Der isländische Nationalspieler hat sich nach seinem Wechsel von Fortuna Düsseldorf zum 1. FC Köln ziemlich schnell an den neuen Verein gewöhnt und stand bei den Geißböcken zu Saisonbeginn gleich regelmäßig in der Startelf. Diese Rolle spielt Isak Johannesson beim 1. FC Köln.
Auch der Isländer konnte den in den letzten Spielen anhaltenden Negativtrend jedoch nicht verhindern. Trotz der sportlich schwierigen Phase ist der Mittelfeldspieler aber schon jetzt als Schlüsselspieler mehr als angekommen in Köln und sieht sich selbst – anders als noch in Düsseldorf – als wichtigen Verbindungsspieler im zentralen defensiven Mittelfeld. Diese Rolle spielt Isak Johannesson beim 1. FC Köln.

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Für viele war Isak Bergmann Johannesson ein absoluter Schlüsseltransfer für den FC vor Beginn der neuen Bundesligasaison. Der Isländer gehörte bei Zweitligist Fortuna Düsseldorf zu den absoluten Leistungsträgern und ging somit mit durchaus hohen Erwartungen in seine neue Aufgabe beim 1. FC Köln. Während in Düsseldorf noch in einer offensiveren Rolle unterwegs, so war Johannesson unter FC-Coach Lukas Kwasniok meist etwas tiefer gefragt, agierte oft mit einem Nebenmann im zentralen defensiven Mittelfeld. Hier übernahm der 22-Jährige in den ersten Spielen der laufenden Saison oft die Aufgabe des Ballschleppers und Verbindungsspielers zwischen Abwehr und Angriff. Mit seiner Spielintelligenz, Laufstärke und Passqualität vereint der Neuzugang wichtige Eigenschaften, die gerade für einen Aufsteiger wie die Kölner unabkömmlich sind für das eigene Spiel und das gemeinsame Ziel Klassenerhalt.
Johannesson zufrieden mit sich und Start in Köln
Der Spieler selbst blickt zufrieden auf seine Einsatzzeiten und seine zum Vergleich zu seinem Ex-Club veränderte Rolle im Team: „Ich stand in 15 Spielen auf dem Platz, deswegen bin ich sehr glücklich. Ich übernehme auf der Doppelsechs eine wichtige Aufgabe, kann mich in das Spiel nach vorne einschalten. Das ist schon die perfekte Position für mich.“ Geht man ein wenig ins Detail, so ist gerade auf der Doppelsechs eine gute Spielauffassung entscheidend.
Johannesson agiert sehr positionsdiszipliniert, schiebt immer wieder klug in die Halbräume und sorgt mit klaren ersten Pässen für Struktur im Kölner Aufbauspiel. In Ballbesitz lässt er sich häufig fallen, um Anspielstationen für die Innenverteidiger zu schaffen, während er gegen den Ball mit gutem Timing ins Pressing geht. Mit ihm auf dem Platz hat das FC-Spiel deutlich mehr Balance als ohne ihn.
Schnell angekommen in Köln
Dass sich sein Aufgabenbereich und seine Rolle auf dem Spielfeld im Vergleich zu Ex-Club Düsseldorf verändert haben, hat man Johannesson nur bedingt angemerkt. Direkt zu Saisonbeginn konnte er sich unter Coach Kwasniok als Stammspieler etablieren. Während er in Düsseldorf noch häufiger selbst zum Abschluss kam, liegt sein Fokus beim FC nun stärker auf der Organisation und Vorbereitung der eigenen Offensivaktionen. „Auf der Sechs fühle ich mich extrem wohl. Aber es stimmt schon, ich habe in Düsseldorf mehr Tore geschossen. Jetzt habe ich eine etwas andere Aufgabe. Ich bin eher für den Spielaufbau mitverantwortlich, spiele die Pässe zu den Jungs, die die Tore erzielen sollen,“ so der Nationalspieler. Auch seine bis hierhin fehlende Torgefahr fällt in der defensiveren Position nicht so stark ins Gewicht, er kann sich so auf andere Aufgaben konzentrieren und die torgefährlicheren Mitspieler in Szene setzen.
Unauffällig aber wichtig
Im FC-System ohne echten Spielmacher ist grade der Spielertyp Johannesson mit seinen Qualitäten enorm wichtig, um die eigenen Angriffe klug einzuleiten. Auch wenn er zuletzt mitunter das Opfer kleinerer System- und Positionsanpassungen beim FC wurde, so ist er in Topform doch ein essenzieller Schlüsselspieler im Mittelfeld der Kölner. Mit Blick auf das neue Jahr muss es beim 1. FC Köln darum gehen, seine Fähigkeiten, Räume zu lesen und das Tempo zu kontrollieren und in den richtigen Momenten durch kluge Schnittstellenpässe zu verschärfen, gewinnbringend zu integrieren. In dieser Rolle mag er beim 1. FC Köln zwar vielleicht nicht immer der auffälligste Akteur sein – als (vor)letzter Passgeber oft in manchen Momenten aber ein sehr entscheidender.