Bittere Gewissheit: Ellyes Skhiri wird dem 1. FC Köln lange fehlen – Team widmet Spieler den Derbysieg

Ellyes Skhiri wird dem 1. FC Köln lange Zeit fehlen
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Bittere Gewissheit: Ellyes Skhiri wird dem 1. FC Köln lange fehlen – Team widmet Spieler den Derbysieg

Der Derbysieg der Geißböcke war ein teuer erkaufter. Ellyes Skhiri verletzte sich im Duell des 1. FC Köln gegen Borussia Mönchengladbach und wird den Kölnern lange fehlen. Das gab der Verein am Abend bekannt.

Das Foulspiel von Florian Neuhaus hatte viel von unglücklich, doch ob mit Absicht oder nicht, die Folgen sind für den FC heftig. Ellyes Skhiri wird den Kölnern längere Zeit fehlen. Die Spieler widmeten dem Mittefeldspieler den Sieg.

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Die Bilder waren schon recht aussagekräftig. Das Foulspiel von Florian Neuhaus würde Folgen haben, so viel war klar. Allerdings nicht für den Gladbacher. Vielmehr für Ellyes Skhiri und den FC. Denn der Tunesier ist nun der nächste Ausfall, auf den die Kölner intern reagieren müssen. Skhiri war bei dem Foulspiel am Sprunggelenk verletzt worden. Der Tunesier blieb am Boden liegen, zeigte direkt an, dass er eine Behandlung brauchen würde. Und am Sonntagabend folgte dann die bittere Diagnose. „Das MRT ergab eine Verletzung am Sprunggelenk, die eine längere Pause nach sich ziehen wird. Die Mannschaft widmete Skhiri den Derbysieg und hielt sein Trikot in der Kabine in die Höhe“. Im Sommer hatte der FC lange nach einem Sechser gesucht. Für René Wagner stand die Wunschlösung lange fest: Eben Ellyes Skhiri, mit dem der Trainer in der Vergangenheit schon gearbeitet hat.

„Der Sieg ist auch für Flacco“

Eine genaue Diagnose sowie eine Einschätzung der Ausfallzeit gab es von Vereinsseite nicht. Allerdings ist davon auszugehen, dass Skhiri dem FC mehrere Wochen bis Monate fehlen wird. Für den 31-Jährigen kam am Sonntag im Derby Tom Krauß, der seine Aufgabe gut löste. „Es tut mir unheimlich Leid für Flacco. Das sieht nicht so gut aus“, sagte der Mittelfeldspieler. „Der Sieg ist auch für Flacco“, sagte der Mitspieler. Krauß hatte zum ersten Mal in dieser Saison nicht begonnen. Neben Ellyes Skhiri werden auch Thijs Dallinga und Ragnar Ache weiterhin fehlen. Der Niederländer hat sich einen Kreuzbandriss zugezogen, Ache fällt mit einer Muskelverletzung weiterhin aus. Den Ausfall von Ellyes Skhiri werden wohl zunächst Krauß sowie die weiteren Mittelfeldspieler um Paul Okon-Engster und Isak Johannesson kompensieren müssen. Der Isländer zeigte am Sonntag eine starke Leistung.  

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„Dass ein Gladbacher vor unserer Kurve jubelt, geht gar nicht“- Die Stimmen zum Derby zwischen dem 1. FC Köln und Mönchengladbach

Said El Mala jubelt nach seinem Treffer zum 2:1
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„Dass ein Gladbacher vor unserer Kurve jubelt, geht gar nicht“- Die Stimmen zum Derby zwischen dem 1. FC Köln und Mönchengladbach

Der FC gewinnt die Begegnung gegen die Fohlen in einem hitzigen Derby. Nach der Partie äußerten sich René Wagner, Said El Mala und Tom Krauß: Die Stimmen zum Bundesligaspiel des 1. FC Köln gegen Gladbach.

Der FC ist Derby-Sieger. Die Kölner setzten sich in einem packenden Duell gegen den Erzrivalen 2:1 durch und feierten den wichtigen Erfolg. Nach dem Spiel äußerten sich Spieler und Trainer.


come-on-fc.com berichtet aus dem RheinEnergeiStadion

Der FC konnte das Rheinderby für sich entscheiden und drei Punkte bleiben in Köln. Neben dem spannenden Spiel auf dem Platz, lieferten sich die Anhänger Ausschreitungen. Nach dem Spiel äußerten sich Tom Krauß, Torschütze Said El Mala und René Wagner in der Mixed Zone.


René Wagner wirkt nachdenklich

René Wagner

„Das fühlt sich super an“

„Die letzten 15 Minuten waren brutal“



Tom Krauß jubelt nach dem Siegtreffer gegen Hoffenheim

Tom Krauß

„Wie und was ist mir scheißegal“

„Es tut mir unheimlich Leid für Flacco“



Said El Mala bejubelt seinen Treffer im Derby (Foto: Lars Baron/Getty Images)

Said El Mala

„Das ist dann die Quittung dafür„

„Ich versuche, immer weiter zu machen“



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Anhänger prügeln sich im Derby und werfen Pyro – Spiel zwischen 1. FC Köln und Mönchengladbach unterbrochen

Ausschreitungen beim Derby
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Anhänger prügeln sich im Derby und werfen Pyro – Spiel zwischen 1. FC Köln und Mönchengladbach unterbrochen

Das neue Sicherheitskonzept scheint seine Lücken zu haben. Zumindest wurde die Begegnung des 1. FC Köln gegen Mönchengladbach wegen Ausschreitungen kurzfristig unterbrochen. Fans lieferten sich während des Derbys eine Schlägerei auf der Nordtribüne.

Das Spiel zwischen dem FC und Borussia Mönchengladbach wurde natürlich bereits im Vorfeld als Risikospiel eingestuft. Und das Derby wurde dem Namen während des Spiels im Stadion gerecht. Denn in der zweiten Halbzeit bewies das neue Sicherheitskonzept, dass es nicht so richtig sicher ist. Mehrere Minuten konnten sich Fans ungestört prügeln.

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Eigentlich war es im Derby lange ruhig geblieben. Das übliche Feuerwerk, ein wenig Provokationen der Spieler, natürlich auch der Anhänger. Doch Mitte der zweiten Halbzeit eskalierte die Situation auf der Nordtribüne zunehmend. Zunächst warfen die Gladbach-Fans noch ziellos ihre Pyros umher, erstaunlicherweise sogar im eigenen Block. Doch schon früh zeichnete sich ab, dass es dabei nicht bleiben würden. Eine Trennscheibe zwischen den FC-Anhängern und Gladbach-Fans wurde eingetreten und innerhalb von wenigen Minuten gingen die Anhänger aufeinander los. Von Sicherheitspersonal oder Polizei weit und breit nichts zu sehen. Im Gegenteil: Die Anhänger konnte sich sicherlich zehn Minuten ungestört bekämpfen, das Spiel lief in der Zeit erstmal ebenfalls ungestört weiter.


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Derby des 1. FC Köln mehrere Minuten unterbrochen

Mit der Zeit kamen außerdem die Gladbach-Fans auf die Idee, ihre Pyros in den Kölner Fanblock zu schießen. Gleich mehrere Feuerwerkskörper landeten im Block der Geißböcke. Als auch einige Geschosse Richtung Platz flogen, unterbrach Schiedsrichter Florian Badstübner doch die Begegnung. Dass es zu so starken Ausschreitungen kam, ist gerade deshalb besonders brisant, weil zum ersten Mal das neue Sicherheitskonzept ausprobiert wurde. So sollen die Veranstalter mit ihren Ordnungsdiensten, Fanbeauftragten und Sicherheitsbeauftragten für die Sicherheit in den Stadien sorgen. Dadurch soll die Polizeipräsenz möglichst verringert werden. Im Vorfeld des Derbys hat die Polizei auch bereits konkrete Maßnahmen ergriffen. Gegen acht Angehörige der Kölner Fanszene und drei Anhänger von Borussia Mönchengladbach wurden Bereichsbetretungs- und Aufenthaltsverbote für den Spieltag ausgesprochen. Darüber hinaus führte die Polizei mit 50 weiteren Kölner Fußballanhängern sogenannte Gefährderansprachen durch. Nur so wirklich gegriffen hat das Konzept zunächst noch nicht und hinterlässt Fragen.

Nach dem Spiel äußerte sich Philipp Türoff, Sprecher der Kölner Geschäftsführung, zu den Ausschreitungen: „Selbstverständlich verurteilen wir aufs Äußerste die gewalttätigen Aktionen, von denen wir heute auf der Nordtribüne leider Zeuge werden mussten.
Diese Bilder haben im Fußball nichts verloren und geben dem Derbysieg heute einen unschönen Beigeschmack. Wir haben noch keine Informationen, aber ich hoffe sehr, dass möglichst wenige Unbeteiligte Schaden genommen haben.“ Das Spiel wiederum wurde nach wenigen Minuten dann wieder angepfiffen. Die Kölner brachten den Sieg über die Zeit und feierten dann mit den Fans vor der Südkurve. Gladbach kassierte dagegen eine historische Niederlage. Die fünfte in Folge. Das hatte es bislang erst einmal gegeben.

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Sorge beim 1. FC Köln um Ellyes Skhiri: Mittelfeldspieler mit der Trage vom Platz

Ellyes Skhiri wird vom Platz getragen
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Sorge beim 1. FC Köln um Ellyes Skhiri: Mittelfeldspieler mit der Trage vom Platz

Der 1. FC Köln muss wohl auf einen weiteren Spieler länger verzichten. Ellyes Skhiri musste bereits vor der Halbzeit vom Platz. Florian Neuhaus traf den Kölner so unglücklich, dass er mit dem Fuß umknickte und nicht mehr weiterspielen konnte. Nach Thijs Dallinga und Ragnar Ache die nächste Hiobsbotschaft innerhalb weniger Tage.

Im Testspiel gegen Viktoria Köln am vergangenen Wochenende erwischte es Thijs Dallinga maximal unglücklich. Der Niederländer zog sich einen Kreuzbandriss zu. Auch Ragnar Ache musste nur wenige Minuten nach seiner Einwechslung schon wieder vom Platz. Der Stürmer blieb mit einer Muskelverletzung in der Kabine. Nun droht auch Ellyes Skhiri länger auszufallen. Der Mittelfeldspieler musste im Derby kurz vor der Halbzeit vom Platz.

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Und das sah gar nicht gut aus. Wenige Minuten vor der Halbzeit kam Florian Neuhaus einen Schritt zu spät gegen den Tunesier, erwischte ihn am Fuß. Der Mittelfeldspieler knickte extrem unglücklich um. Skhiri zeigte sofort an, dass er behandelt werden müsste. In diesem Moment dürfte wohl jedem Zuschauer klar gewesen sein, dass es für den Spieler nicht weitergehen würde, Tom Krauß machte sich umgehend warm. Skhiri wurde mehrere Minuten behandelt, dann wurde der 31-Jährige unter dem Applaus der Kölner Fans sogar mit einer Trage vom Platz getragen. Erst auf der Gegentribüne vor der Trainerbank der Kölner konnte Skhiri wieder aufstehen, wurde allerdings gestützt von Physios in die Kabine gebracht. Dort erfolgten wohl weitere Behandlungen und auch bei dem Tunesier wird es nun zu weiteren Untersuchungen in die Klinik gehen.

Ellyes Skhiri wichtiger Spieler unter René Wagner

Zu diesem Zeitpunkt stand es gerade 1:1. Isak Johannesson hatte den FC mit einem Traumtor in Führung gebracht, Joe Scally ausgeglichen. Sollte Skhiri tatsächlich länger fehlen, wäre es ein weiterer bitterer Ausfall der Kölner. FC-Coach René Wagner hat bereits vor der Saison mehrfach betont, wie wichtig der Spieler für die Geißböcke sei. Erst im Interview mit come-on-fc.com erklärte der Trainer einmal mehr, welche Bedeutung Skhiri als Leader für Köln hat. Nun werden die Kölner vorerst auf Tom Krauß zurückgreifen. Der Mittelfeldspieler war zu Saisonbeginn absoluter Stammspieler, profitierte zu diesem Zeitpunkt auch davon, dass Skhiri noch n seiner Fitness arbeitete. Gegen Mönchengladbach im Derby stand der Mittelfeldspieler das erste Mal nicht in der Anfangsformation. Nun werden weitere Untersuchungen zeigen müssen, wie schwerwiegend die Verletzung ist.

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1. FC Köln gegen Borussia Mönchengladbach – alle Infos zum 5. Spieltag

Jubel bei den Kölner Spielern nach dem 2:1
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1. FC Köln gegen Borussia Mönchengladbach – alle Infos zum 5. Spieltag

Mit dem Duell gegen Borussia Mönchengladbach steht für die Geißböcke am Sonntag das Derby an. Bilanz, Aufstellung, Formkurve – hier findet ihr vor, während und nach dem Spiel alle Infos zum 1. FC Köln gegen Borussia Mönchengladbach.



1. FC Köln
1. FC Köln
Anpfiff in
–
Borussia Mönchengladbach
Borussia Mönchengladbach

1. FC Köln
Live-Aufstellung
–
LIVE-STATISTIK
Zahlen zum Spiel
1. FC Köln
Borussia Mönchengladbach
0 Ballbesitz 0
0 Torschüsse 0
0 Schüsse aufs Tor 0
0,00 xGoals 0,00
0 Ecken 0
0 Fouls 0
FC-Topscorer
Die besten Scorer der Saison

Spielereignisse
Die wichtigsten Szenen
Heimverein 1. FC Köln
vs.
Gastverein Borussia Mönchengladbach
⚽ Tor
🟡 Gelb
🟥 Rot
↔ Wechsel
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Aufstellung des Derbys zwischen dem 1. FC Köln gegen Borussia Mönchengladbach

Aufstellung des 1. FC Köln gegen Gladbach
Aufstellung Gladbach

Sportliche Bilanz

Direktvergleich
1. FC Köln 1. FC Köln vs. Borussia Mönchengladbach Borussia Mönchengladbach
Gesamt
47 S 25 U 61 N ⚽ 225:245
Letzte 5 Duelle
21.03.26 Bundesliga
1. FC Köln 3:3 Borussia Mönchengladbach
08.11.25 Bundesliga
Borussia Mönchengladbach 3:1 1. FC Köln
09.03.24 Bundesliga
Borussia Mönchengladbach 3:3 1. FC Köln
22.10.23 Bundesliga
1. FC Köln 3:1 Borussia Mönchengladbach
02.04.23 Bundesliga
1. FC Köln 0:0 Borussia Mönchengladbach
Tabelle
Bundesliga
Pl.VereinSp.TorePkt.
13
FC Schalke 04 Schalke
43:45
14
1. FC Köln Köln
46:94
15
SC Paderborn 07 Paderborn
53:74
16
1. FC Union Berlin Union Berlin
55:174
17
TSG Hoffenheim Hoffenheim
59:133
18
Borussia Mönchengladbach Gladbach
46:160
Form
Letzte 5 Spiele
1. FC Köln
1. FC Köln
S S N U N
Borussia Mönchengladbach
Borussia Mönchengladbach
S N N N N
S Sieg  ·  U Unentschieden  ·  N Niederlage

Gesperrt & verletzt
Personal vor dem Spiel
1. FC Köln
1. FC Köln
Timo Hübers
Knieverletzung
Verletzt
Thijs Dallinga
Kreuzbandriss
Verletzt
Ragnar Ache
Muskelverletzung
Verletzt
Alessio Castro-Montes
Muskelverletzung
Fraglich
FC-Umfrage

Wer gewinnt?

1. FC Köln vs. Borussia Mönchengladbach
Köln
0 %
Remis
0 %
Gladbach
0 %
0 Stimmen
Schiedsrichter
Spielleitung
Florian Badstübner
Florian Badstübner
FC-Bilanz unter Badstübner
3
Siege
2
Remis
6
Niederlagen
Bundesliga · 5. Spieltag

Service

RheinEnergieSTADION
Stadion & Anreise
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50.000 Plätze
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Rheinenergie-Stadion · direkt am Stadion
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Anthony Modeste im Trikot des 1. FC Köln
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Schon einmal kam Gladbach mit vier Niederlagen zum FC – mit bitteren Folgen für die Borussia

Auf Anthony Modeste war in der Saison 2015/2016 Verlass
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Schon einmal kam Gladbach mit vier Niederlagen zum FC – mit bitteren Folgen für die Borussia

Die Konstellation dürfte den Fans von Borussia Mönchengladbach bekannt vorkommen. Vier Spiele, vier Niederlagen und dann stand das Derby gegen den 1. FC Köln an. Die aktuelle Ausgangslage gab es vor elf Jahren bereits. Mit bitteren Folgen für die Fohlen. Es folgte die fünfte Pleite und der Abschied des Trainers.

Ein Tag der Kölner Schadenfreude hat sich erst vor wenigen Wochen mal wieder gejährt. Zumindest dürfte der 19. September 2015 nicht zu den beliebtesten Daten der Fohlen-Anhänger gehören. Borussia Mönchengladbach reiste damals nach vier Niederlagen zum 1. FC Köln. Ausgerechnet zum großen Rivalen. Die Mannschaft von Lucien Favre hatte einen katastrophalen Saisonstart hingelegt. Und das als Champions-League-Teilnehmer. Beim FC gab es den nächsten Frust.

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Dabei war die Begegnung alles andere als ein fußballerischer Leckerbissen. Die Geißböcke taten sich schwer, die ganz großen Chancen gab es nicht. Die Elf von Peter Stöger brauchte diesen einen großen Moment und erhielt ihn nach einer guten Stunde. Anthony Modeste entschied die Begegnung durch den einzigen Treffer in der 64. Minute. Während der FC den Derbysieg feiern durfte, steckte die Borussia noch tiefer in der Krise. Fünf Spiele, fünf Niederlagen, null Punkte – schlechter hätte die Spielzeit für die Gladbacher kaum beginnen können. Und schlechter hatte sie zu diesem Zeitpunkt für die Fohlen noch nie begonnen. Ein Schrei nach der Reißleine? Nicht ganz. Lucien Favre erklärte selbst seinen Rücktritt. Der Schweizer zog nach dem Fehlstart die Konsequenzen, obwohl die Vereinsführung ihn nach eigenen Angaben gerne behalten hätte. Für die Borussia endete damit eine Ära, die den Verein zuvor zurück in die Spitzengruppe der Bundesliga geführt hatte.

Kann der 1. FC Köln die Geschichte wiederholen?

Elf Jahre später erinnert die Ausgangslage zumindest auf den ersten Blick an die damalige Situation. Wieder hat Gladbach seine ersten vier Bundesliga-Spiele verloren. Wieder stehen null Punkte auf dem Konto. Und wieder führt der Spielplan die Borussia am fünften Spieltag zum 1. FC Köln. Nur mit einem gravierenden Unterschied, der über die Verletzungssorgen der Kölner und die Ausgangslage der Gladbacher hinausgeht: Den Trainerwechsel haben die Fohlen bereits vollzogen. Alexander Blessin startet als neuer Trainer direkt mit dem Derby. Und das dürfte der Borussia ein wenig Hoffnung machen. Denn das erste Bundesliga-Spiel verlor unter den Borussen-Trainern bisher einzig und allein Bernd Krauss – das 1992 gegen den 1. FC Saarbrücken, das aber deutlich: 2:5. Der FC wiederum stockte damals sein Punktekonto auf zehn Zähler auf und schnupperte an den Top-Plätzen. Am Ende der Saison stand ein guter neunter Platz.

Für den FC ist die historische Parallele eine nette Randnotiz. Mehr allerdings auch nicht. Denn die Kölner haben selbst keinen überzeugenden Saisonstart hingelegt. Vier Punkte aus vier Begegnungen sind nicht die Ausbeute, die sich die Verantwortlichen erhofft hatten. Und auch bei René Wagner ist die Kritik zuletzt lauter geworden. Ein Entscheidungsspiel wird die Begegnung sicherlich nicht werden. Weder auf der einen noch auf der anderen Seite. Einen Sieg können aber beide Teams und auch beide Trainer gut gebrauchen.

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Said El Mala und Mikey Moore mit breiter Brust gegen das Schlusslicht: Ist das der Schlüssel im Derby?

Said El Mala und Mikey Moore
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Said El Mala und Mikey Moore mit breiter Brust gegen das Schlusslicht: Ist das der Schlüssel im Derby?

Sie kommen mit reichlich Rückenwind zurück, der Gegner steckt dagegen tief in der Krise. Said El Mala und Mikey Moore wollen im Derby gegen Gladbach den Unterschied machen. Die Voraussetzungen könnten für die beiden Youngster kaum reizvoller sein.

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Die Vorfreude auf das Derby war Mikey Moore am Donnerstag in der Mixed Zone des FC bereits anzuhören. Der Engländer weiß, welche Bedeutung das Spiel für die Kölner Fans hat, kennt aber auch aus England und Schottland die Bedeutung von wichtigen Rivalitäten. Alleine das legendäre Old firm spielte der Offensivmann sechs Mal. Für die Rangers und gegen Celtic traf er in diesen Spielen zwei Mal. „Er hat es im letzten Jahr erlebt. Er ist ein junger Spieler, der diese Erfahrung schon in einem anderen Land machen durfte, diese Spiele zu spielen. Und darf es jetzt hier in Deutschland tun und er freut sich drauf“, sagte René Wagner am Freitag auf der Pressekonferenz. „Wir erwarten von ihm, dass er seine Qualität auf den Platz bekommt, dass er gefährlich wird und dass er mit dem Selbstvertrauen, dass er sich bei der U20 geholt hat, zurückkommt und auch für uns trifft.“

El Mala und Moore: Mit Rückenwind gegen Gladbachs wacklige Defensive

Das Selbstvertrauen dürfte besonders groß sein. Denn Moore hatte bei der englischen U20 nicht nur Minuten gesammelt. Der 19-Jährige kam mit zwei Toren, einer Vorlage und einer gewonnen Elite League zurück. „Wir haben ihn geholt, damit er gefährlich wird. Genauso soll er aber auch assistieren können“, so Wagner weiter. Das hat er in La Nucia tatsächlich unter Beweis gestellt, am Donnerstag deutete der Spieler an, dass er nichts gegen seinen ersten Bundesliga-Treffer ausgerechnet im Derby hätte. Nach den erfolgreichen Spielen mit den Three Lions auf der Brust dürfte der Youngster der Tottenham Hotspur vor Selbstbewusstsein strotzen.

Ein Schlüssel gegen die Fohlen? Fakt ist, dass der Elf vom Niederrhein zuletzt genau das fehlte, eben jenes Selbstvertrauen. Gladbachs Defensive wackelte schon arg, fing sich die meisten Großchancen und dann auch Tore der Liga. Verunsicherung machte sich breit und dürfte der Kölner Offensive eigentlich in die Karten spielen. Gerade die unterschiedlichen Qualitäten der beiden Offensivspieler könnten dabei zum Trumpf werden. Während El Mala mit seinem Tempo und seinen Dribblings immer wieder den direkten Weg zum Tor sucht, kann Moore mit seiner engen Ballführung und seinen kreativen Zuspielen auch auf engstem Raum für Gefahr sorgen. Für eine Gladbacher Hintermannschaft, die bislang enorme Probleme mit der defensiven Stabilität hat, könnte diese Mischung zur nächsten Herausforderung werden.

Warum El Mala und Moore im Derby besonders gefährlich werden könnten

Auch der zweite Part des kongenialen Duos scheint sich auf Länderspielreise die nötige Motivation geholt zu haben. Said El Mala hatte für die deutsche Nationalmannschaft debütiert. „Er kam mit der Erfahrung, zwei Mal gespielt zu haben zurück. Das hat schon auch was mit ihm gemacht“, sagte Wagner. „Er hat gespürt, wie schon es ist, für das eigene Land zu spielen. Er weiß, was für ihn jetzt wichtig ist.“ So erklärte der Trainer weiter, dass der 20-Jährige auch bei der Nationalmannschaft seine „Themen bearbeitet“ habe. „Für uns war es in Summe eine Supersache.“ Tatsächlich sollen sich die beiden Offensivspieler immer besser ergänzen. Am Geißbockheim erhofft man sich von dem kongenialen Duo geniale Dinge. Gerade die spielerischen Elemente der beiden könnten gegen die aktuelle Schießbude der Liga entscheidend sein. Denn mit bereits 16 Gegentreffern, also im Schnitt vier pro Spiel, ist eine gewisse Wahrscheinlichkeit eines Treffers durchaus gegeben.

Und beide haben eine gewisse Verbindung zu diesem Spiel. Moore traf nicht nur im Derby in Schottland. Wie berichtet hat der Offensivspieler auch in den nordlondoner Derbys – wenn auch in der Jugend – gegen Arsenal und Chelsea getroffen. Dagegen hat El Mala bekanntlich eine Historie bei den Gladbachern. Der Youngster wurde einst bei der Borussia ausgebootet, spielte im Nachwuchsleistungszentrum keine Rolle mehr. Nun gibt es das Wiedersehen mit einem Nationalspieler, mit einem Topstar. einem Spieler dessen Marktwert alleine 40 Prozent des Kaderwerts der Fohlen ausmacht. Es spricht also durchaus einiges dafür, dass die beiden Kölner Offensivspieler ein wenig zaubern. Nur gibt es natürlich auch eine andere Wahrheit. Auch der FC ist in dieser Spielzeit nicht gerade für seine Torgefahr bekannt, hat wie berichtet enorme Effizienzprobleme. Die wollen El Moore am Sonntag ablegen.

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Diskussionen um seine Zukunft beim 1. FC Köln: So reagiert René Wagner auf Druck: „Schwer, es nicht wahrzunehmen“

René Wagner wirkt nachdenklich
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Diskussionen um seine Zukunft beim 1. FC Köln: So reagiert René Wagner auf Druck: „Schwer, es nicht wahrzunehmen“

Vier Punkte aus vier Spielen – wirklich rosig ist die Situation beim FC gerade nicht. Bislang stand der Vorstand zumindest nach Außen hinter dem Trainer, stärkte ihm den Rücken. Doch der Druck vor dem Derby ist nicht von der Hand zu weisen. Bei einer Niederlage dürfte er mindestens zunehmen. Vor dem Spiel gegen Borussia Mönchengladbach äußert sich der Trainer zu den Diskussionen um seine Person und erklärt, warum er sich davon nicht beeinflussen lassen will.

Nach der Länderspielpause geht es am Sonntag für den FC in der Bundesliga weiter. Mit vier Punkten aus vier Spielen und nicht den besten sportlichen Leistungen ist ein gewisser Druck beim FC wieder zu spüren. Zumindest wird René Wagner in den Sozialen Medien bereits heftig kritisiert. Ausgerechnet vor dem emotionalen Duell mit Borussia Mönchengladbach wird nun auch über die Zukunft des Trainers spekuliert. Der 38-Jährige selbst versucht, die Unruhe von seiner Mannschaft fernzuhalten. Auf der Pressekonferenz am Freitag bezog Wagner Stellung zu den Diskussionen um seine Person.

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Dass die kritischen Stimmen auch den FC-Coach erreichen, daraus macht Wagner kein Geheimnis. „Was drumherum passiert, nehme ich natürlich wahr. Es ist auch relativ schwer, es nicht wahrzunehmen“, erklärte der Trainer. Allerdings wolle er sich nicht von der öffentlichen Debatte leiten lassen. „Wenn ich mich davon beeinflussen lassen würde, würde es meinen Job schwerer machen.“ Seine Konsequenz sei deshalb eindeutig: „Vollgas Richtung Derby!“ Die Diskussionen um den Trainer hatten zuletzt noch einmal Fahrt aufgenommen. Sky hatte am Donnerstag berichtet, dass Wagner bei einer Niederlage gegen Borussia Mönchengladbach möglicherweise ins Wanken geraten könnte. Dabei hatten die Verantwortlichen dem Coach in den vergangenen Wochen mehrfach öffentlich das Vertrauen ausgesprochen. Präsident Jörn Stobbe hatte erst kürzlich betont, dass Wagner weiterhin die volle Rückendeckung des Vereins genieße.


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>> René Wagner im Interview


René Wagner will den Fokus beim 1. FC Köln aufs Derby richten

Im Interview mit come-on-fc.com hatte der Trainer erklärt, dass er keine Stimmung in diese Richtung wahrnehmen würde und der Austausch sehr klar sei. „Am Ende zählt die Kommunikation, die ich intern habe mit den Menschen, die verantwortlich sind. Da gibt es diese Stimmen nicht. Das ist mir ganz wichtig“, erklärte der 38-Jährige. Ein unmittelbares Endspiel um seinen Arbeitsplatz soll die Begegnung am Sonntag demnach nicht werden. Allerdings dürfte auch Wagner bewusst sein, dass ein weiterer Rückschlag die Diskussionen kaum verstummen lassen würde. Zumal der FC nach dem durchwachsenen Saisonstart dringend ein Erfolgserlebnis benötigt. Die Defensive zeigte sich bislang anfällig, offensiv fehlt häufig die Durchschlagskraft. Hinzu kommen die Ausfälle der beiden Angreifer Ragnar Ache und Thijs Dallinga.

Ausgerechnet das Duell mit dem Erzrivalen bietet nun die Gelegenheit, die Stimmung rund um den Verein innerhalb von 90 Minuten zu verändern. Wagner weiß um die besondere Bedeutung der Begegnung. Schließlich arbeitet der gebürtige Dresdner bereits seit mehreren Jahren beim FC und hat die emotionale Aufladung des Derbys längst kennengelernt. „Ich bin lange genug hier und habe schon einige Fans gehört, die sagen: Das ist das einzige Spiel in der Saison, das zählt“, sagte Wagner. Für seine Mannschaft habe die Partie ebenfalls einen besonderen Stellenwert. Gerade den zahlreichen Neuzugängen müsse vermittelt werden, welche Bedeutung die Begegnung für den Verein und sein Umfeld habe. Die Rückendeckung der Vereinsführung besitzt der Trainer weiterhin. Die Unterstützung der bislang skeptischen Anhänger könnte er sich am Sonntag zumindest ein Stück weit zurückholen.

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Mehr Ballbesitz, mehr Spielanteile: Werden die kommenden Wochen für den 1. FC Köln zum Härtetest?

René Wagner muss seine Mannschaft klug aufstellen
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Mehr Ballbesitz, mehr Spielanteile: Werden die kommenden Wochen für den 1. FC Köln zum Härtetest?

Die Begegnung gegen den Hamburger SV vor der Länderspielpause könnte ein Vorgeschmack auf die kommenden Aufgaben gewesen sein. In gleich mehreren Partien kann sich der FC möglicherweise auf tiefstehende Gegner einstellen. Das hat in der Vergangenheit gerne mal Probleme bereitet. Findet der FC genug Lösungen im Spiel mit Ball?

Das Spiel beim Hamburger SV hat dem 1. FC Köln zuletzt eine ungewohnte Ausgangslage beschert. Die Rothosen überließen dem FC über weite Strecken den Ball und zogen sich insbesondere in der ersten Halbzeit tief in die eigene Hälfte zurück. Solche Spielverläufe sind für Köln nicht alltäglich, denn normalerweise bekommt die Mannschaft mehr Räume für schnelle Angriffe und kann nach Ballgewinnen häufiger mit Tempo nach vorne spielen. Bei der 1:2-Niederlage in Hamburg war dagegen vor allem Geduld gefragt, um gegen eine kompakte Defensive Lösungen zu finden. Das gelang phasenweise, denn die Domstädter kamen zu einigen Möglichkeiten, nutzten diese aber nicht konsequent genug, weshalb die drei Punkte schließlich im Volkspark blieben. Genau diese Art von Herausforderung könnte in den kommenden Wochen häufiger auf den 1. FC Köln zukommen.

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So muss der 1. FC Köln gegen tiefstehende Gegner Lösungen finden

Mit Borussia Mönchengladbach, Schalke 04 und Union Berlin (DFB-Pokal und Bundesliga) warten in den kommenden Wochen drei Gegner in vier Partien, die dem FC möglicherweise ähnlich häufig wie der HSV den Ball überlassen. Dabei ist vor allem das Derby gegen Gladbach schwer einzuschätzen. Alexander Blessin hat erst vor wenigen Wochen das Traineramt übernommen und steht vor seiner ersten Bundesliga-Partie mit der Mannschaft. Gegen Frankfurt wird die Ausgangslage auswärts noch einmal eine andere sein, da der Europopokal-Anwärter im Heimspiel durchaus einen höheren Anspruch haben dürfte, als die anderen Gegner. Anschließend warten mit Schalke und Union zwei weitere Mannschaften, gegen die Köln möglicherweise häufiger Lösungen gegen eine kompakte Defensive finden muss. Beide Teams sind für ihren Fokus auf die Arbeit gegen den Ball bekannt. Nicht alle Spiele werden deshalb gleich aussehen, die grundsätzliche Herausforderung könnte sich für den FC aber wiederholen.

Gerade im letzten Drittel werden dadurch Spieler wichtiger, die auch dann für Gefahr sorgen können, wenn der Gegner nur wenig Raum anbietet. Mikey Moore bringt technische Qualität, Kreativität und die Fähigkeit mit, Situationen auf engem Raum aufzulösen. Said El Mala kann mit seiner Dynamik, seinem Tiefgang und seiner Qualität im Eins-gegen-eins und seinem Dribbling eine andere Art von Gefahr erzeugen. Für die Geißböcke wird es in solchen Spielen darauf ankommen, diese unterschiedlichen Fähigkeiten zusammenzubringen und nicht darauf angewiesen zu sein, dass sich nach einem Ballgewinn automatisch große Räume für einen schnellen Gegenangriff ergeben. Gerade gegen einen tiefen Block können individuelle Aktionen, überraschende Pässe oder ein gewonnenes Dribbling den Unterschied machen.

Warum die kommenden Spiele für den 1. FC Köln so wichtig werden

Die kommenden Wochen haben allerdings nicht nur aus taktischer Sicht eine besondere Bedeutung. Vier der fünf nächsten Pflichtspiele gehen gegen Mannschaften, die als potenzielle Konkurrenten im unteren Tabellenbereich relevant sein können. Für den FC und Cheftrainer René Wagner geht es damit um mehr als die Frage, wie gut die Mannschaft gegen unterschiedliche Spielweisen Lösungen findet. Es geht auch um gute Ergebnisse und wichtige Punkte im direkten Duell mit Teams, die im weiteren Saisonverlauf eine ähnliche Tabellenregion anpeilen könnten. Gleichzeitig steigt damit die Bedeutung der Leistungen. Sollten in dieser Phase die Ergebnisse ausbleiben und die Auftritte nicht überzeugen, dürfte zwangsläufig auch die Diskussion um den Trainer größer werden. Gerade weil mehrere solcher Spiele unmittelbar hintereinander warten, könnten die kommenden Wochen deshalb eine wichtige Richtung für den weiteren Saisonverlauf vorgeben.

Das Spiel in Hamburg hat bereits gezeigt, dass der FC auch gegen einen tief stehenden Gegner zu Chancen kommen kann. Dass die Domstädter solche Möglichkeiten teilweise liegen ließen, dürfte dabei ein Punkt sein, an dem die Mannschaft ansetzen muss. Denn wenn die Räume für Konter kleiner werden und der Gegner weniger Fehler im offenen Feld anbietet, müssen die vorhandenen Chancen konsequenter genutzt werden. Gleichzeitig brauchen die Kölner Spieler, die mit individuellen Aktionen eine kompakte Defensive auseinanderziehen können. Genau diese Mischung aus Effizienz, Kreativität und Tiefgang dürfte in den kommenden Wochen besonders gefragt sein.

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Polizei bereitet sich auf das Derby vor: Neues Konzept greift, Aufenthaltsverbote und Gefährderansprachen

Polizei vor dem Stadion des 1. FC Köln
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Polizei bereitet sich auf das Derby vor: Neues Konzept greift, Aufenthaltsverbote und Gefährderansprachen

In wenigen Tagen steht das Derby zwischen dem 1. FC Köln und Mönchengladbach auf dem Bundesliga-Spielplan. Nicht nur sportlich wird sich auf das Spiel vorbereitet. Auch die Polizei hat vor der als Risikospiel eingestufte Begegnung alle Hände voll zu tun. Dabei setzt sie auf ein neues Konzept und trifft erste Maßnahmen.

Emotionen pur verspricht das Derby am kommenden Sonntag im Kölner Stadion (15:30, Liveticker bei come-on-fc.com). Und das bedeutet in aller Regel auch mehr Arbeit für die Polizei. Zumal die Begegnung natürlich als Risikospiel eingestuft wurde. ie Polizei Köln hat nun Einzelheiten ihres Einsatzkonzepts veröffentlicht. Im Mittelpunkt steht dabei die erneuerte Stadionallianz NRW, die erstmals bei einem Kölner Derby in ihrer neuen Form zum Einsatz kommt.

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Die im Juli überarbeitete Vereinbarung zwischen dem nordrhein-westfälischen Innenministerium, den Vereinen der ersten drei Profiligen, der Landespolizei und der Bundespolizei soll die Zusammenarbeit rund um Fußballspiele verbessern. Dabei geht es insbesondere um eine frühzeitige Abstimmung, eindeutige Zuständigkeiten und mehr Eigenverantwortung der Vereine. So sollen die Veranstalter mit ihren Ordnungsdiensten, Fanbeauftragten und Sicherheitsbeauftragten für die Sicherheit in den Stadien sorgen. Im Vorfeld des Derbys hat die Polizei bereits konkrete Maßnahmen ergriffen. Gegen acht Angehörige der Kölner Fanszene und drei Anhänger von Borussia Mönchengladbach wurden Bereichsbetretungs- und Aufenthaltsverbote für den Spieltag ausgesprochen. Darüber hinaus führte die Polizei mit 50 weiteren Kölner Fußballanhängern sogenannte Gefährderansprachen durch.

Polizei beobachtet beim Derby An- und Abreisewege

Am Spieltag selbst wollen die Einsatzkräfte insbesondere die An- und Abreisewege sowie bekannte Treffpunkte der Fans beobachten. Bei konkreten Gefahren oder Straftaten kündigt die Polizei ein konsequentes Einschreiten an. Gleichzeitig sieht die neue Stadionallianz vor, dass sich die Polizei bei Fußballspielen stärker im Hintergrund hält. Die Verantwortung für die Sicherheit innerhalb des Stadions liegt weiterhin beim Veranstalter, also beim 1. FC Köln. Der Verein übernimmt diese Aufgabe unter anderem mit seinen Ordnungsdiensten sowie Fan- und Sicherheitsbeauftragten. „Das Derby lebt von Emotionen, Leidenschaft und einer gesunden sportlichen Rivalität. Es ist unser absolutes Hauptaugenmerk, gemeinsam den passenden Rahmen dafür zu organisieren: ein stimmungsvolles und sicheres Fußballfest für alle Fans im RheinEnergieSTADION“, sagt FC-Geschäftsführer Philipp Türoff.

„Wir stehen dazu im engen und vertrauensvollen Austausch mit dem Gastverein und den zuständigen Sicherheitskräften. Die neuen Stadionallianzen NRW setzen stark auf die Eigenverantwortung der Clubs und Fans. Das ist ein Vertrauensvorschuss, den wir als 1. FC Köln befürworten und dem wir verantwortungsvoll gerecht werden wollen“, so der Geschäftsführer weiter. Die Polizei bleibt dagegen für die Gefahrenabwehr und Strafverfolgung zuständig. Durch die engere Zusammenarbeit soll der Einsatz der Polizeikräfte zielgerichteter erfolgen.

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