Len Wörsdörfer unterschreibt beim 1. FC Köln – Torjäger für die U21

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Len Wörsdörfer unterschreibt beim 1. FC Köln – Torjäger für die U21

In der U21 der Geißböcke wird die Kaderplanung vorangetrieben. Der 1. FC Köln verpflichtet Len Wörsdörfer. Der 19-Jährige Torjäger kommt vom Rivalen aus Gladbach und soll in der Regionalliga West auf Torejagd gehen.

Die Geißböcke verstärken sich in der U21 mit einem weiteren Offensivspieler. Len Wörsdörfer wird in der kommenden Saison für den Kölner Nachwuchs auf Torejagd gehen.

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Der 1. FC Köln verstärkt die Offensive seiner U21. Nach David Okpodu vom 1. FC Nürnberg hat der FC auch beim Rivalen aus Gladbach zugeschlagen. Len Wörsdörfer läuft künftig für die Geißböcke auf. „Ich freue mich total auf die neue Aufgabe beim 1. FC Köln und kann es kaum erwarten, bald zu starten. Ich war bereits in der Vergangenheit im Kontakt mit dem FC. Dieses positive Gefühl hat seitdem Bestand. Deswegen ist es umso schöner, dass es jetzt mit meinem Wechsel geklappt hat“, so Wörsdörfer. „Ich werde mein Bestes geben, um gemeinsam mit meinem neuen Team eine erfolgreiche Zeit zu gestalten.“ In der vergangenen Saison lief der Angreifer für die U19 von Borussia Mönchengladbach in 17 Partien auf und erzielte dabei Tore. Zudem war er auch zehnmal in der Regionalliga West im Einsatz und gegen den Wuppertaler SV erstmals auch erfolgreich.

Erste Schritte in Düsseldorf und Dortmund

Wörsdörfer spielte zuletzt in Gladbach, kommt aber gebürtig aus Düsseldorf. Dort durchlief er die Nachwuchsleistungszentren von Fortuna Düsseldorf und später bei Borussia Dortmund. „Der beidfüßige Angreifer kann auf den Außenbahnen flexibel eingesetzt werden und bringt mit einer Körpergröße von 1,91 Metern zudem körperliche Präsenz mit“, wird der Spieler vom FC beschrieben. „Wir verfolgen den Weg von Len bereits einige Zeit und freuen uns nun sehr über die Verpflichtung. In der vergangenen Saison hat Len eine außergewöhnliche Scorerquote erzielt und zudem schon Erfahrung im Seniorenbereich gesammelt. Er bringt sowohl fußballerisch als auch körperlich sehr spannende Voraussetzungen mit ans Geißbockheim“, sagt Lukas Berg, Technischer Direktor der Geißböcke.

Die U21 rüstet gerade mächtig für die kommende Spielzeit auf. Allerdings hatten die Geißböcke auch einige Abgänge zu verzeichnen. Trainer Evangelos Sbonias will jetzt eine schlagfertige Truppe zusammenstellen. Wörsdörfer könnte eine wichtige Rolle bei den Geißböcken in der kommenden Spielzeit spielen,.


Nach dem geplatzten Millionen-Deal: Plötzlich wird Jakub Kaminski zum Schlüssel des Transfer-Sommers

Jakub Kaminski ist noch Spieler des 1. FC Köln. Aber es gibt wohl Interessenten
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Nach dem geplatzten Millionen-Deal: Plötzlich wird Jakub Kaminski zum Schlüssel des Transfer-Sommers

Die Chancen auf die Millionen durch einen El-Mala-Abgang sind seit vergangenem Donnerstag massiv gesunken. Somit gerät eine Ablöse, die eigentlich als erzwungenes Übel empfunden wurde, in den Fokus des 1. FC Köln: Warum Jakub Kaminski zum Millionen-Faktor wird.

Mit Denis Huseinbasic scheint der nächste Spieler den FC nun zu verlassen. Neuzugänge haben die Kölner noch nicht zu verzeichnen. Vielleicht auch, weil das nötige Kleingeld fehlt. Da könnte Jakub Kaminski helfen.

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So richtig glücklich war Robert Lewandowski offenbar nicht kurz nach dem Anpfiff des Testspiels der Polen gegen Nigeria. Nach einer perfekte Flanke wartete der Noch-Stürmer vom FC Barcelona am zweiten Pfosten. Doch „Lewa“ wartete vergeblich, denn da kam ja noch „Kuba“ angerauscht. Und der Kölner Offensivspieler fackelte nicht lange, nahm den Ball aus kurzer Distanz mit dem Schädel und köpfte doch deutlich vorbei. Die wilden Gesten seines Mitspielers beruhigte der Pole mit einem breiten Grinsen. Das Tor wäre das perfekte Geschenk an sich selbst unmittelbar vor seinem 24. Geburtstag gewesen. Aus Köln gab es natürlich den obligatorischen Geburtstags-Gruß im FC-Trikot. Ob er das in den kommenden Monaten, in der kommenden Spielzeit noch einmal für die Geißböcke anzieht, ist jedoch unwahrscheinlich und könnte durch den geplatzten Transfer von Said El Mala nach Brentford sogar noch unwahrscheinlicher werden. Oder andersrum: Die Wahrscheinlichkeit eines Abgangs dürfte durch die Entscheidung sogar noch einmal gestiegen sein.

Ist Newcastle der Interessent für Jakub Kaminski?

Denn tatsächlich gibt es nun durchaus Gründe, die für einen Verbleib von El Mala sprechen. Sollte der 19-Jährige Brentford wirklich abgesagt haben, weil Bruder Malek in dem Angebot nicht enthalten ist. Dann könnte es generell mit einem angestrebten England-Transfer schwer werden. Denn eine Arbeitserlaubnis ist für Malek unabhängig des Vereins sehr unwahrscheinlich. Wie berichtet kann der ältere El-Mala-Bruder diese Erlaubnis nicht durch seine bisherigen sportlichen Leistungen erhalten. Eine Ausnahmegenehmigung wird auch eher Talenten gegeben, die bereits erste größere Schritte gemacht haben.

Wenn also kein Verein einen seiner begehrten „Sonderplätze“ für Malek freimacht, wird es kein weiteres Angebot aus England geben, über das verhandelt wird. Vorausgesetzt, es handelt sich tatsächlich um einen Absagegrund. Große Sorge, der Offensivspieler könne in der kommenden Spielzeit für den BVB auflaufen, braucht man sich aber auch nicht machen. Thomas Kessler wird dem Vernehmen nach nicht von der Wunschablöse von 50 Millionen abweichen und die wird kein deutscher Verein bezahlen.

20 Millionen kämen gerade richtig

Insofern scheint ein Wechsel gerade nicht mehr so wahrscheinlich wie noch am vergangenen Mittwoch. Da der FC aber auf sieben bis zehn Positionen verstärken will, wird es andere Ideen benötigen, wie die Geißböcke an Geld kommen. Die wahrscheinlichste ist nun mal Jakub Kaminski. Dessen Ablöse ist auf 20 Millionen Euro festgeschrieben, der Marktwert liegt bei 17 – für englische Clubs leicht machbar. In polnischen Medien werden Brighton und Newcastle United neuerdings als mögliche Interessenten genannt, wenn auch ohne belastbare Quelle.

Die „Magpies“ haben gerade 80 Millionen Euro für Anthony Gordon vom FC Barcelona kassiert. Die Offensive soll nun noch einmal aufgerüstet werden und Kaminski will nicht nur wie berichtet in die Premier League, der 24-Jährige passt mit seinem Spielstil auch unglaublich gut dorthin. „Manchmal ergeben sich solche Gelegenheiten nur einmal im Leben. In der Bundesliga zu spielen, war immer mein Traum. Aber nach 104 Spielen und vier Saisons ist die Premier League der nächste Traum. Sie ist die beste Liga der Welt. Ich würde mich dort gerne beweisen“, sagte Kaminski am Sonntag.

Starke Werte, gute Bewerbung

Während also der Fokus auf Said El Mala liegt und Kaminski zuletzt ein wenig in den Schatten geriet, könnte der Transfer des Spielers ein entscheidender Faktor in den Plänen von Thomas Kessler werden. Denn mit 20 Millionen Euro Transfereinnahme lässt sich mehr anfangen als mit keinen. Und bei den 20 Millionen wäre der FC noch nicht einmal in die ersten Vertragsgespräche eingebunden. Die würden zwischen Spieler und künftigen Verein laufen, der FC könnte den Polen also nur noch freigeben. Es könnte also durchaus sein, dass das Übel die 20-Millionen-Ablöse hinnehmen zu müssen, nun eine essentielle Finanzspritze wird.

Der sportliche Verlust wäre natürlich eklatant. Kaminski kam mit seinem xGoals-Wert in der abgelaufenen Saison in die Top-Ten der linken Schienenspieler und zentralen Offensivakteure. Mit sieben Toren schaffte er es in die Top-15 der Liga. Mit seinem intensiven Spiel, seiner Lauffreude und der Torgefahr wäre der Pole in England gerne gesehen. Das Grinsen wäre dann sicher ein breites. Und die Kölner könnten zumindest mit diesen Transfereinnahmen, etwas am Kader tun.


Sebastiaan Bornauw, Salih Özcan, Ellyes Skhiri zum 1. FC Köln? Nostalgie gegen echte Option

Salih Özcan, Sebastiaan Bornauw und Ellyes Skhiri
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Sebastiaan Bornauw, Salih Özcan, Ellyes Skhiri zum 1. FC Köln? Nostalgie gegen echte Option

Drei Ex-Spieler, drei Geschichten und drei unterschiedliche Realitäten. Was ist wirklich möglich und was ist Wunschdenken beim 1. FC Köln? Kehren Bornauw, Özcan oder Skhiri zurück zum 1. FC Köln? Ein Faktencheck.

Wenn der Sommer kommt, kehren obligatorisch zwei Dinge beim FC zurück: Transfergerüchte und die Namen von Ex-Spielern oder bereits gehandelten Spielern. So natürlich auch in diesem Jahr. Doch was ist wirklich an den gehandelten Namen dran?

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Es hat schon viel von Déjà-vu, wenn die Transferphase vor der Tür steht und mögliche Namen für die kommende Spielzeit gehandelt werden. Denn einige Akteure werden Sommer für Sommer offensichtlich immer wieder ins Spiel gebracht. Die Wahrheit sieht aber oft ein wenig anders aus. Die Vorstellung, einige Spieler würden wieder beim FC anklopfen hat – zumindest in einigen Fällen – etwas von Fußball-Romantik, doch realistischer wird sie dadurch nur selten. Aktuell werden mit Salih Özcan, Sebastiaan Bornauw und Ellyes Skhiri drei Spieler genannt, die beim FC bereits ihre Spuren hinterlassen haben. Alle drei bringen ein spannendes Profil mit, würden auch mitunter auf die vom FC gesuchten Spieler passen, doch deswegen muss an den Gerüchten nicht mehr dran sein. Eine Einordnung.

Salih Özcan

Die Nostalgie könnte sich kaum ein besseres Setting ausmalen: Salih Özcan, in Köln geboren, seit seinem neunten Lebensjahr beim FC, käme zurück zu seinen Wurzeln. Ablösefrei, nach vier Jahren beim BVB. Erste Gespräche sollen zwischen dem FC und der Spielerseite laut Kölner Stadt-Anzeiger bereits stattgefunden haben – und Özcan kann sich die Rückkehr vorstellen. Doch das Gesamtbild ist dann doch etwas nüchterner zu betrachten. Nahezu sämtliche große Sportmedien der Türkei berichten, dass Besiktas längst aktiv geworden ist und den Mittelfeldspieler aufgefordert haben soll, gar nicht erst mit anderen Clubs zu reden. Man würde sich einigen. Tatsächlich gibt es weitere Interessenten, angeblich auch aus der Bundesliga. Der Mittelfeldspieler hat also eine Wahl und damit eine gute Verhandlungsposition. Ein potenzieller Gehaltsverzicht für die Geißböcke wäre dann eher unwahrscheinlich. Denn das ist dem Vernehmen nach ein Knackpunkt der Gespräche.

Auch sportliche Zweifel sind nicht von der Hand zu weisen. Özcan hat in Dortmund kaum noch gespielt. Ein Eins-zu-eins-Ersatz wäre der türkische Nationalspieler wohl auch nicht. Bei den Fans ist der Mittelfeldspieler zudem alles andere als unumstritten. Eine Rückkehr ist wohl eher unwahrscheinlich

Ellyes Skhiri

Der Tunesier hatte eine gute Zeit in Köln, avancierte in seinen Jahren zu einem stillen Publikumsliebling. Auch, weil er als Sechser beim FC gemeinsam mit Spielern wie Dejan Ljubicic und Florian Kainz die Sturmflaute vergangener Tage auffing. In Frankfurt wurde der Mittelfeldspieler zuletzt nicht mehr so richtig glücklich. Für viele Fans wäre der Akteur sicherlich die Ideallösung für die Vakanz im defensiven Mittelfeld, nachdem Eric Martel den FC verlassen hat. Gespräche hat es mit Köln aber noch nicht gegeben. Dem Vernehmen nach auch keinen Kontakt. Skhiri gilt bei der Eintracht dennoch als möglicher Abschiedskandidat. Doch auch zurück nach Köln? Wohl eher nicht. Der Spieler hat gerade in Frankreich einen großen Markt, einer Heimkehr zurück in die Richtung seiner ersten Karriereschritte soll er auch nicht abgeneigt gegenüber stehen. Zudem wird Frankfurt eine Ablöse verlangen wollen und sich die Kölner überlegen, ob sie einen 31-jährigen zentralen Mittelfeldspieler verpflichten wollen oder einem jungen Spieler mit Entwicklungspotenzial die Chance auf einer zentralen Rolle geben. Eine Rückkehr erscheint unter diesen Punkten unwahrscheinlich.

Sebastiaan Bornauw

Dass die Kölner sich nach einem routinierten Innenverteidiger umschauen, ist ebenfalls bekannt. Und im Winter soll bereits eine Einigung mit dem Belgier vorgelegen haben. Nur spielte Leeds damals nicht mit. Nun aber sollen sich die Whites mit einem Abschied des Innenverteidigers abfinden. Zumal gleich mehrere Kandidaten auf der Wunschliste von Daniel Farke stehen sollen. Der deutsche Trainer könnte sich beispielsweise mit Danilho Doekhi von Union Berlin angeblich gut anfreunden. Die Basis hört sich also eigentlich gut an. Köln sucht einen erfahrenen Innenverteidiger, Bornauw eine Möglichkeit, wieder Spielpraxis zu sammeln und Leeds einen Abnehmer. Und doch scheint ein Transfer nicht unmittelbar bevor zu stehen. Dem Vernehmen nach steht der Belgier nicht ganz oben auf der Kölner Liste. Vielleicht auch, weil Leeds keinen Druck verspürt, den Spieler unbedingt loszuwerden. Denn der hat noch bis 2029 Vertrag in England, der Marktwert wird auf acht Millionen Euro eingeschätzt. Auch eine Leihe scheint eine Option, nur müsste dann wohl auch über das Gehalt gesprochen werden, das laut englischen Medien doch sehr hoch sein soll. Eine Rückkehr schein möglich, aber eben nicht die erste Wahl.


Was, wenn Said El Mala bleibt? Für den 1. FC Köln mehr als nur eine Chance

Wie geht es weiter mit Said El Mala?
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Was, wenn Said El Mala bleibt? Für den 1. FC Köln mehr als nur eine Chance

Said El Mala bleibt vorerst beim FC, in der öffentlichen Wahrnehmung fehlen den Kölnern wichtige Transfer-Einnahmen. Doch es wäre zu leicht, Köln als den Verlierer darzustellen, wenn der Offensivspieler weiter mit dem Geißbock auf der Brust spielt. Diese Chancen hat der 1. FC Köln wenn El Mala bleibt.

Thomas Kessler betont seit Monaten, dass der FC froh seie, das Said El Mala Spieler der Geißböcke ist und der Verein keinen Druck habe, diesen abzugeben. Das Angebot aus Brentford ist ausgeschlagen, ob ein weiteres in der aufgerufenen Preisklasse kommt, ist ungewiss. Philipp Türoff wiederum bestätigte zuletzt einmal mehr, dass die Geißböcke auch ohne den Verkauf des Top-Talents auf dem Transfermarkt handlungsfähig seien. Tatsächlich bietet sich auch eine große Chance.

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Die Nachricht wirkte am vergangenen Donnerstag wie ein Paukenschlag. Und die Absage von Said El Mala zog medial, aber vor allem in den Sozialen Medien große Kreise. Vom verzockten Poker war die Rede, von Verlierern, aber auch von Gewinnern. Dem FC würden nun die 50 Millionen fehlen, El Mala ein Abnehmer. Die Faktenlage stellt sich so dar: Der Kölner Shootingstar wechselt nicht zum FC Brentford. Das Thema ist vom Tisch, wie Thomas Kessler unmissverständlich auf Nachfrage von come-on-fc.com bestätigte. Ein Transfer ist immer noch möglich. Und das unter folgenden Umständen: Der Spieler muss den Wechsel wollen und der interessierte Verein muss den Wunschpreis des Vereins aufbringen. Der liegt unverändert bei rund 50 Millionen. Das wollte Brentford jedenfalls mit allen Boni auf den Tisch legen. Es ist also nach wie vor nicht sicher, ob El Mala in Köln bleibt, genauso wenig, dass er den Verein wechselt. Stand jetzt wird der 19-Jährige an der Vorbereitung der Geißböcke ab Mitte Juli teilnehmen. Stand jetzt werden die FC-Planer aber auch nicht mit dem ganz großen Portemonnaie auf Shoppingtour gehen können.

Schon jetzt oberes Bundesliga-Niveau

Und aus diesem Aspekt entwickelte sich so ein wenig das Narrativ, der FC sei der Verlierer in der Angelegenheit El Mala – zumindest wenn kein weiteres Angebot reinflattert. Aber stimmt das so auch? Sportlich ist die Antwort wohl denkbar leicht. Nein! 13 Tore und fünf Vorlagen sprechen eine ziemlich beeindruckende Sprache. 18 Scorer sammelte der Youngster in seiner Premierensaison in der Bundesliga. Wohlgemerkt ein Spieler, der ein Jahr zuvor noch in der 3. Liga spielte. Mit seinen 13 Treffern ist El Mala einer von vier FC-Spielern, die als Teenager zweistellig trafen. Der Vergleich mit Lukas Podolski kommt nicht von ungefähr. Zudem war der 19-Jährige der zweitbeste deutsche Torjäger der Bundesliga-Spielzeit, schaffte es insgesamt auf Rang acht und in der Scorerliste auf den geteilten elften Platz. Alleine von den Toren ist El Mala also kein Talent, dass noch reifen muss, um in der Bundesliga anzukommen. Der Offensivspieler gehört mit seiner Torgefahr schon jetzt zum oberen Leistungsfeld des deutschen Oberhauses. Die Diskussion um einen Platz im WM-Kader ist schließlich nicht unbegründet.

Eine Saison mit Störgeräuschen

Und das in einer Saison, die für El Mala sicherlich nicht geräuschlos verlief, ganz sicher nicht die einfachste wahr. Der Hype um seine Person, die ständigen Wechselgerüchte, die Anlauf-Schwierigkeiten seines Bruders, dem er so unglaublich nahe steht, aber auch die Kader-Entscheidungen seines Ex-Trainers. Zuletzt noch die Situation in der Nationalmannschaft, die Berufung, die Nicht-Berücksichtigung, das Hoffen auf die WM. Ziemlich viel für einen 19-Jährigen, der eigentlich erst einmal seine ersten Schritte auf der großen Bühne gehen sollte, aber ziemlich schnell zum Hauptdarsteller avancierte. Dabei ist die entscheidende Frage möglicherweise gar nicht, zu was der Spieler trotz der Umstände in der Lage gewesen ist. Vielleicht ist die Frage vielmehr zu was El Mala im Stande ist, wenn er die Störgeräusche eben kennt oder diese wie im Falle der bevorstehenden WM oder den Wechselgerüchten wegfallen. Das ist natürlich keine Garantie. Nur wären das die 50 Millionen auch nicht. Zumal 50 Millionen Euro Transfereinnahme auch nicht 50 Millionen Ausgaben in andere Spieler bedeutet.

Vize-Präsident Ulf Sobek erklärte vor knapp zwei Wochen, dass man ohne El Mala eine „Torquote verbindlich“ einkaufen müsse. Diese Lücke müsste beim Verbleib nicht gestopft werden. Allerdings droht nach wie vor auch der Abgang von Jakub Kaminski. Und der ist angesichts der 20-Millionen-Euro-Ausstiegsklausel auch nicht unwahrscheinlich. Die Offensive würde also einen empfindlichen Verlust hinnehmen. Gleichzeitig für El Mala aber auch bedeuten, dass der Shootingstar mehr Verantwortung übernehmen kann. Denn klar ist, dass der Verbleib des Spielers nicht einfach passieren darf, er muss auch gestaltet werden. Der Offensivspieler hat jedenfalls das Potenzial, die nächste Kölner Ikone zu werden. Das internationale Interesse hätte weiter Bestand, es könnten andere Summen folgen. Denn klar ist auch, dass El Mala weiterhin auf den Notizblöcken namhafter Vereine steht und wohl stehen wird. Alles keine Garantie, aber eine Chance. Die ersten Absagen sind erfolgt, weitere könnten folgen. Der FC aber kann in eine Saison starten, mit einem der besten Teenager der Bundesliga.

Das ist kein Trost, das ist die Ausgangslage. Und sollte El Mala bleiben, wäre es für den FC eine gute.


Ist das das Transferziel von Jakub Kaminski? Worte klingen leicht nach Abschied

Jakub Kaminski ist noch Spieler des 1. FC Köln. Aber es gibt wohl Interessenten
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Ist das das Transferziel von Jakub Kaminski? Worte klingen leicht nach Abschied

Er war der eigentliche Königstransfer des vergangenen Sommers: Jakub Kaminski entpuppte sich in der abgelaufenen Spielzeit als die wertvollste Verpflichtung. Die FC-Bosse haben die Kaufoption gezogen, den Spieler verpflichtet. Und doch deuten die Zeichen auf Abschied beim 1. FC Köln: Dieser Premier-League-Club will Jakub Kaminski.

Neben Said El Mala sorgte Jakub Kaminski für den größten Impact bei den Geißböcken in diesem Jahr. Doch die Zeichen stehen dennoch auf Abschied. Der Pole würde gerne in der Premier League spielen und von dort gibt es wohl ein Angebot.

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Nach der Absage an den FC Brentford sind die Chancen auf einen Verbleib von Said El Mala beim 1. FC Köln gestiegen. Nun machen sich einige Fans Sorgen, den Geißböcken würde das nötige Geld für eine Kader-Auffrischung fehlen. Dem widersprach FC-Geschäftsführer Philipp Türoff zuletzt und betonte erneut, dass der FC auch ohne den Verkauf des Shootingstars durchaus handlungsfähig sei. Dennoch wäre das Regalfach ein höheres, wenn Geld in die Kassen gespült würde. Und da rückt unweigerlich Jakub Kaminski in den Fokus. Der Pole war der eigentliche Königstransfer des vergangenen Sommers, hatte eine atemberaubende Spielzeit abgerissen und gleich auf mehreren Positionen extrem überzeugt. So sehr, dass die Kölner natürlich die Kaufoption gezogen haben. 5,5 Millionen Euro soll Thomas Kessler an den VfL Wolfsburg überwiesen haben. Nach den Leistungen der vergangenen Saison ein folgerichtiger Schritt. Aber einer, der noch einen Haken hat. Denn es gibt in Kaminskis Vertrag eine verankerte Ausstiegsklausel von 20 Millionen Euro.

Macht Brighton & Hove Albion das Rennen?

Zuletzt hatte der renommierte Journalist Mateusz Borek berichtet, Kaminski würde bereits ein konkretes Angebot vorliegen. Beim FC wusste man zuletzt nichts davon, muss man auch nicht. Denn der Weg bei einem Spieler mit Ausstiegsklausel geht zunächst eben über die Seite des Akteurs. Haben sich Spieler und Interessent geeinigt, wird die Klausel aktiviert und der abgebende Verein kann nur noch die Hand aufhalten. Am Sonntag wurden dann erstmals Namen genannt. Nach übereinstimmenden polnischen Meldungen handelt es sich bei dem englischen Interessenten um Brighton & Hove Albion. Demnach sollen sich die Seagulls, die sich bekanntlich auch lange um Said El Mala bemüht haben, sehr konkret mit dem 24-Jährigen beschäftigen. Auch Newcastle wurde zuletzt immer wieder als möglicher Interessent genannt, allerdings waren die Quellen in dem Fall eher schwammig. Brighton soll konkreter sein. Der Club aus dem Süden Englands hat gerade erst Zadok Yohanna für 28 Millionen Euro unter Vertrag genommen, ein 18-jähriger Rechtsaußen (,dessen Marktwert bei 500.000 Euro lag).

„Wir werden sehen…“

Auf der linken Seite würde Kaminski natürlich passen, zumal der Pole bekanntlich auf unterschiedlichen Positionen spielen kann. In einem Interview mit „Kanal Sportowy“ wollte der FC-Profi auf die Gerüchte nicht genauer eingehen. „Im Moment ist es ruhig, wir werden sehen, was passiert. Es gibt ein großes Transferfenster, die Vereine werden planen, aber dann ist da noch die Weltmeisterschaft. Dadurch könnte sich alles verlangsamen“, sagte Kaminski. „Wir werden sehen, ob Interesse besteht oder nicht. Mehr möchte ich dazu im Moment nicht sagen.“

Zwar sagte der Spieler tatsächlich nicht mehr zu potenziellen Interessenten und dennoch hatten seine Worte einen leichten Klang von Abschied. „Es hängt immer davon ab, welche Optionen sich bieten, ob ich damit zufrieden bin und ob es dann auch ein Schritt nach vorn für mich ist“, so der Pole weiter. „Momentan spiele ich für den 1. FC Köln und habe noch vier Jahre Vertrag. Wenn sich die Chance bietet, weiterzukommen, will jeder Spieler diese natürlich nutzen. Manchmal ergeben sich solche Gelegenheiten nur einmal in der Karriere. Mein Traum war es immer, in der Bundesliga zu spielen, aber nach 104 Spielen und vier Saisons ist die Premier League mein nächstes Ziel. Es ist die beste Liga der Welt, und ich würde mich dort gerne beweisen und mein Können unter Beweis stellen.“ Noch ist das letzte Wort nicht gesprochen, aber ein Abschied käme wohl nicht sonderlich überraschend.


Deal mit Jahmai Simpson-Pusey auf gutem Weg: Warum eine Verpflichtung für den 1. FC Köln sehr viel Sinn ergibt

Jahmai Simpson-Pusey vom 1. FC Köln
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Deal mit Jahmai Simpson-Pusey auf gutem Weg: Warum eine Verpflichtung für den 1. FC Köln sehr viel Sinn ergibt

Unter Marktwert, mit Rückenwind aus der vergangenen Spielzeit und mit großen Entwicklungsfeldern. Der 1. FC Köln will Jahmai Simpson-Pusey unter Vertrag nehmen und das lohnt sich: JSP wäre aktuell unter Marktwert zu haben, das Potenzial des Spielers scheint sehr groß.

Lukas Kwasniok warf den Spieler in der vergangenen Saison ins kalte Wasser, ließ Jahmai Simpson-Pusey im Grunde ohne Spielpraxis in der Bundesliga ran. Doch der Abwehrspieler liefert. Nun scheinen die Kölner den Spieler fest verpflichten zu können und das wäre ein absoluter Gewinn für den FC.

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Sieben Spieler hat der FC bereits abgegeben, es erscheint nur noch eine Frage der Zeit, bis sich Denis Huseinbasic dazugesellt. Der FC, der Spieler und der SC Braga sind sich nach Informationen von come-on-fc.com einig. Auf der Neuverpflichtungsseite ist es bekanntlich ein wenig mau. Bislang stehen zwei Spieler, die einen Kontrakt unterschrieben haben, allerdings mit Tom Krauß und Jakub Kaminski zwei Akteure, die die vergangene Spielzeit eben auch schon den Geißbock auf der Brust trugen. Die Fans wünschen sich neue Namen und müssen sich weiter gedulden. Aktuell hat ein Spieler zunächst ohnehin Vorrang. Denn die Kölner befinden sich nach Informationen von come-on-fc.com auf einem guten Weg bei der Verpflichtung von Jahmai Simpson-Pusey. Der 20-Jährige steht bekanntlich bei Manchester City unter Vertrag und der Club besitzt vor allem eine Rückkaufoption. Die „Sky Blues“ brauchen also nur ihr Veto anmelden und „JSP“ geht zurück nach Manchester. Nun läuft aber viel auf eine Einigung hinaus.

Jahmai Simpson-Pusey als Beispiel für den FC-Weg?

Tatsächlich ist auch der Innenverteidiger ein gutes Beispiel für den Weg, den die Kölner eigentlich einschlagen wollen. Junge, talentierte Spiele werden unter Vertrag genommen, weiter entwickelt und im Idealfall für mehr Geld später wieder abgegeben. Das Prinzip ist einleuchtend und scheint in dem Fall zu funktionieren. Wie berichtet, hat der FC eine Kaufoption für den Spieler, diese soll bei rund acht Millionen Euro liegen. Nach Informationen von come-on-fc.com könnte der FC diese sogar noch ein wenig drücken. Nach der letzten Marktwert-Einschätzung von transfermarkt.de kommt der Engländer mittlerweile auf einen Wert von neun Millionen Euro. Eine Verpflichtung würde sich also demnach alleine wirtschaftlich lohnen. Die Kölner würden also unter Marktwert einkaufen. Und die Voraussetzungen sind gute. Immerhin wurde der Innenverteidiger in einer der besten Jugendakademien Europas, der Welt ausgebildet, spielte dort zwölf Jahre lang, lernte unter anderem bei Pep Guardiola, den der Spieler im Interview mit come-on-fc.com als „besten Trainer“ bezeichnete.

Starke Ausbildung, durchwachsene Werte

Tatsächlich ist die Ausbildung der „Sky Blues“ deutlich zu erkennen. Simpson-Pusey gilt als zweikampfstark, passsicher und vor allem beeindruckend ruhig unter Druck. Beim FC übernahm der 20-Jährige in der vergangenen Spielzeit, einer durchaus schwierigen Saison, direkt Verantwortung und entwickelte sich zu einem absoluten Leistungsträger. Und das ohne richtige Vorbereitung und ohne Spielpraxis bei Celtic. Ein wichtiger Aspekt, der die Daten der vergangenen Saison sportlich dann auch ein wenig einordnet. Denn die waren entgegen der Wahrnehmung und dem Auftritt auf dem Platz nicht immer überragend. Denn vergleicht man Simpson-Pusey mit den Innenverteidigern der Bundesliga, die mindestens acht Spiele in der Saison auf dem Platz standen, zeichnet sich ein durchaus gemischtes Bild. Tatsächlich gehört der Engländer in den Defensivaktionen (7/90Min) und Grätschen (0,01/90Min) zum unteren Bereich der Liga. Auch im Spiel nach Vorne (progressive Pässe 58,6%) hat der Spieler Entwicklungsbedarf. In der Passquote (85,4%) und in den defensiven Duellen (66,7%) befindet sich der 20-Jährige im Ligamittelfeld.

Beeindruckend ist der Spieler aber in den Foulspielen. Da kommt „JSP“ auf einen Wert, der nahezu die gesamte Liga hinter sich lässt (0,53/90 Min). Seine grundsätzliche Passquote lässt zudem darauf schließen, dass der Abwehrspieler auch unter Druck saubere Auswege findet. Da mit Cenk Özkacar, Dominique Heintz und Luca Kilian drei Innenverteidiger den Verein verlassen haben, dazu Timo Hübers wohl erst im Winter zur Verfügung steht und aktuell mit Rav van den Berg und Joel Schmied nur zwei fitte Innenverteidiger im Kader stehen, erscheint die Verpflichtung als unumgänglich. Selbst, wenn Julian Pauli und Elias Bakatukanda nach ihren Leihen zurückkehren und im Sommer direkt einschlagen werden. Simpson-Pusey würde in diesem Kader sicherlich die Position eines Rohdiamanten einnehmen können. Ein Rohdiamant, der dem FC vor allem wirtschaftlich in Zukunft doch weiterhelfen wird.


Said El Mala – So erklärt Julian Nagelsmann die erneute Nicht-Berücksichtigung „Uns bringt kein Spieler was…“

Said El Mala und Julian Nagelsmann
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Said El Mala – So erklärt Julian Nagelsmann die erneute Nicht-Berücksichtigung „Uns bringt kein Spieler was…“

Die Hoffnung war durchaus groß, dass Said El Mala möglicherweise doch noch mit zur WM fliegt. Doch nach der Verletzung von Lennart Karl wurde Assan Ouédraogo nachnominiert. Said El Mala wurde nicht nachnominiert: Das sagt Julian Nagelsmann.

Mit einem insgesamt verdienten 2:1-Erfolg setzte sich die DFB-Auswahl am Samstag gegen die USA durch. Der ganz große Fußball-Leckerbissen blieb aus. Am Rande des Spiels erklärte Bundestrainer Julian Nagelsmann, warum er nicht auf Said El Mala zurückgegriffen hat.

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Ausgerechnet Florian Wirtz gab im März ein erstes Zeichen in welche Richtung es für Said El Mala bei der WM gehen könnte. Denn während der aktuelle Profis des 1. FC Köln gar nicht im Kader stand, zeigte der Ex-Kölner gegen die Schweiz eine herausragende Leistung. Und das auf der Position, die sich Said El Mala wiederum erhofft hatte. Zwei Treffer bereitete Florian Wirtz beim 4:3 Erfolg vor, zwei weitere Tore erzielte der Spieler des FC Liverpool selbst. Spätestens da deutete sich an, dass Julian Nagelsmann für den Offensivspieler die linke Seite reserviert hat. „Wir haben ja den Kader so zusammengestellt, dass wir im Prinzip über links jetzt mit Flo (Florian Wirtz, Anm. d. Red.) und Maxi Beier und über rechts mit jetzt noch Leroy (Sané; Anm. d. Red) und dann Jamie Leveling vier Spieler haben“, sagte der Bundestrainer im Rahmen des Länderspiels gegen die USA.

Die deutsche Mannschaft hatte gegen den WM-Teilnehmer ihre Schwierigkeiten. Ausgerechnet Leroy Sané, der möglicherweise in der Entscheidungsphase dann die Nase minimal vor dem Kölner Shootingstar hatte, erzielte den entscheidenden Treffer zum 2:1-Endstand.

„Der beste Eindruck“

Die Hoffnung, El Mala doch noch bei der WM zu sehen, kam durch die Verletzung von Lennart Karl am Freitag auf. Sie wurde nur Stunden später vom Bundestrainer einkassiert. Assan Ouedraogo reiste für Karl nach, ist nun Teil der Nationalmannschaft, erlebt sein erstes großes Turnier. Im Gegensatz zu El Mala. „Wir wollten unbedingt einen Jungen mitnehmen und haben uns für den entschieden, der bei uns mit Lenny zusammen den besten Eindruck hinterlassen hat“, erklärte Nagelsmann. „Wir müssen natürlich immer bewerten, was im Verein passiert, aber auch, was bei uns passiert und welche Anerkennung ein Spieler vielleicht schon in der Mannschaft hat. Und Assan hat nach seinem Lehrgang von alle Spielern extrem positives Feedback gekriegt. Er ist ein super angenehmer Mensch, der große Fähigkeiten hat.“ Die Worte des Bundestrainers dürfen durchaus als Kompliment für den Leipziger Youngster verstanden werden, möglicherweise aber auch als kleine Kritik an dem Kölner Hoffnungsträger.

Irgendwie wollen El Mala und Nagelsmann nicht so richtig zusammenpassen. Zusammenfinden offenbar erst recht nicht. Einmal wurde der Topscorer der Kölner, der zweitbeste deutsche Scorer der Liga, in die DFB-Elf berufen. Zum Einsatz kam er nicht. Die WM wird El Mala ebenfalls nicht als Teil der Mannschaft erleben. Nagelsmann nannte „eine wichtige Komponente – und das darf man einfach nicht außer Acht lassen: Said El Mala hat zweieinhalb Wochen nicht trainiert, nur ein bisschen Läufe gemacht. Sein letztes Spiel war am 16. Mai. Und Assan hat am 29. Mai noch gespielt, weil er mit Leipzig in Südafrika war. Er ist total im Saft und im Rhythmus“, betonte der Bundestrainer. „Uns bringt kein Spieler was, den wir noch mal eine Woche heranführen müssen, sondern er muss sofort fit sein.“ Wie fit El Mala ist, weiß wohl nur der Spieler selbst. Doch die vergangenen Tage weilte der Shootingstar auf der griechischen Insel Zakynthos, das ganz große Training hat er wohl nicht abgerissen.


Said El Mala bleibt – vorerst beim 1. FC Köln: Neue Gerüchte und was wirklich auf ihn zukommt

Das Sommer-Thema 2026 bislang: Said El Mala steht weiterhin beim 1. FC Köln unter Vertrag
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Said El Mala bleibt – vorerst beim 1. FC Köln: Neue Gerüchte und was wirklich auf ihn zukommt

Der Brentford-Deal ist geplatzt, andere Teams warten noch und Köln atmet auf. Warum Said El Mala Stand jetzt in Köln bleibt, welche Rolle sein Bruder Malek spielt und was hinter den neuen Gerüchten und weiteren Vertragsverhandlungen steckt. Said El Mala bleibt beim 1. FC Köln – vorerst. Und dann?

Auch Tage nach der Absage an Brentford wird weiterhin über einen möglichen Abgang aus Köln diskutiert. Und es gibt neue Gerüchte. Doch so wirklich viel scheint da nicht dran zu sein. Und dennoch ist ein Verbleib nicht sicher.

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Die Urlaubs-Bilder sind Werbeaufnahmen des Ausrüsters gewichen. Wer Said El Mala ausschließlich auf Instagram und Co. folgen sollte, würde wohl den Wirbel der vergangenen Tage nicht so richtig erlebt haben. Aber das scheint eher unwahrscheinlich. Schon seit Wochen gibt es bekanntlich Transfergerüchte um den Spieler. Dann das vermeintliche finale Angebot aus Brentford am Donnerstagnachmittag, die Absage des Spielers am Abend und zahlreiche Reaktionen darauf. An der Causa El Mala kann man dieser Tage wohl nicht vorbei kommen. Die Hintergründe des geplatzten Deals werden nach wie vor vielschichtig sein. Es ist kaum vorstellbar, dass Malek El Mala oder eine Nicht-Verpflichtung des älteren Bruders der einzige Grund gewesen sei. Tatsächlich soll sich Brighton aber lange im Rennen befunden haben, eben weil der Club aus dem Süden Englands darüber nachgedacht habe, beide Brüder zu verpflichten. Dafür hätten die „Seagulls“ eine Hintertür öffnen müssen. De facto erreicht Malek El Mala mit seinen Einsätzen bei der Kölner U21 nicht die erforderliche Punktzahl, um eine Arbeitserlaubnis in UK zu erhalten.

FC würde Vertragskonditionen mit Said El Mala neu verhandeln

Das ausgeklügelte Punktesystem schaut eher auf Einsätze in den höchsten Spielklassen, auf Länderspiele. Es gibt Ausnahmen, aber es kommt eher selten vor, dass ein Viertligist einen der wenigen begehrten Plätze ergattert. Bei Brighton & Hove Albion wäre das anscheinend möglich geworden. Weitere englische Clubs, gerade die Spitzenvereine, dürften das aber anders sehen. Aus deren Sicht sind die zwei bis vier Plätze für die ganz vielversprechenden Talente reserviert. In England werden aber bereits die nächsten Namen gehandelt. Unter anderem sollen laut dem Portal „ontheminute“, das keine Primärquellen nennt, Nottingham Forrest und Newcastle United Kontakt aufgenommen haben. Allerdings offenbar nicht mit dem Verein. Denn nach Informationen von come-on-fc.com weiß man am Geißbockheim von den Vorstößen nichts. Und anders als bei Spielern mit Ausstiegsklausel würde die Kontaktaufnahme zum Spieler zunächst wenig Sinn machen, wäre mindestens unüblich. Zumal sich ja Said El Mala angeblich auch erst Gedanken über einen möglichen Transfer machen würde, wenn die Vereine miteinander gesprochen haben.

Das gleiche Portal berichtet auch, dass die FC-Bosse El Mala einen neuen Vertrag angeboten hätten. Auch da ist nach Informationen von come-on-fc.com nichts dran. Allerdings wird der FC mit El Mala ganz sicher die aktuellen Konditionen neu verhandeln, wenn der Spieler tatsächlich in Köln bleibt. Die Chancen dürften in der Tat gestiegen sein. Denn deutsche Vereine werden die gewünschten 50 Millionen wohl genauso wenig auf den Tisch legen, wie Clubs aus den anderen europäischen Top-Ligen. Darunter wird sich Kessler kaum zufrieden zeigen. Dem Vernehmen nach wartet die verhandelnde Mutter Sabrina El Mala dennoch auf die passenden Angebote und das wohl durchaus auf den ein oder anderen großen Namen. Umsonst haben die El Malas möglicherweise auf eine Nach-Nominierung des DFBs gewartet. Julian Nagelsmann entschied sich ziemlich rasch nach dem Ausfall von Lennart Karl für Assan Ouédraogo. El Mala kann sich also noch im Urlaub auf die kommende Spielzeit vorbereiten. Stand jetzt wird die in Köln stattfinden.


Der 1. FC Köln trifft auf die Würzburger Kickers – Auslosung der 1. Runde des DFB-Pokals

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Der 1. FC Köln trifft auf die Würzburger Kickers – Auslosung der 1. Runde des DFB-Pokals

Am Samstagabend wurde die erste Runde des DFB-Pokals ausgelost. Der Weg nach Berlin ist für die Teams weit. Doch wer überträgt? Wie hoch sind die Prämien? Welche Duelle werden besonders spannend? Der 1. FC Köln trifft im DFB-Pokal auf die Würzburger Kickers.

Mit der 1. Runde des DFB-Pokals startet wie üblich die Pflichtspiel-Saison der Geißböcke. Die ersten Partien werden am Wochenende vom 21. bis 24. August ausgetragen. Die Geißböcke waren natürlich in Lostopf eins gesetzt und treffen auf die Würzburger Kickers. Im Profibereich gab es das Duell gegen die Bayern noch nie. Die ganz großen Verbindungen zwischen den Teams gibt es nicht. Würzburgs-Ersatzkeeper Vincent Friedsam ist gebürtiger Kölner und spielte im Nachwuchsbereich für den FC.


Das Finale des DFB-Pokals 2025/26 und der Sieg des FC Bayern München über den VfB Stuttgart ist noch jung. Doch am Samstagabend stand bereits die Auslosung für die Partien der ersten Hauptrunde für den Pokal 2026/27 an. Ab 18 Uhr zog der frisch gewählte „DFB-Schiri des Jahres“ Deniz Aytekin die Paarungen der 1. Runde live im Fußballmuseum in Dortmund. Der Schiedsrichter beendete nach dem Duell der Bayern gegen den 1. FC Köln am 34. Spieltag der vergangenen Bundesliga-Saison seine Karriere. Die Veranstaltung wurde in der ADR Sportschau übertragen. Der Ex-Schiedsrichter ließ sich aber Zeit. Das Kölner Los war wieder einmal das letzte.

Wie ist der Weg nach Berlin?

Zum 84. Mal wird in dieser Spielzeit der DFB-Pokal ausgetragen. Das Finale findet am 29. Mai im Olympiastadion statt. Wer nach Berlin fahren will, muss zunächst fünf Runden überstehen. Die erste wird vom 21. bis 24. August ausgetragen. Rekordmeister Bayern München und Vizemeister Borussia Dortmund sind wegen der Teilnahme am Franz-Beckenbauer Supercups erst am 1./2. September dabei. Bis zur Winterpause finden noch die 2. Runde Ende Oktober sowie das Achtelfinale Anfang Dezember statt. Das Viertelfinale wird dann Anfang und Mitte Februar ausgetragen, das Halbfinale im April.

Welche Prämien gibt es im DFB-Pokal?

Die exakten Prämien sind noch nicht bekannt, dürften sich aber im Bereich des Vorjahres bewegen. Schon das Erreichen der 1. Runde ist lukrativ. Jeder Teilnehmer erhält grundsätzlich gut 210.000 Euro. Ab dann wird bis zum Halbfinale jeweils verdoppelt. Die Prämien im Vorjahr:

  • Für die erste Runde 211.886 Euro
  • Für die zweite Runde 423.772 Euro
  • Für die dritte Runde 847.544 Euro
  • Für die Viertelfinalspiele 1.7 Millionen Euro
  • Für die Halbfinalspiele 3.39 Millionen Euro
  • Der Verlierer des Finals erhält 2.88 Millionen Euro
  • Der Gewinner des DFB-Pokals erhält 4.32 MillionenEuro

Welche Sensationen stecken in der 1. Runde?

In diesem Jahr nehmen Mannschaften zwischen der Bundesliga und den Oberligen teil. Standesgemäß werden Überraschungen immer gerne gesehen. Der SC St. Tönis trifft beispielsweise auf Eintracht Frankfurt. RB Leipzig reist nach Trier zur weiteren Eintracht. Und Borussia Dortmund spielt gegen HEBC Hamburg. Besonders spannend dürfte die Zweitliga-Partie der SpVgg Fürth gegen den VfL Bochum werden. Viktoria Köln empfängt den 1. FC Nürnberg und der VfL Osnabrück trifft auf die Bayern.

Wo wird der DFB-Pokal übertragen?

Alle Begegnungen werden in voller Länge bei Sky übertragen. Wie in der vergangenen Spielzeit werden ebenfalls 15 Partien pro Saison frei zu empfangen sein. Dafür sicherte sich die ARD die Rechte an sieben beziehungsweise acht Duellen und überträgt diese im Ersten. Für die weiteren Spiele hat der DFB in Absprache mit seinen Gremien noch kein eingegangenes Angebot angenommen. Darüber hinaus haben sich die ARD und das ZDF die TV-Highlightrechte an allen Partien gesichert. Auch RTL sowie DAZN und Sport 1 erhalten die Rechte an den Spiel-Highlights und werden so Zusammenfassungen liefern können. Erstmals konnte sich der „Kicker“ ein Clip-Rechtepaket sichern.

Das sagt FC-Geschäftsführer Sport Thomas Kessler zum Los

“Zunächst einmal herzlichen Glückwunsch an die Würzburger Kickers zum Aufstieg in die 3. Liga und zum Gewinn des Landespokals. Mit der Auslosung steht nun fest, gegen wen wir unser erstes Pflichtspiel der neuen Saison bestreiten werden. Wir werden uns intensiv auf die Aufgabe vorbereiten und freuen uns auf den Start in die neue DFB-Pokal-Saison.“


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Der WM-Traum platzt für Said El Mala erneut – Julian Nagelsmann nominiert Assan Ouédraogo nach

Said El Mala steht im Kader der DFB-Auswahl
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Der WM-Traum platzt für Said El Mala erneut – Julian Nagelsmann nominiert Assan Ouédraogo nach

Am Donnerstag die Absage an den FC Brentford, nun erneut nicht berücksichtigt – die Tage um Said El Mala sind turbulent – und das, obwohl der Shootingstar gerade in Griechenland Urlaub macht. Es geht wild zu bei dem Spieler des 1. FC Köln: Said El Mala wird für verletzten Karl nicht nachrücken.

Für Lennart Karl hätte es wohl nicht schlimmer kommen können. Der 18-Jährige zog sich im Vorfeld der Generalprobe der DFB-Auswahl gegen die USA am Samstag einen Muskelbündelriss zu. Der Traum von der ersten WM ist damit geplatzt. Mittlerweile hat sich herauskristallisiert, dass Said El Mala aber nicht der Nachrücker sein wird.

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Der Schock saß ganz offensichtlich tief, als Julian Nagelsmann unmittelbar nach der Einheit über die Verletzung von Lennart Karl sprach. Kein Wunder, der Bundestrainer ahnte bereits, dass der große Traum vom Endturnier nur eine Woche vor Beginn für den Youngster geplatzt war. Nur wenige Stunden später folgte dann auch die Bestätigung. „Es tut mir wahnsinnig leid für Lenny. Er hat mit seiner Unbekümmertheit, seinem Spielwitz, seinem Tempo und als Typ super in die Mannschaft gepasst. Es ist für ihn und uns alle ein großer Schock, dass er die WM verpasst“, erklärte Nagelsmann und wies darauf hin, dass es „nur ein schwacher Trost“ sei, dass der Münchner noch jung ist und sicher noch Turniere spielen werde.

„Es tut einfach unbeschreiblich weh“

Mittlerweile steht wohl fest, dass Karl sich tatsächlich einen Muskelbündelriss zugezogen hat. „Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll, aber es tut einfach unbeschreiblich weh, das größte Turnier verpassen zu müssen. Ich habe alles dafür getan, um fit für die WM zu sein. Leider kommen Verletzungen oft zum unglücklichsten Zeitpunkt“, sagte Karl. Bereits in die Verletzungs-Meldungen verirrten sich in den Sozialen Medien die ersten Wünsche nach Said El Mala als potenziell Nachnominierter. Das wäre durchaus möglich und nach den Äußerungen bei der Nominierung vor drei Wochen auch durchaus denkbar gewesen.

Assan Ouédraogo ersetzt Lennart Karl

Die Bestimmungen der FIFA sind eigentlich recht einfach. Jede Mannschaft kann einen Spieler bis zu 24 Stunden vor dem ersten Turnierspiel nachnominieren. Die Verletzung muss nur nachgewiesen werden. Also war die Hoffnung für El Mala in der Theorie berechtigt, wenn auch gefühlt ein wenig taktlos. Doch Nagelsmann wird El Mala nicht mit in die USA nehmen. Noch am Abend veröffentlichte der DFB ein Video von Assan Ouédraogo. Genau die Art von Video, die schon bei der ersten Nominierung den WM-Kader zeigten. Und die Wahl ist eine absolut verständliche. Bei dem 20-Jährigen handelt es sich um einen sehr komplexen, einen polyvalenten Spieler. Einen Akteur, der zwar im Zentrum zu Hause ist, die Flügel aber mindestens genauso beackern kann und genau das auch schon oft getan hat. „Mit Assan Ouédraogo bekommen wir nun einen Spieler dazu, der ähnlich wie Lenny einen klasse Einstand bei uns hatte. Er ist ebenfalls hoch talentiert und soll hier mutig und unbeschwert aufspielen“, sagte Nagelsmann.

Karl wiederum spielt eigentlich im Zentrum, weich wenn auf die rechte Seite aus. El Mala wäre einfach kein Eins-zu-Eins-Ersatz gewesen. Dennoch dürfte die Enttäuschung bei El Mala groß sein. Der 19-Jährige hatte sich durchaus Hoffnungen auf eine WM-Teilnahme gemacht.