U21 des 1. FC Köln vor unangenehmer Aufgabe: Intensives Duell in Bocholt erwartet

DIe SPieler der U21 des 1. FC Köln jubeln
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U21 des 1. FC Köln vor unangenehmer Aufgabe: Intensives Duell in Bocholt erwartet

Sieben Punkte aus den vergangenen drei Spielen, ein Regionalliga-Debüt für zwei U19-Talente und eine positive Entwicklung: Die U21 des 1. FC Köln hat zuletzt wichtige Schritte gemacht und trifft nun auf Bocholt.

Am Sonntagabend (18 Uhr) wartet mit dem 1. FC Bocholt eine anspruchsvolle Auswärtsaufgabe.

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Die U21 des 1. FC Köln hat sich in den vergangenen Wochen etwas Luft verschafft. Sieben Punkte aus den letzten drei Begegnungen sorgen für eine positive Zwischenbilanz. Dennoch sah Manuel Hartmann seine Mannschaft noch nicht am Ziel. Vor dem Auswärtsspiel beim 1. FC Bocholt am Sonntagabend (18 Uhr) konstatierte der Trainer: „Die sieben Punkte sind natürlich positiv und zeigen, dass wir uns in die richtige Richtung entwickeln. Trotzdem würde ich noch nicht von einem stabilen Niveau sprechen.“

“Bocholt ist gerade zu Hause ein unangenehmer Gegner“

Das habe auch die punktemäßig erfolgreiche englische Woche gezeigt. So habe seine Mannschaft gegen Paderborn einem 0:2-Rückstand hinterherlaufen müssen. „Stabilität bedeutet für mich, dass wir unsere Leistung unabhängig vom Spielstand und vom Gegner abrufen können. Daran arbeiten wir“, ergänzte der Coach. Mit dem 1. FC Bocholt wartet am Sonntag ein Gegner, der insbesondere vor heimischer Kulisse unangenehm werden dürfte. Die FC-Reserve kann da aus Erfahrung sprechen, denn am Hünting gab es in der Vergangenheit bis auf ein Remis im Februar 2024 nichts zu holen.

Hartmann erwartete eine intensive Begegnung mit vielen Zweikämpfen und einer besonderen Atmosphäre: „Bocholt ist gerade zu Hause ein unangenehmer Gegner, der viel Energie auf den Platz bringt und uns in den direkten Duellen fordern wird.“ Die Gastgeber verfügten über zahlreiche erfahrene und gute Spieler, die insbesondere offensiv eine hohe Qualität mitbrächten. Für die Kölner werde es deshalb darauf ankommen, von Beginn an präsent zu sein und auch auf Widerstände die passenden Antworten zu finden: „Für uns wird entscheidend sein, dass wir unsere fußballerischen Qualitäten mit der nötigen Aggressivität und Konsequenz verbinden“, betonte Hartmann.

Duell erst abends angesetzt

Das Duell findet aufgrund der Entscheidung von Verband und Polizei am ungewohnten Termin sonntagabends statt. Hintergrund ist, dass das Spiel aus vermeintlichen Sicherheitsgründen parallel zum Spiel der FC-Profis in der Bundesliga bei Union Berlin stattfinden soll. Da in Nordrhein-Westfalen öffentliche Veranstaltungen aufgrund des stillen Feiertags an Allerheiligen jedoch bis 18 Uhr untersagt sind, kann das Spiel erst abends unter Flutlicht stattfinden.

Offen bleibt, warum das Spiel nicht zur üblichen Regionalliga-Zeit am Samstag-Nachmittag angesetzt werden konnte. Dies hätte auch der U21 sicherlich lautstarke Unterstützung mitgereister Fans beschert. Dass dies in Bocholt, knapp 130 Kilometer vom Geißbockheim entfernt kurz vor der niederländischen Grenze, ein akustisches, optisches und vor allem friedliches Fußballfest hätte werden können, bewiesen die Fanlager beider Vereine etwa im Juli 2025, als die U21 seinerzeit am Hünting zu Gast war.

“Unser Ziel ist nicht, möglichst viele junge Spieler einfach einzusetzen“

Ein wichtiger Bestandteil der Arbeit bei der FC-Reserve bleibt derweil die Verzahnung mit der U19. In der englischen Woche feierten mit Milian Eggers und Pierre Tampier-Eken gleich zwei Nachwuchsspieler ihre Regionalliga-Debüts. Insgesamt kamen am vergangenen Wochenende fünf U19-spielberechtigte Akteure zum Einsatz. Für Hartmann ein positives Signal: „Wir haben in der englischen Woche gesehen, wie wertvoll diese Verzahnung sein kann.“

Auch mit Blick auf die kommenden Wochen sollen talentierte Nachwuchsspieler ihre Möglichkeiten erhalten. Eine stabile Tabellenposition, die sich die U21 mittlerweile erarbeitet hat, sei dafür allerdings nicht allein ausschlaggebend. Vielmehr müsse der jeweilige Spieler im Training seine Bereitschaft nachweisen: „Unser Ziel ist nicht, möglichst viele junge Spieler einfach einzusetzen. Unser Ziel ist, sie zum richtigen Zeitpunkt an das nächste Niveau heranzuführen.“ In der aktuellen Woche spielt zudem das U19-Stadtderby des FC am Samstagmorgen (11 Uhr) am Geißbockheim gegen Fortuna Köln eine Rolle. Deshalb stehe Hartmann mit dem U19-Trainerteam um Stefan Ruthenbeck in engem Austausch. Welche Talente bei der U21 am Wochenende eingesetzt werden, werde individuell und abhängig von der Belastung entschieden.

Beim U21-Stammkader gibt es personell einige Fragezeichen. David Fürst trainierte bereits wieder mit der Mannschaft, Jonas Arweiler sollte ebenfalls im Wochenverlauf wieder einsteigen. „Wir werden die Woche nutzen, um zu schauen, wie weit sie sind und ob ein Einsatz am Sonntag infrage kommt“, erklärte Hartmann.

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„Nicht selbstverständlich“: U21-Coach Manuel Hartmann behob Personalnot durch Hilfe von Trainer-Kollegen

Manuel Hartmann von der U21 des 1. FC Köln
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„Nicht selbstverständlich“: U21-Coach Manuel Hartmann behob Personalnot durch Hilfe von Trainer-Kollegen

Die U21 des 1. FC Köln konnte einen ernüchternden Abschluss der englischen Woche in buchstäblich letzter Sekunde verhindern. Marvin Ajani sorgte mit seinem Last-Minute-Ausgleich immerhin noch für einen Punkt gegen die U21 des SC Paderborn.

Trainer Manuel Hartmann ärgerte sich über die Gegentore, lobte aber das Miteinander in der Akademie, das ihm zwei Debütanten bescherte.

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Marvin Ajani war nach dem Schlusspfiff glücklich aufgrund seines Ausgleichstreffers – und erleichtert, dass die englische Woche mit drei Spielen in acht Tagen endlich vorbei war: „Das geht natürlich immer ein bisschen mehr in die Beine“, schmunzelte der Routinier nach dem Schlusspfiff, „mit der Punkteausbeute geht es für den Körper aber noch mal besser.“ Die U21 blieb in den drei Spielen ungeschlagen und holte insgesamt sieben Punkte. „Mit der Ausbeute sind wir sehr zufrieden, vor allem, nachdem es in der Zeit davor ein bisschen schlechter lief“, merkte Ajani an. Auf die Debütanten habe er als einer der Leader vor der Partie gar nicht viel einreden müssen: „Wir wissen alle, dass die talentiert sind. Da muss man denen auch nicht viel sagen, die haben einfach Bock auf heute gehabt.“

“Deswegen hat Stefan Ruthenbeck auf drei seiner Stammspieler verzichten müssen“

Besonders bemerkenswert: Mit Pierre Tampier-Eken sammelte einer der beiden Debütanten direkt einen Scorerpunkt mit seiner Flanke auf Ajani vor dem 2:2. Die beiden Neulinge profitierten dabei von den Personal-Engpässen auf ihren Positionen. Tampier-Eken stieß hinzu, nachdem mit David Fürst und Cenny Neumann gleich zwei Außenverteidiger verletzt ausfielen Milian Eggers stand sogar in der Startelf. Er wie auch Kevin Ekweribe rückten in den Kader auf, nachdem Malek El Mala ins Bundesliga-Aufgebot gegen Schalke berufen wurde und Jonas Arweiler das Abschlusstraining wegen muskulärer Beschwerden abbrechen musste.

„Deswegen hat Stefan Ruthenbeck auf drei seiner Stammspieler verzichten müssen. Das ist nicht selbstverständlich“, lobte der U21-Trainer Manuel Hartmann die Zusammenarbeit in der FC-Akademie, „ich kann es immer nur betonen, dass dieser Draht in der Akademie extrem eng ist, auch in der Verzahnung nach oben. Das ist ein Riesenvorteil, den wir immer wieder für unsere Talente nutzen können.“ Hartmann konnte mit dem 2:2 letztlich leben, auch wenn am Ende gerade in Überzahl auch mehr drin gewesen wäre: „Wenn jemand gesagt hätte, ihr holt sieben Punkte, hätte das jeder unterschrieben. Klar hätten wir uns neun gewünscht am Ende der Woche, aber nach so einem Spielverlauf müssen wir damit heute zufrieden sein.“

„Wir haben immer auch krasse Fehler drin“

Der Coach ärgerte sich jedoch einmal mehr über die frühen Gegentore seiner Mannschaft, diesmal gleich in beiden Hälften: „Wir haben immer auch krasse Fehler drin, das muss man einfach sagen. Die frühen Gegentore ärgern sehr, weil du immer etwas hinterherläufst, anstatt mal vorzulegen und es dann dominant runterzuspielen. Das kostet dann auch noch Körner.“ Letztlich gelang es der U21 aber einmal mehr, nach einem Rückstand zurückzukommen. Vor dem Team liegt nun eine komplette Trainingswoche, ehe es erst am Sonntagabend (18 Uhr) beim 1. FC Bocholt weitergeht.

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U21 des 1. FC Köln spielt mit zwei Debütanten trotz Überzahl nur 2:2 gegen Paderborn

Die U21 des 1. FC Köln jubelt nach einem Treffer
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U21 des 1. FC Köln spielt mit zwei Debütanten trotz Überzahl nur 2:2 gegen Paderborn

Die U21 des 1. FC Köln konnte ihre englische Woche nicht zu einem krönenden Abschluss bringen. Die FC-Reserve kam nach zuvor zwei Siegen in Rödinghausen und auf Schalke zuhause gegen die U21 des SC Paderborn trotz Überzahl nur zu einem späten 2:2 (0:1).

Marvin Ajani sicherte den einen Punkt mit seinem Ausgleich spät in der Nachspielzeit. Zwei Talente aus der U19 feierten ihre Debüts in der Regionalliga, eines davon sogar in der Startelf.

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Kölns Trainer Manuel Hartmann änderte seine Startelf im Vergleich zum 3:1-Auswärtssieg bei der U23 des FC Schalke 04 am Dienstagnachmittag auf drei Positionen: Lionel Voufack, Marvin Ajani und überraschend Milian Eggers ersetzten David Fürst, Cenny Neumann und Jonas Arweiler. Der erst 17-jährige Eggers, der im Sommer vom FC Ingolstadt ans Geißbockheim wechselte, feierte damit seine Regionalliga-Premiere. Der Stürmer kommt normalerweise in der U19 zum Einsatz und trat dort mit vier Toren in sieben Spielen in Erscheinung.

Erneut ein frühes Gegentor

Mit dem Linksverteidiger Pierre Tampier-Eken stand ein weiterer Spieler aus der U19 im Kader. Der 18-Jährige nahm zunächst auf der Ersatzbank Platz und kam in der Schlussphase noch in die Partie. Evan Brown stand nach seinem Muskelfaserriss erstmals seit Mitte August wieder im Kader, blieb aber ohne Einsatz. Die Kölner fingen sich einmal mehr ein frühes Gegentor – und das wieder aus der Kategorie vermeidbar. Luka Duric nahm einen Pass an der Mittellinie auf, Niklas Hoffmann kam zunächst nicht in den Zweikampf und anschließend nicht hinterher. Der Paderborner sprintete ungehindert in den Sechzehner und schob schließlich, von Marvin Ajani bedrängt, zum 0:1 ins lange Eck (4.).

Die Gastgeber waren danach zwar um die Spielkontrolle bemüht, nach vorne gelang jedoch wenig. Bezeichnend war, dass der Innenverteidiger Assad Kotya-Fofana die beiden besten Aktionen hatte, einmal per Kopf nach einer Ecke und einmal per Fernschuss. Beide Male wurde es jedoch nicht richtig gefährlich für das Paderborner Tor. Besonders aktiv und auffällig in der Kölner Offensive war an diesem Nachmittag Nilas Yacobi, vielleicht auch mit einer Prise Frust im Bauch, dass nicht er anstelle von Malek El Mala den Sprung in den Profi-Kader gegen Schalke geschafft hatte. Nach einer Ablage Yacobis traf Etienne Borie aus spitzem Winkel nur das Außennetz (36.). Der Debütant Milian Eggers hatte derweil weiterhin keine Möglichkeit, in Erscheinung zu treten.

Ausgleich in der Nachspielzeit

In der zweiten Hälfte gab es erneut einen frühen Nackenschlag. Die U21 startete zwar tonangebend, fing sich aber ein weiteres Gegentor. Shkrep Stublla spitzelte einen Pass von der rechten Kölner Abwehrseite in den Sechzehner an Marutzki vorbei zum 0:2 ins lange Eck (51.). Auch hier ließ sich die FC-Defensive wieder viel zu einfach überwinden. Marutzki verhinderte mit einer starken Parade gegen den Schuss von Clemens Lippmann sogar den dritten Gegentreffer (58.).

Hartmann reagierte mit einem Doppelwechsel. Der Plan ging auf: Kevin Ekweribe setzte nach wenigen Sekunden auf dem Platz den ersten Akzent mit seinem Schuss ans Außennetz (60.). Wenig später legte er den Ball am Sechzehner quer zum aufgerückten Lionel Voufack, der flach unten ins Eck verwandelte zum 1:2 (63.). Kurz danach dezimierten sich die Gäste selbst. Der bereits verwarnte Kapitän Maximilian Hippe sah für ein Foul an Ekweribe die gelb-rote Karte (66.).

Bis zum verdienten Ausgleich dauerte es jedoch lange: Spät in der Nachspielzeit traf Marvin Ajani nach Flanke von Tampier-Eken per Flachschuss ins lange Eck zum 2:2 (90.+4). Für die U21 geht es am kommenden Sonntag (18 Uhr) mit dem Auswärtsspiel beim 1. FC Bocholt weiter.

1. FC Köln U21: Marutzki – Ajani, Hoffmann, Kotya Fofana, Voufack (79. Tampier-Eken) – Neves (72. Hekmat), Harchaoui (60. Irmiev) – Labenz, Borie (60. Ekweribe), Yacobi – Eggers (72. Stapelmann). Tore: 0:1 Duric (4.), 0:2 Stublla (51.), 1:2 Voufack (63.), 2:2 Ajani (90.+4). Besonderes Vorkommnis: Gelb-rote Karte gegen Hippe (Paderborn/66.). Zuschauer: 236.

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Verletzungsschock beim 1. FC Köln: Außenverteidiger fällt erneut länger aus

Cenny Neumann bei seinem Debüt in der Bundesliga
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Verletzungsschock beim 1. FC Köln: Außenverteidiger fällt erneut länger aus

Im Frühjahr debütierte er in der Bundesliga, jetzt hat sich Cenny Neumann erneut verletzt. Im Spiel der U21 gegen die Zweitvertretung von Schalke 04 musste der 19-Jährige früh ausgewechselt werden. Nun die traurige Gewissheit: Neumann fällt mit einer Knieverletzung für längere Zeit aus.

Das Comeback nach einer Verletzung ist nie leicht. Für Cenny Neumann lief es katastrophal. Nach einer langen Reha stand der Außenverteidiger am Dienstagnachmittag erstmals wieder in der Startformation der U21, nachdem er am vergangenen Wochen das erste Mal als Joker zum Einsatz gekommen war. Nun muss Manuel Hartmann erneut auf ihn verzichten. Zuletzt hat der zweifache Bundesligaspieler sogar nochmal die Chance im Profitraining erhalten. Davon ist er jetzt erst einmal wieder weit weg.

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Cenny Neumann ist den Extremen zwischen Euphorie und Enttäuschung in diesem Jahr wohl näher gekommen, als jeder andere beim 1. FC Köln. Im Januar durfte der 19-Jährige zunächst unter Ex-Trainer Lukas Kwasniok mit den Profis ins Wintertrainingslager reisen. Einige Wochen später folgte das Bundesliga-Debüt gegen Borussia Dortmund und später sogar das Debüt in der Startelf im Derby gegen Borussia Mönchengladbach. Wohl eher verunsichert als euphorisiert war jedoch der Auftritt des Chemnitzers in dieser Partie. Beim 3:3-Unentschieden sah Neumann bei allen Gegentoren nicht gut aus. Mit dem anschließenden Trainerwechsel zu René Wagner war seine Zeit bei den Profis zunächst vorbei. Stattdessen sammelte der Verteidiger in den folgenden Wochen Erfahrungen in der Regionalliga.

Im Sommer wurde seine Situation dann neu bewertet. Eine mögliche Leihe platzte aufgrund einer Verletzung, die außerdem dafür sorgte, dass Neumann einige Spiele verpasste. Anstatt mit den Kollegen auf dem Platz zu stehen, stand Reha auf dem Plan. Bei seiner Rückkehr auf den Platz im Spiel gegen Rödinghausen am vergangenen Freitag schien die Leidenszeit zunächst beendet zu sein. Zunächst kam es sogar noch besser: Der Verteidiger durfte zuletzt mit den Profis trainieren und gegen Schalke II stand er auch erstmals wieder in der Anfangsformation der U21. Die Freude war jedoch nur von kurzer Dauer. Noch im ersten Durchgang musste Neumann den Platz angeschlagen verlassen. Ein Tag später folgte die Bestätigung: Knieverletzung und erneut ein längerer Ausfall.

Wie sieht die Zukunft von Neumann in Köln aus?

Die letzten Monate scheinen bei Neumann verflucht zu sein. Zunächst die Degradierung nach dem unglücklichen Auftritt im Derby, dann die gescheiterte Leihe und jetzt der nächste herbe Rückschlag. Wie seine Zukunft in Köln aussieht, ist noch offen. Gerne hätten die FC-Verantwortlichen ihn verlieren um Spielpraxis auf einem höheren Level zu sammeln. Ein Zeichen, dass der Außenverteidiger nicht vollkommen abgeschrieben ist. Jetzt gilt es jedoch zunächst darum, wieder fit zu werden. Wo die Reise im Anschluss hingeht und ob Neumann noch einmal für die Kölner in der Bundesliga aufläuft, wird die Zukunft zeigen.

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Hartmann lobt U21 nach Schalke-Sieg: „Ein sehr, sehr gutes Regionalligaspiel“

Manuel Hartmann von der U21 des 1. FC Köln
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Hartmann lobt U21 nach Schalke-Sieg: „Ein sehr, sehr gutes Regionalligaspiel“

Die Gefühlslage bei der U21 des 1. FC Köln hat sich durch zwei Siege in den ersten beiden Spielen der englischen Woche deutlich verbessert. Trainer Manuel Hartmann sah nach anfänglichen Problemen eine starke Reaktion seiner Mannschaft beim 3:1 auf Schalke, machte sich nach dem Abpfiff aber auch Sorgen um Cenny Neumann.

Der Blick auf die Tabelle macht den U21-Fußballern des 1. FC Köln seit Dienstagabend wieder mehr Freude. Die FC-Talente kletterten durch den 3:1-Erfolg im Nachholspiel bei der U23 des FC Schalke 04 auf den sechsten Platz. Durch den zweiten Sieg in Folge konnten die Geißböcke zudem ihren Vorsprung auf die Abstiegsränge ausbauen. Wattenscheid auf dem viertletzten Platz liegt nun acht Zähler zurück.

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Dabei sah es im Parkstadion zunächst nicht nach einem Kölner Erfolgserlebnis aus: „Wir sind ein bisschen schwieriger ins Spiel reingekommen, weil Schalke mit den hohen Außenverteidigern immer wieder mit einem hoch mitspielenden Torwart Überzahl geschaffen hat“, bilanzierte der FC-Trainer Manuel Hartmann. Seine Mannschaft habe zunächst gebraucht, um ins Spiel zu finden. Die ersten Ballgewinne seien zwar vielversprechend gewesen, aus den Konterchancen konnte sein Team jedoch zunächst keinen Profit schlagen.

Verletzung überschattet Sieg

Fast wäre Köln sogar in Rückstand geraten. Nach einem zu kurzen Rückpass von Niklas Hoffmann musste Torhüter Mikolaj Marutzki in höchster Not retten und kratzte den Ball noch von der Linie. „Ganz wichtige Parade“, urteilte Hartmann über die Szene, die sich als Wendepunkt erweisen sollte. Kurz darauf schlug Köln selbst eiskalt zu. Nach einem schnellen Gegenangriff vollendete Nilas Yacobi zur Führung. In der Halbzeit passte Hartmann das System etwas an. „Wir wollten mehr über die Außen spielen. Das ist uns in der ersten Halbzeit nicht zielführend gelungen, in der zweiten Halbzeit dann deutlich besser.“ Die Veränderungen zahlten sich aus, der Kölner Auswärtssieg war am Ende hochverdient. Überschattet wurde der Triumph allerdings von der Verletzung Cenny Neumanns. „Er ist irgendwie schlecht aufgekommen. Er hat noch versucht weiterzumachen, das ging dann nicht mehr“, berichtete Hartmann. Die weiteren Untersuchungen müssen zeigen, wie schwerwiegend die Knie-Verletzung tatsächlich ist.

Entwarnung gab es jedoch schon kurz nach Abpfiff bei David Fürst. Der Linksverteidiger musste nach einem Schlag gegen den Kopf benommen ausgewechselt werden. Zwar müssten auch hier weitere Untersuchungen abgewartet werden, aber „David sieht ganz gut aus“, urteilte Hartmann. Die U21 hat am Samstag (15 Uhr) die Chance, die englische Woche mit dem dritten Sieg im dritten Spiel perfekt abzuschließen. Gegner im Franz-Kremer-Stadion wird die U21 des SC Paderborn sein. Mit einem weiteren Dreier würden die FC-Talente den jüngsten Aufwärtstrend bestätigen und sich zunächst im oberen Tabellendrittel festsetzen.

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Sorgen um Neumann und Fürst, schon wieder Jubel bei El Mala: U21 gelingt Saison-Novum und siegt auf Schalke

Die U21 des 1. FC Köln jubelt gemeinsam
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Sorgen um Neumann und Fürst, schon wieder Jubel bei El Mala: U21 gelingt Saison-Novum und siegt auf Schalke

Saison-Novum für die U21 des 1. FC Köln: Die FC-Reserve gewann erstmals zwei Spiele in Folge. Dabei setzte sich der FC bei der U23 des FC Schalke 04 mit 3:1 (1:0) durch. Malek El Mala erzielte dabei seinen dritten Treffer in der laufenden englischen Woche. Die Kölner bezahlten den Auswärtssieg jedoch teuer: Cenny Neumann und David Fürst mussten angeschlagen ausgewechselt werden.

Durch den Sieg gegen die Königsblauen zieht die Mannschaft von Manuel Hartmann am Schalke vorbei und steht nun auf dem sechsten Tabellenplatz.

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Kölns Trainer Manuel Hartmann änderte seine Startelf im Vergleich zum 3:2-Erfolg beim SV Rödinghausen auf vier Positionen. Cenny Neumann feierte nach dem Kurz-Einsatz am vergangenen Freitag diesmal sein Startelf-Comeback nach zweieinhalb Monaten. Zudem starteten Assad Kotya-Fofana, Etienne Borie und Jonas Arweiler. Luis Stapelmann, Malek El Mala und Marvin Ajani rutschten dafür auf die Bank, Maik Akumu fehlte krankheitsbedingt komplett im Kader.

Höhen und Tiefen im ersten Durchgang

Der Nachmittag war für Cenny Neumann allerdings schnell wieder vorbei. Der Rechtsverteidiger verletzte sich offenbar in einem Zweikampf unglücklich und musste anschließend humpelnd vom Platz. Für ihn kam Marvin Ajani positionsgetreu ins Spiel. Wenig später hätte ein Aussetzer des Kapitäns Niklas Hoffmann beinahe den Rückstand für den FC bedeutet. Magnus Rösner nahm den zu kurzen Rückpass auf, scheiterte aber an Kölns Torwart Mikolaj Marutzki, der auch den Abpraller entschärfen konnte (25.). Wenig später waren es jedoch die Kölner, die nach einer schönen Kombination ausgehend von Ajani auf dem rechten Flügel in Führung gingen. Den Pass in die Mitte verlängerte Arweiler zu Borie, dessen Querpass Nilas Yacobi aufnahm und trocken im Sechzehner zum 1:0 für die U21 verwandelte (29.). Im Anschluss entwickelten sich bis zur Pause keine Highlights mehr und der FC ging mit der Führung im Rücken in die Kabine.

Yacobi und El Mala sichern den Auswärtssieg

Der zweite Durchgang startete direkt mit einer Gelegenheit für die Geißböcke. Kurz nach dem Seitenwechsel scheiterte Borie aus spitzem Winkel an Schalkes Torwart (47.). Auf der Gegenseite flog ein Flachschuss von Edion Gashi aus 18 Metern gegen die Laufrichtung Marutzkis unten rechts am Pfosten vorbei (53.).Beide Mannschaften lieferten sich danach ein ausgeglichenes und umkämpftes Duell, Torchancen waren dabei auf beiden Seiten Mangelware. Die Gäste sorgten schließlich mit einer gelungenen Kombination für die Vorentscheidung. David Fürst hatte an diesem Treffer wohl den größten Anteil. Der Linksverteidiger leitete den Angriff mit einem Dribbling an der Außenbahn ein und steckte auf den eingewechselten Kian Hektmat durch. Dessen Seitenverlagerung nahm Luiz Labenz im Sechzehner an und vollstreckte aus spitzem Winkel per Flachschuss ins lange Eck zum 2:0 (74.).

In der Schlussphase musste mit David Fürst auch der zweite Außen-Verteidiger verletzt vom Platz. Der 19-Jährige erlitt im Luftzweikampf einen Schlag gegen den Kopf und musste danach benommen ausgewechselt werden. Die gute Nachricht der Schlussphase aus FC-Sicht: Joker Malek El Mala ließ nach Zuspiel von Nilas Yacobi noch das 3:0 folgen, zog von links in den Sechzehner und zirkelte den Ball ins lange Eck (84.). Schalkes Kapitän Yassin Ben Balla verkürzte in der Nachspielzeit zwar noch, indem er einen Flachschuss aus kurzer Distanz über Marutzki ins Tor lupfte (90.+1), an dem Auswärtssieg der Geißböcke änderte der Treffer allerdings nichts mehr.

Die Young Goats schoben sich mit dem sechsten Saisonsieg in der Tabelle an den Königsblauen vorbei auf den sechsten Platz. Mit nunmehr 20 Punkten sieht die Zwischenbilanz der FC-Reserve schon deutlich zufriedenstellender aus als noch vor einer Woche. Für die U21 geht es am kommenden Samstag (15 Uhr) mit dem Heimspiel gegen die U21 des SC Paderborn weiter.

1. FC Köln U21: Marutzki – Neumann (20. Ajani), Hoffmann, Kotya-Fofana, Fürst (80. Voufack)  – Neves (80. Irmiev), Harchaoui – Labenz, Borie (63. Hekmat), Yacobi – Arweiler (63. M. El Mala).

Tore: 0:1 Yacobi (29.), 0:2 Labenz (74.), 0:3 M. El Mala (84.), 1:3 Ben Balla (90.+1).

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Manuel Hartmann lobt Entwicklung der Kölner U21: „Toller Sprung für so eine junge Truppe“

Manuel Hartmann von der U21 des 1. FC Köln
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Manuel Hartmann lobt Entwicklung der Kölner U21: „Toller Sprung für so eine junge Truppe“

Die U21 des 1. FC Köln hat beim SV Rödinghausen einen 3:2-Auswärtssieg gefeiert. Manuel Hartmann zeigte sich anschließend vor allem von der Reaktion seiner Mannschaft auf den frühen Rückstand beeindruckt. Das sagt Manuel Hartmann zum U21-Sieg gegen Rödinghausen.

Der Coach sah einen wichtigen Entwicklungsschritt, übte aber auch Kritik an der Chancenverwertung nach der Pause.

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Vier Stunden Busfahrt, ein Gegentor nach gerade einmal 35 Sekunden und am Ende doch drei Punkte: Für Manuel Hartmann war der 3:2-Auswärtssieg der U21 des 1. FC Köln beim SV Rödinghausen ein Erfolg mit besonderem Wert. Der Trainer hob nach der längsten Auswärtsfahrt der Saison vor allem die Widerstandsfähigkeit seiner jungen Mannschaft hervor. Ein unnötiger Ballverlust im Spielaufbau habe den Gastgebern die Führung ermöglicht. Gerade für eine junge Mannschaft sei ein solcher Start nach einer langen Anreise ein „richtiger Nackenschlag“. Umso zufriedener zeigte sich der Coach mit der Reaktion seiner Spieler: „Aber die Jungs haben das supergut weggesteckt.“

“Die Jungs haben es aber gut angenommen“

Erschwerend hinzugekommen sei auch eine unerwartete taktische Ausrichtung des Gegners: So spiele Rödinghausen normalerweise in einem 4-2-3-1-System, gegen die U21 jedoch mit einer Dreierkette. „Wir mussten dann schnell anpassen“, konstatierte Hartmann, der aber verriet: „Wir hatten schon ein bisschen antizipiert, dass sie gegen uns was anderes machen.“ Der Coach lobte: „Die Jungs haben es aber gut angenommen, sind immer besser reingekommen.“ Der Lohn: Malek El Mala drehte die Partie mit seinem Doppelpack noch vor der Pause. Hartmann habe vor allem gefallen, wie seine Mannschaft danach verteidigt habe: „Wir waren sehr gut gegen den Ball, haben nichts anbrennen lassen, sind stabil gewesen in unserer defensiven Mannschaftsleistung und haben immer wieder gefährlich gekontert.“

Kurz nach der Pause hätte die U21 frühzeitig mit dem dritten Treffer für die Vorentscheidung sorgen können. Dem Coach gefiel die Chancenverwertung nicht: „Wir kommen super aus der Kabine, haben zwei, drei gute Angriffe, wo wir aber zu eigensinnig sind für meinen Geschmack und eigentlich zum besser stehenden freien Mann in der Mitte querspielen müssen. Da war ich vielleicht in dem Moment nicht ganz so zufrieden.“ Etienne Borie gelang später zwar das verdiente dritte Kölner Tor, aber kurz vor Schluss fing sich die U21 noch einmal den Anschlusstreffer und musste um den Sieg zittern. Die FC-Talente überstanden die Schlussoffensive des Gegners aber unbeschadet. „Das haben die Jungs dann wirklich sehr gut gemacht bis zum Ende“, lobte Hartmann, „und es war dann wirklich ein verdienter Auswärtserfolg.“

„Ein toller Sprung für so eine junge Truppe“

Das Spiel sei „ein toller Sprung für so eine junge Truppe“, insbesondere „nach so einem Nackenschlag zu Beginn“. Die Reaktion seiner Schützlinge „halte ich für nicht selbstverständlich“.

Schon am Dienstagnachmittag (16 Uhr) geht es für die U21 mit dem Nachholspiel bei der U23 des FC Schalke 04 weiter. „Jetzt wollen wir natürlich nachlegen“, gab sich Hartmann kämpferisch. Das Nachlegen ist der U21 jedoch in dieser Saison bislang selten gelungen, insofern wäre hier direkt der nächste Entwicklungsschritt notwendig.

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El-Mala-Doppelpack nach Blitz-Rückstand: U21 des 1. FC Köln gewinnt in Rödinghausen

Jubelt nach seinem Treffer gegen Rheinsüd
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El-Mala-Doppelpack nach Blitz-Rückstand: U21 des 1. FC Köln gewinnt in Rödinghausen

Der U21 ist die erhoffte Reaktion nach der Derby-Pleite gegen Mönchengladbach gelungen. Die FC-Reserve gewinnt beim SV Rödinghausen trotz eines Blitz-Rückstands nach 35 Sekunden noch mit 3:2 (2:1).

Malek El Mala war dabei mit seinem Doppelpack der Matchwinner. Etienne Borie setzte seine jüngste Serie als Joker fort.

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Kölns Trainer Manuel Hartmann änderte seine Startelf im Vergleich zur 1:2-Derby-Niederlage gegen die U23 von Borussia Mönchengladbach auf drei Positionen. Assad Kotya-Fofana wurde in den Profi-Kader für das Spiel in Frankfurt berufen. Jonas Arweiler rutschte auf die Bank und Jonathan Friemel fehlte komplett im Aufgebot. Dafür starteten Maik Akumu, Luis Stapelmann und Malek El Mala. Der Anpfiff in Rödinghausen war noch nicht verhallt, da musste Mikolaj Marutzki den Ball bereits aus seinem Netz holen. Die Gastgeber drangen über die linke Kölner Abwehrseite vor und Ben Klefisch verwandelte vom Sechzehner nach gerade einmal 35 Sekunden flach unhaltbar für den FC-Torwart zum 0:1 aus Kölner Sicht (1.).

Malek El Mala trifft

Die Hausherren blieben danach die dominantere Mannschaft, die FC-Reserve kam kaum einmal nachhaltig aus der eigenen Hälfte heraus. Doch aus dem Nichts lud Rödinghausen den FC zum Ausgleich ein. Manuel Reutter spielte einen zu kurzen Rückpass zum eigenen Torwart. El Mala reagierte gedankenschnell, war zuerst am Ball, umkurvte Tim Paterok und schob zum 1:1 ein (17.). Und der Stürmer hätte beinahe die Führung erzielt, doch Rödinghausens Schlussmann lenkte den Flachschuss vom Sechzehner nach Zuspiel von Marvin Ajani mit den Fingerspitzen zur Ecke ab (25.).

Wenige Sekunden stieg Ajani nach einer Flanke von der rechten Seite im Sechzehner unbedrängt zum Kopfball, verfehlte das Tor aber um einen halben Meter (26.). Die Kölner hatten zu diesem Zeitpunkt im einsetzenden ostwestfälischen Starkregen das Kommando eindeutig übernommen und belohnten sich. Ein Pass von Nilas Yacobi aus der eigenen Hälfte rutschte durch zu El Mala, der frei aufs Tor zulief, Paterok ein weiteres Mal umkurvte und aus spitzem Winkel zum 2:1 einschob (28.).

Nachholspiel bei der U23 des FC Schalke 04 schon am Dienstag

Der Regen wurde bis zur Halbzeit immer stärker, Torchancen waren auf dem durchweichten Geläuf jedoch Mangelware. Das Wetter beruhigte sich zum Start der zweiten Hälfte etwas und Maik Akumu hatte die große Chance zur Vorentscheidung, schoss jedoch innerhalb des Sechzehners knapp unten am Tor vorbei (55.). Die Kölner blieben am Drücker und folgerichtig fiel der nächste Treffer. Nilas Yacobi bediente Etienne Borie, der für Malek El Mala eingewechselt wurde, und das Offensiv-Juwel schob zum 3:1 aus FC-Sicht ein (63.). Der 20-Jährige traf damit im dritten Spiel hintereinander als Joker.

Als alles schon nach einem sicheren Auswärtssieg aussah, kam noch einmal Spannung auf. Die Kölner Hintermannschaft bekam den Ball nach einer Freistoßflanke nicht aus dem Strafraum geklärt. Ansgar Kuhlmann staubte schließlich aus kurzer Distanz zum 3:2 ab (89.). Danach überstand die U21 die Schlussoffensive des SVR mitsamt Ecken-Festival unbeschadet und feierte den unterm Strich verdienten fünften Saisonsieg. Für die U21 geht es schon am kommenden Dienstag (16 Uhr) mit dem Nachholspiel bei der U23 des FC Schalke 04 weiter.

1. FC Köln U21: Marutzki – Fürst, Stapelmann, Hoffmann, Ajani – Neves (81. Voufack), Harchaoui – Akumu (70. Neumann), Labenz (70. Arweiler) – M. El Mala (55. Borie), Yacobi (81. Dabrowski). Tore: 1:0 Klefisch (1.), 1:1/1:2 M. El Mala (17./28.), 1:3 Borie (63.), 2:3 Kuhlmann (89.).

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U21 des 1. FC Köln vor langer Auswärtstour am Freitagabend nach Rödinghausen: Kehrt El Mala in die Startelf zurück?

Malek El Mala will es bei den Profis schaffen
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U21 des 1. FC Köln vor langer Auswärtstour am Freitagabend nach Rödinghausen: Kehrt El Mala in die Startelf zurück?

Die U21 des 1. FC Köln muss und will nach der Derby-Niederlage gegen die U23 Borussia Mönchengladbachs (1:2) eine Reaktion zeigen. Die Vorzeichen stehen jedoch nicht günstig. Das Team muss sich am Freitagabend durch den Berufs- und Wochenendverkehr kämpfen. Die U21 des 1. FC Köln trifft auf Rödinghausen.

Zudem geht es beim SV Rödinghausen gegen eine Mannschaft aus dem Tabellen-Keller, die ums sportliche Überleben kämpft.

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Rund 230 Kilometer liegen zwischen dem Geißbockheim und der Heimspielstätte des SV Rödinghausen. Die Anreise über die Autobahnen 1 und 2 dürfte am Freitagabend im Feierabend- und Wochenendverkehr zur Geduldsprobe für den FC-Tross werden. Der Gegner wird die Aufgabe zudem nicht leichter machen: Der SV Rödinghausen steht als Drittletzter der Regionalliga West unter Druck und benötigt dringend Punkte. Kölns Trainer Manuel Hartmann sieht diese Rahmenbedingungen als Chance: „Das ist Regionalliga-Fußball und das, was wir wollen für die Entwicklung von unseren Jungs“.

Rödinghausen ist nich zu unterschätzen

Die jüngste Niederlage gegen Borussia Mönchengladbachs U23 zeigte allerdings, woran die FC-Reserve noch arbeiten muss. Beim 1:2 im kleinen Derby verschliefen die Kölner die erste Hälfte und liefen anschließend einem Rückstand hinterher. Für Hartmann ist deshalb entscheidend, dass seine Mannschaft die notwendige Intensität von Beginn an auf den Platz bringt: „Da geht es immer wieder darum, wie schaffst du es gerade als junge Mannschaft, dich immer wieder so hochzufahren, dass du diese Phasen nicht hast, dass du nicht 0:2 in Rückstand gerätst.“

Dass der kommende Gegner keineswegs zu unterschätzen sind, zeigte sich zuletzt beim spektakulären Auftritt gegen die U21 des VfL Bochum. Nach einem zwischenzeitlichen 1:6-Rückstand kämpfte sich Rödinghausen in den letzten zehn Minuten noch auf 5:6 heran. Diese Moral des kommenden Gegners sollte den Kölnern Warnung genug sein. Das Spiel bietet jedoch auch die Chance, den Vorsprung auf die Abstiegszone wieder zu vergrößern. Die Ergebnisse der vergangenen Wochen haben die Mannschaft in der Tabelle zurückgeworfen.

Kehrt El Mala zurück in die Startelf?

Offen ist, ob Malek El Mala in die Startelf zurückkehren wird. Der Stürmer feierte gegen Mönchengladbach sein Comeback als Joker und könnte vor einem Einsatz von Beginn an stehen. Hartmann will sich diesbezüglich noch nicht festlegen: „Das muss man sehen“. Der Trainer lässt dabei zugleich durchblicken, dass auch ein geplanter Wechsel zur Halbzeit eine Option sein könnte: „Man kann auch so einen Impuls planen von Anfang an und dann wechselt man in der Halbzeit. Wir schauen uns auch den Gegner im Video an, was sie mögen, was sie vielleicht nicht so mögen.“ Der Coach muss entscheiden, welche Spieler sich für die schwierigen Bedingungen am besten eignen. Hartmann sieht sich dabei mit einer großen Auswahl konfrontiert und nimmt den gesamten Kader in die Pflicht: „Jeder muss hier um seinen Startplatz kämpfen, egal ob junger oder Ü-Spieler. Die Jungs sind aufgefordert, sich ans Maximum zu bringen.“

In Rödinghausen wird genau diese Einstellung gefragt sein, um nach dem Derby-Rückschlag eine Antwort zu geben und mit etwas Zählbarem im Gepäck die lange Heimreise anzutreten.

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„Das ist großer Luxus“: U21-Coach Manuel Hartmann äußerte sich nach Derby-Pleite und betonte die Vorzüge seines Kaders

Manuel Hartmann von der U21 des 1. FC Köln
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„Das ist großer Luxus“: U21-Coach Manuel Hartmann äußerte sich nach Derby-Pleite und betonte die Vorzüge seines Kaders

Die U21 des 1. FC Köln zeigte nach einem 0:2-Pausenrückstand gegen Borussia Mönchengladbachs U23 eine deutliche Reaktion. Für den Trainer Manuel Hartmann war die Leistungssteigerung freilich kein Grund zur Zufriedenheit. Das sagt Manuel Hartmann nach der Pleite der U21 des 1. FC Köln.

Vor allem die fehlende Energie zu Beginn und die mangelhafte Chancenverwertung bereiteten dem Coach Sorgen.

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Manuel Hartmann war nach der Derby-Niederlage etwas ratlos: „Warum brauchen wir immer diese Rückstände, warum brauchen wir immer den Rücken zur Wand“, fragte sich der FC-Trainer. Sein Team wachte erst nach der Halbzeit auf und bestimmte die Partie, doch die Hypothek der ersten Hälfte war letztlich zu groß. Hartmann habe in der Kabine an seine Spieler appelliert, den Derby-Charakter auch auf dem Platz sichtbar zu machen. Ohne Zuschauer müsse die Mannschaft ihre Energie selbst erzeugen, mehr Körperkontakt suchen und im Pressing konsequenter agieren.

“Die Wechsel haben sehr gezündet“

Dass die Kölner nach dem Seitenwechsel zurück ins Spiel fanden, lag auch an den Einwechslungen. Insbesondere Etienne Borie und Maik Akumu brachten neue Impulse. „Die Wechsel haben sehr gezündet“, lobte Hartmann, „die zeigen gleich mit ihren ersten Aktionen: Hey, wir wollen hier was drehen. Und das gibt der Mannschaft natürlich Energie. Wenn du so eine Bank zum Wechseln hast, das ist natürlich ein großer Luxus.“ Hartmann verriet auch die Gründe, warum er drei Spieler in der Pause auswechselte. Nilas Yacobi habe nach längerer Krankheit noch nicht wieder die nötige Fitness besessen, Luiz Labenz diesmal keinen guten Tag erwischt. Gil Neves sei zudem bereits verwarnt gewesen.

Die Leistungssteigerung konnte die Niederlage letztlich nicht mehr verhindern. Dabei sah Hartmann genügend Möglichkeiten, zumindest noch einen Punkt mitzunehmen: „Chancen hast du eigentlich fast für zwei Spiele.“ Dass seine Mannschaft die Möglichkeiten nicht konsequent nutzte, sei besonders bitter: „Am Ende des Tages müssen wir uns heute ein bisschen an unserer Chancenverwertung aufhängen.“ Ein Unentschieden wäre aus seiner Sicht mindestens verdient gewesen. Viel Zeit, sich über die verpasste Gelegenheit zu ärgern, bleibt den Kölnern nicht. Bereits am Freitagabend steht die nächste schwierige Aufgabe beim SV Rödinghausen an.

„Wir haben eine brutale Qualität, aber…“

Für den Trainer geht es deshalb vor allem darum, die Leistungsschwankungen seiner jungen Mannschaft in den Griff zu bekommen. Die Entwicklung sei zwar erkennbar, die entscheidende Konstanz fehle aber noch. „Wir haben eine brutale Qualität, aber die Jungs müssen ihren Plan durchziehen“, betonte Hartmann. Die zweite Halbzeit gegen Gladbach habe ihn trotz der Niederlage positiv gestimmt. Nun müsse die Mannschaft diese Energie von Beginn an auf den Platz bringen. Maik Akumu und Etienne Borie haben sich jedenfalls nachhaltig für den Sprung in die Startelf beworben.

Die U21 rutschte derweil durch die fünfte Niederlage im zwölften Spiel auf den elften Platz zurück und hinkt punktemäßig den Erwartungen hinterher. Mit 14 Zählern muss der Blick vorerst weiter Richtung Abstiegszone gehen, um dort den Vorsprung zu wahren. Ein Sieg in Rödignhausen beim Drittletzten wäre daher doppelt wichtig.

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