht das anders aus. Die feste Verpflichtung war also keine Überraschung. Allerdings hatte Manchester City bei der Leihe eine Rückkaufoption im Vertrag verankert. Ob diese auch im neuen Kontrakt festgehalten ist, ist nicht bekannt. „Ich habe hier viel Spielzeit bekommen und der Club hat viel Vertrauen in mich gesetzt. Dafür bin ich dankbar und deshalb wollte ich auch in Köln bleiben. Die Spielzeit, die Fans, der Club – das fühlt sich alles sehr gut an für mich“, sagt Jahmai Simpson-Pusey. Der Engländer hat bis 2030 beim FC unterschrieben.

Bislang haben die Kölner drei Kaufoptionen gezogen, nach Tom Krauß und Jakub Kaminski eben nun Simpson-Pusey. Während der Verbleib bei dem Engländer und Krauß gesichert ist, scheint ein Abschied von Jakub Kaminski nach wie vor sehr wahrscheinlich.


1. FC Köln: Der Stand bei Said El Mala und Jakub Kaminski – „Spielräume sind immer schön, wenn man mehr Geld zur Verfügung hat“

Said El Mala gehört zu den besten Teenagern Europas
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1. FC Köln: Der Stand bei Said El Mala und Jakub Kaminski – „Spielräume sind immer schön, wenn man mehr Geld zur Verfügung hat“

Kein Verkaufsdruck, aber große Abhängigkeiten: Der 1. FC Köln hat sich zur Causa Said El Mala und einem möglichen Verkauf von Jakub Kaminski geäußert. Präsident Jörn Stobbe und Geschäftsführer Philipp Türoff geben Einblick in die Transferstrategie – und erklären, warum der FC diesmal bei sich bleibt.

Said El Mala hat das Angebot für Brentford abgelehnt. Weitere Angebote liegen für den Youngster noch nicht vor. Das kann sich jederzeit ändern. Und dazu äußerten sich nun die FC-Verantwortlichen.

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Acht Abgänge, zwei sichere Kaufoptionen und eine kurz vor dem Abschluss. Der ganz große Wurf auf dem Transfermarkt steht aber noch aus. Während die Konkurrenz die ersten Spieler unter Vertrag genommen hat, passiert beim FC bislang auf der Zugangsseite noch wenig. „Wir sind gerade dabei, eine ganz ganz starke Truppe zusammenzustellen, mit der wir in der nächsten Saison den Klassenerhalt schaffen“, sagte FC-Präsident Jörn Stobbe am Freitag in einer Medienrunde. Allerdings spielt bei der weiteren Planung die Causa Said El Mala eine große Rolle. Der Spieler soll dem FC im Falle des Verkaufs eine hohe Ablöse einbringen, die ganz andere Möglichkeiten eröffnet. Aktuell liegen keine konkreten Angebote vor, doch das kann sich jederzeit ändern. „Dass wir als 1. FC Köln eben nicht sagen, wir halten alle Stammspieler ist auch klar. Dass wir ab und an Spieler verkaufen müssen, ist nun unser Konzept“, so der Präsident weiter. „Wir werden weiterhin einen ganz soliden Finanzweg beschreiten. Ich als Fan kann mir sehr gut vorstellen, dass wir die Brüder noch ein Jahr bei uns belassen. Die Frage ist aber auch, was will der Spieler, was will die Familie und wie wollen wir das weiterentwickeln.“

„Wir haben keine Not“

Die Historie ist bislang: Said El Mala hat nach seiner starken Saison beim FC den Wunsch hinterlegt, den Verein Richtung England zu verlassen. Die Kölner Verantwortlichen unterstützten die Familie El Mala bei diesem Vorhaben und führten schließlich Gespräche mit Brentford. Eine Einigung wurde erzielt und der Spieler sagte dem englischen Club ab. Nun steht die Frage im Raum, wie es für den Verein und den Spieler weitergeht. „Wir reden da über einen Sachverhalt, der strategisch für uns klar ist. Da ist im Juni bereits ein Vorstoß passiert. Doch der Markt für Said ist nach der Leistung sehr viel größer als eben nur ein Vorstoß“, sagte Philipp Türoff. „Wir haben allen Grund dazu, den Ball flach zu halten. Genauso wie die Familie entscheiden muss, was für Said das beste ist, können wir das auch, weil wir vertraglich in einer guten Position sind und auch unsere Vorstellungen entwickeln können, wenn es dazu käme, wenn er uns verlässt. So ist das Spiel und das werden wir in aller Ruhe machen.“

Dabei wollen die Kölner vollkommen bei sich bleiben, es besteht kein dringender Handlungsbedarf. „Wir haben keine Not, dass wir es tun müssen. Wenn dann der Moment gekommen ist, eine Entscheidung zu treffen und da muss das für die Familie auch stimmen, dann werden wir das machen“, so Türoff weiter.

„Natürlich spielt der für uns eine Rolle“

Zuletzt gab es die Vermutung, der FC würde eine Zeitgrenze setzen, nach der der Spieler nicht mehr verkauft werden wird. Allerdings erklärte Türoff nun, dass ein Verkauf am letzten Tag des Transferfensters durchaus möglich sei. „Wir legen uns da nicht eine Geschichte zurecht, dass man in so eine Dynamik am letzten Tag geht. Aber bei solchen Transfers in der absoluten Spitze ist das manchmal so“, so der Geschäftsführer, der das Beispiel Nick Woltemade aus der Vorsaison nennt. „Das wollen wir nicht und das ist auch nicht gut für uns. Das ist keine seriöse und solide Planung. Aber wenn solche Szenarien passieren, muss man darauf vorbereitet sein.“

Der FC sei nun deutlich stabiler aufgestellt und eben nicht von diesem Transfer abhängig. „Natürlich spielt der für uns eine Rolle. Handlungsspielräume sind immer schön, wenn man mehr Geld zur Verfügung hat“, so Türoff weiter. Unter anderem rücken Leihgeschäfte wieder in den Fokus. „Leihspieler waren in der Vergangenheit ein wichtiges Element, die werden das auch jetzt wieder sein.“ Der Geschäftsführer weist neben dem wirtschaftlichen Faktor auch auf eine gewisse Flexibilität hin. „Wir haben eine Planung, die völlig unabhängig von Transfererlösen eine Kaderentwicklung zulässt. Wenn auf dem Transfermarkt was passiert, haben wir auch diese Szenarien.“

Das gilt auch für einen möglichen Verkauf von Jakub Kaminski. Ob es mittlerweile konkrete Angebote für den Polen gibt, wollten die Kölner Verantwortlichen nicht sagen. Ein Dementi gab es aber auch nicht. Nur klar sei: „Wenn wir Spieler verkaufen, müssen wir das kompensieren“, sagte Stobbe.


Rückkehr zum 1. FC Köln: Ist Kevin McKenna der richtige Mann für diese Kölner Baustelle?

Kevin McKenna vom 1. FC Köln
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Rückkehr zum 1. FC Köln: Ist Kevin McKenna der richtige Mann für diese Kölner Baustelle?

Kevin McKenna ist zurück beim 1. FC Köln. Der Ex-Spieler verstärkt künftig das Trainerteam am Geißbockheim. Seine Verpflichtung bringt aber nicht nur Erinnerungen mit, sondern auch eine besondere Expertise, von der die Kölner in der Bundesliga profitieren könnten. Darum könnte der Co-Trainer beim 1. FC Köln zum Standard-Experten werden.

Die Rückkehr von Kevin McKenna ans Geißbockheim dürfte für viele ein bekanntes Bild sein. Der ehemalige Abwehrchef kehrt an alte Wirkungsstätte zurück. Als ehemaliger und jetzt neuer Co-Trainer von René Wagner soll er seine Erfahrung in das Trainerteam einbringen – und könnte dabei vor allem in einem Bereich Akzente setzen, der im modernen Fußball immer mehr an Bedeutung gewinnt.

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Wenn Kevin McKenna zum Dienstantritt als neuer Co-Trainer unter René Wagner am Geißbockheim aus dem Auto steigen wird, dürfte wohl so manche Erinnerung bei dem 46-Jährigen wach werden. Erinnerungen an gewonnene Kopfballduelle, an aufreibende Zweikämpfe und die Verantwortung auf dem Platz. Denn mit dem Kanadier kehrt ein alter Bekannter zurück zum 1. FC Köln. Der ehemalige Innenverteidiger der Geißböcke beendete vor fast zehn Jahren seine aktive Karriere, lief 153 Mal für den FC auf und findet im Sommer 2026 den Weg zurück zu alter Wirkungsstätte. Nicht als Spieler, wieder einmal als Co-Trainer. Und damit schließt sich ein Kreis.

Alte Bekannte

Denn in seiner Zeit beim FC hat McKenna Spuren hinterlassen, stand als Spieler für Tugenden wie Leidenschaft, Einsatz und eine klare Haltung auf dem Platz. Als Co an der Seite von Wagner soll der Ex-Profi seine Erfahrung an der Seitenlinie einbringen. Eine rein nostalgische Personalentscheidung ist die Verpflichtung des Kanadiers allerdings nicht. Denn sie beinhaltet gleich mehreren Ebenen. Zum einen kennt der 46-Jährige den Verein. Nach seiner aktiven Karriere arbeitete er schon im Nachwuchsbereich der Geißböcke sowie mehrfach als Co-Trainer. Auch die Zusammenarbeit mit Wagner ist nicht neu für den Rückkehrer. Beide arbeiteten unter Steffen Baumgart bereits beim FC, später beim HSV und bei Union Berlin zusammen – die Zeit der Eingewöhnung und des gegenseitigen Abtastens dürfte sich wohl in Grenzen halten. Doch dann gibt es eben noch eine andere Komponente.

McKenna bringt eine fachliche Stärke in einem Bereich mit, die den Geißböcken in der abgelaufenen Saison oft abging und den Kölnern in der Bundesliga von großem Nutzen sein könnte. So gehörten Standardsituationen in der jüngeren Vergangenheit zu der absoluten Schwachstelle des FC. Sowohl offensiv als auch defensiv ließen die Kölner bei ruhenden Bällen zu Wünschen übrig. Vorne erzielte der FC gemeinsam mit Werder Bremen die wenigsten Treffer nach einem ruhenden Ball (jeweils fünf), auf der anderen Seite kassierte Köln mit Abstand die meisten (20), vor den Absteigern Wolfsburg und St. Pauli (je 17). Die Verpflichtung des ehemaligen Abwehrspielers wirkt daher keineswegs zufällig. Denn der robuste Innenverteidiger war auf dem Platz nicht nur für seine Kopfballstärke bekannt, sondern stellte auch im gegnerischen Strafraum bei Eckbällen und Freistößen regelmäßig Gefahr dar. Nicht umsonst wurde McKenna der „stürmende Verteidiger“ genannt und auch in Schlussphasen gerne als Zielstürmer eingesetzt. Zudem gehörte McKenna zum Trainerstab der Eisernen, bei denen eine großer Fokus auf Standards gelegt wird.

Erfahrung, fachliche Expertise und Persönlichkeit

Auch Geschäftsführer Sport Thomas Kessler betonte im Zusammenhang mit der Verpflichtung des Co-Trainers die „Erfahrung, seine fachliche Expertise und seine Persönlichkeit“, die eine Bereicherung des Trainerteams darstellen sollen. Das Zusammenspiel aus klaren fachlichen Stärken und der Identifikation mit dem Verein dürften die Personalentscheidung für den in Calgary Geborenen wohl positiv beeinflusst haben. Denn sowohl den Bundesliga-Alltag als auch die Bedeutung des Clubs für das Umfeld kennt der 46-Jährige aus erster Hand. Ob McKenna die Probleme mit den Standardsituationen kurzfristig lösen kann und frischen Wind in die Mannschaft bringt, werden die kommenden Monate zeigen. Wie bei Wagner setzt der FC auf das Bekannte. Aber manchmal sind es gerade die vertrauten Gesichter, die neue Impulse setzen können.