Mikey Moore trifft besonders gerne in Derbys – Jetzt soll der erste Treffer gegen Gladbach folgen: „Zu 100 Prozent der richtige Zeitpunkt“

Mikey Moore vom 1. FC Köln
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Mikey Moore trifft besonders gerne in Derbys – Jetzt soll der erste Treffer gegen Gladbach folgen: „Zu 100 Prozent der richtige Zeitpunkt“

Mit Mikey Moore haben die Kölner offensichtlich ein ganz großes Talent diesen Sommer an Land gezogen. Bislang fehlen noch die Tore. Dazu holte sich der Offensivspieler in der Länderspielphase viel Selbstvertrauen bei der U20 der Three Lions. Doch es spricht noch etwas ganz anderes für das erste Tor im Rheinderby.

Dass Mikey Moore über viel Talent verfügt, steht in Köln nach wenigen Wochen außer Frage. Nur bei den Torbeteiligungen will es in der Domstadt noch nicht klappen. Das soll sich im Derby ändern. Und die Chancen stehen nicht schlecht, denn Tore gegen Rivalen kann der Spieler.

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Fünf Wochen weilt Mikey Moore nun beim 1. FC Köln, allerdings dann auch wieder nicht so richtig. Denn nur gute zwei Wochen nach seiner Ankunft in der Domstadt ging es für den 19-Jährigen bereits wieder in das englische Umfeld – wenn auch nach Spanien. Moore trat mit der englischen U20 bei der Elite League in La Nucia an, jenem Ort, an dem sich der FC im vergangenen Winter den Feinschliff für die Rückrunde holen wollte. Und der Turnierverlauf war für den Offensivspieler maximal erfolgreich. Moore erzielte zwei Tore, bereitete einen Treffer vor, war aber an weiteren Toren in der Entstehung beteiligt. Viel wichtiger aber: Am Ende der beiden Wochen durfte der Engländer den Pokal als Kapitän der U20 in die Höhe stemmen. „Wir hatten drei wirklich gute Spiele. Wir hatten eine gute Zeit. Ich habe ein paar Tore gemacht, das war echt gut. Jetzt freue ich mich aber zurück zu sein“, sagte Moore am Donnerstag am Rande der Einheit am Geißbockheim. „Ich hoffe, dass ich so weitermache.“

Mikey Moore weiß wo das Derby-Tor steht

Moore wird also mit viel Selbstvertrauen in das Derby am kommenden Sonntag gehen. In sein erstes Rheinderby, aber nicht die erste Rivalität, die er erlebt. Bei Tottenham spielte er in der Jugend schon das Nord-London-Derby gegen Arsenal, auch die Duelle gegen Chelsea sind umkämpft und bei den Rangers bestritt er sechs Mal das legendäre Old Firm. „Ich kann mich glücklich schätzen, einige gespielt zu haben. Es sind beeindruckende Momente“, sagt Moore am Donnerstag beim Training. Bemerkenswert: Gegen alle Rivalen hat er bereits getroffen – auch im Old Firm. „Das Tor in einem der größten Derbys der Welt zu schießen, ist natürlich etwas besonderes. Es fühlt sich unglaublich an“ Der Spieler hat also bewiesen, dass er unter Druck funktioniert. Nun steht Gladbach vor der Tür und auch gegen die Fohlen soll es mit dem ersten Treffer gelingen. „Es wäre zu 100 Prozent der richtige Zeitpunkt. Das Spiel bedeutet den Menschen hier so viel. Ich wäre mehr als glücklich, am Wochenende mein erstes Tor zu schießen und dem Team damit zu helfen“, sagte Moore. „Es ist das große Spiel. Ich bin bereit dafür.“

Nah dran am ersten Treffer für den FC, war er bereits. So hätte der Offensivspieler auch gegen Hamburg treffen müssen. „Brutal geärgert habe ich mich zuletzt über die Riesenchance von Mikey Moore in Hamburg. Ich wusste, wenn wir aus der Halbzeit kommen und schnell das 1:1 machen, gewinnen wir das Spiel. Ich will einfach daran glauben, dass bei ihm neun von zehn solcher Chancen drin sind“, sagte René Wagner im Interview mit come-on-fc.com. Aber auch der Spieler selbst hätte die Kugel natürlich nur zu gerne im Tor untergebracht. Das erscheint allerdings nur eine Frage der Zeit. Gerade im Duo mit Said El Mala strahlt der junge Engländer enorme Qualität aus. Das Zusammenspiel klappt bereits, ist aber ausbaufähig. „Es macht Spaß, mit ihm zu spielen. Er ist ein so guter Spieler, der seine Qualitäten auf den Platz bringt. Er ist ein feiner Kerl“, sagt Moore. „Ich hoffe, dass wir noch eingespielter sein werden und der Mannschaft so helfen können.“

Kann Mikey Moore im Sturm spielen?

Gerade nach den Ausfällen von Thijs Dallinga und Ragnar Ache muss die Offensive funktionieren. „Das ist schon ein großer Verlust für uns und nie schön, wenn ein Teammitglied ausfällt“, sagt der Engländer. „Wir haben eine Menge guter Jungs, die jetzt da sein können. Wer am Ende das Tor schießt, ist nicht so wichtig, wenn wir gewinnen. Wir müssen Verantwortung übernehmen und hoffen, dass wir der Mannschaft mit Toren helfen können.“ Ob Moore die Alternative im Sturmzentrum sein wird, ist noch offen. Die falsche Neun hat er in der Jugend bereits gespielt. „Ich habe noch keine Ahnung, wo ich spielen werden. Das müssen wir sehen“, sagt Moore. In Köln fühlt sich das Talent wohl. „Ich habe schon sehr früh mit dem Club damals gesprochen. Der Trainer hat mir früh erklärt, wo und wie er mich sieht“, sagt der Spieler. „Es ist schon nett, wenn sich mehrere Clubs um dich bemühen. Ich habe schon früh gesagt, dass ich komme, wenn es das grüne Licht gibt. Ich bin froh, hier zu sein.“

Und doch ist es sehr unwahrscheinlich, dass der 19-Jährige auch kommende Saison das Trikot mit dem Geißbock auf der Brust tragen wird. Tottenham hat den Spieler bekanntlich nur ohne Kaufoption verliehen, denn bei den Lilywhites hält man große Stücke auf Moore. Das Talent soll bei den Spurs den großen Durchbruch in der Premier League feiern, Tottenham lehnte im Sommer gleich mehrere Angebote ab. Angebote, die sich im Bereich von mehr als 30 Millionen Euro bewegt haben sollen. Und auch Leihangebote gab es einige. Doch Moore entschied sich bewusst für den FC. Nun freut er sich auf das anstehende Derby. „Ich will keine großen Ankündigungen machen, aber ich hoffe, dass wir gewinnen werden und dass ich treffen werde“, sagt der Youngster.

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Vom Bundesliga-Debüt auf das Abstellgleis: Wie geht es weiter mit Cenny Neumann beim 1. FC Köln?

Cenny Neumann im Rheinderby
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Vom Bundesliga-Debüt auf das Abstellgleis: Wie geht es weiter mit Cenny Neumann beim 1. FC Köln?

Im letzten Heimspiel gegen Borussia Mönchengladbach stand Cenny Neumann erstmals in der Startelf der Profis des 1. FC Köln, nachdem er zwei Wochen zuvor gegen Dortmund debütierte. Aufgrund eines kurzfristigen Ausfalls von Tom Krauß rutschte der Rechtsverteidiger im Derby in die Anfangsformation. Sein Startelfdebüt lief jedoch anders als verhofft. Beim 3:3-Unentschieden war Neumann an allen Gegentoren beteiligt. Für die Profis kam er seitdem nicht mehr zum Einsatz, und auch bei der U21 wurde seine Rolle zuletzt immer kleiner.

Cenny Neumann galt zu Beginn des Jahres als einer der Gewinner der Wintervorbereitung. Da der FC hinten rechts aufgrund einiger Ausfälle von den gesetzten Sebastian Sebulonsen und Alessio Castro-Montes, einen Ersatz benötigte, rückte der Jugendspieler in den Fokus von Ex-Trainer Lukas Kwasniok. Nach mehreren Kadernominierungen ohne Einsatz debütierte der Chemnitzer Anfang März im Heimspiel gegen Borussia Dortmund. Im folgenden Heimspiel stand er dann zum ersten Mal in der Startelf. Seitdem verlief sein Weg jedoch anders als erwartet.

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Seit Jahren sucht der 1. FC Köln nach Konstanz auf der Rechtsverteidigerposition. Spieler wie Benno Schmitz, Kingsley Ehizibue, Rasmus Carstensen und Jan Thielmann erwiesen sich allesamt nicht als langfristige Lösung. Im Sommer 2025 wurden mit Sebulonsen und Castro-Montes gleich zwei Spieler verpflichtet, die diese Baustelle schließen sollten. Insbesondere der Norweger wurde schnell zu einer Konstanten im Team der Geißböcke. Um jedoch möglichen Verletzungen vorzubeugen, entschloss sich Kwasniok dafür, Neumann im Winter ins spanische La Nucia mitzunehmen. Der ehemalige Übungsleiter sprach in höchsten Tönen von dem 19-Jährigen, sodass sein Profi-Debüt nur noch eine Frage der Zeit war.

Achterbahnfahrt für Cenny Neumann beim 1. FC Köln

Jeder junge Fußballer in Deutschland träumt davon, eines Tages in der Bundesliga zu spielen. Für Neumann ist dieser Traum innerhalb weniger Wochen in Erfüllung gegangen. Nach den ersten Schritten in seiner Heimatstadt Chemnitz wechselte er zunächst in den Nachwuchs von RB Leipzig, bevor im Sommer 2025 der Wechsel an den Rhein folgte. Obwohl der Außenverteidiger noch für die U19 hätte spielen können, war er von Anfang an Teil des Regionalligakaders. Die Jugendmannschaft unterstützte er lediglich zweimal, wobei ihm im UEFA-Youth-League-Spiel gegen Racing Union aus Luxemburg direkt ein Treffer gelang. Als Stammkraft in der zweiten Mannschaft spielte er sich schnell in den Fokus von Kwasniok, der ihn am 14. Spieltag in Leverkusen erstmals in den Spieltagskader berief. Es dauerte jedoch bis in den März, ehe Neumann in der Bundesliga debütierte.

Bei seinem ersten Startelfeinsatz zeigte das Talent einen schwachen Auftritt und war mit der Gladbacher Offensive maßlos überfordert. Dreimal trafen die Kicker vom Niederrhein, dreimal sah Neumann im Vorfeld nicht gut aus. Ausgerechnet der Ex-Kölner, das ehemalige FC-Talent, Jens Castrop führte den Rechtsverteidiger geradezu vor. „Die Frage ist immer, welche Alternativen hast du. Ich hätte Cenny Neumann vor vier Wochen noch nicht von Beginn an reingeworfen, weil er noch nicht so weit gewesen ist. Aber die Alternative war, Jan Thielmann nach einer vierwöchigen Verletzungszeit ins Verderben laufen zu lassen. Dann wäre ihm der Muskel vielleicht durchgerissen. Der 1. FC Köln wird noch viel Freude an Neumann haben“, sagte Kwasniok. Mit dem Unentschieden im Derby endete die Amtszeit von Kwasniok. René Wagner wurde zum Cheftrainer befördert und durch die Rückkehr von Sebulonsen und Castro-Montes bestand zudem auf der Position kein Bedarf mehr. Für den 19-Jährigen ging es für den Rest der Saison zurück zur zweiten Mannschaft. Genauso schnell wie er im Kader auftauchte, verschwand er auch wieder.

Neue Saison, neues Glück?

Die FC-Verantwortlichen hatten im Sommer viel zu tun. Aufgrund diverser Abgänge von Säulen und Schlüsselspielern fand ein Umbruch im Kader der Profis statt. Daher beförderte Wagner viele Spieler der U21 ins Profitraining, um den Kader aufzufüllen und sich zu zeigen. Neumann verweilte währenddessen bei der Zweitvertretung. Zwischenzeitlich stand eine Leihe im Raum, konkret wurde ein Wechsel allerdings nie. Der Außenverteidiger schien für die Profis ebenfalls nicht mehr interessant zu sein, weshalb er Teil des Teams von Manuel Hartmann blieb. An den ersten beiden Spieltagen der Regionalliga West stand Neumann zunächst wie gewohnt in der Startelf und steuerte zum Saisonauftakt eine Vorlage zum 2:1-Sieg bei. Seit dem 3. Spieltag fehlt der Chemnitzer verletzt im Kader des FC und hat seitdem bereits acht Spiele verpasst.

Immerhin arbeitet der Spieler nun an seinem Comeback, war vergangene Woche wieder teilintegriert bei der Mannschaft und trainierte nun sogar am Donnerstag bei den Profis wieder mit. Neumann erlebte in den letzten Monaten eine Berg- und Talfahrt, wie sie andere in ihrer gesamten Karriere nicht erleben. Bei der U21 hält man große Stücke auf den Akteur, er ist ein wichtiger Teil der Kabine, gilt als Sprachrohr. Doch die Konkurrenz ist mit David Fürst groß. Ob und wann er wieder für den FC auf dem Platz steht und wie seine Zukunft in Köln aussieht, ist noch ungewiss.

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Jakub Kaminski zurück zum 1. FC Köln: Was dafür sprechen würde, was dagegen

Wie geht es weiter mit Jakub Kaminski?
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Jakub Kaminski zurück zum 1. FC Köln: Was dafür sprechen würde, was dagegen

Im Sommer 2025 wechselte Jakub Kaminski auf Leihbasis aus Wolfsburg nach Köln. In der Domstadt stieg der Pole schnell zum Leistungsträger auf. Nach abgelaufener Leihe zogen die Geißböcke die Kaufoption und verpflichteten den variablen Mittelfeldspieler fest, nur um ihn wenig später teurer weiterzuverkaufen. Bei Benfica wurde Kaminski bisher jedoch noch nicht glücklich, sodass sich die Geschichte nun wiederholen könnte.

Neben Said El Mala war Jakub Kaminski wohl der größte Lichtblick in der vergangenen Saison beim 1. FC Köln. Egal ob als Flügelspieler, Außenverteidiger oder zentraler Mittelfeldmann, „Kuba“ lieferte stets ab. Durch seinen Transfer im Sommer nach Portugal spülte er dem FC zusätzlich einiges an Geld in die Kassen. Für den Winter steht nun erneut eine Leihe nach Köln im Raum, womöglich wieder mit Kaufoption.

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Die Zeit von Jakub Kaminski beim 1. FC Köln scheint auf den ersten Blick perfekt verlaufen zu sein. Der FC lieh den Polen zunächst zu guten Konditionen aus und bekam einen Spieler, der sofort helfen konnte und über die gesamte Saison hinweg eine wichtige Rolle einnahm. Anschließend zogen die Geißböcke die Kaufoption in Höhe von rund 5,5 Millionen Euro, verkauften den Offensivmann jedoch direkt weiter für 17 Millionen Euro. Ein Deal, von dem jeder Sportdirektor träumt. Sollten sich die bisherigen Gerüchte konkretisieren, könnte die Geschichte in eine zweite Runde gehen.

Was Jakub Kaminski dem 1. FC Köln geben könnte

Eine der Kernkompetenzen des 24-Jährigen ist seine aktive Arbeit gegen den Ball. Ob in offensiver oder defensiver Rolle, Kaminski gehörte stets zu den laufstärksten Spielern im Kölner Kader und ackerte, wenn es sein musste über die vollen 90 Minuten. Obwohl sich der FC im Sommer mit Mikey Moore einen hochtalentierten Offensivspieler sichern konnte, fehlt dieses Element im Kölner Spiel. Während der Benfica-Spieler in der vergangenen Saison häufig mit Jan Thielmann die Flügelzange bildete, haben sich in diesem Jahr Said El Mala und Linton Maina zunächst festgespielt. Beide sind jedoch nicht für ihre Abwehrarbeit bekannt, sondern glänzen besonders im eigenen Ballbesitz. Kaminski könnte die Rolle deutlich kontrollierter spielen und dem FC dadurch mehr Sicherheit geben. Dass sich durch eine Rückkehr aber die Kilometer-Anzahl der Mannschaft automatisch drastisch erhöht, ist naiv gedacht. Schließlich setzen sich diese Werte aus verschiedenen Faktoren zusammen, hängen auch von der Taktik des Teams ab.

Wo soll Kaminski beim FC spielen?

Eine wichtige Frage bleibt zudem: Welche Position soll der 32-fache Nationalspieler überhaupt bekleiden? Während Ex-Trainer Lukas Kwasniok El Mala häufig zunächst draußen ließ, hat sich der neue deutsche Nationalspieler unter René Wagner in der Startelf etabliert. Kaminski müsste also auf einer anderen Position unterkommen. Moore dürfte seinen Platz in der Anfangsformation ebenfalls sicher haben. Die einzig verbleibende Option in der Offensive wäre im aktuellen System dementsprechend die rechte Außenbahn. Maina hatte sich hier zwar zuletzt etabliert, eine Rückholaktion des Polen könnte die Karten allerdings noch einmal neu mischen. Dennoch ist es nicht zu erwarten, dass der 24-Jährige seinen Platz sofort sicher hätte. Zumal sich andere Spieler ebenfalls mehr Einsatzzeit versprechen. Allerdings hat der Pole ja schon in der vergangenen Spielzeit bewiesen, dass er durchaus auf anderen Positionen spielen kann. Gefühlt auf jeder.  

Kurioses Transfermodell für den 1. FC Köln

Leihen mit Kaufoption sind im heutigen Fußball gang und gäbe. Nicht jeder Spieler findet sofort einen Abnehmer. Durch solche Vereinbarungen bleibt der aufnehmende Club deutlich flexibler und kann die Ausgabe zudem auf den nächsten Sommer verlagern. Dass Spieler per Kaufoption verpflichtet und anschließend sofort weiterverkauft werden, ist hingegen deutlich seltener. Sollte es tatsächlich zu einer Kaminski-Rückkehr ans Geißbockheim kommen, womöglich wieder mit Kaufoption, hätte der FC nicht nur seinen teuersten Sommerabgang schnell zurückgebracht, sondern auch die Chance, den wirtschaftlichen Erfolg des ersten Transfers zu wiederholen. Dann würden die Geißböcke den Spieler, der ihnen 17 Millionen im Sommer eingebracht hat zu günstigen Konditionen zurückbekommen – kurios.

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Jaka Potocnik erneut ausgebremst: Wie geht es für den FC-Stürmer weiter? „Wir wollen nichts riskieren“

Jaka Potocnik sammelt Einsatzzeit
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Jaka Potocnik erneut ausgebremst: Wie geht es für den FC-Stürmer weiter? „Wir wollen nichts riskieren“

Es war kein gutes Wochenende für die Stürmer des 1. FC Köln. Neben den Verletzungen von Thijs Dallinga und Ragnar Ache verpasste auch Leihspieler Jaka Cuber Potocnik das Testspiel von Rot-Weiß Essen. Der 21-Jährige wird aktuell von einer Muskelverletzung ausgebremst und reiste deswegen auch nicht zur U21-Nationalmannschaft von Slowenien. Sein Trainer Uwe Koschinat ist jedoch zuversichtlich, dass der Angreifer bald wieder einsteigen kann.

Die bisherige Saison lief für Jaka Cuber Potocnik mit Sicherheit noch nicht wie erhofft. Nach acht Einsätzen in der 3. Liga und im DFB-Pokal wartet der Mittelstürmer noch vergeblich auf seine erste Torbeteiligung. Während der Länderspielpause wurde er zudem aus dem Teamtraining genommen. Der Slowene wird von muskulären Problemen geplagt. Was könnte die aktuelle Situation für Potocniks Zukunft bei RWE und beim 1. FC Köln bedeuten?

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2022 verpflichtete der FC Potocnik von Olimpija Ljubljana als vielversprechenden Stürmer für die Zukunft. Im Nachwuchs der Geißböcke schlug er sofort ein und erzielte einige wichtige Tore. Für den Profikader spielte er dennoch lange keine Rolle. Nach mehreren Kadernominierungen ohne Einsatz feierte das Talent schließlich am 29. September 2024 im Heimspiel gegen den Karlsruher SC sein Debüt. Bis heute sein einziges Spiel für die Profis des FC. Stattdessen folgte im anschließenden Sommer eine Leihe nach Essen, wo er mit RWE den Aufstieg in die 2. Bundesliga nur knapp verpasste. An der Hafenstraße sammelte Potocnik Erfahrungen und Spielzeit, weshalb seine Leihe in diesem Sommer noch einmal verlängert wurde.

Jaka Cuber Potocnik wartet bei RWE auf den Durchbruch

Nach einer erfolgreichen ersten Saison im Ruhrgebiet geriet die Entwicklung des Perspektivspielers zuletzt ins Stocken. Potocnik hat keinen sicheren Stammplatz und wartet noch immer auf seine erste Torbeteiligung in dieser Spielzeit. Lediglich im Niederrheinpokal war der Angreifer bisher erfolgreich. Der verletzungsbedingte Ausfall kommt in dieser Lage denkbar ungelegen. Laut Trainer Uwe Koschinat könnte Potocnik am Ende der Woche wieder ins Training einsteigen, für das Auswärtsspiel in Münster am Freitagabend dürfte es daher eng werden.

Wie geht es für Jaka Cuber Potocnik beim 1. FC Köln weiter?

Schwächere Phasen sind in der Entwicklung eines jungen Spielers ganz normal. In Köln fällt Potocnik aktuell wohl noch in die von Thomas Kessler angesprochene Kategorie: Zu gut für die Regionalliga, noch zu schwach für die Bundesliga. Wie die langfristige Planung in Köln mit dem Stürmer aussieht, ist unklar. Mit Youssoupha Niang und Fynn Schenten sammeln zwei weitere junge Angreifer aktuell Spielzeit bei Leihclubs, die in der vergangenen Saison schon in der Bundesliga zum Einsatz kamen. Ob das Leihkonzept der Geißböcke aufgeht, wer am Ende zum FC zurückkehrt und wie die Perspektive von Potocnik aussieh,t wird sich wohl erst im Saisonverlauf zeigen.

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Sieben von acht Toren nach der Pause: Dieses Problem hat der 1. FC Köln

Said El Mala überzeugte nicht gänzlich im Spiel gegen Würzburg
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Sieben von acht Toren nach der Pause: Dieses Problem hat der 1. FC Köln

Die ersten fünf Pflichtspiele der Saison 2026/27 sind gespielt – und für den 1. FC Köln verlief der Start in die neue Spielzeit eher durchwachsen. Im Pokal zog die Mannschaft von René Wagner in die zweite Runde ein, in der Bundesliga folgten auf den Auftaktsieg gegen Hoffenheim drei schwächere Partien. Gegen Stuttgart und den HSV verloren die Geißböcke, gegen Bremen reichte es immerhin für einen Punktgewinn. Unabhängig vom Ausgang der Spiele fällt jedoch folgendes auf: Der FC erzielte sieben seiner acht Tore in der zweiten Halbzeit.

Die Offensive des 1. FC Köln hat sich im Sommer verändert. Mit Mikey Moore und Thijs Dallinga sind gleich zwei Neuzugänge direkt zu Stammspielern aufgestiegen. Nun fällt der Niederländer monatelang aus. Unabhängig des Personals zeigt sich im Angriff ein auffälliges Muster. Sieben der acht bisher erzielten Treffer schoss der FC im zweiten Durchgang. Schläft der Angriff in der Anfangsphase, liegt es an der Qualität der Einwechselspieler oder handelt es sich bei dieser Statistik um reinen Zufall?

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Fußball ist ein Ergebnissport. Wie dieses Ergebnis zu Stande kommt, ist erst einmal zweitrangig. Beim 1. FC Köln ließen die Erfolgserlebnisse in den bisherigen Partien meist bis in den zweiten Durchgang auf sich warten. In vier von fünf Spielen lagen die Geißböcke zur Pause zurück und nur ein einziger eigener Treffer wurde vor dem Halbzeitpfiff erzielt. Zwar hat die Wagner-Truppe gegen Würzburg und Hoffenheim ihre Comeback-Qualitäten schon unter Beweis gestellt, dennoch wäre es hilfreich, wenn es nicht jede Woche auf diese ankommen würde.

Warum der 1. FC Köln vor der Pause kaum Tore erzielt

Einzig im Heimspiel gegen Werder Bremen traf der FC vor der Pause. Wenige Minuten vorher war Dallinga bereits per Elfmeter am Bremer Torhüter gescheitert. In der zweiten Halbzeit sieht die Bilanz zwar besser aus, bei den Auswärtsspielen in Stuttgart und Hamburg war es allerdings jeweils schon zu spät für eine Aufholjagd. Es scheint teilweise, als bräuchte die Kölner Offensive Zeit, um zunächst einmal zu erwachen. Diese Startschwierigkeiten kann man sich in der Bundesliga allerdings nicht erlauben. Trotz vereinzelter Torannäherungen kommt es kaum zu tatsächlichen Abschlusschancen. Falls doch, blieben diese ungenutzt.

Umso seltsamer, da die Mannschaft in der zweiten Halbzeit bereits angedeutet hat, dass sie zu mehr in der Lage ist. In Stuttgart hatten die Kölner nach der Pause ihre beste Phase und kamen zwischenzeitlich nochmal ran, gegen Hoffenheim drehten die Geißböcke die Partie und selbst in Hamburg sah der zweite Durchgang besser aus. Neben der Standardschwäche ist auch die fehlende Fähigkeit, eine Partie früh an sich zu reißen eine der zentralsten Baustellen am Geißbockheim.

Warum die Einwechselspieler die FC-Offensive beleben

Es ist aber mehr als wahrscheinlich, dass die starken Phasen im zweiten Durchgang aber gar nicht daran liegen, dass die Spieler aus ihrem Schlaf der Anfangsphase erwacht sind, sondern an der Qualitätssteigerung durch die eingewechselten Spieler oder eine taktische Umstellung mit ihnen. In Stuttgart brachten die kurz zuvor verpflichteten Mikey Moore und Ellyes Skhiri neuen Schwung ins Spiel, gegen Würzburg und Hoffenheim hatte Linton Maina nach seiner Einwechslung entscheidenden Anteil an den Toren und in Hamburg verkürzte der eingewechselte Ragnar Ache kurz vor Abpfiff noch einmal.

Aufgrund diverser Ausfälle und Transferbewegungen musste Wagner seinen Kader in den ersten Wochen immer wieder anpassen. Dadurch mussten Leistungsträger wie Ache, Skhiri oder Said El Mala teilweise zunächst auf der Bank Platz nehmen, wodurch die Qualität auf dem Platz noch einmal gesteigert werden konnte. Obwohl diese Spieler in den nächsten Wochen klare Startelfkandidaten sind, hat Wagner dennoch spannende Optionen auf der Bank. Sei es Rückkehrer Luca Waldschmidt, Kämpfer Jan Thielmann oder den flankenstarken Borna Sosa. Wenn die Kölner ihre Karten clever ausspielen, kann die Qualität, späte Tore zu erzielen noch wichtig werden. Ein paar Treffer vor der Pause würden dem FC dennoch guttun. Nur ohne die beiden Mittelstürmer wird das Unterfangen nicht leichter.

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FC-Zeit schon wieder vorbei? Was bedeutet die Verletzung von Thijs Dallinga für seine Zukunft beim 1. FC Köln

Thijs Dallinga musste verletzt vom Platz
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FC-Zeit schon wieder vorbei? Was bedeutet die Verletzung von Thijs Dallinga für seine Zukunft beim 1. FC Köln

Nach seinem Traumeinstand gegen Hoffenheim galt Thijs Dallinga als Hoffnungsträger für die Saison. Vier Pflichtspiele später könnte die Zeit des Niederländers beim FC jedoch schon wieder vorbei sein. Nach seiner Kreuzbandverletzung im Testspiel gegen Viktoria Köln fällt der Stürmer einige Monate aus. Ob er nach seiner Rückkehr noch einmal für die Geißböcke auflaufen kann, ist noch unklar.

Während des gesamten Transfersommers suchten die FC-Verantwortlichen nach einem neuen Stürmer, der Ragnar Ache im Zweifel ersetzen kann. Mit Thijs Dallinga wurde dieser kurz vor dem Saisonauftakt präsentiert, wobei der Neuzugang schnell seine Qualitäten unter Beweis stellte. Gegen Hoffenheim traf er direkt doppelt und verdrängte Ache zuletzt sogar aus der Startelf. Durch die Verletzung ist seine Zukunft beim FC jedoch vorerst ungewiss.

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Der vergangene Samstag war ein bitterer Tag für den 1. FC Köln.  Die Geißböcke verpassten nicht nur den Sieg gegen Viktoria Köln, sie verloren auch gleich beide ihrer etatmäßigen Stürmer. Thijs Dallinga musste den Platz nach etwa 30 Minuten gestützt verlassen, sein Kollege Ragnar Ache wurde daraufhin eingewechselt, kehrte aber ebenfalls nach einigen Griffen an den Oberschenkel nicht aus der Pause zurück. Beide machten sich anschließend direkt auf den Weg ins Krankenhaus für weitere Untersuchungen. Während Ache in einigen Wochen zurückerwartet wird, könnte Dallinga mit seinem Kreuzbandriss für den Rest der Saison ausfallen. Keine ideale Ausgangslage für einen Leihspieler.

Hohe Kaufoption

Nach seiner erfolgreichen Zeit in Frankreich investierte Bologna 2024 viel Geld in den Niederländer. In Italien konnte er sich allerdings nicht durchsetzen und knüpfte nie an seine Torausbeute an. Der Wechsel in die Bundesliga bot dem 26-Jährigen daher die Chance auf einen Neuanfang. Seine Zeit in Köln hätte zudem kaum vielversprechender beginnen können. Mit zwei Toren am 1. Spieltag sicherte sich Dallinga sofort seinen Platz in der Anfangsformation. Ob seine bisherigen vier Einsätze für den FC allerdings schon ausreichen, um nach Saisonende die Kaufoption in Höhe von elf Millionen Euro zu ziehen, ist wohl unwahrscheinlich. Stattdessen könnten die Verantwortlichen im Winter noch einmal aktiv werden. Da der FC aufgrund der langen Ausfallzeit das Gehalt des Angreifers nur in den ersten sechs Wochen selbst zahlen muss, dürfte im Winter das nötige Budget zur Verfügung stehen.

Die Stürmersituation beim 1. FC Köln

Durch die beiden Ausfälle steht René Wagner nun vor einer Herausforderung. Es gibt einige Kandidaten für die Rolle des Mittelstürmers im Kader, keiner von diesen hebt sich jedoch direkt hervor. Als klassischer Neuner steht nur Imad Rondic im Kader. Der Bosnier wurde vor der Saison zunächst aussortiert, kehrte später ins Mannschaftstraining zurück und feierte wenige Tage danach auch seine Premiere in der Bundesliga. Die erste Wahl dürfte er dennoch nicht sein. Marius Bülter und Said El Mala haben in der vergangenen Saison die Position ebenfalls schon bekleidet, obwohl sich beide auf der linken Seite wohler fühlen. Luca Waldschmidt hat seine Stärken insbesondere neben oder hinter einem klaren Zielspieler. Bis Sonntag hat Wagner noch Zeit für einen ersten Lösungsansatz. Wer im Derby stürmt, könnte sich also erst kurz vor dem Spiel entscheiden.

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Erste Rückkehrer: Personal-Update vor dem Derby gegen Borussia Mönchengladbach

René Wagner gibt im Training Anweisungen
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Erste Rückkehrer: Personal-Update vor dem Derby gegen Borussia Mönchengladbach

Nach zwei Wochenenden ohne Pflichtspiel ist der 1. FC Köln am Montag in die Vorbereitungswoche vor dem Derby gestartet. Die ersten beiden Nationalspieler sind schon wieder zurück und weiterhin dürfen sich einige Jugendspieler zeigen. Ragnar Ache und Thijs Dallinga fehlen nach ihren Verletzungen im Testspiel gegen Viktoria Köln und Alessio Castro-Montes arbeitet weiterhin im Reha-Bereich.

Auf den unvollständigen Kader wartet eine intensive Trainingswoche, bevor am Sonntagnachmittag das Spiel gegen den Rivalen ansteht. Am Dienstag stehen dabei gleich zwei Trainingseinheiten auf dem Programm.

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Die ungewöhnlich lange Länderspielpause neigt sich dem Ende entgegen und die Rückkehr des Bundesligaalltags rückt näher. Paul Okon-Engstler und Gideon Mensah sind nach ihren Reisen mit der Nationalmannschaft schon wieder zurück in Köln und trainieren mit der Mannschaft. Said El Mala und Mikey Moore haben ihre Spiele ebenfalls schon hinter sich und dürften zeitnah zurückkehren, während fünf weitere Kölner Nationalspieler zum Start der Woche noch gefordert sind. Verletzungsbedingt muss der FC zudem auf Ragnar Ache und Thijs Dallinga verzichten, die zunächst ausfallen. Alessio Castro-Montes und Timo Hübers arbeiten weiterhin im Reha-Bereich.

Intensive Woche mit Doppel-Einheit

Für die FC-Profis steht vor dem dritten Heimspiel der Saison eine anspruchsvolle Woche auf dem Programm. Nach dem Trainingsauftakt am Montag folgen am Dienstag gleich zwei Einheiten. Um 11 und 15 Uhr trainieren die Geißböcke öffentlich. Mittwoch folgt ein freier Tag, bevor am Donnerstag mit Rückkehr der Nationalspieler die heiße Phase der Spielvorbereitung beginnt. Wagner möchte sich dabei nicht in die Karten schauen lassen, weshalb das Training unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfindet. Einen Ausblick auf die Partei wird die Pressekonferenz geben, die am Freitag um 14 Uhr stattfindet.

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Doppelte Stürmer-Verletzung bei Unentschieden im Stadtduell: Der 1. FC Köln spielt im Testspiel gegen Viktoria Köln 2:2

Jan Thielmann im Duell gegen die Viktoria aus Köln
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Doppelte Stürmer-Verletzung bei Unentschieden im Stadtduell: Der 1. FC Köln spielt im Testspiel gegen Viktoria Köln 2:2

Der 1. FC Köln nutzte die XXL-Länderspielpause für ein Testspiel gegen den kleineren Stadtnachbarn Viktoria Köln. Im Sportpark Höhenberg trennte sich der FC am Ende mit 2:2 vom Drittligisten. Während die Nationalspieler fehlten, durften sich einige Spieler aus der U21 zeigen. Negative Höhepunkte der Partie waren die Verletzungen von Thijs Dallinga und Ragnar Ache, die beiden nach wenigen Minuten nicht weitermachen konnten.

In einer engen Partie tat sich der Bundesligist lange schwer und lag zur Halbzeit sogar zurück. Der Test dürfte erneut aufgezeigt haben, dass die Mannschaft von René Wagner noch einiges zu tun hat vor dem Derby gegen Borussia Mönchengladbach am kommenden Wochenende. Ohne die abgestellten Nationalspieler fehlte es dem FC nach gutem Beginn über weite Teile der Partie an Ideen.

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come-on-fc.com berichtet aus dem Sportpark Höhenberg

Nachdem die Spieler des 1. FC Köln am vergangenen Wochenende kein Spiel bestritten, stand am zweiten Wochenende der Länderspielpause ein Testspiel gegen Viktoria Köln auf dem Plan. René Wagner schickte dabei seinen bestmöglichen Kader ins Rennen. U21-Innenverteidiger Assad Kotya-Fofana stand aufgrund Personalmangels ebenfalls in der Anfangsformation. Wie viele der Spieler beim Derby auf dem Platz stehen werden ist noch nicht absehbar, für die beiden Kölner Stürmer könnte es jedenfalls eng werden.

>> Thijs Dallinga erleidet Kreuzbandriss

Leistungsabfall nach gutem Beginn

Die Anfangsphase bot zunächst das erwartete Bild. Der FC kontrollierte die Partie und setze den Drittligisten früh unter Druck. Ein wiederkehrendes Muster zu Beginn war das Wechselspiel zwischen Jan Thielmann und Sebastian Sebulonsen auf der rechten Seite. Thielmann rückte immer wieder weit in die Mitte ein, wodurch sich für Sebulonsen die Möglichkeit ergab weit aufzurücken. In der 12. Minute führte dann auch exakt dieses Muster zum Erfolg. Sebulonsen drang über rechts durch, brachte den Ball scharf vor das Tor, wo er von einem Viktoria-Verteidiger unabsichtlich ins eigene Tor befördert wurde (12.). Anschließend verlor der FC seine Kontrolle jedoch Mehr und Mehr. Die Partie gestaltete sich zunehmend offen und die Gastgeber kamen immer wieder zu Abschlüssen.

Seinen ersten Tiefpunkt erreichte das Spiel als Thijs Dallinga nach einem Zweikampf liegen blieb und anschließend den Platz verlassen musste. Die anschließende Überzahl, während sich Ragnar Ache noch bereit machte, nutzte die Viktoria umgehend aus. Nach einer Flanke von rechts kam Lucas Wolf in der Mitte frei zum Kopfball und bezwang Kapitän Ron-Robert Zieler aus kurzer Distanz (33.). Nur drei Minuten später schlug es direkt wieder ein. Dieses Mal war es Niklas Castelle der einen Abpraller verwertete (36.). Die schlechten Nachrichten aus FC-Sicht hörten auch in der Halbzeit nicht auf. Ache musste den Platz ebenfalls verlassen und wurde anschließend von Imad Rondic ersetzt.

Zähe zweite Halbzeit

Mit dem Schock der beiden Verletzungen in den Knochen fehlten den Kölnern im zweiten Durchgang zunächst jegliche Ideen. Stattdessen kamen die Gastgeber Mal um Mal zu gefährlichen Abschlusschancen. Das Highlight der zweiten Halbzeit war wohl ein Flitzer, der über den Platz zur Kölner Bank lief. Es dauerte bis in die 75. Minute bis Marius Bülter nach einer Ecke zum Ausgleich einköpfte.

1. FC Köln: Zieler – Sebulonsen (Fürst 62.), Kotya-Fofana (Stapelmann 46.), Schmied (Dabrowski 86.), Sosa (Friemel 86.) – Skhiri, Krauß (Harchaoui 76.) – Thielmann (Borie 76.), Waldschmidt (Maina 62.), Bülter – Dallinga (Ache 35.) (Rondic 46.)

Tore: 0:1 Eigentor (12.), 1:1 Wolf (33.), 2:1 Castelle (36.), 2:2 Bülter (75.).

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Erfolgreicher Abend in vielfacher Hinsicht: Was das erstes Länderspiel für Deutschland für Said El Mala und den 1. FC Köln bedeutet

Said El Mala im Trikot der deutschen Nationalmannschaft
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Erfolgreicher Abend in vielfacher Hinsicht: Was das erstes Länderspiel für Deutschland für Said El Mala und den 1. FC Köln bedeutet

Seit 2019 musste der 1. FC Köln auf seinen nächsten deutschen Nationalspieler warten. Am Donnerstagabend in München bereitete Said El Mala beim 2:0-Sieg von Deutschland gegen Serbien diesem Warten ein Ende. Nachdem der Kölner zunächst auf der Bank Platz nehmen musste, wurde er zur zweiten Halbzeit eingewechselt und lief damit erstmals für das DFB-Team auf. Dieser Einsatz soll nicht nur der Anfang einer langen Nationalmannschaftskarriere sein, sondern sich sowohl für El Mala selbst als auch für den FC lohnen.

Nachdem viele Fans es schon lange gefordert hatten, gab Said El Mala nun in der Nations League gegen Serbien sein Debüt für Deutschland. Bundestrainer Jürgen Klopp brachte den Flügelspieler in der Halbzeit, womit er zum 44. Nationalspieler in der Geschichte des 1. FC Köln und zum 999. der Verbandsgeschichte wurde. Bei seinem Debüt versuchte El Mala über die linke Seite immer wieder die serbische Abwehr vor Probleme zu stellen, auch wenn ihm am Ende das letzte Glück fehlte.

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Come-on-fc.com berichtet aus der Allianz Arena in München

Jürgen Klopp befindet sich aktuell mitten in seiner ersten Länderspielphase als Bundestrainer. Nachdem es für den ersten Kader gegen die Niederlande in Amsterdam nur für ein Unentschieden reichte und das Team sein Heimspiel gegen Griechenland sogar verlor, war am Donnerstag in München gegen Serbien erstmals der zweite Kader im Einsatz – mit Erfolg. Während das erste Aufgebot deutlich näher am Kader der schwachen Weltmeisterschaft im Sommer war, stehen in der zweiten Gruppen viele junge und weniger erfahrene Spieler, die teilweise zum ersten Mal auf dieser Bühne auftreten. El Mala ist einer dieser Spieler. Letztendlich schlägt Deutschland die Gäste aus Serbien mit 2:0 und beschert Klopp damit seinen ersten Sieg.

Einsatz nach der Halbzeit

Seit der Kaderbekanntgabe fieberten nicht nur FC-Fans auf das Debüt von El Mala hin. Für einen Einsatz in der Anfangsformation reichte es zunächst allerdings noch nicht. Stattdessen erhielt der Freiburger Derry Scherhant den Vorzug. Während der Halbzeitpause deutete sich dann allerdings das lang Erwartete an. Vor allen anderen Ersatzspielern kam der Kölner zurück auf den Rasen, um sich aufzuwärmen. Wenige Minuten später stand er umgezogen und einsatzbereit am Seitenrand. Für ihn blieb Kapitän Serge Gnabry in der Kabine, der bereits in den ersten beiden Partien zum Einsatz kam. Als kurz nach Wiederanpfiff der Wechsel durch die Stadionmikrofone verkündet wurde, schallte der Name des Youngsters durch die Arena wie bei kaum einem anderen.

In den ersten Minuten nach seiner Einwechslung musste der Angreifer zunächst ins Spiel finden. Die beste Aktion von El Mala erfolgte anschließend in der 57. Minute, als er auf links den Ball bekam, sich diesen mit einem typischen El-Mala-Dribbling zurechtlegte und der Schuss anschließend leicht abgefälscht das lange Eck nur knapp verfehlte. Grundsätzlich war jedoch zu erkennen, dass die wenigsten Spieler bereits gemeinsam auf dem Platz standen. Laufwege wurden teilweise nicht gesehen und immer wieder schlichen sich kleine Fehler in der Abstimmung ein. Die junge deutsche Mannschaft war vor allem auf Sicherheit bedacht, was für den Kölner nicht zwingend von Vorteil war. Ähnlich wie beim FC probierte er jedoch immer, wenn sich die Gelegenheit bot, durch ein Dribbling die gegnerische Abwehrkette anzugreifen. Obwohl El Mala anschließend etwas unauffälliger wurde, braucht es nicht viel Phantasie für die Vorstellung, dass er irgendwann eine zentrale Rolle in dieser Mannschaft spielen kann.

Nationalmannschaftsdebüt als Geldsegen

Das Debüt in der Nationalmannschaft bringt Spielern mittlerweile oft mehr ein als nur Anerkennung. Laut Medienberichten winken El Mala nun Bonuszahlungen von einigen Sponsoren. Aber auch dem FC könnte der Einsatz des Flügelspielers mittelfristig mehr Geld in die Kasse spülen. Ein Teil des deutschen Kaders zu sein, kann den Marktwert eines Spielers schnell ansteigen lassen. Womöglich geht es im kommenden Sommer also nicht mehr um eine Ablöse von 50 Millionen Euro, sondern um eine deutlich höhere Summe. Sollte sich El Mala im Saisonverlauf im Team von Klopp etablieren, ist eine weitere rasante Marktwertsteigerung nicht unrealistisch.

Eine kleine Finanzspritze könnte der FC zusätzlich durch den Einsatz von Ex-Torwart Jonas Urbig erhalten, der ebenfalls in München debütierte. Durch sein erstes Spiel soll eine Klausel aktiviert werden, welche die ursprüngliche Ablöse noch einmal um über eine Millionen Euro erhöhen soll. Das Länderspiel gegen Serbien könnte sich aus Kölner Sicht also gleich mehrfach gelohnt haben.

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Wolfgang Niedecken über seine Verbindung zum 1. FC Köln: „Ich bin damals sehr dicht am Rathausbalkon gewesen“

Wolfgang Niedecken auf der Tribüne
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Wolfgang Niedecken über seine Verbindung zum 1. FC Köln: „Ich bin damals sehr dicht am Rathausbalkon gewesen“

In der neuen Folge des FC-Podcasts spricht BAP-Frontmann Wolfgang Niedecken über seinen Weg zur Musik, sein Verhältnis zum 1. FC Köln und seinen ersten Besuch im Müngersdorfer Stadion. Der Sänger erlebte Höhen und Tiefen mit dem Verein und seine Lieder werden bei den Spielen bis heute gespielt. Was der Club für ihn bedeutet, beantwortet er mit einem Wort: Heimat.

Wolfgang Niedecken hat die FC-Geschichte nicht nur miterlebt, sondern war ein Teil von ihr. Als Kind hat er die Spiele noch vor dem Radio verfolgt, später stand er nur wenige Meter entfernt, als 1978 vor dem Rathaus das Double gefeiert wurde. Obwohl BAP weit über die Kölner Stadtgrenzen bekannt ist, trägt der Musiker die Stadt und den Verein tief im Herzen.

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Wie so viele Kölner hat auch Niedecken den FC als seinen Herzensverein in die Wiege gelegt bekommen. Für den 75-Jährigen muss es auch genauso sein. „Da darf man auch ruhig beratungsresistent sein“, erklärt er. Seine ersten Erinnerungen an den Club sind ebenfalls noch präsent. Als Junge nahm ihn sein Bruder häufiger mit zum Geißbockheim. Bis heute ist das Trainingszentrum im Grüngürtel ein absoluter „Herzensplatz“ für den Kölner. Sein Bruder brachte ihn dann auch zum ersten Mal mit ins Müngersdorfer Stadion. An das genaue Ergebnis erinnert sich der Musiker nicht, nur an „einen hohen Sieg für uns.“

Privates FC-Museum

Trotz einiger Nummer-eins-Alben spielt der FC im Kalender von BAP eine wichtige Rolle. Wenn möglich werden die Konzerttermine an die Spieltage angepasst. Generell ist Niedecken während Spielen nur eingeschränkt für andere Dinge zu gebrauchen. „Dann muss ich FC gucken“, erklärt er. Auch im Wohnhaus des Kultsängers ist der Geißbockclub mehr als nur vertreten. Ein ganzer Flur ist in Rot und Weiß dekoriert und gleicht eher einer „FC-Fankneipe“. Sein persönliches Highlight ist ein Poster, das einst von der gesamten Doublesieger-Mannschaft aus dem Jahr 1978 unterschrieben wurde. Generell ist die Beziehung zum eigenen Verein für den 75-Jährigen etwas ganz Besonderes: „Einem Menschen, der von Fußball keine Ahnung hat, dem kannst du das nicht erklären.“

An sein erstes Autogramm erinnert sich Niedecken auch noch. Als kleiner Junge besuchte er eine Autogrammstunde seines Idols Hans Schäfer in einem Kölner Möbelhaus. Später wurde der Weltmeister von 1954 ein guter Freund und war ein Teil des Musikvideos der Neuauflage des Klassikers „FC, Jeff Jas“. In dem Ausschnitt sitzen die beiden gemeinsam im Stadion und schauen sich ein Spiel der Domstädter an. Obwohl die Kölner ihr Pokalspiel gegen Rostock an diesem Tag verloren, ist es für Niedecken bis heute eine ganz besondere Erinnerung. Über die Jahre entwickelten sich auch Freundschaften zu anderen großen Persönlichkeiten des Vereins. Ex-Stürmer Toni Polster rief ihn damals sogar persönlich an, um ihn über den verpassten Klassenerhalt zu berichten.

Besonderer Moment für Co-Trainer

Zur Musik fand Niedecken damals durch die Beatles. Heute behauptet er, die britische Band hätte „sein Leben verändert“. Später war es der Kölner selbst, der gemeinsam mit seiner Band hunderttausende Zuhörer begeisterte. Bei einem Konzert der Rolling Stones in Müngersdorf stockte der Ticketverkauf, weshalb BAP als Vorband einsprang und den Ticketverkauf noch einmal ankurbelte. „Wir haben denen das Ding vollgemacht“, erinnert er sich.

Einen schönen Moment gab es zudem, als Armin Reutershahn sich dem Podcast für einige Minuten anschloss. Der Kölner Co-Trainer ist schon lange großer BAP-Fan, besuchte selbst viele Konzerte und ersteigerte sogar nach einem Auftritt die Setlist der Band. Obwohl er damals kein Kölsch beherrschte, begeisterte und begleitete ihn die Musik einen großen Teil seines Lebens.

Niedecken und seine Musik zählen für viele Menschen wohl genauso zu Köln wie für ihn der FC.

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