Am Sonntag steht für den FC der Abstiegskrimi gegen Werder Bremen an. In der Partie steht Trainer René Wagner bis auf die Langzeitverletzten der gesamte Kader zur Verfügung beim 1. FC Köln: Said El Mala ist rechtzeitig für das Bremen-Spiel fit.
Für das wichtige Spiel gegen Werder Bremen hat FC-Coach René Wagner eine Menge Optionen zu Verfügung. Eine davon wird auch Said El Mala sein, der wieder voll mittrainieren konnte.

Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.
Die vielleicht wichtigste Nachricht für alle FC-Fans, ob Said El Mala rechtzeitig fit wird, hatte FC-Coach René Wagner auf der Pressekonferenz vor dem Abstiegskrimi gegen Werder Bremen direkt zu Beginn: „Ihm geht es gut. Er hat heute voll trainiert, wird morgen voll trainieren. Und dann ist er eine Option, zu starten am Sonntag.“ Zuvor hatte der 19-Jährige diese Woche nicht voll trainieren können, nachdem er gegen Eintracht Frankfurt kurz vor Schluss angeschlagen ausgewechselt werden musste. Diese Probleme hat der Angreifer aber damit rechtzeitig überwunden, um den Geißböcken im Spiel gegen den direkten Konkurrenten von Anfang an zu helfen.
Viele Optionen für Wagner
Und auch ansonsten kann der Trainer personell aus dem Vollen schöpfen. Bis auf die Langzeitverletzten Timo Hübers und Luca Kilian steht ihm der gesamte Kader zur Verfügung. Das führt jedoch dazu, dass Wagner einige schwierige Entscheidungen treffen muss. So konkurrieren zum Beispiel in der Mittelfeldzentrale durch die Rückkehr von Eric Martel mit noch Isak Johannesson, Denis Huseinbasic und Tom Krauß gleich vier Spieler um zwei Positionen. „Unter der Woche haben wir auch klar mit allen beteiligten Spielern kommuniziert. Da gibt es ein, zwei Positionen, da sind wir uns noch nicht ganz sicher. Da ist es fifty-fifty. Es gibt ein, zwei Positionen, die sind fix. Und das werden wir dann der Mannschaft am Sonntag mitteilen“, hielt sich der Coach noch bedeckt.
Ein Kandidat für die Startelf ist Alessio Castro-Montes. Der Schienenspieler hatte gegen Frankfurt sein Comeback nach längerer Verletzungspause gegeben und direkt zum Ausgleich getroffen. „Bei Alessio ist es so, dass er starten könnte. Da müssen wir aber entscheiden, ob es das Richtige ist, das Spiel jetzt schon zu beginnen, oder ob wir nochmal ein Spiel mehr brauchen, wo er vielleicht ein bisschen mehr Spielzeit bekommt in der zweiten Halbzeit. Aber das lassen wir uns alles noch offen für Sonntag“, so Wagner. Zwar nicht für die Startelf, aber immerhin wieder eine Option für den Kader ist außerdem Joel Schmied nach seiner Verletzungspause. Damit steht dem Trainer fast schon ein Überangebot in der Innenverteidigung zur Verfügung, da auch Jahmai Simpson-Pusey nach der Geburt seines Sohnes Anfang der Woche wieder eine Option ist.
Bremen defensiv deutlich stabiler geworden
Diese Optionen wird der Coach gegen Werder allerdings auch brauchen. Denn die Bremer haben sich zuletzt unter ihrem neuen Trainer Daniel Thioune deutlich verbessert gezeigt. „Es ist einfach eine sehr stabile Mannschaft gegen den Ball. Die schaffen es immer wieder sehr, sehr gefährlich umzuschalten, haben viele Spieler mit hoher Geschwindigkeit auf der letzten Linie“, erklärte Wagner seine Sicht auf den Gegner. Daher müsste seine Mannschaft Restverteidigung aufmerksam sein, aber auch selber auf Umschaltmomente setzen, da er dort bei den Bremern Probleme sehe. Trotzdem ist es für Wagner ebenfalls Teil des Planes, „das wir mit Ball weiter daran arbeiten, was wir die letzten drei Wochen besprochen haben. Dass wir auch mal Kontrolle über das Spiel bekommen.“ Mit dieser Mischung will der Trainer mit seiner Mannschaft am Sonntag dann endlich wieder einen wichtigen Sieg im Kampf gegen den Abstieg feiern.
