Die U21 des 1. FC Köln ist in die Vorbereitung auf die neue Saison gestartet. Allerdings mit neuem Personal. Evangelos Sbonias wird künftig René Wagner bei den Profis zur Seite stehen. Das Team wird vorerst von den Co-Trainern Marcel Ivanusa und Tim Strenger betreut.
Am Morgen hatte der FC überraschend den Trainerwechsel innerhalb des Vereins bekannt gegeben, am Vormittag trainierte die Kölner U21 das erste Mal ohne Evangelos Sbonias. Der bisherige Cheftrainer des Kölner Nachwuchses wird künftig das Co-Trainerteam von René Wagner ergänzen.

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Die Meldung kam dann doch überraschend. Evengelos Sbonais würde künftig als Co-Trainer der Profis fungieren, hieß es am Morgen aus dem Geißbockheim. „Wir haben in der Besetzung der Co-Trainer-Stelle fürs Lizenztrainer-Team sehr ausführlichen Prozess gestartet und sind den durchlaufen. Das hat seine Zeit gedauert, weil es auch um die Rolle von René Wagner herum eine professionellen Prozess gebührt“, sagte Lukas Berg am Rande des Trainings. „Da ist Laki mit gestartet und konnte sich dort durchsetzen.“ Der bisherige Trainer der U21 war von Beginn an in die Prozesse mit eingebunden, hatte offenbar einen starken Eindruck hinterlassen. Nur wenige Stunden später stand seine ehemalige Mannschaft dann in Frechen erstmals auf dem Rasen und startete in die Vorbereitung auf die kommende Saison in der Regionalliga West. Geleitet wurde die Einheit von den bisherigen Co-Trainern Mit dabei waren unter anderem Malek El Mala, der zu Beginn des Monats noch mit Bruder Said in Griechenland Urlaub machte sowie Fynn Schenten und Youssoupha Niang, die bereits erste Profi-Erfahrung sammelten.
„Wir verfallen hier nicht in Hektik“
Ob das Trainer-Team um René Wagner damit komplett ist, wollte Berg noch nicht kommunizieren. Dafür gab der technische Direktor einen Einblick, wie es bei der U21 weitergehen werde. „Auf das Szenario haben wir uns natürlich auch vorbereitet. Dennoch gebührt es auch hier auf dieser extrem wichtigen und strategischen Position, dass wir uns auch hier die Zeit nehmen für einen guten Auswahlprozess. Wir verfallen hier nicht in Hektik“, sagte Berg, der aber dennoch schnellstmöglich einen neuen Cheftrainer präsentieren wolle. Am Training nahmen auch einige Nachwuchsspieler wie der 17-jährige Assad Kotya-Fofana teil. „Das passt ja zu unserem Konzept, dass wir gar nicht so sehr aufs Alter schauen, sondern vielmehr auf die Qualität. Und wenn sie soweit sind, dass sie die ein oder andere Altersklasse überspringen können, dann machen wir das gerne“, sagte Berg. „Assad ist natürlich ein sehr gutes Beispiel, weil er auch schon als U17-Spieler sehr früh im U19-Kontext gewesen ist. Wir gucken auch immer darauf, ein Spieler nicht zu lange in einem Jahrgang zu spielen.“ Man wolle neue Anreize für den Spieler schaffen.
Auch Maik Akumu macht nun seine nächsten Schritte in der U21. Beide werden nun in der Regionalliga eingeplant sein. Der vom SC Verl gekommene Jonas Arweiler war noch nicht dabei, soll aber am Mittwoch ins Training einsteigen. Es kann durchaus passieren, dass sich auch einige Nachwuchsspieler dann in einigen Wochen bei den Profis zeigen dürfen. „Wir haben ja eine besonders komfortable Situation, dass wir mit der U“1 deutlich früher in die Vorbereitung starten. Natürlich werden wir den ein oder anderen Spieler mit in die Vorbereitung zu den Profis nehmen“, so Berg. Wer das sein wird, ist aber nicht klar. „Der Vorteil ist, dass wir für die Jungs, die mit rübergehen, schon einmal eine Vorbereitung vor der Vorbereitung haben.“
