Nach dem Testspiel gegen Fortuna Köln ist der FC am Samstagnachmittag im Trainingslager in Bad Waltersdorf angekommen. Am frühen Abend stand die erste Trainingseinheit an. So lief der Ankunftstag im Trainingslager des 1. FC Köln.
Mit einem lockeren Aufgalopp ist der FC am Samstagabend auch sportlich in das Trainingscamp gestartet. Zuvor waren die Kölner am Vormittag aufgemacht. So lief der Ankunftstag im Trainingslager des 1. FC Köln.

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Ein Lächeln huschte Ragnar Ache über das Gesicht als der Stürmer gemeinsam mit der Mannschaft an der Tribüne des Thermenstadions in Bad Waltersdorf vorbeilief. Möglicherweise, weil der Stürmer angesichts des Fanaufkommens, vielleicht aber aufgrund der Fangesänge ein wenig überrascht war. Lautstark feuerten die FC-Fans ihr Team an. Für den frühen Abend hatte Lukas Kwasniok zur ersten Einheit des Trainingslagers geladen. Und das gerade einmal zwei Stunden nachdem die Mannschaft im Hotel angekommen war. Am Mittag war der FC-Tross von Köln nach Graz geflogen, um von dort mit dem Bus den letzten Teil der Anreise anzutreten. Wenige Stunden später gab es einen ersten Aufgalopp im Thermenstadion in Bad Waltersdorf. Und das wird dem Trainer in einer Hinsicht möglicherweise nicht so richtig geschmeckt haben.
Trio wieder dabei
Denn wie schon im Vorjahr lässt der Platz wieder zu Wünschen übrig. Tiefe Löcher im Rasen zeugen von der harten Arbeit, die schon seit Wochen von anderen internationalen Teams an gleicher Stelle absolviert wird. Zudem hatte in der vergangenen Woche noch ein Feuerwehrfest auf dem Rasen stattgefunden, der wohl sein Übriges beigetragen hat. Dem wollte Kwasniok aber nicht zu viel beimessen. Man solle nicht allzu pingelig sein. Dennoch gingen die Spieler mit guter Laune zur Sache. Auch das Trio, das pünktlich zum Trainingslager wieder ins Training eingestiegen ist. Said El Mala sowie Jan Thielmann und Eric Martel hatten nach ihren Auftritten mit der U19 und U21 der deutschen Nationalmannschaft bei der jeweiligen EM noch Sonderurlaub erhalten. Am Samstagabend standen sie wieder mit der Mannschaft auf dem Feld.

Am Ende des Trainings hatte Kwasniok noch eine besondere Trainingsform parat. Die Spieler traten zum Elfmeterschießen unter erschwerten Bedingungen an. Vor dem Schuss gab es einige Drehungen um eine Stange. Besonders viel Applaus heimste Florian Kainz ein, der den Ball aus elf Metern in den Winkel zimmerte. Auch für die kommenden Tage sind wieder einige Einheiten anberaumt. Am kommenden Freitag findet dann zum Abschluss das Freundschaftsspiel gegen Leicester City statt. Das aber nicht im Thermenstadion, der Rasen in Graz dürfte da besser sein.