Im Spiel gegen Heidenheim
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Fan-Banner sorgt für Wirbel und Gerüchte um Lukas Kwasniok beim 1. FC Köln

Nach dem 2:2-Unentschieden in Heidenheim sorgte nicht das Ergebnis, sondern eine Botschaft der Kölner Fanszene für Aufregung rund um den 1. FC Köln: Wirbel und Gerüchte nach Fan-Banner.

Der Restart in die Bundesliga verlief für die Geißböcke anders als erwartet. Mit einer deutlichen Aussage sorgte die Kölner Kurve nach dem Duell in Heidenheim für Gesprächsstoff beim 1. FC Köln: Wirbel und Gerüchte nach Fan-Banner.

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Der Sonntag hatte vielleicht schon ein wenig von der Ruhe nach dem Sturm. Die Profis des 1. FC Köln hatten nach neun Tagen Trainingslager und der anschließenden Nonstop-Reise zum Auswärtsspiel beim 1. FC Heidenheim trainingsfrei. Doch unter den Fans hallte der Samstagnachmittag doch noch nach. Das 2:2-Unentschieden gegen das Team von der Ostalb war sportlich weder Fisch noch Fleisch. Der FC verpasste es, mit drei Punkten endlich die Negativ-Serie zu stoppen, in die ganz große Krise schlitterte der Club aber auch nicht.

Vielmehr sorgte eine Aktion der aktiven Fanszene für reichlich Gesprächsstoff und nach und nach auch für diverse Gerüchte. „Kwasni Yok“ hatten die Ultras da kund getan – offenbar eine Anspielung an das türkische Wort „Yok“, das umgangssprachlich für „nein“ oder „nicht“ steht und eine gewisse Ablehnung gegen den Kölner Trainer darstellen soll.

Gerüchte machen die Runde

Kritik ist nach sieben sieglosen Spielen in Folge keine große Überraschung. Nur neigt die aktive Fanszene eigentlich nicht dazu, ein so klares Statement gegen Spieler oder Mannschaft zu setzen. Zumal sich die Kölner zwar auch weiterhin in einem seit Wochen unaufhaltbaren Negativtrend, rein punktetechnisch aber absolut im Soll und in der Tabelle im gesicherten Mittelfeld befinden. „Ich habe es nicht wahrgenommen, wurde aber darüber informiert, dass es da etwas gab. Ich kann jetzt kein Türkisch, deswegen musste ich mir das auch übersetzen lassen“, sagte Kwasniok später als er auf der PK auf das Banner angesprochen wurde. Er wisse „jetzt nicht genau, warum und weswegen, aber ich nehme das zur Kenntnis.“ Tatsächlich geht es der aktiven Fan-Szene wohl wirklich nicht, zumindest nicht vornehmlich, um die sportliche Misere.

Nach Informationen von come-on-fc.com sollen den Ultras vielmehr einige Verhaltensweisen Kwasnioks – und das durchaus auch abseits des Platzes und der Kabine – aufgestoßen sein. Ein offizielles Statement gibt es bislang nicht vom Verein. Dabei machen die Gerüchte in den Sozialen Medien ihre Runde. Allerdings Gerüchte, von denen dann doch zahlreiche nach Informationen von come-on-fc.com nicht haltbar erscheinen. Sicher ist, dass sich der Kölner Trainer mit einigen Personal-Entscheidungen einen gewissen Ärger, zumindest Kritik eingehandelt hat – und das auch innerhalb der Mannschaft. So wie die Nicht-Nominierung von Florian Kainz und die Ausbootung von Luca Waldschmidt vor dem Heidenheim-Duell.

Der FC bewies Moral

Dass der Kumpeltyp Kwasniok in Krisenzeiten auch mal den ernsten Ton trifft, scheint aber auch Befürworter zu finden. Und vielleicht auch Früchte zu tragen. Immerhin bewies Köln im Duell beim Vorletzten Moral, kam zwei Mal nach Rückstand zurück und war am Ende dem Sieg auch deutlich näher. Verein und aktive Fanszene suchen den Austausch. Die Wogen sollen geglättet, Nebenschauplätze unterbunden werden. Denn sollte sportlich in den kommenden beiden Spielen kein Erfolgserlebnis eingefahren werden, zieht ein anderer Sturm auf – und der kann für den Trainer sehr ungemütlich werden.


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