Justin Diehl und Jeff Chabot sind im Sommer 2024 vom FC zum VfB Stuttgart gewechselt
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Jeff Chabot, Justin Diehl – zwei VfB-Wechsel, zwei unterschiedliche Wege

Mit Jeff Chabot und Justin Diehl haben gleich zwei Spieler den FC im Sommer 2024 Richtung Stuttgart verlassen. Doch es läuft nur für einen Ex-Spieler des 1. FC Köln: der eine überzeugt, der andere kriselt.

Zwei Spieler haben den FC 2024 verlassen und sind zum VfB Stuttgart gewechselt. Glücklich ist bislang aber nur ein Akteur geworden.

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Früh hatten die FC-Bosse versucht, der Transfersperre personell entgegen zu wirken. Die Sorge, dass der Kader auseinander brechen würde, bewahrheitete sich im Sommer 2024 nicht. Nahezu alle Leistungsträger konnte Köln halten. Mit Jeff Chabot hatte allerdings ein Spieler in einer schwachen Saison so überzeugt, dass es wohl einige interessante Angebote für den Abwehrspieler gab. Chabot entschied sich damals für den VfB und damit die Chance, Champions League zu spielen. Ein Wechsel, der sich für den Abwehrspieler absolut gelohnt hat. Chabot ist Stammspieler und Leistungsträger, mit 126 gewonnenen von 193 Zweikämpfen ist er einer der besten Innenverteidiger der Liga. Der Abwehrspieler spielte mit dem VfB gegen Juventus, PSG oder Real Madrid.

Er ist ein sehr wichtiger, ein zentraler Spieler

Und die Leistungen wecken Begehrlichkeiten. Im vergangenen Sommer soll Juve interessiert gewesen sein. Nun sind es AS Rom und Benfica, loses Interesse soll auch aus Saudi Arabien bestehen. Der VfB Stuttgart will den Abwehrspieler gerne behalten – der Vertrag läuft bis 2028. Und für Chabot bietet sich möglicherweise noch eine ganz andere Chance. Der seit Donnerstag 28-Jährige träumt von einer Teilnahme an der WM. Chabot hat sämtliche Nachwuchsmannschaften des DFB durchlaufen, auf ein Spiel in der A-Nationalmannschaft wartet der Innenverteidiger bislang vergeblich. Immerhin macht sich sein Trainer Sebastian Hoeneß für eine Berufung stark. „Für uns ist er ein sehr wichtiger, ein zentraler Spieler. Wir spielen auch nicht die schlechteste Rolle in der Bundesliga, dann ist es auch normal, dass du ins Blickfeld der Nationalmannschaft gerätst“, sagte Hoeneß bei Sky.

Auch Justin Diehl hat einige Nachwuchsmannschaften des DFB durchlaufen, auch Justin Diehl ist im Sommer 2024 vom FC Richtung Stuttgart gewechselt, aber irgendwie ganz anders. Im Gegensatz zu Chabot ging Diehl mit Störgeräuschen. Die Kölner hätten den Youngster gerne behalten, hatten aber einen anderen Entwicklungsplan als ihn sich Diehl vorgestellt hat. Es kam zum Zerwürfnis, zur Ausbootung und zur Begnadigung. Doch der Wechsel stand früh fest – ablösefrei. Ärger kam bei den Fans auf, weil sie befürchteten, Diehl würde sich zu einem ähnlichen Fall wie Florian Wirtz entwickeln. Doch davon ist der Youngster weit entfernt.

Diehl wieder verletzt

Während Chabot zum absoluten Glücksfall für den VfB geworden ist, hat sich der Deal von Justin Diehl bislang nicht gelohnt. Vor allem verletzungsbedingt spielt der 21-Jährige bei den Profis so gut wie keine Rolle. Der Offensivspieler kommt bislang auf neun Kurzeinsätze für die erste Mannschaft. Zum Vergleich: Said El Mala spielt auf der gleichen Position wie Diehl. Doch der Kölner hat schon 23 Pflichtspiel-Einsätze gesammelt – in dieser Saison. El Mala konnte bekanntlich seinen Marktwert laut transfermarkt.de auf 40 Millionen Euro steigern. Vor allem aber besteht für den aktuellen FC-Profi die realistische Chance auf eine WM-Teilnahme. Am Samstagabend gibt es also ein Wiedersehen – wenn auch „nur“ mit Jeff Chabot. Justin Diehl ist wieder einmal verletzt, würde aber sonst wohl auch eher bei der zweiten Mannschaft spielen.


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