Mit dem Beginn des Trainingslagers trainieren auch Jan Thielmann, Eric Martel und Said El Mala wieder mit der Mannschaft. Der Kölner Coach hält sich noch offen, ob es in Österreich noch Kaderveränderungen gibt beim 1. FC Köln: Kwasniok spricht über Rückkehrer und Transfers.
Dynamik und Laufbereitschaft fordert Lukas Kwasniok von seinen Spielern. Mit den Rückkehrern Eric Martel, Jan Thielmann und Said El Mala, die direkt aus dem Sonderurlaub ins Trainingslager mitfuhren, bekommt der Trainer davon eine Menge. Auch weitere Zugänge schließt der Coach nicht aus beim 1. FC Köln: Kwasniok spricht über Rückkehrer und Transfers.

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Die Einheit dauerte dann doch ein wenig länger als zunächst geplant. Zumindest absolvierten einige FC-Profis nach 19 Uhr dann noch eine Extra-Einheit. Ein besonderes Elfmeterschießen mit vorheriger Drehung an der Stange und inklusive Schwindel-Erscheinungen. Florian Kainz machte es besonders gut und erntete dafür den Applaus der Fans im Thermenstadion in Bad Waltersdorf. Der Spaß-Faktor darf nun mal nicht fehlen. Erstmals in dieser Vorbereitung sah Lukas Kwasniok dann auch ein Trio in seinen Reihen, das er bislang wohl zuletzt vom Fernseher und zuvor aus den bisherigen Spielen als Gegner kannte. Mit Eric Martel und Jan Thielmann kehren zwei Vize-Europameister der U21 des DFB ins Mannschaftstraining zurück, dazu stößt auch Said El Mala, der wiederum mit der U19 im Einsatz war – wenn auch „nur“ bis zum Halbfinale.
„Es war genauso geplant“
Nach dem kurzen Sonderurlaub lautet der Fokus nun auch für das Trio 1. FC Köln und Saisonvorbereitung. „Es war ja genau so geplant, dass die drei Jungs jetzt wieder dazustoßen“, sagte Lukas Kwasniok, der sich „happy“ über die Rückkehr zeigte und erklärte, was die Spieler mitgebracht haben. „Energie, Energie, Hunger. Die Jungs haben halt Bock auf Fußball. Und das ist im Endeffekt die Eintrittskarte. Du kannst der beste Schwimmer der Welt sein, wenn du deinen Eintritt nicht bezahlst, dann hast du nicht die Möglichkeit, das Schwimmbecken zu betreten.“ Bei ihm sei die Eintrittskarte eben die Bereitschaft, alles zu geben. „Deswegen bin ich jetzt auch so froh, dass Said, Jan und Eric da sind. Weil sie schon mal Dynamik und eine Laufbereitschaft mitbringen. Das führt dann dazu, dass die anderen gar nicht anders können, das gleiche an den Tag zu legen. So ziehen sie die Mannschaft mit.“

Kwasniok ist aber auch froh, dass mit Sebastian Sebulonsen ein weiterer Neuzugang dabei ist. „Es ist toll, dass die Verpflichtung noch geklappt hat. Dann kristallisiert sich automatisch eine Hierarchie heraus. Die wird sich auch im Vergleich zur vergangenen Saison verändern. Die einen kämpfen um ihren Platz, die anderen wollen ihn behalten“, sagt der Trainer. Und die Konkurrenz könnte sich noch einmal erhöhen. Sie wird sich noch einmal erhöhen. Denn der FC will auf dem Transfermarkt nachlegen. Ob in der kommenden Woche, ist offen. „Wenn etwas passiert, passiert etwas. Ich habe nicht das Gefühl, dass morgen oder übermorgen jemand dazu stößt“, sagt Kwasniok, der auch genaue Vorstellungen hat, aber nicht um konkrete Positionen. „Am Ende geht es immer um Qualität. Ich hab immer gesagt, dass ich auf keine Systematik festgefahren bin. Ich brauche gewisse Eigenschaften wie Laufbereitschaft und Laufintensität. Die Neuzugänge müssen einfach Bock haben auf den FC, auf diese Art des Fußballs.“
Martel, Thielmann und El Mala verkörpern laut Kwasniok genau diese Eigenschaften. Dabei ist nicht klar, wie die Zukunft von Thielmann und Martel aussieht. Bei beiden Akteuren läuft der Kontrakt bekanntlich nur noch bis zum kommenden Sommer. Wie es für beide weitergeht, ist nach wir vor nicht geklärt. Diese Woche könnte Aufschluss bringen.