Said El Mala soll auf der Liste der TSG Hoffenheim stehen
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Newcastle ist raus, Liverpool zögert, FC hofft: Warum ein Verbleib von Said El Mala immer wahrscheinlicher wird

So ein wenig scheint das Tempo aus dem Transfer-Karussell um Said El Mala verloren gegangen zu sein. Dabei ist der 19-Jährige nach wie vor ein wichtiger Schlüssel dieses Transfersommers. Nun steigt die Möglichkeit einer weiteren Wende um Said El Mala: Bleibt er noch eine Saison beim 1. FC Köln?

Der Kader für die kommende Saison nimmt beim 1. FC Köln leichte Konturen an. Mit Luka Lochoshvili haben die Geißböcke zumindest den ersten externen Neuzugang vermeldet, drei weitere Kaufoptionen sind gezogen, auch, wenn hinter der von Jakub Kaminski wohl noch ein sehr großes Fragezeichen steht. Ein Fragezeichen, dass einige andere Fragen aber durchaus leichter beantworten könnte. Sollte der Pole erwartungsgemäß für 20 Millionen Euro verkauft werden, könnten die Kölner ganz anders auf dem Transfermarkt agieren. Eine zentrale Baustelle bleibt aber auch dann noch. Die um Said El Mala. Und dort steigen gerade irgendwie die Chancen, dass der Spieler am Ende dann vielleicht doch noch eine Saison in Köln bleibt.

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Erst zu Beginn der Woche hatte der TV-Sender „Sky“ in seiner Sendung „Transfer update“ davon gesprochen, dass die El Malas beim FC noch einmal den Wechsel-Wunsch Richtung Premier League für diesen Sommer hinterlegt hätten und das mit der Bitte, einem möglichen Interessenten im Zweifel bei den Modalitäten entgegen zu kommen. Nach Informationen von come-on-fc.com sieht man dazu am Geißbockheim aber keine Notwendigkeit. Vielleicht arrangieren sich die FC-Verantwortlichen vielmehr mit dem Gedanken, El Mala dann doch noch eine Saison behalten zu können. Die Verpflichtung von Luka Lochoshvili hat zumindest angedeutet, dass man beim FC durchaus in der Lage ist, Transfers zu tätigen. Und das – zumindest nach außen – unabhängig von möglichen Transfers der beiden Topscorer und Geldbringer El Mala und Jakub Kaminski. Ein wenig fühlt es sich so an, als habe das euphorische Wechselkarussell mächtig an Fahrt verloren. De facto scheint die Auswahl an konkreten Interessenten jedenfalls nicht so groß, wie es sich während der gesamten Spielzeit angefühlt hat.

„One for the future“

Ernsthafte Interessenten aus Deutschland gibt es nicht, genauso wenig Gedankenspiele der Bundesligisten um einen Weg einer möglichen Verpflichtung. Die Kölner rücken nicht von ihrer 50-Millionen-Euro-Marke, zu viel für den deutschen Markt. Bezahlbar ist El Mala im englischen Markt, doch auch dort ist von der Euphorie um den jungen Spieler nicht mehr ganz so viel geblieben. Newcastle will zumindest Bazoumana Touré für El Malas Position unter Vertrag nehmen. Tottenham wird ein Interesse nachgesagt, doch die Spurs wollen gerade erst nahezu 200 Millionen Euro in Sandro Tonali und Mateus Fernandes stecken. Fraglich, ob weitere 50 Millionen für El Mala übrig bleiben. Und dann ist da noch das vermeintliche Interesse des FC Liverpool. Die Reds hatten eigentlich vor Yan Diomande unter Vertrag zu nehmen. Doch der Ivorer ist sich einig mit Paris Saint-Germain. Auf einer Shortlist für den Plan B tauchte auch der Name Said El Mala auf. Tatsächlich hat der Traditionsclub den Spieler im Fokus. Doch so ganz überzeugt scheint man von einer schnellen Verpflichtung nicht zu sein.

Ein grundsätzliches Interesse von der Insel ist da

So berichtet der englische Transferjournalist Mark Brus, dass Liverpool den 19-Jährigen eher im Sommer 2027 an die Anfield Road holen will. El Mala werde eng beobachtet, sei aber nach aktuellem Stand eher „one for the future“ als ein unmittelbares Transferziel. Demnach beobachte man den Spieler, allerdings mit dem Ziel, El Mala erst 2027 fest unter Vertrag zu nehmen. Möglich wäre ein Konstrukt, dass immer häufiger zu beobachten ist: Transfers, die ein Jahr im Voraus vereinbart werden. So verpflichteten die Reds Keeper Giorgi Mamardashvili und liehen ihn umgehend wieder an den FC Valencia aus. El Mala ist ein ähnliches Prozedere ja auch beim FC bekannt. Als er aufgrund des Registrierungsverbots von Köln zwar verpflichtet, aber umgehend zurück an die Viktoria verliehen wurde. Könnte es nun also ein ähnliches Szenario mit Liverpool geben? Konkrete Gespräche hat es nach Informationen von come-on-fc.com noch nicht gegeben. Ein grundsätzliches Interesse von der Insel ist da. Allerdings eins, das an Tempo verloren hat.

Laut der „Sportbild“ hat der 1. FC Köln intern ohnehin bereits eine Entscheidung getroffen: El Mala soll auch in der kommenden Saison das Trikot der Geißböcke tragen. Zum Trainingsauftakt in zehn Tagen scheint daran kaum zu zweifeln zu sein. Doch der Transfersommer ist lang — und El-Mala-Wendungen haben in den vergangenen Monaten gezeigt, dass sie jederzeit möglich sind.


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