Offiziell: 1. FC Köln zieht Kaufoption bei Jakub Kaminski

Jakub Kaminski vom 1. FC Köln beim Torjubel.
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Offiziell: 1. FC Köln zieht Kaufoption bei Jakub Kaminski

Der FC hat eine weitere Personalie eingetütet. Der 1. FC Köln zieht die Kaufoption bei Jakub Kaminski. Der Pole ist damit die zweite feste Verpflichtung der Geißböcke. Ob der 23-Jährige aber auch künftig für die Geißböcke aufläuft, ist nach wie vor offen.

Wenn Jakub Kaminski am Abend im Testspiel mit Polen auf Nigeria trifft, dann ist der Offensivspieler um ein Vertragsdetail reicher. Der Offensivspieler ist nun fest von den Geißböcken verpflichtet. Die haben nun auch offiziell die Kaufoption bei dem 23-Jährigen gezogen.

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Ein wenig skurril könnte es am Ende schon sein. Jakub Kaminski wurde von den Kölner erwartungsgemäß fest unter Vertrag genommen. Der Pole wechselt damit fix zu den Geißböcken, die haben die Kaufoption beim VfL Wolfsburg gezogen. Und doch kann es sein, dass Kaminski nicht einmal mehr für den FC auflaufen wird. Wie berichtet ist der Offensivspieler von den Wölfen ausgeliehen gewesen. Thomas Kessler und Co. hatten allerdings wie bei nahezu allen Leihen eine Kaufoption im Vertrag verankert. Diese soll bei rund 5,5 Millionen Euro liegen und wurde nun gezogen. Der FC überweist jene Summe an den VfL und nimmt gleichzeitig „Kuba“ fest unter Vertrag. „Kuba hat uns bereits in den ersten Gesprächen mit seiner Persönlichkeit beeindruckt. Er ist bodenständig, ehrgeizig und ein absoluter Teamplayer. In der vergangenen Saison hat er diese Eigenschaften jeden Tag auf und neben dem Platz unter Beweis gestellt“, erklärt FC-Geschäftsführer Thomas Kessler.

FC zieht die Kaufoption

Das untermauerte der Spieler in der abgelaufenen Saison gleich mehrfach. Kaminski spielte gefühlt auf jeder Position, war sich für keinen Job zu schade. „Deshalb war für uns schnell klar, dass wir die Kaufoption ziehen möchten. Seine Entwicklung und seine Leistungen sind gleichzeitig ein sehr gutes Beispiel dafür, dass der 1. FC Köln für ambitionierte Spieler eine hervorragende Adresse ist, um sich auf hohem Niveau weiterzuentwickeln und den nächsten Schritt in ihrer Karriere zu gehen“, sagte Kessler. Wo der Spieler aber den nächsten Schritt gehen wird, ist nach wie vor unklar. Erst am Wochenende hatten polnische Medien berichtet, dass es den Spieler nach England zieht und ein konkretes Angebot dem Akteur auch unterbreitet wurde. Davon wusste man zu diesem Zeitpunkt beim FC nichts.

Muss man aber auch nicht. Denn der erste Kontakt wird nun mal zwischen Spieler und Interessent hergestellt. Liegt dort die Einigung vor und wird eine Klausel aktiviert, erfährt es dann auch der potenziell abgebende Verein. Im Vertrag mit Kaminski ist eine Ausstiegsklausel von 20 Millionen Euro verankert. Und die könnte durchaus aktiviert werden. Englische Clubs sollen sich für den Polen interessieren. Die 20 Millionen dürften für einen englischen Club für einen Spieler mit einem Marktwert von 17 Millionen Euro zu stemmen sein.


Brentford legt für Said El Mala wohl nach – Wieviel holt der 1. FC Köln im Poker um den Shootingstar?

Said El Mala gehört zu den besten Teenagern Europas
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Brentford legt für Said El Mala wohl nach – Wieviel holt der 1. FC Köln im Poker um den Shootingstar?

Die Gesprächsbereitschaft von FC-Geschäftsführer Sport Thomas Kessler scheint Früchte getragen zu haben. Zumindest berichtet die SportBild von einer neuen Entwicklung im Wettbieten um den Shootingstar des 1. FC Köln: Brentford soll im Poker um Said El Mala nachgelegt haben.

Nervös werden muss Thomas Kessler ob der zeitlichen Komponente des Transferfensters anscheinend noch nicht. Planungssicherheit würde der FC-Verantwortliche aber sicherlich dennoch gerne haben. Denn von einem Transfer von Said El Mala hängt viel ab beim 1. FC Köln. Nun soll der FC Brentford sein Angebot nachgebessert haben.

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Bereits seit Wochen hält sich das Gerücht um ein Interesse des FC Brentford an Kölns Shootingstar Said El Mala. In den englischen Medien wurde von einem Angebot von rund 45 Millionen Euro berichtet. Dabei sollte es sich um 40 Millionen fixe Ablösesumme sowie 5 Millionen Bonuszahlungen handeln. Auch weitere Clubs sind im Buhlen um den 19-Jährigen wohl noch im Rennen. Zuletzt wurde wie berichtet Leeds genannt. Zudem wird auch unter anderem Tottenham mit einem Interesse an El Mala in Verbindung gebracht. Vor rund zehn Tagen betonte FC-Geschäftsführer Sport Thomas Kessler, dass ein Angebot für den Offensivspieler auf dem Tisch läge, bei dem er durchaus „gesprächsbereit“ sei. Um welchen Verein es sich dabei gehandelt hat, wollte der 40-Jährige nicht verraten. Es könnte sich aber um Brentford handeln.

FC Brentford soll Angebot erhöht haben

Der Kölner Topscorer soll zunächst eine abwartende Haltung einnehmen. Er wolle erst schauen, was bei den Gesprächen der Vereine untereinander herauskomme, berichtete Sky-Reporter Florian Plettenberg vor einigen Tagen. Erst bei einer möglichen Einigung der Clubs wird der Spieler selber also in die Transfergespräche einsteigen. Nun berichtet die SportBild, dass der FC Brentford sein Angebot über 40 Millionen plus Boni wohl um fünf Millionen Euro erhöht haben soll. Inwieweit dies Kessler reichen wird, ist bisher noch nicht bekannt. Viel fehlt zu den kolportierten 50 Millionen Euro Wunschsumme der Kölner aber nicht mehr. Und für die Geißböcke würde eine Einigung im schwebenden Prozess um El Mala einiges an Planungssicherheit mit sich bringen. Denn von den aus dem Verkauf generierten Einnahmen hängt nicht nur das weitere Transferbudget des FC ab.

Auch könnten bei einem angeschlossenen Deal die Verhandlungen mit möglichen Nachfolgern für den Kölner Youngster Fahrt aufnehmen. Denn bei einem Abgang des Spielers muss der Verein einen Ersatz finden, der die entstandene Baustelle schließt und den Kölnern beim Saisonziel Klassenerhalt helfen kann. Gerade vor dem Hintergrund eines als sehr wahrscheinlich geltenden Abgangs von Jakub Kaminski muss der Verein handeln und dem Kader die verlorene Qualität wieder zuführen.


Said El Mala oder Jakub Kaminski: Wen der 1. FC Köln wirklich schwerer ersetzen kann

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Said El Mala oder Jakub Kaminski: Wen der 1. FC Köln wirklich schwerer ersetzen kann

Said El Mala oder Jakub Kaminski? Beide könnten den FC diesen Sommer verlassen, beide will die Premier League. Doch wer von ihnen hinterlässt die größere Lücke? Die Antwort ist weniger eindeutig, als sie auf den ersten Blick scheint beim 1. FC Köln: Said El Mala oder Jakub Kaminski – Wer ist wichtiger für den FC?

Zwei Stammspieler, zwei kolportierte Angebote aus England, eine Frage: Wen kann der 1. FC Köln in diesem Sommer eher entbehren? Auf den ersten Blick scheint die Antwort offensichtlich. Wer genauer hinschaut, muss ins Grübeln kommen.

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Der 1. FC Köln muss sich in diesem Sommer auf schmerzhafte Abgänge einstellen. Sowohl Said El Mala als auch Jakub Kaminski sollen das Interesse von Klubs aus der Premier League geweckt haben. Während die Gerüchte um Kaminski zuletzt vage blieben und sein Verbleib in der Kaderplanung alles andere als sicher ist, gilt El Malas Wechsel auf die Insel für viele nur noch als eine Frage des Preises. In diesem Zusammenhang haben sich die Anhänger des Vereins festgelegt: El Mala ist sportlich der unverzichtbare Mann im Kölner Kader. Im diesjährigen Fan-Votum wählten die FC-Anhänger El Mala mit überwältigenden 44 Prozent zum Spieler der Saison. Dahinter folgen Marvin Schwäbe mit 29 Prozent und Kaminski mit 21 Prozent. Zwei der beliebtesten Spieler des Vereins könnten den Verein bald verlassen. Das wirft eine Frage auf, die den FC diesen Sommer noch beschäftigen wird. Wen können die Domstädter eher entbehren?

Dauerbrenner vs. Überperformer

Beide Spieler fallen dadurch auf, dass sie in der jüngsten Spielzeit keine einzige Partie verpasst haben. Während El Mala die meisten seiner 34 Einsätze als Ein- oder Auswechselspieler bestritt und somit auf einen Schnitt von 57,5 Minuten pro Spiel kommt, war Kaminski von Beginn an gesetzt. Der Pole absolvierte nahezu jede Spielminute und reihte sich damit unter die fünf meisteingesetzten Feldspieler der gesamten Liga ein. Dahinter steckt mehr als eine bloße Fleißkarte. Kaminskis große Stärke liegt in seiner Variabilität: Der polnische Nationalspieler kann auf mehreren Positionen eingesetzt werden und liefert dort verlässlich ab. Gerade in kritischen Saisonphasen war diese Verfügbarkeit für den FC ein entscheidender Faktor beim Klassenerhalt.

Ein schlagendes Argument für „El Maladonna“ ist, dass El Mala (12,87) und Kaminski (12,48) annähernd dieselben xGoals+Assists-Werte aufweisen, eine der aussagekräftigsten Statistiken im modernen Fußball zur Bewertung direkter Torgefahr. Der Wert zeigt, an wie vielen statistisch erwartbaren Treffern ein Spieler durch eigene Abschlüsse und direkte Vorlagen beteiligt war. El Malas Bilanz von 18 Scorerpunkten weist dabei auf eine deutliche Überperformance hin: Der Youngster holte wesentlich mehr heraus, als die Erwartungswerte nahelegten. Kaminski hingegen blieb mit 12 Scorerpunkten hinter den Erwartungen zurück. Unbestreitbar hat El Mala mit spektakulären Toren und Einzelaktionen einen enormen Beitrag zum Klassenerhalt geleistet. Auf Kaminski jedoch mag FC-Coach Wagner angesichts von dessen Vielfältigkeit und Verlässlichkeit ebenfalls nicht verzichten wollen.

Anzeichen auf Abschied verdichten sich

Während der FC bei El Mala noch selbst das Heft in der Hand hält und kein Angebot annehmen muss, hat Kaminski seinen Traum nie verborgen. „Es ist nun mal die beste Liga der Welt, mit hohem Tempo und hoher Intensität. Die Fans leben Fußball in England. Das wäre schon ein Traum“, sagte er im vergangenen Jahr gegenüber come-on-fc.com. Im Zweifel kennt dieser Traum keine Kölner Veto-Möglichkeit, denn Kaminskis Vertrag enthält eine Ausstiegsklausel. Zieht ein Verein diese, sind die Geißböcke außen vor. Die Realität des Transfermarkts könnte also dafür sorgen, dass die Frage, wer von beiden leichter zu ersetzen wäre, am Ende hinfällig wird- sollten beide Schlüsselspieler den Verein in diesem Sommer verlassen.


Neuer Name beim 1. FC Köln? Steven van der Sloot soll auf der FC-Liste stehen

Steven van der Sloot soll auf der Kölner Liste stehen
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Neuer Name beim 1. FC Köln? Steven van der Sloot soll auf der FC-Liste stehen

Der FC arbeitet weiter am Kader für die kommende Saison, viel ist auf der Zugangsseite aber noch nicht passiert. Dabei gibt es genug gehandelte Namen. So auch aktuell. Ist der 1. FC Köln an Steven van der Sloot interessiert?

Er ist 23 Jahre alt, heiß umworben und für einen Abwehrspieler extrem torgefährlich. Kein Wunder, dass sich zahlreiche Clubs für Steven van der Sloot interessieren. Auch der FC soll dran sein – berichtet zumindest ein niederländischer Journalist.

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Acht Tore und zwei Vorlagen ist eigentlich keine Bilanz, die den gemeinen Fußball-Fan so richtig beeindrucken kann. Wenn diese Torgefahr allerdings von einem Rechtsverteidiger ausgeht, wirkt die Statistik plötzlich dann doch sehr spannend. Steven van der Sloot hatte mit seinen zehn Scorern zumindest großen Anteil am Erfolg seiner Mannschaft. Und der Erfolg konnte sich durchaus sehen lassen. Denn Den Haag holte sich ziemlich beeindruckend die Meisterschaft. Elf Punkte Vorsprung auf Rang zwei, die meisten Tore, die wenigsten Gegentore. Der niederländische Club ist das Maß der Liga – der zweiten Klasse. In der nächsten Spielzeit wird wieder auf höchster Ebene agiert – und das völlig zu recht. Steven van der Sloot hat tatsächlich viel dafür getan, dass sein Club wieder ganz oben spielt. Der 23-Jährige ist einer der absoluten Leistungsträger der Mannschaft – und das als torgefährlicher Rechtsverteidiger.

Gute Investition?

Dass seine Leistung, seine Erfolge alleine und mit der Mannschaft, nicht unentdeckt blieben, ist klar. Van der Sloot ist sehr umworben. Und das Gebilde um den Spieler schon kurios. Denn der Weg des Niederländers führt nach Düsseldorf. Die Papiere sind ausgetauscht, der Wechsel fix, das auch für die 3. Liga. Nur soll es eine Ausstiegsklausel geben, die dem ehemaligen niederländischen Junioren-Nationalspieler eine Tür öffnet. Die Fortuna würde in dem Fall 500.000 Euro verdienen, obwohl der Niederländer nicht eine Minute gespielt hat. Und Düsseldorfs Ex-Manager Sven Mislintat soll dem Spieler auch erklärt haben, dass er ihn eher nicht in der dritten Liga sähe. Mislintat ist weg, doch das Interesse ist geblieben. Gleich mehrere deutsche Erstligisten sollen interessiert sein. So wie der niederländische Journalist Joost Blaauwhof berichtet, eben auch der FC. Der Niederländer gilt als bestens informiert, kennt Spieler und Spielerberater. Und doch überrascht das Interesse.

Denn auf der rechten Defensivseite sind die Kölner insgesamt recht ordentlich aufgestellt. Sebastian Sebulonsen hat sich festgespielt, mit Alessio Castro-Montes wartet ein polyvalenter Schienenspieler auf mehr Einsatzzeit. Die Kölner suchen nach dem Abgang von Kristoffer Lund vielmehr auf der linken Seite einen Defensivspieler, vielleicht sogar zwei. So richtig viel Sinn scheint ein Transfer auf den ersten Blick nicht zu machen. Auf den zweiten würde der Youngster aber genau in das Schema passen. Das Schema, nachdem die Kölner vermehrt auf internationale Jungspieler setzen, diese entwickeln und dann lukrativ verkaufen. Aktuell ist der 23-Jährige laut dem Online-Portal transfermarkt.de 600.000 Euro wert. Doch das Entwicklungspotenzial soll groß sein. Nicht nur die Kölner haben aus Deutschland die Fühler ausgestreckt. Auch St. Pauli, der FC Magdeburg und der SC Paderborn sollen Interesse sein. Dazu auch Rapid Wien.

Auch wenn der Transfer positionsbedingt wenig Sinn zu machen scheint, für den Marktwert und das Entwicklungspotenzial, scheint ein Transfer eine gute Investition.


Interesse an Frankreich-Talenten? Warum ein Wechsel zum 1. FC Köln sehr unwahrscheinlich ist

Martin Adeline soll auf dem Zettel des FC stehen
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Interesse an Frankreich-Talenten? Warum ein Wechsel zum 1. FC Köln sehr unwahrscheinlich ist

So lange die Zukunft von Said El Mala nicht geklärt ist, muss Thomas Kessler zweigleisig planen. Vor einigen Wochen wurden gleich drei Franzosen als mögliche Nachfolger des Shootingstars gehandelt beim 1. FC Köln: Interesse an drei französischen Talenten, doch der FC hat wohl keine Chance auf den Zuschlag im Wettbuhlen.

Vor einigen Wochen sollen gleich drei französische Talente das Interesse der Geißböcke geweckt haben. Sie alle sind vielversprechende, junge Offensivspieler. Doch ein Wechsel nach Köln ist unwahrscheinlich. Und die Spur auch ein wenig abgekühlt.

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Entscheidungen über die Personalien Said El Mala und Jakub Kaminski sind bislang noch nicht gefallen, die Chancen über einen Verbleib beim FC erscheinen aber nicht allzu groß. Der Kölner Shootingstar hat mit seinen 18 Scorern das Interesse von zahlreichen internationalen Clubs geweckt, der Pole wiederum verfügt über eine Ausstiegsklausel, die nah an seinem Marktwert liegt. Dass ein Club aus Kaminskis Traum-Liga bereit ist, die Summe auf den Tisch zu legen, gilt als sehr wahrscheinlich. Sollte der Fall eintreten, wird Thomas Kessler nach adäquatem Ersatz suchen müssen. Den zu finden, wird angesichts der steilen Entwicklungskurve nicht einfach. Wie come-on-fc.com damals berichtete wurden schon vor einigen Wochen gleich mehrere Namen französischer Talente in den Ring geworfen. Talente, die der FC durchaus auf dem Schirm haben soll. Und Talente, die in Frankreich bereits einen doch hohen Grad an Aufmerksamkeit geweckt haben.

Junge Talente, hohe Torgefahr

Zwar wären die drei gehandelten Namen nicht alle ein Eins-zu-eins-Ersatz für die Kölner Leistungsträger, interessant sind die Offensivspieler aber allemal. Martin Adeline erzielte für Troyes in 32 Ligaspielen zehn Tore, bereitete elf vor. Der offensive Mittelfeldspieler gilt als eins der größten französischen Talente, ist die Entdeckung der Ligue 2. Der Marktwert wird mittlerweile auf zehn Millionen Euro eingeschätzt. Adeline liegt damit auf Rang sechs der wertvollsten Akteure der zweiten französischen Klasse. Der Rechtsfuß ist im Zentrum zu Hause, könnte für kreative Momente sorgen. Ein klassischer Außenspieler ist dagegen Giovani Versini. Der 22-Jährige wird in der Regel auf der rechten Außenseite eingesetzt, spielt aber auch im Sturm oder auf der linken Seite. In 30 Ligue-2-Spielen traf der Franzose neun Mal, bereitete vier Tore vor. Der Marktwert wird auf fünf Millionen Euro geschätzt.

Und dann ist da noch Pablo Pagis, der von der Position wohl am besten als El-Mala-Ersatz passen würde. Zumindest ist der 23-Jährige ein klassischer Linksaußen, kann aber auch hinter den Spitzen und auf der rechten Seite spielen. Der Offensivspieler erzielte für Lorient in der Ligue 1 zehn Tore, lieferte fünf Assists. Der Franzose liefert ebenfalls ein interessantes Profil, allerdings auch einen geschätzten Marktwert von 15 Millionen Euro. Drei junge Spieler, die bereits aufgefallen sind, die Torgefahr ausstrahlen und Entwicklungspotenzial haben. Nur handelt es sich auch um drei Spieler, die natürlich auch in Frankreich nicht unter dem Radar geblieben sind. Der RC Lens hat beispielsweise nach allen drei Spielern die Fühler ausgestreckt. Bei Pagis sollen die Bemühungen zuletzt intensiviert worden sein. Der französische Vizemeister und Pokalsieger rüstet gerade so richtig auf, spielt in der kommenden Saison Champions League und kann sicherlich tiefer in die Tasche greifen als der FC.

Ganz oben auf der Liste des RC soll eben auch Adeline stehen. Der Kontrakt des 22-Jährigen wurde bei Troyes aufgrund des Aufstiegs automatisch bis 2028 verlängert, ein Abgang scheint aber dennoch wahrscheinlich. Wohl aber innerhalb Frankreichs. Bei Lens könnte er Spielzeit auf höchstem internationalen Niveau sammeln, würde Champions League spielen. Lens wäre auch in der Lage, den Marktwert von bis zu zehn Millionen Euro zu überweisen. Dass dieser wohl auch erreicht werden wird, regelt das Prinzip Angebot und Nachfrage. Denn es gibt noch zahlreiche Bewerber mehr. Unter anderem soll sich West Ham intensiv mit dem Spieler beschäftigen. Die Hammers wollen unbedingt den direkten Wiederaufstieg schaffen und dafür auch tief in die Tasche greifen.

Neben dem FC soll auch der Hamburger SV aus der Bundesliga interessiert sein. Doch die Chancen auf einen Wechsel nach Deutschland werden laut französischen Experten als sehr gering eingeschätzt. Um Versini ranken sich dagegen die wenigsten Gerüchte. Pau will den Spieler gerne behalten, muss bei einem entsprechenden Angebot aber wohl einem Verkauf zustimmen. Ob die Kölner aber fünf Millionen Euro für das Talent ausgeben, darf zumindest hinterfragt werden.


Transfergerücht: Der 1. FC Köln erhöht das Angebot für Abubacarr Sedi Kinteh

Abubacarr Sedi Kinteh soll sich mit den Kölnern bereits einig sein
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Transfergerücht: Der 1. FC Köln erhöht das Angebot für Abubacarr Sedi Kinteh

Anfang Mai sickerte das Interesse des 1. FC Köln am gambischen Innenverteidiger Aboubacarr Sedi Kinteh durch. Nun gibt es neue Entwicklungen im Transferpoker um den 19-Jährigen: Der 1. FC Köln erhöht das Angebot für Abubacarr Sedi Kinteh.

Der 1. FC Köln macht ernst im Rennen um Aboubacarr Sidi Kinteh, doch der Weg zum 19-jährigen Innenverteidiger von Tromsø IL ist lang. Englische Konkurrenz, ein ablehnendes Angebot und die ungeklärte Simpson-Pusey-Frage machen den Transfer zu einem der komplizierteren Kader-Puzzleteile des Kölner Sommers.

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Nach Informationen des italienischen Transferjournalisten Rudi Galetti will der 1. FC Köln im Rennen um Aboubacarr Sidi Kinteh ernst machen. Nachdem der aktuelle Verein des 19-Jährigen, Tromsø IL, ein Angebot der Geißböcke über fünf Millionen Euro abgelehnt hat, ist man in Köln nun bereit, sechs Millionen Euro Ablöse an die Norweger zu überweisen, um sich die Dienste Kintehs zu sichern. Das Arbeitspapier des Innenverteidigers von Tromsø IL läuft noch bis 2029, aktuell gibt es offenbar zahlreiche Interessenten. Vorwiegend aus England, wo die Premier-League-Clubs bekanntlich bereit sind, tiefer in die Tasche zu greifen. Auch der FC Basel und die BSC Young Boys sollen Interesse bekundet haben. Laut Galetti ist auch Leeds United, der Verein des ehemaligen FC-Innenverteidigers Sebastiaan Bornauw, in das Rennen um den schnellen Verteidiger eingestiegen.

Mündliche Einigung mit Kinteh liegt bereits vor

Der FC soll sich mit dem Spieler angeblich bereits mündlich geeinigt haben. Ein Deal scheint jedoch noch in weiter Ferne zu sein. Das hängt wohl mit Jahmai Simpson-Pusey zusammen. Denn wie „Sky“ berichtet, wollen die Kölner nur einen der beiden Innenverteidiger für die kommende Spielzeit verpflichten. Die Kölner würden den Spieler gerne binden, doch Manchester City hat die Hand auf dem Transfer. Simpson-Pusey ist von den „Sky Blues“ ausgeliehen. Der FC hat zwar eine Kaufoption in dem Leihkonstrukt verankert, ManCity jedoch das Rückkaufrecht. Es ist gut möglich, dass der englische Vizemeister den Spieler lieber an einen Verein verleiht, der international spielt. Der FC müsste rund acht Millionen Euro aufbringen und dann das komplette Gehalt übernehmen. Dem Vernehmen nach hatten die Geißböcke bereits zwei Angebote für den Spieler abgegeben. Beide waren dem norwegischen Club nicht hoch genug. Nun also offenbar das dritte.

Denn mit seinen 19-Jahren gilt Kinteh als Innenverteidigertalent mit Zukunft. Vor allem durch sein Tempo sticht der Youngster heraus und würde in der Bundesliga zum Top-Kreis in dieser Kategorie gehören. Der Abwehrspieler wurde bereits mit 37 km/h geblitzt und könnte durch seine enorme Geschwindigkeit die Konter der Gegner früh unterbinden. Und das ist nicht die einzige Stärke. Warum Kinteh noch gut zu den Geißböcken passen würde, lest ihr hier.


Rückholaktion: Der 1. FC Köln verpflichtet Pauline Nelles

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Rückholaktion: Der 1. FC Köln verpflichtet Pauline Nelles

Heimkehr ans Geißbockheim: Pauline Nelles kehrt nach vier Jahren in den USA zum 1. FC Köln zurück. Die 24-jährige Torhüterin und frühere U17-Europameisterin unterschreibt bis 2028 bei ihrem Ausbildungsverein. Rückholaktion: Der 1. FC Köln verpflichtet Pauline Nelles

Pauline Nelles kehrt nach vier Jahren an der Arizona State University zum 1. FC Köln zurück. Die 24-jährige Torhüterin, die ihre gesamte fußballerische Ausbildung am Geißbockheim absolvierte, wurde als Neuzugang für die Frauen des 1. FC Köln vorgestellt.

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Der 1. FC Köln hat Pauline Nelles von den Arizona State Sun Devils unter Vertrag genommen. Die 24-jährige Torhüterin hat ihre Ausbildung bei der FC-Akademie absolviert und kehrt nach vier Jahren in den USA zu ihrem Ausbildungsverein zurück. Sie erhält einen Vertrag bis zum 30. Juni 2028. FC-Funktionärin Nicole Bender-Rummler freut sich über die Rückkehr des Eigengewächses: „Pauline Nelles ist ein echtes Eigengewächs unseres Vereins. Ihr Weg hat sie vor vier Jahren in die USA geführt, umso schöner ist es, dass sie nun den Weg zurück zu uns gefunden hat. Wir freuen uns auf die erneute Zusammenarbeit und sind überzeugt, dass Pauline mit ihrer Qualität eine Bereicherung für unser Team sein wird“, teilte die Direktorin Frauen- und Mädchenfußball in einem Statement des Vereins mit.

Nelles: „Ich habe Köln und den FC vermisst“

Die Torhüterin selbst zieht ein positives Fazit ihrer Zeit in Amerika, blickt aber vor allem nach vorne: „Ich freue mich sehr, wieder zurück in der Heimat und beim 1. FC Köln zu sein. Es sind noch einige bekannte Gesichter hier, aber auch viele neue. Ich war vier Jahre weg, da hat sich am Geißbockheim natürlich einiges entwickelt und ich kann es nicht erwarten, nun wieder ein Teil davon zu sein. Ich hatte eine tolle und lehrreiche Zeit in den USA, aber ich habe Köln und den FC vermisst.“ Die gebürtige Bonnerin durchlief alle Juniorinnen-Mannschaften des 1. FC Köln. Mit der U17 wurde sie 2017 und 2018 Meisterin der B-Juniorinnen-Bundesliga West/Südwest. 2019 wurde sie mit der deutschen U17-Nationalmannschaft Europameisterin. 2022 verließ sie den Verein und wechselte von der Kölner U20 an die Arizona State University, wo sie vier Jahre verbrachte. Bislang stehen für Nelles acht Bundesligaspiele und sechs Partien in der 2. Bundesliga zu Buche.


Drei Talente verlassen den 1. FC Köln ablösefrei – Warum nicht jeder Youngster gehalten werden kann und soll

Arian Römers wird künftig nicht mehr für den FC spielen
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Drei Talente verlassen den 1. FC Köln ablösefrei – Warum nicht jeder Youngster gehalten werden kann und soll

Nach der Niederlage im Endspiel um die deutsche Meisterschaft gibt es Personal-Entscheidungen bei den Geißböcken. Drei Spieler verlassen die Kölner U19 – und das einmal mehr ablösefrei. Doch nicht bei allen, hat sich der FC um Vertragsverlängerungen bemüht. Drei Talente der U19 verlassen den 1. FC Köln ablösefrei.

Zahlreiche ehemalige Nachwuchsspieler der Kölner haben den Sprung zu den Profis in anderen Vereinen geschafft. Besonders Spieler wie Florian Wirtz oder Yann Bisseck schmerzen, aufgrund ihrer beeindruckenden Entwicklung. Doch es gibt auch zahlreiche Gegenbeispiele.

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Die Enttäuschung war nach dem Schlusspfiff am Sonntag in Sinsheim verständlicherweise groß. Die Titelverteidigung war das Ziel, ein guter zweiter Platz nach einer starken Saison konnte die U19 des 1. FC Köln da nicht zufriedenstellen. Und nur einen Tag später zeichneten sich bereits personelle Veränderungen ab, die ebenfalls nicht allen im Kölner Umfeld schmecken. Denn der FC wird einmal mehr einige seiner Talente verlieren – und das ablösefrei. Jason Ponente-Ramirez hat bereits beim Karlsruher SC unterschrieben. Der Transfer wurde am Montagmittag publik gemacht. Am Abend verabschiedete sich dann ein weiterer Spieler via Instagram. Auch Arian Römers wird künftig nicht mehr den Geißbock auf der Brust tragen. „In diesen Jahren durfte ich nicht nur als Spieler, sondern auch als Mensch wachsen. Danke an alle Trainer, Mitspieler, Betreuer und Fans für diese besondere Zeit. Der FC wird immer ein Teil von mir bleiben“, schrieb Römers auf Instagram.

Verträge laufen aus

Mit Alessandro Puzzo verlässt ein drittes Talent die Geißböcke in diesem Sommer. Auch der Vertrag des 18-Jährigen läuft aus und wird nicht verlängert. Es wird nicht lange dauern, bis die Sorge vor einer weiteren vermeintlichen Talenteflucht unter den Fans die Runde macht. Der Begriff geistert schon seit einigen Jahren rund um das Geißbockheim. Und er ist aufgrund der Causa Florian Wirtz mit einer erstaunlich großen Fallhöhe und offenbar mit viel Emotionalität verbunden. So sorgt der ablösefreie Abgang der Nachwuchsspieler fast schon obligatorisch dafür, dass eine ganze Liste an Talenten herhalten muss, die den Verein verlassen haben und nun nach höherem streben. Yann Bisseck, der gerade von den Bayern umworben wird zum Beispiel, 40 Millionen Euro werden das als mögliche Ablöse genannt. Jens Castrop, der gegen den FC, aber für Gladbach einen Sahnetag in der vergangenen Spielzeit erwischte und nun mit Südkorea zur WM fährt.

Dabei handelt es sich wahrlich nicht um ein rein kölsches Phänomen. Nur ein niedriger einstelliger Prozentsatz schafft es aus dem Juniorenbereich in die Profimannschaft. Und das von Jahr zu Jahr für jeden Jahrgang. Soll heißen: Nur wenige Prozent aus dem jüngsten Jahrgang schaffen den Sprung in den nächsthöchsten. Von dort geht später ein ähnlich großer Anteil an Spielern den nächsten Schritt. Tatsächlich schaffen nur drei Prozent der in NLZs ausgebildeten Spieler auch den Sprung zu den Profis. Insofern kann der Verein gar nicht allen Spielern einen perfekten Weg in die Profiabteilung aufzeigen – und das nicht nur beim FC. Gibt es in der U21 etwa eine zu starke Konkurrenz für die Nachwuchskräfte, ist das Ende des gemeinsamen Weges die logische und folgerichtige Konsequenz. Ein Verein hat sicherlich nicht die Aufgabe, junge Spieler durch schwierige Zeiten zu manövrieren. Und bei allen Wirtz, Bissecks und Co. gibt es eben auch die anderen Beispiele.

„Das ist definitiv eine große Geschichte“

Ein Meiko Wäschenbach hatte enorme Anlaufschwierigkeiten, bevor er seine ersten Einsätze beim KSC sammelte. Justin Diehl wartet beim VfB Stuttgart noch immer auf seinen Durchbruch und auch Justin von der Hitz blieb beim Club bislang hinter den eigenen Einsatzzeit-Erwartungen zurück. Der Sprung in den Profibereich ist dann doch mitunter größer, als es der ein oder andere Berater seinen Schützling wissen oder glauben lässt. Nicht selten war jedenfalls die Rede davon, dass der vom Verein aufgezeigte Weg nicht den Wünschen oder Planungen der Youngster entsprach. Es ist eine komplizierte Gemengelage, bei der unterschiedliche Parteien unterschiedliche Ziele verfolgen. „In der Vergangenheit war es leider viel zu häufig so, dass wir Spieler im falschen Moment vom Hof haben gehen lassen. Das ist definitiv eine große Geschichte, die ich mir anheften lasse. Wir wollen die Spieler halten. Das klappt nicht immer“, hatte Thomas Kessler im vergangenen Sommer gesagt.

Das klappt nicht immer, soll aber auch nicht immer klappen. Im Fall von von der Hitz in der vergangenen Spielzeit oder nun Ponente-Ramirez hätte man die Akteure gerne gehalten. Auch in der Zukunft wird es weitere Abgänge zu geben. Abgänge, die schmerzen würden. David Fürst soll beispielsweise auf der Liste von italienischen Clubs stehen. Spätestens dann wird es wieder Diskussionen geben.


Der nächste Kandidat steigt ein: Wie lange kann der 1. FC Köln auf das perfekte Angebot warten?

Said El Mala und Thomas Kessler vom 1. FC Köln
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Der nächste Kandidat steigt ein: Wie lange kann der 1. FC Köln auf das perfekte Angebot warten?

45 Millionen nehmen oder auf den nächsten Interessenten warten? So könnte eine entscheidende Frage bei den Geißböcken im Fall Said El Mala zurzeit lauten. Auf der einen Seite winkt die Rekord-Einnahme, auf der anderen muss die eigene Kader-Planung vorangetrieben werden. Es deutet viel auf einen Rekord-Transfer: Wie hoch pokert der 1. FC Köln bei Said El Mala?

Gerade erst wurde er zum Spieler der Saison in Köln gewählt, doch die Zukunft ist weiterhin ungewiss. Dass Said El Mala die Kölner verlässt, ist wohl wahrscheinlich. Wohin und wann scheint absolut offen.

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Die reguläre Saison ist gerade einmal zwei Wochen vorbei und doch steigt bei dem ein oder anderen Fan die Ungeduld, ob der mageren Transfer-Ausbeute – zumindest was Zugänge angeht. Bislang haben die Kölner noch keine Neuverpflichtung eingetütet – abgesehen vom festen Kauf von Tom Krauß. Der war wiederum an eine Pflicht gebunden. Nun sollte man Anfang Juni sicherlich noch nicht von einem Transferstau sprechen. Zumal nicht klar ist, ob sich Thomas Kessler hinter den Kulissen nicht doch schon in fortgeschrittenen Gesprächen mit dem ein oder anderen Kandidaten befindet. Sicherlich spielt in die Angelegenheit aber die Personalie Said El Mala mit rein. Dem FC winkt die Rekord-Einnahme der Vereinsgeschichte, stand jetzt rund 45 Millionen Euro. Zumindest ist das die kolportierte Summe, die der FC Brentford den Kölnern inklusive Boni angeboten haben soll. Auf eine Reaktion wartet der Club aus dem Westen Londons bislang vergebens.

Leeds angeblich auch interessiert

Und das, obwohl das Angebot angeblich zeitlich begrenz ist. Es hat dann doch einen Hauch von einem Vabanquespiel, das Thomas Kessler da treibt – auf mehreren Ebenen. Denn mit der Rekord-Einnahme ist eben auch die Möglichkeit von Rekord-Transfers gegeben. Im vergangenen Sommer gaben die Geißböcke rund 25 Millionen Euro für neue Spieler aus, in diesem Sommer könnten es deutlich mehr werden. Vorausgesetzt El Mala wird verkauft. Die Kölner könnten den Kader extrem aufpolieren, würden aber gleichzeitig den absoluten Topscorer, die Lebensversicherung der vergangenen Spielzeit verlieren. Ob ein Ersatz ähnlich sticht, ist nicht gesagt. Ob El Mala die Form konserviert, aber auch nicht. Zudem scheint Kessler auf Zeit zu spielen. Zu recht? Das Angebot von Brentford könnte der Beginn eines Wettbietens darstellen. Immerhin hätten die Kölner gerne 50 Millionen – mindestens. The Sky is the bekanntlich the limit.

Auch, wenn die Nicht-Nominierung für die WM die ganz großen Summen möglicherweise verhindert hat, befinden sich die Kölner in der glücklichen Lage, das es eben keine Grenze gibt, bei denen sie den Zuschlag erteilen müssen – eben nur können. Interessenten gibt es einige. Und anscheinend nun einen weiteren. Wie das Portal ontheminute.com berichtet, hat nun auch Leeds Interesse an einer Verpflichtung. Der Sinn ist dabei von außen betrachtet durchaus überschaubar. Mit Noah Okafor sind die Peacocks auf der linken Außenbahn eigentlich sehr gut besetzt. Ein 50-Millionen-Euro-Wagnis als Doppelbesetzung wäre schon ein Luxus-Transfer, allerdings damit auch nicht ausgeschlossen. Thomas Kessler wird es egal sein. Im Gegenteil, der Geschäftsführer fände es sicherlich spannend, wie hoch sich die Premier-League-Clubs schaukeln. Möglicherweise wird die Wunschmarke so übertroffen.

Wie hoch pokert der FC?

Dass das möglich ist, zeigt alleine die Marktwert-Entwicklung des Shootingstars. Als die Kölner den Spieler im Sommer 2024 verpflichteten und direkt an Viktoria verliehen, lag der Marktwert bei 300.000 Euro, als er ein Jahr später fest zum FC wechselte bereits bei drei Millionen. Innerhalb von einem Jahr stieg dieser dann noch einmal um das 15fache auf 45 Millionen. Das Entwicklungspotenzial ist groß, der Offensivspieler hat durchaus das Zeug, den Preis noch ein wenig in die Höhe zu treiben. Und tatsächlich wird in England in der Regel erst gegen Ende des Transferfensters so richtig hoch gepokert. Mit Brentford, Newcastle, Brighton & Hove Albion, Leeds und ja, noch immer Chelsea befinden sich zahlreiche Clubs im Rennen, weitere könnten noch folgen. Es stellt sich eben nur die Frage, ob Kessler so lange waren will und vor allem warten kann. Denn auch der 40-Jährige muss seine Kaderplanung vorantreiben.

Und da werden sich einige Wunschspieler sicherlich auch nicht gerne zu lange hinhalten lassen und möglicherweise auch schon Gespräche mit anderen Interessenten führen. Am Ende des Tages ist der Poker um Said El Mala also auch ein Poker, bei dem sich Thomas Kessler eben auch verzocken kann.


Nächster Umbruch beim 1. FC Köln: Stehen gleich mehrere Profis auf der Kippe?

Denis Huseinbasic, Linton Maina und Luca Waldschmidt beim Spiel im DFB-Pokal
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Nächster Umbruch beim 1. FC Köln: Stehen gleich mehrere Profis auf der Kippe?

Im Sommer bahnt sich der nächste große Umbruch bei den Kölnern an. Viel hängt von möglichen Transfers um Said El Mala und Jakub Kaminski ab. Doch es gibt noch weitere Wackelkandidaten bei den Geißböcken. Der 1. FC Köln steht vor einem Umbruch: Weitere Profis stehen auf der Kippe.

Sechs Abgänge stehen bereits fest, weitere werden folgen. Darunter vielleicht auch Spieler, die in der Vergangenheit durchaus als Leistungsträger galten.

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Am Montag absolvierte die DFB-Auswahl einen zweiten Test gegen Finnland, am Dienstag folgt die Abreise zur WM in die USA. Spieler vom 1. FC Köln sind bekanntlich nicht mit dabei. Überhaupt werden die aktuellen FC-Profis das Endturnier wohl nur am Fernseher verfolgen – maximal als Zuschauer live vor Ort bei einer Reise in die USA, nach Mexiko oder Kanada. Erst gegen Ende der WM werden dann auch die Kölner Akteure wieder aktiv ins Trainingsgeschehen einsteigen. Der Saisonauftakt dürfte Mitte Juli stattfinden. Doch der Kader wird sich bis dahin verändert haben. Sechs Spieler sind bereits verabschiedet, um Said El Mala und Jakub Kaminski häufen sich die Abgangs-Meldungen und einige weitere Spieler befinden sich aktuell wohl auf dem Prüfstand. Bei jenen stellt sich durchaus die Frage: Gibt es noch die Chance, in der Vorbereitung Pluspunkte zu sammeln oder ist ein Abgang die wahrscheinlichere Alternative.

Denis Huseinbasic vor dem Absprung?

Konkret wollen sich die FC-Verantwortlichen zu solchen Personal-Entscheidungen verständlicherweise nicht äußern. Klar ist aber, dass die sportliche Leitung durchaus Gespräche mit Spielern, deren Perspektive nicht unbedingt auf Stammplatz schielt, gesucht haben wird. Und spätestens seitdem sich der Club für René Wagner als Trainer entschieden hat, dürfte Denis Huseinbasic eben einer jener Kandidaten sein. Der Mittelfeldspieler war einst von Kickers Offenbach zum FC gestoßen – für 50.000 Euro. Nun könnten die Geißböcke den Akteur für ein Vielfaches abgeben. Vor drei Jahren soll der VfB Stuttgart bereit gewesen sein, fünf Millionen Euro für den 24-Jährigen auf den Tisch zu legen. Das wird nun nicht mehr passieren. Das Online-Portal transfermarkt.de schätzt den Marktwert „nur“ noch auf zwei Millionen Euro ein. Dass der Nationalspieler Bosniens unter Wagner noch große Chancen bekommen wird, dürfte angesichts der Einsatzzeit zum Ende dieser Saison unwahrscheinlich erscheinen.

Suchen die Kölner auf den Außenbahnen Ersatz?

Wie berichtet konnte das kolportierte Interesse an Außenbahn-Spielern wie David Martinez und Amario Cozier-Duberry darauf hindeuten, dass Jan Thielmann und Linton Maina ebenfalls zu den Wackelkandidaten gehören. Beide konnten in dieser Spielzeit nur selten die Erwartungen erfüllen. Zwar betonte unter anderem Ex-Trainer Lukas Kwasniok immer wieder, dass Maina mit seinem Tempo eine Waffe sei, nur blieb diese in dieser Spielzeit oft stumpf. Auch der Offensiv-Impact von Jan Thielmann war überschaubar – zumindest die reine Torgefahr. Drei Tore und eine Vorlage stehen auf dem Konto des Eigengewächses, ein xGoals-Wert von 2,4, ein xGoals-Assist-Wert von 1,4. Bei Maina sind es zwei Tore und ein Assist – die X-Werte liegen bei 1,3 und zwei. Die ganz große Gefahr strahlten die beiden eigentlichen Offensivkräfte also nicht aus. Die Zukunft am Geißbockheim erscheint damit mindestens fraglich.

Nicht unumstritten ist auch die Position von Luca Waldschmidt. Dem 30-Jährigen fehlt weiterhin die Konstanz, die man sich bei der Verpflichtung des ehemaligen Nationalspielers durchaus erhofft hatte. Auch in dieser Saison waren die Leistungen wechselhaft. Mit fünf Toren und vier Assists kam Waldschmidt allerdings auf neun Scorerpunkte – so viele waren es in der Bundesliga seit der Saison 2019/20 für den SC Freiburg nicht mehr. Und doch ist es gut möglich, dass man sich auch bei dem 30-Jährigen gesprächsbereit zeigt, wenn das passende Angebot auf den Tisch kommt oder der gebürtige Siegener den Verein verlassen will. Der Vertrag läuft noch bis Sommer 2027. Zwar soll laut „Express“ auch Marvin Schwäbe anderen Clubs angeboten worden sein, doch aktuell gibt es für die Kölner Nummer eins recht wenig Grund für einen Wechsel.