Für den FC steht am Abend das Auswärtsspiel beim VfB Stuttgart auf dem Programm. Ziemlich viele Bilanzen sprechen für die Schwaben. Und das ist nicht die einzige Schwierigkeit für den 1. FC Köln: Heimstärke trifft auf Auswärtsschwäche.
Bereits am Donnerstag brach der FC-Tross für das Auswärtsspiel beim VfB Stuttgart auf. Hauptsächlich um Karneval zu entfliehen. Der Fokus soll gänzlich auf das Duell bei den Schwaben gerichtet sein. Die Aufgabe wird eine schwere. Denn zahlreiche Bilanzen und Gegebenheiten sprechen eher für den Gastgeber.

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Lukas Kwasniok richtete die Glückwünsche schon an den VfB Stuttgart, da war der FC zur Auswärtsreise zu den Schwaben noch gar nicht angetreten. „Also eigentlich brauchen wir gar nicht anfangen. Karnevalsbilanz schlecht, gegen die Großen schlecht, Samstagabend noch schlechter. Insofern jetzt schon Glückwünsche an den VfB Stuttgart“, sagt Kwasniok allerdings mit einem Lächeln. „Wir versuchen uns bestmöglich zu verkaufen. Nein, wir versuchen einfach das Beste zu geben.“ Tatsächlich sprechen die Bilanzen gegen den FC. In den vergangenen 26 Jahren gab es nur drei Siege am Karnevalswochenende für die Kölner. Nur gegen die TSG Hoffenheim konnte der FC gegen eine Mannschaft aus der Top-6 punkten und Topspiele am Samstagabend hat der FC in dieser Saison auch noch nicht gewonnen.
Stuttgart besonders heimstark
Und das ist noch nicht alles: Der VfB hat von den vergangenen sechs Spielen gegen Köln keins verloren, von den jüngsten zwölf nur eins. Sebastian Hoeneß hat zudem auch noch nie als Trainer gegen den FC verloren. Bekanntlich sind Bilanzen nur so lange spannend, bis sie gebrochen werden. Die Stuttgarter Heimstärke ist allerdings nicht wegzudiskutieren. Der VfB hat von möglichen 30 Punkten 23 im eigenen Stadion geholt, ist hinter Borussia Dortmund und natürlich dem FC Bayern München das drittbeste Heimteam der Liga. Nur eine Niederlage kassierten die Schwaben in der eigenen Arena, nur der BVB ist zu Hause noch ungeschlagen. Auffallend: In Stuttgart fallen erstaunlich wenige Tore. Erst 25 Treffer sahen die Zuschauer beim VfB, bei keiner anderen Mannschaft weniger.
Und mit dem FC kommt nicht gerade die Auswärts-Tormaschinerie nach Stuttgart. Die Kölner haben erst elf Treffer in der Fremde erzielt, gehören damit zum unteren Drittel dieser Bilanz. Zudem gab es erst zwei Siege auf fremden Platz für die Kölner, nur Bremen, Hamburg, St. Pauli und Heidenheim feierten erst einen Dreier auswärts. Aus Sicht der Geißböcke dürfte es also Zeit werden, mehrere Bilanzen aufzupolieren.
