Der nächste Entwicklungsschritt ist gemacht: Innenverteidiger Assad Kotya-Fofana gehört künftig zum U21-Kader des 1. FC Köln. Beim 6:0-Testspielsieg gegen TuS Koblenz feierte der 17-Jährige am Dienstagabend einen gelungenen Einstand, erzielte direkt sein erstes Tor und unterstrich, warum ihm die Verantwortlichen den Sprung in den Herrenbereich zutrauen.
Der 1. FC Köln setzt weiter auf die Entwicklung seiner größten Nachwuchstalente. Mit Assad Kotya-Fofana rückt einer der vielversprechendsten Defensivspieler des Nachwuchsleistungszentrums dauerhaft in die U21 auf. Der erst 17 Jahre alte Innenverteidiger ließ bei seinem Debüt im ersten Testspiel der Sommervorbereitung keinen Zweifel daran, dass er bereit ist, den nächsten Karriereschritt zu gehen.

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Kotya-Fofana jetzt in der U21
Für Assad Kotya-Fofana geht die Entwicklung in großen Schritten weiter. Der 17 Jahre alte Innenverteidiger gehört in dieser Saison nicht mehr zum U19-Aufgebot des 1. FC Köln, sondern wurde fest in die U21 hochgezogen. Dort soll der 1,96 Meter große Defensivspieler in der Regionalliga West den nächsten Schritt auf seinem Weg in den Seniorenfußball machen. Beim ersten Testspiel der Vorbereitung deutete er bereits an, warum ihm der Verein diesen Vertrauensbeweis schenkt. Auf der Anlage der Sportschule Hennef stand Kotya-Fofana gegen den Oberligisten TuS Koblenz direkt in der Startformation. Gemeinsam mit dem erfahrenen Niklas Hoffmann bildete der gebürtige Kerpener die Innenverteidigung. Nach einer Standardsituation brachte er seine Mannschaft bereits in der 13. Minute in Führung und krönte damit einen überzeugenden ersten Auftritt im U21-Trikot. Bis zur Pause ließ die Kölner Defensive kaum etwas zu, ehe beide Innenverteidiger planmäßig ausgewechselt wurden.
Bemerkenswert ist der frühe Schritt in die U21 auch deshalb, weil Kotya-Fofana altersbedingt noch eine weitere Saison für die U19 hätte auflaufen können. Es wäre allerdings bereits sein drittes Jahr in dieser Altersklasse gewesen. Nach einer starken vergangenen Spielzeit mit dem Gewinn der Deutschen U19-Meisterschaft sowie überzeugenden Auftritten in der UEFA Youth League entschieden die Verantwortlichen, dass der richtige Zeitpunkt für den nächsten Entwicklungsschritt gekommen ist. Der Technische Direktor Lukas Berg erklärte die Entscheidung mit klaren Worten: „Einen neuen Reiz zu schaffen, ist für ihn unglaublich angemessen. Er hat in seinem nummerisch ersten U19-Jahr zuletzt eine sehr gute Entwicklung hingelegt. Er hat sich daher diesen Schritt verdient.“
„Die Mannschaft war sehr engagiert“
Trotz des gelungenen Einstands ist dem jungen Abwehrspieler bewusst, dass ihm die Einsatzzeiten in der U21 nicht automatisch zufallen werden. Die Konkurrenz im Kader ist groß. Nach dem Seitenwechsel übernahmen Yannick Mausehund und Luc Dabrowski die Positionen im Abwehrzentrum und zeigten ebenfalls eine solide Leistung. Insgesamt steigerte sich die Kölner Mannschaft nach einer zunächst etwas verhaltenen Anfangsphase deutlich. Vor allem Fynn Schenten drückte der zweiten Halbzeit seinen Stempel auf und erzielte gleich drei Treffer (52./73./86.). Yannick Mausehund erhöhte zwischenzeitlich auf 5:0 (60.), ehe Kian Hekmat kurz vor dem Abpfiff den 6:0-Endstand herstellte (90.). Für Hekmat bleibt die sportliche Zukunft am Geißbockheim dennoch offen. Nach seiner Leih-Rückkehr von Fortuna Köln dürfte der 20-Jährige aufgrund der starken Konkurrenz um Spielzeit kämpfen müssen.
Interimstrainer Marcel Ivanusa zog nach dem deutlichen Erfolg ein positives Fazit: „Die Mannschaft war sehr engagiert, hat über die gesamte Spielzeit ein sehr intensives Spiel an den Tag gelegt. Wir hätten sogar noch das eine oder andere Tor mehr erzielen können. Für die Zeit, in der wir jetzt zusammenarbeiten, sind wir auf einem richtig guten Weg. Ich bin sehr zufrieden mit dem Engagement aller Spieler sehr zufrieden.“ Die Vorbereitung geht bereits am kommenden Samstag mit dem nächsten Testspiel gegen den FV Engers weiter, erneut in Hennef. Anschließend bezieht die U21 ihr Trainingslager in der Sportschule. Bis dahin hoffen die Verantwortlichen auch die Suche nach einem neuen Cheftrainer abgeschlossen zu haben.
Für Assad Kotya-Fofana bietet die intensive Vorbereitungsphase die nächste Gelegenheit, sich im Kreis der U21 weiter zu empfehlen. Sein vielversprechender Einstand hat jedenfalls gezeigt, dass er bereit ist, sich der Herausforderung im Herrenbereich zu stellen.